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Writing Contest: April 2017

Takeuchi Sora
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BeitragThema: Writing Contest: April 2017   Fr 5 Feb 2016 - 2:51

•• Writing Contest: April 2017 ••

Es geht wieder los mit dem Writing Contest!

Diesmal jedoch in abgeänderter Form als man es in der Vergangenheit gewohnt ist.

Diesen Monat wird sich einiges um das Bestiarium drehen. Wer nicht weiß was es ist und bezwecken soll, darf sich gerne den entsprechenden Beitrag ansehen, oder auf eine Zusammenfassung zugreifen.
Das Bestiarium ist vor allen Dingen eines. Eine Enzyklopädie vieler Wesen und Bestien die nur in geringem Maße in der Welt des Strong World existieren. Manche versteckt auf Inseln und in kleinen Gruppe. Von anderen gibt es nur ein Exemplar, verhüllt durch Legenden und Mythen. Nicht zuletzt gibt es aber auch friedfertige, vergleichsweise bekannte Tiere, die man selbst in der Nähe größerer Städte antreffen kann.
Mit dem Bestiarium bieten sich Optionen. Für die, die nicht immer gegen Piraten, Verbrecher, Soldaten oder generell Menschen antreten wollen. Neugierige, Forscher, Tierliebhaber und Abenteurer die auf Unbekanntes abzielen dürften sich freuen !


Im Laufe des Monats geht es darum, neue Wesen für das Bestiarium zu erstellen. Und zwar für die Seltenheitsstufen I & II.
Zu beachten ist dabei, dass Wesen dieser Seltenheitsstufen vergleichsweise "häufig" in der freien Wildbahn auftauchen, solange man weiß, wo sie zu finden sind. Natürlich dürfen es auch Tiere sein die nur unter ganz bestimmten Wetterverhältnissen o.Ä. auftauchen und deswegen ihre Seltenheit erlangen.

Ihr dürft diesen Monat so viele Einsendungen tätigen wie ihr wollt - allerdings erhaltet ihr nur ein einziges Mal 10 EXP. Gleichzeitig erhöht sich natürlich mit jeder eurer Einsendungen die Möglichkeit, mit einem eurer Tiere zu gewinnen. Smile


Wichtig: Es darf nur mit einem Charakter teilgenommen werden!

Jeder Teilnehmer erhält einmalig 10 EXP !

Einsendeschluss ist der 28. April, um 23:59 Uhr.

Viel Spaß !

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He devours her pride, she controls his rage,
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A black fire, a white flood,
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Zuletzt von Takeuchi Sora am Mo 3 Apr 2017 - 14:20 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Takeuchi Sora
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BeitragThema: Re: Writing Contest: April 2017   Di 23 Feb 2016 - 21:51

Fünf Tage bleiben euch für die Teilnahme übrig!

Einsendungen gibt es zu diesem Zeitpunkt erst 3. Wenn wir also einen zweiten und dritten Platz anpeilen wollen, müssen sich eure Beiträge noch verdoppeln. (:

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Takeuchi Sora
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BeitragThema: Re: Writing Contest: April 2017   Fr 26 Feb 2016 - 19:51

Wir haben unterdessen 5 Einsendungen erhalten! Eine fehlt uns noch, um einen zweiten und dritten Platz für den Writing Contest diesen Monats freizuschalten! Smile

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Nero
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BeitragThema: Re: Writing Contest: April 2017   Mi 2 März 2016 - 15:20

Hallihallohallöle!

Dank mangelnder Alternativen habe ich heute erneut die Ehre die Gewinner bekannt zu geben. Bis zum Schluss waren alle drei Plätze eng beieinander, bis sich schließlich eine deutliche Rangfolge gebildet hat.

Der dritte Platz geht an Sagami - wenn ich mich nicht täusche, ist das seine erste Nominierung!

Auf Platz Zwei landet dieses Mal Sora, den ich hier länger nicht mehr gesehen habe.

Den ersten Platz belegt diesen Monat Nero - ich selbst habe das Thema etwas anders ausgelegt als der Rest.

Wegen Probleme mit den Posts im Forum kommen die Siegertexte beginnend mit Platz 3 in eigenen Posts. Glückwunsch an Sagami und Sora!
LG

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Nero
[Pirat] Supernovae

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BeitragThema: Re: Writing Contest: April 2017   Mi 2 März 2016 - 15:21

Nyakime, Neue Welt, Anno Mare 1465:

Aufgeregt lief der gepanzerte Fischmensch in einem prunkvollen Zimmer seines neuen Palastes auf und ab, nervös zupfte er sich seinen weißen Seiden-Anzug zusammen und schaute immer wieder aus dem Fenster, hinaus auf die gelbbraune Savannenlandschaft die vor ihm lag. Endlich ist es so weit gekommen, endlich war es ihm gelungen sich zum Kaiser aufzuschwingen und sollte er der Herrscher über dieses ärmliche Stück Land in der Neuen Welt übernehmen. Er stammte nur aus einer Familie von Schwertschmieden und nun sollte er auf einer Augenhöhe mit den Monarchen der alten Welt stehen. Auf dieser heißen Sommer Insel herrschte eine mehr als nur wallende Sonne und so war es dem Koloss in seiner Rüstung schon fast zu warm, wären diese noblen Hallen wohl nicht so gut klimatisiert wäre es wahrscheinlich nicht auszuhalten. Nach einiger Zeit trat schließlich ein dunkelhäutiger Mann in Paradeuniform ein, an seinem teuren, grünen Kleidungsstück funkelte das Brokat, seinen hohen Husaren-Hut, hatte er aus Etikette abgenommen und hielt ihn in den Händen, auch ihm waren die Schweißperlen im Gesicht zu erkennen, die langsam seine kahle schwarze Stirn hinab liefen. „Mein Kaiser“, sprach er ehrfürchtig, mit einem kleinen Anflug von Unsicherheit, "Ihre Kutsche steht bereit!“ Sagami antwortete nicht und nickte seinem Untergebenen nur zu, rasch verließ er den goldgeschmückten Raum und hastete durch das gewaltige Eingangstor hinaus. In der ebenso prachtvollen Halle dahinter, warteten einige einheimische Diener in klassischen roten Diener-Kostümen, schnell legten sie Hand an, polierten ihm die Stiefel, richteten seinen Kragen, verpassten ihrem neuen Herrscher den letzten Feinschliff für die Bevorstehende Zeremonie. Direkt in einem fließenden Übergang schwangen die großen rotholzigen Flügeltüren des Saales auf, Sagami trat heraus in die hellscheinende Sonne. Jubel brandete ihm entgegen, vor ihm erstreckte sich ein weiter mit Serpentin und Marmor gepflasterter Platz, an dem zahlreiche Polizisten in weinroten Uniformen versuchten die Masse an dunkelhäutigen Schaulustigen zurückzuhalten, diese drängelten sich um den mit der Parade gefüllten Platz vor dem Palast um einen Blick auf ihren edlen Kaiser zu werfen, der dort stolz Richtung Kutsche schritt. Zügig aber elegant stieg der massive Thronanwärter in das schwarz-goldene Gefährt. Die mit Gold geschmückte Kutsche war extrem prunkvoll, wohl wertvoller als alles was das arme Fußvolk um sie herum besaß. Zum Schutz vor der Hitze hatte man eine offene Kutsche mit einem kleinen Brokatsonnensengel gewählt, welches dem einsam in der Loge sitzenden Kaiser Schatten bot.

Dann setzte sich die Parade schließlich in Bewegung, vor und hinter der Kutsche ritten jeweils zwei Regimenter Husaren, die edlen grünen Uniformen wurden extra für diesen Zweck gefertigt und auch die weißen Pferde wurden fast vollkommen von anderen Inseln importiert um eine vollkommene Pracht zu gewährleisten. Die deutlich militärisch angehauchte Parade wurde begleitet von einem beeindruckenden Orchester, in welchem dutzende, vielleicht sogar hunderte der schwarzen Einheimischen in rote Uniformen gehüllt wurden und nun mit ihren Trompeten und Trommeln ein Marschlied anstimmten. Das all dieses fremdartige Design nicht zu dem sonst eher nativen Ambiente dieser Insel passte wurde jedem Betrachter von Außerhalb sofort klar, nur die Einheimischen sahen in diesem fremden Prunk, ein Zeichen des Prestiges, den Anbruch einer neuen Ära, eingeläutet vom ihrem neuen Herren Sagami. So zog die Parade die große Allee hinauf, von Palmen und Affenbrotbäumen gesäumt, wies die Straße, deren viele Schäden nur für diese Zeremonie kurzfristig geflickt wurden, die Metropole in der sie sich befanden, als eher ärmliches Stück Land auf. Dies war die zentrale Stadt der Insel und sie wirkte geprägt von Landwirtschaft und Zerfall, es wurde deutlich das sie schon bessere Zeiten gesehen hatte.

Doch Sagami war dies alles egal für den heutigen Tag, dies war nicht nur der Tag seiner Krönung, sondern auch ein großer Tag für diese Insel, am heutigen Tag würde sie einen neuen Herrn bekommen. Stolz und ohne groß auf seine Untertanen zu achten, saß er in seiner Kutsche die sich langsam die Straße hinaufschob. Nach einigen Minuten erreichten sie schließlich die Kathedrale der Insel, sie lag im Zentrum der Stadt und war ein gewaltiger Sakralbau aus weißem Holz, mit großen bunten Fenstern und zur Feier des Anlasses, mit zahlreichen Girlanden geschmückt. Auch hier hielt die Polizei das freudige Volk zurück, wischte sich dabei immer wieder den Schweiß von der dunklen Haut, bei solch guten Wetter zu arbeiten, hatte also nicht nur Vorteile. Nur eine ausgewählte Anzahl an Gästen wurde in die Kirche hineingelassen, auf deren Spitze ein großes Kreuz aus purem Silber, wie der Polarstern über der Stadt glänzte. Dieses war erst wenige Tage zuvor vom neuem Herrscher Sagami gestiftet worden. Feierlicht hielt die Prozedur Einzug in das Gebäude. Viele reiche Bürger und hohe Würdenträger waren mit ihren Familien vor Ort, schlichte Kleider und schwarze Anzüge waren der vorherrschende Dresscode. Die Farbe Weiß hatte man dem Kaiser vorbehalten. Über den ausgerollten roten Teppich, trat er hinüber zum großen Altar samt Taufbecken. Die Kirche war von innen so schlicht wie von außen, war jedoch für die Krönung mit zahlreichen Goldschmuck und edlen Möbeln aufgerüstet wurden. Der dunkelhäutige Bischof, wartete dort schon auf den Mann in Rüstung, der kleine, leicht gebückte Mann in gold-purpurnen Gewand, war sicher ähnlich prachtvoll wie Sagami, jedoch noch lange nicht so stolz wie der Gepanzerte mit seinem erhobenen Haupt. Hier vorm Altar musste er schließlich niederknien während der Priester seinen Segen erteilte und ihn mit Weihwasser bespritzte. Es folgte ein kurzer Applaus, dann musste der Kaiser die Kathedrale schon wieder verlassen. Sie hatten einen strengen Zeitplan, das nächste Ziel war der Krönungs-Palais, eine alte Militär-Festung die extra zu diesem Zweck umgebaut wurden war.

