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Freilichttheater

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BeitragThema: Freilichttheater   Do 5 Apr 2012 - 21:51

» Freilichttheater

Dieses alte Theater in dessen Mitte sich eine Bühne befindet erinnert schon fast an eine alte Kampfarena und die Spuren legen nahe, das es in der fernen Vergangenheit auch dafür benutzt wurde. Doch schon seit Jahren werden hier nur noch zu dieser Jahreszeit Theaterstücke aufgeführt. Doch das größte Ereignis sind die Wettbewerbe wo meist dutzende Teilnehmer gegeneinander antreten. Sei es ein Rezitierwettbewerb oder ein einfaches Armdrücken. Allerlei Herausforderungen werden hier ausgesprochen und angenommen. Kämpfe sind hier verboten, doch so mancher sportliche Wettstreit scheint hier manchmal etwas härter ausgeführt zu werden als es sein müsste. Der Beliebteste Wettstreit scheint aber der Schönheitswettbewerb zu sein. Zu diesem Zeitpunkt zieht die Bühne die meisten, zum überwiegenden Teil männlichen, Zuschauer an.

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BeitragThema: Re: Freilichttheater   So 8 Apr 2012 - 22:32

Aaren saß im komplett lehren Theater von Sakura Island und laß ruhig in seinem Buch, der uneröffentlichen Ausgabe von "Nolan der Lügner?" und ließ sich zurückgelehnt die Sonne auf den Bauch scheinen. Sein Schwert, Kashu, lag an den linken Sitzplatz angelehnt und der weiße Griff war Aarens rechter Hand sehr unnahe. Doch rechnete Aaren auch nicht damit, dass ihn hier jemand angriff. Warum auch? Er hatte hier auf Sakura Island niemanden etwas getan, sogar im Gegenteil. Durch sein Leben als herumreisender Mechaniker hatte Aaren für einige Leute hier auch schon Aufträge gemacht um an Essen und Trinken zu kommen. Er beanspruchte kein Bett, da er vorzugsweise wirklich hier im Theater schlief.
Ja! Aaren hatte bis jetzt jeder der drei Nächte in diesen Theater verbracht. Er hatte im vorbeigehen gesehen, dass die Hintertüre immer unverschlossen war und nachdem er sich mal das Theater komplett angesehen hatte, fand er dieses recht wohnlich. Daher hatte der C. Drake es sich hier gemütlich gemacht und residierte hier. Heute hatte er nichts zutun, daher machte er sich heute einen ruhigen Tag und laß sein Lieblingskapitel. Dieses handelte von Nolans Charakter, welcher hier ganz und gar nicht so schlecht dargestellt wurde, da es sich hier ja um die Auflage des Buches handelt, welche die Geschichte versucht zu entschlüsseln und herauszufinden warum Nolan gelogen hat. "Ein herzensguter Mensch, welcher niemanden schaden wollte. Man spricht immer von Helden... welche große Abenteuer erleben. Dieser Faktor mag manchen Mann dazu bringen seine Fanatsie wie einen Drachen steigen zu lassen...", rezitierte Aaren während des Lesens und schmunzelte.
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BeitragThema: Re: Freilichttheater   Do 12 Apr 2012 - 10:28


Toko kam gemütlich in das Freilichttheater gelaufen. Er sah sich etwas um und seine Augen weiteten sich. Er war noch nie an einem Ort wie diesem, es war einfach Wunderschön. Er sprang auf die Zuschauertribühne legte sein schwert ab und setzte sich daneben. "So einen Ort sieht man sicher nur ein mal im leben. Zu doof das diese Rukia nicht da ist sonst könnte sie mir ein bild vom Theater malen."
Toko lehnte sich nach hinten und genoss die Schönheit das Theaters. Er holte noch ein kleines Buch heraus und schrieb etwas hinein. So verweilte er noch eine weile bis ihm einfiel das er sich für den Schönheitswettbewerb angemeldet hat. "Oh man das hatte ich ja total vergessen!" Er legte eine Tasche vor sich und holte ein paar Sachen raus. Es waren ein schwarzes Hemd bei dem die Knöpfe fehlten, eine silberne Kette und eine schwarze Jeans. Er zog das Hemd an, legte sich die Kette um und zog sich noch schnell die Jeans an, danach zock er wieder seinen Mantel an. "Ich hoffe das geht so. Wenn nicht auch egal. Ist ja nur ein Wettbewerb und ich mach auch nur aus Spaß mit." Toko setzte sich wieder und trällerte ein paar lieder vor sich hin. Als er damit fertig war holte er plötzlich eine Geige aus der Tasche und spielte Seelenruhig auf ihr während er dazu sang.
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BeitragThema: Re: Freilichttheater   Fr 13 Apr 2012 - 1:02


[Mr./Mrs. Eastern Wettbewerb]
Kreel hatte das Bemalen der Ostereier erfolgreich abgeschlossen und sich dann glücklicherweise von den Kindern lösen können. Soviel Freude und Glück, soviel Irrationalität, das war einfach zuviel für sein mechanisches Hirn. Nun war er auf dem Weg zum Freilichttheater, wo ein österlicher Talentwettbewerb oder etwas ähnliches stattfinden sollte. Als er auf dem Platz ankam war dort deutlich weniger los als er erwartet hätte, denn eigentlich hatte er damit gerechnet, dass die ersten Kandidaten bereits ihren Auftritt probten oder sogar schon vorführten. Stattdessen fand er nur einen Kerl vor, der auf der Bühne saß und auf seiner Geige spielte und dazu sang, sowie einen anderen, der ein Buch las und Stellen aus selbigem laut rezitierte. Doch vielleicht war das ja auch deren Auftritt, es konnte schließlich sein, dass nicht nur Auftritte im traditionellen Sinn gewertet wurden, sondern auch kleine Zurschaustellungen der eigenen Intelligenz, Belesenheit oder Kreativität. Kreel ging auf die Bühne zu und als er davorstand klappte er seine Armbrust aus seinem rechten Arm aus. Er nahm einen seiner Explosionsbolzen und befüllte ihn mit einem speziellen Pulver, das bei der Explosion für wunderschön bunte und leuchtende Farben sorgen sollte. Dann entlud er die für den Kampf gedachten Geschosse und platzierte sein präpariertes Geschoss in der Munitionskammer. LLWO klappte die Armbrust wieder ein und betrat die Bühne. An seinen Schultern öffneten sich kleine Klappen, hinter denen kleine, aber äußerst laute Boxen lagen. Kreel wartete aus Anstand bis der Virtuose an der Geige sein Spiel beendet hatte und auch der belesene junge Mann sein Zitat zum besten gegeben hatte, dann lies er seine Boxen erklingen. Aus ihnen dröhnten wild und aggresiv, jedoch auch äußerst klangvoll und durchdacht feinste Dubstep Klänge, die Bässe ließen die Bühne sogar leicht vibrieren. Kreel drückte einige Knöpfe an seinem Körper, woraufhin sich weitere Klappen öffneten und verschiedenste Lampen freigaben. Kreel steuerte diese mithilfe seines Hauptrechners und zauberte so eine eindrucksvolle Lichtshow, die perfekt mit den Klängen und treibenden Bassflächen harmonierte. Zuckende Stroboskopblitze, rote, blaue und grüne Laserstrahlen und große helle Strahler tauchten das ganze Theatergelände in gleißendes Licht. Zum krönenden Finale seines Auftritts klappte er die Armbrust heraus, die Licht strahlten alle auf einen Punkt und genau auf diesen Punkt feuerte er sein zuvor bearbeitetes Geschoss. Als es am höchstmöglichen Punkt angekommen war betätigte Kreel die Zündung und der Bolzen explodierte in einem Schauer aus leuchtenden Sternen in allen Farben des Regenbogens. Als der Glanz und die Lichter verloschen waren verlies Kreel die Bühne und setzte sich auf einen Platz vor der Bühne, um nun die Auftritte der Konkurrenz zu verfolgen.


Zuletzt von Kreel Hazard am So 15 Apr 2012 - 16:26 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Mr./Mrs. Eastern Wettbewerb   Sa 14 Apr 2012 - 21:21

[Mr./Mrs. Eastern Wettbewerb]

cf: Kirschblütenallee

Gelockt vom klang dumpf hämmernder Bässe, kam Hideaki wenig später im Freilichttheater der Insel an und sah sich erst einmal staunend um. Er musste zugeben, die Zuschauermassen und auch die aufgeführten Kunststücke, sofern man sie so nennen konnte waren durchaus beeindruckend und so lehnte er sich schmunzelnd an eine alte Steinsäule, während er den Auftritt eines Mannes betrachtete, der augenscheinlich ein Cyborg war. Ein leises Pfeifen ertönte aus dem Mund des Peace Maker, als der Cyborg seinen Auftritt damit beendete, dass er ein Feuerwerk veranstaltete. "Sollte ich vielleicht auch teilnehmen?" Einerseits sah der Wettbewerb vielversprechend aus und zum anderen war es sicherlich eine Abwechselung von dem ansonsten eher ernsten Alltag des Kobayashi. Denn auch wenn er eine Frohnatur war und von seinem Eichhörnchen Monosuke, welches immer noch in seinem Kimono schlief, begleitet wurde, so war auf der Suche nach dem wahren Frieden doch oftmals wenig Zeit für ein wenig Spaß. Auf der Kontraseite war jedoch, dass ein solcher Auftritt sicherlich auch die Aufmerksamkeit der Marine oder anderer Organisationen wecken könnte. War es das Risiko wirklich wert? Doch wie das eben manchmal so war, konnte Hideaki einfach nicht widerstehen als der Cyborg die Bühne verlassen hatte, setzte sich der Kobayashi in Bewegung, doch so ganz ohne Requisiten ging es dann doch nicht. Im Vorbeigehen streckte er mit einem freundlichen Lächeln die Hand nach der Gitarre eines der Teilnehmer aus, welcher seinen Auftritt schon absolviert hatte. Etwas zögerlich drückte dieser dem blonden Schwertkämpfer einen Moment später das schwarze Schmuckstück in die Hand und Hideaki betrat die Bühne. Zwar hatte er noch keine wirkliche Idee was er machen könnte, doch nachdem er einige Sekunden schweigend vor dem Publikum gestanden hatten, fiel ihm dann doch etwas ein.

