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Der Hafen

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BeitragThema: Der Hafen   Fr 6 Jan 2012 - 16:41

das Eingangsposting lautete :

» Der Hafen

Dies ist der Hafen von Golden Island.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Di 21 Feb 2012 - 19:14

Verwundert sah Nao den lachenden an. Ähm... gut... lach dir nur die Seele aus dem Leib geht ja nur mein Stolz bei flöten... leise murmelte sie diese Worte und sah ihn dann erneut abschätzig an, als er sich plötzlich aufraffte und sie als "kleine" betitelte. Wieder verdrehte sie die Augen. Dann legte sie den Kopf schief und stieß ein fragendes hä? heraus. Irgendwas hatte er ja vor, da sah sie, allerdings blickte sie nicht genau durch, was er vorhatte. Okay...? Verwirrt sah sie auf das Licht und legte erneut den Kopf schief. Wow du bist Magier? Fröhlich grinsend sah sie ihn an und setzt sich nun bequem hin, als sie ihn dann zusah, wie er erneut versuchte sie anzugreifen, schmunzelte sie leicht. Dann hörte sie im Hintergrund eine Explosion und sah sich um, dabei drehte sie ihm gekonnt den Rücken zu, was viele als Fehler sehen würden, aber sie ließ sich eben gerne ablenken, wenn auch nur durch Explosionen oder Katzen. Warst du das? Interessant, aber lass mich raten... ich sollte getroffen werden? Sie legte sich einen Zeigefinger an ihr Kinn und lächelte frech. Daneben. Dann sah sie zu den Menschen, die aufgebracht schrien und die Kinder, welche weinten. Och... die Armen... Leicht traurig sah sie die Kinder an, ehe sie den Typen vor sich ansah. Und wann bekomme ich jetzt meine Bluse? Erneut legte sie den Kopf schief und erhob sich. Klopfte sich den Dreck von der Kleidung und sammelte nebenher ihre Dolche auf. Sie mochte es nicht, ihre Sachen herumliegen zu lassen. Dabei ignorierte sie die lauten Rufe der Passanten, die aufgebracht tuschelten und den möchtegern Magier.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Di 21 Feb 2012 - 19:30

Jin wurde zusehend wütender. Ihre unbeeindruckte Art ärgerte ihm wohl mehr als das sie ihn lächerlich machte, Sie sammelte ruhig ihre Dolche auf und schien für ihn kein Interesse mehr zu zeigen. Dies war ein Fehler ihrerseits und ein Vorteil seinerseits. Drehe mir nicht den Rücken zu! Hier bin ich! Er winkte ihr zu und deutete dann auf sich. Er hasste es Ignoriert zu werden und seine Größe wuchs unmerklich an. Er sammelte seine Kraft und schaute sie angestrengt an. Er hatte noch nicht oft diese Attacke benutzt und wusste nicht welche Zerstörungskraft diese wirklich innehatte. Jin schaute sich noch einmal um und sah die Menschen an ihm vorbei laufen, sah die kleinen Kinder die Angsterfüllt schrien. Es tat ihm schon leid was er da getan hatte, doch musste dies warten. Seine Wut konnte er nun nicht mehr unter Kontrolle halten. Er schaute sie verdutzt an. Meinte sie das mit der Bluse ernst? Er öffnete den Mund um etwas zu erwidern, doch war er zu verdattert. Kurz vergas er was er eigentlich vorhatte, doch wurde die Mine des Marine Soldaten wieder hart. Er konzentrierte sich und hob die Arme. So blieb er einige Sekunden stehen, bevor er die Silben Sprach. Shōgekiha no kabe Eine Schockwelle die mehr als zwei Meter maß rollte auf das Mädchen zu und traf sie frontal, zerrte sie mit sich mit und detonierte an einem Brunnen. Keuchend stand Jin da und starrte auf das Mädchen das nun am Boden lag. Langsam und mit vorsichtig bedachten Schritten näherte er sich ihr und kniete sich schließlich neben sie.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Di 21 Feb 2012 - 19:51

Die Blondine sammelte einfach ihre Dolche weiter ein, ignorierte den Spinner auch und summte dabei vor sich hin. Als er sie rief, drehte sie nur geringschätzig ihren Kopf in seine Richtung, zuckte die Achseln und sammelte weiter. Die Passanten, dir ihr entgegenkamen, musterte sie ebenfalls. Murmelte ein leises Tut mir Leid und machte sich weiterhin an ihre Arbeit, was der Typ hinter ihr trieb war ihr im Grunde genommen bereits egal, sie wollte nur ihre Bluse ersetzt haben, auch wenn ihr die Diskussion - so würde sie es nennen - Spaß gemacht hatte. Erst als sie sich doch umdrehte und überrascht aufsah, merkte sie, dass er etwas vorhatte. Oh..oh.. Sie konnte nicht schnell genug reagieren und wurde von seinem Angriff mitgerissen. Zuerst schrie sie auf, aber dann keuchte sie, als sie an etwas hartem landete. Etwas verwirrt sah sie sich um, keuchte erneut und versuchte sich irgendwie zu Bewegen. Was...? Verwirrt runzelte sie die Stirn und hob den Kopf ein wenig. Ihr Kopf tat weh und vor ihren Augen tanzten kleine schwarze Punkte einen Samba. Nao seufzte und sah dann das er auf sie zukam. Sollte ich mich jetzt Tot stellen? Innerlich haderte sie mit sich und suchte eine Lösung, jedoch fand sie keine, ihr Kopf schmerzte ziemlich und so bekam sie auch nicht mit, wie er neben sie kniete. Ihre Augen brannten, aber sie wollte partout nicht weinen, würde es auch nicht tun. Fest sah sie ihn an, mit schmerzen im Kopf aber sie hatte keine Kontrolle über ihre Glieder, sonst wäre sie jetzt weg gesprungen und abgehauen.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi 22 Feb 2012 - 1:24

Jin war zu weit gegangen und das wusste er. Er hatte eine Regel gebrochen die er sich selbst gegeben hatte, niemals eine Frau anzugreifen, allerhöchstens in letzter Not. Er hatte eine Linie übertreten die er nicht hätte übertreten sollen, ein Mädchen der Art anzugreifen war feige und hinterhältig. Was war in letzter Zeit mit dem Marine Soldat los? Vor einigen Wochen hätte er einfach die Klappe gehalten und wäre weggegangen, er wäre zu schüchtern gewesen um überhaupt irgendwie mit ihr zu kommunizieren. An allem war diese Ramira schuld. Sie hatte ihn der Art verwandelt das er zu diesem Arschloch mutiert war. Lieber wäre er jetzt ein schüchterner junger Mann, als ein Arsch mit Ohren. Während er das hilflose Mädchen betrachtete merkte er etwas warmes auf seinen Wangen. Als er danach tastete bemerkte der weißhaarige das es Tränen waren. Schnell wischte er diese weg und wischte diese an seinem Oberteil ab. Viele mögen Jin als Weichei beschimpfen, doch lieber ein Weichei mit Gefühlen als ein harter Knochen ohne. Ohne etwas weiteres zu sagen schlang der Hauptgefreite seine Arme unter die Beine des Mädchen und hob sie hoch. Er presste sie Vorsichtig, aber mit festen Griff an seine Brust. Den ganzen Weg hinunter zum Schiff entschuldigte sich der Schönling bei ihr, er wusste nicht was er sonst hätte tun sollen. Was sie von seinen Entschuldigungen hielt wusste er ja, aber vielleicht würde sie ihn eines Tages ja verzeihen. Nun wollte er einfach nur weg von dieser verdammten und verfluchten Insel. Seit er hier her gekommen war hatte er nur Ärger und Leid ertragen müssen. Schnell war das Schiff gefunden, das ihn und in diesem Fall wohl gezwungener Maßen auch das Mädchen zum East Blue bringen würde. Jin hatte entschlossen sich um sie zu kümmern, bis diese wieder Gesund genug war um alleine ihre Wege zu gehen. nachdem der Soldat für ihn und das Mädchen die Reise bezahlt hatte, natürlich auf Kosten der Marine betrat er erleichtert das kleine Handelsschiff, in seinen Armen die Verletzte Schönheit.

[Tbc: Offenes Meer]
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi 22 Feb 2012 - 17:05

Nao´s Kopf brummte und immer wieder versuchte sie sich immer wieder zu bewegen. Seufzend sah sie ihn an. Ihr Kopf schmerzte zunehmend und auch ihr Kreuz machte sich bemerkbar. Erneut keuchte sie, sah ihm aber weiterhin ins Gesicht. Leicht legte sie den Kopf schief, als sie seine Tränen sah und murmelte leise: Entschuldigung. Die Blondine sah ihn dabei ins Gesicht, versuchte eine Hand zu heben, gab jedoch auch gleich wieder auf, es schmerzte sie zu sehr. Leicht senkte sie den Kopf, schloss die Augen und seufzte leise. Als er sie hochhob, keuchte sie auf und zischte leise. Dabei riss sie ihre braunen Augen weit auf und sah ihn an. W... was wird das? Die Blondine hob eine Augenbraue und sah ihn an. Er entschuldigte sich eine Weile, woraufhin sie ihre Augen verdrehte und schief grinste. Kann vorkommen. Jeder hat mal einen schlechten Tag. Sie meinte es durchaus ernst und seufzte anschließend. Okay nicht jeder wird durch die Gegend geballert, aber passieren kann es. Nao wahr eigentlich hart im nehmen, dementsprechend hoffte sie jetzt auch, ihre Augen schließen zu können und einfach zu schlafen, jedoch machte ihr der weißhaarige Mann einen Strich durch diese Rechnung, indem er sie auf ein Schiff verfrachtete. Etwas verwirrt sah sie ihn an, ehe sie fragte: Und wohin fahren wir? Sie hatte zwar nicht vor, einfach mal eben die Gewässer unsicher zu machen, aber wie ihr im Moment schien, blieb ja nichts anderes übrig.

tbc: Offenes Meer
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Noel de Luna

