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Hafen von Media

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BeitragThema: Hafen von Media   Di 6 Dez 2011 - 17:39

» Hafen von Media

Dies ist wohl der Sammelpunkt aller Arten von Menschen. Reisende, Fischer, Frachtschiffe und vereinzelt Piraten verirren sich auf diese Insel. Schon hier stehen Fotografen und hoffen auf ihr glück eine Toppstory zu erhaschen. Wenn jemand also Aufsehen erregen will, wäre diese Stelle schonmal ein guter Anfang.



[First Post]


Nach einer Langen Reise kam Epochi endlich auf Media´s Hafen an. Er durfte auf einem Frachtschiff arbeiten und dafür bekam er auch diese mitfahrt "bezahlt" Und sein Traum Piratenköni zu werden sollte sich hier auf dieser Insel erfüllen, wenn man aufsehen erreichen wollte brauchte man hier nur etwas unruhe verbreiten. lächelnd sah Epochi zum Kapitän und winkte ihm. "Vielen dank das sie mich mitg"enommen haben aber ab jetzt will ich meinen weg gehen. Ich werde ihre freundlickeit nie vergessen." und schon nahm er seinen rucksack der voll mit Proviant war. und schleuderte seinen arm. Das Schiff hatte noch garnicht richtig anker gesetzt doch die Gummikraft des Jungen erlaube ihn sich an einer Laterne festzuhalten und ran zu ziehen. Als Epochi nun seine dehnungskräfte Präsentierte Fotografierte ndie ersten schon dieses Schauspiel. Spielerisch und federleicht fing er sich ab und sofort standen eine Menge von Autoren um ihn herrum und baten ihm um ein Interview. Epochi konnte garnichts von den Fragen verstehen, da einfach viel zu viel dazwischen geredet wurde. Also nichte er nur und meinte Großspuhrig. "Mein Name Ist Epochi Silver!" mehr sagte er nicht ehe er sich aus dieser Gruppe mit einer Gekonnten Arm schleuder befreite. so landete er wieder einige Meter von ihnen entfernt und lief los. Viele der Auoren finge nschon an ihre Story zu schreiben und ein Bild des Jungen war schon mehreremale vervielfacht.

tbc: DIe Bar
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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Sa 10 Dez 2011 - 21:31

BB : Offenes Meer

Stereo trat aufs Land , um genauer zu sein auf den Hafen der Insel und sah sich um , durch die ganzen Fotografen und ähnliches fühlte sich der Polarfuchs jedoch eher wie auf dem Roten Teppich oder ähnliches , es war nicht einmal was passiert und ein wahres Blitzlicht gewitter prasselte auf ihn nieder , schützend hielt er den Arm vor die Augen und linste an diesen vorbei. " Ich ... will hier wieder weg ..."
Meinte er nun und lächelte ein wenig verunsichert.
War seine Frisur so auffällig odr wurde hier jeder Reisende mit solchen ...
Paparazzi angriffen empfangen , er sah zu dem Schiff und rannte dann einfach los , quer durch die Fotografen , wäre ja noch schöner wenn er sich mit diesen aufhalten würde.
Er wartete nur den Moment bis der Rest der Crew da war dann stürmte er los , ohne Rücksichtauf verluste durch die Fotografen ins innere der Insel.

TBC : Die Hauptstraßen von Media
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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Sa 10 Dez 2011 - 21:46

Auch Lestat verließ so bald wie er es nur konnte das kleine Schiff und fand sich in der hochmodernisierten Stadt wieder. Aus jeder Richtung donnerten die Blitzlichter auf den jungen Mann ein und dies verwirrte ihn reichlich. Ohne sich wirklich aufgrund der vielen hellen Lichter und den schrecklichen Lärm der schreienden Menschen orientieren zu können ,versuchte Lestat auszumachen wo sich seine neuen Kameraden befanden. Im Endeffekt konnte er jedoch lediglich Stereo ausmachen welcher sich geradewegs durch die Massen kämpfte "HEY WARTE!!" schrie er ihn laut hinterher und rannte den etwa gleichaltrigen nach. "ICH HOHL IHN SCHNELL ZURÜCK!" Dies war das letzte was die anderen der Crew für's erste von Lestat hören sollten ,denn bereits nach einigen Sekunden war er innerhalb der Menschenmasse unauffindbar. Nur Leider war dies auch der Fall bei Stereo welcher es irgendwie geschafft hatte aus dem Blickfeld des Diebes zu entkommen. Der sprintende Lestat wurde also wieder langsamer bis er schließlich vollkommen zu Stand kam. Suchend blickte er sich um "Verdammt wo ist er hin?" Nachdem er sich schließlich eine Minute in der nahen Umgebung des Hafens umgesehen hatte sagte irgendetwas in Lestats Gedanken er solle in Richtung Hauptstraße gehen. Es war als ob ihn eine Kraft leiten würde und genau auf Stereo deuten. War Lestat Möglicherweise zu einen Menschlichen Radar mutiert oder war es doch nur purer Zufall die ihn dort hinleitete?

TBC: Hauptstraße von Media
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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Sa 10 Dez 2011 - 23:07

Cf: Offenes Meer

An der Insel angekommen bemerkte Drake ein richtiges Blitzgewitter. So etwas hatte er zuvor noch nie gesehen, weshalb er es recht aufregend fand. "Naja, dann werde ich auch mal auf die Insel gehen.." Stereo und Lestat betraten als erstes die Insel, und wurden direkt von den Leuten mit den Kameres bomadiert. Als dann auch Drake näher kam richteten sie die Ptofile der Kameras in seine Richtung. Mit einem freundlichen grinsen lief Drake weiter. Hier und da mal gewunken, und schnell weiter. Doch er merkte schnell das er da nicht so leicht durchkommen würden. Denn je weiter er lief, desto mehr Paparazis waren da. Drake überkreuzte seine Arme und lies nach und nach Federn aus seinen Händen erscheinen, die die Paparazos sanft weg stießen. "Schnell kommt!" rief er zu den verbliebenen Mitgliedern und warf seinen Blick nach hinten. Denn lange konnte er die Mengen nicht auf die Seite drücken ohne sie zu verletzen..

Tbc: Hauptstraße von Media
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BeitragThema: Re: Hafen von Media   So 11 Dez 2011 - 17:00

cf.Meer

Jay ging nach Drake,Stereo und Lestat vom Boot,ein kleines Grinsen strich über sein Gesicht als die Leute auf ihn zu gerannt kamen und fragten ''Wer sind sie und wo kommen sie her,doch am wichtigsten ist was wollen sie werden''.Laut sprach Jay und grinste dabei ''Ich bin Jay Silver und ich werde das One Piece finden und eine neue Ära als Piratenkaiser einleiten'' nun drängelte er sich an die Leuten vobei denn anderen hinterhei wobei er seinen Hut richtig rückte.Die Leute der Insel blickten ihm fragend nach notierten alles auf Blöcke und drang nun zu denn anderen Crewmitgliedern auf denn Pelz.

TBC:Hauptstraße
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BeitragThema: Re: Hafen von Media   So 11 Dez 2011 - 18:52

Raiden ging nach ihn von bord und sah sich um in Media er sah den medien rummel und war erstaunt alls er hört was jay sagte war er faszinirt davon sah dan die reporter und ging ihnen nach alls dan die reporter ihn fragten wer er ist was er vor hat und woher erkommt antwortet er mit Überzeugter stimme. " ich bin Raiden und ich werde ein,al der mächtigste schwertkämpfer der welt sein. ich komme vom east blue" Er lächelte breit und ging nun den anderen hinter her. Die reporter shcauten auch deismal komish notierten alles und wendeten sich anderen zu. Er ging nun jay hinterher doch immer mit einer hand am schwertgriff den er kannte diese umgebung nicht und war mistrauisch

Tbc. Haupstraße

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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Di 3 Jan 2012 - 15:08

Cf:Marktplatz

Jay rannte nun schon fasst,wobei er seinen Hut festhielt damit er nicht wegflog.Langsam kam der Hafen insicht und Jay drängte sich durch die Massen und die 10 Minuten die er gebraucht hatte zum Hafen,waren genug gewesen um zu sehen das ihr Schiff schon da war.Nun sah Jay Violett und winkte ihr zu während er auf das Schiff zeigte um anzu deuten das sie dahin kommen sollte.Ja es war soweit sobald alle da waren würde das größte Abenteuer der Daimond Smiley Piratenbande los gehen auf dem Weg zu ihren Zielen.
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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Di 3 Jan 2012 - 15:22

