StartseiteSuchenTeamAnmeldenLogin
»yo, wanna join?«
»Gerüchteküche«


»LATEST POSTINGS«

» Spam~
Heute um 21:35 von Bryan

» News: November 2017
Heute um 20:14 von Escanor Lionheart

» Die Wälder
Heute um 20:01 von Gamemaster

» Die Strände
Heute um 20:01 von Gamemaster

» Die Steilküste
Heute um 20:00 von Gamemaster

» Der Palmenhain
Heute um 20:00 von Gamemaster

» Das Land
Heute um 20:00 von Gamemaster

» Höhlen
Heute um 19:59 von Gamemaster

» Das Geröllfeld
Heute um 19:59 von Gamemaster

» Das Hochplateau
Heute um 19:59 von Gamemaster

»crews«

Piratenbanden








Divisionen





Abteilungen

Truppen


Andere




Austausch
 

Writing Contest: Juni 2013

Gast

avatar


BeitragThema: Writing Contest: Juni 2013   Fr 14 Jun 2013 - 12:57

•• Writing Contest: Juni 2013 ••
Zum 14. Writing Contests des Forums hier noch einmal die Erklärung:
    Es handelt sich um ein monatliches Special. Wir geben euch ein Thema vor, zu dem ihr einen Text schreiben könnt. Ihr schreibt dort wie im Rpg mit eurem Charakter und versucht das vorgegebene Thema so weit wie möglich zu integrieren.
    Jeder User hat bis zum Ende des Monats Zeit, seinen Beitrag zu schreiben und per PN an den SW BRIEFKASTEN (!) zu senden. Voraussetzung dabei ist, die Angaben zum Thema des Textes einzuhalten! Eine Geschichte muss mindestens 500 und maximal 2.000 Wörter beinhalten! Viel wichtiger sind hier Qualität und Originalität.
    Gewertet wird nur bei mind. 4 Einsendungen, ab 6 Einsendungen gibt es Plätze 2 und 3.

Das Thema dieses Monats lautet Der erste Kuss. Schreibe eine Kurzgeschichte über deinen Charakter im Bezug auf das Thema. Wie stellte euer Charakter sich während dieser neuen Erfahrung an? Welche Umstände haben dazu geführt, was ist ihm zugestoßen und wie meisterte er dieses aufregende Erlebnis?

Jeder Teilnehmer erhält 10 Exp!
Der Einsendeschluss ist wie immer am Ende dieses Monats.

Viel Spaß dabei! Smile
Nach oben Nach unten
Gast

avatar


BeitragThema: Re: Writing Contest: Juni 2013   Fr 14 Jun 2013 - 12:59

•• Belohnungen ••
1. Platz: Belohnung im Wert von bis zu 60 Exp.

2. & 3. Platz nur bei mind. 6 Teilnehmern:
2. Platz: Belohnung im Wert von bis zu 40 Exp.
3. Platz: Belohnung im Wert von bis zu 30 Exp.
Nach oben Nach unten
Gast

avatar


BeitragThema: Re: Writing Contest: Juni 2013   Mo 8 Jul 2013 - 16:38

1. Platz: Airen Yllias
50 Doriki

2. Platz: Bacchus
Lvl. 1 Technik

3. Platz: Vincent Maze
30 Exp

Meldet euch in euren Updates um die Preise zu erhalten!

Hier der Siegertext von Airen Yllias:
First Kiss
...and when I'm old and gray, I'll still remember that day,
when I looked into the sun and my mind was blown away.



