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Oberdeck

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Saemon



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BeitragThema: Oberdeck   Do 26 Jan 2012 - 8:46

Oberdeck

Das Oberdeck befindet sich wie der Name bereit verlauten lässt, auf oberster Ebene des Schiffes. Auf dieser befinden sich die Aufbauten sowie die drei Maste der True Justice. Entlang der Reling kann man besonders am Bug und auch Achtern des Schiffes einige Fässer, Kisten aber auch Taue erkennen. Vom Trinkwasser, bis hin zu ein wenig Obst und auch anderer Nahrung für zwischendurch, wird hier alles aufbewahrt, was man während der harten Arbeit an Deck benötigen könnte um bei Kräften zu bleiben.

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Kenji

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 31 Jan 2012 - 8:03

Mit ausgelassenen Blick saß Kenji auf einen der vielen Fässer welche sich auf dem Oberdeck befanden und versuchte einfach mal ,was relativ ungewöhnlich für den jungen Mann war, eine Pause zu machen - endlich. Seit gut Achtundvierzig Stunden hatte der Hauptgefreite nicht geschlafen da er vor diesem "Abenteuer" eine doppelte Schicht eingelegt hatte und zu dieser normal auftretenden Erschöpfungen kamen auch noch: starker Blutverlust, Anstrengung, Stress, Panik durch Nahtod Erfahrungen und Emotionaler Schmerz welchen er durch das kümmern um die Toten vermutlich noch verstärkt hatte. Der Marine hatte diese Pause also mehr als nur nötig und er war sich sicher sobald er versuchen würde auch nur einen Finger zu rühren würde ihn irgendeiner seiner mitfühlenden Kameraden davon aufhalten. Er saß also auf den mit Metal beschlagenen Fass und lies seine Beine etwas hin und her schaukeln während er auf den Hafen hinaus sah. Von dort beobachtete er das rege treiben welches sich um die True Justice gewebt hatte und sah zu wie jeder irgendeine Aufgabe übernahm. So trugen beispielsweise einige ältere Mitglieder der Crew die von Kenji eingewickelten Leichen auf einen Karren und brachten sie auf diesen zu einen Friedhof wo ein Denkmal für diese angefertigt wurde. Eine schöne Art begraben zu werden ,aber Kenji hatte für sich schon vor langer Zeit entschieden das er falls er irgendwann einmal dem Tod zu Opfer fiel, verbrannt werden sollte und seine Asche dann auf allen Sechs großen Meeren verteilt werden sollte, dies war natürlich nur ein Wunschdenken da sich dazu kaum jemand bereit stellen würde ,aber die Hoffnung stirbt bekanntlicher maßen zuletzt. Die Sonne sorgte dafür das es inzwischen ähnlich heiß war wie am Tag zuvor ,dennoch konnte Kenji einige Marine Rekruten erblicken die unter Aufsehung eines Unteroffiziers neue Vorräte aufs Schiff luden und als Kenji diesen besagten Offizier anblickte stellte er sich selbst im Geiste die Frage wie lange es noch dauern würde bis er einen solchen Rang betreten durfte "Sicherlich noch ne Weile hin..." Dachte er und leckte den Kopf schief.
Mehrere Minuten verstrichen und irgendwann kam der Großteil der Crew zurück aufs Schiff. Das Schlusslicht bildete hierbei Kapitän Godot der noch einige schnelle Worte mit den Leutnant der Basis in Shellstown gewechselt hatte und scheinbar eine Aufstockung der Truppen klar gemacht hatte ,da Kenji plötzlich wesentlich mehr neue Gesichter auf der Justice erkannte als zuvor. Ihm war diese Kleinigkeit jedoch mehr oder weniger egal da er in der Regel sowieso nicht sonderlich viel mit seinen Crew Mitgliedern zu tun hatte ,aber trotzdem - wenn er Pech hätte würde sich unter den Neulingen eine potenzielle Gefahr befinden welche ihn eine Beförderung abluchsen konnte. Versteht das bitte nicht falsch! Kenji war durchaus froh darüber das die Neunte Verstärkung bekommen hatte ,aber dies war ja nicht zwingend etwas gutes für ihn persönlich! Obwohl eine gute Sache hatte ein Rivale ja doch für sich: Vielleicht würde sich der Schwertkämpfer dadurch noch mehr anstrengen als er ohnehin schon tat. Ja vielleicht wünschte er sich sogar tief im inneren einen Rivalen der ihn immer wieder auf die Probe stellte ,aber das war natürlich nur eine Vermutung.
Zurück zum Geschehen: Inzwischen hatte es auch Kapitän Godot auf das Schiff geschafft und lies nun übers Deck. Auch er schien relativ erleichtert darüber zu sein dass er und ein Großteil seiner Crew lebendig aus der Schlacht gekommen sind ,aber er sah dennoch ein wenig erschöpft aus. Sicherlich erging es ihm ähnlich wie Kenji ,Froh aber fertig. Dadurch stellte sich für den Hauptgefreiten die Frage ob er tatsächlich schon jetzt die Botschaft vom Tod des Maats überbringen sollte. Umso bestätigter in dieser Frage fühlte er sich da er noch nie irgendjemand sagen musste das jemand verstorben sei. Kenji schlcutk laut und sein Kehlkopf sprang einmal kurz auf und ab. "Reiß dich zusammen Kenji ,du weißt dass du es tuen musst!" Da sprach die stets treibende Pflicht aus den Mannschaftler heraus und sie hatte Recht. Er musste wirklich auffallen sich wie eine Memme zu verhalten und handeln. Mit einen Hopser sprang er also von dem Fass und stellte sich auf das Deck der True Justice und musste feststellen das er noch immer ein wenig wackelig auf den beinen war. Mit leicht zittrigen Schritten ging er auf seinen Vorgesetzten zu und stellte sich als er ihn ansah gerade dun gestreckt vor diesen. Mühsam erhob Kenji seinen Arm um zu salutieren ,was ihn glücklicherweise auch halbwegs gelang und blickte Ernst zu Godot "SIR!" Rief er laut und wartete eine Sekunde bevor er seine Hand wieder locker zum Körper zurück führte "Ich erstatte Bericht: Wir haben im Laufe des Gefechts John Walker verloren und er lässt damit den freien Platz eines Maats in der Crew zurück. Ich dachte es wäre das beste sie persönlich darüber zu informieren." Man sah es Kenji vielleicht nicht von außen an aber er fragte sich tatsächlich ob er diese Nachricht nicht zu formell übergeben hatte ,aber selbst wenn er es im Nachhinein ändern wollte so könnte er nicht da das Leben über keinen edit Button verfügte.
Wie Godot wohl reagieren würde? Kenji kannte ihn nicht sonderlich ,aber er konnte sich nicht vorstellen das eine solche Mittelung ihn überhaupt nicht traf immerhin war er für seine Crew verantwortlich. Er konnte sich jedoch auch nicht vorstellen das der Kapitän plötzlich in Tränen ausbrechen würde und den ganzen Tag in Wehlkagen verfiel. Was war Diego Dothan ,alias Godot, für ein Mann? Er war ohne Zweifel ein junger aber trotzdem guter Kapitän ,aber wie war er als Person? Ist vielleicht in Wirklichkeit ein Weichei das sich jeden Tag selbst in den Tag wog oder war er vielleicht ein Perverser der seine Teufelskraft dazu nutze jungen Mädchen unter den Rock zu schauen? Beides klang äußerst unwahrscheinlich war jedoch nicht ausgeschlossen ,aber letzten Endes konnte es Kenji nicht wissen denn er kannte Godot nur Beruflich ,was vielleicht auch besser so war. Kenji konnte jedenfalls gespannt auf eine Antwort warten und vielleicht war er danach ja sogar ein wenig schlauer über seinen Kapitän und seinen Entscheidungen. Apropo Entscheidungen des Kapitäns ,was wollte der Stabsoffizier eigentlich von Saemon und warum sollte ihn Kenji vor der Schlacht rumführen? "Hoffentlich hatte er nicht vor ihn in die Crew zu holen..." Das war der schlimmste Gedanke den sich Kenji ausmalen konnte da er den Einäugigen nicht sonderlich leiden konnte...

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Zuletzt von Kenji am Mi 1 Feb 2012 - 21:37 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 1 Feb 2012 - 19:59

cf: Hafen von Shell Town

Godot war gerade erst an Deck gegangen und im nächsten Moment hatte das Schiff auch schon abgelegt. Recht schnell konnten sie den Hafen hinter sich lassen. Dieser war nur noch ziemlich klein am Horizont zu erkennen, doch das kümmerte den Stabsoffizer gerade recht wenig. Er hatte doch noch einiges an Papierkram zu erledigen. Das wollte er an diesem Tag noch nicht hinter sich bringen, sondern sich erst einmal von diesem anstrengenden Abenteuer erholen.

Allerdings kam der Stabsoffizier gar nicht bis zu seiner Kajüte, denn auf dem Weg dorthin wurde er von Kenji angesprochen. Kurzerhand blieb der Marinekapitän stehen und blickte zum Hauptgefreiten. Dieser überbrachte ihm die Nachricht, dass in der Schlacht ebenfalls ein Maat ums Leben gekommen war. Ich verstehe, John Walker also. Er war ein guter Mann... Danke für die Information, Kenji. Dabei sah man Godot mit nachdenklicher Miene. Jedoch nahm er es mit der nötigen Fassung und dann sah er sich den Hauptgefreiten noch einmal genauer an.
Kenji, du solltest dich auch besser etwas ausruhen. Du siehst ziemlich angeschlagen aus. Etwas Schlaf sollte dir gut tun. Mit diesen Worten ließ er den Hauptgefreiten an Deck stehen und ging weiter Richtung Kapitänskajüte. Im nächsten Moment öffnete er die Tür und trat ein.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 1 Feb 2012 - 21:33

"Ich verstehe, John Walker also. Er war ein guter Mann... Danke für die Information, Kenji. " Kenji war etwas überrascht ,er hatte eine etwas andere Reaktion erwartet ,aber Erwartungen werden nun mal nicht immer erfüllt. Er nahm also lockere Haltung an verharrte an Ort und Stelle nachdem sein Kapitän meinte er sollte sich wohl besser etwas Schlaf gönnen "Danke Käpt'n ,den kann ich jetzt gut gebrauchen." Er salutierte noch einmal und sah noch kurz seinem Vorgesetzten hinter welcher nun seine Kajüte aufsuchte. Nachdem er schließlich gänzlich aus der Sicht war fuhr sich Kenji mit beiden Händen durchs Haar und verschränkte die Arme hinter seinen Kopf "Ohh man ,das war wesentlich leichter als gedacht. Naja soll mir recht sein, Zeit für mich zum schlafen." Er zog die Arme zurück zum Körper und drehte sich nocheinmal zum Deck und der dort stationierten Crew "Gute Nacht...Ich meine Tag, ach ihr wisst was ich meine!" Ein kurzes Lachen aller in Hörweite ertönte und mit einen Lächeln auf den Lippen wandte sich Kenji dem Eingang zum Unterdeck zu ,er hatte grad tatsächlich andere auf den Schiff zum Lachen gebracht und er glaubte dies sei das erste Mal gewesen...

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Zwei tage später

Seit der Schlacht um Shellstown waren nun bereits einige Tage vergangen und Kenji hatte sich wieder halbwegs von seinen Verletzungen erholt und konnte wieder seine gewohnte Arbeit auf dem Schiff erfüllen. Frohen Mutes verbrachte er seine Morgenstunden also damit das gesamte Deck vom Schmutz zu befreien und alles dortige zuordnen. Inzwischen hatte er natürlich wie vorgenommen dabei geholfen die Waffenkammer wieder auf Vordermann zu bringen.
Mit kleinen Schweißperlen auf der Stirn wrang der Hauptgefreite seinen Schwamm in einen neben ihm stehenden Eimer aus und betrachtete danach das nun glänzende Deck. Es war gut wenn man mit Stolz auf seine beendete Arbeit zurückblicken konnte und mit seinen Resultat vollends zufrieden war. Mal ganz abgesehen davon würde sich nun jeder auf dem Schiff ein bisschen wohler fühlen und das steigert wiederum die Moral und Zufriedenheit am Deck. An solchen Beispielen merkte der Schwertkämpfer mal wieder das jede kleine Tat zählte und einen großen Unterschied machen konnte.
Der Hauptgefreite wollte sich gerade den Eimer mit der Seifenlauge greifen um diesen ins Meer auszuschütten als er sah wie Kapitän Godot auf das Deck der True Justice schritt...








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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 2 Feb 2012 - 20:58

cf: Kapitänskajüte

Godot befand sich nun an Deck. Dort sah er, wie Kenji gerade das Deck fleißig schrubbte. Sehr engagiert. Respekt. Dass er sich wirklich die Mühe gemacht hat, das Deck zu schrubben. Dabei scheint wohl keiner der anderen Soldaten ihm helfen zu wollen. Stattdessen begutäugeln sie ihn bei seiner verrichteten Arbeit.Es war auch nicht zu übersehen, dass das Wetter derzeit hervorragend war. Die Sonne schien, man konnte einen klaren Himmel sehen. Es war idyllisch. Dieses Bild wirkte schon beruhigend. Man hörte die Segel, die sich hin und her bewegten, vom Wind angetrieben. Das Geräusch des schrubbenden Kenjis war auch gut hörbar. Das Rauschen der Wellen konnte man auch vernehmen. Alles in allem bot sich einem eine wunderschöne Kulisse. Fast schon filmreif.

Doch der Stabsoffizier kam nicht an Deck, um zu sehen, ob seine Leute fleißig am Arbeiten waren oder ob sie faulenzten und auch nicht, um das schöne Wetter zu beobachten. Er hatte ihnen noch etwas mitzuteilen. Etwas äußerst Wichtiges. Der Marinekapitän dachte erst einen Moment lang genau darüber nach, legte sich die Worte im Kopf bereits soweit zusammen. Er wusste nun, was er der Mannschaft sagen wollte und wie er es seiner Crew sagen würde. Dann konnte es ja losgehen. Sie sollten doch nicht unnötig Zeit verlieren. Immerhin wusste der Stabsoffizier noch nicht, wie ernst die Lage vielleicht sein könnte und Vorsicht war immer besser als Nachsicht.

Männer, es gibt wieder etwas zu tun! Die Arbeit wartet auf uns. Wir dürfen schon in Kürze wieder an Land gehen und die Zeit sinnvoll nutzen.
Godot blickte kurz zum Steuermann, der nun auch wieder etwas konzentrierter wirkte als noch vor wenigen Augenblicken.
Steuermann, wir nehmen Kurs auf die Konomi-Insel.
Der angesprochene Soldat nickte kurz und gab ein "Verstanden, Sir" von sich. Dann drehte er am Steuerrad und änderte den Kurs.

