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Oberdeck

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Saemon



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BeitragThema: Oberdeck   Do 26 Jan 2012 - 8:46

das Eingangsposting lautete :

Oberdeck

Das Oberdeck befindet sich wie der Name bereit verlauten lässt, auf oberster Ebene des Schiffes. Auf dieser befinden sich die Aufbauten sowie die drei Maste der True Justice. Entlang der Reling kann man besonders am Bug und auch Achtern des Schiffes einige Fässer, Kisten aber auch Taue erkennen. Vom Trinkwasser, bis hin zu ein wenig Obst und auch anderer Nahrung für zwischendurch, wird hier alles aufbewahrt, was man während der harten Arbeit an Deck benötigen könnte um bei Kräften zu bleiben.

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Godot

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Fr 14 Sep 2012 - 20:19

Während Godot noch wütend an Deck stand und Saemon geradewegs in das Auge blickte, fragte Zodiac salutierend, ob er sich ein wenig von diesen Geschehnissen abwenden dürfe. Ein kurzes Nicken sollte reichen, damit der Fischmensch wusste, dass er die Erlaubnis des Stabsoffiziers hatte. Die Worte, die Zodiac danach noch an den Rotschopf richtete, konnte der Kaffeefanatiker nicht klar hören, weshalb er gar nicht erst versuchte, Sätze aus den aufgenommenen Satzfetzen zu basteln.Er beließ es dabei und wartete nun auf eine Reaktion Saemons. Allerdings hatte Saemon kaum Zeit zum Antworten, weil im nächsten Moment auch schon jemand ganz anderes sämtliche Aufmerksamkeit an Deck auf sich lenkte.

Godot hörte irgendein Rumgeschreie, das er nicht klar deuten konnte. Wahrscheinlich hatte der Urheber dieses Geschreis nicht klar genug artikuliert als dass Godot an der Stelle, wo er gerade stand. Nachdem Kenji sich jedoch um den zu Boden gegangenen Seiji gekümmert und eine Entscheidung diesbezüglich gefällt hatte, erklärte Kenji, dass die Piraten angekommen seinen und er auf seine Befehle warten würde.

Das einzige Problem war nunja, dass der Kaffeefanatiker überhaupt nicht wusste, was diese Piraten rumgeschrien hatten. Sicherheitshalber fragte er bei Kenji nach, der wohl mehr zu wissen schien. Dieser kam auch noch, bevor sich selbst zu dem Schwarz-Weiss Haarigen begeben konnte, direkt auf ihn zu. Umso praktischer, das ersparte Godot zwar keinen allzu großen Weg, aber das war auch nicht wirklich von großer Wichtigkeit.
Nachdem Kenji ihn aufgeklärt hatte, was die Piraten wollten, dankte Godot ihm nur kurz für die Auskunft und dann versank er für kurze Zeit in Gedanken. Was sollte er nur tun? Blind rauslaufen wäre vielleicht nicht das Intelligenteste, das er tun könnte. So viel stand fest. Ihnen gleich offenbaren, dass er Teufelskräfte besaß, indem er sie als Poltergeist ein wenig nervte? Die Idee an sich war witzig und irgendwie spürte er auch so einen gewissen Drang, sich nach der Auseinandersetzung mit Saemon irgendwo auszutoben. Es waren jedenfalls Piraten und wenn Godot sich recht erinnerte, handelte es sich sogar um die Piraten, die bereits von der 9.Division ausgebremst und einquartiert worden waren. Etwas beunruhigend war es schon, dass es scheinbar so einfach war, aus einem doch eigentlich nicht unsicheren Gefängnis wie dem hier in Loguetown mal eben auszubrechen, wo man doch eigentlich noch vom Kampf erschöpft sein müsste. Das war widerum eine ganz andere Geschichte, die gerade nichts zur Sache tat. Fakt war, dass diese Intelligentsbestien tatsächlich im Hafen darauf warteten, dass der Vorgesetzte sich zeigte. Bekanntlich stößt sich ein guter Esel nur einmal. Sie hingegen waren wohl sogar gewillt, sich kurze Zeit später erneut mit derselben Division anzulegen. Irgendwie konnte er die Truppe ja schon verstehen: Sie wollten keineswegs jemanden zurücklassen. Denn soweit Godot richtig im Bilde war, hatten sie ja noch einen ihrer Leute zum Verhör hiergehalten. Ob das Verhör beendet war?

Jedenfalls beschloss der Stabsoffizier seine leere Kaffeetasse an Deck auf den Boden zu stellen, denn diese würde ihn nur unnötig stören und er beschlosss, mit den Piraten zu reden. Oder viel mehr mit dem Kapitän dieser Rasselbande. Er stand noch neben Kenji und sagte nur kurz Ich werde mich mal mit diesen Clowns da unten unterhalten. Diese Worte gab er wieder mit etwas freundlicherem Ton von sich und lächelte sogar ganz kurz. Dann wurde seine Miene ernst und er fuhr fort, nachdem er die Mannschaft mit einer kleinen Geste um sich herum versammelt hatte. Bereitet euch in der Zwischenzeit auch schonmal auf einen Kampf vor, denn wie man weiss: Die Marine verhandelt nicht mit Piraten. Außerdem bezweifle ich, dass das dort unten Ehrenmänner sind, die die Gelegenheit nicht ausnutzen wollen, dass sie den Kapitän sozusagen auf dem Silbertablett präsentiert bekommen. Wieder legte Godot eine kurze Pause ein, diesmal um seine Gedanken ein wenig zu ordnen und bereits im Kopf einen groben Plan auszuarbeiten.
Falls sie tatsächlich darauf aus sind, mich anzugreifen, weil ich alleine dort unten bin, werde ich versuchen, meinen Kopf mit diversen teuflischen Fähigkeiten aus der Schlinge zu ziehen, aber ich hoffe auch, dass ihr dann ebenfalls dort aufkreuzt und helft, die Piraten aufzumischen. Da wir das Schiff nicht unbewacht lassen können, müssen allerdings auch ein paar Leute zurückbleiben. Seiji ist ja im Moment außer Gefecht. Amelia und Reisen, ich würde euch gerne als Wachen an Deck zurücklassen. Sobald etwas ungewöhnliches vorfällt, gebt ihr sofort Alarm! Glaubt nicht, dass eure Aufgabe unwichtig ist. Denn wir haben einen bewusstlosen Kameraden am Boden liegen sowie einen Gefangenen. Also lasst die Piraten auf keinen Fall in deren Nähe. Alle anderen sollen sich unten am Hafen einfinden, sobald die Sache aus dem Ruder läuft und dann ihre kämpferischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Das heißt im übrigen nicht, dass ihr nicht gemeinsam gegen die Gegner kämpfen dürft. Damit dürfte jetzt alles soweit klar sein. Haltet euch an den Plan. Keine Einzelaktionen. Klar? Ich geh dann mal runter und begrüße unsere Gäste.

Mit diesen Worten ging er langsam die Planke runter zur Anlegestelle im Hafen Loguetowns. Dabei waren seine Schritte wie gewohnt langsam, aber sicher. Er strahlte bei seinem Gang zur Piratenbande eine Selbstsicherheit aus, die den Piraten vermitteln sollte, dass sie auf keinen Fall etwas unüberlegtes tun sollten. Das könnte für sie ansonsten noch ins Auge gehen. Die Hände hatte der Stabsoffizier dabei in seinen Hosentaschen und in seinem Gesicht war nur eine sehr ernste Miene zu erkennen. Godot hatte keinen Grund zur Sorge, denn er vertraute seinen Leuten. Wenn etwas schiefgehen würde, konnte er sich auf seine Männer und Frauen verlassen. So viel wusste er, selbst, wenn sich Saemon gerade eben ziemlich merkwürdig verhalten hatte.

Eigentlich ist das, was ich gerade tue, lebensmüde. Ich meine, sich alleine zu den Piraten zu begeben ist nicht unbedingt die beste Idee gewesen. Wenigstens weiss ich, dass ich mich auf meine Leute verlassen kann. In jedem Fall muss ich jetzt erstmal abwarten, was diese Halunken von uns wollen. Ist zwar nicht schwer zu erraten, aber vielleicht wollen sie sich auch einfach noch an der Division rächen und uns ihre Stärke demonstrieren. Das widerum wäre wohl kaum von Erfolg gekrönt nach all dem, was sie durchgemacht haben. Ich hoffe wirklich, dass sie auch so viel gesunden Menschenverstand besitzen, dass sie sich nicht nochmal anlegen. Nicht zuletzt, weil wir auch noch etwas Zuwachs bekommen haben.

tbc: Loguetown Hafen

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Saemon



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BeitragThema: Re: Oberdeck   Fr 14 Sep 2012 - 21:55

Welch entzückender Anblick sich dem Rotschopf doch bot, schien hier an Bord scheinbar ein Treffen der anonymen Hobbypsychologen statt zu finden. Von allen Seiten schienen die Leute irgendwelche Analysen erstellen zu wollen, ohne dabei den Ernst der Lage auch nur im Ansatz zu begreifen. Besonders bei Zodiac merkte man deutlich dass dieser neu war und demnach wenig Erfahrungen mit den Personen der 9. Division hatte. Im Grunde hätte Saemon es ihm also nicht verübelt, doch war das hier nicht Saemon, sondern etwas weitaus gefährlicheres, weil es einfach unberechenbar war. Der Griff seiner Hand, welche um den Griff der Waffe lag, festigte sich merklich, was zur Folge hatte dass die Klinge neben dem Hals des Fischmenschen minimal zu zittern begann. Er wollte ihm den Kopf abschlagen, ja das täte er nur zu gerne, doch kam die Reaktion von Godot, Zodiac wirklich zu Gute und gerade noch im rechten Moment. Sein Augenmerk lag also auf seinem Kapitän, welcher doch mal ganz andere Töne an den Tag legte und Saemon somit ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Wie niedlich er doch war, mit seiner erhabenen Haltung, die Brust weit rausgestreckt, den Bauch nach innen gezogen und stolzer als jeder aufgeblasene Hahn dieser Welt. Oh welche Vergnügen würde die Bestie nun dabei empfinden ihm den Kopf von den Schultern ab zu trennen, anschließend dem Rest der Crew das selbe an zu tun. Wie gerne würde er sich gehen lassen und einfach auf die Konsequenzen scheißen, doch Moment mal! Tat er das denn nicht eigentlich? Die Konsequenzen waren ihm sehr wohl bewusst, doch kümmerten diese das Monster herzlich wenig. Sein Schwert aus solch niederen Gründen gegen einen Kameraden erhoben, so etwas hätte Saemon niemals getan, doch konnte er nur zusehen. Zusehen wie dieses Wesen alles zerstörte, was der Rotschopf sich erarbeitet hatte. Das Schlimmste sollte jedoch noch folgen und mit einem herzzerreißenden Schrei, welcher nur innerlich zu vernehmen war, den Beteiligten drum herum jedoch gänzlich verwehrt blieb, ballte er seine Hand zu einer Faust, grinste Godot bitterböse an, vom einem zum anderen Ohr und wollte diesen so eben an der Gurgel packen, dabei so kräftig zudrücken wie es ihm nur möglich war und den Kapitän der 9. Division über das Deck schleudern. Saemon war machtlos, spürte wie seine Kräfte schwanden und er bekam das Gefühl als würde er sich auflösen...
Der Arm war bereits im Begriff nach oben zu wandern, da hielt Saemon inne und lauschte in die Gegend hinein. Mit einem neugierigen „Ohhhh?“ kommentierte er das Geplerr, von einer Stimme, welche ihm erstaunlicherweise recht bekannt war. War das etwa?.... Das konnte doch wohl nicht etwa?... Auch wenn man meinen konnte dass dies gar nicht mehr möglich sei, so wurde das Grinsen noch breiter, gerade als würden die Mundwinkel sich am Hinterkopf berühren und den Rotschopf im Kreis Lächeln lassen. Sogleich wandte er sich von seinem Kapitän ab und festigte abermals den Griff um sein Katana. Just in dem Moment, als er los preschen wollte um Natsu das Handwerk zu legen, oder viel mehr um ihm die Hände ab zu schlagen, begann Diego erneut seinen Mund zu öffnen und was Saemon da hörte, gefiel ihm gar nicht. Es wäre sogar in Godots Interesse gewesen wenn Saemon ihm an Land folgen würde, somit stand für den Fähnrich fest, dass er genau dies nicht tun würde... Mit einem zischenden Laut ließ er seine Waffe zurück in die Scheide knallen und wandte sich von Godot und dem Rest ab.

“Lass das mal schön deine anderen Marionetten machen, ich „kümmer“ mich mal lieber um die Gefangenen.“

Auffällig war hierbei sicherlich dass er nicht den Singular, sondern den Plural verwendete und das obwohl sie nur einen Gefangenen mit an Bord brachten. Ohne weitere Worte oder Blicke, zog er von dannen und verschwand kurze Zeit darauf im inneren des Schiffes, wo noch eine Aufgabe auf ihn wartete. Nachdem Godot ihm die Freude an einem potenziellen Massaker nahm, war seine Laune dementsprechend tief gesunken und musste nun zunächst wieder in höhere Spheren befördert werden. Was gab es hierfür besseres als Gefangene zu schikanieren, oder was einem sonst noch so in den Sinn kam? Im vorbeigehen blickte er skeptisch zu Seiji hinab und zischte abermals zwischen seine Zähne hindurch.

“Die Jugend... Kann auch gar nichts mehr ab heut zu Tage.“

Er griff sich nun sein Schwert und entriss es dem braunhaarigen mit einem Ruck, ehe er sich unter Deck begab und dem weiteren Geschehen vorerst keine Beachtung schenkte.
Resigniert verharrte Saemons Seele in seiner eigenen Hülle und war Machtlos. Man nahm ihm seinen Mut, seinen Kampfgeist und letztlich alles wofür es sich in seinen Augen zu leben gelohnt hatte.
Das Restaurant war nicht mehr, die Belegschaft vermutlich tot und Danjou?... Wo war Danjou nur... Er bräuchte ihn nun mehr denn je... nun, da Lian ihn offenbar verraten hatte... Die Vivrecard in ihrer Hand sollte nicht mehr viel Fläche bieten, welche verglimmen konnte, nur war fraglich ob sie etwas dagegen unternehmen wollen würde.

