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Marktplatz

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BeitragThema: Marktplatz   Fr 28 Dez 2012 - 14:50

Hier befindet sich der Marktplatz von Baterilla. Er besteht auch vielen Geschäften , welche den eigentlichen Platz umranden. Mehrere Straßen führen zu diesem Platz, so kann auch auf verschiedene Mündungen erkennen. Die marktstände sind, ähnlich der Häuser, so aufgebaut, das man die Straßen, praktisch weitergführt hat. So führt jeder der Straßen in das Zentrum des Marktes. So gibt es mehrere Hauptwege und dann noch Gabelungen. So stehen meist zwei Stände Rücken an Rücken um platz zu sparen. So läuft es bist zu mittet. Ein Kresi mit einem Radius von 2.5m erstreckt sich in der Mitte als ferier Punkt des Platzes. So sind alle Stände Kreisförmig angeordnet und lassen immer genug PLatz für die Fußgänger.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mo 31 Dez 2012 - 11:59

Masamune Eichiro & Akari coming from: Zum großen Sonnenschirm

Ursprünglich hatten Masamune Eichiro und Akari vorgehabt, in die Kneipe „Zum falschen Goldzahn“ zu gehen, doch waren sie nun auf dem Marktplatz gelandet. Dieser war rege besucht und man hörte von allen Seiten Marktschreier die ihre Waren anboten. Ganz egal ob die Stimmen kräftig und tief, oder hoch und zaghaft waren,m sie schallten über den gesamten Platz und zog so manchen Kunden an Land. Wie sie hier her gelangt waren, wusste weder der Weißhaarige noch seine Partnerin, wobei sich da ein Verdacht manifestierte. Entweder war es so gewesen, dass der Weg den man Akari beschrieben hatte, von Anfang an falsch war, oder aber sie selbst hatte es falsch im Kopf gehabt. Eichiro wusste wie verplant seine Gefährtin manchmal war, doch wollte er die erste Möglichkeit nicht ausschließen. Aber was sollten sie jetzt machen? Ändern konnte man dieses Missgeschick auch nicht, also mussten sie es so akzeptieren wie es war. Vielleicht würde man sich hier auch das ein oder andere für den Eigenbedarf kaufen können, was zusätzlich noch einen gewissen Nutzen haben könnte. Allerdings war es so, das auch hier viele Menschen auf einem Fleck standen und es somit wieder ein potentieller Alptraum für den Piraten bedeuten konnte. Wie er es hasste, in Gesellschaft so vieler Fremden zu sein. Man konnte nie wissen, wie diese tickten und was für Gefahren lauerten.

Mit einem leicht ermüdeten Blick schaute er nach Rechts, wo seine Partnerin stand, die ihm nun auch entgegen blickte. Sie schien ebenfalls etwas verwirrt gewesen zu sein, denn keiner von Beiden hätte mit diesem Ort gerechnet. Kurz seufzte Eichiro. Er griff tief in seine Tasche und holte einige Berry hervor. Es waren lediglich 2000 Berry, doch diese würden wohl für einige Sachen ausgegeben werden. Mit der anderen Hand nahm er den Arm der 17-Jährigen, schon alleine weil er sie nicht in der Menge verlieren wollte. Sie war etwas hilflos vor allem dann, wenn sie in Gefahr geriet. Es gab schon einige Situationen in denen er herbei eilen musste um sie zu retten. Das wollte er jetzt sicherlich nicht riskieren. Er began sich zu bewegen und es sah fast so aus, als würde Eichiro durch die Mengen tanzen denn dieser vermied mit geschickten Schritten jeglichen Kontakt, wie er es auch schon im Regenschirm getan hatte. Ab und an schaute er an die Seiten, um genauer zu sein, auf die Stände um deren Waren zu begutachten. Sicherlich gab es unter den vielen Wohlschaffenden auch einige Betrüger und diese versuchte er gleichzeitig auch auszumachen um nicht in deren Fallen zu geraten. Ein Stand weckte sein Interesse. Der Verkäufer bat einige Lebensmittel an, die sehr gut auszusehen schienen. Auch der liebliche Geruch war nicht zu verachten. Er wusste nicht, ob Akari ebenfalls etwas Hunger hatte, doch er kaufte zwei Speisen, die er auch einige Sekunden später in die Hand gedrückt bekommen hatte. Es schien eine Art Fleisch zu sein. Und dieses war auf einem Spieß sodass man es bequem in einer Hand tragen konnte, während man davon abbiss. Er reichte seiner Gefährtin den zweiten Spieß, nicht wissend ob sie ihn überhaupt wollte. Sollte dies nicht der Fall sein, so würde er den zweiten Spieß ebenfalls essen, schließlich hatte er schon einige Zeit nichts mehr gegessen.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Sa 5 Jan 2013 - 15:52

Ethan Lacroix





Wirklich Spass an der Tatsache, dass er hier Aufsicht spielen musste, hatte der Fähnrich zur See nicht wirklich. Sein Vorgesetzter schien ihn wohl gern ein wenig mit unnötigen Arbeiten auszustatten, während man nach seinen Vorstellungen die Zeit hundert Mal schlauer hätte verbringen können als... das hier! Ethan seufzte und zog einen langen Zug von seiner Zigarette, die er sich mindestens vor einer Viertelstunde in den Mund gesteckt hatte und noch immer nicht fertig geraucht hatte - in geistiger Abwesenheit ging das Qualmen schon ein wenig länger. Dadurch, dass er sowieso absolut demotiviert war, konnte der junge Mann sich nicht gerade besonders gut konzentrieren... Ihm war einfach nur eins: langweilig! Dort schreite ein Kind nach Zuckerwatte, dort drüben kaufte ein Ehepaar ihr Mittagessen, wieder weiter drüben verkauft jemand Gemüse und Früchte - ein stinknormaler Alltag auf einem Marktplatz. Wenn der Lacroix sich daran erinnerte, was andere aus seiner Division für Aufträge bekommen hatte, fühlte er sich beinahe ein wenig beleidigt und in seinem Stolz verletzt. Doch Ethan blieb nichts Anderes übrig als das zu tun, was er tun musste: Den Marktplatz von Baterilla im Auge behalten und auf mögliche Piraten mit hohem Kopfgeld untersuchen. Irgendso ein Typ hatte der Marine Infos zugesteckt, dass sich Gesuchte auf dieser Insel aufhalten könnten. Eben: könnten!

Nach einer halben Ewigkeit hatte Ethan seine Zigarette endlich unten. Achtlos schmiss der Fähnrich den Glimmerstängel auf den Boden und trat ihn mit dem Fuss aus. Seine dunklen Augen streiften über den Platz... Er würde hier noch festwachsen. Mit einem Ruck stiess sich der Lacroix von der Mauer ab und lief los. Am ehesten würde er potentielle Gesuchte erkennen, wenn er sich unter die Leute mischte. So ging er zuerst zu einem Stand, wo ein quirliger Mann Früchte verkauft und holte sich eine frische Mango - irgendwo her von einer anderen Insel stammend. Genüsslich begann er die Frucht zu essen und trottete weiter, kreuzte diesen Stand, kreuzte jenen Stand. So lange, bis er an einen Ort kam, wo sich zwei Personen aufhielten. Der männliche Part hatte der Anderen soeben einen Spiess überreicht und selber Anstalten machte den eigenen zu essen. Ethan setzte ein Lächeln auf und schritt schnurgerade auf das Duo zu - Ansprechängste kannte der Lacroix beim besten Willen nicht. "Uiuii, die riechen aber gut! Sind sie von einem Stand aus der Nähe? Lecker, lecker." Dass der besagte Stand in seiner unmittelbarer Nähe stand, war Ethan relativ egal, er blickte das Essen des Weisshaarigen hungrig an und wartete auf die Reaktion.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Sa 5 Jan 2013 - 20:33

Natürlich wusste sie genau wo es lang ging. Hier auf Baterilla war sie immerhin schon öfters gewesen den Sonnenschirm hatte sie schließlich auch, per Zufall wiederentdeckt. Nun gut einmal gesichtet war er kaum zu verkennen gewesen, doch bei einer Kneipe im Hafenviertel verhielt es sich mit dem Finderglück schon wieder ganz anders. Während sie ins besagte Vierteil einbogen fragte sich Akari bereits im Stillen ob sie womöglich aus dem Sonnenschirm eine aktuelle Wegbeschreibung hätte mitnehmen sollen. Der Gedanke war ihr jedoch erst gar nicht gekommen, wollte sie doch nicht als Ahnungslos dastehen indem sie zwar zugab den Namen aber nicht den Ort einer solch doch eher bekannten Kneipe zu kennen. Das Hauptproblem war doch vielmehr gewesen wen sie sich für die Frage auserwählen sollte. Normale Menschen kannten die benannte Lokalität nicht einmal und ein gefragter Pirat wäre wohl lachend umgefallen, dass dabei verlorene Getränk sich nach Erholung erneut bestellend. Den Weg ins Hafenviertel würden sie schon finden, immerhin waren sie bei ihrer Ankunft schließlich dort gewesen. Danach würde sie nach subtilen Hinweisen Ausschau halten, selbst wenn es sich dabei um ein Schild mit einem goldenen Zahn darauf handelte. Zumindest stellte sie sich so ähnlich das Aushängeschild der Kneipe vor. Andererseits verkehrten dort Gestalten der Dunkelheit, blieb die Frage ob das Ziel der Wanderschaft so offensichtlich auf sich aufmerksam machen wollte.

Ganz in Gedanken versunken wurde Akari erst relativ spät bewusst das sie sich nicht einmal in die Nähe des Hafens bewegten sondern ins Zentrum gut erkennbar an der wachsenden Betriebsamkeit der Einwohner. Unschwer selbst für sie festzustellen befanden sie sich nun auf dem Markplatz. Vor ihr tauchte ein Fischhändler auf, bezog dieser seine Waren nicht vom Hafen? Womöglich sollte sie diesen nach dem Weg fragen, doch selbst in ihren Ohren klang diese Idee ziemlich blöd. Ob diesen offensichtlichen Misserfolges verschlechterte sich ihre Laune ein wenig, so dass sie sich eher grummelnd, von Eichiro geführt, in die Menschenmenge des Marktes bewegte. Doch lange böse sein konnte sie nicht immerhin war der Mark ein wundervoller Platz voller Leben und Gelegenheiten. Womöglich würde Eichiro sich bald wünschen sie hätte die gesuchte Kneipe gefunden,wäre es dort doch vermutlich sehr viel ruhiger zugegangen. Akari blickte sich mit wachsendem Interesse um, ob heute Marktag war oder es sich einfach nur generell um einen der beliebtesten Orte der Insel handelte? Auf einem Markt spiele sich immerhin ebenfalls ein großer Teil des gesellschaftlichen Lebens ab vom Handeln und Verhandeln ganz abgesehen. Aus den Augenwinkeln erblickte sie einen Blumenladen dort wollte sie unbedingt hin und wenn sie zwischendurch verloren ginge und sich zum Laden zurückarbeiten müsste, ein Ziel war schon mal als ‚wichtig’ markiert. Sicher konnte sie jederzeit die Richtung ihrer treibenden Bewegung mitbestimmen oder umlenken, doch sich gegen den Strom zu bewegen versprach viel Gedränge und Wartezeiten und der Blumenladen lag von ihrem momentanen Standort aus gesehen ein wenig ungünstig. Womöglich lag ein Stoffhändler direkt auf dem Weg? Sie wandte ihren Blick in Laufrichtung und bemerkte das sie auf einen Bereich mit Nahrungsmitteln zuhielten. Ihre Augen wanderten weiter und fanden jene ihres Begleiters diese waren in dem Gewirr selbstverständlich ebenfalls beim Abschweifen zu beobachten, immer nach Gefahren Ausschau haltend, jedoch verweilten sie eindeutig öfter auf einen bestimmten Laden der nun in Geruchsreichweite geriet.