Die Mannschaft wartete währenddessen bereits sehnsüchtig auf genauere Informationen. Von allen Seiten konnte man Fragen vernehmen. Allerdings waren diese kaum verständlich. Godot meinte, ein "Was erwartet uns" aus den Fragen herausgehört zu haben und antwortete auf diese.
Ruhe, Männer! Also, wir wissen leider nicht viel. Es besteht die Möglichkeit, dass Piraten auf der Konomi-Insel für Unruhe sorgen. Wir müssen dieser Vermutung nachgehen und das überprüfen. Ihr solltet euch also dementsprechend vorbereiten, alle nötigen Vorkehrungen treffen. Es könnte immerhin sein, dass sich dort tatsächlich Piraten rumtreiben und da wollen wir doch gut darauf vorbereitet sein, nicht wahr? Also macht euch bereit. Ruht euch aus. Wir wissen schließlich nicht, was uns erwartet. Rechnet mit dem Schlimmsten, dann kann euch nichts mehr überraschen.
"Aye Aye, Sir" ertönte es wie im Chor. Im Anschluss daran verschwand ein Soldat nach dem anderen im Unterdeck. So ziemlich jeder machte sich auf zu seiner Kajüte, sei es, um noch etwas zu schlafen oder um sich auf ein mögliches Aufeinandertreffen mit Piraten vorzubereiten. Es schien, als habe jeder von ihnen bereits einen genauen Plan vor Augen, was er noch tun wollte.

Godot wollte auch nicht länger an Deck verharren und die Aussicht auf das Meer des East Blues genießen, weshalb er sich wieder umdrehte, dem noch an Deck stehenden Kenji auf die Schulter klopfte mit den Worten Gute Arbeit, Kenji und dann seine Kajüte wieder aufsuchte. Im nächsten Moment hatte er die Tür erneut geöffnet und betrat seine vier Wände.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Fr 3 Feb 2012 - 11:46

Das neue Ziel der neunten Division stand also fest: Konomi Island die Insel auf der die Orangen blühen. In vergangenen Tagen hatte sie Kenji schon einmal besucht ,aber er wie eigentlich jede andere Insel konnte er auch diese nicht sonderlich ab haben. Glücklicherweise war sein damaliger Besuch nicht sonderlich lang gewesen ,am heutigen Tage sollte sein Aufenthalt jedoch sicherlich länger andauern.
Interessiert daran was ihn sein Kapitän noch über die Insel und ihren dortigen Auftrag erzählen würde ging der (neuerdings) unbewusste Maat auf den besagten Mann zu und stellte sich einige Schritte neben ihm so das er auch definitiv alles hören würde. Wie sich nun herausstellte handelte es sich um eine ähnliche Mission wie zuvor in Shellstown denn auch dieses Mal ging es darum das sich dort vermutlich Piraten aufhielten und für Unruhe sorgten. Die jetzigen Anweisungen Godots waren es sich auszuruhen und sich auf einen möglichen kampf vorzubereiten ,diese Idee gefiel Kenji zwar nicht aber er woltle sich nicht gegen seinen Kapitän stellen weshalb er beim "Aye Aye, Sir!" Miteinklang und so für einen beeindrucken Stimmumfang sorgte. Gerade wollte er sich von seinen Kapitän abwenden um seine beiden Schwerter zuholen, welche er fürs putzen zur Seite gelegt hatte, als dieser ihm auf die Schulter klopfte und meinte er hätte gute Arbeit geleistet. Der noch immer verschwitzte Kenji lächelte ein wenig und sah dabei Godot an "Danke Sir, es ist immer wieder schön zu hören wenn sein Vorgesetzter mit der geleisteten Arbeit zufrieden ist." Nach dieser kurzen Danksagung Kenjis verließ der Stabsoffizier wieder das Oberdeck und lies seine nun etwas unruhige Mannschaft zurück.
Jeder schien etwas neugierig oder nervös geworden zu sein und plötzlich herrschte reges treiben am Deck der True Justice welche mit vollen Wind in den Segeln durchs Meer donnerte. "Mit Rückenwind werden wir Konomi Island sicher schnell erreichen. Ich sollte mich wohl besser fertig machen." In diesen Sinne rannte Kenji einige Meter über Deck bis er einen abgedeckten Teil der Reling erreichte an dem seine beiden Schwerter gelehnt waren. Frohen Mutes und entschlossen darüber an diesen schönen Tag alles zu geben was er übrigen konnte ,griff der Schwertkämpfer den Griff seiner beiden Klingen und musste dabei feststellen das diese vom aufgespritzen Gischt der Meere leicht befeuchtet waren. In Sorge um seine Wertvollsten Stücke trocknete der junge Mann die Griffe mit seinen Ärmel ab und entschloss sich danach die Klinge zu begutachten. Mit ernster Miene setze er sich auf das Deck und zog Oni aus seiner Scheide. Die beinahe weiße Klinge mit dem leichten Wellenschliff blitze leicht im Sonnenlicht auf und präsentierte seine gesamte Schönheit. zu Kenjis Zufriedenheit befand sich dieses wertvolle Erbstück in einen absolut makellosen Zustand und es war nicht einmal ein minimales Anzeichen von Rost zu entdecken. Stolz darauf was für ein wunderschönes Schwert er besaß streckte Kenji die Klinge vor sich und beäugte sich von der Spitze bis zum Schaft - es war wahrlich das Stück eines absoluten Könners gewesen und Kenji verband viele Erinnerungen mit dieser Waffe was ihren tatsächlichen Wert für ihn ausmachte.
Während er so auf Oni hinabblickte legten seine Gedanken Kurs auf seine Vergangenheit im Dojo an. Jede Einzelheit durchzog sein Gehirn ,wie er damals abgemagert im Dorf Shimotsuki auftauchte und um Lehre bettelte, die schwere Arbeit die er jeden Tag dort verbracht hatte um sich selbst zu fördern und letzten Endes: Seinen alten Sensei der ihm ,seinen besten Schüler, am Sterbebett das Könnerschwert Oni überreichte. Eine kleine kaum zu sehende Träne bildete sich in Kenjis Augen ,doch er wischte sie sogleich weg. Sein Sensei hatte ihn viel bedeutet und man konnte eigentlich sagen das er für Kenji soetwas wie ein Vater war ,aber das lag in der Vergangenheit "Eines Tages werde ich sein Grab besuchen ,das würde ihn sicher freuen." Bei diesem Gedanken verwandelte sich Kenjis leicht traurige Gesicht zurück in ein fröhliches und er steckte ,begleitet von einem leisen Klack Geräusch, Oni zurück in seine Scheide und legte es neben sich.
Als nächstes war sein gewöhnliches Schwert an der Reihe und die Chance das dieses zumindest ein wenig verunreinigt war ,war schon etwas höher. Mit den schlimmsten Erwartungen ,also einen Haufen Rost zu erblicken, zog der Schwertnarr seine Waffe aus der Hülle und begutachtete diese. Wie er bereits vermutet hatte ,hat der Zahn der Zeit ein wenig an dem Schwert genagt und kleine unreine Flecken waren ab und zu auf der Klinge zu erblicken. Kenji seufzte kurz und griff dabei mit geschlossenen Augen in seine Tasche um Pflegemittel hervorzuholen und mit diesem seine Klinge zurecht zu machen. Wie ein Orkan ging er mit einen weißen Lappen über die Klinge und entfernte jedes Zeichen von Schmutz nur um danach eine ölige Substanz über das Schwert zu kippen. "So das sollte für's erste reichen." Sagte er zu sich selbst und schaute nochmal penibel über das nun strahlende Schwert. Halbwegs zufrieden mit seiner Arbeit packte er beide Schwerter und schnallte sie auf seinen Rücken und ging zum Bug des Schiffes von wo er Ausschau hielt.
Nach einigen Stunden der Ruhe erblickte er schließlich die Umrisse von einer Insel und ging davon aus das es sich um Konomi Island handelte. Nach einen lauten "LAND IN SICHT! Konomi Island liegt direkt vor uns!" War er sich schließlich endgültig sicher und bekam ein leichtes grummeln im Magen welches wohl mit seiner Landkrankheit zusammen hang. Bereits jetzt wurde Kenji ein wenig schlecht und er machte einige Schritte über Deck "Ürgh....Besser ich hohl mir nochmal einen grünen Tee oder sowas. Das sollte meinen Magen zumindest ein wenig beruhigen." In diesem Sinne steuerte Kenji die Kombüse an und kehrte einige Minuten später mit einem heißen Getränk in der Hand zurück. Natürlich war Konomi Island inzwischen wesentlich genauer zu erkennen und viele der Männer hatten sich bereits auf dem Deck versammelt. "Also schön los gehts!"
Die Insel wurde vor ihnen scheinbar immer größer und damit auch der Unmut der Männer ,aber Kenji trotze diesen Dingen wie ein Fels. Er hoffte auf das beste und das waren sicherlich keine Piraten oder anderes Gesindel und wenn diese doch auf der Insel waren ,so konnte sie sich auf ein Tänzen mit der neunten Marine Division bereit machen und wenn dies hieß das Kenji Gebrauch von seinen Waffen machen musste, nun ja dann würden die Klingen eben im roten Öl gebadet werden...

tbc: Konomi Island/Hafen

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Sa 4 Feb 2012 - 20:44

cf: Kapitänskajüte

Noch befand sich Godot mitsamt dem Großteil der Mannschaft der 9.Division an Deck. Sie alle warteten bereits jetzt auf die Rückkehr des Spähtrupps unter der Leitung von Kenji Saotome. Dabei war diese zusammengestellte Gruppe doch eben erst an Land gegangen und konnte doch unmöglich schon etwas in Erfahrung gebracht haben. Sie alle schienen ziemlich ungeduldig zu sein. Man konnte regelrecht spüren, wie angespannt die Stimmung an Deck war. Alle verharrten an Ort und Stelle, schienen nicht das geringste Interesse zu haben, das Oberdeck auch nur für einen Augenblick zu verlassen.

Schon witzig, dass die ganze Mannschaft an Deck es kaum abwarten konnte, dass der Spähtrupp zurückkehrte. Es war nicht sonderlich schwer, die Ambitionen dahinter zu erkennen. Viele erhofften sich ein Abenteuer. Action. Einige erhofften sich wohl auch Ruhm und Ehre. Jedenfalls wollte keiner von ihnen die Rückkehr verpassen. Godot beschloss jedoch kurz nach der Gefangenen zu sehen. Saemon hatte in Shell Town darauf bestanden, sie mitzunehmen. Dabei konnte der Stabsoffizier keinen Beweggrund für diese Entscheidung erkennen. Es war vielleicht besser, wenn er sich mit der Gefangenen Saemons selbst unterhalten würde. Dabei konnte er bestimmt etwas in Erfahrung bringen. Zumindest erhoffte sich der Marine-Kapitän Antworten auf diverse Fragen.

Andererseits wollte der Stabsoffizier die Rückkehr des Spähtrupps auch gerne miterleben. Dies hatte zur Folge, dass zwei Soldaten das Oberdeck kurzzeitig verlassen mussten. Diese Soldaten sahen Godot erst komisch an, ganz als wollten sie sagen: "Warum ich?" Doch würden sie auf diese Frage keine Antwort erhalten. ein Befehl war ein Befehl und diesem war Folge zu leisten. Ihr beiden, bringt mir bitte die Gefangene aus der Arrestzelle her. Ich möchte ihr gerne ein paaar Fragen stellen. Bringt sie wenn möglich in meine Kajüte. Klar soweit? Daraufhin nickten die beiden nur und verschwanden schnell im Unterdeck. Währenddessen richtete Godot seinen Blick gen Konomi Insel. Er begutäugelte den Hafen. Es wirkte alles so friedlich. Man konnte kaum glauben, dass hier etwas im Busch sein sollte. Es war unvorstellbar, dass dieses friedliche Örtchen in irgendeiner Weise bedroht werden konnte.

Scheint wohl doch falscher Alarm gewesen zu sein. Zumindest von hier aus kann ich nichts erkennen, das irgendwie verdächtig aussieht. Ich bin gespannt, was unser Spähtrupp noch so entdeckt... Zuvor würde man ihn jedoch noch über etwas ganz anderes informieren, denn die beiden auserwählten Soldaten kehrten zurück ans Oberdeck und das nicht alleine. Sie trugen einen dritten Mann. "SIR, JEMAND HAT IHN UMGEBRACHT!", schrie einer der beiden völlig entsetzt. W-W-W-WAS!?! Wie konnte das denn passieren? Wo ist unsere Gefangene?, reagierte Godot darauf. Er war selbst erschreckt, dass einer ihrer Leute so mir nichts dir nichts getötet werden konnte. "S-S-Sie ist weg!", stotterte der andere. WAS?! Sie ist WEG?! Wie das denn? Sie kann die Arrestzelle doch nicht einfach so verlassen haben. Das ist unmöglich! Wir haben zwar keinen eindeutigen Beweis dafür, aber es ist ziemlich wahrscheinlich, dass unsere geflohene Gefangene die Mörderin ist. "Unfassbar!" "Grausam!" "Diese elende Verbrecherin!" "Diese kaltblütige Bestie!" Es gab viel Diskussionen an Deck. Ein jeder Soldat war schockiert über dieses Bild, diese Leiche direkt vor ihnen. Es war einer ihrer Kameraden der an Bord eines Marineschiffs umgebracht worden war. Eigentlich hätte es jeden erwischen können. Jeden von ihnen hätte das gleiche Schicksal ereilen können. Man mochte gar nicht daran denken, was sich bei der Arrestzelle abgespielt haben musste.

Es waren nur zwei Personen in der Nähe unseres verstorbenen Kameraden: Saemon und die Piratin aus Shell Town. Entweder war es das Werk der Verbrecherin oder wir haben einen Verbrecher in unsere Reihen aufgenommen. Ich muss in Zukunft wohl vorsichtiger sein, was Saemon angeht. Ich hoffe, es geht Kenji und den anderen gut. Wenn der Spähtrupp nicht zurückkehrt, dann kenne ich definitiv Saemons wahres Gesicht. Sollten sie zurückkehren, darf sich Saemon jedenfalls auf einen Besuch in meinem Büro einstellen. Ich möchte wissen, was da genau lief. Und ich möchte wissen, wieso er diese Gefangene unbedingt mitnehmen wollte. Er schuldet mir auf jeden Fall einige Antworten...

Die ganze Situation gefiel dem Stabsoffizier ganz und gar nicht. Es lief nichts so, wie er es sich vorgestellt hatte. Mit all diesen neuen Fakten gab es nur weitere Fragen und neue Probleme. Es wurde alles unnötig komplizierter. Dabei war Godot doch ein Freund von Einfachheit. Eigentlich hätte er sich in diesem Moment eine Tasse Kaffee gegönnt, um sich zu beruhigen. Doch selbst dieses Verlangen spürte er derzeit nicht. Viel mehr lag ihm das Leben der Leute des Spähtrupps am Herzen. Er konnte nur hoffen, dass alle heil zurückkehren würden. Er hatte sie vielleicht in den Tod geschickt. Alleine dieser Gedanke beunruhigte ihn und hielt ihn davon ab, seiner Kaffeevorliebe nachzugehen.

Ich hoffe, ich habe mich in Shell Town nicht in Saemon getäuscht. Wäre er zu solch einer Aktion wirklich in der Lage? Habe ich ihn falsch eingeschätzt? Ich kann mir das nur schlecht vorstellen. Auf mich hat er wie eine vertrauenswürdige Person gewirkt. Andererseits verstehe ich wirklich nicht, was ihn da geritten hat. Wieso mussten wir diese Gefangene mitnehmen? Ist sie vielleicht einfach seine Komplizin? Machen die beiden vielleicht gemeinsame Sache? VERDAMMT! Was wird hier eigentlich gespielt? Ich würde nur zu gerne wissen, was hier vor sich geht. Ich möchte nichts als Klarheit. Die reine Wahrheit. Es musste schon ein ehrlicher Soldat mit dem Leben bezahlen. Diese Ungerechtigkeit MUSS ein Ende finden. Wir können nicht einfach zuschauen, wie einer nach dem anderen von uns geht. Wir müssen handeln...