“Lian..“

---> Arrestzellen
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Reisen

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Sa 15 Sep 2012 - 16:34

Nein, eine führung kann nun nicht verlaufen, dazu ist vor ihren Füßen etwas los. Reisen hatte bemerkt schon vor einigen Minuten, das jemand da war, doch das es schon diese Piraten sind?
Ihre Maschinen in ihr Fingen wieder an zu Arbeiten, und sich wieder einzustellen. Die Hasenohren waren wieder Aufmerksam, ihre Pupillen wurden wieder Tiefrot und ihr Scharfschützgewehr hatte sie schon in ihrer Hand. Sie hatte jedes Wort gehört, das auf den Hafen abläuft.
Da waren 4 leute, und noch jemand anderes, die sie nicht sehen kann.
Sie nahm sich nun vor, die lage zu Schecken und dann die Crew zu Informieren.
Und dazu dachte sie sich, müsste sie auf einen Hohen punkt kommen. Das einzigste, was sie sah, war nun der Hauptmast, mit einen Aussichtskorb.
Ihre Waffe fest im griff, welches mit einen Starken zielfernrohr ausgerüstet ist, aktivierte sie ihre Düsen, und sprang nach oben mit einen Starken schub, so das am Boden die luft verschwindet.
Es dauerte knapp eine Sekunde ehe sie auf den Aussichtspunkt ist und die Waffe auf den Holzgerüst abstützte um durchzuschauen.
4 Personen. 2 Frauen, 2 Männer. Natsu Dragneel... nein, es sind mehr.
Es waren in Großen und ganzen... 7 Leute insgesamt am hafen, Godot mit einbezogen. 4 Frauen und 2 Männer. Der neue unten hies wohl Infanel Lion Hell, wie sie das gehört hatte.
Das Angebot von den Jungen war aber auch Töricht. Niemals würde die marine Piraten, die dazu auch noch vom Gefängniss entkommen sind, einfachso gehen lassen mit einen anderen gefangenen.
Reisen schaute mit den gewehr sich nochmal um, ehe sie ihr Blick aus den Fernrohr löste und sich Erhebte.
Sie aktivierte ihr Inneres Megaphon und sprach sozusagen an die Anwesenden auf dem Deck. Sogar die versteckte person, hatte sie bis jetzt nun entdeckt.
"6 Unbekannte, Möglich feindliche Personen sind auf den Hafen. Ein Scharfschütze ist in diesen gebäude und hat uns Anvisiert." kam es von ihr, das ihre Warnung auch Godot erreichte, der am Hafen stand vor dem Schiff. Zu der Scharfschützin zeigte sie in die Richtung der Person und zielte auch gleich auf diese Scharfschützin. Sie war Leise, jedoch nicht leise genug für ihre Sensoren.
Sie hoffte nun nur noch, die Anwesenden würden reagieren auf ihre Warnung.

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Kenji

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Sa 15 Sep 2012 - 18:47

"Marionetten?...Das meint der Kerl nicht ernst oder?"

Bei so einer Äußerung hätte Kenji seine Stirn wirklich einfach kräftig gegen die hölzerne Hülle der Justice schlagen können, aber stattdessen packte er Seiji fester als er geplant hatte damit dieser nicht mit nach vorne riss als sich Saemon seine Waffe zurück holte. Dieser Kerl war nun wirklich von allen Geistern verlassen. Wie konnte er in so einer Situation abhauen? Der Rotschopf war mit Sicherheit ihr bester Kämpfer und sollte aufhören sich wie wütendes kleines Kind zu verhalten! Gut, letzten Endes hatte es vielleicht auch etwas gutes dass er erstmal nicht mehr am Deck war denn so konnten sie sich voll und ganz auf den Feind vor den Türen konzentrieren ohne fürchten zu müssen dass sie aus dem Hinterhalt mit Schwertern beworfen würden. Sicherlich konnten sie die vollständige Kontrolle über die Situation auch mit einen Mann weniger erlangen, dessen war sich Ken sicher. Auch die Storm Dragons hatten Ben und Himeko verloren und angeblich war Natsu ja allein da unten, was wiederum nur ein Vollidiot für wahre Münze genommen hätte. Wichtig war nun allerdings erstmal das der ohnmächtige Seiji halbwegs in Sicherheit war und Zeit um ihn bis ins Unterdeck zu schleppen hatte der Saotome einfach nicht. Eine Notlösung musste also her und diese war ihn ,ganz simpel gehalten, in einer abgelegenen Ecke des Schiffs abzulegen. Da musste der zweigeteilte Schwertkämpfer nicht lange nachdenken und praktisch sofort fiel ihm ein Ort ein den sicherlich keiner betreten würde - Der Ausguck.
Binnen einer Minute ,in der sein Kapitän nach unten marschiert war, hatte er es auch bewältigen können bis nach ganz oben an der Takelage entlang zu klettern und lehnte seinen Untergebenen an den umschützten Korb am Hauptmast. Da war er vor einen möglichen Kampf definitiv sicher und falls er während einen besagten Kampf aufwachen würde könnte er vielleicht einen ziemlich großen Überraschungeffekt von oben hervorbringen, was wiederum vorteilhaft für die Neunte wäre. Erst als seine Arbeit bereits abgeschlossen war fiel Kenji auf das er in der Zeit wo er hoch geklettert ist sicherlich auch bis zum Krankenzimmer gekommen wäre, aber gut, so hatte er zumindest das Geschehen unten im Auge behalten können.
Für die schnelle Reise nach unten packte er ganz einfach den Mast und rutschte an diesen herab, dabei fing er sich grade mal einen Splitter ein (!). Zurück zum Ernst der Situation. Die "Verhandlungen", falls man es denn so nennen konnte, hatten begonnen und bisher zeigte sich im Nebel nur Natsu mit den pinken Haar und zwei weitere Gestalten, aber ansonsten war noch keiner zusehen. Allein diese beiden neuen Typen waren eigentlich mehr als Grund genug nach unten zukommen und Godot zur Seite zustehen, denn die traten ihn für Kenjis Geschmack viel zu nah. Würden sie einen Überraschungsangriff umsetzen hätte der Marinekapitän wenig Chancen und Ken wollte ihn eigentlich eher wenig gern ein weiteres Mal als Geisel sehen. Doch das war noch nicht der ausschlaggebende Punkt, immerhin hatte Diego den Befehl gegeben auf den Schiff zu warten, wirklich wichtig war das Reisen scheinbar noch weitere Personen bemerkt hatte. Irgendwelche Gestalten die sich versteckten, lauerten, vermutlich nur auf den richtigen Moment warteten...Das konnte der Seekadett einfach nicht riskieren und mit bösartig funkelnden Augen schritt er zu der Planke.

"Gut gemacht Reisen, haltet weiterhin die Stellung...Ich gehe runter zum Captain. Falls das was du grade gesagt hast wirklich stimmt steckt er womöglich in Gefahr."


tbc: Hafen (Loguetown)

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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 16 Sep 2012 - 17:32


Amelia schüttelte nur schweigend den Kopf. Ihre Augen waren auf Natsu und dessen Crew gerichtet, die sich zu den Füßen der True Justice befanden. Die Tatsache allein, dass er dumm genug war, nur wenige Stunden nach seiner Niederlage wieder am Schiff anzutanzen und das, nachdem er offensichtlich aus dem Gefängnis ausgebrochen war, war schon belustigend und unglaublich genug. Aber dass er auch noch die Frechheit besaß, Verhandlungen vorzuschlagen und die Naivität zu glauben, die Marine würde sich auf Geschäfte mit einer soeben entflohenen Piratenbande einlassen war mehr, als Amelia einem Menschen an geistigem Abfall zugetraut hatte.
Das hübsche Gesicht der Matrosin lag in tiefen Denkfalten und sie tippte mit ihren zarten Fingern auf das Holz der Reling. Links neben ihr fauchte Kenji den pinkhaarigen Seeräuber an. Allein Godot schien gelassen zu bleiben und erklärte, wie sie es erwartet hatte, ruhig und bedacht, dass es hier keinerlei Verhandlungen gäbe und auch keine Chance, Benjamin einfach so wiederzubekommen. „Unglaublich“, murmelte die violetthaarige Schönheit ungläubig und stieß sich letztlich von der Reling ab. Sie würden doch nicht im Ernst heraufkommen oder? Ihre grauen Augen suchten Godots Blick, sie wartete auf Befehle, Anweisungen. Er würde die Flüchtlinge doch nicht einfach sich selbst überlassen?
Captain, verzeiht mir die Frage, falls sie unhöflich sein sollte.. Aber werden wir sie wirklich einfach ziehen lassen? Sie haben meines Wissens nach ein heilloses Durcheinander auf dem Schafottplatz angerichtet und scheinen doch soeben ausgebrochen zu sein. Dabei werden sie nicht minder Schaden angerichtet haben.“
Die jüngste Tochter der Sykes war keineswegs scharf darauf, zu kämpfen oder dergleichen mehr, nur befand sie die Möglichkeit, ihnen einfach die Freiheit zu schenken, als, nun ja, falsch. Immerhin war es ihre Aufgabe als Marineeinheit, gerade solche Übeltäter zu fassen und auch Kenji schien ähnlicher Meinung zu sein, zumindest schloss sie dies aus seinem emotionalen Ausbruch.
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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 16 Sep 2012 - 23:35


Seiji bekam nichts mehr mit von der Außenwelt bis auf das irgendwer ihn irgendwo hinbrachte. Es dauertte einige Moment da kam ein zucken von dem Rekruten der Marine er bewegte seine Arme und riss die Augen auf, es wirkte zwar so als wäre er Wach doch bekam er weiterhin nichts von der Außenwelt mit sein Kopf füllte sich mit Bildern und Stimmen. Bilder von einer Forschungseinrichtung so schien es, 2 Männer in weißen Kittel und ein Junge welcher vor den beiden auf einer Art OP Liege lag. " Ein Erfolg !" hallte es in seinem Kopf gefolgt von einem Namen, welchen Seiji nur zu gut kannte. " Kenji !" Was hatte das nur zu bedeuten ?
Es war sicher nur ein Traum gewesen ein Albtraum oder so , Seiji sprang nun auf und hielt sich den Kopf, aber alles fühlte sich so an als hätte Seiji das schon einmal miterlebt, es kam ihn so Vertraut vor.
Wer war nur dieser Junge gewesen und was hatte das zu bedeuten ? Seiji war sich nicht sicher und wollte die Frage von daher erst einmal unter dem Tisch fallen lassen. Seiji rieb sich den Hinterkopf.
" Strange ..." Murmelte er und sah in den Horizont, welcher sich ihm präsentierte.
" Wo bin ich ?" Fragte er sich kurz bis er bemerkte das er auf den Ausguck gebracht worden war, so war das also gewesen ! Warum eigentlich ? Wahrscheinlich wegen der Höllisch schmerzenden Kopfwunde, er war ja irgendwie abwesend gewesen oder so. Schnell kletterte Seiji wieder aufs Deck und als er da stand, hatte er einen heftigen Schwindelanfall er war kurz davor zu fallen doch ... dann ging es ein Glück wieder.
Seiji seufzte leise. " Wo sind den alle ?" Fragte er nun in die Runde bei den übrigen an Deck.
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 18 Sep 2012 - 15:47

cf: Loguetown Hafen

Da der pinkhaarige Pirat nicht gerade leise sprach, hörte auch der Kaffeefanatiker auf dem Weg zum Oberdeck noch, was der Verbrecher von sich gab. Scheinbar wollten sie sich neu formieren. Klang ganz so, als würden sie noch einmal wiederkommen, wie es Godot auch sogleich angenommen hatte. Die Tatsache, dass sie etwas zu besprechen hatte, verschaffte der 9.Division außerdem etwas Zeit um selbst noch ein paar Vorkehrungen zu treffen. Diese Zeit würde der Stabsoffizier der Marine sicherlich auch nutzen, um endlich die internen Probleme an Deck zu klären. Dadurch würde er später mit einem klaren Kopf gegen diese hitzköpfigen Piraten kämpfen können. Und nicht nur er. Er war sich ziemlich sicher, dass auch die Crew mit dem seltsamen Benehmen Saemons etwas zu kämpfen hatten und das verarbeiten mussten. Umso beunruhigender war es, dass sich das Ganze noch immer nicht beruhigt hatte. Zwar hatte Saemon sich erst einmal verzogen, aber wie es schien mit der Ambition, die Befehle des Stabsoffiziers zu verweigern.

Auf dem Weg zum Deck erklärte Kenji, dass er von Godots Plan nicht ganz überzeugt war. An Deck angekommen, sprach der kaffeesüchtige Mann der Marine also noch kurz mit Kenji. Deine Bedenken sind nicht ganz unberechtigt, das stimmt. Aber der Typ der sich Kapitän schimpft, wird mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit noch einmal hier aufkreuzen. Ich meine, er ist ein Hitzkopf und hält sich auch für besonders klug. Kein Wunder, dass er so selbstsicher ist und sich sogar mit großer Wahrscheinlichkeit selbst überschätzt. Ich habe eigentlich eine gute Menschenkenntnis, weshalb ich mir auch ziemlich sicher bin, dass er zurückkehrt. Es besteht selbstverständlich eine geringe Chance, dass sie nicht wieder hier auftauchen, aber soweit ich das beurteilen kann, haben sie noch nicht einmal den Ernst der Lage erkannt. Und die direkte Konfrontation am Hafen wollte ich vermeiden, da wir doch terrainmäßig benachteiligt gewesen wären. Durch den dichten Nebel hätten wir ihre Leute kaum ausfindig machen können und sie hatten ja schon im Vorfeld Stellung bezogen, wie es scheint. Daher ist es einfach das Beste, wenn wir sie hier an Deck empfangen. Da haben wir einen gewissen Heimvorteil. Daraufhin lächelte Godot und machte damit deutlich, dass er sich sehr auf seine Menschenkenntnis stützte und dass er sich soweit sicher war, dass sein Plan funktionieren würde.

Eigentlich amüsierte es den Stabsoffizier, was der Piratenkapitän sagte. In seinem Kopf hörte er erneut die Worte des Piraten und ein Lachen konnte er sich kaum verkneifen, obwohl ihm eigentlich derzeit nicht nach Lachen zumute war. Was sagte der Hitzkopf eigentlich noch gleich? Er wüsste mehr über die Marine als ich? Das kann ich mir bei einem Piraten wie ihm kaum vorstellen, wo er doch noch grün hinter den Ohren ist. Alleine die Tatsache, dass er mit seinem Opa angeben musste, ist ja schon lächerlich. Wenn er selbst keine entsprechenden Taten vorzuweisen hat, braucht er sich auch gar nicht hinter dem Rang seines Großvaters zu verstecken. Der Kerl ist ja noch ein kleines Kind. Ich meine, es erinnert mich an die kleinen Kinder, die einem stolz von der beruflichen Tätigkeit ihres Vaters erzählen. Der Typ ist echt ein Paradoxon in Person. Erzählt davon, dass er seinen Vater kaum gekannt hat und dass das daher nicht von Bedeutung wäre, nachdem er erst quasi als Begründung für sein Piratendasein den Tod seines Vaters nennt. Die Krönung waren aber ohnehin seine letzten Worte. Wie er meinte, dass ich kein Verständnis für solche Sachen haben könnte. Ich meine, wie sollte ich Verständnis für einen Haufen Widersprüche haben, die er alle in einem Atemzug rausposaunt hat.

