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Kleiner Innenhof

O.P. Arizona
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BeitragThema: Kleiner Innenhof   Fr 22 Feb 2013 - 13:16

Der Kleine Innenhof besitzt eine Quadratischen Grundriss und ist durch offen gestaltete Flure begrenzt.
3 Etagen umgeben den Innenhof. In der dritten Etage befinden sich an einem Ende des Quadrates zwei große Palastküchen, von hier erreicht man auch sehr schnell den Thronsaal des Palastes.

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O.P. Arizona
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BeitragThema: Re: Kleiner Innenhof   Fr 22 Feb 2013 - 16:31

Cf: Palastküche, die Tür hinter Oskar stand noch offen, weit offen, während er sich grade aus durch das 3. Stockwerk bewegte, auf die andere Seite zu, ohne wirklich zu wissen wo er jetzt hin wollte ... vielleicht würde sich ja was ergeben.
Doch zuerst einmal lehnte er sich über das Geländer in den Innenhof, ziemlich tief, zu tief um in seinem Zustand zu springen, und das ganze so ab zu kürzen, war er doch trotz leckerem kräftigem Essen immer noch verwundet und schwerst angeschlagen, so etwas läuft ja meistens nicht davon, mal abgesehen von seiner linken Hand die noch immer Verletzt ist seit dem er dieses Gott verdammte Meer gefunden hatte. Er drehte sich nach der Begutachtung des Innenhofes entspannt gegen das Geländer und legte den Kopf nach hinten um sich etwas der Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen, Oskar hatte von vornherein grade nichts anderes nötig als etwas ruhe und besinung, würde er das bekommen? Hoffentlich nicht, das wäre ja fast schon langweilig wenn es so kommen würde. Mit entspannten Gesichtsmuskeln blies er einen Gewaltigen Schwal seines Rauches in den Flur. Fast schon wie eine kleine Nebelige, sich schnell verflüchtende, Wand. Sein Tachie lehnte er gegen das Geländer und ließ erst einmal ein wenig von diesem merkwürdigen Konstrukt das da Zeit heißt, an sich vorüber ziehen. Mh das zeug hier haut ganz schön rein ... Oskar konnte grade gar nicht viel nachdenken, er war einfach zu geschlaucht ein paar Minuten Geistiger und Körperlicher Ruhe, das war schön, wenigstens den Sturz auf den harten Zellenboden hatte er inzwischen verdaut.
Doch würde es sicher noch etwas länger dauern bis auch seine restlichen wunden und Prellungen verheilt sind, kein wunder das er also noch bandagiert blieb, und nicht wie zu beginn gehoft nur aus styling gründen, der Mumien Samurai in seinem Harnisch, mit zerstreutem Afro. Mit der anderen Hand, seine Recht war mit dem Blunt beschäftigt, befestigte er jetzt sein Katana ersteinaml richtig wieder an seiner Seite. Geplant war das er sein Tachi danach mit dem dazugehörenden Band auf seinem Rücken befestigt um es nicht ständige bei Sidesteps an sich Baumeln zu haben, das war nämlich ziemlich hinderlich und für solche Handicaps liefen hier einfach zu viele Marine Leute rum die auch noch was auf dem Kasten haben. Dieser komische Schwertkämpfer und dieser noch komischere copyright Brecher Bruce Lee Imitator waren echt nervig gewesen, zu gerne würde unsere Held ihre Köpfe abschneiden und zu Schrumpfköpfen verarbeiten, waren es doch sie gewesen die ihn in das Gefängnis gebracht hatten, schlussendlich. Schon genug stoff für nen halben Film war das, Oskar wurde innerlich langsam sauer als ihm das ganze noch einmal vor Augen ablief, diese verdammte Marine, verdammte Landratten. Ah diese verdammten Landratten! Schnaufte er ohne für aussenstehende relevanten Zusammenhang. Sein Lächeln war schon weit weg, und seine Stirn in Zorn gelegt, mit der linken Hand spielte er etwas an seiner Maske herum während er eigentlich nur noch drauf wartete bis seine Begleiterin aus der Küche käme, ohne sie abhauen wollte er ja schließlich nicht umbedingt.

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Kuroi Sayuri



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BeitragThema: Re: Kleiner Innenhof   Fr 22 Feb 2013 - 22:21

cf: Palastküche

Es dauerte nicht lange, da war die Schönheit dem Afro-Samurai gefolgt und betrachtete ihn einen Moment, wie er da stand, wie er sich von der Sonne bräunen ließ und richtig grummelig wurde. Beschimpfte er doch glatt jemanden als verdammte Landratte, blickte dabei auch noch weitesgehend in den Himmel. Ihr Blick wanderte deshalb in den Himmel, doch außer einem klaren blauen Himmel entdeckte sie niemanden den Oskar da beschimpfen könnte. Blieb also nur noch die Vermutung übrig, dass unser Held jemanden am beleidigen war, den er zuvor schon einmal gesehen hatte und an den er sich nun erinnerte.

Leisen schrittens stellte sie sich neben ihn und ...schwupp... da saß sie auch schon auf dem Geländer, die schönen Beine dabei gewohnt übereinander geschlagen und nach unten baumelnd, während die Bernsteinfarbenen Augen drei Stockwerke tief blickten. Gott sei Dank hatte die Schönheit keine Höhenangst, sonst hätte Sayuri nämlich nun ein Problem gehabt. Wieso brummst du so vor dich hin? fragte die Teufelskraftnutzerin, als sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich und hinters Ohr klempte, dabei ebenso frech und gleichzeitig charmant grinsend, wie zuvor in der Palastküche. Gehen wir nun also doch Al suchen, hm? Nun wanderte der Blick der Kuroi erneut zu Oskar, dem sie drauf und dran war gegen die Stirn zu schnippen und letztendlich genau dieses tat. Abgerundet wurde dieses Spektakel mit einem ebenso brummigen Gesichtsausdruck, den Oskar machte. Lange konnte sie aber nicht ernst bleiben, stattdessen lächelte die junge Dame freundlich. Ein zorniger Gesichtsausdruck schien nicht zu Oskar zu passen und für diese doch eher unerwartete Aktion, erwartete sie nun auch eine ebenso unerwartete Reaktion. Nichts war spannender, als jemand der auf etwas reagieren musste, auf etwas was er ncht erwarten würde. Ich brauch übrigens noch etwas zum anziehen. beendete die Schönheit ihre Konversation und wand ihren Blick von Oskar ab, hinab... drei Stockwerke hinunter. Was sich dort wohl noch alles befinden würde oder besser gesagt, wer?
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Catarina
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BeitragThema: Re: Kleiner Innenhof   Sa 23 Feb 2013 - 17:39