Das Geruchsempfinden war auf einem Markt bei der Orientierung stets abzuschalten oder gegebenenfalls zu ignorieren, liefen doch sonst die Menschen Gefahr sich von Ständen mit Deftigem zu Anbietern von Obst und Süßspeisen zu bewegen, in unterschiedlicher Reihenfolge. Jedoch musste die Grünhaarige feststellen das sie dem Gedanken an etwas zu Essen nicht abgeneigt gegenüber stand, immerhin hatten sie im Sonnenschirm fast ausschließlich Getränke konsumiert. Dieser Gedanke führte zum Nächsten und schon fiel ihr ein, dass sie in benanntem Lokal einen Nachtisch hätte zu sich nehmen sollen, wusste sie doch von der Hauseigenen Eiskammer mit leckerstem Inhalt. Dieses Versäumnis war schon fast unentschuldbar irgendetwas musste sie gegen diese Vergesslichkeit unternehmen, aber was? Ein Tagebuch? Alles was sie wusste Eichiro erzählen damit dieser für sie daran dachte? Sicherlich eine Möglichkeit, jedoch unterschieden sich ihre Interessengebiete ein ganz klein wenig erheblich voneinander, sodass der weißhaarige Beschützer sicherlich einige passende Vorschläge mit Absicht auslassen würde. Somit konnte sie praktisch weiterhin ihrem Gedächtnis vertrauen anstatt am Ende noch eine weitere seltsame Art der Paranoia zu entwickeln, betreffend die Aussagen ihres Gefährten. Soweit musste sie nun wahrlich nicht gehen. Ein paar Gedanken später beobachtete sie ein wenig ausdruckslos Eichiro beim Kauf von zwei Fleischspießen. Fleisch, Essen, kein Nachtisch, Hauptspeise. Vollzogen ihre Gedanken ein paar Erkennungsmuster und beschloss, dass dies genügen würde. Akari beantwortet daraufhin die ungestellte Frage ihres Gefährten mit einem Magenknurren und ergriff den Spieß in ihrer Reichweite. “Danke nach dem Orangensaft brauch ich tatsächlich etwas zu Essen“ Womit sie selbstverständlich den Rum meinte, doch den Älteren nicht in Verlegenheit bringen wollte. Plagte sie etwa ein schlechtes Gewissen? Unterbrochen wurde ihr Versuch den fleischigen Genuss zu verzehren jedoch von einer untypischen Frage, zumindest für Eichiro. Jedoch wurde ihr im selben Moment bewusst, dass die erwartete Person selbige Frage gar nicht aussprach sondern ein Fremder den Worten ihre Bedeutung verlieh – noch jemand der seinem Geruchsinn erlegen war. Genauer betrachtet war das Wort nicht einmal an sie gerichtet worden sondern an ihren Begleiter und allein ihre Aufmerksamkeit ob des Essenempfanges war es zu verdanken, dass sie eben jene Frage miterlebte und irrtümlicherweise auf sich bezogen hatte. Immerhin war sie es gewohnt angesprochen zu werden, ihre Begleitung wirkte allein vom Erscheinungsbild nicht sonderlich gesprächig, wobei es bei ihm immer auf einen zweiten Eindruck ankommen sollte.

Akari schob sich zwischen ihren Begleiter und dem Fremden und zog selbstverständlich nicht nur das Wort an sich. “Die sind gleich von dem Stand hier, möchten Sie kosten?“ Sprach sie erfreut ob der Gesellschaft und bot sogleich ihren Spieß als Kostprobe an. Selbstverständlich nicht das vollständige Fleischgericht sondern lediglich die Spitze mit dem obersten Stück. Womöglich war sie ja zu klein gewesen oder von Eichiro überdeckt gewesen, doch sie wollte dem Fremden klar machen wer für ein Gespräch dankbarer wäre. Natürlich war die Möglichkeit gegeben, dass dieser sich bedankte und seiner Wege zog, doch war nach ihrem Geschmack das Gespräch mit einem Fremden dem Händchenhalten vorzuziehen. Immerhin war sie nicht mit Eichiro verlobt oder verheiratet, nicht einmal verwandt waren sie und dennoch waren sie stets zusammen zu beobachten. Also doch kaum verwunderlich wenn Akari sich selbst ihre Abwechslung besorgte oder nicht?
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BeitragThema: Re: Marktplatz   So 6 Jan 2013 - 12:27

Während Eichiro darauf wartete, das die wohl etwas vergessliche oder zumindest orientierungslose Akari ihren Fleischspieß nahm, schaute er sich etwas genauer auf dem Marktplatz um. Ein schreiendes Kind zog am Rockzipfel seiner genervten Mutter, welche aufgeregt versucht, einige Waren einzukaufen. Einige Meter weiter fächerte sich ein großer, dicker Mann Luft zu. Würde man ihn genauer beobachten, sähe man große Schweißflecken auf seinem dreckigen T-Shirt. Mehr konnte der Pirat jedoch auch nicht überblicken, waren doch die Massen an potentiellen Marktkunden viel zu groß gewesen. Und genau diese Menge beunruhigte ihn. Mit einem letzten Blick über den Platz prägte er sich möglichst viel des Terrains ein. Man konnte ja nie wissen, ob sie irgendwann nochmal hier hinkommen würden, sollte dies allerdings der Fall sein, so würde er wohl lieber auf seine eigene Orientierung vertrauen. Etwas riss ihn aus seinen Gedanken und veranlasste seinen Magen leise zu Knurren. Das Essen in seiner Hand hatte einen durchaus verführerischen Geschmack, welcher wohl bei so manch anderen die Produktion von Speichel gefördert hätte. Doch bis auf dem leichten Geräusch, das sein Bauch von sich gegeben hatte, merkte man dem Weißhaarigen nicht an, das dieser hungrig war. Dafür war seine Miene viel zu eintönig.

Gerade als er von seinem Spieß abbeißen wollte, fing seine Partnerin an, zu sprechen. Sie bedankte sich für die Speise, auch wenn dem Mann klar war, dass sie sich wohl eher etwas anderes gewünscht hatte. Im Regenschirm hatte er beobachtet, wie sie ab und an zu dem hauseigenen Nachtisch geschaut hatte. Vielleicht hätte er lieber so etwas für sie kaufen sollen? Nun war es allerdings zu spät, weshalb sie die derzeitige Situation hinnehmen mussten. Auch die Tatsache, das Akari im Keller der Bar sicherlich keinen Saft getrunken hatte, war dem aufmerksamen Beobachter aufgefallen. Aber er wollte nichts sagen, schließlich machte er ihr schon zu viele Regeln und Vorschriften und das wollte er natürlich nicht. Er war nur um Ihre Sicherheit besorgt. Eichiro wusste wie falsch die Welt sein konnte und das wollte er seiner Gefährtin nicht antun. Abermals ein kleines Knurren seines Magens, weshalb der Aufpasser nun abermals zum abbeißen anlegte.

Doch abermals hinderte etwas den Hungrigen von seinem Essen zu kosten. Eine Frage, gestellt von einem Fremden, der wohl ebenfalls nach etwas Essbarem suchte. Und der Blick den dieser auf den Spieß von Eichiro warf, gefiel diesem überhaupt nicht. Das war seiner! Er hatte dafür bezahlt, somit sollte sein gegenüber gar nicht erst erwarten, er würde etwas abgeben. Vor allem aber auch weil er diese Person überhaupt nicht kannte und sie so aus dem Nichts aufgetaucht ist. Er hatte nicht mal gemerkt, das sie sich genähert hatte. Vielleicht lag es einfach dem riesigen Loch in seiner Bauchgegend, das nach etwas Fleisch lechzte? Er sollte dringend etwas essen, wenn es ihn derart schlecht beeinflusste. Vielleicht würde es auch einfach reichen, den Fremden zu ignorieren? Die meisten Menschen tendierten dazu, bei Ignoranz, einfach wieder zu gehen. Dies schien die passendste Möglichkeit zu sein, den Störfaktor zu eliminieren. Das dies nicht ganz hinhaute, merkte der Pirat wenige Sekunden, denn seine Kumpanin schien das ganze total anders zu sehen. Wie aus der Versenkungen, schob sie sich in den Vordergrund, zwischen Eichiro und den etwas nervigen Fragenden. Was tat sie da? Sie erklärte dem Außenstehenden wo sie die Speisen her hatten, doch statt dann alles in Ruhe zu lassen, bot sie ihm noch eine Kostprobe an. Was war denn hier los? Seit wann machte man das bei einem, den man überhaupt nicht kannte? War Akari wirklich so naiv?

Räuspernd machte der Weißhaarige auf sich Aufmerksam, während er mit einem eindringlichen Blick auf seinen Gegenüber schaute. Etwas gefiel ihm dabei nicht, wobei das von der allgemeinen Missgunst anderen gegenüber stammen konnte. Am liebsten würde er Akari nun zu sich ziehen und den Schwarzhaarigen in Ruhe lassen. Wieso musste seine Gefährtin auch immer so blauäugig auf andere Leute zugehen, statt sie einfach nicht zu beachten? Er seufzte innerlich und war auch etwas sauer auf sie. Vielleicht wollte sie ihn auch einfach nur bestrafen? Eine rebellische Phase womöglich? Was sollte er noch tun um ihr begreiflich zu machen, das er es doch nur für ihr Wohl tat? Natürlich machte er das oftmals nicht gerade feinfühlig, doch er war es nun mal nicht anders gewohnt und hatte dementsprechend auch nicht gelernt, mit anderen so umzugehen. Allerdings fragte sich Eichiro nun, wie man auf das Angebot des Mädchens reagieren würde. Falls er annahm würde er sicherlich dafür Sorgen, das es so friedlich wie möglich abläuft. Hier trieben sich schließlich auch manchmal Marinesoldaten herum, die nach möglichen Kriminellen Ausschau hielten. Und wenn sie nun einen Aufstand machen würden, wären sie wohl relativ schnell unter Verdacht. Deshalb sollte alles ruhig ablaufen. Und wenn es nötig war, würde der Weißhaarige auch ein paar Berry springen lassen, sodass sich der Fremde selber etwas kaufen konnte. Vielleicht war das vor Ihnen ja kein gewöhnlicher Mensch sondern jemand, der tagtäglich Leute so anspricht? Ein Bettler, der sich nur nett gab um diverse Sachen zu erbeuten? Die Kleidung sieht zwar gut aus, aber das war vielleicht nur eine Masche, um mehr Umsatz zu machen? Er hatte schon oft von Schnorrern gehört, die sich gerade in größeren Städten herum trieben. Aber er wollte ja nicht so sein, selbst wenn das vor Ihnen ein solcher Mensch war, sie waren ja keine Unmenschen.

