StartseiteSuchenTeamAnmeldenLogin
»yo, wanna join?«
»Gerüchteküche«


»LATEST POSTINGS«

» Der letzte Buchstabe
Heute um 9:17 von Akame Shinzo

» [GFX] Kreativbolzen am Start
Heute um 6:36 von Heidi

» Rosenspiel
Gestern um 23:56 von Dahlia

» Was hört ihr gerade?
Gestern um 21:32 von Levi

» Abwesenheitsliste
Gestern um 12:38 von Takeuchi Sora

» News: Oktober 2017
Gestern um 12:28 von Takeuchi Sora

» Der User über mir...
Gestern um 10:27 von Sigma

» [EA][Marine] Heidi Westerberg
Gestern um 1:25 von Heidi

» Assoziation
So 15 Okt 2017 - 23:01 von Heidi

» Spam~
So 15 Okt 2017 - 12:52 von Bryan

»crews«

Piratenbanden








Divisionen




Abteilungen

Truppen


Andere




Austausch
 

Der Schlittschuhverleih

Gamemaster
NPC

avatar

EXP : 3562
Beiträge : 2622

BeitragThema: Der Schlittschuhverleih   Sa 10 Dez 2016 - 17:02


•• Schlittschuhverleih ••


In einem alten, abgesperrten Hafenbecken, unweit des regen Treibens, ziert nur eine einzelne Hütte den Steg. Ein Schlittschuhverleih für alle wagemutigen oder verliebten, welche sich hinaus auf das schimmernde Eis wagen wollen. Während Tagsüber die Sonne die Eisfläche erstrahlen lässt, wird nachts der Mond durch mehrere festliche Lichter auf und um die Eisfläche unterstützt, sodass der Spaß auch nachts nicht getrübt wird. Für alle, welche eine kleine Pause benötigen, bietet der Verleih eine kleine Auswahl an heißen Getränken und Sitzplätzen um sich auszuruhen.
Nach oben Nach unten
Ayumi
[Marine] Mannschaftler

avatar

EXP : 324
Beiträge : 281

BeitragThema: Re: Der Schlittschuhverleih   So 11 Dez 2016 - 21:47

Seit ihrer Ankunft hatte Ayumi auf eine Attraktion gehofft einen kleinen, zugefrorenen Dorfsee, an welchem neben heißen, wärmenden Getränken auch Schlittschuhe an alle wagemutigen Interessenten verliehen wurden. Enttäuscht war die Blauhaarige letztendlich nicht, als die freundliche Dame von der Auskunft verkündet hatte, das kein Dorfsee sondern gleich ein altes, abgelegenes Hafenbecken als Schlittschuhbahn dienen sollte. Eigentlich ließ diese eine knappe Nachricht das Herz der Kisaragi noch ein kleines Stückchen höher schlagen, hatte sie damals das Hafenbecken ihres Heimatdorfes auch immer als Schlittschuhbahn missbraucht. Und mal ehrlich – was konnte noch besser sein, als in alten Erinnerungen zu schwelgen und gleichzeitig seinem Lieblingszeitvertreib im Winter nachzugehen?
So schnell ihre Füße die Kisaragi tragen konnten war die Blauhaarige, nach der freudigen Botschaft, aufgebrochen und zeitgleich zum Hafenbecken geeilt. Sonderliche viele Gäste der Insel musste die junge Dame nicht zur Seite schubsen, damit sie schneller ihr Ziel erreichte. Eigentlich musste Ayumi überhaupt Niemanden zärtlich zur Seite bugsieren, waren die meiste Gäste doch noch mit der Erkundung der Insel zugange. Umso besser für die Ärztin, musste sie letztendlich nicht unnötig am Verleih anstehen oder sogar auf bereits ausgeliehene Schuhe warten. Zudem konnte sich die Schönheit schon auf dem Weg am bezaubernden Aussehen des Hafenbecken erfreuen – ohne einen schmerzenden Unfall und ohne eine Bruchlandung im weichen Pulverschnee. Schon vom Weiten konnten die blauen Iriden der Kisaragi das zugefrorene Hafenbecken erkennen, welches wie Abermillionen kleiner Sterne im Licht der einsetzenden Dämmerung und aufgespannten Lichterketten funkelte. Selbst die vielen Lichterketten, die ins Geäst der zahlreichen Tannen gesetzt, um die Fenster der Häuser und Hütten gelegt oder um die hölzernen Balken des Piers gespannt waren, wirkten mehr als nur anmutend. Sie trugen schlichtweg der friedlichen Idylle bei. Und dann war da noch der große, geschmückte und mit etlichen kleinen, eingepackten Geschenken versehene Weihnachtsbaum, genau mittiges des Hafenbecken. Ob die vielen Geschenke nur der Dekoration dienten oder tatsächlich echte Überraschungen für die Besucher der Winterinsel bargen? Etwas, das die Blauhaarige bestimmt noch herausfinden würde!

