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Offenes Meer

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BeitragThema: Offenes Meer   So 23 Okt 2011 - 12:14

das Eingangsposting lautete :

» OFFENES MEER

Auf den Inseln des West Blue leben viele Gelehrte und talentierte Erfinder. Auch hier ist die Piraterie kaum zu übersehen, einige mäßig gefährliche Banden treiben sich auf dem West Blue herum.
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Motochika Masahiro

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BeitragThema: Re: Offenes Meer   So 31 März 2013 - 11:44

Obwohl Masahior selbst nicht ganz auf der Höhe war, schien er doch tatsächlich noch am aktivsten von den dreien zu sein. Vermutlich schon etwas nervend für die anderen beiden. Ein einfaches Danke. für Garoux, der ihn seine Schwerter zuwarf, was fehlte war noch Masas Kleidung. Er sah Garoux dabei zu wie er seine Kleidung aus einer Art "Schwarzes Loch" herzauberte Was zum....Ist das etwa die Kraft einer Teufelsfrucht? Jap, Masa hatte zwar schon von den Teufelsffrüchten gehört, hatte aber noch keinen Anwender gesehen. Leicht irritiert wollte Masa ihn Fragen, ob er auch seine Klamotten herzaubern könnte, vorher schaute er aber lieber noch unter dem zweiten boden nach, wo er tatsächlich seine Anziehsachen fand. Unglaublich, dass ich das mit besoffenem Kopf überhauot hinbekommen hab. Jedenfalls ziehte er sich an, ignorierte erstmal die beiden und versuchte sich einen klaren Kopf zu machen. Wer die beiden sind ist ja inzwischen mehr oder weniger klar, wo es aber hingeht ist sich Masahiro immer noch nicht sicher. Land in Sicht. sagte Masa schließlich und deutete auf eine Insel in weiter Ferne. Welche Insel das wohl ist? Masahiro konnte sich auf jedenfalll nicht daran erinnern mit Shaun etwas abgesprochen zu haben. Jo Shaun...oder Garoux, weiß irgendwer wo wir hinwollten oder wo wir angekommen sind? Masa bezweifelte zwar eine Antwort, die deutlich macht welche Insel das nun ist, aber die Chance besteht immerhin.

(Out: Sorry, zu kurz ich weiß ;P aber ich hoffe das gibt euch den Freiraum zu klären wie jetzt weitergeht, irgendwie müssen wir ja Ingame weiterkommen <_<)

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Danke Isi <3
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Vanellope

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BeitragThema: Re: Offenes Meer   Sa 6 Apr 2013 - 20:53