RAiden war nun auch fast am hafen und auch dieser rannte er wurde kurtzzeitig aufgehalten von leuten und ferlor dan jay aus den augen alls er ihn dan doch an seinen hut erkannte war er schon fast bei ihm alls er da violet deutete war er wieder bei ihm und sie gingen zum hafen er war sehr aufgeregt auf das abenteuer

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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Di 3 Jan 2012 - 15:28

Jay sah nun Raiden neben sich und lief zum Schiff er fasste es an Der Statue an und strechelte sie,wobei er zu Hoju sprach ''Ist es nicht schön Hoju,so werden wir unsere Reisen beginnen''.Doch Jay sein magen fing an zu Knuren,da schrie er laut ''Hunger auf Schweinesteaks habe ich''.Die Menschen drehten sich zu ihm und sahen Jay etwas belustigt an.
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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Di 3 Jan 2012 - 15:30

Raiden lächelte und sah dan das schiff an er zögert nicht lange und ging auf das schiff und sah sich um alls er vorne beim buck war sezte er sich darauf "das ist mein platz" er leegte sich auf den rücken und streckte die arme nach hinten " ahh wunderbar"

tbc. deck golden merry

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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Di 3 Jan 2012 - 17:22

Jay stand da und sah Hoju an,wobei er ihm zuhörte "das ist mein platz"" ahh wunderbar".Ein lächeln stieg auf Jay sein Gesicht und er blickte nochmal übers Schiff.Es war eine meister Leistung einfach wunderschön,selbst Jay war sich sicher das Niemand so ein Schiff hatte nur sie nun lief er langsam zu einer Leiter die auf das Deck des Schiffes führte und stieg hinauf.

TBc:Deck
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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Mi 4 Jan 2012 - 18:05

Cf: Maktplatz

Während des ganzen Chaos auf dem Marktplatzes und anschließend am Hafen hatte Drake Lestat und Stereo aus den Augen verloren. Nun irrte er auf dem Hafen herum und wusste nicht was er nun tuen sollte. Als er plötzlich zwei ihm vertraute Stimmen hörte. Es waren Hoju und Jay. Sofort machte sich Drake auf die Suche nach den beiden, aber hatte sie nicht gefunden. Das einzige was er sehen konnte war ein Schiff hinter ihm. Drake drehte sich um und blickte nach oben. Die Stimmen liesen sich eindeutig von dem Schiff deuten. Drake bekam ein Grinsen auf den Lippen.."Ist das unser neues Schiff?" Vorsichtig nährte er sich diesem und lief anschließend kletterte Drake die Schiffswand nach oben, und als er am Deck ankam, konnte er seinen Augen nicht glauben.

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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Mo 12 Nov 2012 - 0:58

[First Post]

Knapp drei Tage waren vergangen seitdem Rex einen weiteren Marineoffizier dafür getötet hatte, dass er eine Obdachlosenzuflucht niedergebrannt hatte, in der Annahme ein gesuchter Pirat verstecke sich dort. Sein Kopfgeld war mittlerweile auf 7 Millionen erhöht worden, eine Summe von der der Schwertkämpfer vor einem Jahr sich noch nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Damals ging er noch davon aus ein ruhiges Leben, als Meister in seiner Kampfschule führen zu können und jetzt? Jetzt war er gesuchter Pirat, ohne Crew, ohne Kontakte und auf der Flucht. Jetzt war das nur ein weiterer Teil seines Lebens und beinahe fast schon nur noch eine Nebensächlichkeit, denn es ging ihm nie um das Kopfgeld, oder den Ruhm, oder Geld. Hier ging es um Prinzip und darum, dass die Marine mit den einfachen Menschen nicht so umspringen konnte wie sie wollte. Der erste Fuß im schweren, schwarzen Lederstiefel setzte sich auf das breite Holzbrett, welches als Brücke für den Abstieg von Bord diente. Das riesige Schwert, welches mittlerweile im East Blue als "Marinekiller" einen Namen bekommen hatte, war in einem Teppich eingerollt, welchen sich Rex vor der Abreise clevererweise zugelegt hatte und wurde von ihm, per Gürtel befestigt, am Rücken getragen, damit es nicht so auffiel. Zugegeben, Media war nicht die beste Anlaufstelle, wenn man sich verstecken und den Ball flach halten wollte, allerdings hatte Rex den Vorteil, dass er bisher nur im East Blue aktiv war und die Gerüchte vom Marinekiller sich eher auf sein riesiges Schwert als auf die Beschreibung seiner Person begrenzten, weshalb der Teppich ein guter Schutzschild war. Solange nicht jemand von der Marine seine Akten aus dem East Blue zufällig parat hatte, oder ein Reporter aus dem East irgendwoher sein Gesicht kannte, würde der Schwarzhaarige hier in Ruhe auf das nächste Passagiersschiff warten können. Allerdings machte ihm die Kopfgelderhöhung Sorgen. 7 Millionen war für Blue-Verhältnisse schon eine Summe, für die der ein oder andere Kopfgeldjäger oder Marinesoldat Kopf und Kragen riskieren würden, wie lange würde es dauern bis man auch im West Blue von ihm hörte?

Rex hatte mittlerweile die Hafenanlage betreten. Den Meeresgeruch nahm der 22-jährige nach der mehrtägigen Reise nicht einmal mehr wahr. Möven kreischten hier und da, um den Schwarzhaarigen herum bewegte sich die Masse aus Reportern und anderen Reisenden. An den verschiedenen Kleidungsstilen und diversen Verhaltensweisen konnte man erkennen, wer zu welcher Gruppe gehörte, Journalisten auf der Suche nach einer guten Story, andere die bereits eine haben, Autoren und Schauspieler, die gerade frisch auf der Insel ankommen um ihr Glück zu versuchen, Alteingesessene, erfolgreich, oder weniger, Leute die sich gerade auf Reise be- Reginald schüttelte den Kopf. Der Fokus kehrte zurück und die hellblauen Augen suchten die Umgebung nach dem Stadteingang ab. Mittlerweile merkte er wieder, dass er seine letzte Zitrone vorgestern gehabt hatte und sein Verstand wieder begann, die ersten Anzeichen der unkontrollierbar rasenden Gedanken zu zeigen. Jetzt war er aber wieder voll im Bild. Er hätte jetzt nach dem nächsten Schiff auf eine weniger auffällige Insel fahren können, aber noch auf dem Kahn hatte er den Entschluss gefasst, dass wenn Media schon die erste Insel sein sollte, welche er im West Blue besucht, er sich auch zumindest die Stadt einmal anschauen sollte, zur Feier des Tages sozusagen. Außerdem, wenn man wirklich nach ihm suchen sollte, so besagt die umgekehrte Psychologie, dass man sich dort verstecken muss, wo es am auffligsten wäre und da passt Media gut ins Konzept. Aber wie wahrscheinlich war das schon? Ich sollte mir keinen unnötigen Schädel bereiten., war sein Gedanke, bevor er sich auf eine junge Mutter mit zwei Kindern zubewegte, die zumindest dem suchenden Blick nach zu urteilen, darauf wartete, dass ihr Mann ebenfalls von dem Passagierschiff stieg, mit dem auch Rex gekommen war. Er verwickelte sie in ein kurzes Gespräch und fragte nach Besonderheiten der Insel. Mit einem kurzen Schulterzucken erwiderte sie, dass es nicht wirklich viel zu sehen gab. Wenn er Händler war (anscheinend zeigte die Teppichattrappe Erfolg), sollte er am besten den Marktplatz aufsuchen, ansonsten wären Theateraufführungen und Opern noch eine Option, die fände man, zusammen mit Restaurants und Bars in der Innenstadt, auf der Hauptstraße. Sie unterbrach, als ihre Kinder zu kreischen begannen und der Vater von Bord stieg. Ein bärtiger, alter Seebär. Zwar in Marineuniform, aber nicht von sonderlich hohem Rang. Rex schluckte kurz und merkte, dass er den plötzlichen Drang hatte sich seinen Weg weiter in Richtung Innenstadt zu bahnen, doch noch ehe er sich umdrehen konnte, hatte ihn der Bärtige ins Auge gefasst. Während seine Frau ihm etwas sagte, was der Schwertkämpfer aufgrund der herrschenden Lautstärke nicht ausmachen konnte, begann der Seemann ihn zu mustern und trat näher. "Lou Plumbow...", meinte der Alte und reichte dem Teppichschlepper die behaarte, riesige Pranke. Kurz blickte Rex diese an, schaute dann in die Augen seines Gegenübers und schlug ein. Der Händedruck des Alten war nicht zu verachten, allerdings stämmte Rex mit der Rechten im Kampf einen gigantischen Zweihänder und somit, war es kein Wunder, dass er den stärkeren Griff hatte, trotz kleinerer Hand. Lou zeigte sich sichtlich beeindruck und fühlte sich danach die scheinbar noch schmerzende Hand. Ein bisschen übertrieben... "Starker Händedruck.", brummte der Ältere ein. "Was verschlägt dich nach Media?" In seiner Stimme lag Neugier, aber auch eine gewisse Portion von Misstrauen. "Bin auf der Durchreise...", bemerkte Rex nur knapp, aber hatte dabei eine Mine aufgesetzt, als könne er keiner Fliege etwas zu Leide tun. "Hast aber 'ne ziemlich starke Hand für nen Reisenden...", spätestens jetzt war klar, dass Reginald verdächtigt wurde. War die Marine wirklich so schnell im Verbreiten von neuen Steckbriefen? "Hab' früher in Tequila bei der Brücke mitgebaut. Wurd' mir aber zu schlecht bezahlt...", gab er in einem lässig-gelangweilten Tonfall von sich. Der bis dahin finstere Gesichtsausdruck des Alten erhellte sich plötzlich: "Hab' schon immer gesagt, die Jungs werden viel zu mies bezahlt! Wenn, dann geh lieber zur Marine für gutes, rechtschaffend verdientes Geld!" Rex konnte spüren, wie er beim Wort 'rechtschaffend' beinahe losgelacht hatte, doch konnte er sich noch zurückhalten. "Wir brauchen immer Leute mit so 'nem Händedruck. Die Marine hat ein Dojo auf Media, schau da mal vorbei! Selbst wenn du nicht kämpfen kannst, mit der Kraft kriegst du das in der Marine schnell beigebracht." Mit einem Schulterzucken und einigen kurzen Abscheidworten, wandte er sich wieder von dem Kerl und seine Familie ab. Das war gerade mehr als nur seltsam, aber immerhin schien er hier vorerst sicher. Ich sollte vielleicht noch einmal sichergehen, dass ich nicht auf irgendwelchen schwarzen Brettern aushänge. Wenn nicht könnte ich vielleicht wirklich bei dem Dojo vorbeischauen.
Nachdem er den Stadteingang am anderen Ende der Anlage entdeckt hatte, machte er sich auf den Weg zu erkunden, was Media so zu bieten hatte, allerdings, je weiter er zwischen den vielen verschiedenen Menschen hindurchmanövrierte in Richtung Stadt, desto stärker wurde die Frage in seinem Hinterkopf, ob das wirklich so eine gute Idee war.