Lange suchen musste Ayumi die hölzerne Hütte des Schlittschuhverleih nicht. Ein paar Schilder zeigten der jungen Ärztin den Weg. Letztendlich waren es aber auch die lockenden Rufe der Hüttenbesitzerin, die Neugierige anlockten. Ebenso natürlich auch die Blauhaarige, die nach einer sanften Begrüßung gleich die Größe ihrer Schuhe verkündete und wenige Augenblicke später auch schon ihre Schlittschuhe in Händen hielt. Sie waren auf den ersten Blick nichts Besonders. Wie wohl die meisten Schuhe bestanden die Ihren aus schneeweißen, gehärtetem Leder und einem leichten Absatz, welcher geschätzt fünf Zentimeter maß. Auf dem zweiten Blick waren ihre Schlittschuhe eher zum Kunstlauf geeignet. Zumindest waren die Kufen deutlich dünner geschliffen, als bei Schuhen die zu Rennen oder Eishockey benutzt wurden. Zusätzlich wiesen die Schlittschuhe noch eine wärmende Fütterung aus Schaffell auf – damit auch die eisigsten Füße warm wurden oder bleiben. Unweit der Hütte fand Ayumi eine kleine Bank, auf welcher sie sich sogleich niederließ. Schnell war Ayumi ihren Winterstiefeln entstiegen und in ihre neuen Schuhe geschlüpft. Ebenso schnell, wie die junge Dame zur dicken Eisdecke gewatschelt war und nunmehr den erste Fuß auf die Oberfläche stellte. Innig wurde gehofft, das sie auch wirklich noch Eislaufen konnte und nicht gleich auf ihrem Allerwertesten landete.

Glück gehabt. Ayumi konnte sich mühelos auf ihren Beinen halten und erkundete wagemutig das noch frische Eis. Grazil huschte die Blauhaarige über die funkelnde Eisdecke des Hafenbecken und ließ sowohl den Saum ihres Kleides, ihre offenen Haare und den langen Wollschal im Wind sanft durch die Lüfte tanzen. Kalt war der Kisaragi trotz ihres Kleides nicht. Auch wenn der Stoff dünn und vor allem knapp aussah – er wärmte und bedeckte sogar den Großteil ihres Körpers. Selbst ihre Beine wurden von einer dicken Strumpfhose und wollenen Stulpen gewärmt. Hinzu kam der dicke Wollschal und die wärmende Mütze. Zudem war die junge Dame ständig in Bewegung und letztendlich an die Kälte des Winters gewohnt. Wenigstens etwas Gutes hatte die harte Kindheit auf Lvneel für die junge Ärztin bereitgehalten. Sie fror nicht so schnell wie andere Menschen. Und eben ganz nach dem Motto: Nur die Harten, kommen in den Garten, erkundigte Ayumi soeben das Hafenbecken und versuchte sich sogar etwas abseits der neugierigen Blicke an einer Pirouette. Genauer gesagt versuchte sich die junge Dame an einer Standpirouette. Nachdem sie gänzlich abgebremst hatte, nahm die Blauhaarige deutlich Schwung und drehte sich, ihr rechtes Bein ausstreckend immer und immer wieder um die eigene Achse. Zuerst im Stehen und letztendlich auch für ein paar wilde Drehungen im Knien. Solange, bis sie einen leichten Drehschwindel bekam und das anmutende Schauspiel gezwungenermaßen abbrechen musste.


Darf gerne angeschrieben werden!