Raus aufs Meer, weit hinaus hatte es Muriel getrieben – oder jedenfalls so ähnlich. Denn letzten Endes tat sie nichts als das, was sie eben immer tat: kochen. In diesem Fall natürlich für Geld und eine kostenlose Überreise in einen anderen Blue, auf eine andere Insel, auch wenn sie selbst nicht so genau wusste wohin. Aber war das nicht egal? Schließlich wollte sie nur ihren verschwunden Zwilling finden.. Obwohl, nein, das war nur nebensächlich. Weswegen sie sich wirklich hier aufhielt wusste die Blondine selbst nicht genau. Vielleicht als Art Urlaub, war es doch äußerst schön auf dem Meer herumzusegeln, wenn man nicht gerade von irgendwelchen Wesen angegriffen wurde. Vor allem war es doch schön wenn man dabei noch kochen konnte – Muriel konnte sich nichts Besseres vorstellen, wodurch sie auch an diesem warmen Tag in der Schiffsküche des kleinen Frachters stand, nur um auf dem kleinen Campingkocher etwas zu zaubern, was den Matrosen wahrlich gefallen würde. Ob sie wussten, dass es sich bei diesem niedlichen Mädchen um eine gemeingefährliche Piratin handelte? Wohl kaum, hätten sie diese dann sicherlich nicht mitreisen lassen. Doch so lange die Moulin nichts Falsches sagte und einfach ihre Arbeit erledigte war es sowieso egal.
Als einzige Köchin des kleinen Schiffes hatte sie bei dieser kleinen Mannschaft leider nicht gerade viel zu tun, wodurch sie äußerst schnell mit einem leckeren Gericht fertig war, welches sie sogleich servierte. Natürlich ließen sich die kräftigen Männer nicht zweimal bitten, begaben sich in die Küche und lobten das Essen, wie auch die Köchin, welche dies nur zu Genüge kannte und sich daher eine Schachtel Donuts nahm, aufs Deck verkroch und dort auf eine Liege legte, welche ihr bereit gestellt wurde. Das Oberteil gelöst und das bunte Bikini-Oberteil entblößt, genauso wie die Hose losgeworden, hatte die die Stoffteile neben sich zu Boden gleiten lassen, nur um sich wie ein Model auf dem Liegestuhl zu platzieren, die Schachtel Donuts auf dem Bauch, den Strohhut weiter ins Gesicht gezogen um nicht von der Sonne geblendet zu werden. Nun, eigentlich war es auch egal, bedeckte doch eine rosafarbene Sonnenbrille mit Herzchengläsern ihre Augen, die fantastisch vor Strahlen schützte und gleichzeitig auch alles so wunderschön rosa wirken ließ. Mit einem leisen Seufzen ließ sie ihren Kopf zurück sinken, war doch der Zopf seitlich, damit er sie nicht behinderte, während ihre Finger schnell zu der Schachtel griffen, diese öffnete und einen großen Donut mit Schokoladenglasur herauszogen. Sehnsüchtig blickte sie diesen an, führte ihn aber im nächsten Moment schon zu ihrem Mund, nur um sachte daran zu knabbern, während ihr Blick die Umgebung absuchte, auf der Suche nach etwas.. Spaßigem. Denn ja, Kochen machte Spaß, aber war man damit fertig, dann war es langweilig. Und auch die Matrosen, die nun wohl genährt aus der Kabine kamen um wieder ihrer Arbeit nachzugehen oder die kleine Schönheit anzugaffen, wirkten nicht gerade abenteuerlustig. Leider passierte auf dem Meer auch nicht allzu viel.. “Woooohooooo, schaut mal da! Ein kleines Segelboot.. oh. Wartet… Ist das der Osterhase?! OOOOSTERHASEEEEE!“ Aufgeregt schrie einer der Männer, deutete mit dem Zeigefinger immer wieder auf ein kleines Boot, welches gar nicht so weit entfernt vor sich hin trieb. Genervt seufzte die Moulin, blickte sich um, nahm eine Flasche und hob sie an, nur um sie an den Kopf des Mannes zu schleudern, ihre kleine Hand zur Faust geballt, während sie wütend in seine Richtung blickte. “Halt’s Maul! Ich versuche zu entspannen, alles klar?! Osterhase.. wie alt bist du, aldah!? Fünf odda was?!“ Nun.. jetzt würde er sicherlich still sein, wurde er doch geradewegs von der Flasche getroffen, die sogleich zerbrach und den älteren Herrn zu Boden gehen ließ. Hektisch wuselten seine Kameraden herum, nicht genau wissend was sie eher beachten sollten: den Osterhasen, den blutenden Mann oder die junge Frau, welche sich nun erhoben hatte, selbstbewusst die Arme in die Hüften gestemmt und langsam der Reling nähernd. Sogleich machten sie ihr Platz, während sie leise tuschelten und immer wieder respektvolle Blicke in ihre Richtung warfen. Aber Muriels Aufmerksamkeit hatte etwas anderes erregt.. das kleine Segelschiff, welches sich genau in ihrer Richtung befand. Mit skeptisch hochgezogener Augenbraue blickte sie zu den Insassen, während sie ihre Hände aus den Hüften nahm, nur um diese locker auf die Reling zu legen. Weiterhin blickte sie das kleine Segelboot an, ehe sie losprustete, und eine Hand wieder sinken ließ, musste sie sich doch den Bauch vor Lachen halten. “HAHAHA. Geil, was haben wir denn da? Ein Häschen und zwei.. Freaks. Drei Freaks. Wow. Tolle Ausbeute.“ Kopfschüttelnd hob sie die Hand wieder, nur um sie an die Sonnenbrille zu legen und diese nochmals zu richten, ehe sie ihren Kopf erneut drehte um den Mann anzusehen, welcher gerade die Hand gehoben hatte um ihr scheinbar etwas mitzuteilen. “Ma‘am, wir-" “FRESSE! SIEHST DU NICHT, DASS ICH MICH GERADE UNTERHALTE DU VERSCHISSENER BASTARD?! QUATSCH JEMANDEN ANDEREN VOLL, PISSER!“ Sogleich zuckte er zusammen, hob beide Hände in die Luft und wedelte unbeholfen damit herum umd ihr zu verdeutlichen was er meinte, ehe er auf das Schiff zeigte, dann aber auf eine Insel, welche weiter entfernt lag, aber zu sehen war. Angepisst beugte sich die Blondine über die Reling, ehe sie verstand, genervt seufzte und sich wieder zurück lehnte, nur um den Matrosen böse anzufunkeln. “Land, jaja, sag das doch gleich, eh. Zu nichts zu gebrauchen diese verdammte Crew…“ Wieder seufzte Muriel schwer, blickte nun aber wieder zu den zwei augenscheinlichen Herren und dem Häschen, welches sie noch nicht so richtig identifizieren konnte. Doch dass sie mit dem kleinen Schiffchen auf dem weiten Meer überlebt hatten, war wohl ein Wunder. “Hee, ihr da, kommt rauf. Denke nich, dass ihr mit dem kleinen Ding irgendwas erreichen werdet.“ Sogleich machte sie auf dem Absatz kehrt, ging zu ihrem Liegestuhl zurück, nur um die Packung Donuts, welche sie sicher in den Schatten unter den Stuhl gelegt hatte, wieder hervor zu nehmen und sich erneut diesen zu widmen, welche sie nun schneller verzehrte. Schließlich würde sie mit den Fremden nicht teilen, ging aber trotzdem zur Reling um diese nochmals anzublicken und sich zu vergewissern, wie sie entscheiden würden. Warum sie ihnen angeboten hatte auf das Schiff zu steigen? Sie wirkten lustig.. vielleicht würde es ein wenig Abwechslung bedeuten.

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Shaun Morgan

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BeitragThema: Re: Offenes Meer   Mi 10 Apr 2013 - 22:43

