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Marktplatz

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BeitragThema: Marktplatz   Mo 2 Jan 2012 - 23:34

das Eingangsposting lautete :

"Nervige Bonzen hier..", murmelte Mokou, als sie durch die Straßen ging und sich die Häuser ansah. Sie war noch nicht lange hier in Golden Island, doch sie hatte jetzt schon genug. Diese ganzen Schönsel, die von Mama alles in den.. Schoß gelegt bekommen. "Ätzend.", murmelte sie weiter, während sie ab und zu gegen einige dieser Schnösel lief, beabsichtigt. Natürlich erntete sie deswegen auch gewisse Beleidigungen, gerade auch, weil sie allein optisch schon nicht hierher passte. Alle hatten die besten Anzüge und die besten Kleider an, während Mokou mit normalen Hosen und weißem Hemd herumlief. Doch es belustigte sie, die blöden Fratzen von diesen Menschen zu sehen. Leider hatte sie gerade nichts zu tun, und wo sich die anderen aufhielten war ihr auch nicht wirklich klar, wobei sie Gesellschaft gerade gut hätte gebrauchen können. Selbst wenn sie irgendwas zu tun hätte, würde sie es wohl eh nicht machen.. Hm..
Es würde ihr schon reichen, wenn sich hier jemand prügeln würde, dann wär hier wenigstens etwas SPannung, doch sowas konnte sie wohl von so einer Stadt nicht erwarten.. Außer sie zettelte selber eine Schlägerei an.. Nein, das konnte sie nicht leisten. Schlägerein waren schmutzig, und sie hatte keine Lust schmutzig zu werden.. Also hieß es weiter langweilen. Wenn wenigstens Sanchez da wäre. Er würde jetzt wohl wissen, was sie hätten machen können..
Sie verließ die Straße, durch die sie gerade ging und setzte sich an den Rand eines Brunnens, der mitten auf dem Platz stand. Dort verweilte sie und fuhr ab und zu mit der Hand durchs Wasser. Ab und zu gähnte sie, allein um die Menschen hier zu provozieren. Wie konnte man es nur wagen, sich auf den Brunnen zu setzen wie ein Obdachloser? Jaja..
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Hoju Raiden

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BeitragThema: Re: Marktplatz   Do 12 Jan 2012 - 18:42

Raiden Raiden lachte laut als dieser aus der rüstung stieg und meinte er sei stärker als er dan als er im zickzack zu ihm kam und die raketen abfeuerte drückte er sich vom boden ab und rasßte gegen ihn den raketen wich er gekonnt aus alls er dan neben ihn vorbei kammsteckte er das schwert raus auf die seite und hoffte ihn somit seine ganzen shcaltkabel und das ganze zeugs aufzuschlitzen danach stand er hinter ihm und das schwert zeigte schreäg zu boden das andere normale katana steckte er weg. So das er nurnoch sein meisterschwert in der hand hielt. Dan sagte er „ na hast du genug oder soll ich es ein für allemal beenden?“


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BeitragThema: Re: Marktplatz   Do 12 Jan 2012 - 18:51

Nefarius spürte garnichts und sein Roboterkörper war kaum beschädigt.
Du Narr ich spüre keinen Schmerz.Mein ganzer Körper ist nicht mehr menschlich und Nerven hab ich keine mehr.Du kannst nicht gewinnen egal wieviele Schwerter du hast.Ich verliere bestimmt nicht gegen einen Rotznasen.Ich kämpfe selten persönlich meist schicke ich meine Krieger aber irgendwann hat es jemand tatsechlich geschafft mich zu erreichen und zu erledigen.
Nefarius klickte auf den Knopf auf seinem Kopf und nun standen überall Hologramme von ihm.Alle sahen exakt aus wie er und machten ihn in der gleichen Sekunde nach.
Von jeder Seite erklang seine Stimme.
Na was glaubst du?Wer bin ich du kannst es gerne versuchen aber wenn du falsch liegst ist es zu spät.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Do 12 Jan 2012 - 18:56

Raiden hörte die stimmen und sah die holograme und er bemerkte etwas von einem abild nefarius war die stimme ein kleinwenig lauter allso sah er zu ihm richtete sein schwert auf ihn und sagte „ hab dich „ in den moment alls er dies sprach hate er shcon sein katana sein 2 gezogen und sei waren biede paralel nun schickte er Hirameki auf ihn aber so das auch alle umligenden holograme dawischt werden da der schnitt recht groß ist nun würde er sehen ob er richtiglag mit siener vermutung aber er war sich zimmlich sicher.

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BeitragThema: Re: Marktplatz   Do 12 Jan 2012 - 19:09

Schliesslich zerstörte er nur ein Hologramm.Man hörte wieder von allen Seiten seine Stimme
Ich wusste es das du darauf hören würdest.Na da staunst du.Ich kann die Lautstärke Schatten usw. verändern.
Das eben vernichtete Hologramm rekonstruierte sich wieder.Nun schossen alle Nefariuses Protonenbomben auf ihn.Einer der Bomben war kein Hologramm.
Nefarius wusste das seine Bomben grossen Umgebungsschaden anrichten.
Alle Hologramme lachten auf genau wie der nicht auffindbare echte.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Do 12 Jan 2012 - 19:14

Kurtz bevor die bomben in die luft gangen sprang er in einen hoen satz nach oben er sah die echte bombe und von wem sie geworfen wurde alls er dan ihn sah raßte er förmlich runter fur normale menschen oder schwache leute kaum zusehen stand er for ihm und machte einen schnitt gegen siene grüne kopfplatte. Das müsste sein gehirn sein oder siene schaltplate wie auch immer er machte einen shcnitt so das er die hüle durchbrechen müsste mit dem anderen schwert machte er einen stich gegen seinen robo hals wenn ales gehen würde müsste der kampf entschieden sein und raiden häte es ihm gezeigt und das ohne große anstrengung.


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BeitragThema: Re: Marktplatz   Do 12 Jan 2012 - 19:25

Die Schnitte waren stark genug bei seinem Hals aber nciht für seine Kuppel.Der Kopf fiel ab.Nun lag der Kopf am Boden.
So ein Mist wie will ich mich denn jetzt fortbewegen.Na gut von mir aus du hast gewonnen.Ohne meine Lakeien bin ich nicht so stark wie sonst.Du musst mir aber einen Gefallen tun.Kannst du mich bitte auf meinen Hals setzen.Ich nem alles zurück was ich sagte.Du bist stark genug aber ich sage dir das wäre nicht das letzte mal wo wir uns trafen.Hmm warte auf den Hals setzen nützt nichts.Ich hab eine Idee.Kannst du für eine Zeit lang mich Kopf tragen?Lawrence trägt meinen Körper bis ich eine Lösung gefunden habe.ich habe keine zeit weder Lust hier rummzuliegen.
Nefarius war nun halt nurnoch ein Kopf und Lawrence musste sich das lachen verkneiffen.Die Umgebung war still und die Menschen längst weg, genauso wie die Hologramme.Die Bombe aber explodierte trotsdem noch und eine Säule fiel direkt auf seinen Körper.
Na ganz toll nun ist es noch schwerer mich zusammenzubauen sobald es ging.Nochmal könntest du mich ne Zeit lang tragen?
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Do 12 Jan 2012 - 19:33

Raiden sah zu ihm und musste erstmal föllig lachen dan steckte er siene beiden schwerter weg alls er den kopf am boden liegen sah und dieser sprach So ein Mist wie will ich mich denn jetzt fortbewegen.Na gut von mir aus du hast gewonnen.Ohne meine Lakeien bin ich nicht so stark wie sonst.Du musst mir aber einen Gefallen tun.Kannst du mich bitte auf meinen Hals setzen.Ich nem alles zurück was ich sagte.Du bist stark genug aber ich sage dir das wäre nicht das letzte mal wo wir uns trafen.Hmm warte auf den Hals setzen nützt nichts.Ich hab eine Idee.Kannst du für eine Zeit lang mich Kopf tragen?Lawrence trägt meinen Körper bis ich eine Lösung gefunden habe.ich habe keine zeit weder Lust hier rummzuliegen. Lehnte er ab aber er nahm den körper und den kopf steckte den kopf auf den körper und legte es auf Lawrence er grinste und sagte dan „ du wirst schon irgendwie hinkriegen has ja deine lakeien. „ er grinste und ging dan loss richtung hafen zum schiff der golden merry

tbc.golden merry deck.

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BeitragThema: Re: Marktplatz   Do 12 Jan 2012 - 19:39

Na ganz toll Lawrence ist nicht wirklich intelligent genug um mich zusammenzusetzen aber ich bin schlau genug um ihm das zu erklären.Ok Lawrence verbinde bei meinem Körper wieder die Drähte so wie sie nach Farbe waren.Gut, nun schliesse die Klappe und öffne mein Schienbein.Genau so, nun gib das Passwort ein *********************.Gut danke du Müllhaufen.
Nefarius stand auf und sah wie der Mann grade davonlief.
Und wieder einer der vor mir flüchtet, man bin ich stark.
Sir sie haben den Kampf verloren, warscheinlich muss er zu seinen Freunden.
Freunde?!Papperlapap, so ein Humbug.Ich hatte nie Freunde und werde auch nie welche haben.Ich gehöre zu den bösen und die haben keine Freunde.
Nefarius blickte traurig nach unten aber riss sich wieder zusammen und ging wieder richtung Park.

tbc:Park
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mo 16 Jan 2012 - 16:49

Radien ging mit gemütlichen schritten und sienen hut so auf dem kopf dass sein gesicht verdunkelt war er ging über den platz wuste nicht ob Der schwertkäpfer mit ihm mit kamm oder zur merry gegangen iyt nun ging er über den marktplatz und sah sihc die stände an Er sah isch an wass alles so zu ferkaufen war er kaufte sich nen appfel und ging langsam weiter und aß den apfel unterm weiter gehen langsam verließ er den marktplatz wieder und war auf dem weg zur schwertschmiede er hörte das er hier ausgebildet werden kann und da es auf dem schiff die perfekten forausetzungen gibt ist alles perfekt.