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi 1 Aug 2012 - 17:21

cf: Offenes Meer | West Blue

Noel hatte es sich an Deck gemütlich gemacht mit einem Schluck Sake ließ sich gleich alles viel besser ertragen. Vor allem der Rotschopf, welcher sich anscheinend doch dazu entschlossen hatte noch ein wenig zu schwimmen. Die Sonne tat das Übrige und trocknete die Kleider der de Luna ziemlich schnell. Na hoffentlich stieg ihr der Sake nicht zu Kopf. Es war vielleicht nicht die beste Idee gewesen sich volllaufen zu lassen. Ob sie noch geradeaus gehen konnte würde sich noch zeigen. Doch im Moment war die Weißhaarige einfach nur glücklich und zufrieden, Hody hatte einen kleinen Verdienst dazu beigetragen, was die junge Frau garantiert nie aussprechen würde. Der Eucliffe mit der Augenklappe hatte sich nach seinem Badeausflug auch dazu entschlossen an Deck zu kommen. Triefnass setzte er sich neben die junge Frau. Die Augenklappe störte den Rotschopf dermaßen, dass er sie kurzerhand abnahm. Es war wirklich schon zig Jahre her, dass Luna ihn ohne die Augenklappe gesehen hatte. So oft war es nicht der Fall, dass er sie einfach so abnahm. Ein leichtes Grinsen umspielte die Lippen der Frau. Es war eine willkommene Abwechslung mal den Vergleich zu seinem normalen Auge zu sehen. Es war beinahe wie Tag und Nacht. Würde man ihn nur flüchtig so sehen, dann kam man ganz schnell auf den Gedanken nicht mehr alle beisammen zu haben. Irgendwie war die Augenklappe von Hody ein wirklich super Klischee, vor allem jetzt wo er noch Pirat war. Oder zumindest vorgab einer zu sein. Die Augenklappe war nun aus seinem Gesicht verschwunden und der Sake rann seine Kehle hinunter. Er hatte einen ganz schönen Zug drauf. Aber was erwartete man von einem Kerl. Sex, Alkohol und Frauen waren sicher der Bestandteil eines jeden Kerls. Da konnte der Piratendings wirklich gespannt sein. Die Rache würde furchtbar werden. Die Insel hatte die Weißhaarige schon gesehen, es ging ziemlich schnell voran mit der Nussschale, das hätte sie dem Bötchen nicht zugetraut. Das Boot trieb weiter in den Hafen. Das Rätsel um welche Insel es sich handelte wurde mit einem großen Schild mit der Aufschrift 'Golden Island' gelöst. Es dauerte auch nicht lange, da standen sie auch schon wieder an Land. So lange war ihr die Reise gar nicht vorgekommen, was ein wenig Alkohol alles bewirkte. Ihre Toleranzgrenze war sowieso nicht die Beste. Ich bin bereit. grinste die junge Frau. Ob sie bereits hier einen weiteren Pirat fanden, der sich ihrer Crew anschloss? Das grenzte sicher an ein Wunder. Aber nichts war unmöglich. Das Boot war auch schnell angeleint und nun konnten sie die Insel unsicher machen. Na los, komm endlich! forderte sie den Augenklappenträger auf. Er sollte sich mal in Bewegung setzten. Noel war schon ein gutes Stück voraus, Hody sollte sich lieber beeilen. Froh pfeifend tat sie einen Fuß vor den anderen um voran zu kommen. Nur leider hatte die junge Frau einen Stein übersehen und prompt küsste sie den Boden. Wie immer passierte das nur der de Luna. Sie war mit Pech gesegnet und ein kleiner Tollpatsch obendrein. Geschickt und mit einem Grinsen auf den Lippen, rappelte sich Luna wieder auf. Schnell klopfte sie sich den Staub von ihren Klamotten und tat so als wäre nichts gewesen. Das hatte sie ziemlich gut drauf, immerhin war ihr diese Situation nicht mehr neu. Es passierte ihr ständig, dass sie Bekanntschaft mit dem Boden machte oder in sonstige Fettnäpfchen trat.

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Do 2 Aug 2012 - 10:43

Tokoyami sprang vom Passagierschiff und freute sich endlich wieder an Land zusein. Nach mehrere Schifffahrten hat er es sich verdient sich auszuruhen. Das erste was dem Sumeragi ins Auge viel war ein etwas proziges Schild mit der aufschrift Golden Island, das zweite was er sah war wie eine junge Frau über einen Stein stolperte und aufstand als wäre nichts gewesen. >Das muss ihr öfter passieren. Normalerweise sehen Frauen da nicht so locker.< Er lief ein wenig über den Hafen und tat es der Frau ähnlich, er verhedderte sich in einem Fischernetz und viel mit einem leisen "Scheiße." auf den Lippen ins Wasser. Als er rauskletterte spührte er schon die Blicke der Touristen und hörte das kichern von jungen Frauen. Er ging schnell weiter und merkte sofort das er eigendlich garkeine Ahnung hat wo er hin muss. >Moment mal diese eine Frau die vorhin gestolpert ist. Wenn ich sie finde kann sie mir bestimmt sagen wo ich hin muss.<

Er suchte nach der Frau überall am Hafen, doch dann fand er sieh endlich. >Das ich sie nicht sofort an den Klamotten erkannt habe.< Er ging zu ihr rüber und stupste ihre Schulter an "Entschuldigung, wissen sie vielleicht wo ich eine Crew finde?" Mit diesen Worten hoffte er kein aufsehen zu erregen. Falls sie doch zur Marine gehört musste er aufjedenfall sofort wegrennen.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Do 2 Aug 2012 - 13:17

Gekonnt machte der Eucliffe das Schiff an einem Mast fest, der sich am Hafen befand. Sein azurblaues Auge musterte das Gebiet. Die Ortschaft wirkte auf den ersten Blick sehr elitär und luxuriös. Handelte es sich hierbei um einen Touristenziel? Wohl wahr. Mit der Augenklappe in der Hand setzte er seinen Fuß auf den Boden. Der erste Schritt war also getan. Hody Eucliffe, hatte eine Piratenbande gegründet und war nun auf dem Wege Mitglieder zu suchen, die in sein Schema hineinpassten. Der Tag war perfekt gewesen. Einerseits traf er seine Kindheitsfreundin, welche er seit 5 langen Jahren gesucht hatte und andererseits hatte er eine Piratenbande gegründet, mit welcher er die Welt in Chaos versenken wollte. Besser konnte es zu diesem Zeitpunkt nicht laufen. Langsam setzte der Schönling einen Fuß nach vorne, als er auch ein lautes Geräusch wahrnahm. Was war passiert? Fesch hob er seinen Kopf an um das Ereignis zu mustern. Die Weißhaarige lag auf dem Boden und so wie es schien war ein Stein der Übeltäter gewesen. Die De Luna war schon immer ein tollpatschiges Individuum gewesen. Schon in früher Kindheit kannte er nichts anderes von ihr und daran hatte sich in den letzten Jahren anscheinend gar nichts verändert. Die Aktion der Weißhaarigen zauberte dem Rotschopf ein kleines Grinsen auf sein Gesicht, als er auch seinen Mund öffnete um eine Aussage zu treffen. “Oi. Noel. Aufstehen. Wir sind nicht zum schlafen hier.“ Das Schwert des Einauges befand sich immer noch fest an seiner Taille. Die Orientierung des Schwertkämpfers glich die einer Walnuss. Er hatte keine Ahnung wo es lang ging, weshalb er der Dame den Vortritt lies, als auch ein dunkelhaariger Mann in die Szene trat. Ihm fehlte ein Arm. Welch komischer Zufall. Ein weiterer Mann mit einer Behinderung. Der Neuankömmling war in pechschwarzen Kleidungsstücken gehüllt, als er Noel auch antippte und eine perplexe Aussage traf. Reflexartig zuckte der Rotschopf sein Schwert und hielt es dem Neuankömmling gegen die Kehle. Das Auge des Schönlings verfinsterte sich. “Oi. Einarmiger Bandit. Lass die Dame in Ruhe.“ Der Kerl suchte eine Crew? Was war das denn bitte für ein Zufall? Das konnte doch nicht wahr sein. “Du suchst eine Crew? Wie ist dein Name Kleiner?“ Elegant nahm er das Schwert zurück und beförderte es in die Scheide. Seine Stimmlage war wie immer monoton und gefühlskalt. Zwar suchte Hody einige Mitglieder für seine Crew, doch ging es wirklich so schnell eine Crew zu finden? Er wusste gar nichts über ihn und wer weiß - vielleicht war der männliche Homo Sapiens vor ihm ein Schwächling. Und Pantoffelhelden passten überhaupt nicht in das Paradigma der Hierro Piratenbande. “Noel. Was sagst du zu ihm? Das blinde Auge des Schönlings fixierte den Dunkelhaarigen Mann, während das azurblaue den Fixpunkt der Weißhaarigen musterte. “Hmm. Kleiner. Du weißt schon, dass wir eventuell der Marine angehören könnten oder?“ Hody scherzte. Der Knabe hatte aufgrund seiner Behinderung ein paar Sympathiepunkte gesammelt. Immerhin war der Rotschopf auf einem Auge blind, und so wie es schien hatte der Dunkelhaarige ebenfalls eine Erschwernis, die sich durch ein Fehlen des Armes aufwies. Auf jeden Fall schien der Typ interessant. Emotionslos blickte Hody ihn an und wartete auf eine Antwort.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Do 2 Aug 2012 - 19:11