Zurück in der Kutsche, setzte die Parade also ihren Weg fort, Sagami hatte die Festung nicht ohne Grund als Ort für die Krönung ausgesucht, denn die drei Ziele, welche auf der Route des Krönungs-Umzuges lagen, waren in einem perfekten Dreieck durch drei Alleen verbunden, ein wichtiger logistischer Punkt. Der Marsch über die Straße war anstrengend, vor allem die nicht an dieses Klima gewöhnten Pferde wurden immer schlaffer und ihr Fell überzog sich mit einer klebrigen Schweißschicht, selbst die vielen Bäume der Allee boten kaum Schatten für die Reitenden in ihren dicken Uniformen und großen Hüten. Nach fast einer halben Stunde erreichten sie ihr Ziel, die traditionelle Lehm- und Sandsteinfestung lag am äußersten Stadtrand, direkt am Übergang zu der dahinterliegenden Savanne, in welcher in der Ferne Elefanten und Giraffen am Grasen waren. Ein idyllischer Anblick, der die Menschen von dem ärmlichen Stadtbild hinter ihnen. Erneut hielt der Kaiser auf einem roten Teppich Einzug in das massive Gebäude, deren dicken Wände die Hitze gut abhielten. Im Inneren hatte man einen gewaltigen Saal mit hunderten Stühlen geschaffen und einen schier endlos langen roten Teppich der hinauf zum Podium mit dem Thron führte. Der Thron war das goldene Abbild eines gewaltigen grausamen Adlers, der mit strengen Blick über die hereinströmenden Gäste wachte. Diese nutzten Seiteneingänge, während das Haupttor mit dem roten Teppich dem Kaiser und seiner Paradegarde zustand. Still und ehrfürchtig wartete das gewaltige Publikum innerhalb des geschmückten Saales ab, wie der Kaiser seinen Weg zum Thron beschritt. Dort setzte er sich schließlich nieder und der Fischmensch Sagami schaute stolz und erhaben in die Reihen, innerlich fraß sich einiges an Nervosität in ihm herum, doch nach außen zeigte er nichts. Anschließend betraten der Priester und der Kanzler der Insel das Podest und verneigten sich vor ihrem Kaiser. Beim Kanzler handelte es sich um einen hochgewachsenen schwarzen, mit Spitzbart und Brille, der einen teuren schwarzen Anzug am Leibe trug. Nun stand Sagami auf und fiel wie ein Ritter auf die Knie, dabei nur das eine Knie auf dem Boden das andere hingestellt und angewinkelt, den Kopf dabei gesenkt. Während der Kanzler eine kurze feierliche Ansprache hielt in dem er Kaiser Sagami als noblen Herrscher beschrieb und an das Vertrauen des Volkes appelierte, holte der Bischof das große Samtkissen mit der Krone herbei. Ein aus feinstem Gold geschmiedete Krone, ausgeschmückt mit rotem Samt und zahlreichen Smaragden, Saphiren und Rubinen. Nachdem der Kanzler seine Anrede beendet hatte und zur Seite trat, folgte nur ein kurzer Applaus, dann herrschte tödliche Stille, gespannt starten alle auf den knienden Fischmenschen, welchem der Priester nun seine Krone aufsetzte, von hinten legten ihm zwei seiner Husaren einen roten Brokat-Mantel mit Nerzkranz an, in den roten Stoff eingewebt waren die Abbilder on goldenen Bienen, welche als Zeichen der Unsterblichkeit galten. Dann erhob sich der neue Herrscher, schaute ernst mit seinem neuen Kopfschmuck in die Masse an Menschen und sofort stürmte ein massiver Applaus aus, welcher alles andere übertönte. Die Menschen hatten sich Jahre lang nach einem starken Anführer gesehnt, nun bekamen sie endlich einen. Weitere Husaren eilten herbei und reichten Sagami einen vergoldeten Säbel, das er als Zeichen seiner Macht anlegte, sowie einen Reichsapfel aus Gold und Elfenbein in die andere Hand, als letztes wurde seine Throninsignien durch einen goldenen Stab ergänzt, diese idealisierte Version des Feldherrenstabes, sollte seine militärische Genialität und seine Rolle als Herr über alle Soldaten der Insel darstellen. Stolz hielt er seine Insignien hervor und immer wieder brandete Applaus auf. Doch aus dies konnte nicht ewig dauern, der nächste Termin stand an und nach etwas weniger als einer halben Stunde, wurde der Kaiser, nun in vollem Besitz seiner Kronjuwelen zurück zur Kutsche geleitet wo sie ihren Weg fortsetzten.

