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Oberdeck

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Saemon



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BeitragThema: Oberdeck   Do 26 Jan 2012 - 8:46

das Eingangsposting lautete :

Oberdeck

Das Oberdeck befindet sich wie der Name bereit verlauten lässt, auf oberster Ebene des Schiffes. Auf dieser befinden sich die Aufbauten sowie die drei Maste der True Justice. Entlang der Reling kann man besonders am Bug und auch Achtern des Schiffes einige Fässer, Kisten aber auch Taue erkennen. Vom Trinkwasser, bis hin zu ein wenig Obst und auch anderer Nahrung für zwischendurch, wird hier alles aufbewahrt, was man während der harten Arbeit an Deck benötigen könnte um bei Kräften zu bleiben.

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Saemon



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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 22 Mai 2013 - 16:50

Man konnte förmlich spüren wie ein Sturm über den dämmernden Abendhimmel aufzog und sich bedrohlich um das kleine Grüppchen auf dem Schiff schloss und sie quasi von der Außenwelt abschnitt. Die Stimmung mochte bei den drei ehemaligen Piraten zwar noch recht locker und entspannt gewesen sein, doch sprang dieser Funken zu ihrem Unglück nicht auf den Rotschopf über, weshalb er schon kurz darauf einem Vulkan glich, welcher kurz vor dem Ausbruch stand. Zwar spuckte er weder Feuer, noch quoll ihm Rauch aus dem Kopf, doch sollte Saemon wirklich ausbrechen, so wären dies die vermeintlich besseren Alternativen gewesen. Man konnte es als die Ruhe vor dem Sturm bezeichnen, denn ebenso wie diese, hielt Saemon zunächst inne und atmete tief ein und dann wieder aus. Eigentlich wollte er schon zu einer Antwort ansetzen und sich einfach spontan von seiner Eingebung durch das Gespräch leiten lassen, als Lian sich, warum auch immer, dazu entschied die Situation ein wenig ins lächerliche zu ziehen und einen ihrer kleinen Scherzchen zu machen... oder meinte sie das etwa ernst? Kurzzeitig blitzte dieser Gedanke in Saemon auf und er breitete sich wie ein Buschfeuer in seinem Leib aus und war alles andere als förderlich für sein Befinden. Musste er sich in Zukunft etwa mit einer Bande von Alkoholikern abfinden? Konnten sie ihre Triebe nicht einmal einen Tag lang im Griff halten und lebten nur auf diese wertvollen Augenblicke hin, bis sie sich endlich wieder die Kante geben konnten?! Der Gedanke hieran erzürnte den Rotschopf und auch wenn er sich Mühe gab dies nach außen hin nicht offen zu zeigen, so erkannte man bei genauerem Hinsehen, wie sein linkes Augenlid ein wenig zu zucken begann... Jeder der Saemon kannte, wusste auch dass er ein sehr geduldiger Mensch war und in vielen Situationen die Ruhe zu bewahren in der Lage war, in welchen andere schon zu brüllen begannen hätten. Doch eben dieser ruhige und aufgeschlossene junge Mann, stand nun kurz davor die Fassung zu verlieren und einen großen Beitrag hierzu hatte mit Sicherheit Lian geleistet. Er wusste ja dass sie einst eine Piratin gewesen war und sicherlich auch noch die ein oder andere Neigung aus dieser Zeit inne trug, wie das Klauen und eben der Alkohol, doch hatte er kein Verständnis dafür dass sie ihm in solchen Situation, ob nun bewusst oder aus versehen, so in den Rücken fiel. Sein Auge traf auf ihr Gesicht, jedoch sprach er kein Wort, starrte sie nur an und wartete einen Moment ab. Sollte er wirklich etwas sagen? Nein. Lian verstand sehr gut was er von ihrem Gesagten hielt. Sie konnte seine Blicke ganz gut deuten, da war sich der Fähnrich sicher und so waren Worte hier nun überflüssig. Anders jedoch sah dies bei Benjamin und besonders bei Katarina aus. Wenige Sekunden später lag sein wachsames Auge wieder auf eben jenen beiden Personen und so war das echauffieren von Lian für den Moment zumindest vergessen, wohl wissend dass es nicht aus der Welt war.
Zumindest Benjamin war bemüht die Situation nicht unnötig eskalieren zu lassen und sprach eine ehrlich erscheinende Entschuldigung aus. In seinem Fall konnte man sagen dass es wirklich nicht seine Schuld war. Er war kein Soldat der Marine und war demnach auch nicht mit den Sitten und Bräuchen eben dieser vertraut, doch welche Entschuldigung hatte dann wohl Katarina parat? Sie wurde frisch in diese Division versetzt und hatte sicherlich eine entsprechende Marineausbildung hinter sich, sonst wäre sie vom Hauptquartier nicht zu der 9. Division geschickt worden, demnach sollten ihr die Regeln bekannt sein und auch wenn Saemon selbst kein Vollblutsoldat sein mochte, so konnte es keines falls toleriert werden, dass man während seinem Dienst solch berauschende Substanzen zu sich nahm. Nicht einmal in der Küche damals durften man dies und da musste man nicht aufmerksam nach Verbrechern Ausschau halten und demnach stets Kampfbereit sein.
Die Geringfügige Beschwichtigung nach Benjamins Worten war rasch wieder verflogen als der Neuling sich zu Wort meldete. Sie schien das ganze tatsächlich ein wenig amüsant zu finden und schnappte seine Worte von eben auf, von wegen Fingernägel lackieren... Endgültig genug hatte der Rotschopf allerdings, als Katarina den Flachmann in Lians Richtung hielt, diesen auf den Kopf drehte und ihr offenbarte dass Ben ihn bereits geleert hatte. Es wirkte gerade zu als würde sie den Einäugigen ignorieren und so ergriff er blitzschnell ihre Hand und es sollte schon an ein Wunder grenzen wenn sie diesem Griff entgehen konnte, umschloss ihr Handgelenk kräftig mit seiner rechten Hand und führte seine Linke an das metallerne Gefäß, auch Flachmann genannt. Er entriss es ihr und ließ dann auch von ihrer Hand ab. Sein Griff war fest genug, sodass ihr nichts anderes übrig blieb als reflexartig den Griff um die Flasche zu lockern. Diese lag nun in der linken Pranke des Fähnrichs, welche sich langsam um diese schloss und sie letztlich zerquetschte. Gepaart mit einem dumpfen Schlag, fiel das deformierte Stück Metall zu Boden und schlug auf den hölzernen Dielen auf, doch signalisierte das noch lange nicht das Ende des Paukenschlages.
Lian wusste seine Blicke zu deuten, Benjamin zeigte sich Einsichtig, somit richtete Saemon die folgenden Worte ausschließlich an Katarina.
“Das ist die zweite Warnung. Dein Einstieg war nicht sonderlich gut und wie ich sehe möchtest du hier ein gewisses Bild von dir vermitteln. Es steht dir frei dies zu tun, wenn du es wünscht, doch solltest du dabei über die Strenge schlagen, wie du es gerade eben getan hast und weiterhin keinerlei Einsichtigkeit zeigen, so werden ich früher oder später zu anderen Mitteln greifen um den Rest der Crew vor deinen Dummheiten zu bewahren. Ich möchte dass du dies nicht als Warnung auffasst, sondern als eintreffende Konsequenz... sehr bald eintreffende Konsequenz. Fürs erste jedoch wirst du dir einen Eimer und einen Mob schnappen und das Deck wischen.“
Sein Blick ruhte noch sehr lange auf der DuCouteau, ehe Ben das Thema wechselte und dabei ein paar Dinge ansprach, welche Saemon sehr zusagten. Zum einen wäre es wirklich schön wenn man mal das Schiff reparieren könnte und noch besser sich dabei auch noch Geld zu sparen. Überraschenderweise blieb er die ganze Ansprache über ruhig, doch vermutlich auch weil das Zerstören des Flachmannes seine Wut größtenteils verfliegen ließ.
“Ok Ben. Dann werden wir das mal in Angriff nehmen. Lian braucht ohnehin neue Klamotten und wir waren gerade auf den Weg in das Dorf. Bei der Gelegenheit können wir gleich mal nach Kenji und den anderen sehen. Katarina du kennst deine Aufgabe.“
Sein Blick fiel nun auf Shoujii, welcher wohl lieber für sich selbst zu bleiben schien.
“Deine Aufgabe wird sein darauf aufzupassen dass sie auch ihre Arbeit macht, verstanden?“
...rief er in die Richtung des anderen Neulings und würde sich dann auch schon mit Ben und Lian auf den Weg machen, insofern es keine Wiederworte geben würde.
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Lian
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 22 Mai 2013 - 19:35