Sie standen nun also wieder an Deck und eigentlich blieb ihnen nicht mehr übrig als abzuwarten. Währenddessen stand Amelia vor Godot und hinterfragte sein Handeln. Das Handeln des Stabsoffiziers war in der Tat für ihn eher untypisch, wo er doch im Prinzip jeden Kleinkriminellen versuchte hinter Gittern zu bringen. Doch die Situation an Deck beschäftigte ihn zu sehr als dass er jetzt einen klaren Kopf für solche Hitzköpfe wie die Storm Dragons hätte. Amelia, richtig? Also ich kann deine Bedenken sehr gut verstehen. Kenji hatte eben ähnliche Bedenken geäußert. Soweit ich das aus unserem Gespräch herausfinden konnte, scheint er eher der spontane Typ zu sein, der gerne waghalsige Aktionen unternimmt. Dass sie dort unten Stellung bezogen haben, zeigt jedoch auch, dass irgendwo auch etwas Grips vorhanden sein muss. Die Tatsache, dass wir am Hafen einfach strategisch stark benachteiligt gewesen wären, nicht zuletzt durch den dichten Nebel, bewegte mich zu dieser Entscheidung. Wenn ich mich in dem Burschen nicht geirrt habe, wird er auch wieder hier aufkreuzen. Da bin ich mir einfach sicher. Und wenn sie das tun, können wir sie an Deck bekämpfen und haben einen gewissen Heimvorteil auf unserer Seite. Außerdem können sie dann nicht einfach Stellung beziehen und auf uns warten. Wir drehen das Spiel einfach um. Nach diesen Worten machte der Stabsoffizier eine kleine Pause. Er schloss die Augen und atmete kurz durch, bevor sich die Augen wieder selbstsicher öffneten. Und sollten sie ihren Kameraden tatsächlich zurücklassen, können wir immer noch einen Gefangenen abliefern. In jedem Fall können wir zumindest etwas positives vorweisen. Außerdem weiss unser Gefangener sicherlich auch, was seine Crew vorhat. Also werden wir ihre Spur nicht gänzlich verlieren.

Vielleicht waren Godots Gedanken in diesem Augenblick etwas optimistisch, aber bei so risikofreudigen Piraten war es einfach unwahrscheinlich, dass sie einen ihrer Leute einfach so nach einem kurzen Gespräch zurücklassen wollen würden. Das würde dem Kaffeefanatiker nur zeigen, dass sie nicht einmal entschlossen genug sind, ihre Pläne durchzuziehen. Und in dem Fall könnte man sie demnach ohnehin bei der nächstbesten Gelegenheit aus dem Verkehr ziehen.

Wie es schien, war nun auch Seiji wieder zu sich gekommen. Mit einem Lächeln im Gesicht begrüßte der Marine-Kapitän den Jungen wieder in der Realität. Hey Seiji, wieder bei Bewusstsein? Wie fühlst du dich? Ist wieder alles klar, soweit? Godot blickte kurz zu Kenji und bat diesen um einen kleinen Gefallen: Könntest du noch einmal kurz nach Seiji sehen? Ich werde mich mal zu den Arrestzellen begeben. Bis später.

Bei der Gelegenheit nahm der Kaffeefanatiker seine an Deck deponierte Kaffeetasse auch sogleich wieder mit und würde sie auf dem Weg zu den Arrestzellen noch eben auf dem Schreibtisch in der Kapitänskajüte abstellen. Danach galt es erst einmal nach den Gefangenen zu sehen. Er musste sich einfach vergewissern, was da bloß los war.

tbc: True Justice - Arrestzellen

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Kenji

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 19 Sep 2012 - 2:12

Ruhigen Schrittes und sicherheitshalber alle paar Sekunden über seine Schulter guckend ,Piraten waren ja wie bekannt ein sehr heimtückisches Haufen, schritt Kenji seinen Kapitän Deckung gebend auf die kleine True Justice und lauschte dabei den Worten des Offiziers. Vollständig oben angekommen steckte er auch seine ungezogene Waffe zurück auf den Rücken und holte sicherheitshalber die Laufplanke ein, was angesichts seiner übermenschlichen Kraft ein Leichtes für ihn war. So als wäre es ein Federkissen schwang er die zusammengeleimt und genagelten Bretter durch die Luft und verscharrte sie letztendlich an der Reling. Trotz dieser Muskelaktion kam seine Aufmerksamkeit natürlich nicht abhanden und interessiert sog er jedes einzelne Wort Godots in sich auf, wie dieser eine Tasse Kaffee nach der Anderen. Wirklich zufrieden war er mit dem was er hörte allerdings trotzdem nicht da der Kaffeetrinker auf Vermutungen aufbaute, aber zugegebenermaßen hatte er Recht gehabt, sie waren unten am Hafen tatsächlich in Gefahr gewesen. Allerdings war Kenji ja grade deswegen runter gekommen und die Sicherheit des Schiffes lag stets hinter ihnen im Falle eines Überfalls der Piraten. Er vertrat also nach wie vor die Meinung dass sie sie nicht hätten entkommen lassen sollen und mit reichlich Kummer beseelt versuchte er die Piraten im dichten Nebel auszumachen, doch da war nichts. Die Spur war verschwunden und eine Verfolgung hätte bei dieser Wetterlage nur wenig gebracht. Spätestens jetzt hatten sie also wirklich keine andere Wahl als ,wortwörtlich, abzuwarten und Tee zutrinken. Apropos Tee, einen warmen Grünen konnte Ken nach all der Aufregung wohl gut vertragen, doch zunächst rief ihm die Pflicht. Der Seekadett grummelte irgendetwas unverständliches in sich hinein bevor er sich nach einen kurzen Kopfzucken, welches vage an ein verzweifeltes schütteln erinnerte, zurück zum Rest der Crew wand. Im diesen Teil war das Godot der grade seine Antwort gegenüber Kenji beendete hatte und Amelia der der Captain grade ziemlich das Gleiche erzählte woraus der Zweischwertermeister schloss dass auch sie Bedenken am Plan des Kapitäns zur See gestellt hatte. Falls es so war, was natürlich der Fall gewesen ist, so hatte er dies aufgrund seiner Konzentration gegenüber der Piraten, seiner kurzen körperlichen Arbeit und seinem schlechten Gehör scheinbar nicht mitbekommen, doch war es schön zu erfahren dass er nicht der Einzige war der so dachte.

"Nun die Chance ist vertan...Jetzt ist unsere einzige Chance diese Piraten einzubuchten indem wir warten und hoffen dass sich der Nebel schnell verzieht...""Wollen wir das wirklich hoffen? Habe ich heute nicht bereits genug Blut vergossen?...Aber es ist meine Pflicht...ich muss es tun."

Mord, Totschlag und Gewalt jeglicher Art war definitiv eine schreckliche Sache und nur mit größten Missmut führte sie Kenji aus wenn er bei klaren Verstand war. Sein Verhalten am Hafen war allerdings beides gewesen, richtig und falsch. Er schämte sich zwar dafür dass er so die Kontrolle verloren hatte und zögern seine Waffe gezogen hätte, aber so war es doch trotzdem das einzig richtige Verhalten dass man gegenüber Piraten und dem Rest der sozialen Geschwüre an den Tag legen sollte. Diese Typen waren nun mal dumme Monstren und grade Zweites bewies sich mehr als genug durch die Äußerungen Natsus die auch Godot bemerkt hatte und nun kritisierte. Zumindest da waren die beiden einer Meinung, aber das witzige an dieser Sache war eher die Tatsache dass sich sowohl der Kapitän als auch der Schwarz-Weiße Unteroffizier vom Pinken-Brausewind angesprochen fühlten. Wer wirklich gemeint war wusste letzt endlich wohl nur Natsu selbst...oder doch nicht? Ein Mangel an Intelligenz wurde ja bereits festgestellt...Gut, das ging dann vermutlich doch zu weit.
Mit einen matten ,kaum merklichen, Grinsen auf den Lippen sah Kenji seinem Vorgesetzten hinterher wie dieser sich zum scheinbar wieder aufgewachten Seiji gesellte und danach eine verständliche Forderung an Kenji stellte. Er wollte natürlich dass Ken noch einmal kontrollierte ob es den Braunhaarigen Entertainer wirklich gut ging, was ihn wiederum glücklich schätze. Warum? Die Antwort dafür war eigentlich recht einfach: Bisher hatte er sich nicht als neuer Lehrling des Schiffsarzt erkennen gegeben und somit war es nur verständlich dass er sich geehrt fühlte dass Godot zumerken schien dass dies sein neues Interessen Feld war.

"Jawohl, Sir." Das Klacken von Kens Hacken war zuvernehmen als sich dieser stramm hinstellte um zu salutieren. "Ich gebe mein Bestes...Falls sich etwas wichtiges ereignet gebe ich ihnen bescheid." Er sah noch kurz seinem inoffiziellen Vorbild hinterher bevor er sich schließlich gänzlich zu den Neulingen der Crew und vor allem seinem Patienten wandte. "Halten weiterhin die Augen offen, die Gefahr eines Angriffs ist größer denn je...So Seiji, dann lass mal sehen."

Stramm und vor Autorität regelrecht strahlend bewegte sich der Seekadett zu Seiji und musterte erst einmal seinen Kopf. Zaghaftes allerdings lediglich angekündigt durch einen fragenden Blick packte er den Schädel des Witzboldes und versuchte etwas durch die braune Haarpracht zuerkennen. Dabei machte sich Kenji natürlich darauf bereit dass Seiji rummukken würde, denn dafür war er seines Erachtens nach einfach der Typ, aber sehr viel mehr als ein fester kontrollierter Griff war wohl nicht drin.
Glücklicherweise waren einige Partien des Kopfes Seijis lediglich gerötet und ein wenig geschwollen, es sah als nach wie vor nach nicht mehr als einer gewöhnlichen Beule aus, aber ein echter Arzt würde noch mehr Test machen als nur diesen...nur welche? Um eine Antwort darauf zu finden musste Kenji eine kurze Weile nachdenken bis ihm schließlich einige Dinge einfielen mit denen er recht gut kontrollieren konnte wie es dem Crew Neuzugang ging.

"Wie geht es dir? Siehst du vielleicht verschwommen, hast du Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen oder irgendwie sowas in der Art?...Wie viele Finger halte ich in der Luft?"

Während er auf eine Antwort wartete streckte Kenji drei Finger, Ring-, Mittel- und Zeigefinger, empor und hielt diese vor Seijis Nase. Dafür hatte er natürlich wieder von seinen Kopf abgelassen und war einen Schritt nach hinten getreten. Er hatte natürlich auch noch ein paar andere Ideen für Routine Tests wie beispielsweise seine Reaktion auf Licht und Ähnlichen Krimskrams, aber im Großen und Ganzen hatte er den Eindruck als würde es Seiji gut gehen und er sich schnell erhohlen müsste. Der Junge war halt Energiegeladen.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 19 Sep 2012 - 3:30

Sie sah, und sie hörte, wie einige leute nun den Abgang machten.
Erst gingen die paar unten am Hafen, sich geschlagen, weg, und dann auch einige andere, die schneller reagierten, als das Normale volk auf den Hafen.
Durch ihr Zielfernrohr konnte sie auch keine Gefahr mehr entdecken und seufzte zufrieden auf. Das Menschenhohe Gewehr lehnte sie dann an den Hauptmast oben in den Auffsichtskorb, und Reisen schaute von da oben nochmal runter.
Dann wieder in die ferne, um festzustellen, das es eigentlich ein Passendes wetter ist, um abzulegen und loszusegeln.
Die Cyborg fühlte sich wohl hier oben. Ihre Sicht war nicht geblockt, und es war schön kühl, was ihr zugunsten kam. Ein kleines Häuschen hier oben, und es wäre Perfekt.
Sie konnte nur ein wenig über den Gedanken lachen, da sie wusste, das ist unmöglich.
Aber erstmal wollte sie nun runter, zu den anderen Kameraden.
Reisen Setzte sich erstmal auf den Rand des Gelände des Aussichtskorbes, ehe sie sich leicht abstoß und anschließend mit ihren Düsen sich kurz in der Luft hielt.
Sie wollte nun langsam runterschweben, doch zwei Meter über den Deck, versagten ihre Düsen, von den noch nicht reparierten Fehler.
Die Ironie war nun, sie landete direkt auf Seiji. Als hätte er nicht schon genug gelitten.
Mit einen kurzen erschrockenen Schrei, "Landete" sie ausversehen auf den Seiji.
Schnell stand sie auf und staubte sich die Klamotten ab, ehe sie dann leicht Panisch und gesorgt Seiji anschaute.
"Oooh es tut mir leid!"
kam es von ihr Entschuldigend und sie kniff die Augen zusammen.
"Geht es dir gut?"
war das nächste, was sie ihn Fragte, während sie Verzweifelt dann Kenji anschaute.
Wie konnte es nur passieren, das sie Direkt auf den schon Verletzten Crewmitglied fiel.
Das gibt wieder Minuspunkte für die Reisen.
"Ich hatte das nicht beabsichtigt..."
meinte sie unschuldig und ihr gesicht war immer noch leicht geschockt und auch noch verzweifelt.
Sie hatte es noch in erinerung, das Menschen es nicht so mit Kopfstößen hatten.
Die Frau hoffte nun eher, das er mehr aushält, als er aussieht.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Fr 21 Sep 2012 - 23:03



Was Godot als Erklärung ablieferte, machte Sinn. Schweigend nickte sie ihrem Kapitän zu. Er war wohl der Typ Mensch, der zukunftsorientiert dachte und auch entsprechend handelte. Interessant. Bisher war Amelia immer der Meinung gewesen, dass Regeln dafür da waren, um sie zu befolgen, aber allein der heutige Tag auf der True Justice hatte sie bereits eines Besseren belehrt. Diese Marineeinheit war anders, als die anderen, so viel stand ohne Umwege fest. Und beängstigenderweise machte ihr das nicht einmal etwas aus.
So schnell Godot wieder an Deck gekommen war, so schnell verschwand er auch wieder in Richtung Arrestzellen. Vermutlich befürchtete er, dass Saemon den Gefangenen drangsalierte, immerhin schien der Fähnrich heute einen wirklich schlechten Tag zu haben und nach Opfern zu suchen. Und wer würde sich da besser eignen als ein gefangener Pirat, der ohnehin nichts hatte, um sich zur Wehr zu setzen? Zwar schätzte die junge Frau den Rotschopf charakterlich nicht derart schwach ein, andererseits hätte sie sein zuvoriges Verhalten auch nie erwartet und war noch immer entrüstet, wenn sie an den Ton dachte, den er ihr gegenüber angeschlagen hatte.
Ob sie irgendetwas getan hatte, was ihn so entzürnt hatte? Vermutlich nicht. Immerhin hatten sie ja kaum miteinander geredet und irgendwer musste ja am Hafen Wache halten. Genau, Wache halten! Lian warf noch einen kurzen Blick auf Seiji und Reisen, die offenbar keine wirkliche Lust an ihrer ersten Aufgabe hatten und legte ihre verschränkten Arme anschließend auf die Reling. Sie glaubte nicht an Natsus Rückkehr. So waren Piraten nun einmal. Er würde es nicht riskieren, zu Gunsten eines ‚Freundes‘ riskiert zu werden. Freunde, tze. Zwecksfreundschaft, allenfalls. Und wie viel konnte so etwas schon wert sein?
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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 23 Sep 2012 - 11:04

[Timeskip - 2 Tage]