Nun ging es wieder zurück zum Palast in dem sie gestartet waren, dort würde der Kaiser eine erste offizielle Rede in seinem Amt halten und anschließenden die örtlichen Geschäfte übernehmen. Zum Glück aller war der Weg von Krönungs-Palais zum Staatspalast nicht allzu weit und so war dieser Weg durch die Hitze noch gut zu ertragen, inzwischen wurde es auch langsam Nachmittag und es kühlte sich langsam ab. Schließlich erreichten sie den prachtvollen, modernen Palast, mit seiner säulenhaften, mit zahlreichen Fresken verzierten Fassade, hier hatte die Zeremonie beginnen und hier sollte sie nun auch enden. Mittlerweile hatten die Diener vor dem Haupttor auch ein kleines Podest aufgebaut, herrlich geschmückt mit Flaggen und Gold, von welchem Sagami seine Rede halten sollt. Aufrecht und nun auch sehr selbstsicher, trat er hinauf und blickte auf die Masse an Zuschauern, sicher tausend hatten sich versammelt und eine schwarze Flut erstreckte sich vor dem gekrönten Fischmenschen auf dem großen Platz. Als er seinen Platz erreicht hatte wurde alles still:

„Geliebte Menschen von Nyakime. Ich weiß ich bin kein gebürtiger Sohn dieser Insel, doch ich bin ein Teil von euch. In den letzten Tagen haben wir zusammengehalten und viel erreicht. Ich bedanke mich für euer Vertrauen, denn was wäre ein Herrscher ohne sein Volk? Ist nicht jeder Monarch nicht nur so stark wie die Menschen die ihm tragen? Ich mag vielleicht ein großer Krieger sein, doch ohne euch wäre ich nichts. Egal welche großen Feldzüge ich führe, habe ich nicht wenigstens einen Koch dabei? Wenn ich große Monumente errichte, errichte ich sie alleine? Wer verteidigt mein Leben? Sind es nicht die Soldaten eures tapferen Volkes? Wir gehören also zusammen, ich diene euch und ihr stützt mich.
Aber ich möchte nicht schönreden! Aktuell erleidet unsere schöne Insel, eine Zeit des Hungers, eine Zeit der Angst. Viele Menschen hungern und die Natur erobert immer mehr von unserem Land zurück. Dem werde ich ein Ende setzen! Ich werde alle Schulen wiedereröffnen, neue Krankenhäusern bauen, die Bettler aufsammeln und ihnen Brot dafür geben das sie unsere heruntergekommenen Straßen instandhalten. Das Land wird wieder den Bauern gehören, die darauf in Angesicht ihres Schweißes uns mit ihren köstlichen Feldfrüchten versorgen können. Unsere tapferen Soldaten werde ich so einsetzen, dass sie die Piraten die uns bedrohen zur Hölle jagen werden! Ja geliebte Menschen von Nyakime! Dies ist meine Vision und gemeinsam können wir es erreichen! Gemeinsam werden wir diese Insel erneut großmachen!“


Zum Abschluss hielt er noch einmal seinen Reichsapfel vor die Menge, während tosender Applaus ausbrach, tausende Menschen jubelten dem Kaiser zu. Dieser drehte sich nun um und verschwand im inneren seines Palastes.

Die Ära Sagami hatte begonnen!

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Nero
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BeitragThema: Re: Writing Contest: April 2017   Mi 2 März 2016 - 15:21

"Sind alle Vorbereitungen getroffen?"

"Natürlich. Du fragst bereits zum vierten Mal."

"Lass uns ein letztes Mal alles durchgehen."

"Ich bin mir langsam nicht mehr so sicher, warum ich mich dazu bereit erklärte, auf einen derart wankelmütigen, kleinen König aufzupassen~"


Königreich Lvneel. Überrannt von einer Unzahl grauer, achtbeiniger Tyrannen. Wochen hatten örtliche Blätter davon berichtet, doch erst nachdem sich die Nachrichten mittels aufwändiger Zeitungsberichte auch auf die anderen Meere der Welt verbreitet hatten, zeigte die Marine längst vermisste Einsatzbereitschaft.
Von einer zu erwartenden Einsatztruppe fehlte allerdings jede Spur. Alles was aufgewendet wurde, waren exakt drei Personen, die sich mehr oder minder freiwillig meldeten, um ein weiteres Abenteuer bestreiten zu dürfen. Beziehungsweise Gerüchten auf die Spur zu gehen, welche gemeinhin auf taube Ohren stießen. Was den Aufschrei eines gesamten Königreichs, einem Verbündeten der Marine und allmächtigen Weltregierung so untergehen lassen konnte, entzog sich jeglichen Verständnisses. Was die Soldaten des East Blue zu Gesicht bekommen würden, nachdem sie erfolgreich den Rivers Mountain und die Grenzen des Heimatgewässers hinter sich ließen, warf die Frage ungleich schwerer zum wiederholten Mal auf.