"Nope... ich bin der Captain, wie er ständig sagt." Der Zeigefinger war auf den groß gewachsenen Hellhaarigen gerichtet. Dieser hatte jetzt wohl endlich seinen Redefluss unter Kontrolle gebracht. Die Reaktionen der beiden weniger hell Haarigen waren zwar nicht wirklich die nettesten, doch mal ehrlich: So viel Energie nach einer durchzechten Nacht ist schon ganz schön widerlich. Shaun wollte es ihm aber nicht vorhalten. Wieso auch? Energetische Leute sind doch toll, nur halt nicht für eine Person, die gerade aufgewacht war.
Sein Nacken war Steif. Vielleicht wurde sein Kopf auch einfach nur Schwerer. Was auch immer, Shaun lehnte sich zurück und legte seinen Kopf zurück auf den Boden. Masahiro würde sich bestimmt darauf wieder sorgen machen, er würde ein weiteres Mal einschlafen, doch wohl kaum mit geöffneten Augen. So war es einfach nur bequemer. Scheiß drauf, wie es wirkte, es war halt bequem. Eigentlich hatte der junge Rotschopf noch Glück im Unglück. Da seine Spuk-Grenze sehr niedrig ist hatte er am Tag danach nie wirkliche Kopfschmerzen. Nur tierischen Brand. Er musste sich auch schon ständig mit den Zähnen über die Lippen reiben, weil die so ausgetrocknet waren. Hoffentlich hat der tolle Arzt auch ein Labelo oder so. Doch diese Frage musste jetzt warten. Masahiro fragte etwas über eine sogenannte 'Teufelskraft'. Shaun hatte schon einige Male von diesen Kräften gehört. Er hatte nur nie die Motivation sich genauer damit zu beschäftigen. Er wusste nur, dass es mit irgendwelchen Früchten zusammenhing, die man für schönes Geld an die richtigen Leute verkaufen konnte. Was sollte man als Dieb denn auch sonst darüber wissen wollen? Vielleicht dass man dadurch Kräfte bekommen kann, die einem beim Diebstahl behilflich sein würden? Aaaaach Quatsch! Würde er von den Möglichkeiten dieser Kräfte wissen, würde er auch mehr Interesse aufbringen. So sah er nur in Teufelskräften die Fähigkeit aus einem dunklen Ball Klamotten und Müll vom Strand herbei zu zaubern. Sah vielleicht schön aus, doch... wozu? Unwissenheit soll ja was tolles sein, doch es lässt einen verdammt schlecht da stehen. Nach einem kurzen Knacken legte er den Rotschopf auch wieder so hin, wie er zuvor lag. Das Knacken kam übrigens aus dem Nacken von Shaun. Das Ding war noch immer Steif. Schämt euch, wenn ihr schmutzige Gedanken habt!
"Ohne Segel kann unser Ziel wohl nicht sehr weit sein... Wie haben wir das eigentlich überhaupt so weit geschafft?" Betrunkene sind wie Superhelden. Sie schaffen dass, was jeder für unmöglich hielt. Leider wissen sie nie, wie sie es machen oder dass sie es gemacht haben. Antwortete er den Weißhaarigen, während er das weiße Stoff, auf dem er lag hoch zottelte. Auf die Vorstellung von Garoux antwortete er: "Hallo Garoux, ich bin Shaun Morgan und ich glaube eher dass du dein eigenes Süppchen gekocht hast." Shaun hatte sich für diese Antworten nicht aufgerichtet. Er wedelte nur ein wenig mit der Hand herum. Erst zur Begrüßung und dann um den Teil mit dem Süppchen zu verdeutlichen. Danach gab es ein dumpfes 'Tock', als die gerade noch fleißige Hand auf den hölzernen Boden fiel. Dass er sich nur aus Trägheit so verhielt musste einem ja wohl klar sein. Würde er Cool sein wollen, würde er dieses Kostüm wohl nicht mehr tragen. Doch genug dazu. Nach einem kurzen Moment der Stille und einem herzhaften Gähnen, mit anschließenden Augenreiben durchbrach eine andere Form von Krach das Schweigen. Es war eine Stimme, wesentlich penetranter und gebieterischer als die von gerade eben. Ganz zu schweigen, dass diese auch aus einer anderen Richtung kam. Shaun musst ein Hohlkreuz machen, um die Quelle der Stimme auszumachen. Es war eine junge Frau, blond und unheimlich klein. Shaun legte den Kopf etwas schief, zumindest so gut es ging, bedachte man die Position, in der er sich befand. Das Mädchen schien süß zu sein, sieht man mal von ihren groben Umgangston und dieser Ghettosprache ab. Wäre letzteres nicht, wäre sie ihm tatsächlich sympathisch. So wollte er ihr nur Deutsch beibringen, notfalls oder eher optimaler weiße auch mit Gewalt. Mit einem Ruck richtete sich der Kleinwüchsige auf. "Helft mir!" Diese Aufforderung klang weniger nach Befehlston als nach einer Bitte, da sie fast geflüstert war. Sie mussten das Segel befestigen. Nur nicht um vor diesen fremden Schiff weg zu segeln, Shaun würde schon dieses Angebot der Blondine annehmen. Doch man konnte sich heutzutage ja nie sicher sein, mit wem man es zu tun bekommt. Außerdem wusste er nicht wie lange er diese Ghetto-Queen ertragen würde. Während die kleine Möchtegern Mannschaft das Segel befestigten fiel Shaun sein geliebter Baseballschläger aus den Lacken. Den hatte er schon irgendwie vermisst. Kaum war das Segel fest, nahm Shaun diesen auf und ging auf das Angebot der Blondine ein.
Kein Wort kam über die spröden Lippen des rothaarigen Zwergs, während sie sich auf den Weg zu der Fremden Mannschaft begaben. Doch anders als man es vielleicht vermuten würde, war es keine Anspannung die ihn dazu trieb. Es war viel mehr Unlust zu irgendwas. Er hatte Hunger. Hunger und Durst. Was anderes Interessierte ihn nicht. Als sie dann nach ein paar Minuten bei den Fremden ankamen und ihr kleines Boot mit Seilen an das Schiff befestigten. An Deck angekommen überließ er Masahiro das ganze Höflichkeitsgedöhns oder zumindest plante er es so. Immerhin kannte dieser sich doch auch besser mit solchen Floskeln aus, nur ob es auch gut bei einer Frau wie dieser ankam? Fragwürdig, doch sicherlich Lustig es herauszufinden. Nach einem weiteren Gähnen, mit Augenreiben erwiderte er einige der doch recht fragenden Blicke, die man den Typen im Hasenkostüm zuwarf. Wie üblich war sein Gesicht dabei mit diesem unerschütterlichen Pokerface verziert. Einer dieser Gaffer stand direkt neben ihm und hielt seinen Blick sogar stand. Er konnte nicht anders als diesen Armen Kerl zu veralbern. Also nahm er Stumm eine Zitrone hervor und hielt sie dem Fremden entgegen. Nebenbei bemerkt ließ es sich sehr komisch Laufen, mit all den Zitronen im Kostüm, doch egal. Allzu viele befanden sich eh nicht mehr darin. Vielleicht eine Handvoll wenn es hoch kam. Nach dieser Seltsamen verarsche streckte der Hasenjunge seine Arme nach oben und streckte sich. Darauf ging er schon los und meinte nur knapp. "Wo gibt'sn hier was zum Ess'n?" Verwunderte Blicke und nur einer, der auf eine der Türen deutete. "Oookhay!" Meinte er nur mit einer kleinen Geste die einen Salut ähnelte. Darauf machte er sich auch schon auf den Weg zur Nahrungsquelle. Dabei bemerkte er nur, wie wenig die armen Kerle hier zu lachen hatten, mit diesem Blonden Monster unter sich. Doch wie gesagt, Shaun konnte nichts an ihr aussetzten, solange sie ihre Klappe hielt.