Lian biss sich auf die Unterlippe. Sie wusste, dass Saemon sich im Klaren darüber war, dass ihre Worte keineswegs böse gemeint waren, aber gleichsam wusste sie auch, dass es für Aussenstehende sicher gewirkt haben musste, als sie sie ihrem Freund in den Rücken gefallen und das war absolut nicht in ihrem Sinn gewesen.
Viel mehr hatte sie versucht, die Situation etwas aufzulockern, aber es hätte ihr klar sein müssen, dass sie keinen Erfolg verzeichnen würde. Saemon reagierte nach wie vor gerade zu allergisch, was das Thema Alkohol betraf - zumindest der Blick, den er ihr zuwarf, war eindeutig und die Blondine schluckte. Nicht, weil sie Angst hatte. Daran lag es nicht. Eher aus dem Gefühl heraus, ihn enttäuscht zu haben.
Fürs erste sagte sie nichts mehr und beobachtete Ben und Katarina mit ausdrucksloser Miene. Ersterer wusste die Situation zu entschärfen und genau das mochte die Blondine so an ihm. Er konnte zwar oftmals eine eher provokante Ader an den Tag legen und andere zur Weißglut bringen, aber in den meisten Fällen wusste er, wann es besser war, einzulenken. Sein Ego war nicht so übertrieben groß, wie es bei den meisten Piraten - bei ihr eingeschlossen - war und das bewunderte sie.
Lian schenkte ihm ein kleines, dankbares Lächeln, als er die Sache mit dem Zimmermann ansprach, aber da war der Rotschopf bereits bei Katarina, die den Ernst der Lage noch nicht begriffen hatte und weitere Scherze riss, die bei niemandem Anklang gefunden hatte, am wenigsten bei Saemon, der den Eindruck auf Lian machte, als bedurfte es nicht mehr viel, um die Fassung zu verlieren.
Sie sagte noch immer nichts. Er würde der DuCouteau schon nicht weh tun. Er hatte sich da weit besser im Griff, als es bei Lian der Fall war, die nur stumm dem lauschte, was Saemon sagte.
Die Reaktion Katarinas war tatsächlich etwas übertrieben. Es war absolut nicht nötig gewesen, derart offen zu zeigen, wie wenig sie sich für Worte ihres Vorgesetzten interessierte. Sie hätte doch eigentlich wissen müssen, was für ein Regiem sie als Mitglied der Marine erwartete oder etwa nicht?
Lian räusperte sich und machte bereits Anstalten, vom Deck zu gehen.
Als Saemon Katarina ihre Strafe erteilt hatte und sich wieder neben seine Freundin gesellte, griff diese nach seiner Hand und drückte leicht zu. "Tut mir Leid..", murmelte sie so leise, dass nur er es hören konnte. "Ich wollte dich nicht beleidigen. Ich weiß, ich hätte mir das verkneifen müssen. Ich hab nur.. so lange nichts mehr getrunken", fügte sie leise und zerknirscht hinzu. "Ich habe eigentlich jeden Tag was getrunken, seit ich recht jung war. Es ist schwierig, das abzulegen. Aber ich betrinke mich ja nicht mehr zur Besinnungslosigkeit. Das verspreche ich dir."
Sie warf ihm einen Blick zu und versuchte ein kleines Lächeln, das ihr nicht ganz gelang. Dann gesellte sich auch Ben zu ihnen und Lian mied es, das Thema weiter auszuführen. Fürs Erste galt es nun, sich darauf zu konzentrieren, an neue Kleidung zu kommen. Auch wenn Lian nicht besonders anspruchsvoll war, so kam sie sich in den viel zu großen Klamotten langsam doch etwas lächerlich vor.

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COEUR DE PIRATES.
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Benjamin Hayn
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 23 Mai 2013 - 15:15

Noch bevor Ben dazu kam das Thema zu wechseln schob Katarina ihren Finger in den Flachmann "Ja klar sicher. Fingernägel lakieren." meinte sie und noch bevor sie ausgesprochen hatte wusste Ben, dass es nicht helfen würde. Selbst fand er das zwar unterhaltsam aber Saemon würde das ganz bestimmt nicht so sehen. Nunja, Ben hatte schließlich auch mehr Augen, die er zudrücken konnte und er konnte gut verstehen, dass er seine Autorität durchsetzte. Aus der Rothaarigen wie aus ihm würde er zwar nie einen Mustersoldaten machen aber klar zu machen, wem man Respekt schuldete war vor allem auf einem Marineschiff wohl wichtig. Als die DuCouteau den Flachmann vor sich hielt hatte Saemon ihn schneller zerquetscht als eine Mausefalle einem der kleinen Nager das Genick zertrümmerte. Dann schalt er Katarina für den Regelverstoß gehörig aus, trotz dem Gefühl, dass sie nicht den ganzen Ärger abbekommen sollte begehrte Benjamin nicht auf, wohl wissend, dass es weder ihm noch seiner Freundin etwas helfen würde. Vermutlich würde ihre Piratennatur das aber anders sehen und sich sofort beschweren, natürlich wusste er das und Ben hatte irgendwie seinen einsichtigen Tag. Flugs nahm er Katarina in einen freundschaftlichen aber doch festen Schwitzkasten und hielt ihr den Mund zu. Verstanden. war alles, was er dazu sagte. Nachdem er dann seine Anweisungen erhalten hatte nickte er nochmals kurz. Eine Sekunde noch bitte.meinte er. Dann zog er Katarina beiseite und ließ sie los. Tut mir leid, ich kann dir hier nicht helfen, noch nicht. Ich glaube nicht, dass er so ist aber wenn er dir an den Kragen will, dann ist das kein Problem für ihn. Bitte halt den Kopf unten, ich weiß, dass es dir schwerfällt und mir gefällt dieser ganze Disziplinkram auch nicht aber... Ben blickte entschuldigend und bedauernd drein und wandte sich zum gehen. Ich komm später nochmal bei dir vorbei. Ich will ja auch mal sehen ob du eingerostet bist in der Zeit. verabschiedete er sich und ging zurück zu Saemon. Fertig. meinte Ben und sprang über die Rehling.

--->tbc: Hafen

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"Reden" - ~Denken~ / Charakter

-Es ist mir scheißegal wer dein Vater is, solange ich hier angel läufst du nicht übers Wasser!
-Wer zuletzt lacht hat nen scheiß ping!


Zuletzt von Benjamin Hayn am Mo 27 Mai 2013 - 14:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Katarina



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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 23 Mai 2013 - 21:57

