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Wüstenlandschaft

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Gast

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BeitragThema: Wüstenlandschaft   Mi 29 Feb 2012 - 19:16

das Eingangsposting lautete :


Die Wüste ist ein heißer und erbahmungsloser Ort. Ein schmaler Steinweg führt von der Hafenstadt Lahar nach Nahan, wenn man ihm folgt ist man auf der sicheren Seite.
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AutorNachricht
Bacchus



EXP : 967
Beiträge : 1530

BeitragThema: Re: Wüstenlandschaft   Do 31 Jan 2013 - 17:16

cf: Straßen von Lahar

Ohne das noch einer seiner Begleiter bis hierhin das Wort ergriffen hätte, setzten die drei Marinesoldaten ihren Weg in Richtung Hauptstadt und zum bevorstehenden Kampf gegen Nair und die Führung der 99. Division fort. Rückblickend betrachtet war die ganze Sache ziemlich schnell eskaliert und die ganze Sache würde wohl noch lange ihre Wellen in der Politik der Weltregierung schlagen. Immerhin kam es trotz der Revolutionsarmee eher selten zu einem Angriff auf ein Königreich der eben genannten Obrigkeit. Wessen Köpfe hierfür im Nachhinein noch rollen würde, müsste dann auch noch zu klären sein, obgleich Bacchus darauf hoffte das zumindest die Verräter aus den Reihen der Marine ihre gerechte Strafe zukommen würde. Hätte der Leutnant bereits damals auf dem Kriegsschiff gewusste wie die ganze Sache ausgehen würde, wäre seine Entscheidung wohl eindeutig nicht so ausgefallen und er hätte an Ort und Stelle den Kampf eröffnet. Denn das für eine kleinliche Rache, tausende von Menschen leiden mussten war nichts was der Wine so ohne weiteres akzeptierte und daher würde er auch alles tun um die momentane Situation wieder zu bereinigen, zur Not würde er dafür auch sein eigenes Leben opfern, auch wenn dies nur die allerletzte Maßnahme wäre. Glücklicherweise musste er diesen Kampf auch nicht alleine austragen, sondern hatte zwei Kameraden bei sich, von deren Fähigkeiten er sich zumindest schon Ansatzweise überzeugen konnte. Es folgte ein kurzer Blick zu Catarina und danach nach hinten zu Arvid, der sich immer noch in seinem Delirium befand. Wie lange würde er wohl noch ausfallen? Bis zur Hauptstadt würde er hoffentlich wieder fit sein, denn die Reise war nicht gerade ein Katzensprung...


tbc: Haupttor von Nahan
(Wer will kann hier noch mal einen Post setzen, aber in Anbetracht der derzeitigen Lage hatte ich vor die Gruppe zumindest bis zur Hauptstadt zu NPCn)
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Gast

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BeitragThema: Re: Wüstenlandschaft   So 10 Feb 2013 - 13:08

The Adventures of Disaster Bonny #9: Sandkuchen

Cf: Nahan

Wüste, Wüste und noch mehr Wüste. Meilenweit gab es nichts anderes als Sand. Sand in allen möglichen Formen und Anordnungen. Es gab Hügel, es gab ebene Stellen, es gab ja sogar an manchen Stellen Treibsand. Aber alles war Sand. Was erwartete man auch anderes von einer Wüste? Nichts. Überall nur dasselbe, überall nur dieselbe elendig hässliche Landschaft. Man musste sich nur einmal umsehen und man fand doch nichts Neues. Selbst der größte Träumer konnte hieraus nichts Unterhaltsames machen.
Denn selbst wenn einen die Begeisterung für die Umgebung etwas fröhlich stimmte und der Sand einem Abenteuerlust schenkte, wurde auch das schnell durch die unglaublich heißen Temperaturen abgeschmettert, die hier draußen herrschten. Man verdurstete schneller als es einem lieb war, besonders dann wenn man sich verirrte, was leider auch sehr häufig geschah. Wenn man also nicht wirklich in solch einem Umfeld geboren oder aufgewachsen war, dann konnte man sehr schnell den Tod finden, meist schon in wenigen Stunden und spätestens dann wenn die erste Nacht vorüber war.