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(hab mal wieder keine korrektur gelesen, weil wegen müde .p ... ach und sry... mir ist erst mittendrin aufgefallen, dass masa nur über die teufelskraft gedacht hatte, da hatte ich dann kein bock mehr was zu ändern ^^')

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BeitragThema: Re: Offenes Meer   Mo 15 Apr 2013 - 17:07


Garoux fand den Teil mit Süppchen wenigstens etwas amüsant und schaffte es, ein bisschen seiner Genervtheit für den Moment bei Seite zu legen und man könnte fast meinen, das sich seine Gesichtszüge zu einem kleinen Lächeln krümmten, was jedoch nicht von allzu langer Dauer war.Weil der Zwerg ihn darauf aufforderte, und zwar nur, weil er dies in einem Ton tat, den er von seiner Mutter kannte, fühlte er sich dazu fast dazu verpflichtet, klein bei zu geben.Mit der Hand warf er einen kleinen Schatten über seine Augen, damit er das große Frachtschiff erkennen konnte, dass mit ein paar Knoten Geschwindigkeit das Meer teilte und sich langsam über den Horizont schob, den Weg zu dem Segelboot machend.Direkt daneben verlor es immer mehr an Fahrt, bis es schließlich direkt neben dem
kleinen Böotchen halt machte.
"Pheww...", pfiff er und betrachtete das Schiff.Er hatte zwar schon größere gesehen, aber das es wirklich neben ihnen hielt, um sie aus dieser seltsamen Lage zu befreien, entlockte ihm diesen Ausdruck der Verwunderung.
Mit schnellen Handgriffen und auch ein wenig Hilfe seiner Teufelskräfte spannte er das Segel, als hätte er in seinem Leben nichts anderes getan.Dazu musste man aber auch wissen, dass Garoux, wie viele Inselbewohner, täglich mit Schiffen und Wasserfahrzeugen zu tun hatten.Sie waren Haupttransportmittel und aus dem Alltag nicht weg zu denken, in der Schule lernte man einiges über sie und den Aufbau, lernte die wichtigen Handelsroute auswendig und auch bei ein oder anderen Schulaufgaben wurden Beispiele aus der Nautik gewählt.
Als er jedoch die schrille Stimme des Mädchens hörte, dass sie zu sich rief, musste er an die Sirenen denken, und wie diese ihr Handwerk nicht beherrschte...Ihre Stimme klang irgendwie verscheuchend, wie ein Luftschuss, ganz zu schweige von der Wortwahl, die eher dämlich als damenhaft war.
Das sie die Fremden aber auf ihr Schiff ließ, sie war anscheinend die Besitzerin, so hörte sie sich nämlich an, war wohl eine nette Geste und dies musste ihr man hoch anrechnen.
"Das lass' ich mir nicht zwei Mal sagen...", flötete er, ging an das Heck des Segelbootes und nahm ein Tau in die Hand, befestigte es am Ankerhaken und kraxelte die Strickleiter hoch, die an der Seite des anderen Bootes herunterbaumelte.Auf dem Deck des anderen Schiffes angekommen drehte er sich erst einmal im Kreisel, entdeckte einen Mannschaftler und drückte ihm das Seil in die Hand.
"Mach' das doch bitte für mich fest, ja?", fragte er geistesgegenwärtig und der Matrose verrichtete sein Werk ziemlich fix.Vielleicht hatten sie doch den netten Ton vermisst.Da der Osterhase sich in den Raum begab, den Garoux für die Kombüse hielt, begab er sich erst einmal zum jungen Fräulein, dass sie so liebevoll aufgenommen hatte.
"Tschuldige, der hat ja gar keine manieren...".Dabei blickte er dem Rotschopf skeptisch hinterher und musterte danach das Mädchen.
"Ich heiß' Garoux, wie die Figuren da heißen hab' ich vergessen...Hab' sie auch gerade erst kennengelernt.Haben wohl einen zuviel gehabt.", meinte er und machte eine typische Schluckspecht
Geste. "Danke für die Rettung.", meinte er und hielt ihr freundschaftlich die Hand hin.