Sicherlich hatte die DuCouteau mit vielen Reaktionen gerechnet, aber nicht mit dieser. Sie guckte Saemon einen Moment leicht ungläubig an. Sie war sich keines Verbrechens bewusst, der Konsum von Alkohol stand bei ihr auf der Tagesordnung wie bei anderen Menschen das Essen. Für sie war es wie das Trinken von Wasser, nichts besonderes und daher für sie völlig unverständlich warum man darum so einen Aufstand machte. Sie war ja noch völlig zurechnungsfähig und hatte sich nicht zur völligen Besinnungslosigkeit gesoffen. Das musste ihr erst einmal gelingen, schließlich hatte ihr Körper gewisse Resistenzen gegen das Zeug entwickelt das sie ständig zu sich nahm.
Ihre Hand lag nun leicht verkrampft in der Pranke des Kisaragi und ihr Flachmann war nichts weiter als ein Haufen Schrott. »Ey, was-« wollte sie gerade protestieren, da ergriff Saemon das Wort. Für die Rothaarige waren die Worte nicht sonderlich einleuchtend, da sie sich nach wie vor keiner Schuld bewusst war. Viel eher hatte sie das Gefühl, als wenn Saemon etwas persönlich gegen sie hatte.
»Mimimi...« nuschelte sie leise, als Saemon sie los gelassen hatte. Am liebsten hätte sie nun laut protestiert und Saemon die Meinung gegeigt, doch Ben war schneller und brachte sie zum Schweigen. »Mhmhm!« grummelte sie hinter Bens großer Hand, die auf ihrem Mund lag und biss in diese rein - wenn auch nicht sonderlich doll. Dennoch hörte sie auf seine Worte und zog deshalb stattdessen eine Schnute und brach schließlich in Gelächter aus, als Saemon ihr eine Strafe ausbrummte.
»Ich hab in meinem ganzen Leben noch keinen Besen gehalten.« teilte sie dem Fähnrich mit und amüsierte sich scheinbar königlich darüber, weil sie nicht im geringsten Ahnung davon hatte, was sie eigentlich tun sollte. Früher hatte sie die Anweisung zum Putzen gegeben, nun sollte sie Putzen. Das war schon wirklich Ironie des Schicksal und brachte sie scheinbar zu einem zynischen bis verzweifeltem Lachen.
Als Ben sich verabschiedete verzog sie das Gesicht. Er konnte sie doch jetzt nicht einfach hier zurück lassen? Sie fühlte sich hier ganz klar in der Opferrolle, was aber wohl daran lag das sie nicht die geringste Ahnung davon hatte wie es bei der Marine zuging. Geschweige denn, dass es sie interessierte. Sie hatte sich das wohl gänzlich anders vorgestellt.
Die sollten alle mal den Stock aus dem Arsch nehmen und sich ordentlich die Kante geben. Dann is der Kerl bestimmt auch gleich viel genießbarer. Wie kann man sojemanden bloß freiwillig lieben? dachte die DuCouteau und warf Lian einen verächtlichen Blick zu, weil sie gekniffen hatte. Dumm war die Rothaarige schließlich nicht und ihr war keineswegs entgangen das Lian die Worte ernst gemeint hatte. Elender Drecksladen! schrie sie wütend in Gedanken und rieb sich den Handknöchel der doch ein wenig gelitten hatte unter Saemons Aktion.
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Saemon



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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 26 Mai 2013 - 21:54

Es war offensichtlich dass die gute Katarina nicht sonderlich viel davon hielt was Saemon ihr zu sagen hatte und das war natürlich eine völlig neue Situation für den Rotschopf. Solche Respektlosigkeiten gab es in dem Restaurant nie, da wurde auf das gehört was der Chef einem sagte und keiner wagte es zu widersprechen, was jedoch nicht daran lag dass man angst vor der Person hatte, sonder resultierte lediglich aus dem Respekt, dem man jedem einzelnen zukommen ließ. Auf Respekt und Professionalität legte man stets großen Wert, auch aufgrund dessen wurmte es Saemon so sehr, wie Katarina sich benahm. Es war nicht schwer zu erraten dass auch sie keine all zu korrekte Vergangenheit hinter sich hatte und zumindest eines hatte Saemon gelernt, seitdem er bei der Marine ist – ein Pirat hört nicht auf die Worte eines anderen, sondern man muss ihn mit Taten überzeugen und zumindest in diesem Punkt hatte er keinen Zweifel was zu tun war.
Lians Entschuldigung war überflüssig, da dem Fähnrich schon bewusst war dass es keinesfalls ihre Absicht gewesen war und doch konnte er sich damit nun nicht auseinandersetzen. Die Rothaarige konnte so viel nuscheln wie sie wollte, da der Kisaragi sich noch immer unmittelbar vor ihr befand, sodass man den Atem des jeweils anderen spüren konnte, nahm er dieses „Mimimi“ natürlich wahr. Als Benjamin sie auf die Seite zog, ließ Saemon die beiden zunächst gewähren, wohl wissend dass dies keinesfalls etwas ändern würde, solange er das nicht selbst in die Hand genommen hat. Diese Zeit nutzte er nun um sich Lian zu widmen, die sichtlich geknickt war und zudem ein wenig lächerlich in den viel zu großen Klamotten aussah. Vorsichtig strich er ihr über die Wange und lächelte ihr freundlich entgegen, ehe er das Wort an sie richtete.
“Schon ok, ändern können wir es jetzt ohnehin nicht mehr. Vergessen wir die Sache einfach und kümmern uns jetzt um etwas zum anziehen für dich.“
Der Abend war bereits weit fortgeschritten und die Sonne kaum noch zu erkennen. Es sind bereits Stunden seit ihrer Ankunft vergangen und ebenso seit dem Zeitpunkt, an welchem Kenji mit Felicia losgezogen war um Godot und die anderen zu unterstützen. Bislang ist jedoch keiner von ihnen wiedergekehrt und somit stieg auch die Sorge in Saemon an. Er zweifelte an seiner Entscheidung nicht geschlossen zu seinem Kapitän marschiert zu sein. Auf die Weise hätte man sicherstellen können dass auch wirklich alle unversehrt aus der Sache herauskommen würden, von Reisen mal abgesehen, bei der scheinbar schon jegliche Hilfe zu spät war. Jetzt war es jedenfalls zu spät dafür und so mussten sie weitermachen und das Schiff reparieren, wofür jedoch noch einiges an Materialien fehlten. Als Ben dann mit Katarina zurückkam wollte der Rotschopf mit dem ehemaligen Piraten losziehen und natürlich würde auch Lian hier nicht fehlen dürfen, doch als Katarina erfuhr welche Strafe er ihr mitteilte, hatte sie mal wieder nichts anderes zu tun als die Sache nicht ernst zu nehmen. Auf das Lachen folgte ein Kommentar, der jedoch schon keine Gewichtung mehr hatte, da sie bereits eine Linie überschritten hatte, über welche bislang nur sehr wenige Menschen in Saemons Leben gestiegen sind. Schlagartig blieb er stehen und drehte sich zu der DuCouteau um, wandte sich jedoch zunächst an Benjamin, Lian und auch Shoujii, dessen Anwesenheit er sich sehr wohl bewusst war.
“Lian und Ben, ihr geht schon mal vor. Ich komme dann nach. Shoujii verlasse für einen Moment das Schiff und komm nicht zurück ehe ich es dir gestatte, das ist ein Befehl – an euch drei.“
Er lies keinen Zweifel daran aufkommen, dass man in dieser Situation nicht mit ihm sprechen konnte, geschweige denn sich seinem Befehl widersetzen sollte. Sein Blick war weiterhin auf Katarina gerichtet und lies keiner Sekunde von dieser ab, sodass er nicht erkennen konnte wie die anderen seine Worte auffassten, jedoch spielte dies keine Rolle. Erst wenn auch wirklich der Letzte das Schiff verlassen hatte, würde er wieder das Wort ergreifen, diesmal jedoch in Richtung der Rothaarigen.
“Wir kennen uns noch nicht lange und du weißt nicht viel von mir. Ich im Gegenzug weiß ebenfalls nicht viel von dir, aber eine Sache ist mir bis jetzt schon klar geworden. Worte scheinen dich nicht sonderlich zu interessieren und du hast ein Problem mit Autorität. Ich kann mir lebhaft vorstellen welche Vergangenheit du hinter dir hast, zumindest den groben Verlauf, aber gemäß dem Fall dass du es noch nicht gemerkt haben solltest.... jetzt weht hier ein anderer Wind und solltest du das nicht schnell begreifen, wirst du von einem Sturm überrollt. Aber wie ich bereits sagte scheinst du dich um Worte nur wenig zu kümmern und deswegen ist der Worte hier auch genug. Jedem Menschen kann man Respekt beibringen, doch sind die Wege stets unterschiedlich und in deinem Fall werden wir zu einer anderen Methode greifen.“
Langsam glitt seine Hand hinab zu seinem Schwert, welches er am Griff packte und vorsichtig hinauszog. Er brachte einen Abstand von ungefähr fünf Metern zwischen sich und Katarina, ehe er auf dem Boden vor sich eine Linie in das Holz ritzte und sich dann vor dieser aufbaute.
“Ich schlage dir jetzt einen Deal vor und wenn du erwartest dass ich dich jemals ernst nehmen soll, solltest du diesen nicht ausschlagen. Wenn du es schaffst diese Linie hinter mir zu überqueren, werde ich dich in Zukunft in Ruhe lassen und du wirst auf keinen meiner Befehle mehr hören müssen. Weiterhin darfst du dir die Kante an Bord geben so oft du möchtest, sollte dir das jedoch nicht gelingen, wirst du dich unterordnen und lernen mit den anderen, unter anderem auch mir, auszukommen. Wir werden viel Zeit auf diesem Schiff verbringen und ich sehe nicht zu wie du Unruhe reinbringst. Natürlich werde ich dich daran hindern über die Linie zu kommen und glaub nicht dass ich mich zurückhalten werde.“
Als wäre es ein Speer, schleuderte er sein Schwert ein wenig nach vorne, sodass es nun zwischen Saemon und Katarina in einer Holzdiele steckte und unruhig hin und her federte. Saemon verschränkte die Arme vor der Brust und wartete auf eine Reaktion der Rekrutin.
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Lian
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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 26 Mai 2013 - 22:30