[tbc: Hauptstraßen]
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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Do 15 Nov 2012 - 23:42

cf: Insel Trash Valley

Als KavKav mit dem Piratenschiff, auf das er sich geschmuggelt hat im Hafen von Media ankam war er noch in dem Glauben das er auf dem Weg nach Lvneel im North Blue sei. Er wartete einige Minuten in seinem Versteck ab um sicher zu sein das ihn keiner der Piraten entdecken konnte. Langsam öffnete er den Deckel der Kiste um die Umgebung abzuchecken. Keiner war in Sicht...
KavKav schob den Deckel ganz zur Seite und stieg vorsichtig aus der Kiste, seine Beine waren etwas schlaff als er auftrat, aber er konnte noch rennen wenn es nötig sein sollte. Er suchte die Treppe um aufs Deck zu kommen, das war aber gar nicht so leicht, da es ziemlich dunkel war. Schließlich fand er die Treppe und ging leise Stufe für Stufe die Treppe hinauf. An der Tür blieb KavKav stehen und horchte erst mal daran um herauszufinden ob sich jemand dahinter befindet.
Er konnte niemanden hören und machte ganz langsam die Tür auf. Er setzte einen Fuß auf das Deck und spürte direkt einen salzigen Windhauch um seine Nase wehen. Niemand schien an Deck zu sein und KavKav nutze das aus um das Schiff zu verlassen.

KavKav war froh wieder an Land zu sein anstatt in einer kleinen Kiste zu hocken und von den Wellen durchgeschüttelt zu werden. In dem Glauben das er sich auf Lvneel im North Blue befindet wollte er einen Blick auf das berühmte Schloss vom König Lvneel´s werfen, von der er schon viel gehört hatte, da sein Vater ihm oft Geschichten aus seiner Jugend darüber erzählte. Doch Fassungslos sah KavKav bloß eine gewöhnliche Stadt dort wo seiner Meinung nach ein prunkvolles Schloss stehen sollte.
Er schüttelte den Kopf, rieb sich die Augen und dachte nur: "Heilige Sch.. wo bin ich nur? Kann es sein das die Kanalratte mich angelogen hat?" KavKav sah ein paar Seeleute die gerade ein Schiff mit großen Kisten beladen, er ging zu ihnen und fragte: "Ey ihr da! Könnt ihr mir sagen welcher Hafen das hier ist?" Die Seeleute lachten und antworteten: "Ha kleiner! Wir sind im Hafen von Media, wie kann es sein das du das nicht weißt?" KavKav dachte nach, er hatte noch nie etwas von Media gehört obwohl er eigentlich alle Inseln im North Blue auswendig kennt... "Media? Wo liegt das?" Jetzt hörten die Seeleute auf zu lachen und waren sehr verwundert, die Antwort kam dennoch: "Im West Blue, wo denn sonst?" KavKav schluckte kurz... Verwirrt zog er weiter.

KavKav war noch eine kurze Zeit wie paralysiert doch ihm kam in den Sinn das er eh kein festes Ziel hat daher ist es egal wo er sich befindet. Alles was er will ist Geld scheffeln um seinen Traum zu verwirklichen!
Ohne es zu bemerken war KavKav schon ein gutes Stück gelaufen, er sah eine Menschen Masse die sehr aufgeregt schien. KavKav näherte sich den Menschen, auch wenn er sich normalerweise von vielen Menschen fernhielt. Er musste springen um überhaupt etwas zu sehen aber hören konnte er schon. Anscheinend wird dort ein Berühmter Smutje einer Piratenbande interviewt. Doch KavKav verlor schnell wieder das Interesse da er von seiner langen Fahrt einen großen Hunger hatte. Er suchte ein Restaurant oder Gasthaus indem er sich vollstopfen konnte. Etwas verzweifelt rannte er auf einen Fischstand zu der nicht nur rohen Fisch anbot sondern auch einige frische Fisch Gerichte.

Gesättigt vom fangfrischen Fisch ging KavKav weiter.

tbc: Hauptstraßen von Media
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Navi

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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Do 6 Dez 2012 - 0:25

Offenes Meer -->
Das Schiff hatte angelegt und Navi sein Zeugs zusammengesucht. Seine Finanzen waren eingesackt und in bester Verfassung. Er konnte sich kaum beschweren. Einzig was ihn störte war die Menge an Leuten die sich am Pier versammelte. Während die Crew die Waren entladete kam die Masse ins rollen überall liefen die Menschen mit Mikros zu den einzelnen Matrosen und versuchten sie in ein gesprech zu verwickeln, doch wurden ignoriert. Neben Navi trat der Kapitän. "Jepp, das ist Media. Ich bezweifle das du es auch nur bis 10 m von Schiff schaffst bevor dich die Reporter umringen. Besonders bei deiner Gestalt." Navi sah an sich herunter. Blutrot gekleidet, einen großen Aktenkoffer tragend, in dem "sonstwas" sein könnte, und vor allem mit nur einem Arm bewaffnet. "Ja, ich schätze mal ich würde selbst auffallen wenn ich wo anders von Board gegangen wäre. Ich denke hier fall ich auf wie ein bunter Hund." der Kapitän lächelte nur und sagt:"Dort unten siehst du die Antwort." So war es auch. Dort unten hatte sich eine menge versammelt dessen Blicke sich fast vollkommen auf ihn richteten. selbst die Matrosen wurden weitestgehend ignoriert. "Danke Kapitän, für die Überfahrt, ich schätze ich geh dan mal, war nett ihre Bekanntschaft gemacht zu haben." Etwas zynisch sagte er daraufhin: "Ganz Meinerseits und meine Männer sind sicher auch froh. Ich denke sie sind jetzt um einiges leichter, nachdem sie Pleite sind." Navi wollte darauf nicht eingehen und ging die Planke hinunter.
-
"...und dann gab es eine Explosion und der Ganze wagen war im Arsch. Danach bin ich gegangen weil mich nichts mehr gehalten hat." Navi war, wie befürchtet, sofot von Reportern bombardiert worden, nachdem er vom Schiff gegangen war. Er hatte sofort sein buisness lächeln aufgesetzt und hatte sie frontal konfrontiert. Er ging nun seit geschlagengen 10 Minuten, mit einer Schar von Reportern im Schlepptau, durch die Stadt, während er irgendwelche Sachen erzählte die nur zum Teil, oder gar nicht, der Wahrheit entspachen. Allein die Tatsache, dass ihm sein Arm von einem Löwen abgebissen wurde, war schrecklich weit hergeholt. Nun spazierte er nun also durch die Straßen während ihm die Reporter folgten wie willenlose Hunde. Dann als er sich genug von der Umgebung angesehen hatte und sich, durch die Kennzeichnungen, in der Lage sah, seinen Weg zum Marineplatz zu finden, blieb er stehen. "So meine Damen und Herren es ist jetzt leider Zeit für den Abschied..." natürlich wusste Navi das sie nicht im geringsten daran dachten zu gehen aber er wollte seiner Showeinlage nur ein I-tüpfelchen verleihen, in dem er sich verabschiedete. Mit diesen Worten verneigte er sich und stopfte sich dabei den Griff seines Aktenkoffers in den Mund. Mit einem Satz sprang er hoch und ergriff, mit seiner rechten Hand, die Dachkante. Einmal holte er noch Schwung und schleuderte sich dann aufs Dach....