Mit diesem Gedanken wandte sich Eichiro mit der Hälfte seiner Aufmerksamkeit seinem Spieß zu, den er endlich vernichten wollte. Sich nur kurz über die Lippen leckend, öffnete er den Mund um einen herrlichen Bissen von dem wohlriechenden Gericht zu nehmen, als ihm etwas einfiel. Er musste noch etwas zu dem Fremden sagen, um ihn auch deutlich darauf hinzuweisen, das er nach seiner Kostprobe gehen sollte. Natürlich hatte er sich damit ins eigene Fleisch geschnitten, denn der Spieß verweilte weiterhin komplett in seiner Hand. >> Aber nach dem Bissen, sind sie weg, verstanden? Dort hinten gibt es die Spieße zu kaufen. << Nun war für den Piraten alles gesagt, was er sagen wollte, weshalb er nun abermals den Mann vor Ihm musterte und auf dessen Antwort und Reaktion wartete.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mo 7 Jan 2013 - 18:55

Mit leicht angewiedertem Blick, wusch sich der junge Pirat die Hände. Jedesmal, einfach jedes mal war es das selbe. Hatte den niemand mehr den Anstand in Frieden abzutretten. Nein jeder kleine Wurm musste um sein Leben kämpfen und sorgte dann dafür das Gérard sich mit Blut vollspritze, während sein Opfer gnadenlos verendete. Sie würden doch sowieso sterben, warum also? Warum mussten sie ihm das jedesmal antun?
Genervt scheuert er die Hände mit einem Stück Seife, welches er im Zimmer gefunden hatte und sah zufrieden zu, wie der Schaum immer mehr an Rot gewann. Ein gutes Zeichen, den es beduetete, das sich das Blut von seinen Händen löste. Nun galt es nurnoch zwei Dinge zu tun. Als erstes die Hände in das kalte kühlende Nass stecken und das Reinigungsmittel entfernen. Jetz wurde es komplizierter, er musste einen guten Platz für die Leiche finden. Ein Ort, welcher nicht so schnell gefunden wurde. Unter der Tief ins Gesicht gezogene Kapuze legte sich die Stirn des Jungen Mannes in Falten. Er dachte nach. Jedoch mit einer solchen Kühlheit und Desinteresse über den grade begangene Mord, das es einem kalt den Rücken runter laufen könnte. Momentmal? War dort hinten unter dem Küchentisch nicht eine Lucke gewesen? Schnellen Schrittes war der Tisch beiseite geschoben und tatsächlich, da war sie. Die Lucke fürs Lebensmittel Lager, einfach perfekt. Das Essen dort unten welches langsam verderben würde, nun da niemand es verzehrte, würde auch den Leichengeruch, sobald dieser sich erhob, für kurze Zeit verdecken. Nach den Schätzungen des Diebes dürfte er so gut Drei bis Vier Tage Zeit besitzen um in ruhe zu verschwinden. Besser hätte er es nicht Planen können. Geplant getan, ohne großen Aufwand, war der Mann in der Kammer verschwunden und der Tisch über der Luke drappiert.

Mit einem Grinsen, welches unter dem langen dunkelgrünen Schaal kaum auszumachen war, verließ er das Haus dann durch den Vordereingang und befand sich ohne umschweife auf dem großen Marktplatz von Baterilla. Keiner würde darauf achten, wen ein unscheinbarer Mann ein Haus verließ und dabei eine Tütte mit Äpfeln der Hand, welche er sich noch schnell aus dem Vorratskeller geholt hatte. Gemütlich schlenderte er zwischen den Leuten über den Platz, beobachtete seine Umgebung und überlegte seine nächsten Schritte. Seinen Lohn für dieses Attentat hatte er schon bekommen, somit besaß er Geld, es gab im Grunde nichts für ihn zu tun. Also was nun? Vielleicht etwas Trinken gehen? In irgendeiner Bar einen gemütlichen Abend verbringen und sehen was so kommt? Oder doch den nächsten Auftrag annehmen? Trainieren wäre auch eine möglichkeit? Ein Dieb und Attentätet konnte nie gut genug sein? Während er so in Gedanken durch die Straßen lief, bemerkte er im Augen Winkel eine ungewöhnlich grüne Haarfarbe.
Komische...kurz schüttelte er den Kopf, nein das konnte nicht sein, warum sollte sie ausgerechnet hier sein? Seit ihrem letzen Treffen war viel Zeit vergangen und damals waren sie gemeinsam in einer Piraten Bande aktiv gewesen. Ausserdem hatte sie doch einen Beschützer. Doch noch bevor er weiter darüber nachdenken konnte, vernahm sein Auge auch einen weißen Haarschopf und dieser Veranlasste ihn dann doch dazu einmal genauer hinzusehen.

Tatsächlich, Eichiro und Akari, sie waren beide hier. Doch schienen sie nicht allein zusein. Während er genüsslich in einen Apfel hinein biss und sich der Gruppe langsam näherte analysierte er die Situation.
Wie immer schien das junge Mädchen einen fremden Angesprochen zu haben oder sich ihm auf ihre naive art und weise an den Hals zu werfen, was ihrem Beschützer natürlich nicht zu gefallen schien. Doch was wollte der Junge mit den Schwarzen Haaren von ihnen? war er ein Dieb? Nein dafür war seine Haltung viel zu entspannt und selbst wen doch aus solch einer Position herraus jemanden den Geldbeutel aus der Tasche zuziehen, war schlichtweg unmöglich, Gérard musste es wissen. Aber dennoch irgendetwas war komisch.... So wie sich der Rothaarige an seine ehemaligen Weggefährten erinnerte, war der junge Weißhaar stehts darauf bedacht Akari von allen Fremden abzuschotten um sie zu beschützen.
Es war zwar beinahe schon Lächerlich, wen man bedachte das Akari selbst sich jedem an den Hals warf den sie Sympathisch fand, doch war es auch nötig. Nur zugut erinnerte er sich daran, wie das Mädchen sich kaum allein Verteidigen konnte. Ob es hier wohl Probleme geben könnte? Der Wanderer wäre nicht sehr erfreut darüber immerhin hatte er grade eben erst einem Menschen das Leben genommen und er wollte noch etwas im Dunkeln und Unbekannten verweilen.

"Hey Eichi, was macht ihr den hier?" sprach er dann den Jungen hinter ihm stehend an, eine Hand auf seine Schulter legend, während sein Blick zu Akari ging. Irgendwie wirkte sie hellauf begeistert. Naives junges Mädchen, er konnte sich ein lächeln nicht verkneifen, welches natürlich nicht wirklich zu erkennen war, lediglich vielleicht an den kleinen Falten, welche sich dabei auf sein Unbedecktes Gesicht schlichen, bevor sein Blick offensichtlich zu dem Schwarzhaarigen Jungen ging. Kurz zog er sein Halstuch etwas herrab, verdeckte sein Gesicht jedoch sofort mit dem Apfel, von welchem er erneut abbiss. Einfach köstlich dieser süße Apfel, vielleicht sollte er teilen. Gesagt getan, mit einem gut gezielten Wurf warf er der grünhaarigen den kleinen Sack zu, welchen er vorhin aus dem Vorratslager geklaut hatte.
"Hier Akari, lass es dir schmecken, sie sind wirklich köstlich" kamm es ihm über die Lippen, sie keines Blickes würdigend, den noch immer durchbohrte und analysierte dieser den Fremden Typen. Irgendetwas gefiel ihm nicht an diesem Kerl, doch was war es?
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mi 9 Jan 2013 - 17:58


Der junge mit seinen Goldenenhaar schritt durch die Straßen von Baterilla, die Sonne spiegelte sich in den Fensterscheiben der Läden. Richard suchte nach etwas neuen, er brauchte etwas mit dem er kämpfen könnte auch wen er nicht in seiner Bärengestalt war. Dennoch wollte er keine direkte Waffe wie eine Pistole oder einen Schwert. Er suchte nach einer Faustwaffe. Doch erst mal musste er einen Laden finden in dem er solch eine Waffe kaufen kann. Hinter ihm war sein neuer und erster Kaptain, dieser war ein man der dinge wie auch immer zum Explodieren bringt. Richard tippte dabei auf eine Teufelsfrucht, den wie sollte man sonst einfach so seine Faust explodieren lassen ohne selber verwundet zu werden.

Nach diesen Gedanken ging er wortlos weiter durch die Straßen und kam schließlich am Marktplatz heraus. Er war sehr offen, überall Stände und Läden. Es war ein sehr guter anblick und auf Anhieb fand Richard mindestens 3 Waffenläden. Doch nicht in jedem würde er seine Faustwaffe finden den zwei von ihnen fand man prinziepel nur Schusswaffen. "Ich werde mich mal in diesen Laden dort um sehen ich werde ein paar Waffen kaufen und dann noch etwas Proviant für die Weiterreise. Okay!?!?" es war keine wirkliche frage er würde es machen, mit den weiteren Worten sprach er zu seinen Captain " Du kannst mit kommen oder selber auch etwas Provienat kaufen gehen. Solltest du gehen werden wir uns hier wieder treffen!" Man Richard hörte sich schon wie der Captain selber an.

Zielstrebig ging Richard auf den Laden zu, immer musste er die Leute um sich herum etwas wegstoßen damit er voran kam. Sein Blick lies sich nicht von dem Laden abbringen schließlich war darin was er begehrte. Nun stand er vor dem besagten Laden "Waffen des Meisters" nannte sich der Laden, dies lies zu mindestens darauf schließen das er ein großes Angebot an Waffen hatte. Mit leichtigkeit trat Richard die Tür auf, so wie er es immer tat. Er hatte beide hände in den Hosentaschen vergraben und blickte den freundlichen jungen Man an der ihn die Waffen verkaufen wird. " Der Herr ich suche ein paar Schlagringe mit denen ich auf jeden Fall jemanden ordentlich weh tun kann." sagte Richard und lächelte den Man dabei an. Der Junge Man schaute ihn an und lächelte zurück und meinte erstmal " Für was brauchen sie den die Waffen? Ich kann nicht jeden die Waffen einfach in die Hand drücken." Jetzt war Richard aber verwirrt und schaute auch so den Man an. Sonst war es den Händlern auch egal, sie waren auf das Geld aus. "Ich bin Pirat bekomme ich die jetzt, ich hab sogar Geld" sagte Richard un wedelte mit einen Bündel Scheine herum.
Der junge Man schaut zu Richard und meinte " Pirat also?! mhhhh okay das geht klar..." Der man ging hiner und holte ein Paar seiner besten Schlagringe hervor und sagte " wären sie von der Marine hätten sie die nicht bekommen. Also schätze dich Glücklich" Richards augen leuchteten und nahm sie. Er zog sie sich über die Finger, sie passten wie angegossen. Richard steckte sie ein und gab den Man Ein Bündel scheine und sagte dann " Danke den Rest dürfen sie behalten."
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Do 10 Jan 2013 - 15:07