Es war einmal ... So beginnen sie immer, Geschichten von Ruhm, Liebe und Heldentum. Doch ich war weder ein Held, noch suchte ich Ruhm oder gar die große Liebe. Ich, Airen Aestus Yllias, war ein gewöhnlicher Junge zu ungewöhnlichen Zeiten. Ich lebte in einer großen Stadt im Königreich Lvneel, jene, die heute nicht mehr auf den Karten verzeichnet ist. Ein Bürgerkrieg riss die eigenen Mauern nieder und verdarb das eigene Volk, doch das war lange vor diesem magischen Sommer, an den ich mich wohl noch als alter Mann erinnern werde. Die Stadt lag im Frieden und ich? Ich war da gerade mal vierzehn oder fünfzehn Jahre alt, also noch richtig grün hinter den Ohren und ein kleiner Rotzlöffel, der sich seinen Eltern widersetzte und sich lieber im Dreck der Gassen suhlte anstatt meine Freizeit in meinem ordentlich eingerichteten Zimmer und zwischen den ganzen Lehrbüchern zu verbringen. Wir hatten Geld und einen Namen, das war wichtig in unserer Stadt, denn der Adel hob sich gerne vom gemeinen Volk ab. Sie sagten immer, das Volk sei vom Adel abhängig. Doch mein Vater war der Ansicht, dass eher wir dem Volk gegenüber Verpflichtungen hatten und ihm dienen würden. Aber wisset eins: Mir war das als kleiner Junge mehr als egal. Als Kind sah ich zwischen mir und meinen Freunden keine Unterschiede. Obwohl, doch, da fällt mir eine Person ein, die für mich damals immer unerreichbar schien. Sayumi Tohsaka. Niemand wusste, woher sie kam, denn ihr Name klang in unserer Provinz eher exotisch. So fremd wie ihr Name war auch die seltsam warme Aura, die sie stets zu umgeben schien. Jeder, der ihr begegnete, musste sicher gefühlt haben, wie sie einen innerlich berührte. Oder ging es nur mir so? Sie war wie die Sonne, atemberaubend, wärmend, so nah und doch unerreichbar. Und immer wenn sich ihre Lippen bewegten, hörte ich sie leise, unverständliche Worte in meinem Kopf flüstern. Ihre Stimme, melodisch und sanft, ja, gar engelsgleich. Mit Eleganz setzte sie einen Fuß vor den anderen und wirkte neben den verwöhnten Prinzesschen, die ich aus meinem Viertel der Stadt kannte, wie eine richtige Königin. Und das obwohl sie die abgetragenen Kleider ihrer Schwester trug und jene selten sauber waren. Ihr Lächeln hatte sich, als ich es das erste Mal sah, in meine Gedanken gebrannt und ist dort bis heute eine Wunde, die nicht heilen will und sich immer schmerzlich bemerkbar macht, wenn ich die Augen schließe. Ein schöner, bittersüßer Schmerz. Warum das unvergessliche Lächeln einer Frau wie ihr so unerträglich sein kann? Nun, weil ich weiß, dass ich es wohl nie wieder sehen werde...