-->Marktplatz

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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Fr 14 Dez 2012 - 22:43

cf: Hauptstraßen von Media
[Out: die folgenden Story hat auf der Hauptstraße begonnen, Noodles hat es im letzten Post verdeutlicht ab wo!]

Kaver sprang über die Dächer und kam vor den anderen am Hafen doch bevor er etwas anderes macht, suchte er sich ein paar Verbände raus um seine leichten Brandverletzungen damit einzuwickeln. Ob es einen Sinn machte wusste Kaver nicht, schließlich hat er absolut keine Ahnung von Medizin aber das war ihm zu diesem Zeitpunkt egal, schließlich kämpfte er gleich gegen eine Armada von Piraten so glaubte er.
Er sprang noch ein Haus weiter um ein freies Blickfeld auf den Hafen zu bekommen, doch was er dann sah hat ihn schwer getroffen: "Wo ist die Piratenarmada die ich bekämpfen kann?" rief Kaver mit totaler Verzweiflung in den Wind. Er hockte sich hin und grummelte eine Weile, ihm ist der Riese der auf einem der Schiffe im Hafen stand gar nicht aufgefallen. Ein paar Minuten später stürmte auch Noodles den Hafen, das sah Kaver nicht aber man konnte es trotz der großen Entfernung gut hören, die Worte die er vernahm waren: "Das seh ich auch du Idiot aber warum faulenzt der Auf unserm schiff!!!!!". Kaver schaute nochmal genauer hin und bemerkte dann auch den Riesen. "Oh ein Riese, was macht der den auf dem Marineschiff?" dachte er sich ganz unmotiviert. Dann sah er auch Noodles, aber sie schien ein Problem zu haben. Darauf hin kletterte Kaver vorsichtig das Haus runter und ging gemütlich in die Nähe des Marineschiffes um sich eine Lage vor Ort zu machen. Kaver setzte sich auf ein paar Kisten die ein paar Meter hinter Noodles gestapelt waren und lauschte: "Hey, Tashi wie gut kannst du Tauchen? Ich ziemlich gut aber ich bin wahrscheinlich nicht stark genug um es alleine zu schaffen. Seemann wie viele Leute könnten mit nach unten Tauchen? " sagte Noodles zu Teshi. Kaver verstand die Situation nicht wirklich, warum Noodles jetzt tauchen gehen wollte war ihm schleierhaft und wofür brauchte sie Kraft zum tauchen? Kaver war sichtlich verwirrt und fragte: "Hey neue Noodles, warum willst du jetzt tauchen gehen?" In diesem Moment fiel Kaver etwas merkwürdiges auf, der Riese bewegte sich kein bisschen und so gesund sah er auch nicht aus, sein Kopf sah etwas explodiert aus, im wahrsten Sinne des Wortes. "Das Problem scheint etwas mit dem Riesen zu tun zu haben... Vielleicht ist auch der Riese das Problem? dachte sich Kaver noch bevor Noodles etwas sagte. Kaver schaute sich noch um, der Hafen war ziemlich in Aufregung, die Leute gingen hastig hin und her und viele schrien durch einander. Als Kaver auf der Insel an kam war es deutlich ruhiger, aber das war erst einige Stunden zuvor. Eine Sache war Kaver noch aufgefallen, es war nicht mehr ein einziges Piratenschiff das hier am Hafen vor Anker lag, ob das an dem Marineschiff lag? Kaver wusste auch darauf keine Antwort, aber eigentlich war es ihm auch egal, das hatte sowieso nichts mit ihm zu tun. Nun wartete er noch auf Noodles Antwort und wenn er Glück hatte könnte die ganze Sache auch noch irgendwie spannend für ihn werden, damit könnte er sich etwas Zeit totschlagen, das stimmte ihn gleich auch etwas fröhlicher, damit konnte er dann die Enttäuschung über die Piratenarmada vergessen.
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Kushina

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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Di 18 Dez 2012 - 21:34

CF -> Briss

Die junge Matrosin vernahm ein lautes Brüllen. Dies war das Zeichen das sie nun in Media angekommen war, in der Stadt wo sie ihre neue Division treffen sollte. Es war sonnig und Kushina saß zusammen mit dem Kapitän auf dem Deck und unterhielten sich bei etwas 'Kaffee und Kuchen'. Diesmal war der Rotschopf mit einem rot-weiß gestreiften Kleid und roten Ballerinas bekleidet. Ihre orangefarbige Schutzbrille hatte es sich auf ihren roten Haare gemütlich gemacht. Als sie auf dem Schiff war hatte sie noch eine Nachricht bekommen das sie sich sofort, nachdem sie auf Media ankam, auf den Weg machen soll zur Konferenz der Offiziere. Dort soll sie sich über die aktuelle Lage im West Blue erkundigen und auch ihre eigene Meinung äußern. Normalerweise durften dort nur Offiziere hin, doch da sie als Assistent ihres Kapitäns mitkommt durfte sie dort auch dran teilnehmen. »Ich denke du solltest dich jetzt auf denn Weg machen sonst kommst du noch zu spät«, sprach er zu Kushina mit einem breiten Grinsen. »Und was ist mit meinem Gepäck?«, erwiderte die junge Matrosin. »Das bringen wir dir in dein Zimmer, auf dem neuem Schiff«, antwortete der Kapitän. »Gut, Danke«, waren ihre letzten Worte bevor sie aufstand und sich langsam zum Holzbalken aufmachte, der einen Weg zum Steg freimachte. »Wir haben auch noch eine Überraschung für dich!«, rief er ihr hinter her. Der Rotschopf begab sich auf in die Marinestationen und hoffte das ihr neuer Kapitän wenigstens kein strenger war.

TBC -> Marinstationen

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Caine Ryhonen

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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Do 3 Jan 2013 - 21:21

» First Post!