Ethan Lacroix





Es war seine Stärke immer und immer wieder ein anderes Gesicht aufzusetzen und eine völlig andere Person zu verkörpern. Nicht umsonst war Ethan in seiner Division als Entertainer und Verkleidungskünstler unterwegs, sodass er jetzt regelrecht Spass daran fand den quirligen, hungrigen vielleicht sogar etwas aufdringlichen Mann mit dem schwarzen Hut zu spielen - im wahrsten Sinne des Wortes. Der Fähnrich hatte sich zwischen die beiden Fremden gestellt und musterte interessiert und gleichzeitig enorm konzentriert deren Gesichter, unter Umständen würde er ja in einem der Beiden ein Gesicht eines Steckbriefes wieder erkennen? Ethan kannte sie alle auswendig. Wenn man ihn nicht kannte und nur seinen Charakter betrachtete, würde man ihn wohl als perfekter Marinesoldat ansehen. Neugierig, lernfähig... Gutes Gedächtnis, Fantasie wenn es drauf geht und das Wichtigste an ihm: die Vielfalt! Die nicht vorhandenen Hemmungen. Wie auch immer~

Ethan hatte nachgefragt, wo es denn diese Spiesse zu kaufen gab. Eigentlich hatte sich der Schwarzhaarige vom anderen Mann eine Antwort erhofft, doch just in diesem Moment drängte sich das Mädchen an diesem vorbei und schob sich damit direkt in den Mittelpunkt. Nun ja, dem Lacroix konnte es relativ egal sein, ob nun der Herr oder die Frau seine Frage beantwortete, Hauptsache der Quengel-Ethan kam einigermassen zum Ziel und hatte ausreichend Zeit sich die beiden anzusehen. Schliesslich musste er noch den ganzen Tag hier verbringen, bis er endlich wieder aufs Schiff durfte. Er musterte Akari mit einem dankbaren nicken. Sie meinte sofort, dass der Spiess von einem Stand direkt hinter ihnen sei. "Oooh", stiess Ethan hervor und lehnte seinen Körper ein wenig auf die rechte Seite. Dadurch konnte er an dem Mädchen vorbei blicken und sah - tatsächlich - direkt hinter den Beiden ein Stand, welcher Spiesse zum Verkauf anbot. Na gut, das hatte er wohl erwartet, aber immerhin hatte sie ihm brav eine Antwort geliefert und zusätzlich wohl bewiesen, dass auch sie absolut keine Berührungsängste hatte. "Da war ich wohl blind, was? Vielen Dank, dann schauen wir mal." Nein, noch nicht. Akari streckte Ethan freundlich ihren eigenen Spiess entgegen und fragte, ob er denn nicht kosten wollte. Ob sie auch so mit dem Schwarzhaarigen umgehen würden, wenn man wüsste, was er genau war? Tat nichts zur Sache - auch wenn ihre männliche Begleitung alles andere als erfreut über diese Offenheit schien, meinte Ethan nur ein "Hui, vielen Dank" und biss dann durch Hervorlehnen seines Kopfes langsam in den Spiess und nahm einen kleinen Bissen vom Fleisch, wirklich einen Kleinen! Denn lehnte er sich zurück und kaute genüsslich. Wirklich ein Schmaus, dieses Ding! Musste er sich wohl nachher auch noch kaufen.

Doch der Mann schien ihn bereits wieder wegschicken zu wollen. Ebenfalls gesellte sich nochmals ein Fremder dazu, worauf Ethan auch diesen neugierig musterte. Irgendetwas an ihm kam ihm auch bekannt vor... und sprach irgendjemand mit «Eichi» an. Hm~ Zeit zum überlegen hatte Lacroix dann später noch, aber er hatte irgendso etwas schon mal gehört. "Werter Herr... eh Eichi? Ich weiss nicht, was Ihr Problem ist, aber wenn ich Ihnen etwas getan haben sollte, was Sie verärgert, wäre es besser mir das direkt zu sagen. Ich bin mir keinerlei Schuld bewusst, warum man mich so anfahren sollte." Entschuldigend und lächelnd blickte Ethan kurz Akari an und wechselte dann den Blick sofort wieder zu den anderen Beiden.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Fr 11 Jan 2013 - 22:22

Fasziniert beobachtete Akari wie der Fremde vorsichtig ein Stück Fleisch zwischen die Zähne nahm und kurz darauf seinem Mund zuführte. Gar genüsslich schien er eben jedes zu verspeisen und verkündete ebenfalls durch seine Körpersprache welch Genuss ihm soeben zuteil zu werden schien. Augenblicke zuvor war sie Zeuge geworden wie Eichiro ansetzten seinen Fleischspieß in Angriff zu nehmen und auch die seinigen Reaktionen ob des Gerichtes standen ihr für einen unbewussten Vergleich zur Verfügung. Ein Teil von ihr kam sogleich zu dem Schluss, dass der Fremde seine Mahlzeit mit Schauspielerei würzte. Durch die Darstellung des Fremden bestärkt war ihr eigener Appetit ebenfalls angewachsen und sie erwartete selbstverständlich nicht denselben Hochgenuss, den der Fremde offenbar zu erleben vorgab. Immerhin konnten beide Fleischspieße nicht von solch unterschiedlicher Qualität sein, doch zur Sicherheit würde sie den ihrigen ebenfalls verköstigen. Ihr Blick heftete sich auf ihre Zwischenmahlzeit, denn satt werden konnte man von solch einem Spieß sicherlich nicht und auch ihr Begleiter würde diesen nur als Leckerbissen betrachtet haben, da bemerkte sie aus den Augenwinkeln eine Bewegung.

Tatsächlich hatte ein weiterer unbewusster Teil ihrer Selbst den sich nährenden Apfelsack schon längst bemerkt, nur war die Umschaltung zu jenr Wahrnehmungsebene hin erst jetzt erfolgt, praktisch Zeitgleich mit dem Gedanken das Fleisch in Angriff zu nehmen. Zu ihrem Glück war nur eine Hand mit der Aufgabe beschäftigt das gestapelte Grillgut in der senkrechten zu halten, sodass sie mit der freien Hand das ihr sachte zugeworfene Objekt auffing, wären die Äpfel doch sonst als Wurfgeschoss direkt auf ihr gelandet. Ihr Blick wandte sich der vermummten Gestalt zu, welche sie sogleich zu identifizieren suchte, wenn auch womöglich zunächst erfolglos, gab es doch nicht gerade wenig Menschen die verhüllt ihr Schattendasein lebten. Diese Person nahm ihr jedoch sehr viel Arbeit ab, nannte sie Akari doch direkt beim Namen. Dessen Gespräch mit ihrem Gefährten war ihr jedoch ob des eigenen Gespräches halb entgangen, zumal sie ohnehin dazu tendierte dem Weißhaarigem automatisch zu vertrauen und daher ihn, im Gegensatz zum umgedrehten Fall nicht ständig überwachte. Nun war der Fall jedoch für die Grünhaarige mit ziemlicher Sicherheit gelöst, sie kannte nicht besonders viele Schattenmenschen und im umgedrehten Fall würden diese ihr in der Öffentlichkeit keine Geschenke bereiten, es war ja nicht gerade so das sie selbst Aufträge entgegen nahm, dieses Gebiet sollte ruhig bei den Dieben und Schmugglern bleiben wo es auch hingehörte. “Gérard! Was machst du denn hier? Ich würde dich ja umarmen, aber dann hast du Fleisch am Rücken, trotzdem danke für die Äpfel das wird ein lecker Nachtisch.“ Welcher Teil wohl bei dieser Aussage mitgedacht hatte? Ihr Tollpatsch-Sinn musste wohl geschlafen haben, denn dieser wäre ungebremst in ihren Lieblings-Piraten hineingerannt ohne Rücksicht auf Verluste.

Etwas oder Jemand musste dieses Szenario also verhindert haben. Die Antwort war der Fremde, welcher erneut das Wort ergriffen hatte um ihren Gefährten schon wieder anzusprechen. Sicherlich hatte es für Akari kein Jahr der gemeinsamen Wanderschaft gebraucht um herauszufinden, dass Eichiro manch einem Kontakt die Ruhe vorzog. Sicher ließ sich dieses Stigma auf Gespräche, Kneipen, Markplätze und vieles mehr ausweiten, doch ‚Kontakt’ war ein recht guter Oberbegriff. Selbiger Genussmensch brachte ihrem Gefährten nun einen wahren Monolog entgegen und Akari hatte das unbestimmte Gefühl das die Antwort auf die Frage, was denn so verärgernd gewesen sei, allein die Anwesenheit der unbekannten Person beinhaltet. Doch wieso schien dieser lustige Typ es auf Eichiro angelegt zu haben? In der Annahme, dass die erste Ansprache eine Fehleinschätzung gewesen sein musste, hatte sie sich sogleich als Gesprächspartner angeboten, doch nun war auch ihr klar, dass er von Anfang an eine Antwort von Eichiro erwartet hatte. Kannten sich die Beiden womöglich? Ein dummer Gedanke, selbst Gérard war freundlich aufgetreten, obgleich er auch zu der Gattung Mensch gehörte die eher im Hintergrund bleib, zumindest was Sozialkontakte anging. Oder war es etwas anderes? Ihr Kontakt war definitiv zu kurz gewesen, dies musste sich ändern. Natürlich war dies nur gegeben, sollte besagte Person nicht nur zufällig über den Markt geschlendert sein, sich auf dem Weg zum Hafen bewegend wo er sich ein Schiff nehmen würde um wieder zu verschwinden. Diesen Gedanken verbannte sie jedoch gleich aus ihrem Köpfen, Gérard hätte sich sonst wohl kaum die Mühe gemacht sich zu erkennen zu geben. Sicherlich freute sich ihr ständiger Begleiter ebenso über das Wiedersehen, sofern sie es noch ausführlich feiern könnten, stand doch derzeit der Dreisamkeit ein möglicher Disput im Weg.

Und Akari würde für eine eventuell nächste Handlung eindeutig ihr Fleischspieß im Weg stehen, weshalb sie einen ihrer ersten Gedanken erneut aufgriff und ihr Mund sich daraufhin um ein Fleischstück schloss. Es schmeckte wirklich richtig gut, dass Schwein oder war es Rind, möglicherweise Wild oder am Ende doch Fisch?! Die Antwort musste ihr Gefährte wissen, denn ihr fehlte auch hierfür das Feingefühl. Nun sicherlich wusste sie ein frisches Lebensmittel von Verdorbenen zu unterscheiden und auch die Qualität einer Speise machte ihr nicht sonderlich viele Probleme, doch am Ende würde wohl nur der Händler wissen was er ihr aufgespießt hatte. Womöglich waren es ja auch verschiedene Fleischstückchen? Ihres schmeckte auf jeden Fall lecker, gut gewürzt und eines Lobes Wert. Nichtsdestotrotz war ihre unbewusste Einschätzung richtig gewesen und erhärtete sich durch eben jenes Geschmackserlebnis, dass sie auch bewusst zu der Überzeugung gelangte der Unbekannte wäre nicht ganz er selbst. Womöglich handelte es sich um eine Art Gefühl oder Sinn, welchen die Entertainer auszubilden pflegten doch im allgemeinen wurde die Vorstellung eines Kollegen mit anderen Augen betrachtet, selbst wenn man selbst der Zuschauer war für den die Show erstellt wurde. Weithin im Dunkeln blieb freilich das genaue Motiv. Einerseits war das unbedarfte Publikum in der Öffentlichkeit eine der besten Schulen um sich in allerlei Kleinigkeiten zu üben. Auch Akari hatte schon mancherlei gegessen, was ihr nicht bekommen war und so gar nicht ihrem Geschmack entsprach und war dennoch, so der Sinn der Übung, voll der süßen Worte ob des Gerichtes gewesen. Freunde stellten bei dieser Vorführung freilich einen erhöhten Schwierigkeitsgrad da, kannten sie doch meistens die eigenen Vorlieben und mussten glaubhaft vom Gegenteil überzeugt werden. Fast schon überschnitt sich in dieser Beziehung der Schauspielübung der Beruf des Entertainers mit dem Beruf des Diebes, mussten doch auch diese Gesellen ihre Opfer geschickt täuschen. Doch diente dem Unterhaltungskünstler diese beabsichtigte Verblendung um das Publikum im höchsten Maße zu verfreuen, denn wer wollte schon eine Darbietung bei welcher der Künstler aus der Rolle fiel, weil ihm seine eigene Persönlichkeit im Weg stand? Viele Theaterbesuche und auch die Beobachtung von Händlern hatten ihr dies gelehrt und dennoch bevorzugte sie als darstellende Kunst definitiv den Tanz, sich hinter einer Maske zu verstecken, war nicht ganz so ihr Ding.