Godot wusste nicht, ob er seinen Plan wegen dieser neuen Fakte ändern sollte. Es kamen erste Zweifel am Erfolg des Plans auf. Diese Zweifel konnte auch Godot nicht einfach mit ein paar netten Worten wieder beseitigen. So einfach ging es nicht. Er selbst war sich nicht einmal mehr sicher, ob er Saemon richtig kennen würde. Vielleicht war das alles nur eine Facette vom Rotschopf und der Marinekapitän hatte diesem nur geholfen, damit dieser seine eigenen Pläne umsetzen konnte. Sollten sie die Insel einfach betreten ohne zu wissen, was sie erwartete. War es das, was sie jetzt tun sollten? War es wirklich richtig, am Spähtrupp zu zweifeln? Wenigstens war Kenji der Anführer der Spähtrupps und er traute dem Rotschopf schon von Anfang an nicht ganz über den Weg. Zumindest diese Tatsache beruhigte Godot ein wenig. Dennoch war der Stabsoffizier besorgt um seine Männer, die gerade auf der Insel unterwegs waren.

Manchmal war es schon komisch: Eine neue Tatsache konnte alles bisher Geplante gefährden. Auf einmal wirkte der Plan des Befehlshabers der 9.Division nicht mehr ganz so sicher, wie man es noch vor wenigen Augenblicken angenommen hatte. Es war nicht so, dass der Plan nicht passte, schlecht überlegt war und kaum erfolgsversprechend sein konnte. Es war nur so, dass er selbst nun daran zweifelte, dass alle Leute des Spähtrupps zuverlässig waren.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 5 Feb 2012 - 21:17

Nach wie vor verharrte der Großteil der 9.Division an Deck. Unter ihnen auch Kapitän Godot. Allerdings sollte sich alles in wenigen Augenblicken ändern. Denn urplötzlich stieg Rauch empor. Diese Tatsache überraschte den Stabsoffizier nicht unbedingt im positiven Sinne. Was ist denn nun wieder passiert?, dachte er laut. Kurze Zeit später kam ein Soldat auf ihn zu: "Sir, aus dem Dorf steigt Rauch auf!" Danke, das ist mir auch schon aufgefallen. Macht euch bereit. Wir gehen an Land! Diese Worte gab er leicht genervt von sich. Dann versank er kurze Zeit in Gedanken. Was zur Hölle?! Rauch im Dorf? Was treiben die da nur? Das kann unmöglich eine Aktion von Saemon gewesen sein, sollte er nicht auf unserer Seite stehen. Obwohl... Es könnte auch ein Ablenkungsmanöver sein. Ich muss ein paar Sicherheitsvorkehrungen treffen. Sicher ist sicher. Nicht, dass wir nachher böse überrascht werden. Es gibt keinen eindeutigen Beweis dafür, dass Saemon nicht auf unserer Seite ist, aber wir dürfen diese Möglichkeit nicht einfach ignorieren. Vielleicht sind es auch Piraten, die gerade Probleme machen und für Unruhe im Dorf sorgen. Man kann das nicht genau sagen. Wir müssen dem Spähtrupp zu Hilfe eilen.

Die Soldaten standen kurze Zeit später in Reih und Glied und erwarteten weitere Anweisungen. Männer, wir können das Schiff nicht unbewacht hier im Hafen lassen. Vielleicht treiben sich tatsächlich Piraten auf der Insel rum. Gibt es Freiwillige für diese Aufgabe? Daraufhin blickten sich alle an und hofften, dass sich irgendeiner melden würde. Tatsächlich meldeten sich nach wenigen Sekunden einzelne Soldaten, denen anschließend weitere, freiwillig gezwungene Soldaten zur Seite gestellt worden sind. Nun waren rund 15 Soldaten dazu auserkoren worden, das Deck zu bewachen. Alle anderen Soldaten folgten dem Marinekapitän und verließen die True Justice.

Schnell liefen sie in Richtung des emporsteigenden Rauchs über die Pflastersteine des Hafens und ließen damit ihr Schiff am Hafen zurück. Natürlich war es gut bewacht, sodass wohl niemand auf die Idee kommen würde, auch nur einen Fuß auf dieses Schiff zu setzen. Die Marine wollte sich doch keinen derart peinlichen Fehler erlauben und die 9.Division genauso wenig. Jedenfalls lief die Gruppe recht schnell zum Dorf und nachdem sie bereits eine gute Strecke zurückgelegt hatten, kam ihnen ein Soldat entgegengelaufen.

Will?, sprach Godot überrascht. Dieses Gesicht hatte er nicht vergessen.
"Sir, im Dorf gibt es Probleme. Kenji hat mich damit beauftragt, Ihnen davon zu berichten, damit Sie uns zu Hilfe eilen können.", gab Glasauge Will von sich und atmete dabei schwer.
Wie du siehst, sind wir bereits unterwegs. Kannst du uns auf dem schnellsten Weg zum Dorf führen, Will?
"Kein Problem, Käpt'n. Folgen Sie mir!" Bei diesen Worten machte er eine Geste, die seine Worte unterstrich. Schnell hatten auch die anderen Soldaten verstanden, dass sie Glasauge Will folgen sollten und so ging eben dieser voran und führte die Gruppe nun an Godots Stelle an. Es war schon witzig, dass im Moment ein einfacher Soldat die ganze Gruppe inklusive Kapitän anführte, ein eher untypisches Bild. Doch dem Stabsoffizier fiel gerade nichts besseres ein und sie hatten nicht die Zeit, jetzt noch einen Umweg zu nehmen, um zum Dorf zu gelangen.

Ich hoffe wirklich, dass Saemon mit dem Feuer nichts zu tun hat... War es vielleicht die geflohene Gefangene? Aber wieso sollte sie ein Feuer legen? Das will mir einfach nicht einleuchten. Ich möchte wissen, was das soll...

Unter Wills Führung gelang die Gruppe schließlich bereits nach wenigen Minuten zum Dorf. Das Feuer war nach wie vor gut sichtbar. Nun war es an der Zeit, den Schritt nach vorne zu wagen. Sich das Ganze aus der Nähe anzusehen. Wo war der Spähtrupp und was tat dieser gerade? Auf diese Fragen würde er nun jeden Augenblick eine Antwort finden.

Okay, danke Will. Von jetzt an gehe ich voran. Bleibt dicht hinter mir. Wir werden die Sache jetzt mal etwas genauer unter die Lupe nehmen... Mit diesen Worten trat Godot nun voran und übernahm die Führung für die letzten paar Meter zum Dorf. Ehe sie sich versahen, standen sie auch schon inmitten des Dorfes.

tbc: Konomi Insel - Dorf

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 29 Feb 2012 - 18:03

cf: Konomi Island/Hafen

Mühselig hatte sich der verletzte Kenji die Planke hinauf geplagt und befand sich nun etwas verwahrlost auf dem Deck der True Justice oder einfach nur Justice wie er sie gerne nannte. Er wusste nicht so recht was er nun tun sollte, zwar benötigten seine Verletzungen schnellst möglich Versorgung, aber andere wie Beispielsweise Godot hatten Hilfe gerade eindeutig nötiger. So lies er sich stattdessen eine gewöhnlichen Druckverband geben welchen er sich provisorisch auf die Wunde presste um die Blutung zumindest halbwegs zu unterdrücken. Bereits nach wenigen Minuten waren die weißen Leinen beinahe gänzlich rot gefärbt und eigentlich war bedarf für einen neuen Verband und die Naht der Wunde, doch so wollte der Maat keinen unnötigen Stress bereiten und war zudem in größter Sorge wegen den Ärzten welche so langsam in Verzug gerieten. Hatte ihnen Al Nair womöglich irgendetwas angetan? Allein bei der Vorstellung kam dem Schwertkämpfer ein Brechreiz und es fiel ihm schwerer auf den Beinen zu bleiben. Erschöpft taumelte er in Richtung der Reling und blickte auf den Hafen hinaus. Es wurde dunkel und das Feuer welches vom Dorf aufstieg gab ein erschreckendes Bild ab. Wieder einmal stellte sich Kenji die Frage ob er wirklich richtig gehandelt hatte. Die Bewohner Kokos waren nicht nur Verletzt und Angst erfüllt sondern viele hatten auch ihr Heim verloren, sei es nun durch den Brand, den Explosionen oder Al Nairs Erdbeben Kraft. Er war gerade kurz davor sich Hilfe bei dem verletzten Kapitän zu holen als eine Rothaarige Gestalt vom Schiff huschte und in Richtung Festland verschwand - es war Saemon. "Was ist denn mit den los?..." Es war schon irgendwie ungewöhnlich das ein Mitglied niederen Ranges urplötzlich vom Schiff verschwand ohne ein Ton zu sagen, war womöglich etwas schlimmes passiert? Er hoffte doch schwer nicht! Falls ja wäre es nicht wunderlich gewesen wenn es Kenji in seiner Verfassung nicht sofort mitbekommen hatte, etwas verwundert ,aber Still, sah er also dem Einauge hinterher und grübelte darüber was passiert war. Nachdem er eine Weile ins Leere geglotzt hatte und drauf und dran war sich verpflegen zu lassen, erblickte Ken etwas am Horizont was ihn sofort ein Stern vom Herzen nahm, die Ärzte kamen wohlbehütet zurück. Mit einer seltsamen Selbstzufriedenheit humpelte er in Richtung der Planke ,welche das Schiff mit dem Land verband, und wartete darauf dass das Medi-Team die Justice betrat. Nur Leider waren diese nicht allein. An ihren Fersen hatte sich zwei Personen geheftet. Der von Kenji verhasste Al Nair und eine Fremde welche Ken zuvor nicht erblickt hatte, zweifelsohne eine weitere Piratin. Missmutig zogen sich seine Mundwinkel nach unten und er blickte ernst hinab zum Piratenkapitän.

"Sind alle Bewohner in Sicherheit?"

Fragte er still zu einen passierenden Arzt der daraufhin zustimmend nickte. Kenji erwiderte diese Geste und lenkte dann seine Aufmerksamkeit zurück auf Nair welcher eine klare Forderung gestellt hatte. Da er scheinbar gewillt war Gewalt anzuwenden falls diese nicht eingehalten wird und Kenji ,so Leid ihm das auch im Nachhinein tat, ein Wort gegeben hatte blickte er den Verbrecher direkt in die Augen.

"Ich werde mein Wort halten, Pirat!...Nur Leider hab ich hier nicht mehr das Kommando. Sofern Kapitän Godot mit der Freilassung einverstanden ist werde ich deine kleine Freundin aushändigen."

Nach dieser kurzen Ankündigung drehte sich Ken weg und steuerte das Krankenzimmer an auf seinen Weg dorthin gab er noch rasch einigen umherschweifenden Soldaten den Befehl die Piraten im Auge zu behalten.

tbc: Krankenzimmer

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Sa 10 März 2012 - 15:34

cf:Kapitänskajüte

Der Stabsoffizier erreichte das Oberdeck. Es war noch ziemlich dunkel und es wehten leichte Brisen, welche sehr erfrischend wirkten. Es musste noch früh am Morgen sein. Einige Soldaten waren hier und blickten zur Konomi-Insel. Unter all diesen erkannte Godot schließlich auch bei genauerem Betrachten Kenji, welcher ihn wohl noch nicht bemerkt hatte. Mit langsamen Schritten ging der Marinekapitän auf den Schwertkämpfer zu. Er wusste, dass es Kenji sicherlich schon etwas ausmachen würde, degradiert zu werden und dennoch wusste er auch, dass Kenji wohl auch froh war, dass der "Schaden" sich noch in Grenzen gehalten hatte. Es ist wohl an der Zeit, dir zu sagen, wie die Diskussion mit dem East Blue Marine-HQ ausgegangen ist und was wir vereinbart haben. Je früher du es weißt, desto besser. Das erleichterte dem Stabsoffizier seine Aufgabe. Kurz atmete Godot noch einmal durch, bevor er seine Worte schließlich an Kenji richtete.
Kenji? Nachdem er bemerkt hatte, dass er die Aufmerksamkeit des ehemaligen Maats hatte, fuhr er fort und sprach leise, damit nur Kenji ihn verstehen konnte.
Ich habe mit dem Hauptquartier gesprochen und alles getan, was in meiner Macht steht... Godot machte wieder eine Atempause, bevor er Licht ins Dunkle bringen würde.
Ab sofort bist du wieder Hauptgefreiter. Nach einer langen Diskussion haben wir uns einigen können, dass du wohl einfach mit der Aufgabe als Maat überfordert warst und wir dir noch eine zweite Chance geben wollen, dich zu beweisen. Ich weiss sehr wohl, dass du wohl wirklich Pech hattest, in solch einer prekären Lage das Kommando übernehmen zu müssen. Ich bin mir nicht einmal sicher, wie ich an deiner Stelle gehandelt hätte. Also mach dir keine Vorwürfe. Schau nach vorne. Eine schöne Zukunft bei der Marine steht dir nach wie vor offen. Nutz' deine Chance...
Nach diesen Worten lächelte der Marinekapitän kurz und blickte zur Konomi-Insel. Sind alle an Deck?, fragte Godot laut und kurz darauf hörte er, wie jemand sprach: "Käpt'n Godot, Saemon Kisaragi ist noch nicht an Deck." Erstaunt sah der Marinekapitän seinen Untergebenen an. Was?! Er ist noch immer auf der Konomi-Insel? Was treibt er nur? Ich sehe mir die Sache mal genauer an. Kurz kratzte sich der Stabsoffizier am Kopf, bevor er sich gen Konomi-Insel bewegte. Sie hatten nicht noch die Zeit, hier ewig zu campieren. Nicht zuletzt, weil sie noch neue Mitglieder in Loguetown abholen sollten. Godot konnte zudem nicht verstehen, wieso Saemon sich noch auf der Insel befand. Die Piraten hatten leider dort vorerst das Sagen. Daran konnten sie ersteinmal nichts ändern. Deshalb war es doch völlig unnötig, dort länger zu verweilen. Zwar bot sich Saemons Abwesenheit auch gut als Vorwand an, um sich die entstandenen Schäden noch einmal kurz anzusehen, doch kostete sie das wertvolle Zeit.
Wie steht es wohl um die Insel? Um die Einwohner? Und was zur Hölle treibt Saemon noch dort? Er sollte längst wieder hier an Deck sein. Alleingänge bringen hier sicherlich nichts, also was hat er vor? Natürlich gehört er zu den Stärksten meiner Leute, aber das gibt ihm noch lange nicht das Privileg, einfach mal alleine auf einer Insel unter der Kontrolle von Piraten spazieren zu gehen.
Anschließend verließ Godot die True Justice.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Sa 10 März 2012 - 17:02

Am frühen Morgen tat dem erschöpften Körper doch nichts so gut wie eine warme Tasse grünen Tees. Er weckte müde Geister und setze die innere Ruhe der Gedanken in Balance, angesichts des Schrecken den Kenji so knapp entkommen ist, war dies genau das was er nun gebraucht hatte. Manch andere ,so wie beispielsweise Godot, brauchen vielleicht ein stärkeres Gebräu aber so ein Mensch war der Zurückgestufte einfach nicht. Seitdem er im Dojo die Kunst des Schwertkampfes erlernt hatte trank er stets und ständig Tee und bevor er dort gelandet war musste er sich am Bord des Piratenschiffes mit einen verdreckten Glas Wasser begnügen. Solche Erlebnisse sorgen dafür das man keinen hohen Standard besitzt und sich bereits mit den nötigsten zufrieden gibt. Das Extrakt aus gerösteten Bohnen aus fernen Ländern war in den Augen des Schwertkämpfers nichts weiter als teurer Schnickschnack, aber wenn man auf sowas stand.
Trotz seiner zuvorigen Nervosität stand Kenji seelenruhig an der Reling des Schiffes gelehnt und hielt mit einigen anderen Marines ein simples Frühstück an freier Luft ab. Nebenbei wurde ein wenig herumgealbert und gequatscht was Kenji vorzüglich dabei half sich ein wenig von Godots Gespräch mit den Marinehauptquartier abzulenken. "Habt ihr schon gehört?", interessiert hörte der ehemalige Maat zu was sein Mitstreiter zu verkünden hatte. "Diese Piratin, Lian McNair, ist angeblich kurz nachdem unsere Truppen nach Kokos ausmarschiert sind ausgebrochen und hat dabei mindestens eine Wache erledigt, frag mich wie sie das angestellt hat." Als er das hörte staunte Kenji natürlich nicht schlecht, er hatte nämlich nicht mitbekommen das diese Lian entflohen war, aber nun wo der Marine es sagte.