Zwei elendige Jahre hatte man in Festgehalten. Zwei elendige Jahre die er kaum das Sonnenlicht zu sehen bekommen hatte. Jedoch hatte diese zwei Jahren den jungen Mann komplett geändert. Wobei wenn er fair war, konnte er nicht alles auf die Gefangenschaft schieben. Ganz sicher nicht! Schließlich hatte es schon mit dem Verrate seiner Heimat an ihn angefangen. Ein brummen ertönte und leicht überrascht musste Caine feststellen, das er es gewesen war. Vermutlich hatte er Recht, er sollte sich nicht mit der Vergangenheit herum ärgern. Schließlich hatte er bereits Pläne geschmiedet um diesen Part seines Lebens aus zu löschen.
Mit eiserner Miene wandte er sich um und sah sich auf dem Schiff um. Nachdem er aus dem Kerker gelassen wurde und den Eid geleistet hatte, war er sofort aufgebrochen. Man hatte ein Schiff und eine Besatzung für ihn bereit gestellt, die ihn zu eine anderen Insel bringen sollten. Bis vor kurzem hatte er nicht gewusst wohin und vor allem warum. Erst seit den letzten Minuten hatte man ihmerlaubt das innere des Schiffs zu verlassen. Man hatte ihm seine Habseligkeiten zurück gegeben sowie etwas Geld und eine Pistole. Nun, das musste er ihnen lassen, sie kümmerten sich um einen. Wobei das wohl auch nicht immer auf die Weltregierung und Marine zu traf. Wie dem auch sei, er hatte erfahren das er auf Media abgesetzt werden sollte um dort seinen ersten "Auftrag" zu erledigen. Der sich als recht Simpel gestalten sollte. Er musste lediglich eines der kleinen Journalisten Büros aufsuchen und die aktuellen Steckbriefe abholen, die er wohl in der Zukunft brauchen würde. Von da an, würden sie ihm Freie Hand lassen und er könnte selbst entscheiden was er machen wollte. Nachdem der Captain ihm das erzählt hatte, war dieser in Schweigen verfallen wie auch der Rest der Crew. Nicht das es vorher anders gewesen wäre. Jedoch störte es ihn auch nicht wirklich. Er hatte die Stille zu schätzen gelernt und war mehr oder weniger froh über die Situation. Auch wenn ihmd er ein oder andere Verstohlene und Misstrauische Blick auf ihn nicht entgangen war. Nun, wer konnte es ihnen verübeln, schließlich war er ein Monster... im Übertragenem Sinne. Geistesabwesend kratzte er sich an dem Frisch rasierten Kinn. Es tat wirklich gut, auch wenn er im Kerker sich an einen Bart hatte gewöhnen müssen, so war er nun doch recht froh ihn endlich wieder los zu sein. Caine war auf dem besten Weg noch tiefer in Gedanken zu versinken, als ein Ruf ertönte. "Land in Sicht" Neugierig aber mit noch immer undurchdringlicher Miene wandte er seinen Blick in die Richtung die der Rufer ihnen gewiesen hatte. Und tatsächlich. hinten am Horizont tauchten die Umrisse von Media auf.
Es war kaum eine Stunde vergangen, als sie sich bereits dem Hafen der Insel näherten und anlegen konnten. Es gab keine große Abschiedsparty oder so, im Gegenteil. Der Captain und zwei Grimmig drein blickendeMatrosen, mit Gewehren bewaffnet näherten sich ihm und bedeuteten ihm, das es an der Zeit war von Board zu gehen. "Fein fein. Ich geh ja schon." Nur einen Augenblick nachdem er den Fuß an Land gesetzt hatte, wurde die Landungsbrücke wieder eingezogen und der Anker gelichtet. Sie konnten es wohl kaum erwarten von hier zu verschwinden. Caine zeigte keine Regung, blieb aber einige Augenblicke stehen und sah zu wie sich das Schiff wieder entfernte.Langsam stieß er die Luft aus und drehte sich um. Nun, er war hier und konnte also auch gleich anfangen. Er sah sich kurz um und setzte sich dann in Bewegung.

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Yara

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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Di 8 Jan 2013 - 10:44

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Nachdem sich Yara aus den kratzigen, aber immerhin sauberen Leinenlacken des billigen Hotelzimmerbettes geschält und ihren Weg ins Bad gefunden hatte, war das Schlimmste für heute schon überwunden, abgesehen von den tödlichen Kopfschmerzen, die selbst das bloße Geradeausblicken zu vereiteln drohten. Die Motivation mit eisernem Griffe beim Schopfe gepackt, taumelte sie noch immer ein wenig benommen unter die Dusche und stellte das eiskalte Wasser an. Damit kehrte dann zumindest ein wenig Lebensgeist in die junge Kopfgeldjägerin zurück.
Heute war es mal wieder soweit, ein neuer Auftrag wartete, denn sie war pleite und dank der Ausschweifungen vergangener Nacht, würde Yara gerade so in der Lage sein, dass billige Zimmer dieser Absteige bezahlen zu können. Und so etwas schimpfte sich Hotel! Jedenfalls würde das Frühstück heute wohl ausfallen müssen, wenngleich ihr Magen schon seit Stunden rumorte. Wie so oft im Leben musste man eben Prioritäten setzen.
Als die Panthera schließlich das Gefühl hatte sich selbst wieder im Spiegel betrachten zu können, legte sie ihre Ausrüstung an und ließ das Zimmer ein für alle Male hinter sich. Auf dem Weg an der Rezeption vorbei, ergriff sie ihre Chance, schnappte sich ein Kärtchen des Hotels und nutzte die Abwesenheit des Personals, um sich so schnell wie möglich aus dem Staub zu machen – ohne zu bezahlen. Lediglich den Schlüssel ließ Yara auf dem Tisch zurück. Sie konnte nur hoffen, dass sie Gestern geistesgegenwärtig genug war, um unter falschem Namen einzuchecken. Wenn nicht, war das wohl auch kein Weltuntergang. Jedenfalls wäre für sie nun etwas zu Essen drin und das war ihr gerade eindeutig wichtiger, als die sogenannte "Gerechtigkeit" oder gar "Fairness". So wie das Hotel aussah, standen die Besitzer eh ganz kurz vor dem Ruin. Ein oder zwei Gäste die nicht zahlten mehr, machte da doch keinen Unterschied...
Draußen angekommen versetzte das grelle Sonnenlicht dem empfindliche Gemüt der 19-jährigen einen Schlag ins Gesicht und der Kopfschmerz drängte sich pochend in ihr Bewusstsein. Aber sie war ja vorbereitet! Kurzzeitig halb blind, kramte sie die Sonnenbrille aus ihrer Tasche et voilà…schon besser. Noch zwei Kopfschmerztabletten hinterher, welche sie auf ihrem Nachttisch gefunden hatte und nun so ganz ohne Wasser hinunterwürgte, und die Welt sah bald schon wieder ganz anders aus.
Zunächst galt es herauszufinden, wo sie sich eigentlich befand. Die Karte des "Hotels" verriet ihr, dass das hier wohl die Insel Media war. Wie sie hierher kam? Wo sie die letzten Tage verbracht hatte? Wen interessierte das schon? Yara jedenfalls nicht. Was ihren Auftrag betraf, so hatte sie Gestern Abend schon vorgearbeitet und sich einen an Land gezogen. Auf einem Bierdeckel befanden sich einige unleserliche Krakeleien, welche ursprünglich wohl mal wichtige Informationen waren, durch alkoholhaltige Getränke aufgeschwemmt und dank ausgedrückter Zigarette, wurde das Lesen aber noch zusätzlich erheblich erschwert. Ein schwerer Seufzer verließ Yaras zart geschwungene Lippen, doch wer nun glaubte, dass sie gerade im Begriff war zu erkennen, wie verkorkst ihr Lebensstil und wie sehr sie am Ende war, der irrte. Hier wurde lediglich die frische Luft in der von Zigarettenqualm verpesteten Lunge genossen. Zumindest den Namen „Alice“ konnte sie lesen. Wie viele Mädchen/Frauen mit diesem Namen konnte es schon auf Media geben? Hundert? Tausend? Schreck lass nach! Die junge Frau fischte eine Zigarette aus der Tasche, zündete sie an und nahm zwei tiefe Züge, ehe sie sich in Bewegung setzte und die Bar des vergangenen Abends aufsuchte. Nebenbei kratzte sie Asche und etwas, dass aussah wie Essenreste, von dem Bierdeckel, in der Hoffnung doch noch irgendwelche wichtigen Informationen diesem eigentlich wertlosen Stück Pappe zu entlocken. Wenn ihr doch nur einfallen würde, von wem sie den Auftrag gestern Abend angenommen hatte. Letztlich kamen nur zwei Infrage: der hübsche Blonde, oder der alte Sack. Yara hoffte inständig, es war das niedliche Kerlchen. Halt stopp, oder hatte er braune Haare?!...

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Neria

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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Di 8 Jan 2013 - 21:25

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Neria hatte schon vor gut ein paar Augenblicken ihre Füße an Land gesetzt. Es war nicht das erste Mal, seit sie unter den Menschen wandelte. Aber es war immer wieder aufs Neue ein komisches Gefühl, das ihr abermals flau im Magen wurde. Zum Glück war es nicht so schlimm, dass sie hier und jetzt erbrach. Würde nur ihrem Ruf schaden, denn sie sich mühevoll aufgebaut hatte. Wobei diesen Ruf vermutlich niemand kannte, der nicht schon einmal mit ihr zu tun gehabt hatte. Ihr Leben war eben prägend verlaufen. Doch an diese Ereignisse wollte die Nixe nicht mehr denken, es schmerzte immer noch unglaublich. Geistesabwesend fasste sich die Weißhaarige an ihre Brust. Der Schmerz verschwand, ebenso wie die kurzen Gedanken an das Geschehene. Sie durfte wirklich nicht immer daran denken. So war kein vorkommen möglich. Neria ließ ihre Hände wieder sinken, seufzte einmal kurz und blickte um sich. Meer, Boote, Menschen .. was anderes konnte die Langhaarige im Moment nicht ausmachen. Schließlich befand sie sich hier ja auch am Hafen. Was wollte sie noch schnell auf dieser Insel? So wichtig war es anscheinend nicht, ansonsten hätte sie es nicht vergessen. Aber es hatte sicher etwas mit ihrem Beruf zu tun. Wer würde denn bei ihr auf die Idee kommen, dass es sich um eine Kopfgeldjägerin handelte? Niemand. Sie war eine niedlich und unscheinbar. So glaubte man jedenfalls, doch wenn man sich länger mit der jungen Frau beschäftigte traf das genaue Gegenteil zu. Zudem sie eigentlich auch nicht mehr die Jüngste war, doch das wusste niemand. Und es würde niemals jemand davon Wind bekommen, wenn Neria es nicht wollte. In Sachen Geheimniskrämerei war sie einsame Spitze, aber nur wenn es darum ging, Geheimnisse von sich zu bewahren. Bei anderen musste nur der Preis stimmen und die Weißhaarige war im Geschäft.