_________________

Nach oben Nach unten
Online
Elias
CP 3

avatar

EXP : 1656
Beiträge : 1290

BeitragThema: Re: Der Schlittschuhverleih   Di 10 Jan 2017 - 11:03


Winter | Elias, Ayumi

Als jemand, der im North Blue aufgewachsen war, kannte Elias die eisige Kälte des Winters gut. Hier, auf dieser weihnachtlichen Winterinsel, schien es ihm, als würden sich alle seine erlebten Winter vereinigen.
Er war schon vor einigen Tagen angekommen. Das Gelände der Insel, um das Dorf herum, war teilweise sehr unwirtlich. Der Schnee, das Eis, der Wind und die Kälte machten das letztlich nur noch schlimmer. Elias hatte viele Dinge gesehen, die ihn unter anderen Umständen wohl interessiert hätten, aber er wagte es nicht allein auf einer fremden Insel umher zu irren. Er wollte nicht als gefrorene Leiche enden. Und so hatte er sich entschieden eine Weile in diesem Dorf zu verweilen. Je mehr Tage vergingen, umso mehr hatte Elias das Gefühl, dass weitere Gäste eintrafen. Heute war es besonders extrem. Er saß auf einer Bank neben dem Schlittschuhverleih - dort, wo auch Getränke ausgegeben wurden. Der Becher, der vor ihm stand, war bereits leer. Noch vor einigen Minuten hatte heiße Schokolade ihn gefüllt. Und noch schien die tief stehende Sonne auf das Eis dieser großen Fläche.
Beherzt griff Elias nach den Schlittschuhen, die neben ihm standen. Er hatte vor seiner Trinkpause bereits einige Runden gedreht, aber jetzt weckte eine junge Frau seine Aufmerksamkeit. Während er sich die Schuhe in einer der größten Größen anlegte, beobachtete er ihre Standpirouetten. Die letzten Tage hatte Elias hier geübt, um nicht beim einfachen Geradeausfahren zu Boden zu fallen. Inzwischen gelang ihm das gut, aber er war ein wenig neidisch auf die Frau. Ihre blauen Haare und der Schal drehten sich elegant mit ihr mit. Dennoch schien es, als würde auch sie noch üben. Vielleicht konnte Elias sich anschließen - so jedenfalls sein Einfall. So erhob er sich, nachdem er die speziellen Schuhe mit den scharfen Kufen angelegt hatte, und stapfte unbeholfen auf die Eisfläche zu. Es lag etwas Distanz zwischen der Bank, auf der er ausgeruht hatte, und dem Einstieg zum vereisten Hafenbecken. Die Frau, die er zuvor beobachtet hatte, drehte ihre Runden etwas abseits der anderen Menschen auf dieser Eisfläche. So benötigte Elias etwas Zeit, um wieder richtig in Schwung zu kommen und sie zu erreichen. Andere wären ob des Kontakts mit einer fremden Frau, die dazu noch so hübsch war, nervös geworden. Elias hingegen sprach und tat, was er dachte. Und seit seiner enormen Entwicklung und Selbstkontrolle fiel ihm das sogar noch leichter, ohne dabei völlig durchzudrehen. Kontaktprobleme hatte er keine. Und so fuhr er zielstrebig auf die Frau mit den blauen Haaren zu und kam - irgendwie - vor ihr zu stoppen. Für das Bremsen hatte er auch noch keine richtige Technik.
"Entschuldige... das sieht recht professionell aus, was du da tust.", begann Elias unvermittelt und grinste. Auf manchen sah dieses Grinsen zwar etwas befremdlich aus, aber darüber machte er sich keinen Kopf. "Ich hab erst vor einigen Tagen hiermit angefangen... hast du ein paar Tipps?"
Jetzt konnte das Rotauge nur hoffen, dass er nicht einfach abgewiesen oder ignoriert wurde, sondern dass man ihn ernst nahm. Aber auf Elias wirkte @Ayumi so freundlich, dass er sich darüber keinen Kopf machte.

_________________

Nach oben Nach unten
Ayumi
[Marine] Mannschaftler

avatar

EXP : 324
Beiträge : 281

BeitragThema: Re: Der Schlittschuhverleih   Mi 11 Jan 2017 - 21:35

Sonderlich lange währte ihre Abgeschiedenheit nicht. Auch wenn die Blauhaarige einen abgelegenen Platz für ihre Versuche auserkoren hatte, gänzlich vor neugierigen Blicken und Zuschauern geschützt war jener letztendlich doch nicht gewesen. Zumindest ließ dies die unbekannte Person vermuten, die sich langsam und vorsichtig zugleich über die weitläufige Eisfläche zur Kisaragi bewegte. Ayumi selbst bewegte sich während des Näherkommens der fremden Person nicht wirklich. Ihr war noch immer leicht schwindlig, forderten die wilden Pirouetten von vor einigen Minuten noch immer ihren Tribut. Und einen uneleganten, vor allem aber wohl durchaus schmerzhaften Abflug gen Eisfläche wollte sie dann aufgrund des Schwindel dann noch nicht hinlegen. Letztendlich hatte das Ganze aber auch etwas Positives, wie sie empfand. So blieb der Schönheit wenigstens nicht verborgen, das die unbekannte Person so seine Probleme mit dem Abbremsen auf der glatten Oberfläche besaß. Ein freundliches Lächeln zierte auch schon die Lippen der Blauhaarigen, als der hochgewachsene Mann irgendwie in ihrer unmittelbaren Reichweite zum Stillstand kam. Gleichzeitig dazu fuhren ihre Arme hoch, so, das Ayumi den Namenlosen sanft hätte auffangen können. Gut. Brauchte sie letztendlich nicht, segelte Niemand – genauer gesagt der Rotäugige – gen gefrorene Wasseroberfläche. Eben jener kam dann auch gleich zum Punkt. Ganz ohne unnötige Umschweife und so, wie Ayumi es am Liebsten mochte. Das ihre Selbstversuche recht professionell aussahen freute die Blauhaarige. Sehr sogar. Nur, ob sie letztendlich wirklich ein paar nützliche Tipps für den Namenlosen besaß, das würde sich wohl noch zeigen müssen. Ayumi war schließlich keine Professionelle. Also professionelle Schlittschuhläuferin natürlich. Sie sauste auch nur nach Gutdünken über die spiegelglatte Eisfläche und versuchte sich gelegentlich an ein paar einfachen Kunststücken. An einen doppelten Rittberger hatte sich die Schönheit bisweilen auch noch nicht herangewagt. Würde sie wohl auch nicht. Nicht solange sie bei einfachen Kunststücken die Dicke der Eisfläche mit eigenen Augen und Hautnah begutachten konnte.
Schlittschuhlaufen verlernte man schließlich nicht. Genauso wie das Binden der eigenen Schuhe oder Radfahren. "Was magst du genau machen? Einfach nur über das Eis gleiten und dabei am Besten nicht hinfallen? Oder doch schon ein kleines bisschen mehr?" Vielleicht konnte Ayumi nach seiner Antwort ein paar hilfreiche Ratschläge hervorbringen. Und damit waren dann nun wirklich keine Tipps wie: Wenn du fällst, lass dich auf die Knie und nicht auf deinen Hintern fallen, gemeint. "Wenn du magst, dann können wir auch gerne zusammen ein paar Runden drehen und ich schaue mal, ob deine Haltung stimmt und das alles?" Erneut huschte ein freundliches Lächeln über ihre Lippen, bevor sie dem noch immer Namenlos ihren Arm zum einklinken anbot. Angst vor seinem Aussehen beziehungsweise vor seiner Person besaß die Blauhaarige jedenfalls nicht. Okay. Die vielen, knopfartigen Piercings anstelle von Augenbrauen waren jetzt nicht alltäglich und wirkten auf den ersten Blick wohl recht befremdlich, doch als praktizierende Ärztin war die Kisaragi noch gänzlich andere Dinge gewohnt. Man lernte Menschen kennen, die eigentlich nur einer Geschichte hätten entspringen können. Man bekam Dinge erzählt, die auf keine Kuhhaut passten. Und dann bekam man gelegentlich auch Dinge erzählt, die einem Niemand glauben würde. Aber dies einmal am Rande. Letztendlich war das Aussehen einer Person ohnehin Nebensächlich. "Ich bin übrigens Ayumi." Ein weiteres Grinsen folgte, gefolgt von einem kaum merklichen Winken mit ihrer noch freien Hand.