Das erste Mal traf ich auf Sayumi - Nein, eigentlich kannte ich sie schon, seit ich denken konnte. Sie war immer mit uns, also Duke, Amon, Ophelia und Avan auf den Straßen, in den Wäldern und vorallem am Fluss unterwegs. Für uns gab es keine Grenzen, wir wollten alles erkunden, uns von unserer Fantasie in fremde Welten entführen lassen und einfach Kind sein. Natürlich, Sayumi war schon damals etwas Besonderes gewesen, jedoch hatte ich schon recht früh die Hoffnung aufgegeben, dass ihr Herz eines Tages im Einklang mit meinem schlagen würde. Nur hin und wieder, wenn ich mich durch den Schein meiner Sonne ermutigt fühlte, ergriff ich die Initiative und tat absolut dumme Dinge, nur um Sayumi beeindrucken zu können. So auch das eine Mal, als ich auf das Dach eines Hauses kletterte. "Das schaffst du doch nie!", rief Amon, während mir der Rest unserer Truppe gespannt zusah. Ein großer Schmetterling von seltener Schönheit hatte sich auf die Spitze eines Wetterhahns niedergelassen und wartete nur darauf, von mir gefangen zu werden! Über die gesamte Wiese hatten wir die schimmernden, regenbogenfarbenen Flügel gejagt und nun war ich so kurz davor, den Schmetterling zwischen die Finger zu bekommen. Langsam näherte ich mich dem noch immer ruhenden Tierchen, bis ich es zwischen beiden Händen einschließen und Mein nennen konnte. Stolz hielt ich meine Hände nach oben und hörte Duke nur noch "SUPER!" rufen, als ich auch schon das Gleichgewicht verlor und vom Dach fiel. Nach meinem Freiflug beförderte mich die denkbar unsanfte Landung direkt in eine Welt der Dunkelheit, in der ich weder wusste, wo ich war, noch irgendwie meine Gliedmaßen zu spüren vermochte. Nur langsam kam ich wieder zu mir, hörte meinen eigenen Herzschlag und die zunehmend lauter werdenden Stimmen meiner Freunde. "Kannst du dich bewegen?" Ich versuchte es. "Zum Glück, er atmet noch." Tat ich das? "Seht, er wacht auf!" Das erste, was meine Augen wahrnahmen, waren die erleichterten Gesichter meiner Freunde. "Wie heißt du?", fragte Amon zur Sicherheit. Schmerzerfüllt richtete ich mich auf, blickte einen nach dem anderen an und nickte Amon dann zu: "Airen. Und wir hatten einen Schmetterling bis auf das Dach gejagt." Sayumi krallte sich an ihrem Kleidchen fest und plusterte ihre kleinen, zartroten Bäckchen auf. "Hey! Du hättest dabei umkommen können!" Mit großen Augen drehte ich mich zu ihr um und antwortete ihr lediglich mit einem verwirrten Gesichtsausdruck. "Was?!", fragte sie entsetzt. "Wer bist du?", erwiderte ich daraufhin. Natürlich wusste ich, wer sie war und auch Amon sowie Duke kauften mir nicht wirklich ab, dass ich sie jemals vergessen konnte, doch Sayumi war kurz vor'm platzen. "Wer ich bin?!" Sie machte einen Schritt zurück, während ich gänzlich aufstand und in schallendes Gelächter ausbrach. "Du hättest dein Gesicht sehen sollen, Sayu-chan." Das fand sie, im Gegensatz zu mir, absolut nicht lustig. "... du ... du ... DU VOLLIDIOT!" Erschrocken hob ich mein Haupt an und streckte meine Hand nach ihr aus. "W-woah. Tut mir leid, ich könnte dich doch nie-" Noch mitten im Satz unterbrach sie mich. "Du bist so ein Idiot und du wirst auch immer einer bleiben. Ich hasse dich." Und schon verschwand sie mit schnellen, wütenden Schritten. Duke wollte gerade noch einschreiten und sie irgendwie beruhigen, doch Sayumi ließ, wenn sie erstmal Feuer gefangen hatte, sich so schnell nicht mehr besänftigen. Ja, sie hatte durchaus Temperament. Seufzend blickte ich auf meine andere, geschlossene Hand herab und spürte, wie etwas in ihr kitzelte, bevor ich den zuvor gefangenen Schmetterling wieder an die frische Luft ließ. "Er lebt noch? Unfassbar.", sagte Amon aufgeregt und wollte den Schmetterling begutachten, als jener auch schon mit dem Wind gen Freiheit flog. "Wah...? Was machst du?", fragten sie mich beinah zeitgleich, doch um eine Antwort darauf zu erhalten, mussten sie schon Gedanken lesen können. [Verdammt. Ich hatte ihn nur fangen, weil sie ihn unbedingt haben wollte.]