"Sämtliche Bewohner haben Notiz erhalten, richtig?"

"Aber natürlich. Du hast die Einladungen selbst geschrieben und Tage damit verbracht, dich über die Menge zu beklagen."

"Haben wir ausreichend Verpflegung? Nicht dass uns auf halbem Weg die Mittel ausgehen und die wichtigsten Gäste mit leeren Tellern empfangen werden."

"Das .. kann ich nur bedingt einschätzen. Vor einigen Stunden hieß es, alle Bauern, Fischer, Bäcker und die talentiertesten Köche der Insel haben grünes Licht gegeben."

"Und was hat sich zwischenzeitlich daran geändert? Wir haben sämtliche Nager, Insekten und Spinnen vertrieben, die sich über unsere Vorräte hätten hermachen können!"

"Vergisst du so schnell den größten, zugleich aber auch niedlichsten Vielfraß des Königreichs~ ?"

"Jemand hat Mir-chan in die Speisekammer gelassen?!"


Ungläubig wischte sich der werdende König mit der flachen Hand durch sein Gesicht. Höchstwahrscheinlich tat er gut daran, nicht länger über einen derartigen fauxpas nachzudenken. Ein ohnmächtiges Seufzen drang aus seiner Kehle, während die bernsteinfarbenen Augen für einen Moment der Schwäche müde hinab sahen. Nicht auf den weit ausgerollten, karmesinroten Teppich, welcher wie ein symbolischer roter Faden durch die pompöse - zugleich ekelerregend nach Reichtum stinkende - Eingangshalle schlängelte. Sondern auf den eigenen Schoß, welcher wie zu beinahe jeder freien Sekunde jedes erdenklichen Tages vereinnahmt wurde. In gewisser Hinsicht hatte man nämlich bereits gelogen; nicht drei, sondern vier stolze Krieger hatte man entsendet, um dem Terror der Lvneel in seinen Klauen gefangen hielt wie einen am Haken zappelnden Fisch. "Wie könnte ich Tama-chan nur vergessen, hm?" Die Worte des Schwarzhaarigen entweder gekonnt ignorierend, oder von seligem Schlaf ergriffen, rümpfte angesprochene Fähe lediglich ihr kleines Stupsnäschen und ließ es sich gut gehen. Wann immer das zukünftige Wappentier des aufstrebenden Königreichs es wünschte, wurde sie liebkost, gefüttert, gestreichelt, gekrault - oder nach Möglichkeit sogar alles zugleich. War man mutig, so konnte man beinahe behaupten, dem armen, schwer verletzten Rotfuchs, der vor gut und gerne drei Jahren in den Wäldern Loguetowns von einem Soldaten aufgegriffen und gepflegt worden war, ging es nun besser als den Reichsten der Reichen ihrer Welt.
Nicht dass sie es anders verdiente, hätte sie, bei menschlicher Sprachfähigkeit, voller Stolz zurückgeben.

Darüber hinaus durfte die Anwesenheit des winzig kleinen Fellknäuels nicht unterschätzt werden. Ihr natürlicher Instinkt, ob nun hinsichtlich nahender Gefahren, oder sich im Wittern fremder Gerüche wiederspiegelnd, trug einen erheblichen Anteil bei. Niemand sonst hatte das primäre Versteck effizienter aufspüren können als sie. Vermutlich wären sie zu dritt, gemeinsam mit den heillos überforderten Soldaten des Königreichs, noch Wochen durch die sich stetig verändernden Wälder geirrt. Wäre da nicht Tamamo gewesen, die ihnen allen dank ihrer herausragenden Sinne exakt benennen konnte, wo sich die Geißel des gequälten Königreichs in den Schatten verkroch. Und im wahrsten Sinne des Wortes unentdeckt die Fäden im Hintergrund zog.
Was sie nämlich in den finstersten Höhlen der Insel erwartete, war nicht bloß eine geraume Anzahl widerwärtiger Krabbler. Nichts was mit einem simplen Buschfeuer ausgemerzt oder gänzlich vertrieben hätte werden können. Ein schales Lächeln bildete sich auf den Lippen des jungen Königs, zeigte die blitzend weissen Zähne und einen Hauch von beruhigter Zufriedenheit. Zufriedenheit die weniger seinem gegenwärtigen Befinden geschuldet war, sondern dem alle Sorgen verdrängenden Bewusstsein, nahezu alle Menschen sicher und in seiner Nähe zu wissen, die ihm ans Herz gewachsen waren. Manche mehr als andere.



"Träumt der König etwa? So kurz vor der feierlichen Zeremonie?"

"Sicher nicht! Ich habe mich nur auf .. Tama-chan konzentriert, das ist alles!"

..

"Wir sind uns also ungewiss, ob unsere Vorräte reichen? Haben wir wenigstens genügend Äpfel?"

