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Die Straßen

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Gamemaster
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BeitragThema: Die Straßen   Sa 10 Dez 2016 - 16:58


•• Straßen ••


Die weihnachtliche Straßen haben eine weiße Decke bekommen vom Schnee. In der Nacht leuchten überall bunte Lichter die von der Nachbarschaft aufgehangen wurde. Der Mond lässt den weißen Schnee schimmern und viele Pärchen gehen Abends noch zusammen spazieren. Gestreut wird auf den Straßen jedoch nicht, man sollte sich vor Glatteis also gut in acht nehmen.
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Trixie
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BeitragThema: Re: Die Straßen   So 11 Dez 2016 - 2:41

[Trixie Eventeinstieg]

Trixie tappste amüsiert durch die Straßen von.. keine Ahnung wie das Dorf hieß, das hatte sie noch nicht aufgeschnappt. Aber es war ganz schick hier. Allein das Klima gefiel der Eisfüchsin sehr gut. Eine Winterinsel, genau nach Trixies Geschmack. Nicht zu warm, aber dank ihres puschig-flauschigen Fells auch kein Stück zu kalt. Immerhin wusste die Füchsin wie die Insel hieß, auf der sie sich befand, nämlich 'Weihnachtsinsel', auch wenn Trixie keinen Schimmer hatte warum die Insel so hieß, beziehungsweise was eine 'Weihnacht' sein sollte. Aber das würde das quirrlige, blaue Fellknäuel schon über kurz oder lang herausfinden.
Zumindest schienen die Menschen hier auf der Insel insgesamt schon mal sehr gut drauf zu sein. Überall waren die Häuser bunt geschmückt mit Girlanden, Tannenzweigen, kleinen und großen Figuren, verschiedenfarbigen Glaskugeln und ganz ganz vielen bunten Lichterketten. Das Ganze dann noch abgerundet durch frischen Schnee, welcher die Eisfüchsin einen Hauch an Heimat erinnerte, ohne den ganzen Schnickschnack versteht sich. Dabei war es noch nicht einmal dunkel, sondern immer noch gerade mal Nachmittag. Wie klasse das mit all den Lichtern erst aussehen würde, wenn es erst mal dunkel wäre? Trixie war auf jeden Fall schon gespannt. Und war damit vermutlich auch nicht alleine.
Überhaupt war ganz schön viel los hier auf den Strassen! Vor allem Pärchen schlenderten hier herum und bestaunten die besondere Schönheit des reich geschmückten Panoramas. Aber auch viele Personen, die offenkundig alleine waren oder keine Liebespaare, spazierten durch die schöne Kulisse. Offenkundig gab es zu dieser Zeit sehr viele Besucher von außerhalb, so wie auch Trixie eine war. Von vermutlich weit außerhalb und den unterschiedlichsten Orten aller Meere. Die ideale Möglichkeit für die neugierige Eisfüchsin hier mehr über die Welt erfahren zu können. Sie hatte vor hier einiges auszuhorchen, wenn sich die passenden Gelegenheiten für sie boten und vielleicht auch sogar direkt mit ein paar interessant wirkenden Menschen zu sprechen. Ob es hier wohl noch andere Eisfüchse gab? Sie hatte außerhalb von Drumm noch keine getroffen, aber da dies eine Winterinsel war, konnte es ja möglich sein.
Auf jeden Fall war Trixie gespannt was dieses Dorf hier noch so alles zu bieten hatte. Wenn so eine einfache Straße schon so cool aussah, wie dann wohl vielleicht besonderere Orte wirkten? Und was es hier wohl zu Essen geben würde? Die Eisfüchsin tapste in ihrer normalen, feralen Gestalt so durch die weitläufigen Straßen des Dorfes und bestaunte alles, während sie sich geschickt durch die vielen Beine der übrigen Passanten schlängelte, um nicht getreten zu werden.

[Hab noch keinen Postpartner, bin also frei und willig für ungeplante Begegnungen :3]

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Claire Weiss
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BeitragThema: Re: Die Straßen   So 11 Dez 2016 - 9:51


[Eventeinstieg]

Laut gähnend schlenderte Claire durch die Straßen der so schneeweisen Insel die sich vor ihr erstreckte. Die Überfahrt hatte länger gedauert als erwartet und es war Inzwischen bereits später Nachmittag. Wie lange die Sonne noch am Himmelsfirmament stehen würde konnte das Mädchen mit dem Mint grünen Haar nicht hundertprozentig sagen, war ihr aber ehrlich auch egal. Was konnte man schließlich dagegen tun? Richtig, wenig. Wie auch immer, nachdem sie angekommen waren hatte sich die grünhaarige Schwertkämpferin direkt auf eine Erkundungstour begeben. Wie immer also wenn sie eine neue Stadt oder Insel erreichte. Half schließlich immer irgendwie sich ein wenig umzusehen...zumindest hätte es bei normalen Personen geholfen. Bei Claire selbst?...naja...half es wohl eher weniger. Sie merkte sich schließlich eh nie Wege oder Orte. Nein, die junge Kapitänin der Sleeping Forest Piraten schlenderte einfach nur durch die Straßen um sich ein wenig die Zeit zu vertreiben. Und natürlich um möglicher Arbeit aus dem Weg zu gehen. Eben wie es sich für einen guten Captain gehörte. Arbeit die anfiel auf untergebene abzudrücken. Dafür hatte sie sich doch untergebene besorgt. Damit sie selbst weniger Arbeit selbst tun musste. So fand das verträumte Mädchen also die Zeit sich ein wenig umzusehen während der Großteil ihrer Leute sich um Kleinigkeiten kümmerte die beim Anlegen aufkamen. Schiff befestigen und sichern und was alles dazu gehörte. Claire konnte sagen da sie sich oft genug drückte sie nicht wirklich einen Plan davon hatte was es alles war das anfiel bei einem Landgang. Gewöhnlich verschwand sie sobald es sicher war und sie nicht drohte zu ertrinken. Das wäre für sie schließlich ein wirkliches Problem da sie nicht mehr schwimmen konnte seitdem sie ausersehen eine Teufelsfrucht verspeist hatte.

Naja wie auch immer, so war die grünhaarige Zumindest gerade dabei das Dorf ein wenig zu erkunden. Wie immer natürlich ohne Ziel oder Plan. Wer brauchte das schließlich auch. Sie konnte einfach herumwandern und wenn sie was interessantes fand kurz stoppen und es sich genauer ansehen. Eines konnte sie aber sagen, es sah alles sehr festlich aus. Girlanden und Lichter wohin das Auge nur sehen konnte. Trotz der eisigen Kälte der Landschaft verpassten die Dekorationen dem Dorf ein sehr warmes Ambiente. Nicht das Claire wirklich frieret. Dank ihrer Teufelsfrucht war ihr nicht sonderlich kalt, obwohl sie nur in ein paar blaue Jeans anhatte, dazu ein schwarzes Shirt mit einer Dünnen Daunenjacke die für die meisten Personen sicherlich nicht genügt hätte um der eisigen Kälte ihrer Umgebung zu entgehen. Sie trug weder einen Schal noch eine Mütze, noch war ihr Shirt dick genug um als warmer Pullover gelten zu können. Dafür aber ein paar dicke Lederstiefel und wie immer zwei gürtel an denen an einem ihr Schwert hing und an anderen eine kleine Gürteltasche. Dazu natürlich noch eine Schultertasche in der Claire Sachen wie Geld und Ähnliches transportierte. Definitiv also keine Winterbekleidung, höchstens für den Herbst geeignet bei anderen Personen. Aber naja...dank ihrer teuflischen Kräfte über eisige Mächte hatte sie kein wirkliches Problem mit der Kälte ihrer Umgebung, trotz der eher dünnen Bekleidung. So langsam bekam Claire aber dann doch etwas Hunger und wie das Schicksal so wollte sah sie just in diesem Moment einen Fuchs. Irgendwie sah der ja niedlich aus. Wie dem auch sein, so kramte sie ein wenig in ihrer Tasche herum und ging dann in der Nähe des Fuchses leicht in die Hocke. In der Hand hatte sie ein paar Süßigkeiten, keine Ahnung ob es den Fuchs anlocken würde. "Hey Füchschen komm hier her, hab hier ein paar Leckerlis..." murmelte sie während sie die Hand mit den Süßigkeiten vor hielt. Natürlich erwartete Claire keine Antwort, aber sie hatte ein paar Personen mal gesehen die so ein Tier zu sich gerufen haben. Vielleicht klappte das ja.  

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Trixie
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BeitragThema: Re: Die Straßen   So 11 Dez 2016 - 18:01

Ach, die Stimmung war wirklich klasse. Dadurch, dass die Leute hier so gut drauf waren, entspannt, ruhig und friedlich, hatte Trixie keine wirklichen Probleme sich zwischen den Menschen zu bewegen und diese in ihrer natürlichen Umgebung beobachten zu können ohne dass man sich an ihrer Anwesenheit störte. Im Gegenteil waren die Meisten sogar recht angetan davon die niedliche, kleine Füchsin zu sehen. Ihre pussierliche, flauschige Erscheinung mit dem ungewöhnlichen, blauen Fell sorgte vor allem bei den Pärchen wohl für warme Gefühle und viele 'Aaawwww's. Dennoch hütete sich die Eisfüchsin davor sich von den ganzen fremden Leuten betatschen zu lassen. Wer konnte schon sagen, wo die Menschen ihre Finger schon vorher überall hatten? Vor allem vor einigen Kindern musste Trixie regelrecht flüchten, welche das niedliche Tier nur zu gerne streicheln, knuddeln und vermutlich auch gerne mit sich mitnehmen wollten. Es war nicht so dass Trixie menschliche Kinder nicht mochte oder so, aber sie war auch nicht sehr begeistert von ihnen. Viele Kinder waren viel zu übermütig, grob und sehr besitzergreifend. Selbst wenn die Füchsin kontra sprach, ließen sich die Menschchen von solchen Zurechtweisungen wenig beeindrucken und sahen sie eher als sprechendes Spielzeug, als ein gleichberechtigtes Wesen oder gar eine Erwachsene, die sie ja schließlich auch war. Und dann hatten Kinder häufig auch noch ungewaschene, schmutzige und klebrige Finger, was förmlich eine Beleidigung für ihr wundervolles Fell war! Nein, so sehr es auch schmeichelnd war, dass Kinder sie so sehr liebten und begehrten, war Trixie alles andere als angetan von dem unreifen Gehabe der ungeschickten Welpen.
Allerdings bekam auch die Füchsin allmählich wieder hunger. Sie hatte schon ne ganze Zeit nichts mehr verdrückt und seit sie ins Dorf gekommen war schon gar nicht. Trixie hatte gehofft hier irgendwo schnell was abstauben zu können, immerhin gab es in menschlichen Siedlungen eigentlich überall Essen, entweder frisch oder weggeworfen, gerade an so belebten Orten wie diesem Dorf hier. So weit das Wildtier erfahren durfte waren Menschen ziemlich verschwenderisch, wenn sie in einer vor Wohlstand strotzenden Gemeinschaft lebten und gerade hier schienen die Menschen wirklich ziemlich viel von Allem zu haben. Ansonsten würden sie ja kaum die Möglichkeit haben alles mit Kram zu beschmücken. Dennoch fand Trixie einfach nichts! Keine Futterstände wo sie was klauen konnte, keine weggeworfenen Reste zum Bedienen, sogar die Mülltonnen waren blitzeblank sauber poliert. Vielleicht suchte sie auch einfach nur an den falschen Stellen, aber dass es hier partout kein Futter zu finden gab war mehr als nur überraschend, sogar nahezu frustrierend, wenn man es eigentlich fest einkalkuliert hatte.
Die Eisfüchsin hockte sich schließlich irgendwo an den Rand und überlegte erst einmal wie sie weiter vorgehen wollte. Erst einmal den Hunger zu stillen hatte für sie erste Priorität, denn mit knurrendem Magen konnte man sich haöt einfach nicht konzentrieren und wenn Trixie noch mehr von dem Dorf sehen wollte, dann würde sie auch entsprechend viel Energie brauchen. Vielleicht musste sie einfach weiter gehen. Irgendwo würde es schon was zu Futtern geben. Im Zweifelsfalle würde sie sich schon auf ihre feine Nase verlassen können, um etwas frischgekochtes zu erschnüffeln, selbst wenn sie dabei das halbe Dorf abklappern müsste.
So zumindest der kurzfristig gefasste Plan, welcher allerdings schnell wieder in Vergessenheit geriet, als eine grünhaarige Frau sich ihr näherte und sich in ihrer Nähe hinhockte. Dabei hielt die Menschin ihr ein paar Süßigkeiten hin und verdeutlichte auch mit ihren Worten sie damit anlocken und füttern zu wollen. Trixie blickte die Frau zunächst etwas skeptisch an, legte den Kopf ein wenig schräg. Normalerweise ließ sich die Füchsin von so etwas eigentlich nicht beeindrucken, also zumindest was Futter von Fremden anging. Immerhin konnten Fremde alle möglichen furchtbaren Dinge vor haben. Die Frau schien für einen Menschen ganz schön wenig an zu haben für so eine Winterinsel. So weit Trixie wusste waren die Zweibeiner eigentlich ziemlich anfällig für Kälte. Vielleicht wollte sie sich ja einen hübschen, flauschigen, blauen Fellmantel aus der niedlichen Eisfüchsin machen?! Als Trixies Magen allerdings knurrte, fühlte sich das Fellknäuel ziemlich deutlich überstimmt. Mit vorsichtig tapsigen Schritten näherte sie sich der Hand der Frau, während sie ihr Gesicht nicht aus den Augen ließ. Im Gesicht konnte man am Schnellsten erkennen wenn Menschen etwas vor hatten! Die Füchsin hatte den Drang einfach schnell zuzuschnappen und dann direkt wieder davonzuspringen, allerdings wollte sie die Menschin auch nicht mit allzu schnellen Bewegungen irgendwie provozieren. Vorsichtig nom'te sie die Süßigkeiten eine nach der Anderen aus der Hand, bis ihr kleines Mäulchen vollgestopft davon war, ehe sie wieder ein paar Schritte rückwärts ging und sich hinsetzte, während sie dann auch anfing das kostenlose Mahl zu verzehren. Uuh! Vielleicht lag es auch einfach nur an ihrem Hunger, aber das süße Zeugs war echt lecker! Für die hungrige Füchsin am Ende aber kaum mehr als für den hohlen Zahn, was ihr Magen mit einem weiteren Grummeln kommentierte, zufrieden etwas bekommen zu haben, aber definitiv angefixt für mehr.
Kaum hatte sie die Süßigkeiten genüsslich heruntergeschlungen, blickte Trixie die grünhaarige Futtergeberin daher erwartungsvoll an. "Das war gut, danke! Hast du vielleicht auch nen Schinken oder so was?" fragte sie mit großen Augen und einem breiten Schmunzeln.

