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Der Hafen

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BeitragThema: Der Hafen   Fr 6 Jan 2012 - 16:41

das Eingangsposting lautete :

» Der Hafen

Dies ist der Hafen von Golden Island.
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AutorNachricht
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BeitragThema: Re: Der Hafen   So 4 Nov 2012 - 21:09

Obwohl das pinkhaarige Zwillingsmädchen hinter einer Ecke versteckte, so wusste sie doch trotzdem, dass man ihre Anwesenheit bemerkt hatte. Die Frau, bei der sich ihre Haare gesträubt hatten, hatte nun wirklich eine merkwürdige Aura. Und der rothaarige Mann? Nun, er teilte eine einigermaßen ähnliche Aura. Beide verströmten eine eigenartige Energie. Es war schon ein wenig merkwürdig. Was hatten sie bloß an sich?
Juliet wusste nicht recht, wie sie nun reagieren sollte. Ihr ursprüngliches Verhalten wäre es, auf die drei zu zu marschieren und mit ihnen zu reden. Aber da sie gesehen hatte, dass sie bewaffnet waren, dachte sie nicht mal im Traum daran. Zwar war sich das Mädchen ihrer Kräfte bewusst, doch wusste sie auch, dass sie noch mehr Training brauchen würde – viel mehr Training – um gegen drei Leute bestehen zu können.
Also immer schön im Hintergrund halten, Augen offen und Ohren bereit zum Lauschen. Tatsächlich konnte sie so viel verstehen, dass es sich um etwas namens „Santa Muerte“ drehte, sie ein Schiff im Auge hatten und auf jeden Fall etwas vorhatten.
Es handelte sich also doch um eine Crew! Und sie schien noch nicht gerade groß zu sein.
Vielleicht konnten ihre Schwester und sie ja doch endlich bald mal wieder die frische Seeluft genießen, ihr Zuhause auf dieser Insel hinter sich lassen und wieder frei sein. Ja, tatsächlich vermisste es das junge Mädchen, anderen zu zeigen, was sie drauf hatte. Und ohne ihre Schwester lief gar nichts. Doch sie spürte, dass es ihr mit allem genau so erging wie ihr selbst.
Die Pinkhaarige schloss ihren Schirm und lächelte in sich selbst hinein. Es war ein zartes, offenes Lächeln, welches man selten in ihrem zarten Gesicht erblickte. Der Wind würde ihr schon den Weg zeigen.
Jetzt musste sie sich halten, nicht loszulachen. So etwas würde ihre Schwester wahrscheinlich sagen. Doch sie war ja nicht ihre Schwester.
Die Truppe setzte sich in Bewegung, und für Juliet war es an der Zeit, auf zu lauschen und um die Ecke zu blinzeln.
Sie beobachtete, wie der Rothaarige voran rannte, dabei aber auf das komplett falsche Schiff. Ungläubig hob Juliet beide Augenbrauen in die Höhe. Hoffentlich war er nicht der Kapitän. Beinahe ungläubig sah sie zu, wie sich das rothaarige Mädchen in ein Äffchen verwandelte, an der Weißhaarigen hochkletterte und sich auf ein Schiff hangelte. Dort kletterte es von hier nach da, spähte die Umgebung aus und kletterte weiter. Währenddessen machte sich die weißhaarige Frau auf den Weg, das gleiche Schiff zu erklimmen, wie das Äffchen. Selbst aus dieser Entfernung konnte das pinkhaarige Mädchen erkennen, dass es sich hierbei darum drehte, das Schiff an sich zu reißen. Juliet sah zu, wie die Weißhaarige ihre Schwerter zückte und die beiden Wachposten zu Boden fielen.
Die hatten wohl keine Ahnung von ihrer Aufgabe, schoss es dem Zwilling durch den Kopf. Ihre Gedanken wurden jäh auf den Rothaarigen zurück gelenkt, als dieser einen markerschütternden Schrei ausstieß und damit wohl alle aus der Fassung brachte. Wer hatte nun schon damit gerechnet, von jemandem, der so enthusiastisch an die Aktion gegangen war, so schnell einen so schrecklichen Schrei zu hören?
Sie jedenfalls nicht. Und erst recht nicht mit dem, was er da tat. Er hatte doch nicht etwa… eine Teufelsfrucht gegessen?
Einerseits fiel Juliet in diesem Moment unerklärlicherweise ein Stein vom Herzen, doch andererseits machte es die drei mit schon mal zwei Mitgliedern, die Teufelskräfte besaßen, zu etwas, was man schwer besiegen konnte. Eins stand fest, Juliet wollte sie sich auf keinem Fall zum Feind machen. Und noch etwas Anderes stand für sie fest: Sie wollte nicht länger tatenlos zusehen! Es kribbelte ihr unaufhörlich in den Fingern. Da war er wieder, der Tatendrang, den sie so oft zu unterdrücken versuchte.
Juliet umklammerte den harten Griff ihres Schirms, wirbelte herum und machte sich auf den Weg zu dem Schiff, auf dem sich der Rotschopf befand.
Mit grazilen Schritten und einem gekonnten Sprung, der sich für eine ehemalige Piratin gehört, landete sie auf dem Deck. Schon wieder hatte sie gehandelt, ohne nachzudenken.
Der Rotschopf stieß die Worte schneller aus, als sie hätte reagieren können. Ungeplanterweise hatte sie sich Hals über Kopf genau in seinen Raum gestürzt. Panik durchzuckte die Pinkhaarige, und ein Schrei entglitt ihren Lippen.
Doch nach wenigen Sekunden hatte sie sich gefasst und starrte an ihrem Körper herunter. Beinahe ungläubig stellte sie fest, dass er in Einzelteilen durch die Gegend schwebte, und seinen eigenen Dingen nachging.
Nun gut, das machte sie doch etwas wütend. Was zum Teufel geht hier vor sich?!, stieß sie hervor und starrte den Rothaarigen mit aller Wut an, die ihr nicht gerade zusammengesetzter Körper gerade aufbringen konnte. Wärst du vielleicht so freundlich und setzt mich wieder zusammen?! Oder bist du dessen nicht fähig?, zischte sie gereizt und verängstigt zugleich.

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mo 5 Nov 2012 - 18:56

Ein elysisches und joviales Mienenspiel zierte die Physiognomie des Schönlings. Was war auch anderes zu erwarten? Die Fähigkeiten, welchem ihm seine frisch verzehrte Teufelsfrucht erbrachte war vulgär ausgedrückt einfach nur „voll Chilisauce.“ Hody Eucliffe, der Kapitän der Hierro Piratenbande war selber davon beeindruckt, welch sakrosankte und omnipotente Gabe ihm in den Magen geschoben wurde. Diese Kräfte waren grotesk, dennoch auf eine spezielle Art und Weise sensationell. Doch der Rotschopf hatte auch nichts anderes erwartet. Er betitelte sich selber als Gott und so war es auch klar, dass er solch prometheische Schöpfungskraft besaß. Geräuschlos musterte er seine fünf Versuchsobjekte, als auch ein markantes Grienen auf seinem Mundwerk erschien, welches mehr als tausend Worte sprach. Die Körperteile der Individuen, welche sich dem Anschein nach als Piraten bezeichneten, flogen auf dem Deck herum. Auch wenn die Beherrschung der Teufelsfrucht ungemein schwer war, konnte er sein Handeln in einem ausgiebigen Maß kontrollieren. Der Schwertkämpfer vernahm immer wieder Schreie aus den Mündern seiner Versuchskaninchen, als er auch mondän sein Schwert aus der Scheide zog und mit einigen präzisen Schnitten die Freibeuter in das Jenseits beförderte. Bescheiden blickte er in den Himmel. “Chaos. Chaos. CHAOS!“ Die Stimmlage des Eucliffes nahm einen unkollegialen Ton an, als sein azurblaues Auge auch einen weiteren Homo Sapiens fixierte, welcher dem Anschein nach dem weiblichen Geschlecht angehörte. Sukzessiv beugte er seinen Kopf und fing an das Weibsbild zu beäugen. Wer oder was war sie? Ein weiteres armes Tierchen, welches sich dem neuen Gott dieser Ära in den Weg stellen wollte? Hody war gar nicht mehr in der Lage aus seinem Grienen hinauszukommen. Anscheinend hatte er das Wesen ebenfalls in zwei Fragmente geteilt. Welch belustigender und theatralischer Schauplatz, dieses Piratenschiff doch war. Moema hatte wirklich Recht damit – Diebstahl war wirklich das reinste Spaßbad. Hoffentlich waren die Beiden schon in das Innere der Flotte gedrungen um die Entwendung zu vollenden. Ruhig vernahm er die Worte des Görs, als er auch routiniert das Schwert nach vorne setzte. Schweig Weib. Nicht in diesem Ton. Elegant setzte der Schwertkämpfer einen Fuß nach vorne, als er auch nach dem Kopf des Mädchens griff und ein wenig damit spielte. Zart streichelte er ihre Wange, während der andere Teil ihres Körpers noch immer auf dem Deck schwirrte. “Du willst zurück in deinen eigenen Körper? Wie wäre es mit einem simplen. Warte kurz. Ich habs gleich. Lass mich nur kurz überlegen.“ Die azurblauen Augen des Eucliffes nahmen einen gefühlskalten Farbton an, als Hody auch seine Aussage fortsetzte. “Nein.“ Welch humorvolle Worte doch aus der Futterluke des Rotschopfes schossen. Natürlich war dies alles nur ein bühnengerechtes Schauspiel, welches der Schönling an den Tag legte, um seine eigentliche Problematik zu überspielen. Sicherlich würde er das Mädchen ohne mit der Wimper zu zucken in das Himmelreich katapultieren, doch wenn man den Tatsachen ins Auge sah, wusste der Einäugige wirklich nicht, wie er das Weiblein in ihren ursprünglichen Körper zurück beförderte. Was erwartete sie auch von ihm? Immerhin hatte er seine Fähigkeiten erst vor wenigen Minuten entdeckt. Eins war klar – Er musste seine Kräfte definitiv perfektionieren. Der Eucliffe war nur am Anfang seines göttlichen Stadiums. Auch wenn es noch ein weiter Weg war – der erste Schritt war getan. Der Schwertkämpfer war an eine omnipotente Gabe gekommen. Ohne jeglichen Gesichtsmuskel zu verziehen, streichelte Hody sanft über den Mund des Görs, als er auch begann sich Gedanken über seine Bandenmitglieder zu machen. Was zur Hölle taten Moema und Noel so lange?! Immerhin hatte der Schönling seine Aufgabe schon erledigt. Fehlte also nur noch das Entwenden des Gefährts und die Mission war beendet. Zahlreiche Gedankengänge schossen dem Adonis durch seinen Zerebrum, als er auch unwillkürlich zur Seite blickte. Was war das? Konnte das sein? Nein. Oder doch? War das wirklich ein Affe? Hody schärfte seinen Blick langsam – Tatsächlich! Verdammt! Wie konnte das passieren?! Auch wenn der Eucliffe sich über seine Orientierungslosigkeit bewusst war, konnte er nichts dagegen tun. Es war nicht das erste mal, dass sich der Schönling verirrt hatte. Warum musste so etwas in solch einem wichtigen Augenblick geschehen? Indigniert über das passierte Geschehen, bewegte er sich mit einer rapiden Geschwindigkeit auf den Körper des Weibleins zu und packte diesen ohne jegliche Beachtung darauf zu geben eventuell intime Stellen zu berühren. Am liebsten hätte er sie beseitigt, doch Hody benötigte ihre Hilfe. Auch wenn Moe in der Form eines Kapuzineräffchens in naher Reichweite war, würde er sich sicherlich verlaufen. “Siehst du den Affen dort? Bring mich dort hin. Ich flicke dich dort zusammen.“ In der rechten Hand der Kopf und unter dem linken Arm der Körper – welch abstruses und kuriose Gemälde diese Szene wohl mit sich bringen würde. Noch ein letztes Mal blickte Hody auf sein vollendetes Massaker, als er auch gekonnt vom Schiff sprang. Ob das Gör ihm wohl half?
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Di 20 Nov 2012 - 22:47