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BeitragThema: Re: Marktplatz   Di 21 Aug 2012 - 22:39

Einstiegspost

Die Sonne brach durch die dichte Wolkendecke. Ihre Strahlen blendeten die junge Frau, die unbeobachtet im Schatten eines Hauseingang lehnte. Ihre wachen Augen spähten zwischen zwei Ständen hindurch auf die geschäftigen, gut gekleideten Menschen, die ihre langen Nasen arrogant in den Himmel reckten. Moema hasste diese Insel. Sie verkörperte all das, was sie niemals haben wurde, denn was diese Menschen besaßen, konnte man weder kaufen, noch stehlen. Neben ihren teuren Schätzen und den Bergen an Gold, genossen die meisten Bewohner Golden Islands ein Ansehen, dass sie sich entweder erarbeitet oder von ihren gutverdienenden Ahnen geerbt hatten. Es waren ehrenvolle Menschen, denen das Schicksal wohlwollend ins Gesicht lachte. Moes Leben war ab dem Zeitpunkt ihrer Geburt ein anderes gewesen. Und genau deswegen war es auch ihr gutes Recht, den Menschen auf Golden Island alles zu nehmen. Zur Not auch mit Gewalt. Sie trieb sich oft auf dieser Insel herum - es gab hier einfach viel mehr zu holen als im gottverlassenem Las Camp. Mit einem Seufzer schob Moe sich einen Glimmstängel zwischen die roten Lippen. Sie nahm einen tiefen Zug und schloss beim genüsslichen Ausatmen die Lider. Ein Geräusch ließ sie schlagartig aus ihrer beginnenden Trance erwachen. Irgendetwas, und sei es ihre Intuition, hatte ihre Aufmerksamkeit gefordert. Mit dem Rücken stieß sich die junge Frau von der Hauswand ab und trat durch die beiden Stände auf den großen, überfüllten Marktplatz. Beiläufig schnippte sie die Zigarette in den Rinnstein. Sie musste schließlich auf ihre Gesundheit achten! Doch Moe hatte ein wenig Bedenken, ihr kleines Laster komplett aufzugeben. Sie hatte doch tatsächlich Angst, sie könne bei dem Versuch an Gewicht zulegen. Denn sie rauchte nicht nur, sie trank auch. Am liebsten Bier, ein Gesöff mit viel zu vielen Kalorien. Unter all den Menschen, kam sich Moe auf einmal sehr klein vor. Sie war nicht besonders groß, sodass sie meisten Leute sie um mindestens einen Kopf überragten. Würde sie mit dem Rauchen aufhören, wäre sie bald eine kleine, dicke Kugel mit kurzen Gliedmaßen. Ein Mann lief an Moe vorbei, er streifte ihren Arm. Es waren nicht die roten Haare, die ihr auffielen. Auch nicht die schwarze Augenklappe, die eins seiner Augen verdeckte. Es war sein Schwert. Moema biss sich gierig auf die Unterlippe - genau DAS wollte sie haben, koste es, was es wolle! Naja, kosten würde es natürlich nichts, Moe verstand schließlich ihr “Handwerk“. Rasch und mit viel Ellenbogeneinsatz, drängte sie sich an den Hünen, die ihr die Sicht versperrten, vorbei, bis sie den Rothaarigen erblickte. Bevor Moe ihn erneut aus den Augen verlieren konnte, heftete sie sich an seine Fersen. Er schien nicht von hier zu stammen. Alles an ihm stand im Widerspruch zu Golden Island. Definitiv war er nicht die Sorte Mensch, die Moe am häufigsten beklaute .. Plötzlich verschwand die hübsche “Dame”. An der Stelle, wo sie gestanden hatte, hockte ein kleines, wuschliges Kapuzineräffchen. Mit behänden Sprüngen bahnte es sich seinen Weg, darauf achtend, nicht getreten oder überrannt zu werden. Auf der Höhe des Rothaarigen wurde es langsamer. Dann griff es mit behänden Fingern nach dem Schwert an seinem Gürtel. Auf dem Gesicht des Tieres hätte man mit ein wenig Fantasie ein hämisches Grinsen erkennen können, als es nun Zähne bleckend die Flucht ergriff. Das Äffchen kämpfte sich seinen Weg aus der Menschenmenge, weg vom Marktplatz. Moe steuerte auf den Stamm eines Baumes zu. Das Schwert behinderte sie ein wenig in der Bewegung. Sie war langsamer, als üblich. Ein unangenehmes Gefühl beschlich sie. Irgendwie fühlte sie sich verfolgt.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mi 22 Aug 2012 - 16:04

cf: Gasthaus Beautiful Sunrise

Endlich hatte der Eucliffe es aus der Gaststätte geschafft. Die Schänke bot zwar vollmundiges Bier an, doch die Individuen, welche sich inmitten des Raumes befanden waren ein Lumpenpack, wie es im Buche stand. Auch wenn der Großteil der dort anwesenden Personen zu seinen zukünftigen Crewmitgliedern gehören würde, hatte der Rotschopf schon einen kleinen Groll modelliert. Hody hatte nie ein gutes Bild von Menschenmassen in der heutigen Gesellschaft. Schon in seiner Vergangenheit verabscheute er jeden einzelnen Homo Sapiens – seien es Kinder, Männer oder Frauen. Jeder von ihnen war im Auge des Schönlings ein asozialer Debiler, die weder zurechnungsfähig noch etwas im Kopf hatten. Oft wurde der Schwertkämpfer aufgrund seiner leichten Sehbehinderung und seines fehlenden Auges aufgezogen. Las Camp war definitiv kein idyllischer Ort. Nein, im Gegenteil. Dieser Fleck im Westblue hatte den Rothaarigen zu der Person gemacht, die er nun war. Er hasste alles. Elegant setzte der Eucliffe einen Fuß vor den anderen. Sein Blick hatte die Menschenmasse im Vordergrund fixiert, während sein Gedankengebäude völlige Leere ausstrahlte. Dieser Spaziergang war ein Muss, um den Kopf frei zu bekommen und sich Gedanken über den Einlass neuer Crewmitglieder zu machen. Auch wenn ihm der dunkelhaarige Cyborg nicht sehr geheuer war und ihm seine nervige Art tierisch auf den Zeiger ging, war er doch eine Überlegung wert. Sollte er Tokoyami in seine Crew aufnehmen? War der männliche Homo Sapiens wirklich in der Lage die Ziele des Piratenkapitäns zu erfüllen und den Planeten in ein Chaos zu stürzen? Ein kleiner Versuch war es wert. Bei Gelegenheit würde Hody seine Fähigkeiten näher betrachten und sich ein Bild von ihm machen. Gedankenversunken schritt der Schwertkämpfer in Richtung Marktplatz, als er auch eine kleine Berührung an seiner Hose vernahm. Reflexartig griff der Eucliffe sich an seinen Gürtel, als er auch etwas fatales feststellte. Wo zur Hölle war sein verdammtes Schwert? Rapid musterte er jedes einzelne Individuum. Welches Miststück hatte ihm seine Klingenwaffe entwendet?! Das azurblaue Auge des Rotschopfs fixierte jeden einzelnen Punkt auf dem Marktplatz, als er auch ein kleines bekleidetes Kapuzineräffchen entdeckte, welches mit seinem Hab und Gut den Weg in Richtung „Auf nimmer wiedersehen“ bahnte. “Alter. Behindertes Vieh. Wenn ich das in die Finger bekomme, dann gibt es morgen auf dem Schiff Pommes mit Affenschnitzel.“ Ein leichtes Lächeln bildete sich auf dem Munde des Schönlings. Das Äffchen wollte Krieg? Den konnte es haben. Der Eucliffe warf kurz einen Blick nach hinten, grinste und rannte los. Die Passanten, die ihm in die Quere kamen, hatte der Schwertkämpfer einfach weggestoßen. Die Gesundheit anderer war ihm egal. Alles was in diesem Augenblick zählte war das Abendessen, welches gerade mit seiner Waffe den Marktplatz entlang spazierte. Hody rannte. Die Jagdsaison war also eröffnet. Blitzschnell setzte der Piratenkapitän einen Fuß nach den anderen und erhöhte seine Geschwindigkeit, als er auch direkt hinter dem Primat angekommen war. Mit einem Satz setzte er seinen Fuß auf den langen Schwanz des Äffchens um dieses aufzuhalten. Subversiv packte er nun nach dem Kopf des Tieres und nahm diesen in einen eisernen Griff. Sein azurblaues Auge nahm einen emotionslosen und kalten Ton an, als er auch seinen Mund öffnete um eine Aussage zu treffen. “Jetzt zu dir mein junger Padawan. Gib mir mein Schwert zurück oder ich brech dir das Genick und mach Affensteak aus dir.“ Auch wenn Hody nicht wirklich daran glaubte, dass das kleine Tierchen ihn verstand, erhoffte er sich sein Schwert zurück, wobei ein kleiner Snack für zwischendurch auch nicht schlecht wäre.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mi 22 Aug 2012 - 22:32