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Claire Weiss
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BeitragThema: Re: Die Straßen   So 11 Dez 2016 - 18:31

Warum Claire ihr Essen teilte obwohl sie selbst hunger gehabt hatte? Naja...ihr Plan war eigentlich gewesen den Fuchs mit Essen anzulocken damit sie den Fuchs dann schnappen konnte und etwas grillen konnte...oder braten...vielleicht kochen? Hm...Claire war keine Köchin und wusste nicht wirklich wie ein Fuchs am besten zuzubereiten war. Vielleicht einfach jemanden aus ihrer Crew suchen und nachfragen. Dorothy oder Hayden sollten da ja eine gewisse Ahnung haben. Aber naja, der Fuchs vor ihr stellte sich dann doch als etwas unnormaler heraus als sie erwartet hätte. Denn auf einmal fing der blaue Fuchs an zu sprechen. Ok...das sah man auch nicht alle Tage, wobei das Claire aber auch nicht sonderlich überraschte. Sie kannte schließlich eine sprechende Katze und ein paar sprechende Fische, warum also nicht ein sprechender Fuchs? Gab es anscheinend auch. Wer hätte das geahnt. Naja...was auch immer. Sie nahm es einfach hin wie es war. Vielmehr hinderte sie es wohl daran den Fuchs wie geplant zu verspeisen. Sie fand es als schlechten Geschmack ein Tier zu essen das in der Lage war logisch zu denken und sich mitzuteilen wusste. Wobei...sie hatte dennoch immer noch Hunger. Konnte sie vielleicht nur einen Teil des Fuchses essen? Nur den Schwanz oder so? Verhielten sich Füchse vielleicht ähnlich wie Eidechsen? Das man ihnen den Schwanz abhacken konnte und er wuchst wieder nach? Hm...wobei...der Schwanz sah zwar sehr buschig aus, wenn sie sich aber an Hunde und Katzen und solche Tiere zurückerinnerte waren Schwänze eigentlich eher schmal und hatten wenig Fleisch an sich. Würden also definitiv nicht genügen Claire zu sättigen. Aber naja...so gesehen wirkte der Fuchs bei näherer Betrachtung auch nicht so als ob er sehr viel Fleisch an sich hatte. Waren Füchse und Wölfe nicht so Tiere die eher schlank waren? Für Geschwindigkeit und Agilität ausgelegt. Bedeutete auf jeden Fall das sie wohl weniger Fleisch an sich trugen als so Tiere wie Schweine oder Rinder...vielleicht auch ein Bär. Ein Bär wäre mal schön.

Naja, zumindest sprach nun also der Fuchs und fragte noch nach mehr Essen. Als ob. Hätte sioe noch Schinken oder sowas würde sie ihn selbst essen. So zuckte das Mädchen mit den Mint grünen Haaren also kurz mit den Schultern ehe sie antwortete. "Kein Problem, aber nein. Ich habe leider keinen Schinken oder ähnliches. Hatte eigentlich vor dich zu Essen, aber naja...da du sprechen kannst würde ich mich wohl etwas schlecht fühlen dich zu essen." War es Klug das zu erwähnen? Sicherlich nicht aber naja...Clare war ja bekannt dafür nicht immer die klügste Entscheidung zu treffen. Wie dem auch sei, sie hatte auf jeden Fall noch immer Hunger und da es so aussah dass sie den Fuchs nicht mehr essen konnte, musste sie sich wohl etwas anderes zu essen suchen. "Ich habe aber auch Hunger, eine Ahnung was es hier gibt?" Vielleicht wusste der Fuchs ja ein wenig mehr als Claire. Und ja, sie hatte die Tatsache schon längst akzeptiert dass sie sich mit einem Fuchs unterhielt als ob er ein Mensch wäre. Warum auch nicht, wenn der Fuchs sprechen konnte, warum das also auch nicht ausnutzen. Was hatte sie schließlich zu verlieren.

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Trixie
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BeitragThema: Re: Die Straßen   So 11 Dez 2016 - 20:46

Trixie war ein wenig enttäuscht zu hören, dass die nette Frau kein weiteres Futter für sie hatte und.. sie wollte sie essen?! Also sie meinte zwar, dass sie es nicht mehr wollte, aber allein dass sie zuvor vor hatte war ja unerhört! Die Eisfüchsin erhob sich schnell wieder aus ihrer sitzenden Position, um die Menschin wenig amüsiert zurecht zu weisen. "Bitte?! Füchse sind nicht zum Essen! Selbst wenn ich nicht reden könnte! Mal abgesehen davon, dass an uns eh nicht viel dran ist sind wir genau so wenig essbar wie Hunde, Katzen oder Menschen! Würdest du auch Menschen essen, wenn sie nicht sprechen könnten? Neugeborene Menschenwelpen zum Beispiel?! Na ich glaube nicht." empörte sie sich lautstark mit ihrer quitschigen Stimme über das ursprüngliche Vorhaben der Menschin, dass sich ihr das blaue Fell auf dem Nacken, Rücken und Schweif vor wütender Erregung leicht aufsträubte. "Füchse essen, pff. Ich glaub ich steh im Schmelzwasser. So weit kommts noch." murmelte sie ungläubig allein über die Annahme und schüttelte den Kopf. Dass sie dabei auch die Aufmerksamkeit der vielen übrigen Passanten auf sich und die Grünhaarige zog war dabei nicht unbedingt beabsichtigt, geschah aber nichts desto trotz sehr effektiv. Immerhin sah man nicht alle Tage wie eine kleine, Füchsin mit blauem Fell zum Einen sprach und zum Anderen einen deutlich größeren, kaum dem Wetter angemessen gekleideten Menschen ausschimpfte und belehrte über ein Thema, welches einerseits ziemlich kontrovers sein konnte, andererseits aber auch vor allem Ansichtssache war. Immerhin war es durchaus strittig genug ob und wie weit Füchse essbar waren und ob und wie man diese mit Menschen vergleichen könnte, als dass man es unbedingt als Tatsache darstellen konnte, wie es die Füchsin tat, auch wenn es aus ihrer Sicht nur eindeutig sein konnte. Was allerdings wohl eindeutig war, war dass dieses Bild auf die meisten Normalsterblichen so ungewöhnlich wirkte, dass viele gar nicht wussten auf welches ungewöhnliche Detail sie sich am Meisten fokussieren sollten und daher einfach nur perplex oder baff waren.
Trixie seufzte letztendlich und schüttelte resignierend den Kopf. Zumindest hatte die Frau nicht mehr vor sie zu verspeisen, als dass man da noch lange drauf rumreiten musste. Nicht dass die Eisfüchsin ihren Pelz nicht hinreichend verteidigt hätte. "Na wenn ich wüsste wo es hier Futter gäbe, würde ich hier nicht mit so einem Heißhunger sitzen und Süßes von Fremden annehmen, oder?" antwortete Trixie schließlich etwas schnippisch und zuckte dabei die Pfoten in die Höhe haltend ihrerseits mit den Schultern. \_:3_/
"Ich hab hier schon alles abgesucht, aber Nichts, weder frisch, noch als Reste. Selbst die Mülltonnen sind hoffnungslos leergeräumt." klärte die Eisfüchsin die ebenfalls hungrige Menschin auf, falls diese vor haben sollte in ihrer Not ebenfalls die Abfalltonnen abzuklappern und sich somit diesen Versuch und die damit einhergehende Zeit sparen konnte. Vermutlich war noch einmal alles möglichst sauber gemacht und geleert worden, damit hier auch wirklich alles schön und perfekt wirkte. Einerseits natürlich gut gemeint, aber andererseits kostete es die Füchsin auch ein ausgewogenes Büffet.
"Ich wollte mich aber gerade wieder auf die Suche nach etwas Futter machen. Irgendwo wird es hier ja sicherlich etwas geben, ansonsten würden die anderen Menschen viel verhungerter aussehen. Vielleicht etwas tiefer im Dorf. Du kannst ja mitkommen wenn du möchtest, meine Nase wird schon irgendwas aufschnappen." bot Trixie schließlich an. Ihr war die Frau immer noch nicht ganz geheuer, aber es wäre zumindest eine Möglichkeit sich ein wenig für die paar Süßigkeiten zu bedanken, welche die Füchsin bekommen hatte. Auch wenn es nicht gerade viel war.