Noch immer war Neria noch keinen Schritt gegangen. Schließlich war sie zu vertieft ins Nichtstun. Wahrlich interessant. Doch auch dieses Interesse verflog und die Jael setzte sich in Bewegung. Einen Fuß vor den anderen. Es war wirklich komisch auf Füßen zu laufen. So viel Erfahrung hatte die Meerjungfrau noch nicht darin, sich wie ein Mensch zu benehmen. Schließlich befand sie sich noch nicht lange in der menschlichen Welt. Es war eben ein Unterschied, ob man sich mit einer Schwanzflosse und im Wasser oder mit Füßen und an Land fortbewegte. Aber wer konnte schon von sich behaupten, zweierlei Fortbewegungsmittel zu nutzen? Trotzdem musste sie immer noch drauf achten, nicht auf die Schnauze zu fallen. Das wäre mehr als nur peinlich, zumal es hier nur so von Leuten wimmelte. Die hatten wohl alle nichts zu tun. Faules Pack. Ihr Blick wanderte zu ihren Füßen, schließlich musste sie ein Auge drauf werfen. Nur leider vergaß sie dabei ihr Umfeld. Und es kam wie es kommen musste, Neria säumte den Boden. Das war doch wirklich unterste Schublade, sich einfach so in ihren Weg zu stellen. Das schrie förmlich nach Rache. Doch zuvor wollte sie denjenigen noch gehörig die Meinung geigen. Such dir eine andere Beschäftigung, als hier blöd die Leute am Laufen zu hindern., schimpfte die Langhaarige drauflos. Was der Übeltäter von ihr hielt, war ihr vollkommen egal. Erst jetzt rappelte sich die Nixe vom Boden auf, richtete ihr Kleid und betrachtete den Burschen. Seine Haare waren sehr gewöhnungsbedürftig. Erinnerten aber an ein Stinktier oder wie diese Dinger hießen. Wie dem auch sei. Neria hatte das gemacht, was sie am besten konnte. Rumzicken.


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Caine Ryhonen

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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Di 8 Jan 2013 - 22:09


Caine bemerkte sofort, das er sich wohl etwas früher hätte entschließen sollen, sich in Bewegung zu setzen. Denn kaum hatte er die ersten Schritte getan und hatte sich von dem Fleck entfernt auf dem er zuvor noch die Gegend erkundigt hatte und schwups war das Missgeschick auch schon geschehen. Wobei es für ihn wohl eher weniger ein Missgeschick war als eine Unannehmlichkeit. Ein kleiner Ruck durchfuhr seinen Körper, als jemand ihn von hinten an rempelte. Seine Instinkte zuckten hervor und er wollte schon nach diesem jemand greifen, den er als Dieb vermutete, um dann doch inne zu halten und sich den Fremdkörper genauer zu betrachten. Hierbei handelte es sich um eine schöne, Weißhaarige Frau die nun zu seinen Füßen im Dreck Medias saß beziehungsweise lag. Sie war wohl kaum ein Dieb mit diesen Gleichgewichts-fähigkeiten. Er zog eine Augenbraue in die Höhe und wartete auf eine Regung der Weißhaarigen. Er konnte eine Entschuldigung wohl erwarten, schließlich war das Gör in ihn gelaufen und nicht umgekehrt. Geduldig und mit eiserner Miene stand er vor ihr und wartete... Aus den Augenwinkeln nahm er einige Bewegungen war die sich schnell als Schaulustige Passanten entpuppten die sich um die beiden scharten. Nun, auch wenn er sich nicht sonderlich wohl fühlte, fand er diese Entwicklung der Situation recht amüsant. Sollte sie sich ruhig in Grund und Boden schämen. Doch er sollte Überrascht werden. Denn sie zeigte nicht die geringste Spur von Reue. Im Gegenteil, sie stellte ihn als den schuldigen dar! Hatte sie denn nicht mehr alle? Caines Zweite Augenbraue schoss ebenfalls in die Höhe, sein Blick jedoch veränderte sich nicht weiter. Er lies sich Zeit mit seiner Antwort, und verdaute desweilen ihre Worte. Er war natürlich auf den Typ Frau getroffen, den er selten leiden konnte. Wobei sie ansich recht Simpel waren. Zicken, Divas. Arrogant und Hochnäsig wie Könige und Königinen. Eine Harte Schale verbarg ihren meist Weichen Kern. Sie waren relativ schwer zu brechen, wusste man jedoch wie konnte man sie sich leicht zu diensten machen. Ob er einen versuch starten sollte sie zu brechen und zu seinem Eigentum zu machen? Er würde Ihr dann jedenfalls mal richtige Manieren beibringen. Doch hatte er keine Zeit hier mit jemanden wie ihr herum zu spielen, Schön hin oder her. Mit ruhiger Stimme meinte er dann zu ihr, " Du solltest nicht so Vorlaut sein. Mach lieber die Augen auf und schau wohin du stolperst!" Inzwischen hatte sie sich auch aufgerappelt und musterte ihn. Auch er warf einen kühlen Blick auf sie, schloss seine Erkundung aber schnell ab, denn damit würde er sie sicher in ihrem Ego kränken. Sie war kleiner als er, was ihn nicht sonderlich überraschte. Caines Blick hob sich wieder und sah die Runde, die Leute hatten inzwischen einen Kreis um sie gebildet und versuchten die besten Plätze zu bekommen um mit zu bekommen was hier vor ging. Nun, sollten sie gaffen, er hatte jedenfalls noch so viel Zeit um die Weißhaarige in ihre Schranken zu verweisen. Er war gespannt was sie nun noch aufbringen konnte. Die Steckbriefe würde er auch später noch holen können, einen Termin hatte man ihm ja nicht gegeben.

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Yara

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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Mi 9 Jan 2013 - 11:02