Während die junge Frau damit beschäftigt war sich so elegant wie möglich - möglichst ohne das man ihre Unterhose sah - sich vom Boden aufzurappeln, war sie dem Gelächter der Passanten oder Stadtbewohner ausgesetzt. Noel machte sich nichts aus dem Gespött der Leute. Wobei dieses Gelächter gar nicht dem Mädchen galt, sondern vielmehr einen anderen Knaben der sich in einem Fischernetz verheddert hatte und eine gratis Schwimmstunde besuchte. Hody hatte dieses Spektakel auch bewundert, sowie ihren kleinen Patzer. Es war doch sowas von klar gewesen, dass er seine Klappe in den entscheidenden Momenten nicht halten konnte. Mit einem Murren tat sie sein Kommentar ab. Es gab darauf nichts mehr zu erwidern. Der Einäugige war eben noch immer so schadenfroh wie in seiner Kindheit, wobei man ihm das auf Grund seiner Vergangenheit nicht zutraute. Um ehrlich zu sein, traute man dem Rotschopf so einiges nicht zu, aber dann wurde man stets eines besseren belehrt. Wieder auf den Beinen kundschaftete die junge Frau die Umgebung aus. Irgendwo musste es doch eine passende Unterkunft geben oder zumindest sowas in der Art. Total in Gedanken was sie wohl als nächstes machen sollten, merkte die de Luna nicht, wie der Übeltäter des Gespötts auf sie zukam und ihr auf die Schulter tippte. Verwundert darüber drehte sich die junge Frau um und blickte auf einen schwarzhaarigen Typen, dem ein Unterarm fehlte. Zudem sah er aus wie ein begossener Pudel in Schwarz. Die Kleidung tropfte noch immer, was sehr verständlich war nach seinem unfreiwilligen Bad. Doch seine Frage alarmierte die Weißhaarige. Mit hochgezogener Braue und die Hände in die Hüften gestützt, meldete sie sich zu Wort. Entweder du suchst eine Crew von der Marine, der Weltregierung oder eine Piratenbande. Vielleicht solltest du dich klarer ausdrücken.es war nur ein gut gemeinter Ratschlag, den er annehmen konnte oder nicht. Noel war es vollkommen egal. Und es war ihr ebenfalls egal, dass sich Hody einmischte und gleich wieder sein Schwert zückt. Wobei letzteres eher die Aufmerksamkeit auf sie lenkte. Mit der flachen Hand klatschte sich die junge Frau an die Stirn. Umgeben von Vollidioten. war ihre schlichte Aussage, die leider der Wahrheit entsprach. Hody war einfach zu auffällig und der Tollpatsch machte die ganze Sache nicht besser. Waren Beide eigentlich von allen guten Geistern verlassen?! Der Eucliffe markierte wie immer den Macker und fragte den Jungen um seinen Namen. Eigentlich hatte er Luna angesprochen und nicht ihren Kindheitsfreund. Das Schwert hatte er wieder weggepackt, sehr zu Freuden der Weißhaarigen. Und welch Wunder sie wurde wieder in die Unterhaltung mit einbezogen. Was ich dazu sage? Das ihr Beide nicht mehr ganz koscher seid. mehr wollte sie dazu einfach nicht sagen. Schlussendlich hatte der Rothaarige die Entscheidung zu treffen. Insofern der Junge überhaupt nach einer Piratenbande suchte. Nun stieg auch der - normalerweise - Augenklappenträger auf den Zug auf mit der Marine. Der Dunkelhaarige sollte seine Absichten in Zukunft nicht mehr so öffentlich aussprechen, zumal hier noch zig Zeugen herumstanden und das Gespräch belauschen konnten. Ob sich der Fremde überhaupt noch dazu äußerte? Nachdem er auf die Beiden getroffen war. Es war wohl nicht sein Glückstag, vor allem mit dem Eucliffe war im Moment nicht zu spaßen. Er schreckte nicht davor zurück Leuten den Hals aufzuschlitzen oder sonstige Körperteile.

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Do 2 Aug 2012 - 23:46

Tokoyami wartete auf eine Antwort bis ihm plötzlich ein Schwert an die Kehle gehalten wurde. Was er sah erstaunte ihn nicht sehr. Ein Mann der wie es wirkte auf einem Auge Blind war. Die Wut des Sumeragi stieg trotzdem langsam da er von diesem Mann Einarmiger Bandit genannt wurde, aber als dieser sein Schwert wegsteckte lies sein Zorn auch nach. Dann fragte dieser wie er heißt. "Mein Name ist Tokoyami Sumeragi und wie heißt ihr zwei?" Der Sumeragi kratzte sich am Hinterkopf, während der Mann meinte das sie eventuell zu der Marine gehören könnten. "Mir doch egal. Ich hab schon mal ein paar Leute der Marine getötet, das wäre nicht das größte Problem für mich." Dann war kurze zeit Totenstille doch dann meldete sich die Frau wieder zu Wort und fragte nach was für einer Crew er suche. "Eine Piratenbande natürlich. Wieso sollte ich mich den Idioten der Marine oder der Weltregierung anschließen?" Danach passierte etwas was den jungen Mann zum grinsen brachte. Die Frau schlug sich tatsächlich die Hand vor den Kopf und meinte sie sei umgeben von Vollidioten. Und kurz darauf meinte sie auch noch das der Sumeragi und ihr kleiner Freund nicht ganz Koscher wären. "Tja, da kann man nichts machen. Ich bin nie sehr vorsichtig außer ich soll es sein. Und ihr seht ja auch nicht aus wie einfache Touristen, ihr wirkt eher auf mich wie Leute die kämpfen können. Unter anderem wegen euren Schwertern." Nach diesen Worten wurde sein Umhang kurz vom Wind zurück geweht und man konnte Yami sehen, aber nicht in der Standard Form sondern in der grünen Form in der Yami als Fernkampfwaffe benutzt werden kann, und wechselt genau in diesem Moment zur normalen Form. >Mal sehen ob sie meinen Plan durchschauen und merken das ich kein Schwächling bin.<
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Fr 3 Aug 2012 - 0:16

Cf: Das offene Meer

Entlich konnte Ahri von diesem beschissenen Boot runter. Es war unangenehm die ganze Zeit auf dem Meer herum zu treiben und nicht zu wissen wohin es ging oder gar den Naturgewalten ausgeliefert zu sein. Sie sprang auf den Steeg und verwandelte sich dort wieder in einen Menschen. Ein kleiner junge war vor ihr aufgetaucht und starrte sie erschrocken an. Die schwarz haarige schaute zu dem kleinen hinunter und wuschelte ihm durch die Haare ehe sie an ihm vorbei glitt und den Weg entlang aus dessen Sichtfeld verschwand. Ihre Messer hatte sie sich wie immer um ihre Tallie über ihr schwarzes Kleid gebunden. Sie blieb kurz stehen und schaute sich um. Ganz sicher war das hir der West Blue und warscheinlich war sie irgendwo auf Golden Island gelandet. Langsam ging sie weiter. Viel über die Stadt wissen tat sie nicht aber es schien immoment nicht viel los zu sein. Ach man wie langweilig dachte sich die Piratin und ging weiter. Wie alsob man ihren langweile ruf gehört hatte sah sie einige Einwohner welche um drei Personen standen. Ohne zu zögern ging Ahri auf sie zu und beobachtete das geschehn. Bis einer der beiden jungs dem anderen ein Schwert unter die Kehle hielt. Bevor die schwarzhaarige jedoch etwas sagen oder tun konnte war das Schwert schon wieder bei seinem Besitzer. Irgendwie fühlte sie sich unwohl und ihre Gedanken wanderten zu der möglichkeit das die beiden gleich anfingen sich zu prügeln. Langsam schob sie sich durch dei Einwohner bis sie selbst im Kreis stand. "Sagt mal Jungs könnt ihr eure Zoffereien nicht woanders erledigen wo es weniger Aufmerksameit auf sich zieht?" meinte sie kalt und musterte beide. Meine güte wieso brauchen die immer so ne Aufmerksamkeit fragte sie sich etwas genervt. Ihr Blick huschte kurz zu der dritten Person. Eine Frau. Sie schien nicht wirklich davon begeistert zu sein was die jungs da abzogen und irgendwie begann Ahri sie zu mögen....
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Fr 3 Aug 2012 - 12:48

Die Weißhaarige war von der Macker Aktion des Rotschopfs anscheinend überhaupt nicht begeistert. Sie hatte den Eucliffe als „Vollidioten“ bezeichnet, doch diese Beleidigung traf Hody überhaupt nicht. Sie konnte sich als seine Kindheitsfreundin viel erlauben. Wäre sie eine fremde Person, hätte er diese schon lange umgelegt. Ihm war es egal, ob er Aufmerksamkeit erregte oder nicht. Immerhin sollte die ganze Welt mal über ihn sprechen und ihn fürchten. Und was schadete da schon eine kleine Auseinandersetzung zwischen Männern. Während der Neuankömmling sich am Hinterkopf kratzte und seinen Namen erwähnte, begann der Schwertkämpfer den männlichen Homo Sapiens zu mustern. “Hody Eucliffe. Merk ihn dir Kleiner.“ Daraufhin folgte ein kleiner Roman aus dem Munde des Dunkelhaarigen. Er suchte also eine Piratenbande? Und hatte schon mehrere Marinesoldaten umgelegt? Diese Informationen klangen durchaus interessant. Anscheinend hasste er die Weltregierung und die Marine genau so wie Hody selbst. Das Sinnbild des Mannes würde gut in die Hierro Piratenbande passen, aber war er auch wirklich geeignet dafür? “Kleiner. Wie stehst du zur Loyalität zum Kapitän? Nehmen wir folgendes an. Du hast einen Bruder bei der Marine, den du über alles liebst. Würdest du ihn aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Marine umbringen oder nicht?“ Die Aussage des Rotschopf war wie immer in einem monotonen und gefühlskalten Ton angelegt. Durch diese Frage würde er überprüfen, ob er in sein Paradigma hineinpassen würde. Wie würde der Mann namens Tokoyami Sumeragi antworten? Auf den zweiten Blick fiel dem Schönling auch ein weiteres Merkmal am Neuankömmling auf. Er hatte eine beachtliche Waffe am Körper, die sich aus irgendeinem mysteriösem Grund verwandelte. Beeindruckend. Hody verzog keine Miene, als die Konversation der Drei auch durch eine weitere Person gestört wurde. Wer wagte es erneut in das Geschehen einzugreifen? Ein Gör hatte sich in den Dialog eingemischt. Warum musste sich immer jede Sau einmischen? Sie waren doch keine Jahrmarkts Attraktion, welche man stundenlang besuchen konnte. Elegant drehte sich der Schönling zu dem neu angekommenen Gör und blickte ihr tief in die Augen. “Oi. Weib. Nerv uns nicht. Du störst. Verzieh dich.“ Der Rotschopf wollte sich um den Cyborg kümmern. Weibsbilder wie das Gör von eben an waren ihm sowieso nicht sehr sympathisch. Fesch schaute er zu Luna, um ihr einen Befehl aufzudrücken. “Noel Kannst du mal dem kleinen Miststück das Maul stopfen? Kümmere dich bitte um sie.“ Seine erste Aufforderung als Piratenkapitän. Gerade von Noel erwartete der Eucliffe am wenigsten Loyalität. Sie hatte wahrscheinlich überhaupt keinen Respekt vor ihm, da sie ihn schon als kleinen Jungen in ihr Herz geschlossen hatte. Von der Weißhaarigen erwartete er als einziges Mitglied seiner Crew keine Untergebung, während er von den anderen Mitgliedern eine komplette Unterwerfung vor dem Kapitän erwartete. Seine Piratenbande musste ihm treu sein. Sie mussten die Ziele des Kapitäns verfechten und jeden einzelnen Befehl wahr nehmen. Während sich die De Luna um das neu angekommene Gör kümmern sollte, wandte er sich dem einarmigen Bandit zu, der den Anschein nach doch ganz interessant war. Nach ein paar Befragungen seinerseits, würde der Eucliffe herausfinden, ob der Sumeragi für die Hierro Piratenbande geeignet war oder nicht. Aber erst einmal musste der junge Mann das erste Szenario des Schwertkämpfers beantworten.
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Noel de Luna