Als ein plötzlich auftauchender Fuß mit gefühlten 10 Tonne Gewicht Moes Affenschwanz zerquetschte, dachte sie zuerst, es wäre einfach nur ein strunzdummer, zufällig vorbeilaufender Zivilist gewesen, der sie nicht gesehen hatte. Doch als eine Hand ihr Köpfchen mit eisernem Griff packte und den kleinen Körper hochhob, hatte Moe nur einen Gedanken: Verdammte Scheiße. Ein stahlblaues Auge musterte das Tier, das nun vollkommen regungslos im Griff des Fremden baumelte, dem es sein Schwert gestohlen hatte. Stumm starrte das Kapuzineräffchen zurück. “Jetzt zu dir mein junger Padawan. Gib mir mein Schwert zurück oder ich brech dir das Genick und mach Affenschnitzel aus dir.” Das Äffchen blinzelte. Dann schien es zu explodierten: Es kreischte wie am Spieß, ruderte mit den Gliedmaßen und krümmte seinen schmerzenden Affenschwanz (wobei es in keiner Sekunde das wertvolle Diebesgut fallen ließ). Es versuchte zu kratzen, zu beißen, aber der Rothaarige schien von dem wütenden Fellknäul vollkommen unbeeindruckt. Als es merkte, dass es mit seinem Gezeter nichts erreichte, änderte das Tier seine Taktik. Aus dem Kapuzineraffen wandelte sich in windes Eile die Gestalt einer wohlproportionierten Frau mit langen, rötlichen Haaren und einem hübschen Gesicht, das in diesem Augenblick jedoch leicht verärgert wirkte. “Du kannst meine Haare jetzt loslassen, Einauge.” Moe verzog die Lippen zu einem Schmollmund. So hatte sie sich das Ganze garantiert nicht vorgestellt. Mit zusammengekniffenen Augen musterte sie ihr Gegenüber. Er war durchaus ansehnlich, das musste sie zugeben. Außerdem war er schnell genug gewesen, sie einzuholen. Wahrscheinlich hatte er die Beine in die Hand genommen als gäbe es kein Morgen mehr. Ach, das hätte sie nur zu gern gesehen. Ihre Finger schlossen sich instinktiv um den Griff des Schwerts, das sie immer noch nicht ganz aufgegeben hatte. “Zugegeben, ich hätte gerade von dir nicht erwartet, dass du mich einholen würdest. Sieht man mit einem Auge überhaupt genug, um beim nicht Gehen über die eigenen Füße zu stolpern?” Provokant stützte die junge Frau beide Hände in die Hüfte. Natürlich mit dem Ziel, vor dem Unbekannten größer und imposanter zu wirken. Die Situation entwickelte sich langsam aber sicher zu einem seltsamen Spiel - jedenfalls für Moe. “Du siehst nicht aus, als kämest du von hier. Du erinnerst mich eher an die, die ab und an gegen Gesetze und Regeln in Las Camp verstoßen? Weißt du eigentlich, dass - ey du, mein Gesicht ist weiter oben!“ Männer. Moema verlagerte ihr Gewicht kaum merklich, als sie von einem Fuß auf den anderen trat. “Du willst dein Schwert zurück? Dann komm und hol's dir.“ Mit einem koketten Grinsen tat die Rothaarige einen Schritt rückwärts. In ihrer rechten Hand hielt sie das, was der Fremde in dieser Sekunde wohl am meisten begehrte. Sein Schwert. Sie deutet eine erneute Flucht an, überlegte es sich im letzten Moment jedoch anders. Die Waffe wäre die Mühe einfach nicht wert gewesen. Sie brauchte sie nicht einmal, sie hatte ihre ja eigenen. Mit gleichgültiger Miene streckte Moema ihren Arm aus und hielt dem jungen Mann das Schwert vor die Nase. “Hier hast du’s.” Sie sah ihm dabei nicht in die Augen, denn es kam nur selten vor, dass sie erbeutetes Diebesgut dem Besitzer zurückgeben musste. Aber in diesem Fall hatte sie kaum eine andere Wahl. Eine Schmach sondergleichen, hoffentlich hatte niemand ihre großzügige Geste beobachtet.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Do 23 Aug 2012 - 18:37

Es war süß anzusehen, wie das Äffchen sich versuchte zu wehren. Es kratzte, biss und störte auch noch die angenehme Ruhe, welche der Eucliffe bis dato genossen hatte. Was ein Mistvieh dieses Äffchen doch war. Hody blieb unbeeindruckt und bewegte keinen einzigen Muskel in seiner Physiognomie. Seine Hand hatte den kleinen Primaten immer noch fest umschlungen, als etwas frappantes geschah. Das zuvor kleine Äffchen begann sich in einen Homo Sapiens zu verwandeln. War Hody gerade Zeuge der Revolution? Dieses Wesen widerlegte die komplette Theorie der katholischen Kirche. Adam und Eva waren nach diesem Spektakel wohl ein Ammenmärchen, welches aus der Feder des christlichen Gotteshauses stammte. Die menschliche Kreatur stammte definitiv von kleinen Kapuzineräffchen ab, die sich langsam in Menschen verwandelten. Hody staunte ein wenig, als er das Weiblein in sein Auge schloss. Das Individuum vor ihm hatte auf keine einzige Weise Ähnlichkeiten mit dem Getier, welches zuvor das Schwert des Piratenkapitäns entwendet hatte. Im Gegenteil. Aus dem kleinen zierlichen Primaten wurde ein graziles und vollbusiges Weibsbild, welches eine gewöhnungsbedürftige Haarpracht auf dem Kopf hatte. Als dieses auch noch anfing die Futterluke zu öffnen und eine Aussage zu treffen, setzte der Schwertkämpfer ein leichtes Lächeln auf. Fesch löste er seinen eisernen Griff aus den Haaren der Dame und blickte sie emotionslos an. Dem Anschein nach wollte sie ihm sein Schwert nicht zurück geben. “Ehrlich gesagt bin ich von deiner Optik überrascht. Wirklich interessant. Und um deine Frage zu beantworten. Wenn man seit seiner Geburt ein Auge besitzt, ist das kein Problem.“ Der Eucliffe setzte eine kurze Pause ein und blickte auf die beiden Bälle, die im Brustbereich des Weibsbildes baumelten. “Weißt du warum ich dich eingeholt hab? Durch deine zwei Kameraden hier trägst du extra Gewicht mit dir herum. Du wirst dadurch langsamer. Miststück.“ Hody beendete seine Aussage, als er auch weiterhin den Worten der Affendame lauschte. Anscheinend verstand sie ihr Handwerk. Bei jedem anderen Subjekt hätte der Rotschopf schneller reagiert und ihn zu Kleinholz verarbeitet. Diese Dame jedoch hatte etwas Interessantes, welches den Einauge faszinierte. Umso mehr war er überrascht, als er das Wort „Las Camp“ wahrnahm. Wirklich interessant. Allein schon durch einen Blick hatte Madame seinen Heimatort gemustert. Gerade als der Eucliffe antworten wollte, nahmen seine Ohren etwas wahr, was er nicht hören wollte. Sie wollte mit dem Schwert abhauen? Sie wollte seine geliebte Waffe entwenden und verschwinden? Das konnte das Weiblein definitiv vergessen. Der Eucliffe blickte pragmatisch zu Boden, als erneut etwas extravagantes in die Szene trat. Sie wollte ihm sein Schwert doch zurückgeben? Das Weib konnte wirklich kein Urteil fällen. “Du gibst mir das Schwert zurück? Waise Entscheidung Kleines.“ Blitzschnell griff er nach dem Schwert und musterte die Dame weiterhin. Sie hatte wirklich eine beachtliche Größe und war definitiv ein Winzling wie im Buche beschrieben, aber genau diese Dimension machte die Damenwelt so besonders. Doch das was im Moment zählte war die Rückkehr seiner geliebten Waffe. Agil und artistisch umfasste der Piratenkapitän den Griff seines Schwertes packte mit der anderen Hand die Hüfte der Affendame und hielt es ihr akut gegen die Kehle. Sollte er sich rächen? Oder sollte er nicht? Immerhin war dieses Wesen jemand gewesen, der die Ruhe des Eucliffes gestört hatte. Sie sollte wahre Gerechtigkeit spüren und durch die Hände des Rotschopfs erfahren, was es bedeutete sich mit Gott persönlich anzulegen. “Kleines. Gesetze sind was für Debile. Aber du hast Recht. Ich komme aus Las Camp. Ich forme eigene Gesetzte und Regeln. Diese Welt braucht einen neuen Gott. Sie muss in Chaos gestürzt werden. Jeder Einzelne auf diesem Planeten ist Abschaum. Abschaum welcher ohne jegliche Rücksicht umgebracht werden muss. Aber du...“ Der Rotschopf stoppte seine Aussage und nahm sein Schwert vorsichtig herunter. Das Mädchen gefiel ihm. Sie hatte ihr Handwerk als Dieb wirklich gut unter Kontrolle und konnte dem Schönling in Zukunft bestimmt noch von Nutzen sein. “...du gefällst mir. Wie ist dein Name?“ Seine Stimme nahm erneut eine monotone Lage an. Endlich mal jemand, der kein Schwachmat war und sich nicht vor dem Rotschopf fürchtete. Fesch löste Hody seine andere Hand von der Hüfte der Dame und setzte sich auf den warmen Erdboden. “Du siehst aber auch nicht aus, als wärst du von Golden Island. Deine Optik erinnert mich ebenfalls an die Gesetzlosen aus Las Camp. Ich fürchte ich habe dich auf der Insel schon einmal gesehen.“ Während der Eucliffe auf eine Reaktion wartete, beförderte er sein Schwert elegant an seinen Gürtel. So schnell würde ihm das Entwenden nicht mehr passieren.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Do 23 Aug 2012 - 22:33