Mittlerweile war es ganze zwei Tage her, dass Natsu und Godot sich am Hafen unterhalten hatten. Mehrere Schichten hatten die einzelnen Mitglieder über diesen Zeitraum abhalten müssen und die Tatsache, dass schon zwei Tage vergangen waren und noch immer keine Reaktion der Piraten folgte, ließ Godot an seinem Handeln zweifeln. War es ein Fehler gewesen an Deck auf die Kriminellen zu warten? Hätte er doch das Risiko eingehen sollen, am Hafen gegen einen zahlenmäßig überlegenen Gegner zu kämpfen? Vielleicht hätte er das wirklich tun sollen. Auf jeden Fall hätte er nicht zulassen dürfen, dass die Piraten ihnen auf eine solch dumme Art und Weise entkommen konnten. Eines war wohl für jedermann klar: Dieser Fauxpas ging auf Godots Konto. Der Stabsoffizier stand an Deck und wirkte wohl nach außen hin sehr nachdenklich. Es war ein sonniger Tag mit blauem Himmel, einer leichten Brise und auch das Meer war bislang sehr ruhig.
Ich kann nicht fassen, dass ich mich in diesem pinkhaarigen Hitzkopf geirrt habe. Jemand, der solche spontane Aktionen ins Leben ruft, müsste doch imgrunde auch bereit sein, jedes Risiko einzugehen um einen Freund zu retten. Oder gibt es sowas wie Kameradschaft bei Piraten nicht? Kann ich mir nicht vorstellen, denn dann wäre dieser, wie heißt er noch gleich, Natsu gar nicht erst am Hafen aufgekreuzt. Auf jeden Fall ist es meine Schuld, dass diese Piraten nun auf so kinderleichte Art und Weise entkommen konnten. Ich meine, sie kommen hierher, nachdem sie wohl aus dem Gefängnis ausgebrochen sind. Und was mach ich? Ich lasse sie einfach so davonkommen. Das nächste Mal werde ich mit allen Mitteln dafür sorgen, dass diese Piraten, die Loguetown verwüstet haben, ihre gerechte Strafe erhalten...
Godot war alles andere als erfreut über diese Situation. Er hatte lediglich die Qual der Wahl, ob er dem Hauptquartier melden würde, dass sie die Piraten haben entkommen lassen und es seine Schuld war, oder es einfach dem Hauptquartier einfach verschweigen würde. Ehrlichkeit würde in Marine-Kreisen sicherlich geschätzt werden, aber andererseits wusste auch nur die 9.Division, dass die Storm Dragons überhaupt hier aufgekreuzt waren. Darüber dürfte er sich wohl später noch einmal in aller Ruhe den Kopf zerbrechen.
Es galt nun erst einmal die nötigen Befehle zu erteilen, denn eines war ziemlich klar: Die Storm Dragons waren wahrscheinlich gar nicht mehr in Loguetown. Von daher machte es keinen Sinn mehr, hier zu verweilen. Wohin sollte es nun gehen? Die Frage war mehr als berechtigt. Godot beschloss, das Hauptquartier zuerst zu kontaktieren. Vielleicht hatte man ja noch Aufträge für sie parat.

In Loguetown hatte der Stabsoffizier sich nicht nur eine mobile Teleschnecke gekauft, sondern auch eine weiße Teleschnecke. Letzere hatte er in den vergangenen Tagen bereits in seiner Kajüte untergebracht, während er die mobile Teleschnecke immer mit sich herumtrug. Er nutzt daher die mobile, um bequem vom Deck aus Kontakt zum Marine Hauptquartier aufzunehmen. Dabei lehnte sich der Kaffeefanatiker an die Reling.
"East Blue Marine Hauptquartier. Wer ist am Apparat?"
Godot, Befehlshaber der 9.Division.
"Ah, Kapitän Godot. Sind sie wieder zu ihrer Division gestoßen?"
Danke der Nachfrage, das war eigentlich kein größeres Problem.
In diesem Augenblick beschloss Godot, dass es wohl von Vorteil wäre, wenn er dem Hauptquartier die Wahrheit sagen würde.
"Was ist denn ihr Anliegen?"
Also es gibt zwei Sachen, die ich Ihnen mitteilen möchte. Sie sind über die Geschehnisse in Loguetown informiert, nehme ich an. Vorgestern ist dieser Natsu am Hafen vor unserem Schiff aufgekreuzt. Er wollte verhandeln, wobei wir selbstverständlich nicht mit den Piraten verhandelt haben.
"Kommen Sie auf den Punkt."
Also wir haben uns auf meinen Befehl hin an Deck zurückgezogen, weil Kenji und meine Wenigkeit am Hafen standen, während der Rest der Mannschaft das Schiff bewacht hat. Jedenfalls haben wir dank des Nebels nicht gesehen, wie viele von ihnen am Hafen waren. Außerdem hatten sich einige Piraten wohl versteckt. Angesichts dieser Situation hielt ich es für das Beste, sich an Deck zurückzuziehen. Schließlich ging es bei den Verhandlungen um einen unserer Gefangenen an Bord.
"Sie haben also einen Gefangenen in Ihrer Gewalt? Das wird das Hauptquartier freuen. Aber worauf wollen Sie denn nun heraus?"
Nun, da die Storm Dragons ja ihren Kameraden befreien wollten, ging ich davon aus, dass sie wohl auch nicht davor zurückschrecken würden, an Deck zu kommen und uns dort zu bekämpfen. Jedoch haben sie sich vorerst zurückgezogen und da bereits zwei Tage vergangen sind, befürchte ich, dass sie sich aus dem Staub gemacht haben.
"Sie meinen, dass Sie die Piraten entkommen lassen haben? Sind Sie denn des Wahnsinns?"
Ich bin mir bewusst, dass mein Handeln nicht ganz den Regeln entsprach, aber es wäre genauso wahnsinnig gewesen, zu zweit gegen die zahlenmäßig überlegenen Piraten zu kämpfen. Das Risiko war mir einfach zu groß.
"Wahre Worte. Dennoch ist es inakzeptabel, dass Sie die Piraten haben entkommen lassen."
Ich weiss. Trotzdem werden wir wohl früher oder später damit rechnen können, dass sie ihren Kameraden aus unseren Fängen befreien wollen. Deshalb wäre es wohl sinnvoll, ihn gut bewacht in ein Gefängnis zu verfrachten. Was meinen Sie?
"Das stimmt schon. Das könnte Ihnen vielleicht mögliche Konsequenzen ersparen. Schließlich verlieren wir sie so auf keinen Fall ganz. Was war ihr anderes Anliegen?"
Nun, da die Storm Dragons wahrscheinlich nicht mehr in Loguetown sind und wir als mobile Division in diesen Gewässern für Recht und Ordnung sorgen sollen, wollte ich nachfragen, ob Sie eventuell einen Auftrag für uns hätten.
"Also gut. Um Ihr Fehlverhalten auszubügeln, sollten Sie alles daran setzen, die Konomi Insel wieder vollständig unter die Flagge der Marine zu stellen. Denn wie wir hörten, sind die Marine-Einheiten vor Ort stark reduziert worden. Daher müssen wir nun entsprechende Maßnahmen in die Wege leiten. Erobern Sie die Insel zurück!"
Die Konomi Insel? Gut, wir nehmen Kurs auf die Konomi-Insel. Wir werden den Auftrag zur Zufriedenheit des Marine-Hauptquartiers ausführen. Schönen Tag noch.
Mit diesen Worten brach Godot die Verbindung ab. Vielleicht hatte der ein oder andere an Deck das Gespräch belauscht, jedenfalls wusste der Kaffeefanatiker nun, wohin es als nächstes gehen sollte. Deshalb erteilte er sogleich die entsprechenden Befehle.
Setzt die Segel! Wir nehmen Kurs auf die Konomi Insel!
Der Stabsoffizier war erleichtert, dass er noch einmal mit einem blauen Auge davon kommen würde. Denn bei der Marine waren solche Aktionen wahrscheinlich nicht allzu gerne gesehen. Selbst, wenn Godot eigentlich richtig gehandelt und das Wohl seiner Leute über irgendwelche überstürzten Aktionen gestellt hatte. Er verschwand kurze Zeit in seiner Kajüte, um sich eine Tasse Kaffee zu machen, bevor er auch schon wieder mit einer weißen Tasse in der rechten Hand an Deck stand. Die Ereignisse auf der Konomi Insel hatte er nicht vergessen. Selbst, wenn er eigentlich einige Zeit bewusstlos gewesen war, wusste er doch größtenteils, was dort stattgefunden hatte. Es war nun an der Zeit, die Insel von ihren Leiden zu erlösen und sie aus der Hand der Piraten zu befreien.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 23 Sep 2012 - 16:01

Timeskip~

Es sind zwei tage schon vergangen, seitdem sie nun vom Hafen abgelegen sind. Und auch zwei tage, das der Clown schon bewustloss ist. Reisen seufzte abundzumal wenn sie seine ausgegnockte Visage sah.
Hat sie ihn so schwer am Kopf erwischt?
Aber sie war nun auf etwas anderes stolz. Sie war nun Navigatorin dieses Schiffes, und wer konnte es besser, als ein Cyborg, mit nötigen Umgebungsmesser. Sie kann die genaue stärke des windes erkennen, kann ohne jedlichen hilfsmittel so weit blicken, wie andere mit einen Fernrohr und auch einen Inneren, Präzisen Kompass war Installiert.
Die frau stand in der nähe des Steuerruder und lehnte sich an das Gelände in richtung Osten, und schaute in die Ferne, während sie denn Kapitän etwas zuhörte. Auch wenn sich das nicht gehörte, jemanden zu Belauschen, während die Person an der Schnecke sitzt.
Besonders nicht bei den Kapitän.
Es gab stress mit den Vorgesetzten, wegen den vorfall vor zwei Tagen. Sie fand es eigentlich auch nicht so wirklich richtig, sie laufen zu lassen.
Auf die Konomi inseln also?
Da scheint wohl etwas nicht zu stimmen. Und der Wind war auch nicht gerade der beste.
"Kapitän, der Wind ist nicht gerade vorteilhaft für den Kurs zu den Konomi Inseln." meldete die Hasenfrau, während sie auf Godot zuging. Während einige Leute die Segeln Hissten, war sie selbst etwas erleichtert, das sie sich nicht um solche Anstrengenden Aufgaben kümmern musste. Da war eben der eine Vorteil als Navigatorin. Innerlich musste sie schon Grinsen. Als Navi hat man sowieso eher das sagen auf den schiff, also Routen bezogen.
Wenn sie sagt, das sie mehr Nach rechts steuern müssen, dann wird das auch Getan. Und nun bemerkte sie, das sie sich etwas überheblich fühlte.
Godot tauchte mit einen Schwarzen kaffee wieder auf und Schlürfte an diesen. Memo an sich, Derr Kapitän hat eine starke beziehung zum Kaffee.
"Kapitän, weswegen die Konimi inseln? Was geschieht da?" fragte sie den Mann, der da stand, und wohl alleine seinen Kaffee geniesen wollte.
Die frage kam eher den Interresen her heraus, und sie hatte immer noch genug speicher, für mehr Allgemeinwissen.
Doch sie wollte auch etwas kontakt mit den Kapitän knüpfen. Sie wollte auch mehr über ihn erfahren. Es wäre nicht gerade toll, wenn sie kaum denn Kapitän nicht kannte.
Nun wusste sie nicht wieso, aber irgendwie spielte sie mit den Gedanken, sich eine Teleschnecke zu installieren, nur ohne Schnecke. Und ihr Klingelton wäre wohl "Usa Usa Usa Usa.... Usa Usa Usa Usa..."
Doch das ist eine Blöde idee, und Lächerlich...

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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 23 Sep 2012 - 21:33

~Timeskip - Zwei Tage~


Das war's, die Piraten waren inzwischen definitiv weg! Still schweigend saß Kenji auf einen kleinen Klappstuhl am Bug des Schiffes, neben sich auf einen kleinen Holztischchen eine dampfende Tasse Grüner Tee, und in der Hand offen geschlagen ein Buch über Medizin welches er sich von seinen Lehrmeister ausgeliehen hatte. Sein Blick ruhte jedoch nicht auf den vielen Schriftzeichen des in Leder eingeschlagenen Buches sondern ruhte wehmütig auf den Hafen mit seinen ruhigen Wassern und ankernden Schiffen und Booten. Dort gab es so vieles: Gefährte zur See, umhereilende Menschen, fleißige Hafenarbeiter und noch vieles mehr, doch von den Storm Dragons war nirgends etwas zusehen. Sie hatten ihre Chance vertan und dank eines gewissen Kapitäns musste sich die Neunte dafür verschulden dass eine weitere Piratenbande frei umherfuhr und Unheil stifte. Allein dieser Gedanke war für Ken sehr beunruhigend als auch niederschlagend und vertrieb seine Lust zum lesen endgültig. Ein leises Klapp ertönte als mit einer Hand das Papier der Seiten aneinander schlagen lies und die Lektüre durch seine Keramiktasse mit Tee austauschte, der inzwischen angenehm warm war und somit bereit zum Genuss. Angesichts des kühlen Herbstwindes ,der Kenji sogleich als er vom schützenden Bug aufstand begrüßte und sein roten Schal wild durch die Gegend sausen ließ, würde das sicherlich nicht lange der Fall sein, aber damit musste er sich wohl abfinden.
Ernüchternd und mit schweren Blick trat er über das Deck der kleinen True Justice hinweg und seine müden Augen musterten dabei eine Person nach der Anderen. Hängen blieben unterschiedlich gefärbten Sehorgane schließlich erst bei seinen Kapitän ,Godot, der grade ähnlich wie Kenji sein Leibgetränk genoss, und Reisen die sich zu diesen gesellt hatte. Scheinbar hatten die Zwei irgendetwas zu besprechen, doch angesichts dessen dass der Schwertkämpfer grade auf beide eher schlecht zusprechen war, war ihm das relativ egal. Die Gründe für diesen schwachen Missmut den beiden Marinemitgliedern gegenüber waren recht einfach zuerkennen. Reisen auf den ohnehin schon verletzten Seiji gefallen der seitdem flach lag und Godot war daran Schuld dass die Storm Dragons entkommen waren. Eigentlich wollte er ja einfach an ihnen vorbei marschieren und sich auf den Weg ins Krankenzimmer machen, aber dann verkündete Diego etwas höchst gradig interessantes - Den Befehl zum Segel setzen. Da horchte der Saotome natürlich sofort auf und zwar nicht nur weil sie somit endlich wieder unterwegs sein würden sondern auch wegen den Ziel ihrer Reise. Die Insel Konomi weckte wirklich so einige Erinnerungen im Seekadett ,größtenteils schlechte, aber grade deswegen freute er sich dass er nun endlich die Chance bekommen würde die Insel endgültig zu befreien!
Mit großen Augen hielt er neben seinen Vorgesetzten inne und blickte ihn eindringlich an.

"Konomi? Befreien wir die Insel?" Die Antwort auf diese Frage war eigentlich klar und lies Kenjis Herz einen regelrechten Sprung machen. "Warum verschwende ich hier eigentlich Zeit?!"