[Sorry, kreaTIEF ._.]




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Motochika Masahiro

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BeitragThema: Re: Offenes Meer   Mi 17 Apr 2013 - 18:45

Das Masahiro die momentan am meisten belebte Person auf diesem klein Boot war, war spätestens nach dieser Konversation wohl eindeutig. Schließlich war Shaun fast wieder am einschlafen und Garoux sah auch nicht wirklich wach aus...wobei, noch eher als Shaun. Masahiro beschloss die beiden aber kurzzeitig zu ignorieren, betrachtete er erstmal die sich nähernde Insel etwas genauer. Identifizieren konnte er diese allerdings nicht. Zugegeben hatte Masahiro auch nicht sonderlich viel von der Welt gesehen, aber eine Insel, die er bereits kannte, war dies gewiss nicht. Erst als eine laute, noch recht junge aber dennoch dominante Stimme hinter Masahiro zu hören war, drehte er sich um. Es war ein anderes Schiff, auf dem eine junge Dame wohl das Sagen hatte, zumindest wirkte es so. Prompt wurden die drei auf ihr Schiff eingeladen, worauf Masahiro den anderen beiden hielf, das Segel zu befestigen. Als letzter von den Dreien betrat also nun auch Masahiro das Schiff, seine Schwerter über der Schulter haltend. Während Shaun sich in gewisser Weise respektlos nach etwas zu Essen fragte, begrüßte Garoux die junge Dame doch eher freundlich und höflich. Wenigstens bin ich nicht komplett alleine hier mit Manieren......dachte sich Masahiro, bis auch er die junge Dame begrüßte: Naja, Garoux hat ja schon alles gesagt. Der andere heisst übrigens Shaun und.......ist unser Captain. Mit einem deutlichem Seufzer begann Masahiro sich schließlich zu verbeugen. Ich bin Masahiro. Auch von mir ein herzliches Danke schön für die Rettung. Nachdem er seine Begrüßung beendet hatte, sah er sich auf dem Schiff genauer um. Zugegeben war es schon mal wieder ein schönes Gefühl, sich auf einem Schiff bewegen zu können. Natürlich knurrte auch Masas Magen. Öhm, ich schätze Mal ich schau nach unserem Captain, nicht das der noch irgendeinen Unsinn macht. Mit diesen Worten folgte er Shaun, um etwas Essbares zu finden.

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BeitragThema: Re: Offenes Meer   Do 25 Apr 2013 - 19:10

Wie gedacht schlugen die drei Freaks das Angebot der Blondine nicht aus. Warum sollten sie auch? Schließlich handelte es sich bei diesem Schiff um ein richtiges Schiff, voll mit Essen, Getränken und einer lustigen Crew, welche geradezu den Hasenmann anglotzte und ihre Arbeit vollkommen vernachlässigte. Doch Muriel ließ es diesen nun durchgehen, beugte sich leicht über die Reling und beobachtete die Fremden dabei wie sie ihr Segel befestigten, nur um näher an „ihr“ Schiff zu kommen, ihre kleine Nussschale zu befestigen und schlussendlich an Deck zu kommen. Sogleich lehnte sie sich wieder zurück, sprang von der kleinen Erhebung runter, auf welcher sie gestanden hatte um sich bequem überlehnen zu können, und zurück in die Mitte des Decks ging, in welcher sich auch andere Mitglieder versammelten, welche sie nun nicht zurück wies. Viel eher fixierte sie die Fremden, welche nach und nach das Deck erreichten. Doch im Gegensatz zu den Anderen hatte das Häschen keinen Anstand, machte sogleich einen Abflug in die Kantine, in welcher einige Matrosen wohl noch am Essen waren. Stutzig blickte die Kleinwüchsige hinterher, schüttelte dann aber nur den Kopf und blickte wieder zu den zwei Neuankömmlingen, welche sich nett vorstellten, ihr sogar die Hand reichten, oder sich verbeugten. Pikiert blickte die Moulin den Dunkelhaarigen an, nur um dann seine blanke Hand anzublicken, dann aber bestimmt den Kopf zu schütteln. “Nee, lass ma lieber, Gadings. Weiß ja ned wo du deine Hand schon so hattest, eh..“ Angewidert schüttelte sich die Kleine, ehe sie zu Masahiro blickte, diesen aber nur stutzig anblickte, ehe sie seufzend den Kopf schüttelte. “FREAKS! Yo, bin Muriel. Und kein Ding, is zwar nich mein Schiff, aber heeey – who cares, wa?“ Grinsend bewegte sie sich wieder zu ihrem Liegestuhl, nur um sich auf diesem zu positionieren. Noch kurz die Sonnenbrille gerichtet, den Pony leicht zur Seite gestrichen, schaute sie nochmals zu den beiden männlichen Wesen, ehe sie dem Hellhaarigen zunickte. “Yow, klopp dem ma auf die Finger. Wehe der rührt meine Vorräte an.“ Doch dann entschied sie sich um, sprang erneut auf und blickte in die Runde, ehe sie sich auf in den Innenraum des Schiffes machte. “Weil ich so nett bin werd ich euch was kochen. Habt bestimmt Hunger, huh? Wo wolltet ihr eigentlich mit dem kleinen Scheißboot hin?“ Gerade war sie wirklich in Plauderlaune, schlug die Tür auf und trat ein, nur um das Unterdeck schnell zu passieren und in ihre recht annehmbare Küche zu gehen, in welcher alles ordentlich und sauber war. Die Küche war ihr heilig und wer dies nicht respektieren konnte, der würde mit der Moulin noch ordentlich Probleme kriegen. Doch da noch keiner etwas angerührt hatte.. Sogleich nahm sie sich einige Vorräte, Töpfe und andere Geräte, ehe sie anfing Gemüse zu schneiden, Fleisch zu braten und Reis zu richten. Konzentriert war die Kleine, wirkte wie in ihrem Element, was dies ja auch war. Schließlich wollte sie eine zauberhafte Mahlzeit schaffen.