Zu Lians Erleichterung war Saemon ihr nicht böse. Schneller als sie erwartet hatte, war die Sache erledigt gewesen und selbst wenn nicht - Katarina tat wieder mal ihr Bestes, um alle negative Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Die Blondine rollte mit den Augen. Offensichtlich legte Katarina es an, richtig Ärger mit Saemon zu bekommen und sie verstand nicht, warum sie nicht wenigstens ein wenig Dankbarkeit dafür an den Tag legte, dass sie ohne seine Hilfe vielleicht nicht einmal mehr am Leben gewesen wäre.
Auch Lian als ehemalige Piratin wusste, dass es eine direkte Rangordnung wie bei der Marine nicht unter Piraten gab, aber selbst zu Piratenzeiten hatte ihre Wenigkeit gewusst, was es bedeutete, zumindest vor dem Alter und vor der Kraft eines anderes Respekt zu haben, besonders dann, wenn man ihm eigentlich etwas schuldig war und das war Katarina Saemon auf alle Fälle.
Lian entwich nur ein genervtes Seufzen. Sie empfand es als Schande, dass viele Menschen sich nicht einfach ihres Alters entsprechend benehmen konnten und warf Ben einen fragenden Blick zu. Was hatte er nur mit solch einer Person zu schaffen und vor allen Dingen - wie kam er überhaupt mit ihrer Art klar?
Er macht nicht den Eindruck auf Lian, als sei er auch von der Sorte Pirat, die wirklich nur Abschaum war.

Und noch immer lernte Katarina nicht. Viel mehr schien es, als wäre sie sich gar keiner Schuld bewusst und lachte höhnisch, nachdem Saemon ihr eine Strafe zukommen ließ. Ihre folgenden Worte schockierten Lian mehr, als sie zu belustigen. Eine Frau in ihrem Alter hatte noch nie einen Besen in der Hand gehalten? Selbst für eine Adelige wäre dieser Umstand eher bedauerlich, als bejahenswert gewesen. "Dann wird's Zeit. Bei deiner Einstellung könnte das vermutlich bald zu deinem Pflichthobby werden", kommentierte die Katzendame trocken und war bereits drauf und dran, das Schiff zu verlassen. Auf den verächtlichen Blick von Katarina hin zeigte sie ihr nur den erhobenen Mittelfinger und lächelte sie zuckersüß an. Einmal war sie ihr davon gekommen. Aber es würde sicher der Tag oder der Moment kommen, an welchem sie allein sein würden, weit genug von Saemon entfernt, als dass er, wie jetzt gerade vermutlich, die reinste Mordabsicht in Lian würde spüren können. Und dann hätte die Rothaarige nichts mehr zu lachen. Lian war nicht einmal ansatzweise so human wie ihr Freund, auch wenn der ein oder andere den Eindruck hatte, sie würde vor Saemon kuschen.

Auf sein Geheiß hin nickte sie dann bloß. Nur mit halbem Ohr bekam sie den vorgeschlagenen Deal vor und lächelte schweigend in sich hinein. Katarina hatte keine Chance und wenn sie ehrlich war, gestand sie sich dies von vorne rein ein, ohne sich vor Saemon und dem Rest der Crew zum Gespött zu machen.
Sie zupfte sich das weite Tshirt zurecht, dann griff sie nach Bens Arm und zog ihn mit einem galanten Sprung mit vom Schiff, mit einer Kraft, die man der zierlichen, blonden Frau vermutlich nicht zugetraut hätte.
"Kannst du mir mal sagen, wie du wirklich bei jedem noch so nervtötendem Menschen die Ruhe bewahren kannst?", fragte sie ihn und schüttelte den Kopf.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 30 Mai 2013 - 0:12

Auch wenn der junge Soldat sehr auf sein Training fokussiert war und die Umgebung kaum noch wahr nahm, entging ihm nicht der Sturm, welcher in der Dämmerung aufzog und sich um das ganze Schiff legte als wolle er es verschlingen. Es waren wohl schon mehr als 2 Stunden seit seiner Ankunft auf dem Schiff vergangen ohne dass sich jemand ihm genähert hatte. Die beiden Piraten saßen immer noch auf dem Deck und tranken vermutlich Alkohol aus einem Flachmann, jedoch war er sich nicht sicher, da er die beiden nur aus dem Augenwinkel erhaschte.

„Wie soll das nur enden, wenn wir nur pöbelndes und saufendes  Pack in der Division haben…“ dachte er sich und schüttelte den Kopf.

„Wenn es mal zu einem richtigen Kampf kommt, wie soll man sich dann auf die beiden verlassen können? Das fängt ja schon an wie in deiner alten Division, nur dass man es hier schon ahnen kann“.

Er konzentrierte sich wieder auf sein Training, bis er einen Tumult auf dem Deck hörte.
Anscheinend war der Fähnrich wieder gekommen und hatte die beiden ehemaligen Piraten bei ihrem Gelage erwischt, was ihm anscheinend (zurecht) nicht gefiel.
Als der junge Soldat sich umdrehte sah er auch das Lian wieder auf Deck war, welche das Geschehen nicht so zu verurteilen schien wie der Fähnrich, welcher vor Wut zu kochen schien und bald wohl komplett aus der Fassung geraten würde.

„Das wird sicher unterhaltsam, wenn der Fähnrich den beiden Säufern zeigt wo es lang geht“ schmunzelte er in sich hinein.

Aus der Ferne erkannte Shoujii nur das es sehr aufgeregt her ging zwischen der Gruppe, bis Saemon etwas lauter wurde und den Gegenstand, welcher sich wirklich als Flachmann erwieß Katarina aus der Hand schlug und ihn zerdrückte.
Wenige Momente später rief er Shoujii (welcher sich etwas erschrak)  zu der Gruppe, er sollte Katarina beaufsichtigen, während der Rest der Mannschaft in der Stadt nach Materialien für das beschädigte Schiff suchen würde.
Katarina schien nicht sehr begeistert von dem jungen Soldaten zu sein und das dieser sie beaufsichtigen sollte, ob sie seine Abneigung gegenüber undisziplinierten Menschen merkte?
Es war ihm einfach überhaupt nicht recht, dass er auf so Pack wie Katarina aufpassen musste, aber was sollte er tun…. Befehle sind nun einmal Befehle.

„Ob sie sich bei mir auch so aufspielt und nicht ihre Arbeit verrichtet“ fragte er sich und runzelte mit der Stirn.

Doch es sollte erst gar nicht dazu kommen, dass er zu Katarina beaufsichtigen hatte, da diese just in diesem Moment sich über den Fähnrich und seine zuvor gehaltene Ansprache lustig machte und damit die Situation total missinterpretierte….zu ihrem Nachteil.

Kurz darauf befahl der Fähnrich allen das Schiff zu verlassen, anscheinend wollte er der aufmüpfigen zeigen wo es lang ging und nicht den Rest der Mannschaft damit belasten.

„Gott sei Dank muss ich mich nicht um sie kümmern, wer weiß wie sie mir auf der Nase herum getanzt wäre, wenn sie schon dem Fähnrich so wenig Respekt zollt“ dachte er sich und ging Richtung Steg.

Kurz vor dem Übergang zum Hafen sah er wie Lian mit Ben über den Schiff Rumpf in Richtung des Anlegers sprang. Das ganze sah sehr agil und gekonnt aus.
Dennoch von alle dem unbeeindruckt ging er über den Steg und gerade als den Steg verlasse wollte drehte er sich nochmal um und blickte zurück auf das Deck der True Justice.