Hoch oben, über den Köpfen der Schiffsbesatzung, klammerte sich ein kauziges Kapuzineräffchen an die rauen Taue und starrte mit weit aufgerissenen Äuglein in die Ferne, beziehungsweise auf das Deck eines Schiffes, das keine 40 Meter entfernt im Hafen ankerte. Nicht nur hatte sich der Eucliffe auf das falsche Schiff verirrt, nein, er schien auch seine Teufelskräfte entdeckt zu haben, die zugegebener Maßen ziemlich beeindruckend waren. Nichtsdestotrotz schien der junge Pirat wenig bis absolut gar keine Ahnung zu haben, was er da eigentlich tat. Dank des ausgeprägten Sehsinnes konnte Moe kopfschüttelnd die gesamte Szenerie verfolgen. Als er das plötzlich auftauchende Mädchen mit dem Schirm entzweiteilte, klatschte sich das Äffchen mit der Pfote vor die Stirn. Wenn es nicht vollends mit einem Diebstahl beschäftigt gewesen wäre, hätte es jetzt kehrt gemacht und den verlorenen Kapitän eingesammelt, bevor noch ein weiteres Unglück geschah. Doch Moema hatte für derarlei Sperenzien gerade wirklich keine Zeit. Mit diesem professionellen Gedanken kletterte das Tier weiter, balancierte hier und dort entlang und schwang sich zu guter letzt hinüber zum Hauptmast. Dort schlang es beide Ärmchen und den Affenschwanz um das Holz und ließ sich hinunter gleiten. Dabei gewann es an enormer Geschwindigkeit, hätte beinahe die Schallmauer durchbrochen, landete aber - statt auf den Schlagzeilen der morgigen Ausgabe der Tageszeitung von ‘Golden Island’ - auf dem Kopf eines Marinematrosen. Dieser verdrehte die Augen bis das Weiße in ihnen zu sehen war und kippte nach vorne auf die Dielen. Der Affe rollte sich elegant ab, knallte dann aber frontal gegen den Hauptmast, den es in seiner akrobatischen Darbietung vollkommen außer Acht gelassen hatte. Mit leichten Kopfschmerzen und ein wenig schwankend, reckte es sich, um das Tau zu lösen, dass das weiße Hauptsegel davon abhielt, sich voll und ganz dem Wind hinzugeben. Damit konnte Moe den ersten Punkt auf ihrer nicht existenten Liste abhaken. 1. “Hauptsegel hissen” - fertig! Das Tierchen sah sich kurz um und erblickte die weißhaarige Noel, die voll und ganz in ihrem Element zu sein schien. Jedenfalls hatte sie soeben die Halsschlagadern zweier Crewmitglieder durchgeschnitten. Heißes Blut besudelte das Deck. Blieben noch vier. Und diese hatten nun sowohl das Äffchen, als auch Noel entdeckt. Verdammt. Punkt 2 - “Anker lichten” würde noch ein wenig warten müssen, denn just in diesem Augenblick hatte Moe alle Pfoten damit zu tun, einem Kugelhagel auszuweichen. Kreischend raste das Äffchen quer über das Deck, auf die Kapitänskajüte zu, nichtsahnend, was folgen sollte. Die Tür der Kajute wurde aufgerissen und ein muskulöser Hüne mit strahlender Uniform und seltsamem Federhut trat heraus. “Was zur Hölle ist hier los?!“ Der Affe versuchte abzubremsen, stolperte dabei aber über all seine vier Pfoten und schlidderte ungehindert zwischen den Beinen des Kommandanten hindurch in das Innere der Kajüte. Dieser hatte das Tier offenbar nicht bemerkt, denn er steuerte geradewegs auf Noel zu - wie ein leichter Gegner wirkte er nun wirklich nicht. In der Zwischenzeit wühlte sich Moema aus einem Berg von Büchern. Sie war gegen das Regal gestoßen und mit einem tonnenschweren Bücherregen belohnt worden. Mühsam rappelte sich das Kapuzineräffchen wieder auf. Während es sich energisch den Staub aus dem Fell schüttelte, schielte es vorsichtig zur Tür hinaus. Sie mussten sich beeilen, bevor die halbe Marine von ihrer “kleinen” Aktion Wind bekam. Jemand, der die Situation beobachtet hatte, wäre spätestens jetzt erschrocken von Bord gesprungen. Ein haariges Etwas hatte die Kajüte betreten, heraus stolzierte eine rothaarige Frau, die in Richtung Bug verschwand. Moe schaffte es doch tatsächlich, den Anker zu lichten, bevor eine weitere Pistole abgefeuert wurde. Das Hauptsegel spannte sich und das Tau, welches das Schiff bis dato davon abgehalten hatte auszulaufen, konnte dem Druck des Elements Luft nicht standhalten. Moe konnte sich gerade noch zusammenreißen sich nicht selbst auf die Schulter zu klopfen. Das Schiff bewegte sich. Jetzt musste nur noch die Crew eliminiert werden. Moe hatte nicht viel Ahnung vom Segeln. Was ihr jedoch durchaus bewusst war: Wenn sie das Steuerrad drehte, so drehte sich auch das Schiff. Deshalb erklomm die rothaarige Diebin auch nun die Stufen, die zum Steuerrad führten, das typischerweise direkt über der Kapitänskajüte platziert war. Moe riss das Steuerrad herum. Da der Wind günstig stand, reagierte das Schiff sofort - es rammte ein anderes. Durch den Aufprall verlor Moe beinahe das Gleichgewicht, konnte sich aber gerade noch ans Steuerrad klammern.
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Noel de Luna

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BeitragThema: Re: Der Hafen   So 2 Dez 2012 - 1:02

Noel verfluchte Hody für seine Dämlichkeit. Wie konnte ein Mensch nur so bescheuert sein? Das grenzte schon an das Unmögliche. Der Rotschopf war noch nie für seinen Orientierungssinn bekannt gewesen, aber das er so weit daneben lag, war dann doch irgendwie neu. Wie er die letzten Jahre überlebt hatte, blieb wohl ein Rätseln. Sollte die Weißhaarige überleben, würde sie ihn irgendwann danach fragen, immerhin interessierte es das Mädchen schließlich waren sie Kindheitsfreunde. Doch jetzt war nicht der Zeitpunkt über alte Zeiten nachzudenken, Noel stand hier mitten in der Gefahrenzone und das verdankte sie nur dem Äffchen und ihrem Kapitän. Es war doch auch sonnenklar gewesen, dass ihre Tat nicht lange unentdeckt blieb. Die Männer fielen leider nicht sonderlich sanft zu Boden ohne ein Geräusch zu hinterlassen. Ganz im Gegenteil, sie donnerten auf den Holzboden und besudelten das Deck mit ihrem Blut. Es war zwar einerseits nett anzusehen, wie sich der Boden allmählich rot färbte, aber die Schweinerei wollte sie später nicht wegmachen. Ganz sicher nicht. Darum konnte sich Hody kümmern oder sonst wer. Noel würde streiken, sollte sie bis dahin nicht schon längst in ihre Einzelteile zerlegt sein. Moema legte einen Stand hin und schaltete so einen weiteren Soldaten aus. Nur leider blieb ihr Vergehen nicht ungesühnt und die restlichen Männer zückten ihre Pistolen. Ein Kugelhagel war die Folge. Und wäre Luna nicht klug genug gewesen, einen Soldat als Schutzschild zu missbrauche, wäre sie wohl diejenige die jetzt den Boden säumen würde. Mit einem Grinsen in die Richtung des Schützen fuhr die Weißhaarig ungehindert fort. Dachte sie zumindest. Denn genau in diesem Moment ertönte die schneidende Stimme des Kapitäns der Lahmärsche. Mit einer schnellen Bewegung hatte sich die Piratin zu ihm umgedreht und wie ein Depp sah er leider nicht aus. Im Gegensatz zu seiner Besatzung. Es ist nicht so wie es aussieht., sprach die junge Frau und versteckte ihre Schwerter hinter ihrem Rücken. Doch die Spuren waren eindeutig und das schien auch der Anführer so zu sehen, denn er steuerte geradewegs auf die zierliche Frau zu. Doch es wäre nicht Luna wenn sie nicht noch ein Ass im Ärmel hätte. Ach kommen Sie, die waren zu nichts zu gebrauchen., und damit schaute sie zu den anderen zwei Verbliebenen. Und ihr Blick war mehr als nur abschätzig. Der Boss musste es auch so sehen, immerhin wusste er sicher selbst am besten was er für Taugenichtse an Bord hatte. Ich hab Ihnen nur einen Gefallen getan., bei diesen Worten konnte das Mädchen schon die Ader an seiner Stirn pulsieren hören. Provokation pur. Jetzt würde es nicht mehr lange dauern, bis sie sich von der Welt verabschieden konnte. Doch bevor es soweit kommen würde, würde sie die anderen Beiden noch ins Verderben stürzen. Mit genügend Speed schlug sie die richtige Richtung ein. Ihre Schwerter schnitten sich ins Fleisch der Soldaten. Ein Grinsen zierte ihre Lippen und das Blut bahnte sich seinen Weg zum Boden. Und kurz darauf spürte sie schon den dumpfen Aufprall. Ihr Kopf schlug gegen das Holz, Luna konnte das Blut in ihren Ohren hören. Wenn das nicht eine saftige Beule geben würde. Eigentlich wollte sie jetzt zu einer bissigen Bemerkung ansetzen, doch die Lage in der sie sich befand war äußerst.. ausweglos? Am Boden festgepinnt konnte die Weißhaarige nichts machen. Dabei hatte sie noch so viel vorgehabt. Wirklich traurig schon so früh zu sterben, doch Moema schien Luna noch ein wenig länger behalten zu wollen. Das Schiff machte einen heftigen Ruck, der Kapitän verabschiedete sich von der Piratin. Frei, sie war frei. Das Atmen fiel ihr jetzt zunehmend leichter, doch der Kopf schmerzte höllisch. Es war aber noch nicht an der Zeit schlapp zu machen, einen Brocken hatte sie noch vor sich. Die Waffe stach in ihre Augen und der Entschluss war schnell gefasst. Mit schnellen Schritten bewegte sie sich auf das glänzende Ding zu. Sie wog schwerer in ihren Händen als gedacht. Die Waffe würde ihren Zweck erfüllen. Der Lauf schaute geradewegs auf den Koloss. Ein Knall ertönte und der Mann fiel zu Boden, Schmerz durchzuckte die Weißhaarige. Er hatte ebenfalls geschossen und zwar auf sie!

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Flippy



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BeitragThema: Re: Der Hafen   Sa 15 Dez 2012 - 10:41

Tbc.: Marktplatz
Flippy hatte bereits den Marktplatz verlassen. Was wie komische gestalten, erst einen Riesen aufstand machen und dann kam nichts mehr?! Wie langweilig das doch war. Wie auf Kommando öffnete sich der Mund des Grünhaarigen und er gähnte herzhaft. Sie waren es ja nicht einmal Wert gewesen um sie als Spielzeug zu Missbrauchen. Er mochte keine aufbrausenden Affen,die sich wohl auch wehren konnten. Es war einfach zu viel Arbeit für ein kleines Ergebnis, weshalb er einfach so gegangen war. Obwohl... Er runzelte die Stirn. Das Mädel hätte er schon gerne gehabt. Sie hätte bestimmt laut geschrien und sich gewunden während er sie langsam umgebracht hätte. Sollte er vielleicht doch wieder umdrehen? Naah, bestimmt waren sie schon weg, hatten sich bestimmt in die Hose gemacht! Er spuckte aus und verfolgte die Flugbahn mit seinen Augen, nur um ein Paar Schuhe zu sehen. Langsam sah der Junge auf und blickte in das Gesicht einer verängstigten Wache. Ein Grinsen schlich sich auf das Gesicht des Jungen. Er war nicht in der Laune zu spielen, dennoch brachte er es zu Ende. Zum Glück für die Wache schnell und recht.. ja okay, es war ein Schmerzvoller und eher langsam tot, aber so war er halt. Flippy hatte den Kerl zurück in die Gasse gedrückt und im Moment der Überraschung sein Messer tief in die Seite des Mannes gerammt. Dannach war es ein einfaches Unterfangen gewesen, durch des Schmerz war er in eine Art Schockzustand gefallen, was es ihm unmöglich machte um Hilfe zu schreien. Und der Grünhaarige verstärkte den Zustand noch, in dem er sein Messer in Beide Handrücken stach um ihn die Fähigkeit seiner Hände zu nehmen. Und zu guter letzt nahm Flippy ihm auch noch die Fähigkeit zu laufen. Zwei Schnitte waren dafür notwendig und die Achillessehnen beider Füßen waren getrennt. Ein Schaudern lief ihm über den Rücken bei diesem Geräusch. Er würde sich wohl nie an das Geräusch gewöhnen. Nun aber weiter, sein Werk hier war vollendet, der Mann würde verbluten, er konnte nicht reden, nicht gehen und seine Hände waren auch nicht mehr zu gebrauchen, er war wie ein kleines Baby. "Kikiki Gute Nacht Kindchen."
Nach dem Vorfall war nichts besonderes mehr passiert, es war wie eine Geisterstadt und der Junge konnte nicht sagen wo er sich gerade befand, geschweige denn wie lange er nun hier schon herum irrte. Doch dann endlich bemerkte er etwas. Abermals lag der Geruch von Blut in der Luft, doch es kam nicht vom Marktplatz. Also waren hier wirklich Zwei Gruppen unterwegs gewesen? Vielleicht waren die ja spannender, also beeilte er sich um nicht zu spät zu der Show zu kommen, doch als er den Showplatz erreichte, den Hafen, war es schon fast zu Ende. Ein Affe... eh ne es waren doch Zwei Frauen? Aber eine war doch eben noch... ach egal. Flippy konnte sehen wie die beiden Frauen die Kontrolle über das Schiff erlangten und es schafften das Schiff aus dem Hafen heraus zu bringen. Ein Schuss ertönte und dann herrschte Stille. Man, er war viel zu spät gewesen, welch eine Schande! Doch er hatte bereits eine Frau entkommen lassen, hier war seine neue Chance! Kurzerhand sprang er ins Wasser und verfolgte das Schiff, was noch nciht wirklich an Fahrt aufgenommen hatte. Und dank seiner Gene und den Schwimmhäuten zwischen den Händen gelang er relativ schnell zu seinem Ziel. Jedoch fing nun der schwierige Part an. Er hatte vor so leise wie möglich aufs Deck zu kommen, doch war er nicht gerade der beste Kletterer...
Wie dem auch sei, irgendwie hatte er es dann doch geschafft und setzte sich leise auf die Reling. Seelenruhig zog er die Pistole die er immer mit sich herum trug aus der Tasche. Sie war etwas Nass geworden, aber es war wohl nicht weiter schlimm. Dann richtete er den Lauf auf die Weißhaarige, die verletzt zu sein schien. "Kikiki... Du blutest! Dennoch hatte sie gute Arbeit geleistet, wenn er sich so umsah und die ganze Crew tot herum liegend sah. "Ahhh, dieser Geruch von Blut! Betörend!"

