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Oberdeck

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Saemon



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BeitragThema: Oberdeck   Do 26 Jan 2012 - 8:46

das Eingangsposting lautete :

Oberdeck

Das Oberdeck befindet sich wie der Name bereit verlauten lässt, auf oberster Ebene des Schiffes. Auf dieser befinden sich die Aufbauten sowie die drei Maste der True Justice. Entlang der Reling kann man besonders am Bug und auch Achtern des Schiffes einige Fässer, Kisten aber auch Taue erkennen. Vom Trinkwasser, bis hin zu ein wenig Obst und auch anderer Nahrung für zwischendurch, wird hier alles aufbewahrt, was man während der harten Arbeit an Deck benötigen könnte um bei Kräften zu bleiben.

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Gast

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 4 Apr 2012 - 11:23

Was war noch groß zu sagen? Godot gestikulierte ihnen drei zu folgen und Morgan wollte dem schon nachkommen, als eine weitere Person zu ihnen stoß. Morgan hatte ihn schon gesehen, aber noch nicht mit ihm gesprochen. Das Einzige, was er wusste war, dass er ein Mitglied von der 9. Division war. Es war schon ziemlich schwierig sein Aussehen anmessend zu beschreiben. Es war als ob er die Verkörperung der Verschmelzung von Licht und Dunkelheit. Eine Hälfte Licht und eine Hälfte Dunkelheit. Es war schon ein interessanter Anblick, aber er strömte trotzdem eine Aura der Freundlichkeit aus. Deswegen fand Morgan ihn, trotz seines Aussehens auf keinerlei Weise abstoßend. Soso, Kenji hieß er also und nachdem er freundlich sie gefragt hatte, wo sein Kapitän verblieben war, überhnhm Aoi schon das Antworten. Mein Name ist Morgan Villain. gab er ihm noch schnell seinen Namen. Er wirkte schon in seinen Augen mutig und es sah so aus, als ob er vor einiger zeit gekämpft hatte und dem Lächeln auf seinem Gesicht nachzuschliessen auch siegreich war. Es war also ob die paar Schrammen und Kratzer auf seinem Körper nicht da waren. Nun, das war beeindruckend und mutig. Morgan wusste jetzt schon bei seinem Anblick; Er war stärker als er. Aber das hieß nicht, dass er sich so schnell geschlagen gibt. Er würde noch ein ausgiebiges Gespräch mit ihm führen wollen, aber nun war keine Zeit. Ehe sich Morgan auch in Richtung des Unterdecks wagte, inspizierte er noch ein letztes Mal seine beiden Mitrekruten. Jetzt da er die beiden auch noch sprechen gehört hatte, konnte er sich ein besseres Bild von ihnen machen. Die Frau... Okay er hatte gesagt, er konnte sich ein bessertes Bild machen, aber um sie zu... Sagen wir mal: Durchschauen... war wohl noch längere Zeit benötigt. Sie war wohl oder übel eine ruhige und verschlossene Schönheit. Mysteriös und cool. Ihre Antworten waren knapp, aber groß genug um die gestellte Frage zu beantworten. Wahrscheinlich der Typ von Charakter, der sich nur den Vertrauten öffnet. Dann noch den anderen Mann... Er wirkte auf keinen Fall arrogant, sondern eher freundlich. Er schien wohl gerne den Gentleman zu spielen und schien auch schon einige Erfahrungen in diesem Gebiet gesammelt zu haben. Jedoch vermutete Morgan, dass er auch seine Grenzen kennte.
Alles in Allem ein respektabler Haufen. Und wieder fühlte sich Morgan in dem Glauben verstärkt, dass dies genau das richtige für ihn war. Er hatte sich wirklich beruhigt, denn sonst wäre es ihm nicht möglich gewesen solch klare Gedanken zu fassen. Auch wenn er manchmal nicht so wirkte: Morgan war sicherlich nicht dumm.... Nur... temperamentvoll, ja das war das richtige Wort. Wenn etwas ihn begeisterte dann war er auch "Begeistert". Im wahrsten Sinne des Wortes und wenn er gelangweilt war, dann war er auch "Gelangweilt". Er konnte sehr wohl überlegen, auch im Kampf. Aber dort gestaltete sich das eher schwierig. Doch sein Mut hatte ihm bis jetzt immer aus der Patsche geholfen und das wird ihn sicher auch jedes weitere Mal schaffen. Doch egal, er schweifte ab. Momentan war es das wesentlichste sich in die neue Crew zu integrieren und hoffentlich neue Freunde zu finden. Denn er würde nach allem den größten Teil seines Lebens in hier verbringen. Da sollte es am besten so angenehm wie möglich gestaltet werden. Mit einem letzten Blick auf die anderen Drei, stieg Morgan nun auch in das Unterdeck hinab um die weitere Führung nicht zu verpassen.

tbc. Verbindungsgänge des Unterdecks
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Kenji

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 4 Apr 2012 - 18:00

Aoi und Kaito also, aber Moment, hatte Kenji da eben den Rang Kapitänsleutnant rausgehört?! Hatte er sich grade tatsächlich so locker gegenüber einen Offizier verhalten? Den zweiten Mann am Bord des Schiffes? Beim besten Willen hätte er nicht erwartet das sich jemand mit einen so hohen Rang unter den neuen Rekruten befinden würde. Hatte er nun einen schlechten Eindruck hinterlassen? Hoffentlich nicht, denn Kenji konnte überhaupt nicht wissen mit wem er es zutun hatte. Besser er revidierte sein Verhalten und nahm Haltung an, Kaito wirkte zwar nicht wie die Art von Mensch die ein solches Verhalten forderten, aber Sicher war bekanntlicher Maßen sicher. Fix die Hacken zusammengeschlagen, grade hingestellt und die ausgestreckte Hand an den Bereich bei der Schläfe geführt und schon schrie er mit den Blick in die leere gerichtet seine Entschuldigung aus.

"Entschuldigung, Sir! Ich wusste nicht mit wem ich es zutun hatte."

Tief im seinen Inneren war Kenji nun mal der strikte Soldat der die Befehlskette respektiert, ausführt und fordert. Gut, man musste zugeben das er schon seit einer Weile nicht mehr ein allzu kalter Klotz von Elitesoldat, bei seiner Kraft kann er sich nämlich ruhig als ein solcher ansehen, war, aber er war nach wie vor der gleiche Mensch und ein Mensch wird immer gewisse Angewohnheiten beibehalten vollkommen egal wie sehr er auch das Gegenteil versucht zu erzwingen. Apropos kalter Klotz, diese Aoi erinnerte Kenji irgendwie ein wenig an sich selbst vor nicht allzu langer Zeit. Sie schien nicht allzu gern zureden und gab wenn überhaupt sehr knappe Antworten, schien zudem selbst nicht grade von warmer Natur zu sein. Kurz gesagt wie den Hauptgefreiten sofort sympathisch, aber mal schauen, bisher konnte er sich ja nur einen sehr knappen Eindruck von jeden machen.
Grade nahm er wieder lockere Haltung ein und wollte sich für die gegebene Information über den Aufenthaltsort Godots bedanken, da vernahm er eine weitere Stimme hinter seinen Rücken die seinen Namen verkündete. Wieder etwas ruhiger als zuvor, drehte sich Ken zu den Jungen vor der sich als Morgan Villain vorstellte und versuchte ein mattes Lächeln herauszuquetschen. Jetzt wo er ihn sah, erinnerte er sich ganz vage und verschwommen daran das er den Jungen schon zuvor am Hafen gesehen hatte. Machte genauso wie die anderen einen netten Eindruck und auch wenn Kenji es noch nicht realisierte wusste man sofort das dieser Junge Temperament und den Willen hatte etwas in der Marine zu erreichen, genauso wie Kenji, mal abgesehen von Temperament natürlich. Alles in allem waren die neuen schon ein viel versprechender Zuwachs für die Neunte Division.

"Freut mich euch alle kennen zulernen...Dann wollen wir Kapitän Godot doch mal hinterher."

Mit diesen Worten peilte Kenji geradewegs den Eingang zum Unterdeck vor sich an und trat die knatschenden Treppe hinab ins Gedärm des Schiffes. Wo Diego wohl genau war? Hoffentlich hatte er sich nicht irgendwo da unten versteck, ein Versteckspiel gegen jemand der Unsichtbar sein kann sofern er möchte wäre schon eine unfaire Sache für die Sucher, aber Godot würde wohl kaum spielen wollen und eigentlich wollte Ken ihn auch einfach nur schnellsmöglich bescheid geben...

tbc: Unterdeck

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Zuletzt von Kenji am Sa 30 Jun 2012 - 20:15 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 29 Mai 2012 - 22:29