Während sie also ihren Spieß des guten Fleisches beraubte wandte sie sich Gérard zu, versuchte jedoch diesmal nebenbei dem Gespräch des Fremden mit Erichio zu folgen. “Entschuldige, möchtest du auch etwas Fleisch? Ist wirklich gut und dann erzählt was du hier zu suchen hast.“ Mit diesen Worten und der extrem freundlich gemeinten Aufforderung freute sie sich auf das ihrige Gespräch was sicherlich nicht langweilig werden würde.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Sa 12 Jan 2013 - 10:45

Er hatte soeben eine ganz klare Aussage ausgesprochen, welche wohl für alle Umstehenden mehr als unhöflich gewesen zu sein schien. Doch für ihn war das normal. Es war dem Weißhaarigen gleich, wie man ihn, oder seine Gefährtin sah, solange man sie in Ruhe lies. Und da kam das Element der Unfreundlichkeit nur passend, tendierten doch Menschen dazu, unsympathische Individuen in Frieden zu lassen. Und insgeheim hoffte er natürlich, dass es auch hierbei funktionieren würde, auch wenn er seinen Gegenüber nicht so einschätzte. Vielleicht war es doch besser, einfach vom Markt zu verschwinden und an den Hafen zu gehen. Dort würden sich womöglich nicht so viele Leute tummeln. Mit diesem Gedanken schaffte er es nun endlich, einen Bissen von seiner Speise zu nehmen und den Geschmack des aromatischen Fleisches auf der Zunge zergehen zu lassen. Es schien nahezu perfekt gewürzt, was Eichiro sicherlich nicht erwartet hatte. Er kannte so einige Straßenstände an denen Essen verkauft wurde, doch hatte er bisher nur mittelmäßige oder schlechte Erfahrungen damit gemacht. Die Konsistenz war weich, auf den Punkt genau gebraten und durchaus zart. Er würde bestimmt irgendwann wiedermal auf diesen Markt gehen um seine Vorräte ein wenig aufzustocken. Doch zu einer anderen Tageszeit, möglicherweise gegen Abend, wenn weniger Leute unterwegs waren.

Eigentlich wartete er immer noch auf die Reaktion des „Bettlers“, doch etwas schien das gesamte Gespräch zu stören. Natürlich hatte der Mann mit dem roten Schal gemerkt, das sich eine Person näherte, doch diese war fürs Erste keine Bedrohung gewesen, kannten sie sich doch von Früher. Er spürte die Hand des ehemaligen Crewmitgliedes auf seiner Schulter und wenige Sekunden später ertönte auch dessen Stimme. Er fragte, was sie denn machten. Ein kurzer Wind kam auf und strich die einzelnen Strähnen, welche in Eichiro's Gesicht hingen, aus eben diesem, wodurch man sehen konnte, wie sein Blick gen Fremder gerichtet war. Da Gerard, ein ehemaliger Kampfgefährte, ebenfalls wusste, wie redselig der Himmelsmensch war, wandte sich dieser auch eher Akari zu. Doch zu allem Überfluss schien dieser ebenfalls ein Interesse am Spieß zu haben. Allerdings war es wohl so, dass der maskierte Mann, schon ein solches Gericht gehabt hat, denn er wusste schon, dass diese köstlich schmeckten. Und um ehrlich zu sein musste der Weißhaarige dieser Aussage zustimmen. Mit einem zweiten Stück Fleisch in seinem Mund verschwindend, erlebte er abermals das Geschick des Kochs, welches wirklich erste Sahne war.

Er war nicht der einzige, der dem Außenseiter gegenüber skeptisch entgegen trat, denn am Blick von Gerard erkannte er, das auch dieser ein komisches Gefühl zu haben schien. Konnte man es Ihnen verübeln? Dieser Mann kam aus dem Nichts, hatte eine gruselig freundliche Art und Weise, versuchte sich kostenlos Essen zu schnappen und drängte sich schon regelrecht auf. Da konnte irgendetwas nicht stimmen...oder? Just in diesem Moment, nahm sein Gegenüber das naive Angebot von seiner Kumpanin an und nahm ein Fleischstükchen vom Spieß und lies es sich schmecken. Abermals fragte er sich, wieso Akari so war, wie sie nun mal war. Sie reisten mittlerweile lang genug um erfahren zu haben, wie grausam die Welt und besonders Menschen sein konnten. Und die Piraten waren meist nur das kleinste Übel. Korruption in der Marine, Menschenhandel und andere diverse Vergehen, die auf Mutter Erde herrschten. Wäre er selber doch fast von einer recht hochgestellten Person umgebracht worden und das obwohl er nicht mal etwas falsch gemacht hatte. Niemals würde er das Grauen, das diese Welt beherbergt, vergessen. Und auf diesem Planeten war es in diesem Falle einfach besser, sich zu distanzieren und sein eigenes Leben zu leben.

Allerdings war es wohl doch anders, als Eichiro es sich gedacht hatte, denn statt zu gehen, stellte der Mann vor ihm eine Frage. Musste das denn sein? Es ging wohl um seine unfreundliche Art und Weise, die er an den Tag gelegt hatte. Konnte es ihm nicht egal sein, wie man sich verhielt? Sie hätten tatsächlich einen anderen Weg nehmen sollen, am besten gar nicht erst auf diesen Markt gehen sollen. Doch nun waren sie in diesem Dilemma und mussten es akzeptieren.

>> Für Sie, Fremder, heiße ich Herr Masamune und nicht Eichi. Außerdem missfällt mir der Kontakt mit Leuten, die mir nicht sympathisch sind. Ich hoffe das war nun etwas klarer?<<

Mit diesem Satz wandte er sich Akari zu, die getreu ihrer Persönlichkeit auch schon Gerard begrüßte. Er hatte ihr wohl einen Apfel mitgebracht und der Weißhaarige war sich sicher, das dieser zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit nicht legal beschafft worden war. Aber so war der Dieb aus Leidenschaft eben. Seine Gefährtin hatte nun auch von ihrem Essen gekostet und schien es wirklich schmackhaft zu finden, sodass sie wohl in Zukunft nichts gegen weitere Einkäufe an diesem Stand sagen würde. Es wäre sicherlich eine Bereicherung, sich an dem Stand ab und an mal den Bauch voll zu schlagen. Wahrscheinlich würden sie wohl relativ viele Berrys an diesen Koch verlieren, der sein Handwerk verstand. Notfalls konnten sie ja in den Sonnenschirm und dort wieder etwas Geld verdienen. Natürlich diesmal ohne Akari's Körpereinsatz.

Doch bevor Eichiro noch weiter Gedanken an Geld, Essen und etwaige Zukunftspläne verschwenden konnte, ergriff die Grünhaarige abermals das Wort. Sie bot auch Gerard einen Teil Ihres Spießes an, was den Weißhaarigen zum seufzen brachte. In diesem Fall war es zwar besser, da sie beide, den Vermummten kannten, doch war es schließlich Ihr Geld, das sie hier verschenkten. Außerdem hatte er das Essen nicht für Fremde, oder nicht eingeplante Freunde gekauft, sondern um den Hunger seiner Party zu stillen. Und diese Gruppe bestand derzeit nur aus Ihm, Masamune Eichiro und der kleinen Näherin. Aber wahrscheinlich würde er dazu eh nichts sagen, da es wohl unsinnig war, zu Versuchen Akari umzustimmen. Außerdem war es immerhin ein alter Freund, mehr oder weniger. Jetzt, wo er so über Geld nachdachte, fiel ihm etwas ein, womit der „Bettler“ womöglich verschwinden würde. Ein geschickter Griff in seine Taschen gaben einige Berrys preis, die er dem Außenseiter vor die Füße warf. Das Geld war für ihn, damit hatte er die Möglichkeit sich um die Fünf Spieße zu kaufen, die er alle genüsslich selber, ohne Ihn oder Akari, essen konnte.

>> Für Sie, und nun gehen Sie! <<
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Sa 12 Jan 2013 - 16:02

Leicht grinsend schüttelte der Dieb den Kopf, während er erneut seine Zähne in das saftige Fruchtfleisch seines Apfels stieß. Wirklich köstlich. Akari war schon etwas sonderbares auf den Meeren, ein vollkommen Fremder Mensch und sie bot ihm etwas zu essen an, doch nicht nur das sie Fütterte diese Person sogar noch während sie in Gedanken vollkommen zu versinken schien, so das nur ein kleiner, vermutlich Unterbewusster Teil, überhaupt war nahm, das ein Sack mit Äpfeln auf sie zuflog. Und erst seine eigene Stimme verleitet sie dann dazu diesen auch zu fangen, na zum Glück hatte sie nicht beide Hände voll. Ihre begrüßung seinerseits lies ihn jedoch tatsächlich schmunzeln, sie würde ihn also umarmen wen sie kein Fleisch in der Hand hielt, aber vielleicht mit einem Messer? Nein Nein Akari war so schon ein Tollpatsch und Gérard nicht der Typ für herzliche wiedersehens bekundungen, weshalb es schon ganz gut so war wie es ist. "Ach kein Problem" verließ es nur seinen Mund während er der grühaarigen zuzwinkert und sich weiter das gebaren der beiden Herren ansah. Irgendwie hatte es fast schon etwas bedrohliches, zumindest schien der weißhaarige nicht grade begeistert.