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Crow

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi 26 Dez 2012 - 17:58

cf: Offenes Meer.

Ein kleines Schiff nicht mehr als das Boot eines Fischers legte am Hafen an, der junge Mann der hinaus stieg lies es einfach links liegen er achtete nicht darauf es zu verteuen oder wenigstens es am pier festzubinden. Der Schiffmeister , wollte gerade auf den neuankömmling zu gehen um die Hafengebühr einzufordern , als er mitten im Lauffen einfrohr der Fremnde starrte ihn aus Roten unter einer kaputze hervor stechenden Augen an, blutrote und gehässige Augen. Dem Schiffsmeister ging eine beschreibung durch den kopf "Ein Mann , jung, schwazhaarig mit einer Mantel mit Fellkragen bekleidet und augen so rot wie das Blut selbst" sofort wich alle Farbe aus dem Gesicht des Mannes mittleren alters. Er schaute direkt in die Augen von Crow Sinner , The Dark. Doch diese Erkenntiss kam zu spähte, kurz spührte er noch ein zieh , dann wie er ins Wasser viel , nun noch ein Kribbeln und dann den Tot.

Crow war wieder er selber, ohne zuzögern hatte er seine drähte um einen Pfeiler geworfen, so das sie den Schiffsmeister dann um wickelten , mit einmal ziehen war der Arme Kerl dann ins wasser gerisssen worden und dort in Kleine Stücke zerteilt worden . Gelassen zog der Serienmörder seine Winddrähte wieder ein und säuberte sie dabei vom Restlichen Blut. Unter ihm zerfetzten Fische die Reste des Mannes. Entsannt ging Crow die letzten Meter vom Pier, niemand hatte seine Tat mit bekommen , was ein glück. Wobei es weniger glück als Planung gewesen war , schon bevor er angelegt hatte, hatte er den Pier begutachtet und so einne Ort für seine Tat ausgewählt der nicht einsehbar war von den Seiten , dies Sicht wurde von Schiffen blockiert. Warum er nach Golden gekommen war ? Ganz einfach die Leute hier waren Reich und er brauchte Geld , dringet , dies hier war ein Paradies für einen Dieb erst recht für einen so guten wie Crow. Seine Bewegungen waren laut los und schnell, selbst die Schrtte auf dem Holz waren absolut Still. Seine Füße führten ihn in Richtung inenstadt , doch kurz vor dem Gassen eingang schlug er nach recht ein rannte auf eine Haus wand zu , benutze die Makizen und Fenster simse asl klätter möglichkeiten. Oben Auf dem Dach drehte er sich um und schaute auf die Stadt hinab dann zum meer. Eine Neue stad neue Möglichkeiten und keiner der ihn auf helt. Mit diesen Worten rannte er los wie ein Schatten huschte er von Dach zu dach , er war Frei frei wie ein Vogel im Wind. Sein Weg führte erst einmal noch am Hafen entlang , die stad war schön und er sah viele Menschen mit Geld unter sich , Beute ! Dies waren neue jagt geründe und er würde sie ausschöpfen, auf dem dem Weg musten noch eineige Diebe dranglauben weil sie versuchten ihn aufzu halten , hier war niemand der ihm das WAsser reichen konnte und so würde er auch am Ende wieder als König der Straßen darstehen . Irgend wann entschloss er sich den Hafen zu verlassen , er kehrte dem Meeer , denRüken zu , seine Schritte führten in an einer Dach kante entlang , die Arme ausgebreite summte er vor sich hin und lächelte.

tbc: DIe Hauptstraße
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Iri Flina

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi 26 Dez 2012 - 22:43

Cf: Offenes Meer

Iri wollte sich nicht lange aufhalten und das tat sie auch nicht. Kurz nach ihrer Ankunft im Hafen hatte sie die Menschenteile und das Blut im wasser gesehen, sowie teils gerochen, da sie inzwischen ihre Hybritform angenommen hatte wenn auch nur um sie etwas zu trainieren. Nun sprang sie einfach aus ihrem Boot und lies es noch nicht mal richtig verteut neben Crow's Boot stehen. Auch er schien es nicht weiter zu gebrauchen. Woher sie wusste das es seines war? Nunja es stank nach dem jungen Mann somit war sie sich sehr sicher. Alter erinerrungen Flauten auf als sie sich umsah. Hier war sie damals mit ihren Eltern angekommen und wenn sie sich nicht irrte hatte sie hier sogar den rot Äugigen getroffen. Iri's magen drehte sich um. Wie konnte sie nur daran denken? Crow wollte sie damals nur benutzen und das hatte er geschafft und nun würde sie ihn töten so einfach war das. Leicht schnuppernd und von dem ein oder anderen etwas komisch angeschaut, welche es sofort bereuten, folgte sie der Duftspur ihres Opfers...

tbc: Hauptstraße

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Noel de Luna

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mo 7 Jan 2013 - 19:59

So hatte sich die Weißhaarige die Aktion nicht vorgestellt. Warum war sie eigentlich immer der Pechvogel? Vermutlich hatte sie nicht genügend gutes Karma gesammelt. Passierte. Wie dem auch sei. Der Kapitän der Vollidiotenbande lag nun ebenfalls am Boden. Ein wirklich wunderbarer Anblick. Trotzdem sollte man die Leichen nicht ewig auf dem Schiff herumliegen lassen. Sah wirklich nicht schön aus und das Deck wurde ebenfalls nicht sauberer dadurch. Zwar waren das gut gemeinte Gedanken, aber diese Kerle jetzt noch von Deck zu schaffen war etwas knifflig. Zumal sich die Weißhaarige ebenfalls eine Verletzung zugezogen hatte. Sie war zwar nicht lebensbedrohlich aber wirklich gut das es auch nicht. Der dumpfe Schmerz lähmte ihre Seite. Es war zum Glück nur ein Streifschuss, trotzdem hatte er ausgereicht um ihre Uniform zu ruinieren und sie zum bluten zu bringen. Die de Luna war jedoch zuversichtlich, dass ihr keine Narbe blieb. Schließlich verfügte sie über eine bemerkenswerte Wundheilung. Luna lehnte sich für einen kurzen Moment an die Reling und genoss einfach den kühlen Wind auf ihrer Haut. Wie er in ihr Gesicht peitschte und die Haare im festen Klammergriff hatte. Für einen Moment konnte sie es sich erlauben die Augen zu schließen. Das Schiff war gekapert und alle waren glücklich. Sollte man meinen. Denn von Hody fehlte noch jede Spur und wo Moe gerade hin war konnte das Mädchen ebenfalls nicht sagen. Also irgendwie war ihr die Situation doch nicht mehr so geheuer wie noch vor ein paar Augenblicken. Vielleicht befand sich doch noch eine Crewbesatzung auf dem Schiff, welches munter vor sich hin trieb. Es war nicht so, als würde sich die de Luna mit riesen Schritten vom Hafen entfernen, aber es war auch nicht zu unterschätzen. Vielleicht sollte sie selbst noch nach dem Steuer schauen, auch wenn sie dafür mehr als nur unbegabt war. Ein sinkendes Schiff konnte sie jetzt wirklich nicht gebrauchen, schon gar nicht nach den Mühen der Weißhaarigen und dem Äffchen. Doch bevor sie sich zu einer Entscheidung durchringen konnte, ertönte eine sehr geisteskranke Stimme. Also wirklich, irgendwas musste mit demjenigen nicht stimmen. Vorsichtig öffnete die Langhaarige ihre Augen wieder und blickte zu einem Jungen?! Wollte man sie hier gerade veräppel? Ob sie darüber lachen oder weinen sollte, wusste sie nicht. Jedenfalls spielte dieser Blumenkohl mit einer Pistole. Und abermals wurde auf sie gezielt. Das wurde ja schon zur Gewohnheit. Nein, ehrlich? Darauf wäre ich nie gekommen., diese Antwort konnte sie sich einfach nicht verkneifen. War vielleicht kein hervorragender Schachzug von ihr gewesen, aber dafür war es jetzt ebenfalls zu spät. Der Grünhaarige stand wohl auf den metallischen Geruch von Blut. Widerlich. Die beiden würden wohl keine guten Freunde werden. Noel folgte den Bewegungen der Pistole. Sie war wirklich nicht scharf darauf noch einen Schuss abzubekommen. Willst du nicht lieber das Ding wegpacken?, fragte sie an den Fremden gewandt, dem noch immer ein paar Wassertropfen von den Haaren fielen. Ließ darauf schließen, dass er eine kleine Schwimmtour eingelegt hatte. Das wiederum könnte bedeuten, dass seine Pistole nicht funktionierte. Darauf wollte sich die Langhaarige jedoch nicht verlassen und ging Richtung Steuer, den Blutfetischisten nicht aus den Augen lassend. Man konnte ja nie wissen.

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Harahel

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi 9 Jan 2013 - 21:24

Ein höllisches Brennen in der Brust war das Erste, was der junge Pirat wahrnahm als er langsam wieder zu Bewusstsein kam. Schlagartig öffnete er die Augen und versuchte durch krampfhaftes Husten seine Atemwege vom salzigen Meerwasser zu befreien. Etwas niedergeschlagen erblickte er den Himmel. Ein schmerzerfülltes Krächzen stieß aus dem Rotschopf als dieser dabei war sich in eine aufrechte Lage zu bringen. Doch was er sah konnte ihm einfach nicht gefallen. Meer soweit das Auge reicht. Was zum Teufel war überhaupt passiert und wo befand er sich? Er schien einen Teil seines Gedächtnisses verloren zu haben. Der Grund dafür ließ nicht lange auf sich warten, denn der Himmelsmensch hatte eine Platzwunde am Kopf, die sich durch pochende Kopfschmerzen bemerkbar machte. Aus der Wunde kam immer noch Blut doch das störte ihn im Moment am wenigsten. Er wollte so schnell es geht an Land denn lange würde dieses kleine Holzfloß, was wohl ursprünglich ein Teil des Schiffes war nicht mehr zusammenhalten. Hektisch sah sich Harahel in der Gegend um und konnte in der Ferne ein Schiff erkennen. Weiter in der Ferne war auch noch eine Insel zu erkennen. Das Schlechte daran war, dass sich das Schiff von der Insel wegbewegte jedoch genau auf Harahel zu. Sofort griff er nach seinem Schwert, welches wie durch ein Wunder immer noch an seiner Robe befestigt war. Würde er auf Widerstand stoßen, so hätte er keine Sekunde gezögert seine Klinge zu benutzen. Durch einen schnellen Griff in die Robe vergewisserte sich der junge Mann aus dem Upper Yard auch noch nach dem Bestand seiner Pfeife. Alles Wichtige war da gewesen außer seine Crew. Doch zuerst musste er zusehen, wie er wieder an Land kam. Aus der Ferne konnte er keine Passagiere oder Mitglieder einer Crew erkennen. Ein verlassenes Schiff? Soviel Glück konnte er doch nicht haben!

Nachdem das Schiff um Haaresbreite am Floß vorbei segelte, sprang Harahel ab und hangelte sich an einem Seil hoch über die Reling. Als er sich umsah, konnte er niemanden entdecken außer zwei Gestalten, die für ihn im Moment keine Bedrohung darstellten, da sie zu sehr miteinander zu tun hatten, um den Rotschopf zu bemerken. Die junge Frau stand einem Typen mit Pistole gegenüber, der ihm etwas übergeschnappt vorkam, doch Harahel hatte erst einmal anderes im Sinn. Langsamen Schrittes näherte er sich dem Steuer und Manövrierte das Schiff zurück in Richtung Hafen. Ihm war kalt, er war erschöpft, hatte Schmerzen und war völlig durchnässt. Seine Laune war demnach nicht gerade die Beste und auf Widerstand würde der Pirat ebenfalls „empfindlich“ reagieren.