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Claire Weiss
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Mo 12 Dez 2016 - 16:08

Seltsame Einstellung des Fuchses, wobei wahrscheinlich auch selbstverständlich. Claire als Mensch aß ja auch nicht einfach so andere Menschen. Die Füchsin würde sich dann wohl auch dagegen aussprechen andere Füchse zu essen. Wie dem auch sei, Claire zuckte zumindest kurz mit ihren Schultern als Antwort ehe sie ihren Mund aufmachte und etwas erwiderte. "Warum nicht zum essen? Solange etwas Fleisch hat kann man es essen. Außerdem sind Hunde und Katzen auch essbar, auch wenn sie nicht sonderlich viel Fleisch an sich haben. Wobei Eichhörnchen und Kaninchen oder Geflügel nicht viel mehr Fleisch an sich haben. Wenn es darum geht würde ich wohl Bären, Pferde, Kühe oder Schweine bevorzugen. Sie haben einfach mehr Fleisch an sich, wobei jedes Tier seine eigene Art von Geschmack besaß. Aber naja, ich würde wahrscheinlich keinen Menschen essen, das wäre mir etwas zu seltsam und unangenehm. Und gut, kann wohl verstehen warum du als Fuchs keine andere Füchse essen würdest." Meinte sie dann völlig unbekümmert zu der vierbeinigen Gesprächspartnerin. Und ja, Claire würde so ziemlich jede Art von Fleisch zu sich nehmen solange es kein Mensch war oder Menschenähnlich. Und ja...ein intelligent sprechendes Tier war für sie menschenähnlich genug. Alles andere stand für die grünhaarige Schwertkämpferin aber definitiv auf der Abschussliste. Vor allem wenn sie hunger hatte. Selbst vor Insekten oder ähnlichem würde Claire nicht zurückschrecken. Waren sie schließlich ziemlich Proteinreich und mit der passenden Zubereitung auch ganz köstlich.

Wie dem auch sei, zumindest schien die blaue Füchsin vor ihr auch weniger Ahnung zu haben was es hier auf der Insel so zu essen gab. Dennoch war die Einstellung der Füchsin ganz anders als Claires eigene. "Naja, ich würde auch essen annehmen wenn ich wüsste wo es etwas zu essen gab." Meinte sie mit einem kurzen Schulterzucken. "Ist es schließlich geschenktes essen für das man nicht selbst zahlen muss." Und ja, Claire war verfressen genug das sie ohne weiter darüber nachzudenken Essen von Fremden annehmen würde...oder einen Pilz aß den sie zufällig im Wald fand. Das eine oder andere Mal hatte diese Einstellung dazu geführt das das Mädchen mit dem mint grünem Haar danach Bauchschmerzen bekam, aber naja...was sollte man machen. Im Laufe der Zeit hatte sie aber zumindest eine gewisse Toleranz gegen Gifte dadurch aufgebaut. Nicht geplant oder dergleichen, es war einfach nur ein unweigerliches Ergebnis ihrer unvorsichtigen Herangehensweise mit gefundenem Essen. Naja, was auch immer. Aber dennoch war ihr Problem etwas dumm. Claire hatte nämlich Lust etwas zu essen bevor sie wirklich großen Hunger bekam. Das war nämlich eine der wenigen Situationen in der Claires Laune einen Dämpfer bekam. Sie war äußerst unglücklich wenn sie nicht genügend Essen bekam und das ging eindeutig gegen ihre Lebensphilosophie. Zu tun was sie wollte wann sie es wollte und nichts zu machen auf das sie keine Lust hatte. Und auf Hungrig sein hatte sie definitiv keine Lust. Ergo hieß es jetzt erst einmal etwas zwischen die Beißer zu bekommen. Und ja...sollte der Hunger groß genug werden würde sich Claire vielleicht ein zweites Mal überlegen den Fuchs nicht dennoch zu essen. Letztlich war da ihr Hunger stärker als ihre Tierliebe. Aber naja...so weit war es ja noch nicht gekommen. Und es war immer praktisch etwas Notproviant dabei zu haben...nur für alle Fälle versteht sich. Vor allem da der Fuchs ja ihre Süßigkeiten gegessen hatte. Dabei hatte sie diese nur hergegeben um den Fuchs anzulocken und diesen dann zu fangen und zu essen. Wurde ja nur leider nichts draus.

Wie dem auch sei, der Fuchs bot dem grünhaarigen Mädchen zumindest eine passable Alternative an. War auch ein ganz guter Vorschlag. Hatten Tiere nicht ein sehr gutes Gespür für Essen? Guter Geruchsinn und alles was Claire nicht besaß. Zumindest nicht in der Stärke von Tieren. So war ihre Antwort auch ein nicken in Richtung des Fuchses nachdem sie sich wieder aus der Hocke begab und sich zu ihrer vollen Körpergröße Aufrichtete, was bekanntlich natürlich auch nicht besonders viel war, aber naja...was will man tun.  "Hört sich logisch an. OK." Erwiderte die grünhaarige Kapitänin zumindest ehe sie sich neben dem Fuchs in Bewegung setzte. "Fleisch wäre gut. Etwas gebratenes vielleicht." Gab sie dann von sich. Vielleicht fand der Fuchs ja etwas in dieser Richtung. Natürlich würde das Mädchen mit den grünen Haaren und dem verschlafenen Blick auch etwas anderes essen, aber wenn sie die Wahl hatte würde sie definitiv Fleisch bevorzugen. Hatte es einfach ihrer Meinung nach einen größeren Nährwert als Gemüse. Und machte sie allgemein einfach satter. Wie dem auch sei, nun nach etwas essbaren zu suchen war zumindest wohl eine gute Entscheidung.

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Trixie
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Fr 16 Dez 2016 - 19:12

"Buh..." puffte Trixie lediglich missmutig als Antwort. Dieser Mensch hatte echt eine furchtbarer Einstellung, doch schien es auch nicht so als würde Trixie etwas daran ändern können. Füchse zu fressen, nur weil Fleisch an ihnen dran war. Das wäre ja nichts anderes als wenn Trixie Menschen jagen und verspeisen würde. Irgendwo konnte sie es natürlich schon verstehen, immerhin war sie auch ein Raubtier und wer nicht stark genug war, wurde halt gefressen, ganz egal welcher Spezies es angehörte. Und genau genommen gehörten Menschen auch in diese Kathegorie, zumindest konnte Trixie es sich so vorstellen, wenn sie an diese riesigen Seeungeheuer dachte, die sie im Calm Belt gesehen hatte. Da waren die Menschen in der Nahrungskette sicherlich auch nicht allzu weit oben. Aber trotzdem, nur weil Füchse nicht sprechen konnten, hieß das ja nicht, dass sie nicht intelligent waren und merkten, was um sie herum geschah. Trixie konnte zwar wie ein Mensch reden und sich auch mehr oder minder in etwas menschenähnliches verwandeln, aber darum war sie ja immer noch so ziemlich die gleiche Füchsin, was eigentlich Beweis genug war, dass Tiere im Grunde nicht anders waren als Menschen, nur.. nicht so unzivilisiert wie die Meisten von ihnen. Tiere brauchten keine Waffen um sich gegenseitig umzubringen. Tiere gierten nicht nach Macht oder Reichtum oder Einfluss oder Bekanntheit. Tiere lebten einfach nur und töteten lediglich um zu fressen oder nicht gefressen zu werden. Die Gesetze der Natur waren einfach und allgegenwertig, nur die Menschen versuchten sich dagegen aufzulehnen und fühlten sich diesen Regeln nicht verpflichtet. Darum konnten Menschen auch nicht mehr mit den Tieren sprechen. Deshalb glaubten sie Tieren überlegen zu sein. Dabei war es eigentlich nur bemitleidenswert. Trixie konnte sich wie jeder andere Fuchs auch mit jedem anderen Tier kommunizieren, auch mit ihrer Beute wenn sie musste.

Genauso unbedacht war die Einstellung der Menschin zum Annehmen von fremden Essen. Und die Eisfüchsin dachte, dass sie selbst schon wenig über die Welt wusste! "Aber solches Essen kann doch vergiftet sein oder als Falle dienen! Essen von fremden Menschen ist immer ein Risiko. Du hattest doch selbst gesagt, dass du eigentlich auch selber vor hattest mich zu essen." Es schüttelte die Füchsin immer noch bei dem Gedanken, dass man sie essen wollte. Es auszusprechen war dabei sogar noch schlimmer. "Und das kann dir genauso passieren, wenn du Essen von Fremden annimmst." erklärte Trixie warnend. Sie wusste wirklich nicht viel über die Welt, aber das Wenige was sie wusste, war sie durchaus bereit mit anderen zu teilen, insbesondere wenn es womöglich sogar Leben retten konnte, auch wenn es sich dabei um eine Menschin handelte, die sogar Füchse essen würde.
Allerdings musste sich die Füchsin auch nicht wirklich mit dem Konzept des 'Bezahlens' auseinandersetzen, was wiederum für die Menschin bei der Essensbeschaffung aber anscheinend einen essentiellen Faktor darstellte. Trixie hatte kein Geld und eigentlich auch keinen wirklichen Wunsch danach. Alles was sie brauchte konnte sie sich ja irgendwie selbst beschaffen und selbst wenn sie Geld hätte, sahen die meisten Menschen die Eisfüchsin ja nicht wirklich als Kundin an, sondern eben lediglich als das Tier an, welches sie war.

Aber gut, bevor man sich Gedanken über so etwas wie Bezahlen oder Nicht-Bezahlen machen konnte, musste man ja eh erst einmal etwas Essbares finden und im Zweifelsfalle auch jemanden, welcher dieses feil bot. Entsprechend machte sich die blaue Füchsin mit der grünhaarigen Frau im Schlepptau auf den Weg die Strasse entlang, weiter in Richtung Dorfzentrum. Irgendwo musste es ja Futterstände, Läden oder einen Markt oder so was geben. So etwas gab es doch eigentlich in jedem bewohnten Ort, zumindest so weit Trixie bisher erfahren durfte. Dabei hielt sie schnüffelnd ihr Näschen in die Höhe, um mögliche Essensdüfte aufzufangen. Vor allem lagen jedoch andere, strenge Gerüche in der Luft, allen voran verschiedene Parfüme von den vielen umherstolzierenden Pärchen. Die Füchsin rümpfte dabei zunächst die Nase und schüttelte sich ein wenig, ließ sich davon jedoch nicht allzu beirren oder gar abhalten. Schließlich trieb auch ihr eigener Hunger sie voran. "Wie heißt du eigentlich? Und was verschlägt dich auf diese Insel?" fragte die Füchsin währenddessen neugierig mit ihrer quitschigen Stimme. Also klar, jetzt gerade wollte die Frau auch nur was Essen, aber deswegen war sie ja vermutlich nicht hierher gekommen. Vielleicht hatte die Menschin ja auch einen Partner hier, wie die vielen anderen Partner, nur war dieser gerade nicht hier? Allerdings machte sie auch nicht den Eindruck als würde sie irgendwen suchen oder sich mit irgendwem treffen wollen. Überhaupt wirkte die Frau irgendwie ziemlich fehl am Platz, so knapp angezogen wie sie warm? Für einen Menschen musste sie doch eigentlich total frieren bei dem kalten Klima.