Er legte die Gitarre kurz ab und schloss seine Augen, woraufhin sich ein zirkulierender Kreis kurz unterhalb seiner Handfläche bildete. "Room", flüsterte der Kobayashi und einen Moment später breitete sich eine beinahe komplett durchsichtige Blase in einem Umkreis von 10 Meter um ihn herum aus. Mit einigen schnellen Seitenblicken registrierte er, dass genug Kirschblüten den Boden bedeckten. Zwar war seine Allergie gegen diese etwas hinderlich für seinen Plan, doch sollte alles glattgehen würde ihn keine davon berühren. Schließlich nahm er die Gitarre wieder in die Hand und fing an zu spielen:

<a href="http://www.youtube.com/watch?v=RHExU_9IiM8?hl=en"><img src="http://www.gtaero.net/ytmusic/play.png" alt="Play" style="border:0px;" /></a>

Er begann etwas langsam und leise, wurde dann jedoch immer schneller und die Töne wurden immer lauter, bis sie schließlich durch das gesamte Theater schallten doch nicht nur das, auch die Kirschblüten am Boden begannen sich zu regen. Erst vibrierten sie leise, dann stiegen sie in die Luft auf und vollführten komplizierte Bewegungen und bildeten Muster. Es sah fast so aus, als hätten die Blüten ein Eigenleben entwickelt und nur Hideaki selbst wusste, dass er sie mit den Schwingungen der Gitarre kontrollierte. Normalerweise ein unmögliches Unterfangen aber in seinem Raum, war alles möglich!


Etwa drei Minuten spielte der Kobayashi auf der Gitarre und ließ die Kirschblüten gleichzeitig schöne und komplizierte Muster erstellen, bevor diese schließlich einen dichten Kreis um den Peace Maker bildeten und als der letzte Ton der Gitarre verklang, stoben sie nach außen in alle Richtungen weg. Das Publikum erlebte sozusagen ein Kirschblütenregen. Lächelnd, stellte er die Gitarre wieder auf den Boden und verbeugte sich dann kurz vor dem Publikum, bevor er die Bühne wieder verließ. Dem Mann von dem er sich die Gitarre geliehen hatte, drückte er diese wieder in die Hand und nachdem auch dies erledigt war, machte er sich wieder auf den Weg. Ja manchmal hatte es schon Vorteile ein Musiker zu sein!

tbc: Kirschblütenallee


Zuletzt von Hideaki Kobayashi am So 15 Apr 2012 - 14:40 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Butterfly D. Lucy

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Beiträge : 599

BeitragThema: Re: Freilichttheater   So 15 Apr 2012 - 11:34

Mr/Miss Eastern - Wettbewerb


Lucy hatte im Publikum gesessen und gewartet, sich die Auftritte in Ruhe angeschaut und genoss die Aufführungen. Hier im Theater fühlte sie sich sichtlich wohl, auch war sie nicht zum ersten mal hier. Seitdem sie auf Sakura ist, hatte sie sich schon einige Male in das Theater zurückgezogen. Dieses mal jedoch, wollte sie selber die Bühne erobern und ihr eigenes Talent den anderen näher bringen. Dazu benötigte sie allerdings eine kleine Vorbereitung, ihr Styling hatte sie soweit bereits vorbereitet,es war war ein knappes, weißes Kleidchen welches am Kragen und oberen Teil ihres Oberkörpers mit bunten Strasssteinchen bestückt war. Allerdings fehlte noch ein bisschen, um ihren Auftritt aufführen zu können, während des letzten Auftrittes begab sie sich hinter die Bühne und legte sich ihre Geige, ein Band und Blumen in Vasen zurecht. Die Blumen musste sie noch preparieren. Da Lucy die Ikebana Kunst beherrscht, hat sie sich für das Publikum ein kleines Bonbon zum Schluss ihres Auftrittes überlegt. Der Künstler vor ihr beendete seine Vorführung und Lucy war bereit. Die schweren roten Vorhänge fielen zu, damit sie am Bühnenrand die Blumenvasen platzieren konnte und auch das Band an die richtige Stelle legte, sie gab dem Bühnenbildner ein Zeichen und die Vorhänge gingen wieder auf.
Lucy betrat die Bühne, mit entschlossenem Schritt präsentierte sie sich dem Publikum und ging in die Mitte der Bühne, dort kniete sie sich kurz nieder und öffnete ihren Violinen Kasten, packte ihr Instrument aus und begann ihr Spiel. Allerdings war es kein gewöhnliches Spiel, man könnte sagen dass die Musik in Lucy lebt, während sie spielte bewegte sie sich rhytmisch zu ihrer eigenen Musik und das nicht gerade wenig. Lucy wirbelte mit ihrer Violine über das Parkett der Bühne, sie eroberte sie regelrecht im Sturm, immer wieder machte sie Drehungen, passte ihre Bewegungen der Musik an und dabei strahlte sie über das gesamte Gesicht. Während sie spielte und Tanzte sah sie aus als gäbe es nichts auf der Welt, dass sie mit mehr Freude erfüllen könnte.



Eines der Anspruchsvollsten Augenblicke war, als sich Lucy tief und weit nach hinten beugte, wie beim Limbotanzen, als ihr Spiel ruhiger und langsamer wurde. Aber auch da schenkte sie ihrem Publikum ein glückliches Lächeln. Doch nun kam der Knackpunkt ihrer Aufführung, durch ihre zahlreichen Bewegungen, hatte sie die gesamte Bühne genutzt und sich auch zu dem Band begeben ohne dass es "offensichtlich" für ihr publikum war. Schnell warf sie, am Ende ihres Spiels angekommen, ihre Violine dem Bühnenbildner zu, welcher am Rand für das Publikum nicht sichtbar, stand.
Was nun direkt folgte, war ein Auftritt der Rhytmischen Gymnastik. Sie schnappte sich ihr Band und wickelte es mittels des Stabes am Boden zu einem zusammengerollten Kreis. Das andere Ende wickelte sie um ihren Kopf. Klassische, schnelle Musik setzte an und Lucy begann den zweiten Teil ihres Auftrittes. Federleicht fegte sie mit dem Band über die Bühne, sprang in die Luft, riss ihre Beine in die Höhe und tanzte spielerisch leicht mit dem Band, welches jede ihrer Bewegungen unterstrich und mehr hervorhebte. Körperspannung, Drehungen, schnelle Bewegungen und eine enorme geschmeidigkeit ihres Körpers dominierten Lucys Auftritt. Die pinken Haare wirbelten nur so durch die Luft. Und all das vollzog sie mit einer unglaublichen leichtigkeit und Freude, sodass sie hoffte die zuschauer anstecken zu können und mitreisen zu können.



Ihr Auftritt neigte sich dem Ende zu, noch einmal gab sie volle Power zum Ende ihrer Vorführung hin und stoppte dann abrupt mit der Musik am Rand der Bühne.
Nun kamen die Blumenvasen ins Spiel. Die Blüten waren über den gesamten Zeitraum hinweg geschlossen gewesen, nun da sie bereits einige Minuten lang auf der Bühne getanzt hatte war es Zeit für den versprochenen kleinen Zusatz, die Blüten gingen in dem Moment auf, als sie vor ihnen zum Stillstand kam. Es war eine wunderschöne Blütenpracht, aus weißen und blauen Rosen. Lucy verneigte sich vor ihrem Publikum, schnappte sich ihre Requisiten und verließ daraufhin die Bühne. Unglaublich war das Gefühl sich einmal so richtig auszutoben und es gab nichts, was schöner war, als das Gefühl in zufriedene Gesichter zu blicken. Sie hatte es richtig genossen und hoffte den Anwesenden mit ihrer kleinen Kunst Aufführung ebenfalls eine Freude bereitet zu haben.

_________________

Butterfly D. Lucy ƸӜƷ


It has been said that something as small as the flutter of a butterfly's wing can ultimately cause a typhoon halfway around the world... ƸӜƷ


Zuletzt von Butterfly D. Lucy am So 15 Apr 2012 - 16:53 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Freilichttheater   So 15 Apr 2012 - 11:54

Mr./Mrs. Eastern Wettbewerb

Toko war beeindruckt von den auftritten. Vorallem von dem letzten. Er ging mit seiner schwarzen Violine auf die Bühne und steckte einen CD Player an die Boxen an. Als er den CD Player startete fing er langsam an zu spielen. Noch war alles recht ruhig und dann fing an Dubstep aus den Boxen die auf der Bühne standen Dubstep zu dröhnen. Er spielte perfekt zum Dubstep so das es wie eine einheitliche Harmonie klang.



Seine Augen waren geschlossen und es wirkte mehr als würde der Dubstep den Klängen der Violine folgen aus die Klänge der Violine dem Dubstep. Er spielte Seelenruhig und hörte nur auf seine Musik und beachtete um sich herum rein garnichts. Er spielte sogar so laut das die leute die auf dem letzten viertel der Kirschblütenallee ihn hören konnten. Als er fertig war nahm er seine Violine und den CD Player und verschwand von der Bühne um Platz für den nächsten auftritt zu machen.


Zuletzt von Shadow D. Toko am So 15 Apr 2012 - 14:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Mr. Eastern Wettbewerb   So 15 Apr 2012 - 12:13

[Mr./Mrs. Eastern Wettbewerb]

Es war soweit, Teran war dran. In seinen Händen hatte er jeweils eine Fackel. Keine einfachen Fackeln sondern es waren noch griffe daran in den zylinderstifte verankert waren. Welche sich durch pass genaue Bohrungen auf dem Gegenstück fest zusammen stecken ließen. Er hatte schon Lycopodium Pulver im Mund und falls er noch welches brauchte, hatte er noch einen ganzen Beutel mit sich.

Er betrat die Bühne nach dem er eine Impuls Welle auf die Bühne schoss welche er mit seinem zusammen gesteckten Fackeln anzündete. Als der Impuls Kreis dann groß genug war kam er mit einem Wirbel Jump durch den engen Feuer Ring gesprungen auf die Bühne. Drehte sich in der Luft und kam mit den Beinen auf, während sich der Feuer Ring inter im auflöste.

Das nächste was er tat war das er denn Fackelstab über sich hielt und mit einer Hand die ganze einige Zeit drehte während er mit dem anderen, denn er unter dem Wackelstab hielt ein paar Bohr Kugeln in den Himmel schoss, die dann Feuer fingen. Und sich die Feuer Kugeln irgendwann in der Luft auflösten.