_________________

Nach oben Nach unten
Online
Elias
CP 3

avatar

EXP : 1656
Beiträge : 1290

BeitragThema: Re: Der Schlittschuhverleih   Do 12 Jan 2017 - 22:01


Winter | Elias, Ayumi

Da Elias auf seinen eigenen Bremsvorgang konzentriert war, entging ihm völlig, dass Ayumi ihn im Zweifelsfall sogar aufgefangen hätte. Möglicherweise hätte das sogar an seinem Stolz gekratzt.
"Das Nicht-Hinfallen habe ich inzwischen erfolgreich gelöst!", erwiderte er stolz auf ihre Frage. Sie bot sogleich an, dass sie gemeinsam ein paar Runden drehen konnten. Danach würde sie entscheiden, ob es Ratschläge gab, die er gut gebrauchen konnte. "Es darf also ruhig etwas mehr sein. Ich bin... motiviert, gnihihi." Das freundliche Lächeln der Blauhaarigen sorgte bei Elias dafür, dass er direkt etwas offener wurde. Die Fremde war ihm sympathisch, weswegen er keine Veranlassung sah sich irgendwie zurückzunehmen. Und wie als Bestätigung seines positiven Eindrucks bot sie ihm sogleich den Arm an, damit er sich einklinken konnte. Das sorgte in Elias' Hirn für Probleme, denn man hatte ihm beigebracht, dass es normalerweise nur andersherum üblich war. Mit manchen Gepflogenheiten hatte Elias eben doch noch zu kämpfen, weswegen er zwar kurz zögerte, aber dann schließlich den Kontakt zu ihr suchte. Tatsächlich überlegte er noch, ob seine Eislaufkünste nicht beeinflusst waren, wenn beide so aneinander hingen - vielleicht beeinflusste er ja sogar @Ayumi negativ. Doch da sie die Begabtere der beiden war, vertraute er schließlich ganz ihrem Urteil. Sie würde schon wissen, was sie da tat.
Als beide so aneinander gekettet waren, hob sie ihre freie Hand freundlich zum Gruß, während sie sich vorstellte. Sofort aktivierte sich die Eigenheit Elias', die ihm schon oft Probleme bereitet hatte: Er hatte den Namen der Frau sofort wieder vergessen. Die Laute, die sie von sich gegeben hatte, waren lediglich verschwommen in seinem Kopf zurückgeblieben, sodass er mit völliger Überzeugung erwiderte:
"Freut mich, Katoti, ich bin Elias."
Der neu erdachte Name war eine Absurdität. Es war jedoch nicht das erste Mal, dass die Synapsen in seinem Hirn Elias solche Streiche spielten. Und immer waren Namen, die er gerade neu lernen musste, die Opfer. Seine Konzentration auf ihren Namen jedoch war damit völlig verschwunden, da er dieses Thema als abgehakt betrachtete und sich darauf konzentrierte nicht zu fallen. "Wo hast du das Schlittschuhlaufen gelernt?", fragte Elias, als sei nichts gewesen. Es interessierte ihn durchaus, ob sie diese Kunst ihrerseits professionell gelernt hatte oder ob es ihr einfach seit einigen Jahren im Blut lag. In seiner Kindheit und Jugend waren für solche Dinge kein Platz gewesen. Möglicherweise war es bei ihr anders gelaufen. Seine eigene Vergangenheit war in den seltensten Fällen ein Archetyp anderer Vergangenheiten. Das war jedoch nichts, worauf das Rotauge stolz sein konnte. In früheren Tagen hätte er sich niemals auf eine solche Eisfläche getraut - aus Angst die Kontrolle über sich selbst zu verlieren und damit das ganze Eis durch sein erhöhtes Gewicht brechen zu lassen. Dass er nun völlig bedenkenlos dazu fähig war wie ein normaler Mensch auf dem Eis mit Schlittschuhen zu laufen, erfüllte ihn mit großer Freude. Und diese Freude äußerte sich in seinen Mundwinkeln, die schon die ganze Zeit leicht nach oben ausgerichtet waren. "Ich bin gespannt, was du mir beibringen kannst.", gab er zu und äußerte damit seine Motiviation auch wirklich etwas zu lernen. Blieb abzuwarten, wie begierig Ayumi war, auch etwas zu lehren.

