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Writing Contest: Dezember 2013

Gast

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BeitragThema: Writing Contest: Dezember 2013   Di Dez 10, 2013 12:02 pm


•• Writing Contest: Dezember 2013 ••
Es handelt sich um ein monatliches Special. Wir geben euch ein Thema vor, zu dem ihr einen Text schreiben könnt. Ihr schreibt dort wie im Rpg und versucht das vorgegebene Thema so weit wie möglich zu integrieren.
Ihr müsst nicht aus der Sicht eures Charakters schreiben. Allerdings sollte der Text dennoch in irgendeiner Verbindung zu der Figur stehen, selbst wenn es sich bei dem Erzähler nur um einen ihrer Verwandten handelt!
Jeder User hat bis zum Ende des Monats Zeit, seinen Beitrag zu schreiben und per PN an den SW BRIEFKASTEN (!) zu senden. Eine Geschichte muss mindestens 500 und maximal 2.000 Wörter beinhalten! Viel wichtiger sind hier Qualität und Originalität. Gewertet wird nur bei mind. 4 Einsendungen, ab 6 Einsendungen gibt es Plätze 2 und 3.

Das Thema dieses Monats lautet Eine andere Perspektive. Schreibe einen Text aus der Sicht eines anderen Charakters, vielleicht eines NPC's, der deinen Charakter bei einer beliebigen Situation miterlebt. Schildert, wie er auf den Menschen wirkt und was dieser von ihm hält und von ihm denkt.

Jeder Teilnehmer erhält 10 Exp!

Viel Spaß dabei! Smile
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Gast

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BeitragThema: Re: Writing Contest: Dezember 2013   Di Dez 10, 2013 12:06 pm


•• Belohnungen ••
1. Platz: Belohnung im Wert von bis zu 60 Exp.

2. & 3. Platz nur bei mind. 6 Teilnehmern:
2. Platz: Belohnung im Wert von bis zu 40 Exp.
3. Platz: Belohnung im Wert von bis zu 30 Exp.
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Shiro
[Marine] Mannschaftler

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EXP : 1334
Beiträge : 6607

BeitragThema: Re: Writing Contest: Dezember 2013   Di Dez 10, 2013 2:44 pm

kann ich das aus der Sicht von Shiros Haustier schreiben? Very Happy

_________________

Shiro | Shun
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Gast

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BeitragThema: Re: Writing Contest: Dezember 2013   Di Dez 10, 2013 2:45 pm

Das wäre mal sehr interessant Very Happy
Fragen demnächst bitte per PN Wink
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Gast

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BeitragThema: Re: Writing Contest: Dezember 2013   Do Dez 19, 2013 4:29 am

Es sind noch keine Beiträge eingegangen. Wäre schön wenn sich noch der ein oder andere beteiligt, damit es diesen Monat nicht so leer ist! Smile
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Loki C. Lionsgate



EXP : 9
Beiträge : 2216

BeitragThema: Re: Writing Contest: Dezember 2013   Do Dez 19, 2013 5:50 pm

ich schick meins eh spät ein, aber kommt. Smile
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Knife

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EXP : 221
Beiträge : 281

BeitragThema: Re: Writing Contest: Dezember 2013   Sa Dez 21, 2013 2:45 pm

Azuka schrieb:
Es sind noch keine Beiträge eingegangen. Wäre schön wenn sich noch der ein oder andere beteiligt, damit es diesen Monat nicht so leer ist! Smile

Stimmt so ja auch nicht mehr, aber wenn ihr nur sporadisch&recht selten in den Account schaut... ^^
Wettbewerbsbeiträge gehen ja immer noch an den SW-Briefkasten...