Feuerball:
 
Das nächster sollte ein Feuerball sein. Aber er nahm erst mal denn Fackelstab schon mal aus einander und jeweils eine Fackel in eine Hand. Quere hielt er die beiden dann zusammen und spuckte Pulver mit wenig Druck durch die Flammen der Fackeln. Ein Flammenstoß wurde ausgeführt, so dass die Flamme einem Ball ähnelt.

Nach einigen weiteren Feuer Tricks wie einem Feuerstrahl, dem Dead Man bei dem der Feuerspucker sich legt, den Mund gefüllt mit Pulver, mit dem Rücken auf den Boden und dann senkrecht in den Himmel spuckt. Dem Feuerhusten bei dem er es zu sechs Feuerstößen geschafft hat ohne neues Pulver in den Mund zu nehmen. Bei seinen Feuer Tricks hat er natürlich ab und zu mal neues Pulver in den Mund genommen.

Er kannte zwar noch ein paar Tricks aber die konnte er nicht als einzelner Feuerspucker machen.

Zum Ende Jonglierte er noch ein wenig mit den Fackeln.

Er schoss noch mal eine Impuls welle in den Himmel die er entflammte und sprang durch diese mit einem Wirbel Jump. Warf die Fackeln hoch schoss zwei Bohr Kugeln durch die Flammen der Fackeln. Fing dann die Fackeln wieder. Machte ein Salto und landete mit denn Wackeln gekreuzt in denn Händen am Boden.

Womit sein aufritt auch endete.

Wenn er so über legte ärgerte er sich auch ein wenig da er am Anfang hätte das Feuer noch schlucken und dann neu entfachen können bevor er das Pulver in den Mund nahm. Naja auch so war es ein ganz guter auftritt.

Die Akrobatischen Gaukler Tricks die er sich in der Zeit als Pirat an eignete und jeden so gut wie jeden Tag übte hatten sich nach seinem Befinden gelohnt.

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Godot

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BeitragThema: Re: Freilichttheater   So 15 Apr 2012 - 15:05

cf: Osterbaum

Mr.Eastern Wettbewerb

Godot kam leicht verspätet bei der Bühne an. Eine junge Dame sprach ihn sogleich auf und fragte, ob er wegen des Mr.Eastern Wettbewerbs hier sei. Mit einem kurzen Nicken beantwortete er die Frage und wurde sogleich zur Bühne begleitet. Der Kapitän war eher der spontane Typ, weshalb er sich über seinen Auftritt vermutlich am wenigsten Gedanken gemacht hatte. Schnell ließ er sich was einfallen, bat die Assistentin noch kurz darum, bestimmte Gegenstände aufzutreiben und bat den Assistenten noch kurz um eine Tasse Kaffe. Dann betrat er auch schon die Bühne. Er trug dabei wie eigentlich immer ein rotes Hemd, eine schwarze Krawatte und eine Anzugweste sowie eine schwarze Hose und schwarze Schuhe. Das Outfit wirkte eigentlich immer recht schick und war für jeden Anlass zu gebrauchen. Musik hatte er bei diesem sehr spontanem Auftritt nicht mehr besorgen können, doch hielt er dies auch nicht wirklich für notwendig. Er wollte das Publikum eher ins Staunen versetzen. Ob dies ihm jedoch gelingen würde, würde sich in den folgenden Minuten entscheiden.

Wie es sich für Künstler jeder Art gehörte, verneigte er sich zuerst vor seinem Publikum. Als er dann wieder seine gerade Haltung eingenommen hatte, schloss er die Augen und lächelte kurz. Es waren viele Leute hier. Es war für den jungen Stabsoffizier eine ganz neue Erfahrung, vor so vielen fremden Gesichtern einen Auftritt hinzulegen. Wobei er bislang ohnehin nicht sonderlich viel Erfahrung mit irgendwelchen Bühnenauftritten hatte sammeln können. Dieses Gefühl auf der Bühne zu stehen war nicht vergleichbar mit dem Alltag, wo sich der Kapitän stets vor seiner Mannschaft präsentierte und ein Machtwort sprach. Es war nunmal etwas komplett anderes. Dennoch wollte er diese Aufgabe mit Bravour meistern, weshalb er auch nicht lange zögerte, sondern gleich zur Tat schritt.

Der junge Kaffeefanatiker konzentrierte sich auf den gezielten Einsatz seiner Teufelskräfte. Innerhalb weniger Sekunden war er für das gesamte Publikum spurlos verschwunden. Diese Situation sollte die Zuschauer kurz ins Staunen versetzen, nicht mehr und nicht weniger.
Schließlich nutzte er seinen Unsichtbarkeitsschleier, um die von der Assistentin aufgetriebenen Gegenstände an ihren Platz zu bringen. Während er dies tat, sah es für das Publikum eher so aus als würden die Objekte an ihren Platz schweben. Zuerst nahm Godot eine etwas breitere Kiste, die auch ziemlich stabil aussah. Diese platzierte er in der Mitte der Bühne. Drum herum setzte er weitere Kisten, die jedoch um einiges kleiner waren. Das einzige, das halbwegs spektakulär sein konnte, waren die "schwebenden" Gegenstände, weshalb der Kaffeefanatiker sich noch eben was einfallen ließ. Er baute eine Art Pyramide aus Holzstühlen. Alles in allem sah es später eher wie ein kleiner Thron aus. Das passte Godot dennoch ziemlich gut ins Bild. Da es dem Publikum nicht auffallen konnte, verließ er ganz kurz die Bühne und holte die Kaffeetasse ab, die ihm ein Assistent bereits hinter die Bühne gebracht hatte.

Es war soweit: Seine kleine, bescheidene Show sollte nun enden und er wollte diesen Auftritt Godot-like beenden, weshalb er seinen Unsichtsbarkeitsschleier nun ablegte und gemütlich mit der Kaffeetasse in der Hand erneut die Bühne betrat. Mit kleinen, sicheren Schritten näherte er sich jetzt seinem kleinen Thron und nahm dort Platz. Dann nahm er einen Schluck aus seiner Kaffeetasse und betätigte einen roten Knopf auf einer kleinen Fernbedienung, die man aus den Publikumsreihen wohl nicht sehen konnte. Kurz darauf sah man auch, wozu Godot die kleinen Kisten um die breitere Kiste aufgestellt hatte. Durch den Knopfdruck öffneten sich die kleinen Kisten wie von Geisterhand und die Eigenkonstruktion des Kaffeefanatiker wurde komplett von Rauch umhüllt.

Als der Rauch verschwunden war, sah man nur noch eine leere Kaffeetasse auf dem Thron stehen und der Künstler selbst befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits hinter der Bühne. Eigentlich war es ziemlich untypisch, als Künstler die Bühne bereits vor dem Beifall zu verlassen, doch Godot nahm sich diese kleine Freiheit, um einen etwas spezielleren Abgang einzubauen. Es gehörte sich nunmal so für den "Poltergeist".

_________________

Reden | Denken | Handeln

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Zuletzt von Godot am So 15 Apr 2012 - 19:13 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kuroi Sayuri



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BeitragThema: Re: Freilichttheater   So 15 Apr 2012 - 16:50

Mr./Mrs. Eastern Wettbewerb

Auch Sayuri kam beim Freilichttheater an, doch setzte sich noch zum Publikum. Hinter der Bühne hatte man immer so schlechte Sicht auf die anderen Kandidaten und diese wollte sie schließlich sehen. Für die Brünette waren nur unbekannte Gesichter vor Ort, bis auf Lucy. Ihr Auftritt war toll und sie hatte zwei Dinge kombiniert, die sie gut konnte. Sayuri, die bis dato noch nicht wusste, was sie aufführen wollte, überlegte bei Lucys Auftritt, was sie selbst aufführen konnte und dann schoss es ihr wie ein Blitz durch den Kopf. Schnell erhob sie sich und rannte hinter die Bühne, wo sie sich einen der Männer griff, die für alles zuständig waren. Die Brünette erklärte ihm, was sie vorhatte und das er ihr schnell ein paar Schlittschuhe besorgen sollte. Der Mann eilte los und kam nach einigen Minuten wieder, während sie ihm ein Musiktape in die Hand drückte, dass er abspielen sollte, sobald sie auf der Bühne stand und ihre Ausgangsposition eingenommen hätte. Er war verwirrt, doch tat wie ihr aufgetragen.

Sayuri zog sich die Schlittschuhe an und ging dann zur Bühne. Sie stellte sich an den Rand und wartete bis alles ruhig wurde. Das Publikum schwieg und beobachtete voller Erwartungen die junge Piratin. Kurz schloss sie die Augen und atmete ein letztes mal tief durch, während ihr Herz vor Aufregung raste. Die Brünette ging in die Knie und legte ihre Hände auf den Boden und kurz darauf zog sich von ihr aus eine Eisschicht über den Boden. Ein raunen zog sich durchs Publikum und verwunderte Blicke fielen auf die Schönheit. Diese jedoch erhob sich nun aber wieder und betrat die perfekte Eisfläche und drehte mit den Schlittschuhen eine Runde, ehe sie in der Mitte der Bühne stehen blieb und in Position ging.

Kurz darauf fing die Musik an zu spielen und Sayuri legte eine Show der extraklasse hin. Nicht wie zu erwarten, machte sie Eiskunstlauf der klassischen Art, sondern etwas eher untypisches -eine Elektropop-Version- und weil ihre Jacke sie beim Eislaufen störte, zog sie diese aus, bevor sie zum ersten eingedrehten Sprung ansetzte.

Ihre Kür dauerte über drei Minuten und endete mit einem kleinen Sprung und einer letzten Drehung, ehe sie zum Stillstand kam und die Musik endete. Das Publikum applaudierte und die junge Frau machte einen kleinen Knicks und winkte den Zuschauern zu, während sie ein Lächeln auf ihren Lippen trug und die Bühne verließ.