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Fr 3 Aug 2012 - 21:34

Der Fremde war also wirklich so dumm und offenbarte seinen Namen. Wobei es konnte auch ein Decknamen sein, doch so viel Intelligenz traute sie dem Dunkelhaarigen dann doch nicht zu. Er hatte anscheinend nichts zu befürchten und auch nichts zu verlieren. Es war der de Luna schlichtweg egal. Und wie es schien hatte der Fremde - der nicht mehr fremd war - schon ein paar Marinesoldaten auf dem Gewissen. Ob man dies nun mit Stolz sagen sollte, vor allem wenn man nicht wusste, was für Leute sich in der Nähe aufhielten war fraglich. Der Weißhaarigen war es hier einfach zu blöd. Am liebsten würde sie reiß aus nehmen und sich in irgendein Lokal verziehen und vielleicht ein paar süße Typen aufreißen. Es war jedenfalls eine bessere Gesellschaft und Unterhaltung wie diesen Hohlbirnen bei ihrem sinnlosen Gelabber zu zuhören. Sollte Tokoyami wirklich in die Crew aufgenommen werden - die bis dato noch immer aus zwei Mitgliedern bestand - dann würde er schon noch merken, wie die Weißhaarige wirklich drauf war. Ob es zu seinen Freuden zählte war wohl eine andere Frage. Manchmal, das konnte sie gerne zugeben, war sie einfach anstrengend und gab immer ihren Senf dazu. Aber dafür war sie bekannt zumindest Hody wusste von ihrem Handicap der verbalen Inkontinenz. Der Rotschopf stellte sich ebenfalls mit seinem Namen vor. Es war doch wirklich zum Haare raufen. Aber eine Devise sagte: Sprich die Wahrheit, denn die glaubt niemand. Da war wohl was Wahres dran. Unbeteiligt, aber immer noch mit den Händen in die Hüften gestützt stand die Piratin da und schaute immer abwechselnd zu ihrem Kindheitsfreund und dem anderen jungen Herrn. Irgendwie kam es ihr wie ein Schlagabtausch vor in der Kategorie: wer gibt den blödesten Kommentar ab. Doch der Schwarzhaarige hatte eine sehr verquerrte Logik. Schwerter waren noch lange kein Beweis dafür, dass sie Piraten waren oder sonst was. Beinahe jeder trug ein Schwert oder zumindest eine Waffe an seinem Körper. Egal ob Marine, Weltregierung, Pirat oder sogar der ein oder andere Zivilist. Hody war dazu berufen wie immer eine Dramaqueen zu mimen. Er stellte eine wirklich bescheuerte Frage, doch für seine Verhältnisse war sie vermutlich wichtig. Er wollte die Loyalität seiner 'zukünftigen' Crewmitglieder testen. Wenn er annahm, dass die de Luna auf seine Befehle hörte oder ihm seine Loyalität beweisen müsste, dann war er schief gewickelt. Viel eher würde sie ihn auslachen und noch einen beißenden Kommentar ablassen. So wie sie es immer tat. Niemand - nicht einmal Hody - konnte die kleine Furie zähmen. Was es mit diesen komischen Malen des Dunkelhaarigen auf sich hatte, war der Weißhaarigen in diesem Moment mehr als nur egal. Noch bevor sie etwas zu diesem Kindertheater sagen konnte, kam auch schon ein kleines freches Gör dazwischen. Doch wo sie recht hatte, hatte sie recht. Sie waren einfach zu präsent und sie waren sich dessen sicher bewusst, nur gaben sie einen feuchten Dreck darauf. Von ihrem Kapitän aufgefordert sollte sie sich um die Neue kümmern. Nur wie sollte sie das anstellen? Gewalt war keine Lösung. Zumindest nicht hier. Na wen haben wir denn da? war ihre erste Aussage darauf. Der Eucliffe hätte sicher kurzen Prozess mit dem Mädchen gemacht, doch er hatte ja andere Dinge zu erledigen wie: für die Menge posieren. Wie wär's wenn wir diese minderbemittelten Idioten hier lassen und uns eine Kneipe suchen? fragte sie die Schwarzhaarige. Sie konnte auch ablehnen, doch Noel würde sich diese um den heißen Brei Rederei nicht weiter antun. Sie war wohl kein so gutes Vorbild, wenn sie erst mehrere Crewmitglieder hatten, dann - aber erst dann - würde sich die Weißhaarige vielleicht von ihrer besseren Seite zeigen. Doch im Moment konnte man nicht anderes zu den Jungs durchdringen als sich auf ihr Niveau zu begeben.

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Fr 3 Aug 2012 - 22:00

Der Sumeragi musste leicht schmunzeln bei der frage von diesem Hody. War er wirklich so eine art von Mann? Jemand der Leute sucht die ohne mit der Wimper zu zucken töten? Da hatte er in Sumeragi ein fähiges Mitglied gefunden. "Du hättest auch fragen können ob ich meinen Bruder töten würde wenn er sich der Marine anschliest." Mehr sagte der Sumeragi vorerst nicht und das was er sagte war auch recht leise da hier zuviele Leute waren. "Ja würde ich, ohne mit der Wimper zu zucken." Mehr sagte er nicht und sah dabei leicht nach hinten. Er wollte eigendlich nicht zu sehr auffallen aber sein Sturz und die Attacke des Eucliffe waren viel zu auffällig. Das schlimmste folgte jetzt noch eine andere junge Frau meinte das wir uns woanders zoffen sollen und Hody bezeichnete sie auch noch als Miststück und meinte das seine begleiterin sich um sie kümmern soll. Worauf diese praktischer weise vorschlug in eine Kneipe zugehen. "Ich finde das Hody und ich mit kommen sollten um das alles in ruhe zu besprechen. Oder was denkst du Hody?" Der Sumeragi wartete garnicht auf die anderen und ging schon etwas vor >Mal schauen ob die mir folgen oder nicht.<

Tbc: ??? (ich geh dahin wo die anderen hinmachen ^^)
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Sa 4 Aug 2012 - 0:09

Eine Hand an der Hüfte abgestemmt schaute sie den beiden Jungs zu. Irgendwie schienen diese wirklich probleme zu haben. Als der eine sie beleidigte und sich davor als Hody ausgab, was für ihre Ohren eigentlich nicht bestimmt gewesen war, schaute die schwarz haarige ihn nur kalt und ausdruckslos an. Sie hätte ihm auch genauso gut die Kehle aufschneiden können und wieder gehen können so wie er sich hir aufblies und unvorsichtig war wäre das kein Problem gewesen. Einige Worte wechselte er mit der Frau jedoch klangen diese nicht sehr dolle und komandierten diese herum. Noel schien sie zu hießen oder jedenfalls irgendwas mit diesem Wort, da Hody sie so nannte. Nun wante sich Ahri zu der weißhaarigen, eine sehr seltene Haarfarbe wenn man nicht grade von alten Großmütterchen ausging. Nochmals musterte Ahri sie. Die Frau schien nicht wie irgendein Marine Soldat oder Agent zu sein. Ihre Kleidung war ehr typisch für Piraten wobei man nie wusste. Ihre Augen zeugten von einem leicht rosanen Ton, welchen die schwarzhaarige bis jetz noch nie wirklich bei Menschen gesehn hatte. Andscheinend schien Noel den Befehlen Hodys nur halb zu folgen den sie drehte sich zu Ahri und redete sie erstmal an. Bei den Worten dieser musste die 18jähirge lächeln. "Gute Idee" meinte sie nur auf ihre Frage. Wenigstens eine die Richtig im Kopf ist dachte sie. Bevor die zwei Damen sich jedoch bewegen konnten meldete sich der Junge, welcher mit Hody gezofft hatte. Erst jetz viel Ahri auf das dieser nur einen Arm hatte. Sie fragte sich wie er so wohl kämpfen konnte oder sonstiges tun. Die halb Füchsin zuckte nur mit den Schultern und folgte dan Noel zu einer Kneipe....

tbc: Kneibe
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BeitragThema: Re: Der Hafen   So 5 Aug 2012 - 14:02

Die Weißhaarige hatte sich wirklich den Befehlen des Eucliffes widersetzt und das kleine Gör, welches den Rotschopf gestört hatte nicht erledigt. Weiber. Versteht die einer. Wieso konnte die De Luna nicht einfach seinen Aufforderungen folge leisten und wie ein gewöhnliches Crewmitglied ihren Aufgaben nachgehen? Das Ziel der neugegründeten Hierro Bande war Chaos und Zerstörung. Und wenn man diese nicht von Anfang an ausübte, war man auch nicht in der Lage bekannter zu werden. Der Eucliffe wollte sich vom jetzigen Zeitpunkt an schon einen Namen machen. Das Abenteuer und die Geburt der Hierro Piratenbande sollte in Golden Island stattfinden. Hier wollte er mit der Weißhaarigen ein paar Menschen umlegen. Immerhin handelte es sich hierbei um ein beliebtes Touristenziel. Und woher kamen Touristen? Richtig – von verschiedenen Orten. Würde er der Eucliffe hier einen Aufruhr starten, würde sich sein Name schnell auf dem Westblue verbreiten und die Leute würden ihn fürchten. Dies verstand seine Kindheitsfreundin anscheinend nicht und wollte mit dem Gör, während sie die beiden männlichen Homo Sapiens als minderbemittelten Idioten bezeichnete, in eine Kneipe gehen. Hody war minderbemittelt? Aha. Wer ging hier mit einer fremden Person in eine Bar? Sie wusste doch rein gar nichts über das kleine Mädchen. Die azurblauen Augen musterten das Katzenmädchen, als er sich auch dem Dunkelhaarigen Wesen vor ihm widmete. Er hatte sein Szenario mit der richtigen Antwort beantwortet. Auch wenn er seinen imaginären Bruder geliebt hatte, würde ihn töten. Fabelhaft. Das war fantastisch. Ein leichtes Lächeln entrann dem Rotschopf, als er auch eine Aussage traf. “Richtige Antwort mein junger Padawan.“ Die Hände des Schönlings waren fest an sein Schwert gelegt. Würde das neu angekommene Mädchen irgendwelche Faxen machen, würde er das Weiblein ohne mit der Wimper zu zucken umbringen. Doch dem Anschein nach stellte sie keine Gefahr dar und stimmte der Weißhaarigen auch noch zu in die Kneipe zu gehen. Kneipen waren gut. Dort gab es Alkohol und man konnte sich ablenken. Kneipen bestanden großteils aus Kleinkriminellen, die dort ihr Unwesen trieben. War dort ein Anfang etwas bekannter zu werden optimal? Immerhin besaß Hody zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Kopfgeld. Eine kleine Auseinandersetzung mit der Marine wäre jetzt perfekt. Als der einarmige Bandit nun fragte ob die beiden mit sollten, nickte der Rotschopf nur und gab ein “Lass uns den Rest in der Kneipe in Ruhe besprechen.“ von sich. Eigentlich war der Eucliffe kein Freund von Gesellschaft. Kaum waren sie auf Golden Island angekommen, hatten sie schon eine Menschenmasse bestehend aus zwei Wesen gefunden. Bei dem einen handelte es sich um einen einarmigen Behinderten und bei der anderen um ein kleines Gör, welches sich unnötig in andere Kollisionen begab. Das Besondere daran war, dass sich die beiden nicht von seinem blinden Auge beirren ließen. Weder der Dunkelhaarige noch das Fuchsmädchen hatte einen müßigen Kommentar abgegeben. Elegant und routiniert befestigte er wieder seine zuvor abgelegte Augenklappe an sein Auge und machte sich los in Richtung Kneipe. “Noel. Bezeichnet man seinen Kindheitsfreund, den man ganze fünf Jahre lang nicht gesehen hat wirklich als minderbemittelten Idiot? So kenne ich dich ja gar nicht. Sei mal etwas freundlicher zu deinem Kapitän.“ Ein leichtes Lachen entrann dem Schönling, als er auch einen Fuß nach den anderen setzte.