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Claire Weiss
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BeitragThema: Re: Die Straßen   So 18 Dez 2016 - 18:47

Claire musste sagen das sie ebenso wenig etwas schlimmes darin sah wenn ein Tier einen Menschen jagte um diesen zu fressen. War das eben einfach der Lauf der Dinge. Das Gesetz der Natur. Die Starken fraßen die schwachen. Und Claire war sich bewusst das der Mensch nicht unbedingt an der Spitze dieser Nahrungskette stand. Nicht mal entfernt wenn man es so sah. Hatte sie schließlich oft genug gehört wie gefährlich manche Tiere sein konnten, vor allem der eine oder andere Seekönig. Wobei...sie schon irgendwie Lust hatte mal das Fleisch von so einem Tier zu verspeisen. Da war ja schließlich einiges an Fleisch dran. Konnte wahrscheinlich sogar Claire satt werden bei solch einer Menge. Würde definitiv ihre Speisekammer einige Zeit lang füllen...wenn es denn überhaupt alle s auf ihr Schiff passte. Denn soo groß war es ja nun auch wieder nicht. Zumindest nicht so groß um einen Seekönig transportieren zu können. Naja, war letztlich jetzt aber auch egal. Sie hatte ja keinen Seekönig hier um es auszuprobieren, also war es auch reichlich sinnlos sich darüber Gedanken zu machen. Nicht das es Claire überhaupt tat. Aber dennoch, so herrschte unter ihnen eben einfach das Recht des Stärkeren und da Claire gewöhnlich stärker war als ein normaler Fuchs stand dieser eben auf ihrer Speisekarte wenn sie die Gelegenheit dazu bekam. Weswegen auch ihre Aussage, dass solange etwas Fleisch hatte es auch essbar war. Naja, aber den Fuchs schien ihre Aussage zumindest nicht sonderlich zu gefallen, zumindest wenn man von dessen verhalten ausging. Naja, wie dem auch sei, das Thema schien ja soweit abgehakt zu sein.

Und so kamen sie eben auf das nächste Thema zu sprechen. Und ja, der normale Mensch wäre der Logik der Füchsin wohl gefolgt und hätte diesem sogar zugestimmt. Wie wir aber bereits wussten war Claire nicht wirklich ein normaler Mensch mit ebenso wenig normalen Verhaltensmustern. So zuckte sie also nur knapp mit den Schultern ehe sie etwas auf die Erklärung der blauen Füchsin erwiderte. "Naja, dann passierte es eben, kann man nichts machen dann. Aber solange man die Chance hatte essen zu bekommen würde ich das Risiko eingehen." Nicht das sie sich über das Risiko überhaupt jemals Gedanken machte. Gab man ihr etwas zu Essen bedankte sich das Mädchen mit den Mint grünen Haaren und verschlang direkt das dargebotene Essen. Ergo hinterfragte sie nicht mal ihre Entscheidung sondern tat einfach. Wenn es vergiftet war dann war es das eben...wenn nicht? Gut für sie. Vorsicht war eh überbewertet. Wie oft passierte es denn schon das man vergiftet wurde. Claire konnte nicht sagen das ihr das oft passiert wäre. Eher war ihr eigenes verschulden daran Schuld wenn sie etwas giftiges zu sich nahm. Wie oft war sie schließlich schon in einen Wald geschlendert und hatte einen vergifteten Pilz verschlungen weil sie hunger hatte...oder ein giftiges Tier...oder Insekt...oder andere Pflanze. Ja...Claire hatte sich schon so oft den Magen verdorben dass sie schon eine gewisse Resistenz gegenüber giftigen Stoffen entwickelt hatte. Passierte eben wenn man sich ohne vorher darüber nachzudenken irgendwelche Pflanzen und Tiere in den Mund steckte. Und ja...trotz der vielen Missgriffe würde sie nichts an ihrer Herangehensweise ändern. Wenn etwas essbar aussah würde Claire versuchen es zu essen. Ohne wenn und aber. Zu groß war die Versuchung wenn es sich als lecker herausstellen sollte.

Naja, in Dörfern passierte sowas aber ja nicht sonderlich oft, weswegen sie da auch nicht weiter darüber nachdenken bräuchte ob etwas nun giftig war oder nicht, nicht dass sie das überhaupt getan hätte, aber naja...nun war es eben noch weniger wichtig für sie als sonst. Nicht das das überhaupt noch möglich war, aber naja...theoretisch. Zumindest hatten sie nun einen gewissen Plan und so folgte das Mädchen mit den grünen Haaren ihrer flauschigen Begleiterin. Und während sie so tiefer in das Dorf schlenderten stellte der Fuchs ihr eine weitere Frage. Was so ziemlich jeder wohl irgendwann man stellen würde. Nach ihren Namen wurde gefragt. Claire selbst hätte das wahrscheinlich nicht getan. Sie musste nicht wissen mit wem sie sich unterhielt. In den meisten Fällen vergas sie die Person ihr gegenüber eh sobald sie sich nicht mehr unterhielten. War nun einfach mal so. Warum schließlich unnötig Speicher im Gedächtnis verschwenden mit Personen die man eh nie wieder treffen würde. So merkte sie sich eigentlich nur die wirklich interessantesten Personen...oder welche die ihr etwas besonders gutes Getan haben. Und natürlich noch starke Gegner, aber das war ja nur wichtig wenn man auch miteinander mal die Klingen kreuzte. Wie dem auch sei, Claire zuckte erneut mit ihren Schultern als sie dann antwortete. "Claire." stellte sich das Mädchen knapp vor ehe sie fortfuhr. "Und was mich auf die Insel verschlägt? Keine Ahnung, als ich aufgewacht bin waren wir dann hier, glaube jemand aus der Crew wollte sich hier die Zeit vertreiben oder so."

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Musashi
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BeitragThema: Re: Die Straßen   So 1 Jan 2017 - 21:32

~ first post ~

Leicht unbekümmert wanderte Musashi durch die Straßen dieser Gegend. Es wirkte recht schön, aber für ihn war nicht unbedingt viel "interessantes" zu sehen. Diese Form mochte für einige romantisch wirken, doch weniger für den Agenten. Könnte auch damit zu tun haben, dass er relativ wenig von so einer Atmosphäre hielt. Zumal auch die Kälte und der Schnee eher etwas war, das ihn störte als wirklich erfreute. So recht wusste er auch nicht wieso er hier war, eigentlich ist er nur einer Einladung gefolgt und wollte sich etwas Urlaub gönnen. Zumindest schien es ein friedlicher Ort zu sein, was eben den Stress nahm irgendwo eingreifen zu wollen.

Vielleicht sollte er sich irgendwo eine Taverne suchen und ein Zimmer für die Nacht mieten. Hier draußen schien auch nichts wirklich auf ihn zu warten, aber auf der einen zur anderen Sekunde rutschte er mit einem Bein auf dem eisigen Boden aus. Dies führte dazu, dass er seitlich zu Boden fiel und mit dem Kopf voraus in ein Geländer schlitterte. Der Stoß ließ den Schnee vom besagten Geländer runter auf ihn fallen. Zwar hatte sich sein Kopf nicht großartig verletzt, doch es schien so als ob er sich beim ausrutschen das Bein verstaucht hatte. Er versuchte sich sogleich den Schnee von seiner Kleidung wegzuwischen. Beim Versuch aufzustehen merkte er, dass er ohne eine gewisse Haltung oder Stütze nicht weit kommen würde. Jetzt wäre ein Arzt sicher von Vorteil, der sich das Bein mal genauer anschauen konnte.

" Anscheinend ist mein Körper doch nicht für alle Situationen gewappnet. "

kritisierte er sich, da man ja behaupten könnte sein harten Training und die Aneignung der Rokushiki sollten grundsätzlich dafür sorgen, dass man fast unverwundbar ist, aber Unaufmerksamkeiten und Unfälle sind nicht mit eingeschlossen. Gelenke und Sehnen kann man nicht wirklich so stark abhärten, dass man sich nie verletzen könnte. Sogleich nahm er die Scheide seines Schwertes und versuchte es als eine Art Krücke zu verwenden.  Das einzig gute war, dass die Kälte wohl nicht so schlecht für den verstauchten Fuß wäre. Aber wirklich besser machte es alles auch nicht.

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Nero
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Mo 2 Jan 2017 - 14:03


Winter | Nero, ???

Ein leises Knirschen unterbrach immer wieder die Stille dieses Nachmittags. Noch schien die Sonne auf diese Insel hinab und erhellte damit den Weg eines einzelnen Wanderers. Ein schwarzer Schal um seinen Hals und eine tief ins Gesicht gezogene Mütze verhinderten, dass jemand das Gesicht dieses Mannes genauer betrachtete. Der Rhythmus der Schritte war langsam, aber beständig. Während der Wanderer seinen Weg fortsetzte, steckte er beide Hände tief in die Taschen seines Mantels. Dieser war grau und eng anliegend - eigentlich ungewöhnlich für ihn. Auf Höhe der Hüfte war ein länglicher Gegenstand zu erahnen. Dabei handelte es sich um die Scheide eines Schwertes, die zum Teil unter dem Mantel verborgen war.
In einiger Entfernung war das Dorf zu erkennen, dass er erreichen wollte. Mit seinen beständigen Schritten steuerte er auf diese Häusersiedlung zu, lief dabei jedoch langsam genug, um nicht plötzlich auszurutschen. Er war sich recht sicher, dass er nicht der einzige war, der in diesem Dorf Zuflucht suchen würde. Aber er hatte nichts zu verbergen. Nicht hier, nicht zu dieser Jahreszeit.
Alsbald erreichte der Wanderer die Häuser. Hier war der Wind nicht mehr so stark wie noch auf den Straßen außerhalb des Dorfes. Um besser sehen zu können, lockerte er seinen Schal etwas und zog sich die Mütze ein Stück aus dem Gesicht. Das Knirschen des Schnees verschwand, denn Nero Reign blieb stehen. Jetzt waren hin und wieder Laute zu hören: Schritte, Gespräche, das geschäftige Treiben eines Dorfes am Nachmittag. Nero vernahm sogar ein leicht dumpfes Geräusch in der Nähe, als sei jemand gestürzt. Kurz blickte er in die Richtung, aus der der Laut gekommen war, doch eine Häuserreihe lag dazwischen.
Nero nahm seinen Rhythmus wieder auf. Er machte einige Schritte in das Dorf hinein und überlegte, wohin er zuerst gehen sollte. Es konnte nicht schaden sich etwas umzusehen, falls er gezwungen war länger hier zu bleiben.

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Solveig
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Mo 2 Jan 2017 - 19:05

Erster Post.

Solveig saß schon eine Weile auf einer Bank, von welcher sie vorher den Schnee gewischt hatte. Mit einem süffisanten grinsen beobachtete sie das bunte Treiben. Sie mochte den Winter und seine Kälte, den Schnee, die kleinen Wölkchen beim Atmen und die Glätte. Sie betrachtete die Menschen einzeln, eingehend. Den Blick schweifend nach jemanden den sie kannte. So langsam wurde es wirklich kalt. Vielleicht sollte sie sich bewegen. Doch erstmal mümmelte Solveig sich etwas weiter in den Mantel ein.

Kurz schloss sie ihre rotbraunen Augen und atmete tief ein. In genau dem Moment, als sie ihre Augen wieder öffnete sah sie einen großen Mann, @Musashi, der genauso in einen Slapstick-Film gepasst hätte. Jedenfalls sah es dermaßen komisch aus als er hinfiel. Solveig wusste nicht ob sie lachen oder weinen sollte, als sie aufstand und mit einem Schmunzeln langsam hinlief. Wirklich gesund hatte der Sturz nicht ausgesehen und sie war schließlich Ärztin. Ihr war es egal, wer es jetzt war, der sich da so elegant zu Fall gebracht hatte – der hippokratische Eid verpflichtet schließlich.

Er hatte sich beim Sturz den Kopf gestoßen – und auch anders konnte sie es sich nicht erklären, dass er beinahe direkt wieder Anstalten machte aufzustehen und dann auch noch sein Schwert als Krücke zu nutzen. „Hej!“, rief sie ihm zu. „Das sieht mir nicht nach der besten Idee aus. Brauchst du Hilfe?“ Ganz unverblümt duzte Solveig den Mann direkt. Als sie ihm dann ins Gesicht sah runzelte sie die Stirn. Irgendwo hatte sie ihn schon Mal gesehen. Nur wo?
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Musashi
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Fr 6 Jan 2017 - 3:32


Musashi wunderte sich, dass er sogleich angesprochen wurde. Die Dame fragte ihn ob er "Hilfe" bräuchte, auch wenn er nicht so recht verstand, wieso Sie ihn duzte. Vielleicht lag es an Musashi's jugendlichem Charme? Eindeutig muss es daran liegen. Sein Kopf tat zwar schon etwas weh, aber zum Glück war da nicht mehr als eine Beule über, sein Fußgelenk hat das Schlimmste abbekommen. Nun Gerne würde er ihre Hilfe annehmen, doch sie schien nichts dabei zu haben, was ihm wohl als Krücke dienlich sein könnte.