"Selbstverständlich. Und sogar noch mehr als das, mein König~"

Sich neckisch auf die Armlehne des Throns setzend, schwang Kajiko ihre Beine über das Knie des jungen Mannes, legte nonchalant einen Arm über seine Schulter und hielt ihm nicht nur einen Teller frisch von ihr zurecht geschnittener Äpfel entgegen, sondern präsentierte ihm in seinen Augenwinkeln einen verführerischen Ausblick auf ihren Busen.

"Ich habe nach Äpfeln gefragt, Kajiko-san. Hätte ich nach Melonen gefragt, hätte ich mich direkt an dich gewendet."

"Oh~ ? Nicht dass die Königin davon erfährt, mein König~"

Vollkommen unpassend, der Situation jedoch herrlich dienend, fuhren die zierlichen Finger der ehemaligen Offizierin wild durch das ohnehin in alle Richtungen stehende, rabenschwarze Haar des künftigen Königs. Man konnte ihrem Lächeln und den vor Schalk aufblitzenden Augen bestens ansehen, wie viel Freude sie daran empfand, den nun mächtigsten Mann der gesamten Insel in ihre Spielchen einzubinden. Ihn und ihre Königin. Außerdem waren sie herrlich putzig, überfordert wie sie mit der Situation waren.


Ganz zum Verdruss und Trauer der Bürger überlebte die Königsfamilie den letzten Angriff feindlich gesinnter und von Mutter Natur mit potenten Toxinen ausgestatteten Spinnen nicht. Innerhalb von Stunden brach die gesamte Führungsspitze der Insel zusammen; vor wenigen Jahren bereits durch die tückischen Angriffe einer nicht länger Existenten Piratenbande, nun durch übles Mitspielen einer Jahrhunderte alten Kreatur. Aus bloßem rechtlichen Prozedere, welches innerhalb von Stunden abgehandelt und die rechtmäßigen Machthaber erneut das glitzernde Szepter in Händen hielten, wurde nun ein Umschwung der Generationen. Lvneel kannte keine anderen Herrscher als diejenige Familie, welche sie voller Stolz, Mitgefühl, harter Arbeit und emotionalem Investment bereits seit Jahrzehnten und Jahrzehnten gestützt hatten.
Über Nacht hingegen standen sie ohne politischen Kopf da. Schutzlos, selbst wenn es mehr einem inneren Empfinden entsprach, anstelle eines unumstößlichen Faktes. Um eben jene Sicherheit zurück in Hände und Herzen der Männer und Frauen zu legen, überlegte man sich - nicht frei von Bedenken - einen temporären König zu ernennen. Nicht wahllos, nicht ohne eingeschränkte Macht. Doch jemand der sich durch regelrecht heldenhaften Einsatz verdient gemacht hatte. Entscheidungen die zwar nicht länger als wenige Monate anhalten sollten, jedoch für gigantische Furore sorgten. Als Vertreter der Marine auf einen Thron gesetzt zu werden, obwohl einem jungen Burschen wie ihm kaum die nötige Erfahrung geschenkt worden war, eine eigene Division als Soldat zu leiten .. niemand konnte guten Gewissens behaupten, damit den Ambitionen des Takeuchi zu entsprechen. Lediglich einen Nutzen konnte er binnen weniger Sekunden ausmachen: nämlich möglichst Zeitnah den Kuonji breit grinsend und mit vor Erhabenheit geschwollener Brust entgegen zu treten.


"Ausgerechnet ich."

"Keine Sorge, mein König. Ihr seid nicht allein. Ihr habt Mir-chan, Tama-chan und mich"

Beinahe als spräche sie zu einem kleinen Kind begann Kajiko zu lächeln. Beide Hände an ihre Taille gelegt blieb sie einen Moment stehen, entschloss sich jedoch kurzerhand dazu, die Stimmung ein wenig zu heben. Ebenso geschwind wie zuvor huschte sie also auf die braun gesäumte Armlehne des Throns, umfasste den irritiert dreinschauenden Kopf des Königs und lehnte ihn, nicht ohne gewissen Eigennutz und von ihr ausgehenden Druck an ihre Brust.

"Kannst du sie nicht hören? Wenn ich schätzen müsste, befinden sich bereits mehrere hundert Personen auf dem Vorplatz des Schlosses. Und er werden minütlich mehr. Sie wünschen sich zu sehen, wer ihnen zu alter Kraft verhelfen möchte."

Ungewohnt ernsthaft in ihren Worten, obgleich ihre Gesten eine vollkommen andere Sprache sprachen, sah Kajiko warm lächelnd auf den Jungen herab. Zuerst schien er - von ihrer Seite nicht unbeabsichtigt - lediglich Augen für sie zu haben, dann jedoch auch Verständnis für die Worte, welche sie ihm vertrauensvoll entgegen flüsterte.

"Also: Kopf hoch. Du wirst ein guter König sein. Und wer weiß, vielleicht gefällt es dir nach ein paar Wochen sogar."

"Gut möglich .. ja, sehr gut möglich sogar."

Leise grummelnd atmete Sora aus. Von seinem inneren Zwiespalt konnte kein noch so scharfes Auge die geringsten Anzeichen erkennen.