- Firstpost -

Wie er auf diese Idee gekommen war, wusste er schon nicht mehr. Sowas verdrängte er einfach zu schnell – zu viele Schnapsideen hatte er in seinem Leben schon gehabt, da brauchte er sich nicht noch an deren Geburtsstunden zu erinnern.
Auf jeden Fall aber hielt er zielstrebig auf ein Schiff zu, welches noch im Hafen der berühmten Stadt Loguetown lag: einem Marineschiff. Der Wind zerrte an seinem grünen Jimbei und ließ den Stoff flattern, zerzauste seine Flügel und er musste mit seiner linken Hand seinen grünweißgestreiften Anglerhut festhalten, damit dieser ihm nicht davon wehte, während die Finger seiner anderen Hand den Griff seines Shikomizue fest umgriffen.
Kleiner und größere Wellen stießen gegen den Rumpf besagten Schiffes, doch Kamui hatte nur Augen für die Machart des Gefährts, einer Galeere. Auch wenn sie nur aus einfachen Materialen bestand – Holz, wie Kamui befand – und sonst keine wirklich nennenswerten Besonderheiten aufwies, so war es doch ein gut gemachtes Schiff. Da waren geschickte Schiffszimmermänner an Werk gewesen.
Sein Blick glitt noch eine Weile über das dunkle Tigermuster am Rumpf, hinüber über die türkisgrünen Planken hinauf in Richtung Deck. Von seinem Blickwinkel aus konnte Kamui jedoch nur noch die Masten erkennen.
Und schließlich waren seine Augen auf den Himmel gerichtet. Für einen kurzen Moment zweifelte er wirklich an seinem Verstand – und doch. Er hatte sich entschieden. Für seinen kleinen Engel. Für Lucy.
„Ich machte einen Spaziergang um die Welt, um meine aufgewühlte Seele zu beruhigen, ich verließ mein Körper irgendwo am Strand der Zeit, ich beobachtete die Welt zur dunklen Seite des Mondes treiben, ich fühlte, dass es nichts gab, was ich tun konnte.“
Ein trauriges Lächeln huschte für den Bruchteil einer Sekunde über seine Züge, als er sich an diese Worte – seine Worte, an Lucy gewandt – erinnerte, ehe es wieder der ausdruckslosen Miene Platz machte.
Bevor er es sich schließlich doch noch anders überlegen konnte, trat er einmal tief durchatmend näher an das Schiff heran, suchte eine Möglichkeit an Deck zu gelangen. In Form eines Steges wurde er schnell fündig und so schritt er gemächlich an Bord.
Kaum hatten die Sohlen seiner Holzsandalen die Planken des Decks betreten – er war kurz stehen geblieben, sein Shikomizue lässig als Gehstock auf dem Holz abgestützt –, hatten sich einige Gesichter zu ihm umgewandt. Die Besatzung. Natürlich.
Aber für diese interessierte er sich nur im geringeren Maße als deren Reaktionen auf ihn.
Einige sahen ihn fragend an, überrascht, andere blickten ihn nur stumm an, ohne eine Miene zu verziehen und wiederum andere traten zügig auf ihn zu, fragten ihn nach seinem Namen, bestimmend und Haltung wahrend. Doch Kamui ignorierte sie komplett, ließ sich nicht einmal durch ein Huschen seiner Augen in deren Richtungen anmerken, dass er sie gehört hatte.
Vielmehr machte er einen einfachen Schritt nach vorne. Einen weiteren. Und noch einen – bis er schließlich mitten auf dem Deck stand. Von hier hatte er einfach eine viel bessere Sicht auf die Machart der Segel. Auch diese makellos, wie er zufrieden feststellen durfte.
Hier und da vernahm er aufgeregtes Getuschel. Was er sich dabei dachte, einfach so auf ein Schiff der Marine zu kommen. Wer er war oder wer er dachte, der er wäre. Aber all das ließ Kamui kalt, ging in einem Ohr rein und im anderen wieder heraus.
Mit seinem Shikomizue stieß er einmal prüfend gegen Maß, nickte auch hier, als würde er darüber nachdenken, was er davon halten sollte, noch immer jegliche Kommentare, die an ihn gerichtet waren, ignorierend.
Er klopfte sogar mit seiner freien Hand zwei, drei Mal gegen den Holzmast, horchte und ließ sich schließlich mit dem Rücken gegen diesen gelehnt an diesem hinab auf die Planken in seinen Schneidersitz sinken, sein Shikomizue dabei quer über seinen Beinen liegend.
„Ich bitte Sie, Sir, stehen Sie auf und nennen Sie den Grund Ihres Erscheinens“, versuchte es ein junger Soldat – an seiner Stimme erkannte Kamui, dass dieser ihn bereits drei Mal gebeten hatte, sein Anliegen zu nennen und auch das Schiff zu verlassen, da er nicht die Berechtigung dazu hatte. Nicht, dass er ihm deswegen ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit schenkte.
Viel mehr interessierte ihn plötzlich ein anderer Kommentar.
Er kam von einem jungen Mann mit kurzgeschorenen Haaren, der in der Nähe der Reling stand, nicht älter als 24. „Was für ein Intelligenzbolzen, einfach so auf ein Schiff der Marine zu kommen und zu denken, dass er uns alle hier für dumm verkaufen kann...“, grummelte er in seinen nicht vorhanden Bart.
Aber gerade dessen Bezeichnung für den blonden Mann mit Anglerhut ließ eben diesen aufhorchen und er hob zum allerersten Mal seinen Blick an, um zumindest einem von ihnen in die Augen zu sehen. Wobei der Schatten, den seine Hutkrempe warf, es für sein Gegenüber wohl schwieriger machen würde, da seine scharfen, grauen Augen somit verdeckt waren.
„Gebrochene Verlobung oder Scheidung?“, wollte er nur wissen und erntete dafür nicht nur von dem Angesprochenen fragende Blicke. „Bitte?!“, fragte dieser ihn nur perplex.
Mit den Augen rollend griff Kamui nach dem Griff seines Shikomizues, seufzte leicht enttäuscht: „Bitte~“, als ob dies alles erklären würde und deutete dann mit der Spitze des Gehstocks auf den Mann: „Der Grund dafür, dass Sie der Marine beigetreten sind. Auflösung der Verlobung oder Scheidung? Ich kann von dieser Entfernung aus leider nicht so genau den Abdruck des Rings an ihrem Ringfinger erkennen...“, der Soldat rührte sich zuerst nicht, sah Kamui nur misstrauisch an, ob der letzten Worte aber knickte er seine Finger der rechten Hand ein und schloss die linke Hand schützend darum, um besagten Abdruck vor den Augen des Fremden zu verbergen.
„Ach, kommen Sie...“, meinte Kamui etwas enttäuscht und doch amüsierte ihn die Reaktion des Mannes, welcher sich nur eingeschnappt wegdrehte und etwas zu einem seiner Kollegen sagte.
Der blonde, 1,91 Meter große Mann, hörte jedoch einige Fetzen heraus und grinste in sich hinein. Der Soldat wollte also den Captain der Truppe holen. Perfekt. Genau das, was er hatte erreichen wollen.
Und so wartete er, während er stillschweigend die restliche, sprachlose Mannschaft musterte, hier und da einen Teufelsfruchtnutzer ausfindig machte – dass die aber auch alle unbewusst Signale aussenden mussten und es ihm so noch gleich viel leichter machten, sie zu analysieren!
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Godot

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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 3 Jun 2012 - 18:24

cf: Messe

Godot hatte die Situation zwar bereits in der Messe als eher ungefährlich eingeschätzt, doch wusste er dennoch nicht, was er vom Eindringling halten sollte. Denn es war doch mehr als ungewöhnlich, einfach ohne Erlaubnis ein Schiff der Marine zu betreten und das Schiff war auch problemlos als ein solches zu erkennen. Sei es die Flagge oder die Segel, das Logo der Marine war definitiv nicht zu übersehen. Sicherlich gehörte auch eine gute Portion Mut zu dieser skurilen Aktion dazu, doch was war der Fremde wohl für ein Mensch? Der Soldat hatte ihm nicht einmal irgendwelche Informationen zur äußeren Erscheinung mitgeteilt. Er hatte sich eher kurz gefasst und selbst mit wenigen Worten war unschwer zu erkennen, dass dem Soldat bei der ganzen Aktion nicht wohl war. Durchaus verständlich. Dennoch nahm der Stabsoffizier das Ganze mit der nötigen Gelassenheit.

An Deck angelangt, ging er mit langsamen, sicheren Schritten auf die Menge zu. Die Soldaten hatten sich schön um den Eindringling versammelt und vermittelten mehr oder weniger denselben Eindruck wie der gute Mann, der Godot die Botschaft übermittelt hatte. Es war schönes Wetter und der Kaffeefanatiker war nicht im Geringsten auf Probleme aus. Während er sich der Masse näherte, bat er die Mannschaft zur Seite zu treten.

Schnell hatte sich ein kleiner Durchgang vor ihm offenbart, sodass er problemlos auf den Fremden zugehen konnte. Mit einigen Blicken versuchte er sich in kurzer Zeit ein klares Bild vom Besucher zu machen. Anschließend stellte sich der Marinekapitän erst einmal höflich vor.
Ich bin Godot, Kapitän und Befehlshaber der 9.Division der Marine. Es wird gesagt, wir hätten einen verirrten Zivilisten an Bord. Mit wem habe ich denn das Vergnügen?
Mehr wollte der Stabsoffizier in diesem Moment gar nicht sagen, denn er wollte auch nicht zu aufdringlich wirken. Es wäre auch nicht sonderlich freundlich gewesen, nach Anliegen und Namen im gleichen Atemzug zu fragen, weshalb Godot vielmehr versuchte, das Anliegen indirekt aus der Nase des Besuchers zu kitzeln, wenn man so möchte.

Vielleicht würde die Vorstellung des Fremden auch schon ausreichen, um das entsprechende Anliegen hinzuzusortieren. Zum Aussehen Kamuis konnte man imgrunde noch recht viel sagen, doch war einzigartig wohl das beste Wort, um alles zusammenzufassen. Genau wie der Auftritt an sich. Doch was für ein Mensch war er wohl? Eher der nachdenkliche oder der spontane Typ? Ruhig oder gesprächig? Manchmal stellte sich Godot wirklich komische Fragen, wenn er auf einen ihm nicht bekannten Menschen traf.

Erstaunlich war zudem auch, dass diese Kleinigkeit vom Kaffeefanatiker so viel Aufmerksamkeit bekam und gleichzeitig ein anderes Anliegen von ihm in diesem Moment extrem vernachlässigt wurde, ja fast schon vollkommen in Vergessenheit geraten war. Wahrscheinlich würde sein bescheidener Plan ohnehin nicht sofort in die Tat umgesetzt werden können, denn das Marine-Hauptquartier hatte stets massig Arbeit für die Divisionen in diesen Gewässern parat, im Gegensatz zu jenen Divisionen, die sich auf der noch ruhigen Grandline aufhielten.

Zuvor galt es ohnehin noch das "Problem" direkt vor seiner Nase zu klären, wobei die Lösung sicherlich nicht allzu schwer sein dürfte. Es wirkte auf Godot jedenfalls nicht so, als wolle der junge Mann unbedingt einen Konflikt mit der 9.Division anfangen.

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Reden | Denken | Handeln

A chain is only as strong as its weakest link.