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Alice
Alice

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BeitragThema: Re: Freilichttheater   So 15 Apr 2012 - 17:23

Kommt von: Kirschblütenallee

Mit langen Schritten durchquerte Alice die zauberhafte Blütenlandschaft, ließ fasziniert den Blick umher schweifen und erfreute sich an dem prachtvollen Schauspiel. Gerne wäre die Schwarzhaarige ein wenig länger geblieben, denn noch immer hatte sie nicht heraus gefunden, was für eine wunderbare Aussicht man wohl hoch oben in den Baumkronen der Zierpflanzen haben musste. Erst einmal blieb ihr dieser Wunsch jedoch unerfüllt, zuvor gab es anderes zu tun, unteranderem den Besuch des, von den Bewohnern der Insel bereits mehrfach angepriesenen, Freilichttheaters.
Und so verließ die Marinesoldatin die Allee schließlich, überquerte eine kleine Holzbrücke unter der leises plätschernd ein Bächlein seinen Weg zum Meer suchte und erreichte wenig später die drohend in den Himmel aufragenden Außenmauern des Bauwerks.
Beeindruck legte die Ärztin ihren Kopf in den Nacken und versuchte zu erahnen, wie viele Meter sie von den oberen Rängen trennten. Zwar wirkte das Theater inzwischen recht herunter gekommen, seit über hundert Jahren schutzlos Wind und Wetter ausgeliefert, trotzdem schienen gerade diese im Laufe der Gezeiten entstandene Schäden das gewisse Etwas auszumachen und verliehen dem Ambiente eine geheimnisvolle Ausstrahlung.
Ein sanftes Lächeln huschte flüchtig über das Gesicht der jungen Frau, welche sich kurz darauf angespannt in Bewegung setzte und zielstrebig auf den riesigen Torbogen zusteuerte, durch welchen sie ins Innere des Bauwerks gelangen sollte. Zunächst blieb Alice weiter hinten, am Rande des regen Treibens stehen und glitt mit dem Blick über die zahllosen Personen, die sich, zu einer riesigen Menschenmasse vereint, rund um die Bühne herum aufgestellt hatten und nun begeistert klatschten und jubelten.
Neugierig wie sie war, trat die junge Frau so gleich einige Schritte nach vorne und erkannte nur wenig später auch schon den Grund für grenzenlose Begeisterung. Es war der Weißhaarige, den sie erst vorhin auf der Kirschblütenallee zum ersten Mal getroffen hatte. Er hielt eine Geige in der Hand, spielte und sang dazu. Bedauerlicherweise endete sein Auftritt wenige Momente später bereits wieder, die Marinesoldatin hatte sich wohl zu viel Zeit bei ihrem kleinen Spaziergang gelassen und konnte nun bloß noch die letzten paar Töne des Liedes mit anhören. Schade eigentlich, er spielte schön. Kurz darauf verschwand der Fremde von der Bühne und machte Platz für seinen Nachfolger. Was das ganze wohl zu bedeuten hatte?

Langsamen Schrittes ging Alice um die zahllosen Schaulustigen herum und gesellte sich etwas weiter hinten zu einer kleineren Gruppe Passanten. Als nächstes betrat ein zweiter Mann das Feld, er wirkte nicht sonderlich … menschlich, keineswegs unheimlich, aber irgendwie anders. Kein Wunder also, dass die Ärztin seinem Auftritt besondere Aufmerksamkeit schenkte, gerne wollte sie erfahren, was genau es mit dem Grünen auf sich hatte. Enttäuscht werden sollte sie nicht.
Die kurz darauf erklingende Dubstep Musik ließen die steinernen Wände erzittern und hallten auf Grund der speziellen Bauweise durch das gesamte Theater. Natürlich konnte Alice sich ein amüsiertes Lächeln nicht verkneifen und klatschte anerkennend. Helle Lichter verteilten sich in alle Himmelsrichtungen über die breitgefächerte Menschenmasse und tauchten das antike Gemäuer in einen wundersamen Schein. Einzig das bunte Feuerwerk, mit welchem der Fremde seinen Auftritt abschloss, konnte der Darbietung den perfekten Schliff verleihen. Unter lauten Zurufen verließ der Mann die Bühne und ließ sich allem Anschein nach irgendwo weiter vorne auf einem der Plätze nieder, um nun den weiteren Vorstellungen Beachtung zu schenken.
„Entschuldige bitte?“, begann die Schwarzhaarige zu sprechen und wandte sich zu einem kleinen Mädchen direkt neben ihr, welches zwei Fächer in der Hand hielt und mit glänzenden Augen das einzigartige Schauspiel verfolgte. „Könntest du mir vielleicht erklären, was genau es damit auf sich hat?“ fragte Alice mit freundlicher Stimme und deutete in Richtung Bühne. Verwundert hob die Kleine den Kopf, als sie die Worte der Marinesoldatin vernahm, lächelte dann aber freudig und schwang ihre Fächer durch die Luft. „Das ist der Schönheitswettbewerb. Er wird hier auf Sakura Island jedes Jahr veranstaltet. Dabei kann jeder der möchte zeigen, was er alles kann und versuchen mit seinem Auftritt die Menge zu beeindrucken. Machst du auch mit?“
Seufzend legte Alice den Kopf in den Nacken und ließ sich diesen Gedanken durch den Kopf gehen. Sollte sie mitmachen? „Hmh …“ Es wäre eine willkommene Abwechslung und würde sicherlich Spaß machen. „Naja, warum eigentlich nicht?“
Das Mädchen schmunzelte und jubelte dann dem nächsten Kandidaten zu. Zu ihrer Überraschung erkannte die junge Frau ihn, es war doch tatsächlich der Kerl, den sie auf Grund seiner Kirschblütenallergie zunächst behandelt und dann mahnend fortgejagt hatte. Und nun ließ er gerade diese wunderschönen Pflanzen in seine Darbietung mit einfließen. Ein wenig dumm und unüberlegt vielleicht … aber eindrucksvoll. Er schien die Ruhe selbst, von einer möglichen allergischen Reaktion auf die blass rosafarbenden Blüten war nichts zu sehen. Stattdessen flogen sie wie von Zauberhand in der Luft hin und her, vollführten verschlungene Tänze und stoben letztendlich schwungvoll auseinander. Eine sanfte Brise zog durch das Theater und trug die Kirschblüten in die Reihen der Zuschauer. Auch Alice streckte die Hand aus und fing eine der hübschen Pflanzen, welche sie sich gleich darauf auch schon lächelnd in das pechschwarze Haar steckte.

Als nächstes war eine Frau an der Reihe, seltsamerweise kam die der Ärztin äußerst bekannt vor. Ein Name fiel ihr in diesem Moment jedoch nicht ein, dafür konzentrierte sie sich zu sehr auf die zarten Klänge der Violine, zu welchen die Unbekannte sich drehend über den Holzboden bewegte und vollkommen von der Musik eingenommen zu sein schien. Kurz darauf war ihr Instrument verschwunden, stattdessen hielt sie nun ein Band in der Hand und begann zu tanzen. Soweit die Marinesoldatin wusste, wurde diese Art von Turnsport rhythmische Sportgymnastik genannt. Auf jeden Fall besaß sie große Begabung und wusste was die Tat, das folgende Gejubel und die Rufe nach einer Zugabe hatte das Mädchen sich redlich verdient.
„So etwas würde ich auch gerne können“, sprach die Kleine neben Alice fasziniert und lachte abermals. „Und mit was trittst du auf?“ „Ja … mit was Alice?“
Nachdenklich schaute sie gen Himmel, schloss die Augen und überlegte eine Weile. Sie konnte kein Instrument spielen, doch, Gitarre, aber ihre Künste in diesem Bereich würden nicht ausreichen, um irgendwen zu beindrucken. Währenddessen betrat der Weißhaarige von vorhin erneut die Bühne, scheinbar war seine erste Vorstellung nur eine Art Generalprobe gewesen, stattdessen wurde sein Spiel nun von dazu abgestimmten Dubstep Tönen unterstützt, verbreitete sich in Windeseile über die gesamte Anlage und entlockte der Ärztin ein leises Kichern.
Dann hatte Alice eine Idee. „Sag mal“, fragte sie freundlich lächelnd an das Mädchen neben sich gewandt. „Magst du Süßigkeiten?“ Die Kleine begann erneut zu strahlen und sprang nun aufgeregt von einem Bein auf das andere. „Na klar! Warum denn?“ „Das wirst du schon noch sehen.“ Ein Feuerstrahl erhob sich in die Luft und verbreitete eine spürbare Wärme. So wie es aussah war bereits der nächste Teilnehmer dran und beeindruckte das Publikum mit einer exzellenten Feuershow. Wie lange man wohl üben musste, um solche Kunststücke zu vollbringen?
„Dürfte ich mir vielleicht deine Fächer ausleihen? Du bekommst sie nachher wieder zurück.“ „Natürlich gerne. Hier bitte sehr.“ „Danke schön.“

Mit diesen Worten wandte die Schwarzhaarige sich um und suchte nach einem möglichen Weg in Richtung der Bühne, in Anbetracht der vielen Passanten die alle versuchten einen möglichst guten Platz abzugreifen keine allzu leichte Aufgabe. Schließlich erreichte sie aber doch die vordersten Reihen, setzte sich auf einen der bereitgestellten Stühle, schlug die Beine übereinander und betrachte die folgende Darbietung. Ein Mann betrat die Bühne, recht schick gekleidet und womöglich ein wenig durch den Wind. Ehe die junge Frau sich allerdings Gedanken machen konnte, was nun folgen würde, war der Fremde auch schon wieder verschwunden. Dafür schwebten nun allerlei Gegenstände, unteranderem Stühle und Kisten durch die Luft und positionierten sich nacheinander abgestimmt auf dem Boden. Dann tauchte das Ziel ihrer Verwunderung plötzlich aus der Menge auf, in der Hand eine Tasse Kaffee, ließ sich auf dem errichteten ‚Thron‘ nieder und verschwand von Neuem, genauso schnell wie er gekommen war. Besaß der Mann womöglich Teufelskräfte? Jedenfalls war dies die einzige Erklärung, welche Alice auf die Schnelle für dieses wundersame Schauspiel einfiel. Aber vielleicht war alles auch nur ein einfacher aber wirksamer Trick.
Die nächste Teilnehmerin sorgte für tosende Begeisterung, vor allem bei der Schwarzhaarigen, die ihrer Freundin lauthals zujubelte und erstaunt war, zu welch beeindruckenden Dingen Kuroi doch fähig zu sein schien. Mit Eislaufen im Frühling hatte wohl niemand gerechnet, umso größer waren die Überraschung und der anschließende Applaus.