_________________

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Catarina
Catarina

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EXP : 2431
Beiträge : 11008

BeitragThema: Re: Writing Contest: Dezember 2013   Sa Dez 21, 2013 2:53 pm

Abgabetermin: 31. Dezember
Eingegangen: 11


Was ist los Leute? Hab ihr keine Lust etwas zu gewinnen? Wink


Zuletzt von Catarina am Fr Jan 03, 2014 10:26 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Hijikata H.F. Tōshirō
[Marine] Offizier

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Beiträge : 4966

BeitragThema: Re: Writing Contest: Dezember 2013   Sa Dez 21, 2013 2:55 pm

Doch doch, mein Beitrag sollte heute noch eintreffen =)

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    Theme  |  Battle
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Motoko Kusanagi



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Beiträge : 320

BeitragThema: Re: Writing Contest: Dezember 2013   Sa Dez 21, 2013 2:59 pm

Sagt euch der Begriff Torschlusspanik was? xD

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Aktuelles Outfit & Inventar:
 
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Catarina
Catarina

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Beiträge : 11008

BeitragThema: Re: Writing Contest: Dezember 2013   So Dez 29, 2013 6:00 pm

Damit es auch zweit und drittplatzierte gibt braucht es noch mindestens zwei weitere Teilnehmer. Wo seid ihr fleißigen Schreiberle? ;3
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Danco

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BeitragThema: Re: Writing Contest: Dezember 2013   Mo Dez 30, 2013 12:56 am

So, done. Smile Das Opfer jedoch wollte ich euch mal nicht antun. Very Happy

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Danco

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Beiträge : 318

BeitragThema: Re: Writing Contest: Dezember 2013   Fr Jan 03, 2014 3:42 pm

push - wie viele Einsendungen sind es nun insgesamt?
Ich weiß, dass ich zmd der 5. war Very Happy

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Melou

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Beiträge : 36

BeitragThema: Re: Writing Contest: Dezember 2013   Fr Jan 03, 2014 9:56 pm

also mindestens 6 werden es schon sein Smile

_________________

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Catarina
Catarina

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EXP : 2431
Beiträge : 11008

BeitragThema: Re: Writing Contest: Dezember 2013   Fr Jan 03, 2014 10:26 pm

11 Stück. Es wird also auch einen zweiten und dritten Platz geben. Smile
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Gast

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BeitragThema: Re: Writing Contest: Dezember 2013   Do Jan 09, 2014 12:00 pm


1. Platz: Alice
Lvl. 2 Technik

2. Platz: Danco
30 Doriki

3. Platz: Knife
20 Doriki

Meldet euch in euren Updates um die Preise zu erhalten!

Der Siegertext von Alice:


•• Writing Contest: Dezember 2013 ••
Eine andere Perspektive



Knockout
Surgeon Assistant of Death




Oi Oi – welch herrlicher Morgen! Genau richtig, um seinen Vorgesetzten die Hölle auf Erden zu bereiten oder ein paar armen Soldaten den Schrecken ihres Lebens einzujagen. Yeah! Das durchtrieben Grinsen auf den Lippen des Arztes zeugte von seiner blendenden Laune, die blutroten Augen funkelten neckisch. Alice hatte ihm verboten den Neulingen Angst zu machen, beim letzten Mal wäre er dafür beinahe über Bord gegangen, dennoch konnte er die Finger nicht still halten. Weswegen sollte man sonst Arzt werden? Etwa um anderen Menschen zu helfen? Naww. Sie ein bisschen zu ärgern konnte doch weitaus mehr Spaß mit sich bringen!
Mit einem „Hallöchen Chef“ stieß der Rotschopf die Türe zum Behandlungszimmer auf und wäre dabei fast von Alice‘ giftigem Blick ermordet worden. Doch inzwischen hatte Knockout sich auf die strenge Ärztin eingestellt und war geübt darin, ihr auf die Nerven zu fallen, ohne dabei von tieffliegenden Skalpellen aufgespießt werden. Nun konnten sie einander auf Augenhöhe terrorisieren. „Deine gute Laune bereitet mir Sorgen …“, sprach die DeFiore, während sie flüchtig von ihrem Schreibtisch aufsah, das Misstrauen ins Gesicht geschrieben, ehe sie sich wieder den Papieren vor ihr widmete. „Ich hab bloß gut geschlafen! Also – wann machen wir uns an die Arbeit?“ „Du hast die ehrenvolle Aufgabe diese Liste hier abzuarbeiten.“ Die Schwarzhaarige hielt einen Zettel in die Höhe. „Wir haben ein Paket vom Hauptquartier bekommen und Jemand muss überprüfen, ob alles dabei ist, was ist bestellt habe.“ Ein Murren verließ die Kehle des jungen Mannes. Er hatte sich schon so sehr darauf gefreut seine heißgeliebten, kirschroten Handschuhe überzustreifen und einem neuen Rekruten Blut für die Kartei abzunehmen. Eine Verschwendung seines Talents! „Ach Boss. Du bist langweilig!“ „Kann ich mit leben." Für gewöhnlich kamen die beiden Erwachsenen recht passabel miteinander aus, doch hin und wieder stieß die professionelle Art der DeFiore ihn vor den Kopf. Mit Freuden und voller Zuversicht war er auf das Marineschiff gekommen, doch Alice sollte eine einzige Spaßbremse sein! Jedenfalls wenn es darum ging Patienten zu ‚behandeln‘. Knockout hatte bereits mehrere Male Einspruch erhoben und für sich selbst mehr Rechte eingefordert, doch ein kräftiger Klaps auf den Hinterkopf brachte ihn meist zur Vernunft. Bitter musste er sich eingestehen, dass die Ärztin ihm in Sachen Kraft überlegen war. Und das, obwohl sie als Frau eigentlich dem schwächeren Geschlecht angehörte. Eine Unverschämtheit!
Die violetten Irden der Schwarzhaarigen leuchteten verschwörerisch, als Knockout beleidigt die Arme vor der Brust verschränkte und meinte nun schmollen zu müssen, weil Alice ihm stetig Vorschriften machen musste. Dabei war es unmöglich mit dieser Frau zu diskutieren! Nein. Die Sache mit der Diskussion hatten die beiden schon öfters gehabt, nur aus irgendeinem Grund endete es immer wieder damit, dass die DeFiore auf ganzer Länge siegte. Zwei Zicken auf so engem Raum – das war nie gut gegangen. Leider überbot Alice den jungen Mann mit ihrer sturen Ader und zog daher das bessere Los. Mäh! Dabei war sie eigentlich ein ganz hübsches Ding, wenn man von den ab und zu auftretenden Temperamentausbrüchen absah. Der Rotschopf hatte schon mehrmals versucht bei seiner Chefin zu landen – nicht bloß einer Beförderung wegen, die ‚kleine‘ Diva gefiel ihm. Bisher allerdings ohne Erfolg. Mehr als ein paar Tritte und Ohrfeigen hatte er noch nicht ergattern können, die Sache mit dem ‚einen Kuss stehlen‘ hätte ihn fast das linke Auge gekostet. Ob sie wohl einen schlechten Männergeschmack hatte? Ganz sicher! Sonst würde sie dem Rotschopf längst verfallen sein und sich nicht so gut mit diesem komischen Leutnant verstehen! Wie war sein Name gleich? L- irgendwas. Lion. Lokomotive. Loca. So benahm der Typ sich jedenfalls. Er sollte gefälligst die Hände von Knockouts Angebeteter lassen! Sonst würde ihn bald ein tragischer Unfall ereilen!
Aber zurück zur Frage – wie bekomme ich sie rum? Vielleicht sollte er sie betäuben! Wozu war er denn Arzt? Genialer Einfall! In Gedanken versunken schlug Knockout die Hände zusammen und leckte sich siegessicher über die Lippen, nicht ahnend, dass die DeFiore ihn die ganze Zeit über beobachtete und ihre Züge dabei immer entnervter wurden.
Gut, er konnte sie also betäuben. Nein. Alice würde die Falle wittern. Bedauerlicherweise sah sie nicht nur recht gut aus, sie war auch noch clever. Aww – zum Glück verfügte sie nicht über die Gabe des Gedankenlesens! Das Bild von ihr in Knockouts Kopf hätte ihn einiges mehr, als bloß das Seevermögen gekostet. Er würde seine fabelhaften Gene niemals vererben können. Denn bei solchen Unverschämtheiten kannte die DeFiore nur selten Gnade. Ein paar Späße schön und gut, aber der der junge Mann hatte die Erfahrung gemacht, dass seine Vorgesetzte nicht zurückscheute, wenn es darum ging, ihm hin und wieder eine Lektion zu erteilen. Und das dann leider meist mit sehr unschönen Mitteln. Ein bisschen Blut konnte nie schaden, aber sich ruppig das Handgelenk zerdrücken lassen – no thanks! Knockout erschauderte innerlich und schnappte der DeFiore rasch den Zettel aus der Hand, welchen sie ihm nach wie vor entgegen hielt. Eine ätzende Arbeit – Listen abarbeiten. Warum übernahm die Ärztin das nicht selbst? Ach ja, weil er der Laufbursche war und sie seine Chefin, die ihn herum kommandieren durfte. Dafür hatte sie ein Händchen. Befehle zu erteilen. An ihren guten Eigenschaften als Führungskraft zweifelte Knockout nicht mehr, ihr kühler Kopf hatte schon so manche Situation gerettet. Jedenfalls wenn es um die Arbeit ging. ‚Privat‘ war die Schwarzhaarige nicht immer so gelassen, sondern fuhr ab und zu gerne aus der Haut, wenn sie die Aufgabe erhielt aufdringlichen Assistenten loszuwerden. Viel zu verklemmt das hübsche Ding. Ob sie Berufliches und Privates nicht vermischen wollte? Der Rotschopf würde es schon niemandem erzählen. Doch. Er würde vor seinen Jungs damit prahlen, dass er die Spaßbremse rumbekommen hatte und niemand würde es ihm abkaufen. Und wenn sie dann zu Alice‘ liefen, um die DeFiore selbst zu fragen, was an den Gerüchten dran war, dürfte sie alles mit ernster Miene abstreiten – tadellos. Das Weib konnte lügen ohne rot zu werden! Und danach hätte Knockouts letztes Stündlein geschlagen. Irgendwo erinnerte sie ihn mit ihrer leicht gewalttätigen Ader an ihn selbst. Nur setzte die Schwarzhaarige mehr auf ‚durchschlagende‘ Argumente, zähe Psychospielchen waren nicht ihr Ding. Guter Arzt. Böser Arzt. Harr, Dr. Jekyll! Den Spitznamen hatte die DeFiore ihm verpasst. Er selbst aber durfte ihr keinen geben. Unfair. Den Vorschlag ‚Hulk‘ hatte sie abgelehnt. Vermutlich, weil er nicht genug ladylike klang. Aber ‚Süße‘ durfte er sie auch nicht nennen. Es war unmöglich dieser Frau irgendetwas recht zu machen!
„Was zur Hölle treibst du da eigentlich?“ Knockout fuhr herum – hatte sie ihn ertappt? Konnte sie Gedanken lesen? Nein. Offenbar war Alice bloß wenig angetan von dem mangelnden Arbeitswillen ihres Assistenten, der nun gut zwei Minuten im Raum stand und vollkommen reglos die Liste anzustarren schien. „Mach dich nützlich und hör auf zu schlafen.“ „Ja Chef.“ Was musste sie auch dauernd so versessen auf Tüchtigkeit sein? ‚Was du heute kannst besorgen, das verschiebe stets auf morgen‘ – eine alte Lebensweisheit, die an der Schwarzhaarigen wirkungslos vorbei gezogen war. Nicht mal ein bisschen faulenzen konnte man hier. Sklaventreiberin!
Seufzend wollte der junge Mann sich an die Arbeit machen, öffnete das Paket mit den gesendeten Utensilien und erblickte dabei einen kleinen Zettel, ganz oben auf dem Stapel. Was war das? Prüfend nahm Knockout das Stück Papier in die Hand und las die Überschrift. „UMFRAGE – Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Arbeitsplatz?“ Absender – das Hauptquartier. War Alice dieses Ding nicht aufgefallen. Negativ. Die DeFiore schien viel zu beschäftigt mit ihren Unterlagen, als dass sie etwas bemerken würde. Hmh, sollte Knockout die Umfrage wahrheitsgemäß ausfüllen und damit sein Schicksal besiegeln? Vielleicht fand sie es nicht heraus, ein Versuch war es doch wert.