Freude am Regententum würde der Takeuchi sicher nicht empfinden. Doch gab es andere Absichten die er verfolgte. Noch immer erklärte sich ihm nicht, wie Menschen derart .. dumm sein konnten. Ohne auch nur die geringsten Fragen zu stellen, folgten sie einer Flagge nach der anderen. Geblendet von zahllosen Versprechen, die man stellvertretend für ihn, den König, gemacht hatte, jubelten sie laut genug als dass man sie bereits hunderte Meter singen und lachen hören konnte. Sogar die herzergreifende Trauer über den Verlust ihres Königs, seiner Frau und ihren gemeinsamen Nachfolgern hatten sie binnen weniger Nächte und dank einem Übermaß an Alkohol erfolgreich beiseite schieben können. Sora wusste - ihm würde es nicht anders ergehen. Niemandem. Versprach man ihnen Sicherheit, bot man ihnen Wohlstand, eine gewisse Zukunft und betäubte man sie mit wissenden Reden, würde ein Volk wie dieses jedem beliebigen Herrscher ewige Treue und Loyalität schwören. Ob sich hinter der liebevollen Fassade des gerechten Herrschers nun der Teufel, oder Gott höchstselbst versteckte. Soldat der Marine, Agent der Weltregierung, Söldner, Kopfgeldjäger oder Pirat.

Worum es ihnen ging? Stets sie selbst. Ein anderes Schicksal, Gerechtigkeit oder Moral. Davon verstanden sie genau so viel wie überfressene Schweine. Nichts.

Fanfaren und Trompeten hallten lautstark vom Vorplatz durch die Straßen und die steinernen Hallen des Schlosses. Trommeln imitierten elitäre Schritte, das Grollen des Himmels und Pauken schlugen nieder wie grelle Lichtblitze. Es wurde Zeit.
Tief durchatmend langte der Schwarzhaarige achtlos nach einer luxuriösen Krone; geschmiedet aus etwas was wie Gold wirkte, gleichzeitig aber auch wertlos wie eine Legierung sein konnte. Brillierende Steine waren an den Zacken angebracht und entzückten bei morgendlichen Sonnenstrahlen mit einem funkelnden Kaleidoskop der Farben. Man reichte dem jungen Mann einen mehrere Kilogramm schweren, für seine geringe Körpergröße übertriebenen Überwurf. Von edelstem Stoff, rot wie frische Äpfel, von einem Saum umgeben der dem Fell eines Schneehasen bedenklich ähnelte. "Wo ist Mir-chan? Ohne sie--", beabsichtigte er nicht, sich "seinem" Volk zu zeigen. Gewissenhaft schüttelte Kajiko ihr Haupt, deutete sacht auf eine der bereits hinter ihm liegenden Türen - noch gänzlich irritiert, vermutlich auch unzufrieden mit dem Umstand, man habe sie unerwartet beim Schlemmen unterbrochen, tänzelte die Miko federleichten Schrittes auf ihn zu. Ein langsamer Kuss, mehr als Absicherung gedacht als alles andere, leitete die letzten Meter ein.

Erneut atmete der Bursche durch. Erinnerungen seiner Kindheit flackerten vor seinem inneren Auge auf; Erkenntnisse seiner Jugend pochten lautstark in seinem Hinterkopf und überwanden selbst das musikalische Trommelfeuer mit welchem man das Königspaar drängend erwartete. Sie würden einen Herrscher bekommen. Ganz wie sie wollten.
Voller Enthusiasmus, aber auch royalem Hochmut winkte Sora der kunterbunten und zeitgleich so grauen Masse entgegen. Tosender Jubel schwappte ihm wie die Wellen des ungestümen Meeres entgegen. Erwartungsvoll lächelte er den vordersten Reihen entgegen, den winzigen Menschlein, wie sie vom hoch gelegenen, steinernen Balkon für ihn wirkten. Sie wollten einen Herrscher? Den würden sie bekommen.
Breit grinsend wurden Umhang und Krone umfasst. Mit einem knappen Schritt auf den kalten Stein vor ihm wagte der Takeuchi einen weiteren Blick über den Ozean verschwimmender Farben und Gesichter. Achtlos sank der millionenschwere Stoff von seinen Schultern, fiel, ebenso wie goldene Kopfbedeckung, auf das Volk herunter. Wie um bedeutungslosen, wertlosen Müll sollten sich andere darum schlagen.

"Zeit, ein Königreich der Hirnlosen in den Ruin zu treiben."

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BeitragThema: Re: Writing Contest: April 2017   Mi 2 März 2016 - 15:24


I Just Can't Wait To Be King

Schon seit den ersten Tagen der Menschheitsgeschichte begann diese sich zu teilen: In diejenigen Menschen, die herrschten, und diejenigen Menschen, die beherrscht wurden. Dies war die natürliche Ordnung, die die Völker niemals wirklich abgelegt hatten. Selbst in der eigens erschaffenen Demokratie gab es immer noch Menschen, die mehr Macht besaßen als andere.
Doch unter all diesen Menschen, ob nun vom Volke erwählt oder nicht, gab es nur wenige, die wirklich dazu bestimmt waren zu herrschen. Diesen Personen lag es im Blut, in den eigenen Genen, denn nur sie besaßen die Anlagen, die dafür nötig waren.