pp: PALAST - THRONSAAL

Vielleicht hätte sie weniger an die Decke starren und sich Umsehen sollen, wie es Bacchus tat, denn im Vergleich zu ihm entdeckte sie nicht die Verwüstungen, sondern sah nur das was unversehrt geblieben war. Erst als ihr Begleiter zu sprechen begann, senkte sich ihr Blick und richtete sich auf ihn und den enthaupteten Soldaten, welchen er gerade unter die Lupe nahm. Schneeweißchen muss ja eine ungeheure Kraft besitzen, war ihr glorreicher Entschluss, während sie sich ebenfalls der Beobachtung hingab, da die Antworten auf ihre Fragen warten ließen, konnte sie sich der stillen Beschäftigung anschließen, um sich einen ungefähren Eindruck zu verschaffen, was sie später erwartete. Je mehr Schäden sie entdeckte, umso unruhiger wurde die Vespucci. Nicht weil sie Bedenken einholten, wie es vermutlich bei jedem anderen gewesen wäre, sondern weil sie kämpfen wollte. Wer so etwas anrichten konnte, versprach ein anständiger Gegner zu sein, was wiederum auf eine Menge Spaß im Kampf hoffen ließ. Auf dem Schlachtfeld fühlte sich die junge Frau wohl – wer hätte keinen Spaß daran irgendwelchen Piraten den Arsch aufzureißen?
Die Schritte des Hünen rissen die Gefreite, welche grinsend in Gedanken bereits gegen den Seeräuber kämpfte, aus dem mentalen Kampfgeschehen und veranlassten sie dazu ihr Augenmerk auf ihn zu richten, ehe ein Auflachen die vollen Lippen verließ. „Davon werde ich mich später überzeugen“, meinte sie spitzbübisch und ließ mit der Floskel „später“ den Zeitpunkt noch in ferner Zukunft hängen. Schließlich hatte er, bevor sie den Palast betreten hatten, gemeint dass er auch ohne Alkohol zu genießen wäre, das konnte man dann gemeinsam herausfinden. Die Wahl seines Plans machte die Blondine hingegen stutzig. Direkt zu attackieren hatte mit Sicherheit seine Vorteile haben, aber war es nicht falsch kopflos auf ihre Gegner los zu gehen? „Na ob das gut geht…“, murrte sie nachdenklich und wollte auch weiternachhaken, jedoch kam ihr der Leutnant zuvor, so dass sie den Gedankengang abbrach. Sein Griff um ihre Hand sorgte dafür, dass sich die blauen Okulare auf sein Gesicht richteten, welches … an Haarwuchs gewonnen hatte. Was zum Teufel? Eigentlich wollte Catarina fragen, ob alles in Ordnung ist, jedoch war diese Veränderung einerseits verwirrend andererseits belustigte es die Gefreite, so dass sie den kurzen Weg über zum Loch still verharrte, ehe er auch hinab sprang. Wozu sieh dann überhaupt hinauf gegangen waren, blieb ihr ein Rätsel – wollte er damit seine Kräfte aus Lust und Langeweile demonstrieren? Wahrscheinlich nicht und im Grunde war es ihr auch egal, immerhin hatte sie nicht zu laufen gehabt. „Sag mal, hast du irgendwelche hormonellen Probleme? Oder woher der plötzliche Bartwuchs?“, richtete sich im kurzen Fall an ihn, ehe die Beiden wieder Halt unter den Füßen fanden. Ihre Bedenken bezüglich des Kampfes zwischen dem Piraten und seiner Idee des Sturmangriffes hatte sich in ihrem Kopf festgesetzt. Kein Pirat schlich herum und attackierte einen Palast voller Soldaten im Alleingang, weshalb sein Gefolge sich mit Sicherheit hier noch herumtrieb. Genau diese Tatsache beunruhigte die Blondine, immerhin waren sie nur zu zweit und wer wusste schon wie viele Halsabschneider das Schneeweißchen hinter sich hatte.
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Bacchus



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BeitragThema: Re: Kleiner Innenhof   Sa 23 Feb 2013 - 21:49

cf: Thronsaal

"Was für Probleme?", hakte der großgewachsene Leutnant bei der Blondine nach, nachdem er seine Aufmerksamkeit schlussendlich wieder auf sie und nicht auf den näher kommenden Boden richten konnte. Doch er bezweifelte, dass das Gesagte von besonders großer Wichtigkeit war und so ließ er seinen Blick ein wenig schweifen, als sie schließlich am Ende ihres Weges angekommen waren. Zugegeben der Fußmarsch nach dem Fall war nicht besonders lang gewesen und durch seine -merkwürdigerweise- geschärften Sinne, hatte er sich auch in den dunkleren Ecken des Schlosses gut orientieren können. Was genau nun allerdings die ominöse Geruchs- und Geräuschsquelle war, welche sich ihm aufdrängte, konnte er noch immer nicht genau sagen und so blieb letztendlich nur der unzuverlässigste aller Sinne übrig um sich dieses Rätsels zu entledigen. Mit seinen blutroten Okularen nun also die Umgebung absuchend, sah er sich nur sporadisch nach seiner Begleiterin um, damit er sichergehen konnte das diese nicht plötzlich durch irgendwelche Zufälle von ihm getrennt wurde. Normalerweise eine recht paranoide Vorgehensweise, aber nachdem schon sein Bruder von einem Arzt zum Schneeweißchen verwandelt wurde und nun komplett narkotisiert vor der Stadt lag, wollte er nicht mehr viele Risiken eingehen. Wer wusste schon, ob ihre Feinde nicht einen Hinterhalt vorbereiteten? Doch die Sorge verflüchtigte sich schnell, immerhin nahm er außer dem prägnanten Geruch vor ihnen, keine weiteren Einflüsse ihrer Umwelt wahr. Und kaum hatte er diesen Umstand endlich erkannt, tauchte vor ihnen auch endlich das gesuchte Ziel auf... oder sollte man eher von Zielen sprechen? Schließlich standen dort zwei Personen, welche schon rein optisch nicht zur Szenerie zu passen schienen. Lakaien der Abrissbirne oder doch nur einfache Zivilisten beim Plündern? Er entschloss sich das Rätsel zu lösen und schritt langsam auf die beiden fremden Personen zu, bevor er seine Hand zum Gruß hob und anschließend zu sprechen begann um sich auch der Aufmerksamkeit beider Personen zu vergewissern. "Oi! Darf man fragen was ihr zwei hier tut? Ihr seht nicht so aus als wärt ihr von der Armee." Anschließend senkte er die Hand wieder und blieb einige Meter von beiden Personen entfernt, stehen. Zwar mochte der von ihm angesprochene Umstand auch auf ihn und Catarina zutreffen, doch nichtsdestotrotz würde eine Antwort der potenziellen Feinde mehr Aufschluss über die Situation geben. Denn wie der Leutnant wusste, war die Marine hier nur mit der 99. Division vertreten... wenn man von der Gefreiten und seinem Bruder einmal absah und die beiden Schießbudenfiguren vor ihm kamen Bacchus nicht wirklich bekannt vor. Entweder sie würden sich nun also als Piraten zu erkennen geben und als Hinweis zum Aufenthaltsort ihres Kapitäns liefern oder sie waren wirklich nur einfache Bürger und selbst dieser Umstand könnte zu weiteren Informationen über die gesuchte Person führen. So oder so würde er also mit hoher Wahrscheinlichkeit schlauer aus diesem Gespräch hervorgehen. Blieb also nur abzuwarten wie seine Gegenüber reagieren würden, denn es war schließlich auch nicht auszuschließen, dass sie der Gewalt nicht abgeneigt waren und gleich zum Angriff übergehen würden. Auch auf diesen Fall stellte er sich mental ein, obgleich er hoffte das dies hier friedlich und möglichst stressfrei über die Bühne gehen würde. Denn großes Interesse hatte er an keinem von Beiden.
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O.P. Arizona
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BeitragThema: Re: Kleiner Innenhof   So 24 Feb 2013 - 23:19