Jetzt hieß es für Hara nur eins. Zurück ans Ufer und nach Antworten suchen. Was war auf dem Schiff geschehen und wo waren die anderen? Das Letzte woran er sich erinnern konnte war, dass sie sich mit einem der Sklaven unterhielten und sein Kapitän sich dazu entschied Kurs auf die Insel der Sklaven zu setzen. Hatten die anderen genau soviel Glück wie er, oder war ihnen etwas zugestoßen? Zumindest steckte er in einigen Schwierigkeiten und dann auch noch an einem ihm unbekanntem Ort. Wobei die gesamte Erdoberfläche für den Himmelsmenschen eine große unbekannte Welt war, die es noch zu entdecken galt.

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Fr 11 Jan 2013 - 19:44

Die Weißhaarige schien irgendwen zu vermissen. Oder zu suchen. Flippy wusste es nicht genau und um ehrlich zu sein, es interessierte ihn auch nicht besonders. Okay, natürlich würde er ein Problem haben, wenn einer ihrer möglichen Verbündeten sich hinter ihn schlich und attackierte. Vorsichtshalber warf er einen Blick über die Schulter, konnte jedoch niemanden entdecken, woraufhin er sich wieder seinem kleinen Opfer zu wandte und mit ruhiger Hand den Revolver auf sie hielt. Ob sie wohl Angst haben würde? Hoffentlich hatte sie Angst! Das würde ihn freuen. Vielleicht würde er sie dann ja sogar am Leben lassen? Nun, das alles hing von ihr ab. Okay und von seiner Laune, die im Moment jedoch relativ gut zu sein schien. Also hatte sie gute Karten, wenn nicht doch noch eine Unverhoffte Wendung das Momentane Machtverhältnis kippen würde.
Als die Weißhaarige ihn dann endlich entdeckt hatte, über zog sein Gesicht ein breites, wahnsinniges Grinsen, das nur auf einen Kommentar ihrer Seits wartete. Ihr Gesichtsausdruck jedenfalls gefiel dem grünhaarigen soweit, denn man konnte ihr ansehen das sie mit jemanden wie ihm nicht gerechnet hatte. Nun, das bedeutete wohl Mission accomplished. Jedenfalls einen kleinen Part davon. Immerhin hatte sie sich schnell gefangen und konnte sogar Scherzen. Das gab noch weitere Geheime Plus Punkte. Schließlich wollte Flippy etwas spaß haben und nicht einem Angsthasen begegnen der gleich auf die Knie fiel und um sein Leben bettelte. Pft, lächerlich waren solche Gestalten die sich Kämpfer oder Freibeuter schimpften. Aus einem verlangen heraus, spuckte Flippy aus und wandte sich wieder seinem Opfer zu. Abermals tauchte das Grinsen auf. " Kikikiki. Ich wollte nur sicher gehen das es dir nicht entgangen ist." Er bleckte seine spitzen Zähne und fügte noch hinzu, "Ich würds zu gerne probieren... aber die meisten fangen dann immer so laut an zu schreien. Würdest du schreien? Kikiki." Er legte den Kopf leicht schief und schielte sie an. Bestimmt würde sie "Ja" sagen oder etwas dergleichen. Er hatte eh nicht damit gerechnet das irgendwer dazu ja sagen würde. Aber nun gut, war ja nicht so das er es oft tat oder so. Als sie dann wieder das Wort ergriff, wurde er aus seinen Gedanken gerissen und sah ihr zu, wie ihre Augen den Bewegungen des Revolvers folgten. Er lachte laut aus und bewegte sie nur noch mehr um das lustige Spiel etwas zu erweitern.
" Wieso sollte ich? Damit du mich wie die anderen Angreifen kannst? Kikiki für wie Blöd hältst du mich? ... Aber ich mag gewillt sein dich am Leben zu lassen." Jedenfalls wenn ihre Reaktionen ihn weiter amüsierten. Leichtfertig legte er einen Finger an den Abzug und betätigte ihn. Ein Schuss löste sich aus dem Lauf und die Kugel schlug genau vor ihren Füßen ein. Mit weit geöffneten Augen stand er da und sah zu was sie machen würde. Als ihn ein Ruck etwas aus der Fassung brachte. verwirrt sah sich der Grünhaarige um und bemerkte, das sie die Richtung gewechselt hatten... Wie es schien sogar schon ne ganze Weile, denn sie hatten fast wieder den Hafen erreicht. Sofort wandte er seinen Blick zum Steuer und konnte dort einen Rotschopf entdecken. Flippy zog eine Schnute. Gehörte er noch zur Besatzung? Oder war er wer von der Miliz. Mit wütend funkelnden Augen starrte er zu dem Kerl hinauf, richtete seinen Revolver auf ihn und meinte, " Tzz! Was soll das Spielchen?! Für wen arbeitest du?!"

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Di 15 Jan 2013 - 14:29

Zum ersten mal steuerte Harahel ein Schiff. Irgendwie schien es ganz einfach und das Schiff segelte langsam wieder in Richtung Hafen. Die beiden Passagiere von vorhin standen sich immer noch einige Meter von Harahel entfernt gegenüber. Schon komisch, dass sie ihn nicht bemerkt hatten. Kaum war das Schiff auf richtigem Kurs wollte sich der Rotschopf entspannen indem er seine Pfeife auspackte, um alles für den kleinen Gaumenschmaus vorzubereiten. Doch dann schien ihn der Revolverheld mit seinem Schießeisen auch schon entdeckt zu haben und richtete prompt die Waffe auf ihn. Mit aufgerissenen Augen und seiner Art zu reden, hatte er wohl scheinbar nicht mehr alle Tassen im Schrank. Kurz musste der Rotschopf mit den Augen rollen denn er konnte eine kleine Pause von der letzten Katastrophe gut gebrauchen und in der Schussbahn einer geladenen Waffe zu stehen gefiel ihm noch garnicht. Nach einem kleinen Seufzer antwortete er dem Fremden.

„Hör mal ich arbeite für niemanden klar?! Ich muss nur zurück ans Ufer dann könnt ihr meinetwegen da weiter machen, wo ihr aufgehört habt. Außerdem...“

Er wedelte mit seiner einen Hand in die Richtung des jungen Mannes während er mit der anderen Hand seine Pfeife hielt an der er bereits zog. Sein Blick zur Waffe sollte dem Typen klarmachen, dass er die jetzige Situation als ziemlich unangenehm empfand.

„...wärst du so freundlich und würdest die Waffe wieder auf das hübsche Fräulein da richten. Ich kann Schusswaffen nicht leiden.“

Er blickte seiner neuen Bekanntschaft nun in die Augen. Für einen Moment zeigte er keine Emotionen doch dann vollendete er seine bis dahin höfliche Bitte mit einem leichten Grinsen im Gesicht.

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Di 15 Jan 2013 - 23:16

Es war wirklich erstaunlich. Sie besaß die Gabe Verrückte wie magisch anzuziehen. Sie kam sich schon vor wie eine Laterne, die Insekten mit ihrem Licht anlockte. Vermutlich schwebte über ihrem Kopf eine blinkende Anzeige mit der Aufschrift: alle Verrückten bitte hier versammeln, oder so etwas in der Art. Also langsam wurde es wirklich zur Plage. Zuerst die Idioten in der Bar, dann Hody - von dem jede Spur fehlte, vielleicht war er ja ins Wasser gefallen und ertrunken, wobei sie diesen Gedanken lieber nicht zu Ende spinnen - und jetzt auch noch der Grünhaarige. Eines war klar, es würde niemals langweilig werden. Doch auf diese Art von Action konnte die Weißhaarige sehr gut verzichten. Und vor allem wenn man mit dem Revolver auf sie zielte. Der Gestörte fing auch nach ein paar Augenblicken an zu reden, als er ihre Antwort hörte. Wie aufmerksam von dir., brachte die Langhaarige unter zusammengebissenen Zähnen hervor. Sie liebte es auf Verletzungen hingewiesen zu werden, die ihr nicht entgehen konnten, zumal sie dann meist das Opfer darstellte. Ihr Gegenüber war wohl wirklich zum Scherzen aufgelegt, nur mochte bei der de Luna nicht so recht Stimmung aufkommen. Sie fand seinen Humor nämlich alles andere als witzig. Sein Grinsen machte da auch nichts besser. Erstaunlich jedoch waren seine spitzen Zähne. Die meisten Menschen trugen eine nicht spitze Zahnreihe mit sich. Es erinnerte die de Luna vielmehr an einen Hai als an einen Menschen. Vielleicht war er ja gar kein Mensch, schließlich gab es auch noch andere Wesen die die Blues unsicher machten. Doch mit solch Spekulationen wollte sich die Weißhaarige nicht weiter befassen. Es tat sowieso nichts zur Sache und zur Lage in der sie sich befand. Ob sie schreien würde? Vermutlich blieb ihr gar nicht mehr die Zeit um zu schreien, wenn er sie wirklich erschießen wollen würde. Darum zuckte sie einfach nur mit den Schultern, was keine so gute Idee gewesen war, denn ein leichter Schmerz durchzuckte ihre Seite und ging bis hinauf zu ihrer Schulter. Einfach weiter die Zähne zusammenbeißen und durchhalten. Noel ließ den Fremden mit der Waffe nicht aus ihren Augen. Er schien wirklich geistesgestört zu sein, doch irgendwie kam er ihr bekannt vor. War aber sicher nur Einbildung.
Als sich die Uniformierte auf den Weg zum Steuer machen wollte, hatte der Grünhaarige wie es schien ein paar Einwände, denn er schoss ihr direkt vor die Füße. Mit einem ungeschickten Schritt trat sie nach hinten und musste sich an der Reling festhalten um nicht den Halt zu verlieren. Mit einem strafenden Blick in seine Richtung, stellte sich die Weißhaarige wieder gerade hin, den Schmerz konnte sie wirklich gut ignorieren. Für einen kurzen Moment ließ die Langhaarige ihren Blick auf die weiten des Meeres gleiten, als ihr klar wurde, dass sie sich gar nicht vom Hafen wegbewegten sondern vielmehr wieder zurücksegelten. Das schrie förmlich danach nach dem Rechten zu sehen. Doch der Blumenkohl war ihr zuvorgekommen und richtete nun die Waffe auf den unerwünschten Eindringling mit dem roten Haar. Die Stimme des Rotschopfs ertönte, als er dem Grünen die Antwort auf seine Frage gab. Gespannt lauschte Luna seinen Worten. Er war also weder Feind noch Freund. Trotzdem war er so dreist und hatte sich einfach das Ruder und somit das Kommando des Schiffes unter den Nagel gerissen. Nicht dass es die de Luna störte, aber man hätte ja mal fragen können. Männer. Jedenfalls machte den Rothaarigen die Tatsache, dass er keinen Revolver vor der Nase haben wollte, nur noch sympathischer. Da konnte sie ihm das Kapern des Schiffes wohl nicht mehr so übel nehmen. Da sich nun die beiden Jungs unterhielten, konnte sich die de Luna entspannt zurücklehnen und warten bis sie wieder den Hafen erreichten um sich dort auf die Suche nach ihrer Crew zu begeben.


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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi 16 Jan 2013 - 21:11

Flippy war genervt. Bis eben war noch alles so simpel gewesen, und was war nun? Ein neues Objekt war in seinen Plan gedrungen und drohte ihn zu zerreißen. Dabei hatte er es sich doch bereits alles so schön zurecht gelegt und die Weißhaarige so weit gebracht, das es gleich spannend werden würde. Vermutete er, doch mit dem Auftauchen des Rothaarigen, schien sie wieder etwas Mut... oder war es Hoffnung? Geerntet zu haben, und genau das passte ihm so ganz und gar nicht. Wie dem auch sei, er schaffte es immerhin noch einmal die Weißhaarige zu erschrecken, jedoch opferte er dafür ein Kugel. Und dazu musste er sagen, das er wirklich nicht so gut schießen konnte, denn eigentlich hatte er ihren Fuß treffen wollen... Nun, er würde seinen Fehler ganz sicher nicht einräumen beziehungsweise erst gar nicht hinaus posaunen und tat einfach so, als hätte er genau das gewollt! Doch was dann kam, war unerwartet. Ihr Blick, kam ihm seltsam bekannt vor und aufeinmal bekam er starke Kopfschmerzen und das Bild seiner jüngeren Schwester tauchte vor seinem inneren Auge. Auch sie hatte immer so einen Blick aufgesetzt, wenn sie ihn zurecht wies, doch sie war anders gewesen, freundlicher.
Flippy schüttelte den Kopf und seine Schwester verschwand wieder. Mit klarem aber finsterem Blick sah er die Weißhaarige an. Sie könnte ihm Gefährlich werden, ob er sie nun umlegen sollte? Jetzt hätte er die Gelegenheit dazu, doch er lies sie. Er würde wohl nie wissen warum er es nicht zu Ende gebracht hatte. " Hmm... jo." Nuschelte er immer noch etwas verwirrt und aus der Bahn geworfen. Dabei hatte er schon lange vergessen worum es eigentlich ging. Aber egal, seine Aufmerksamkeit ging zum Rotschopf über, der sich nun auch zu Wort gemeldet hatte. Soso, er arbeitete also für niemanden? Nun, das würde er schnell genug in Erfahrung bringen. "Ja ja Was auch immer..." Flippys Laune war im Keller angekommen. Er hatte ja noch nicht einmal mehr Lust einen der beiden zu erschießen, geschweige denn an zu schießen. Was war nur passiert das er sich nun so schlecht fühlte? Er grummelte vor sich hin und verfluchte die Weißhaarige in seinem Inneren Lautstark und mit allen Beleidigungen bekleidet die dem 15 Jährigen so im Kopf herum schwirrten. Und das konnte man ihm glauben, er kannte erstaunlich viele. Dann sah er wie der Rothaarige in seiner Richtung herum wedelte und etwas über Waffen oder so schwafelte. Flippy seufzte. Ihm war die Lust eh vergangen. Also konnte er auch einfach die Waffe weg stecken. "Tz... Und sowas nennt sich Pirat, Schmuggler, Kämpfer... nässen sich die Kleider bei nem Jungen mit ner Waffe... tz." Es hatte doch alles keinen Sinn, weshalb er seine Waffe wieder sicherte und sie dann in seinen Klamotten verstaute. Sobald sie den Hafen wieder erreicht hatten, würde er vermutlich abhauen und die beiden einfach nur weit hinter sich lassen. Wobei der Rothaarige ihn nicht interessierte. Er musste einfach nur weit weg von der Weißhaarigen, bevor sie es schaffte sein anderes Ich ans Tageslicht zu holen.