Es war nun wirklich nicht so als hätte er geschrien, beim besten Willen nicht, aber trotzdem hörte man aus der Stimme des Zweischertermeisters eine deutlich gepackte Euphorie heraus. Er brannte darauf den Menschen auf dieser kleinen Insel der blühenden Orangenbäume zu helfen und das so schnell wie nur irgendwie möglich. Somit war es nicht wunderlich dass Kenji seine Tasse mitten auf den Deck abstellte und geschickt wie ein Jungleaffe der Takelage hinaufkletterte um die hoch gezogenen Segel hinab zulassen. Es war ein wirklich imposantes Geräusch als das große Leinensegel nach unten herab fiel und sogleich vom Wind erfasst wurde, doch damit war die Arbeit noch nicht getan. Auch das Tau und der Anker mussten eingeholt werden und Kenji war dank seiner Kraft genau der Mann für diese Jobs. Ebenso schnell und Geschick wie zuvor eilte er vom Schiff herunter und löste mit Drei schnell Griffen das Tau welches das Schiff am Hafen hielt. Im hohen Bogen flog es am Deck und Kenji gleich hinterher. Noch bevor überhaupt irgendjemand die Chance gehabt hätte sich um den Anker zukümmern war auch bereits hier der Schwertkämpfer zustelle und nutzte seine enorme Muskelkraft um die Winde in Bewegung zubringen welche begleitet eines stetigen Ratterns und Klacken das schere Metall nach oben zog. Nun musste sich nur noch jemand um die Steuerung kümmern und es konnte losgehen.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 26 Sep 2012 - 18:56



Amelia hatte sich gut eingelebt. Im Vergleich zu ihrem ersten Tag, der voller Ereignisse und Spannung gewesen war, waren die letzten Tage überraschend ruhig verlaufen, ja, sogar zu ruhig. Es herrschte eine rege Langeweile an Deck, manch einer wünschte sich vermutlich sogar die Storm Dragons zurück, damit wenigstens ein bisschen etwas geschah. Aber sie kamen nicht. Weder am selben Tag, noch in den Tagen darauf. Sie hatte Recht behalten – Unter Seeräubern existierte keine wahre Freundschaft, es waren reine Nutzbeziehungen und im Falle von Natsu hatte der Kapitän einfach keinen Nutzen mehr für Ben, der in einer Arrestzelle saß und vermutlich noch immer hoffte, dass man ihn befreite. Vergleichsweise hatte er ja noch immer Glück, schließlich wurde er hier weitaus besser behandelt, als es in einem öffentlichen Gefängnis der Fall war oder es auf anderen Schiffen der Fall sein würde. Es war Gang und Gebe in der neunten Division, dass man die Dinge locker sah und wenn man ehrlich war – warum auch nicht? Im Grunde genommen stand es ihnen frei, nach eigenem Ermessen zu handeln, sofern sie dabei nicht gegen Regeln verstießen oder Auflagen verletzten. Es stand nirgendwo geschrieben, dass man seine Gefangenen drangsalieren und schlecht behandeln musste und besonders Lian, wie Amelia mitbekommen hatte, hatte dies besonders zur Kenntnis genommen. Die ehemalige Piratin war an die vier Mal täglich bei Ben, brachte ihm zu essen und kümmerte sich um seine Wunden. Nun, ein wenig zu viel der Umsorgung, so empfand die Violetthaarige. Doch obgleich sie denselben Rang wie sie inne hatte, maß sie sich nicht an, solch eine Aussage zu treffen. Vermutlich lag dies an ihrem Freund Saemon. Es war nicht, dass die jüngste Tochter der Sykes Angst vor ihm hätte. Aber ihre jüngste Erfahrung mit ihm hatte ihr eindeutig geraten, künftig Abstand zu halten und nur mit ihm zu reden, wenn der Umstand es wirklich erforderte.

Und noch lange geschah nichts. Amelia hatte es sich nahe der Reling auf einem Hocker gemütlich gemacht und las in einem veralteten Buch, als Godot den Befehl gab, die Segel zu setzen. Konomi-Island? Noch ehe sie die Möglichkeit hatte, hinterfragte auch schon Kenji, aus welchem Grund man dorthin reisen würde. Schweigend legte sie ihr Buch beiseite und erhob sich, um sich dem Kapitän zu nähern. Eine Art Vorfreude stieg deutlich in ihr auf, denn Kurs auf eine andere Insel hieß unweigerlich, dass dort etwas wartete, was Einsatz verlangte und den war Amelia zu geben bereit.
Ihre grauen Augen musterten abwartend den freundlichen Kaffeetrinker, der vermutlich bald über die näheren Gründe informieren würde. Auch Reisen gesellte sich bald zu ihr und ebenso wie Kenji drängte sie Godot, eine Erklärung abzugeben. Eine eigenartige Frau. Amelia musterte sie eingehend von oben bis unten. Sie hatte noch keine wirkliche Gelegenheit gehabt, mit ihr zu reden und da Godot offensichtlich noch auf die Anwesenheit aller zu warten schien, wandte sie sich der Hasenfrau zu und legte den Kopf leicht schief. „Darf ich dich etwas fragen?“, erkundigte sie sich mit ruhiger Stimme und ihre grauen Augen blieben auf den Ohren hängen, die ihrer Kameradin aus dem Kopf wuchsen.
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Fr 28 Sep 2012 - 18:53

Nachdem Godot die Befehle gegeben hatte, dauerte es nicht lange ehe Reisen auch schon das Wort ergriff. Es erfreute den Stabsoffizier nicht gerade, dass der Wind für die Konomi Inseln nicht sonderlich gut stand, denn das Ziel war klar. Ganz gleich was geschah, sie mussten auf jeden Fall dorthin.

Diese fragte auch sogleich, was sie denn dort vorhatten und wenige Augenblicke später hatte Kenji dieselbe Frage parat. Der Kaffeefanatiker konnte beiden ihre Frage nahezu zeitgleich beantworten. Ganz recht, Kenji. Wir werden alte Fehler ausbügeln und die Insel von ihrem Leid befreien! Daraufhin grinste er, denn es war wohl nicht unwahrscheinlich, dass Kenji sich wegen jenen Ereignissen selbst Vorwürfe machte. Mit Sicherheit wusste Godot dies nicht, doch nahm er dies stark an und Kenjis Reaktion auf seine Antwort war ihm Bestätigung genug. Auch der Stabsoffizier war nicht unschuldig an dem, was dort passiert war. Auch aus seiner Perspektive galt es, seine Fehler auszubügeln. Deshalb war er auch ganz froh, dass sie sich um die Befreiung der Konomi-Inseln kümmern durfte, mitsamt seiner 9.Division. Als Kenji sich vorerst entfernte, um die Segel klar zu machen, sprach Godot nochmal zu Reisen. Ich weiss, dass es vermutlich nicht das ist, was du in diesem Augenblick gerne hören möchtest, aber unser Ziel ist die Konomi-Insel. Wie wir das Ziel erreichen, ist mir gleichgültig. Wenn der Wind ungünstig steht, können wir auch einen kleinen Umweg machen, sofern sich dies denn eher empfehlen würde. Aber wir wollen keinen unnötigen Zwischenstopp auf anderen Inseln einlegen, sondern unser Ziel so schnell wie möglich erreichen. Die Zeit läuft nämlich gegen uns und von daher gilt es keine Zeit zu verlieren. Nach diesen Worten entfernte sich Godot von Reisen, trank genüsslich seinen Kaffee und blickte auf das weite Meer hinaus. Das Meer hatte auf den Kaffeefanatiker eine beruhigende Wirkung. Früher oder später würden wohl auch alle anderen an Deck eintrudeln und dann könnte man sich bereits Gedanken über die Vorgehensweise bei der Rückeroberung der Konomi-Insel machen. Es wäre sicherlich nicht klug, planlos dort einzumarschieren und nur auf die eigene Stärke zu setzen. Denn so etwas könnte schonmal gut und gerne schiefgehen. Vorsicht war die Mutter der Porzellankiste und demnach wäre es ein Fehler, überstürzt zu handeln.
Ob sich Al Nair auch derzeit auf der Insel befindet? Ich würde mich ja nur zu gerne für das Geschehene rächen. Und ich denke, dass ich da nicht der einzige bin. Aber irgendwie ist es auch unwahrscheinlich, dass ein Pirat die ganze Zeit auf der Insel verbringt. Das kann ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen. Immerhin haben die meisten Piraten in dieser Zeit höhere Ziele. Vor allem aber wollen sich die meisten von ihnen nicht ewig auf der Grandline aufhalten. Naja, wenn Al Nair nicht vor Ort ist, werden wir wohl ein leichteres Spiel haben. Dennoch sollten wir das ganze nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen. Diego, denk dran. Das hier wollen wir nicht vergeigen, ne? In Gedanken führte er Selbstgespräche. Diese dienten meist dazu, sich selbst wachzurütteln. Manchmal waren es motivierende, manchmal aber auch eher warnende Worte. Das hing eigentlich ganz von der Situation ab. Es war nur wichtig in seiner Position, mit den einzelnen Situationen umgehen zu können. Einzig darauf kam es an. Das machte den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Befehlshaber.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Sa 29 Sep 2012 - 18:04

Reisen schaute den Kapitän leicht verzweifelt an wegen dieser schlechten narchicht mit den ungübstigen wind. Den kapitän war das keine gute narchicht, da er es wohl dringends auf die Konomi inseln wollte. Es schien wohl, das da etwas am laufen wäre. Und das erklärte der Mann ihr und Reisen musste schlucken. Er wirkte auf einmal so bedrohlich, doch sie konnte ihn verstehen. Egal wie, nur kein zwischenstop an einer Insel. Das könnte schwieriger werden als sie vermutet hatte. "Aye Kapitän, ich finde eine lösung" antwortete sie den großen Mann und wollte sich gleich an eine  hohe position begeben, um eine günstige route zu finden, ehe sie auf einmal von Amelia aufgehalten wurde. Ob sie sie was fragen kann? "selbstverständlich" kam es von der Cyborghasenfrau, welche auch einen selbstverständlichen und jedoch auch mit einem fraglichen blick die frau ansah. Ging es wieder um ihre eigenartige Ohren oder um das was sie ist? Was auch kommen mag, sie ging erstmal an eine seite des schiffes, um auf denn meer hinauszu schauen. Währenddessen erwartete sie die fragen von Amelia. Aber während sie nun in die ferne schaute, konnte sie langsam etwas herausfinden, wie sie schnellstmöglich zur insel segeln konnten. 
Es war bestimmt nicht etwas was man ofz macht, aber eigenartiger weise waren die winde erst besser wenn sie einen Bogen erstmall segelten. Mit einen wieder aktivierten Megaphon in ihr, verkündete sie den leuten, das sie auch nun leicht richtung norden segeln müssten, ehe sie schneller richtung süden weiter konnten. 
Nachdem das nun auch erstmal gelößt sein schien, wendete sie sich wieder Amelia auf ihre bevorstehden frage. 

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 2 Okt 2012 - 11:55

Niemand oder zumindest niemand den Kenji zu Gesicht bekommen hatte, hielt es scheinbar für nötig sich hinters Steuer zusetzten, aber das schien nicht einmal schlimm zu sein da sich die Justice ganz von allein in Bewegung setzte. Es machte schon beinahe den Anschein als würde diese schützende Hülle aus Holz ,die Kenji Heim geworden ist, von ganz allein wissen welchen Kurs es einschlagen musste. Ein wirklich ganz besonderes Schiff, bemannt mit einer besonderen Crew. Immerhin konnte nicht jeder von sich sagen dass unter ihm eine Frau mit Hasenohren diente die offenbar eine Art nicht sichtbares Megaphon oder Lautsprecher zur Verfügung stand, doch es war trotzdem der Fall. Ihr Kurs ging also nach Norden und bei wem auch immer diese Information angelangt war, er oder sie vollführte sie mit genauster Präzision.
Das war natürlich alles schön und gut, aber jetzt hatte der Saotome mal wieder nichts zu tun und er musste sich einfach beschäftigt wissen. Er war ein ruhiger junger Mann, aber kein zurückhaltender, er hatte ganz einfach diesen Drang zur Arbeit und zur Perfektion, Perfektion die er noch in vielen Bereichen erlangen musste. Erst Recht da ihr Ziel die Insel Konomi war, der Ort an dem Ken damals so kläglich versagt hatte und das nur aufgrund seiner eigenen Schwäche. Wär er nur Stärker gewesen und hätte nicht gezögert...dann wäre all das nicht geschehen. Es war ganz allein seine und die Schuld dieser elenden Piraten die er nicht aufhalten konnte. Nochmal dürfte das nicht geschehen, wenn er zurückkehrt würde er auf jeden Fall siegreich sein!
Entschlossen marschierte Kenji zurück zu seinen Kapitän ,der nach wie vor am Deck stand, ergriff zunächst seine Tasse Tee die er am Boden zurückgelassen hatte, und sah ihn dann mit seinen verschiedenfarbigen Augen direkt an. Godot war stark, ein würdiger Gegner, ohne Frage sogar und Saemon war bereits weit aus seinen Bereich des Möglichen entkommen. Die Lösung war der Kapitän, keine Frage.

"Captain? Bitte trainieren Sie mir mir!"

Das hatte der bärtige Kaffeesüchtige sicherlich nicht kommen sehen, aber bis vor Kurzem hätte das vermutlich nicht einmal Kenji. Schlimm war das allerdings nicht. Gewalt war zwar keine Lösung aber solange dabei niemand zu Schaden kommt, es sollte ja nur ein Trainingskampf werden, sollte alles in Ordnung sein. Natürlich könnte es sein dass die Justice etwas abbekommen würde, aber auch nur falls Kenji solche Angriffe wie X oder X³ einsetzten würde und das lag nicht in seiner Absicht. Ob es vielleicht nicht so schlau war am Bord der Justice zu kämpfen war also gar keine Frage, ob Ken überhaupt eine Chance gegen seinen Kapitän haben würde hingegen schon. Godot hatte von einer Teufelsfrucht gegessen und dieses Mal war es nicht so als könnte der Schwertkämpfer dies einfach durch sein Seesteinbesetzten Könnerschwert negieren, dieses Mal war es komplizierter, denn der Offizier konnte unsichtbar werden. Wie sollte der Seekadett etwas bekämpfen was er noch nicht einmal sah? Eine schwierige Frage, aber ein paar Antworten gab es auf diese wohl, doch war es nach wie vor eine Herausforderung und genau daran wollte, Nein, musste, Kenji wachsen - an wahren Herausforderungen.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 9 Okt 2012 - 21:11


Für Seiji war das Schiff nun schon eine gefühlte Ewigkeit unterwegs, was ihn anging war es so das er grade auf dem Deck saß und ein wenig vor sich hin grübelte. Was hatten diese Bilder die er gesehen hatte als er neulich nicht bei sich war zu bedeuten, seine Gehirnhälfte die immer das schlimmste vermutete dachte natürlich dadran, das sein ganzes Leben eine Lüge war, doch das konnte nicht sein oder etwa doch ? Nein ... Seiji schüttelte den Kopf und haute ihn sich dabei fasst an der Mast, an welchen der Kopf gelegt war. Doch es gab natürlich eine Möglichkeit zu wissen ob es so war oder nicht...
Seiji bekam zwar beiläufig mit das es nach Konomi ging und alles , doch wollte der Marine Rekrut etwas fragen und warten, das war so garnicht seine Schiene aus diesem Grund trat er zu seinen Kapitän Godot heran und sah sich einmal zögerlich um.
" Uhm Kapitän ? " Begann Seiji nun und kratzte sich am Hinterkopf, das würde eine extrem doofe Frage werden fürchtete der Rekrut. "Haben wir von diesem Schiff aus irgend eine Verbindungsmöglichkeiten zu Einheiten die in Alabasta stationiert sind ? Also sowas wie Teleschnecken oder Eilpost oder so, ich würde da gerne etwas über meine Heimat wissen ..." Das diese Frage ziemlich konfus wirken mochte und irgendwie aus dem eig. Thema " Konomi" total hervorstach wusste Seiji , doch er war sowieso nicht vollständig anwesend gewesen also würde das ja keinen stören ! Naja zumindenst störte es Seiji und seine Persönlichkeiten nicht sonderlich , mal abgesehen davon das Seiji sich die zweit Tage über überraschend stabil fühlte psychisch. Wer weiß vielleicht hatte ihn der Treffer am Kopf ja repariert oder so ... oder die Ruhe tast ihm gut, die ständigen Änderungen davor belasteten ihn ja ziemlich und dieser Komische Marine Typ der ihn zu dieser Division brachte war auch so ein wenig sonderlich gewesen. Kein Humor hatte dieser Kapitän zu bieten, doch die Leute in dieser Crew schienen Seiji zu akzeptieren wie er war, vielleicht auch einfach weil der Rekrut sich irgendwie bewiesen hatte als er diesen 5 Tonnen Moppel in der Luft zerfetzte ... ein schönes Gefühl war das , diesen Sieg zu vermelden und später half er dann noch einem anderen Mitglied aus , Seiji war sicher ein fähiger Soldat gewesen , und das hatte er gehofft damit zu beweisen !