Unser junger Held bemerkte natürlich das sich unsere junge Dame etwas über sein verhalten gewundert hatte und sich aber dennoch vergnügt und sympathisch neben ihn auf das Geländer. Und wie konnte es anders sein er wurde gefragt warum er so vor sich herbrummelte. Doch Oskar war halt Oskar, etwas genervt richtete er seinen Blick schräck auf den Boden und seufzte. Ach nichts! Auf Ihre nachfrage nach dem weiteren Plan konnte er nur ganz eindeutig auf eine art und weiße antworten. Ja wir suchen den Typ am besten, sollen wir zuerst in der Zelle nach ihm suchen? Oskar war sichtlich noch genervt, nicht wegen Sayuri sondern weil er verdammt noch mal in eine Zelle gesperrt wurde, das richtete ihn ganz schön innerlich, es war ihm ein innerer grolle gegen sich selbst und die ganze Situation die dort war, eben etwas richtig nerviges. Aber alles hätte/würde/könnte/sollte hilft dabei ja nichts, es wurde vielleicht Zeit bald wieder zum Tages Geschäft über zu gehen, aber das würde noch irgendjemand ausbaden müssen, ganz sicher! Als Sayuri ihm dann elegant steckte das sie auch noch etwas an Kleidung bräuchte begann sogar unser Held wieder zu schmunzeln, erinnerte es doch stark an die Küche noch einmal zurück und war einfach nur gut das sie hier nur in Bandagen bepackt rumrannte während er selbst schon vollständig eingekleidet war. Doch eigentlich musste man dazu sagen. Ist dir etwa kalt? Das dies in Briss, im South Blue, in einer Stadt, neben einer Wüste, wahrscheinlich nicht der fall war lag auch unserem, leicht in anderen Raumzuständen befindlichen, Helden irgendwo recht nahe, also die Sache ist Klar. Während sich die beiden so unterhielten und Oskar dann doch noch etwas genervt wieder wurde nach einem netten Grinsen, hätte man als geübter Beobachter und mit scharfen ungetrükten Sinnen bestimmt vernehmen können das sich jemand näherte. Denn tatsächlich kurz darauf kam Plötzlich ein bestimmt über 2 Meter großer Typ angewackelt und grüßte sich in unser Teamgespräch ein. Und ohne mit der Wimper zu Zucken purzelten aus diesem Riesen-Kerl auch noch Worte heraus. Oskar zock sichtlich erstaunt und irritiert die Augenbraue hoch hätte er doch sicher mit allem gerechnet aber nicht mit so einem Auftritt. Doch Konnte es sich unser Held nicht verkneifen, aus seiner entspannt angelehnten Haltung am Geländer, neben Sayuri das maul etwas auf zu reißen.
Wer will das wissen? Aber es ist kein Geheimnis wir sind für Geschäfte mit dem Thron hier! Schnaufte unser Held seinem gegenüber entgegen, mit dem Thron war natürlich die Krone, also der König gemeint. Darüber hinaus hatte der große Typ auch noch einen ebenso junge Dame wie Sayuri im Schlepptau, vielleicht auch 'Geschäftlich'? Oder eher von der Marine? Man konnte sich noch nicht sicher sein was das überhaupt für zwei Personen waren, und vor allem was würde Sayuri dazu sagen? Selbst wenn sie von der Marine waren, wie wahrscheinlich war es das sie hier im South Blue einen Steckbrief von Oskar hätten, wobei er wurde ja zuvor festgenommen ...
Nichts desto trotz, war Oskar skeptisch, wenn auch nicht auf eine direkte Konfrontation aus, war er doch alles andere als in Topform grade, dafür würde es wohl noch etwas dauern. Der Blunt in seiner Hand war schon so gut wie ausgegangen als unser Held sich wieder daran machte ihn erneut zu entzünden. Während er mit dem Blunt im Mund nach einem Streichholz fahndete konnte er es sich nicht verkneifen noch ein paar Worte in die Runde zu werfen. Im zweifel war es einfach Wortsalat, ganz bestimmt. Um genauer zu sein, wir arbeiten hier im Interesse von jemanden. War ja sogar gar nicht so sehr gelogen. Fast schon tiefen entspannt erwartete er eine Antwort wer das überhaupt wissen wollte ... und suchte dabei nach einem verdammten Streichholz!