TBC: Gasthaus Beautiful Sunrise
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Fr 12 Okt 2012 - 19:24

CF: West Blue - Offenes Meer

Zur Kryuus Glück näherte sein fast mit Wasser vollgelaufenes Schiff dem Hafen von Golden Island. Alles sah so fremd aus, was der Blauhaarige, aber auch kein Wunder, denn der Mann war zum ersten Mal seis Jahren überhaupt auf einer anderen Insel außerhalb von Las Camp. Er konnte es kaum erwarten vom Land zu gehen, da ihm das Wasser bereits über die Kniehöhe anstieg. Sowohl an der Steuerbordseite als auch an der Backbordseite waren große Löcher und Zahnabdrücke wie nach einem Haiangriff zu sehen. Die Tatsache war jedoch, dass die Wesen, welche ihn angegriffen haben mussten viel größer sein mussten und auch viel wütender. Die ganue Backbordseite war mit einer Krallenspur aufgekratzt worden, hier und da schwamm gesplittertes Holz am Deck herum. Die Löcher konnten in diesem Zustand nicht mehr gestopft werden, da das mulmige Wasser am Deck nicht mehr die löchrigen Stellen preisgab. Kurz gesagt war er froh, irend eine Insel erreicht zu haben. Sein freier Oberkörper war blutverschmiert, genau so wie sein Gesicht. Zwar nicht sein eigenes, sondern das der Wasserschlangen, die ihn ständig angegriffen haben, doch auch er hatte den einen oder anderen Angriff einstecken müssen. Die Strömung spühle das halbgesunkene Schiff in den Hafen von Golden Island. Gerade noch rechtzeitig um Karyu mit seienr Sense am Hafensteg einhacken zu können um sich hochzuziehen, da das Schiff bereits zu drei viertel unter Wasser war. Die riesige Sensenspitze bohrte sich mit einem lauten Krach in den Hafensteg und beförderte den Grim Reaper an Land. Er zog sich daran hoch und hebelte, die halbe Anlegestelle kaputtmachend die Riesensense letztendlich aus dem Boden, während er sah wie das Fischerboot hinter seinem Rücken gänzlich vom Wasser verschluckt wurde. "YOSHAA!!! Ich habs geschafft!! Endlich Land unter den Füßen! Das eckelhafte Rumgeschaukele machte einen ganz wirr im Kopf" meinte er Pantera, die Risensense über die Schulter legend um sich nun am Steg entlang zum Festland zu bewegen. Die Leute im Hafen schreckten zur allen Seiten weg. Nicht nur der Anlbick eines halbnackten, mit einer Riesensense auf der Schulter machte ihnen Angst, sondern auch, die Tatsache, dass Karyuu von oben bis unten mit Blut verschmiert war und dabei über die beiden Ohren grinsen konnte. "Verdammt, ich muss ganz schön übel aussehen und sollte erstmal ein Bad nehmen." Mit diesen Worten begab er sich zur nächsten Hafenkneipe und fand sogleich eine Regentonne im Eck stehen. Diese mit beiden Händen packend schüttelte er sich über den Kopf und war dann endlich sauber. "Argh tut das gut, das ganze Salz und Blut abzuwaschen....jetzt erstmal was ordentliches zum Futtern finden. Ich muss den eckelhaften Geschmack des Blutes loswerden." Doch er hatte kein Geld. An sich war das kein Problem für den Dieb, welcher sogleich dem bestnächsten Passanten die Riesensense an den Hals legte und nach seinem Geld verlangte. Unter Tränen bekam er alles von dem armen Mann, was sich der Blauhaarige nur wünschte. Wer würde auch nicht beim Anblick der Riesenwaffe nervös werden? Es war sowieso unzumutbar, dass ein Mensch eine deartig Waffe heben konne, geschweige denn tragen. Letztendlich schlug er den Mann K.O. und ließ ihn in der Seitengasse liegen. "Na das reicht erstmal für eine ordentliche Mahlzeit....ich befinde mich also auf Golden Island. Ob es hier noch mehr echte Piraten gibt? Die Leute scheinen jedenfalls sehr selten welche gesehen zu haben oder aber noch nie einem richtigen Piraten begegnet zu sein Tze...ein Jammer, dann würde es hier auch keine ordentlichen Kämpfer geben" meinte er mit den Geldmünzen in seiner linken Hand spielend.

TBC: Hauptstraße
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi 17 Okt 2012 - 21:54

cf: Gasthof Beautiful Sunrise

War es eine gute Idee die Hierro Piratenbande so asketisch und frugal zu gründen? Hatte er bei der Rekrutierung irgendwelche Fehler gemacht? Hatte sich vielleicht ein Spion der Weltregierung unter die Meute gemischt, um dem ganzen Prozess in naher Zukunft ein Ende zu bereiten? Und der wichtigste Gedankengang, den der adrette Eucliffe führte, war wohl die Frage, welche bizarren Fähigkeiten ihm die neu verzehrte Teufelsfrucht brachte. Hody wollte diese Kräfte so schnellst wie möglich analysieren und wenn möglich in naher Zukunft perfektionieren. Gedanke über Gedanke füllten den originellen Kopf des Rotschopfes. Auf dem gesamten Weg von der Gaststätte, die sich Beautiful Sunrise taufte bis hin zum Hafen hatte sich der neue Piratenkapitän auffällig ruhig verhalten. Vor ganzer Geräuschlosigkeit hatte sogar die Orientierungslosigkeit des Schönlings ausgesetzt – welch extravagantes Phänomen. Mondän lagen die beiden Tatzen des Eucliffes in seiner Hosentasche, während er sich den opportunen Wind gegen seine Physiognomie wehen lies. Es musste einfach alles makellos ablaufen und kein einziger Fehler durfte dem Schwertkämpfer bei dieser Prozedur unterlaufen. Die Hierro Piratenbande musste in Zukunft noch für eine dramatische Veränderung auf diesem Himmelskörper sorgen, weshalb der Auftakt von Perfektion geprägt sein musste. Schon als kleiner Bengel hatte sich Hody nach diesem Tag gesehnt. Jeden einzelnen Tag hatte er um sein Überleben gekämpft und jede freie Minute damit verbracht, um zu trainieren, damit er das destruktive System der Gesellschaft vernichten konnte. Seit etlichen Jahren wollte er sich der Marine und der Weltregierung stellen um eine komplette Veränderung zu durchleben. Er wollte das gesamte Regime kultivieren und als neuer Gott über diesen Planeten herrschen. Nun war er stark genug und hatte auch noch einige Mitglieder für seine omnipotente Crew gefunden. Doch der dritte Teil der Trilogie fehlte noch. „Hody Eucliffe und der Traum der Veränderung“, „Hody Eucliffe und die Kammer der Hierro Bande“ – fehlte also noch „Hody Eucliffe und der Gefangene... -Halt Stop! - das Schiff Santa Muerte“, welches als Part drei agieren sollte. Auch wenn der Eucliffe noch kein Schiff besaß, und dies der Grund war warum er überhaupt den Hafen mit seiner Präsenz zierte, hatte er sich schon einen numinosen Namen in seinem Kopf ausgemalt – Santa Muerte – der heilige Tod. Doch solch ein mondänes Schiff gab es auf einer Insel wie Golden Island bestimmt nicht. Schon bei der Ankunft auf diese Insel ist er den kleinen Hafen mit seinem fixierten Blick durchgegangen. Alles was momentan zählte war ein Schiff, welches eine Vielzahl an Leute transportieren konnte - sprich ein Schiff, welches die Crew zur Santa Muerte führen sollte. Hody setzte einen Fuß nach dem anderen, als er auch emotionslos auf das Meer blickte. Sukzessiv schaute der Eucliffe sich um. Ein exorbitantes Grienen zierte das Mundwerk des Einauges, oder wie Noel sagen würde – Zyklopen -, als er auch nach langer Zeit seine Futterluke öffnete, um eine Aussage zu treffen. “Moe. Noel. Der Grund warum ich gerade euch zum Hafen gebracht habe ist folgender.“ Das azurblaue Auge schimmerte in der Sonne, während er diskret die beiden Weibsbilder musterte. Welch netten Fang er doch gemacht hatte mit den beiden Damen. Egal. “Noel. Mir tut es Leid, dass ich dich alleine im Gasthof gelassen habe. Um etwas mehr Zeit mit dir zu verbringen, habe ich dich zum Hafen mitgenommen. Und Moe. Ich benötige deine diebischen Fähigkeiten. Wir brauchen ein Schiff- Golden Island besitzt keine guten Schiffe, weshalb wir erst einmal ein normales Schiff brauchen, welches uns durch die Blues segelt, bis wir ein neues perfektes gefunden haben. Ein Schiff, welches zu dem Namen Santa Muerte passen soll. Außerdem bist du in meinen Augen...“ Eine kurze Pause zierte die lange Predigt des Piratenkapitäns, als er mit einem sachten Lächeln sich auch am Hinterkopf kratzte. “Tut mir Leid. Nicht Augen – ich meine in meinem Auge bist du mir bisher das sympathischste Mitglied. Hat mir sehr viel Spaß gemacht auf dem Marktplatz, auch wenn du am Ende auf mir lagst...“ Moment mal. Hatte Hody gerade wirklich einen Scherz gerissen?! Welch entartete Kuriosität. Doch genau diese zwei Individuen waren diese, zu welchen er im Moment am meisten Vertrauen hatte. Etwas Artigkeit und Freundlichkeit konnte doch nicht schaden? Oder etwa doch? Und würde Moe akzeptieren ein normales Schiff zu entwenden, um der Bande einen Gefallen zu tun? Auf jeden Fall würde die ganze Sache viel Spaß erfordern.


