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Schlossgefängnis

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BeitragThema: Schlossgefängnis   So 27 Jan 2013 - 20:40


Das Gefängnis im Schloss, sehr konfortabel ..... für die Wachen, die Insassen werden zwar mit dem Nötigsten versorgt, aber glaubt ihr wirklich es ist angenehm in einem Knast? Richtig. Ist es nicht. Nicht nur das es nicht konfortabel ist, nein das Gefängnis ist auch noch unter der Erde und ziemlich gut bewacht. Es gibt neben Einigen unregelmäßigen Wachen auch noch vereinzelte Trupss aus Elitesoldaten die die schwersten Verbrecher bewachen, alles in allem eine sehr gut bewachte kleine Feste. Man fragt sich vielleicht wieso dieses kleine Gefängnis in einem Schloss in einem kleinen Königreich so doll bewacht wird, aber wenn man Geld hat kann man vieles und so entschied sich Richard, der König doch glatt dafür sein Gefängnis so gut zu schützen und nicht etwa sich selbst.


Zuletzt von Gamemaster am So 27 Jan 2013 - 20:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gamemaster
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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   So 27 Jan 2013 - 20:51


Der Hüne kam langsam an. Er musste sich erst einmal durch alle möglichen Sicherheitsvorkehrungen schleusen lassen bevor er überhaupt ins Schloss, geschweige denn in das Gefängnis konnte. Fast an jeder zweiten Ecke begegnete er irgendwelchen komischen Typen, die ziemlich ZIEMLICH creepy aussahen und bei Gott nichts Gutes ahnen ließen, doch zum Glück kannte man den Hünen Edward hier inzwischen, brachte er doch öfters den einen oder anderen Gefangenen hier her, oder auch wieder weg. Wie auch immer jetzt hatte er jedenfalls den Auftrag die Piratin Kuroi Sayuri in eine Sicherheitszelle zu bringen, also eine noch besser bewachte Zelle, somal sie doch hach so gefährlich war. Der König hatte sogar so viel Geld springen lassen, dass es eine Zelle ganz aus Seestein gab. Da würde sie wohl rein kommen, wusste man doch, dass sie eine Teufelskraftnutzerin war, aber bevor die Eiskönigin in ihre bequeme Zelle kam musste sie wohl erst einmal zum Arzt. Der Kampfsportler und diese verrückte Joe hatte sie doch ziemlich zugerichtet. Kurzerhand war auch das geschehen, Sayuri bekam fast am ganzen Körper bandagen, man konnte fast sagen sie sah aus wie eine Mumie, aber das sollte noch nicht alles sein. War es doch endlich an der Zeit sie in ihre Zelle zu bringen. Der weg war lang, man musste mehrere sehr seeeeeeeeeeeeehr lange Treppen hinabsteigen bis sie endlich an der Zelle angekommen waren, kaum aufgeschlossen war die Piratin auch schon drinnen verschwunden, hatte sie der Hüne doch einfach auf den kalten, mit Seestein überzogenen Boden geworfen, was für ein robuster Kerl, so ganz ohne Manieren. Wie auch immer. Machte sich de Hüne mal wieder auf den Weg zurück zum Ort des Geschehens und ließ Sayuri mit ihren Bewachern und dem unglaublich schicken Raum ganz ALLEIN.
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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Mi 30 Jan 2013 - 21:33

Sry wegen Doppelpost, aaaber nachdem die beiden Posts zu verschiedenen Zeitpunkten stattfinden und die chronologische Reihenfolge keinen Sinn machen würde wenn ich hier einfach editiere würde musste ich den Post dann doch seperat schreiben, sry.



Der Hüne schnappte sich den inzwischen grün und blau geschlagenen Piraten bei den Füßen, warf ihn sich über die Schulter und war dann auch schon wieder in Richtung Gefängnis verschwunden. Der verletzte Speerkämpfer war wohl inzwischen wieder auf den Beinen, genauso wie der Bruce Lee verschnitt. Die Beiden befehligten die restlichen Soldaten, dass sie sich ja ausruhen sollten und dann als Verstärkung in den Palast gehen sollten, aber das Ausruhen würde wohl doch einige Zeit in Anspruch nehmen nachdem hier ja eine förmliche Schlacht stattgefunden hatte. Einfach unglaublich, wie auch immer. Der Hüne kam jedenfalls sehr entspannt in dem Gefängnis an, grüßte erneut die komischen Wachen, war erneut froh, dass sie ihn erkannten und gelange so erneut zum Arzt des Gefängnisses. Der schaute den Hünen nur etwas verwundert an, als er da schon wieder einen Piraten auf den Tisch des Arztes legte und ja … der Pirat wies ebenso starke Verletzungen auf wie die Piratin die nur wenige Minuten zuvor hier herumlag. Sie musste ja komplett einbandagiert werden, aber bei ihm war das nicht genug. Er brauchte noch hier und da eine stützende Schiene, schienen doch der ein oder andere Knochen angeknackst zu sein, um ehrlich zu sein waren die Schienen nicht nötig, aber wenn man sie schon mal hatte warum dann nicht auch benutzen? Ja das war die Frage, wieso nicht… nachdem also auch der Schwertkämpfer dessen Namen man irgendwie immer noch nicht kannte endlich fertig einbandagiert war, seine Waffen in irgendeinem Lager abgelegt wurden und der Hüne ihn erneut über seine Schulter warf ging es endlich weiter in Richtung Zelle. Bei dem Typen war sicherlich kein Seestein nötig, gab es doch keine Anzeichen von Teufelskräften, natürlich wäre es doof wenn der Samurai auf einmal doch welche besaß, aber das Risiko musste man wohl ab und an eingehen, zumal der Typ eh in einem Zustand war der nicht mehr feierlich war.
Nachdem also auch die letzten Treppenstufen der überaus langen und glitschigen Treppe bewältigt waren kamen die beiden Süßen endlich an der Zelle für den Samurai an. Der Hüne zog den Bandagierten kurzerhand von seiner Schulter, ließ dicke, eiserne Tür zu der Zelle öffnen, warf den Mumiensamurai in das Loch und lies das Schloss gut verriegeln. So dachte sich der Hüne. Seine Arbeit hier war getan, die beiden Piraten würden nicht all zu schnell hier raus kommen und das war auch gut so, hatte der Hüne jedoch nicht beachtet, dass die beiden Zellen doch tatsächlich nebeneinander lagen und sich die zwei Piraten vielleicht sogar verständingen könnten nachdem hier bei Gott keine Wache lang kommt, es war viel zu kalt und ungemütlich als dass sich hier eine Wache zeigen würde!
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O.P. Arizona
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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Mi 30 Jan 2013 - 22:33

Tropf ... Tropf ... Tropf ...
Ein Dreckloch, Metertief unter der Erde, war die einzige Verbindung zur Oberwelt in diese anders Welt, neben den endlosen Fluren und kleinen Gängen, nur ein paar schmale Ab- und Zuluftschächte.
Die Luftschächte würden keinen einzigen Brandschutz und vor allem Lebenserhaltungs Richtlinien standhalten, diese anders Welt ...
Die Augen unseres Helden öffnete sich und er stieß einen kleinen hauch zwischen den Bandagen hindurch, er kam sich vor als hätte man ihn in das letze Loch verbannt, die letzte Dunkelheit aus der es kein entrinnen gibt, fast wie ein Christopher Nolan film. Durch das hauchen und das leichte benetzen der Bandage durch seinen warmen feuchten Atem bemerkte Oskar, der noch völlig benommen war und und sich seiner Seits in einer anders Welt befand, die Bandagen, erst nur die an seinem Mund, dann plötzlich die über seinem rechten Auge, das ihm die Sichtversperrte, dann am gesamten Kopf und plötzlich völlig erschrocken am gesamten Körper. Doch noch immer kein Schmerz, er wollte sich an den hinterkopf greifen da bemerkte er das er es einfach nicht konnte, sein, ohnehin bandagierte Hand, ließ sich nicht bewegen und dann durchzuckte es ihn wie ein einschlagender Blitz. Schmerz! Nichts weiter als Leid füllte seinen gesamten Leib in einen merkwürdigen Nebel in dem er keinen Ton von sich brachte sondern nur flach dalag und innerlich zeriss.
Im Riss, im auf-riss, im Grund-riss, erkenne ich Wahrheit, sie ist der Riss, nicht das aufreißen einer bloßen Kluft, sondern der Streit ist die Innigkeit des Sichzugehörigens der Streitenden- die Spannung aus der Wahrheit ist, ins Seien kommt. Wahrheit, als ausdruck zwischen Ordnung und Chaos, zwischen Sein und nicht Sein im 'grundesten'. Ob nun der Sinn dieser Lehre im Glück oder Resignation oder Tugend oder Busse besteh, darin bin ich mir nie einig gewesen; aber, allen historischen Betrachtungsarten des Vergangenen entgegen, komme ich zur vollen Einmüthigkeit des Satzes: das Vergangene und das Gegenwärtige ist Eines und dasselbe, nämlich in aller Mannichfaltigkeit typisch gleich und als Allgegenwart unvergänglicher Typen ein stillstehendes Gebilde von unverändertem Werte und ewig gleicher Bedeutung. Oskar erhob seine Augenlieder und drehte seinen Kopf langsam zur nachbar Zelle, Sayuri war dort, ebenfalls mit Bandagen. Er drehte seinen Kopf wieder zurück in die Ausgangsposition und drückte sich mit seinem rechten Ellenbogen nach oben, und robbte mit nach etwas weiter hinten um sich zwischen Wand und Zellenzwischenwand zur Nebenzelle anzulehnen. Durch den nun aufgerichteten Oberkörper konnte er seine Bandagen sehen, am ganzen Körper, doch glücklicherweise waren sie nicht in Roten Erdbeersaft getränkt, das ließ nur gutes vermuten, auch wenn sich Oskar an nicht mehr viel erinnerte grade, völlig anwesend war er eben noch nicht. Da kann man ja glat das Rauchen und Trinken wieder anfangen. Äußerte er zynisch während er seinen Körper musterte. Stell dir vor ich wäre Anwalt oder Tätowierer geworden. Oskar grinste und erinnerte sich an bessere Zeiten als er immer was am Start hatte und nicht in son einer Zelle lag und völlig neben sich stand. Aber was heißt schon bessere Zeiten ... Wir kennen uns doch wenn ich mich nicht irre? Oskar neigte seinen Kopf zu Sayuris Zelle herüber, würde sie sich überhaupt an ihn erinnern, könnte man sich jetzt überhaupt unterhalten und wie verdammt noch mal konnte das alles passieren, fragen über fragen aber ein lächeln auf den Lippen und ein kleines Baggi findet sich sicher auch noch irgendwann.

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Kuroi Sayuri



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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   So 3 Feb 2013 - 10:15

Den Schmerz durch Tabletten betäubt und die Wunden durch Verbände bedeckt.
Wäre da nur nicht dieser stechende Schmerz in der Brust und das Gefühl sich einfach nur Schlapp zu fühlen.

Als ein Tropfen von der Decke auf ihre Stirn fiel, öffnete die Schönheit langsam die Augen. Erst war noch alles verschwommen, aber als der nächste Tropfen auf ihre Stirn fiel, riss Kuroi die Augen ruckartig auf. Es war ein echt widerliches Gefühl, wenn man nicht wusste, was da auf einen tropfte und das erste was sie sah war auch nicht unbedingt "wow". Es war eher ein "ach du heilige ....". Gitterstäbe? Sah sie da wirklich gerade Gitterstäbe? Kurzerhand rappelte sich Sayuri hoch und schlug sich mit den flachen Händen auf die Wange, um wirklich sicher zu stellen, dass sie nicht am träumen war. Scheiße! fluchte sie lauthals, als ihr dann auch noch auffiel, dass sie da gerade auf dem Boden hockte, der komplett aus Seestein zu bestehen schien. Das erklärte dann auch gleich mal, warum sie sich so schlapp fühlte und würde vorab schon einmal erklären, warum sie ihre Teufelskräfte nicht benutzen könnte.