Aber Luke war ja zum Glück eines dieser Wüstenkinder! Ja, er war in einer Wüste aufgewachsen, hatte viele Jahre seines Lebens nicht anderes als Sand gesehen. Sand überall, nichts anderes als Sand und verdammte Idioten, die versuchten sich durchzukämpfen. Ein Unwetter war für ihn weder Regen noch Sturm, nein, es war ein Sandsturm. Was gab es denn auch grausameres? Und dennoch hatte er sie überlebt, zwar war es meist nicht anders, aber die Wüste hatte ihn nicht bezwingen können. Noch nicht.
Und jetzt war er wieder in einer. Wieder hatte ihn eine Wüste gefunden und wieder hatte er sich entschlossen zu kämpfen gegen den Sand und die Langeweile und die Hitze. Es war schwer, die Wunde an seiner Schulter schmerzte, seine gebrochene Rippe schmerzte und selbst sein linker Arm schmerzte, obgleich es nur eine leichte Prellung war. Schmerz begleitete ihn auf seinem Weg, so wie Durst, Hunger und das Leiden an der Hitze. Seinen Mantel und Hut wollte er nicht ablegen, so wie das eingehüllte Gewehr und den Beutel, den er trug. Er kam nur langsam voran, auch wenn seine beiden Beine zu seinem Glück noch heil waren. Der Rest war nur schlecht verbunden worden, der Arm mit einer Schiene versehen, die er selbst gebastelt hatte. Er war kaputt, im wahrsten Sinne des Wortes. Hätte er den Hut nicht so weit ins Gesicht gezogen würde man einen eher vom Schmerz verzehrten Gesichtsausdruck erkennen können.
Wie weit war es noch? Er wollte raus aus dieser verdammten Hölle! Er hasste Wüsten! Wovon sollte er sich hier ernähren? Sandkuchen? Sein Proviant fiel immerhin sehr knapp aus und mit knapp war ein Trinkschlauch und eine einzelne Brotdose gemeint, die er sich von einem kleinen Jungen ergattert hatte. Ob er sie gestohlen hatte? Nun, man konnte es eher als borgen bezeichnen, nur dass das Kind nie wieder etwas dafür sehen würde. Wie weit er hoffte damit zu kommen? Er hatte keinen Plan. Er musste nur weg. Und wenn er Tonnen an Sandkuchen fressen musste um hier lebend raus zu kommen, er würde es tun.

Schwerfällig kam er voran, seine Arm in die Tasche seines Mantels vergraben, irgendwie die beiden Objekte, die er trug dran befestigt, während der andere Ärmel des Mantels lose im Wind flattern musste, da die Hand an seinem Körper befestigt war. Es war dumm, grausam, alles auf einmal. Dabei hatte er nicht einmal etwas Böses im Sinn gehabt. Er hat nur den Auftrag ausgeführt, der ihm vom König für eine Begnadigung gegeben worden war, war in einen Kampf verwickelt worden und das war der Ausgang dieses verdammten Gefechts. Und jetzt konnte er nicht einmal mehr in ein Krankenhaus gehen, da die Marine sich auf der Insel ausgebreitet hatte. Er musste also abhauen und selbst Doktor für seine Wunden spielen, ehe er sich auf die Suche nach der anderen Stadt machen konnte.
Wo war die nur? Nun, er wusste es. Er machte keine Dummheit ziellos durch die Wüste zu gehen. Er hatte sich einen Weg gemerkt, einen Weg, dem er nun auch folgte. Wie lange er aber auf solchem Weg brauchen würde, das hatte er vergessen. Das letzte Mal war er mit einer Karawane gereist. Da wurde er versorgt und hatte zugleich die Möglichkeit ein paar Leute zu bestehlen. Jetzt aber würde ihn niemand mehr mitnehmen. Man müsste ihn bestimmt schon jagen, für seine ach so schlimmen Verbrechen, die er nicht begangen hatte.
“Verdammte…Scheiße…das kann nicht wahr sein…Schmerz…Hölle…wie weit ist es noch…Sand…Sand…“, murmelte er Dinge vor sich her, als er einen kurzen Blick gen Horizont warf, wo ihn nur eine einzige Aussicht erwarten sollte: Sand. Nichts von einer Stadt zu sehen, nichts von Zivilisation zu sehen. Was erwartete er auch, er war erst seit ein paar Stunden unterwegs. Doch der Sand war ihm bereits bis in die guten Schuhe gedrungen, zwängte sich in seine Socken und gab selbst seinen Füßen ein unangenehmes, aber vertrautes Gefühl.
Es war irgendwie wie seine Heimat, fehlte nur noch, dass ihn jemand überfallen wollte.
Aber hey, dafür konnte er hier draußen diesmal wirklich den Tod finden. Er stöhnte auf vor Schmerz, ließ sich aber nicht vom Laufen abbringen. Die Pause bedeutete immerhin einen schnelleren Tod als der Weg.

Tbc: Palastgefängnis

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