Updates | Godot | 9.Division

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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 3 Jun 2012 - 20:16

Eigentlich hatte Kamui noch einen oben drauf setzen wollen, um den Vorwitznasen von Soldaten zu zeigen, dass er so ziemlich jeden von ihnen lesen konnte, wie ein Buch. Aber er hatte sich schließlich dagegen entschieden. Waren diese für ihn doch eigentlich von keinerlei Bedeutung, und so begann er sie weiter zu auszublenden, sie scheinbar zu ignorieren, während er dennoch so viel wahrnahm wie ihm möglich war.
Zu sagen, dass er nicht wusste, wie lange einige Soldaten auf ihn einredeten – der etwas verzweifelte, eingeschüchterte von vorhin, der ihn mehrmals gebeten hatte, sich vorzustellen und das Anliegen seines Berufs zu nennen, hatte bereits aufgegeben –, wäre gelogen gewesen. Es interessierte ihn aber schlichtweg nicht und so hob er erst sein Gesicht an, als er neue Schritte an Deck vernahm.
Eindeutig ruhige, kontrolliere Schritte und er sah aus den Augenwinkeln in der Tat ein sicher auf die Masse zutretendes schwarzes Schuhpaar – und auch die Stimme zeugte von Gelassenheit, als diese bat, Platz zu machen.
Kurzerhand hatte sich vor Kamui eine Lücke aufgetan und die Person, zu der das schwarze Schuhpaar gehörte, kam näher an ihn heran, schien zu versuchen ihn zu durchschauen, das Anliegen seines Besuchs zu ergründen oder zumindest schon mal irgendwie auf seine Art schließen zu können. Na, so viel würde er ihm da nicht preisgegeben haben, außer dem Offensichtlichen.
Schließlich stellte sich der Mann als Kapitän der neunten Division vor – letzteres hatte Kamui bereits beim Mustern des Schiffes festgestellt; der Rang des Marinesoldaten war spätestens nach seinem autoritären Auftritt kein Geheimnis mehr gewesen –, also genau derjenige, den Kamui hatte sprechen wollen.
Deswegen richtete er sich langsam auf, nahm sein Shikomizue in seine rechte Hand, um sich darauf abzustützen, während er kurz an seinen Rücken griff, um nicht zu seinen Geigenkasten wieder zu richten, sondern auch einige Federn an seinem linken Flügel zu sortieren, die aufgrund des Hin- und wieder Aufsetzens durcheinander geraten waren. Erst dann verlagerte er sein Gewicht so, dass er feste auf seinem linken Fuß stand, das rechte Bein vor dem linken gekreuzt, wobei jedoch nur die Fußspitze den Boden berührte, während er sich auf seinen präparierten Gehstock stützte. Dabei ließ er innerhalb von Bruchteilen von Sekunden seine scharfen, grauen Augen über sein Gegenüber gleiten, fast gleichzeitig fasste er mit der linken Hand an seinen Hut, hob diesen ein kleines Stückchen an. Kaum lüftete er etwas seinen Hut, deutete er eine Verneigung an: „Der Name ist Holmes M. Kamui“, stellte er sich schließlich selbst vor.
„Diego Dothan, Sie sind genau der Mann, den ich treffen wollte“, fuhr er gleich fort, um zur Sache zu kommen, wollte er sich schließlich nicht selbst warten lassen, und brachte letztendlich den Grund vor, mit dem er das Schiff der Marine betreten hatte.
„Es geht um zweierlei Sachen, die mich aber beide zum gleichen Schluss haben kommen lassen: erstens meine verschollene kleine Schwester; zweitens die steigende Rate von Verbrechen und Ungerechtigkeiten in diesen und auch anderen Gewässern.“ Mit letzterem spielte er auf die Vorkommnisse in Shell Town an, hatte er doch davon in der Zeitung gelesen, sowie dem Angriff Al Nair D. Jacksons auf die Konomi Inseln. Jenes hatte er dem East Express entnommen. Unschöne Sache.
„Mir liegt daran, meinen kleinen Engel wiederzufinden und so vielen Verbrechern wie nur möglich das Handwerk zu legen“, fuhr Kamui fort, „weswegen ich meine Fähigkeiten gerne in den Dienst der Marine stellen möchte, in der Hoffnung Informationen über den Verbleib meiner Schwester zu bekommen und natürlich den Leuten mehr Sicherheit zu geben, in dem jeder Art von Ungerechtigkeit nachgegangen wird.“
Allerdings konnte er es nicht lassen, seine Aussichten auf eine mögliche Zusage zu verschlechtern, dafür war sein Drang, eine der besagten Fähigkeiten unter Beweis zu stellen zu groß. Kurzerhand ließ er seinen Gehstock elegant nach vorne schwingen, zeigte so in Richtung Godots. „Anstrengende Kindheit gehabt oder negative Erfahrungen während der Ausbildung zum Soldaten gemacht?“, fragte er trocken, stützte sich dann wieder auf seine Waffe. „Und ehe Sie fragen: Allein schon die Tatsache, dass Sie eine Tasse voller Kaffee mit an Deck nehmen, um“, hier zitierte er einfach mal Diego, „einen verirrten Zivilisten an Bord zu empfangen, ist interessant. Es könnte aber natürlich auch sein, dass Sie gerade erst den Kaffee frisch gebrüht bekommen haben und nicht wollen, dass er während unserer Unterhaltung kalt wird. Schmeckt schließlich nicht. Aber selbst das zeigt bereits, dass Sie Ihren geliebten Kaffee nicht missen wollen, selbst in einer Situation, in der Sie nicht wissen, ob ich eine Gefahr darstelle oder nicht.
Dann wäre da noch Ihr Gang, Ihre Haltung“
, Kamui schien nicht einmal Luft zu holen, während er mit seiner dunklen Stimme seinen Vortrat vom Stapel ließ, fast schon ohne Punkt und Komma redete, „Diese verraten mir auch einiges. Unbewusst steuern Sie bereits gegen, um ja keinen Tropfen zu verschütten – sichtbar auch daran, dass wirklich kein einziger Tropfen Kaffee an Tassenrand oder Untertasse zu sehen ist und auch Ihre Weste lupenrein sauber ist.
Ordentlich, wie es sich für einen Kapitän gehört.
Desweiteren sind Sie, als Sie an Deck kamen, zwar ruhig gegangen, aber nicht so langsam, als dass Sie Probleme damit hätten, Ihre Tasse zu balancieren und nichts zu verschütten. Sie tragen also des Öfteren eine volle Tasse mit sich herum und die Bewegungsmuster haben sich eingeprägt.
Sie sind Captain einer ganzen Division und haben anderes zu tun, als Ihre Untergebenen zu bedienen, sind kein Koch – das sagen mir Ihre Hände und Kleidung, aber woran an diesen nun genau ist unwesentlich. Also haben Sie an sich nicht viel damit zu tun, Getränke zu servieren, woher solche Bewegungen ins Blut übergehen. Sie tragen viel mehr von sich heraus regelmäßig volle Tassen durch die Gegend: Kurz, Sie sind süchtig. Und wie mir scheint nach Kaffee. Schwarz. Erkennt man an seiner Färbung, schließlich kann man bereits an dieser erkennen, ob man fettarme oder Vollmilch verwendet hat.
Da kommt natürlich gleich die Frage auf, warum Sie süchtig nach schwarzem Kaffee, welcher so bitter schmeckt, sind? Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man mit solcher Abhängigkeit etwas verbindet. In Ihrem Leben ist also etwas passiert, dass Sie an Kaffee erinnert. Die Frage ist nur, ist dieser ausschlaggebende Zwischenfall vor oder nach Ihrer Ausbildung zum Marinesoldaten gewesen?“

Und hier endete er mit seinem doch recht langen Vortrag, blickte Godot auffordernd an.
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mo 4 Jun 2012 - 19:24