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Kuroi Sayuri



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BeitragThema: Re: Kleiner Innenhof   Sa 2 März 2013 - 16:16

Sayuri war drauf und dran Oskar zu antworten, als ihr ein Gedanken kam. Eine Idee für ein Tattoo, dass komplett ihren Rücken entlang gehen sollte und auch für den Nacken fiel ihr plötzlich etwas ganz interessantes ein. Das Zeichen für Unendlichkeit. Eine schöne Vorstellung, die sich bald in die Tat umsetzen lassen würde. Doch nun würde die Schönheit dem Helden rede und Antwort stehen. Glaubst du wirklich, dass er noch unten im Knast ist, ich glaube irgendwie nicht. Er ist nicht so der Typ der lange an einem Ort zu verweihlen scheint. Viel zu Riskant bei seinem Kopfgeld nicht erwischt zu werden. Mit einem Ruck stand die junge Frau dann auch schon nicht wieder und saß letztendlich nicht mehr auf dem Geländer des Innenhofs. Vielleicht ist er woanders mittlerweile. Wir sollten uns einfach mal umschauen, aber der erste Anlauf sollte dann doch das Gefängnis sein. Vielleicht haben wir Glück und er hat uns eine Nachricht hinterlassen, wo er ist, sofern er nicht mehr da ist. Die junge Frau war am überlegen ob sie mir ihrer Vermutung recht hatte oder nicht. Wenn nicht, dann war alles gut, wenn sie aber nun recht behalten würde und Al Nair wäre nicht mehr unten, dann war die wahrscheinlichste Frage "wo war er nun?". Als dann auch noch die Frage aufkam, ob ihr kalt wäre, musste sie lächeln Nicht unbedingt, aber ich kann dich zum frösteln bringen, wenn du möchtest. Sayuri strich sich nun sanft die haare aus dem Gesicht und dann, ganz plötzlich, war da ein hochgewachsener schlaksiger Mann, der entfernt ähnlichkeit mit Arvid hatte und eine blonde, recht hübsche Dame. Auf die Frage des jungen Fremdlings musste das rothaarige Weisbild nicht einmal mehr antworten, denn dies tat Oskar mit großer Begeisterung schon selbst.

out: tut mir leid fürs warten und für den kurzen post. Bin nicht zuhause ~.~
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Arvid Dreyar



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BeitragThema: Re: Kleiner Innenhof   So 3 März 2013 - 14:50

cf: ???

Wodkaflaschen. Weinflaschen. Bierflaschen. Leere Glasgefäße, welche nacheinander zerbrachen. Arvid konnte es nicht fassen, als er indigniert seine Äuglein öffnete. Ein Glück – nur ein Traum. Pomadig stützte er sich ab, als seine Pranken etwas haariges einschlossen. Dieses Gefühl – was zum heiligen Klabaukermann war das? Hatte er gerade etwa Geschlechtsverkehr mit einer alten struppigen Dame gehabt, welche den Nutzen einer Intimrasur nicht verstanden hatte?! Das konnte nicht sein – nicht einmal Tonnen von gutem, deliziösem Sake würden den Weißhaarigen dazu bringen, solch einen fatalen Fehler zu begehen. Doch wie sagen die Jugendlichen in unserer Gesellschaft heutzutage? - YOLO - Kopflos erhob sich der Dreyar aus seiner liegenden Position und ging sich erst einmal schonend durch die Haare, als er seine Okkulare nun auch komplett öffnete und das Individuum musterte, auf welchem er gerade hinauf lag. Haarig war es auf jeden Fall – hatte eine feuchte Schnauze und dunkelbraune Augen, dem wohl kein Wesen auf diesem Planeten widerstehen konnte. “Gott sei Dank ist dieses Mistviech nur ein Kamel. Ich hoffe, ich habe in meinem trunkenen Zustand nichts mit diesem Biest angefangen.“ Ein emotionsloser Blick genügte und schon war der Schwertkämpfer von dem Gefährt gestiegen, um sich nun den wichtigen Dingen im Leben zu widmen. Die Frage war nur: Wo war er und wo waren seine liebevollen und herzlichen Freunde? Ein pikiertes Ausatmen ertönte aus dem Mundwerk des Weißhaarigen, als er einen exorbitanten Palast vor seinen Augen entdeckte. Hatten sich die Beiden etwa ein Zimmer genommen? So musste es sein. Konnte er dort einfach – ohne jegliche Problematik – hinein spazieren? Und gab es dort guten Sake? Hoffentlich. Arvid setzte einen Fuß nach den anderen, als er auch leicht genervt in das Herrschaftshaus hinein ging. Präsent musterte er die Fassaden und den Innenraum des Gebäudes, welches sehr impressionistisch dargestellt wurde. Die Apperzeption, welche die Architektur des Bauwerks ausstrahlte war imposant und fabelhaft. Auch wenn der Raucher nicht so aussah, interessierte er sich in einem kleinen Maße für die Kunst, weshalb der Durchgang durch den Palast ein wahrhaftig bizarres Erlebnis war, welches der männliche Homo Sapiens mit Genuss genoss. Schritte über Schritte hallten durch den Palazzo, als er auch an einen kleinen Innenhof ankam, an welchem sich vier Gestalten befanden. Bingo! Da waren sie ja. Leicht konsterniert darüber, dass Bacchus und Catarina wohl einen Outdoorporno drehen, schritt er mit schnellen Schritten zu den beiden, als er auch zwei weitere Gestalten in seine Okkulare schloss. Einen Maskulinum mit einem brillant gebauten Vogelnest auf dem Kopf und eine Dame, die Arvid wohl von den hier Anwesenden am besten kannte. Kuroi Sayuri – seine Verlobte. Ob sie ihn wohl in seiner neuen Optik erkannte? Immerhin hatte der Dreyar nun eine weiße Haarpracht in Kombination mit einem Defizit am linken Auge, welches in Form einer Narbe seine makellose Physiognomie prägte. Sukzessiv ging er auf seine Verlobte zu, als er sie voller Liebe in den Arm nahm. Diese Wärme – dieses Gefühl war einfach unbeschreiblich. Das Aufeinandertreffen zweier pochender Herzen. Es war wunderbar, doch eins fehlte noch. Genau dieses Herz, welches in der Brust seiner Dame pulsierte, wollte der Weißhaarige spüren. Behutsam griff er nach der linken Brust der Kuroi und massierte diese wie eine ausgebildete thailändische Masseuse, welche mehr als nur von ihrem Handwerk verstand.“Ich hab dich vermisst...“ ertönte es liebevoll aus seinem Mundwerk, als er seine Pranke auch von der Massage löste und inbrünstig nach der Hand seiner Frau griff. Grazil begann er diese zu streicheln, als er auch radikal den Verlobungsring vom Ringfinger der Dunkelhaarigen entfernte. ... und den hab ich noch mehr vermisst. Gott. Wenn ich den Ring hier verkaufe – gnade mir der Herr – wie viel Sake ich davon kaufen könnte!“ Ohne jegliche Reaktion wandte sich der Schwertkämpfer von der Dame ab und widmete sich nun seinem Saufkumpanen Bacchus. “Yo. Bacchus. Lass nachher saufen gehen. Ich zahle.“ Während er auf seine beiden Marinegefährten zuging, drehte er sich noch ein mal um, um etwas loszuwerden, was er wohl gänzlich vergessen hatte. “Achja. Sayuri. Es ist aus zwischen uns. Ich suche nach einer anderen Frau. Ich bin nun bei der Marine. Und ja – du bist nicht mehr mit mir Verlobt. Wir sind nun also Feinde mein kleiner Honigbär.“ Ein Lächeln, welches wohl jedes Frauenherz zum Schmelzen bringen würde machte sich auf der Physiognomie des Schwertkämpfers breit. Auch wenn der Raucher genau wusste, dass diese Worte sehr verletzend waren, konnte sich der Dreyar nicht anders helfen. Er war eine Niete im Schluss machen und Alice finden hatte in seinem Leben schon immer höchste Priorität. Ob es wohl nun zu einem Kampf kommen würde? Wie würde seine Ex-Verlobte dies wohl aufnehmen? Arvid war gefasst auf alles.
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Catarina
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BeitragThema: Re: Kleiner Innenhof   So 3 März 2013 - 15:45