Out: Sry für die Wartezeit unso.. werde jetzt demnächst aktiver sein.

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Shaun Morgan

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BeitragThema: Re: Offenes Meer   Mi 1 Mai 2013 - 21:08

"Hm? Was machst du hier? Hey!" Die gelben Augen streiften durch den Raum. Ein recht großer muskulöser Mann bäumte sich in einem Türrahmen auf. Er war gut das doppelte von dem Rotschopf. Was für ein klischeehafter Matrose. Gelangweilt blickten der kleine Hase den Mann an und legte seinen Kopf fragend schief. "Ich suche die Küche. Deine Chefin weiß auch dass ich hier bin." Kurze Antwort doch hiermit hoffte er das Gespräch beendet zu haben. Sich auf den Fersen drehend wollte er deshalb auch weiter, doch der fremde Herr hatte noch eine nicht ganz uninteressante Bemerkung zu machen. "Chefin? Wenn du dieses blonde Ghetto-Miststück meinst, die ist bestimmt nicht MEINE Chefin!" Darauf drehte sich Shaun mit seinem Oberkörper wieder zu den Mann. Diese Blondine war also gar nicht die Kapitänin? Eigentlich hatte er das angenommen, die umtüddelt wie sie doch war. Also hatte sie einfach nur so ein einnehmendes Wesen. Ein kurzes brummen, dann hatte sich der Rotschopf auch wieder ganz umgewandt und seinen Weg zur Küche fortgesetzt. Er konnte noch hören wie eine Tür irgendwo hinter ihm zugeworfen wurde, während kurz darauf eine andere aufging. Shaun stand zu diesen Zeitpunkt schon in besagter Küche und wusste daher nicht wer dort was trieb. War ihm auch Schnuppe, sein Magen verkrampfte sich schon vor Hunger. Doch die Töpfe waren Leer. Was soll das denn? Gut da waren noch Essensreste auf den Boden, doch was soll man denn damit noch Anfangen? Genervt machte er sich zum Kühlschrank dieser war zwar etwas voller, doch zu einer genaueren Begutachtung kam der junge Herr nicht. Die Blondine im Bikini kam in die Küche marschiert, gefolgt von Masahiro. Sie verlor keine großen Worte, sondern fing mit dem Zubereiten von... irgendwas an. Sie tat etwas mit Töpfen, dingste Gemüse und warf was in diese weniger hohen Töpfen. Shaun rührte sich dabei nicht einen Millimeter vom Fleck, stand ihr auch ziemlich im Weg und bohrte noch etwas in der Nase, um sein Ahnungslosigkeit ein wenig mehr Ausdruck zu verleihen. Den Poppel schnippste der Junge dann noch zu Masa und musste sich ein kindisches Grinsen verkneifen. Nach einer Weile breitete sich ein verführerischer Duft in diesem Raum aus. Ablenkung! Oder? Nein doch lieber nicht. "Ich geh mal in die Speisekammer. Nen Apfel essen oder so." Nuschelte der Rotschopf, eh sein Magen einen weiteren Krampf durch den kleinen Bauch (oder wie man diese winzigen Bereich zwischen Brust und Genitalbereich auch immer nennen mag) ziehen ließ. Beim raus gehen konnte man noch leise schmerzverzerrte Stöhne hören. Es dauerte zwar eine weile und er fand auch einige Male die Toilette, doch letztendlich kam er bei einer Kammer an, die man vermutlich als Speisekammer bezeichnen konnte. Ziemlich voll hier drin. Und Dunkel. Blöd nur dass es in der heutigen Zeit noch keine Elektrizität auf den meisten Schiffen vorhanden war. Dafür hatte Shaun jedoch immer ein Feuerzeug bei sich. Das machte es zwar ein wenig einfacher zu sehen, doch mal ehrlich. Dieses Ding war nun auch nicht DIE Lösung. Genervt seufzte der kleine Kerl und fing kurz darauf mit den Fluchen an. Er hatte aus versehen das Feuerzeug ausgepustet beim Seufzen. Nun ging die Suche los. Ein Apfel, eine Apfelsine, ein Pfirsich oder eine Bannane. Irgendwas, Hauptsache etwas was man nicht zuvor kochen musste um es genießen zu können. Bei seiner Suche fand er eine kleine Kiste. Eine Truhe, mit einem Schloss. Ein müdes Lächeln machte sich auf den Lippen breit. Wirklich? Ein Schloss? Ach bitte! Als ob Shaun das Ding nicht aufbekommen könnte. Gerade als er diese Kiste über seinen Kopf hob um sie zu zerschmeißen fiel ihm ein, dass er ja nur Gast anbord dieses Schiffes war. Mist. Musste er dieses Ding doch auf knacken. Zertrümmern macht doch zu fiel Lärm. So stellte er dieses Ding wieder auf den Boden und schob eine Haarspange in dieses Schloss. Normale Kisten haben keine allzu komplizierten Schlösser. Türen waren da schon schwerer doch kleine Kisten wie diese sollten kein Problem darstellen. Ein paar mal konnte man es leise Klacken und Knacken hören, eh der Deckel dann leicht aufsprang. Mit diesen Fäustlingen war das gar nicht so einfach. Wie hat er überhaupt vorhin in der Nase gebohrt? Seltsam... Egal. In der Kiste selbst fand er was viel besseres als doofe Früchte. Donuts! Süße zuckerige wohlschmeckende Ringe aus irgend so einen Teig! Doch neben eben diesen Ringen war noch etwas anderes. Shaun hätte es beinahe nicht bemerkt, doch ihm fiel schon die ganze Zeit auf, wie etwas in der Kiste herum rollte. Etwas kleines, rundes. Zu erst dachte er es wäre eine verdammt große Erbse, so wie es klang doch es war etwas anderes. Es war weiß und so groß wie eine Weintraube. Shaun hob dieses befremdliche Ding hoch, während er schon den ersten Donut im Mund hatte. Er schmeckte übrigens sehr gut. Doch das weiße Ding fand er viel interessanter. Es war weich und schien nicht so saftig wie eine Weintraube zu sein. Eher zäh wie Gummi. Doch dank dieser seltsamen Farbe wirkte es wie ein Insekt, was das ganze doch eher Ekelhaft machte. Shaun steckte das Ding erst in seine Tasche, nahm ein paar Donuts und marschierte unwissend zurück zur Küche. Auf den Weg hatte er den seinen ersten Donut schon ganz aufgegessen. Darum hatte er wieder eine Hand frei um sich dem weißen Ding zu widmen. Er drückte es noch ein paar mal, um zu sehen ob es nicht doch ein Käfer war. Es roch nach Pfefferminz. Cool, doch wirklich leichter zu verstehen war es trotzdem nicht. Kurz leckte Shaun dieses Ding ab. Es war süß und gleichzeitig erfrischend. Wie ein Pfefferminz-Bonbon halt. Ach was soll's!? Shaun kniff die Augen zu und warf sich das Ding in den Mund. Es kaute sich wie ein Kau-Bonbon. Er hatte auch schon den Drang es hinunter zu schlucken, doch er wollte den eigentümlichen Geschmack noch etwas genießen. Es war definitiv kein Käfer und wenn doch war es seine eigene Schuld wenn es gegessen wird, so gut wie es schmeckte. Doch egal, er kam endlich in der Küche an, wo alle versammelt waren. Die Blondine war noch immer am Kochen. Scheinbar war sie keine Kapitänin aber eine Köchin die gerne mehr zu Melden hätte. Shaun kümmerte sich nicht darum. Er bot Masa den anderen nur einen Donut an, während die Blonde noch mit Kochen beschäftigt war. Doch plötzlich meldete sie sich zu Wort Shaun war so überrascht, dass er gar nicht so recht bemerkte was sie genau sagte. Sie schien auf jedenfall Wütend zu sein. War es ihr Vorrat? Schnell schluckte er Junge das weiße Kauding runter und versteckte die Donuts hinter seinen Rücken. Das wird's bringen Shaun...