" Die Richtung zu einem Arzt würde mir vermutlich am ehesten weiterhelfen. Oder etwas an dem ich mich besser abstützen kann. Immerhin halten Sie es ja für eine schlechte Idee, wie ich es versuche. "

Soweit hat eben der Agent deuten können. Das Er nicht wusste, wer sie war und welche Beruf Solveig ausübte, machte sein Verhalten deutlich. Nur weil er rein "offiziell" auch für die Marine arbeitete, hieß es nicht das er jedes Mitglied kannte. Eher kannte er die Wenigsten, außer diese wären wichtig für seine Missionen. Manchmal ist weniger zu wissen mehr, doch in dem Fall leider nicht. Er war ihr trotz seiner Lage ein freundliches Lächeln zu, allein als Dank dafür, dass sie überhaupt aufmerksam auf ihn wurde. Immerhin war er ja in ihren Augen auch nur ein fremdes Gesicht. Zur heutigen Zeit kümmerten sich nur wenige wirklich um die Menschen um einen herum, außer es ging wirklich um Leben und Tod.

"Tut mir Leid, dass ich ihnen ihre Zeit stehle."

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Kana
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Di 10 Jan 2017 - 19:34




Eifrige Schritte führten sie durch die Straßen des Dorfs, hinfort vom Wald, welchen sie zuvor unfreiwilliger Weise erkundigt hatte. Immerhin schien die Sonne noch am Himmel, spendete damit etwas Trost, während Kana immer weiter ins Zentrum vordrang. Der Schnee knirschte unter ihren Füßen, während die blassen Wangen rot leuchteten, dabei war sie warm eingepackt, trotz des Kimonos, welchen sie trug. Ganz gleich wie kalt es sein mochte, von diesem Kleidungsstück würde sie sich nur durch den Tod trennen, doch so naiv sich ungeschützt bei solchen Temperaturen herumzulaufen war sie nicht. Die Beine in langen, schwarzen Strümpfen, die weit über das Knie reichten gepackt, unter dem kurzen Kimono war eine kurze Hose verborgen in diese mündeten, während sie am Oberkörper einen schwarzen, langärmligen Body aus Wolle trug und über alle dem noch einen Mantel. Sie war damit wunderbar vorbereitet. Den geliebten Speer auf den Rücken gebunden, war das halbe Gesicht hinter einem schwarzen Schal verborgen, während die Augenbrauen einen boshaften Eindruck vermittelten. Sie war genervt von diesem Wetter. Kühle Temperaturen konnten angenehm sein, jedoch war diese ihr viel zu sehr gefallen, denn solange sie zitterte, war es definitiv nicht warm genug – auch wenn es den ein oder anderen gab, der sich bei der Kälte durchaus wohlfühlte.
Zu allem Übel knurrte ihr Magen, jedoch weniger aus Hunger, im Gegenteil: Kana deutete es als Hilferuf, auch er verzerrte sich nach Wärme und im Augenblick hätte die junge Frau dafür auch getötet. Wohlwissend, dass dies jedoch zu nichts führen wurde, schob sie sich an einigen Personen, die sich unterhielten, vorbei, auf der Suche nach jemanden der halbwegs Ortskundig wirkte, jedoch erweckten nur wenige Gesichter den Eindruck sich hier auszukennen.

Erst als sie jemanden in der Ferne entdeckte, die Hände in den Taschen vergraben, wurden ihre Schritte zunehmend schneller – sie deutete das Desinteresse, das sie zu lesen schien aus einer Haltung, als Langeweile. Er kannte diesen Ort scheinbar, wirkte weniger aufgeregt und erregt, wie der Rest – damit der perfekte Navigator für sie. »Hey!«, rief sie und beobachtete kurz die Atemwolke, bevor sie zu ihm aufschloss. Auf Höflichkeiten verzichtete sie, nicht nur weil sie diese als unwichtig empfand, sondern diese aus tiefster Überzeugung verabscheute. Es gab kaum eine einzige Person, die sich über die höfliche Anreden ihrerseits erfreuen konnte, noch andere gesellschaftliche Normen, die diese mitbrachten. »Wo geht es zur nächsten Taverne?« Kurzer Hand fiel Kana mit der Tür ins Haus – warum sollte sie auch lange damit zögern? Die Kälte zerrte an ihren Nerven, ließ ihre Glieder mittlerweile schmerzen, dementsprechend verlangte sie schnell nach Antwort und würde, bliebe diese aus, weiter nachhaken. Im Notfall wäre es für sie nicht einmal ein Problem ihm solange zu folgen, bis er ihr eine gab oder selbst die Wärme einer solchen Gaststätte aufsuchte. Worte waren immerhin nicht immer der Schlüssel zum Ziel. »Es ist verdammt kalt und ich brauche einfach etwas Warmes zu trinken. Ich lade dich auch ein, wenn es sein muss!« Prüfend huschte ihre Hand kurz zu einer ihrer Taschen, kontrollierte die Berry, die sie bei sich trug, um ihr Wort zu halten, auch wenn sie nicht davon ausging, dass der Fremde danach verlangen würde. In einer kurzen Bewegung zog sie mit einem Finger den eigenen Schal kurz nach unten, um ihr Lächeln zu offenbaren, fest davon überzeugt, dass dies genügen würde um das zu bekommen was sie mochte.

Ihre Gedanken waren dafür bereits viel weiter, denn zum warmen Getränk gesellten sich leckere Speisen – über Suppe bis hinzu Süßigkeiten reihte sich ein Teller nach dem anderen vor ihrem geistigen Auge, während sich wohl noch mehr als nur das Verlangen nach warmen Getränken in ihrem Magen verbreitete. Es war eine leichte Spur des Hungers, dabei hatte sie bei ihrer Anreise selbst einiges an Knabbereien verschlungen, da dieser ihr zuvor keine Ruhe ließ. Doch das marschieren durch den Schnee, das Verirren im Wald und ungewollte davonlaufen von Wild – Knietief im weißen Meer ließ sich schlecht kämpfen – forderten ihren Tribut. Trotz allem war es ihr nur Recht und in Anbetracht der trockenen Kekse, die sie gegessen hatte, keine große Überraschung, dass der kleine Hunger größer wurde und sich nach wenigen Stunden wieder meldete. Sie satt zu kriegen war schon immer eine Herausforderung gewesen, umso dringlicher wurde die Antwort des Fremden, welchem sie weiterhin Folgte, wie ein Küken der eigenen Mutter.
@Nero & Kana

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I will have to run, away*
A million mile from home, I'm walking ahead
A soldier on my own, I don't know the way

I'm riding up the heights of shame, I'm waiting for the call
the hand on the chest, I'm ready for the fight, and fate
I'm frozen to the bones, I am

* From the dawn of time to the end of days
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Nero
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Do 12 Jan 2017 - 21:09


Winter | Nero, Kana

Schon kurz bevor eine junge Frau ihm zurief, hatte Nero bemerkt, dass jemand in seine Richtung kam. Da er die Fähigkeit besaß Auren anderer Menschen zu spüren, gelang es nur noch selten ihn zu überraschen. Neros Devise in dieser Hinsicht war ohnehin: Immer wachsam. Erst, als @Kana stehen blieb, drehte Nero sich vollends zu ihr. Die Stimme, die ihm zugerufen hatte, war unverkennbar weiblich gewesen. Umso überraschter war Nero, dass vor ihm nun jemand stand, der größer war als er - und eine Frau. Der junge Kapitän war für einen Mann durchschnittlich groß gewachsen, weswegen es nur selten vorkam, dass eine Dame ihn überragte. Und weil Nero nicht damit gerechnet hatte, einer Person dieser Größe gegenüber zu stehen, war seine eigene Augenhöhe vielleicht etwas ungünstig. Die Dame vor ihm war gut zehn Zentimeter größer. Nero blinzelte ein paar Mal, bis er die gesamte Situation erfasst hatte, dann sah er der Dame ins Gesicht. Sie fragte nach dem Weg zur Taverne.
"Ich denke, ich habe vorhin eine Taverne gesehen, ja.", erwiderte Nero kurzerhand und übersprang sogleich die Begrüßung. Eine weitere Sache nagte am jungen Reign: Er hatte das Gesicht dieser Frau schon irgendwo einmal gesehen. Da er ausschließen konnte, dass sie sich bereits einmal begegnet waren, bedeutete das oft, dass sie irgendetwas gemacht hatte, was ihr Gesicht in einer Zeitung auftauchen ließ - positiv oder negativ. Ihre Augen erinnerten ihn ein wenig an sich selbst, wenn er sich im Spiegel betrachtete. Die Farbe war eine komplett andere, sicherlich, doch sie strahlte eine ähnliche Ruhe und Kälte aus wie er.
Ihr Angebot ihn auf ein Getränk einzuladen - Gefallen für Gefallen - quittierte Nero mit seinem typischen Lächeln. Es war dieses süffisante, auf manche fast diabolisch wirkende Grinsen. Nero hatte sehr schnell Gefallen an diesem Aufeinandertreffen gefunden. Die Aura, die er gespürt hatte, passte zu ihrem Auftreten und ihrer Wirkung. Und so hatte er seinen eigenen Plan erdacht, entgegen Kanas Vorschlag ihn auf ein Getränk einzuladen.
"Ich zeige dir den Weg zur Taverne. Im Gegenzug beantwortest du mir dort drei Fragen meiner Wahl.", eröffnete Nero. Er hatte den Eindruck, dass der Rothaarigen nichts anderes übrig bleiben würde als ihm zu folgen. So setzte er seinen Weg fort, nachdem er ja zuvor extra für sie angehalten hatte. Kurz hatte Nero überlegt, wie genau er wieder dorthin kam, wo er die Taverne vermutet hatte. Schnell hatte er eine Route vor seinem geistigen Auge gewählt.
"Ich bin Nero.", erklärte er, nachdem er einige Schritte gemacht hatte. Dabei drehte er seinen Kopf leicht zur Seite, sodass seine Worte nach hinten zu ihr durchdrangen. Vielleicht kannte sie seinen Namen längst, seit er ihr sein Gesicht zugewandt hatte. Nach ihrem Namen zu fragen vermied er. Nach ihrem Gespräch in der Taverne würde sich das möglicherweise erübrigen, weswegen er sich selbst diesen Spaß nicht nehmen lassen wollte. Schon feilte er gedanklich an den Fragen, die er gedachte zu stellen. Der Tag machte Anstalten noch recht amüsant  zu werden. Hätte Nero geahnt, was noch alles passieren sollte, wäre er nur noch amüsierter gewesen.

tbc: Das Kaminzimmer [Taverne]

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Drake
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BeitragThema: Re: Die Straßen   So 15 Jan 2017 - 20:03


Eventeinstieg - Claire Weiss


Der Tag für den Naiki begann recht früh, die Vorbereitungen die er traf und das einchecken auf das Reiseschiff um auf die Weihnachtsinsel zu gelangen. Mit der Abfahrt hingegen zögerte es sich ein wenig hinaus, warum auch immer, so kamen sie erst zum späten Nachmittag auf der besagten Insel an. In dem Archäologen stieg schon die Vorfreude auf, kaum zu glauben, es war alles so weiß vom Schnee und festlich geschmückt, so kam der junge Mann kaum aus dem Staunen heraus. "Wow.." entkam es ihm sanft und er strahlte im ganzen Gesicht. Als das Schiff dann angelegt hatte, war er einer der letzen die das Schiff verließen, so sehr er sich auch auf die Insel freute, wollte er sich nicht das Gedränge an der Brücke antun, so blieb er still an der Reling stehen und wartete einen Augenblick ab. Nachdem der Ansturm dann auch schon das Reiseschiff verlassen hatte, setze auch er sich in Bewegung, unwissend was hier alles geschehen würde. Seine Meeresblauen spiegelten all die Lichter die man in der Stadt entdecken konnte wieder.