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Fr 18 Jan 2013 - 1:45

cf: Hafen von Las Camp
Es hatte nicht viel gebraucht, um Las Camp verlassen zu wollen. Zum einen war da der kontinuierliche Mangel an Beschäftigung, Piraten schienen die Insel trotz des raubeinigen bis zwielichtigen Rufs zu meiden, was sicher von Vorteil sein mochte, sofern man auf der Suche nach entspanntem Urlaub war – nicht jedoch, wenn man mit der Intention angereist war, ein paar Steckbriefe abzuarbeiten. Selbst der beste Angler konnte vor einem umgekippten Tümpel verhungern – es sei denn, er wechselte den See.
Zwar befand sich Winston in der zweifelsohne luxuriösen Situation, ein paar Monate von seinem Ersparten leben zu können, bei strenger Rationierung womöglich gar ein Jahr. Doch hatte er, seit er Las Camp betreten hatte, kein einziges Mal Gebrauch von seiner Waffe gemacht. Das konnte an die Substanz gehen.
Weshalb Golden Island das nächste Ziel des Kopfgeldjägers sein sollte, war nicht leicht zu beantworten. Winston hatte die Insel ein paar Jahre zuvor aufgesucht und meinte sich zu erinnern, dort einen recht passablen Fang gemacht zu haben. Manchmal bot es sich an, an alte Erfolge anknüpfen zu wollen, vor allem dann, wenn nichts anderes übrig blieb. Vielleicht war es auch der Name, von dem er sich jüngst hatte blenden lassen, der in diesem Fall harmlos, gar einladend wirkte. Jedenfalls hatte sich Winston mit allem bewaffnet, dessen er auf mehr oder minder legale Art und Weise hatte habhaft werden können, hatte ein bisschen Geld in die Hand genommen und sich auf ein Passagierschiff begeben. Insgeheim hatte er gehofft, der Kahn wäre von Piraten überfallen worden, die auf schnelles Geld hofften, dass sie wehrlosen Zivilisten abknöpfen konnten. Man stelle sich die Situation vor. Ein Haufen zahnloser, säbelrasselnder Arschlöcher entert ein Schiff, alles schreit, ein paar Warnschüsse fallen und die Passagiere liegen auf dem Boden, Hände in den Nacken gefaltet. Während man sich daran macht, die Überfallenen ihrer Habseligkeiten zu erleichtern, fällt auf, dass einer mit dem Befehl „Alle auf den Boden!“ nicht allzu viel anzufangen vermag. Inmitten der Körper steht ein in schwarz gehüllter Mann, dessen Strähnen überhangenes Gesicht ein abartiges Grinsen ziert, während er direkt geradeaus starrt. Ein vollkommen verrückter Drogensüchtiger, im Anschlag zwei Revolver, ein Gewehr Kaliber .45 um den Rücken geschnallt. Ein Moment der Ruhe, vermutlich ob der allgemein vorherrschenden Perplexität.
Dann öffnet die Hölle ihre Pforten und lässt einen Sturm Blut und Feuer auf das Schiff herniederregnen. Ein faires „Eins gegen Sechsunddreißig“. Der Tod eines Kriegers. Das Sterben der Fliegen.
Leider war es nicht dazu gekommen, Spannungspeak der Fahrt war Kartenspielen mit einem älteren Ehepaar gewesen. Wäre er nicht dauernd bedröhnt gewesen, hätte sich Winston vermutlich das Gehirn mit einem Karo Buben filetiert.
Am Hafen angelangt konnte er endlich dieses Massengrab verlassen. Fast zumindest, vorher winkten ihm seine Gesellschaftsspielgenossen noch derart euphorisch zur Verabschiedung zu, dass sie beinahe rücklings in das Hafenwasser gefallen wären. Der Kopfgeldjäger kräuselte die Lippen, erwiderte die Geste nach einem schier unendlich lang andauernden inneren Kampf schließlich und machte sich von dannen.
Was nun? Ich muss mir einen detaillierten Überblick über den hiesigen Stand der Dinge verschaffen. Ich brauche Steckbriefe. Einen kleinen Fisch fangen und über offenem Feuer rösten, zum warmwerden? Nein, das würde Aufmerksamkeit erregen. Ich muss die Prostituierte sein, die sich mit einem Mann einlässt, diesem dann offenbart, dass sie einen Penis hat und ihn zum fellationieren zwingt. So ähnlich jedenfalls …
Munition ist ausreichend vorhanden, insofern ich mich nicht auf ein infernalisches dreitägiges Feuergefecht einlasse. Medikamente knapp, aber wenn ich noch heute Abend Nachschub organisieren kann, sollte es gehen. Ich will ja keinen groben Unfug fabrizieren.
Ein Schnaps wäre jetzt nicht fehl am Platze. Vielleicht ein einigermaßen passabler Blend. Aber eine ganze Flasche brauche ich nicht austrinken, ich habe ja Pläne. Hinsetzen möchte ich mich jedoch auch nicht. Eine Infusion vielleicht? Ich sollte ins Krankenhaus.
Ganz schön viele Menschen hier. Wie vereinzelte Wolken, die einen strahlend blauen Himmel bedecken, bis sich alles zuzieht und in tiefes Schwarz getaucht wird. Gewitter. Diese Stadt braucht ein Gewitter. Ein Nieselregen wäre auch schön.

Stehenden Fußes schickte er sich an, die sich ein paar hübsche „Dead or Alive“-Plakate anzueignen. In der Regel war für ein solches Unterfangen die lokale Marinebasis die beste Anlaufstelle. Doch an dieser Stelle ließ Winston die Erinnerung im Stich. Er hatte keinen blassen Schimmer, wo sich die Möwenfreunde zu sammeln pflegten. Es konnte doch nicht so lange her sein, als er das letzte Mal auf Golden Island sein Unwesen getrieben hatte! War es vielleicht doch länger als drei Jahre her? Wie dem auch sei, Winston stand für den Moment völlig aufgeschmissen in der Gegend herum, blickte sich hier und da um und versuchte, sich irgendwie in der neuen Umgebung zu orientieren – an zurechtfinden war noch nicht zu denken. Derweil riss er sein verbliebenes Auge weit auf und versuchte einen Blick aufzusetzen, der Hilflosigkeit suggerieren sollte, sein Ziel jedoch weit verfehlte, betrachtete man die Gesichter der Menschen, die den Dunkelhaarigen passierten. Vermutlich assoziierte man ihn eher mit einem Triebtäter, der nicht davor zurückschreckte, Menschen auf offene Straße die Gewänder vom Leib zu reißen, um sich an ihnen zu vergehen. In derart wohlsituierten Verhältnissen wie auf dem glamourösen Golden Island hielt man wohl jeden, dem ein Auge fehlte, tendenziell für einen Schwerverbrecher. Der Augenklappenträger entschied sich, in die Offensive zu gehen. Daumen- und Zeigefinger wurde mit Spucke benetzt, ehe sie zur Oberlippe wanderten und die Enden des Bartes hochzwirbelten. Ein Monokel fehlte zwar, um seine Kredibilität ins nahezu Unermessliche zu steigern und den Bewohnern der Insel zu suggerieren, dass er mit derlei Abschaum, für den man Menschen mit Bedeckungen über dem Okular (Monokel natürlich ausgenommen) gemeinhin hielt, absolut nichts zu tun hatte. Aber fehlte einem erst Mal ein Auge, konnte ein Monokel auch nicht mehr viel retten. Nichtsdestoweniger erachtete Winston sein Auftreten durch die nunmehr gezwirbelten Barthaare als um mindestens sieben Prozent aufgewertet und fühlte sich bereit, in den Dialog mit seinen Mitmenschen zu treten, was er mit erhobener Brust dann auch tat.
Guter Mann, so helfe er mir bei meinem Begehr und gebe mir Auskunft darüber, wo sich das Hauptquartier der Marine befindet!“, schrie er einen Passanten teil-mondän an, dessen darauffolgende Wegbeschreibung geradeaus dann die erste links die zweite rechts einen halben Kilometer geradeaus nochmal links „…und dann sind sie da, können’s eigentlich nicht verfehlen …“ er mit weit aufgerissenen Augen inhalierte und sich, die sachdienliche Information mit einer förmlichen Verbeugung bedenkend, auf den Weg machte, um seinem Tagwerk nachzugehen.
tbc: Golden Island Marinebasis

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Sa 19 Jan 2013 - 0:07

Das war einfacher als Harahel es erwartet hatte. Auf eine Schießerei konnte er gerne verzichten, zumal er noch nicht mal eine Schusswaffe besaß mit der er auf dieser Reichweite etwas ausrichten konnte. In der Zwischenzeit zündete er sich seine Pfeife an wobei er jedoch durch den Wind ziemliche Probleme hatte. Die Zeit verging und der komische Typ verhielt sich immer noch etwas merkwürdig. Irgendwie nuschelte er wirres Zeug in sich hinein doch Hauptsache er richtete mit seiner Waffe nicht noch mehr Schaden an. Der Verrückte sah doch noch ziemlich jung aus und so war es doch überraschend für Hara, dass er schon so abgedreht war. Der muss einiges durchgemacht haben wenn er schon so einen weg hat. Waren die seine Gedanken über seinen verhaltensgestörten Gegenüber. Die Zeit verging und der rothaarige Pirat bemerkte dass die Frau wohl verletzt war. Anscheinend hatte er soeben mit seinem Auftreten einen Mord verhindert oder nur unterbrochen. Jedenfalls musste er das Mädchen wohl oder übel mitnehmen. Er war nun nicht wirklich ein Held aber so ein junges Ding hier ihrem Schicksal zu überlassen war auch nicht so seine Art. Doch ein ganz anderes Problem näherte sich allmählich den Dreien. So war das nunmal wenn man mit etwas spielte wovon man keine Ahnung hatte. Das Schiff, welches Harahel vorhin noch gekonnt in Richtung Hafen gesteuert hatte, erreichte in wenigen Augenblicken sein Ziel allerdings ohne zu stoppen. Der Rotschopf hatte keinen blassen Schimmer, wie er das Schiff vor der Kollision mit den steinigen Hafenboden stoppen konnte. Dafür war es spätestens jetzt auch zu spät.

„Es tut mir sehr Leid, aber wir haben das Ziel gleich erreicht. Ich hoffe...“

Langsam ging er auf die Weißhaarige zu, die sich soeben noch an der Reling abstützte und packte sie ohne Vorwarnung an ihren Beinen, um sie mit einem Ruck über seine Schulter zu legen, sodass sie unfreiwilliger Weise mit dem Bauch auf seiner rechten Schulter lag. Seine Hand legte er ohne zu Fragen auf ihre Beine, um sie davor zu bewahren von seiner Schulter zu rutschen und unsanft zu landen. Nach ein bisschen groben Zurechtrücken seiner neuen Last wandte er sich seiner zweiten neuen Bekanntschaft zu.

„Ich hoffe das Schiff gehört keinem von euch denn in wenigen Momenten wird es diese Insel mit vollem Tempo erreichen.“

Sein Grinsen in solch einer Situation war zwar mehr als nur unangebracht jedoch wusste er nicht wieso er keine gute Laune haben sollte. Es war ja schließlich nicht sein Schiff. Einige Momente vor dem Zusammenprall nahm er einmal kräftig Anlauf den er brauchte, um sich und die junge Frau in die Luft zu befördern, sodass sie die paar Meter Strecke vom Schiff bis zum Festland überbrücken konnten und etwas grob aber immerhin auf den Beinen auf der Insel ankamen. Einige Momente später hörte man auch schon das unangenehm laute Geräusch vom Aufprall zwischen Holz und Stein. Wobei das Geräusch von brechendem Holz überwiegte. Einen Blick zurück gönnte sich der Rotschopf nicht. Er wollte so schnell wie möglich vom Schauplatz verschwinden, da er wusste, wie rasch der blaue Abschaum der Marine sich hier einfinden würde. Lediglich sein Ballast, die weißhaarige Dame, die soeben ihr Blut über seine Robe verteile, konnte zusammen mit ein paar Dutzend anderer Passanten das Spektakel miterleben. Schnellen Schrittes ging er ein paar Straßen weiter, um in einer ruhigen Ecke die Unbekannte wieder abzusetzen und sich vergeblich das Blut von der Schulter zu wischen.