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Garoux

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BeitragThema: Re: Offenes Meer   Do 2 Mai 2013 - 18:45


Das sie seinen Handschlag nicht erwiederte, konnte er ihr nicht wirklich übel nehmen. Vielleicht sollte er auch in Zukunft auf diese unnötige Höflichkeitsfloskel verzichten und den Menschen ab jetzt nur noch zunicken, sie versuchen anzulächeln oder so. Wenn er daran dachte, wieviele Viren so ein Handschlag auch übertragen konnte, könnte er sich für die vielen vergangenen Male Ohrfeigen, indem er diesem gesellschaftlichen Drang nachgab.
Die Anderen gingen augenscheinlich in die Kombüse, um sich dort vollzustopfen. Ihm selbst war jedoch von der vorherigen Nacht noch so übel, dass er gut und gerne darauf verzichten könnte. Außerdem war er noch verschwitzt, sah total durchgenommen aus und da wäre ja noch die schwarze Schuhcreme, die ihn zu einer Karrikatur eines Pandas gemacht hatte. Ohne Worte kehrte er den Hungrigen den Rücken, schritt quer auf die andere Schiffsseite und trat in den Innenraum des Schiffs. Wie praktisch, das dort der Weg zu den Mannschaftsduschen ausgeschildert war. Ansonsten hätte er sich hier bestimmt verlaufen, wenn er sich den sperrlich belichteten Korridor und die vielen Abzweigungen betrachtete, die der steilen Treppen nach unten folgten. Die Duschen waren, zu Garoux erstaunen, erstaunlich hell und sauber.Sie waren durch Duschvorhänge voneinander getrennt und außer ihm war anscheinend niemand unter Deck, auch wenn es ihm nichts ausmachen würde, sich vor anderen zu entblößen. Er legte seine Kleidung in ein kleines Regal, das im Raum stand, stellte sich unter die Dusche und öffnete den Hahn vorsichtig. Erst öffnete er den Mund, es schmeckte nach Süßwasser. Zum Glück, denn mit Meerwasser würde er sich sicher nicht besudeln. Schnell noch die Wassertemperatur reguliert und die kurze Dusche fühlte sich an wie ein warmer, seichter Sommerregen, der mit ein bisschen Schrubben den schwarzen Belag von seiner Haut spühlte. Kein Wunder, dass die Muskelprotze auf dem Deck sich das ekelhafte Verhalten des Mädchens gefallen ließen, schließlich war diese Dusche eines Königs würdig! Nass und nackt trat er hervor und fand sich eingekreist von Matrosen wieder, als er den quietschrosanen Vorhang bei Seite geschoben hatte.
"Huch...", entflog es ihm und seine Blicke wanderten von Mann zu Mann, die alle ein Handtuch in der Hand hielten. Dem Matrose, der so aussah, als ob er sich am meisten darum bemühte, alles richtig zu machen, riss er das Handtuch aus der Hand und schloss verwirrt den Vorhang erneut, wartete, bis sie sich entfernten und begann sich abzutrocknen. Seltsame Menschen, aber immerhin nett. Mit dem Handtuch um die Schultern überprüfte er erst noch einmal, ob die Luft rein war, dann trat er hinaus und zog sich wieder an, krempelte die Hose bis zu den Knien hinauf und machte sich auf den Weg, sich zu den Verrückten zu gesellen. Auf dem Weg zur Küche, er lief nicht den Umweg von draußen sondern wälte einen schmalen Gang unter Deck, entdeckte er in einer Entfernung den rothaarigen Osterhasen, der eine kleine, schimmernde Perle mit farbigen Kringeln in den Fingern herumrollte und sie sich, bevor Garoux den Mund aufmachen konnte, in den Mund schob.
"Herzlichen Glückwunsch!", rieg Garoux, als er hinter ihm in der Küche stand.Er klopfte ihm auf die Schulter und führte fort.
"Jetzt bin ich nicht mehr der einzige hier auf diesem Schiff, der 'ne Teufelskraft besitzt."
Schweigend setzte er sich auf eine kleine Bank und schaute zwischen den Anwesenden hin und her.