Es waren mehrere Tage vergangen, seit seinem Eintritt in die 9. Division. Morgan Villains Meinung hatte sich indes überhaupt nicht geändert, seit seinem Beitritt. Diese Division war einfach nur der Hammer! Während dieser Zeit hatte sich Morgan nun größtenteils in der Division integriert. Er hatte Hilfe geleistet wo Hilfe benötigt wurde, er hatte seinen Mut bewiesen, wo sein Mut bewiesen werden musste. Und dies war eigentlich sehr oft. Inzwischen wussten alle Mitglieder der Mannschaft von seiner - die er selbst nicht zugab - Besessenheit des Wortes Mut. Er hatte es überall herumposaunt wo er konnte und überall sicherlich einen gewissen Eindruck verursacht. Die Zeit war wie im Flug vergangen und er hatte den Kapitän sonst nicht mehr getroffen, abgesehen von den paar Begegnungen auf den Gängen des Schiffes. Er kannte jetzt so einigermaßen die Architektur des Schiffes, doch an diese hatte er sich ziemlich schnell gewöhnt, da es sich bei der True Justice, größtenteils um ein gewöhnliches Marineschiff handelte. Aber trotzdem war es anders. Er meinte nicht physikalisch gesehen, sondern eher psychologisch, wenn man es so sehen wollte. Es lag an der Einstellung die die Mannschaft hatte. Die Soldaten waren viel gelassener und einfach nur gefasster, als alle Anderen die sie je getroffen hatten. Lag es an dem Kapitän, denn der Kapitän hatte sicher Mumm und dieser hätte sich dann auf seine Untergebenen abgefärbt... Sonst hatte das neue Mitglied der 9. Division nicht sonderlich viel erlebt in diesen paar vergangenen Tagen. Natürlich war das plötzliche Verschwinden, von Kaito von ihm noch nicht ganz vergessen, aber er hatte es wohl schon abgestempelt und sich keine weitere Gedanken darüber gemacht.
Doch wo befand sich unser mutiger Soldat im Moment. Nun, diese Frage war leicht beantwortet, denn er war auf dem Oberdeck und wollte eine Zeit lang die frische Brise genießen, als "es" geschah. Das ganze Geschehen rund um Kamui hatte Morgan die ganze zeit schweigend beobachtet, das für ihn sonderlich ungewöhnlich war. Aber dieser Mann strahlte eine mysteriöse Aura aus und versiegelte Morgan den Mund. Er hatte schon Mut gehabt in ein Schiff der Marine einzudringen, sich gegen den Mast lehnend, hinzusetzen und das Drängen der Soldaten zu ignorieren. Er wollte wohl den Kapitän treffen und er wirkte so, als ob keine zehn Pferde ihn von seiner Position aus fortbewegen könnten, ehe er sein Anliegen nicht erfüllt bekam. Dies war in der Tat, mutig... Sehr mutig sogar. Unterdessen hatte sich schon eine Ansammlung von Soldaten gebildet und alle waren einfach nur ratlos. Er selbst stand mit verschränkten Armen in der Menge und ließ seine Augen nicht einfach von dem Eindringling ab. Seine Stirn war gerunzelt und sein Kopf war eigentlich leer. Er faszinierte ihn einfach. Erst jetzt merkte Morgan, das Auftreten des Kapitäns und wie gewohnt wirkte er gefasst und ruhig. Er begrüßte Kambi freundlich und höflich und war einfach nur die Ruhe in Person. Aber die Tasse Kaffee war ihm schon aufgefallen. Doch Morgans Erstaunen vergrößerte sich nur weiter, als Kamui mit einem Redeschwall begann den Morgan einfach nur sprachlos hinterließ. Was war er ein Detektiv? In nur kürzester Zeit hatte er den Kapitän analysiert und dabei noch den Grund seines Aufenthalts erläutert. Natürlich konnte Morgan sich nicht sicher sein, ob er mit seinen Schlussfolgerungen recht behielt, doch es wirkte überaus überzeugend. Aber dies riss bei ihm endgültig den Geduldsfaden, er hatte nun lange genug geschwiegen: Es war Zeit dem Neuankömmling mal zu zeigen, was Mut war:Du hast echt Mumm, hier einfach aufzutauchen und so schlau daher zu reden. Dies ist äußerst beeindruckend. Mit großen Schritten näherte er sich den beiden und ein breites Grinsen zierte sein entschlossenes Gesicht, Du willst also deine Schwester retten und die Ungerechtigkeit auf dieser Welt bekämpfen. Ein anerkennendes Nicken, seiner Seite, Bewundernswert, wirklich bewundernswert... Ich werde dir dabei helfen! verkündete er spontan und meinte es außerdem noch Ernst. Wenn er sich etwas in den Kopf gestellt hatte, dann tat er es auch. Er stellte sich nicht einmal eine Sekunde lang die Frage, ob der Kapitän einverstanden war, doch wie gesagt: Ihm war das egal. Morgan hielt dem Neuen begrüßend die Hand hin und teilte ihm lautstark seinen Namen mit: Morgan Villain ist mein Name. Freut mich deine Bekanntschaft zu machen. Ich werde dir schon früh genug beweisen, wie mutig ich bin! Langsam aber sicher wurde er sich bewusst, dass er eigentlich nicht alleine war und sein Kapitän sich nur einen Meter von ihm entfernt befand. Sein respektloses Verhalten wurde - wie sooft - von ihm ignoriert... Jedenfalls grinste er ihn an und fragte:
Sie sind doch sicher damit einverstanden, Sir? Sie haben doch auch sicher den nötigen Mut dazu um ihn aufzunehmen. Sein naives Grinsen galt nun seinem Kapitän.
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Aoi Yorumoto

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 14 Jun 2012 - 22:14

Unter Deck war es warm und ein wenig stickig, Aoi lehnte an der Wand neben den Kanonenluken und beobachtete leicht gelangweilt das Stückchen Himmel, dass zu sehen war.
Ab und an zogen Wolken vorbei, oder eine Möwe....
Man hatte nicht viel zu tun, als Schützin, wenn das Schiff im Hafen lag.
Die junge frau stellte sich darauf ein hier noch eine Weile sitzen zu bleiben, und darauf zu warten das....
Ja.... Auf was?
Das etwas passierte.... Irgendetwas.

Als gäbe es dort oben jemanden, der ihre Gedanken gehört hatte, ertönten genau in dem Moment Stimmen vom Oberdeck.
Die eine war Godots Stimme, die andere kannte sie nicht, aber sie war schwer beschäftigt den Kapitän als Kaffee-Fanatiker zu entlarven.
Nicht das das etwas neues gewesen wäre.
Trotzdem eine ganz schön große Klappe für jemand neues.
Die nächste Stimme musste Morgans sein, er hatte einen schnelleren Sprachrhytmus als die anderen, und ja, grade in diesem Moment stellte er sich vor.

Neugierig geworden erhob sich Aoi, sah sich nochmal kurz im Waffenlager um, in dem sie gesessen hatte und ging dann durch den schmalen Treppenschacht nach oben.
Auf Deck hatte sich eine kleine Gruppe um den Neuankömmling geschart und begaffte ihn.
Vorne entdeckte die Schützin tatsächlich Godot und Morgan.
Sie bahnte sich einen Weg durch die Menge und blieb neben Morgan stehen.
Kurz betrachtete sie Kamui schweigend.
Sie wollte schon Morgan fragen wer er war, und was er hier zu suchen hatte, von der Ansprache des Fremden hatte sie nur wenig mitbekommen, aber der junge Rekrut war schon nach vorne getreten um den Mann zu begrüßen, also wartete sie einfach ab.
Es würde schon ersichtlich werden, was hier eigentlich los war.
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Saemon



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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 18 Jul 2012 - 15:01

---> Loguetown Hafen


Die Fronten wurden also rasch geklärt, obwohl man sagen musste das Seiji den Maat ein wenig falsch verstanden hatte. Er fühlte sich keineswegs angegriffen oder verarscht von Seiji, sondern wollte lediglich dessen Intention hinter diesen Sprüchen erfahren, noch bevor es zu eventuellen Ausschreitungen kommt. In Saemons Auge brachte es keine Probleme wenn man einen Spaßvogel an Bord hatte und auch wenn die etwas älteren und routinierteren Angehörigen der Division mit diesem vermutlich wenig anfangen könnten, so gäbe es noch immer genug Männer, welche sich gut mit dem Neuankömmling verstehen würde.

“Nur keine Sorge, ich fühlte mich dadurch nicht angegriffen. Jedoch ist es nicht immer sofort ersichtlich ob jemand einfach ein paar Scherze macht, oder respektlos rüberkommen möchte und wenn bei dir ersteres zutrifft, so fühl dich frei deinem Hobby nach zu gehen. Ich will keinesfalls jemanden in seiner Persönlichkeit einschränken. Aber dann wäre das ja glücklicherweise geklärt. “

Gab er Seiji noch zu verstehen, damit dieser sich in Zukunft nicht zu sehr den Kopf zerbrach, was er nun von sich geben durfte und was nicht. Die Entfaltung der Persönlichkeit konnte sich durchaus auch auf die Moral auswirken, weshalb man stets auf jeden der Männer eingehen sollte. Bei Seiji sah Saemon hingegen keine Probleme dass er klar kommen würde, schließlich war er ein offener Mensch, welcher sicherlich rasch Sympathien ernten würde. Ebenfalls als positiv an zu sehen, war die Einstellung des Shitama, sofern man seinen Worten Vertrauen schenken konnte. Zweifeln wollte der Rotschopf nicht an diesen, jedoch musste man noch ein wenig Zeit verstreichen lassen, ehe man sich ein komplettes Bild des Mannes machen konnte. Saemon war sicherlich kein Mensch der von Natur aus misstrauisch war, ganz gleich wie seine Vergangenheit auch verlaufen sein mag, dennoch hielt er sich zurück wenn es darum ging einer Person vollends zu vertrauen. Der Kisaragi ist schon Menschen über den Weg gelaufen welche aus reinem Spaß an der Freude heraus Morde begingen und jeden einzelnen von ihnen verabscheute er bis aufs Blut. Es war einfach unverständlich wie man sich selber so über andere Menschen stellen konnte, diesen einfach so da Leben aus zu hauchen. Das Leben war ein Gut von welchem jedes Lebewesen nur eines besaß und wenn dies einmal erloschen war, so würde es niemals wiederkehren. Saemon wurde diese Tatsache schon in jungen Jahren bewusst, sodass er geradezu eine Phobie entwickelt hatte, welche ihn das Töten verbot. Er konnte noch so viel Hass für einen Menschen übrig haben, dennoch hätte er es niemals über sein Herz bringen können diesen zu töten. Solange der Rotschopf noch Kontrolle über seinen Körper hatte, war er immer bemüht seine Konflikte nicht zwingend Gewaltfrei, aber dennoch ohne Opfer zu lösen.

Auch jetzt konnte Seiji sich einen Spruch nicht verkneifen, doch irrte er sich in diesem Punkt. Es entsprach zwar der Tatsache dass Saemon nur noch ein Auge, demnach die Hälfte der Sinnesorgane, welche für das Sehen verantwortlich waren, doch war seine Sehkraft keineswegs um 50% eingeschränkt. Der Mensch verdankte sein einheitliches Sehen schließlich der Tatsache, dass die Blickfelder beider Augen sich überschneiden, sodass das Hirn daraus ein einziges Bild erzeugt, doch wenn man sich das linke, oder rechte Auge zuhielt, so würde man auch bemerken dass man gut und gerne noch bis zu 80% des Sehfeldes besaß. Es mochte zwar ein toter Winkel entstanden sein und man fühlte sich auf der einen Seite als würde man mit Scheuklappen rumrennen, aber auch daran gewöhnt man sich irgendwann. Bei Saemon selbst dauerte dieser Prozess knapp ein Jahr, indem er sich immer wieder an diversen Schränken oder sonstigen Möbeln angestoßen hatte. Es war als würde man das Sehen neu erlernen müssen. Niemals hätte er erwartet wie groß dieser Einschnitt sein könnte, wenn man etwas verlor, was man sein Leben lang besessen hatte. Auch diese Erfahrungen prägten seine Persönlichkeit und machten ihn letztlich nur noch stärker und erfahrener. Es blieb einem Menschen, welcher ein solches Schicksal erleiden musste nichts anderes übrig, als die positiven Aspekte zu sehen und mit diesen weiter nach vorne zu schreiten.