Zuletzt von Hody Eucliffe am Do 25 Okt 2012 - 15:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Fr 19 Okt 2012 - 22:19

Möwengeschrei und der Geruch nach Salz und Fisch lagen in der Luft. Der Himmel erstrahlte in einem klaren Blau, die Sonne stand im Zenit. Trotzdem herrschte eine frische Brise am Hafen von Golden Island. Prächtige Segelschiffe, einfache Fischkutter und wuchtige Holzboote ankerten direkt vor den Augen dreier Gestalten, die verschiedener nicht hätten sein können. Moe hatte ihren Platz auf Hodys Schulter schon vor geraumer Zeit verlassen und war in menschlicher Form leise pfeifend, die Haare im Wind tänzelnd, nebenher getrottet. Sie hatte die Nase in die Höhe gereckt und ein paar Mal tief und in aller Ruhe eingeatmet, um die frische Luft in ihrer Lunge willkommen zu heißen. Sie war gerne am Hafen, nicht nur, weil es hier unglaublich viele Touristen gab, die es sich zu bestehlen lohnte, sondern auch, weil das Meer eine faszinierende Anziehung auf sie ausübte. Eigentlich sollte das Wasser eine Bedrohung für sie darstellen, ihr Angst machen - doch Moe, die noch nie zuvor eine schlechte Erfahrung mit dem kühlen Nass gemacht hatte, zollte der Natur Respekt, fürchtete sie aber keineswegs. Dabei konnte sie noch nicht einmal schwimmen. Wenn sie hineinfiel, würde sie sicherlich ertrinken. Moe verzog das Gesicht bei dem Gedanken und richtete ihre Aufmerksamkeit auf Hody, der anscheinend kein Freund von langem Schweigen war. Würde er ihnen jetzt das Schiff zeigen, ohne das, wie jedes Kind wusste, ein Piratenkapitän seinem Namen nicht wirklich gerecht wurde? Moe ließ ihren Blick unauffällig schweifen. Welches dieser Prachtexemplare gehörte wohl dem jungen Eucliffe? Moe tippte auf einen Dreimaster, der weiter vorne im Wasser dümpelte. Seine schneeweißen Segel schimmerten im Sonnenlicht. Hach, wie sie sich bereits auf eine erholsame Kreuzfahrt freute! “Moe. Ich benötige deine diebischen Fähigkeiten. Wir brauchen ein Schiff.” “Äh?” Der kleinen Affendame entglitten die Gesichtszüge. Mit hochgezogenen Augenbrauen versuchte sie in der Mimik des Schönlings eine Spur Ironie zu finden . Vergebens. Er meinte es tatsächlich todernst. Er hatte sie also nur mitgenommen, um die Drecksarbeit zu erledigen? Moema wusste nicht, ob sie erboßt sein oder sich geschmeichelt fühlen sollte. Immerhin traute er ihr einiges zu. Und nebenbei bemerkt, hatte sie noch nie etwas gestohlen, dass so groß war, das es nicht mal mit Gewalt in ihre Jackentasche passen würde. Ein Schiff dieser Größe dürfte eine gewaltige Herausforderung werden. “Santa Muerte also?” Welcher geschmackvolle, kreative Mensch hatte sich denn den Namen ausgedacht? Darauf war er doch sicher nicht allein gekommen. "Irgendeins, Captain?" Moe tippte sich gedankenverloren mit dem Finger auf die Lippen. Wie zur Hölle sollte die das nur anstellen? Unbemerkt und ungesehen? Garantiert nicht. In diesem Moment sollte Hody etwas äußern, dass Moe vollkommen aus ihrem Gedankengerüst stürzte. Was zur .. ?! Die junge Frau biss sich auf die Unterlippe und errötete leicht, da sie sich bewusst war, dass Noel jedes einzelne Wort mitgehört hatte und die Dinge jetzt vielleicht anders interpretierte als sie sich tatsächlich abgespielt hatten. “Ähm, ja .. Ich ..”, fing Moe an, bevor sie wieder ihre altbewerte innere Ruhe zurückgewann. “Sei froh, dass ich keine 100 Kilo wiege, Eucliffe.” Sie wandte sich von den beiden ab, hob die Hand vor die Augen und spähte den Hafen entlang, um einen Überblick zu gewinnen. Die Auswahl an Schiffen war immens. Doch keins stach ihr besonders ins Auge. Zwar waren einige prunvolle Exemplare dabei, doch die würden sich nicht für eine Fahrt auf den Blues eignen - nicht mit einer chaotischen Piratencrew an Board. Dann erblickte Moe jedoch eins, dass ausreichen dürfte. Ein Zweimaster mit spitzzulaufendem Bug. Wendig, schnell und robust war es allemal. “Okay, ich bin dabei. Seht ihr das Schiff da vorne? Genau das wird ganz bald uns gehören.” Sie wirbelte herum, ein breites Grinsen auf den Lippen. “Aber ich brauche eure Hilfe. Schließlich ist das hier kein einfacher Taschenspielertrick - den ich übrigens auch perfekt beherrsche, so nebenbei bemerkt. Ich bin dafür, dass wir uns das Ganze mal aus der Nähe ansehen.” Hoffentlich gehört es nicht der Marine.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   So 28 Okt 2012 - 0:10

cf: Gasthaus - Beautiful Sunrise

Ihren eigenen Gedanken nachhängend lief sie mit Hody und dem Busenwunder in Richtung Hafen. Schon von weitem konnte man das Meer rauschen hören, den salzigen Duft einatmen und die Masten der größeren Schiffe sehen. Ob sie wohl zu diesem Ort gegangen waren, damit sie sich ein Schiff besorgen konnten? Warum eigentlich sonst? Es verwunderte die Weißhaarige schon lange nicht mehr, dass Hody erst immer alles vor Ort erledigen musste. Irgendwie war er schon ein oftmals chaotischer Kapitän. Noel wusste gar nicht mehr genau, warum sie sich ihm angeschlossen hatte. Vermutlich nur weil sie Kindheitsfreunde waren, doch davon war nicht mehr allzu viel zu sehen. Zwar war die anfängliche Euphorie vorhanden aber dann war auch schon wieder Schluss damit. Es war viel einfacher an die alten Zeiten zu denken, da wo sie sich noch keine Gedanken um die Zukunft machen musste. Ob es wirklich das war was sie wollte? Ein Seufzen entfuhr dem Mund der Langhaarigen. Das neu gewonnene Mitglied Moema, hatte sich zuvor auf der Schulter von dem Eucliffe niedergelassen. So ein Affendasein hatte ein paar erhebliche Vorteile, wie Noel bewundern durfte. Zwar war nicht jeder Affe gleich, aber so ein Kapuzineräffchen war doch wirklich putzig. Sie konnte einfach nicht wiederstehen und hatte Moe über den Kopf gestrichen. Das Fell war weich und seidig. Kaum zu glauben bei einem Straßenaffen oder wo auch immer sie gehaust hatte. Hier herrschten sicher raue Sitten, wie überall, wenn man nicht zur gehobenen Klasse gehörte. Luna war sicher eine der wenigen, die beide Seiten kannte. Moema nahm es der Langhaarigen hoffentlich nicht übel, dass sie ihre Finger nicht bei sich halten konnte. Bis jetzt hatte sie noch nichts gesagt, denn sie wandelte wieder als das Busenwunder umher. Die Blicke der Männer waren ihr gewiss. Da waren sicher so einige Frauen neidisch und vor allem sauer, wenn sie mitbekamen, dass selbst ihre Männer der Rothaarigen nachschauten. Ein schelmisches Grinsen legte sich auf ihre Lippen. Und es war nicht zu übersehen, dass Hody dieser Frau widerstehen konnte. In der Beziehung waren alle Männer gleich, selbst ein einäugiger Vollidiot. Die Weißhaarige sollte sich für ihn freuen. Aber es zeigen, sicher nicht.
Der Rotschopf ergriff das Wort und sprach die beiden ersten Mitglieder seinen Crew an. Kurz darauf folgte eine längere Rede. Noel überdrehte die Augen. Ihn so viel reden zu hören, war schon Jahre her. Gab es überhaupt solche Momente? Jetzt war nicht die Zeit weiter darüber nachzudenken, immerhin hatten sie eine Mission. Die Hierro Piratenbande brauchte ein Schiff und wenn möglich eines, wo genug Leute drauf passten. Alles andere wäre doch bescheuert. Doch zuerst ließ sie noch ein 'Hmm' von sich hören, auf die Entschuldigung von Hody. Santa Muerte also. Hody schien was den Namen anbelangte sicher keine Kompromisse mehr einzugehen, darum blieb die de Luna leise. Bis jetzt hatte sie auch nicht wirklich viel gesprochen. Lag vielleicht daran das sie einfach keine Lust dazu hatte. Sollte man sie jedoch direkt ansprechen, dann konnte man schon mit einer Antwort von ihr rechnen, wenn sie denn erforderlich war. Eigentlich war sie in letzter Zeit nie so ruhig gewesen, aber komischerweise hatte sie diese Fähigkeit wieder für sich entdeckt. Dafür redete Moema mit Hody. Abermals setzte der Augenklappenträger zum Reden an. Ein wenig perplex schaute sie zwischen den beiden hin und her. Noel zog eine Augenbraue hoch. Sollte er doch machen was er wollte. Das Äffchen hatte sich schnell wieder gefangen, anscheinend war ihr das ein wenig peinlich. Ein Kichern konnte sie sich dann doch nicht mehr verkneifen. Zu süß aber auch. Die Vollbusige und das Biest. Der weibliche Rotschopf widmete sich schnell wieder dem eigentlichen Vorhaben. Vermutlich wollte sie dieses Thema nicht weiter vertiefen. Zu schade aber auch. Es hätte spaßig werden können. Was soll ich machen?, war die Frage an Moe. Immerhin wollte sie auch nicht tatenlos in der Gegen herumlungern. Helfen war angebracht und das würde sie auch tun, wenn sie die nötigen Instruktionen erhielt.