_________________

Nach oben Nach unten
Ayumi
[Marine] Mannschaftler

avatar

EXP : 324
Beiträge : 281

BeitragThema: Re: Der Schlittschuhverleih   Sa 14 Jan 2017 - 12:14

Ayumi konnte sich einem breiten Schmunzeln nicht entziehen. Diese eine im Grunde doch recht simple Sache mit dem Nicht-Hinfallen hatte die Blauhaarige damals recht Schmerzhaft erlernen müssen. Irgendwo beim dreißigsten Sturz waren ihre Zählungen zum erliegen gekommen. Und das ganz bestimmt nicht, weil sie endlich einen Erfolg hatte verbuchen können. Sie hatte schlichtweg das Zählen beendet und dann, irgendwann später, mühselig den Bogen geschafft. Selbst jetzt, etliche Jahre später, dachte die Kisaragi nur wehmütig an Damals zurück. Nicht, weil noch immer die Schmerzen von Damals aufkeimten und sich die Blauhaarige unbewusst ihren Allerwertesten tätscheln musste. Eher, weil die zahllosen Misserfolge ihre heitere Stimmung trüben konnten. Wer erinnerte sich auch schon gerne an Schmerzen, Misserfolge und aufkeimende Frustration zurück? Ayumi jedenfalls nicht. "Motivation ist immer gut." Zu mehr als zu diesen paar Worten kam die Blauhaarige nicht wirklich. Grund dafür war das charismatische Lachen des bislang noch namenlosen Mannes, welches zweifelsohne ansteckend wirkte. Auch die schöne Ärztin widersetzte sich einem kurzen Lachen nicht. Jenes helle und gleichsam freundliche Lachen verblasste jedoch, als sich der Schwarzhaarige nur wenige Augenblicke später tatsächlich bei Ayumi einhakte. Nicht das sich das Ganze irgendwie komisch anfühlte. Es wurde einfach nur Ernster, schließlich wollte der bislang noch Unbekannte ihre Hilfe und für diese musste sich die Blauhaarige zumindest ein kleines bisschen Konzentrieren. Mit einem kleines bisschen über die Eisfläche schweben war es Leider nicht getan. Bevor ihr kleines Abenteuer jedoch richtig starten konnte, passierten gleich zwei Dinge. Zum einen stellte sich auch der Namenlose freundlich vor. Zum anderen verstand Elias ihre Namen wohl nicht wirklich. Als eine Katoti hatte sich Ayumi jedenfalls nicht vorgestellt. Sie wusste ja nicht einmal, ob Katoti wirklich als richtiger Name oder letztendlich doch nur als Buchstabendurchfall durchgehen würde. Sollte sie Elias verbessern? Absicht steckte bestimmt nicht hinter seinen Worten. Auf der anderen Seite wäre es doch schon besser, wenn sie künftig richtig angesprochenen werden wollte. Und das wollte die Blauhaarige schon irgendwie. Entsprechend folgte auch umgehend eine freundliche Verbesserung, die frei von Spott und Verärgerung wirkte sollte und hoffentlich auch auf Elias wirkte. "Ayumi, nicht Katoti."

Ganz gleich wie sich diese Namensgeschichte entwickelte, sie hatte dem Schwarzhaarigen etwas versprochen und schuldete ihm mittlerweile sogar noch eine Antwort. "Ich bin auf Lvneel aufgewachsen und groß geworden. Die meisten Winter meiner Kindheit waren streng, die Flüsse und Seen im Winter eigentlich immer zugefroren. Und viel hatten wir damals ohnehin nicht. Zu irgendeinem Weihnachtsfest habe ich dann alte Schlittschuhe geschenkt bekommen. Wir sind dann am gleichen Abend noch zum See hinaus und haben die Schlittschuhe ausprobiert. Nach und nach konnte ich dann immer besser Schlittschuhlaufen und habe mir auch immer mehr zugetraut." Recht weit ausgeholt, das wusste auch die Schönheit. Aber vielleicht verdeutlichten ihre Worte gleichzeitig, weshalb die Blauhaarige einen solchen Elan besaß, über die gefrorene Wasseroberfläche sauste und gelegentlich ein paar Kunststücke zum Besten gab. Bevor sie Elias letztendlich jedoch etwas beibringen konnte, mussten sie erst einmal von ihrem angestammten Fleck loskommen, standen sie noch immer wie festgefroren an Ort und Stelle. "Dann zeig mir doch mal was du bislang alles gelernt hast." Zeitgleich zu ihren Worten nahm die Blauhaarige leichten Schwung und kroch zusammen mit dem Schwarzhaarige über die Eisdecke.