(sorry wenn das Konfus wirkt, ich wollt ja wieder einsteigen , vergibt es mir wenns euch stört wenn nich einfach lesen und genießen oder so xD)
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Godot

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Fr 12 Okt 2012 - 23:06

Nachdem Godot die Antwort der Cyborgdame hörte, grinste er kurz zufrieden und klopfte ihr voller Vertrauen auf die Schulter, bevor er schließlich weiterging. Es überraschte den Stabsoffizier ein wenig, dass ihn gerade mehrere Mitstreiter kurz nacheinander ansprachen. Kenji äußerte sein Verlangen nach einem Training mit dem Kaffeefanatiker. Das ist ja eigentlich eine gute Idee. Ich wäre gerne bereit, mit dir zusammen zu trainieren, Kenji, doch hier an Deck scheint mir nicht der rechte Ort dafür zu sein. Als Vorbereitung für die Konomi Insel wäre es sicherlich interessant, aber ich möchte auch ungerne riskieren, dass unser Schiff im Anschluss daran in Schutt und Asche liegt und man uns am Meeresboden aufgabeln darf. Von mir aus darfst du jegliche Trainingsmethoden an Deck nutzen, bei denen wir nicht Gefahr laufen, das Schiff zu beschädigen. Ich werde in der Zwischenzeit noch ein wenig an meinen Fähigkeiten arbeiten. Ich möchte ja auch nicht einrosten, nicht wahr? Ich halte jedenfalls individuelles Training zum jetzigen Zeitpunkt für sinnvoller. Er lächelte noch einmal kurz, dann nahm er einen weiteren Schluck aus seiner Kaffeetasse und genoss erneut den bitteren Geschmack auf seiner Zunge in Kombination mit der warmen Flüssigkeit, die seinen Hals von innen erwärmte.

Viel mehr Zeit hatte der Marinekapitän auch nicht, denn nun präsentierte sich Seiji direkt vor ihm. Hey Seiji, was gibt's? antwortete er auf den sich etwas zurückhaltenden Seiji. Diese zögernde Haltung hatte Godot bislang bei dem Rekrut noch nicht beobachten können. Vermutlich lag ihm etwas auf dem Herzen, das er unbedingt loswerden wollte. Oder wirkte der Kaffeefanatiker nach außen hin so grausam, dass die neuen Rekruten ihn regelrecht fürchteten? Nein, letzeres war wohl eher unwahrscheinlich. Reisen und Amelia hatten sich nicht so seltsam benommen. Also wollte Seiji ihm wohl etwas wichtiges mitteilen, weshalb der Stabsoffizier konzentriert lauschte. Du möchtest etwas über Alabasta erfahren? Da ich dir nur mit ein paar allgemeinen Fakten behilflich sein kann, wäre es tatsächlich am besten, du würdest Kontakt zu ihnen aufnehmen. Ich nehme mal eben Kontakt zu ihnen auf. Daraufhin bediente er sich seiner kleinen mobilen Teleschnecke und während die Verbindung aufgebaut wurde, fragte Godot noch kurz: Was möchtest du denn eigentlich wissen? Denn die Marine wird wohl auch nicht auf all deine Fragen bezüglich der Heimat eine Antwort parat haben, je nachdem, was du fragst...
Doch bevor Seiji auch nur die Möglichkeit gehabt hätte, auf diese Frage zu antworten, erklang eine Stimme, die eindeutig von der mobilen Teleschnecke an Godots Arm stammte.
"Hier spricht die Marine-Station von Alabasta. Wer ist da?"
Hier spricht Godot, Kapitän und Befehlshaber der 9.Division. Einer meiner Leute möchte sich ein wenig über Alabasta erkundigen. Sie können ihm bestimmt weiterhelfen.
Im Anschluss an diese Worte streckte der Kaffeefanatiker seinen linken Arm zu Seiji, während er in seiner Rechten nach wie vor die Kaffeetasse hielt. Während Seiji nun mit den Marineleuten aus Alabasta reden konnte, trank der Stabsoffizier die Tasse Schluck für Schluck leer. Ihn beschäftigte derzeit viel mehr, was sie wohl in Konomi erwarten würde. Wie schlimm war die Situation? Würde man sie bereits erwarten? Man konnte sich sicherlich eine ganze Weile mit ähnlichen Fragen plagen und in diesem Moment tat Godot genau dies. Immerhin war dies ein wichtiger Einsatz der 9.Division, nachdem der Stabsoffizier einen Verbrecher ohne Konsequenzen hatte davon kommen lassen. Das hatte sich ganz klar nicht positiv auf seinen Ruf ausgewirkt. Wenigstens konnte er einer Degradierung noch gerade so aus dem Weg gehen.

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Saemon



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BeitragThema: Re: Oberdeck   Fr 26 Okt 2012 - 11:31

---> Saemon's Kabine

Der Allmorgendliche Kampf sollte also in die nächste Runde gehen und wieder einmal war es Lian, welche augenscheinlich die schlechteren Karten hatte. Während sie stets diejenige war, welche einfach nur liegen bleiben und sich entspannen wollte, war es erneut Saemon, welcher voller Tatendrang aus dem Bett hüpfte und sich den Aufgaben stellen wollte. Insgeheim trug er zudem den Gedanken in sich, er müsse etwas wieder gut machen, aufgrund der Behandlung, welche der Crew zu Teil wurde, als der Drache seinen Körper übernommen hatte. Sicherlich waren seine Kameraden noch immer irritiert, wenn nicht gar zornig über die Tatsache, dass er so herablassend und beleidigend zu ihnen war. Eine einfache Entschuldigung wäre garantiert ein guter Anfang gewesen, aber bei weitem nicht genug und dies war dem Rotschopf auch bewusst. Somit wollte er sie von nun an mit all seiner Kraft und Ausdauer unterstützen und selbst wenn ihn dies Jahre kosten würde, so war er bereit sich die Gunst der anderen zurück zu erobern. Bei Godot sollte dies nicht all zu schwer werden, schließlich war sein Kapitän stets darauf erpicht sich mit allen gut zu stellen und besaß immer ein offenes Ohr. Eine Eigenschaft welche Saemon stets beeindruckt hat und weswegen er seinen Vorgesetzten auch sehr zu schätzen gelernt hat. Ander verhält es sich hier mit Kenji, welchem diese Situation vermutlich gerade Recht kam, um sich eine noch viel schlechtere Meinung von Saemon bilden zu können, als er sie ohnehin bereits hatte. Es war seit je her ein schwieriges Verhältnis zwischen diesen beiden und nur der große Manitu selbst vermochte es zu sagen, ob dies sich eines Tages ändern sollte. Für Kenji war dies zudem sicherlich auch ein gefundenes Fressen, um sich wieder einmal kritisch über die Anwesenheit von Saemon und auch Lian zu äußern. Sicherlich könnte man sich in dieser Hinsicht auch täuschen und der Saotome würde einfach die Füße still halten, doch besonders sein vergangenes Verhalten offenbarte schon recht deutlich, dass er stets die Gelegenheit nutzte um Äußerungen dieser Art hervorbringen zu können. Im Grunde stand die Zeit auf der Seite des Fähnrichs, weswegen er sich mit solchen Belangen auch derzeit nicht den Kopf zerbrechen musste. Kommt Zeit, kommt Rat.
Somit fiel sein Blick zunächst auf den unbekleideten Oberkörper seiner Freundin und ganz gleich wie häufig er diesen schon gesehen haben mochte, so bot dieser stets aufs neue ein wunderschönes Bildnis. All zu lange lagen seine Augen jedoch nicht auf den Rundungen, schließlich wollte er nicht wie ein Perversling wirken, welcher seinen Blick nicht von den Brüsten irgendwelcher Frauen abwenden konnte. Doch dem war ohnehin nicht so, da es Saemon bei anderen Anhängern des weiblichen Geschlechts schlichtweg egal war. Allein Lian war von Interesse und dies war dem Kisaragi wohl bewusst.
Selbstverständlich wiederholte er nochmals sein Gesagtes und schon kurz darauf robbte Lian über die Matratze hinweg zu Saemon hinüber, welcher sogleich seinen Arm um die Blondine legte. Entgegen aller Erwartungen, ging dies alles recht schnell und ohne Murren von statten, etwas, was er von Lian gar nicht kannte und erst recht nicht wenn es noch mitten in der Früh war. In der Regel ist sie kurz nach dem aufwachen knatschig und Streitlustig, sodass man ihr am besten ihre Ruhe lässt und einfach seiner Wege zieht, doch Saemon war anders. Man könnte meinen er suche bewusst die Konfrontation, zumindest ging er dieser nie aus dem Weg und genoss diese Kebbeleien sogar ein wenig, um nicht zu sagen ein wenig viel! Er nickte ihr zu und schon entfernte das junge Mädchen sich wieder, um kurz darauf in die Kissen zu plumpsen und einen Moment lang regungslos liegen zu bleiben. Der hochgewachsene Mann richtete sich wieder auf und war gerade im Begriff zu Lians Seite des Bettes zu gehen, um diese schlichtweg hinaus zu heben, da schien es so als konnte sie seine Gedankengänge genauestens mit verfolgen. Er reichte ihr seine Hand, als die scheinbar nach dieser tastete und richtete sich anschließend rasch auf. Kaum dass sie im Badezimmer verschwunden war, ertönte auch schon der Klang von rauschendem Wasser, ein durchaus angenehmes Geräusch, welches allerdings flott von einem eigenartigem Krächzen unterbrochen wurde… Lians Gesangkünste polarisierten… entweder man hasste diese… oder hasste sie wirklich enorm… Dennoch konnte man ihr ein gewisses Talent nicht absprechen, so negativ das auch geklungen haben mochte.
Die Kabine wurde hastig verlassen und ebenso flink lief er den Gang entlang, welcher ihn direkt zu dem Aufstieg auf das Oberdeck führte. Oben angekommen erkannte man anhand des Himmels bereits dass der Sturm nicht nur im Anmarsch war, sondern viel mehr schon bei ihnen ankam! Nun war Handlungsbedarf von Nöten, da sie sonst Gefahr liefen von den anwachsenden Wellen verschluckt zu werden… doch was sollten sie nur tun? Saemon hatte keinerlei Ahnung… Segel einholen? Gehisst lassen? Was war nur das richtige… Er war Zeit seines Lebens nie wirklich Interessiert an der Schifffahrt und so konzentrierte er sich auch unter Danjous Fittichen vermehrt auf seine Koch und Kampfkunst, als auf das Seemannsdasein… Hektisch blickte er sich um und entdeckte schließlich auch Godot auf dem Deck stehen, jedoch wirkte dieser Abwesend und irgendwie in sich gekehrt. Ohnehin musste man sagen dass Kenji weitaus näher zu Saemon stand, weswegen der Rotschopf sich auch zu diesem gesellte und wie ein Wasserfall auf ihn einsprach.

“Kenji! Wir müssen schnell etwas tun! Wenn das so weiter geht wird der Sturm und von Bord spülen und wir sind hier mitten auf offener See! Zudem haben wir den ein oder anderen mit Teufelskräften… wir müssen unbedingt das Schiff stabil halten. Ich hab keine Ahnung von Schifffahrt… ich hoffe du schon. Was sollen wir tun? Ich hab zwar keine Ahnung, aber wenn du mir sagst was ich tun soll werde ich das mit bestem Gewissen erledigen!“

Es mochte sich in den Ohren des Seekadetten ein wenig heuchlerisch und sogar sarkastisch anhören, doch war alles was Saemon von sich gab sein vollster Ernst und anhand der Lage, in welcher sich die 9. Division momentan befand, sollte dies auch deutlich rüberkommen. Problematisch war zudem die Nebelreiche Gegend, wo man kaum eine Chance hat um Felsen oder dergleichen erkennen zu können. Nun lagen alle Hoffnungen auf Kenji!
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Lian
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mo 29 Okt 2012 - 11:27