Mehr Entnervt als Genervt fuhr sie sich durch das lange rotbraune Haar und überlegte zwangshaft, wie sie hier her kam. Dieser eine Typ musste sie K.O. geschlagen haben, als sie gerade nicht hingesehen hatte und dann schleppte er sie hier hin. Immerhin hatte man sie verarztet. Und dann... als sie vollkommen versunken in ihre Gedankenwelt war, drang eine männliche Stimme in ihr Ohr. Ihr Blick schweifte zu Oskar hinüber der ein bisl was über seine Berufswahl plapperte und dann eine doch eher belustigende Frage stellte. Hatte er sie doch glatt vergessen. Kuroi lächelte und rutschte etwas näher an Oskars Zelle heran. Du wirst mich doch wohl nicht vergessen haben oder Oskar? Es ist zwar schon ein Weilchen her, als wir uns das letzte Mal gesehen haben, aber ich helf dir ein bisschen auf die Sprünge... Baterilla? Eine junge Frau die vor einem Barmann wegrannte und gegen dich lief und danach mit dir in einem Hotel landete?
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O.P. Arizona
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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   So 3 Feb 2013 - 10:44

Sayuris erste Reaktion war verständlich so war sie doch hier völlig ohne ihre spezial Kräfte, ein bekanntes Problem von Teufelsfrucht Nutzern. Die Zelle war wirklich nicht angenehm, unter der Erde, Nass, kühl, Rattenverseucht.
Natürlich kannte Oskar Sayuri noch. Wie sollte er sich nicht an dieses entzückende etwas, das über nacht abgehauen ist und nicht mehr gesehen war und er nun am anderen ende der Welt wieder traff, erinnern können.
Ein geborener Straßenpenner, jemand der sich reinzieht und mitnimmt was er findet vergisst keine Gesichter. Oskar konnte sich ein leichtes lächeln abgewinnen und rückte sich gelehnt an die Gitterstäbe ein wenig zurecht. Waffen weg, Körper nicht in dem umfang einsetzbar wie er sein sollte - Madness.
Die werden mich hängen ... Der Schwertkämpfer wurde wieder ernster, was ihm in der Situation nicht leicht viel, das letzte mal als er in einer Zelle saß ... , Moment, er saß ja noch nie in einer Zelle, doch war es dennoch sehr dramatisch-komisch, unser sagen umwogende Held sitz irgendwo unter der erde ... und Ich habe mit einer Horde genmanipulierter Affen in meinem Gefängnis ein Paralleluniversum erschaffen ... Oskars schmerzen stiegen ihm zu kopf, oder war es die reizende Präsens einer hübschen Frau, vielleicht auch alles zusammen, auf jedenfalls stand Oskar wieder voll im Saft seines Wortsalates und plapperte so vor sich her.
Ich verstehe dieses Haki und Teufelszeug nicht, das ist mir alles viel zu kryptisch muss ich sagen ...
Oskar versuchte sich mit dem wenigen an Verstand der ihm blieb - Madness - ein Gespräch mit seiner Zellen Nachbarin zu starten, über irgendwas, irgendwas was ihn von seinem Körper, seinem Leib, insofern es eine derartige Trennungsmöglichkeit überhaupt gibt, ablenkte. Und da viel ihm etwas ein, unter großer Anstrengung zog er seinen Arm nach oben und griff sich genau wie Sayuri eben es tat, in sein eigenes Haar, er holte eine kleine rote schnurr heraus, und an dessen ende befand sich eine kleine schwarze stoffrasche, wirklich sehr klein war sei. Jetzt schmunzelte er wieder, er schaffte es grade so, indem er seinen Arm zwischen die Gitterstäbe legte, das Stoffbeutelchen vor seinem Gesicht zu positionieren. Mit der selben Hand schaffte er es sogar die Kordel so auseinander zu ziehen das der Inhalt sichtbar wurde. Es war eine einzelne, mittelgroße Bud, und ein kleiner streifen Papier, Oskar machte sich unter Strapazen dran, das Beutelchen, nachdem er daran gerochen hatte und sich noch mehr freute, auf seinem Bein abzulegen und jetzt mit beiden Händen einen kleinen drehen konnte. Auch ein Streichholz war dabei, mit wenigen tricks gelang es ihm das Streichholz in einem nassen keller zum brennen zu bringen, um ehrlich zu sein ist das gelogen, es ist nur die erste Warheitsstufe gewesen, für jene die sich nicht für lange Erklärungen und unglaubliches interessieren kommt nämlich jetzt die viel gewagtere Variante, das ändert sicher eure Meinungen. Bei dem Streichholz handelte es sich um ein kleines Holzstöcken, mit dem die Kordel, am Stoffbeutel, zusammen gedeichselt war, so zum drehen. Indem Moment, als Oskar sich den Sticki in den Mund geschoben hatte, suchte er nach irgendetwas mit dem er Feuer machen konnte, doch nichts war zu sehen, in einem Nassen Keller war das bestimmt auch gar nicht so wunderlich. Hätte er nur Streichholzer jetzt die nicht Feucht geworden wären, nicht das er überhaupt grade welche gehabt hätte. In diesem Moment kam durch die Decke ein sehr seltenes Naturphänomen in die Kellerzelle geflogen, es handelte sich um einen Kugelblitz, es gibt viele Erklärungen dafür, meine wäre: das würde zu weit führen die Ontologischen Argumentation auf zu zeigen, aber kurzum wäre es, es besteht im Bereich des möglichen und so ist es doch bloß eine frage der Zeit bis es eintritt, wenn wir noch davon ausgehen könnten, das Zeit nicht nur relativ ist, sondern rein konstruiert, so kann man sagen die Welt ist in jedem Moment Vollständig in ihren Möglichkeiten. Aufjedenfall erschien an der Decke der Zelle, über Oskars Kopf ein Kugelblitz und entgegen aller Wahrscheinlichkeiten kreiste er über ihm und begann sich in einer Spirale nach unten zu bewegen. Er verstrahlte ein seltsames Licht, Bläulich, und sehr hell, in diesem Keller war es schließlich bis auf einpaar Fackeln recht dunkel. Der Kugelblitz bewegte sich anmutig auf die Spitze des Holzstückchens zu, entzündete es, und verschwand, die Zelle war wieder Dunkel. Mit dem nun leicht brennendem Holzstück das er natürlich direkt aus dem Säckchen herausgezogen hatte als es begann zu brennen, zündete er sich den Sticki an. Ein angenehmer süßlich, leicht nach Zitrone riechender Geruch machte sich in der Zelle breit. Es würde sicher nicht lange dauern bis man es im ganzen Gefängnis riechen könnte. Der Rauch durchströmte seinen Lunge und ließ seine Augen leicht rötlich erscheinen, der schmerz fuhr ein wenig von ihm, abgesehen von bestialischen Kopfschmerzen. Riechst du das? Das ist der Geruch des Triumphes, auch wenn die Marine es noch nicht weiß, aber sie sind diejenigen die Verloren haben. Sayuri schön dich wieder zu sehen. Grinste er sie an.

Out: hab noch mal n bisschen erweitert, gefiel mir so nicht.

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Kuroi Sayuri



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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Di 5 Feb 2013 - 19:06

Ein wenig verwirrt von dem was Oskar sagte und von dem was er tat, blickte sie ihn verduzt an. Von Haki sprach er. Davon hatte sie sogar schon etwas gehört gehabt, aber genaueres wusste sie nicht. Nur, dass dieses Haki-Zeugs ein Schwachpunkt für Logia-Nutzer war. Für Leute wie sie. Vorteilhaft war hingegen, dass sie noch nie einen Haki-Nutzer getroffen hatte. Zumindest nicht bewusst. Sayuri fühlte sich noch immer schlapp und müde war die Schönheit auch noch. Am liebsten würde Kuroi nun in einem bequemen Bett liegen und 24 Stunden durchschlafen. Dieser Wunsch würde ihr möglicherweise verwehrt werden, wenn die Teufelskraftnutzerin nicht hier raus kam und wie sollte sie raus kommen, wenn der Seestein ihre Teufelskräfte hemmte und zudem noch schlapp machte? Ganz im Gegenteil zu Oskar, der sich den Aufenthalt schön rauchte. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich freue mich auch dich wieder zu sehen... nuschelte sie vor sich hin und musterte den zerzausten Kerl eindringlich. Würde er nicht immer rumlaufen wie jemand vor dem man lieber 10 m Abstand nahm, dann wäre er ja ein recht schnieckes Kerlchen.
Doch in jenem Moment wo ihr genau solche Gedanken kamen, schüttelte Sayuri den Kopf. Der Moment für Schwärmereien war noch nicht gekommen und schon gar nicht in so einer aussichtslosen Situation. Stattdessen musste ein Plan her und im Pläne schmieden war sie nicht gut. Eher war Sayuri der Mensch der mit dem Kopf durch die Wand ging.

Ganz langsam versuchte die Schönheit auf die Beine zu kommen und damit nicht all zu sehr zu taumeln. Hast du eine Idee wie wir hier heraus kommen? Ich möchte hier ungern eine "weitere" Nacht verbringen. und jucks in diesem Moment rannte eine Ratte an den Gitterstäben entlang, bei der die Tattoowierte einen kurzen Schreck bekam und angewidert zurückwich mitsamt einer Gänsehaut Wie bist du eigentlich nach Briss gekommen? Ich meine ... was hast du davor gemacht, bevor du nach Briss gekommen bist und warum bist du nun hier in Briss?
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O.P. Arizona
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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Di 5 Feb 2013 - 20:30

Sayuri murmelte sich irgendwas zurecht was in Oskars mehr als nur abgelenkten Ohren nach so etwas wie 'schön dich zu sehen' klang. Entspannt ließ unser Held seinen Blick schweifen und musterte Sayuri wie sie grade versuchte sich auf zu richten und angewidert zurück schreckte als eine Ratte durch ihre Zelle huschte. Immer diese Frauen, fürchten sich vor der Natur ein perplexes Beispiel für die seelische Divergenz eines Wesens aus der Natur das sich vor der Natur fürchtete.
Ein Muster Beispiel für die Früchte der Menschlichen Zivilisationskampagne, die Zähmung des Menschen, ein scheinbar fruchtbares unterfangen, zu mind. in dem ein oder anderen Aspekt des Lebenden seins.
Mit viel Zuversicht ließ Oskar seinen Blick und seine Gedanken schweifen, durch den magisch anmutenden Rauch entspannte er sich ein wenig, es machte nichts besser, nichts schlechter, es war überhistorisch.
Doch Sayuris Worte kamen bei unserem Helden an, und schnell wurden seine Gedanken von der weite zum schnellen präzisen und Konkreten sich umzudrehen. Wir mussten hier raus, sicher, doch es gibt etwas von dem man im Gefängnis mehr als genug hat, und das ist dieses sonderbare Konstrukt - Zeit. Also erst einmal zu etwas persönlicherem.

Mein Kamel hat mich hierher geführt. Oskar schmunzelte, ein schlechter Witz, sondergleichen.
Doch er setze weiter an, den Sticki-rest zwischen den Fingern, lässig den arm über sein Knie gelegt und schräg durch die Gitter blickend wie in einem Film, oder gar Manga es nur hätte sein können. Ich hab dies und jenes gemacht, hab mich kurzzeitig mit einpaar Leuten zusammen getan. Doch ich musste mich von ihnen trennen.
Oskar schaute zu Sayuri hoch und sagte in einem etwas mürrischen Ton. Ich wollt hier eigentlich n bisschen was zum Rauchen besorgen. Oskar blickte wieder auf den Boden und streckte die Beine aus, während sein Oberkörper immer noch gegen das Gitter lehnte. Und was hat dich hierher gebracht? Oskar dachte darüber nach wie sie jetzt hier raus kommen würden während Sayuri bestimmt sonst was machen konnte. Sie waren tief unter der Erde, selbst wenn sie die Zelle öffnen Könnten, währe es ein ewig langer Weg bis nach oben und ein sehr anstrengender noch dazu. Noch während Sayuri sonst was grade tat, stand Oskar plötzlich auf und Trat mit voller Wucht, soviel er noch hatte unter seinen ganzen Bandagen(Mumiensamurai lässt grüßen) hatte, gegen das Schloss der Metall Tür seiner Zelle. 'Roundhouse Kick'
Durch die schweren Verletzungen und die allgemeine Entkräftung war der Tritt natürlich längst nicht so stark wie sonst, so das es das Zellen schloss kaum beschädigte sondern nur einmal der ganze Gitter rahmen einmal etwas klapperte, wenn auch nicht sehr stark, aufgrund der massiven Verankerung, aber er wollte ja auch nicht die ganze Zelle zerstören sondern wollte die Tür kaputt bekommen. Oskar selbst war durch die Attacke ganz schön erschüttert und ging mit dem linken Bein erst einmal nach dem Tritt in die Knie und musst sich erst Abstützen, war es doch sehr Kräfte zehrend für ihn gewesen. Er keuchte ein wenig. Wir bleiben hier auch nicht mehr lange. Wenn Oskar die Tür aufbekommen könnte, könnte er los gehen und schauen ob es irgendwo in diesem Gefängnis Schlüssel gibt, oder etwas mit dem er die Tür aufstemmen könnte um auch Sayuri eventl. zu befreien. Alleine würde er hier ohnehin nicht weit kommen.