Vorteilhaft an dem jungen Mann war schon einmal, dass er sich nicht so leicht aus der Fassung bringen ließ und vollends von sich überzeugt schien. Beides waren Eigenschaften, welche Saemon sehr begrüßte und so nickte er seinem Gegenüber lächelnd zu, als er dem Rotschopf klarmachte dass nicht einmal ein Buster Call ihn aus diesem Leben reißen könnte. Nun musste Saemon sich jedoch eingestehen dass er keine Ahnung hatte was ein Buster Call eigentlich war, schließlich war auch dies ein Ereignis, um welches sich viele Mythen und Legenden rankten. Wie viel Wahrheit dahintersteckte, war ihm nicht bewusst. Natürlich existierte dieser Buster Call, für Saemon allerdings bedeutete er nur Böhmische Dörfer, soll heißen dass er keine Ahnung davon hatte.

“Das ist… beeindruckend und angenehm es zu hören. Dann plane ich einfach mal ein wenig länger mit deiner Anwesenheit.“

Wurde seine Aussage kommentiert und dann auch schon bei Seite geschoben. Wirklich vertiefen musste man dieses Thema nicht mehr, immerhin würde Saemon schon die nötigen Informationen erhalten, sollte es denn jemals nötig sein. Vorerst widmete er sich aber anderen Dingen und lauschte weiterhin den Worten des neuen Rekruten, wobei er ihm nicht vollends beipflichten konnte.

“Es ist löblich dass du dich so einsetzten möchtest, jedoch musst du auch einsehen dass man stets bemüht sein sollte einen Kompromiss zu finden, sollten mal Unstimmigkeiten auftauchen. Wir verbringen alle sehr viel Zeit miteinander auf diesem Schiff und arbeiten ständig gemeinsam, da sollte auch die Stimmung dementsprechend positiv sein, ok? Aber ich habe keinen Zweifel daran dass du dich prima zurecht finden wirst, dann wollen wir und doch dein neues ‚zu Hause‘ mal ansehen ok?“

Auf der True Justice angekommen hielt Saemon einen Moment lang inne und blickte gelassen nach hinten, wartete darauf dass auch Seiji das Schiff betrat, ehe der Rotschopf seinen Vortrag begann.

“Nun ich muss zunächst einmal gestehen dass ich selber noch nicht so lange an Bord bin und somit gebe ich auf alle Angaben keine Gewähr. Hier wären wir also auf dem Oberdeck. Nunja… Es ist eine große Fläche aus Holz… nicht sonderlich spektakulär. Dennoch hegen und pflegen wir es wie auch alles andere auf dem Schiff. Ein Teil des Proviant ist für den schnellen Zugriff stets hier oben, darunter Wasser, Trockenfleisch und ein wenig Obst. Ich bin gelernter Koch, weswegen dieser Speiseplan in meinen Augen recht spartanisch wirkt, aber zu den Mahlzeiten wird die Küche dann schon etwas auf den Tisch zaubern, was auch jedem schmeckt. Ich hab den Koch bereits kennen gelernt, er ist wirklich nicht schlecht.“

Hierbei ersparte er sich nun jegliche Sprüche, welche den Rotschopf eingebildet wirken ließen, obgleich er fest davon überzeugt war das seine Kochkunst weit über der des Smutje an Bord lag. Zugegebener maßen lag er mit dieser Einschätzung auch richtig, dennoch war es unnötig dies auch noch zu erwähnen. Doch gab es zum Oberdeck auch nicht sehr viel mehr zu sagen und so würden die beiden rasch die Treppe nach unten laufen, wodurch sie in den Gängen ankamen, welche sich quer durch den Bauch des Schiffes windeten. Zuvor jedoch stellte er ihm noch ein paar Männer , welche sich auf dem Oberdeck aufhielten, sodass auch jeder wusste mit wem er es zu tun hatte. Dummerweise kannte Saemon diese nicht…. Weswegen er sich auch darauf beschränkte einfach nur Seiji vor zu stellen.

“Leute das hier ist unser neuer Rekrut. Er wurde erst heute zu uns versetzt und wird fortan an eurer Seite kämpfen. Sollte er Fragen oder Probleme haben, hoffe ich dass ihr ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Ach ja, sein Name ist Seiji Shitama. Macht euch einfach später noch mit ihm vertraut, ich werde ihm erst einmal alles zeigen.“

Die Männer waren vermutlich ähnlich ratlos wie auch Saemon, denn auch wenn sie inzwischen wussten wer er war, so hatte noch nie einer auch nur ein Wort mit diesem gesprochen. Dass ein nahezu Unbekannter im Rang über ihnen stand, wollte keinem so recht in den Sinn kommen, dennoch verhielten sie sich professionell genug um es wie Männer hin zu nehmen. Berechtigter Weise schwirrte dem ein oder anderem die Frage im Kopf umher, ob Saemon sich selber überhaupt genug auskannte, um jemanden das Schiff näher bringen zu können… doch musste man sich hier keine Sorgen machen, immerhin startete der Kisaragi damals schon selber genug Erkundungstouren durch das Schiff, sodass er es inzwischen ausreichend kannte.

Ohne die einzelnen Räume zu betreten, zeigte er ihm alles was es so zu sehen gab, hielt zu jedem Punkt noch eine kurze Ansprache welche gespickt mit Erklärungen und Tipps waren. Die meisten seiner Ratschläge halfen auch ihm ganz gut als er neu hier war, wie zum Beispiel das fernhalten von der Küche, wenn man nicht gerade selber ein ausgebildeter Koch war. Hätte Saemon keine Ahnung vom Kochen gehabt, so wäre ihm vermutlich rasch eine Pfanne an den Kopf geflogen, zumindest ließ der Blick des Koches auf dieses deuten, als der Einäugige die Küche damals unangemeldet betreten hatte.

Letztlich fand ihre Führung vor dem Schlafsaal ein Ende, wo Saemon sich neben die Türe stellte und in das innere zeigte. Wie üblich befanden sich ein paar Soldaten darin, denn auch wenn sie eigentlich frei hatten, so wussten manche eben nichts besseres mit ihrer Zeit an zu fangen, als zu schlafen. Einen Aufenthaltsraum gab es auf dem Schiff natürlich auch, aber es war natürlich keine Pflicht sich in diesem ein zu finden, wenn man gerade keine Arbeit hatte.

“Hier wären wir also bei deinem neuen Schlafplatz. Ich hab da drinnen auch eine Weile gepennt und kann dir nur sagen dass es durchaus gemütlicher ist als es aussieht. Ich hoffe du bist nicht all zu viel Luxus gewohnt, sonst könntest du natürlich ein Problem damit haben. Jedenfalls sind noch genug Betten frei und deine Sachen kannst du bequem daneben positionieren. Klauen wird hier sicherlich niemand etwas. Wenn du dich dann so weit eingefunden hast, kannst du wieder hoch auf das Deck kommen und mich suchen. Ich werde mich dort aufhalten und dann ziehen wir auch bald weiter. Ein Waschraum befindet sich am Ende des Raumes und steht dir frei zur Verfügung. Sonst noch Fragen an dieser Stelle?“

Bei der Gelegenheit begleitete er Seiji in das Innere des Schlafsaales, immerhin musste er auch seine Sachen noch mit nach draußen und in sein neues Zimmer bringen. Saemon war gespannt wie dieses aussah, wusste jedoch dass er nicht all zu viel erwarten brauchte. Auch wenn es nun sein privater Raum sein mochte, so war man hier noch immer auf einem Schiff und dort gab es nur einen wirklich Wohnenswerten Raum, nämlich die Kapitänskajüte. Wenn Seiji dann auch schon keine Fragen mehr hätte, würde Saemon also seinen Kram packen und sich auf den Weg in seine Räumlichkeiten machen, welche ebenfalls unter Deck lagen. Es war nicht so weit von dem Schlafsaal entfernt, dennoch weit genug sodass er Ruhe vor eventuellem Lärm aus diesem hatte. Zumindest darauf legte er großen Wert, da der Rotschopf gerne auch mal für sich war. Einen Schlüssel hatte er noch keinen, doch sagte man ihm dass sich dieser im Inneren des Zimmers befand, welches er auch nun erreichte und die Türe öffnete. Zu seiner Überraschung war es geräumiger als erwartet. Ein recht großes Bett befand sich mittig an der hinteren Wand, welche natürlich aus Brettern bestand. Links vom Bett stand eine kleine Kommode und daneben ein Kleiderschrank. Auf der anderen Seite war ein schmaler Schreibtisch mit entsprechenden Arbeitsutensilien. Sollte das heißen dass nun auch auf ihn der Schreibkram wartete? Natürlich hoffte er dass dem nicht so war, doch lag diese Vermutung nahe. Was Saemon jedoch am meisten erfreute, war die Türe neben dem Schreibtisch, welche offen stand und den Blick auf eine Dusche offenbarte. Sogar einen Waschraum konnte er nun sein Eigen nennen, was dem Kisaragi ein Lächeln in das Gesicht zauberte. Es war tatsächlich mehr als sich vorgestellt hatte und ohne große Umschweife, betrat er sein neues Quartier und warf seine Sachen auf das Bett. Vorerst würde er keine Zeit hier drinnen verbringen, schließlich wollte er das schöne Wetter noch ein wenig genießen und durch die kleine Luke über dem Bett konnte man dies nicht sonderlich gut. So verließ er es wieder, schnappte sich den Schlüssel und sperrte seine Türe zu, ehe er sich die Treppe nach oben wieder auf das Oberdeck begab.
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 18 Jul 2012 - 21:16