Das Gesamte Gespräch der beiden Männer schien viel mehr in eine Art Streitgespräch überzugehen, als in eine freundliche Verabschiedug, was natürlich wieder, gewisse Probleme mitsich zog. Streit oder Konfrontation zogen leider immer wieder schaulustige an. Und diese Schaulustigen heizten den ganzen Mist dann noch weiter auf, indem sie sich früher oder später, lautstark auf eine von beiden Seiten stellten. Dort taten auch die Worte des weißharrigen Masamune Eichiro keine abhilfe. Zwa konnte sich der Dieb erklären was er vor hatte, nämlich Akari beschützen, dies tat er schon seit jeher, doch ob es auf diese Weise eine wirklich so gute Idee war? Den Mann zu beschimpfen oder besser ihn zu demütigen indem man ihn etwas Geld vor die Füße warf, anstatt sie ihm in die Hand zu geben. Gérard konnte sich nicht helfen, aber Eichiro wirkte irgendwie überaus angriffs lustig, das war er in dieser Form, von ihm garnicht gewohnt, geschweigedenn das er es kannte. Nunja kurz zuckte er mit den Schultern, bevor er sich zum Essens Stand herrum drehte und nocheinmal eine ganze Ladung von den Spießen bestellte. Geld hatte er ja grad genug zu Verfügung und sicher haben die anderen auch Hunger, nunja zumindest Akari wird es danken, das weiße kurzhaar war ja i einer ganz anderen Welt. Und obwohl die Agressionen von dem Piraten Jungen ausgingen, so wirkte der andere Kerl doch irgendwie komisch, wen nicht gar ungewöhnlich. So überaus.... nunja... freundlich könnte man sagen, einfach ungewöhnlich. Jeder Normale Mensch wäre gegangen oder ausgeflippt, doch dieser Typ, er verhielt sich mehr wie Gérard wen er etwas über eines seiner Ziele rausbekommen wollte. Kurz beugte es sich zu Eichiro hinüber um ihm leise etwas zuzuflüstern. "Kopfgeldjäger oder Marine?" waren die einfachen drei Worte die dem Weißhaarigen in den Gehörgang dringen sollten, doch würde er schon wissen auf was der Dieb hinaus wollte. Wen es sich bei dem Mann wirklich um einen Kopfgeldjäger handelte war es kein Problem, diese Menschen konnte man erledigen, im Meer versenken und war sie für immer los. Bei einem Marine Soldaten war das schon anders, dort wurde jedesmal ein riesiger aufriss gemacht und gleich ein ganzes Schiff auf die Jagd nach den Mördern geschickt, wen nicht gar noch schlimmeres...Oder war er einfach schon Paranoid das er soetwas vermutete?

Mit einem lächeln nahm Gérard die Tütte mit den Fleischspießen entgegen während er sich wieder seinen Gesprächspartnern zu wandte, diesesmal handelte es sich dabei sogar um die Grünhaarige die ein Paar Worte an ihn verlierte. Doch liesen schon die ersten Worte ihn ein überaschtes "Ohh!" austoßen während er die Tütte empor hielt. Hatte er doch grade eben selbst Verpflegung für alle gekauft und das auf so vielfältige Weise. Gans, Huhn, Rind, Schwein, Fisch, sogar ein Thuna-Fisch spieß sollte angeblich dabei sein. Herrlich allein bei dem Gedanken daran lief dem Dieb das Wasser im Mund zusammen. So begab es sich auch das er einfach nicht wiederstehen konnte und sofort in die Tütte greifen musste um einen der Spieße hervorzuangeln. Ruck Zuck war der Schall auch soweit gelockert, das er nun eher auf Brusthöhe hing, als auf höhe seines Halses und er sich den Spieß in den Mudn stecken konnte während er Akari die Tütte hinhielt, was soviel auszusagen hatte wie, bedien dich ruhig....
Doch dann kamm er nocheinmal auf ihre Worte zurück, während er ihr eine Hand auf den Kopf legte, diesen ein wenig streichelte und sie mit dem Fleischspieß, es war übrigens Gans, anlächelte."Ich hatte hier in Batterilla ein wenig arbeit zu erledigen, aber nun habe ich frei. Und ihr zwei?"
Seine Stimme klang vollkommen monoton als würde es ihn nicht wirklich Interessieren, doch war dies einfach seine Art, vorallem unter Fremden um sich selbst und auch andere zu schützen. Immerhin gab es einige Menschen die seine Stimme schoneinmal gehört haben, auch wen sie ihn nie zugesicht bekommen hatten. Und viele von diesen Menschen waren nicht grad gut auf den Rothaarigen zusprechen, hatte er doch Mitglieder ihrer Familie, Firma oder gar den geliebten Umgebracht. Natürlich tötete er nicht einfach Wahllos, auch wen ihm das nichts ausmachen würde, doch hatte er es bisher einfach nicht nötig gehabt. So ein mordlüsternes Monster war er dann auch wieder nicht, er war einfach nur skrupellos und zeigte keine reue. War der dunkelhaarige Junge etwa genau so? Spielte er nur sein spiel mit seiner Umwelt, so wie Gérard es tat? Wen dem wirklich so war, machte er es äußerst gut, den dem Dieb blieb bisher jedes anzeichen dazu verborgen. Zwar hatte er eine Vermutung das dieser Mann hinter den Kopfgeldern der beiden hersein könnte, doch wirkliche Beweise hatte er nicht. Woher den auch? Auf der Kleidung war keinerlei zeichen der Marinezugehörigkeit zu sehen und auch schien er keine Tatoo´s zu besitzen, zumindest keine Offensichtlichen, weshalb Gérard sich nur an seinem Verhalten orientieren konnte und dies war wirkilich schon mehr als undurchschaubar.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mo 21 Jan 2013 - 19:59

Noch immer hielt sie ihren Spieß ausgestreckt dem Piraten entgegen doch dann wanderte ihr Blick zu der großen Tüte welcher er im Arm hielt. Offenbar genügte ihm allein der Beweis, dass es offensichtlich zu schmecken schien um einen Großeinkauf zu tätigen. Während sie sich tätscheln ließ machte sie sich daran ihren eigenen Spieß aufzuessen, mit dem Ziel sich einen neuen zu greifen. “Super wir machen auch Urlaub. Dann können wir uns ja zusammen tun. Also wenn du bei deiner Arbeit zufällig einen Ort gefunden hast wo man gut feiern kann, dann bin ich ganz Ohr.“ Sprach sie erfreut und aß erst nach ihrem Dialog das letzte Stück Fleisch von ihrem Spieß herunter. Dann ging sie zum Stand zurück und steckte die das spitze Ende in eine Kork-Platte die wohl als Abstellvorrichtung gedacht war, ob dies nun für die aufgegessenen Spieße ebenfalls galt war nicht sofort ersichtlich, doch Akari nutzte es einfach für jene Aktion. Der aufdringliche Besucher schien unterdessen von Eichiro zum Bettler abgestempelt zu werden, da selbiger ihm eine Art Almosen hinzuwerfen schien. Ein wenig seltsam fand sie dieses Verhalten nun doch, wenn Eichiro aufdringliche Personen rüde wegzuschicken pflegte musste sie ja Glück haben mit ihm befreundet zu sein. Sie hingegen störte sich natürlich nicht an der Art des Fremden, obgleich sie vermutlich viel zu spät einen Schlussstrich gezogen hätte. Am Ende vertraute sie doch tatsächlich darauf das Eichiro herausfand ob Fremde ein guter Umgang für sie waren oder nicht. Dies war einer der wenigen Punkte wo sie seine Strenge nachvollziehen konnte. Sie selbst schätzte Menschen einfach öfter falsch als richtig ein und ihr fehlte jedes Mal eine gesunde Portion Mistrauen. Ihr Gefährte bügelte diese Macke gekonnt wieder aus und passte damit nicht nur auf Akari auf sondern wahrte freilich auch seine eigenen Interessen. Womöglich handelte es sich am Ende tatsächlich um einen Bettler der gut schauspielern konnte, ein Schauspieler der sich umgedreht als Bettler ausgäbe dürfte sich über diese Verhaltensweisen natürlich nicht ärgern. Sie kannte die Motive des Fremden einfach nicht und womöglich war es wirklich besser Abstand zu halten, sozusagen ein Sicherheitsabstand.
Sie ging an dem Fremden vorbei zu ihrem privaten Essenträger zurück und nahm sich einen Spieß mit Hühnerfleisch und entfernte sich ein paar Schritte aus der unmittelbaren Menge die sich um den Stand versammelt hatte, als Zeichen das sie weiter ziehen wollte. “Los geht, der Markt hat mehr zu bieten als einen Essenstand. Ich bin beim Blumenhändler.“ Mit diesen Worten machte sie sich auch schon auf den Weg. Sie wählte einfach die bequeme Route und tanzte sich im Verlauf der Menschenmengen über den Markt zum Zielladen hin. Sie ging nicht besonders schnell, doch schwamm sie praktisch mit dem Strom. Aus den Augen verlieren würde sie sicherlich keiner ihrer Freunde. Einmal war sie mit ihrem grünen Haar und dem Blumenschmuck leicht zu erkennen, zum anderen würde sicherlich Eichiro zu ihren direkten Verfolgern zählen.

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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mi 23 Jan 2013 - 15:09

Auf die Antwort, die Eichiro wenige Sekunden zuvor gestellt hatte, bekam der Weißhaarige keinerlei Antworten. Natürlich war er nicht der Freundlichste, was wohl oft Grund dafür war, einfach zu schweigen. Es war nun mal das Recht eines Jeden, einfach nichts zu sagen und damit, seinen Gegenüber zu ignorieren. Noch bevor ein weiteres Wort gewechselt werden konnte, ertönte ein lautes Kreischen. Die Stimme klang ängstlich und weiblich. Vielleicht wurde gerade jemand ausgeraubt? Oder gar bedroht? Der Mann vor dem ehemaligen Sklaven, drehte sich zum Epizentrum des Schreis und rannte ohne noch irgendwas zu entgegnen in diese Richtung. Das Verhalten konnte einem mehr als komisch vorkommen, Eichiro allerdings, schien damit mehr als zufrieden. So waren sie wenigstens diesen seltsamen Bettler los. Etwas an diesem Typen hatte ihn gestört, er hatte etwas gruseliges an sich. Ständig lächelnd und überaus freundlichst. Solche Leute waren die wahren Gefahren, da man nicht in der Lage war, diese richtig einschätzen zu können.

Langsam seufzte der Pirat, bevor er sich zu Akari und Gerard drehte. Erst jetzt schien ihm bewusst zu werden, was um ihn herum passiert war. Natürlich hatte er gemerkt, das sein alter Bekannte dazu gestoßen war, doch genauer beschäftigt hatte er sich nicht damit. Nun schiene s fast so, als würde der Himmelsmensch dem Vermummten zulächeln, wobei das natürlich nicht wirklich sein konnte. Man kannte sich nun mal und damit verbunden waren auch, die Gewohnheiten. Seine Begleiterin hatte wohl ein kleines Gespräch mit dem Rothaarigen angefangen. Sie redeten über Urlaub, beziehungsweise Arbeit. Was das in Gerard's Fall hieß, wusste Eichiro mit Sicherheit. Vielleicht war der Schrei, den sie vorhin gehört hatten, deswegen? Hatte man das Opfer dieser „Arbeit“ entdeckt? Ihm soll es Recht sein, denn wen dem so sein sollte, hatte ihm sein Kollege wirklich einen Gefallen getan.

Bevor sie allerdings weiter an dieser Stelle feststeckten, rannte Akari, der kleine wilde Teufel auf schon weg, auf der Suche nach einem Blumenladen. Der Weißhaarige schüttelte kurz und leicht den Kopf, während er mit den Augen die Bewegung seiner Gefährtin im Auge behielt. Sie tanzte sich durch die Menschenmenge, welche oftmals erstaunliche Reaktionen diesbezüglich von sich gaben. Sie alleine los ziehen lassen, wollte er allerdings nicht, weshalb er Gerard andeutete mit zu kommen. Er war nun einiges entspannter, was wohl auch daran lag dass er dieses mehr als unangenehme Gespräch nicht mehr führen musste. Schon alleine deswegen weil er nicht der Gewandteste im Umgang mit Worten war. Man konnte ihm da schon einiges um den Strick drehen. Aber wieso denn nun eigentlich Blumen? Eichiro wusste, das Akari diese Gewächse liebte und man konnte auch an ihrem Äußeren sehen, wie sie dazu stand. Es gab kaum Orte an ihrem Körper, an denen es nicht von Pflanzen wimmelte. Überall wo man nur hinsah.