Der erste Schritt auf dem Straßen verrieten ihm direkt das er gut aufpassen musste, zwar war ein Großteil des Schnees eingetreten gewesen, doch durch seine mehr als nur abgenutzten Schuhen rutschte er darauf wie auf Eis. Jeder Schritt war bedacht, zum Glück war der Ansturm von Menschen schon weiter vorne und er würde mit seiner langsamen Gangart niemanden wirklich behindern. "Hätte ich das gewusst.." murmelte und lachte vor sich hin, so kann es eigentlich nicht die ganze Zeit weiter gehen dachte er sich. Eine kurze gleit Bewegung und Drake rutschte mit einem Fuß gekonnt auf den Straßen vorwärts. Das probierte er darauf hin auch direkt mit seinem anderen Fuß und so entwickelte er eine für sich neue Fortbewegungsart um auf den Straßen voran zu kommen. Doch diese Art war nicht so ganz ohne, denn während sein Haar verspielt im Wind wehte und er wirklich Spaß daran hatte, musste er aufpassen das er nicht die Kontrolle verlor, denn dies geschah gelegentlich und er streifte nur knapp einige Passanten. Jene welche er leicht anstupste bekamen direkt ein leises Entschuldigung zu hören, aber schlimmeres geschah glücklicherweise nicht. Dachte er zumindest. In dem Augenblick als er dachte den Dreh so richtig raus zu haben, einen Fuß vor den anderen setze und dadurch richtig an Geschwindigkeit gewann, kam es letztlich wie es kommen musste, denn in seiner 'Laufbahn' entdeckte er eine junge Frau, mit ungewöhnlichen minzfarbenen Haar. Es war zu spät, die Geschwindigkeit die der Braunhaarige angenommen hatte konnte er nicht mehr so richtig unter Kontrolle halten.. Im Augenwinkel entdeckte Drake einen eisblauen Fuchs, an welchem er zu dessen Glück vorbei rutschen würde. "Vorsicht.." rief er noch kurz davor und wollte die Dame noch warnen. Wenn Sie ihn nicht noch rechtzeitig bemerken würde so würden sie ohne zu zögern zusammenstoßen. Das Einzige das der junge Pirat tun konnte war die Augen zu schließen und zu hoffen das diese Geschichte ein gutes Ende finden würde. "Großartig.. keine Fünf Minuten auf der Insel, auf die du dich so gefreut hast und schon bereitest du den Leuten ärger.." schoss es ihm noch schnell durch die Gedanken...

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Claire Weiss
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BeitragThema: Re: Die Straßen   So 15 Jan 2017 - 20:13

Während Claire so hinter dem blauen Fuchs nachtrabte konnte sie sagen das sie recht schnell abgelenkt wurde. All die Lichter und Häuser die sich neben ihnen erstreckten waren aber auch ablenkend. Und dann noch all die unterschiedlichen Stände mit Dingen die das Mädchen mit dem mint grünem Haar noch nie gesehen hatte...oder wenn sie es bereits mal gesehen hatte, sich einfach nicht mehr daran erinnern konnte. Passierte öfter, weswegen das nichts wirklich neues oder besonderes war. So schlenderten sie zumindest durch die beleuchteten Straßen und kamen auch an der einen oder anderen Person vorbei. Mal ein paar Männer, mal ein paar Frauen. Was auch immer. Claire beachtete ihre Mitmenschen nur sehr selten und noch seltener merkte sie sich den Großteil der Gesichter. Wenn sie nichts wichtiges mit solchen Personen zu tun hatte vergas sie recht schnell diese wieder. Warum auch nicht. Wie hoch waren schließlich die Chancen das man sich ein zweites Mal über den Weg lief? Sicherlich nicht besonders. Vor allem da ihre Welt ja recht groß war und so aufgeteilt durch die ganzen Meere. Zumindest hatte man das Claire gesagt. Denn ebenso wenig wie sie auf ihre Mitmenschen achtete, schenkte sie ihrer Umgebung Beachtung. Zumindest in dem Zusammenhang wo sich was befand und wie weit es von Position A oder Position B entfernt war. Wenn sie was hübsches sah bemerkte sie es auch, nur würde sie den Platz wohl nie wiederfinden da sie sich nicht merkte wo sie bisher schon überall gewesen war und wo nicht. Naja, war letztlich ja auch egal. Wenn sie einfach ein paar Mal alles ablief würde sie schon irgendwann etwas erreichen was sie suchte. Das war zumindest ihr aktueller Modus Operandi dem sie folgte um zurück zu gewissen Orten zu finden wie ihrem Schiff oder was sonst noch alles wichtig war...irgendwie. Man konnte schließlich nur soo lange ziellos herumwandern ehe man einen bestimmten Ort erreichte. Zumindest bei einer Insel mit einer gewissen Größe. Bei zu großen Inseln wurde solch eine Herangehensweise sicherlich etwas schwer. Nicht dass sie das groß sorgte. Claire stand dem ganzen einfach irgendwie gleichgültig gegenüber.

Naja, so schlenderten sie zumindest die Straße entlang und Claire blickte immer mal wieder woanders hin. Und so bemerkte sie auch nicht die Person die sich rasant auf sie zubewegte und noch kurz etwas rief ehe sie in Claire herein stolperte. Autsch. Mit einem dumpfen Knall landete Claire mit dem Hosenboden auf der kalten Straße und war leicht verwirrt darüber was passiert war. "Autsch." Entfuhr es ihr und sie blickte leicht verwirrt auf die Person mit der sie zusammengestoßen war. Woher war der denn gekommen? Naja, was auch immer. Claire erhob sich wieder und klopfte den Staub aus ihrer Kleidung. Dann blickte sie sich kurz um nur um zu bemerkten dass der Fuchs nicht mehr recht zu sehen war. Ups...wo war der denn jetzt hin? Leicht verwirrt sah sie sich um. Nope. Keine Ahnung wo der nun hin war. War Claire vielleicht etwas zu oft gestoppt um sich etwas anzusehen? Hatte der Zusammenprall zu lange gedauert? Naja egal. Die grünhaarige Schwertkämpferin zuckte nur mit den Schultern. Passierte. Irgendwo würde sie schon sein. Da sie nun zumindest ihre Begleiterin aus den Augen verloren hatte, konnte sie ja nichts mehr machen. War ja auch nicht soo wichtig. "Was ist denn da passiert?" erkundigte sie sich dann bei dem braunhaarigen Jungen.

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BeitragThema: Re: Die Straßen   So 15 Jan 2017 - 20:43

Der Moment fühlte sich an als würde alles in Zeitlupe ablaufen, das mint grüne Haar das immer näher kam, bis er schließlich die dazugehörige Frau umrempelte und beide zu Boden stürzten, die Unbekannte landete auf ihrem Hosenboden, Drake hingegen mit dem gesamten Körper auf dem kalten Schnee. Ein leiser Leidens ton war zu vernehmen. Der junge Mann schämte sich in dem Augenblick wirklich mehr als man sich nur vorstellen konnte. So etwas unangenehmes war ihm ja nun wirklich noch nie widerfahren. Die Augen noch immer geschlossen, konnte er aber hören wie sich jemand wieder aufrichtete und sich die Kleidung wieder sauber klopfte. Vor lauter Scharm begann der junge an in sich hinein zu Grinsen "Das kann ja jetzt wohl wirklich nicht passiert sein.." dachte er sich und begann seinen Körper zu bewegen. Die Kälte hatte sich mittlerweile in seine in seiner Kleidung festgesetzt und sorgte für eine ganz Körper Gänsehaut. Erst kniete sich Drake hin, ehe er wenige Augenblicke später komplett aufrichtete und zum ersten mal in das Gesicht der jungen Dame blickte. Ein Moment der Sprachlosigkeit machte sich breit ehe er begann eine Antwort auf ihre Frage zu finden. "E-Es tut mir wirklich sehr leid, das war nicht meine Absicht." fing er an, blickte der jungen Dame dabei ständig tief in die Augen bis er selber feststellte das dies garantiert unangenehm für sie sein könnte und sah dann an sich hinunter und begann den Schnee von seiner Kleidung abzuklopfen. "Ich kam auf den Straßen hier zum rutschen, dann führte das eine zum andere und ich hatte mich plötzlich nicht mehr unter Kontrolle." es war der verzweifelte Versuch sich zu rechtfertigen.

Um die Beiden herum haben einige Passanten angehalten um sich das Spektakel mit anzusehen, doch als diese bemerkten dass es den Betroffenen gut ging liefen sie wieder weiter und das Geschehnis verlief sich wieder. Doch für Drake war das noch nicht so schnell aus der Welt geschaffen. "Ich möchte das irgendwie wieder gut machen! Darf ich dich vielleicht auf was zu trinken oder Essen einladen? Hier auf der Insel gibt es doch ganz bestimmt viele leckere Spezialitäten." Um nicht noch unsympathischer zu wirken nach dem Unfall, setze er ein freundliches Lächeln auf und hoffe mit dem Versuch seiner Geste wieder etwas gut machen zu können.

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Claire Weiss
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BeitragThema: Re: Die Straßen   So 15 Jan 2017 - 21:15

Nahm Claire es dem jungen Mann übel dass er sie umgerannt hatte? Nicht wirklich. Da ihr nichts wirklich passiert war, war es ja egal. Vor allem war sie recht Zäh was das alles anging. Schmerzen war sie ja gewöhnt von ihrem Training und den vielen Kämpfen an denen sie teilgenommen hatte. So ein kleines Stolpern war da nicht wirklich nennenswert. Hätte sie essen in der Hand gehabt und es wäre zu Boden gegangen, dann wäre sie wohl ein wenig erzürnt gewesen, so war es ihr aber ziemlich egal. Passierte. War aber auch nicht weiter schlimm. Deswegen brauchte sie auch nicht wirklich eine Entschuldigung oder dergleichen. So zuckte das Mädchen mit dem grünen Haar kurz mit den Schultern ehe sie eine wischende Handgeste machte. "Kein Problem, passiert. Hat Eis so an sich." murmelte sie also gelassen und blickte sich dann ein wenig um und Tatsache, wenn man genau hinsah, sah die Straße schon etwas rutschig aus. Mit Eis kannte sich Claire ja mehr oder weniger aus. Hatte sie diese Fähigkeit des gefrorenen Wassers schließlich schon öfter mal für ihre eigenen Vorteile verwendet. Wie dem auch sei, da sie nun den Fuchs nicht mehr sah musste das Mädchen mit den grünen Haaren sich eine andere Möglichkeit suchen um an etwas zu essen zu kommen. Weil ihr Hunger irgendwie mit der ganzen Warterei etwas größer war als noch ein paar Augenblicke zuvor. Und wenn Claire eine Sache nicht mochte, dann war es hungrig sein. Eines ihrer meist gehassten zustände. Hunger. Und da sie es so sehr hasste, tat sie was sie konnte um dieses Gefühl zu umgehen.