_________________

Shoujii denkt    Shoujii spricht
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Zuletzt von Shoujii am Mo 1 Jul 2013 - 17:36 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Katarina



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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 13 Jun 2013 - 19:35

Saemon schien Katarinas Worte eindeutig in den falschen Hals bekommen zu haben. Sicherlich hätte sie ihre Strafe verrichtet, sie wusste was der Sinn und Zweck dieser Sache war. Doch fand sie die Tatsache, noch nie einen Besen geschwungen zu haben mehr als amüsant, weshalb sie gelacht hatte. Der Fähnrich hingegen schien dies sehr persönlich genommen zu haben, weshalb Katarina sich erneut keiner Schuld bewusst war und sich langsam aber sicher nicht nur verarscht vor kam, sondern auch das Gefühl hatte das Saemon ein persönliches Problem mit der rothaarigen Schönheit hatte.
Seine unverständlichen Worte schickten die anderen Anwesenden vom Schiff, doch ein Blick in Saemons Richtung der sie anstarrte als wäre sie etwas zu Essen verriet ihr das es keinen Sinn hatte sich ebenfalls davon angesprochen zu fühlen und ebenfalls einfach das Schiff zu verlassen. Das hätte sie wohl den Kopf gekostet und auch wenn sie Grenzen gerne austestete so wusste sie doch sehr wohl wo diese waren. Also stand sie dort und hörte den Worten des ebenfalls Rothaarigen.
Auch seinen Deal wartete sie ab und erst als das metallerne Federn des Schwertes verklungen war, mit dem der Fähnrich den Boden des eh kaputten Schiffes demoliert hatte ergriff die DuCouteau das Wort.
»Lediglich die Tatsache, dass du der Ansicht bist das man Respekt beibringt lässt mich glauben das du meinen nie erhalten wirst.« begann sie vorsichtig und verlagerte das Gewicht wie so üblich bei ihr auf ein Bein, die eine Hand in die Hüfte gestützt. »Respekt verdient man sich, aber mit dem was du hier tust erreichst du eher das Gegenteil. Du gäbst einen verdammt schlechten Piraten ab. Du glaubst du verdienst Respekt weil du einen Rang bekleidest. Das sehe ich anders. Respekt verdient man sich durch seine Taten. Und deshalb lehne ich deinen Deal ab.« sagte sie und deutete mit einem Nicken auf die Linie im hölzernen Boden.
»Ich bin mir durch aus bewusst, dass deine Fähigkeiten - und wohl auch deine Kraft und deine Geschwindigkeit - meine bei weitem übertrifft.«
Erneut verlagerte die Rothaarige ihr Gewicht. »Ich glaube, du solltest dir also etwas einfallen lassen, bei dem ich auch gewinnen kann.« mit diesen Worten ging sie einige Meter auf Saemon zu und zog sein Schwert aus dem Boden. 
Obwohl es um einiges schwerer war als ihre eigenen zwei Waffen, so warf sie es sich dennoch recht lässig über die Schulter und wartete ab was Saemon nun vor hatte.
Die DuCouteau mochte manchmal recht stumpf und eigensinnig sein, doch dumm war sie in keinster weise. Sie würde sich auf diesen Vorschlag von Saemon so nicht einlassen. Sie wusste, dass sie keine Chance haben würde die Linie lebend oder zumindest heile zu überqueren also machte sie auch gar nicht erst die anstallten es zu versuchen. So ging sie also mit dem Schwert zu Saemon hinüber und warf es ihm zu aus einer Entfernung von etwa eineinhalb Metern, so dass er es wohl mit beiden Händen fangen musste.
»Verdiene ihn dir.« war alles was sie dazu zu sagen hatte.
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Shoujii

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 9 Jul 2013 - 15:15

Während der junge Soldat zurück auf die True Justice schaute, bekam er doch ein wenig Mitleid mit dem frechen rothaarigen Mädel.

"Sie hat für ihr Verhalten zwar eine Strafe verdient, aber der Fähnrich wird sie wohl zu übel aufmischen. Vielleicht sollte ich doch wieder zurück auf das Schiff gehen und ihr etwas helfen."

Shoujii rang ein paar Sekunden mit sich selbst, bis er sich doch dazu entschlossen hatte das Schiff wieder zu betreten, obwohl er wusste das es wohl eine schlechte Entscheidung war.
Als er wieder auf dem Deck angekommen war, sah er wieder das Schwert des Fähnrichs unruhig in den Planken des Schiffes hin und her wackelte, während  Katarina immer noch mit ihrer frechen Zunge die Situation weiter anheizte.

„Kann dieser Grünschnabel nicht den Mund hüten?“

Sie würde  sich noch um Kopf und Kragen reden, da war der junge Soldat sich sehr sicher. Während die rothaarige weiterhin wild auf den Fänhrich einredete, näherte Shoujii sich den beiden  langsam und beobachtete die Szene weiter.

„Auf den Kopf gefallen ist sie wohl doch nicht“ dachte er sich, bis Katarina sich plötzlich das Schwert des Fähnrichs aus den Planken zog und es sich über die Schulter warf. Innerhalb von Sekunden war der erste positive Eindruck von Katarina schon wieder verflüchtigt.

„Ist sie denn nun total übergeschnappt?“

Wie konnte sie es sich bloß wagen das Schwert des Fähnrichs in die Hand zu nehmen?... und das direkt vor seiner Nase!

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 9 Jul 2013 - 15:32

Der Fähnrich schien sprachlos zu sein, denn er erwiderte keine Worte. So warf Katarina ihm also sein Schwert zu aus nächster Nähe, so dass der Kisaragi einige Schwierigkeiten hatte das Schwert zu erwischen. Er taumelte zurück, das Schwert in der einen Hand gerade so noch erwischt. Zwar sah die DuCouteau, dass der Rothaarige ziemlich nah an der Reling stand, doch ging sie davon aus das er sich fangen würde. Umso verblüffter sah sie drein, als dieser plötzlich gegen die Holzplanken stieß und mit einem überraschten Ausruf und seinem Schwert hintenüber kippte und vom Schiff fiel.
Zuerst begann die Rothaarige an zu lachen und hielt sich die Hand vor den Mund um nicht zu laut zu sein, damit der Fähnrich ihr nicht gleich die nächste Standpauke hielt. Dann sah sie aber ihre Gelegenheit und überschritt die Linie, die Saemon auf den Boden gezogen hatte.
»Tja, sieht so aus als wenn ich tun und lassen kann, was ich will.« meinte sie siegessicher und sah auf, als sie Shouji erblickte der näher kam. Hatte er gesehen was passiert war? Es waren einige Minuten vergangen, seitdem der Fähnrich über Bord gegangen war und einmählig bekamm die DuCouteau das Gefühl, dass etwas nicht stimmte. Sie ging also recht zügig die letzten Meter und lehnte sich über die Bordkante um einen Blick ins Wasser zu werfen. Weit und breit war keine Spur von dem Fähnrich zu sehen, weshalb sie die Stirn in Falten legte.
»Der kann doch schwimmen, oder?« fragte sie an Shouji gewandt und suchte das Wasser nach einem Schatten ab, der Saemon sein könnte. Da das Wasser im Hafen eigentlich  - abgesehen von leichtem Wellengang - sehr ruhig war, zog Katarina kurzerhand den Umhang von ihren Schultern, legte Hose, Gürtel, Waffen und Taschen ab. Auch die Stiefel und ihre Hose zog sie aus, lediglich das bauchfreie Oberteil so wie Unterwäsche behielt sie an und sprang Kopfüber ins Wasser. Sie mochte ihre ganz eigene Art haben und gerade mit dem Fähnrich nicht gut klar kommen, doch war sie sicherlich nicht unfair. Und so sehr hasste sie den Rotschopf nicht, als das sie ihm den Tod wünschen würde. Die Luft anhalten tauchte sie also in das kalte Wasser hinab und schwamm einige Minuten umher. Immer wieder steckte sie kurz zum Luft holen den Kopf aus dem Wasser.
Schließlich bat sie Shouji ihr ein Seil runter zu werfen, damit sie wieder an Bord klettern konnte. Sie zog sich rasch an und eilte los. »Los komm. Wir müssen Ben und den Rest finden und die Lage erklären.« rief sie über die Schulter und rannte Richtung Stadt, wohin die anderen los gegangen waren.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mo 22 Jul 2013 - 4:11

Die Szene rund um den jungen Soldaten wurde immer abstruser und verwandelte sich langsam in einen sehr schlechten Film, so kam es Shoujii jedenfalls vor. Erst hatte Katarina sich das Schwert des Fähnrichs geschnappt und im nächsten Moment warf sie es ihm frech wie eh und je zu, bis das Unglück passierte. Der Fähnrich schien so voller Wut zu sein, dass er bei dem Versuch das Schwer zu fangen über eine lose Planke stolperte und über die Reling des Schiffes fiel. Zu allem Überfluss begann die rothaarige nun auch noch wie wild zu lachen, da ihr anscheinend der Ernst der Lage nicht klar war.