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Al Nair

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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Do 7 Feb 2013 - 22:17

Mit einiger Zeit an Verspätung kam Nair auch nun hier unten an, es stank hier wie damals auch widerlich. Al bemerkte die beiden, aka Sayuri und Oskar nicht, bei den vielen Gefangenen die noch hier waren, wobei die meisten schliefen, im Koma oder vermutlich tot waren. Al war ziemlich überrascht darüber, dass die Wache nicht mehr hier war. Al hörte kurz ein lauten Klirren, was vielleicht von einem Gefangenen stammen könnte der hier raus wollte. Sicher haben das schon mehr Leute als nur er versucht, weshalb Al diesbezüglich nur kurz kicherte. Seine Blick aber fiel von Zelle zu Zelle, die er nach und nach öffnete, um nach passablen Leute zu suchen die ihm helfen würden.

"Heute ist ein guter Tag für Briss, zumindest für diejenigen, die den König nicht mochten. Er ist Tod, tragisch...wenn man bedenkt dass es sogar die Marine war, die ihn umgebracht hat. Was für eine Ironie, dabei wollte ich ihn sogar, nur von ihr verbannen. Aber das Schicksal wollte den Mann tot sehen, wie es scheint um eine neues Briss zu errichten, ein Briss, welches alle Menschen fair und mit dem Respekt behandelt, den ihre Bürger verdient haben. Ich lasse hier jeden Frei, aber vor allem suche ich motivierte Leute, die sich mir anschließen, diese neue Regierung zu bilden, am besten wären Leute die etwas Ahnung von Politik haben, oder wenigstens eine laute Stimme, die zu den Menschen vordringen kann."

Die meisten die er aber befreite schienen einfach nur mit einem dankenden Wort zu verschwinden, die wenigen anderen, um genau zu sein 5 Leute standen vor ihm, zwei von ihnen schienen ehemalige Wachen zu sein, man sah es ihnen an ihrer Rüstung an. Der Rest schien bürgerlich zu sein, wobei einer von ihnen etwas wohlhabend wirkte und etwas alt, vielleicht um die 50. Alle 5 stellten sich nacheinander bei Nair vor.

"Ich bin Lieva, und das ist Noah, wir sind Wachen des Königes gewesen, wurden aber zu 20 Jahren verurteilt, weil wir uns wiedersetzt haben einen unserer Kameraden zu verraten, der etwas Gold aus der Schatzkammer gestohlen hat um seine Familie zu ernähren. Das tragische daran war, er wusste wer es war und das wir es wussten, weil unser Kamerad es ihm verraten hat, doch dafür hat er mit seinem Leben bezahlt und wir wären hier verrottet. Danke..."

"Ich bin Zik Sheer, ehemals Händler, man hat mich festgenommen, weil die Ware die ich verkauft habe, angeblich gegen die Gesetzte des Reiches verstoßen hat. Ich glaube, aber dass einer meiner reicheren Konkurrenten einen adligen geschmiert hat, um mich los zu werden. Da ich die Korruption in diesem Land nicht ertragen kann, würde ich ihnen mit Freuden helfen, falls sie überhaupt einen Plan haben?"

"Ich bin Shawn, ich war nur mal einer ähm Patrouille im Weg, diese haben mich zu Boden geworfen, als ich sie beschimpfte wurde ich von diesen geschlagen, und in den Kerker geworfen, ich denke nicht einmal das jemand von den Adligen was davon wusste..."

"Freut mich sie kennen zu lernen, waren sie nicht der junge Mann der vor ungefähr 3 Jahren schon mit dem anderen Stachelhaarigen Typen den alten König ermordet hat? Nun mein Name ist, Ciel von Thul, einem ehemaligen Adelhaus Namens Thul, wir wurden entkräftet, aus ähnlichen Gründen wie der Händler Zik hier. Der König fürchtet, dass unser steigender Einfluss und Reichtum ihm Schaden könnte, weshalb er fast mein ganzes Haus des Verrats beschuldigte, und mich später von einer Schiffreise zurückbeorderte. So landete ich hier und mein ganzen Leute sind aus merkwürdigen Umständen verschwunden, was soviel heißt wie, dass sie den Spinnenmonstern in den Bergen zum Fraß vorgeworfen wurden. Nun denn, wie Zik schon richtig fragte. was ist ihr Plan?"


Al hörte sich das ganze an, klang typisch aber so war es halt und antworte den fünfen.

"Es gibt noch keinen, aber im eigentlichen geht es darum, dass wir vermeiden, dass es zu einem Machtkampf unter den Leuten und Adelshäusern kommt. Wir haben zurzeit Zugriff auf die Schatzkammer des Reichen, weshalb wir genug Gold hätten um die meisten dieser Leute zu beschwichigen, die wenigen anderen müssten wir gefangen nehmen, bis sie der neuen Regierung ihre Loyalität zollen, aber dafür brauche ich ordentliche Leute, und jemanden der diese neue Regierung verwaltet."

Die fünf hörten ihm weiterhin zu, sprachen aber ab und an miteinander, manchmal auch durcheinander sodass Al nicht genau verstand was diese wollten.

"Halt, wartet! Geht euch erst einmal Waschen und etwas essen, überlegt euch etwas und wir besprechen das ganze in 3 Stunden vor den Toren des Schlosses, packt alles ein was ihr braucht, und bleibt am besten zusammen, solange Niemand nach euch sucht, seid ihr außer Gefahr"

kurz darauf verschwanden die 5 und Al setzte seinen Rundgang fort, bis er Sayuri bemerkte, die anscheinend genau neben der Zelle von Oskar war, dessen Gesicht Nair nur schwer zuordnen konnte, aber glaubte dass es der Typ mit dem Afro war, oder dem Struppigen Haar.

"Na, wenn das nicht die Eisprinzessin ist...hat euch die Marine doch klein gekriegt?"

fragte Al Grinsend, während er sich an die Gitter des Gefängnisses anlehnte, um auf eine Antwort zu warten, die ihm vielleicht einer der beiden geben könnte.

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Kuroi Sayuri



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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Sa 9 Feb 2013 - 11:57

Langsam ging Sayuri in die Hocke und stützte ihren hübschen Kopf auf ihren Handballen ab und während Sayuri den Worten von Oskar lauschte, zog sie eine Augenbraue skeptisch hoch. Ein Kamel brachte ihn also hier her. Sehr interessant. Während also alle am wegrennen waren, trug ihn ein Kamel schicksalshaft in die Gefahrenzone. Auch sagte er nichts genaueres bezüglich seines kleines Abenteuers. "Mit ein paar Leuten" konnte sonst wer gewesen sein, aber womöglich hielt er es auch nicht für notwenidig Namen zu nennen. Kuroi würde sie wahrscheinlich eh nicht kennen und genau deshalb fragte sie auch nicht nach den Namen der Personen mit denen er gereist war, aber das Wörtchen "musste" brachte die Teufelskraftnutzerin zum schmunzeln. Wieso musstest du dich von ihnen trennen? Die Frage beschäftigte die junge Dame noch einige Augenblicke, sodass die gar nicht wirklich mit bekam, das Oskar noch erwähnte, dass er hier etwas zum rauchen auftreiben wollte. Glück für ihn, denn dann wären Sayuri gleich noch fünf weitere Fragen eingefallen, bei der sie auch auf eine Antwort bestanden hätte. Aber die Frage was sie hier machte, drang der Schönheit ins Ohr. Etwas verlegen fuhr sich Kuroi durch die Haare und lächelte ein wenig. Hmmm... Eigentlich war ich auf der Suche nach meiner besten Freundin gewesen. Sie war plötzlich abgehauen und dann bin ich hier auf Briss gelandet. In einem Schuppen der sich "Oceans Inn" nannte, nun aber nicht mehr steht, habe ich dann Al Nair getroffen.. Diese weißhaarige Grinsebacke von "eben" Hier machte Sayuri eine kleine Pause um noch einmal alles vor ihrem geistigen Auge abspielen zu lassen und versuchte weiterhin so gut es ging in der "Ich"-Perspektive zu erzählen. Abgesehen davon, empfand es die Schönheit noch nicht relevant Oskar zu erzählen, dass sie sich auf eine Blitzverlobung eingelassen hatte mit einem Mann der plötzlich einfach verschwunden war und seitdem sie die Hauptstadt betreten hatte, nicht mehr blicken ließ. Wie es nun aber dazu kam, dass ich Al helfen wollte, ist mir ein wenig schleierhaft. Es war wahrscheinlich einfach der Hass auf die Marine... Nun schweifte der Blick von Oskar ab und ging zur Seite hin, bis zu dem Zeitpunkt an dem Oskar versuchte auszubrechen. Leider klappte dieser versuch nicht wirklich und die Schönheit seufzte laut. Ich würde dir ja echt gerne helfen Oskar, aber ohne meine Teufelskräfte ....naja.. du weißt schon... is halt blöd. Kurz nachdem sie dies gesagt hatte hörte die Tattoowierte ein Gespräch von ein paar Männern. Der Unterhaltung konnte Kuroi nicht genau folgen, aber die eine Stimme kam ihr bekannt vor, besonders als dann die Grinsebacke vor ihr stand mit seinem weißen Haaren und dem gehässigen Lächeln auf den Lippen. Etwas mürrisch richtete sich nun die rothaarige auf und streckte sich kurz. Nachdem du plötzlich verschwunden warst, hat es noch richtig Spaß gemacht scherzelte sie und drehte den Kopf erst nach links, dann nach rechts, sodass es knackste. Bis zu dem Punkt an dem mich einer von hinten K.O. geschlagen hat. Für den Anfang war es also alles andere als schlecht, wenn man bedenkt, dass wir nur im Gefängnis sitzen. Würdest du uns aber bitte hier raus lassen um den Smalltalk nicht zwischen Gittern weiter zu führen?
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O.P. Arizona
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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   So 10 Feb 2013 - 19:17

Ich Verstehe ... keuchte sich unser Held zurück Kein Problem, ich pack das schon - brauch vielleicht etwas, aber wird schon. Schnaufte er bevor er sich wieder aufrichtete, im nächsten Moment, hörte er ein paar laute Geräusche-knalls, gefolgt von mehreren Stimmen und einigen Schritten die sich Richtung Ausgang zu begeben schienen. Scheinbar eine massenhinrichtung, Ausbruch oder gar ein Einbruch.
Er Schaute noch einmal zu Sayuri bevor er sich eigentlich zum nächsten Tritt bereit machen wollte, als jemand vor der Zelle erschien, es war der selbe Typ wie auch schon vor der Kathedrale. Oskar stand erst etwas antriebslos daneben als die beiden ein paar Worte wechselten. Also Lustig fand Sayuri das, mit spaß hatte das für Oskar zwar nur begrenzt zutun aber was sollte diese Haarspalterei. Er beschloss sich in das Gespräch einzuklinken, warum auch immer wusste Oskar nicht. Vielleicht weil Al Nair eine gute chanche wäre hier raus zu kommen, und so vielleicht an auch an sein Hab&Gut zu kommen. Du bist also Al Nair ... Richtete er dem weißhaarigen entgegen und drehte seinem Bandagierten Kopf in seine Richtung um ihn dann mit seinen Augen zu fixieren. Oskar wollte von ihm nichts und erwartete auch nichts, die Chance das er ihn hier rausholte war 50/50 er war scheinbar nicht zufällig hier, hatte man ihn doch zuvor nicht geschnappt gehabt, davon ging unser Held zu mind. aus. Sayuri kannte ihn, war aber auch nicht in der Position das sich Oskar darauf verlassen könnte das er hier raus kommt so. Eine verzwickte Situation, wie sollte man solch einem Kaliber von Pirat begegnen. Oskar strich sich über den 'Struppigen Afro artigem Haarschopf' und ging einen Schritt auf Al Nair zu, also Richtung Gitter.
Nichts ahnend wie sein gegenüber reagieren könnte, konnte unser Held ihn doch noch überhaupt nicht einschätzen, machte sich unser Held im Kopf auf alles bereit. War man so High wie er war das nicht grade Leicht, aber machbar, das größte Problem wäre wenn überhaupt sein Körper, aber zu einem Kampf würde es vermutlich eher nicht kommen.
Blackout, Im Paradiese sollen Houris sein. Man sagt, es gäbe Honig dort und Wein. Warum denn Wein und Weiber uns verbieten, wenn Weib und Wein der Himmellohn allein? Blubberte Oskar während er mit dem linken Arm nach einem Gitterstab griff sich etwas heran zog und abstützte. FäulnisMabuses Kolonie, darunter ein brennender Himmel, betonregen. Dekadentes Gewäsch Der Papst war meistens unrasiert mummelte und blubberte unser Held während er sich da so hielt, Aufnahme fähig war er bestimmt. Den im nächsten Moment trat er aus einer Drehung heraus noch einmal mit größt möglicher Wucht gegen das Schloss der Zelle. Welches jetzt ziemlich zerknautscht war, in dem Moment als Oskars Bein wieder den Boden berührte, taumelte er zwei Schritte zurück und ließ die Stange los und setzte zu einem neuen Tritt an, diesmal aber ging er leicht nach vorne, sprang hoch und trat mit beiden Beinen vor ran weitestgehend vor das Schloss so das die Tür plötzlich aufsprang als der Riegel im Schloss brach und so der Weg theoretisch frei war. Doch erstmal war landen angesagt und das passierte eher unsanft, klatschte unser Held doch mit dem Rücken auf den Nassen, harten Boden und verzog voller schmerzen das Gesicht, aber die Tür war auf!