Wie dem auch sei, der junge stand dann zumindest selbst auf und klopfte sich wie Claire auch den Schnee aus der Kleidung. Und kaum hatte er es gemacht blickte er Claire eine Zeit lang in die Augen, was die grünhaarige aber nicht wirklich bemerkte, oder vielmehr dem ganzen keinerlei Bedeutung schenkte. Sie neigte schließlich selbst ab und an dazu eine Person zu lange in die Augen zu schauen oder so. So wartete sie also mit ihrem typisch gelangweilten Blick darauf dass der junge als nächstes vor hatte. Und lange musste sie nicht warten bis der junge mit dem braunen Haaren weitersprach. Und das was er so sagte kam ihr gerade sehr gelegen. Er wollte sie irgendwie entschädigen, nicht das Claire das brauchte, aber es half schon irgendwie weiter. So schenkte sie ihm also ein knappes nicken ehe sie antwortete. "Ok. Essen wäre schön." Meinte sie knapp ehe sie den jungen etwas genauer musterte. Er war ein Stück größer als sie, wenn auch nicht soo extrem viel größere als sie es gewohnt war von ihren Crewmitgliedern und ihrem Daddy. Wie dem auch sei, da sie nun eine Lösung für ihr Hunger Problem hatte, war alles wieder gut. So machte sie sich bereit weiterzugehen ehe sie sich erneut zu dem jungen umdrehte. "Ne Ahnung wo es hier was gibt? Fleisch wäre schön. Am liebsten was gebratenes." Denn ihre Lust darauf war noch nicht abgeebbt, warum also nicht weiter nach etwas gebratenem Fleisch Ausschau halten. Ansonsten war ihr aber so ziemlich alles recht solange es essbar war.

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Solveig
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Mo 16 Jan 2017 - 23:25


Als @Musashi begann von einem Arzt zu reden schlich sich ein großes Grinsen auf Solveigs Gesicht. Natürlich. Woher auch sollte er wissen, dass sie Ärztin war. Sie funkelte ihn mit ihren großen, rot-braunen Augen an. Auch entging ihr nicht, dass er sie siezte. Kurz grummelte Solveig. Sie mochte diese leeren Floskeln nicht. Denn ihrer Meinung nach war es ebenso einfach zu sagen „Sie Arschloch.“ wie „Du Arschloch.“. Unnötig. Vielleicht lag das auch an ihrer Art wie sie aufgewachsen war. Sie konnte sich nicht daran erinnern, dass ihre Mutter Leute siezte.

Auch gab es für Solveig keinerlei Nötigkeit auf die Entschuldigung einzugehen. Was war das eigentlich? Ein angeborener Helferkomplex? Ein Mutterkomplex? So ganz genau wusste die junge Frau das nicht, egal wie lange sie darüber nachdachte. Jedoch besann sie sich nun darauf, was sie eigentlich vorhatte und zog sich aus ihren Gedanken zurück. Die waren schon beim Tagträumen kompliziert genug. Aber hier draußen, im Schneegestöber und der Kälte würden sie die Situation nicht gerade vereinfachen.

„Ich finde ja ein Arzt reicht.“, entgegnete Solveig Musashi und lächelte ihn nachsichtig an. „Aber ein etwas wärmerer Ort als hier wäre vielleicht gut um das anzusehen und zu verarzten.“

Sie legte ihren Kopf etwas schief und lächelte ihn dabei weiterhin an. Dann runzelte sie die Stirn und legte sie dabei in Falten.
„Aber wo genau kann man da denn hier hingehen?“, fragte sie mehr sich selbst als ihn. Dann kam Solveig auf die Idee ihn da tatsächlich einzubinden. Abermals lächelte sie ihn warm an. „Ich bin übrigens Solveig, Kapitänleutnant der Marine und Ärztin. Hast du vielleicht eine Idee, wo man hingehen könnte um dir zu helfen? Ich kenne mich hier nicht wirklich aus.“

Sie hielt ihm ihre Hand hin, in Erwartung, dass er diese ergreifen würde.

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Musashi
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Di 17 Jan 2017 - 0:39


" Da scheint mein Glück mich doch nicht ganz verlassen zu haben. Ich hätte es sicher schlimmer Treffen können, was einen Arzt anging. "

Seine Worte waren wohl indirekt als Kompliment zu verstehen. Womit der Agent darauf hindeutete, dass er sie anscheinend für attraktiv hielt. Da sie aber eine "Kollegin", bei der Marine war sagte er es nicht direkt. Jedoch, sollte man es ihm nachsehen immerhin war er nicht absichtlich in diese Situation geraten nur damit ihn ne Frau bemitleiden und bemuttern kann. Das es aber anscheinend darauf hinauslief, war eben nicht etwas worüber man sich beschweren brauchte. Sogleich stellte sich die Dame auch mit Namen vor, fing aber an ihn zu duzen. Er nahm es als eine Einladung war es ihr gleich zu tun, solange sie ihn nicht aufhalten würde.

"Mein Name ist Musashi und ich bin ebenfalls Kapitänleutnant bei der Marine. "

Er erwiderte mit seinen Worten die Vorstellung zusätzlich mit der Senkung seines Kopfs. Zeichen des guten Respekts. So lächelte er auch zurück, um eben die Situation etwas positiver zu gestalten. Wenn auch seine Schmerzen am Fuß es etwas schwieriger machten. Eine wirkliche Idee ob es hier irgendwo eine Kneipe, oder Taverne gab war ihm nicht bewusst. Viele Häuser schienen relativ warm, aber die wenigsten würden wohl einfach so jemanden aufnehmen.

" Da bin ich wohl so verloren wie du, doch zur Not können wir eventuell Passanten nach dem Weg fragen. "

So ergriff ihre Hand ging etwas herunter, da er etwas ein Kopf größer war, damit sie ihn etwas abstützen dürfte. Sich zu schämen, das ihm eine Frau half schien er nicht. Immerhin hätte er ja das Selbe für sie oder jeden anderen Getan. Es war halt wohl nur ein unglücklicher Rollentausch.

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Drake
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Di 17 Jan 2017 - 8:09

Die junge Dame hatte etwas interessantes an sich. Das muss wohl an ihrer Art gelegen haben, das lies Drake schmunzeln und er versuchte es wieder zu vermeiden sie anzustarren. Nachdem Sie sich darüber ausgesprochen hat dass ihr als das nichts ausmachte und es nun mal passieren konnte fiel ihm ein großer Stein vom Herzen. "Puh.." entkam es ihm leise und seine Lippen formten sich zu einem Lächeln. Auf seinen Vorschlag hin kam eine 'bitte' von dem Mädchen, ihr war es relativ gleich wohin sie als nächstes gehen würden, Hauptsache es gibt Fleisch "Ich denke das bekommen wir hin!" auf der Stelle drehte sich Drake um seine eigene Achse und sah sich auf den Straßen um, irgendwo hier musste es ganz bestimmt etwas geben außer Glühwein und Lebkuchen, der Geruch dieser Köstlichkeiten stieg ihn schon von allen Seiten in seine Nase und lies seine Orientierung verwischen. "Ach übrigens, ich bin Drake." meinte er und hielt der Frau mit den mint grünen Haaren seine Hand entgegen, in dem Tumult vergaß er ganz sich noch vorzustellen.

"Also gut." setz er anschließend fort und machte vorsichtige Schritte auf dem rutschigen weißen Schnee der nach wie vor die Straße bedeckte, noch eine solche Peinlichkeit wollte er nicht über sich ergehen lassen. Seine Augen bewegten sich suchend hin und her und er musste zwischen all den Weihnachtsmärkten irgendwo einen guten Laden finden wo man sicher auch gutes Fleisch finden könnte. Während er sich nach einer Gelegenheit umsah gut essen zu gehen, drehte er sich auch nochmal um, suchte dabei diesen eigenartigen blauen Fuchs welchen er in seinem Augenwinkel wahrgenommen hatte. Sicher war dies eine neue Rasse welche er noch nicht kannte, doch gewiss hat ich der Kleine in der Hektik schnell vom Acker gemacht.

Wenige Meter vor einem Laden stieg ihm ein genüsslicher Geruch in die Nase. Na wenn das mal nicht genau das ist wonach er gesucht hat "Hey! schnell komm her!" rief er zu dem Mädchen und zeigte enthusiastisch auf den mehr als nur unscheinbaren Laden der an der Straße stand. Der köstliche Geruch kam eindeutig aus dieser Richtung. Ohne weiter darüber nachzudenken beschleunigte er seinen Gang, lief dabei Gefahr erneut auszurutschen und dabei jemanden zu belästigen. Aber sein Gedanke der Frau mit dem mint grünen Haar die Schuld zu begleichen war zu sehr im Vordergrund und er wollte ihr unbedingt etwas zum Essen aus geben. Vielleicht würde sich auch die Gelegenheit ergeben sich über interessante Themen auszutauschen. Vor allem schien sie ja auch nicht gerade eine gewöhnliche Bewohnerin einer Insel zu sein, er musterte sie nochmal kurz, bekam dadurch noch die Bestätigung für sich selbst.

Je näher sie dem Laden kamen um so mehr lief dann auch dem Braunhaarigen das Wasser im Mund zusammen. Die Vorstellung von dem guten Essen bereitete ihm dann auch schon ein knurren im Magen und er freute sich darauf etwas zwischen die Zähne zu bekommen. Der Laden mit dem guten Essen war nur mäßig geschmückt gewesen, lediglich einige Barhocker waren in dem kleinen quadratischen Gebäude zu sehen. Rund zwei Meter um das Gebäude war der Schnee auch schon geschmolzen, die Hitze die von dem Gebäude kam ging wohl soweit das um dessen herum alles geschmolzen war. Kam Drake gelegen, so musste er nicht mehr darauf achten auszurutschen.

TBC: Zum Steakhouse

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Claire Weiss
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Di 17 Jan 2017 - 11:44

Sie wollte es doch schwer hoffen das sie es hinbekommen. Claire hatte Hunger und wenig Lust das sich das noch länger hinzieht. Sie war kurz dafür ihren Stand gegenüber Tieren essen die sprechen konnten nachzudenken. Wer konnte ihr das denn übel nehmen? Aber naja, das war ja eine Entscheidung die sie mit etwas Glück nicht unbedingt treffen musste. Zumindest wenn der Plan funktionierte das sie sich nun etwas zu essen besorgen konnten. Naja, egal der junge stellte sich zumindest als Drake vor, also sollte Claire das wohl ebenfalls tun. "Claire." Meinte sie also als knappe Antwort und setzte sich dann dieses Mal neben dem jungen Drake in Bewegung.

So schlenderte sie also erneut durch die Straße dieses Mal nur hinter einem braunhaarigen jungen Mann anstatt hinter einem blauhaarigen sprechenden Fuchs. Seltsam mag man meinen, aber für Claire machte der wechsel ihres Begleiters keinen großen Unterschied. Ob sie nun einem sprechenden Fuchs folgte oder einem sprechenden Menschen war ihr ziemlich gleich, solange das Ziel dasselbe war und das war es etwas zu Essen in ihrem Magen zu bekommen. Und ok...ein sprechender Mensch war sicherlich nichts so seltsames wie ein sprechender Fuchs, aber naja...für Claire selbst war es egal ob es das eine war oder das andere. Hätte sie den Fuchs essen können, dann hätte sie wohl den Fuchs bevorzugt, da sie das aber nicht machen konnte, war es ihr ziemlich egal. Aber einen sprechenden Fuchs als etwas besonderes anzusehen tat sie nicht. Sie kannte schließlich die weite Welt nicht bis ins kleinste Detail, woher konnte sie also wissen dass sprechende Tiere nicht irgendwo anders völlig normal waren. Das könnte ja sein oder etwa nicht?