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BeitragThema: Re: Freilichttheater   So 15 Apr 2012 - 18:51

<-- Osterbaum

Die elegante Dame die Azuka am Osterbaum aufgegriffen hatte, schleppte das Mädchen einige Minuten mit sich, bis sie das Freilichttheater erreichten. Im Normalfall hätte die Piratin das ganz bestimmt nicht einfach mit sich machen lassen, aber diese Frau hatte ja gesagt, dass sie weltberühmt werden könnte... auf welche Weise auch immer, das wusste die Rothaarige nämlich immer noch nicht.
Sie betrachtete bloß mit großen Augen das riesige Theater, dem sie sich näherten. Dabei betraten sie dieses jedoch nicht durch den Haupteingang, sondern eine Nebentür welche in einen langen Flur führte der mit unzähligen Türen gespickt war. In eine davon stieß die Dame die unwissende Piratin. Und was sie in diesem Raum erwartete, begeisterte den jungen Rotschopf nicht im Geringsten... nein, ganz im Gegenteil...!
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Al Nair

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BeitragThema: Re: Freilichttheater   So 15 Apr 2012 - 19:33


Mr.Eastern Wettbewerb


Nun machte sich auch Nair bereit auf die Bühne und stellte sich vor. Er hatte nach einigen kleinen Absprachen mit den Veranstaltern eine kleine Wette abgeschlossen, die besagte, dass wenn er es unter den ersten 3 Schaffen würde, dass sein Aufenthalt und die Verpflegung für den Rest des Urlaubs für ihn übernommen werden würde.

"Guten Abend...Ich werde nun eine kleine Geschichte vortragen oder besser gesagt ein kleines Stück. Es wird alles haben, aber vor allem eine herzzerreißende Geschichte."

Nair besorgte sich von einem Typen hinter der Bühne einen Stuhl und setzte sich.

"Es war einmal ein..."

"Wooooooooooolf"


"Sein Name war Ralf. Ralf der Wolf. Schon als Welpe war Ralf anders, als seine Geschwister. Er war intelligent, soweit dass er eines Tages im Alter von Zwei Jahren, in ein Dorf von Menschen lief, um sich diesen zu beweisen. Die Menschen aber verjagten Ralf mit drohenden..."



"...Gesten!"


"Ralf versuchte es zwar immer wieder, doch immer wurde er wieder verjagt. Es schien nichts zu nützen intelligent wie ein Mensch zu sein, wenn man kein Mensch war. Wolf bleibt Wolf...aber auch als Wolf, wurde es immer schwerer. Den sein Rudel war es Leid ihn durchzufüttern, nur weil er selbst nicht wie ein Wolf jagen konnte. Ein Wolf unter Wölfen und doch kein echter Wolf. Nirgendwo dazu zu passen ist die größte Angst eines Menschen. Wir alle sehnen uns danach nicht Einsam zu sein. Ralf war nie allein und doch schien es so, als ob er sein Leben lang einsam bleiben würde.

Eines Nachts kamen Jäger aus einem anderen Menschendorf in die Wälder des Wolfsrudels. Sie machten gezielt Jagd auf die Wölfe und fingen einen nach dem anderen ein. Sie wollten, die Wölfe gefangen halten und ihre Welpen für die spätere Jagd dressieren . Auch Ralf wurde gefangen und zusammen mit seinen Artgenossen und Geschwistern in einen großen Zwinger gesteckt. Es war mehr eine große Fläche die umzäunt war. Nach und nach wurde ein Wolf nach dem anderem zum dressieren rein und wieder raus geholt. Auch Ralf, doch schnell merkten die Jäger, das Ralf gehorchte und ihre Anweisungen Verstand, aber wenn es um Dinge wie Jagen ging, war er völlig unbrauchbar. So wussten sie nicht so recht, was sie mit Ralf machen sollten. Er war intelligent, aber als dressierter Jagdwolf nicht zu gebrauchen. Es wurde diskutiert, bis man zu dem Entschluss kam ihn einfach frei zu lassen. Keiner der Bewohner wollte ihn aufnehmen, somit war ein Leben unter den Menschen ebenfalls ausgeschlossen. So wartete er im Dorf beharrlich darauf, dass man ihn irgendwann bemerken würde. Tag für Tag gingen Menschen an ihm vorbei ein und aus, ohne ihm nur einen Blick zu zuwerfen. Ernähren tat er sich von den Resten, die aber so mager waren, dass er immer dürrer und dürrer wurde. Da, dass Dorf neben einem See lag, hatte er zwar immer reichlich Wasser, doch der Hungertod schien immer näher zu rücken. Selbst die menschliche Sprache konnte er jetzt verstehen, was ihm aber fehlte war das passende Stimmband. Immer wenn er versuchte ein Wort auszusprechen trat nur ein Jaulen hervor, gefolgt von einem Stein der Bewohner um ihn ruhig zu stellen. Solange der Wolf keine Gefahr war, schien ihn keiner der Bewohner verjagen zu wollen, aber um ihn kümmern tat sich ebenso niemand. So wurde Ralf immer schwächer, aber den Versuch zu Sprechen zu lernen gab er nie auf. Nach 4 Monaten verstarb Ralf...Hungertod. Die Dorfbewohner erzählten, dass sich sein letzten Jaulen, das er kurz vor seinem Ableben von sich gegeben hatte, eigenartig angehört habe. Angeblich sollte es sich wie das Wort ' Familie ' angehört haben. Die Dorfbewohner haben, es trotz dieser Mühe nicht sonderlich beachtet. Sie hielten es für Unsinn, denn er war letzen Endes nur ein Wolf. Ein Wolf der kein Wolf war. Ralf..."



Ruhe trat ein, aber einige Sekunden später ertönte auch hier ein "tränenreicher" Applaus.



Nair verbeugte sich kurz und schlug mit seiner Faust über sich hinweg, sodass die Luft splitterte und eine sichtbare Druckwelle durchzog die weiten des Himmels.


"Vote for me or Die!"

Der Blick der Zuversicht stand ihm ins Gesicht geschrieben, oder wohl eher der einer teuflischen Drohung, um die Menschen einzuschüchtern. So verschwand er hinter der Bühne, während die Zuschauer nun vom Windzug der gerade eben entstandenen Druckwelle erholen müssten.

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Zuletzt von Al Nair am Mo 16 Apr 2012 - 20:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Freilichttheater   So 15 Apr 2012 - 20:43

Von allem Spektakel draußen bekam Azuka nicht das Geringste mit. Wie konnte sie auch, wenn sich hier vor ihren Augen das absolute Grauen darbot? Kleider! Überall pinke, rüschenbesetzte Kleider! Erotische Outfits, Spiegel, haufenweise Kosmetik und Schminke! Umkleiden, das ganze Paket!
»Oh Gott...«, flüsterte die Piratin, mit großen Augen und erstarrt. Sie schluckte, und drehte sich dann plötzlich geradewegs wieder um. »Sofort wieder weg hier!« Doch ehe sich ihre Hand auf die Türklinke legen konnte, riss die Dame sie an ihrem Schal zu sich zurück. »Lampenfieber, mhm. Das haben fast alle vor ihrem großen Auftritt.« Sie nickte selbstgefällig zu ihren Worten. Azuka, die zuvor fast verzweifelt versucht hatte sich wieder los zu machen, schaute nun neugierig zu der Dame auf. »Auftritt? Wovon reden sie da?« Die Frau zeigte sich überrascht, dass ihr Fund noch gar keine Ahnung hatte was sie hier tat. So bot sie ihr endlich einen Platz an, und begann zu erzählen, was für eine Veranstaltung hier eigentlich lief.
Das besserte Azukas Einstellung diesem Raum gegenüber jedoch nicht besonders. Nur das Versprechen, dass diese Show sie berühmt machen könnte, hielt sie hier, und ebenso das Versprechen, dass sie sich ihr Outfit selbst aussuchen dürfte. Und einen Plan dafür was sie im Theater tun sollte um die Zuschauer für sich zu gewinnen, würden sie auch noch gemeinsam ausarbeiten. Nur, dass ihnen für all das nicht mehr allzu viel Zeit blieb...
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BeitragThema: Re: Freilichttheater   So 15 Apr 2012 - 21:34


» Mrs. Eastern Wettbewerb «

Nach Kurois Auftritt erhob die junge Frau sich von ihrem Platz, warf der Eiskunstläuferin noch einen letzten anerkennenden Blick zu und verschwand dann unbemerkt hinter dem Vorhang der Bühne. Nun sollte sie hoffen, dass alles genau so funktionierte, wie zuvor geplant, doch Alice schien zuversichtlich und befragte einen vorbeilaufenden Assistenten, ob das nötige Zubehör für ihren Auftritt vorhanden war. Glücklicherweise erhielt sie ein Ja und konnte sich nun in aller Ruhe ihrem Outfit widmen.
Dank des eher unschönen Zusammenstoßes mit dem Kerl auf der Allee hatte ihre Kleidung Flecken bekommen, der an ihr haftende Geruch nach verschüttetem Sake würde voraussichtlich auch nicht allzu schnell wieder verfliegen. Also musste die Marinesoldatin sich wohl oder übel um eine neue Garderobe bemühen.
Neben den bereitgestellten Umkleiden entdeckte Alice schließlich einen großen Metallständer, an dessen Haken mehrere Kleider aufgehängt waren. Nach einigen Momenten der Unentschlossenheit nahm die Ärztin sich eines herunter, verschwand in der Kabine und trat wenig später mit kritischem Blick vor den Spiegel.
Das Kleid war aus tiefrotem Satin gefertigt worden und reichte der Marinesoldatin etwa bis zu den Knöcheln, an der rechten Seite verlief bis hinauf zur Hüfte ein feiner, zunächst kaum erkennbarer Einschnitt, die Schultern hatte man frei gelassen und über der Brust zogen sich verschlungene Muster durch den Stoff. Um Alice‘ Taille schlang sich zusätzlich ein pechschwarzes Seidenband, wodurch ihre weiblichen Rundungen angemessen betont wurden. Ihr dunkles Haar fiel der jungen Frau in sanften Wellen über die Schultern und floss anmutig ihren Rücken hinab, ein wunderbarer Kontrast zu den silbern leuchtenden Ohrringen, dem Armreif und der engen Halskette.