Frage Nr. 1: Welche Tätigkeit üben Sie aus?
- Assistenzarzt auf einem Marineschiff.
Frage Nr. 2: Ihr Aufgabenbereich?
- Regelmäßige Routineuntersuchungen, sowie … Laufbursche.
Frage Nr. 3: Persönliche Meinung zu Ihrer Arbeit?
- Eine Verschwendung meiner Fähigkeiten.
Frage Nr. 4: Was für ein Mensch ist Ihr Chef, in Ihren Augen?
- Eine impulsive Zicke. Versessen auf Perfektion. Launisch. Gewalttätig [zeitweilen]. Nicht kritikfähig. Stur. Aufbrausend. Unfähig eine ausgewogene Diskussion zu führen. Besserwisserisch. Reizbar. Nicht teamfähig.
Frage Nr. 5: Fühlen Sie sich unrecht behandelt?
- Ja! Ich leide unter ihren Wutausbrüchen. Sie kommandiert mich herum, als wäre ich ihr persönlicher Sklave. Alle müssen für sie springen. Niemand fragt nach meiner Meinung. Ich bin nicht mehr, als eine kleine Arbeiterdrohne.
Frage Nr. 6: Geht man auf Ihre Bedürfnisse ein?
- Absolut nicht. Ich stehe an der untersten Stelle der Nahrungskette. Ich muss Medikamente gegen meine Depression schlucken, doch sie nimmt keinerlei Rücksicht auf meine körperliche und mentale Verfassung. Ihr Arbeitswahn gewinnt die Überhand und ich bin am Ende meiner Kräfte.
Frage Nr. 7: Was könnte man verbessern?
- Alles. Die Arbeit ist eine einzige Katastrophe. Die Arbeitsbedingungen sind unzumutbar!
Fazit:
- Ich habe Panikattacken, in denen ich mir vorstellen, dass sie mich umbringt. Ich werde kündigen und mich nach diesem Erlebnis in einer Klinik behandeln lassen müssen.