Der Fremde hatte es anscheinend ziemlich eilig, sein Schwert wieder in den Händen zu halten. Blitzschnell entriss er Moema die dargereichte Waffe, was Moe sofort als Schwäche interpretierte. Er musste sich ja ungeheuer davor fürchten, dass die Rothaarige ihre Entscheidung ändern und mit dem Schwert über alle Berge verschwinden würde. Dann erinnerte sich Moe daran, dass sie es ihm das Schwert aus freiem Willen zurückgegeben hatte und ihr wurde bewusst, dass sie nie zuvor in ihrem Leben dümmer und untergebener gehandelt hatte. Wäre sie in diesem Augenblick alleine gewesen, hätte sie sich wahrscheinlich selbst eine schallende Ohrfeige verpasst. Jetzt war es natürlich zu spät. Der Schönling reagierte so plötzlich, dass Moe keine Zeit hatte auch nur einen winzigen Schritt zurückzuweichen. Er umfasste ihr Hüfte und presste die Klinge seines wieder gewonnen Schwertes an die Kehle der jungen Frau. Dabei war er ihr so nahe gekommen, dass sie seinen Atem auf ihrer Haut spüren konnte. “Kleines. Gesetze sind was für Debile. Aber du hast Recht. Ich komme aus Las Camp. Ich forme eigene Gesetze und Regeln. Diese Welt braucht einen neuen Gott. Sie muss ins Chaos gestürzt werden.” Moe verzog keine Miene, obwohl ihr schon sein erstes Wort nicht im Ansatz gefallen hatte. Kleines .. - pah! Stattdessen stand sie regungslos da und erwiderte den forschenden Blick ihres Gegenüber. Was hatte er vor? Er würde sie wohl kaum umbringen. Jedenfalls würde das ihrer bisherigen Abschätzung seiner Person vollkommen widersprechen. Er war sicher niemand, der unüberlegt öffentlich Aufmerksamkeit erregen wollte. Außerdem bildete Moe sich ein, so etwas wie “Neugierde” in der Art und Weise wie er sie anstarrte, erkennen zu können. Das, was er sagte, verwirrte sie allerdings ein wenig. Er hatte sich also als Ziel gesetzt, der neue Gott einer gesetzlosen Ära zu werden? Moema hatte schon viele größenwahnsinnige Spinner getroffen, aber dieser hier übertraf alles. Mit Abstand. Großem Abstand. Gerade, als sie den Mund öffnen wollte, um ein bissiges Kommentar abzugeben, quasselte er weiter. Scheinbar litt er unter "Niemanden-interessiert’s-aber-ich-erzähl‘s-trotzdem" Syndrom. “Jeder Einzelne auf diesem Planeten ist Abschaum. Abschaum, welcher ohne jegliche Rücksicht umgebracht werden muss.” Fuck. “Aber du-” Die Rothaarige spannte ihren Körper an, bereit, ihm ohne Frucht entgegenzutreten. “…du gefällst mir.” Gottseidank! Moema entspannte sich sichtlich. Warum hatte sie sich eigentlich Sorgen gemacht? Es war ja quasi unmöglich, sie nicht zu mögen. “Moema Corday. Aber nenn mich Moe”, beantwortete die junge Frau die gestellte Frage. “Und mit wem habe ich die Ehre?” Der Unbekannte hatte seine Waffe wieder an den Gürtel gesteckt, von ihr abgelassen und sich auf den Boden zu ihren Füßen gepflanzt. Moe gesellte sich kurzerhand zu ihm. “Kann sein. Ich bin dort aufgewachsen. Auch, wenn du mir nicht bekannt vorkommst, ist man sich sicherlich mal über den Weg gelaufen. So groß ist Las Camp ja dann doch nicht.” Die Kleine legte den Kopf leicht schief und deutete den Hauch eines warmen Lächelns an. “Und du möchtest also eine neue Welt erschaffen eh? Weißt du, diese Welt ist so oder so verloren - warum machst du dir also die Mühe und versuchst sie zu verändern? Vielleicht hat dir das noch niemand gesagt, aber: Es ist aussichtslos, vergiss es besser.” Wieder musterte sie den jungen Mann - mit unverhohlenem Interesse. Ein paar Passanten liefen an den beiden vorbei, warfen teils verwunderte, teils verächtliche Blicke auf die zwei Gestalten am Boden. Moe beachtete sie nicht. Sie wartete auf eine Antwort.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   So 26 Aug 2012 - 19:44

Dieser Planet war Abschaum. Tag ein Tag aus musste die Gesellschaft mit den Gesetzen einer unnützen und inkompetenten Weltregierung leben. Die Erde war ein Schandfleck, welche aus Elend, Missständen und Ungerechtigkeit bestand. Teilweise gab es Adelsgeschlechter, die nur vor Kapital strotzten und auf der anderen Seite bestand der Globus aus dürftigen Individuen, die täglich ums Überleben kämpften. Hody gehörte zu der zweiten Gruppe von Menschen. Es musste ein Gleichgewicht hergestellt werden. Die Oberschicht musste vernichtet werden und die Armeren mussten ein angenehmes Gehalt gesichert bekommen, damit auch diese Überleben konnten. Und um genau diese Loyalität und Objektivität zu erreichen musste ein neuer Gott in die Szene treten. Ein Allvater, der jeden einzelnen Homo Sapiens auf diesem Himmelskörper auslöscht und eine neue Ära einleitet. Eine Schöpfung, welche nach Perfektion strebt. Eine Welt, in welcher die Gleichberechtigung nicht hinterfragt wird. Ein Diesseits, auf welchem Menschen mit Defiziten nicht verachtet werden und neue Gesetze und Normen herrschen. Und wer war dafür besser geeignet, als ein Geschöpf dem all diese Ungerechtigkeiten selber widerfahren waren? Richtig. Der Eucliffe wollte diese Welt verändern, weshalb er die noch anonyme Piratenbande namens Hierro gegründet hatte. Eine Bande aus Freibeutern, die genau dieses Ziel verfolgen sollte. Doch um dieses Ergebnis zu erreichen benötigte der Rotschopf Hilfe. Auch wenn er sich dies nicht eingestehen wollte, entsprach es der Realität. Hody musste eine Piratenbande aufbauen, welche aus kompetenten Mitgliedern bestand und die das Interesse des Schwertkämpfers teilten. Doch die Freibeuter, welche er bisher getroffen hatte waren kaum autorisiert und waren in einem Wort zusammengefasst einfach nur „unqualifiziert“. Doch bei der Affendame, die sich zu diesem Zeitpunkt zu dem Einauge auf den Boden gesellte hatte etwas Außergewöhnliches. Ihre diebischen Fähigkeiten und ihre Herkunft machten die Dame sympathisch. Das Weib trug also den Namen Moema Cordy oder kurz gesagt Moe? Der Name passte ja prächtig zu einem kleinen Getier wie ein Kapuzineräffchen. Da haben sich die Eltern des Busenwunders sich ja einen faltenlosen Namen ausgedacht. “Moe also. Gefällt mir. Hody Eucliffe mein Name.“ Der Schwertkämpfer stellte sich kühn vor. Seine zuvor aufgetretene Aggressionen und auch seine etwas gewöhnungsbedürftige Wortwahl waren komplett verschwunden. Die Blicke der Passanten ignorierte der Eucliffe wie gewohnt gekonnt und widmete sich nun der Aussage, welche die Corday kurz zuvor getroffen hatte. Diese Welt war in ihren Augen also verloren? Schwachsinn. Totaler Unsinn. “Weißt du warum diese Welt verloren ist? Wegen Menschen wie dir. Du hast keine Hoffnung und das ist der Fehler. Der jetzige Zustand der Erde ist in einem Wort gesagt beschissen. Es muss eine Veränderung her. Und genau diese Veränderung werde ich sein. Schau mich an. In deinen Augen sehe ich so aus wie ein normaler Zivilist. Ich habe viel Leid in meinem Leben erfahren. Dafür will ich Rache nehmen. Ich will meine Wut an der Weltregierung auslassen und diese Welt in Chaos stürzen. Ich will eine Ära einleiten, die dieser Planet noch nicht gesehen hat. Eine Veränderung in welcher Gleichberechtigung auf allen Teilen der Welt herrscht und es vor neuen Gesetzen nur so wimmelt. Ich werde der neue Gott sein.“ Der Eucliffe beendete seine Predigt, als er der Affendame auch in die Augen blickte. Elegant hob er seine Hand in Richtung Moema und setzte ein leichtes Lächeln auf. Eine recht ungewohnte Geste, aber der Schönling verspürte eine ungeheure Sympathie. “Folge mir und trete meiner Piratenbandeande bei. Du scheinst interessant zu sein. Deine diebischen Fähigkeiten haben mich beeindruckt. Lass uns zusammen Chaos verbreiten.“ Hody war kein Mann der großen Worte, wenn es um Anwerbungen ging. Er trat nur selten in Kontakt mit Menschen und bat nur wenigen Individuen solch ein Angebot an. Stillschweigend wartete er auf eine Antwort der Diebin. Würde sie es annehmen?
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mi 29 Aug 2012 - 22:36

“Weißt du, warum diese Welt verloren ist? Wegen Menschen wie dir. Du hast keine Hoffnung und das ist der Fehler ..” Moe hatte sich im Schneidersitz neben Hody, denn das war sein Name wie sie nun wusste, auf den Boden gesetzt. Mit großen, wachsamen Augen sah sie ihm direkt in die seinen. Beziehungsweise in das seine, denn er hatte ja nur eins. Was kaum zu übersehen war bei der auffälligen Augenklappe. Typisch Pirat. Und jetzt gab er ihr die Schuld an dieser gottverdammten Welt? Weil sie keine Hoffnung mehr hegte? Warum auch, Moes Leben war nie hoffnungsvoll oder gar zukunftsweisend gewesen. Im Gegenteil, sie war auf der Insel der Sklaven geboren worden und würde als Sklave dieser Gesellschaft zugrunde gehen. Diese Welt ließ sich nicht ändern, das hatte Moema bereits realisiert. Der Rothaarige schien allerdings absolut gegenteiliger Meinung zu sein, sprach sogar davon, dass er selbst die Veränderung dieses Planten sein würde. Bei diesen Worten wandte die junge Frau ihr Gesicht ab. Sie konnte und wollte ihn nicht verstehen. Gleichzeitig fragte sie sich, warum er solch Gedanken hegte. War er etwa verrückt? Oder war er am Ende doch einfach ein revolutionärer Visionär? “Schau mich an. Sehe ich in deinen Augen aus wie ein normaler Zivilist?” Moe zwang sich, den Kopf zu heben und seinen durchdringenden Blick zu erwidern. Natürlich sah er nicht aus wie ein Zivilist. Schon gar nicht wie ein “normaler”. Bei seinen folgenden Worten horchte die junge Frau auf. Er hatte viel Leid erfahren? Er wollte Rache nehmen? Zugegeben, sein Plan klang verlockend, aber eine bessere Welt würde er damit nie erschaffen können. Wenn Moe in ihrem Leben eins gelernt hatte, dann, dass schlimme Dinge nicht mit Blut ins Reine waschen konnte. Er wollte eine Veränderung? Eine Welt mit neuen Gesetzen, mit einem neuen Gott? Das würde nicht funktionieren. Und wenn doch, dann wäre es keine Verbesserung. Seine Utopie erinnerte eher an eine Diktatur sondergleichen. Mit Hody Eucliffe als Herrscher über die Welt. Er wollte Gleichberechtigung? Die Menschen würden niemals im Stande sein, in absoluter Harmonie mit sich und anderen zu Leben. Nicht auf Dauer. Dennoch umgab diesen Schönling etwas, das Moe nicht aufstehen und weglaufen ließ. Sie glaubte, es wäre eine Art stummes Verständnis, das zwischen den beiden ruhte. Das war der Rothaarigen fremd und sie wunderte sich, dass sie trotz des Unsinns, den er daherredete, ein Gefühl verspürte, dass ihr Tränen in die Augen trieb. Er erinnert sie ein wenig an sie selbst. Bis zu ihrem sechzehnten Lebensjahr hatte sie ebenfalls von einer anderen Welt geträumt. Einer besseren Welt, für sich und für alle anderen, denen das Schicksal Steine und Felsbrocken in den Weg legte. Moe starrte auf die Hand, die Hody ihr entgegenstreckte. Seine Lippen zierte ein fast freundschaftliches Lächeln. "Folge mir und trete meiner Piratenbande bei. Du scheinst interessant zu sein. Deine diebischen Fähigkeiten haben mich beeindruckt. Lass uns zusammen Chaos verbreiten.” Es war mehr ein Impuls als Moe ihm die Hand reichte. Sie hatte gar nicht lange nachdenken müssen. Seltsamerweise. “Das Kompliment kann ich nur erwidern .. Und Chaos klingt ganz nach meinem Geschmack.” Die Rothaarige zeigte ihm ihr breitestes Grinsen. Rasch stand sie auf und zog Hody mit sich auf die Beine. “Wie wär’s, wenn wir gleich damit anfangen würden? Vielleicht kann ich bei der Gelegenheit auch den Rest der Crew kennenlernen?” Moe warf dem Einäugigen einen vieldeutigen Blick zu. Dann tat sie ein paar Schritte in Richtung Innenstadt, drehte sich und blickte zurück, um sicherzugehen, dass Hody ihr auch folgen würde. “Na, was ist nun? Du kneifst doch jetzt nicht etwa, Hody?”
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Di 4 Sep 2012 - 14:44