Soweit war sie fertig, doch mit einer einfachen Präsentation ihrer Garderobe würde die Ärztin wohl kaum eine Chance gegen die fantastischen Darbietungen ihrer Konkurrenten haben. Also galt es nun die Konzentration aufrecht zu erhalten und keine Fehler zu machen, andernfalls konnte sie auch gleich einpacken. Die beiden Fächer, welche Alice zuvor netterweise von dem kleinen Mädchen aus dem Publikum erhalten hatte, ließ sie unter dem schwarzen Seidentuch verschwinden, sodass sie für die Augen der Schaulustigen zunächst unsichtbar blieben.
Dann setzte die junge Frau sich in Bewegung, trat hinter dem auseinandergezogenen Vorhang hervor, kam in der Mitte der Bühne zum stehen und ließ den Blick aufmerksam über die nach wie vor anwachsende Menschenmasse schweifen. Ein bekanntes Gesicht konnte sie nicht entdeckten, schade eigentlich, aber vielleicht war es auch besser so, womöglich würde sie sonst bloß unnötig nervös werden und zu allem Unheil noch aus dem Takt kommen.

Ein weiches Lächeln umspielte die Lippen der Marinesoldatin, woraufhin diese sich elegant verbeugte und zu einem extra für sie aufgestellten Tisch hinüber ging, auf welchem allerlei Zutaten Platz fanden und nur darauf warteten von ihr verwendet zu werden. Früher hatte sie das Rezept häufiger verwenden müssen, vor allem zu Neujahr lagen ihre Geschwister Alice mit dem Wunsch nach ihrer Lieblingsspeise stetig in den Ohren. Es war bereits eine ganze Weile her, seit sie sich zuletzt für eine solch Köstlichkeit abgemüht hatte, doch das tat nichts zur Sache, sie könnte auch heute noch im Schlaf die Süßwaren zaubern, welche ihr Bruder so sehr liebte, dafür verband sie mit dem Rezept einfach zu viele Erinnerungen.
Eigentlich hätten einige der Zutaten normalerweise über Nacht einweichen müssen, doch hier auf Sakura Island waren sie von einer unglaublich guten Qualität, dass sie sich auch ohne eine extra Behandlung exzellent für die Pläne der Schwarzhaarigen eigneten.
Zunächst gab sie Azuki-Bohnen in einen Topf mit Wasser und ließ sie in Ruhe vor sich hin köcheln. Derweilen schüttete sie Klebreismehl, Zucker und Salz in eine Schüssel und begann alles fein säuberlich zu vermischen, danach kam Wasser hinzu, welches ebenfalls untergerührt wurde, bis eine glatte weiße Paste entstanden war, die perfekte Konsistenz. Während der Teig nun eine Weile über heißem Wasserdampf vor sich hin ziehen konnte, wusch die Marinesoldatin eine Schale frischer Erdbeeren.
Das Lächeln auf ihren Lippen wurde ein wenig breiter, ein freudiges Gefühl durchzog ihren Körper, wobei sie anmutig tänzelnd weiter der Zubereitung nachging. Die roten Bohnen waren inzwischen fertig, konnte also mit Zucker und Salz vermischt und schließlich zu einer Paste, auch genannt Anko, püriert werden und einige Minuten erkalten. Derweilen konnte Alice die gewaschenen Erdbeeren in kleine Stücke schneiden, bei Seite legen und die Arbeitsfläche mit Kartoffelstärke präparieren. Das erkaltete Anko durfte nun zu kleinen Scheiben geformt und um die Erdbeeren herum gelegt werden. Eine nervenaufreibende Angelegenheit, aber mit etwas Übung wusste man genau, wie sehr sich der Aufwand doch lohnen würde.
Der helle Teig war nun auch fertig, sodass die junge Frau ihn aus der Schüssel nehmen, mit Kartoffelstärke bestäuben und zu einer Rolle formen konnte. So ließ er sich besser in gleichgroße Teile zerschneiden und schließlich zu Kugeln formen. In genau diese Mochikugeln wurden nun die zuvor mit Anko umhüllten Erdbeeren hinein gesetzt, dann musste der Teig sorgsam zusammen gedrückt und die Erdbeeren im Inneren versiegelt werden. Danach war Alice fertig. Fertig mit der Zubereitung, nun würde sie servieren dürfen.


Langsam trat die Ärztin wieder in die Mitte der Bühne, wartete einen kurzen Moment und holte dann mit einer einzigen schwungvollen Bewegung die beiden Fächer zum Vorschein, welche sie zuvor unter dem Tuch um ihre Taille versteckt hatte, warf sie in die Luft, drehte sich einmal elegant um die eigene Achse und fing sie wieder auf, wobei die Fächer sich öffneten und jeweils ein blass rosafarbendes, mit kunstvollen Linien verziertes Fächerblatt zum Vorschein kam.
Das schwache Lächeln der Marinesoldatin verschwand, bloß flüchtig, kehrte nur wenige Augenblicke später wieder auf ihre Lippen zurück und strahlte glücklich, ehe sie begann die beiden Fächer sanft hin und her zu wiegen, sodass der Wind in sanften Brisen hinüber streichen konnte. Der Fächer in ihrer linken wurde gen Himmel gerichtet, während der andere sich zu lieblichen Klängen um ihren Zeigefinger drehen konnte. Erneut warf Alice die beiden Fächer in die Luft, vollführte eine einbeinige Drehung und ließ sich auf die Knie sinken, die Fächer landeten einer nach dem anderen wieder sicher in ihren Händen.
Ihre Bewegungen waren ruhig, besinnlich und gingen fließend ineinander über, ein wenig glich ihr Tanz dem Wasser, einem harmonischen Element, welches sich stets seinen Weg schaffte, selbst wenn es eingeschlossen war. Ein durch das Theater ziehender Windstoß wirbelte die am Boden liegenden Kirschblüten auf, trug sie mit sich in die Höhe und ließ sie neckisch die Gestalt der jungen Frau umspielen, durchzog kaum spürbar vereinzelten Strähnen ihrer dunklen Haare und glitt sachte an ihrer Wange vorbei.
Mit einem leisen Kichern kam Alice wieder auf die Beine, trat einige Schritte nach vorne, nahm die Fächer mit sich und bewegte diese andächtig auf und ab, ehe sie einen auf den anderen legte, die Arme ausbreitete und den ruhenden Fächer schwungvoll in die Luft warf.
Ihre Darbietung neigte sich dem Ende zu. Beide Fächer nun wieder in Händen haltend trat die Ärztin tänzelnd nach und nach an den kleinen Tisch heran, auf welchem sie die fertigen Ichigo Daifuku bereits abgelegt hatte, welche nun bloß noch auf ihren Einsatz warteten.
Dann sprangen ihre Bewegungen um, wurden schneller und schließlich trat Alice den Teller mit den zubereiteten Süßwaren hoch in die Luft. Die tiefvioletten Seelenspiegel verfärbten sich und glänzten kurz darauf in einem hervorstechenden hellblau, ehe die Schwarzhaarige begann die herab fallenden Daifuku mit Hilfe der Fächerblatter noch in der Luft zu zerteilen. Jeder einzelne Schnitt war unglaublich präzise und geschickt ausgeführt, kein Stück landete auf dem Boden, kein Schlag ging daneben. Schließlich fing sie die zerteilten Daifuku mit dem Fächer auf und verteilte sie einer nach dem anderen in der Menge aus Schaulustigen um die Bühne herum.
Ein letztes Mal warf Alice auch die Fächer in die Höhe, drehte sich mehrmals auf dem glattgeschliffenen Holzboden, vollführte einen einfachen Flick –Flack und fing die beiden Fächer elegant wieder auf. Den einen direkt über ihrem Kopf, den anderen mit ausgestrecktem Arm links neben sich, zog beide langsam zu sich heran und drehte sich um.
Eine abschließende Verbeugung durfte nicht fehlen, so gehörte es sich für die junge Frau, ehe sie dem Publikum herzlich zulächelte und mit einem sanften „Arigatou, ich hoffe es schmeckt Ihnen“ hinter dem Bühnenvorhang verschwand.


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Rukia
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BeitragThema: Re: Freilichttheater   So 15 Apr 2012 - 22:08

CF: Park

Mrs. Eastern

Rukia liess sich von Drake mit schleifen und blieb nun mit ihm im Freilichtheater stehen und fragte sich zu aller erst was sie hier überhaupt wollten. Doch dann sah sie es auch schon als sie eine Frau, die sich dort auf der Bühne Eismachte und unglaublich gut zu Musik Schlittschuh lief. Und da sie selbst noch nie auf Eis gelaufen ist war es für die kleine Rukia ziemlich beeindruckend wie man auf so einen glatten Untergrund nur so etwas tun konnte. Der nächste war ein Mann der ein ziemlich traurige Geschichte über einen Wolf erzählte, wobei er sie mit seiner Mimik nicht kann so trauig machte, sondern auch teilweise ziemlich lustig das Rukia lachen musste. Rukia blickte zu Drake und er sah so aus als hätte er gerade mal keine Idee was er machen sollte. Und Rukia grinste "Lass mich raten du hast keine Ahnung was du tun sollst?" Da kam ihr auch schon die rettende Idee wie sie selbst auftreten könnte und dabei noch Drake zu einen guten Auftritt verhelfen konnte. "Wartest du mal kurz? Ich bin gleich wieder da!" Nun ging sie hinter die Bühne und als sie in den ersten Raum reinging fand sie auch schon das wonach sie suchte. Die Garderobe wo gerade eine Frau ein rothaariges Mädchen überredete sich ein Kleid aus zu suchen. "Entschuldigung darf die KLeider jeder die bei der Show mitmachen wollen tragen wenn wir welche haben wollen!" fragte sie etwas schüchternd die Frau die das Mädchen an ihren Schal packte und sie versucht mit sanfter Gewalt zu überreden. "Ja, meine Kleine! Wenn du teilnimmst darfst du dir ein aussuchen!" Rukia lächelte freudig "Danke und fand auch schon schnell das Kleid was sie wollte. Es war ein hübsches schwarzes Kleid und dazu naoch die passenden hohen Schuhe, nicht so das ihr was sie vorhatte nicht mehr gelang aber doch schon so um ihren kindlichen Körper weiblicher zu machen ganz besonders das schwarze Kleid war so fand sie etwas besonderes. Und nachdem sie sich umgezogen hatte konnte es fast losgehen.