Ein erleichtertes seufzen kam von Seijis Lippen, als der Marine Soldat nun erklärte das Seiji sich nicht Sorgen sollte , er hatte es ihm nicht übel genommen, im ersten Moment wirkte es aber so als würde er ihn das irgendwie übel nehmen, das es nicht so war , Stimmte den Marine Rekruten wieder Fröhlich, er verschränkte die Arme hinter dem Kopf und pfiff ein Lied , im Kopf natürlich alles andere würde unhöfflich wirken. Das Seijis anschließende Hinzufügung mit den 50 % mehr Metaphorisch gemeint war als ernst, aber das war ja wohl klar, Seiji war kein Mann vom Fach und wusste einfach nicht wie es sich anfühlte wenn man nur noch ein Auge hatte. Es war sicher ein, einschneidenes Erlebnis , und die Erkenntnis würde einen SO ins Auge stechen ...
Leise kicherte Seiji auf den Gedanken , behielt ihn aber lieber bei sich , nicht das er doch noch so wirkte als würde er sich über den Einäugigen lustig machen, nichts desto trotz fiel es ihm schwer sich wieder zu fangen seine Hand wanderte zu seinem Mund und er hielt ihm sich zu , das fröhliche aufprosten konnte er trotz allem nicht verbergen. Nach einer Zeit ging es dann jedoch wieder ...
Die Nachricht von Seiji schien gut angekommen zu sein , er beeindruckte , das war ein Satz den er öfters von seinem "Lehrer" gehört hatte , wenn er nach Sachen in dem Bereich gefragt wurde, doch interessierte Seiji da eine Sache. " Was genau ist eigentlich ein Buster Call ?" Fragte er nun und war sich nicht so sehr bewusst , dass er mit dieser Frage die ganze Beeindruckende Meinung runieren könnte. Aber gut auch wenn es so wahr, er wollte bei der patrouille zeigen das er Talent hatte, er hoffte auf eine Situation die es erlaubte, das sich Seiji beweisen konnte, vielleicht auch etwa wo er seine Waffe ziehen musste, er würde nun keinen umbringen oder so , aber er würde schon mal zeigen das er fähiger war, wie er vielleicht im ersten Momet wirkte ! Seiji verfolgte die Erklärungen seines Zeitweiligen Bosses mehr oder weniger Aufmerksam und merkte das er sich wohl schon mühe gab. " Ach kein Thema , Notfalls frag ich mich rum !"
Erklärte er auf der Aussage das er keinen Gewähr auf seine Aussage gab, es war doch wie in jedem Abenteuer Brettspiel oder ähnliches , wie in jeder Fantasy die man durchlebte , selber suchen und finden erfüllte das Leben wesentlich mehr als alles erklärt zu bekommen. Nun stellte Saemon Seiji noch bei der Crew vor , war vielleicht auch besser so gewesen Seiji hätte garnicht gewusst wie er Anfagen hätte sollen. Und nachdem Seiji nun Fertig war, verbeugte Seiji sich fasst schon höfflich und stieß ein.
" Ich sehe mit Freude auf die Zukunftige Zusammen Arbeit ..." Aus , das wirkte fasst schon als wäre Seiji ein neuer Schüler der vom Lehrer der Klasse vorgestellt wurde , aber okey ! Es war eine Vorstellung das war die Hauptsache ! Nun kamen sie zu den Quatieren, er sollte seine Sachen abladen und dann wieder zum Deck kommen. " Geht klar !"
Erklärte der Junge nun und lief los , es dauerte nicht lange da lagen seine Sachen in dem Zimmer und Seiji war seinem Wakizashi unter der Jacke getarnt wieder da und lächelte Saemon. " Ich bin mal eben in den Schwertkämpfermodus gewechselt und schon wieder hier !" Erklärte Seiji nun und lachte. Er rieb sich den Hinterkopf und so gab ein Luftzug preis, das sein Katana schlau unter seiner Jacke befestigt war mit extra angebrachten Schnallen, so würde er immer unbewaffnet wirkten, die kleine Jitte , die wirkte wie von veralteter Polizei , die nur ein Glücksbringer war, aber durchaus auch nützlich war blitzte eben so hervor.
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 19 Jul 2012 - 13:36

Hierbei hatte Seiji den Kisaragi nun an einem wunden Punkt erwischt, doch fragte Saemon sich auch wieso der Neuling von einer Sache sprach, wenn er nicht einmal wusste was dies war. Wirklich ein eigenartiger Vogel, dennoch blieb nun die Frage was er antworten sollte. Er wusste doch selber nicht was ein Buster Call war und so blieb ihm eigentlich nichts anderes übrig als die Wahrheit zu sagen. Somit müsste er sich die Blöße geben es zu zugeben, woran doch eigentlich kein Problem bestehen dürfte. Der Einäugige blieb seiner Linie treu und antwortete abermals Wahrheitsgetreu.

“Mit stolzer Brust sagst du dass du einen Buster Call überstehst und weißt dann nicht was das ist? Dir ist bewusst dass deine Aussage nun ebenso negativ hätte ausfallen können oder? Aber naja… vielleicht ist dem ja sogar so, immerhin hab ich selber keine Ahnung was das ist. Ich hab nur einige Geschichten gehört, über zerstörte Inseln in Folge eines solchen Ereignisses. Ich schätze mal wir sind in der Hinsicht beide gleich schlau, beziehungsweise dumm.“

Als Saemon wieder den ersten Schritt ins Freie tat, musste er sein Augenlid zunächst einmal kräftig zusammenkneifen, aufgrund des hellen Sonnenlichts, welches in seine Pupille einfiel. Das war wohl das Problem wenn man aus dem inneren des Schiffes kam, welches keinerlei Luken oder dergleichen besaß, es sei denn in den Zimmern der Offiziere. Die Gänge waren stockfinster und lediglich durch einige Öllampen war es einem möglich überhaupt die Hand vor Augen zu erkennen. Welch Vergeudung von Ressourcen, wenn man bedenkt dass man durch ein paar Fenster, oder eben Luken, dieses Problem hätte lösen können. Bei den nächsten Reparaturarbeiten, welche sicherlich irgendwann anfallen würden, könnte dies dann noch nachgebessert werden. Saemon überlegte schon diesen Vorschlag bei Godot mal an zu bringen, aber darüber konnte er sich zu einem späteren Zeitpunkt auch noch Gedanken machen. An sich rechnete er nun damit dass er noch etwa eine halbe Stunde Zeit hatte, ehe Seiji wiederkehren würde, sodass er ein wenig Zeit zum entspannen und für seine Gedanken haben sollte. Doch kam alles anders, denn kaum dass Saemon sich an die Reling lehnte und in Richtung des Meeres blickte, drang auch schon wieder die Stimme des neuen Rekruten an Saemons Ohr, welcher sich daraufhin natürlich irritiert umblickte. Einen Moment ertappte Saemon sich dabei ratlos drein zu blicken, aufgrund dessen dass seine Gedanken gerade gänzlich über den Haufen geworfen wurden. Wie in einer Art von Labyrinth, wirkte er in seinem eigenen Kopf verloren, angestrengt nach dem Ausgang suchend, doch sollte ihm dieser scheinbar verwehrt bleiben. Sonst war Saemon nicht so schnell aus der Fassung zu bringen, so schüttelte er kaum merklich den Kopf und pustete sich ein paar rote Strähnen von der Stirn, welche bis hinunter zu seinen Augen hingen. Zeit hatten sie tatsächlich noch reichlich doch war dem Rotschopf nicht so bewusst was man mit dieser nun anfangen sollte. Auf stundenlanges peinliches Schweigen hatte er keine Lust und war sich ziemlich sicher dass Seiji seine Meinung diesbezüglich teilen würde, so schloss er einen Moment lang sein Auge und horchte in den Wind hinein, welcher kühl und Geräuscharm an ihnen vorbei zog. Angenehm war hierbei immer dieser leichte Hauch von Salz, welcher vom Meer mit der Brise geführt wurde und in das Landesinnere zog.

“Das ging ja fix. Dachte du würdest dich noch ein wenig umsehen, aber dazu hast du ja auch später noch Zeit. Also gut… An sich gibt es momentan nichts zu tun. Wir haben noch gut drei Stunden ehe wir wieder nach Loguetown ziehen, soll heißen du hast noch ein wenig frei. Du wirst nachher noch einen alt eingesessenen der 9. Division und auch ein paar Neulinge kennenlernen.“

Somit hieß es nun also zu warten, obwohl Saemon nicht gerade viel Lust darauf hatte. An sich würde er sich nun ein wenig aufs Ohr hauen und entspannen, jedoch käme das nicht sonderlich gut an, wenn Seiji daneben stünde und nur Däumchen drehen könnte. Somit stellte sich nun die Frage was man tun könnte und da erschien einem der Marsch durch den Hafen wohl logisch. Zu weit sollten sie sich nicht vom Schiff entfernen und die ein oder andere Kneipe würde man auch hier in der Nähe finden. Schließlich hielten die Seeleute sich gerne in der Nähe ihrer Schiffe auf, sodass man einen ordentlichen Profit einstriechen konnte, wenn man sich auf deren Bedürfnisse einstellt. Somit war für Saemon die Sache beschlossen, immerhin hatte er heute noch nichts gegessen und es wäre eine super Gelegenheit um den Neuling ein bisschen besser kennen lernen zu können. Auflockern musste er an sich ja nicht, schließlich plapperte er ohnehin schon aus was ihm durch den Kopf ging, aber eine etwas entspanntere Atmosphäre wäre dennoch wünschenswert. Das Soldatenleben war aufgrund dieser ganzen Salutiergeschichte und so kram ohnehin schon steif genug, da musste man sich nicht noch dauerhaft der Umgebung eines Kriegsschiffes aussetzen, welches ein persönliches Gespräch unter zwei Männern einfach nie locker werden ließ. Schon gar nicht wenn es ein Gespräch zwischen Vorgesetztem und Untergebenem war. Wie sollte der Soldat hier jemals locker werden und wahrheitsgetreu seine Antworten zum besten geben, ohne stets den Gedanken im Hinterkopf hämmern zu haben, dass er darauf achten muss was er von sich gibt. Man wusste ja nie zu was die Infos missbraucht werden, welche man seinem Chef anvertraute, schon gar nicht wenn man diesen erst seit kurzem kannte. Saemon wünschte sich allgemein eine etwas lockere Stimmung an Bord, doch durfte man nicht vergessen dass dies noch immer Godots Division war und es nach wie vor so ablief, wie dieser es wünschte.

Auf dem Oberdeck war das Getippel von vielen Füßen zu hören, was Saemon offenbarte, dass die Männer inzwischen erfahren haben sollte dass sie sich in Loguetown amüsieren konnten. Kenji schien seine Arbeit also erledigt zu haben, dennoch war er nirgends zu erblicken und so widmete Saemon sich wieder dem Shitama. Nach und nach zogen die Männer an ihnen vorbei und verließen das Schiff, während der Kisaragi zu Seiji blickte.