Der erste Schritt für eine bessere Welt war also getan. Der Eucliffe hatte sein erstes kompetentes Mitglied gefunden. Auch wenn er kaum etwas von ihr wusste, empfand er eine gewisse Sympathie. Allein ihre Präsenz strahlte eine ungeheure Nostalgie aus. Sie war ebenfalls ein Homo Sapiens aus dem widerlichen Las Camp gewesen, welches er aus tiefstem Herzen verabscheute. Doch bei dem Busenwunder verspürte er eine gewisse Gemütsbewegung, die der des Rotschopfs ähnelte. Das Affenweib wollte jetzt also schon anfangen Chaos zu verbreiten und den Rest der Crew kennenlernen? Witzig. Jedoch gab es ein kleines Problem, welches Moe nicht wissen konnte. Die Hierro Piratenbande bestand aus 3 Mitgliedern. Dabei war zu beachten, dass die Rothaarige schon dazu zählte. Natürlich hatte der Eucliffe seiner Kindheitsfreundin Noel de Luna die Erlaubnis erteilt neue Crewmitglieder zu finden, doch ist sie ihren Job nachgegangen? Emotionslos blickte der Schwertkämpfer auf den Boden, als er auch seinen Mund öffnete um eine Aussage zu treffen. “Moe...“ Seine Stimme hatte einen kühlen Unterton angenommen, als das Weiblein auch aufsprang und in Richtung Innenstadt blickte. Fesch erhob sich der Einäugige von seiner sitzenden Haltung, wischte sich den Staub von seinem prächtigen Popöchen und schlenderte ihr gelangweilt hinterher. “Du willst den Rest der Crew kennenlernen? Und dazu noch Chaos verbreiten? So gefällst du mir. Aber es gibt da ein Problem. Hierro wurde erst vor einigen Stunden gegründet und mit dir sind wir nun 3 Mitglieder. Das andere Mitglied befindet sich in einer Gaststätte hier in der Nähe.“ Mit diesen Worten begann Hody langsam nach dem Griff seines Schwertes zu greifen. Elegant zog er diesen aus der Scheide und blickte den Rücken der Kapuzinerdame mit seinem azurblauen Auge an. “Moe. Du willst Chaos?“ Mondän setzte der Rotschopf einen Fuß nach den anderen und schritt langsam auf das Weiblein zu. “Lass mich deine Fähigkeiten testen. Immerhin will ich wissen, was mein zukünftiges Crewmitglied drauf hat.“ Seine Schritte wurden schneller, als er auch einen Hieb ausführte und das Schwert direkt vor dem Gesicht des Görs stoppte. Er hatte schon lange keinen attraktiven Kampf mehr geführt. Seine Beute auf Las Camp bestand aus debilen und begriffsstutzigen Zivilisten, die Hody nicht als eigenständiges Individuum akzeptierten. Der Eucliffe war aufgrund seiner Behinderung, sprich dem Fehlen seines Auges, zum Spott geworden. Tag ein Tag aus musste er sich jämmerliche und kärgliche Sprüche und Aussagen gegen den Kopf werfen lassen. Doch dies hatte ein Ende. Der Schönling wollte Rache nehmen und auch wenn seine Pläne leicht naiv klangen, wollte er sich an dem gesamten Planeten vergelten. Er hasste jedes einzelne Individuum auf diesem Himmelskörper und somit musste jedes einzelne Wesen die Strafe Gottes verspüren. Sowohl die Weltregierung, als auch die Marine mussten in eine Anarchie gestürzt werden. Hody Eucliffe, der Kapitän der Hierro Piratenbande würde mit seinen Gefährten der neue Herrscher werden. Und dazu benötigte er überdurchschnittlich starke Kameraden. War die Corday sollch ein überdurchschnittliches Wesen? Genau dies wollte Hody testen und hielt ihr deshalb sein Schwert gegen die Nase, um sie zum Kampf aufzufordern. Natürlich würde er auf keinste Weise sein gesamtes Können unter Beweis stellen. Er wollte lediglich das Weib auf Kompetenz und Stärke testen. Seine Pupille wurde größer und nahm eine nahe zu krankhafte Form an. Seine Gestik verfeinerte sich, als er auch erneut seine Futterluke öffnete. “Los Weib. Zeig mir was du kannst!“ Sein Gesichtsausdruck wirkte pathologisch monströs. Was würde die Affendame in diesem Augenblick von ihm denken und würde sie ihm ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen? Immerhin war sie diejenige, die in diesem Moment Chaos verbreiten wollte. Der Kampf der Beiden würde definitiv einigen Tumult veranstalten und wer weiß? Vielleicht nahm Hody auch einigen unschuldigen Zivilisten das Leben, um der Corday seinen monumentalen und mörderischen Gerechtigkeitssinn darzustellen.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Di 4 Sep 2012 - 22:22

“Moe. Du willst Chaos?” Die junge Frau verharrte mitten in der Bewegung. Der kühle Unterton, der nun in seiner Stimme mitschwang, ließ sie verheißungsvoll aufhorchen. Hody schritt auf sie zu, die ruhte Hand am Griff seines Schwertes. Moe hatte sich umgewandt und blickte nun, den Kopf leicht schief gelegt, in das azurblaue Auge ihres Gegenüber. Er wollte ihre Fähigkeiten testen? Ihm musste ja schon eine ganze Weile kein ebenbürtiger Gegner mehr über den Weg gelaufen sein. Er dürstete ja förmlich nach einem Kampf. Dieser Eindruck sollte sich bestätigen, als die Schritte des Schönlings urplötzlich länger wurden. Wieder überraschte er die kleine Affendame. Blitzschnell hatte Hody sein Schwert gezückt und stoppte es erst, als die Klinge nur noch einen halben Zentimeter vor Moes Stupsnase zitterte. Moema hob argwöhnisch eine Augenbraue. Hier? Jetzt? Nun gut, sie hatte es ja nicht anders gewollt. Anscheinend hatte sie sich einem Irren angeschlossen, der ihr, warum auch immer, irgendwie sympathisch war. Vielleicht würde sie gerade diesen Gedanken alsbald wieder bereuen. Denn momentan war ihr Hody mehr als nur unsympathisch. Seine Gesichtszüge erinnerten an die eines Geisteskranken. Wenn Moe nicht schon genügend Wahnsinn in ihrem Leben erfahren hätte, wäre ihr bei diesem Anblick doch beinahe das Herz in die Hose gerutscht. "Los Weib. Zeig mir, was du kannst!” Aber auch wirklich nur beinahe. “Also so schon mal gar nicht, Freundchen.” Verärgert rümpfte sie das Näschen. Das Wort “Weib” existierte in ihrem Vokabular nicht - und in Hodys sollte es zukünftig besser auch nicht mehr auftauchen. Langsam hob Moe ihren Arm, ohne dabei den Blickkontakt abzubrechen. Sie langte hinter sich, ihre flinken Finger griffen nach etwas, dass bis jetzt vollkommen unbeobachtet an ihrem Gürtel befestigt gewesen war. “Wenn du immer so mit deinen Mitmenschen redest, ist es kein Wunder, dass deine Crew erst aus drei Mitgliedern besteht.” In einer einzigen, fließenden Bewegung riss der Rotschopf den dreiarmigen Boomerang aus der Halterung und blockte damit die Klinge des Schwertes, die bis dato immer noch auf sie gezeigt hatte. Dann duckte Moe sich und vollführte eine rasche Drehung, die eher an ein Tanzmotiv erinnerte. Sie erfüllte ihren Zweck, denn der Rotschopf tauchte genau im Rücken des Eucliffes wieder auf. Doch anstatt ihn von dort aus anzugreifen, zog Moe sich elegant zurück. Aus einer sicheren Distanz musterte sie den jungen Mann abschätzend. Er musste sich seiner Fähigkeiten bewusst sein, sonst hätte er sie wohl kaum zu einem Kampf aufgefordert. Moe war neugierig. Was für eine Art Überraschungsei mochte Hody wohl sein? Moema hoffte insgeheim auf etwas Spektakuläres. Sie befanden sich auf einer der Nebenstraßen, auf denen nicht viel Menschen umherirrten. Dennoch hatten sich diejenigen, die in unmittelbarer Nähe standen, bereits die Köpfe verdreht, um einen Blick auf das seltsame Paar zu werfen. Links und rechts von ihnen ragten Häuser auf. Hinter Moe mündete die Sraße geradewegs auf den Marktplatz. Moema wusste, was sie als nächstes zu tun hatte. Es lag ja quasi auf der Hand. Moe verlagerte ihr Gewicht, bis ihre Körperhaltung Offensive verriet. Dann holte sie aus und warf den Boomerang in Hodys Richtung. Wenn er nicht reagierte, würde die Waffe seinen Körper genau ab dem Bauchnabel in zwei Hälften Teilen. Aber darauf verließ Moe sich nicht. Sie steuerte stattdessen auf eine Hauswand zu und erklomm behände die Fassade. Wenn sie eins konnte, dann war es das Klettern.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mi 5 Sep 2012 - 16:04