Er hatte es tatsächlich nicht bemerkt – konnte es sein, dass ihr Geist einen Streich spielte? Wohl kaum, denn Betrunken war sie nicht und sonst hatte sie auch nichts eingeworfen, weshalb sie kurzerhand, kaum dass sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten, nach den Stoppeln griff und zog. „Na das hier!“, meinte sie und fummelte dem Leutnanten im Gesicht herum, ehe sie von ihm abließ damit sie ihm folgen konnte. Die Ruhe nutzte die Frau aus, um sich in ihrer Umgebung umzusehen, führen musste sie ihn nicht und sollten sie sich verirren, war er der Sündenbock, aber so weit kam es nicht. In Gedanken versunken, die von einer gähnenden Leere dominiert wurden, trottete sie dem Schwarzhaarigen hinterher und bemerkte gar nicht, dass er in seiner Bewegung inne hielt, als er zwei Gestalten ausfindig machte – so dass die Blondine mit voller Wucht gegen ihn lief. Überrascht rieb sich die Vespucci die Nase und stellte sich neben den Hünen, um die zwei Figuren selbst unter die Lupe nehmen zu können. Ein Mann mit einem Vogelnest auf dem Kopf und eine junge Frau, die sich aus dem Gespräch zurückhielt. Skeptisch wanderten ihre Brauen in die Höhe, als sie das Paar beäugte – die Antworten des Mannes verbesserten ihren Eindruck, den sie machten, nicht, so dass sie davon ausging, dass diese beiden für das Schneeweißchen arbeiten mussten. Etwas anderes würde in ihren Augen keinen Sinn ergeben, weshalb die Gefreite direkt nachhaken wollte für wen sie arbeiteten, aber sie kam nicht dazu, denn schneller als sie überhaupt die Worte über die Lippen bringen konnte, war Arvid aufgetaucht. Wurde ja auch Zeit. Catarina hatte mit einem längeren k.O. des Matrosen gerechnet, immerhin musste der Quacksalber ja etwas großés Angestellt haben, wenn seine schwarze Mähne plötzlich mit einer weißen Schneedecke konkurrieren konnte – wie dem auch sei, das Folgende verwirrte sie gänzlich. Dass die Frau und er sich kennen mussten, war nach seiner Umarmung offensichtlich, doch was dann folgte, hellte die Miene der Magmafrau wieder auf. Natürlich amüsierte es sie nicht, dass er seine Verlobte auf eine äußerst forsche Art abservierte, jedoch war es seine Art wie er den Ring weiterverwenden wollte, die ihr ein Grinsen auf die vollen Lippen legte. In einer flüssigen Bewegung stellte sich Catarina neben ihn, den Arm auf seine Schulter gelegt und zog den wenige Zentimeter größeren Mann herunter. „Mach dir nichts draus, meine Hübsche! Er mag seine Frauen lieber mit Penis“, versuchte sie das eben verlassene Mädchen ernsthaft zu trösten, während sie den Dreyar mehr oder weniger im Schwitzkasten hatte – weh tun wollte sie ihm schließlich nicht. Das Lächeln wischte sich Catarina jedoch sofort aus dem Gesicht, als sie von dem Rauchmenschen abließ und die Hände in die Hüften stemmte. „Für wen arbeitet ihr? Sag schon, Vogelnest.“ Der Themenumschwung kam rasant, jedoch hatte die Gefreite keine Lust lange um den heißen Brei herumzurede, so dass direkt Antworten verlangte und sich dabei an den Mann wandte, der zuvor auch schon los geredet hatte. Die saphirblauen Okulare wurden von Ernst eingenommen, die Lippen von einem spitzbübischen Lächeln gefesselt, während sie ihn fixierte. „Wenn ihr gehörig seid, gibt es auch keinen Ärger“, machte sie ihm ein letztes Mal druck, ehe sie verstummte und die Arme vor der Brust verschränkte. Hoffentlich führte der Kerl nichts im Schilde. Sie wollten bloß Al Nair fangen, weshalb ein Kampf mit den Beiden hier nur reine Zeitverschwendung wäre.
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Bacchus



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BeitragThema: Re: Kleiner Innenhof   So 3 März 2013 - 21:06