Sie verabschiedete sich von der Frau und dem Mädchen mit einen "Ciao und Veil Erfolg!" und ging nun wieder aus den Raum und ging dann noch schnell die Musik für ihren Auftritt organiesieren. Danach tauchte sie auch schon wieder bei Drake auf und sah das Alice ihren Auftritt beendet. Schade jetzt habe ich diesen leider verpasst. "Und bist so weit mit mir zu tanzen?" frakte sie mit einen verstohlenden Lächeln denn sie hatte ihn bisher nicht eingeweiht was sie tun würde, und zog ihn nun mit sich auf die Bühne "Lass einfach auf die Musik hören und tanzen. Zudem kommt es bestimmt gut wenn du noch Federn produzierst!" flüsterte sie mit einen Augenzwinkern.


Und so tanzten die beiden beiden wobei es kein normaler Tanz war, es war mehr Capoeiraund so sah es fast aus als würden sie sich ein wenig bekämpfen doch mit solchen anmutigen und graziösen, athletischen und akrobatischen Bewegungen, das man nicht meinen konnte das sie dies gerade einfach spontan machten. Die Hintergrundmusik die sie gewählt hatte war zwar nicht besonderes es waren nur einfache Trommeln die in einen Rhytmus schlugen doch dies machte den Tanz so fand sie noch wesentlich spezieller und aufregender. Und als Rukia sich zum Schluss in Drakes Arme fallen, lächelte sie ihn leicht verliebt an, und hörte das Publikum jubelte und sah wie mehrere Federn noch auf die Bühne herabregneteten. Wow war das gut! dachte sie weil sie selbst nicht daran geglaubt hatte es so gut klappt und so ein großer Erfolg wird.



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BeitragThema: Re: Freilichttheater   So 15 Apr 2012 - 22:22

... und diese Zeit sollten sie auf keinen Fall verschwenden! Daher schickte die Dame, die sich übrigens noch als 'Melly' vorgestellt und sich über den Namen von Azuka gefreut hatte - er sei ja SO exotisch und SO passend - die junge Piratin nun hinüber zu den Kleiderständern. Die sich über fast die gesamte Fläche des gar nicht so kleinen Raumes erstreckten... Wie zur Hölle sollte sie hier bloß etwas finden? Noch dazu gefiel ihr all das, was sie auf den ersten Blick sah, auch nicht besonders, ganz im Gegenteil...
Seufzend und sich an das Versprechen der Dame namens Melly erinnernd, machte der Rotschopf sich dann aber doch ans Werk. Möglichst geduldig und doch zügig schaute sie sich alle die Kleidungsstücke an, um irgendwann tatsächlich etwas zu finden, das ihr gefiel. Dazu das nötige Accessoire... Und kaum steckte sie in ihrem neuen Outfit, kamen Melly auch schon haufenweise Ideen für den provisorischen Auftritt. Schicksalsergeben fügte Azuka sich ihren Wünschen, dass sie einmal dies, einmal das versuchen sollte, kam so langsam jedoch auch mit eigenen Einfällen um dem ganzen ihren eigenen Stil zu verleihen.
Und wenige Stunden später stand auch schon das Konzept! Nach zwei Proben und viel Zuspruch von Seiten der Dame, der Unglaubliches versprochen worden musste dass sie so extrem engagiert an die Sache heran ging, machten die zwei sich dann auch endlich auf den Weg zur 'Bühne'. Noch liefen jedoch andere Auftritte, die Azuka teils beeindruckt, teils uninteressiert verfolgte. Das hier war nicht wirklich ihre Welt...
»Aber wenn es wirklich hilft...«
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BeitragThema: Re: Freilichttheater   So 15 Apr 2012 - 23:02

Mr/Miss Eastern - Wettbewerb

Mit Rukia an der Hand gelang Drake zum Freilichttheater, und schon zu beginn durften die Beiden einige aufritte mitverfolgen. Der Braunhaarige bekam noch das Ende der Eiskunstläuferin mit und staunte nicht schlecht über ihr Können. Als Rukia ihn erwähnte das Er keine Ahnung hatte musste er grinsten "Nicht wirklich.." sagte er mit dem Grinsen im Gesicht. Im Anschluss folgte eine Geschichte eines Weißhaarigen jungen Mannes, den er nur halb gelascht hatte, da er sich weiter im Publikum umgesehen hatte, wer alles da gewesen war. Im selben Moment verabschiedete sich auch schon Rukia, und verschwand hinter der Bühne. Mit einem Lächeln sah er der dunkelhaarigen noch hinterher, und blickte wieder in die Menschenmenge, in welcher er sich befand, auch wenn nur abseits. Nach einigen Minuten kam auch schon wieder Rukia aus der 'Umkleide' heraus gerannt und war neu gekleidet. Drake blieb für den Moment die Luft weg und er errötete leicht als er Rukia in dem schwarzen Kleid sah "Wow.. du siehst umwerfend aus.." sagte Drake und lief auf Rukia zu. "Mit dir jederzeit" es klang zwar sehr kitschig aber Drake nahm anschließend die Dunkelhaarige bei der Hand und zog sie auf die Bühne. Im vorbei gehen flüsterte er dem Moderator der Show die Namen der Beiden zu und stellte sich mit Rukia in die Mitte der großen Bühne. "Los gehts.." murmelte Drake und schon erklang die Stimme des Mannes "Und nun kommen Rukia und Drake!" Nach der kurzen vostellung ging es schon los. Drake und Rukia hoben ihre Arme und bauten eine kleine Distand zwischen sich auf und fingen an sich umher zu drehen. Jetzt! Von dem einen auf den anderen Moment ging alles ganz schnell und die beiden führten den Capoeira Kampf-Tanz auf, welcher wirklich gut passte denn die beiden konnten ein wenig spontan agieren. Bei jeder seiner Bewegungen, die nach außen fielen, produzierte der Dunkelhaarige immer wieder Federn und füllte somit das Freilichttheater. Die sanften weißen Federn flogen von der Bühne aus auf das ganze Publikum und das ergab ein wunderschönes Bild auf der Bühne. Rukia in ihrem wunderschönen schwarzen Kleid, in diesem Licht und dann die Federn. Drakes Herz klopfte bei jeder Berührung die er mit Rukia tat immer schneller und schneller, und fühlte sich richtig wohl. Doch nun kamen die beiden zum Ende und bei ihrer letzten Aktion hielt Drake die wunderschöne Rukia in seinen Armen, und die letzen Federn flogen an ihnen herunter. "Wow.."
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BeitragThema: Re: Freilichttheater   So 15 Apr 2012 - 23:59

•• Mr./Mrs. Eastern Wettbewerb ••

Noch während Azuka teils begeistert den anderen Aufführungen zusah, verschwand Melly unbemerkt von ihrer Seite. Die Dame traf die notwendigen Vorbereitungen für den Auftritt der Piratin, wenngleich dies nicht allzu viele sein würden.

Irgendwann war es dann so weit. Der vorherige Auftritt war schon zwei, drei Minuten her und das Publikum wurde bereits ungeduldig. Denn jeder wusste dass nun die Kandidatin der berühmten Melly auftreten sollte. Tatsächlich war Melly keine unbekannte Person auf dieser Insel. Bisher waren ihre Kandidaten immer fantastisch gewesen, jedes Jahr aufs Neue. Ob Azuka diesen Erwartungen tatsächlich gerecht werden könnte...?

Im Freilichttheater wurde es langsam dunkel, was die Zuschauer verwundert nach oben schauen ließ. Immerhin hieß es Freilichttheater, es war nach oben hin offen. Und da es draußen hell war, so hell wie es nur zu dieser Jahreszeit am Himmel sein könnte, verwunderte es natürlich dass plötzlich alles so dunkel wurde. Melly hatte offensichtlich ihre Beziehungen spielen lassen. Doch wie genau sie das anstellte konnte von hier unten keiner so recht erkennen. Die unruhigen Zuschauer begannen zu tuscheln, richteten ihre Blicke jedoch überrascht und voll Neugier gleich wieder auf die Bühne, als von dort ein lautes 'Pock, pock' erklang. Als würde jemand... gegen ein Mikrofon tippen? Doch zu sehen war nicht wirklich etwas.
»Ist - ist das wirklich an? Test - test!« Die Stimme Azukas dürfte dem Publikum weitestgehend unbekannt sein, was die Verwunderung jedoch keineswegs minderte. »- Oh nein, mein Haarband!«, kam es anschließend, was ein paar Leute bereits kichern ließ. Hatte Melly etwa daneben gegriffen und sich dieses Jahr eine Idiotin ausgesucht?
Plötzlich gingen vier Scheinwerfer an - einer von jeder Ecke der Bühne strahlte auf diese, und gab den Blick auf die Piratin frei - welche aber offensichtlich noch nicht ganz bereit für ihren Auftritt war...


Das Mädchen saß tatsächlich noch am Boden und bändigte seine rote Mähne. Ihr Anblick war alles andere als unschön, nein, besonders das männliche Publikum war - nicht nur dank ihres knappen Outfits - durchaus beeindruckt. Doch die Tollpatschigkeit brachte einige Leute dazu, erheitert aufzulachen, was der Piratin eine hübsche Röte auf die Wangen jagte. So ein Missgeschick...
Hastig richtete die Rothaarige sich wieder auf, und nahm eine Hand ans Mikrofon. »Entschuldigt, das war... nicht geplant.«, versuchte sie zu erklären, ließ es dann aber bleiben. Sie sollte lieber loslegen um zu zeigen dass sie nicht nur tollpatschig war, sondern hier auch etwas Richtiges zu bieten hatte! Etwas Beeindruckenderes! Sie konnte das Lachen jedenfalls nicht ertragen, selbst wenn es kaum spöttisch klang.
»Nun, wie auch immer...! Ihr solltet jetzt die Klappe halten und gut aufpassen, sonst verpasst ihr was, das schwör ich euch!« Ihr bestimmender Ton ließ das Publikum tatsächlich fast sofort verstummen, woraufhin sich wieder ein zufriedenes, niedliches Lächeln auf die leicht rosigen Lippen des Mädchens schlich.
Sie schaute über die Schulter zu der kleinen Band welche etwas abseits stand und sie instrumental unterstützen sollte. »Let's rock!!«, sprach sie laut, bevor die Scheinwerfer wieder erloschen. Es wurde still, bis die Band zu spielen begann. Blaues Flackern umspielte immer mal wieder ein Mitglied der Band, sei es der Gitarist oder der Schlagzeuger. Keiner konnte sich so recht erklären woher das kam. Schließlich wusste auch keiner von den besonderen Fähigkeiten der Piratin, die sie hier durchaus zur Hilfe nehmen wollte.
Und in dem Moment da Azuka ihre Stimme erhob, tatsächlich eine wunderbare Singstimme, schalteten sich die Scheinwerfer wieder an, und die Show konnte endlich richtig los gehen!