Blut und Schweiß klebten an Neros Körper. Kopf, Arme, Beine, sie fühlten sich schwer an, aber nicht hauptsächlich deswegen, weil die eigenen Körperflüssigkeiten an ihnen klebten, sondern weil Nero seit einigen Tagen nur kämpfte und floh. Die wenigen Stunden der Ruhe ließen sich an beiden Händen abzählen, aber seine Verfolger hatten es ihm nie lange gegönnt, dass er die Augen schloss.
Erst, wenn du deine eigenen Talente wirklich beherrscht, wirst du siegreich sein und diese Tage überleben, Nero. Dann wird dein Training wahrlich beginnen, schossen dem Schwarzhaarigen immer wieder die Worte seines Großvaters durch den Kopf. Hier, auf einer menschenleeren, wilden Insel, wurde Nero bereits seit Tagen von den aggressiven und gefährlichen Monstern - ja, Nero bezweifelte, dass dies noch Tiere waren - verfolgt. Nicht ihre individuelle Stärke, sondern die Anzahl und Regenerationsfähigkeiten dieser Tiere machte Nero zu schaffen. Selbst wenn er eines dieser Wesen besiegen konnte, folgte es ihm wenig später doch wieder. Und das bedeutete: Nero benötigte eine dauerhafte Lösung mit diesen Monstern fertig zu werden. Und er wusste genau, welche Lösung das war - und er wusste genau, dass es die einzige Lösung war. Dennoch: Allein das Wissen darüber reichte nicht aus, um dies letztlich auch anzuwenden. Immer wieder erinnerte er sich zurück an diesen Moment auf dem Dach der Marinebasis, der jedoch alles andere als klar in seinen Gedanken zurückgeblieben war. Es war nichts, was er einfach auf Knopfdruck abrufen konnte - noch nichts. Immer wieder war diese seltsame Kraft in den letzten Tagen hervorgetreten, wenn Nero wirklich an seine physischen und psychischen Grenzen gelangt war, doch es reichte nicht aus, um diesen Monstern wirklich ernsthaft gefährlich zu werden oder sie dauerhaft zu zähmen.
"Mit jedem Mal jedoch... komme ich ein Stück näher.", knurrte Nero zu sich selbst, um seine eigene Motivation hoch zu halten. Mit dem Auflösen seiner Crew hatte er für diese sechs Monate des Trainings das Wort 'Aufgeben' völlig aus seinem Wortschatz und Handlungsspielraum entfernt. Es war für Nero keine Floskel mehr wie vielleicht in anderen Situationen und bei anderen Menschen: Nero konnte nicht mehr aufgeben.
Was unterscheidet mich von den anderen Menschen?, überlegte Nero immer wieder.
Was qualifiziert mich - und mich allein - der Kapitän zu sein?, hinterfragte er seine eigene Persönlichkeit.
"Was ist der unumstrittene Beweis dafür, dass ich ein Reign bin? Dass ich Nero Reign bin?", fragte er nun laut die sich nähernden Tier-Monster, die nur wie Schatten auf ihn wirkten. Die Schatten setzten zum Sprung an, um Nero abermals zu jagen und schließlich zu erlegen. Sein Körper war nur noch ein Wrack, als er seine Waffen, die Tonfa, erhob, aber sein Geist, sein Wille, waren so scharf wie das schärfste Welt dieser Weltmeere.
"Meine Tonfa? Sicherlich nicht.", meinte Nero mit einem halben Lachen.
"Meine Kraft? Meine Geschwindigkeit?", fragte er, als seine Tonfa ihm als Folge eines Angriffes aus den Händen glitten und Nero nichts anderes übrig blieb als auszuweichen.
Halbwegs sicher landete Nero auf beiden Beinen mitten in den Reihen der Tiere, die ihn gierig an sahen.
"Es ist die Fähigkeit zu herrschen.", antwortete Nero mit einem breiten Grinsen. Ein enormer Druck ging von ihm aus - ein Druck, den Nero aussandte, um seine Feinde in die Knie zu zwingen, selbst wenn es nur einfach denkende Tiere waren, die seinem Befehl zu gehorchen hatten.
Mit jeder Sekunde, die sich seine Aura ausbreitete, zwang es ein weiteres der Monster zu Boden, bis diese nicht mehr waren als zahme Haustiere, die jedem Befehl ihres Königs Folge leisten würden.

"Es ist der Moment deiner Krönung, Nero - der Moment, wenn du wahrlich zum Herrscher, zum Anführer wirst. Das ist der Moment, wenn du das Haoushoku beherrschst, das Haki der Könige und Tyrannen."


Würfelwurf verkackt, sauber... Ugly

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Nero - Absolute Demon /// All Out Battle!



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BeitragThema: Re: Writing Contest: April 2017   Mi 2 März 2016 - 15:24

'Nero' hat folgende Handlung ausgeführt: Würfel


#1 '[WC] Platz 3' :


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#2 '[WC] Platz 2' :


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#3 '[WC] Platz 1' :
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BeitragThema: Re: Writing Contest: April 2017   

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