Die Tage vergingen, die Unruhen im Volk wurden größer doch meine einzige Sorge drehte sich allein um Sayumi und dass ich sie schon zu lange nicht mehr gesehen hatte. Sie war wohl wirklich sauer auf mich gewesen. Ob ich mich bei ihr entschuldigen sollte? Ja, aber bis ein sturköpfiger kleiner Junge wie ich das begriffen hatte, war es schon zu spät. Denn heute würde ich sie zum letzten Mal sehen. Nachdem ich meinen Stolz also überwunden hatte, stürmte ich energiegeladen aus unserem Haus und machte mich auf direktem Wege in die unteren Bezirke, in denen Sayumi mit ihrer Familie lebte. Doch was mich noch vor den Bezirken erwartete, machte mir einen gewaltigen Strich durch die Rechnung: Ritter drängten aufgebrachte Menschen zurück, Steine flogen und man hörte den Hauptmann der Stadtwache nur noch Befehle verteilen. Was zum Teufel war los?, dachte ich mir. Offenbar plante der Adel, die Bezirke abzusperren und wirklich die Bevölkerung von einander zu trennen. Doch das sollte nicht mein Problem sein - zumindest NOCH nicht. Klein und beweglich wie ich war, stahl ich mich durch die Menschenmengen hindurch bis in den unteren Bezirk und nahm meinen ursprünglichen Weg wieder auf, bis ich endlich Sayumi's Zuhause erreicht hatte. Doch auch hier schien nichts mehr normal: Sayumi's Vater belud gerade einen großen Holzkarren mit dem gesamten Hab und Gut, das sie hatten und sie selbst saß einsam auf der Treppe vor ihrem Haus, starrte mich mit leeren Augen an und sah davon ab, auch nur irgendwas zu mir zu sagen. Stattdessen stand sie auf, als ihr Vater sie rief und ging, scheinbar völlig geistesabwesend, an mir vorbei. "Ich bin nur gekommen, um mich zu entschuldigen!", sagte ich, hörbar verwirrt und außer Atem. Sie drehte sich um. "Ich sagte doch, du bist ein Idiot." Vollkommen unerwartet griff sie nach meiner Hand und schmiegte sich anschließend an meinen Körper. Komplett überfordert mit der Situation, begann meine Haut unter dem zunehmend schneller werdenden Trommeln meines Herzens zu beben und mein Atem folgte ebenfalls dem wilden Trommelschlag ... Bis er mir geraubt wurde. Zart fühlten sich ihre Lippen an, als sie sie sanft auf meine gelegt hatte und diesen kurzen Moment wie eine halbe Ewigkeit erscheinen ließ. Ich wusste nicht, warum sie das tat, ich hatte auch keinerlei Kontrolle mehr über meinen Körper, ganz zu schweigen von den gemischten Gefühlen, die diese noch nie empfundene Sensation in mir auslösten. Doch eines wusste ich mit Sicherheit: Ja, ich war ein Trottel. All die Zeit über hatte ich ihre permanente Nähe zu mir für selbstverständlich gehalten und nicht bemerkt, wie sehr sie sich um mich sorgte und wie sehr ihr etwas an mir lag. All die Zeit über dachte ich, ich würde mich nur an meiner Sonne verbrennen, ohne zu merken, dass mich ihr warmes Licht willkommen hieß. Meine andere Hand suchte ihre, meine Gedanken waren wie weggeblasen und dieser Kuss, den sie mit ihrem Temperament paarte und mit dem sie mich deutlich spüren ließ, was sie für mich empfand, wurde von Sekunde zu Sekunde intensiver.

Ich merkte nichtmal, wie sie sich schweren Herzens von meinen Lippen löste, ihre Hände sanft aus meinen zog und mich mit einem weiteren, simplen Kuss auf die Stirn und einem leisen "Leb wohl." auf der Straße stehen ließ. Meine Knie zitterten, mein Kopf vermochte keinen klaren Gedanken zu verfassen und meine Augen sahen nur noch Sayumi's trauriges Lächeln, das sie mir schenkte, während sie sich auf ihrem Weg aus der Stadt mehrmals zu mir umgedreht hatte. Erst als sie gänzlich aus meinem Sichtfeld verschwunden war, gaben meine schwachen Beine nach und rissen mich zu Boden. [Verdammt.] Blut tropfte auf das Pflastergestein, nachdem ich meine Faust in den Boden gerammt hatte. [Verdammt!]

Wie ich wenig später erfuhr, wurden die Bezirke des Adels tatsächlich für das gemeine Volk gesperrt und abgegrenzt vom Rest der Stadt. Sayumi's Vater musste schon frühzeitig erkannt haben, dass die Unruhen kein Ende finden würden und die Uneinsichtigkeit des Adels die Sicherheit innerhalb der eigenen Mauern bedrohte. Hätte ich damals gewusst, was mich noch erwarten würde, hätte ich den warmen, führenden Lichtstrahlen meiner Sonne hinterher gejagt und diese Stadt ebenfalls verlassen. Doch die Realität sah anders aus und ich wollte nicht mehr länger spielen und die Freiheit genießen, sondern den Frieden wahren und Teil des Ritterordens werden, um die Stadt wieder sicher zu machen und ... um die Sonne hinter den dunklen Wolken, von denen sie vertrieben wurde, wieder zu sehen.

Heute bin ich kaum noch ein Mensch und mein Herz wird höchstens von einem Energiekern erwärmt, doch dieser Kuss, dieses Mädchen, die Erinnerungen daran ... lassen mich nie vergessen, wer ich einst war und dass hinter dem ganzen Stahl noch immer ein wenig Menschlichkeit steckt, die sich nicht vertreiben lässt.

Leb wohl, Sayumi.




Now I live my life in shade and I'm married to the moon
...the sun of my childhood is surely warming someone new.


Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Writing Contest: Juni 2013   

Nach oben Nach unten

Seite 1 von 1