„Was ist denn der Fähnrich eine Teufelsfrucht Nutzer war? Hat sie denn noch nie etwas davon gehört?“

Shoujii warf ihr einen sehr bösen Blick zu und wandte sich direkt in die Richtung der Reling, wo der Fähnrich von Bord gegangen war. Ein paar Augenblicke und einer Besinnung später, gesellte sich Katarina zu ihm an die Reling und hielt mit Ausschau nach Saemon. Nach ein paar Minuten der erfolglosen Suche wandte Katarina sich an ihn und fragte ihn ob der Fähnrich schwimmen konnte, wo drauf der junge Soldat aber keine zufriedenstellende Antwort geben konnte.

„Normal lernt jeder Soldat in der Marine doch zu mindestens spärlich wie man sich über Wasser hält, allerdings bin ich mir nicht sicher ob der Fähnrich ein Teufelskraft Nutzer war“ entgegnete er ihr mit einem leicht gereizten Unterton.

Anscheinend schien es nun bei ihr geklingelt zu haben. Die rothaarige entkleidete sich bis auf ein paar Fetzen und sprang in das Hafenbecken um nach Saemon zu suchen. Während Katarina sehr gekonnt durch das Hafenbecken schwamm musterte Shoujii sie etwas genauer.

„Gut aussehen tut sie ja, nur schade das sie ansonsten ein freches Gör ist und wegen ihren Spielchen nun der Fähnrich verschollen ist.“

Nach ein paar Minuten erfolgloser Suchen brachen sie ab und Shoujii warf ihr ein Seil nach unten, an dem sie sich gekonnt hoch hangelte. Kaum war sie auf dem Schiff wieder angekommen, begann sie auch schon wieder in Windeseile in die Richtung der Stadt zu rennen um auf die anderen zu treffen. Auch wenn es ihm widerstrebte, es war das einzig sinnvolle was sie nun noch machen konnten und er folgte ihr gemächlich in die Stadt.

TBC: Hafen

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 31 Jul 2013 - 12:24

Cf: Hafen
Gemeinsam mit Shouji und Felicita kehrte Katarina zu der True Justice zurück. Das erste was sie tun würde, wäre ein neuer Name für das Schiff aussuchen. True Justice. Das ich nicht lache. Was für ein behinderter Name. dachte sie sich im Stillen und sah sich schon als neuen Kapitän dieses Schiffes.
»Ich werde unter Deck nachsehen ob hier vielleicht jemand ist!« schlug Felicita vor und verzog sich direkt unter Deck. Katarina würde den Moment als ihre Chance ergreifen. Es wäre sehr viel einfacher die beiden jeweils einzeln von ihrem Plan zu überzeugen. Ben war sowieso im Boot, das hatte sie schon mitbekommen von der Art wie er gesprochen hatte um das benötigte Holz zu holen. Die DuCouteau wusste auch schon bereits wie sie Shouji am besten dran kriegen würde. Sie hatte seine Reaktion gesehen auf ihre Mimik und Gestik, welche nicht gerade unerotisch war. Er schien also auch ein recht einfach gestrickter Mann zu sein, den man mit vielen weiblichen Kurven dran kriegen konnte. Doch sie sollte nichts überstürzen. Sie zog einen zweiten Flachmann aus ihrer kleinen Tasche, die am Gürtel befestigt war.
Sie suchte sich ein paar Kisten in der Nähe von Shouji und drehte den Verschluss auf. »Man. Warum musste Saemon meinen anderen Flachmann nur kaputt machen?« schmollte sie und setzte einen Trauerblick auf. »Möchtest du auch was?« fragte sie den Mann mit dem roten Umhang und bot ihm die kleine silberne Flasche an. »Ist ein wenig Rum. Ich brauch das echt gerade, nach so viel Stress!« erklärte sie, wobei sie fast davon ausging das er ablehnen würde. Schließlich war es - wie Saemon zuvor richtig gesagt hatte - verboten während der Dienstzeit zu trinken. Doch gerade hatten sich so viele Ereignisse überschlagen, dass sie erst mal eine kleine Ablenkung und Entspannung brauchte. Mach schneller Ben! dachte sie im Stillen, während sie Shouji den Flachmann hin hielt.


Zuletzt von Katarina DuCouteau am So 6 Okt 2013 - 1:05 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 1 Aug 2013 - 0:31

CF Hafen:

Kaum hatten sie wieder das Deck der immer noch sehr beschädigten True Justice betreten, da löste sich die Gruppe auch schon wieder auf und verteilte sich in verschiedene Bereiche des Schiffs. Felicia wollte unter Deck nach den Vermissten Mitgliedern der Crew suchen was für alle anwesenden eine gute Idee darstellte, somit verschwand sie wenige Momente später in den Tiefen des Schiffes. Ben der wenige Sekunden noch neben dem jungen Soldaten und der rothaarigen Schönheit stand, war nun plötzlich auch schon wieder in eine der Himmelsrichtungen verschwunden. Nun war Shoujii wieder alleine mit ihr an Deck, wie schon zuvor die ganze Zeit über.
Da sie nun wieder etwas Wartezeit überbrücken mussten bis die beiden wieder kamen, setzte Shoujii sich zusammen mit Katarina an ein paar Kisten, welche glücklicherweise immer noch auf dem Deck standen. Kaum saßen beide entspannt mit dem Rücken an die Kisten gelehnt, da zog die rothaarige auch schon wieder einen anderen Flachmann hervor, welcher wohl keine kühle Milch oder Wasser enthielt… Während sie diesen hervorkramte schien sie auch noch etwas nuschelnd sich über den Verlust des ersten zu beschweren, als wäre das nicht schon genug zog sie noch einen Schmollmund dazu.

„Diese Frau hat ja echt Probleme“ dachte sich Shoujii und runzelte die Stirn.

Nach ein paar kräftigen Schlücken aus dem Flachmann bot die rothaarige ihm an auch einen Schluck zu nehmen und hielt ihm den Flachmann direkt vor den Mund. Zuerst zögerte Shoujii, für ihn war es absolut nicht akzeptabel in der Dienstzeit zu trinken und vor allem keinen billigen Fusel den man am nächsten Tag spürt.

„Unsere Aufgaben für den Tag haben wir beendet, so wie der Fähnrich es wollte und mehr tun als hier abwarten können wir aktuell eh nicht. Es dämmert schon langsam, von daher sollte ein kleiner Schluck nicht schaden. Des Weiteren ist das Unglück mit meinen alten Kameraden heute genau 6 Monate her, da sollte ein Schluck in Gedenken an die Geschehnisse vertretbar sein“, überlegte der junge Soldat und griff schließlich doch nach der Flasche und trank einen kleinen Schluck.