Sichtlich voller Freude und fast wie in ihrem Element sang Azuka auf der Bühne, bewegte sich, hatte Spaß und steckte auch das Publikum mit diesem Enthusiasmus an. Und vor allem ließ sie die blauen Flammen spielen. Das rote Funkeln in ihren Pupillen fiel auf die Entfernung niemandem auf, die angespitzten Eckzähne waren ebenfalls viel zu unscheinbar. Was deutlich zu sehen war, waren die beiden blauen Flammen an ihren Schläfen, doch die störten weniger als dass sie die Show noch aufwerteten. Spezialeffekte waren doch niemals fehl am Platze, oder? Azuka ließ die blauen Flammen in gemäßigten Mengen um sich herum in der Luft spielen, sie bewegten sich spiralförmig an ihrem Körper empor nur um beim nächsten Lauten Ton zu explodieren und einen Moment lang sogar Teil des Publikums zu erleuchten bevor sie sich glitzernd ins Nichts auflösten.

Das unerklärliche Blaue schimmern mit dem die tanzende, wunderschöne Sängerin ihren Auftritt untermalte und ihm zu einem ganz besonderen Highlight machte, faszinierte tatsächlich. Immer mal wieder zog sich eine bläuliche Spur in der Luft hinter den mal anmutigen, mal einfach nur energiegeladenen Bewegungen des Mädchens her.

Irgendwann war das Stück jedoch auch zuende. Leicht außer Atem, jedoch mit einem Lächeln auf den Lippen, legte Azuka nun den Kopf in den Nacken und streckte die linke Hand in die Luft hoch über ihren Kopf. Eine viel größere Menge an Flammen erschien kreisförmig am Boden um sie herum, und arbeitete sich in sekundenschnelle an ihr empor, wirbelte spiralförmig herum. So war nicht einmal zu sehen wie die Piratin ihre Hybridform annahm um diese größere Flammenmenge erstellen zu können. So entstand innerhalb von Sekunden eine blaue, glitzernde und sich spiralförmig nach oben windende Säule um sie herum, welche nach oben hin immer schmaler wurde.
Azuka selbst stieß sich vom Boden ab und glitt mit anmutigen Drehungen in der Luft bis empor zur Spitze der Säule, wo sie die Arme weit ausbreitete, bevor sie wieder darin verschwand und zurück zu Boden wanderte.
Bis sie plötzlich in sich zusammen fiel wie umgeschmissene Bauklötze, zu Boden zu fallen schien und sich anschließend wie eine seichte Welle über die Bühne und über die Zuschauer ergoss, welche wie verzaubert das Glitzern in der Luft betrachteten, bevor es sich auflöste.
Azuka hatte derweil längst jedes teuflische Merkmal wieder verloren. Sie ließ dem Publikum einen Moment Zeit, bis sie sich wieder zu Wort meldete, weiterhin lächelnd.

»Akuma no Azuka mein Name, und das war mein Auftritt. Ich hoffe es hat euch gefallen, also stimmt fleißig für mich ab, ja? Ich will schließlich die berühmteste Piratin der Welt werden! Vielen lieben Dank!« Ihre zuckersüße Stimme in diesem Moment täuschte kaum über den Fkt hinweg dass sie sich gerade als Piratin geoutet hatte, was die noch etwas verstrahlten Zuschauer unruhig werden ließ. Was für Teilnehmer es dieses Jahr nur gab...
Mit einem Grinsen im Gesicht und einem letzten Victory-Zeichen verließ Azuka nun auch schon flux die Bühne, um dem nächsten Teilnehmer Platz zu machen.

EDIT:
Das Outfit:



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Alice
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BeitragThema: Re: Freilichttheater   Mi 18 Apr 2012 - 20:18

Nach Ende ihres Auftritts verschwand Alice wieder hinter der Bühne. Ihre Kleidung lag noch immer dort, ebenso wie ihre Waffe, von welcher die junge Frau sich zunächst bloß ungern trennen wollte, das Schwert mit zu nehmen, hatte man ihr bedauerlicherweise nicht gestattet.
Sobald alles verstaut war und die scharfe Klinge wieder an der Hüfte der Ärztin hing, verließ diese den Bereich für Teilnehmer und verschwand kurzerhand in der stetig anwachsenden Menschenmenge. Das tiefrote Satinkleid hatte sie jedoch anbehalten, es mit gehen zu lassen würde sicherlich niemanden stören.
Relativ weit hinten an einer der Treppen traf Alice erneut auf das kleine Mädchen von vorhin, welches ihr, nachdem es die Schwarzhaarige erblickte, strahlend entgegen gelaufen kam. „Du warst toll.“ „Ich danke dir“, sprach sie lächelnd, strich der Kleinen behutsam über den Kopf und reichte ihr die beiden ausgeliehenen Fächer. „Hier hast du sie wieder.“ Mit diesen Worten wandte die Marinesoldatin sich ab und schritt in Richtung Ausgang, das Mädchen wank ihr noch einige Augenblicke hinterher und widmete seine Aufmerksamkeit dann wieder den folgenden Darbietungen.

--> Kirschblütenallee

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BeitragThema: Re: Freilichttheater   Mi 18 Apr 2012 - 22:33

Magatsu war wohl einfach nur zu spät gekommen, weil er sich unterwegs einfach verirrt hatte. Hier und da waren diese komsichen Schilder gewesen, doch anstatt rechts abzubiegen bog er zufälligerweise links ab. Das war wohl zu viel des guten Tropfens gewesen. Als er beim Freilichttheater ankam, war die Vorstellung bereits einfach nur vorbei gewesen, sodass ihm andere Leute entgegenkamen und aufgeregt über das Fest redeten. "Anscheinend hab ich wohl alles hier geschehen verpasst, bei den ganzen Leuten die mir entgegenkommen...ein Jammer, dann konnte ich nicht einmal den Auftritt von Alice ansehen, doch bei all den Menschen konnte sie mich nicht beim Publikum ausmachen, also dürfte sie mir deswegen nicht böse sein, wo ist sie hier eigentlich?" Es waren immer mehr Menschen, die das Theater verließen und Taito seufzte nur. In der Menschenmenge würde er die Ärztin niemals finden, na ja vielleicht war sie auch bei den Kirschbäumen und wenn nicht, dann hätte Taito einen ruhigen Ort zum Trinken gefunden.

Tbc: Kirschblütenalle
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BeitragThema: Re: Freilichttheater   Do 19 Apr 2012 - 18:33

Langsam schob Akira sich durch die Menschenmasse. Es war ihm mit dem vollen Sack wesentlich zu voll hier. Es war ganz interessant auch einmal ein antikes Theater zu sehen. Doch war hier viel zu wenig platz als er sich durch die Gänge schlängelte. Zu Anfang interessierte er sich nicht sonderlich für den Wettbewerb doch als dann Plötzlich Alice anfing dort oben zu Kochen, Rukia zusammen mit Drake einen Tanz aufführte und am Ende auch noch die kurze mit den roten Haaren auf der Bühne auftauchte brach er seine Suche ab. Er hatte sich schon Sorgen darum gemacht, dass Menschenhändler sich hier herum trieben, doch wenn Rukia selbst mit Drake für einen Tag das Fest genoss und die rothaarige aus vollem Herzen dort eine Show ablieferte konnte auch er sich entspannen und zurück ziehen. Nicht zuletzt da es ihm hier einfach zu voll war. Eine Weile schlängelte er sich noch durch die Menge hinter die Bühne um den beiden zu gratulieren, doch fand er Rukia nicht und auch als er sich nach Alice erkundigte, zeigte ein Mann bloß noch auf einige Strähnen die um einer Ecke verschwanden. Also bedankte er sich hastig und verließ eilig die Gadrobe.

tbc.: Kirschblüten Allee
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Kuroi Sayuri



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BeitragThema: Re: Freilichttheater   Sa 21 Apr 2012 - 13:10

Miss Kuroi hatte sich die restlichen Kandidaten angeschaut und hatte auch den "Albino" wieder entdeckt, doch Lucy war plötzlich verschwunden gewesen und auch Alice war nach ihrem Auftritt unauffindbar gewesen. Was hielt sie nun also noch in dem Freillichttheater? Wenn Sayuri das mal gewusst hätte. Langsam zog sie sich also die Schlittschuhe aus, die sie noch immer an gehabt hatte und gab sie einem Bühnenmann. Immerhin brauchte sie diese, zu jenem Zeitpunkt nicht mehr. Ihre Bernsteinfarbenen Augen richteten sich auf den Ausgang und erhobenen Hauptes ging sie zurück zur Kirschblütenallee.

tbc: Kirschblütenallee
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Al Nair

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BeitragThema: Re: Freilichttheater   Sa 21 Apr 2012 - 17:01


"So viele Menschen...da will man sich doch gleich ins nächste Loch verkriechen..."

Al blickte umher als er von der Bühne verschwand, es schien so als ob die Show vorbei war und unendlich viele Leute sich wieder auf den Weg machten, die Straßen und Gegenden dieser Insel heimzusuchen.
Nair hatte sich glücklicherweise ein Hut geklaut, den er nun für sich verwendete. Ziemlich schnittig schien es auf ihn zu sitzen und auch seinem Geschmack zu frönen.

"dann verlassen wir mal das Kaff...bis die Gewinner bekannt gegeben werden..."

mit diesen Worten schien er sich in Luft aufzulösen, aber in Wahrheit ist er einfach nur gestolpert und die Kamera hat dies nicht mehr einfangen können.

tbc: irgendwohin

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