„Oh du bist ja garkeine alte Oma! Was ist dann mit deinen Haaren passiert? Bist du einigermaßen ok?

Er wusste natürlich, dass es sich von Anfang an nicht um eine alte Frau handelte, allerdings waren ihm die weißen Haare aufgefallen und machten ihn neugierig. Mit einem frechen Grinsen blickte er die junge Dame an und wartete ihre Reaktion ab.

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Noel de Luna

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BeitragThema: Re: Der Hafen   So 27 Jan 2013 - 14:43

Luna hielt sich noch immer an der Reling fest. Warum auch nicht? Sie hatte eben etwas Magisches an sich, was die Weißhaarige anzog. Oder kurz gesagt, sie diente als Stütze, damit sie nicht auf dem Boden landete, während das Schiff einfach ungehindert Richtung Hafen steuerte. Und irgendwie machte der Rothaarige nicht gerade den Eindruck, dass er sich mit Schiffen und deren Fortbewegung auskannte. Das war doch wirklich toll. Wenn die Piratin nicht damit beschäftigt war sich festzuhalten, würde sie sich glatt gegen die Stirn klatschen, aber das konnte sie auch noch auf später vertagen. Schließlich sollte sie sich jetzt langsam einen Plan zu Recht spinnen, wie sie unverletzt von diesem blöden Schiff kam. Doch ihr wollte partout nichts einfallen. Wirklich großartig. Da konnte sie sich gleich blindlinks vom Schiff in die reißenden Fluten stürzten. Würde sicher keinen allzu großen Unterschied machen. Wobei reißende Fluten war doch ein wenig weithergeholt. Ihre lilanen Irden suchten das Deck nach dem grünhaarigen Irren ab. Irre war er wie kein Zweiter. So einen schrägen Vogel hatte die Langhaarige wirklich noch nie gesehen und noch dazu war er auch noch ein Spinatkopf. Und da sollte noch einmal jemand sagen, man konnte sie nicht mit Gemüse unterhalten. Das war doch glatt gelogen, der beste Beweis stand nur ein paar Meter weiter entfernt. Und dieser Abstand war für die Weißhaarige noch zu gering. Ihr Blick wanderte weiter zu dem anderen Unbekannten. Er zündete sich wirklich in dieser Situation eine Pfeife an. Luna war umgeben von Idioten, die wohl den Ernst der Lage nicht erkannten oder ihn gekonnt ignorierten. Die Stimme des Spinatkopfs drang wieder an das Ohr von der Langhaarigen. Er redete irgendetwas von Kämpfer, Nässer und weiß der Teufel noch was. Immerhin bezog sie es nicht auf sich. Schließlich könnte er sich dann wenigstens die Mühe machen und sie KämpferIN nennen. War doch wirklich nicht zu viel verlangt. Ein wenig sollte man die weiblichen Personen auch respektieren. Wenigstens packte er seine Schusswaffe wieder weg. Hoffentlich hatte er sie gesichert, ansonsten würde er sich noch selbst durchlöchern. Aber das sollte nicht das Problem der Uniformierten sein. Man konnte schließlich nicht auf alle aufpassen.

In ihren Augenwinkeln bewegte sich etwas. Luna kam nicht umhin in die Richtung zu sehen. Der Rothaarige hatte sich doch tatsächlich vom Steuer weg bewegt. Das hieß nichts Gutes. Und wie erwartet bestätigte sich ihr Verdacht auch schon, als er meinte dass sie das Ziel fast erreicht hätten. Langsam schritt er auf die Weißhaarige zu. Ob sie zurückweichen sollte? Für einen Bruchteil einer Sekunde überlegte sie, doch entschied sich dann dagegen, schließlich hatte er keine Waffe auf sie gerichtet und sich überlegt sie umzulegen. Also von den beiden Männern bevorzugte sie dann wohl den Rothaarigen. Zumindest für den Moment. Jetzt stand der Rotschopf doch tatsächlich vor der zierlichen Frau und ohne auch nur zu Fragen packte er sie an den Beinen und warf sie sich wie ein nasser Sack über die Schulter. Eigentlich wollte die Weißhaarige protestieren, wurde aber von dem großen Unbekannten unterbrochen. Insel erreichen, volles Tempo .. klang alles nicht so berauschend. Doch noch bevor Noel etwas darauf erwidern konnte, nahm er Anlauf und segelte förmlich mit ihr vom Schiff, welches mit einem lauten Krachen gegen die Hafenwand fuhr. Die de Luna hatte super Sicht auf das Schiff und wie es an dem Gestein zerschellte, spektakulär. Dabei hatten sich Moe und sie so viel Mühe dabei gegeben dieses Schiff an sich zu reißen. Doch jetzt war es vergebens und noch dazu hatte sie eine Wunde von dem Vorhaben davon getragen. Eine wirklich schlechte Bilanz. Der Rothaarige ging mit seiner Last noch ein paar Straßen weiter. War sie etwa seine Beute? Hoffentlich nicht. Denn immerhin hatte sie hier noch ein Wörtchen mitzureden. Noel hatte wieder festen Boden unter ihren Füßen, der nicht schaukelte. Das war doch eher nach ihrem Geschmack, zumindest für den Anfang. Der Fremde versuchte sich vergeblich das Blut von der Schulter zu wischen. Vielleicht wäre eine Entschuldigung jetzt angebraucht, aber eigentlich hatte sie ihn nicht darum gebeten. An seiner verdreckten Kleidung war nun wirklich selbst schuld. Erst als er das Wort direkt an sie wandte, schnellte ihr Kopf in die Höhe um ihn anzublicken. Wie freundlich. Die waren schon immer so, brauch ich mich wenigstens nicht darauf einstellen, wie ich im Alter aussehen werde mit weißen Haaren. Danke der Nachfrage, es geht schon., waren ihre Antworten auf seine gestellten Fragen. Schließlich war sie ja kein Unmensch und ließ eine Frage nach ihrem Wohlbefinden unbeantwortet. Bei dir auch alles klar? Und sorry wegen den Flecken., grinste die Langhaarige. Aber vielleicht gingen sie ja noch raus. Wobei Blut war etwas problematisch, wenn man den besagten Gegenstand nicht gleich behandelte. Er würde es aber sicher überleben. Und jetzt war es wohl an der Zeit Abschied zu nehmen und sich auf die Suche nach ihrer Crew zu machen. Es war doch wirklich zum verrückt werden, wo steckten alle nur? Vielleicht waren sie ja ohne die Langhaarige aufgebrochen. Wer wusste es schon? Vielleicht wusste ja der Grünhaarig etwas. Wobei sie diesen nicht entdecken konnte. Er hatte sich wohl einfach so aus dem Staub gemacht. Nun was sollte er auch bei der de Luna suchen, sie kannten sich schließlich nicht.


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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mo 28 Jan 2013 - 18:28

» cf. West Blue / Offenes Meer

Unter einem Hustenanfall erwachte der Varia aus seiner Bewusstlosigkeit. Es war seit dem Verschwinden seines Jugendfreundes bereits wieder einige Stunden vergangen, welche Bel abgelegen auf einem kleinen Holzsteg in einer schlafenden Position verbrachte. Es war immer ein harter Schlag für Nutzer von Teufelsfrüchten, wenn sie direkt ins Meer geworfen oder geschleudert wurden, dementsprechend fühlte sich der Prinz selbst nach dem Ende des Hustenanfalls noch immer ziemlich schlapp. Die ersten Minuten nach seinem Aufwachen hätte er kaum irgendwelche Fähigkeiten zeigen können sich gegen Angreifer zu wehren. Ach herrje... Eigentlich konnte er ja eher von Glück reden noch zu leben. Leicht beduselt richtete sich der Blondschopf aus der Liegeposition auf und rieb sich die pochende Schläfe. Er hatte absolut gar keine Ahnung wo er sich hier gerade befand, zumindest war der junge Reisefreund noch nie in einer solchen Umgebung gewesen. Oder wenn, dann konnte er sich nicht an diese Landschaft und den Hafen erinnern, was bei seinem angeschlagenen Zustand im Moment nicht besonders verwunderlich wäre. Sein kleiner Steg befand sich nur einige hundert Meter vom eigentlichen Hafengelände entfernt, sodass teilweise Menschenstimmen und auch Kreischen der Möwen in seine Ohren drangen und ihm sagten, dass er nicht allzu weit von der Zivilisation entfernt war. Aber ob er besonders scharf darauf war diese zu sehen war dann ebenfalls wieder eine andere Frage. Doch just in diesem Moment kam ein kleiner Windstoss vom Meer her und wirbelte ein kleines Zettelchen auf. Nur wenige Augenblicke bevor es über den Rand des Bötchens ins Wasser fallen konnte, spiesste es der Junge mit einer Klinge auf und schaute ein wenig verdattert drein. Wortlos betrachtete er die Worte, las sie und verweilte in einer schweigenden Position an Ort und Stelle. Er solle aufhören die Marine als Bündnispartner zu sehen... Woher wusste dieser Jemand, dass sich sich in die feindlichen Gilden geschlichen hatte? Das machte alles relativ wenig Sinn. Könnte es sein, dass..? Er könnte sich verfluchen, dass er absolut schlecht im Merken von gewissen Dingen war - ergo auch von Handschriften. Nach wie vor ziemlich benommen am Kopf konnte es jedoch für Bel nur jemanden geben, welcher erstens Verständnis für sein Tun hatte und zweitens sein Leben retten würde - ehrlich: wer würde den psychopathischen Verräter schon aus dem Wasser ziehen wenn er im Wasser versaufen würde?

Erst holst du mich zur Marine und nun überzeugst du mich vom Gegenteil. Was bist du nur für ein Mensch... Tai.. Wortlos blickte der Varia zum Himmel und stiess einen tiefen Seufzer aus. Wo war er hier nur zum Teufel? Nachdem er sich nochmals die Haare aus dem Gesicht gestrichen hatte und mit den limonengrünen Augen gegen das Licht geblinzelt hatte, stieg er vorsichtig aus dem Boot und sah dann auch noch die Zusatzvorräte des Murame neben sich. Wasser, Früchte, die berüchtigte Weinflasche, die Saemon nicht trinken wollte... und seine heiligen Klingen. Ein schwaches Lächeln bildete sich auf seinen Lippen als er daran dachte wie aufgeschmissen er wäre, wenn ihm der Marinesoldat die Waffen nicht auch hier gelassen hätte. Dankbar bückte er sich, packte das Essbare in seine Umhängetasche und steckte einen Teil der Klingen in die Taschen, den anderen Teil an seinen Gürtel und stand dann nun endlich wieder auf festen Land. Irgendwie fühlte er sich ein wenig benommen, aber aus dem Grund dass der Varia - erneut - kein festes Ziel mehr hatte, konnte er sich das Raussegeln aufs Meer erst einmal ersparen - wäre nur Zeitverschwendung. So bewegte er sich langsam dem Holzsteg entlang und liess die Nussschale hinter sich stehen. Wenn man Bel kannte, würde man allein anhand seines langsamen und leicht torkelnden Ganges gut anmerken, dass etwas mit ihm nicht stimmte und bis er vollkommen auf dem Damm sein würde, würde wohl noch einmal ein wenig Zeit vergehen, doch der Prinz hatte Zeit. Viel mehr Zeit als es ihm wohl lieb war.