Als Lian aus der Dusche gestiegen war, sich geschminkt und ihre Haare einigermaßen getrocknet hatte, nahm sie das starke Schaukel des Schiffes immer mehr war. Zuweilen hatte sie Probleme damit, stehenzubleiben und machte hier und da ein paar Ausfallschritte, um keine nähere Bekanntschaft mit dem Boden machen zu müssen. Übelkeit stieg in ihr auf und das verwunderte sie, denn für gewöhnlich gehörte sie nicht zu den Menschen, die seekrank wurden. Ohnehin passte das nicht ganz zu einer Person, die sich überwiegend auf der See befand. Von oben waren hektische Schritte zu hören, offenbar war auf dem Decke eine Menge los und es wurden Befehle erteilt. Lian selbst ließ sich Zeit. Sicher, aktuell war sie Matrosin und vermutlich hätte sie bereits vor vielen Stunden aufstehen und an Deck gehen müssen, aber sie hatte schlichtweg keine Lust dazu. Entspannt band sie sich das knielange blonde Haar zu einem hohen Zopf und zog sich einen roten Pullover Saemons über, der ihr bis zu den Knien reichte und somit als übergroßes Kleid fungierte. Zufrieden kuschelte sie sich in den warmen Stoff und fragte sich, ob der Rotschopf sich seine Garderobe selbst zugelegt hatte oder beraten worden war. Jedenfalls stand sie ihm gut und entsprach einem Stil, der ihr sehr zusagte. Unweigerlich musste sie sich jedes der Hemden an ihm vorstellen und lächelte stillschweigend vor sich hin. Sie hatte wirklich Glück mit ihm.
Als die letzten weiblichen Feinschliffe getan waren und sie ihre blauen Augen durch einen dichten, schwarzen Wimpernkrank und schwarzem Lidschatten bestmöglich hervorgehoben hatte, schlürfte Lian lustlos aus der Kajüte des Fähnrichs und begab sich in Richtung des Oberdecks. Wie erwartet herrschte eine unangenehme Hektik vor und die ehemalige Piratin stellte zu ihrem Unmut fest, dass das Stehen hier noch schwieriger war, als in der warmen Kajüte unter ihr. Mit vorsichtigen, ja, fast zaghaften Schritten tippelte sie leise über die nassen Holzbalken hinweg zu ihrem Freund, der gerade Kenji etwas zurief. Selbst ihr mit ihren guten Sinnen fiel es schwer, ihn durch das Heulen des Windes und Krachen des Donners zu verstehen. Unwillkürlich kniff sie die Augen zusammen, als ein paar Regentropfen in ihren Wimpern hängen blieben und ihr ins blasse Gesicht peitschten. Sie hasste Regen. Regen war kalt und unangenehm, er stach befremdlich auf der Haut. Zähneknirschend kämpfte sie sich bis hin zu Saemon voran und umklammerte ihn anschließend in einem Anflug von Erleichterung. Ein Schwall Wasser traf sie, der durch eine über das Schiff hineinbrechende Welle auf sie und teilweise auch auf ihren Freund befördert worden war. Abermals kniff sie die Augen zusammen und gab einen quieckenden Laut von sich. Der Pullover war durchnässt und klebte an ihrem Körper, der jetzt von einer Gänsehaut überzogen wurde und zu zittern begann. Erschrocken sah sie zu Saemon herauf.
Dieses Unwetter weckte Erinnerungen an einen düsteren Tag in ihrer Vergangenheit. Es war der erste Tag nach der Einnahme ihrer Teufelsfrucht gewesen und es hatte so sehr gestürmt, dass das Schiff sich beinahe seitwärts auf die Welle gelegt hatte. Lian war damals ins Wasser gefallen und hatte sich nicht mehr rühren können, wäre vermutlich ertrunken, wenn Creester nicht hinterhergesprungen wäre und sie gerettet hätte.
Die altbekannte Panik stieg in ihr auf und ohne es zu wollen grub sie ihre Nägel tief in den Arm des Fähnrichs, der vermutlich bei Gott Wichtigeres und Besseres zu tun hatte, als seine panische Freundin zu betreuen, die nur mit weit aufgerissenen Augen über die Reling starrte und betete, dass sich der Sturm legte und die warmen Strahlen der Sonne das Schiff trockneten.
Aber das geschah nicht. Im Gegenteil noch, der Sturm schien immer heftiger zu werden. „I-ich geh wieder runter“, brachte Lian hervor, ließ Saemon jedoch noch immer nicht los. Ihre Stimme klang höher als sie es sonst tat und ihre Zähne klapperten in einem fort. Sie konnte nicht ganz sagen, ob es an ihrer Angst lag oder an der Kälte, die sich wie ein Schleier um sie gelegt hatte. Nur sehr vorsichtig löste sie sich von dem jungen Mann und versuchte schnellstmöglich und mit gesenktem Haupt wieder an die Tür zu gelangen, die den Durchgang nach unten gewährte. Es war ihr unangenehm und hochgradig peinlich, so gesehen zu werden, sie, mit ihrer immer großen Klappe und dem Selbstbewusstsein, das für zehn Mann ausreichte. Kenji würde sich vermutlich ins Fäustchen lachen und sie nicht einmal mehr ernst nehmen. Plötzlich hielt sie inne und ballte ihre Hände zu Fäusten. Der Gedanke an Kenji und dessen genüssliches Lachen, dessen mögliche Zufriedenheit über die Situation machten sie wütend, obwohl der Seekadett noch gar nichts gesagt hatte.
Sie drehte sich auf dem Absatz und starrte quer über das ganze Schiff, um mögliche, hämische Blicke sofort zu ertappen und in die Unendlichkeit zu verbannen. Aber zu ihrer Freude beachtete sie niemand wirklich, alle waren mit den ihnen zugetragenen Aufgaben beschäftigt und sie fühlte sich beinahe ein wenig schlecht, dass sie nicht mithalf. Zögerlich wippte sie hin und her und kaute auf ihrer vollen Unterlippe herum. Ob sie Godot fragen sollte, womit sie helfen konnte? Sicherlich würde auch Saemon ihr diese Frage beantworten können, aber die Katzendame überkam das Gefühl, dass es besser war, auch zum Rest der Crew eine Art Beziehung aufzubauen, immerhin würde man eine ganze Weile lang zusammen unterwegs sein.
Seufzend und ein wenig verärgert über sich selbst nahm Lian sich zusammen und stolzierte schnurstracks in Richtung des Kaffeeliebhabers, noch immer zur Gänze durchnässt, aber das ignorierte sie gekonnt. Alle anderen waren immerhin auch durchnässt. Das blonde Haar klebte ihr nass im Gesicht und auch ihre Schminke hatte dunkle Ringe unter ihren Augen hinterlassen.
Kaum, dass sie sich Godot genähert hatte, neigte sich das Schiff schon wieder und Lians Herz krampfte sich zusammen. Getrieben von ihrer Angst rannte sie los, um sich an der Reling festzuhalten, doch dieses Vorhaben erwies sich als großer Fehler. Nur wenig vor ihrem Ziel rutschte sie aus und wurde von einer weiteren Welle erfasst und die True Justice wippte extrem auf und ab. Ein lautloser Schrei verließ ihre Lippen und Lian versuchte sich noch festzukrallen, wäre die Welle, die sie vom Schiff herunterriss nicht so stark gewesen. Salziges Wasser traf ihre Augen die sofort brannten wie Feuer. Mit letzter Kraft schrie sie erneut, diesmal nach Saemon und.. konnte sich nicht mehr bewegen. Sie sank! Lians Körper war wie versteift, nur ihr Herz klopfte so laut und feste gegen ihre Brust, dass sie fürchtete, er würde im nächsten Moment das Weite suchen. Die Wasseroberfläche trat in immer weiterer Ferne, die Umriss der True Justice konnte sie gar nicht mehr sehen. Irgendwie wurde es dunkler.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mo 29 Okt 2012 - 12:05

Amelia hasste dieses Wetter. Es zerstörte ihre Frisur. Bereits jetzt hingen ihre violetten, vollen Locken schwerfällig an ihren Schultern herab und hatten an Form und Schönheit verloren. O, wie unwohl sie sich fühlte! Bereits den ganzen Morgen hatte es geregnet, aber was sollte sie schon tun? Einen Schirm bei sich tragen? Das konnte sie nicht. Als Matrosin an Bord war ihr vermutlich nicht gestattet, ihre Aufgaben und Arbeiten schlechter als möglich zu verrichten, nur, weil ihre Frisur intakt bleiben musste.
Die Herren hatten, natürlich, weniger Sorge um ihr eigenes Äußeres. Aber mit kurzen Haaren war das ohnehin ein geringeres Problem. Ein Gähnen unterdrückend versuchte sie das bereits an Bord befindliche Wasser mit einem Besen wieder heraus zu befördern. Man rutschte allzu leicht aus, fand nur wenig Halt und die Wellen, die stetig gegen den Bug des Schiffes schlugen, machten die Angelegenheit nicht einfacher. Für den Moment fragte sie sich, ob Zodiac sich wohl fühlte, immerhin war er ein Fischmensch und Fische lebten genaugenommen im Wasser. Sie konnte es sich nicht nehmen, ihren Blick auf ihn zu legen und ihre grauen Augen ruhten für einen kurzen Moment lang auf ihn. Sie konnte nicht genau sagen, ob ihm das Wetter zusagte oder nicht, fragen würde sie ihn zumindest nicht.
Ein wenig angespannter fühlte sie sich, als schlussendlich auch Saemon das Deck betrat. Für sich schüttelte sie knapp den Kopf. Ein Fähnrich hätte, so fand sie, als einer der Ersten da sein müssen und dass er direkt gegen den Wind Befehle und Fragen ausschrie, machte es nicht besser. Und wo war die ehemalige Piratin? Offenbar amüsierte sich das Paar gut, während der Rest der Crew arbeitete. „Guten Morgen“, sagte sie nur knapp und der Höflichkeit halber, als der Rotschopf an ihr vorbeitrat. Ihre Sympathie hielt sich, seit er sie so angefahren hatte, in Grenzen. Aber ihr Respekt gegenüber seines Ranges erlaubte ihr nicht, sich ihm gegenüber unhöflich zu verhalten. Sie hatte keinen Fehler gemacht, war eine Lady durch und durch und würde sich auch künftig keine Fehler erlauben.
Etwa zehn Minuten nach Ankunft des Kisaragis erschien auch Lian endlich auf der Bildfläche, die, nur in einem Pullover gekleidet, natürlich direkt auf ihren Freund zumarschierte, als gäbe es nichts Wichtigeres auf diesem Schiff. Ob sie ihren Rang vergessen hatte? Bisher hatte sie nicht ein einziges Mal miterlebt, dass sie irgendetwas Produktives geleistet hatte, abgesehen von ihrem überfürsorglichen Verhalten gegenüber des gefangenen Piratin, über welches bereits hinter hervogehaltener Hand getuschelt wurde. Auch ihr ließ sie ein knappes „Hallo“ zukommen, aber wie erwartete wurde sie nur kurz von der Blondine gemustert und mit einem gemurmelten „Hi“, abserviert.
Der Wellengang nahm zu. Die Stimmen an Deck wurden lauter und Amelia gestand sich mit einem Seufzen ein, dass das, was sie tat, sinnlos war. Das Wasser blieb an Ort und Stelle, nahm sogar noch zu und ihre feinen Schuhe befanden sich mit dem halben Absatz unter Wasser. Ein Schrei durchbrach ihre Entrüstung. Gleichzeitig neigte sich das Schiff stark und sie klammerte sich in letzter Sekunde an den Mast, der sich nur wenige Centimeter von ihr wegbefand. Aus dem Augenwinkel erkannte sie Lians blonde Haare, als die junge Frau vom Schiff aus ins Wasser fiel.

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Saemon



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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 30 Okt 2012 - 13:37

Während er so auf Kenji zumarschiert war, fiel ihm Amelia auf, welcher er sicherlich noch eine Entschuldigung zukommen lassen müsste, aufgrund seines Respektlosen Verhaltens. Für genauere Erklärungen blieb aktuell jedoch keine Zeit, sodass der Rotschopf auch nur ein paar wenige Worte auf ihren Gruß äußerte.

“Guten Tag und Verzeihung, ich komme später noch auf dich zurück.“

Sicherlich würde dies einiges an Verwirrung in Amelia zurücklassen, welche zu einem späteren Zeitpunkt jedoch gänzlich aufgeklärt werden würde. Aktuell sprach jedenfalls nichts dagegen, dass man, sobald der Sturm nachgelassen hat, in Ruhe über die vergangenen Geschehnisse sprechen könnte.
Vorerst galt seine Aufmerksamkeit allerdings Kenji, welcher scheinbar nicht vor hatte etwas zu erwidern, geschweige denn sich zu rühren. Was war nur mit ihm los? Befand er sich in Trance und hatte nun keine Kontrolle mehr über sich selbst? Der Sturm brach inzwischen gänzlich los und schleuderte das Schiff von einer Welle auf die nächste, wobei die gesamte Besatzung heftigst hin und her geworfen wurde. Mit jeder Welle, welche gegen die True Justice geworfen wurde, brachen Unmengen an Wasser über dem Deck herein und begrub Mann und Maus unter sich – als wäre der Regen nicht schon schlimm genug. Niemand war noch trocken, nicht einmal Lian, welche sich nun ebenfalls auf das Oberdeck bequemt hatte und auf direktem Wege zu Saemon marschierte. Sicherlich war es nicht gerade einfach sich auf den nassen und demnach glitschigen Planken fort zu bewegen. Auch wenn der Fähnrich mit dem Rücken zu Lian stand, so spürte er bereits überdeutlich dass die Blondine im Anmarsch war. Warum konnte er nicht mit Gewissheit sagen, doch scheinen seine Fähigkeiten sich in den letzten Wochen stark verbessert zu haben, so wurde aus diesen Ahnungen und Gefühlen, welche er in seltenen Fällen und überwiegend dann hatte, wenn er sich in kämpferischen Situationen befand, immer stärker und ausgeprägter. Er spürte Lian beinahe noch deutlicher als er sie sehen konnte und wusste stets wenn sie in der Nähe war, selbst wenn sie in einem anderem Raum war. Gleichermaßen verhielt es sich mit allen anderen Mitgliedern der Crew, ebenso aber auch mit Präsenzen von Menschen, welche ihm nicht bekannt war. Er wusste zwar nicht wer diese Personen waren, doch spürte er dass sie da waren. Es war eigenartig und sicherlich auch nicht alltäglich solche Ahnungen zu haben, welche weit über das menschliche hinaus gingen… Auch dies war ein Punkt, über welchen er sich bei Gelegenheit mal Gedanken machen musste, sobald es wieder ruhiger war und der Trubel sich gelegt hatte. Ebenso wie Kenji, so blieb auch Lian schweigsam und klammerte sich lediglich an den Arm des Rotschopfes. War heute irgendein Trauertag von dem Saemon nichts wusste, oder warum brachten sie alle kein Wort hervor?