Als das Busenwunder einen Boomerang zuckte und diesen gegen das Schwert des Eucliffes hielt, war der Schönling sichtlich beeindruckt. Sie konnte also doch mehr als Schmuckstücke entwenden und Brüste zeigen. Interessant. Scheinbar war das Weib vor ihm auch ein grandiose Kämpfernatur. Der Einäugige hatte ins Schwarze getroffen. Schon allein ihre Waffe erweckte eine gewisse Sympathie in dem Schwertkämpfer. Auch wenn er kaum etwas gesehen hatte, war er sich sicher ein Prachtexemplar unter den Kapuzineräffchen gefunden zu haben. Seine Pupille weitete sich in ein ungeheures Maß aus, als er seinen monströsen Blick auch verfeinerte. Hody hatte Spaß. Der Schwerkämpfer hatte schon lange keinen Gegner gehabt, bei welchem er sich mustergültig austoben konnte. Doch eines war sicher – er würde bei diesem Kampf kaum etwas von sich preisgeben, da er mit den hier gefundenen Mitgliedern noch großes vorhatte. Warum sollte er seine Kräfte sinnlos gegen ein Crewmitglied verballern, wenn er mit ihr zusammen doch Großes geplant hatte? Golden Island sollte der erste Ort auf diesem Planeten sein, welcher in Crux, Martyrium und Konfusion gestürzt werden sollte. Hier sollte die Hierro Piratenbande ihr Debüt feiern und sich einen Namen machen. Und dazu benötigte er , sowohl seine Kindheitsfreundin Noel de Luna, welche sich in einer Gasstätte nach neuen Mitgliedern umschaute, als auch sein neues Prachtexemplar unter den Primaten – Moema Corday. Auch wenn der Eucliffe gerne seine gesamte Fähigkeit vorgeführt hätte und der Rothaarigen das Wasser reichen wollte , musste er sich zurückhalten. Doch ein bisschen Spaß konnte einfach nicht schaden. Er würde dem Busenwunder erst später seine Ziele verraten – sprich wenn der Eucliffe sich über die Fähigkeiten der Dame im Klaren war und ein Gefühl des Vertrauens verspürte. Loyalität und Solidarität gegenüber des Captains waren Eigenschaften, die der Schönling am meisten schätzte. “Schöner Boomerang. Bestimmt geklaut.“ Hody drückte mit halber Kraft gegen die Waffe seines neuen Mitgliedes, als diese mit einer Tanzlage auch verschwand. Wo war sie? Damit hatte der Piratenkapitän definitiv nicht gerechnet. Sie hatte sich hinter ihn geschlungen, doch anstatt ihn anzugreifen, entschied sie sich für dich Flucht und nahm eine angenehme Distanz ein. Sie war durchaus ein schlaues Gör. Das musste man ihr lassen. Die Corday hatte anscheinend ein Faible für den Fernkampf, was ihre Waffe auch verriet. Mit einem morbiden Blick folgte er den Aktionen der Dame. Der Eucliffe blieb auf einem Fleck stehen und bewegte sich keinen einzigen Meter. Routiniert musterte er ihr Vorhaben, als auch ein großes Projektil auf ihn zuflog. Was war das? Hody schärfte sein Auge, als er auch den Boomerang wahrnahm. Fesch sammelte der Rotschopf ein wenig Kraft in seinen Beinen und sprang in die Luft, um der Waffe der Affendame gekonnt auszuweichen. Als dieser an ihm vorbei war, begann der Schönling einen lauten Schrei von sich zu geben. “War das alles Weib?!“ Sein Blick fixierte weiterhin das Busenwunder, die wie Tarzan eine Fassade erklimmte. Beeindruckend. Ihre Fähigkeiten waren definitiv über normales Maß und waren in den Augen des Kapitäns mehr als nur imposant. Das Weiblein konnte kraxeln, berauben und den Waffenkampf beherrschte sie ebenfalls fantastisch. Außerdem war ihre Optik wirklich famos. Da hatte der Rotschopf wirklich ein Glanzstück in die Crew rekrutiert. Jäh nahmen seine Ohren ein Geknister wahr, welches nicht zu den üblichen Geräuschen einer Stadt gehörte. Was war das? Mit aller Vorsicht blickte er nach hinten, als er auch erneut die Waffe der Affendame wahrnahm. Diese raste in einem ungeheurem Tempo auf ihn zu. “Verdammt!“ Damit hätte er rechnen müssen. Immerhin handelte es sich bei der Waffe um eine Boomerang und diese hatten als Eigenschaft nun einmal, dass sie zurückkamen. Rasch griff er nach seinem Schwert, beförderte es über seinen Kopf nach hinten und versuchte das Projektil mit voller Kraft zu blocken. Dabei hatte er „Moe“ komplett aus den Augen verloren. Was plante sie? Ein leichtes Grinsen entstand auf dem Munde des Rothaarigen. Würde sie sich ihm nähern und ihn angreifen? Und ihn sogar verletzen? Hody freute sich tierisch auf ihr Vorhaben. “Nice. Zeig mir mehr Moe. Ich will mehr!“ Immer mehr Passanten sammelten sich an. Das Schauspiel war nahezu theatralisch und bühnengerecht. Gekonnt blockte er den Boomerang und wartete auf das neue Manöver der Affendame, während er krankhaft auf den Boden spuckte. Außenstehende würden ihn in diesem Moment als entarteten Psychopathen einstufen, der er so gesehen auch war.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Sa 8 Sep 2012 - 17:25

“War das alles, Weib?!” Vor lauter Empörung rutschte Moema mit dem Fuß ab, konnte sich aber gerade noch halten. Ein Sturz aus dieser Höhe wäre fatal gewesen. Verdammtes Arschloch. Wütend biss sich der Rotschopf auf die Unterlippe. Wenn sie den Giftzwerg in die Finger bekam, würde sie ihm das Wort “Weib” mit dem Dolch auf die Stirn schnitzen! Moe streckte sich und langte mit der rechten und schließlich auch mit der linken Hand an die Regenrinne. Mit aller Kraft schob sie sich hoch, bis sie schließlich auf den Ziegeln des Hausdaches kauerte. Von hier aus hatte sie den perfekten Ausblick. Die Sicht war nahezu überwältigend. Mit zusammengekniffenen Augen konnte sie sowohl den Marktplatz, als auch den Hafen erkennen. Hody stieß einen Fluch aus. Anscheinend hatte er sich immer noch keinen Millimeter von der Stelle bewegt. Was war das hier - ein Kindergeburtstag?! Moema richtete sich auf und lehnte sich vor, sodass sie hinunter auf die Straße sehen könnte. Der Schönling hatte wohl vergessen, dass ein Boomerang auch zurückkam, wenn man ihn warf. Doch er schien sich im richtigen Augenblick erinnert zu haben, denn statt von der Waffe zerfetzt zu werden, reagierte er. Moe durfte keine Zeit verlieren, denn noch war sie im Vorteil. Die Affendame bewegte sich flink und lautlos über das Dach des Hauses. Zu beiden Seiten der Straße waren Wäscheleinen hoch über den Köpfen der Leute an die Hausfassaden gespannt. Moema zählte an die zehn Leinen, an denen mal mehr, mal weniger trockene und nasse Kleidung hing. Da die Sonne momentan erbarmungslos auf die kleine Insel brannte, war es kein Wunder, dass die Bewohner der Straße ihre Klamotten an die frische Luft verbannten. Bis jetzt war ihr das noch gar nicht aufgefallen, was erstaunlich war, denn der penetrante Geruch nach Seife überdeckte sogar den Gestank nach Fisch, der mit dem leichten Wind vom Marktplatz herüberwehte. Moe blieb stehen und ging in die Hocke. Mit Skepsis betrachtete sie den Haken, mit dem die Wäscheleine in der Hauswand befestigt worden war. Dann schob sie einen Fuß vor und prüfte, ob sie es wagen sollte, auch den zweiten auf das dünne Seil zu setzen. Für einen kurzen Moment zögerte sie. Dann aber entschied sie sich fürs Risiko. So manch andere hätte es wahrscheinlich gar nicht gewagt. Schon allein, weil er oder sie das Gleichgewicht nicht hätte halten können. Für Moema sollte das aber kein Problem bedeuten - im Gegenteil, genau das gehörte zu ihrer Spezialität. Die Leine bog sich, als Moe einen Fuß nach dem anderen aufsetzte. Behände balancierte sie über das Seil. Hin und wieder musste einem Kleidungsstück ausweichen. Dabei wagte sie einen Blick in die Tiefe. Ein roter Schopf stach ihr ins Auge - Hody befand sich nun also direkt unter ihr. Moe hielt inne. Der Schönling hatte sein Schwert gezogen. Moes Boomerang knallte ungebremst auf die Klinge und wurde durch die Wucht des Aufprall nach oben, in die Luft katapultiert. Moe brauchte nur die Hand ausstrecken, um ihn aufzufangen. “Hey, Hody!” Auf ihrem hübschen Gesicht breitete sich ein hämisches Grinsen aus. Ihr rotes Haar fiel ihr in die Stirn, als sie sich ein wenig vorlehnte, um den Eucliffe besser im Blick zu haben. “Ich bin enttäuscht. Ich dachte, das hier sollte ein Kampf werden?” Demonstrativ verschränkte die junge Frau die Arme vor der Brust. Der Boomerang ruhte wieder in der Halterung an ihrem Gürtel. “Ich scheine hier aber die Einzige zu sein, die sich abmüht.” In neugewonnenem Selbstbewusstsein tänzelte sie nun anmutig über das Seil, Hody nicht aus den Augen lassend. “Was ist? Ich hab’ wirklich gedacht du wärst ein richtiger Mann und hättest ein paar Eier in der Hose.” Wieder blieb sie stehen. Diesen Moment wollte sie voll auskosten. “Weißt du, ich sags nicht gern, aber du bist-” Weiter kam Moe nicht. Die Wäscheleine hatte sich entschieden, ihr Fliegengewicht nicht länger tragen zu können. Mit einem Pling sprang der Haken aus der Wand. Das Seil gab nach. Moe fiel und landete zusammen mit einem Haufen nasser Wäsche direkt auf Hody Eucliffe.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Mo 10 Sep 2012 - 16:48