"Die Persönliche Gefangene von Saemon ist also abgehauen und hat Ärger gemacht...soso. Das erklärt natürlich warum er gestern wortlos von Deck gestürmt ist."

Scheinbar war das Einauge doch nicht so Fehlerlos wie er immer vorgab zu sein, aber letzten Endes war er wohl auch nur ein Mensch. "Jetzt wo du's sagst, der ist seitdem noch nicht wiederaufgetaucht. Ob die blonde Piratin ihn wohl erledigt hat?" Bei dieser Aussage fing die Hälfte aller Beteiligten an laut zulachen und allen Anscheins nach konnte sich kaum einer vorstellen das es überhaupt irgendjemand im East Blue gab der es mit Saemon aufnehmen konnte. Das war wiederum verständlich da der Rotschopf wirklich verdammt stark war. Gerade wollte Kenji fragen ob dazu schon Nachforschungen gemacht wurden als plötzlich Godot das Deck betrat. Leider konnte das der Schwertkämpfer mit den auffälligen Äußeren nicht sofort erkennen da er mit den Rücken zum Kapitän stand und erst als die anderen Haltung annahmen und salutierten drehte er sich verwundert um. Kaum erblickte er Diego fuhr im die Bange zurück ins Mark und er hörte was sein Vorgesetzter zusagen hatte. Als er die Worte "und alles getan, was in meiner Macht steht..." ,hörte erwartete er sofort schlimmstes und bekam einen Klos im Hals. Das "Worst Case" Szenario begann in seinen Gedanken umher zuspringen "Ohh nein...ich werde sterben...", als Godot dann doch anderes verkündete und somit Kenjis eigenen Vorschlag aussprach, fiel ihm ein Stein, nein, ein Fels, vom Herzen. Man sah den Hauptgefreiten im Gesicht geschrieben wie erleichtert er war und das war verständlich. Natürlich war es scheiße das er seinen hart erarbeiteten Posten verloren hatte, aber es hätte auch viel schlimmer kommen können. Beglückt salutierte er also und lächelte seinen Stabsoffizier entgegen.

"Danke Sir, ich werde sie nicht noch einmal enttäuschen!"

Nach dieser Aussage schnitt der Kapitän ein Thema an das just vor einigen Sekunden Thema bei der Gruppe von Soldaten gewesen war - Saemon. Als der große Mann schließlich meinte er würde an Land gehen um der Sache auf den Grund zugehen, legte Ken seine Tasse zur Seite und schlüpfte mit den Arm in den Ärmel seiner Jacke.

"Ich werde sie begleiten Sir...Glaube ich weiß derzeit am besten über die ganze Sache bescheid."

Das war natürlich nur einer der Gründe, aber eigentlich ging es Kenji viel eher darum das er seinen Vorgesetzten unmöglich allein auf eine von Piraten kontrollierte Insel lassen konnte. Desweiteren würde sich Diego sicherlich auf ein Bild der Zerstörung machen wollen und als seine damalige Vertretung war es die Pflicht des Schwertkämpfers diesen Part zukommentieren.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Sa 17 März 2012 - 11:14

cf: Konomi-Insel: Marktplatz

Zurück an Deck wollte Godot nicht noch mehr Zeit auf dieser Insel verschwenden, denn vorerst konnten sie nunmal nichts tun. Es blieb der Marine nichts anderes übrig, als die Tatsache zu akzeptieren, dass Al Nair bis auf weiteres das Kommando auf der Konomi-Insel hatte. Der Stabsoffizier dachte ungerne an diesen Piraten, der für das Leid der Bevölkerung verantwortlich war. Der Marinekapitän sorgte sich sehr wohl um die Inselbewohner, doch waren ihm die Hände gebunden. Er würde keineswegs vergessen, dass diese Insel den Fängen der Piraten entrissen werden müsste. Doch zuerst mussten er und seine Mannschaft stark genug sein, um es mit diesem hinterhältigen Verbrecher aufnehmen zu können. Erst, wenn sie bereit waren, konnten sie eine erneut Konfrontation riskieren. Davor wäre es wohl lebensmüde und könnte erneut schlimme Folgen haben.

Godot sah sich an Deck um. Die Soldaten trafen die letzten Vorkehrungen, bevor das Schiff ablegen würde. Angesichts dieser Tatsache wollte der Marinekapitän seine Mannschaft auch wissen lassen, dass sie wieder komplett waren und schnellstmöglich ablegen konnten und würden. Wir sind vollzählig! Setzt die Segel, wir machen uns auf den Weg nach Loguetown! Diese Worte erreichten ein jeden Soldaten an Deck. Ein kurzes Nicken der Mannschaft sollte zeigen, dass jeder Godot verstanden hatte. Im nächsten Moment sah man die Soldaten auch schon hektisch agieren. Man merkte, dass auch die Crew nicht länger hierbleiben wollte. Verständlich. Sie waren ja ohnehin nicht erwünscht hier. Die Piraten warteten doch regelrecht auf den Moment, in dem sich das Schiff der 9.Division, die True Justice, verziehen würde, damit die Insel auch definitiv nur noch unter der Kontrolle der Verbrecher stehen würde.

Während um ihn herum viel los war, blickte Godot noch einmal zur Konomi-Insel. Es ist eine derart schöne Insel. Es ist wirklich eine Schande sie diesen Piraten zu überlassen. Hätte ich mir doch nur keinen derart peinlichen Fehler erlaubt, hätten wir vielleicht... Es macht keinen Sinn, länger über einen anderen Ausgang der Auseinandersetzung zu spekulieren. Es ist nunmal so gekommen und wir müssen uns damit abfinden. Und dennoch... das letzte Wörtchen ist hier noch lange nicht gesprochen, Al Nair D. Jackson. Wir sehen uns wieder und dann werden wir diese Insel wieder aus den Klauen der Piraten befreien...
Nachdem er dieses Thema in Gedanken für's erste abgeschlossen hatte, fiel ihm ein, dass sie in Loguetown zwei neue Mitglieder bekommen sollten.
Die beiden Neulinge sind Jin Taka und Morgan Villain, richtig? Ich frage mich, was das wohl für Menschen sind. Was sind wohl ihre Erwartungen von der Marine? Was wollen sie erreichen? Wie definieren sie eigentlich Gerechtigkeit? Das sind alles Punkte, die mich doch sehr interessieren würden. Leider habe ich bislang auf keine dieser Fragen eine Antwort. Ich bin jedenfalls gespannt. Und wenn wir schon in Loguetown sind, können wir uns die Gegend auch gerne mal genauer anschauen. Wer weiss, wie es gerade um die Stadt steht. Das Marine Hauptquartier des East Blue befindet sich auch in der Nähe. Ein Abstecher dort kann nicht verkehrt sein.

Es war nun schon einige Zeit vergangen, die Mittagssonne war am Himmelszelt gut sichtbar und das Schiff war nun bereit zum Ablegen. Es ging alles so schnell, jeder Soldat wusste, was er zu tun hatte und bereits ein paar Minuten später entfernte das Schiff sich. Die Insel wurde immer kleiner bis sie schließlich am Horizont gänzlich verschwunden war. Es war schönes Wetter, angenehm warm. Geradezu perfekt für einen kleinen Ausflug oder im Fall der 9.Division eine kleine Reise zu einer anderen Insel. Godot beschloss, Kenji kurz anzusprechen. Er wusste nicht, wie sehr ihn die Degradierung vielleicht getroffen hatte, wo er doch ein anständiger Mensch war. Ein paar aufmunternde Worte konnten jedenfalls nie schaden.

Hey Kenji. Mach dir keinen allzu großen Kopf über die Degradierung, ja? Ich bin mir sicher, dass du ein guter Soldat bist und wir können stolz sein, einen Mann wie dich in unseren Reihen zu haben. Es ist nur eine Frage der Zeit bis Gras über die Sache gewachsen ist und dann steht deinem Sprung zum Unteroffizier nichts mehr im Weg. Kopf hoch, das wird schon wieder.
Nach diesen aufmunternden Worten suchte der Stabsoffizier auch Saemon auf. Es interessierte den Marinekapitän, was für eine Rolle Saemon in der Auseinandersetzung auf der Konomi-Insel gespielt hatte. Es war für Godot in seiner Funktion als Kapitän wichtig, die Fortschritte der einzelnen Divisionsmitgliedern zu analysieren und anhand dessen zu entscheiden, wem eine Beförderung zustand und wem nicht. Der Stabsoffizier hatte Saemon bislang als guten Kämpfer eingestuft und da er im Kampf nicht an seiner Seite stand, konnte er dessen Fortschritte nur schwer beobachten. Godot war gespannt, wie sich der Rotschopf im Kampf gegen diese Piraten geschlagen hatte, nachdem er in Shelltown bereits eine gute Figur gemacht hatte.
Saemon, hast du einen Augenblick Zeit? Ich möchte gerne mit dir reden... Nach diesen Worten, die der Stabsoffizier an den ihm nun gegenüberstehenden Saemon gerichtet hatte, holte Godot noch einmal kurz Luft. Dann fuhr er fort und erklärte sein Anliegen.
Es geht um die Geschehnisse auf der Konomi-Insel. Ich würde gerne aus deiner Perspektive hören, was sich dort vorgetragen hat.
Mit ernster, aber keineswegs genervter oder wütender Miene sah der Stabsoffizier den Rotschopf an. Ihm war bewusst, dass er nun wohl von Geschehnissen hören würde, die ihm im Eifer des Gefechts vollkommen entgangen waren. Bei einem Gegner wie Al Nair durchaus verständlich, denn bei solchen Gegnern konnte man es sich nunmal nicht erlauben, seinen Mitstreitern beim Kämpfen zuzusehen.

Je nachdem, was Saemon sagen würde, wäre eine Beförderung möglich. In diesem Fall müsste Godot wohl oder übel mal wieder seine Kajüte aufsuchen, nach der Teleschnecke greifen und das Hauptquartier zur Abwechslung mal wieder kontaktieren. Die Leute dort würden sich bestimmt noch bestens an den Marinekapitän und Befehlshaber der 9.Division erinnern, denn die letzte Konversation war noch nicht allzu lange her. Bei der letzten Unterhaltung war das Thema jedoch eher Kenjis "Strafe" für sein nicht ganz dem Schwarz-Weiss-Denken der Marine angepasstes Verhalten. Eigentlich nahm der Stabsoffizier nur ungerne Kontakt zum besagten Hauptquartier auf, denn letztendlich wurde aus fast jedem Gespräch eine ganze Diskussion. Danach würde Godot sich zum Glück nicht mehr so schnell dort melden müssen, sodass ihm für eine Weile diese Diskussionen erspart bleiben würden.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Sa 17 März 2012 - 20:21

cf: Konomi/Marktplatz

Saemons Antwort auf die Frage des Hauptgefreiten fiel außergewöhnlich lang aus, machte aber mehr oder weniger Sinn. Somit nickte er befriedigt zum Rotschopf und setzte seinen Weg fort. Gut die Antwort war vielleicht nicht ganz das gewesen was er sich erhofft hatte, aber auch wenn der Smutje irgendetwas anderes gesagt hätte wäre Kenjis Reaktion gleich ausgefallen. Er war nun mal kein Redner und mit Personen die er nicht sonderlich gut leiden konnte wollte er erst recht keine ausschweifenden Gespräche führen ,Ken hatte eine Antwort und das reichte ihn für den Moment. Die kleine Gruppe setzte also ihren Weg zum Hafen fort und lies das Dorf Kokos immer weiter hinter sich und gerade als der letzte Zipfel eines der verbliebenen Dächer außer Sichtweite zukommen schien, hörte der Schwertkämpfer einen Schrei. Nein es war kein Schrei sondern viel eher ein suchendes Rufen, aber von wem? Seine Erinnerung schien jedenfalls nichts mit der eindeutig weiblichen Stimme anzufangen, das war allerdings nur ein Grund mehr sich umzudrehen und herauszufinden wer dort rief. Wie sich nun herausstellte war es die Piratin die die Marine als Absicherung für ihre Ärzte festgenommen hatte und scheinbar wollte sie irgendetwas von Saemon. Zuerst hatte Kenji natürlich gedacht sie wären auf einen Kampf aus und legte seine Hand auf die Schulter so dass er schnell an sein Schwert gelangen würde sofern es denn nötig war. Wie sich herausstellen sollte, worüber Ken glücklich war, war dieser Abschaum nicht gewillt einen Kampf zu beginnen und ...machte Abmachungen mit Saemon?! Das konnte doch unmöglich sein! Kenji konnte es zumindest kaum glauben. War es nicht das Einauge gewesen welches es strikt abgelehnt hatte mit Piraten Geschäfte zumachen und nun würde er ihr eine Waffe aushändigen? Zugegebener maßen machte er nicht grade den Eindruck als wäre er sonderlich erfreut darüber, aber hatte er somit nicht seine eigenen Prinzipien verraten? Er kooperierte doch gerade mit Piraten und scheinbar hatte er diese Abmachung schon getroffen bevor Godot und Kenji anwesend waren weshalb man davon ausgehen konnte dass es der Rotschopf definitiv aus freien Willen getan hatte und nicht etwa weil er einen Befehl bekommen hatte. Für den ehemaligen Sklaven stand es fest, Saemon stand nicht zu seinen eigenen Idealen und machte anderen dafür Vorwürfe das sie es auch nicht Taten und das in kritischeren Situationen als diese. Mit bösen Blick wandte sich Kenji wieder vom Geschehen ab und setzte seinen Weg fort, er hatte kein Interesse daran sich weiterhin diese Maskerade zu bieten.
Nach einen kurzen Fußmarsch kam der junge Mann schließlich wieder am Hafen an wo er als letztes die Justice betrat und das Tau löste welches das Bot am Hafen hielt. Der Grund dafür war ganz einfach das sich der Meister des Zwei Schwerter Stils bereits darüber bewusst war dass sein Kapitän den befehl zum ablegen geben dürfte. Als er dann Schritt aufs Deck machte, bestätigte sich diese Vorahnung und Godot gab den Befehl das Schiff startklar zumachen und Kurz auf Loguetown zusetzten. Da Ken mit seiner verletzten Schulter nur schwerlich die Takelage hinaufklettern konnte um das Segel zulösen wollte er sich auf den Weg zum Anker machen um dabei zu helfen ihn einzuholen, aber bevor er auch nur Gelegenheit bekommen sollte ein Schritt in Richtung Buck zumachen, hielt ihn Godot auf und stellte sich vor ihn. Es folgten einige aufmunternde und zuversichtlichen Worte über Kenji und seiner Degradierung, aber darüber konnte der Hauptgefreite nur lächeln.