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Motochika Masahiro

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BeitragThema: Re: Offenes Meer   Fr 10 Mai 2013 - 14:03

Endlich auf dem großen Schiff angekommen, machte sich Shaun direklt auf den Weg etwas essbares zu finden, während Garoux und Masa sich noch wenigstens bei der Blondine bedankten, welche sich als Muriel vorstellte. Auch wenn ihre Wortwahl für Masahiro sehr ungewöhnlich war, tolerierte er diese und folgte ihr darauf in die Küche. Auch wenn sie etwas unerzogen wirkte, war sie doch hilfsbereit und machte sich direkt bereit den Neuankömmlingen etwas zu Essen zu machen. Masahiro beobachtete sie dabei genauer, wirlte er doch ziemlich interessiert an ihren Kochkünsten. Umso bedauerlicher für ihn das er zu spät mitbekam das Shaun keine Geduld zeigte und wieder loszog etwas direkt essbares zu finden. Vielen dank für deine Gastfreundschaft. Ich weiß das sehr zu schätzen.....und Shaun ebenfalls, auch wenn er das zugegeben nicht sonderlich gut zeigt... Mal wieder war ein Seufzer von Masahiro zu hören, welcher erneut auf Shauns Verhalten zurückzuweisen war. Ja, Shaun hatte schon seine eigene Art, aber dies muss ja nicht direkt schlecht heissen. Wobei, würde Muriel wert auf Sitte und ähnliches legen, wären die drei wohl direkt wieder vom Schiff geflogen. Wo wir gerade von drei sprechen, wo ist Garoux hin? Erst jetzt fällt Masahiro auf, das dieser nicht mit in die Küche gefolgt ist. Naja, der wird sich schon wiederfinden lassen, ebenso wie Shaun. Der wird wohl spätestens hier wieder erscheinen wenn es Essen gibt. Die beiden erstmal beiseite geschoben, versuchte er sich etwas mehr mit Muriel zu unterhalten: Nun, auf welche Insel steuern wir eigentlich zu? Wenn wir ehrlich sind haben wir keine Ahnung wo wir überhaupt sind.... Ein erneuter Seufzer von Masa, die letzte Zeit gab es viele Gründe dafür. Dürfte ich fragen wie du zum Kochen kamst? Es würde mich einfach mal interessieren, weil du vermutlich nicht älter als ich bist, oder? Hoffentlich bewegte sich Masa mit dieser Frage nicht auf ganz dünnes Eis, vermutete er doch einen Punkt zu hinterfragen, den Muriel wohl als wichtig erschien. Allerdings blieb Muriel nicht viel Zeit auf diese Frage zu antworten, denn jetzt erschien auch Shaun wieder in der Küche, gerade am Kauen und mit einem Paket Donuts in der Hand. Er bot Masa einen an, welchen er auch annehmen würde, hätte sich Muriel nicht mit einem ziemlich bösen Blick umgedreht. Ein Seufzer reichte diesmal nicht, um Shauns Verhalten zu definieren, stattdessen schlug Masahiro seine rechte Hand gegen die Stirn. Och komm schon Shaun....... wieso reicht denn ein einfacher Apfel nicht? Warum musstest du wieder in Kisten und co. rumkramen? Wieder? Ja, inzwischen kam es Masa schon so vor, als würde er Shaun eine recht lange Zeit kennen und mit diesem schon ziemnlich lange unterwegs sein. Und trotzdem ist er immer noch von seinen Taten und seinem Freigeist überrascht. Sein Blick wendete sich nochmal zu Muriel. Seine Hand legte er auf ihre Schulter, ehe er begann sich mal wieder für Shaun zu entschuldigen: Tut mir Leid für seine Manieren, er hat eine besondere Art seine Dankbarkeit auszudrücken. Als ob ihr diese Entschuldigung helfen würde. Schließlich war Masahiros Erklärung völliger Schwachsinn. Aber was anderes fiel ihm nicht ein, um Shaun in Schutz zu nehmen. Hoffentlich würde Muriel die drei nicht wieder vom Schiff runterwerfen......oder besser gesagt die zwei, Garoux schien ja gerade zur perfekten Zeit Abstand von Masa und Shaun zu gewinnen.

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