Cf: Gasthaus Beutiful Sunrise

In ihrer Fuchsgestalt tappte Ahri umher entlich froh von dieser Art Priester wegzukommen. Irgendwo tat es ihr ja leid vor Noel so geflüchtet zu sein aber wen sie wollte könnte sie der Füchsin ja folgen. Eigentlich wollte sie ruhe dennoch schaute sie ob sie diesen komischen Hody irgendwo sah. Ein plötzliches rumsen zog seine Aufmerksamkeit auf sich und sie rannte in die Richtung des Geräusches. Ehe sie sich versah stand sie in einer Seitenstraße, welche nicht wirklich besucht war, bis auf zwei Gestalten. Hody erkannte Ahri zwar aber die Frau die mehr oder weniger auf ihm lag kannte die schwarze nicht. Also setze sie sich an die Seite und beobachtete das Schauspiel. Andscheinend hatten die beiden grade einen Kampf ausgetragen den es roch überall nach den beiden. Die Füchsin nahm sich die Zeit die Frau ein wenig genauer zu studieren. Sie hatte orangene bis rote haare und war recht kurvig und wenig bedeckt, wenn man das Stückstoff was einem Bikinioberteil glich zutraun konnte das er ihren Oberkörper abdeckte. Irgendwie ging von ihr ein ehr Affiger geruch aus was Ahri recht merkwürdig fand da sie nirgens ein Affen oder dergleichen sehn konnte.Auserdem wieso saß sie eigentlich mehr oder weniger auf Hody?....
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Do 13 Sep 2012 - 21:47

Das Auge des Eucliffes weitete sich schon nahe zu imbezill aus, als der Boomerang gegen die Klinge seines Schwertes prallte. Hody hatte Spaß daran die Fähigkeiten der Corday zu testen. Schon lange hatte er keinen rigorosen Kontrahenten mehr gehabt, bei welchem er etwas Kraft in die Defensive stecken musste. Der Piratenkapitän ließ einen furiosen Schrei aus seinem Munde entweichen, als er die Waffe der Affendame auch in die Höhe schießen lies. Suchend blickte Hody in alle Seiten. Wo war das Weib? Hatte sie sich in die Küche verkrochen und dem Eucliffe etwas gekocht? So wie es sich für Frauen in zurückliegenden Zeitalter gehörte? Wer weiß. Diskret folgte der Schönling die Flugbahn des Boomerangs, als er auch einen Punk auf dem Dach eines Haus entdeckte. Da war sie – sein zukünftiges Crewmitglied und Diebin der Hierro Piratenbande. Ein sachtes Grinsen weitete sich auf der Physiognomie des Rotschopfes aus, als die Worte der Corday in sein Ohr drangen. Sie wagte es tatsächlich den Gott der neuen Ära zu beleidigen und ihm indirekte Impotenz nachzureden? Er hatte also keine Eier? Ein leichter Seufzer strömte aus der Futterluke des Einauges, als er sich auch zu Wort fasste und einen ruhigen, aber dennoch verletzenden Ton annahm. “Keine Eier in der Hose? Ist das alles was du hast? Ich wehre mich nicht, weil du eine Frau bist. Ich bin dir alleine vom körperlichen überlegen Weib. Mich wundert es sowieso, dass du nicht mit einem Kochlöffel und einer Pfanne kämpfst. Kochen und Putzen ist doch das einzige was ihr könnt. Yo Moe – Was ist der Plural von Frau?...Putzkolonne.“ Es war wahr, dass Hody nicht viel von der Krönung der Schöpfung hielt. Jeglicher Respekt und Zuneigung zum weiblichen Geschlecht fehlte ihm, doch woher hätte er diese auch lernen sollen? Der Eucliffe kam zwar als Kind einer Mutter auf diesen Planeten, doch wuchs aufgrund seiner Behinderung als Waisenkind auf. Es traf ihn hart, dass er wegen eines Defizites am Auge einfach links liegen gelassen wurde und somit ohne jegliche Liebe aufwuchs. Hass entwickelte sich im Körper des Kapitäns. Hody besaß sowohl Antipathie, als auch eine Aversion gegen diesen Planeten, weshalb er diesen Himmelskörper auch in eine Desorganisation stürzen wollte, um so eine neue Ära einzuleiten. Eine Epoche, in welcher er Angst und Schrecken verbreiten konnte und als neuer Allvater die Höhen der Welt erklimmt. Hody kannte keine Sitten und Bräuche und lebte in diesem Sinne im Mittelalter. Für ihn war das weibliche Geschlecht ein Lustmittel des Mannes, welches nur zur Fortpflanzung diente. Ein Gerät, welches das Essen zubereiten und das Haus säubern konnte. Wesen, die nichts anderes konnten, als schön auszusehen. Der Eucliffe hatte genug gesehen. Sowohl die diebischen, als auch die kämpferischen Fähigkeiten des Busenwunders sagten ihm mehr als nur zu. Würde man die Frauenwelt mit einem Haufen von Gütertieren vergleichen, wäre sie definitiv ein Prachtexemplar ihrer Art oder kurz gesagt ein Prachtweib wie es im Buche beschrieben war. Auch die Herkunft der Corday lies das infernalische Herz des Schönlings höher schlagen. Hody wollte den Kampf beenden und blickte kurz auf den Boden, um sein Schwert psychedelisch in die Scheide zu stecken. “Moe...“ Gerade als er seinen Blick nach oben richtete, widerfuhr dem neuen Allvater dieser Welt etwas schreckliches. War es ein Meteor? Oder ein anderes Naturphänomen? Drei kugelige Silhouetten verstörten das Antlitz des Rotschopfes, ehe Hody auch auf dem Boden lag. Was bitte war das für ein Angriff? Oder war es überhaupt einer? Da lag er nun. Der neue Gott dieser Welt – zu Boden gestürzt durch ein Busenwunder. Die Welt war ungerecht. Behutsam öffnete der Eucliffe sein azurblaues Auge. Wo war er und was war das für ein Geruch? So wohltuend, frisch und fabelhaft. Wurde der Schönling in den Himmel katapultiert? Das musste es sein. Rapid beförderte der Eucliffe sich zurück in die Realität und blickte auf. Die Nase des Rotschopfs lag direkt zwischen den Busen des neuen Crewmitgliedes. Dies erklärte auch das fesselnde und ergreifende Aroma. Die Brust der Corday roch einfach nur fabelhaft und war wohl das erste intime Körperteil einer Frau, welches der Schwertkämpfer berührt hatte. Fesch lies er seinen Kopf zur Seite kreiseln, als er auch einen pechschwarzen Fuchs erblickte. Dieses Geschöpf kannte er doch. War es das freche Mädchen vom Hafen, welches unnötigen Tumult veranstaltet hatte? “Oi. Mistvieh. Verzieh dich.“ Mit diesen Worten griff Hody nach einer Brust von Moe um etwas Ball zu spielen. Fachgerecht begann er die weibliche Brust zu kneten, während er das Affenweib zur Seite schob und sich in eine aufrechte Haltung zu befördern. Eine förmliche Röte war dem Kapitän ins Gesicht geschrieben, als er seine Hand von der Brust löste und diese auch Moema reichte um ihr aufzuhelfen. Moema Corday hatte den Eucliffe also „entjungfert“. Sie war gewiss die erste Frau, zu welcher der Schönling „näheren“ Körperkontakt hatte. “Deine Brüste sind schön weic...“ Hody stoppte kurz seine Aussage. “Ich schweife ab. Du gefällst mir. Vor allem dein Kampfstil. Du bist gewiss in die Crew aufgenommen.“ Dabei blickte er ihr tief in die Augen und lächelte leicht. Eine unübliche Mimik, die bei dem Schönling nur selten zu sehen war.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   Fr 14 Sep 2012 - 21:16