Er tolerierte es, auch weil es ja im Grunde nicht störte. Natürlich gab es Momente, in denen das Grünzeug störend war. Beispielsweise beim Rennen. Sie hatten schon oft die Flucht ergreifen müssen und es gab nun mal auch Situationen in denen man wegen diesen Blümchen langsamer laufen musste, oder sogar stolperte. Ob wir hier über Akari redeten, war wieder eine andere Sache.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Fr 25 Jan 2013 - 18:52

Mit einen Lächeln verließ Richard nun den Laden, er hatte das was er wollte ein paar Ordentliche Schlagringe. So nun konnte er sich auch ohne seinen Bärenform verteidigen, auch wen er in seiner Menschlichenform Schwächer war. Sein blick wanderte über den Markt und zu der stelle wo sich die Beiden treffen sollten doch sein Captain war nicht mehr dort. Richard machte sich keinen Kopf da er ihn ja stehen gelassen hat und wahrscheinlich hatte dieser sich nur auf den Weg gemacht ein paar Sachen zu kaufen. Richard wollte nun auch nicht nutzlos rumstehen also machte er sich auch auf den weg einige Sachen zu besorgen. "Mhhh was Brauche ich den eigentlich für die Reise.... Einen Rucksack, etwas Proviant, ein Seil, eine Schachteln Zigaretten.. man weis nie wieso man die brauchen könnte." murmelte Richard leise zu sich und suchte nach einen Laden der Kleidungsstücke verkauft. Denn dort würde er auch einen Rucksack finden, mit leichten schritten tapste Richard über den Markt und machte sich weniger Sorgen als ein kleines Kind das weis das es was zu essen bekommt.

Einige Meter des Laufens fand Richard schließlich einen Laden der ihn genau das Bot was er haben wollte. Er ging durch die Tür und blickte in die Pracht der Kleider, es war sehr vieles was er am liebsten gleich gekauft hätte aber dafür würde das Geld nicht reichen. Sein blick wanderte zu den Rucksäcken, denn dort wollte er eigentlich hin gehen. Es dauerte nicht lang da fand er auch einen der ihn an sprach, es war ein Seesack von stattlicher Größe und Innenvolumen. Er nahm ihn an sich, er warf ihn sich über die schultern und blickte sich weiter um. Dabei sah er eine schwarze Offiziersuniform, sie sprang ihn förmlich ins Gesicht. Diese musste er einfach haben, weshalb er sich auch packte und direkt Kaufen wollte. An der Kasse angekommen legte er einen weiteres bündel Scheine auf den Tisch und ging. Der Verkäufer hatte ihn nicht mal gesehen so schnell war Richard draußen gewesen. "Nun muss ich einige Lebensmittel besorgen die sich lange halten, ich weis nicht wie lange ich reisen werde." sprach er zu sich selbst.

Seine Augen sahen direkt einen Stand der etwas Brot und andere Lebensmittel verkaufte. Er ging schnell und zielstrebig auf diesen zu und sagte zu der netten Verkäuferin. " Ich hätte gerne Drei Leiber Brot, ein halbes Kilo Trockenfleisch und dann noch 4 1 Liter Trinkschläuche." er wusste genau was er wollte und er wusste auch das es bezahlen konnte. Die Frau nickte freundlich und packte ihn alles fein säuberlich ein. Mit einen einfachen danke bedankte sich Richard und machte sich auf den weg. Dabei fiel ihm ein das er noch eine Schachtel Zigaretten kaufen wollte. Mit einen lächeln ging er zurück zu dem Stand und sprach. " Eine Schachtel Zigaretten und ein Feuerzeug." Die Frau lächelte und gab ihn die Zigaretten. Nun aber konnte er sich auf den Weg machen den Treffpunkt zu suchen. Dort angekommen wartete Richard einige Zeit bis er merkte das sein vermeintlicher Captain nicht kommen wird. Zornig holt er aus und schlug gegen eine Hauswand. Er dachte wirklich dieser Man hätte Eier in der Hose doch leider war er eine Feige sau, die sich nicht mal traut auf hohe see zu gehen. Richard blickte sich noch ein letztes mal um und ging zum Hafen er musste weg von dieser Schändlichen Insel.

Tbc Hafen

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BeitragThema: Re: Marktplatz   Di 29 Jan 2013 - 23:37

Die beiden waren also auch hier um Urlaub zu machen, das liss den Atenttäter doch ein klein wenig schmunzeln immerhin waren die beiden gesuchte Piraten oder nunja zumindest Eichiro war dies...besaß Akari eigentlich ein Kopfgeld? Gérard wusste es nicht, nunja im Grunde auch egal, viel wichtiger war der tumult der sich nur wenige Straßen weiter ereignete und den unliebsamen Gast dazu veranlasste die Gruppe zu verlassen.
Hatten sie etwa die Leiche gefunden? Nein das konnte nicht sein, nicht so früh, der Typ war ja nochnichteinmal kalt...wobei jetz wo er so darüber nachdachte, dürfte er es doch sein. Hach wozu Lagerräume nicht alles gut waren. Aber dennoch komisch, das dieser junge Mann sich dafür interessierte....Also musste er doch von der Marine gewesen sein, ein Kopfgeldjäger hätte die zwei nicht einfach so aus den Augen gelassen.

Kurz nickte er dem Himmelsmenschen zu als dieser den Anschein eines Lächeln zu ihm herrüber blitzen lies, was jedoch mehr eine gewohnheitsfloskel war als wirklich tiefe zuneigung. Mann kannte sich ebend und hatte schon seite an seite gestanden da gehörte dies zur Tagesordnung. Die Frage der kleinen Blumengestallt Akari drang dabei garnicht so stark an sein Ohr als das er sie bewusst wahrnahm , lediglich das sie sich jetz einen Blumenladen suchen wolle und davon huschte fiel dem rothaarigen Mann auf, weshalb er sich, nach einem kurzen Blickwechsel mit Eichiro aufmachte ihr nachzusetzen. Zum Glück war sie immer so auffälig gekleidet da konnte man sie garnicht aus den Augen verlieren, aber auch seine besonderen Fähigkeiten halfen ihm dabei. Ohne das die Leute überhaupt verstanden was sie da berührte, wurden sie vor ihm zur Seite geschoben und es ah für außenstehende aus als würden sie einfach Platz für ihn machen. In Wahrheit hatte diese natürlich etwas mit seiner Teufelskraft zu tun doch schien dies bei diesen einfachen Bauern eindruck zu hinterlassen oder ihnen glauben zu machen er wäre irgendsoetwas wichtiges wie ein Aristokrat der Insel oder so, den einige machten einen Knick, hielten an und stopren das Sprechen wen er an ihnen vorbei ging. Wirklich angenhmen. Vor dem Blumenladen stoppte er dann, dreht sich zur Seite und trat ein, das junge Mädchen hüofte schon quck fiedel hier drinnen herrum.
"Du bist echt schnell Akari" lächelte er unter seiner Maske unsichtbar in monotoner Stimmlage. "Aber auf deine Frage von vorhin nein ich weiß nicht wo wir hier gut feiern könnten" kurz glitt sein Blick zu der Blumenhändlerin und nahm einen leicht fragenden Ausdruck an, vielleicht wusste sie ja einen guten Ort??
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Sa 9 Feb 2013 - 19:47

Das Auge einer Frau begehrte öfter etwas Rotes doch auch Gelbes gab es hier zu finden. Männer schenkten gerne Objekte dieser Art, neben Süßigkeiten und Schmuck, ihren Angebeteten. Manch ein Mann machte den Fehler mit derjenigen Frau einkaufen zu gehen und selbige lief des Öfteren in eine Kleiderboutique. Akari bevorzugte jedoch eher Rohmaterialien. Sie schneiderte sich lieber aus farbigen Stoffen ein eigenes Gewand. Auf diese Art würde sie nie einer Frau über den Weg laufen müssen die ‚ihr Kleid’ trüge, der Horror schlechthin. Akari würde ihr Geld, oder das ihres Gefährten oder jenes von Gérard sicherlich nicht für teure Kleider oder Schmuck ausgeben. Sie bevorzugte doch tatsächlich etwas Preiswertes. Pflanzen und Blumen waren ihr Gebiet und demzufolge hatte es sie in einen Blumenladen verschlagen. Natürlich brauchte sie keine komplette Pflanze oder einen ganzen Strauß Schnittblumen, nein ein paar Blätter und Blüten genügten ihr schon, doch hier konnte sie sich natürlich nicht einfach etwas abpflücken. Diese Phase lag selbstverständlich hinter ihr und obwohl sie für ein Blatt nicht hätte bezahlen müssen würde sie ein paar Blumen erwerben, einfach weil auf einem Markt nun einmal Handel betrieben wurde. Mit geübtem Blick wanderte sie also an den Tischen vorbei auf welchem Töpfe und Vasen standen und sammelte sich ihren Bedarf zusammen. Die Auswahl war doch recht ansehnlich, Baterilla besaß ein hervorragendes Wetter für die Züchtung von Pflanzen. Sie erwarb auch ein paar Samen und Töpfe um die ein oder andre Blume später selbst ziehen zu können. Alternativ waren besagte Tongefäße selbstverständlich auch noch gut zum Werfen geeignet. Ihre Männer würden also keine Taschen mit Röcken, Blusen und Kleidern tragen sondern ein paar Topflanzen sowie leere Gefäße. Also lief Akari mehrfach zwischen Verkaufstheke und Ladeninneren hin und her und stapelte ein paar Objekte ihrer Begierte vom einen Platz auf den anderen. Erst jetzt fand sie Zeit den Kommentar des Piraten zu erwidern. “Ja seltsam oder? Beim einkaufen sind wir immer schnell und zielstrebig“ Und bezog ihre Aussage praktisch auf das weibliche Geschlecht. Die Blumenhändlerin lächelte den Piraten nur freundlich an und dachte sich ihren Teil, während sie die Bestellung eintütete. Dann nannte sie den Preis der im normalen Bereich lag 100 Berry waren durchaus angemessen, Töpferware gab es in solch einem Laden nicht immer als billige Massenware. Die Verkäuferin empfahl ein paar Sehenswürdigkeiten und Gärten auf benachbarten Inseln und selbstverständlich auch auf Baterilla. Sicherlich keine Orte wo sich eine Party veranstalten ließ doch zur Materialsuche sicherlich geeignet. Akari bedankte sich für die Information und machte einen Schritt zurück in Richtung ihrer Begleitung.
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Jacky

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BeitragThema: Re: Marktplatz   Sa 23 Feb 2013 - 14:31