"Keine Sorge Captain, ich bin froh das es lediglich bei einer Degradierung geblieben ist und natürlich werde ich weiterhin anstreben im Rang aufzusteigen...Allerdings hoffe ich das ich es dieses Mal weniger durch körperliche Arbeit erlangen werde sondern aufgrund dessen das ich allgemein für den Posten geeignet bin, denn das habe ich vor zu erreichen indem ich einige der Offiziere ein wenig genauer beobachten werde um mir ein wenig ihres Verhaltens abzugucken...oder ich besuche die Offiziersschule."

Das letzte war natürlich nur ein Witz, aber sollte es erforderlich sein so würde Kenji auch nochmal die Schulbank drücken, auch wenn er nicht der Meinung war das es so in einer Offiziersschule ablief. Jedenfalls meinte er den Rest ernst und würde in Zukunft versuchen soviel Verhalten in Krisensituationen und normale Leitung eines Trupps bei seinen Vorgesetzten abzugucken. Umso höher desto besser, aber letzten Endes würde auch ein Maat ein gutes Beispiel abgeben. Nun musste Kenji aber wirklich an die Arbeit, es gab viel zutun wenn die Justice möglichst schnell nach Loguetown segeln sollte und es wäre wohl ein guter Anfang gewesen wenn dieser verdammte Anker an Bord wäre. Der Schwertkämpfer salutierte also und krempelte sich dann für die kommende Muskelarbeit die Ärmel hoch.

"Sie entschuldigen mich Sir!"

Schon lief er in die Richtung des großen Winde welche mit drei Stielen bestückte waren damit man sie drehen konnte. Derzeit waren genau zwei dieser Holzstiele oder auch Griffe, bemannt und zwar von zwei sehr jungen Matrosen die vermutlich erst grade der marine beigetreten waren. Nach Kenjis Schätzung waren die bestenfalls Fünfzehn und wie sie da mit verzerrten Gesichtsausdruck versuchten die Winde in Bewegung zusetzten, erinnerte ihn ein wenig an seine ersten Monate bei der Marine. Auch wenn er damals ein wenig älter war und bereits viel im Dojo seines Meisters trainiert hatte, hatte er Probleme gehabt eine ganz ähnliche Konstruktion in Bewegung zusetzten. Er lächelte nostalgisch und schritt dann zum unbemannten Teil der Winde.

"Kommt schon Leute...Hau RUCK!"

Obwohl Kenji noch ziemlich wegen seiner Wunden angeschlagen war, musste er nicht viel Kraft erübrigen damit sich die Winde begann zudrehen und ein eingängiges Klappern bestätigte dass der Anker langsam aus den Wasser gezogen wurde. Es dauerte zwar eine Minute, aber die drei hatten es schließlich geschafft und vor allem die Jugendlichen schienen davon ziemlich erleichtert zu sein. Kaum war der schwere Metallanker vollkommen ans Deck gezogen schlug der Wind in die Segel und der Steuermann navigierte das Schiff in Richtung von Loguetown wo die neuen Mitglieder der Neunten bereits warteten. Ob sie wohl auch so jung waren? Bisher hatte Kenji absolut keine Vorstellungen was für Kerle oder womöglich Frauen ihn erwarten würden, aber letzten Endes konnte er sich dabei nur überraschen lassen.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 20 März 2012 - 11:31

---> Konomi Marktplatz

Es gab wirklich nichts mehr was Saemon der Piratin hätte sagen wollen oder können. Wenn sie diese falsche Meinung haben mochte, so sollte sie diese eben behalten. Ja als Pirat war es sicher einfach Vorwürfe zu erheben. Saemon bürdete sich die Verantwortung bereits auf, ebenso wie der Rest der 9. Division und aufgrund einer feigen Aktion ihres Kapitäns, lastet diese nun eben auf den Schultern der Piraten. Natürlich war auch dem Rotschopf das wiedererlangt Selbstvertrauen Leila‘s nicht entgangen, was wohl auch daran liegen konnte dass man sich nun in ihrem Gebiet befand. Den Kisaragi hätte das keinesfalls gestört, denn auch hier hätte er sie attackiert, wäre es nötig gewesen. Doch Saemon stand zu seinem Wort und auch wenn er zornig und müde war, so änderte dies nichts an seiner Moral. Kenji’s Gedanken konnte er natürlich nicht lesen, doch wenn er dazu in der Lage gewesen wäre, hätte er diesen vermutlich nur ausgelacht. Das hing nicht mit einem Deal oder dergleichen zusammen und selbst wenn wäre dieser bei weitem nicht so gravierend wie jener, auf welchen der ehemalige Maat eingegangen war. Es änderte schließlich nichts daran ob sie ihr Schwert wieder hat oder nicht. Wenn nicht dieses, so eben ein anderes oder sie würde gleich ihre bloßen Hände nehmen und damit einen Menschen erlegen. Welchen Unterschied machte dies schon? Es war lediglich ein Versprechen welches er ihr gab, eine Art von Geste des guten Willens, von Seiten der Marine, wenn sich bei der tatsächlichen Übergabe auch einiges in ihm sich dagegen sträubte. Der Marsch zurück zu dem Schiff sollte nicht all zu lange andauern, schließlich waren alle drei inzwischen wieder recht flott auf den Beinen unterwegs, auch wenn man insbesondere Godot seine Blessuren noch deutlich ansah. Auch wenn Saemon das Schweigen nur all zu Recht kam, so musste man dennoch zugeben dass die Stimmung mehr als brenzlich schien. Alle hatten etwas im Geiste, was sie bereuten und am liebsten sogleich ungeschehen machen würden, wobei alles mit dieser Insel zusammenhing. Wenn man sich menschlich auch nicht so ganz verstehen mochte, so blieb zumindest das Pflichtgefühl ein gleiches. An Deck angekommen kapselte der Rotschopf sich wieder von ihnen ab und begab sich etwas Abseits an die Reling, blickte auf das Meer hinaus und vergrub seinen Kopf in seinen Armen. Ein Seufzen erklang und sein Brustkorb hob sich gut sichtbar an, sank jedoch auch sogleich wieder ab. Er entledigt sich seines Pullis und legte diesen auf den Boden, nutzte ihn als Sitzfläche und platzierte seinen Hintern darauf. Gegen einen hölzernen Balken lehnend, betrachtete er den Rest der Mannschaft, oder zumindest der Teil der noch stehen konnte und sich an Deck befand. Es gab wohl allerlei Arbeiten zu erledigen, doch war Saemon kein Seemann und wusste von daher auch nicht so Recht was zu tun war. Eine Einweisung oder dergleichen hatte er zumindest noch nicht bekommen. Sicherlich hatte auch Godot sich die Sache anders vorgestellt als er Saemon fragte sich ihnen an zu schließen und wieder kamen Zweifel in ihm auf. War es wirklich das was er wollte? Konnte er so wirklich seine Ziele verfolgen? Es war einfach ein komisches Gefühl inmitten einer Gemeinschaft zu sein und dennoch als Einzelgänger da zu stehen. An sich störte er sich nicht sonderlich daran, schließlich würde Saemon auch auf diese Wiese zurecht kommen, dennoch war es nicht das was er sich vorgestellt hatte, als er zustimmte sich Godot an zu schließen.

Wo man schon vom Teufel sprach… Saemon saß auf dem Boden, blickte noch immer über das Oberdeckt und hielt die Arme verschränkt. Das Knie war angewinkelt und seinen Kopf stützte er auf diesem ab, sodass es alles in allem einen recht eigenartigen Anblick ergab, doch kam nun auch schon der Kapitän der Division auf ihn zu und blieb mit recht ernster Miene vor dem Rotschopf stehen. Es war durchaus verständlich dass er Antworten wollte, also quatschte Saemon gar nicht erst lange drum herum und startete seine Erzählungen ganz am Anfang. Das ein oder andere würde sich sicherlich mit Kenji’s Ausführung überschneiden. Nochmals rief er sich die ganzen Geschehnisse ins Gedächtnis und schloss einen Moment sein Auge. Erneut spielten sich die Bilder des Vortages in seinem Kopf ab, in nahezu jedem Detail und als er das Lid dann auch wieder aufschlug, öffnete sich ebenso sein Mund.

“Wie ihr wünscht. Wir gingen vom Schiff aus los, waren also auf dem Weg ins Dorf um nach dem Rechten zu sehen. Es wirkte eigentlich alles ziemlich friedlich und keinesfalls so als würde irgendjemand diese Insel angreifen. Im Dorf schließlich angekommen erkannte man eine Ansammlung von Zivilisten, welche zudem äußerst hektisch zu sein schienen. Erst bei genauerem hinsehen erkannte man eine junge Frau welche sich im Kampf mit den Bewohnern befand. Kenji wollte diese umzingeln und dann attackieren. Ich habe ihr einen Schnitt ins Bein verpasst, was den restlichen Kampf erheblich erleichtert hatte. Es war an sich nur reine Formsache sie zu erledigen, doch tauchte dann noch dieser weißhaarige Pirat auf und mischte sich ein. Es störte mich nicht weiter, eigentlich war ich sogar recht froh dass die Piraten nun zu uns kamen und wir sie nicht suchen mussten. Ich hab die Dame Kampfunfähig gemacht und wollte dann in den Kampf mit Al Nair eingreifen, doch seid ihr bereits mit Verstärkung aufgetaucht und ich befürchtete dass wir uns gegenseitig im Weg stehen könnten. Die Explosionen dürftet ihr sicherlich mitbekommen haben. Ich bin hingelaufen um zu sehen was vorgefallen war und wieder sah ich eine junge Dame welche inmitten des Chaos saß und eher unbekümmert drein blickte. Ich weiß nicht wie, doch schien sie dafür verantwortlich zu sein dass mindestens zwei Sprengsätze gezündet wurden. Das Ausmaß habt ihr euch doch sicherlich angesehen oder? Jedenfalls habe ich sie angegriffen… und nach einem Angriff war sie auch schon besiegt. Die Piratin von zuvor… also Leila, ihr dürftet sie in der Krankenstation gesehen haben, stand plötzlich wieder da und wollte sich in den Kampf einmischen… dazu kam noch ein etwas größerer Mann, mit langen, schwarzen Haaren und einem ebenso großen Schwert. Er sah es als seine Aufgabe an die Piratin zu beschützen… also habe ich auch diesen ausgeschalten… Abgesehen von Leila habe ich keine Gefangenen mitgenommen, da die Zeit knapp war und ich das Gefühl hatte als würdet ihr Hilfe brauchen. Als ich also wieder zurücklief, erkannte ich nur noch wie Al Nair euch in seiner Gewalt hatte und Kenji mit diesem verhandelte… Um ehrlich zu sein finde ich es bedauerlich dass er diesen Deal so einfach eingegangen war… Al Nair stand mit dem Rücken zur Wand, konnte nicht fliehen und hatte kaum noch Kraft. Ich wäre damit einverstanden gewesen wenn er sein Leben gegen das eure tauscht… doch ihm die ganze Insel zu überlassen war einfach unklug… Ich habe Leila und euch mit Hilfe eines Soldaten dann zum Schiff gebracht und bin wieder losgezogen. Warum wisst ihr ja. Ich weiß nicht ob es richtig ist jetzt wieder zu verschwinden. Das Vertrauen in die Marine dürfte bereits genug geschwächt worden sein, da sollte man Präsenz zeigen…

Bei dem letzten Satz starrte er an Godot vorbei ins Leere und genoss den Wind auf seiner Haut. Eine angenehme kühle Brise zog über das ruhige Wasser hinweg und trug den Salzgeruch voran, bis hin zu den verwinkelsten Ecken dieser Erde. Sie schipperten immer nur über den East Blue und zogen von Insel zu Insel. So war dies nun einmal wenn man diesem Blue zugeteilt ist, doch wollte Saemon schon immer einmal die Grandline befahren und die Gefahren auf diesem Abschnitt kennen lernen. Wie viel neues musste eine solche Reise wohl bringen, wie viele exotische Gerichte würde er entdecken. Sein Mentor hatte die ganze Welt bereist und überall auf dieser nach Rezepten, Gewürzen, Gemüse, Obst, Fleisch und was nicht noch allem gesucht. All das vereinte er in seinem Restaurant, zauberte die verschiedensten Gerichte und bot jedem Gast ein kulinarisches Feuerwerk. Saemon wollte schon immer in dessen Fußstapfen treten und dachte dass man bei der Marine viel rumkommen würde. Bislang sah es auch noch danach aus, doch konnte man nie wissen was einem die Zukunft brachte. Sollte Godot’s 9. Division wirklich nur im East Blue unterwegs sein, müsste er sich irgendwann etwas neues suchen… Momentan würde ihm dies nicht einmal schwer fallen, hatte er doch kaum Bände geknüpft und stand im Grunde noch immer alleine da. Gedankenverloren fixierte er einen Soldaten, welcher eine Kiste über das Schiff trug. Was er mit dieser anstellen wollte konnte Saemon nicht sagen und überhaupt wirkte es recht Sinnlos was er dort tat. Die Vorstellung dass man hier Wert auf Ordnung legt amüsierte Saemon ein wenig, dachte er doch gerade an das Chaos in der Waffenkammer, wo man nicht einmal eine einfach Pistole bekam und die dafür vorgesehenen Kisten mit Kanonenkugeln belegt waren. Damals regte er sich noch tierisch darüber auf, fühlte sich verarscht und wäre am liebsten wieder verschwunden. Heute jedoch, kann er über diese Geschichte lachen und merkte wie er neugierig wurde. Ob man inzwischen wieder Schusswaffen im Repertoire hatte? Er konnte sich zumindest nicht daran erinnern dass man auf Shellstown irgendwelche Kisten verlud. Das Schiff wurde wieder startklar gemacht und da Saemon sich langweilte und nichts zu tun hatte, rutschte er ein wenig nach vorne, befand sich in einer leicht liegenden Position und vergaß beinahe dass sein Käpt’n noch immer bei ihm war. Sogleich saß er wieder aufrecht da und sah den Mann an, fragte sich was er nun denken würde. Zu Beginn war der Rotschopf noch so hellauf begeistert von Godot, war überzeugt dass dieser die richtigen Ideale und den nötigen Willen habe, um diese auch durch zu setzen. An sich hat sich auch jetzt daran kaum etwas geändert, wenn auch die Frage im Raum stand, ob man diese beiden Ideale miteinander vereinbaren könnte. Saemon war auch bereit einiges einzugehen um sein Ziel zu erreichen, wenn er darunter auch niemals Unschuldige leiden lassen würde, doch konnte er einen Menschen auch sehr gut ausschalten, ohne diesen zu töten. Dafür bedarf es wirklich nicht viel und das wusste der Kisaragi. Besonders dank seiner Schnelligkeit und seinem Geschick war er sehr gut in der Lage einen Gegner rasch und präzise aus zu schalten, was vielen Schwierigkeiten bereitete. Selbst wenn jemand in der Lage war seine Bewegungen zu erkennen, so war dies meistens nur ein Teilerfolg, da seine Angriffe nicht minderlangsam waren. Er hatte so eine ungute Vorahnung als müsste er sich eines Tages seinem Vorgesetzten in den Weg stellen. Er wurde von dem Gedanken übermannt, sich irgendwann Godot und Kenji stellen zu müssen, diese aufhalten zu müssen und gegebenenfalls sogar Kampfunfähig zu machen. Woher dieser kam wusste er nicht. Wie eine Flutwelle brach er einfach über den Einäugigen ein und ließ ihn nicht mehr los. Sein Augenlid begann leicht und kaum erkennbar zu zucken. Er kannte diesen Mann noch nicht lange und auch wenn er sich gerne mal mit ihm messen würde, so sollte dies in einem freundschaftlichen Rahmen geschehen…