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(°v°)
/(      )
''' '''



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BeitragThema: Re: Der Hafen   Fr 2 Nov 2012 - 20:52

First Post

Vor einer Weile schon hatten die Zwillinge sich auf Golden Island eingenistet. Hier waren sie, mit einer kleinen Wohnung, Kohana mit einer Stelle als so etwas wie einer Aushilfskraft bei einem Arzt und Juliet… ja, was fabrizierte die Pinkhaarige eigentlich den lieben langen Tag? Die meiste Zeit verbrachte sie wohl damit, sich selbst ein kleines Taschengeld zu verdienen. Wie sie das tat, ist jedoch ihr Geheimnis.
Während Kohana unterwegs war, machte sich Juliet selbst auf den Weg.
Sie war mal wieder über den Marktplatz geschlendert, doch dort war ihr bei aller Liebe zu viel los, als das sie sich heute dort abmühte.
Also beschloss sie, wie so oft den Hafen aufzusuchen, um aufs weite Meer hinaus zu starren, und sich danach zu sehnen, wieder unter der Flagge eines Kapitäns zu segeln, auf Raubzüge zu gehen und die weite Welt zu erkunden, welche mit ihren Abenteuern und Kämpfen – vor allem Kämpfen – das Mädchen in ihren Bann zog.
Doch wie so oft fand sie keinen geeigneten Platz, um ganz für sich zu sein. So konnte sie ihre Gedanken nicht beruhigen, nicht unter Kontrolle und schon gar nicht zum verdammten Schweigen bringen. Seit am frühen Morgen irgendjemand der es wohl nicht gerade gut mit ihrem Kopf meinte, an ihrem Fenster vorbei gelaufen war, und irgendeine beknackte Melodie gesummt hatte, hatte sich diese Melodie in ihrem Kopf festgesetzt und ließ sie nicht mehr los.
Das brachte ihre Laune in die Nähe des Gefrierpunktes. Und das wiederrum fachte in Juliet das Verlangen nach einem kleinen Kampf an. Doch außer Streitereien wegen des Platzes oder wegen der Gebühr gab es hier nichts Sonderbares zu beobachten.
Ein wenig angefressen hantierte das Mädchen mit ihrem Schirm herum, öffnete ihn und zog mit ihm ihre Kreise um sich selbst, wie ein kleines Kind. Ein Lächeln durchzuckte ihre Mundwinkel, verschwand aber sofort, als sie drei Personen vor sich stehen sah. Sie sahen nicht gerade so aus, als hätten sie etwas moralisch Richtiges im Sinne.
Noch immer mit ihrem Schirm am spielen, drehte sie sich erneut und verschwand beinahe lautlos hinter der nächsten Ecke, um eventuelle Fetzen, die der Wind zu ihr tragen würde, von den Dreien aufzuschnappen.
Zumindest verstand sie so viel, dass es sich bei ihrem Vorhaben um etwas mit einem der Schiffe drehte.
Der Rothaarige war am auffälligsten. Was natürlich sofort zu erkennen war, war, dass er eine Augenklappe im Gesicht trug. Sofort durchzuckte Juliet brennende Neugierde, und sie musste sich halten, sich nicht doch zu erkennen zu geben. Das wäre unklug.
Die Weißhaarige schien vernünftiger zu sein, kam jedoch auch etwas eitel rüber. Ihr waren die Blicke der anderen Männer gewiss bewusst. Juliet rümpfte die Nase und verdrehte die Augen, obwohl es niemanden gab, der sie sehen würde. Sie tat es bloß für sich.
Beim Anblick der anderen Frau sträubten sich unwillkürlich die Nackenhaare des Mädchens. Sie konnte sich kaum erklären, wieso. Es war einfach eine Reaktion. Das konnte schon mal nichts Gutes bedeuten.
Der nächste Gedanke durchzuckte sie. Waren die drei eine Crew? Wollten sie ein Schiff kapern? Oder waren sie einfach nur normale Banausen wie man sie hier kannte?
Juliet beschloss, sich noch eine Weile im Hintergrund zu halten, und sich dann eventuell sogar einzumischen. Was konnte sie heute schon noch Interessanteres finden?
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Sa 3 Nov 2012 - 14:11

Der Eucliffe hatte sich schon bei der Ankunft auf Golden Island partikulär und akkurat am Hafen umgeschaut. Auch wenn es sich hierbei um einen Ort handelte, welches nur vor Flotten und Booten wimmelte, war dennoch keines dabei, welches den omnipotenten Namen „Santa Muerte“ verdient hätte. Diskret blickte Hody auf das Schiff, auf welches sein Bandenmitglied Moema zeigte. War dieses Gefährt wirklich in der Lage die Hierro Piratenbande auf den verschiedenen Blues zu tragen und ihren Zweck zu erfüllen? Eigentlich sollte die Flotte die Crew nur durch die Meere segeln, bis sie das besagte ideale Schiff gefunden hatte. Ob es wohl bis zu diesem Zeitpunkt seiner Aufgabe nachging? Wie sagt man so schön – wer nicht wagt der nicht gewinnt. Ein akut gravierendes Mienenspiel zierte die Physiognomie des Piratenkapitäns, als er auch auf die Corday blickte und sukzessiv auf sie zu schritt. Vorsichtig beugte er sich nach vorne, fixierte schnell den Ausschnitt, welchen die Melonen der Diebin bildeten und widmete sich dann dem Ohr des Busenwunders, als er auch distinguiert sein Mundwerk öffnete, um eine Aussage zu treffen. “Ausnahmsweise kannst du mir – dem Captain – Befehle geben. Aber das ist das erste und letzte mal. Was müssen wir tun?“ Ein zierlicher Ausdruck zierte sein Gesicht, als diese Worte aus seiner Futterluke schossen, dennoch merkte man dass es sich dabei um monströsen Sarkasmus handelte, als dieser auch verschwand und wieder eine destruktive Form annahm. Aus dem Augenwinkel heraus, blickte Hody nach hinten. Beobachtete sie etwa jemand? Handelte es sich dabei um ein Missverständnis? Würde es dennoch einen Spitzel geben, konnte dieser definitiv mit zahlreichen Folgen rechnen, die sich gewaschen hatten. Der Schwertkämpfer würde nicht mit der Wimper zucken und das Wesen liquidieren, es sei denn – es lieferte ihm eine essentielle Rechtfertigung für diese Handlung. Unbeeindruckt von der ephemeren und belanglosen Problematik, entfernte sich der Schwertkämpfer von Moe und widmete seine Aufmerksamkeit nun seiner Kindheitsfreundin Noel. “Zeig mal mehr Enthusiasmus Weib. Es tut mir ja schon praktisch weh, dich so stumpfsinnig zu sehen.“ Mit diesen Worten setzte er einen Fuß auf den anderen, um sich dem Ziel zu nähern. Ein Piratenschiff also – Interessant. “Bei diesem Ding hier handelt es sich um ein Piratenschiff. Wie wäre es, wenn ich die Fische übernehme und ihr euch um den Diebstahl kümmert? Natürlich könnt ihr mir auch Gesellschaft leisten. Noel. Moe. Los.“ Schnelle Schritte folgten auf diesen Befehl, als Hody auch mit einem Satz theatralisch auf das Schiff sprang, um die Meute etwas aufzumischen. Sein azurblaues Auge fixierte die Anwesenden, als er auch bemerkte, dass es sich hier lediglich um 5 schwächlich wirkende Homo Sapiens handelte. Wo hatte sich der Rest versammelt? War dieser für ein Kaffeepäuschen in die Stadt gegangen? Ein markantes Grienen zierte das aparte Mundwerk des Schönlings. Es konnte gar nicht besser laufen – das war ja einfacher als gedacht. Während Moe und Noel sich um das Eigentumsdelikt kümmerten, konnte er hier ein wenig Spaß haben. “Blut! Blut! Bluuuuuuuuuuuut! Endlich....“ Die Stimmlage des Rotschopfes wirkte nahe zu morbid. Der Schwertkämpfer freute sich tierisch darauf fünf unschuldige Individuen ins Jenseits zu befördern. Rapid zog er sein Schwert aus der Scheide, als der Adonis auch begann Herzrasen zu bekommen. Krampfhaft fasste er sich an die Brust – Was zur Hölle war das?! “Argh.“ Schmerz. Diabolischer Schmerz umhüllte den Körper des Kapitäns, als dieser auch abrupt stoppte. Hody spürte eine neue Kraft – Was war das?! Seine neue Teufelskraft? War diese endlich aktiviert? Es wurde auch endlich Zeit. “ROOM...“ schoss aus seiner Futterluke. Was nun wohl passierte?
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Sa 3 Nov 2012 - 16:01