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...dass so viel auf dem Markt los ist, hätte ich nicht erwartet. dachte sich die Dunkelhaarige als sie am Markt ankam. Der Grund für den Besuch des Marktes lag etwa nicht darin, dass sie etwas benötigte. Vielmehr lag die Bedeutung dabei auf das Erkunden der Gegend und das Umsehen. Sie würde auf kleine Gassen und Fluchtpläne acht geben - wer weiß, wann man sowas denn hier benötigen würde. Auch wollte die 24-Jährige in Erfahrung bringen, was es denn so alles auf dem Markt gab und ob es sich hier überhaupt rentierte, ein paar Einzelheiten mitgehen zu lassen. Auf die Details muss natürlich geachtet werden - auch die Personen, die sich hier rumtrieben, war ein wichtiger Punkt, den man genau beobachten sollte.
Somit schlenderte Jacky Jones durch die Straßen. Es war ein angenehm warmer Herbsttag, somit hatte die Piratin sich ihr Haar hoch gesteckt und ihren Knie langen Kimono angezogen. Natürlich war alles farblich abgestimmt - ein angenehmes violett mit schwarzem Rand und Muster, passend zu ihrem strahlenden Augen und dunklen Haaren. Jedoch hatte sie bedacht, ihr Tattoo am Oberschenkel zu verdecken. Auch die Waffen, die sie zur Sicherheit dabei hatte, wurden durch die Kleidung verdeckt, sodass man nicht mal die Umrandung erkennen konnte.
Die Dame genoss die Sonnenstrahlen, blieb mitten im Trubel der Menschen stehen um sich umzusehen. Die Stände hatten hier vieles zu bieten, doch etwas benötigen tat die junge Piratin heute nichts. Somit bog sie in eine weitere Straße ein und fand die verschiedenen Geschäft die in Gebäuden ihre Sachen verkauften. Auch hier war alles zu finden, egal was man brauchte - oder eben nicht brauchte. Vorbei an verschiedenen Sach-Verkäufer gelang die junge Dame zu einem Blumenladen, welcher wirklich fantastisch duftete. Für einen Moment hielt Jacky inne, sah sich den Laden an und fragte sich, ob es hier auch giftige Pflanzen gäbe. Wohl eher unwahrscheinlich. dachte sie sich, doch einen Versuch wärs wert!
Somit setzte sich die Lady wieder in Bewegung und flüchtete von dem Trubel der Menschen auf den Straßen und trat in den kleinen Laden ein. Man wurde richtig erschlagen vom Geruch der vielen verschiedenen Blumen und Pflanzen, die sich in dem Gebäude befanden und zum Verkauf standen. Kurz umgesehen erkannte Jones ein Päärchen und die Verkäuferin, welche gerade ein paar der Blumen Wasser zum leben schenkte. Schließlich wollte sie ja schöne Pflanzen verkaufen und keine halb verdorbenen. Die Aufmerksamkeit der Dunkelhaarigen jedoch lagen auf den Herren, welcher mit einer Frau hier anwesend war. Der kommt mir ja irgendwie bekannt vor...
Schmunzelnd sah sie sich jedoch im Geschäft um, trat dem Päärchen näher und spielte eine Käuferin, welche an langweiligen Pflanzen interessiert sei. Somit konnte sie den jungen Mann von vorne betrachten, sodass ihr Gesicht vom Nachdenklichen ins Erfreute überging, um anschließend wieder Nachdenklich wurde. Ja, den jungen Mann, den kannte sie. Doch nur woher? Um sich mehr Zeit zu verschaffen, schlenderte sie durch das Geschäft, bis sie inne hielt, weil die Verkäuferin sie ansprach: "Suchen Sie etwas Bestimmtes?" Jacky winkte sie ab und lächelte kurz. "Nein, danke" sagte die Piratin kurz und knapp, ohne jedoch unhöflich zu wirken. Nachdem sie sich umgesehen hatte und keine brauchbare Pflanze gesehen hatte, stand sie an der Tür, sah sich jedoch nochmal zu dem jungen Mann um. Da es der jungen Dame einfach keine Ruhe ließ, ging sie gerade hin auf ihn zu und tippte ihm auf die Schulter. "Kennen wir uns?"
Direkt und kurz, so war sie nun mal und nahm somit keine Rücksicht auf das andere weibliche Objekt.


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Gast

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BeitragThema: Re: Marktplatz   Fr 8 März 2013 - 14:47

Es war wirklich komisch, aber nunja so war das junge Mädchen nunmal. Irgendwie schien sie zu wissen was sie wollte oder eben auch nicht. Wie auch immer, für den Attentäter war das hier definitiv der Falsche Ort, waren Blumen doch eine eher ungeeignete Art sich in irgendeiner Form zu Verstecken, sie waren viel eher auffälig und Verräterisch. Mit ihren betöhrenden düften, den knalligen Farben und teils ungewöhnlichen Formen. Doch lange musste sich der rothaarige damit garnicht beschäftigen. Denn eine weitere person tratt auf den Plan und irgendwie wirkte sie dem Mann verdächtig bekannt. Aber woher? Irgendwo hatte er sie schonmal gesehn aber wann? und wo? Sein Gehirn gab keinerlei Information darüber Preis, ganz im gegenteil, es war eher als wollte es verhindern das er sich erinnerte. Was hatte das nur zu bedeuten? Doch noch bevor er sich weiter gedanken darüber machen konnte, sprach die Verkäuferin ihn auch schon an.
"Entschuldigen sie Werter Herr, ich wüsste vielleicht wo sie etwas trinken gehen könnten...nunja zumindest wen es ihnen nichts ausmachte mit zwielichtigen gestallten zusammen zusein" Die Frau sprach mit äußerster Vorsicht und leicht zitriger Stimme, vermutlich war sie sich nicht sicher ob er und seine Begleitung in solch ein Etablissement gehen würden, immerhin sahen sie nur zur hälfte so aus wie man sich typische Piraten vorstellte. Er vermumt, langer Mantel, einfache Kleidung....typisch für Menschen vom Meer und Akari in ihrem Blumenkleidern, auffälig und alles andere als bedacht darauf keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Kurz nickte der rothaarige und schenkte der Frau ein leichtes lächeln welches jedoch nur über seine Augen zu erkennen war, um sie zu ermutigen weiter zu sprechen, schließlich trug er diesen Schaal ja nicht umsonst.
Nach wenigen momenten schien die Junge frau sich gefasst zu haben und begann zu erzählen. Es gäbe eine Kneipe im Hafen, viel Gesindel treibe sich dort herrum, doch es wäre immer Stimmung vor Ort und man hätte dort seine Ruhe. Klang nach einem wirklich wunderparen Ort, das musste Gérard schon zugeben. Aber konnte er Akari wirklich dorthin mitnehmen? Nun so wie er das mädchen kannte würde er das sowieso nicht entscheiden, also wandte er sich der grünhaarigen zu.
"Was hälst du davon Akari?" fragte er nur beilläufig wärend er im Augenwinkel die dunkelhaarige Frau musterte welche immernoch durch den Laden strich. Er kannte sie und er wollte wisseen woher, doch schien auch sie ihn zu kennen. Als sie ihn ansprach regte sich etwas in seinem Kopf. Diese Stimme....unmöglich oder etwa doch? Konnte sie es sein? Die kleine Jacky? Auch sie gehörte, mehr oder weniger zu den Kinder der Straße aus Lvneel, hatte sie ihn erkannt?
"Es tut mir leid junge Dame, sie scheinen mich zu verwechseln, man nennt mich Gérard" stellte er sich mit seinem neuen Namen vor. Zum Glück war er es gewohnt zu lügen und zu betrügen sonst wäre er nun wohl aufjedenfall von ihr Enttarnt worden. Doch sein anders äußeres wird wohl gut dabei helfen und seine Lüge unterstreichen, so hoffte er zumindest. "Und das da drübern ist meine begleiterin Akari" erwähnte er dann noch kurz und deutete auf das Mädchen im Blumenkleid, bevor er wieder in schweigen verfiel.
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Jacky

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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mi 24 Apr 2013 - 9:01



Während Jacky sich hier umsah, blickte sie immer wieder zu dem jungen Mann mit dem Mädchen, der ihr ja so furchtbar bekannt vorkam. Doch er hatte sich schlecht gekleidet, sodass man ihn kaum erkennen konnte. Ein langer Umhang, er hatte es tief ins Gesicht gezogen, wollte er etwa etwas verstecken? Vielleicht kannte Jacky Jones ihn ja auch nicht. Wie bitte sollte man jemanden auch erkennen, der so rumrennt. "Ich kenn doch nur ... besser gekleidete Menschen" dachte sie sich und grinste kurz bei dem Gedanken. Nicht, dass das Äußerliche das Wichtigste war, nein so war das nicht. Aber dennoch achtete sie darauf nicht schäbig auszusehen. Zwar lief sie gefahr, dass man ihr dann was klauen wollte, jedoch gab es nichts, was man ihr wegnehmen konnte. Außerdem war sie flink, so konnte sie meist solche Aktionen vorhersehen und den Angreifer abwehren - und wenn es gut läuft ihm sogar etwas klauen. Je nachdem....
Die junge Dame stellte sich vor schöne rote Blumen hin, sah sie sich an und beobachtete im Augenwinkel den umhüllten Mann. Schlussendlich hatte sie sich gefasst und sprach ihn an. Er verneinte und sagte, ich müsse ihn verwechseln. Doch gerade die Stimme, ja genau die kam ihr bekannt vor. Er lügte bestimmt. Jacky meinte schon seine Nase wachsen zu sehen und lächelte etwas. Er stellte sich unter Gerard vor, natürlich werde ich mir diesen Namen merken. Er wirkte wie ien Penner, welcher auf der Straße rumlummerte. Doch wieso war er dann mit so einem nett wirktenem Mädchen unterwegs? Und dann noch in einem Geschäft? Jacky versuchte, sein Gesicht zu erkennen, doch viel gab er wirklich nicht preis. Er wirkt ruhig, doch nicht unbedingt kontaktfremd. Er ging auf die junge Piratin ein und stellte nicht nur sich vor, sondern auch seine Begleitung - "was für ein Glück"
Für sie war es naiv die Namen preiszugeben. Dennoch vermutete sie, dass da etwas nicht stimmte. Aber er war nicht nervös, wer wirkte gelassen. Und das Mädchen sagte nichts zu alldem. Ob sie Jacky nicht als Gefahr einstufte? Durch das sanfte Lächeln der Piratin, welches sie gerade einsetzte, wohl eher nicht.
"Oh, das tut mir leid. Ich wollte Sie nicht weiter aufhalten." meinte die junge Piratin daraufhin, sah dann zu dem Mädchen und wurde etwas stutzig. Die Beiden waren aber ein höchst eigenartiges Paar. Das Mädchen wirkte kindlich und ungefährlich und hyperaktiv. Das Blumenkind sah fröhlich und munter auf. Im Gegensatz zu dem Mann - der ruhige unauffällige auffällige Penner. Man erkannte so gut wie nichts von ihm, verhüllte sich komplett und das wiederum war das Auffällige an der ganzen Sache. Er hatte überhaupt kein Modegeschmack. Nun gut, das Mädchen auch nicht. Das war aber wohl das einzige, was die Beiden gemeinsam hatten.
"Schönen Tag noch.." ...und lasst euch nicht von der Marine schnappen... fügte Jacky gedanklich noch hinzu, drehte sich um, grinste und sah sich erneut die roten Blumen an, ehe sie in Richtung Ausgang lief. Hier hatte sie wirklich nichts interessantes gefunden. Weder die Blumen, noch die Menschen hier oder sonstiges. Schade...

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