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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   So 10 Feb 2013 - 19:46

"Na wenigstens hast du deine Manieren nicht verloren..."

Nair packte hastig mit genügend Kraft die Gitter, merkte aber das ihn seine Kräfte verließen. Seestein? Er lies die Gitter los, und schaute sich das Ganze etwas genauer an. Dann lies einen kleinen Teil seiner Teufelskraft an einigen Punkten des Gitters frei, sodass sich die Scharniere der Gefängnistür lösten und er diese mit einem Tritt von der Verankerung heben konnte. Während er die Tür vor ihm zusammenfiel, ging er an Sayuri vorbei und legte sich erst einmal entspannt hin, machte dabei eines seiner Augen zu und begutachtete wie Oskar, erst ihn Ansprach und dann von irgendeinem merkwürdigen Zeug schwafelte. Wahrscheinlich hat man ihn unter Drogen gesetzt, vermutlich um in zu verhören? Wäre eine Möglichkeit, aber der Typ wirkte trotzdem irgendwie noch bei Sinnen, zumindest war er in der Lage die Gefängnistür aufzubrechen, nach einige versuchen. Komischerweise spürte er, dass auch der Boden anscheinend seine Kräfte löste, aber er war zumindest noch stark genug sich zu bewegen.

"Für jemanden der so wenig mitbekommt hat er einen ganz schön starken Drang hier raus zu kommen...Kennst du den Typen?"

fragte Al die junge Piratin, während er nun beide Augen schloss um sich etwas zu entspannen. Zwar würden seine Wunden nicht so schnell verheilen, wie geplant, aber die Salbe die er aufgetragen hatte müsste ausgereicht haben um schlimmere Entzündungen zu verhindern über die Zeit. Nair schien sich in eine Art Halbschlaf zu befinden, er hatte auch fast 3 Stunden Zeit bevor es weiter ging, für ihn waren in diesem Moment 3 Stunden Schlaf fast schon ein Paradies.

"Ich...hwaaaaaaaahhhh(Gähnen)... hoffe es macht...euch nichts aus wenn...ich mich etwas ausruhe, bevor...wir... weiter ma..."

gefolgt von einem weiteren Gähnen fiel er auch schon in die erste Phase des sich ein zu schlafen, bald vom eigentlichem Rem-Schlaf gekrönt. Ob sie ihn lassen würden war die andere Frage, immerhin waren sie jetzt frei. Sie könnten ihn genauso gut einfach hängen lassen, immerhin hielt der junge Pirat die beiden nicht auf. Wenn man ihn so anschaut, wirkt er grundsätzlich ziemlich Harmlos, dieser Al Nair, aber heute war auch ein guter Tag, mit einer dementsprechend guten Laune. Nur selten kommt man in den Genuss eines so erfreuten Geistes.

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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   So 10 Feb 2013 - 20:10

Über Oskar konnte die Schönheit nur staunen. Einerseits war er doch recht verpeilt und auf der anderen Seite doch noch im Stande das Schloss aufzubekommen. Als er dann aber zu Boden fiel entwich ihr ein leises autsch.. als ob sie fühlen könnte, dass diese Landung nicht angenehm sein würde. Dies bestätigte sich dann auch sogleich an seinem Gesichtsausdruck. Sayuri war eigentlich in der Hoffnung gewesen, dass er sich so zugedröhnt hatte, dass er dies eher weniger gespührt hätte, aber in jenem Moment hatte sich die Dame geirrt, ebenso wie in Al Nair, der über Oskars Worte nichts entgegen setzte, dafür aber ihre Zelle aufbekam.

Zielgerichtet ging er an der rothaarigen vorbei und legte sich hin. Er machte es sich scheinbar richtig gemütlich und war dabei einzuschlafen, ließ es sich dabei aber nicht nehmen Kuroi etwas zu fragen. Daraufhin blickte sie nun erst zu Al und dann zu Oskar. Hmmm jaa... murmelte die Teufelskraftnutzerin vor sich hin. Habe ihn vor einiger Zeit kennen gelernt und waren auch eine Weile zusammen unterwegs. mehr verriet sie dem weißhaarigen nicht. Mehr gab es immerhin auch nicht zu verraten. Oskar würde sich bestimmt noch selbst vorstellen und dies wollte sie ihm nicht wegnehmen. Zumindest dann nicht, wenn er langsam wieder aufstehen würde. Nicht das er nun auch noch ein schläfchen wagen würde. In einigen Augenblicken würde Kuroi wohl nach ihm schauen, wenn er dann noch nicht einmal ein Lebenszeichen aka schmerzvolles stöhnen von sich gegeben hätte, denn bevor sich die junge Frau um Oskar kümmerte, schritt sie zum Dornröschen rüber, beugte sich leicht über ihn und schmunzelte leicht. Hast du zuende gebracht, was du geplant hast Al? Ihre Stimme klang seit langem wieder sanft und ruhig, als würde nichts auf der Welt sie in diesem Moment aus der Ruhe bringen können. Al' friedlicher Anblick schien anzustecken. Und was hast du als nächstes geplant? war ihre zweite Frage, die sie sogleich im Anhang dran hing und dann zu Oskar schritt um sich neben ihn zu hocken. Alles in Ordnung? Soll ich dir helfen oder gehts?
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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   So 10 Feb 2013 - 21:00

Oskar bekam von dem treiben in der neben zelle nur soviel mit als das er realisierte das Jemand erst in die Zelle ging, worte gewechselt wurden, jemand von ihnen eine andere Position eingenommen haben musste und das jemand plötzlich neben ihm sprach, um was es da genau ging konnte er beim besten willen nicht mit bekommen war er doch völlig mit seinem rücken beschäftigt der sich kräftig bei unserem jungen Schwertkämpfer bedankte, das er noch high war und eben eine seiner latent schizophrenen Wortsalat Attacken hatte, waren ihm nicht einmal bewusst. Ers langsam, als er dann hörte wie jemand, eine Frauen stimmen ohne Zweifel, ihn frage ob er hilfe bräuchte ... das hatte unseren Helden allerdings schon lange niemand mehr gefragt war er doch nie zuvor brauchte bzw. wollte und sich damit so manche Chance schon verbaut hatte, getrau dem Motto -zerstöre was du erreichen kannst - Aber nicht das du auf die Idee kommst mich jetzt beatmen zu müssen ... Hauchte er fast schon mit einem verschmitzen lächeln Sayuri entgegen. Die Augen hatte er grade geschlossen, öffnete sie langsam und schaute zu ihr herüber, und dann an ihr vorbei in die Nachbar Zelle, wo Al Nair auf dem Boden lag und scheinbar tatsächlich schlief.
Aber danke, ich denke es geht. Sagte er zu Sayuri als er versuchte sich auf zu richten, sein Arm mit dem er sich abstütze Zitterte etwas, aber es ging, natürlich tat sein Rücken weh und seinem Kopf ging es auch nicht sondergleichen.
Die weißen Bandagen waren durchnässt, hingen lasch an ihm herunter, saß er doch jetzt fast im Schneider Sitz, von Kopf bis Fuß bandagiert, neben Sayuri und ließ den Kopf hängen. Doch niemals würde er den Kopf auch hängen lassen.
Ohne zu Al Nair herüber zu Blicken sprach Oskar, laut, und deutlich vor sich her.
Ich kenne deine Begleiterin, und wenn du dich fragst wer ich bin ...
Sage ich dir das Namen mich nicht nennen, laute mich nicht beschreiben, der, der die Anspielung begreift, erkennt darin den stand ausserhalb jeder Darstellungsweiße, der freie Vogel, der, der unentwegt Wandert. Vielleicht zur 'nie Ankunft' verdammt! Zur Vergessenheit verdammt!
Willst du allerdings nur einen Namen zu einem Gesicht, das natürlich auch und schlussendlich der Entropie unterliegt, haben - so bin ich einfach nur Oskar. Grüß dich.

Oskar schaute zu Al Nair herüber und grinste diesen an. Nicht grade Weltklasse aber Oskar war ja schließlich auch nicht auf der höhe. Wie würde er reagieren? Hätte er überhaupt zugehört, deutlich genug war Oskar ja, aber wer weiß das schon so genau, er blickte wieder vor sich und dann zu Sayuri und schaute sie erst einmal nur fragend an.
Sag mal hast du irgendwas zu essen am Start? Ich hab nen ultimativen Fresflash und ne ziemlich pappfresse ... Oskars Mund war einfach nur trocken, gott wie er das hasste. Naja das muss man durch, was zu essen würde ihm aufjedenfall helfen und er konnte nun ja auch hier raus, allerdings nicht ohne seine habe, das ist lebensnotwendig für unseren Schwertkämpfer mit den Bandagen.

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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Mo 11 Feb 2013 - 12:24

Nair konnte es sich nicht verkneifen eine Weile zu schweigen, während er versuchte etwas Schlaf zu finden. Erst die Fragen von Sayuri dann die merkwürdige Vorstellung von Oskar, brachte ihn dazu sich an einen ehemaligen Unterhaltungskünstler zu erinnern, der auf der Straße irgendwelchen philosophischen Stuss vor sich laberte. Oft wurden sie von einigen auch mit Obst oder Gemüse beworfen. Oskar wäre diese Bezahlung sicher recht gewesen, aber Nair hatte leider nichts was er ihm für seine Worte an die Birne werfen könnte, außer vielleicht einen Stein, den er vielleicht von den Mauern hier abreißen könnte. Nun öffnete eines seiner Augen und sprach.

"Nein, die Marine hat mir die Arbeit abgenommen, ist aber auch nicht tragisch. Vermutlich werden sie es aber wieder uns Piraten in die Schuhe schieben. Wichtig ist, dass wir verhindern, dass es zu einem echten Bürgerkrieg kommt, ohne König und einen Nachfolger, werden sich die Adelshäuser vermutlich auch die Bürger selbst um eine neue Regierung streiten...doch dass können wir in einige Stunden weiter besprechen...wenn ihr Essen wollt dann geht nur, irgendwo im Palast müsste sicher was zu finden sein, passt auf dass keiner von der Marine hier herumschnüffelt und weckt mich erst in 3 Stunden wieder auf...oder wenn es Schwierigkeiten gibt."