“Kenji?!“

..fragte Saemon irritiert nach und noch immer war keine Reaktion zu vernehmen… Was zur Hölle sollte das nur. War ihm der Druck zu viel geworden? Es mussten Befehle her und zwar schnell, so blieb wohl nur noch Godot übrig, welcher bereits eifrig seine Untergebenen die zu erledigenden Aufgaben zuwies. Zumindest einer behielt in dieser Situation einen kühlen Kopf, doch fehlte noch immer eine Aufgabe für Saemon und sicherlich wollte auch Lian sich nützlich machen. Gerade als der Kisaragi mit seiner Freundin allerdings zu ihrem Kapitän hinübergehen wollte, schien Lian es sich anders überlegt zu haben und verkündete bereits ihren Abschied vom Oberdeck. Irritiert sah er sie an und fragte sich was nur in sie gefahren war, aber es war sicherlich nach wie vor nicht einfach für sie sich unter zu ordnen und aufgrund dessen war Saemon ihr auch nicht böse, nickte ihr mit einem Lächeln zu und sah ihr noch ein wenig nach, ehe er zu Godot ging. Sein Gespür war noch immer da, so fühlte er jeden Meter ganz genau, welchen die ehemalige Piratin sich entfernte und ebenso dass diese wieder inne hielt. Schwach nahm er ein Gefühlschaos war, sah deshalb abermals zu ihr herüber und wusste nicht so Recht was er nun tun sollte. Viel Zeit zum überlegen sollte ihm jedoch nicht gewährt sein, denn just in dem Augenblick, in welchem er sein Auge auf seine Liebste warf, geschah auch schon das Unglück, welches alles Geschehen in Zeitlupe vorüberlaufen ließ. Lian geriet aus dem Gleichgewicht und das ausgerechnet während sie auf dem Weg zur Reling war. Warum sie diesen Weg einschlug, konnte Saemon nicht sagen, doch war dies auch nicht von belang. Wichtig war nur die Tatsache, dass Lian den Halt verlor, sich zudem noch eine Welle auf die Katzendame schmiss und diese von Bord zu spülen drohte. Sofort ließ er von Godot ab und lief in Richtung seiner Liebsten, doch war es bereits zu spät! Kaum dass er zum Sprint ansetzte, flog Lian auch schon im hohen Bogen über die Reling und landete nur wenige Augenblicke später im Wasser, umschlungen von Wassermassen, welche sie in die Tiefe rissen. Ohne auch nur eine Sekunde lang zu zögern sprang der Fähnrich hinterher, setzte zu einem gewaltigen Sprung an und hechtete seiner Geliebten nach. Er dachte nicht einmal daran sein Schwert ab zu legen, um zumindest etwas weniger Gewicht an sich zu haben. Vermutlich würde der geringe Ballast ohnehin nichts ausmachen… Ein Schauder durchfuhr seinen Körper, als er in das Meer eintauchte und kurz darauf wieder atmen konnte. Hektisch kämpfte der Kisaragi gegen die Wassermassen an und grub sich stetig voran, näherte sich der Stelle, an welcher er Lian zuletzt gesehen hatte. Panik machte sich in ihm breit. Was war wenn sie bereits zu tief hinab gesunken war und Saemon keine Chance mehr hatte sie zu retten? Rasch verwarf er diese Befürchtung jedoch und konzentrierte sich auf seine Rettungsaktion, da durchzuckte es ihn wie ein Blitz! Er spürte Lian! Sie war ganz in der Nähe, nur ein wenig unter ihm! Sofort tauchte Saemon hinab und obwohl das Salz in den Augen brannte, öffnete er diese und erkannte eine Silhouette, welche der von Lian recht ähnlich war. Ein beherzter Griff in die Tiefe folgte und tatsächlich spürte er, packte dieses auch sofort und zog es nach oben. Es mag zwar unsanft und alles andere als freundlich sein, doch waren es Lians Haare, an welchen er die Blondine nach oben zog und noch immer fest hielt. Schnell griff er nach ihrer Hüfte und umklammerte diese, während er lediglich mit einem Arm und den Beinen bemüht war über Wasser zu bleiben. Eine nahegelegene Felsformation sollte sein Ziel sein, zumindest würde diese dabei behilflich sein sich über Wasser zu halten. Inmitten eines Sturmes gegen die Fluten an zu kämpfen war einfach nur mehr als Lebensmüde, sodass es das Beste wäre die Situation einfach aus zu sitzen, bis der Himmel wieder ruhiger war. Nach wenigen Minuten kam Saemon schließlich auch bei dem harten Gestein an, zog Lian hinter sich her und hievte diese den Felsen hinauf. Sicherlich bot dies keinen optimalen Halt, doch war es ausreichend und in der Not frisst der Teufel bekanntermaßen auch Fliegen. Saemon selbst blieb vorerst im Wasser, fixierte seine Liebste und sah sich um. Ob man auf der Justice bemerkt hatte dass jemand über Bord ging? Doch selbst wenn, wie sollten sie bei diesem Wetter nur umkehren können? Es hieß nun einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht komplett durch zu drehen, doch was war das? Nicht weit von den den beiden entdeckte der Kisaragi eine weitere, nur all zu bekannte Gestalt.

“Soll ich das als Fluchtversuch werten?!“

..rief er trocken zu Ben hinüber und ließ diesen nicht aus dem Auge.

---> Offenes Meer
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Godot

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 1 Nov 2012 - 17:42

Es gab solche Tage an denen man sein Glück kaum fassen konnte. Das genaue Gegenteil verspürte Godot gerade mit dem Einbruch des Sturms. Es sollte doch eine unbeschwerliche Reise zur Konomi Insel werden und nun durften sie sich erst einmal mit diesem Sturm rumschlagen. Diese Situation erforderte besondere Maßnahmen: Als erstes mussten die Segel eingezogen werden, um dem Sturm möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Außerdem war diese Aktion notwendig, damit der Mast nicht in zwei Teile zerbrach und schlimmstenfalls noch weitere Teile des Schiffes beschädigte. Denn nicht zuletzt mit den Teufelsfruchtnutzern an Bord würde so etwas ein unschönes Ende nehmen. Er leitete den Befehl an die beiden nächstbesten Crewmitgliedern, bevor er sich Gedanken über weitere Schritte machte. Dabei fiel ihm ein, dass man dringend überprüfen musste, ob die Ladungen korrekt befestigt worden waren. Lose Fässer und ähnliches konnten nämlich auch schonmal das Schiff zum Schaukeln bringen. Das galt es auf jeden Fall zu vermeiden.

Gerade eben wollte er Kenji damit beauftragen als auch Saemon hinzukam. Anschließend ging alles so schnell, zu schnell. Die Pendelbewegung setzte ein und dank der Schwerkraft wurde die Besatzung ganz ordentlich hin und her geworfen. Damit war klar, dass die Ladung nicht richtig befestigt worden war. Das konnte noch ganz übel ausgehen, wenn nicht bald jemand etwas unternehmen würde. Immerhin hatten die Kameraden es noch geschafft, die Segel einzuholen. Das Schaukeln hatte auch Godot, der eigentlich nicht für eine besonders wakelige und unsichere Stellung bekannt war, aus dem Gleichgewicht gebracht und so rutschte er über den dank des Regens schön glitschigem Dielenboden an Deck gen Reling. Der Stabsoffizier war in diesem Moment so sehr damit beschäftigt zu überleben, dass er nicht bemerkte wie mehrere Leute von Bord gingen. Er sah nur, wie die Reling sich gefährlich näherte und die Begegnung Godots mit eben dieser fiel nicht gerade sanft aus. Am übelsten hatte es seine Nase erwischt, die frontal gegen die Reling krachte. Holzsplitter hatten sich in das Nasenbein gebohrt und das Riechorgan schmerzte höllisch. Seine Wangen waren nun von blutroten Verzierungen geschmückt und lenkten ihn für einen Moment gänzlich von allem um ihn herum ab. Schließlich fasste er sich an die schmerzende Nase und seine Hand war nun auch blutrot. Doch wurde dieses auch schon kurze Zeit später durch den starken Regen wieder halbwegs weggewischt.

Godot schüttelte den Kopf. Seine Nase würde ihm schon nicht abfallen. Es galt erst einmal die Ladung zu sichern, damit das Schiff aufhörte hin und her zu schunkeln. Denn dadurch würden ihre Chancen steigen, diesen Sturm zu überleben und das war wohl im Interesse aller Beteiligten. Der Kaffeefanatiker kämpfte gegen den Wind an, der ihn immer wieder versuchte gegen die Reling zu stoßen. Das schunkelnde Schiff ließ ihn schließlich gen Mast rutschen, wo sich Amelia bereits festhielt. Er tat es ihr gleich, denn dadurch war es bereits um einiges leichter ins Unterdeck zu gehen und dort nach dem Rechten zu sehen. Wenn du möchtest, kannst du mir zum Zwischendeck folgen, Amelia. Wir müssen die Ladung befestigen, sonst kippt unser Schiff. Diese Worte gab Godot laut und deutlich von sich und er war sich ziemlich sicher, dass die Frau in seinem direkten Umfeld diese Worte verstanden hatte.

Der Stabsoffizier lag noch am Boden, wenn er auch dabei dem Mast umklammerte. Deshalb richtete er sich langsam aber sich auf, ohne dabei diese massive Holzsäule loszulassen. Dann drehte er sich zu den Treppen, die nach unten führten, stieß sich vom Mast ab und stolperte wenige Augenblicke später auch schon die Treppen nach unten. Erneut durchfuhr seinen Körper Schmerz. Die meisten Prellungen konnte er ohne weiteres wegstecken, doch der erneute Aufprall mit der Nase ließ ihn aufschreien. Es war schon komisch, dass ein so kleines, unbedeutend scheinendes Körperteil wie etwa die Nase so schmerzen konnte.

Er richtete sich wieder auf, fasste sich erneut an die Nase, biss die Zähne zusammen und schritt schließlich voran durch den langen Gang. Er prallte von einer Wand zur anderen und kämpfte sich auf diese Weise Stück für Stück nach vorne. Der Lagerraum lag direkt vor ihm. Er öffnete die Tür und ihm kamen sogleich Ruder entgegengeflogen. Manchmal glaubte der Kaffeefanatiker tatsächlich, dass es wohl eine höhere Instanz gab, die ihn nicht sonderlich mochte und ihn deshalb mit all diesen Aktionen bestrafen wollte.

Zunächst ließ er die Ruder auf dem Boden liegen, denn die weitaus schwereren Gegenstände mussten zuerst befestigt werden. Beim nächsten Schaukeln flog der Stabsoffizier auch schnurstracks in den Lagerraum und dies ersparte ihm sogleich ein paar Schritte Fußmarsch. Dafür rutschte er über den Boden und folgt damit den ganzen Gegenständen des Lagerraums. Es galt nun schnell zu sein, denn bald würde sich das Blatt wieder zum schlechten drehen, wenn er die Gegenstände nicht gleich befestigte.

Bei so viel Pech, wie man es im Volksmund gerne nannte, hatte der junge Kapitän der Marine auch etwas Glück: Immerhin gab es hier ein paar Seile und Netze, mit denen er die Gegenstände befestigen konnte. Er beeilte sich, denn die Zeit drängte und er hatte das Gefühl, dass das Schiff immer stärker hin und her schaukelte. Innerhalb weniger Minuten war alles provisorisch befestigt. Im Anschluss wurden die einzelnen Netze und Seile noch zusätzlich verstärkt. Dann stellte Godot die Ruder so hin, dass diese für zusätzliche Stabilität sorgten.

Eigentlich wollte der Stabsoffizier die Waffenkammer gar nicht erst betreten, denn dies würde noch um einiges gefährlicher werden. Doch aus Sicherheitsgründen wäre dies sicherlich nicht unwichtig. Wie sich jedoch herausstellte, nahm das Schaukeln immer mehr ab und schließlich wurden auch die Waffen nicht mehr so extrem von einer Ecke zur nächsten geschleudert. Vielleicht hatte ja jemand während Godot den Lagerraum aufgeräumt hatte, dasselbe in der Waffenkammer getan. Vielleicht war es aber auch einfach nur die Folge der vom Stabsoffizier geleisteten Arbeit. Es schien sich alles zu beruhigen. Wobei der Sturm draußen wohl noch immer tobte. Wenigstens ein Problem hatten sie lösen können.

Ich sollte wohl besser zurück an Deck gehen und dort nach dem Rechten sehen... Mit diesem Gedanken brach er auf, nahm die Treppe und erreichte schließlich kurze Zeit später das Oberdeck. Der Sturm schien nachzulassen, doch irgendwie wirkte das Deck leerer als noch zuvor. Kurz dachte der Stabsoffizier darüber nach, was zuvor los gewesen war. Er hatte noch ein paar Bilder von vorhin im Kopf und plötzlich fiel es ihm auf: Es fehlten eindeutig Crewmitglieder! Sein Gesichtsausdruck wechselte schlagartig von einem eher ernsten zu einem sehr besorgten Gesichtsausdruck. Er schaute sich die verbliebenen Gesichter an Deck an. Es dauerte mehrere Minuten, dann erst wurde ihm klar, wer fehlte. Hat jemand Saemon gesehen? Er war doch vorhin noch an Deck? Schließlich fiel ihm auch wieder ein, dass an Saemons Seite auch eine Frau gestanden hatte, mit der er bislang noch kaum bis gar nichts zu tun hatte. Und Lian sehe ich auch nirgends. Hat jemand die beiden gesehen?

Dass auch der Gefangene entkommen war, wusste Godot zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Schließlich hatte sich dieser nicht an Deck befunden und demnach nahm der Stabsoffizier erst einmal an, dass dieser sich auch noch immer in ihrer Gewalt befand. Stattdessen rannte er zur Reling und blickte hinab ins Meer. Waren beide etwa von Bord gegangen? Wurden sie ins Meer gerissen? Er erkannte niemanden. Vermutlich hatte das Schiff doch seit dem Verschwinden der beiden Mitstreiter bereits eine beachtliche Strecke zurückgelegt, sodass sie nicht mehr zu sehen waren. Der Marinekapitän war besorgt um seine verlorenen Mitstreiter. Ob sie überlebt hatten? Wo sie wohl gelandet waren? Ob er sie jemals wiedersehen würde? So viele Fragen beschäftigten ihn und das schlimmste dabei war, dass er nicht einmal auf eine dieser Fragen eine Antwort hatte. Nichts war schlimmer als die Ungewissheit...

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 1 Nov 2012 - 21:50

Für Seiji war viel passiert in letzter Zeit, er hatte nach eigener Überprüfung erfahren, das seine Heimat Alabasta nicht seine Heimat war. Nun gut ... da hätte er Wahrscheinlich selbst drauf kommen können, den immerhin waren die meisten Leute in Alabasta eher Dunkelhäutig gewesen, er eher nicht so, doch diese Erkenntnis hatte mehr zu folge, Seiji erinnerte sich an sein wahres Leben , das nicht grade rosig verlaufen war... ein Leben in Gefangenschaft ! Aber das war eine andere Sache. jedenfalls hatte Seiji sich die letzte Woche im Lager versteckt, alleine hinter Kistn versteckt , quasi in einer Festung der Einsamkeit, in welcher er nachdenken konnte... viel nachdenken ! Niemand bekam ihn zu gesicht und Seiji wurde sich selbst Bewusst, Beziehungsweise wurde er sich bewusst, das er nicht der war, für den er sich hielt, von daher entschied er sich , nur noch bei seinen Spitznamen vor zu stellen " Tamashi " . grade als er sich noch ein wenig in der provisorisch hergestellten Hängematte entspannen wollte ehe er wieder zur Crew vorstieß begann das Schiff aufgrund eines Sturmes zu schaukeln ,das war unglaublich gewesen, Seiji wäre Wahrscheinlich fasst gestorben aufgrund der Kisten die wie wild um sich schaukelten, zum Glück waren sie gesichert. Seiji bekam nicht mit wie sich die Crew um 2 Mitglieder verringerte auf Grund des Sturmes, er bekam nur mit wie alles schaukelte.
Nachdem sich der Sturm legte erhob sich Seiji der , durch das schaukeln umfiel und gegen eine Kiste rollte.
Er sollte sich vielleicht nach so langer Zeit doch mal wieder blicken lassen, nicht das man noch dachte er wäre Tod oder so ... sein versteck jedenfalls, war gut genug gewesen damit er nicht entdeckt wurde ! Seiji wusste nicht was passiert war, deswegen trat er mit einem lächeln auf dem Lippen aufs Deck und sah sich um. " Guten Morgen Leute ... Wenn überhaupt morgen ist ... Was habe ich verpasst ?" Fragte er nun lachend , es war nicht zu übersehen, das Seiji eindeutig ein anderer war, er kleidete sich anders und trug seine Frisur etwas anders , sein verhalten hatte er auch geändert, doch das nur leicht, er wusste nun woher sein Schaden kam , würde jedoch niemanden dran teilhaben lassen, er versuchte einfach seine Rolle als Seiji weiterhin zu spielen, doch immerhin , weil er wusste was ihn in mehrere Persönlichkeiten spaltete konnte er diese nun kontrollieren und nicht anders herum, die Geister würden ihn sicher im Kampf nicht mehr behindern !
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