Ging es noch schwammiger? Leicht entnervt seufzte Bacchus, als sein Gegenüber mit dem Afro leider nicht ganz so kooperationsbereit schien, wie er gedacht hatte. Geschäfte mit dem Thron? Im Interesse von jemanden? Alles was er nun herausgefunden hatte war nun also, dass es sich hier um Laufburschen handelte. Nun vielleicht war es auch naiv gewesen zu glauben, das jemand viel von sich preisgab wenn der Fragende sich nicht zuerst selbst vorstellte. Obwohl er um ehrlich zu sein kein großes Interesse hatte viel seiner wertvollen Zeit an diesem Ort zu verschwenden. Er hatte Ziele mit höherer Priorität als eine Schlägerei mit ein paar Punks die sich eventuell unter dem Kommando des gesuchten Piraten befanden. Doch noch bevor er sich zu einer Antwort hinreißen konnte um diese Sache über die Bühne zu bringen, tauchte sein ohnmächtig geglaubter Bruder plötzlich hinter ihnen auf... und war dann auch schon an ihnen vorbeigezogen. Unschlüssig darüber ob dieses Verhalten noch den Nachwirkungen der Narkose zuzuschreiben war beschloss Bacchus erst einmal abzuwarten um zu sehen, was denn nun das Ziel des Matrosen war. Lange ließ dieser auch nicht auf sich warten, denn anscheinend war die Dame im Hintergrund von Afroman eine alte Bekannte von diesem. Und plötzlich trat ein Bild vor die Augen des Leutnants, er hatte die Frau schon mal gesehen! Jedoch nur kurz und unterbrochen wurde diese Bekanntschaft von der Flucht Arvids. Das konnte letztendlich auch nur bedeuten, das sie unter dem Kommando der Abrissbirne stand. Ohne sich jedoch etwas von dieser Erkenntnis anmerken zu lassen, blieb er in den nächsten Sekunden nur ein stiller Beobachter der durchaus unterhaltsamen Szenerie, die sich ihnen bot. Nicht das er sich groß um die zerbrochene Beziehung der Beiden kümmerte, doch als die Aussicht auf kostenlosen Alkohol auf den Plan trat, konnte sich auch Bacchus ein Grinsen nicht mehr verkneifen. Dennoch beschränkte er sich auch letztendlich auf eben dieses Grinsen, immerhin wollte er die wenigen ruhigen Momente noch genießen, denn das die Verlassene nun ruhig bleiben würde war mehr als unwahrscheinlich. Erst als Catarina von der Trösterin zum bösen Cop digitierte, klinkte er sich wieder ins Gespräch ein. "Wo ist Al Nair? Und sagt mir nicht, ihr wüsstet nicht wer das ist." Es war zwar durchaus eine riskante Unterstellung die er da äußerte, aber nach dem Auftritt seines Bruders hatte er keine Zweifel mehr an der Identität der Beiden Vögel und so konnte er sich und seinen Kameraden eine Menge Zeit sparen. Da er sich jedoch von der Rothaarigen keine Antwort versprach, richtete er seine Aufmerksamkeit an den Afro Samurai welcher noch immer recht nutzlos in der Gegend rumstand. Natürlich konnte er dies nun schon als Provokation und Bedrohung genug sehen um einen Kampf vom Zaun zu brechen, aber nun da ihre Gruppe wieder vollzählig war, machte er sich um eine mögliche Niederlage eher wenig Sorgen. Notfalls würden sie die Antwort eben auch mit Gewalt erreichen, immerhin war dies immer noch eine angenehmere Alternative als auf gut Glück und ohne Navigationsprogramm durch die Straßen der Stadt zu spazieren und darauf zu hoffen, dass ihnen der Pirat vor die Füße fiel.
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O.P. Arizona
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BeitragThema: Re: Kleiner Innenhof   So 3 März 2013 - 22:00

Sayuris reaktion viel eher gehalten aus, auf ihre beiden neuen mit-anwesenden, reagierte sie so gut wie gar nicht und gab sich mit den Worten die Oskar an die anwesenden gerichtet hatte schon zufrieden. Oskar musterte die Situation, als aus dem nichts ein weißhaariger Typ auftauchte, der sich sogleich um Oskars Mitstreiterin kümmerte und sie um einen Ring der Oskar bisher noch nicht einmal aufgefallen war, erleichterte. Dan rief er dem großen typen dem Oskar noch eben so bereitwillig Auskunft gegeben hatte wer er war, zu das sie doch nachher umbedingt einen Trinken müssten - wie ein jeder andere gewöhnliche Seemann also sich der Trunkenheit hingeben, wobei der weißhaarige von beiden eh schon eine latente 'Besoffenheit' auf Oskar ausstrahlte. Das kommende Schauspiel war für Oskar mehr irritierend als alles andere erst begann die hübsche Frau mit den Blauen Augen den weißen in eine art Schwitzkasten zu nehmen als sie dann wie ausgewechselt ihr Wort an Oskar richtete. Und das in einem Jargon wie man ihn erstens nicht von einem Menschen im Dienste des Gesetzes erwartete, als auch in einer Art und Weiße die sich für keinen Königlichen Hoff ziemen würde. Soweit war es also schon, was heißt schon, so war es doch schon immer, die Marine macht auf Egoschwein und randaliert , auch Verbal, mehr als mancher Pirat. Relativ Rückschrittes Verhalten, in etwa zu vergleichen mit Leibniz, zum schmunzeln grade noch gut genug, und so kam es auch Oskars Geschichte zierte ein leises Lächeln als er sich der junge Dame die ihn eben als Vogelnest betitelte, sprachlich zuwandte. Den Vogel würde ich gerne mal sehen. Aber sag mal bist du mit Rollschuhen durch die Kinderstube gesaust oder was ist mit dir los. Abschätzig schmunzelnd ließ er seinen Blick von der Dame ab und nahm einen Zug an seinem Blunt, den rauch zog er mit etwas Luft noch etwas tiefer in die Lunge nachdem er den Blunt selbst schon wieder abgesetzt hatte. Der lange Typ begann nun auch die beiden direkter an zu gehen, wenn auch noch wesentlich entspannter als es z.B. Blondie tat. Al Nair, wer das nun wirklich war wusste Oskar tatsächlich nicht und wo er war wusste er erst recht nicht. Er hielt die luft an als er sich wenige Schritte auf die Blondien zubewegte und ihr den Rauch entgegen blies und dann mit einem so phänomenal riesigen Lächeln wie es nur ein beschissener Glücks-Buddah eigentlich haben kann ihr noch zu entgegen. Ich bin niemandem hörig ... Mit diesen Worten stapfte er an Blondie, so hieß übrigens mal eine Schäferhund Dame die unser Held kannte, vorbei und wandte der kleinen Gruppe den Rücken zu. Nur zu gerne würde er einen der Marine Leute so sehr reizen das er von selbst seine Aggressionen gegen unseren Helden richten würde - das wäre ihm eine gewaltige Freude. Er konnte es nicht lassen und drehte sich wieder zur Meute um. Ein leichtes Schimmern erhellte seinen Rot-Grauen(hauptsächlich weil verblichen) Harnisch. Auch wenn sein Kopf in Bandagen gewickelt war, sein übiges-vitales Haar lag frei und voller Pracht dar. Den Zwist von Sayuri und Häuptling Silberlocke war nicht Oskars Sache, wenn Sayuri Hilfe möchte soll sie darum beten, doch das wird sie wahrscheinlich eh nicht, aber weiß. Sicher hatten die inzwischen zu dritt anwesenden Marine Leute die beiden Schwerter an Oskar bemerkt, spätestens das hätte ihn verraten das er kein gewöhnlicher Lobbyist war, dafür hatte er sich schließlich eben noch ausgegeben. Was auch immer die Zukunft bringen wird, irgendjemand von uns wird seine Zeit investieren müssen ...

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Kuroi Sayuri



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BeitragThema: Re: Kleiner Innenhof   Di 5 März 2013 - 21:36

Sayuri hörte Oskar mit Genuss zu. Sie mochte es, wie er auf seine missmutige Art und Weise vom Leder zog und dabei tat, als nähme er seine eigenen Worte nicht ernst. Es belustigte die junge Frau schon ein wenig, wie er doch die halbe Wahrheit preis gab und die Marine, die nicht gerade geduldig zu sein schienen, um Kopf und Kragen brachte. Die Angelegenheit war aber alles andere als zum Spaßen, als noch ein weiterer dazu stieß. Drei gegen einen. Wie Unfair das werden würde, wenn ein Kampf ausbrach. Zumal der Typ mit den weißen Haaren arg komisch wirkte.