Godot hatte eine Menge Tricks drauf, von denen Saemon nicht viele kannte und besonders seine Teufelsfrucht machte einen gefährlichen Gegner aus dem Kaffeeliebhaber, welchem dank seiner Unsichtbarkeit viele Türen offen standen. Saemon hatte früh gelernt dass man einen Angriff selbst an den kleinsten Regungen im Körper des Gegners erkennen konnte, somit dementsprechend in der Lage war zu reagieren, doch wenn man diese Partien des Körpers nicht sah, konnte man auch nichts vorausahnen. Der Rotschopf besaß zwar das Haki, wusste jedoch nicht wirklich davon, Denn auch wenn er ab und an diese Empfindungen und Vorahnungen hat, so ist ihm völlig unbewusst woran das liegen könnte. Danjou hatte ihm viel erzählt, über so ziemlich alles auf dieser Welt, auch von dem Haki des Tyrannen, jedoch nichts von den beiden anderen Formen welche existieren. Sicherlich hätte der alte Herr sich auch niemals träumen lassen dass sein eigener Schützling eine dieser Gaben besitzen würde. Saemon war in seinen Augen zwar immer etwas besonderes, doch solch groß Stücke hatte nicht mal dieser auf ihn gebaut. Vielleicht würden die beiden sich schon bald wieder sehen, zumindest wird Saemon wohl dumm aus der Wäsche schauen wenn er erfährt, wohin die Reise sie eigentlich als nächstes führen wird.


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Godot

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 20 März 2012 - 16:15

Interessiert lauschte Godot Saemons Worte und nickte gelegentlich. Nachdem Saemon dem Stabsoffizier alles geschildert hatte, an das er sich noch erinnern konnte, wurde dem Marine-Kapitän allmählich klar, was wirklich geschehen war. Es freute den Kaffeefanatiker, dass einer seiner Schützlinge sich gegen mehrere Piraten durchsetzen konnte ohne größere Treffer kassieren zu müssen.
Ich bin überrascht, wie gut du dich gegen die Piraten geschlagen hast. Momentan bist du noch Matrose, aber ich bin mir sicher, dass für diese Leistungen eine Beförderung ansteht. Ich werde Kontakt zum Hauptquartier aufnehmen und ihnen von deinen Leistungen auf der Konomi-Insel berichten. Ich halte dich auf dem Laufenden. Bis später...

Mit diesen Worten ließ Godot Saemon zurück und ging mit langsamen Schritten zur Kapitänskajüte. Dort würde er mittels Teleschnecke Kontakt zum East Blue Marine-Hauptquartier aufnehmen und diesen berichten, was er vom Rotschopf erfahren hatte. Der Schwarzhaarige war erstaunt, wie gut sich Saemon entwickelte. Er dachte an die Zeit in Shelltown zurück, wo der Rotschopf bereits eine gute Figur gemacht hatte. Wenn er dessen Worte von gerade eben traute, musste er seither noch ziemlich große Fortschritte gemacht haben. Er ist nicht nur sehr geschickt im Kampf, sondern scheint auch noch in der Lage zu sein, Situationen gut einzuschätzen und einen kühlen Kopf zu bewahren. Wer weiss, vielleicht hält das HQ ja einen Unteroffiziersrang für angebracht. Man kann ja nie wissen. Ich würde es ihm schon gönnen. Alleine schon, weil er sich so prächtig entwickelt. Er hat's verdient, auf jeden Fall. Dass Saemon nicht nur geeignet für den Kampf war, freute den Stabsoffizier ungemein. Immerhin ständen dessen Chancen dadurch auch nicht allzu schlecht, zum Maat befördert zu werden. Als Maat musste man schon in der Lage sein, Situationen richtig einzuschätzen. Zwar war man als Maat nur Unteroffizier, aber als Unteroffizier hatte man sogleich auch gewisse Pflichten und Verantwortung zu übernehmen. Natürlich brachte der Rang auch Rechte mit sich, gewisse Privilegien. Eines dieser Rechte war die freie Kleidungswahl. So war man ab dem Rang eines Maat befugt, seine Kleidung selbst zu wählen und man war demnach nicht mehr an die Uniform gebunden.

Schließlich näherte er sich der Kajüte während der Wind ihm ins Gesicht blies. Es war angenehm. Links und rechts vernahm er das Rauschen der Wellen. Auch diverse Stimmen an Deck ertönten hier und da. Die Soldaten gaben sich untereinander Befehle, damit die Reise nach Loguetown reibungslos verlaufen konnte. Alle waren an ihrem Platz und trugen ihren Teil zur sicheren Fahrt bei. Godot hatte andere Verpflichtungen. Er würde nicht pausenlos am Papierkram sitzen wollen, sondern sich wohl oder übel auch hin und wieder eine Ruhepause gönnen, vielleicht sogar etwas schlafen. Immerhin würde es noch etwas dauern, bis sie Loguetown erreichen würden. Bis dahin würde genug Zeit vergehen, um auch etwas schlafen zu können. Der Doc hatte Godot ohnehin geraten sich zu schonen, weshalb dieser ihm auch nicht vom Schlaf abraten würde.

Godot stand nun direkt vor der Tür zur Kapitänskajüte. Immer noch hörte er das Wellenrauschen, die Stimmen an Deck und auch den Wind konnte er leicht hören. Er wollte nicht mehr Zeit verlieren, weshalb er die Tür recht schnell öffnete und wenige Augenblicke später hinter der besagten Tür verschwunden war.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 20 März 2012 - 17:40

Die nächsten Tage auf See vergingen in üblicher Marinemarnier und irgendwie hatte das Kenji ziemlich vermisst. So lange musste er sich auf den verdammten Land herumtreiben und die Zeit auf der sie mit der Justice über den East Blue segelten war für ihn mehr als nur angenehm. Wenn er nicht grade irgendetwas am Bord auf Vordermann brachte, so versuchte er ein wenig an sich selbst zuarbeiten, sei es nun dadurch das er versuchte einige Kontakte am Bord zuknüpfen, ein Buch über Taktik und Norm beim Kommando zu lesen oder einfach nur ein wenig zutrainieren. Grade ersteres gestaltete sich als schwierig da der Hauptgefreite obwohl er in letzter Zeit lockerer geworden war nach wie vor eine eher kalte Persönlichkeit war und hinzu kam auch noch das die gesamte Crew aufgrund der Vorkommnissen auf Konomi ziemlich schlecht gelaunt war. So bildete der Hauptteil, aufgrund von mangelnden beziehungsweise unzureichenden Lesestoff, das Training am Deck der des Marineschiffes. Nur sehr selten stählte er hierbei seinen Körper im eigentlichen Zweikampf, sondern stand ganz simpel auf einen Fleck und führte hunderte von Malen wiederholt herabführende Schläge mit seinem Schwert Oni aus. Eine einfache Übung die bei richtiger Ausführung allerdings Kraft, Ausdauer und Ausführung um ein vielfaches verbessern kann, nebenbei hatte das ganze noch einen nostalgischen Effekt der Kenji ein wenig von seinen Versagen auf Konomi ablenkte und Gedanken an eine bessere Zeit hervorholte. Um genau zu sein dachte er wegen besagter Übung oftmals an seine Zeit im Dojo seines Meisters dem er vieles zu verdanken hatte. Bei diesen monotonen Training hatte der junge Schwertkämpfer natürlich eine Menge Zeit zum nachdenken und da er dieses stille umherwandern in seiner Vergangenheit genoss, war es nicht wunderlich das er auch an den Tag an den die Neunte in Loguetown ankam auf den Deck war und trainierte Gerade erinnerte er sich an seinen ersten großen Sieg bei einen Trainingskampf, als er plötzlich die laute Stimme des Ausgucks vernahm: "Loguetown voraus!", schrie dieser und deutete von der Spitze des Mastes auf die reichlich bevölkerte Insel am Horizont. Es war helllichter Tag und die bunten Dächer der weißen Häuser reflektierten das strahlende Licht der herab scheinenden Sonne über die ruhig See. Loguetown, die Stadt des Anfangs, soweit Kenji informiert gewesen war, wollte die Neunte hier einige neue Rekruten abholen, aber sicherlich würden sie noch kurz bleiben, darüber war sich der Schwarz-Weiß Haarige eigentlich relativ sicher. Wenn er Glück hatte so würde er sogar genug Zeit haben um ans Land zugehen und einen örtlichen Schmied zu besuchen der ein vielfältiges Sortiment an Klingen höchster Qualität vorzuzeigen hatte. Eigentlich war ein Besuch sogar äußerst wichtig für den ehemaligen Sklaven da er nun mal ein Meister des Zweischwertersstils war, derzeit aber nur mit seinen Könnerschwert durch die Gegend lief. Wenn er da war konnte er seinen noch vorhandene Klinge sicherlich gleich auf Hochglanz und Schärfe bringen lassen damit sie auch weiterhin so große Dienste leisten würde wie bisher. Kenji kümmerte sich zwar so gut es ging um seine Waffen, aber ein Fachmann verstand sein Handwerk noch ein wenig besser. Der Marinist holte sich bei einen der hochrangigen Mitglieder der Division also die Erlaubnis ans Land gehen zu dürfen und bekam diese erteilt. Sobald die Justice am Hafen der großen Stadt anlag, verschwand er auch sogleich...

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Saemon



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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 21 März 2012 - 15:52

Ein wenig überrascht blickte der Rotschopf seinen Kapitän von unten herauf an und legte den Kopf leicht zur Seite. Eine Beförderung? An sowas hatte er nicht mal gedacht, somit war es gar nicht wirklich sein Plan eine solche zu erhalten, als er den Piraten gegenüber stand. Aber klar, in der Marine ging es wohl um das vorankommen. Die Taten haben direkte Auswirkungen auf das spätere Leben, auf den Rang, auf das Ansehen, die Privilegien und somit auch Möglichkeiten. Je höher man in der Hierarchie stand, desto mehr Freiheiten kamen einher und desto eher konnte man auch seine eigenen Ziele verfolgen. Die Chance auf persönliche Erfolge stand wohl eher gering, wenn man nicht mehr tat als Befehle zu befolgen. Durchaus erfreut nickte Saemon seinem Vorgesetzten zu und erhob sich dann.

“Danke… Chef.“

Gab er ermüdet von sich und verneigte sein Haupt ein wenig. Er war eben noch immer die Hackordnung einer Küche gewohnt und konnte sich nur schwer mit „Aye Sir!“, „Verstanden Käpt’n!“ oder dergleichen anfreunden, doch sollte Godot auch mit Chef vorerst zufrieden sein… so dachte Saemon. Als der Kapitän dann auch schon wieder davonzog, stand der Kisaragi erneut alleine da, hatte jedoch keinerlei Interesse daran hier weiter herum zu stehen. Auch wenn er todmüde war, beschloss der Einäugige dennoch sich ein wenig nützlich zu machen, lief hinüber zu dem Kistenschlepper und stellte sich neben diesen.

“Kann ich dir bei irgendetwas helfen?“

Skeptisch wurde Saemon betrachtet und ausgiebig gemustert.
„Bist du nicht der Kerl den wir auf Shellstown mitgenommen haben? Wie war dein Name noch gleich? Flegmon oder so?“

“Saemon.“

Gab dieser trocken von sich und nickte dabei leicht.
„Saemon richtig… tschuldige. Nun ja. Du kannst mir schon helfen wenn du willst. Wir haben auf Konomi unserer Vorräte wieder aufgestockt und müssen diese nun unter Deck bringen, nicht dass wir in einen Sturm kommen und alles über Bord fliegt. Ich zeige dir schnell wo das Zeug hin muss.“
Abermals nickte Saemon dem Matrosen zu und folgte ihm eine Treppe hinunter. Sie besaß nur wenige Stufen und ebenso niedrig wie diese, war auch der gesamte Raum in welche sie führt. Man konnte zwar aufrecht stehen, doch unbedingt hüpfen durfte man wirklich nicht. Hier war eine wirkliche groß Fläche auf welcher man allerlei Dinge lagern konnte. Am hinteren Ende standen schon diverse Kisten, Fässer und Säcke, doch sollten sich bald weitere dazugesellen.
„Hier lagern wir alle Vorräte. Sowohl Lebensmittel, Kräuter, Trinkwasser, aber auch Kleidung und Gebrauchsgegenstände. Einzig die Waffen bewahren wir separat auf und werden gut beschützt.“
Gut beschützt? Saemon dachte nun an den dicklichen Kerl in der Waffenkammer, welcher damals zusammen mit Kenji diese Show abzog und ein Kennwort verlangte. Na wenn man das gut bewacht nennen möchte, dann wollte der Rotschopf gar nicht erst erfahren wie eine schlechte Bewachung in seiner Definition aussah. Sich ein Lachen verkneifend nickte er dem Soldaten ein weiteres Mal zu und folgte ihm dann wieder an die Oberfläche.
„Im Grunde alles was dahinten steht. Die faulen Hunde haben es einfach dahinten abgestellt und sind dann etwas essen gegangen. Jetzt haben natürlich alle damit zu tun das Schiff Seetauglich zu machen und können sich darum nicht mehr kümmern. Am Ende bleibt eben alles an den kleinen hängen… Sei vorsichtig. Die Kisten sind ziemlich schwer.“
Eine eher unnötige Warnung wie sich bald herausstellen sollte. Saemon baute sich vor den Kisten auf und nahm eine davon in die Hand, fragte sich nun wo diese denn schwer sein sollen und nahm kurzerhand noch eine zweite auf. Mit diesen begab er sich nun unter dem verdutzten Blick des Matrosen zu der Treppe, stieg diese hinab und reihte alles nebeneinander. Nach diesem kurzen Moment des Erstaunens, machte sich auch der andere wieder an die Arbeit und unterstützte Saemon so gut wie ihm nur möglich war. Trotz der Vielzahl an Waren, war die Arbeit relativ schnell erledigt und nach bereits einer Stunde standen alle hölzernen Behälter ordentlich sortiert auf ihren angedachten Platz. Der Soldat bedankte sich recht eifrig bei Saemon und zog dann davon und auch der Rotschopf selbst lief ein wenig Planlos über das Oberdeck, sah den Leuten bei der Arbeit zu und spürte wie sich das Schiff allmählich in Bewegung setzte. Nun ging es also wieder los und ein neues Abenteuer wartete auf die 9. Division, wenn er auch noch immer nicht wusste wo es hinging. Eigentlich wollte er dies doch noch erfragen… Nun dazu hatte man ja auch später noch Zeit und sich ein wenig überraschen zu lassen hatte doch auch etwas. Er begab sich an die Reling und warf nochmal einen letzten Blick auf die Insel, stellte sich bildlich das Chaos vor, welches schon bald einher ziehen würde… Natürlich hoffte er dass es nicht so kommen wird, aber wirklich daran glauben wollte er dann doch nicht. Es sollte wohl nicht lange dauern bis man sie wieder rufen würde um nach dem Rechten zu sehen, schließlich war die Insel nun vollkommen den Klauen von jedem Piraten in diesem Blue ausgeliefert, und das wussten diese bestimmt auch schon. Al Nair lag offenbar nicht wirklich viel daran sich hier um alles zu kümmern, plante er doch schon seine Abreise. Was auch immer er geplant hatte, es schlug gewaltig fehl und würde nicht von Dauer sein. Doch kommt Zeit, kommt Rat.