Mit diesen Worten wendete sich als zur Seite und schloss erneut sein noch zuvor offenes Auge. Eigentlich fragte er sich, wieso es Sayuri nicht geschafft hat auszubrechen, zwar war der Boden aus Seestein, aber solange sie nicht barfuß herum lief, hätte sie ihre Kräfte problemlos aktivieren können. Ein Schlüssel aus Eis anzufertigen hätte für sie also kein Problem sein sollen. Ja selbst das Gefängnis hier einzufrieren und vielleicht durch das Gewicht des Eises das Tor leichter auf zu bekommen, hätte bestimmt auch Wirkung gezeigt

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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Di 12 Feb 2013 - 15:03

Der kleine Scherz von Oskar belustigte die Schönheit ein wenig. Normalerweise würde sie jeden der ihr soetwas an den Kopf war, eine reinhauen, aber Oskar stellte eine Ausnahme da. Bei ihm war sie sich zu 100% sicher, dass er dies als Scherz gesagt hatte und nicht als schlechten Flirtversuch. Dennoch konnte man darauf gekonnt reagieren. Schade. Ich habe mich schon gerade gefreut gehabt. Danach stellte sich der dunkelhaarige Al vor, der aber nicht einen pieps von sich gab. Erst als Oskar erwähnte, dass er hunger hatte, meldete sich Schneewittchen zu Wort. Zumal er dann auch gleich Kurois Frage beantwortete.
Die Marine war ihm also zuvor gekommen. So so. Interessant. Bestätigte wiederrum das, was Sayuri immer behauptete: Die Marine war nicht ganz Koscher. Mal ganz davon abgesehen, dass es nun jemand anderen in die Schuhe geschoben wurde und die Männer die für Recht und Ordnung waren, nicht einmal zu ihren Taten standen. Möchtest du nicht auch etwas essen, Al? Alleine vom schlafen wirst du auch nicht wieder fit. Nachdem sie dies gesagt hatte richtete sie die Schönheit langsam wieder auf und erschuf sich eine Spange auf Eis, um sich damit die Haare hochzustecken und dann Oskar anzulächeln Da hast du ja richtig Glück gehabt Oskar. Eine Palastküche, die bestimmt massig an Essen haben und dann kennst du auch noch eine Köchin, die dir das beste Essen servieren wird, dass du jemals essen wirst. Und du darfst dir sogar ein Gericht wünschen. Kuroi lachte leise auf und ging dann schon einmal einige Schritte, blieb dann aber noch einmal stehen um die Antwort von Al Nair D. Jackson abzuwarten. Willst du hier liegen bleiben? Stehst du auf Gefängniszellen? Ein geheimer Fetisch von dir? Ja ein wenig necken musste sein.

tbc: ?? (Palastküche) Sofern es nichts gibt, was uns aufhält xD
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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Di 12 Feb 2013 - 21:32

Oskar beobachtete das treiben und hörte Al Nair sehr genau zu um dann zu kombinieren um was es hier überhaupt geht. Ein riesen positiver Aspekt war ja das ein jeder hier einig darin schien das wir etwas zu essen brauchten.
Oskar war deswegen natürlich begeistert von Sayuris Angebot für ihn zu kochen, eine bomben frau, könnte lustig für unseren Master Mind sein mit ihr ein wenig herum zu ziehen. Doch das würde wohl bedeuten das damit auch Al Nair einhergeht - was ja nicht schlecht sein musste, war er doch ziemlich stark und hatte vielleicht auch einfluss und genug Zielsetzung um ihn auf die Grandline zu bringen, das erhoffte sich Oskar insgeheim. Sehr gut, dann würde ich sagen, auf in die Küche, Attacke! Oskar erschien überaus fröhlich. Doch zuerst musste er noch einige Kommentare anbringen und vor allem einige notwendigen Brücken und Wege aufstellen.
Bürgerkrieg also ...? Ist es nicht wahnsinnig widersprüchlich eine Bürgerkrieg verhindern zu wollen aber einem angriff auf die öffentliche Ordnung zu führen? Ich meine wie rechtfertigst du das ? Auf der einen Seite ein gesuchter Pirat, der die Ordnung des Landes angreift und auf der anderen Seite eine Eskalation der gesellschaftlichen Verhältnisse verhindern zu wollen? Hat das was mit dieser Zaun-und-Wiesen Haltung zu tun, nach dem Motto du lebst auf beiden Seiten des Zaunes, dein Grass ist also immer Grün? Oskar stoppte, ob Al Nair überhaupt verstand was er sagte? Oskar war nicht in der Lage sonderlich Wortgewandt zu agieren, doch sollten die Worte mit etwas Kreativität in den Köpfen seines Publikums, doch sicher ihre eigentlichen Gehalt nicht verfehlen können. Und dazu waren sicher beide Zuhörer Fähig, so erschien es Oskar doch zumindest. Mal abgesehen davon was soll der Stress, das ist der Lauf der dinge, man lebt solange bis man Stirbt, das ist, gewiss, todsicher.
Ruhig und mit zu Al Nair gewandter Schulter sprach er weiter:

Was stört dich daran? Das mögliche Leid? Sie leiden doch jetzt schon in deinen Augen, sonst hättest du die ganze Aktion ja nicht gestartet. So viel hab ich mir zumindest bisher zusammen gereimt aus der Aktion hier. Dem Staat ist eine gewisse Totalität enthalten, grundsätzlich, ist er doch nichts anderes als ein Institutionalisierung eines Gewaltmonopols. Um daraus zu kommen hast du nach meiner Sichtung der dinge zwei gegensätzliche Modelle. Aber was soll‘s vermutlich tust du das ohnehin nur für deinen eigenen Namen, was ein wesentlich respektabler Grund für mich wäre als irgendwelche Scheinauflösungen von Mistsänden, Revolution und Bejahung der Unterdrückten ist out, Egoismus ist heute en vogue.

Oskar schritt nun zur Zellentür hinaus und Stellte sich gegenüber dem Eingang von Sayuris Zelle auf. Wie dem auch sei, ihr beiden werdet das hier nicht alleine schaffen ... Oskar schmunzelte, auch wenn das nämlich eine Tatsache wäre - würde es für die beiden bestimmten keinen unterschied machen ob Oskar da war oder nicht. Und wie der Zufall es will, brauche ich Geld, und vor allem jemanden der mich auf die Grandline bringen kann - Bist du, Al Nair, so jemand? Oskar wirkte trotz seiner direkten Worte ziemlich anteilslos, wäre er nicht so jemand würden sich ihre Wege wohl schneller wieder trennen - das schien unmissverständlich. Auch musste Al Nair einfach verstehen das unser Held ihm hier grade nicht mehr und nicht wenige anbot als 'seine Klinge'.
Er drehte sich weg von der Zelle und rief zu Sayuri Wir treffen uns in der Küche, ich brauch noch was ...
Überleg es dir, Häuptling ...
gemeint war natürlich Al Nair mit dem Häuptling spruch. Unser Held machte sich unterdessen auf seine Habe zu suchen, ...
unter mehreren Treppenstufen und verschlossenen Türen später ...
Fand schließlich eine Tür mit der Dicken Aufschrift 'Asservatenkammer', Jackpot!
Die lasche Holztür war schnelle aufbekommen, schließlich waren hier sonst wohl wachen unterwegs und an solch eine Aktion nicht zu denken. War unser Held doch wohl inzwischen fast am ende des Gefängnisses angelangt.
In der Kammer, waren zuerst keine Waffen zu sehen, sondern am gegenüberliegenden ende des Raumes eine weitere Tür mit der Aufschrift 'Waffen', nicht einmal abgeschlossen, fand hier Oskar seine Waffen, säuberlich aufgereit an einer Wand hängen, neben seinem Harnisch. Da bist du ja ... schmunzelte sich der Schwertkämpfer zurecht während er seinen Lederharnisch überzog, erst die Hose, dann die Stiefel, über die Bandagen, das würde ihm sicher etwas mehr Stabilität geben. Als nächstes der Brustharnisch, nicht so einfach alleine anzuziehen doch war er doch besonders geschnitten dafür. Als nächstes Band er seine Maske an den Brustharnisch und streifte schließlich die dicken Handschuhe über. Sein Blick fiel Richtung Ausgang, als er die Waffenkammer verließ erspähte er links neben sich im Regal einen großen, grünlichen, aber durchsichtigen Beutel, er schaltete und begriff was es war, er stand einfach vor dem besten Regal aller Zeiten! Oskar lief in den hinteren Bereich der Kammer, wo große Säcke hingen, unteranderem auch ein oliver Seesack wie jener den Oskar bereits schon einmal verloren hatte. In ihm packte er soviel von den Tüten wie er konnte, und einen guten Beutel mit geschätzt 20 gram steckte er in seinen Harnisch. Er verließ die Kammer und schritt weiter Richtung Ausgang während er noch seine Schwerter an seiner Rüstung justierte und den Seesack geschultert am Tragegurt trug.

TBC: Palastküche

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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Mi 13 Feb 2013 - 11:30

"mhhh..."

war alles was Nair zurzeit von sich gab, den ihm war der Schlaf gerade wichtiger, als sich wieder einmal vor jemanden rechtfertigen zu müssen. Wieso wollten alle immer, wissen wieso er das ganze hier tat? War es nicht ersichtlich? Er will damit nur seinen eigenen Schmerz ignorieren, indem er versuchte die Schmerzen und das Leid der Welt zu heilen. Vielleicht hatte Keichi, recht und man müsste diese ganze Welt zerstören, aber das wäre nur Plan Z und soweit müsste es nicht kommen. Es gab hierfür keinen logischen Grund, es ist alles eine Sache der Menschlichkeit. Er versucht diese Emotionen zu unterdrücken, indem er meistens kalt und gefühllos agiert, aber wer glaubt dass dies so einfach ist, der hat Nair nicht lange genug gekannt. In ihm brodelt es und man weiß nie, wann es überkocht.

"76...75..."

Nair schien im Schlaf vor sich hin zu zählen, es schien kein Sinn dahinter zu sein. Das Nair nicht mit ihnen mit ging, sagte soviel aus, das Al den Schlaf dringender brauchte als, das Futter. Er hatte vorhin auch etwas Obst, zwar nicht viel, aber ausreichend damit sein Magen ihn nicht umbringt. Wie lange es dauern würde, bis die beiden zurück waren? Er wusste es nicht, aber Oskars Vorschlag sich ihm anzuschließen würde Al nicht ablehnen, er brauchte zurzeit jede helfende Hand, die er bekommen konnte.

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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Mi 13 Feb 2013 - 15:39

The Adventures of Disaster Bonny #10: Knastromantik

Cf: Wüstenlandschaft

“Hey! Passt doch auf!” ”Halt die Klappe und lauf!“ “Hey…nicht den Arm, ok?” ”Er hat gesagt du sollst dein Maul halten, hast du nicht gehört!?“ ”Aua au au! Pass doch auf, ich bin verletzt!” Drei Stimmen hallten durch die Gänge des Gefängnisses, die Stufen hinab bis zu den Zellen. Lautstark erklangen sie, mit jedem Wort wurden sie lauter, bis man auch endlich ein paar Schritte hören konnte, welche sich näherten. Sie kamen also wirklich näher.
“Komm schon, ihr könnt mich doch wenigstens etwas besser behandeln. Was hab ich euch denn schon getan, Freunde?“, erklang eine Stimme, ganz offensichtlich ein Gefangener, welcher versuchte den anderen beiden, welche wohl Wächter sein mussten mit freundlichem Unterton zu begegnen. Man konnte es nur kurz knallen hören, dann einen lauten gequälten Aufschrei, der sogar noch etwas gequälter wirkte, als es die Stimme des armen Tropfs ohnehin schon tat. “Ich sagte du sollst ruhig sein, Abschaum!“ Das Gebrüll des Wächter hallte durch die Gänge, Wut war es, was die Worte beflügelte. “Verdammt…das tut weh…eh…wo habt ihr bitte gelernt, wie man seine Gäste behandelt?“ “Du bist aber kein Gast?!“ Wieder ein Donnerschlag und darauf hin ein Aufschrei des Gefangenen. Sie mussten ihn wohl wirklich äußerst schlecht behandeln und an den verwundbarsten Punkten erwischen. Nichts desto trotz schien das Gespräch nicht zu enden. “Ähm…ich hab…aber nen Vertrag mit eurem König, eh? Erinnert ihr euch? Ich schieße für ihn Leutchen ab und so!“

Die unterste Stufe war erreicht, der Zellentrakt war betreten. Man sah die drei Männer, nun gut die zwei gut gepanzerten Kerle und den schwachen Kerl in ihrer Mitte. Ein langer schwarzer Mantel hüllte seinen Körper ein, die Arme waren hinter seinem Rücken dicken Ketten zusammen gebunden. Er lief nicht richtig, viel eher wurde er von dem einen hinterher gezogen, der seine rechte Schulter fest umschlossen hielt. Die Füße eingehüllt in feine Lederschuhe wurden den Boden entlang geschliffen. Er wirkte schwach, sein Kopf nach vorn gesenkt, wodurch das schwarze ungebändigte Haar ins Gesicht ragte, obgleich er im nächsten Moment schon wieder den Kopf anhob, nur um den einen, der neben ihm her lief ohne ihn zu halten mit seinen beiden gelben falkengleichen Augen anzusehen.
Der, der den Mann nicht zog hielt einiges in seinen Händen, darunter einen Hut, ein Schießeisen in einer Halterung, eine Tasche und auf seinem Rücken trug er auch noch ein Objekt dick eingehüllt in Stoff. Alles davon versehen mit einigen Spuren des Sandes. Woher der Sand kam? Natürlich direkt aus der Wüste!
“Der Vertrag ist abgelaufen, Verräter! Du bist abgehauen und dafür wirst du nun bestraft!“ Der Mann, der das ganze Zeug trug schlug ihn, direkt in das freundliche Gesicht mit dem der Gefangene ihn gerade angesehen hatte. Es schien sehr fest zu sein, denn im nächsten Moment ließ der junge Mann sein Kopf hängen und blieb ruhig. “Endlich hält er die Klappe…“, murmelte es der eine erfreut, woraufhin der andere nur nickte und erleichtert aufstöhnte. “Ich tu das Zeug weg, du steckst ihn in die Zelle!“
Kaum ausgesprochen schleppte ihn der andere Mann auch schon zu einer scheinbar leeren Zelle, steckte seinen Schlüssel ins Schloss, drehte diesen solange bis es klickte, ehe er die Gittertür aufschob und den jungen Mann wie ein nassen Sack hinein schmiss und die Tür wieder zuschlug.
Der Gefangene landete sehr unsanft, direkt auf seiner Forderseite, stöhnte einmal auf und blieb dann aber wieder ruhig liegen. Er hatte wohl wirklich genug. Der andere Mann hingegen hatte sich auf einen Stuhl in der Nähe gesetzt, nachdem er das ganze Zeug, welches er bei sich getragen hatte, auf dem daneben stehenden Tisch abgelegt hatte, um es in aller Ruhe untersuchen zu können. “Der Kerl hat echt gut was dabei. Zwei Waffen und eine Tasche voll mit allem möglichen gefährlichen Zeug!“ “Was erwartest du schon von einem 10 Millionen Kerl?“, lachte der andere, welcher sich langsam von der Zelle entfernte und sich zu seinem Kameraden begab. “Hat sich dennoch einfach schnappen lassen dieser Bonny W. Luke…und bestimmt gibt uns der König auch einen guten Lohn!“