Fünf ganze Zigaretten dauerte es, ehe sie ihren Weg zurückgelegt hatte. Unterwegs waren ihr tatsächlich noch einige Dinge eingefallen, zum Beispiel einige der Merkmale, die Alice aufwies, ihr Nachname und unter anderen, dass man auf ihren Kopf bezüglich des Mordes an zwei Matrosen ein recht hohes Kopfgeld ausgesetzt hatte. Tot oder lebendig hieß es. Sie war keine ausgebildete Kämpferin, aber offenbar gefährlich. Es gab da nur ein kleines Problemchen…nämlich der Ort, an welchem sie sich befand gerade befand.
„Der Hafen?“, keuchte sie entsetzt. Yara legte ihre Stirn in Falten und ließ skeptisch den Blick über das Meer, dann über die im Hafen vor Anker liegenden Schiffe schweifen. Wenn sie sich recht entsinnte, so lag die Bar in genau entgegengesetzter Richtung, was logischerweise bedeutete, dass sie hier vollkommen(!) falsch war. Ein wenig verärgert über diesen Umstand und den damit verbundenen längeren Rückweg, wollte sie gerade auf dem Absatz kehrt machen, als ihr Blick auf eine junge Frau fiel, welche gerade in einen anderen Mann hineinstolperte und infolgedessen auf dem Boden landete. Yara rückte die Sonnenbrille auf der Nase zurecht und blinzelte, statt dieser doch ein wenig seltsam wirkenden Situation zu folgen, in Richtung eines großen Dreimasters. Ein atemberaubendes Schiff, welches dort vor Anker lag. Mit der richtigen Crew, hätte ihr erster Befehl nun gelautet: „Kapert das Schiff und dann nichts wie weg hier, ihr elenden Seeteufel!“. Allein aber etwas schwierig und selbst mit fünf Mann ein Dinger der Unmöglichkeit - träumen durfte man aber sicher noch.
Zurück mit den Gedanken im Hier und Jetzt fiel es der Panthera zunächst etwas schwer nachzuvollziehen, was sich vor ihrer Nase gerade abspielte. Wo eben noch zwei Menschen ineinander rannten, stand nun eine ganze Meute drumherum. „Neugier ist der Katze Tod“, heißt es so schön, doch handelte es sich hierbei um das unergründliche und starke Bedürfnis alles erfahren zu wollen und ist nur selten etwas, dem sie widerstehen kann. Als wäre es eine Selbstverständlichkeit, drängte Yara sich also in den kleinen Haufen Schaulustiger, machte sich mit den Ellenbogen ganz ungeniert Platz und gaffte, wie es die anderen eben auch taten. Zu ihrer Ernüchterung musste sie allerdings feststellen, dass sich hier niemand gegenseitig an die Gurgel sprang, sondern es vergleichsweise noch recht ruhig zur Sache ging. Wortgefechte – wie langweilig! Mit einem verschlagenen Grinsen auf den Lippen, blieb sie vorerst im Hintergrund, während der Mann links neben ihr die Faust in die Luft reckte und Dinge wie „Schlag zurück!“, „Lass dir das nicht gefallen!“ und „Auf’s MAUL!“ brüllte. Lang sollte er nicht der Einzige bleiben.
Dann, urplötzlich fiel es Yara wie Schuppen von den Augen. Weiße Haare? Die Statur der Lady? Ihre Augen? Absolut der Beschreibung entsprechend. Das musste Alice sein, denn mal im Ernst, wie viele Menschen besaßen schon solche Haare? Die junge Kopfgeldjägerin verbiss sich im letzten Augenblick einen Aufschrei des Entzückens, ließ es sich aber nicht nehmen, sich die Sonnenbrille von der Nase zu reißen und Neria mit schreckgeweiteten Augen zu mustern. „Alice?“, murmelte sie schließlich halblaut, bezweifelte aber, dass einer der beiden dies unter dem Gebrüll der anderen wahrgenommen hatte. Unverzüglich wanderte ihre Hand an ihr Katana, wo sie vorerst zur Ruhe kam. Auch wenn Yara gern zugeschlagen hätte, so wäre es letztlich nicht so praktisch, wenn sie der falschen Person den Kopf von den Schultern trennte. Also beobachtete man – vorerst.


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Neria

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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Do 10 Jan 2013 - 20:57

Neria hatte sich ganz schnell wieder vom Boden aufgerappelt, nach dem unglücklichen Zusammenstoß mit dem bescheuerten Lackaffen. Der hatte nicht einmal irgendwelche Anstalten gemacht ihr aufzuhelfen. Sachen gab's. Aber so kannte man die Männer. Einfach immer schön ignorant bleiben und so tun als hätte man nichts gesehen und gehört. Da war es sehr wohl angebracht ihn anzuschnauzen, auch wenn es dabei nicht um die Sache des Aufhelfens ging. Neria war eben der Typ Meerjungfrau, der schnell aus der Haut fuhr und die Zicke raushängen ließ. Sie konnte es sich schließlich erlauben. Den meisten Männern, denen sie bis dato begegnet war, hatten sich nicht an ihrer Art gestört, viel eher wurden sie wie Motten davon angezogen. Lag aber teilweise auch an ihrem Aussehen, denn als Meerjungfrau genoss man das Privileg der Schönheit. Okay, es gab immer ein paar Ausnahmen, aber sie gehörte eindeutig nicht dazu. Ganz im Gegenteil. Die Jael war sicher eine der Schönsten und darauf konnte sie sich wirklich etwas einbilden. Darum sollte sich der Vollidiot auch nicht so aufspielen als wäre er Gott. Oder wofür er sich auch hielt. Mit verschränkten Armen stand sie vor ihm. Die Leute die ringsum gescharrt waren, beachtete die Dame gar nicht. Warum auch? Sie hatten hier nichts zu melden und wenn ihnen etwas an ihren Leben lag, dann würden sie die Schnauze halten. Oder nichts dergleichen anstellen, dass die Weißhaarige sich doch noch gezwungen sah, den Übeltätern wehzutun. Sie würde keinesfalls zögern. Immerhin war sie kaltherzig und blutrünstig. Was sie so überhaupt nicht unterschreiben wollte. Aber das war wiederrum eine ganz eigene Story, die hier nichts zu suchen hatte. Wie erwartet ließ es sich der Idiot nicht nehmen, auf dicke Eier zu machen. Hier musste jemand wohl sein Ego puschen, wenn er ein Weibsbild vor all den Passanten zusammenstauchte. Also wirklich, wo war sie hier nur gelandet? Die Antwort wollte sie lieber nicht haben, denn sie konnte mit Sicherheit jetzt schon sagen, es war die Hölle auf Erden. Zum Glück kannte sie einen Ausweg, wenn ihr alles zu viel wurde. Doch im Moment hielt es sich in Grenzen. Willst du mich hier belehren? Dann bleib nicht einfach irgendwo mitten auf einer belebten Straße stehen. Dann kann das auch nicht passieren., sprach die Nixe zu dem Fremdling. Sie war sich keiner Schuld bewusst, schließlich musste man wirklich nicht mitten in einer Menschenmenge stehen. Demnach war alles seine Schuld und das die Leute sich um sie scharrten war ebenfalls seine Schuld. Alles war seine Schuld. Neria funkelte ihn mit ihren blauen Seelenspiegel an, doch bevor sie noch zu einem weiteren Wort ansetzen konnte, vernahm sie die Stimmen und die Rufe der Passanten. Die wollten doch nicht wirklich, dass sich hier jemand schlägerte. Mit einem Blick, wie ein Peitschenhieb brachte sie den Übeltäter zum Schweigen, der würde sich nicht mehr so schnell getrauen die Klappe aufzureißen. Ihr Blick streifte eine junge Frau, die sich gerade ihre Sonnenbrille von der Nase zog. Modisches Accessoire, wenn man darauf stand wie eine Fliege auszusehen. Jedenfalls konnte die Weißhaarige noch sehen, wie sie ihre Lippen bewegte, doch auf Grund des üblen Geschreis, des fremden Mannes neben ihr, konnte die Nixe kein Wort verstehen. Kopfschüttelnd wand sie sich wieder an ihren 'Streitpartner'.

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Caine Ryhonen

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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Do 10 Jan 2013 - 21:42