Aus einem Schluck wurden es dann immer mehr und der Flachmann wechselte immer abwechselnd von ihm zu Katarina und anders herum. Während sie tranken, starrte Shoujii in die Leere und dachte an den Verlust seiner alten Crew und Lehrmeister.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 1 Aug 2013 - 15:01

Die Rothaarige hätte sich wohl niemals erträumt, dass Shouji tatsächlich nach dem Flachmann greifen würde. Sie hatte eher viel mehr wieder mit einer Standpauke gerechnet und einem Vorwurf, dass sie nichts daraus gelernt hatte mit Saemon. Aber das hatte sie. Und zwar, sich nicht dabei erwischen zu lassen. Da der Fähnrich aber verschollen war, würde er hier von wohl nie erfahren. Perfekt!
Beinahe verblüfft war die DuCouteau als Shouji erneut nach dem Flachmann griff, nachdem er diesen zum ersten Mal angenommen hatte. Und noch einmal. Sie war schon etwas erstaunt, doch ließ sie sich dies äußerlich nicht anmerken. Es schien als wenn ihr Plan aufgehen würde, wäre es doch ein Kinderspiel auf einen Betrunkenen einzureden und ihn von ihrem Vorhaben zu überzeugen. Schließlich war sie nicht nur charismatisch veranlagt sondern hatte auch noch gleich zwei schlagfertige Argumente. Und ihre weiblichen Kuren sowie ihr gutes Aussehen kamen noch dazu. Es würde gar nicht schief gehen können. Viel eher würde sich Felicita als Problem raus stellen. Doch es sollte nicht zu schwer sein, sie notfalls einfach zu beseitigen. Der Plan ist perfekt. Und besser könnte es nicht laufen. Ben muss nur noch das Schiff reparieren damit wir hier endlich weg kommen. dachte sie, während sie den Flachmann wieder an Shouji reichte. Da sie vorhin schon etwas getrunken hatte mit Ben, merkte sie schon ein wenig den Alkohol in ihrem Blut doch sie konnte noch gut gerade auslaufen und klare Gedanken fassen. Shouji hingegen sah nicht mehr ganz so fit aus. Aber es konnte auch sein das der Schein trügte. Er sah richtig angeschlagen und nachdenklich aus, weshalb die DuCouteau schließlich die Stirn runzelte und sich zu ihm rüber beugte. »Ist alles okay?« fragte sie vorsichtig nach. Sie war zwar nicht immer einfach, aber eigentlich ein sehr netter Mensch wenn sie denn wollte. Und ihr Interesse war grundsätzlich da. Zwar ging sie eher davon aus, das Shouji nicht darauf eingehen würde, so verschlossen und zurückhaltend wie er sonst war. Doch wer weiß. Alkohol konnte aus Bekannten völlig Fremde machen.
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Fr 2 Aug 2013 - 3:52

Von Schluck zu Schluck wurde es Wahrnehmung des jungen Soldaten immer benebelter und der billige Fusel entfaltete seine Wirkung voll und ganz in seinem Kopf. Nach einiger Zeit in der Beide vor sich hin geschwiegen hatten, sprach Katarina den jungen ins leere starrenden Soldaten an und fragte ob alles mit ihm in Ordnung sei. Eigentlich hatte Shoujii keine Lust Katarina über seine Vergangenheit aufzuklären, aber der Alkohol hatte wohl schon seine Tat vollbracht und lockerte seine Zunge.

„Iiich habe schon früher als KInd ein paar schlimme Sachen erlebt, aber aktuell muss ich aaan meine alte Division denken *hicks*. Vor genaaaau 6 Monaten wurden wir in dem Reich der Arachnae getrennt und unser Captain hat uns im Stich gelass‘n . Dazuu kommt dann noch das der Irre Izuku mich zurück gelassen hat in dem Nest, dieser Verräter.

Während der junge Soldat den letzten Satz vor sich hin murmelte ballte er seine Faust, so dass es fast schon wehtat. Kurz nachdem er eher unbedacht von seiner Vergangenheit erzählt hatte fragte sich Shoujii, ob es kein Fehler gewesen sei Katarina davon zu erzählen. Schließlich ist sie eine Person, die mit ernsten Themen nicht umgehen kann… wie sie wohl nun reagieren wird?

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Sa 3 Aug 2013 - 0:20

Shouji schien den Flachmann gar nicht wieder hergeben zu wollen, trank er das gute Stück doch in großen Zügen leer. Er machte auf einmal einen ziemlich fertigen und niedergeschlagenen Eindruck und der Alkoholpegel schien gewaltig angestiegen zu sein. Sie rückte etwas näher zu ihm da er recht leise sprach und hörte zu von dem was er sagte. »Du solltest dich davon nicht runter reißen lassen.« meinte sie, konnte sie im Grunde nicht wirklich etwas damit anfangen was er sagte. Weder der Ort von dem er redete war ihr bekannt noch das Gefühl das er durch diese Situation bekommen hatte. Sie nahm ihm den Flachmann weg in dem nur noch wenige Schlücke waren und sah bedröppelt in die Röhre. »Du hättest mir schon was überlassen können.« meinte die DuCouteau und setzte wieder ihren anzüglichen Schmollmund auf.
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mo 5 Aug 2013 - 0:06

Die Reaktion der rothaarigen schien unerwartet ernst und hilfreich zu sein, also im Grunde das was der junge Soldat am wenigstens von ihr erwartet hatte. Noch während er gesprochen hatte näherte Katarina sich ihm immer weiter und war nun schon fast auf seinem Schoß angekommen. Anstatt zu blockieren ließ er sie gewähren… oder war er dazu nicht mehr imstande? Shoujii versank wieder kurzzeitig in seinen Gedanken, bis Katarina ihm den Flachmann entriss und er durch diese plötzliche Bewegung aus seiner Gedankenwelt wieder heraus gerissen wurde. Anstatt wütend zu reagieren und die rothaarige zu attackieren, lehnte er sich an sie und versuchte mehr oder minder klare Worte aus seinem Mund heraus zu bekommen:

„Ischh glaube du bist doch gaanz okayy“, sagte er und starrte wieder auf ihren fülligen Schmollmund, welchen sie zwischenzeitlich wieder gezogen hatte.

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Zuletzt von Shoujii am Di 6 Aug 2013 - 23:28 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mo 5 Aug 2013 - 17:16

Die DuCouteau hatte Shoujii im Grunde da, wo sie ihn wollte. Er war gut angetrunken und seine Gefühle waren aufgewühlt. Schließlich lehnte er sich an sie und sie würde seine Schwäche ausnutzen. Welcher Mann würde ihr in diesem Zustand schon widerstehen? Shouji sicherlich nicht. Sie neigte sich leicht vor und wandte den Oberkörper leicht seitlich. Dann legte sie vorsichtig ihre Hand an seine Wange und neigte sich zu ihm heran. Zuerst berühte ihre Nase die seinige, dann neigte die Rothaarige den Kopf leicht seitlich und öffnete den Mund einen kleinen Spalt breit, so dass ihre vollen Lippen auf die des jungen Soldaten trafen. Wie er wohl reagieren wird? grübelte die ehmalige Piratin und grinste in sich hinein.
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 6 Aug 2013 - 23:46

Während Shoujii gebannt auf den schönen Schmollmund von Katarina starrte, kam dieser immer näher auf ihn zu. Zuerst spürte er ihre weiche kleine Hand auf seiner Wange und ihm wäre dadurch fast entgangen, dass die rothaarige nun nur noch wenige Zentimeter von ihm entfernt war. Katarina war ihm nun schon so nahe gekommen, dass er ihre kleine zierliche Nase an seiner spürte. Als wäre das nicht schon genug, schien Katarina ihren Mund leicht geöffnet zu haben. Ohne großartig darüber nachzudenken nahm der junge Soldat seine rechte Hand und legte ihn auf Katarinas Hinterkopf und zog ihn zu sich heran. Nun berührten Shoujii’s Lippen den sexy Schmollmund der rothaarigen und er fing an sie leidenschaftlich zu küssen.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 7 Aug 2013 - 11:05