Irgendwann kam er langsam in das besiedelte Gebiet. Menschen hielten sich in unmittelbarer Nähe auf, Passanten, Angestellte, Matrosen, Spaziergänger. Doch selbst nach dieser Strecke erkannte Belphegor die Gegend nicht, Taishio musste ihn wohl oder übel auf einer gänzlich fremden Insel abgelagert haben. Mit schlurpfenden Schritten suchten seine Augen irgendetwas wo man sich ein wenig niederlassen konnte, was auch immer es war. Je weiter er kam, desto langsamer wurde er, bis der Prinz irgendwann gänzlich stoppte und einen lauten Gähner von sich hören liess. Doch mit einem Mal schien ein einfacher Seitenblick ihn aus der Ruhe zu reissen und zwar in die Richtung von einigen leicht zurückversetzten Seitengassen. Diese Frisur kannte er doch irgendwoher! Nun gut, Belphegor selber hatte eindeutig die auffälligste Frisur, doch auch wenn er sich Namen und Orte nicht gut merken konnte, gewisse Dinge gab es einfach, an welche er sich ohne einmal mit der Wimper zu zucken erinnern musste. Und der da... gehörte irgendwie dazu! Das.. das.. Grüner Teufel! Heee! Mit einem Mal wedelte der Varia mit den Händen, doch schon war der Grünhaarige aus seinem Blickfeld verschwunden. Na ganz tollig! Konnte es sein, dass man ihn wieder auf Media oder einer Nachbarsinsel abgelegt hatte? Abwegig war es allemal nicht wirklich. Ohne nur ein einziges Mal zu zögern setzte Bel seine vom Wasserschock noch immer leicht trägen Beine in Bewegung und eilte in die Richtung in welche der Junge eben verschwunden war - direkt in die Richtung der Seitengassen. Einmal huschte der Blondschopf um die Ecke und erblickte ihn für einen kurzen Moment wieder, was ihn selbstverständlich zum weitergehen anspornte. Weiterhin folgte er den Strassen so gut es in seinem Tempo eben ging und hielt nach ihm Ausschau. Doch anstatt die gewünschte Person ausfindig machen zu können, bog der Prinz um die nächste Ecke ab und traf dabei direkt auf andere Personen, die er nicht kannte. In seiner «Hektik» - wenn man es bei diesem Tempo überhaupt als solche bezeichnen konnte - kollidierte er direkt mit einer unbekannten Person, flog jedoch ausnahmsweise (!) weder auf den Hintern noch auf die Nase. Kurzerhand schüttelte der Varia seinen Kopf und rief dann: "Kyaaah, aus dem Weg! Wo ist er? Sag mir wo er ist, Mädchen!" Ja, es war wohl eine weibliche Person gewesen, hatte er zum Glück ganz richtig geschätzt, wäre sonst auch ziemlich peinlich gewesen. Ein wenig verwirrt fuchtelte der Varia mit den Händen und versuchte... ja, was versuchte er denn nun wirklich?

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Flippy



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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mo 28 Jan 2013 - 19:32

Flippy kam sich Fehl am Platz vor. Kaum hatte er seine Waffe gesenkt und war in sich gekehrt, schien es als würde keiner der beiden auch nur einen Blick an den Jungen verschwenden. Zorn machte sich in ihm breit. Dachten sie etwa nur seine Waffe war gefährlich? Er bleckte die Zähne und überlegte sich, ob er nicht einfach sein Messer ziehen sollte. Die Weißhaarige hatte ihm den Rücken zu gedreht. Entweder war sie sehr sehr dumm. Oder davon überzeugt das er brav nebenbei sitzen würde. Jedoch war es nicht nur das Mädel, welches ihn nun zu ignorieren schien. Auch der Rothaarige, der sich eine Pfeife ansteckte schien nicht weiter an ihm interessiert zu sein. Er wurde nur noch wütender. Dachten sie etwa, nur weil er ein "Kind" war, wäre er zu Feige? Oder nicht in der Lage solche Aktionen durch zu führen? Pah, das er nicht lachte. "Kikiki...Sie würden sich schon noch Wundern..." nuschelte er vor sich hin und überlegte sich, wie er nun am besten vor gehen würde. Sollte er doch wieder zur Schusswaffe greifen, oder diesesmal lieber das Messer nehmen. Das Messer war wohl die bessere Wahl, jedenfalls nun nachdem sie so reagiert hatten. So würde er ganz nah an ihnen sein und würde genau sehen wie sie ihre letzten Atemzüge taten. Er sah auf und vergewisserte sich, das die Beiden noch an Ort und stelle waren. Dabei konnte er noch einen Blick der Weißhaarigen erhaschen. Gut, vergessen hatte man ihn also noch nicht! Und es schien ihr auch noch etwas unangenehm in seiner Nähe zu sein, doch das konnte ebenso sehr eine Art Wunschdenken sein. Er wandte sich ab und versank wieder in seinen Gedanken. Er musste schließlich Pläne schmieden. Außerdem wollte er nicht riskieren abermals unter ihren "Fähigkeiten" zu leiden. Oder mochte es auch die Ähnlichkeit zu seiner Schwester sein. Er knurrte leicht vor sich hin und nuschelte einige unverständliche Worte, die man wohl aber als eine Reihe von Schimpfwörtern und Beleidigungen deuten konnte.Als er dann ein weiteres mal aufsah, bemerkte er die Veränderung. Und dies fast zu Spät. Der Rothaarige hatte die Weißhaarige über seine Schulter geworfen und stand vorne am Bug, zum Absprung bereit. Erst jetzt realisierte er seine Worte von zuvor. Das Schiff würde zerschellen. " Grrrr Verflucht!" Mit einem Blick nach vorne sah er, das er nicht viel Zeit hatte. Schnell rannte er zur Reling und konnte noch aus den Augenwinkeln sehen, wie der Rotschopf mit der Weißen absprang und verschwand. Mit einem kräftigen Sprung hechtete der Grünhaarige über die Reling und machte einen Köpfer ins rettende Wasser. Noch bevor er aufkam konnte er das Knirschen und Krachen des Holzes vernehmen, welches die Zerstörung des Schiffes begleitete, auf dem er soeben noch gewesen war. Dann tauchte er ab und kam langsam wieder an die Oberfläche. Das würden sie ihm büßen. Ihn einfach seinem Schicksal überlassen! Tz.
Vom Wasser aus, konnte er die beiden Sehen die in eine Gasse zu flüchten schienen. Wollten sie etwa vor ihm entkommen? Oder befürchteten sie noch andere Verfolger? "So leicht werdet ihr mir nicht entkommen! Kikiki" Mit wenigen Zügen hatte er das Hafenbecken erreicht und kletterte an einer Leiter hinauf. Seine nassen Klamotten störten ihm keines Wegs. Im Gegenteil er fand es sogar gut. Schnell hatte er ihre Spur aufgenommen, was nicht sonderlich Schwer war, schließlich blutete eine von ihnen und er konnte Blut sehr gut riechen. Schnellen Schrittes eilte er die Gassen entlang und bemerkte gar nicht, das eine ihm bekannte Gestalt nur wenige Meter von ihm entfernt war und ihm zu wunk. Er war so auf sein Ziel geeicht, das er einfach weiter eilte. Hier eine Gasse, da eine Ecke und schon konnte er ihre Worte vernehmen. Gut, sie schienen einen Pause zu machen. Schnell sah er sich in der Gasse um, er musste schnell und leise sein, bevor ihn noch wer entdeckte. Zum glück fand er, was er suchte. Eine Regenrinne, die stabil genug wirkte um sein Gewicht für einen kurzen Moment halten zu können. Schließlich wog er ja nicht viel. Obwohl Flippy einige anfangs Probleme hatte mit den Nassen Händen und Schuhen einen ordentlichen Halt zu bekommen, schaffte er es dennoch hinauf und rauf aufs Dach. Und dies keine Sekunde zu spät. Denn kaum war er oben angelangt, bog Bel um die Ecke. Der Blonde Blinde Vogel, den er bei seiner Flucht von Media getroffen hatte. Was suchte er hier? Nun gut, wie auch immer. Vermutlich würde er es früh genug herausfinden, denn wie auch anders zu Erwarten rannte er frontal in die Weißhaarige Verletzte. Und ohne sich zu Entschuldigen fuhr er sie auch noch an und Fragte etwas. Flippy musste grinsen. Das war doch lustig. Es war eine gute Idee gewesen den beiden zu Folgen. Es schien ja noch richtig spannend zu werden. Doch war er auch etwas verwundert. Hatte Bel etwa ihn gesucht? Womöglich hatte er ihn eben gesehen? Oder war er ihm die ganze Zeit seit Media heimlich gefolgt? Nein, das konnte nicht sein. Das hätte er doch sicher bemerken müssen. Schließlich hatte er ihn auch damals im Wald bemerkt.
Flippy runzelte die Stirn. Dafür würde auch später noch genug Zeit sein. Er würde hier oben von seinem sicheren Plätzchen erst einmal die Lage abchecken und den weiteren Verlauf beobachten. Vielleicht würde ihm ja noch eine Blitzidee kommen, was er mit den beiden Turteltäubchen anstellen sollte. Jedenfalls war er hier oben erst einmal sicher von den meisten Blicken. Ein Krähen lenkte kurz seine Aufmerksamkeit auf sich. Hoch oben am Himmel schwebten einige Möwen. Nun, er sagte ja, fast alle! Er hockte sich etwas gemütlicher hin und schielte vom Dach hinunter. Nun denn, es konnte los gehen, was auch immer passieren würde. Sein hand ruhte jedenfalls an seinem Messer, welches er jeder Zeit zücken konnte, sollte es die Situation für Nötig halten. Schließlich kannte er Bel schon etwas. Und er hatte keine Lust das der Halbblinde mit seiner Wilden Mähne ihm die Opfer klauen würde. Sonst würdensich die beiden noch in die Wolle bekommen. Und Flippy wusste, das der Blonde stärker war. Jedenfalls noch.

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Harahel

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Do 31 Jan 2013 - 12:38

Das Schiff gehörte allen Anschein nach nicht der Weißhaarigen oder ihren Freunden. Dafür schien sie sich nicht allzu dolle zu beschweren. Die Wunde der jungen Frau blutete immer weiter und Harahel überlegte kurz, wie ihre Schiffsärztin die Wunde behandelt hätte. Einen Moment lang wollte er es versuchen doch sicherlich würde er nur mehr kaputt machen als helfen. Der Himmelsmensch schüttelte kurz den Kopf und fasste sich grübelnd ans Kinn. Er war zwar kein Arzt aber er konnte sie wenigstens noch zu einem bringen.

"Jaja mir geht es gut nur hab ich meine Crew verloren. Du hast nicht zufällig einen Drachen hier herumfliegen sehen geschweige denn einen Phönix?"

Das hörte sich an als sei er Wärter in einem Zoo für mystische Tiere aber anders konnte man seine Crew nun mal nicht beschreiben. Was anderes als nach ihnen zu fragen blieb ihm sowieso nicht übrig. Langsam befürchtete er das Schlimmste...

Die Blutflecken auf seiner Kleidung störten ihn relativ wenig schließlich war rot seine Lieblingsfarbe. Viel mehr machte er sich Sorgen darüber, ob dieser verrückte Kerl mit den grünen Haaren ihnen immer noch folgte. Mit einem scharfen Blick erkundete er die Gegend nach dem Irren, erfolglos.

"Was war das überhaupt für eine Aktion auf dem- "

Er war drauf und dran seine neue Bekanntschaft zu fragen, wie sie in solch eine Situation - mit einem Verrückten alleine an Bord eines unbekannten Schiffes - gelangen konnte, als plötzlich eine weitere Person auftauchte und in das Mädchen rein rannte. Die nachfolgende Reaktion des Neuankömmlings amüsierte den Rotschopf sehr und er tat sich keinen Zwang an lautstark darüber zu lachen. Seinen wilden Äußerungen zu Folge suchte er wohl jemanden aber das interessierte Harahel nicht weiter. Er lachte lediglich herzhaft über den Auftritt des Mannes und lehnte sich dabei gegen die Hauswand.

"Was bist du denn für´n Clown?!"

Waren seine einzigen Worte, die er für seinen Gegenüber übrig hatte, während er sich seine Pfeife erneut anzündete. Dem Grinsen im Gesicht des Himmelsmenschen zu Folge war das wohl mehr belustigend als beleidigend gemeint. Der Tag begann so ereignisreich und sollte wohl so weiter gehen. Vielleicht würde er ja letzten Endes doch noch seine Crew ausfindig machen.

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Kushina

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BeitragThema: Re: Der Hafen   So 3 Feb 2013 - 18:35

Es war ein heißer Nachmittag als die junge Marinesoldatin wieder genervt von Golden Island abreiste und auf Golden Island ankam. Ihr Achsotoller neuer Chef hatte sich urplötzlich von der Konferenz verabschiedet und kam schlussendlich nicht mehr wieder. Von der Marine bekam sie den Auftrag die Gründung einer neuen Piratenbande zu verhindern, dafür würde sie mit den Kopfgeldjägern zusammenarbeiten müssen. Das rote Haar wurde von einer schwarzen Kapuze verdeckt, wenn die Piratenbande keine schlecht handelnde war würde sie ihnen sogar helfen. Rauch hüllte das zierliche Gesicht des Rotschopfes in einen seichten weißen Nebel, Asche fiel auf den Steinboden hinterher die Zigarette. Während sie die Zigarette austrat dachte sie nach. Sie hatte irgendwie mal so gar keine Lust mehr auf die Marine, ständig wurde sie hin und her gereicht wie eine kostenlose Biatch. Eine leichte Drehung vollzog sie auf ihren flachen Halbschuhen und ließ sich dann lässig auf einen Stuhl fallen, sie war an einem Café angelangt wo es auch reichlich schöne Leibspeisen gab. Schnell raste ihr rechter Arm nach oben und eine befehlendes Stimme gab laut von sich »Kellner!«. Kushinas Beine überschlugen sich und ein junger Mann mit rotem Haar, welcher eine sehr sexy Figur besaß, kam mit Rollschuhen angerollt. »Was darfs sein, junge Dame?« - »Ein Kaffee und ein Kuchenstück, bitte«. Mit einem Lächeln verließ er ihren Tisch und brachte die Bestellung womöglich zum Küchenchef, damit jener das Essen zubereiten konnte. Kushina beobachtete Kinder dabei wie sie spielten und lachten. Dies ließ Erinnerungen hochkommen von ihrem Bruder Rai, der Schwarzhaarige Lümmel trieb bestimmt als Pirat irgendwo im North Blue sein Unwesen. Er war ein sehr süßer und hilfsbereiter Bub, der mit ihr ein Geschwisterpakt abgeschlossen hatte. Ein Lächeln machte sich auf den Mundwinkeln der Marinesoldatin breit. Da riss plötzlich ein schrilles Geräusch Kushina aus ihren Gedanken, es war der hübsche Kellner gewesen der ihr das besagte Kuchenstück und den Kaffee brachte. Der Rotschopf griff in seine Jackentasche, holte 20 Berry raus und übergab sie dem Kellner. Dieser machte große Augen und wunderte sich wieso es so viel Geld war. Doch Kushina nahm ihm die Antwort mit einem raschen »Damit du dir auch anständige Klamotten und neue Schuhe kaufen kannst« ab. Dieser bedankte sich und zischte ab. Während Kushina am Kaffee nippte machten sich die Erinnerungen an Rai wieder breit. Sie vermisste ihn und das war ganz deutlich zu spüren. Nun wandte sich der Rotschopf dem Kuchenstück zu. Während sie aß überlegte sie wann diese dreckigen Kopfgeldjäger auftauchen würden um die Piraten abzuliefern.