“Es wäre wohl sinnvoller wenn wir nicht die ganze Zeit hier rumstehen und nichts machen, außerdem hab ich heute noch nichts gegessen. Wir suchen uns am besten irgendwo eine Kneipe und unterhalten uns dort weiter. Es gibt sicherlich noch einiges was man von dir erfahren könnte. Dein Begleiter hatte es ja ziemlich eilig wieder zu verschwinden. Scheinst ihm wohl arg zugesetzt zu haben. Der war das reinste Nervenbündel. Jedenfalls gibt’s hier in der Nähe einen netten Laden, zumindest sieht er von außen so aus. Drinnen war ich ehrlich gesagt noch nie.“

Gab er Seiji zu verstehen und marschierte dann auch schon los. Tatsächlich hatte er diese Kneipe nur einmal gesehen und dies auch nur aus der Ferne, da er sich eigentlich nicht in solchen Spelunken rumtrieb. Doch zum einen sparte es Zeit und zum anderen war er ein wenig Neugierig darüber, wie es da drinnen zugehen mochte. Schon als Kind hatte er keine andere Wahl gehabt als sich von weitem an zu sehen, wie ein Besoffener nach dem anderen aus solchen Läden heraus spaziert kam, nur um sich dann stark taumelnd in irgend eine Gasse zu werfen. Schon damals fragte er sich ob es ein Teil des Erwachsen seins war, sich Planlos die Birne weg zu knallen und dann übertrieben peinlich zu benehmen, sodass selbst die liebendste Mutter sich für ihr Kind schämen würde. Nun da er jedoch selber kein Kind mehr war, wusste Saemon auch dass dem nicht so war. Es stand jedem selber frei zu entscheiden ob er dem Alkohol verfallen möchte oder nicht und der Rotschopf entschied sich nun einmal dagegen. Dennoch gab es auch andere Aspekte welche man in einer Seemannskneipe erfahren konnte. Die Stimmung war hierbei besonders interessant. Man pflegte ja nun etwas rauere Sitten im Umgang miteinander, sodass dies mit der Kindschaft im La Bouche nicht zu vergleichen war. Jahre lang lernte Saemon nur die Oberschicht, oder jene kennen, welche sich gerne als Teil davon sahen. Natürlich gab es auch hin und wieder den ein oder anderen Störenfried, doch entledigte man sich dieser immer recht schnell. Seine Entscheidung, sich nun in eines der etwas düsteren Attraktionen Loguetowns zu begeben, würde sicherlich nicht von jedem begrüßt werden. Zum einen natürlich die Obrigkeit der Marine, welche vermutlich nicht so amüsiert wären, wenn sie wüssten dass einer der Ihren sich in solchen Rattenlöchern rumtrieb. Auf der anderen Seite natürlich auch die übliche Kundschaft. Sicherlich würde die Marine sich nicht oft in den Laden verirren, abgesehen es handelte sich um eine Razzia oder dergleichen, doch einfach um sich zu Unterhalten und etwas zu essen, oder zu trinken, das wäre wohl auch ihnen neu. Saemon sah man es ja nun nicht an dass er zu der Marine gehörte, bei Seiji war dies jedoch nun fraglich ob man ihn als solchen erkennen würde. In Saemons Auge besaß er schon eine solche Ausstrahlung, welche man durchaus so deuten konnte, auch wenn es diesem selbst vermutlich nicht bewusst sein mochte. Insbesondere junge Männer, mit gepflegter Kleidung und einer solchen Euphorie in den Augen, mit Spaß am Leben und dem Tatendrang alles zu erreichen, traten immer häufiger der Marine bei und das wusste natürlich auch so ziemlich jeder Pirat.


---> Loguetown Hafen


Zuletzt von Saemon am Fr 20 Jul 2012 - 8:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 19 Jul 2012 - 15:39


" Was auch immer es ist, ich überlebe alles..." Erklärte Seiji nun und stellte damit klar, das er sich garnicht drum sorgen musste, ob dieser Buster Call nun ganze Inseln vernichte konnte oder sonst was, der Fakt der Geschichte war, er würde sicherlich so schnnell nich sterben, besonders da er noch etwas zu tun hatte auf dieser Welt, auch wenn es nur der Drang dannach war , den Ort zu finden an welchem er Glücklich sein konnte und dazu wollte er anderen auch noch zu ihrem Persönlichen Glück verhelfen, da war vielleicht keine so Edle tat von ihm , da er da natürlich auch noch seine eigenen Vorteil drin sah wie ein hervorragendes Karma für ihn , doch war das eben sein Weg als Mensch auf der Welt, und diesen Weg würde er notfalls auch mit Waffengewalt verteidigen, dazu hatte er sein Schwer und wollte lernen mit diesem Schwert alles und jeden zu besiegen, er wollte einfach ein Schwertkämpfer werden, vielleicht sollte er Saemon mal fragen, er war ebenso bewaffnet mit Schwertern, vielleicht konnte er ja den ein oder anderen Trick von dem Einäugigen lernen ... das wäre natürlich das beste für den Rekruten gewesen, so würde er bald auf einem hohen Niveau kämpfen können und vielleicht würde er es auch schaffen das Ehrenhafte Auftreten eines wahren Schwertkämpfers zu erlernen, das wäre natürlich das absolut beste von allen gewesen. So würde er vielleicht noch ein wenig mehr ernstgenommen, als so wie es im Moment war, Seiji konnte natürlich nichts genaues sagen, aber er war da wohl eher der Typ von Person, welche von Niemanden so 100 % für voll genommen wird. Andererseits war das auch keine Schlechte Eigenschaft gewesen, so hatte er den Überraschungsmoment auf seiner Seite wenn es dann mal drauf ankam.
Er dachte grade Wahrscheinlich wieder einmal viel zu weit ...
So kam es nun jedoch erst einmal dazu , das Seiji seine Sachen ablegte und bewaffnet mit seinem Schwert wieder zurück zu dem Einäugigen trat, dieser schien überrascht zu sein von der Geschwindigkeit Seijis, 3 Stunden hatten sie noch ? Vielleicht hätte er doch einfach ein wenig mehr Zeit damit verbringen sollen, das Schiff näher kennen zu lernen, Seiji wollte das grade Vorschlagen, doch Saemon gab eine bessere Idee zu gute, wie war das ? In eine Kneipe gehen , Seiji war nun nicht so der begeisterte Bier trinker , doch mit einem Crewmitglied war diese ganze Sache sicher etwas völlig anderes gewesen ! Saemon gab jedoch auch zum Ausspruch das Seiji den Kapitän ziemlich Nervlich zerfetzt hatte, irgendwie hatte er da recht, doch wusste er nicht was er ihm getan haben sollte, bis auf diverse Spaße und dem ein oder anderen Missgeschick... Okey er fiel des öfteren aufgrund von Seiji ins Meer selbst bei der Überfahrt, aber da konnte er ja absolut nichts führ , er hatte einfach nen Schlechten Tag, so war es zumindenst wenn es nach Seiji ging, ansonsten war er Wahrscheinlich vom Grunde auf , einfach viel zu ungeschickt gewesen, einmal nur hatte er das mehr oder weniger beabsichtigt getan, da hatte er dem Kapitän einfach Spaßeshalber erschreckt , aber da war doch nichts bei ! Er wurde einn bisschen Nass oke, aber so viele Seeungeheuer waren in den Blues auch nicht Unterwegs gewesen ... Seekönige schon garnicht ! Also ... solange er schwimmen konnte war er auf der Sicheren Seite, nach einer gefühlten denk minute verdrehte Seiji ein wenig angestrengt wirkend die Augen und seufzte, "Naja weißt du ich weiß nicht warum aber der Typ konnte einen Spaß ab , das war schon ziemlich seltsam gewesen !"
Erklärte der Rekrut nun lachend und fuhr dann fort : " Schreckhaft war der Vogel noch dazu gewesen !" Erklärte er nun und merkte nun selbst das er grad ein wenig respektlos wurde und fasste sich an dem Hinterkopf. " Entschuldige ich habe nicht auf meine Ausdrucksweise geachtet !" Erklärte er nun mit einem leicht Schuldbewussten Ton und rieb sich dabei am Hinterkopf und lächelte. Letzten Endes maschierte der Schwertkämpfer auch schon los und Seiji folgte ihn kurz dadrauf, später würde er ihn wegen des Schwertkampfes speziell Fragen !


TBC : Loguetown Hafen
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 19 Jul 2012 - 17:17

cf: Loguetown Hafen

"Ohh Mann..."