Und dann, als der vermeintliche Fremdling auf die Kuroi zukam, fühlte es sich plötzlich an, als würde die Zeit stehen bleiben. Dieser Moment wurde zu einem langen, gespannten Warten, in dem Arvid Sayuris -mittlerweile- zitternden Körper fest in seine Arme nahm und ihr sanft ins Ohr flüsterte, dass er sie vermisst hatte. Im ersten Moment begriff Sayuri nicht, dass es sich bei dem weißhaarigen um Arvid handelte, bis sie in diese herrlich roten Augen blickte, die ihr gegenüber doch hatte. So ließ sie ihn gewähren und ließ sich von dem Gefühl von Wärme übermannen, das mit einem kleinem, lodernden Feuerchen zu vergleichen war und die letzten Tage dabei zu vergessen versuchte. Dieses bisschen Aufmerksamkeit genügte um wieder ein wenig Glanz in ihre Augen zu bringen und den Schmerz zu isolieren, den die letzten Stunden mit sich gebracht hatten.
Aber dieser Moment, so unbeschreiblich er auch war -konnte bereits von jedem erkannt werden,- würde enden. Bereits in der Grundschule lernte man, dass es kein Paradies ohne Schlangen gibt und je süßer die Zeit, die Sayuri mit Arvid verbracht hatte, desto bitterer war der Geschmack auf ihren Lippen, als ihr klar wurde, dass das, was sie von ihrem Geliebtem hatte, mochte es noch so ungenügend sein, genau das war, was die Schönheit wollte. Mochte es noch so trügerisch sein. Und während außerhalb des Palastes Krieg herrschte, begrub Sayuri ihren Zorn der mit Arvids plötzlichen Verschwindens entstanden war und fragte sich, als seine Hand langsam zu der ihren wanderte, ob der Schönling jene Gefühle, die sie für ihn hegte, dieselben waren. - Das Gefühl einer unverdienten Leidenschaft, in der man nichts anderes tun konnte, als jenes Glück mit aller Macht festzuhalten und den Schmerz zu ignorieren. Oder ob er im Gegenteil damit seinen festen Willen bekunden wollte, als er der rothaarigen plötzlich den Ring vom Finger nahm und ihr die grausamsten Worte, zu denen er überhaupt fähig war, entgegen warf. Und wenn dem so war, diese Gefühle zum erlischen zu bringen, indem diese Liebe dem Unglück zu verurteilen schien und er nicht das notwendige Vertrauen besaß, sich einem Kampf zu stellen, der für ihn von vorne herein verloren schien, dann war diese Beziehung womöglich vom Schicksal zum Scheitern verurteilt worden.

Sayuri blickte erst auf ihre Hand, der von dem schönen Ring nicht mehr geschmückt wurde und dann zu Arvid, der voller Hohn und Spott eine andere Seite von sich preis gab. Eine die Kuroi noch nicht kannte und in dieser so kurzen wie endlosen Zeit war Sayuri plötzlich wie betäubt, auch wenn ihr Verstand noch intakt war, wenngleich im hintersten Winkel ihrer Gedanken die Gewissheit keimte, dass das was Arvid sagte, mitsamt dieses Lächelns sie umbringen würde, da kein Mensch einen solchen Augenblick ertragen und weiterleben kann, zumindest nicht unversehrt. Die Schönheit war außerstande, das, was in diesem Moment passiert war, mit irgendetwas zu vergleichen, was früher schon einmal passiert wäre. Die nun folgende Kettenreaktion, war mehr als nur absehbar und folgte wie ein Schlag. Eine Reihe entsetzlicher Erkenntnisse, der man sich nicht entziehen konnte , die zu der unvermeidlichen Schlussfolgerung führten, dass dies nicht nur ein böser Alptraum war, sondern jene Realität, vor der man nicht fliehen konnte. Dann war da nur noch Schmerz. Ein grausamer Schmerz, der nur ein blasser Abklatsch dessen war, zudem es sich in den kommenden Stunden ausbreiten würde.

Mit langsamen Schritten ging die rothaarige auf Arvid zu und blieb geradewegs vor ihm stehen. Ein letzter Blick in dem sie sich zwang all ihre Treue und ihre Liebe in einem Blick zu legen, während ihre Augen sich mit Tränen zu füllen schienen. Je mehr sie sich auf die vergangenen Worte konzentrierte, desto deutlicher erkannte Sayuri, dass das, was sie für den weißhaarigen empfand, mehr war, als sie sich vorgestellt hatte und mit unendlichem Mitleid betrachtete sie sowohl Catarina als auch Bacchus. Sie in ihrem geordneten Leben, ihren faden Existenz, in dem es keine Erschütterung gab und die nie auf den Gedanken kämen, dass es nur Sekunden brauchte, um ein Leben zu zerstören. Und Sayuri hätte Arvid erzählen können, wie es war, den "Kopf zu verlieren", was es bedeutete, wenn das Herz schmerzte, wenn er so grausam zu ihr war, oder wie es zu rasen begann, wenn er sie geküsst hatte. Sayuri könnte ihm sagen, wie es in ihr aussah, das er ihr gezeigt hatte, was es hieß jemanden zu lieben. Doch nun fühlte es sich an, als hätte Arvid die Büchse der Pandora geöffnet und alles heraus gelassen, bis auf die Hoffnung, wie Pandora es einst tat. Doch davon konnte sie ihm nichts erzählen. Weder von ihrem inneren, noch von etwas anderem. Sie wusste. Er würde ihr nicht zuhören und wo sie so vor ihm stand, hob sich langsam ihre Hand und Kuroi gab ihrem Geliebten eine schallende Ohrfeige. Dabei versuchte die Teufelskraftnutzerin ihr Gesicht möglichst ausdruckslos wirken zu lassen. Wie du willst. erwiderte sie kalt und wandte dann ihren Blick zu King Kong und seinem blonden Opfer. Wenn Sie mich nun entschuldigen würden, ich muss jetzt für immer von hier verschwinden. An den dreien vorbeigehend und Arvid keines Blickes mehr würdigend, schritt sie mit der stolzesten Haltung, zu der sie fähig war, ins Gebäude, gab dabei Oskar einen Wink, dass er mitkommen sollte und war dann auch sogleich in den dunklen Gängen verschwunden. Als Kuroi langsam eine der vielen Treppen hinunter schritt und dabei nicht versuchte zu stolpern, redete sie sich immer wieder ein, dass das, was geschehen war, Catarina, Bacchus und Oskar ausgeschlossen, die Ohrfeige jedoch eingeschlossen, nichts anderes war, als das, was die junge Frau erwartet hatte.