Ja, Luke hatte wohl wieder einmal richtig in die Scheiße gegriffen. Die beiden Kerle hatten ihn in der Wüste erwischt und leider auch schnell als einen Kriminellen identifiziert. Und reden konnte man mit denen ja auch nicht. So geschwächt die Luke von seinen ganzen Verletzungen war und auch durch den schweren Weg durch diese sandige Hölle, hatte er wirklich eine leichte Beute abgegeben. Man, er hatte doch nur noch Pech, oder? Noch dazu schienen die Kerle, ebenso wie er, nichts davon zu wissen, was in den letzten Stunden vorgefallen war. Der Tod des Königs war zwar eine bereits bekannte Sache, hatte man aber solange in der Wüste gesessen wie diese drei, dann bekam man auch von den neusten Neuigkeiten nichts mit.
Somit lag Luke erst einmal dort, angekettet, leidend unter den Schmerzen, die durch die Schläge und seine Wunden kamen. Dass die Arme hinter dem Rücken zusammen gekettet waren machte alles nur noch schlimmer. Die Schiene war beschädigt, der linke Arm schmerzte massiv, so wie die Wunde auf seiner Schulter auf der er eben gelandet war. Ach und auch noch die Rippe. Dennoch blieb er vorerst regungslos liegen, ganz ruhig, ohne ein Wort.
Denn er war bereits wieder dabei einen Plan zu schmieden. Einen ziemlich genialen, in der Tat!

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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Do 14 Feb 2013 - 15:41

Nair war in einem halb komatösen Schlaf versunken. Bis anscheinend neue Wachen auftauchen, welche wohl nicht wussten, dass das Königreich langsam zu einem brodelnden Kochtopf werden würde, sobald die Nachricht weiter vordringt das der König seines Amtes enthoben wurde. Während diese Idioten anscheinend jemanden in eine Zelle warfen, weckten sie damit Al auf der von der Zelle aus hinausging und in einem leicht verschlafenem Zustand auf die beiden zuging.

"Ohhhryaaaaaaaa!"

hörte man Al nur rufen, während die beiden Wachen verwunderte durch die Gegend geschleudert wurden, bis er Al dessen Köpfe in die Mauern des Kerkers rammte, sodass sie zwar noch lebten, aber bewusstlos festeckten, während ihre Köpfe heraus ragten.

"Wenn hier jemand schlafen will...wuaaaaaaahhhh(gähnen)...dann ist man gefälligst leise...wie spät ist es eigentlich?"

Nair schaute sich ein wenig um und entdeckte wie ein neuer anscheinend von den Wachen hier in die Zelle gesteckt wurde. Er ging langsam in Richtung der besagten Zelle und begutachtete den verletzten Typen. Auf Nair wirkte er irgendwie bekannt, als ob er diesen schon mal gesehen hatte. Nur konnte er nicht genau sagen wie lange es her war, vermutlich hat Al dessen Gesicht nicht genau erkannt oder darauf geachtet. Nach einer kurzen Denkpause entschied sich Nair seiner Vermutung nachzugehen und einfach den Typen nachzufragen, während er sich selbst mit beiden Händen durch die Gitter drängte. So konnte er sich an den Stangen anlehnen. Vermutlich war er immer noch ein wenig müde.

"Sag mal, kommt es nur mir so vor, oder haben wir uns schon einmal getroffen?...wieso bist du eigentlich hier drinnen. Es gibt doch keine aktive Regierung, seitdem der König Tod ist."

Al wartete ab, was ihm der Typ nun antworten würde. Selbst ohne das ihn Luke darum bat, brach Al schon einmal die Gitterstäbe die er umfasste ab. Solange sie nicht aus Seestein bestanden, war es für ihn kein Problem. Aber anscheinend Tat er das nicht um Bonny zu befreien, sondern einfach aus Gewohnheit. Schon oft als er in Gefängnissen landete, weil er mal am falschen Ort eingeschlafen ist, verwendete er meistens seine Teufeslskraft um wieder frei zu kommen.

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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Do 14 Feb 2013 - 17:15

The Adventures of Disaster Bonny #11: Unglück im Glück im Unglück!

Das Schloss der Fesseln war nicht sonderlich außergewöhnlich. Ja, eigentlich war es schon beinahe lächerlich. Man könnte es auch ganz locker mit einem einfachen Dietrich knacken. Aber warum brauchte man schon einen Dietrich, wenn der Wächter sowieso ein Idiot war? Der Kerl hatte den Schlüssel ja ganz offensichtlich an seinem Gürtel angebracht. Und natürlich hatte der kleine Bandit Luke das auch mitbekommen. Vielleicht war es auch die Vorfreude darauf frei zu kommen und zu flüchten, welche den Schlägen etwas an ihrer Kraft geraubt hatte. Egal, was es war. Er hatte es geschafft bei einem der Schläge eine kurze Bewegung hinzubekommen, bei welcher er sich den Schlüssel mit den Zähnen alleine hatte schnappen können und dann in seinem Mund zu verstecken. Deswegen war er auch so ruhig gewesen.
Jetzt war es nur noch eine Frage der Zeit bis seine Hände das Ding ins Schloss bekommen würden und schon wäre der Fluchtplan, den er so genial in seinem Kopf zusammengestellt hatte kein Problem mehr.
Vorsichtig also versuchte er die beiden Hände hinter seinem Rücken zu bewegen, nachdem er seine Körperhaltung etwas verändert hatte, um so seine kleine Aktion zu verbergen. Der Schlüssel war recht klein und so war es schwer, trotz seiner eigentlich doch recht filigranen Finger ihn gut zu greifen. Dennoch ging es irgendwie. Mit aller Macht, etwas schmerzhaft sogar versuchte er den kleinen aus Eisen gemachten Gegenstand, der ihm einen recht üblen Nachgeschmack im Mund hinterlassen hatte in das kleine Loch zu stecken, welches im Eisen der Handschellen enthalten war. Es dauerte etwas, aber bald war es geschafft.

Lärm erklang. Luke bekam es natürlich mit, wenn auch etwas verspätet. Was auch immer dort draußen vor ging, jemand Drittes schien gekommen zu sein. Es hörte sich nach einer kleinen Schlägerei an. Bestimmt waren diese Affen dabei sich gegenseitig zu verprügeln, so wie man es in solchen Kreisen tat. Ja, Luke war ein klein wenig arrogant geworden, nachdem er etwas Zeit mit diesen Dummköpfen verbracht hatte, aus deren Gewahrsam er soeben entkommen wollte. Die beiden waren furchtbar dumm, alleine schon ihre Konversationen auf dem Weg durch die Wüste und jene Behandlung, die ihm dabei widerfahren war. Es kotzte ihn sogar ein wenig an. Vielleicht kamen dadurch auch ein paar kleinere Rachegedanken auf, welche er aber bereits aus seinem Kopf gestrichen hatte.
Lieber wollte er erst einmal die Fesseln knacken, als sich mit dem zu befassen, was um ihn herum geschah. Sein Arm bereitete ihm dabei aber gehörige Schmerzen, so wie dieser faulige Gestank, der von seiner Zelle ausging. Sauberkeit und Reinheit waren wohl wirklich keine Begriffe, die dem Besitzer eines Gefängnisses bekannt waren, oder? So wie es hier drin stank wohl wirklich nicht. Alleine schon die Tatsache, dass sein Kopf für einen Moment diesen eklig verdreckten Zellenboden berührt hatte, reichte aus um ein gewisses Gefühl der Übelkeit in dem Schützen zu wecken. Ja, Bonny W. Luke würde sich gehörig rächen, wenn er endlich frei war. Vielleicht sollte er die beiden Kerle ja einfach vor den König blamieren und dafür sorgen, dass sie ihre Jobs verlieren würde?
Klick, das Schloss war offen! Er riss die Arme auseinander, stöhnte nur kurz vor Schmerz auf, ehe er auch schon auf seine beiden Beine zurück hüpfte und vor Freude strahlend einen Aufschrei tätigte. “Jackpot!“, erhallte es einfach so. Wieso schrie er? Was hatte er vor. Den rechten Fuß hatte er bereits in Position, sollte jemand kommen, dann würde er einfach zutreten und die Person seine versteckte Klinge spüren lassen!

Aber was war das? Jemand sprach zu ihm. Doch es war keiner der beiden Wächter. Da er aber gerade mit dem Rücken zu ihm stand konnte er auch das Gesicht des Mannes nicht sehen, sondern lediglich die Stimme hören. War das überhaupt einer der Männer, die ihn hier festhielten? Er klang jedenfalls nicht so. “Diese Affen haben mich in der Wüste aufgegriffen. Dabei habe ich doch einen Vertrag mit dem…“ mitten in seinem Satz unterbrach Luke auf einmal, die Überraschung über das eben gesagte hatte ihn erst in diesem Moment wirklich ereilen können. Es gab keine Regierung mehr? Der König war tot? Warum hatte er davon nichts gehört? “Er ist wirklich tot? So richtig?“, fragte er es vorsichtig, nur um die Information, welche er soeben erhalten hatte noch einmal zu bestätigen. Zugleich aber war es ihm schon klar, denn so machte auch alles, was er auf dem Weg hierher gesehen hatte Sinn! Der Palast schien ja wirklich wie ausgestorben! Das bedeutete ja auch eines: Er war frei?!
Und dennoch, es würde kein Geld geben. “Scheiße…dann ist der Vertrag ungültig! Die schöne Kohle!“ Vollkommen nieder geschlagen wich er nach vorne, der dunklen gemauerten Zellenwand entgegen, sackte ja beinahe schon zusammen, wohl auch wegen den Schmerzen, die ihn mit der traurigen Nachricht wieder ereilten. Es sollte also alles umsonst sein! Die Mühe! Das Geld, welches er bereits ausgegeben hatte! Und auch schon die Wohnräume, welche er sich angesehen hatte! Ohne die Begnadigung, welche ja jetzt nichts mehr wert war, sah er wirklich alt aus. “Verdammt…“, murmelte er es einem quengelnden Kind gleich vor sich her. “Das heißt auch keine neuen Bonbons mehr…ich hätte im Glockenturm vorsichtiger sein sollen!“ Der Mann, der hinter ihm stand war für den Moment vergessen, denn das einzige, was für den Schützen im Moment noch existent war, war die eigene Tragödie, welche er in diesem Moment durchlaufen musste. Oh, es war ja so tragisch! Er hatte nichts mehr! Jetzt musste er zusehen, wie er von hier wegkommen sollte, so ganz ohne Geld, Bonbons und Begnadigung!
Warum musste so etwas immer nur ihm passieren?