Selbstredend blieb es nicht bei dem langsamen Tempo. Immer dann, wenn Elias etwas aufgeholt hatte zog die Kisaragi ihre eigene Geschwindigkeit leicht an. Solange bis das ungleiche Paar in einem ordentlichen Tempo die Eisfläche unsicher machte. Das sie dabei die Blicke der anderen Besucher auf sich zogen und gleichsam neugierig beobachtet wurden störte zumindest die Schönheit nicht sonderlich. Sie hatte sich schon längst daran gewöhnt überall von ihren Mitmenschen bestaunt, betrachtet oder sogar angehimmelt zu werden. Viel eher merkte die Blauhaarige die vielen Blicke nicht einmal. Nach einem kleinen Schlenker, der die Beide wieder zurück zur Mitte der Eisfläche führte löste sich Ayumi vorsichtig aber dennoch schlagartig vom Schwarzhaarigen. Direkt an seiner Seite konnte Ayumi nicht sonderlich viel von seinem Können erkennen. Schon gar nicht von seiner Beinarbeit. Jetzt, da sie frei an seiner Seite über die gefrorene Wasseroberfläche gleiten konnte, sah das Ganze schon etwas anders aus. Jetzt konnte die Blauhaarige ihre Begleitung sogar spielend umkreisen und aus allen Winkeln betrachten. "Ich hoffe, du nimmst dir das nicht Übel.", eröffnete die Schönheit, nachdem sie sich von seiner Seite gelöst hatte und die ersten Schritte alleine zurücklegte. "So kann ich nur viel besser beurteilen, wo du noch Hilfestellung benötigst.", folgte dann auch noch, neben einem honigsüßen, entschuldigendem Lächeln – das aufkommende Empörung oder Ähnliches hoffentlich gleich wieder verebben ließ. Nach wurde Elias sogleich weitläufig von Ayumi umkreist. Über den Haufen fahren wollte die Blauhaarige ihr neustes Opfer schließlich nicht.

_________________

Nach oben Nach unten
Online
Elias
CP 3

avatar

EXP : 1656
Beiträge : 1290

BeitragThema: Re: Der Schlittschuhverleih   Fr 27 Jan 2017 - 11:08


Winter | Elias, Ayumi

Out: Sorry, ich hab erst überhaupt nicht mitbekommen, dass du gepostet hattest – und dann hatte ich eine Weile keine Zeit D: Du kannst Elias gern auf dem Weg in die Taverne begleiten, da ich einen kleinen Sprung wegen der zweiten Phase des Events machen werde!

Elias war schon einmal froh, dass @Ayumi seine Motivation anerkannte. Auch das Rotauge fand, dass mit der richtigen Motivation fast alles schaffbar war. Sie bildete die Grundlage für viele Lernprozesse. Und Lernprozesse waren gleich das nächste Stichwort: Nach dem Aussprechen des falschen Namens für Ayumi korrigierte die Blauhaarige Elias freundlich, aber auch bestimmt. Kurz blinzelte Elias. Hatte er nun den richtigen Namen verstanden?
Da Elias gefragt hatte, wie Ayumi all dies gelernt hatte, folgte sogleich eine etwas längere Erklärung. Bei der Erwähnung von Lvneel hatte Elias sogleich den North Blue im Hinterkopf – das Meer, auf welchem er auch aufgewachsen war und vermutlich die schlimmsten Momente seines Lebens erlebt hatte. Und ähnlich wie später auf Micqueot froren auch auf Lveel kleine Seen und die Flüsse zu. Es wirkte fast beiläufig, wie Ayumi sagte, dass sie fast nichts hatten. Elias jedoch verstand es als klaren Hinweis auf ihre eigene Kindheit und Jugend. Ihre Motivation war dann wohl eine ganz andere als die des jungen Agenten, der hier seine Kreise zog. „Hmm… das muss cool gewesen sein, auf dem See!“, erwiderte Elias und grinste weiter. Er verzichtete darauf das etwas ernstere Thema ihrer Erklärung anzusprechen. So gut kannten sie sich ja auch noch nicht.
Nach diesem kurzen Gespräch nahm das eigentliche Schlittschuhfahren Fahrt auf. Zunächst steuerten sie gemeinsam die Mitte der Eisfläche an, dann irgendwann löste sich Ayumi urplötzlich von ihm. Die plötzliche Veränderung brachte Elias kurz aus dem Konzept, doch es dauerte keine zwei Sekunden, bis er das Gleichgewicht wieder zurückgewonnen hatte und weiter seine Kreise zog, wie er es zuvor immer schon alleine getan hatte – bevor er Ayumi angesprochen hatte. Er wusste nicht, ob er auf irgendetwas ganz bewusst achten musste, aber die blauhaarige Schönheit würde ihm schon sagen, wenn er etwas falsch machte. Ihr Lächeln war wirklich freundlich und es erinnerte ihn an eine andere blauhaarige Dame, die er sehr schätzte. Das Aussehen dieser beiden unterschied sich jedoch stark voneinander – beide waren auf ihre Weise schön, zweifelsohne, aber ihre jeweilige Schönheit unterschied sich von der entsprechend anderen. Ein kurioser Gedanke, wie Elias fand.
Ein wenig seltsam war jedoch, wie Ayumi ihn umrundete. Sicherlich, das Rotauge hatte verstanden, dass sie ihn exzessiv beobachten wollte, aber es wirkte fast, als umkreise das Raubtier die Beute. Vielleicht war es aber auch Elias‘ Leben geschuldet, dass er diese Assoziation zwangsläufig machte. Also versuchte Elias einfach in seiner unbekümmerten Art Schlittschuh zu fahren. Dabei blieb er konsequent in dem Bereich, welchen Ayumi durch ihre eigenen Kreise absteckte. Es war natürlich ein Vorteil genau zu wissen, in welchem Bereich er sich bewegen durfte. „Und, wo habe ich noch Verbesserungsbedarf?“