tbc + Oskar P. Arizona: Schlosshof

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Arvid Dreyar



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BeitragThema: Re: Kleiner Innenhof   So 10 März 2013 - 16:44

Ein weiteres Kapitel in der Existenz des Dreyars hatte nun also sein Ende gefunden. Die Historie zwischen der ehemals Verlobten Kuroi Sayuri und dem Schönling namens Arvid Dreyar, der vor Singularität nur strotzte, war wahrlich ein inniges und lukullisches Zusammenspiel zwischen Mann und Frau, wie es im Bilderbuch geschrieben war. Sie war einige der wenigen weiblichen Individuen gewesen, die der Weißhaarige nicht nur als Objekt ansah. Sayuri war mehr als das. Sie war eine Dame mit Herz, die den Knotenpunkt des Rauchers in einem ungeheurem Tempo pulsieren lies. Auch wenn er nur einige Zeit mit diesem Weibsbild verbracht hatte, wusste er eines – er hatte sie geliebt. Er hatte seine ganze Seele in diese strapaziöse Beziehung hineingesteckt und war sogar schon so weit den Bund der Ehe einzugehen. Doch wie sagt man so schön? Ein einziger Augenblick kann alles umgestalten und dies war die Begegnung mit seinem Bruder Bacchus. Dieser Mann hatte ihm einen neuen Weg geöffnet – einen Weg, welchen Arvid realisieren ließ, dass es nur eine Krone in seinem Leben gab, welche den Namen Alice trug. Durch den Beitritt zur Marine hatte der Adonis bessere Chancen genau diese Frau zu finden, welche ihm in seiner Kindheit wohl mehr bedeutet hatte, als jeder Sake und jede Zigarre auf diesem labilen und disharmonischen Planeten. Gerade als Arvid sich von der Kuroi lösen wollte, wurde er von dem Blondschopf in den Schwitzkasten genommen und eine recht kreative Aussage hatte das Mundwerk des Busenwunders verlassen. Der Schwertkämpfer mochte seine Damen also mit einem männlichen Geschlechtsorgan – einem einäugigen Aal – zwischen den Beinen? Wollte Catarina ihn etwa ermuntern? Wie nett. “Mit Penis? Lass mal tasten...“ Rapid steckte er den Ring in einer seiner Taschen und führte seine Hand nun in den Schritt der Blondine und benutzte Zeigefinger und Mittelfinger so geschickt, dass er das kleine Würstchen im Nu in der Hand halten musste. Aber Fehlalarm. Anstatt einer prunkvollen, harten Flöte verspürte der Dreyar nur etwas Weiches, welches eventuell mit ein paar kleinen Häärchen beschmückt war. “Hrmpf. Schade. War wohl nix. Aber danke für das Vergnügen Rina.“ Provokant wie eh und je, doch bevor Arvid weiter machen konnte, stand auch schon seine Verflossene vor ihm. Ihr Blick war emotionslos und kälter, als ihre Teufelskraft es eigentlich erlauben sollte. Der Dreyar blickte ihr in die Okulare, während er ihre Äuglein detailliert und zielgerecht musterte. Wie schnell konnte sich das Blatt denn wenden? Es war immer wieder faszinierend, wie sich eine opulente Liebe in solch massigen Hass umorganisieren konnte. Doch Arvid verstand, wie sich Sayuri fühlen musste. Er verstand den Schmerz, die Trauer – einfach alles und so erbrachte auch keine Reaktion als eine energische Hand seine Backe füllte. Bedrückt blickte der Weißhaarige auf den Boden. “Es tut mir Leid...Wirklich. Machs gut.“ ertönte es leise aus dem Munde. Kaum hörbar für die Anwesenden im Innenhof des Palastes. Eine exorbitante Prägnanz und Kälte breitete sich im Brustbereich des Schwertkämpfers aus. Auch ihm war es nicht einfach gefallen in so einer nüchternen und unsentimentalen Art und Weise die Beziehung zwischen den Beiden zu beenden. Er hatte schon lange realisiert, dass er durch diesen Schritt einen weiteren wichtigen Menschen verlieren würde und somit auch seine geliebte Sayuri nie wieder sehen würde – und wenn die Beiden sich wiedersehen würden als Feinde, auf einem Schlachtfeld zwischen Marinesoldaten und Freibeutern. Es schmerzte. Es schmerzte ungeheuerlich, doch Arvid konnte nichts anderes tun, als einen kühnen und lockeren Ausdruck auf seine Physiognomie zu legen. Keiner sollte sehen, wie kummervoll und peinigend es dem Raucher ging – denn Männer weinten nicht. Männer waren stolze und starke Wesen, welche jede Hürde mit Bravur lösten und Arvid war genau solch ein Maskulinum. So konnte man das Buch „Kuroi Sayuri“ also schließen. Während sie sich mit „Mr. Vogelnest ohne Vogel“ langsam vom Schauplatz entfernte, streckte der Dreyar seinen Arm zur Seite, um Bacchus und Catarina von der Verfolgung zurückhalten. “Lasst sie. Ich will nicht, dass Sie noch mehr leidet. Lasst uns Al Nair finden...“ In einer normalen Situation würde der Schönling sein Herz nun hemmungslos mit Sake füttern, doch ein neuer Lebensabschnitt bedeutete auch, dass er einen anderen Weg finden musste, um seinen Kummer zu vergessen. Seine Kindheitsfreundin Alice zu finden hatte nun die größte Priorität. Arvid wollte Al Nair zusammen mit seinem Bruder Bacchus und eventuell auch mit Catarina vernichten und ihm die Hölle auf Erden heiß machen, damit der Name des Weißhaarigen sich verbreitete. Der humorvolle, lustige Arvid, der immer für einen Spaß zu haben war und ab und an infantile Spielchen spielte war nun Geschichte. Stärke, Macht und Ruhm waren nun die Dinge, nach welchen der Raucher strebte. Immer wieder packend was einzelne Momente anrichten konnte. Gefühlskalt und ohne Worte packte er erst die Blondine, welche er kurze Zeit in den Schritt gefasst hatte und anschließend seinen Saufkumpanen und Bruder Bacchus, als sich die untere Körperhälfte des Weißhaarigen auch drastisch begann in Rauch zu verwandeln. “White Rocket.“ ertönte es leise und emotionslos aus seinem Mundwerk, als er mit Rina und Bacchus in den Armen, mit drastischer Geschwindigkeit, den Palast verließ.

TBC: ???
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