Wie dem auch sei, sie schlenderten also durch die schneebedeckten Straßen und erneut sah sich das Mädchen mit den grünen Haaren ab und an die Häuser und Läden an die sich um sie herum erstreckten. Hatten alle zumindest den selben Baustil, nicht das Claire das bemerkte. Nein, das was ihre Aufmerksamkeit zu sich zog waren die leichtenden Lichter und das eine oder andere Glitzernde Objekt. Anders als vorher behielt sie aber ihren Führer im Auge. Nicht das sie ihn erneut aus den Augen verlor. Vor allem da es sich nach Kostenlosem Essen für sie aussah, da der junge Mann mit den braunen Haaren sie eingeladen hatte. Das war in ihren Augen ein gutes Indiz dafür dass sie nicht selbst zahlen musste. Gut so, da sie nicht wirklich wusste wie viel Geld sie bei sich hatte. Und nicht selbst Essen kaufen zu müssen war immer eine schöne Sache. Einfach weil sie ihr eigenes Geld dann für noch mehr essen ausgeben konnte. Und wie jeder wusste, mehr essen war immer besser als weniger essen! Wurde man definitiv satter.

Und sonderlich lange dauerte es auch nicht bis ihr brünetter Begleiter etwas vielversprechendes fand. Und nach ihr rief. So stoppte Claire ihr herumschauen und drehte sich zu dem braunhaarigen Begleiter um. "Ok." Und Tatsache, ein ziemlich köstlicher Geruch stieg ihr in die Nase. Ein würzig Rauchiges Aroma das beim Grillen entstand. Yummy. So schlenderte Claire also zur Seite ihres Wegführers und folgte ihm erneut. Dieser legte einen Gang zu und huschte die Straße entlang. Claire hatte dabei keine Probleme ihm zu folgen, vor allem da sie auch gerne früher als später etwas essen wollte und so kein Problem hatte sich etwas zu beeilen. Konnte nur von Vorteil sein. Mit der Rutschigen Straße hatte sie dabei weniger ein Problem, aufgrund ihrer Kräfte und dem Jahrelangen Training ihres Gleichgewichtssinns hatte sie weniger Probleme ihren Stand beizubehalten. Der Schnee war zwar glatt aber nichts im Vergleich zu ihrem Eis. Und selbst wenn, wäre es doch ähnlich glatt gewesen hätte sie ihre Füße einfach verwandeln können. Vielleicht mit ein paar Schlittschuhen oder etwas dergleichen. Damit hätte sie sich sogar noch schneller fortbewegen können. Aber naja, es dauerte nicht lange und die beiden fanden die Quelle des köstlichen Aromas. Ein Steakhouse. Wow, perfekt eigentlich. Hier gab es Fleisch und mit etwas Glück wurde es auch gegrillt...irgendwie. Wobei wenn sie ehrlich war, ihr die Zubereitung auch eher zweitrangig war. Solange es mehr oder weniger Gut schmeckte wäre ihr fast alles recht gewesen, selbst wenn man das Fleisch dünstete oder etwas ähnlich ungewöhnliches. Gott, noch ein paar Minuten Länger und sie würde überlegen es einfach Roh zu essen. Und nein, das würde Claire nicht abschrecken. Da sie nicht selbst kochen konnte, war sie daran gewöhnt ab und an etwas...weniger gut zubereitetes Essen zu verspeisen. Sie bevorzugte es zwar dass es gekocht war, aber naja...wenn es hart auf hart kam hatte sie auch kein Problem ungekochtes Essen zu verspeisen.


TBC: Winterevent | Benkei's Steakhouse

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Trixie
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Mi 18 Jan 2017 - 21:32

Trixie ging voraus durch die vielen Menschen, um die hungrige Begleitung und auch sich selbst zu einer sicheren Mahlzeit zu führen, was sich allerdings als schwieriger herausstellte als gedacht. Denn die Füchsin konnte partout keinen leckeren Futterduft ausmachen, sondern vornehmlich die üblichen Düfte einer großen Menge von Menschen, nämlich Parfüme, Schweiß und sonstige Ausdünstungen, welche Menschen so von sich ließen. Es war nicht so, dass sich Trixie an solchem Gestank wirklich störte. Immerhin kennzeichneten die Eisfüchse ihr Revier auch durch entsprechende Duftmarken. Lediglich die strengen Parfüme waren wirklich wie Gift für die feine Fuchsnase und ließen es kaum zu, dass Trixie sich auf andere Gerüche noch konzentrieren konnte. Diese scharfen Düfte, welche Menschen als 'wohlriechend' empfanden überdeckten alles und brannten der Füchsin buchstäblich in der Nase, selbst wenn sie diese vornehmlich nur aus der Entfernung roch. Dazu kam, dass sich die kleine Füchsin durch unzählige unachtsam stampfende Füße wuseln musste wie in einem selbstmörderischen Trainingsparkour. Vor allem viele der weiblichen Menschen trugen Schuhe mit so spitzen Absätzen, dass diese die arme Trixie gewiss aufspießen würden, sollten sie die Füchsin auch nur einmal kräftig erwischen. Diese verdammten Menschen waren einfach zu unachtsam mit ihrer Umwelt. Die starrten einfach durch die Gegend und freuten sich über die tollen bunten Lichter, während sie kein Stück darauf schauten wo sie hintraten, bah!

Als sich die Eisfüchsin schließlich durch eine größere Gruppe Menschen hindurchgekämpft hatte und zurück blickte, wo denn die hungrige Begleitung war, war diese ominöserweise verschwunden. Huh? Wo war die denn nun abgeblieben? Sie hielt für einen Moment Ausschau nach der Menschen, hatte aber kaum mehr als einen Moment, da sie schon wieder zur Seite springen musste, um nicht von dem nächsten Menschen getreten zu werden. "Pass doch auf, du Trampel!" rief sie dem Menschen empört hinterher, welcher sich lediglich kurz umschaute, aber dabei nicht einmal anhielt und schließlich das Zurufen auch schon wieder missachtete. Echt mal, kein Respekt vor den Kleineren der Gesellschaft, pah. Und.. was war nun mit der Menschin? Die war immer noch nicht zu sehen. Und wirklich riechen konnte Trixie auch nichts, wobei sie sich den Duft von der Frau ohnehin nicht wirklich eingeprägt hatte. Hmm.. na ja, vielleicht war es ja gar nicht schlecht dass die Eisfüchsin die Menschin abgehängt hatte. Immerhin hatte sie schon einmal vor gehabt die Vierbeinerin zu fangen und zu essen. Wer konnte absehen, dass sie sich nicht immer noch dazu entschließen würde, wenn Trixie nichts zu Essen für sie fand? Also nicht dass die Füchsin das zulassen würde, doch wollte es Trixie auch nicht auf einen Kampf ankommen lassen.
Zudem Trixie so auch ihr Futter mit niemanden Teilen musste, wenn sie denn welches fand. Oh verdammt! Schon wieder musste sie ausweichen und zur Seite springen, weil ein menschliches Pärchen wieder offenkundig mehr Augen für sich selbst hatten als für dass was sich unter ihnen abspielte. Argh! Wie gern würde Trixie hier einfach mal Amok laufen und Alarm machen, die tollwütige Füchsin spielen und diese ganzen in sich selbst verliebten Menschen einfach mal Aufscheuchen und Aufmischen. Würde.. natürlich wusste sie, dass es kaum eine gute Idee war und sie wollte sie kaum wieder zu einem Jagdziel machen. Gereizt trottete die Füchsin daher lieber an den Straßenrand, wo weniger los und die Übersicht besser war. Hier war die Wahrscheinlichkeit geringer, dass jemand über sie stolperte und wenn doch, sah sie es deutlich rechtzeitiger, weil es zumindest eine Richtung weniger zu beachten gab aus welcher Menschen kommen und treten konnten.
War die Frage was nun? Richtig, die Füchsin hatte immer noch Kohldampf! Ihr Magengrummeln erinnerte sie schmerzlich daran. Es war daher wohl ein Wink des Schicksals, als ihr ein angebissenes Lebkuchenherz unachtsam vor die Nase geworfen wurde. Wo kam das denn her?! Die Eisfüchsin konnte niemanden ausmachen der darauf achtete, ob sie es annahm, also war wollte sie wohl keiner direkt füttern oder locken, sondern hatte das Futter einfach weggeworfen weil er es nicht mochte? Nun, die Füchsin war gerade nicht sehr wählerisch, also haute sie rein bevor es wer anderes tat. Das Lebkuchenherz stopfte und war groß genug, dass Trixie auch schon pappsatt war, als sie das ganze Ding verschlungen hatte, wenn es auch natürlich wenig nahrhaft und gesund war. Darauf kam es ihr im Moment auch kaum an, es war trotzdem gut.
Soooo und nachdem sich dieses Problem nun mehr oder minder von selbst gelöst hatte, blieb erneut die Frage was ihr nächstes Ziel war. Vielleicht erst einmal weg von dieser belebten Straße und dann mal mehr von dem Ort sehen? Wenn es hier so viele Menschen gab die einfach so auf der Straße durch die Gegend schlenderte, würde es sicherlich auch noch mehr und besseres zu sehen geben, als Menschenfüße.

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Solveig
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BeitragThema: Re: Die Straßen   Fr 20 Jan 2017 - 0:06


Ein warmes Lächeln fand sich auf Solveigs Lippen wieder als er davon sprach, dass ihn sein Glück scheinbar nicht ganz verlassen hatte. Kurz wollte sie ihn Fragen wie er denn darauf kam, na gut er war hingefallen. Aber solange einem keine schwarze Katze über den Weg lief war doch immer noch alles gut. Vielleicht sollte sie später ihre Tarotkarten für ihn legen. //Aber nein, dann hält der mich gleich für verrückt. Wobei. Eigentlich bin ich das ja.//

Als @Musashi sich dann ebenfalls als Kapitänleutnant vorstellte runzelte Solveig die Stirn. Im Hauptquartier von Lougetown zumindest hatte sie ihn nicht wirklich gesehen. Immerhin war das die letzten Jahre sowas wie ihr Zuhause gewesen. Jedenfalls in Anbetracht der Tatsache, dass sie erst jetzt einer Division fest zugeteilt wurde.

„Schön dich kennenzulernen. Wobei-“, sprach Solveig und lachte leise, „für dich ist das wohl nicht gerade schön. Aber das kriegen wir schon wieder hin.“

Gerade als sie sich weiter nach einem warmen Ort umsah merkte sie wie das Schneegestöber immer dichter wurde. Sie runzelte ihre Stirn, wie sie es immer tat, wenn sie angestrengt nachdachte. In vier, fünf Jahren würde sie sicherlich irgendwann Falten an der Stirn bekommen. Denkerfalten. Naja, immerhin passte dies ganz ausgezeichnet zu Solveig.

„Ehm, Verzeihung! Wissen sie vielleicht von einer Gaststätte oder einer Taverne, in der Zimmer frei sind?“ , fragte sie kurzerhand einen Passanten nach einer Unterkunft. Dieser sah sich das komische Pärchen an. Da man den beiden aber ansah, dass sie Hilfe benötigten und die Wetterprognose nicht gerade günstig war antwortete der Passant ihr tatsächlich mit einer hilfreichen Antwort. „Dort am Eingang des Dorfes ist eine Taverne. Die haben auch immer Zimmer frei.“ Mit einem Blick auf die etwas unglücklich Musashi abstützende Solveig fragte er noch: „Brauchen sie Hilfe?“ Doch Solveig war schon in Bewegung und zwang Musashi mehr oder weniger mitzukommen. „Nein, dennoch danke für Ihre Hilfe.“ Offenbar konnte sie doch siezen. Und das es nun sehr viel einfacher für sie wäre wenn der Mann helfen würde überging Solveig einfach.

Das Schneegestöber wurde zusehends dichter, bald konnte man keine fünf Meter mehr geradeaus sehen. Immerhin die Richtung stimmte wohl. Orientierungssinn hin oder her. Geradeaus klappte. Und immerhin hatte Musashi auch die Richtung gesehen, die der Passant gezeigt hatte. Zum Glück schien der Teil des Weges gestreut zu sein. So mussten sie kein Balletttänzchen aufführen wie der gute Musashi vorher.  

TBC: Weihnachtsinsel | Taverne | Schlafräume | Zimmer 4

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