Mit geschlossenem Auge genoss er das angenehme hin und her Schaukeln auf den Wellen und lauschte dem Geräusch von den Wassermassen, welche kraftvoll gegen den Bug schlugen. Je weiter sie sich von Konomi entfernten, desto weiter verschwanden auch die Gedanken an diese Insel und nach und nach kehrte Ruhe in Saemon’s Gemüt ein. Es war so langsam Zeit die Geschehnisse zu verarbeiten und diese Ruhen zu lassen. Viel mehr dachte er nun über das nach was sie wohl erwarten mochte. Godot schien es eilig zu haben, jedoch glaubte Saemon nicht so recht daran, dass es nur daran lag dass man nicht auf der Insel des Piraten entdeckt werden wollte. Es steckte wohl noch mehr dahinter, was letztlich ja auch der Wahrheit entsprach, der Rotschopf bis dato jedoch nicht wusste. Eine Reise nach Logue Town hätte er nun wirklich nicht erwartet, allerdings hatte er auch nichtvorgehabt so früh schon zu seinen Freunden zurück zu kehren. Es war ein Abschied auf unbestimmte Zeit, vielleicht sogar für immer und der Abschied war tragisch und Tränenreich… jetzt so einfach wieder auf zu tauchen erschien nicht richtig. Ein weiterer Soldat gesellte sich zu ihm und beugte sich über die Reling, richtete seinen Blick auf Saemon. Er befand sich zu dessen rechter Seite, weswegen der Rotschopf ihn auch nicht sehen konnte. Dennoch spürte der Kisaragi dass da jemand war, blieb jedoch schweigsam. Eine durchaus vertraute und äußerst tiefe, raue Stimme ertönte.
„Ich hab gehört dass der Kapitän eine Beförderung für dich beantragen möchte. Du musst dich ja ordentlich geschlagen haben auf Konomi, immerhin bist du doch erst seit ein paar Tagen bei uns. Ich bin beeindruckt mein Freund.“
Saemon zog neugierig die Augenbrauen nach oben. Mein Freund? Das war das erste mal dass ihn jemand auf diesem Schiff als einen Freund bezeichnete. Nun war er doch gespannt wer sich dort zu ihm gesellte hatte und drehte den Kopf zur Seite, sodass er den Hünen endlich erblicken konnte. Es war jener Berg von einem Mann, welcher ihm auf der Insel dabei half Godot an Bord zu bringen, während er selbst Leila trug. Trotz des vernarbten Gesichtes und der ruppigen Ausstrahlung, war der Koloss dem Einäugigen gleich sympathisch. Das war durchaus nicht alltäglich und fand man nur selten. Endlich brachte Saemon wieder ein Lächeln über die Lippen und richtete sich ein wenig auf. Trotz seiner stattlichen 193 Zentimeter, wirkte er neben diesem Brocken wie ein zu kurz geratener Wicht. Er legte den Kopf leicht in den Nacken um dessen Gesicht besser erkennen zu können.

“Ja ich denke das habe ich, wobei Godot ziemlich überrascht gewesen ist dass ich mich so gut geschlagen habe… Ich wollte dazu nichts weiter sagen, weil ich nicht angeberisch wirken wollte. Aber ich bin froh dass er nach wie vor solch ein Vertrauen in mich steckt. Ich hätte ihm nicht mal böse sein können wenn er mir gegenüber misstrauisch geworden wäre. Ich schätze du hast die Geschichte mit der Gefangenen auch schon gehört. Ich dachte eigentlich dass mich die meisten nun eher meiden würden.“

Aufmerksam lauschte der Riese seinen Worten und nickte hier und da zustimmend. Er hielt die Arme vor der Brust verschränkt, was ja eigentlich als abwehrende Haltung zu deuten ist. Doch erkannte man deutlich in seinem Gesicht dass dem nicht so ist. Er interessierte sich wirklich für das was der Rotschopf zu sagen hatte und gab auch prompt eine Antwort.
„Ja du hast Recht was das angeht. Einige reden über den Vorfall und denken dass du dahinter steckst und ihr dabei geholfen hast. Ich dachte das ehrlich gesagt auch. Es war ein Unglück, aber man darf eben auch nicht außer Acht lassen dass du nun zu uns gehörst, an unserer Seite gekämpft hast und dies sicherlich bald wieder tun wirst. Es war dir nach dem Kampf auch wichtig dass der Käpt’n schnellstmöglich zum Arzt kommt. Würdest du wirklich mit den Piraten unter einer Decke stecken, glaube ich nicht dass du so gehandelt hättest. Warum wärst du dann überhaupt noch bei uns? Wir tun es einfach als das ab was es war. Ein unglücklicher Unfall. Du kannst mich im übrigen Griz nennen… das tun eigentlich alle hier.“
Anschließend brach er einige Sekunden lang in lautes Gelächter aus, welches auch die Blicke einiger anderer auf sich zog. Kein Wunder bei einer solchen Stimme. Er reicht Saemon seine Hand entgegen, welche der Rotschopf auf sogleich ergriff und diese ein wenig schüttelte.

“Kisaragi Saemon. Freut mich dich kennen zu lernen. Hast du dein Bein eigentlich untersuchen lassen?“

Er erinnerte sich wieder daran dass Griz gestern noch zum Schiff gehumpelt war, ebenso aber auch dass er diese Verletzung sehr schnell runtergespielt hatte. Vermutlich würde er dies auch jetzt wieder tun.
„Nein nein. Ist nur halb so schlimm. Ich bin schließlich auch nicht mehr der Jüngste!“
Erneutes Gelächter, wobei Saemon nicht genau wusste warum. Vielleicht weil es doch schlimmer war als er zugeben wollte, dies somit klein zu reden versuchte, oder etwa wegen der Aussage dass er nicht mehr der Jüngste sei? Trotz des markant, ruppigen und kantigen Gesichtes, war er sicherlich erst Ende Zwanzig, aber keinesfalls älter!
„Ich kann ja noch laufen und in ein paar Tagen spüre ich das schon gar nicht mehr. Ich will mich nicht wegen jeder Kleinigkeit verrückt machen und der Doc hat schon genug zu tun, auch ohne meine Beschwerden.“
Saemon nickte also und ließ es hiermit auf sich beruhen. Man konnte diesen Mann eben nicht zu seinem Glück zwingen. Obwohl der Rotschopf sicherlich durchaus in der Lage gewesen wäre dies zu tun.

“Warum eigentlich Griz?“

Warf der Kisaragi nach einer kurzen Phase des Schweigens ein und blickte seinen Nebenamann neugierig an. Hinter solchen Spitzennamen musste doch immer irgendwie eine Geschichte stecken und manchmal konnten diese ganz interessant sein… auch wenn das in diesem Fall nicht zutraf.
„Nun ganz einfach. Ich bin groß wie ein Bär, stark wie ein Bär und beinahe so behaart wie einer!“
Und abermals dieses gellende Gelächter, welches einem bis ins Mark drang und dieses zum schütteln brachte. Er mochte ein wenig primitiv wirken, doch selbst wenn dieser Eindruck wahr wäre, so wäre Griz dennoch ein durchaus angenehmer Zeitgenosse. Er war einer von der Sorte Mensch, auf welchen man sich in jeder Situation verlassen konnte, ganz gleich was auch immer passieren würde. Er war jemand der viele Freundschaften pflegte, jede einzelne allerdings auch sehr ernst nahm.

“Klingt einleuchtend. Und wenn ich dich genauer ansehe muss ich dem sogar zustimmen. Aber ich hoffe du bist mir nicht böse wenn ich mich erst mal entschuldige… Ich bin einfach nur noch müde… Hab seit einer Ewigkeit nicht mehr geschlafen und glaube dass ich gleich umfalle… Wir sprechen uns sicherlich später nochmal Griz. Zumindest war das nicht das letzte mal dass wir uns gesehen haben, so groß ist das Schiff dann auch wieder nicht.“

Mit einem Lächeln verneigte der Rotschopf sich leicht und entfernte sich dann von der Reling.

---> Kajüte der Soldaten

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 29 März 2012 - 12:54

cf: Loguetown Hafen

Godot erreichte das Deck des Schiffes. Von dort aus sah er Morgan eine Weile zu, wie dieser beim Kisten tragen half. Ein sehr engagierter Soldat, sehr schön. Solche Leute kann man immer gebrauchen. Bei diesem Gedanken lächelte er kurz. Als Morgan etwas holprig auf den Stabsoffizier zukam, ging dieser einen Schritt auf seinen Rekruten zu, um ihn abzufangen und etwas Stabilität zu geben. Als Morgan schließlich ruhig stand, sprach er auch sogleich. Godot bemerkte, dass Morgan wohl nicht so ganz wusste, wie man Mut definierte. Klar war Mut eine Frage der Perspektive, eine Frage des Blickwinkels, aber in diesem Zusammenhang hätte der Stabsoffizier den Begriff Mut sicherlich nicht benutzt. Hilfsbereit wäre wohl eher zutreffend gewesen.

Kurze Zeit später fragte der Soldat Morgan Villain auch sogleich nach, wo er seine Kajüte finden würde. Ich führe euch neuen Rekruten herum, damit ihr unser Schiff etwas näher kennen lernt. Die erste Station wird auch schon die Kajüte der Soldaten sein, also sei beruhigt. Du kannst deine Sachen schon bald dort ablegen. Mit diesen Worten drehte sich der Marinekapitän auch schon um und ging ein paar Schritte voran. Dann sprach er: Los, hier entlang! Ich zeige euch eure Schlafräume. Nach diesen Worten würden seine neuen Leute ihm wohl folgen. Godot blickte währenddessen kurz zur See. Mittlerweile war schon später Abend, sein Magen meldete sich sogar schon zu Wort, und auch die Müdigkeit machte sich bemerkbar. Ein kurzes Gähnen konnte er sich nicht verkneifen, hielt jedoch manierlich die Hand vor den Mund. So war er das von klein an gelehrt worden und ihm waren die guten Manieren sehr wichtig. Er wollte keineswegs mit irgendeinem manierlichen Verhalten so tun, als sei er etwas besseres oder gar jemand besseres. Er hielt es nur für anständig.

Nachdem sein Magen mehrmals Laute von sich gab, schaute der Marinekapitän kurz hinunter zu seinem Magen, bevor er schließlich sprach: Ihr habt sicherlich nichts dagegen, dass wir nach der Visite der Schlafräume einen kurzen Abstecher in die Kombüse machen und dann eine Weile in der Messe bleiben, um etwas zu essen. Ich bin ziemlich hungrig und es würde mich wirklich wundern, wenn ihr nicht auch langsam hungrig seid. Anschließend versank der Stabsoffizier kurz in Gedanken. Der Hunger bringt mich noch um. Ich hoffe wirklich, dass wir nur kurz bei der Kajüte der Soldaten einen Zwischenstopp einlegen, bevor wir weitergehen können. Ich bin kurz vor'm Verhungern. Durst habe ich auch. Ich brauche jetzt ausnahmsweise keinen Kaffee, sondern Wasser oder Bier oder sonstwas. Nur halt keinen Kaffee. Sonst bin ich bald ganz ausgetrocknet. Daraufhin schmunzelte er kurz. Er stellte sich gerade bildlich vor, wie man von innen heraus austrocknete. Er stellte sich das auf solch unglaubsame Weise vor, dass ein derart ernstes Thema ihn lustig stimmte. Gut, dass die Gedanken frei sind und niemand wusste, was er eben gedacht hatte oder sich gerade bildlich vorgestellt hatte. Ansonsten würde er jetzt wohl ein paar weniger erfreuliche Blicke ernten.

Mittlerweile hatte Godot die Treppe zum Unterdeck erreicht, wartete jedoch noch, bis seine Rekruten ihm dorthin gefolgt waren. Ich hoffe. es gefällt euch bei uns. Außerdem hoffe ich, dass euch das Schiff gefällt, denn wir werden viel Zeit an Bord dieses Schiffes verbringen. Diese Worte gab er von sich und wartete anschließend auf die ein oder andere Reaktion des ein oder anderen Rekruten. Natürlich konnte er nicht vorhersehen, wie die Reaktionen ausfallen würden, weshalb er umso gespannter darauf war.

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Aoi Yorumoto

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 29 März 2012 - 16:53

cf: Hafen von Lougetown

Mit leisen Schritten und weit geöffneten dunkelblauen Augen war die Schützin Kapitän Godot vom Hafen über die Landplanke auf die True Justice gefolgt und blieb hinter ihm stehen, leicht versetzt, wobei sie den anderen Rekruten, der sich gleich in die Arbeit stürzte und eifrig Kisten umlud, beobachtete.
Schließlich war auch er damit fertig und fragte Godot erschöpft und schwer atmend nach seiner Unterkunft.