Knockout stoppte und ließ zufrieden seinen Blick über die Umfrage gleiten. Endlich mal eine Möglichkeit seinem Ärger freien Lauf zu lassen, ohne gleich befürchten zu müssen, ein paar Schläge zu kassieren. Beim ersten Mal lesen schien er noch siegessicher, in der Hoffnung, Alice damit eins auswischen zu können. Beim zweiten Mal meldete sich sein Gewissen. Beim dritten Mal musste er schlucken. Er hatte gerade den Rauswurf seiner Chefin unterschrieben und das bei vollem Bewusstsein.
Die roten Augen schauten auf und glitten flüchtig zu der Ärztin hinüber. Sie saß nach wie vor an ihrem Schreibtisch und analysierte vermutlich gerade die Bluttests einiger Soldaten. Sie war ein unverbesserlicher Optimist und darauf versessen stets ihr Bestes zu geben. Auch wenn Knockout ihren Arbeitswillen nicht teilte, so musste er doch erkennen, dass die DeFiore einiges von ihrem Beruf verstand und er bisher noch niemand fähigeren getroffen hatte. Ihr Verlust wäre ein schwerer Schlag. Und außerdem – Er hatte sich nun schon so oft daneben benommen. Alice kümmerte sich vielmehr um ihren Job, als um den jungen Mann. Und warum? Weil andere Menschen eher ihre Aufmerksamkeit benötigten, als der kerngesunde Assistent. Sie hätte ihn bereits so oft feuern können, genügend Anlässe waren gegeben. Doch sie tat es nicht. Stand sie vielleicht heimlich auf ihn?
Nein. Sie musste erkannt haben, dass Knockout, trotz zahlloser Macken, eigentlich gar kein so übler Kerl war. Er hatte seine Fehler, das musste er zugeben. Aber wer war denn schon perfekt? Alice nicht. Aber das störte niemanden. Sie gab sich alle Mühe das zu tun, was sie ab besten konnte – Leben retten. Und das war das einzige, was dabei zählte. Schmunzelnd ließ der junge Mann seinen Blick ein letztes Mal über das Geschriebene fliegen, dann zerriss er die Umfrage und warf sie in den Papierkorb. Er konnte nicht riskieren, dass man ihm einen anderen Vorgesetzten zuteilte. Vielleicht würde der neue ihn nicht so häufig in die Seite boxen, aber trotz ihrer negativen Eigenschaften war Alice ein außerordentlich fürsorglicher und gütiger Mensch, der es niemals wirklich böse meinen würde. Und mal im Ernst: Man ließ sich doch wirklich viel lieber von einer hübschen jungen Frau behandeln, als von einem dicklichen alten Mann!
„Bist du schon fertig?“ „Ah. Nein noch nicht.“ „Was stehst du dann da rum? Na los, mach dich nützlich.“ Ein Lächeln huschte über die Lippen des Rotschopfes. „Ai Ai Chef!“

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