Sicherlich hatte sie mit vielen Reaktionen gerechnet, doch nicht mit dieser. Shouji ergriff seine Chance wie ein Mann und packte sie, zog sie zu sich heran und küsste sie leidenschaftlich. Sie ging darauf ein und gab ihm was er wollte, bis sie sich schließlich von einander lösten. Sie schenkte ihm ein kleines Grinsen. Er konnte ihre Absichten ja nicht ahnen, doch hatte sie nun seine Sympathie sicher. Hoffte sie zumindest. Sie würde also bei der richtigen Gelegenheit ihre Idee eröffnen. »Gehts?« fragte sie noch einmal, doch Shoujii sah schon wieder etwas besser aus.
Dann erhob sich die DuCouteau von den Kisten und ging zur Reling, hatte sie doch einige Geräusche vernommen. Sie hoffte, dass es Ben war der endlich anfangen würde das Schiff zu reparieren.
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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 11 Aug 2013 - 20:22

cf: Hafen

Genug Holz, eingewickelt in ein Ersatzsegel hatte Benjamin sich von den umliegenden Schiffen besorgt und hatte es bis vor die True Justice getragen von wo er es jetzt auf das Schiff hieven musste. Etwas geschwitzt hatte er es beinahe mit ordentlich Getöse an Bord geschafft als Katarina über die Reling blickte. Ben schob sich und seine Ladung mühsam an Bord und sah kurz zu Shoujii, der offenkundig betrunken war. Dann sah er zu Katarina und konnte sich denken, dass sie wohl etwas Überzeugungsarbeit geleistet hatte. Breit grinsend machte sich der Schiffszimmermann an die Arbeit. Er besorgte sich unter Deck Hammer und Nägel bevor er sich mit einem Seil um die Hüfte gebundne hinunter zu den Schäden am Rumpf des Schiffes hinabließ und dort anfing Die Planken über den klaffenden Löcher zu befestigen. Obwohl Benjamin so schnell nagelte wie es ihm möglich war brauchte er mehrere Stunden bis alles fest saß und es kostete ihn eine weitere Stunde um die Abdichtung zu beenden beziehungsweise stellenweise auszubessern. Nach getaner Arbeit war die Sonne bereits untergegangen als sich der Braunhaarige schwitzend aus dem Rump des Schiffes bewegte und sich nach Katarina umsah.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mo 19 Aug 2013 - 20:13

Der Kuss schien der rothaarigen sehr zu gefallen, jedenfalls glaubte der junge Soldat dies. Anstatt entsetzt zu sein erwiderte Katarina den Kuss, so dass Shoujii sich gleich besser fühlte. Als er sich dann von ihr langsam löste nach ein paar schönen Momenten, bekam er von der rothaarigen ein schönes lächeln zugeworfen. Ein paar Momente später war Katarina schon aufgestanden und hatte sich zu der Reling begeben. Dort schien Ben wieder gekehrt zu sein um die True Justice vollständig zu reparieren. Um nicht weiterhin betrunken auf dem Deck zu hängen, entschied sich der junge Soldat dazu unter Deck zu gehen und sich eine freie Kabine zu suchen um seinen Rausch auszuschlafen. Er würde sich am nächsten Morgen um die Belange kümmern, in der Hoffnung das sich bis dahin das meiste geklärt hätte.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 20 Aug 2013 - 21:48

Der Kuss war für Katarina ohne Bedeutung gewesen. Shouji war noch einen Moment da gewesen, dann hatte er sich irgendwann unter Deck begeben. Scheint wohl nich so viel zu vertragen. dachte sie leicht höhnisch und machte sich drauf und dran nach Ben zu sehen. Dieser hatte einige Zeit gebraucht bis er das Loch gestopft hatte, doch es war ansehnlich und eigentlich mehr als in Ordnung. »Und du meinst das hält?« fragte sie mit einem Grinsen im Gesicht und empfing den Hayn oben auf Deck. Sie hockte da, mit einer Flasche Rum die sie irgendwo unter Deck gefunden hatte, nachdem sie dort ein wenig herum geschweift war. Auch Felicita schien sich hingelegt zu haben, Shouji schnarchte ebenfalls so dass man es beinah überall unter Deck hören konnte. Sie hielt Benjamin den Rum hin und schmunzelte. »Du hast mich schon längst durchschaut, oder nicht?« fragte sie ihn offen heraus. Auch wenn sie sich lange nicht gesehen hatte, so kannten sie sich dennoch gut genug als das sie so offen mit einander reden konnten ohne Angst zu haben am nächsten Tag am Pranger zu stehen. »Ich denke, wir sollten jetzt sofort los segeln. Wenn die beiden erstmal auf See sind, ist die Entscheidung eh nicht so einfach. Den Soldaten habe ich schon ein wenig um den Finger gewickelt. Bei der anderen... Sie wirkt wie eine reche Göre. Ich denke wenn man ihr Schätze verspricht macht sie auch mit. Nur als Piraten dürfen wir wohl nicht segeln, sonst werden sie sich das noch einmal überlegen. Aber Kopfgeldjäger klingt doch auch gar nicht schlecht, oder as meinst du?« weihte sie ihn über ihre Gedanken ein und erwartete eine Antwort und seine Meinung dazu.
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Benjamin Hayn
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 22 Aug 2013 - 22:41

Scheinbar hatte sich Shoujii bereits unter Deck begeben. Dass der nicht viel vertrug war hilfreich und für Ben recht amüsant, da er das Zeug wegschüttete wie Wasser. An Deck sah er jetzt Katarina, die wohl noch etwas Alkohol hatte auftreiben können. Wenn es nicht halten sollte, ich kann schwimmen. Die Schnappsleiche sollte dann aber besser aufwachen. sagte Ben lässig und ergriff den ihm angebotenen Rum, ein zufriedener Blick prangte auf seinem Gesicht. Wir sind uns einfach sehr ähnlich. Ich verstehe einfach verdammt gut wie du denkst und umgekehrt wohl auch. Zu versuchen dem anderen was vorzumachen macht bei uns beiden wenig Sinn. Ben öffnete die Flasche Auf uns. sprach er zwinkernd und nahm ein paar kräftige Züge ehe er die Flasche weiterreichte. Er lehnte sich gemütlich an die Rehling und sah nach oben zu Katarina. Jemanden wieder zu treffen mit dem er so harmonierte bedeutete Ben sehr viel, eine gewisse Konstanz war das einzige, was er bisher auf seiner Reise hin und wieder vermisst hatte. Ich hab mir schon gedacht, dass du nicht vorhast auf die anderen zu warten. Ben hatte ihr ruhig und aufmerksam zugehört. Bei der Göre hast du denke ich recht und den anderen hast du ja schon ganz gut im Griff. kommentierte der Braunhaarige schelmisch. Kopfgeldjäger... klingt eigentlich verdammt gut. dachte er sich. Er könnte seine Freiheit behalten und würde auch nicht laufend von der Marine gejagt werden. Kopfgeldjäger zu sein hat bestimmt seine Vorteile. Und erfolg hätten wir bestimmt auch, schließlich kennen wir zwei uns ja in der Branche aus der unsere Einkommen stammen würden aus. Wenn du willst kann ich sofort die Leinen los machen. schlug er vor und drückte so seine Zustimmung aus. Aber danach wird der Rum leergemacht, wir haben viel zu erzählen. meinte Ben.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 5 Sep 2013 - 7:40

Zuerst saß die DuCouteau leicht verträumt da, bis Ben zu ihr stieß. Seine Worte zauberten ihr ein Grinsen auf die Lippen. »Da hast du wohl recht.« bestätigte sie ihn. Die beiden waren ein unglaubliches Team voller Harmonie, welche sie dazu brachte die Gedanken und Handlungen des anderen gerade zu richtig zu deuten und zu interpretieren, was es wohl auch absolut unmöglich machte, dass sie sich anlogen. Wozu auch? Oftmals hatte der Andere nach wenigen Momenten eh die selbe Idee und unterstützte diese in den allermeisten Fällen auch. Es war gerade zu perfekt.
Sie gab ihm die Falsche, als er danach griff und lauschte seinen weiteren Worten. Erneut schmunzelte sie, als er sie durchschaute und anbot direkt los zu segeln. »Dann mal Leinen los.« meinte sie und nahm den Alkohol wieder an sich, nachdem er auf sie beide angestoßen hatte. »Auf uns.« meinte sie und gönnte sich ebenfalls einen starken Schluck. Sie würde Ben die Führung überlassen, hatte sie doch früher nie wirklich viel damit am Hut gehabt. Auch jetzt hatte sie nur bedingt Ahnung davon, doch sie wusste das Ben mehr als genug Ahnung hatte und würde auch Anweisungen von ihm warten. »Ich denke wir sollten nach Lavneel und uns dort etwas aufrüsten. Soweit ich weiß, wimmelt es dort aktuell von Piraten und Marine. Wir können noch immer unter dem Segel der Marine fahren. Das sollte uns genug Schutz bieten um dort ungefragt unsere Dinge zu erledigen.« schlug Katarina dann vor und machte sich daran den Anker einzuholen, der das Schiff an Ort und Stelle hielt.
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