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Noel de Luna

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Di 5 Feb 2013 - 23:06

War sie dem Fremden jetzt eigentlich etwas schuldig, schließlich hatte er sie heil vom Schiff gebracht. Noel überlegte. Darauf ansprechen konnte sie ihn sicher später noch. Oder aber er hatte ein Hirn wie ein Nudelsieb und vergaß die ganze Sache. Es könnte aber auch sein, dass er ein wahrer Gentleman war und darüber schwieg, wer half nicht gerne einer jungen Frau in Nöten? Amüsiert beobachtete die Langhaarige, wie der Rothaarige über etwas fieberhaft grübelte, den Gedanken - welchen er jetzt sicher gesponnen hatte - aber wieder verwarf und einfach nur seinen Kopf schüttelte. Diese Reaktion kannte sie nur zu gut, oftmals konnte man es eben einfach nicht verhindern. Doch mit der nächsten Frage schoss er wortwörtlich den Vogel ab. Eine Augenbraue der Weißhaarigen schoss unwillkürlich nach oben. Wo nahm der Fremdling bloß solche Fragen her? Nein, sowas ist mir nicht über den Weg gelaufen., sprach die Langhaarige ruhig. Es war ja nicht so, als könnte ein Drache einfach so durch die Straßen hopsen oder am Himmel kreisen. Solche Tiere waren ja bekanntlich gewaltig, nicht dass die de Luna jemals in den Genuss gekommen war, ein solches Tier von nahem zu betrachten. Das wäre sicher ein Privileg sondergleichen, welches nicht mal ihr eingeräumt werden konnte.

Eigentlich hatte die Uniformierte vorgehabt sich an die nächstbeste Hauswand zu lehnen. Doch dieses Vorhaben wurde ihr leider Zunichte gemacht. Der Rothaarige wurde durch dieses 'kleine' Missgeschick ebenfalls in seinem Redefluss unterbrochen. Manchmal fragte sich die Weißhaarige wirklich was sie verbrochen hatte um permanent in Situationen zu gelangen, die auf Kosten von ihrer Gesundheit gingen. Ihr Helfer fand die ganze Episode anscheinend zum Brüllen komisch, da er sich beinahe gar nicht mehr am Riemen reißen konnte. Noel war da jedenfalls ganz anderer Meinung, schließlich war nicht er es, sondern sie, die wieder einmal von irgendeinem dahergelaufenen Vollidiot über den Haufen gerannt wurde. Mit einer wütenden Mimik wandte sie sich an den Verursacher des Aufpralls, der auch noch die Frechheit besaß sie dermaßen von der Seite anzumachen. Prompt - schon aus Reflex - schlug sie dem Blondschopf auf den Kopf. Ab und an mal führten ihre Hände ein Eigenleben und schlugen wie wild um sich. Meistens traf es jedoch die Richtigen. Kannst du nicht aufpassen?! Besorg dir lieber mal einen Blindenhund, Idiot., schimpfte die Weißhaarige und zupfte ihre Kleidung zu Recht. Besser wurde es nicht, zumal ihre Kleidung auch noch von ihrem eigenen Blut getränkt wurde. Keine Ahnung wen du suchst., sprach die Langhaarige jetzt schon mehr als nur genervt. Sie hatte wirklich kein Glück mit ihren Bekanntschaften, abgesehen von dem Rothaarigen. Clown, vernahm die Lilaäugige, so ganz stimmte es nicht, aber so weit von der Wahrheit konnte es ebenfalls nicht entfernt sein. Vielleicht sollte man den blinden Jungen an einen Zirkus verkaufen, er würde sicher eine tolle Attraktion abgeben .. am besten noch auf einem Hochseil ohne Sicherheitsnetz. Das war doch einfach eine perfekte Idee von der Langhaarigen. Ob der Blonde mitspielen würde, wenn sie ihn an einen Zirkus verkaufte? Wobei die Frage wieder war, ob ihn ihr jemand abkaufte. Noel wartete nun schon geduldig auf ein paar Antworten von dem Blonden. Das war sicher nicht zu viel verlangt, wenn man schon so vor 'Lebensfreude' strotzte.


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Toyo

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mo 11 Feb 2013 - 19:43

"Ich sag bang bang banedy bang ich sag bangbangbagedybang "

Diese Worte erklangen aus einem Haufen Holz und Blechabfällen, die hier am Hafen aufgestockt wurden. Meistens wurden diese Tags darauf verbrannt oder von Leute die das ein oder andere Teil brauchten mitgenommen. Ein einfacher Dockarbeiter der auf diese Geräusche aufmerksam wurde ging zu diesem Haufen hin und fand einen Schwertgriff dort drinnen stecken.

"Oh, da hat jemand seine Waffe weggeworfen, ich nehme sie besser an mich bevor noch ein Kind sie in die Finger bekommt."

Gerade als der Typ den Griff des Schwertes packen wollte um es herauszuziehen, und wenn man sich das Gesicht dieses Typen ansah, so schien er ziemlich gut gelaunt und motiviert zu sein, etwas gutes tun zu wollen. Und Zack der Griff flog genau nach vorne traf den Typen am Kinn und schleuderte diesen hoch hinaus, bis er im Meer landete. Plötzlich ragte eine Hand aus dem Müll raus, welches die Schade vom Schwert unten festhielt. Er hatte anscheinend den Stoß ausgeführt. Die Menschen die das in der Umgebung sahen schrien teilweise vor Angst!

"AHHH ein Zombie!!!!"

Vor allem als Toyos Gesicht austrat, und so abgemagert war, als auch verdreckt dass er wirklich wie ein Zombie aussah, machte den Leuten nicht nur mehr Angst, sondern brachte einen Teil dazu vom Hafen zu flüchten.

"Hu..ngar..änm"

Toyo lies bei den Worten enttäuscht den Kopf fallen, weil ihm gerade wirklich die Kraft fehlte viel mehr zu tun. Würde ihm vielleicht ein Samariter weiterhelfen. Ein Ritter oder besser eine Ritterin in strahlender Rüstung, die ihn auf sein Pferd setzt und mit ihm in den Sonnenuntergang reiten würde. Moment...wie sollte das sein Hungerproblem lösen?

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Crow

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mo 11 Feb 2013 - 20:17

[time skip]

Crow hatte sich verändert, er hatte den Alten Mantel abgelegt und in der zeit eines seiner Verstecke aufgesucht, dort war einige Kleidung versteckt gewesen es handelt sich dabei um die alte kleidung aus Walters jugend. Sein Meister hatte Crow diese und noch andere Kleidung überlassen damit er sie bei gebener zeit tragen konnte um seine vortschritt zu symboliesieren . Nun stand der junge Mann an eine Haus wand , am Hafen gelehnt und betrachtete das Rege treiben am Hafen. Genüsslich sog er den Qualm der Zigarette in seinem Mund winkel ein und lies ihn dann mit einem Grinsen aus seinen Lungen durch die leicht geöffneten Lippen entweichen, der Hafen wind er fasste den Qualm sofort und trug ihn davon hinauf zu dne Dächern bis er sich vollkomen verflüchtigt hatte. Crow Augen die nun auf grund von Kontacktlinsen einen mehr bleich lila rot ton hatten , folgten dem Gescheniss. Kein gefühl war in diesen Augen zu sehen, als wären sie aus kaltem Stein , leblos und totbringent . In den letzten Monaten hatte er sich auch hier einen Namen gemacht, so das die meisten Leute etwas abstand hielten um nicht als säuberlich zerkleinerter Haufen organischem MAterials zu enden, wie so viele die Crow auf die Nerven gegangen waren. The Dark wie er zu meist gerufen wurde hatte diese Stadt schon zu sowas wie seiner Heimant erklärt , viele reiche Leute die man bestehlen konnte und eben so viele dunkel ecken und läden in den man sich die Nächte um die ohren schlagen konnte und seine Sorgen und Gedanken mit ALkohol töten konnte. Auch jetzt hatte er einen leichten Karter und kniff des wegen die Augen etwas zusammen auf grund des grellen SOnnenlichts. DEr Wind lies seine Haare um herwehen und auch zwei der Wind drähte tanzten im wind um den Dieb herum , imemr weider blitzten sie auf . Ein Stimmen gewirr erregte seine AUfmerksam keit , irgend was von Zombies und sowas . DA der junge Mann nichts besseres zu tn hatte drückte er sich elegant von der Wand ab und schritt zum Ort des Tumuls , dabei klimperten die KEtten an seiner Hose, er zog an der einen und hatte eine alte taschen uhr in der hand , schon wieder so späht es war zeitf für sien mittagessen . WIe selbsttverständlich Griff er sich das Fleisch Sandwisch eines Käptins und biss herzhaft hinein, dieser wollte schon auf springen und seine Waffen ziehen doch als er den dönne draht vor seinen Augen sah und erkannte wen er da vor sich hatte setzte er sich ganz schnell und hielt die Klappe, vor angst zitterte er leicht und betete das Crow ihn nciht um brachte. Doch dieser lächelte nur böse und gung weiter als er den Ort des Geschehen erreicht hatte stoben due Leute auseinader um ihm platz zu machen , vor ohm stand ein abgemagerte Kerl der irgend wie wirklcih wie ein Zomibe aussah , Crow biss herzhaft in sien Sandwisch und kaute genüsslich als er runter geschluckt hatte meinte er zu dem Fremdne
"Du solltest etwas Essen sieht ja aus als verhungerst du gleoch 2 dann ass er weiter
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Toyo

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mo 11 Feb 2013 - 20:41


Toyos ganzer Körper hing schlaff herunter, so als ob er eher lag als Stand. Seine gebückte Haltung wirkte schon wirklich nicht mehr menschlich, und als auch noch ein merkwürdiger Typ mit einem Sandwich vor ihm Stand konnten die Augen des Attentäters nicht von diesem Stück Himmel lassen, mit Schinken, Salami, Zwiebeln, darunter geräucherte Rindstücke, geschnätzeltes Hühnchen. Ja Toyos Augen waren so scharf das er sogar, erkannte was in diesem Sandwich vorzufinden war.

"Ehhhnn..."

Toyo wollte gerade mit seiner Freien Hand das Sandwich dem jungen Typen aus der Hand nehmen, doch als er ein Schritt nach vorne machen wollte, fiel er neben diesem Typen um. Lag dort mit ausgestreckter Hand und machte komische Geräusche. Wobei das meiste davon einfach nur Magengrummeln war. Ihm ging es wirklich nicht so gut, die lange Zeit nichts gegessen zu haben, hat ihm wirklich die Kräfte geraubt und das merkte man wirklich deutlich. Andere würden diesen Anblick als amüsant befinden, wie er in seiner Krummen Haltung da so lag, mit seinem Schwert in der linken und einer Ausgestreckten Hand die nach etwas greifen wollte, ja dieser Anblick war für Leute ohne Mitleid einfach nur Hilarious. Wie Toyo sich fühlte? Fragen wir ihn Selbst!

"Hyaanaaaeaaa"

Keine überraschende Antwort.

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Crow

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mo 11 Feb 2013 - 20:52

Crow legte ne kopf amüsant leicht schief als der kerl neben ihm aufschlug , mit einem Fuß stieß er ihn mehrfach an und nciht gerade sanft. der muste echt hunger haben und ziemlich fertig sein . was genau Crow nun zu dem folgenden trieb wuste er nicht , villeicht weil er durch die "ich verhungere nummer " ein wenig spaß gehabt hatte. Aufjedne fall lies er das Sandwich indie hand des Manne fallen, er war eh satt und schaute zu wie dieser nun reagieren würde. Crow selber hob die sc2hultern, schnippte den KIppen stummel weg und meinte nur
"Ich bin echt zu gut für diese WElt

Dann hob er den kerl mit einer hand hoch und richtet ihn auf .
"Sag ma du bist auch net von hier odeR, sei froh das ich nen Karter hab sonst wäre deine hand ab gewesen "
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