Durch den Aufprall verlor Moe für einen kurzen Moment, der ihr nachher wie eine qualvolle Ewigkeit vorkommen sollte, das Bewusstsein. Ihr Kopf schmerzte. Außerdem zwickte es sie an einer ganz bestimmten Stelle. Oh Gott, bitte lass mich noch träumen. Als Moema langsam aus der tiefen Schwärze erwachte und vorsichtig die Augen öffnete, wäre sie vor Scham am liebsten im Boden versunken. Sie lag auf dem jungen Eucliffe und zwar so ungünstig, dass sich seine Nase zwischen ihre Brüste verirrt hatte. Die kleine Affendame war jedoch noch so mitgenommen, dass sie gar nicht realisierte, dass Hody dies sichtlich gefiel. Denn mittlerweile hatte sich auch seine Hand an das gut ausgefüllte Bikinioberteil gewagt. Moe schwindelte. Das Pochen an ihrer Schläfe schien nicht im Mindesten nachzulassen - im Gegenteil. Sie war doch sonst so professionell. Warum musste ihr gerade jetzt so ein Missgeschick passieren? Die Welt hatte sich gegen sie verschworen .. und zwar mit allen erdenklichen Mitteln. Nie wieder würde sie in ihrem Leben auf eine Wäscheleine klettern. Nie. Wieder. Hodys Finger lösten sich von ihrer Brust und scheinbar unfreiwillig kämpfte der Schönling sich schließlich seinen Weg aus dem Klamottenberg. Moema hatte sich auf den Rücken gedreht und den Kopf auf eine Damenbluse gebettet. Vor ihren Augen tanzten die Schäfchenwolken über den klaren, blauen Himmel. War ihr schlecht. Und das lag sicher nicht nur am Sturz. Moe stöhnte. Worauf hatte sie sich da eigentlich eingelassen? Hätte sie dem Eucliffe doch nie das Schwert gestohlen, dann wäre ihr der ganze Zirkus erspart geblieben. Der Rotschopf neigte den Kopf und erblickte eine Kreatur, die nicht weit ab vom Geschehen im Schatten kauerte. Moe kniff die Augen zusammen, um das Tier genauer betrachten zu können. Von ihrem Standpunkt am Boden sah es aus wie ein schwarzer Fuchs. Eigenartig. Das Tier starrte sie unentwegt an, schien sie gar kritisch zu mustern. Bewegt hatte es sich bis jetzt keinen Millimeter, nur seine Nase hatte sich beim Aufschnappen eines Duftes gekräuselt. Das war ganz sicher kein gewöhnlicher Fuchs. Na toll. Ein Zeuge. Die junge Frau schloss für den Bruchteil einer Sekunde die Augen. Als sie sie wieder aufschlug, fiel ihr Blick auf eine dargereichte Hand. Seufzend rollte Moe sich auf die Seite, richtete ihren Oberkörper auf und legte ihre Finger in Hodys, der ihr auch gleich ganz “Gentlemen-like” auf die Beine half. Sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen und achtete deshalb explizit darauf, sich nicht zu sehr bei dem jungen Mann abzustützen. Er sollte bloß keinen falschen Eindruck von ihr gewinnen. Moe ließ sich nicht gerne helfen. Sie war ein egoistischer Einzelgänger - und das würde sich auch nicht so schnell ändern. “Deine Brüste sind schön weic-” Moema erblasste. Sie ließ Hodys Hand los und wich verstört und wütend zugleich seinem Blickkontakt aus. Seine Schuhe schienen urplötzlich brennend interessant zu sein. “Ich schweife ab. Du gefällst mir. Vor allem dein Kampfstil. Du bist gewiss in die Crew aufgenommen.” Moe biss sich auf die Unterlippe. Nur mit Mühe schaffte sie es, das Haupt zu heben und dem Schönling in die azurblaue Iris zu blicken. Seine Lippen umspielte ein Lächeln, seine Wangen waren leicht gerötet. Allem Anschein nach, war ihm das Ganze nicht im Mindesten unangenehm. Er erinnerte Moe eher an einen kleinen Jungen, der zum ersten Mal ein neues Spielzeug testen durfte. Je länger sie ihn ansah, desto klarer wurde es ihr: Er wirkte tatsächlich hocherfreut! “Hody ..” Moe hatte ein ausgezeichnetes Talent für die Schauspielerei. Auf ihrem Gesicht strahlte ein zartes Lächeln. Kokett fuhr sie sich mit den Fingern durch das Haar, welches sich aus seinem Zopf gelöst hatte und nun wild im Wind tanzte. Doch wie auf Knopfdruck verhärteten sich ihr Gesichtszüge. Ohne Vorwarnung und mit einem markanten Geräusch war Moes Handfläche auf Hody Eufliffes Wange getroffen. “Perversling!” Moe zog eine beleidigte Schnute und verschränkte die Arme vor der Brust. Sie wankte ein wenig, doch mittlerweile hatte der Kopfschmerz so wie das Schwindelgefühl deutlich nachgelassen, sodass sie wieder zu einem sicheren Stand zurück fand. Diese Ohrfeige würde der Schönling hoffentlich nicht so schnell vergessen. “Das war für die Putzkolonne und deinen Busengrabscher, Captain. Wir sind quitt.” Moe wartete nicht auf eine Reaktion. Sie hatte sich umgewandt und schritt in aller Seelenruhe auf den stillen Beobachter zu. “Und du - verschwinde oder ich mach dir Beine, kapiert?!” Dabei zeigte sie dem Tier ihre Zähne und ließ ein Fauchen erklingen, das sehr an die Geste erinnerte, die sie in ihrer tierischen Form vollführt hätte. Es war offensichtlich: Die Corday war sichtlich verstimmt.
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BeitragThema: Re: Marktplatz   So 16 Sep 2012 - 16:49

Gelassen beobachtete Ahri in ihrer Fuchsform die beiden. Sie fühlte sich fast wie eine Spionin für irgendwen wer weis vielleicht würde sie Hody ja bei Luna petzen. Belustigt wackelte sie mit ihrem schwarzen Schweif wärend die beiden beobachteten es sich mehr oder weniger gut gehn liesen. Auf welche Leute war sie da nur gestoßen? Viel respekt oder manieren hatte der Captain ja nicht. Als er sie jedoch anmaulte sie sollte verschwinden regte sie kein Haar. Wieso auch immerhin war er weder ihr Captain noch was anderes wieso sollte sie also auf ihn hören? Die schwarze Füchsin bezweifelte das er sie erkannte, immerhin hate sie weder etwas von ihrer Teufelsfrucht gesagt noch irgendeine form vor dem Eucliffe angewant. Im gegensatz zu ihm schien es der Frau nicht sonderlich gut zu gehen, immerhin war sie auch von einer Wäscheleine gefallen. Belustigt zuckte die Füchsin mit den schnurrhaaren als die Frau Hody eine klatschte. Sie war echt gut im schauspielen. Als sie sich jedoch an sie wante musterte Ahri die rothaarige abweisend und sträubte ihre Fellhaare bei dem knurren das den Lippen der Fremden entwich "Wieso sollte ich?!" fauchte sie förmlich zurück und fletschte ebenfalls die Zähne. Es war einfach nur ein abwehverhalten ihrer Tierischen instinkte immerhin ordnete sie die Fremde tierisch grade in eine der unetren Nahrungsketten ein, wobei sie in Menschlichen fähigkeiten Ahri schon überlegen sein konnte so genau wusste sie das nicht....
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BeitragThema: Re: Marktplatz   So 16 Sep 2012 - 18:59

Ein Lächeln zierte das Gesicht des neuen Allvaters, als die Handfläche des Busenwunders gegen die Wange des Eucliffes traf. Hatte er es verdient? Nur weil sie ihr Gleichgewicht nicht halten konnte und Hody zufällig nach der Brust der Dame griff, bekam er eine Ohrfeige? Von einem auf den anderen Moment veränderte sich die Mimik des Rotschopfs. Das zuvor aufgesetzte fragile Grienen des Schönlings verschwand gänzlich und reformierte sich in ein nahe zu krankhaftes Gesichtsbild. Das azurblaue Auge des Piratenkapitäns der Hierro Piratenbande nahm eine normwidrige und emotionslose Form an. Die Iris des Schwertkämpfers verblasste, während sich das Mundwerk langsam zu einem Strich bildete. Ein Perversling? Hody? Niemand und wirklich niemand hatte die Befugnis, den Eucliffe mit solch einem diffusen Nimbus zu betiteln. Wer glaubte sie überhaupt zu sein? Routiniert wischte er sich den Staub von seiner Kleidung und beförderte seine nun leeren Hände elegant in seine Hosentasche, als er auch mondän und sukzessiv auf die Corday zuging. Sein Kopf war leicht gesenkt, während seine rote Haarpracht lose gegen sein Sehorgan baumelte. Stille umgab das Ohr des Eucliffes, als er auch einen Fuß nach den anderen setzte. Wollte Hody sich rächen und der Dame nun wegen eines simplen „Perversling!“ das Handwerk legen? Eventuell – wer weiß. Gerade als der Schönling vor ihr stand, beugte er sich nach vorne um ihr ein paar Worte in das Ohr zu flüstern. “Weib. Ich bin ab nun dein Captain. Glaube mir. Wenn ich das Verlangen dazu habe, dann werde ich durchaus nochmal an deine beiden Prachtexemplare fassen. Zügel dich.“ Mit diesen Worten wandte er sich vom Gehör der Affendame ab, als er kurz darauf auch ein Fauchen wahrnahm. Rapid drehte er sich um und wandte sich dem Fuchs zu, der schon seit längerer Zeit den Erdboden schmückte. Was wollte dieser hier? War der Eucliffe aus unerklärlichen Gründen in einem Zoo gelandet? Erst ein kleiner Kapuzineraffe, der sein Schwert entwendete und sich später als wahres Prachtweib entpuppte und nun ein schwarzer winziger Fuchs? Ein leises Seufzen entrann dem Mundwerk des Rotschopfs, als das Getier auch ein „Wieso sollte ich?“ aus seinem Maul ertönen lies. Erneut ein Weiblein, welches sich als Viech ausgeben konnte? Das war durchaus interessant, doch Hody war in diesem Augenblick definitiv nicht für paradoxe und schwachsinnige Lustspiele zu haben. Mit schnellen Schritten lief der Eucliffe auf das Getier zu, packte es mit seinen Händen und schmiss den schwarzen Wollknäuel in einer geraden Luftlinie gegen eine steinerne Wand. “Du sollst dich verpissen habe ich gesagt. Mistvieh.“ Hody hatte erneut einen aggressiven Gemütszustand angenommen. Die Ohrfeige der Corday hatte ihm wirklich zu schaffen gemacht. Niemand hatte das Recht den Rotschopf vulgär ausgedrückt eine zu scheuern. Auch keine Affendame, die erstaunlich weiche Brüste besaß. Ohne einen einzigen Kommentar zu treffen griff der Schwertkämpfer wortlos nach der Hand des Busenwunders und zog diese in das Innere des Marktplatzes. Der Piratenkapitän wollte zurück in die Gaststätte, in welcher seine Kindheitsfreundin Noel de Luna wahrscheinlich auf ihn wartete. Das Stadium des Fuchses interessierte ihn herzlichst wenig. Alles was er in diesem Moment wollte, war der Einzug in den Gasthof und Moema sollte ihn dort hinführen, da der Schönling ein gravierendes Problem besaß. Orientierungslosigkeit. Hody besaß die Konsultation einer Walnuss und hatte mit dieser Schwäche schon des öfteren seinen Wohnsitz verloren. Markant öffnete der Eucliffe sein Mundwerk um erneut ein Wort mit der Rothaarigen zu wechseln. “Weib. Du weißt nicht zufällig wo hier eine Gaststätte in der Nähe ist?!“ Sein Ausdruckston hatte eine angenehme Ruhe angenommen. Auch wenn er zuvor wegen dem Ausdruck, welches das weibliche Geschlecht in einem schlechten Ton darstellte, eine Ohrfeige bekam, wollte Hody nicht damit aufhören die Corday so zu nennen. Wer weiß? Vielleicht stand der Schönling ja auf eine Tracht Prügel, wenn er diese von einer schönen Frau bekam? Während er weiter nach vorne schritt, rollte ihm plötzlich eine Frucht vor die Füße, dessen Form und Optik außergewöhnlich war. Rasch hob er diese auf und begann sie zu mustern. Was zur Hölle war das für ein ungewöhnliches Obst? Sollte Hody einen Verzehr wagen? Immerhin verspürte er schon seit längerem ein unbändiges Hungergefühl.
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