Etwas brach, etwas aus Eisen. Schnell wandte sich der junge Mann um, da er bereits eine Vermutung abgeschlossen hatte, was es denn sein konnte. Ja, es war wirklich so! Der andere, er zerbrach die Gitterstäbe! Ein Freund! Vielleicht gab es ja doch Hoffnung! Luke wollte schon strahlen, wollte schon vor Freude tanzen und seiner neu erlangten Freiheit entgegen treten! Er hatte noch eine Chance! Er hatte Glück im absoluten Unglück! Vielleicht konnte er von der Insel entkommen, bevor ihn die Marine erwischen würde, deren Ankunft er ja bereits wahrgenommen hatte!
Doch dann erblickte er das Gesicht seines Retters und sein Gedächtnis half ihm, im Gegensatz zu dem anderen Kerl direkt auf die Sprünge.
Trotz Verwundung tätigte der Bonny einen Satz nach hinten, presste seinen Körper ängstlich gegen die Wand, hielt die rechte Hand schützend vor sich, während er den anderen Arm nur leicht anhob, um ihn nicht zu sehr zu belasten. Verzweiflung konnte man aus seinem Gesicht ablesen, als er den weishaarigen Mann erblickte, der dort stand. Es war dieser Mann, der Mann, den er zuvor abgeschossen hatte mit einem recht guten Schuss in die Schulter. Wie konnte er noch stehen? Es musste ein Monster sein!
“Bitte! Vergib mir! Das war keine Absicht! Der König hat mich bezahlt…nein…gezwungen! Ich wollte dir keine Kugel verpassen! Ich wollte dich nicht umnieten! Das war nicht meine Absicht! Vergib mir einfach! Es war nicht meine Schuld! Ich bin nur ein einfacher Tagelöhner auf der Suche nach Arbeit!“ Beinahe schon flehend stand er dort, mit dem Rücken zur Wand mit den Armen irgendwelche Gesten machend um den anderen zu beruhigen. Selbst Tränen hatte er schon in den Augen, nur um die Gnade dieses edlen Herren, der ihn befreit hatte zu erhalten!
Er wollte immerhin nicht sterben und so vollkommen unbewaffnet wie er war konnte es ja geschehen.

Aber vielleicht konnte er ihn ja auch heran locken? Er hatte ja immer noch die versteckte Klinge in seinem Schuh…

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Al Nair

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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Do 14 Feb 2013 - 18:17

"...b-a-k-a..."

erklang es nur leise, als der Typ sich wie ein irrer gegen die Wand presste, vor Angst, als ob Al drauf und dran war diesen zu töten. Er hatte ihn noch nicht einmal wirklich erkannt und schon verriet sich dieser Typ selbst. Eben deshalb hielt Al in in dem Moment für ein wenig, wie soll man sagen...ja beschränkt, dass trifft es am besten. Vermutlich war es aber nur die Angst, die diesen Mann dazu trieb nicht klar denken zu können. All das waren dem jungen Piraten bekannt, doch nun wo Bonny es ansprach erinnerte sich Al an den Schuss. Ein kurzes Flashback, machte es ihm möglich zu sehen wie die Kugel knapp sein Herz verfehlte und in seinem Schulterblatt stecken geblieben ist. Er hatte die Kugel glücklicherweise durch seine Vibrationen herausbekommen, aber an den Schmerz erinnerte er sich ganz genau.

"...ich werde dir vergeben unter einer Bedingung. Ich möchte, dich als meinen persönlichen Scharfschützen in meiner noch ziemlich unvollständigen Kompanie haben...Also deine Dienste für meine Vergebung...klingt doch fair?...und wenn du schon mal das Thema Geld anspricht...ich hatte eh vor zur Schatzkammer zu gehen...dort kannst du dich dann bedienen...siehe das als Auszahlung deiner Dienste beim alten König an..."

Nair war sich sicher, dass nur ein Idiot diesen Vorschlag ablehnen würde, der in der Momentanen Situation wie Bonny war. Logisch handeln, sowas fehlte manchen Menschen, aber er glaubte dass so ein talentierter Schütze sicherlich in der Lage wäre seiner Mannschaft gute Dienste zu leisten. Immerhin wäre Nair durch diesen Typen, der da vor sich hin winselte, fast umgenietet worden. Allein dafür, dass er es hätte schaffen können zeigte, dass dieser Kerl viel Potentials hatte. Wenn man bedenkt, dass er kaum Älter als Nair war, so gab es doch keinen besseren Schützen, denn er sich hätte aussuchen können.

"Erstmal holen wir dich hier raus...und besorgen dir deine Waffen zurück. Es könnte sein, dass ich deine Dienste bald benötige, wenn es darum geht einige Lords der Adelshäuser auszuschalten...hier könnte bald ein Krieg das ganze Land verschlingen und ich glaube kaum, dass das im Sinne von uns beiden ist...den eigentlichen Plan erkläre ich dir nachher, wenn wir mit den restlichen Leuten zusammenkommen..."

Und schon waren die Gitter soweit leergeräumt, dass Bonny durch konnte. Nair hatte zwar nicht sehr viel Schlag abbekommen, aber er fühlte sich schon wieder etwas fitter, eine Kleinigkeit mehr zu Essen wäre sicher nicht schlecht gewesen, aber dass konnte erstmal warten. Es gab wichtigeres zu tun, dieses Königreich hing nun von den nächsten Schritten Nairs ab. Wenn die restlichen Soldaten des Königs sich bestimmten Häusern anschließen würden, wäre das schon der Anfang des Machtkampfes. Nair hatte in Lahar nur einen Teil der Armee zu Gesicht bekommen, wenn der Rest sich hier sammeln würde, und die Situation eskaliert, wäre die Hauptstadt kaum noch zu retten. Mehr Tote, mehr Chaos und weniger Chancen hier heil raus zu kommen. Die Weltregierung würde vermutlich versuchen das ganze als interne Affaire anzupreisen, und Nair wäre dann ein noch viel begehrteres Ziel für diese. In diesem Fall müsste er sogar etwas tun was er grundlegend vermeiden wollte...die Revolution um Hilfe beten...hoffentlich würde es nicht soweit kommen müssen. Nur hat man manchmal wenig Auswahl.

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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Do 14 Feb 2013 - 18:50

The Adventures of Disaster Bonny #12:
Geld, Sicherheit und Sandwiches!


Arrogant dieser Kerl. Luke wurde sogar als „Baka“ betitelt, eine Beleidigung für ihn. Aber er hatte das schon oft gehört, vor allem als er noch ein kleiner Wurm gewesen war und vom alten Clint gelernt hatte und wohl auch von einigen Frauen und auch von Leuten des eigenen Geschlechts. Aber wen wunderte das? Er hatte ja grade eben wieder einmal bewiesen, was für ein loses Mundwerk er doch hatte und dennoch war er davon gekommen, zwar nur knapp, aber er hatte es geschafft.
Voller Erleichterung atmete er auf, als der andere verkündete, dass er ihm nichts tun würde. Die Tränen waren zwar immer noch da, so wie eine gewisse Angst vor dem Kerl. Ja, der Schütze hielt ja sogar noch seinen Schuh bereit, mit welchem er bestimmt kurzen Prozess machen könnte, denn immerhin war er ziemlich treffsicher. Zwar eher mit Waffen, aber auch mit einem Tritt wohl gemerkt. Einfach die Halsschlagader erwischen und alles wäre vorbei. “Ich habe Glück? Danke! Das vergess’ ich dir nie, Kumpel!“, entwich es ihm dann auch schon mit einem leicht verängstigten freundlichen Lächeln, als er dem anderen direkt ins Gesicht sah. Es war wohl immer noch schwer jemanden gegenüber zu stehen, den man fast umgebracht hatte und der auch noch Gitterstäbe brechen konnte. Das erinnerte ja fast schon an diese ausgezeichnet tolle Begegnung mit diesem Joker.
Hach, die Menschen waren wirklich gefährlich. Besonders wenn man sie verärgerte.

Nur war im Moment noch eine kleine Bedingung an das Überleben angeknöpft, so wie immer. Er sollte für den Kerl arbeiten. Mit einem recht gut klingenden Lohn.
Auf einmal stand Luke aufrecht dort, die Tränen einfach weggewischt, denn sie waren eh nicht echt gewesen. Auch die eben noch so raffiniert gespielten Überreste der Angst waren fort. Der Kerl ließ ihn nicht nur leben, nein, er gab ihm auch gleich Arbeit! Eine Freikarte hier raus. “Mich anzuheuern wird in der Tat nicht billig. Ich denke es werden noch Vertragsverhandlungen notwendig sein. Zugriff auf die Schatzkammer aber, das reicht ja fürs Erste um eine gültige Vereinbarung auszuhandeln.“ Der eben noch so wehleidige und ängstliche Kerl schien wie ausgewechselt, so professionell er nun auftrat und sogar einen wahrhaft ernsten Blick aufgesetzt hatte. War wirklich alles bisher nur gespielt gewesen?
“Und ich versichere dir, ich bin nicht billig. So wie die meisten guten Schützen eben. Aber glaub mir, ich bin das Geld wert. Schließlich bin ich der Beste!“, verkündete er es stolz, aus reiner Überzeugung von seinen Talenten. Aber das war auch notwendig, wenn man jemand anderem seine eigenen Fähigkeiten verkaufen wollte. Und dieser Mann dort schien wirklich großes Interesse zu haben, zumal er die Fähigkeiten Lukes ja am eigenen Leibe hatte spüren dürfen. Wenn er auch überlebt hatte, weil alles etwas schlampig gelaufen war. Für genügend Geld war Luke sich aber sicher auch das ausgleichen zu können.
Innerlich grinste er sogar. Wie viel Glück konnte man denn haben? Von einem absoluten Tyrann, der auch noch geizig war, zu einer solch spendablen und starken Person. Nun gut, die Option des Verrates gab es in diesem Fall jedoch nicht. Aber wer brauchte die schon, wenn man jemanden hatte, der einem den Arsch retten könnte? Der Fremde, wie hieß er noch gleich, war wohl wirklich die beste Option, die der Scharfschütze seit langem gesehen hatte. Sicherheit schien garantiert, Bezahlung auch und so wohl auch ein guter Vertrag, wenn denn alles gut ausgehen würde.

“Adelige, eh? Du siehst mir nicht aus wie ein Teil der Revolutionsaffen. Was erhoffst du dir dadurch?“ Der Auftrag klang nicht unbedingt seltsam, wenn es auch wenige dieser Art gab. Nur selten hatte der Bonny auf Menschen solch hohen Standes geschossen. Wahnsinnig war er ja nicht, damit kamen ja immer und immer wieder Probleme. Für einen solch tollen Auftraggeber konnte er aber Ausnahmen machen. Seine geringe Meinung von der Revolution hielt er dabei auch nicht zurück. Er mochte die Kerle nicht, hasste die meisten sogar. Betitelte sie oft als Feiglinge und hatte sich auch oft Probleme mit ihnen eingehandelt, das beste Beispiel wohl sein guter alter Freund Joker, hach ja.
Wieder etwas lockerer setzte er auch ein entspanntes Lächeln auf, mit welchem er seinem neuen Boss begegnete. Als dieser dann auch noch so frei war und die Gitterstäbe entsorgte, welchen ihn in der Zelle festgehalten hatte, stolzierte der Mann im schwarzen Mantel einfach an ihm vorbei, grinsend und sogar ein freudiges Lied pfeifend. “Ach, was du bezweckst ist mir eigentlich egal. Ich bin teuer, das stellt man keine Fragen, eh?“, fügte er es dann noch in freundlichstem Ton an. War die Freude echt oder nur durch Vorfreude auf guten Lohn geboren. Man wusste es nicht. Luke wusste es selbst nicht. Aber er war – wie sonst auch immer – nicht gewillt weitere Fragen zu stellen. Sollte man ja nicht als Profi.

Kaum war er frei stolzierte er auch schon zu dem Tisch auf dem all sein Hab und Gut abgelegt war. Dort angekommen wandte er sich noch einmal zu seinen beiden Wächtern um, die irgendwo in den Ecken des Raumes lagen. Kaum den Hut ergriffen, hielt er diesen einen Moment zum freundlichen Gruß, zu welchem er sich auch verneigte in der Hand. “Die Herren~“ Er spottete ja wirklich gerne und das konnte man auch aus seiner Stimme heraus hören.
Als er dann auch endlich seinen Revolver in der Halterung wieder an seinem Gürtel angebracht hatte und sowohl Tasche als auch Gewehr kurz abgeklopft und dann wieder umgelegt hatte, wandte er sich noch einmal zu seinem neuen Chef um, während er mit der freien Hand schon in seinem Beutel zu kramen begann, mit kurzen Blicken kontrollierend ob auch wirklich alles noch am rechten Fleck war, oder nicht. “Ich nehme an wir sind zum Aufbruch bereit, Captain. Mein Name lautet übrigens Bonny W. Luke. Nenn mich einfach Luke. So nennen mich jedenfalls die meisten“, sprach er die letzte Sache an, die noch fehlte, um diese kleine Vereinbarung offiziell zu machen. Im nächsten Moment hatte er dann auch schon die Brotdose in der Hand, welche er einem kleinen Kind gestohlen hatte, öffnete sie und stopfte sich die erste Hälfte des darin enthaltenen Gurken-Marmeladen-Sandwichs in den Mund, sodass es sogar noch ein wenig zwischen seinen zarten Lippen hervor ragte.
Zeitgleich näherte er sich dann auch noch seinem neuen Boss, seinen rechten Arm, der ja nun wieder frei war ausgestreckt für die typische Geste: Einen Händedrück.