Elias wusste nicht, wie lange beide gemeinsam auf dem Eis geübt hatten. Das Rotauge hatte jedoch das Gefühl sich deutlich verbessert zu haben. Inzwischen wusste er auch, wie er halbwegs elegant bremste, um auch wirklich sicher zum Stehen zu kommen. Dafür war er Ayumi sehr dankbar. Doch über den Spaß, den er dabei auch hatte, war ihm gar nicht aufgefallen, wie schnell die Dunkelheit eingebrochen war – und die Kälte. „Ayumi, ich glaube… wir sollten gehen.“, murmelte Elias und hielt auf der Eisfläche inne. Ja, inzwischen hatte er ihren Namen auch richtig verwendet. Das war kein Problem mehr. „Begleitest du mich?“, fragte er. Mithilfe seines Shadow Drives hätte er vielleicht problemlos in die Taverne reisen könnte, die er in der Stadt kannte, aber er war sich nicht sicher, ob er fähig war mit einer anderen Person gemeinsam reisen zu können. Unglaublich schnell zog sich der Himmel zusammen und offenbarte langsam aber sicher dichten Schneefall, sodass Elias zum Häuschen fuhr, an welchem er die Schlittschuhe entliehen hatte. Der Betreiber winkte sie gerade heran – alle anderen waren längst weg. „Ihr solltet schnell in eure Häuser… oder wo auch immer ihr wohnt!“, rief er den beiden zu, als Elias seine Schlittschuhe schleunigst abgab. Er selbst kannte den Weg zur Taverne – ob Ayumi dort schon gewesen war oder ein Zimmer besaß, vermochte Elias nicht zu sagen. Da das Schneetreiben immer heftiger wurde, machte sich Elias unbeirrt auf den Weg in die Taverne und hoffte, dass Ayumi ihm folgte. Er hatte nicht einfach annehmen wollen, dass sie allein nicht zurecht kam – und möglicherweise kam sie ja ganz woanders unter. Glücklicherweise war es von hier bis zur Taverne nicht weit. Elias spürte zwar, wie die Kälte in seinen Körper kroch, aber auch das war er gewohnt.

tbc: Das Kaminzimmer [Taverne]