Gefällt mir das Schiff?
Aoi trat einen Schritt nach vorne, um nicht außerhalb Dothans Blickfeld zu stehen, wenn er mit ihr sprach, und ließ ihren Blick über das Deck der True Justice gleiten.
Es war eine Galeere,vom robusteren Typ, mit großflächigen, im Moment allerdings gerafften Segeln und einem Seesteinbeschichteten Rumpf, sonst aber ohne jeglichen überflüssigen Schmuck oder Verzierungen.
Einfach aber zweckmäßig, und ja, es gefiel ihr.
"Es gefällt mir sehr gut.", antwortete sie leicht nachdenklich und lächelte leise.
Aoi war keine vertrauensselige Person, aber die Mannschaft schien in Ordnung zu sein...Zumindest was sie bis jetzt von ihr gesehen hatte.
Auf seine Ankündigung nach dem Gang zu den Kabinen einen Abstecher zur Schiffskombüse zu machen reagierte sie mit einem bestätigenden Nicken und zog ihre Tasche auf der Schulter zurecht, auf der sie langsam unangenehm wurde.
Sie war nicht besonders groß. Aoi war eine Soldatin. Sie besaß nicht viel, und ihr wertvollster Besitz waren zweifelsohne ihre Waffen..,

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Fr 30 März 2012 - 16:52


Mit einem Frommen lächeln auf dem Gesicht Ging auch Kaito den Kapitän nach und folgte Aoi. Er betrachtete gleich mal das ganze deck es war schön schlicht das gefiel ihm. Doch im viel zugleich Morgen in die Augen der sofort plus punkte sammeln wollte durch das Kisten schleppen naja Kaito ist nicht so einer der sich extra viel mühe geben muss um punkten zu können. Er betrachtete das Schiff mit genauen blick und Sagte auf die frage des Kapitäns hin.
Ja es gefällt mir. Es ist alles recht schlicht gehalten. So sollte ein schiff sein "

er sah sich nochmals mit kritischen blick um als er dann merkte das aoi Ihre Tasche zurecht rückte worauf er zu den schluß kommte das sie langsam schwer wurde Er hatte zwar selbst eine schwere Tasche bei sich aber als Gentleman ging er zu ihr hin und reichte ihr erstmals die Hand Mit einen netten Lächeln sagte er dann
" hallo, Ich bin Kaito sehr erfreut ihre Bekanntschaft zu machen." er lächelte und sagte anschließend noch als er ihr zeit ließ um in ruhe zu antworten können,
"kann ich dir vielleicht die Tasche abnehmen? wäre für mich kein Problem" mit einen netten lächeln beendete er die Konversation zwischen den beiden und wartete ab was sie sagen würde aber dabei behielt der schwarzhaarig immer stets Haltung und war konsequent wie eh und je.
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Sa 31 März 2012 - 16:24


Tief einatmen und tief ausatmen, so wird sich das wieder legen. Morgan war müde, diese "Aktion hatte ihn sicherlich ermüdet, aber auch beruhigt. Jetzt wo die erste Aufregen sich gelegt hatte, da änderte sich auch seine Sprechgewohnheiten.
Okay, ich bin schon sehr gespannt. war sein Kommentar zum Vorschlag seinen neuen Kapitäns. Ein kleiner Rundgang um das Schiff wäre sicherlich hilfreich, um es wie Godot es formuliert hatte, besser kennen zu lernen. Morgan musste sich ein Lächeln verkneifen, als der Magen seines Vorgesetzten sich unter einem nicht allzu leisem Grummeln bemerkbar machen, aber sein Lächeln würde nie über seine Lippen kommen, denn eine gewisse Röte zierte sobald sein Gesicht, da sein Magen sich auch bemerkbar machte. Er versuchte noch unter einem Husten das Geräusch zu verschleiern, aber er war sich nicht sicher, ob dies sonderlich hilfreich gewesen war. Nach der kleinen Peinlichkeit, mustere Morgan die anderen Rekruten. Es war eine bleiche, schwarzhaarige Frau die aber eine gewisse mysteriöse Schönheit verströmte. Der andere war ein schwarzhaariger Mann, der sich sofort an Aoi sozusagen ranmachte. Aber Morgan nahm ihm es nicht übel, denn sie war wirklich eine Schönheit. Und sowieso war er nicht in so etwas wie Romanze interessiert. Sein Interesse war momentan auf andere Sachen konzentriert, so etwas wie Frauen lagen sicher nicht auf seinem Interessengebiet und wenn er so freundlich mit ihr war, dann war das sicherlich nur vorteilhaft für Aoi.
Mein Name ist Morgan Villain. Freut mich und auf gute Zusammenarbeit... warf er nur in ihr Gespräch ein um sich auch ihnen vor zustellen, er wollte doch nicht ausgeschlossen werden. Und diese beiden wirkten nach allem auch nicht als schlechte Personen. Als Godot den Vorschlag vom Essen machte, da fiel Morgan ein schwerer Stein vom Herzen, oder besser gesagt vom Magen und dies half sicher nicht bei, dass er weniger hungriger wurde...
Natürlich macht es mir nichts aus, danach essen zu gehen. Ich bin eigentlich auch sehr hungrig und ich würde auch gerne die weiteren aus der Mannschaft kennen lernen. Es ist ja sozusagen mein neues Zuhause und da ist es am besten mit seinen Mitbewohner schnell Freundschaften zu schliessen Okay, das klang jetzt sicher kitschig, aber das meinte er so, denn er hatte schon viel zu oft erlebt, was es hieß gemieden zu werden... Aber er war zu mutig, dass dies ihm etwas ausmachen würde. Das Schiff gefiel ihm immer noch seit dem ersten Moment indem er es gesehen hatte. Inzwischen hatten sie also die Treppe zum Unterdeck erreicht. Die Frage von Godot die daraufhin folgte war eine einfache zu beantwortende Frage gewesen.:
Es ist wunderbar, dieses Schiff ist mir richtig ins Herz gewachsen. gab er offen zu. Er wartete nun auf Godot, damit er ihnen den Rest des Schiffes zeigen würde. Seine Erwartungen wurden bisher nicht enttäuscht und er bezweifelte, dass sie nicht enttäuscht werden. Abenteuer würden hoffentlich nicht lange auf sich warten lassen. Aber Geduld ist auch eine Tugend, so sagte man... Aber er fragte sich wie lange er diese Tugend noch behalten konnte, denn er war sicher nicht für seine Geduld in der Marine bekannt.
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Godot

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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 1 Apr 2012 - 16:03

Godot stand also immer noch in der Nähe der Treppe zum Unterdeck. Er sah sich die Gesichter seiner Rekruten an, während jeder von ihnen sagte, was er vom Schiff hielt. Scheinbar gefiel das Schiff jedem. Der Stabsoffizier war allerdings überrascht, als Morgan bereits meinte, das Schiff sei ihm richtig ans Herz gewachsen. Es war schon irgendwie komisch, dass ein neues Mitglied der 9.Division bereits nach dem ersten Betreten des Decks meinte, das Schiff sei ihm ans Herz gewachsen. Dabei hatte der junge Mann bislang noch nicht viel vom Schiff gesehen. Danach vernahm der Schwarzhaarige noch ein Geräusch, das er allerdings nicht zuordnen konnte. Eigentlich war es Aoi, die ihre Tasche auf der Schulter zurecht zog. Doch Godot war so beschäftigt, sich die Gesichter seiner Rekruten anzusehen, während diese ihre Meinung zum Schiff geäußert hatten, dass er gar nicht sah, dass der Dame die Tasche langsam unangenehm wurde. Es war jedoch nicht weiter schlimm, denn Kaito bot sich sofort an, um ihr zur Hand zu gehen. Eigentlich wusste der Stabsoffizier noch nicht viel über seine neusten Mitglieder. Wie definierten sie Gerechtigkeit? Was für Ziele verfolgten sie? Was hatten sie bereits alles erlebt und überlebt? Eigentlich wusste Godot so gut wie nichts über seine neuen Leute. Er wusste noch nicht einmal, von wo genau sie alle herkamen. Eigentlich war das auch nur halbsoschlimm. Immerhin würde es ihm dann auch nicht an Gesprächsstoff fehlen, wenn sie in der Messe an einem Tisch Platz genommen hatten. Denn es gab nichts schlimmeres als an einem Tisch zu sitzen und sich zu langweilen, weil man nicht wusste, über was man so reden könnte.
Sehr schön, die Messe ist die ideale Gelegenheit, um die neuen Gesichter der 9.Division besser kennenzulernen. Ich bin mal gespannt, was ich noch so alles über sie erfahren werde... Es würde mich ja unter anderem auch sehr interessieren, wie sie gerade zur 9.Division gekommen sind. Das werde ich sie dann wohl auch noch fragen, wenn wir bei der Messe angelangt sind...

Apropos Messe. Der Magen des Kaffeefanatikers machte sich auch hin und wieder bemerkbar und konnte es wohl kaum erwarten, in den Genuss des Menüs der Schiffköche zu kommen. Was den Kaffeefanatiker noch mehr freute, war die Tatsache, dass er nicht der einzige war, der sich auf die bevorstehende Mahlzeit freute, ja schon regelrecht sehnsüchtig darauf wartete. Morgan hatte Godot mitgeteilt, dass es ihm da ähnlich erginge. Alleine das schon reichte, damit sich der Stabsoffizier schnell wieder in Bewegung setzte und die Gruppe zu der Kajüte der Soldaten führte. Okay, bringen wir das schnell hinter uns. Dort können sie ihre Sachen loswerden und wir sind dann auch schon ruckzuck bei der Messe. Hach, ich kann es kaum erwarten. Was unsere Köche wohl für uns bereithalten? Was steht heute auf dem Programm? Dieser Gedanke alleine stimmte ihn bereits fröhlich.
Okay, folgt mir bitte. Hier entlang! Mit diesen Worten ging er voran und gelangte über die Treppe zu den Verbindungsgängen des Unterdecks. Von dort aus war es nur noch ein Katzensprung zur Kajüte der Soldaten und auch die Messe war bereits zum Greifen nahe.

tbc: Verbindungsgänge des Unterdecks

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Kenji

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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 1 Apr 2012 - 19:27

cf: verlassener Strand

Stolz, mit einen breiten Lächeln und erhobenen Kinn schritt Kenjis über den Hafen Loguetowns hinweg. Auf seinen Rücken glitzerten zwei Nodachi die wie neu aussahen und auf Hochglanz poliert waren. Es handelte sich um sein Schwert "Oni" und sein neues Stück das Könnerschwert "Kuroi Akuma", aber das war noch nicht alles was neu an seiner Ausrüstung war und seine Landkrankheit war derzeit sicherlich nicht Äußerlich zuerkennen weil er so Glücklich über seinen neuen Erwerb war, nein, dahinter versteckte sich etwas viel interessanteres. Bei seiner Ankunft in der Meisterschmiede Loguetowns hat er sich nämlich nicht nur eine neue Waffe gekauft sondern auch seine alten verbessern lassen. Sein ganzer angesparter Lohn war nun zwar futsch, aber dafür würde er solange er Oni bei sich trug nie wieder ein Problem mit seiner Krankheit haben. Das in weiß geschlagene Nodachi hatte nämlich ein Seesteinupgrade erhalten. Von nun an würde Kenji also immer ein kleinen Stück des Meeres mit sich tragen. Was für einen Teufelsfruchtnutzer eine absolute Qual war ist für ihn ein absoluter Segen und das alles hatte er diesen weisen Schmied zu verdanken, was für ein toller Mensch und dazu stellte er auch noch absolut wunderbare Klingen her!
Glücklich und unbeschwert wie nie zuvor in seinen Leben tat der neue Ken seinen ersten Schritt auf das Deck der Justice, er musste sofort den Kapitän davon erzählen, aber nanu? Wo war Diego denn hin? Auf den Deck des Schiffes spazierte er jedenfalls nicht rum. War er vielleicht Unterdeck oder in der Stadt? Was auch immer es war die neuen Rekruten die er angeworben hatte waren nach wie vor an Deck und einige von ihnen steuerten das Unterdeck an. Hatte Godot vielleicht jemand anderen die Aufgabe überlassen sie herumzuführen? Das konnte sich der Schwertkämpfer eigentlich kaum vorstellen. Aufklärung musste her und ein guter Schritt um Dinge herauszufinden war in der Regel Leute anzusprechen. Derzeit waren die neuen Rekruten wohl die heißeste Spur und ordentlich vorstellen musste sich Kenji ohnehin noch bei denen. Mit einen natürlich freundlichen Gesichtsausdruck stellte er sich also aufs Deck und versuchte die wenigen Gesichter wieder zuerkennen die er bereits am Hafen gesichtet hatte, aber da war doch noch jemand hinzugekommen. Ein Typ mit dunklen kurzen Haar der gerade der grade der ruhigen Schönheit seine Dienste anbot. Wo die Beiden doch grade an einen Fleck waren, war es wohl am besten sie als erstes zubefragen.

"Hey! Kennen wir uns schon? Ich bin Kenji, Hauptgefreiter unter den Kommando von Kapitän Godot, freut mich mit euch Bekanntschaft zumachen." Nun machte der Schwarz-Weißhaarige eine kurze Pause und sah sich nochmal um bevor er sein Wort wieder an die beiden vor sich wandte. "Sagt mal...Habt ihr den Captain gesehen? Ich habe Nueigkeiten die mich im Kampf ein wenig nützlicher machen."

Nicht das Kenji ein Nichtsnutz war, keines Falls sogar, aber seine Landkrankheit war bei Landeinsätzen immer ein großes Malus. Hätte er ohne sie vielleicht gegen Al Nair bestehen können? in Gedanken vertieft schüttelte ehemalige Sklave den Kopf. Er musste endlich aufhören irgendwie über dieses Disaster nachzudenken und aufhören sich die Schuld für all das zugeben. Nächstes mal macht er es besser, da war er sich sicher!

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Aoi Yorumoto

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mo 2 Apr 2012 - 19:00

Grade wollte Aoi Godot zum Unterdeck folgen, da wurde sie angesprochen. Sie blieb stehen, drehte den Kopf und sah Kaito ins Gesicht, dem Soldaten der von der 55. in die 9. versetzt wurde, wenn sie es richtig in Erinnerung behalten hatte.
Die Schützin musterte ihn aus kühlen blauen Augen.
Er schien einfach nur nett sein zu wollen. Nichts weiter. Nett und höflich.
"Danke.", antwortete sie nach kurzem überlegen und reichte ihm die Tasche. Warum auch nicht?
"Aoi. Ich bin Aoi.", fuhr sie fort, sowohl an den schwarzhaarigen als auch an Kenji gerichtet, der zu ihnen trat und sich nach Godot erkundete, der schon im Treppenschacht verschwunden war, der in den Bauch des großen Schiffes führte.
"Er ist schon im Unterdeck."
Sie sah sich Kenji zum ersten Mal richtig an, denn als er sich mit dem Kerl am Hafen duelliert hatte, war dazu wenig zeit gewesen.
Der Hauptgefreite war sozusagen zweigeteilt. Seine eine Seite war weißhaarig mit dunklen Augen, die andere schwarzhaarig mit roten Augen. Nur die Haut hatte einen gleichmäßigen Ton.
Ungewöhnlich.
Ob sich das auch auf seinen Charakter ausweitete?
Ein äußerer Ausdruck von Schizophrenie. Interessanter Gedanke....
Die Sonne verblasste am Horizont, es wurde Abend und die flut setzte ein.
Wellen schlugen gegen den Rumpf der True justice wie ein Herzschlag, beständig und gleichmäßig.
Wie auch immer....
Aoi warf Kaito und Kenji noch einen Blick zu und folgte godot dann ins Unterdeck.

tbc: Verbindungsgänge des Unterdecks




Zuletzt von Aoi Yorumoto am Mi 4 Apr 2012 - 14:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 3 Apr 2012 - 21:48

Lächelnd nahm er die Tasche entgegen und nahm sie ganz locker sie war nicht gerade schwer für ihm was es ihm umso leichter machte. Er sah zu der Schönheit Aoi und grinste. nun Kamm Kenji und fragte gleich mal nach ihnen und stellte sich vor. Er drehte sich zu diesen und sagte mit freundlicher Mimik " Kapitänsleutnand Kaito .... Sehr erfreut" er lächelte und sagte auf die frage wo godot den hin war " er ist ins unter deck gegangen" nach diesen Worten beendete er auch gleich diesen Prolog und sah sich noch ein wenig um inspizierte das deck und folgte nachdem sich aoi in Bewegung setze dieser. Bevor sie die Tür errichte öffnete er sie für sie und folgte dieser dann. Er wirkte etwas abwesend und nachdenklich. Er dachte darüber nach was so alles geschen war und seine Leistungen in der letzten zeit und war enttäuscht von sich selbst. Wahrlich enttäuscht es war dringendst nötig wieder mal das Training auf zu nehmen und endlich wieder los zu legen um seinen rang gerecht zu sein und wieder durchstarten zu können
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