Moema hatte die Hände in die Hüfte gestützt und blickte mit zugekniffenen Augen aufs Meer. Dann wandte sie ihr Haupt um eine Nuance und fixierte den wendigen, auserkorenen Zweimaster, der keine 20 Meter entfernt im Hafen ankerte. Ihre Mundwinkel zuckten. Das war ihr Spezielgebiet und wirklich niemand würde es wagen, sie zu - In diesem Augenblick, ihren kreativen Gedankenfluss jäh unterbrechend, hatte sich Hody genähert und ihr klar und deutlich, jedoch mit einem Unterton, den sie nicht recht hatte deuten können, mitgeteilt, dass er immer noch der Captain war. Und Moe? Nun ja, nach seinem Blick in ihren Ausschnitt zu urteilen, hätte ein zufälliger Beobachter sie wahrscheinlich als seine untergebene Konkubine abgestempelt. Apropos. Moema war ein wachsamer Mensch. Das musste sie sein, um in ihrem “Beruf” Erfolg zu haben. Das Mädchen mit dem Schirm war ihr deshalb nicht entgangen. Sie hatte sie nur aus den Augenwinkeln wahrgenommen, aber sie war ihr sofort aufgefallen. Wer zur Hölle lief schließlich bei klarem Sonnenschein mit einem Schirm spazieren? Was sie aber wirklich misstrauisch gemacht hatte, war nicht etwa die Anwesenheit der Person, sondern ihr plötzliches Verschwinden. Als Moema sich kurz umblickte, konnte sie das Mädchen nirgendwo entdecken. Dabei war sie nun wirklich mehr als auffällig gewesen. Kurz überlegte sie, es Hody zu sagen, verwarf den Gedanken jedoch wieder. Denn der einäugige Schönling war hoch motiviert losgestiefelt, um die Drecksarbeit für die beiden verbliebenen Crewmitglieder zu leisten. Moe sah ihm nach, dabei ertappte sie sich selbst, wie ihr Blick auf seinen wohlgeformten Hintern fiel. Verdammt, Corday! Konzentrier dich, du dummes Ding! Sich selbst scheltend, wandte sie ab und Noel zu. Die Weißhaarige strahlte höchste Professionalität aus. Sie würde ihre Sache gut machen, da war sich der kleine Rotschopf absolut sicher. Vor Vorfreude rieb sich Moe die Hände und stieß Noel dann freundschaftlich, beinahe neckisch mit dem Ellenbogen in die Seite. “Komm schon, Noel! Mischen wir Golden Island mal ein wenig auf ..” Und mit diesen Worten lief sie voraus, davon ausgehend, dass die Weißhaarige Schönheit ihr folgen würde. Der Zweimaster ragte nun vor den beiden Frauen auf. Majestätisch war etwas anderes, aber das Schiff würde seine Aufgabe schon noch erfüllen. Auf Deck waren eine Hand voll Matrosen, die in ihren Uniformen und dem Gürtel voller Pistolen wie unterentwickelte Primaten der Gattung “Marine” wirkten. Das konnte ein Spaß werden. Wo war eigentlich Hody? Hatte er nicht vorgehabt, für ein kleines blutiges Ablenkungsmanöver zu sorgen? Moe, die sich nun in den Schatten des Rumpfes presste und den Hals in die Höhe regte, konnte den jungen Piratenkapitän nirgendwo entdecken. “Okay, Folgendes. Ich schleich mich aufs Deck und du lässt dir was einfallen bezüglich der Besetzung. Anscheinend hat Hody sich verpisst, sonst wäre das Ganze hier sicher um einiges leichter.” Der Rotschopf strich sich mit den Fingern durch die Haare. Dann wurde aus der jungen Diebin ein kleines, strubbliges Kapuzineräffchen. Der Tier kletterte an Noels Kleidung hoch und platzierte sich auf ihrer Schulter. Von da aus hüpfte es an das Seil, das das Schiff darin hinderte, auszulaufen. Geschickt kletterte es hinauf, bis es den Bug erreichte. Vorsichtig lugte es mit seinen schwarzen Knopfaugen über die Reling, bevor es sich auf das Deck plumpsen ließ und rasch hinter einem Weinfass in Deckung ging. Ein Schiff zu kapern - und dann auch noch nur zu zweit (!) - schien fast wie ein Ding der Unmöglichkeit. Moe wagte sich ein wenig vor und peilte die Lage. Sechs Männer waren es. Zwei von ihnen standen Patrouille, einer wusch den Holzboden und der Rest blickte mehr oder weniger gelangweilt in der Gegend herum. Das Steuerrad war am anderen Ende des Schiffes, direkt über der Kapitänskajute. Das Äffchen richtete den Blick nach oben und fasste eine Entscheidung. Fling und leise erklomm es das Weinfass, hüpfte zurück auf die Reling und kletterte dann an der Strickleiter empor in Richtung des Hauptmastes. In diesem Augenblick ertönte ein markerschütternder Schrei. Hody?! Dem Tierchen sträubte es das Fell, vor Schreck wäre es beinahe abgerutscht und gefallen. Zwei Schiffe weiter, das Kapuzineräffchen hatte von seinem Standpunkt aus den perfekten Blick, schien sich ihr Kapitän seiner Teufelskräfte bewusst zu werden. Das Tier kniff die Augen zu, um deutlicher sehen zu können. Was zum Teufel machte er denn da?! Hody Eucliffe hatte sich doch tatsächlich auf das falsche Schiff verirrt.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   So 4 Nov 2012 - 13:36

Sori wusste nicht woher nun die ganzen Gewissensbisse kamen, doch irgendetwas sagte ihm das die Crew von Hody nichts für ihn war. Der Wunsch nach einer Crew hatte wohl sein Gewissen abgeschaltet. Weder seine Eltern noch andere wichtige Personen hatten sowas von ihm erwartet. Zwar ging Sori seine eigene Wege doch waren ihn zumindest seine Eltern wichtig. Sie hatten ihn gut erzogen und auch wenn die Marine ihn bestohlen hatte, konnten die Bewohner dieser Stadt nichts dafür. Warum sollte man Unschuldige für Dinge bestrafen für die sie nichts konnten? Nein so war der Rothaarige nicht gestrickt. Hody war zwar ein vollkommener Reinfall, aber er vermag es Leute anzuziehen. Seine Reden waren fast schon magisch. Nun Gut, Sori würde schon eine Crew finden die zu ihm passte. Während der Rothaarige die Straße des Hafens entlang ging schaute er sich nach Verwundeten um, konnte aber zum Glück noch keine entdecken. Was würde er wohl machen wenn er seinen kurzzeitigen Kapitän vor einem Pulk Menschen sehen würde, die von Hody erschlagen wurde? Mit gesenktem Blick und schnellen Schritten eilte Sori durch den Hafen zum Wasser. Er musste den Maulwurf rechtzeitig erwischen um von hier fort zu kommen. Hier würde sehr bald und das war gewiss die Marine auftauchen und den Hafen verigeln. Sori hatte nicht vor sich aufhalten zu lassen, weder von der Marine, noch von anderen Wesen die hier rumtrollten. Nach wenigen Minuten erreichte der junge Mann die Schiffe die vor Ort ankerten. Während er sich umschaute um den Liegeplatz des Maulwurfes zu erspähen konnte er zwei von Hody's Crew ausfindig machen. Was hatten sie vor? Wollten die ernsthaft nen Schiff kapern? Es reizte Sori dabei zuzuschauen, doch hatte er den Mountain Mole erreicht. Der fette Maulwurf war im begriff abzulegen, oder abzutauschen, wie auch immer. " Halt du dicker fetter Maulwurf, hier möchte noch jemand mit! " Leichtfüßig sprang Sori in die Kabine und schaute sich anschließend zu den beiden Frauen um. Die Weißhaarige Noel... sie war es! Mit einem Lächeln auf den Lippen schaute der Rothaarige zu den anderen Passagieren. Wir werden uns wieder sehen, kleine Schönheit! Sie hatte ihn nicht erkannt und vielleicht war es auch besser so.

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Noel de Luna

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BeitragThema: Re: Der Hafen   So 4 Nov 2012 - 19:18

So wirklich tolle Schiffe konnte die Weißhaarige nicht entdecken. Aber sie waren sowieso nur Mittel zum Zweck. Solange sie nur genug Platz boten, war alles in Butter. Luna hatte sich ja oft genug ein Leben in ärmeren Verhältnissen gewünscht, als Piratin war das vermutlich Gang und gebe. Aber damit würde sie schon klar kommen, immerhin war sie nicht auf Reichtum versessen, so wie ihre Eltern. Was sie gerade wohl machten? Machten sie sich überhaupt Sorgen um ihre kleine Prinzessin? Schon bald würden sie eine Nachricht von der Weißhaarigen erhalten und diese Nachricht wäre sicher nur wenig erfreulich. Ein diabolisches Grinsen legte sich auf die Züge der zierlichen Dame. Hody und Moema waren wirklich ein sonderbares Pärchen. So ganz konnte sich Luna noch nicht damit anfreunden. Hoffentlich erzog ihn das Busenwunder mal ein wenig. Ob sich der Eucliffe dies jedoch gefallen lassen würde war fraglich. Immerhin hatte er genug Stolz in seiner Brust für eine ganze Flotte. Das plötzliche Umdrehen von ihrem Kindheitsfreund ließ die Langhaarige stutzen. Er tat nichts einfach nur so. Es lag etwas in der Luft. Was wäre man nur für eine noble Dame, wenn man nicht jeden Besuch wahrnahm? Und es war ganz eindeutig, dass sie hier nicht alleine waren. Na das konnte ja noch spaßig werden. Aber je mehr desto besser. Hody war wirklich noch immer nicht schlauer geworden. Ansonsten hätte er seine Attitude gegenüber seiner langjährigen Kindheitsfreundin schon lange abgelegt. Luna konnte es einfach nicht ausstehen von ihm 'Weib' genannt zu werden. Es juckte wirklich in ihrer Hand. Mit einem mörderischen Lächeln quittierte sie seinen Kommentar und verdrehte dazu noch die Augen, als er sich wieder zu den Schiffen wandte. Der Kapitän - gar keine Frage - übernahm die Führung zum Schiff. Noel setzte sich ebenfalls in Bewegung. Ihre Augen waren wachsam. Man wusste ja nie, wer einen hinterrücks ein Messer in den Rücken jagen wollte. Erst die Stimme von Moe ließ sie aufhorchen. Und noch bevor sie zu einer Antwort ansetzen konnte, war die Vollbusige schon voraus gelaufen und auch Noel tat es ihr gleich. Schließlich waren sie jetzt ein Team und als solches wollten sie auch das Schiff kapern. Es herrschte wirklich reges - oder eher mehr gechilltes - Treiben auf dem Schiff. Also wirklich viel Besatzung war nicht auszumachen. Aber lieber nicht den Teufel an die Wand malen. Die Vernarbte hörte dem Rotschopf aufmerksam zu. Vielleicht hat er sich auf dem Weg hierher verirrt? Ich werd mein Bestes geben., sprach die Weißhaarige, es war doch immens wichtig ein Schiff zu haben und da durften ihnen keine gröberen Fehler unterlaufen. Nur war die Frage: Wie konnte sie die Männer beschäftigen, bis sich Moe einen Plan zu Recht gelegt hatte? Immer blieb das Thema 'Lockvogel' an ihr hängen. Ein Ziehen an ihrer Kleidung ließ ihren Blick nach unten wandern. Moema hatte sich in ein Kapuzineräffchen verwandelt und missbrauchte die Weißhaarige als Kletterbaum um besser auf das Schiff gelangen zu können. Es waren 6 Mann an Bord, so viel konnte die junge Frau sehen. Auf das Schiff oder doch lieber auf hilfsbedürftiges Dummerchen machen? Der Schrei von Hody ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren und wie auf Kommando setzte sich die Besatzung in Gang. Somit wurde ihr die Entscheidung abgenommen und mit einem - mehr oder wohl eher weniger grazilen - Satz befand sich die Uniformträgerin auf dem Schiff. Vielleicht wäre es doch ganz gut gewesen ein Kampftraining zu besuchen. Aber da diese Primaten vorerst abgelenkt waren, konnte es wohl nicht so schwer werden diese Jungs zu erledigen. Und im anpirschen war sie schon immer gut gewesen. Leise und ihr Ziel nicht aus den Augen lassend war sie bei den ersten beiden Männern angekommen. Sie bevorzugte in dieser Situation eher die schmerzlose und vor allem geräuschlosere Variante und zückte ihre beiden Schwerter. Mit gekonnten Hieben waren die Halsschlagadern sehr schnell durchtrennt. Kurz aber blutig ging das Ganze von statten. Auf ihrer Liste ganz weit oben stand ein Bad. Wenn das ganze hier vorbei war.

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