Caine schwieg. Er hatte die ganze Situation aus den Augenwinkeln beobachtet und gesehen wie sich langsam eine Menschen Schar um sie gebildet hatte. natürlich fühlte er sich dabei nicht sonderlich wohl. Er hatte immer noch das leichte Gefühl verfolgt oder Gejagt zu werden, dabei wusste er eigentlich, das dem nicht mehr so war. Einen Steckbrief gab es nicht mehr von ihm, und die Regierung hatte ihn auf ihre Seite geholt. Zumindest für den Augenblick. Und ohnehin, er war hier so weit weg von zu Hause, das wohl niemand Wort von ihm und seinen Fähigkeiten bekommen hatte, auch wenn dies die Insel Media war und Weltweit bekannt für ihre Journalisten war. Er hatte schon oft von ihnen gehört und sie wurden meist Hochgepriesen... doch schieden sich die Geister in dieser Meinung oft, denn einige sahen in ihnen die Pest. Er konnte sie gut verstehen.
Doch genug davon, hier vor seiner Nase spielte die Musik und er konnte es sich trotz allem nicht Unbedingt leisten ab zu driften. Die Weißhaarige hatte es geschafft sich auf zu reppeln und stand nun in voller Größe vor ihm, nahezu Provokant. Dennoch wich er keinen Millimeter zurück und seine Miene blieb noch immer kühl, berechnend und Gefährlich. Sollte es zu Ärger kommen, würde er sich gewiss nicht zurück halten. Sollte die Regierung ihn halt wieder schnappen, sollten sie unzufrieden mit ihm sein. Doch das würde sich wohl erst noch mit der Zeit herausstellen müssen. Abermals machte sich sein Blick auf Wanderschaften und lies die Weißhaarige links liegen. Eine wirkliche Bedrohung würde sie wohl nicht darstellen, wenn sie sich nicht einmal auf den eigenen Füßen halten konnte. Doch kaum einen Moment Später, forderte diese seine Aufmerksamkeit zurück. Sie war wohl noch nicht fertig mit ihm, dabei hatte er sich gedacht, sie würde einfach gehen und laut über ihn herziehen. Doch sie schien wohl die Art Person zu sein, die es lieber an Ort und Stelle klären musste. Zur Not auch vor Publikum. Ein leichter seufzer entfuhr ihm während er sich dann doch wieder an sie wandte. Regungslos nahm er ihr gezicke zur Kenntnis und machte Anstalten sie wieder zu ignorieren... hielt dann aber doch inne. Sah sie kurz an und entschloss sich doch etwas zu Sagen. "Nur ein Rat. Man weiß nie was man provozieren könnte." Es war ungewöhnlich wieder zu sprechen. All die Zeit die er hinter den Gittern verbracht hatte, hatte ihm gelehrt das Sprechen nicht nötig war. Zumindest nicht wenn man alleine war. Auch auf dem Schiff und die Befragungen im Kerker, waren alle eher schweigsam verlaufen und es wurde immer nur das nötigste Gesagt. Caine hatte sich daran gewöhnt und würde diese Bequemlichkeit mit Sicherheit nicht nieder legen. Etwas neues hatte jedoch seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Menge schien sich zu bewegen als würde sich etwas... oder jemand Geräuschvoll und mit Einsatz von geringer Gewalt den Weg nach vorne Bahnen. Bestimmt die Örtlichen Beamten, die nach dem rechten sehen wollten, doch er wurde Enttäuscht. Oder aber auch überrascht. Je nachdem aus welcher Blickrichtung man sah. Anstelle der erwarteten Soldaten tauchte eine bewaffnete Frau mit Sonnenbrille auf, die sich das Geschehen ebenfalls ansehen wollte. Schade, er hatte gehofft einen Grund zu bekommen sich wieder auf den Weg zu seinem Ziel zu machen, und diese elendigen Steckbriefe zu besorgen. Doch dem war wohl nicht so. Stattdessen fing nun die Meute an das Tempo und Thema vor zu geben. Erneut seufzte der Graubraunhaarige... Sollte es nun wirklich zu Krawall kommen? Die Passanten schienen es zu wollen... Medien Notgeile Leute... zu seiner Überraschung ging die Weißhaarige jedoch nicht auf die Vorschläge der Rufenden ein, sondern sah sie mit einem Finsteren Blick vernichtend an und brachte sie somit zum schweigen. Interessante Fähigkeit, das hätte er ihr nicht zu getraut. Doch abermals wurde seine Aufmerksamkeit auf die Frau von eben gelenkt. Sie hatte ihre Hand auf ihr Schwert gelegt und starrte die Weißhaarige an. Alte Feindschaft? Oder war sie eine Freundin... Sie schien etwas zu nuscheln, doch verstehen konnte er es trotz der langsam verschwindenden Rufe nicht. Caines Kopf ratterte. Die Schaulustigen schwiegen zwar, machten aber noch immer keine Anstalten das Feld zu räumen, weshalb er kurzentschlossen den Arm der Weißhaarige ergriff und sie zu der Frau mit der Sonnenbrille zog und laut meinte, " Ah, da bist du ja! Wir haben Gewartet." Mit schnellen Schritten hatte er den Platz überquert, die Weißhaarige im Schlepptau. Sein anderer Arm krallte sich nun seiner Seits den Arm der anderen und zog sie ebenfalls mit sich. " Macht Platz ihr Maden." Brummte er vor sich hin und ging einfach voran und achtete nicht weiter auf die Leute die er beiseite rempeln musste. Kaum hatten sie die Versammlung verlassen , ging die Menge ebenfalls auseinander. Hier und Dort konnte man Enttäuschte Gesichter sehen, einige steckten sogar ihre Kameras wieder ein, die sie zuvor in der Hoffnung auf etwas Aktion gezückt hatten. Dennoch zog er die beiden Frauen noch ein Stück weiter mit sich und als er sich sicher war das sich niemand mehr für sie interessierte lies er sie los. Langsam kratzte er sich den Kopf, drehte sich um und machte Anstalten zu gehen. Hielt dann jedoch inne. So wie er sie behandelt hatte, würde er es wohl sicher noch Verkraften können, ihnen bei ihren Beschwerden zu zuhören. Außerdem war er gespannt ob die beiden Frauen sich wirklich kannten. Gelassen steckte Caine seine Hände in die Hosentasche und meinte einfach, "Also?" Er war abermals erstaunt über seine Gabe des Sprechens und Unterhaltens. Vielleicht sollte er doch türmen und sein Glück woanders suchen? Haha, wohl kaum. Dazu war es wohl schon lange zu spät. Mit einem leichten Schütteln des Kopfes brachte er sich zurück in das hier und jetzt und wartete auf die Beschimpfungen der Frauen.

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BeitragThema: Re: Hafen von Media   Fr 11 Jan 2013 - 13:28


Mit Argusaugen musterte sie die weißhaarige Schönheit, allzeit bereit ihr den Fluchtweg abzuschneiden und zu verhindern, dass sie entkam, egal ob es sich dabei nun um Alice handelte, oder nicht. Sicher war sicher und ein solch saftiges Kopfgeld ließ die Panthera sich nicht einfach durch die Lappen gehen, denn dafür war sie schlichtweg schon zu lang im Geschäft. Naja und sie war zu sehr auf die Kohle angewiesen, als dass sie sich Fehler erlauben konnte.
Der Mann neben Yara erhielt für sein aufmüpfiges und unangemessenes Verhalten einen Blick, bei dem man(n) gut und gern erschaudern konnte. Der Schreihals verstummte augenblicklich, während Neria sie für einige wenige Sekunden ansah. Ein Moment der schieren Spannung entstand, zumindest war es für Yara ein solcher, welcher sie dazu veranlasste den Daumen leicht gegen das Stichblatt ihres Katanas zu drücken. Die Klinge wurde somit ein Stück weit aus der Saya getrieben und würde es der Kopfgeldjägerin im Fall der Fälle erlauben, ihr Katana eindeutig schneller zu ziehen. Bruchteile einer Sekunde auf die es vielleicht ankam. Bis jetzt schien es aber noch unnötig zu sein. Geduld lautete das Gebot der Stunde.
Auch Caine fasste Yara einige Momente später ins Auge und ihr entging nicht, dass er ihre Körperhaltung zu deuten wusste – in gewisser Weise, denn noch hatte sie offiziell keine Partei ergriffen, sondern erweckte lediglich den Anschein, dass dieser kleine Streit gleich eine ganz neue Ebene erreichen würde. Von verbaler Auseinandersetzung zu körperlicher Gewalt…
Die folgende Entwicklung dieser Situation kam für Yara allerdings vollkommen unerwartet. Der Mann packte den Arm der Frau und zog sie mit sich, während er auf die Panthera zulief und sie ansprach. Etwas verwundert blickte sie erst nach links, dann nach rechts, doch als er dann auch ihren Arm griff und sich aus der Menge raus kämpfte, war klar, wer gemeint war. Zu überrumpelt um sich zur Wehr zu setzen, ließ Yara von ihrem Katana ab, zumal von dem Typ mit den seltsamen Haaren keine ernsthafte Bedrohung auszugehen schien. Dennoch ließ sie es sich nicht nehmen Caine einen giftigen Blick zuzuwerfen. Was die Menschen davon hielten, die um das Dreiergespann herumstanden, zog natürlich nicht an ihr vorbei. Aus diesem Grund hasste sie die Insel Media. Warum sie dann trotzdem hier war, entzog sich ihrem Verständnis. Jede andere Insel wäre besser gewesen und doch wählte sie das Schiff, welches Media als Reiseziel hatte... Ganz cool schob sich die Kopfgeldjägerin ihre Sonnenbrille wieder auf die Nase, auch wenn ihr klar war, dass man sie logischer Weise dennoch auf eventuell entstandenen Fotos erkennen würde.
„Was soll’n der Scheiß?“, knurrte Yara ruppig, als sie die Meute Schaulustiger schon ein Stückchen hinter sich lassen konnten. Mit einem heftigen Ruck löste sie sich aus dem Griff des Mannes, auch wenn er gerade Anstalten machte, sie loszulassen. „Also was?!“, ihre Augen verengten sich zu Schlitzen, während sie einen ihrer Dolche zückte und ihn auf Caine richtete. „Erklär mir lieber, was du mit dieser Verbrecherin am Hut hast?“, dabei schwenkte sie mit der Spitze zu der vermeintlichen Alice, ohne den Mann aus den Augen zu lassen. Frauen waren ja gelegentlich so berechenbar. Aber im Ernst, hatte er erwartet, Yara würde das einfach so mit sich machen lassen? Sie war bewaffnet. So leichtsinnig wie er handelte, konnte er froh sein kein Messer zwischen den Rippen zu haben.
„Sie hat das Leben von zwei Menschen auf dem Gewissen. Man sollte ihr Augenblicklich den Kopf abhacken.“ Sagte Yara…die Person die einem Mann die Zunge abschnitt, weil er sie anlog.

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