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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Fr 15 Feb 2013 - 20:12

"Uhm...mhh..Jackson D. Al Nair...nenne mich wie es dir beliebt."


mit seinem typischen so freundlich wirkendem Grinsen reichte er Bonny zum Handschlag an. Um Ihren Vertrag zu besiegeln. Eine typische Vorgehensweise bei Deals, mit dem Teufel...nur ein Scherz... Nein die beiden würden sich sicher gut verstehen. Aber nun kam Nair schon der wichtigere Gedanke in den Kopf. Bonny war ja jemand, der gerade von draußen gekommen war. Vielleicht konnte er ihm genauere Informationen über die derzeitige Lage liefern. Ob nicht vielleicht die Marine immer noch vor den Türen stand, vielleicht sogar versuchte den Piraten in eine Falle zu locken. Die Idee die Schatzkammer zu plündern im Fall der Fälle, wäre sicherlich Vorteilhaft zurzeit. Aber was ihnen eher fehlte war ein Schiff, welches sie hier raus bringen könnte. Mit dem Geld des Königreichs ist es sicher nicht schwer eins zu finden, dass ihnen zusagen würde.

"Willkommen bei New Genesis. Der Lohn von Treue, kann mit keinem Geld der Welt vergolten werden, aber wie du schon erkannt hast, ist die Schatzkammer sicher ein Anfang...bevor wir aber weiter machen wüsste ich gerne,ob dir draußen irgendetwas merkwürdig vorkam? Hast du vielleicht die beiden Männer von der Marine noch angetroffen, einer von ihnen hat weißes Haar, wie ich, der andere schwarzes mit einem gebrochenen Arm."

Nair öffnete die Tür zum Kerker, damit die beiden sich nun zusammen schon mal auf den Weg zur Schatzkammer machen könnten. Immerhin müssten sie sich ja nicht ewig die Hände schütteln, was sicher etwas merkwürdig wirken würde. Aber lassen wir das mal so stehen und bringen wir mal die Tatsachen auf den Punkt. Es gab Probleme, keine Kleinigkeiten, sondern echte Probleme, welche nicht so leicht zu bewerkstelligen waren. Natürlich ist das ermorden der meisten Adligen nicht gerade die sauberste oder schönste Lösung, aber vermutlich die effektivste, damit es nicht zu einem besagten Machtkampf kommt. Es reicht, wenn eine Partei die Oberhand übernimmt und mit Nairs freundlichem Einfluss, das Königreich zu einer Republik aufbaut. Mehr Sorgen machte sich Nair aber um das Wort der Marine, ihm war selbst klar, dass man die Weltregierung nicht so einfach ködern könnte, weshalb sie vermutlich eher die Chance nutzen würden Nair den Gar aus zu machen, als zu riskieren, dass er irgendwann zu mächtig werden würde. Sie hätten ja kaum einen guten Grund um ihm zu vertrauen.

"...Wir sollten auf alles gefasst sein, diese Typen von der 99 Division, sind nicht zu unterschätzen. Ich bin auch nicht gerade in Hochform, was ich natürlich auch teilweise dir zu verdanken habe...weshalb du diese kleine Schuld begleichen kannst, indem du dich schon einmal bereit machst, meine Handzeichen verstehen zu lernen...im Grunde möchte ich, dass du dich von mir entfernst, die Marine weiß nicht dass du hier bist, oder zu meinen Leuten gehörst, dies können wir zu unserem Vorteil nutzen sollte es hart auf hart kommen. Weshalb sollten wir zusammen entdeckt werden, bist du meine Geisel, als ehemaliger Handlanger des Königs können sicher einige hier bestätigen, dass du für ihn gearbeitet hast...versteck aus diesem Grund deinem Waffen so gut es geht, um nicht all zu verdächtig zu wirken. Wenn wir auf dem Hof sind, tue so als ob du von mir Weg läufst, zeig deine Schauspielkünste. Wenn du davon kommst, nimm die bestmöglichste Position an um mir aus der Entfernung Feuerschutz zu geben. Ich bin mir ziemlich sicher. dass die Marine nicht so leicht locker lässt und aus diesem Grund, kann ich mich nicht nur auf meine Kräfte verlassen. Sobald du in sicherer Entfernung bist analysiere die Situation so gut es geht und greife nur im äußersten Notfall ein. Wenn ich dir dann das Zeichen gebe, darfst du nach eigenem ermessen Feuern, sollte es sich um Feinde handeln. Das Zeichen sieht wie folgt aus..."

Al tat so als ob er sich streckte.

"...sobald du siehst wie ich mich Strecke, weißt du was zu tun ist. Alles andere kannst du mir überlassen. Solange wir das Überraschungsmoment auf unserer Seite haben können wir ohne Probleme unsere Arbeit erledigen, bis wir diese Wüste verlassen und die Grandline ansteuern...irgendwelche Fragen?"

meinte Al noch, während er nun versuchte sich zu Erinnern, wo Kammer war indem die Reichtümer des Königs zu finden waren.

TBC: Schatzkammer


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BeitragThema: Re: Schlossgefängnis   Sa 16 Feb 2013 - 21:59

The Adventures of Disaster Bonny #13:
Pläne Schmieden leicht gemacht!


Der Handschlag hatte also alles besiegelt. Sie waren nun so etwas wie Partner. Luke war zufrieden, denn er glaubte gerade wirklich ein sehr gutes Geschäft abgeschlossen zu haben, obgleich er sich gerade wohl eine längerfristige Verpflichtung zugelegt hatte, was für gewöhnlich eigentlich nicht sein Stil war. Besonders die Zusammenarbeit mit Piraten war etwas, was man nicht von ihm erwarten sollte, denn eigentlich hatte er etwas gegen dieses Gesocks und wollte selbst nicht als ein solcher betrachtet werden. Was also hatte ihn dazu verleiten können? Warum also hatte er sich nun dazu entschieden diesem Wege zu folgen? Hatte er etwa etwas mehr vor als er es eigentlich zugeben wollte?
Außerdem gab es ja noch die Schatzkammmer.
Was sich dort wohl befand? Luke war schon einmal kurz im Palast gewesen, hatte danach gesucht aber nicht wirklich etwas gefunden. Es war alles einfach viel zu schnell abgelaufen und am Ende hatte er dann auch gleich wieder raus gemusst. Warum diese Mistkerle einem einfachen Söldner nicht trauen wollten? Keine Ahnung! Verdammtes Pack! Hielten sich bestimmt für etwas Besseres, nur weil sie niemals in ihrem Leben hatten Sandkuchen essen müssen. Ja, der gute alte Sandkuchen, da hatten sie echt was verpasst! Ein weiterer Grund für den Bonny solche reichen Wichtigtuer und Aristokraten zu hassen, nicht?

Was Al Nair da aber ansprach erweckte eine kleine Erinnerung an Luke, der sich nach dem kurzen Händedruck eigentlich schon abgewandt hatte, um hinaus auf den Gang zu gelangen, weg vom Gefängnis und diesem kalten Dunst, von dem sie hier unten umgeben waren. Man konnte ja sogar das Flehen der ehemaligen Gefangenen immer noch irgendwie spüren, sogar Schmecken. Ekelhaft, unheimlich und alles auf einmal eben. “Marine…
Ja, da war irgendwas. Als ich im Krankenhaus war wegen meiner Wunden…Ach ja meine Wunden!“
So als sei es ihm gerade erst wirklich klar geworden sackte er zusammen, versuchte seinen Körper mit aller ihm möglichen Macht noch oben zu halten auch wenn es schwer war. Der linke Arm hing dabei nutzlos wie er eben war hinab, während er sein Kinn gegen seine Schulter presste. Es war wirklich unangenehm und schmerzhaft auch noch. Mit knirschenden Zähnen schaffte er es dann irgendwie noch genügend Kraft zu mobilisieren aufrecht zu stehen und einen etwas fröhlicheren Eindruck bei seinem Gegenüber zu hinterlassen.
“Also…als ich im Krankenhaus war, um mich flicken zu lassen…na ja…da waren so Kerle von der Marine. Hab nicht viel mitbekommen. Aber…ähm…ja…ich glaube der eine hatte was am Arm. Bin aber nicht sicher. Der Service dort war mir viel zu schlecht…Ja genau der Service war schlecht!“ Auch wenn manches von dem, was er da eben erzählte gelogen war, nur um das eigene Gesicht zu wahren, so hatte er dennoch einen kurzen Blick auf Männer werfen können, die eindeutig von der Behörde waren. Und wenn er auch nur einen weißen Kittel erblicken durfte, dann rannte er. “Kann gut sein, dass es deine zwei waren“, fügte er dann noch an, sein vom Schmerz verzerrtes Gesicht von seinem neuen Boss abwendend. Immerhin zahlte man etwas weniger für beschädigte Ware. Und genau das sollte Luke wohl im Moment auch darstellen.

Als durch das Öffnen der Türe endlich frische Luft in den Raum kam wurde der Schmerz wenigstens etwas erträglicher, denn die Lungen fühlten sich längst nicht mehr so schwer an wie eben. Er atmete ja sogar erleichtert auf, als er das wahrnahm und spüren konnte. Bonny W. Luke, so seltsam es auch klingen mochte, war ein Fan von solchen Momenten in denen alte verdorbene Luft hinweg gespült wurde und durch ein sanfteres Umfeld ersetzt wurde. Es entlockte ihm sogar ein Lächeln.
Das Thema, welches dann aber folgte machte alles wieder etwas schwerer. Ein Plan, wie sie denn mit Feinden umgehen wollten. Zumal dieser Plan dazu diente ihm, der ebenfalls verletzt war zu helfen. Es war schon ironisch. Immerhin waren sie beide nicht gerade im Topzustand. “Sieht so aus als wären wir beide beschädigte Ware, eh?“, meinte er es nur mit einem scherzenden Grinsen auf seinen Lippen, so als wolle er die ganze Sache herunter spielen, zugleich dennoch etwas nervös wirkend. Ein Gefecht mit der Marine war immerhin eine Sache, die einen auf eine Fahndungsliste bringen konnte und so noch stärkere Feind bedeuten würde. Wenn man dann auch noch verwundet war, dann konnte alles wirklich scheiße laufen. Eine Inhaftierung und der Traum von Freiheit war wohl vorbei, huh? Also musste Als Plan wirklich ein Erfolg werden!
Nachdem er sich den Plan schweigend angehört hatte blieb der Bonny noch einen weiteren Moment lang ruhig, sagte nichts, zeigte keine Reaktion, gar nichts. “Ne, der Plan ist Müll!“, tönte er es dann einfach ganz locker heraus so als würde er gerade mit einem guten Kumpel reden, der ihm von einer tollen Idee berichtete. “Was wenn die mich auch einkassieren wollen? Du solltest wissen, mein Kopf ist auch einiges wert…“ Hach, das Thema seines Kopfgeldes war so eine Sache, die er wirklich ziemlich ungern ansprach, aber der Grund sollte wohl ausreichen die Aufmerksamkeit der Marine auch auf ihn zu lenken, nicht? “Ich werde beschuldigt ein paar Marine Leutchen so wie andere wichtige Leute auf dem Gewissen zu haben. Extrem gefährlich und so.
Der Tod des Königs bedeutet auch, dass die Begnadigung nichts wert ist. Und die wollen mich dann bestimmt auch einsacken. Also wird das nicht klappen, was du vorhast.“
Ja, Luke war wenigstens komplett ehrlich. Er war das Ganze genau in seinem Kopf durchgegangen und leider gab es immer noch Fehler. Viele mochten zwar sagen, man solle nicht zu pingelig sein. Jeder kleine Fehler jedoch konnte einen ganz dringend ins Grab bringen. Ein perfekter, unschlagbarer Plan musste also her. Nur was für einer? Auch er entschied sich dazu einen kurzen Moment mit dem Denken zu verbringen, um eine tolle Idee austüfteln zu können.

Auf dem Weg also noch dachte der junge Schütze nach welche Möglichkeiten ihnen denn noch offen stehen würden. Tief versunken in seine eigenen Gedanken sprach er nicht viel, als sie sich zur Schatzkammer begaben. Gold war zwar schön und gut, aber der Plan musste immer perfekt sein! Perfekt! Und für einen perfekten Plan musste man ihn nicht sehen und noch dazu brauchte er etwas Zeit sich auf das Feuergefecht vorzubereiten. Einfach so mit dem Beschuss zu starten sollte ja immerhin auch für einige Probleme sorgen können. Nur wie sollte er ungesehen vorbei kommen?
“Sag, gibt es hier so eine Art Kanalisation oder Untergrundpassagen, wie Fluchtwege oder so was?“

Tbc: Schatzkammer

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