_________________

Nach oben Nach unten
Ayumi
[Marine] Mannschaftler

avatar

EXP : 324
Beiträge : 281

BeitragThema: Re: Der Schlittschuhverleih   So 29 Jan 2017 - 9:39

Ob sich der Schwarzhaarige ihren Namen jetzt richtig gemerkt hatte? Ayumi konnte es nicht genau sagen, würde sich aber einfach überraschen lassen und sich erst einmal ihrer Aufgabe und seinen Worten hingeben. Ein sanftes, kaum merkliches Nicken folgte seinem Kommentar. Die zugefrorenen Seen waren tatsächlich unbeschreiblich gewesen. "Ich kann mich aber auch noch an mein Muffensausen erinnern." Die schöne Blauhaarige blickte einen kurzen Augenblick verlegen drein. Und mal ehrlich, als Cool hatte man ihre aufkeimende Panik von Damals ganz bestimmt nicht beschreiben können. Es war eher peinlicher Natur gewesen – das laute Kreischen, wenn wieder einmal das Eis leise unter ihren Füßen knackte oder Ayumi eine Stelle am See erreicht hatte, auf welcher noch eine dünne Schneedecke ruhte. "Ich hab immer gesagt bekommen, ich solle mich doch von zugefrorenen Flüssen und Seen verhalten, damit ich nicht durch die Eisdecke breche. Und dann sollte ich die jahrelangen Mahnungen einfach ignorieren." Nach ihrer Erklärung zuckte die junge Dame mit ihren Schultern. Ihre hervorgebrachten Worte zählten schon längst zur Vergangenheit und spielten hier und jetzt nur eine untergeordnete Rolle – wenn überhaupt.
Nur wenige Augenblicke später glitten die Beiden auch schon gemeinsam über die Eisfläche. Innerlich hoffe die Blauhaarige, das ihre zuvor noch ausgesprochenen Worte den jungen Mann an ihrer Seite nicht verunsichert hatten. Wäre jedenfalls nicht so schön, zumal sich @Elias doch auf seine eigenen Fahrkünste und nicht auf die Dicke der Eisfläche konzentrieren sollte. Ein vorsichtiger Seitenblick ins Gesicht des Schwarzhaarigen ließen die Ärztin jedoch erleichtert aufatmen. Panik oder ähnliche, hinderliche Gefühle konnte die Blauhaarige in seinen Gesichtszügen nicht erkennen. Selbst als sich die Kisaragi von seiner Seite löste änderte sich der Gesichtsausdruck ihres 'Schülers' nicht wirklich. Elias wirkte weiterhin unbekümmert und drehte nunmehr alleine seine Kreise. Und das gänzlich ohne Haltungsfehler, welche einen Sturz hätten auslösen können. Selbst das Gleichgewicht konnte ihre neue Bekanntschaft nach einem dezent holprigen Start halten. Entsprechend gab es nicht wirklich etwas, das Ayumi zu bemängeln hatte. "Ich würde sagen..." Ayumi legte eine gekünstelte Pause ein, welche einzig und alleine die Spannung heben sollte. "…wie soll ich es dir am Besten sagen?" Ja. Sie wollte Elias ein kleines bisschen Ärgern. "...Einfach frei heraus?" Jetzt bloß nicht übertreiben! "Nur noch beim Anhalten. Der ganze Rest sieht echt gut aus."

Trotz ihres kleinen Schabernack – Konnte man das Verhalten der Kisaragi überhaupt als solchen bezeichnen? - ließ sich Elias nicht beirren. Zumindest zeigten sich keine aufkeimenden Aggressionen im Gesicht des Rotauge. Viel eher machte sich der junge Mann sogleich daran auch noch seine letzte Schwäche auszumerzen. Immer und immer wieder wurde das Abbremsen geübt. Eben solange, bis Ayumi keine Angst mehr haben musste, das Elias gleich einen unsanften Abflug machte. Gleichsam aber auch solange, bis allmählich die Dämmerung einsetzte und eine eiserne Kälte ausbreitete. Aufgefallen waren der Blauhaarigen die aufkommende Kälte und Dunkelheit bei ihrem Treiben nicht wirklich. Erst als ihre Begleitung eben jenen Zustand bemerkte und auch ansprach registrierte auch die Kisaragi, das sie allmählich aufbrechen mussten. Fragte sich nur wohin? Ayumi war gleich nach ihrer Ankunft losgezogen, um einen Schlittschuhverleih ausfindig zu machen. Um ein wärmendes Zimmerchen für die Nacht hatte sich die Schönheit dabei natürlich nicht gekümmert. Sie wusste ja nicht einmal wo sich eine Taverne oder Herberge im Dorf befand. Ganz zu Schweigen davon, wie sie schleunigst dorthin kommen konnte. Wie blöde konnte man sein? Entsprechend wurde das Angebot des jungen Mannes auch angenommen. "Gerne." Zusammen mit Elias sauste die Kisaragi also nicht einmal wenige Augenblicke später ein letztes Mal über das zugefrorene Hafenbecken, stur in die Richtung des Schnittschuhverleihs, Dort angekommen wurden die Beiden schon wild vom Besitzer des kleinen Verleih herbeigewunken und zur Eile gebeten. Selbstredend wenn man bedachte das sich dicke Schneeflocken ankündigten und einem mittlerweile fast schon der Rotz in der Nase gefror. Binnen weniger Augenblicke schlüpfte neben Elias auch die Schönheit aus ihren Schlittschuhen, welche sogleich im Häuschen verschwanden. Ebenso schnell, wie  die Schönheit auch wieder in ihre eigenen, wärmenden Stiefel schlüpfte. Und dann hieß es auch schon die Beine in die Hand zu nehmen. Kaum das ihre Schlittschuhe über den Tresen gereicht waren verabschiedete sich auch der Verleiher und verschwand nach geschätzten hundert Metern im mittlerweile eingesetztem Schneetrieben. Und selbst der Schwarzhaarige an ihrer Seite schickte sich an, nicht mehr Zeit wie möglich zu vertrödeln. Schnell trugen ihm seine Beine davon, wobei Ayumi die ersten Schritte schon ihre kleinen Probleme besaß hinterher zu kommen. Dennoch schaffte es die Blauhaarige die paar Meter Distanz aufzuholen. Sie musste einfach etwas schneller gehen, damit sie beim vorgelegten Tempo des jungen Mannes mithalten konnte.
[Das Kaminzimmer – Taverne]
Nach oben Nach unten
Online
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Der Schlittschuhverleih   

Nach oben Nach unten

Seite 1 von 1