,gab Kenji begleitet von einen erschöpften Stöhnen von sich als er die Tür zum Unterdeck öffnete und hinaus an die frische Luft trat. Eigentlich wollte er ja schon seit einer ganzen Weile hier sein, aber die Idee alle Crewmitglieder der Justice höchstpersönlich über die neuen Wachbefehle Saemons aufzuklären war wohl doch keine sonderlich gute Idee gewesen. Mit halboffenen Lidern und leicht gesenkten Kopf, Kenji war irgendwie ein wenig erschöpft und matt, spähte er übers Deck hinweg und überzeugte sich davon ob alles wie geordert ablief. Zu seinem eigenen Erleichtern erblickte er die Drei Marinisten die er für die erste Schicht ausgewählt hatte auf Anhieb. Sie alle hatten ihren Zugeteilten Posten eingenommen und schienen sich auf ihre wichtige Aufgabe zum Schutz des Schiffes und der gesamten Crew zu konzentrieren. Einer hielt oben auf den Ausguck Ausschau , ein Anderer vom Rande der Reling aus und der Letzte hatte Position am Steg eingenommen welche zur Standardausführung des Marineschiffes hinauf führte. Gut, da er nun endlich alles erledigt hatte wurde es wohl Zeit Saemon darüber Bescheid zugeben das seine Befehle umgesetzt werden und die Justice fürs erste Sicher sein sollte, aber wo war der Einäugige Koch denn eigentlich? Diese Frage war eigentlich wesentlich leichter zu beantworten als Ken zunächst gedacht hätte, denn Saemon stand an der Seite eines jungen Mannes der grade als ein neuer Rekrut namens Seiji vorgestellt wurde mitten auf den Oberdeck und hatte so ziemlich die gesamte Aufmerksamkeit der Besatzung. Irgendwie schien keiner so recht zu wissen was er dazu sagen sollte und so erging es auch den Hauptgefreiten der lediglich einige Schritte in die Richtung der Zwei ging und die Augen wieder bis zueinen normalen Punkt öffnete. Da die Beiden grade relativ beschäftigt schien und Kenji nicht unterbrechen wollte, nickt er seinen Vorgesetzten beim vorbeilaufen langsam zu und versuchte ihm so zu signalisieren das er das ihm Aufgetragene erfüllt hatte.Es war allerdings fraglich ob Saemon ihn überhaupt bemerkt hatte da gradewegs vor Kenji ein Matrose herlief der ihm die halbe SIcht verperrte, aber trotzdem erhaschte er einen kurzen aber ziemlich genauen Blick auf den neuen Rekruten der bis auf ein paar Kleinigkeiten einen relativ normalen Eindruck machte. Er hatte dunkles Haar, trug einen Hut und einige lockere Kleidung. "Ob der wohl ganz neu ist oder schon eine Ausbildung hinter sich hat?", schoss es Kenji durch den Kopf bevor er schließlich mit den Schultern zuckte und für sich beschloss das er wohl noch genug Gelegenheit hatte um diesen Seiji zufragen.
Nun war die große Frage: Was jetzt? Fürs Erste gab es rein gar nichts zutun. Das Schiff war Blitzblank und aufgeräumt, der Neue wurde rumgeführt, für die Wache war gesorgt, Godot war scheinbar nicht da und Lian war ziemlich überraschend abgehauen. Das brachte Kenji ins Grübeln, sollte er es nun gut finden das diese "Dame" abgehauen war oder hätte er sich mehr aufregen sollen? Vielleicht würde sie fliehen und entkommen! Andererseits würde sie dafür wohl auch niemals der Marine beitreten was zumindest für den strengen Schwertmeister ein Gewinn war. Nachdenklich spazierte er in Richtung der Reling und setzte sich auf eines der dortigen Fässer. Sein tiefer Blick fiel auf den erhabenen Hafen dieser gigantischen Stadt und ruhte ruhig.
"Ich bin so nicht!" hatte sie gesagt und ihn angegrinst...War das wirklich der Fall? Sie war Piratin und hatte offenkundig einen Mord begangen! Aber sie machte so ganz und gar nicht den Eindruck einer wirklich bösen Person, nicht so wie dieser verdammte Al Nair Dreckshund von Pirat der alles machen würde um das zubekommen was er ins Auge genommen hatte. Kenji war ratlos. Ihm wurde beigebracht das Piraten die Bösen sind und so hatte er es auch stets erfahren, aber nun kommt diese Frau an und meint sie wäre Anders! Lag Kenji womöglich falsch? Sollte er ihr vielleicht eine Chance geben?

"Was spiele ich mir selbst denn vor..." Von sich selbst und seinen wirren Gedanken belustigt schüttelte Kenji diese bösen Ideen von sich fort und strich sich mit einen grade zu Irren Blick durchs schwarz-weiße Haar das ordentlich durch die ankommende Meeresbrise zersaust wurde. "...Gott verdammt, ich bin weich geworden."

Steif wie ein Brett stand Ken vom Fass auf und fasste wieder Fuß auf dem ,von irgendwem, frisch geputzten Deck und just in diesen Moment kehrten auch Saemon und dieser Seiji von ihrer Tour zurück und verließen das Schiff in Richtung Loguetown. Seltsam stark blinzelnd blickte Kenji ihnen hinterher und überlegte für einen Moment ob er hinterher gehen sollte. "Wo die wohl hingehen?...Wie lange dauert es wohl noch bis meine nächste Schicht beginnt?" War schon erstaunlich das der Marinist grade überlegte ein wenig Zeitvertreib mit Bekannten und gar einen neuen Gesicht zuverbringen, in letzter Zeit trotze er regelrecht vor Überraschung.


tbc: Loguetown Hafen

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 21 Aug 2012 - 3:01


Cf : Kajüte der Soldaten
Auf dem Deck war nur wenig los , einige Soldaten gingen ihren Pflichten nach, andere ruhten sich auch grade aus. Es wirkte für einen Moment so als würden sie Seiji garnicht beachten , doch war es anders ... er war einfach einer von ihnen gewesen und somit vielen seie Blicke nicht mehr auf ih , als wäre er ein bunter Hund oder so etwas, von dem Erfolg den Seiji vollbrachte schienen sie jedoch auch noch nicht zu wissen, naja gut woher solltenn sie es auch wissen Seiji wollte damit ja nicht rum prahlen. Ein lautes gähnen stieß der Marine Rekrut nun aus und sah zu einem Mast der relativ bequem wirkte, so bequem wie Holz eben wirken konnte. Langsam schritt er zu diesem lehnte sich gegen diesen und setzte die Schlafmaske auf. " Leute ich fühl mich ein wenig kaputt ich schlaf nen Stündchen !" Erklärte er den Soldaten die grade um ihn herum ihrer Arbeit nach gingen, sie hatten sogar Verständnis mit dem Rekruten, immerhin kam er grade von Kämpfen wieder und war letzten Endes wirklich nur ein Rekrut gewesen, ob Saemon und die anderen das so toll finden würden , würde sich noch zeigen doch die Soldaten kamen damit klar. Seijis Kopf nickte leicht zur Seite weg und die Arme hatte er verschränkt vor dem Oberkörper. Die Beine waren in einer angenehmen Schneidersitz pose, es wirkte ein wenig so als würde er nachdenken, nur das leise schnarchen was von ihm kam verriet das er schlief, die Comic Augen auf der Schlafmaske verbargen ja die geschlossenen Augen, auch wenn Schlecht. In seinem Kopf ließ Seiji den Tag revue passieren. Er war eigentlich so verrückt wie immer gewesen, seine anderen Persönlichkeiten stritten mit ihm um die Richtige Vorgehensweise und Seiji gewann , doch eine Sache beunruhigte ihn ein wenig, grade die Mordlustige Seite schien an Kraft zu gewinnen ! Das sollte er in Beobachtung halten. Doch natürlich erinnerte er sich auch an seinen Sieg gegenüber den Fleischklops , er ließ dem Typen keine Chance und zerschnitt ihn quasi in ein paar leckere Baconstreifen, dabei musste er auch nicht eimal auf den Kampfstil des Wolf Gottes nutzen welche er mit seinem Schwert ausführen konnte, welches neben ihn lag.
" Mh Mh Mh ... Toller Tag ..." Murmelte er nun im Schlaf und kippte im Schneidersitz ein wenig nach hintne, um genauer zu sein gegen den Mast , das schnarche wurde dabei etwas lauter.
Seiji begann schnell zu träumen ... er träumte die wildesten Geschichten, von Abenteuern auf dem Meer und Pflanzenmännchen die knurrten und tanzten und Seiji als ihre Anführer gab den "Ton" an , einen besseren Traum konnte es garnicht wirklich mehr geben !
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 22 Aug 2012 - 6:58

cf: Krankenzimmer

"Ohh man...Wie das wohl wird."

Den Kopf weit nach hinten in den Nacken gelegt betrat Kenji das Deck der True Justice das trotz des kürzlichen Regenschauers relativ trocken war und angenehm von der Sonne bestrahlt wurde. Für einen kurzen Moment wat doch tatsächlich der Himmel klar was natürlich zu Folge hatte das der Schwertkämpfer sofort von der knallenden Sonne geblendet wurde. Schlimm war das natürlich nicht, aber den Arm hob er sich trotzdem schützend vors Gesicht um wieder klar sehen zu können. Dabeu fiel ihm etwas auf das ihm zuvor gar nicht aufgefallen war. Auf seiner Jacke, um genau zu sein auf höhe seiner Schulter, dort wo er Benjamin die ganze Zeit über getragen hat war das schöne weiß der Jacke blutrot gefärbt.

"...Verdammt, was ist das?" ,sagte der Hauptgefreite zu sich selbst und rieb über den verschmutzten Stoff. "Dieser Kerl hat mir die gesamten Klamotten voll geblutet! Das krieg ich doch nie im Leben wieder raus." Ein entgeisterter Seufzer entfleuchte ihn und er beugte sich angestrengt nach vorne über wobei seine Arme regelrecht hin und her baumelten. "Der Doc hatte recht, ich sehe wirklich aus wie ein Straßenkind."

Sichtlich enttäuscht darüber das er die schöne Jacke vermutlich wegschmeißen musste zog er sie aus und band sie sich stattdessen um die Hüfte sodass der große Fleck nach innen zeigte. So lief er zwar in einen halb ausgeleierten schwarzen Hemd rum, aber das sah immer noch vernünftiger aus als der Anblick den er davor bot. Obwohl, allgemein konnte man wohl sagen das sein Anblick ohnehin nicht grade typisch für einen Marine war und diese Ansicht schien ebenso sein neuer Mentor der Schiffsarzt zuteilen. War wohl höchste Zeit sich ordentlich einkleiden zulassen und sich auf eine Haarfarbe festzulegen...Wo grade das Thema Kleidung und Auftreten angesprochen wurde: Kenji war sich ziemlich sicher das da ein ihm gänzlich Unbekannter in schwarzer Uniform auf den Deck ein Nickerchen machte. Konnte natürlich sein das es sich um einen gewöhnlichen Marine handelte da in der Neunten keine fest gelegte Kleiderordnung herrschte, aber die Meisten trugen eigentlich trotzdem die standard Marineuniform und die jenigen die es nicht taten meinte Ken eigentlich alle zu kennen. Also fragte er sich nun die wichtige Frage: "Wer ist der Typ und was macht der hier auf den Schiff?" Das er dabei bereits vom Eingang zum Unterdeck ausmachen konnte das der Kerl bewaffnet war machte es nicht grade besser. Nachforschung war wohl angesagt.
So ging der Schwertkämpfer also rüber zu diesen Typen der dort gelassen ein Mittagsschläfchen machte und kam direkt hinter seinen Schädel zum Stopp. Von hier aus konnte Kenji einen genauen Blick auf den scheinbar Fremden werfen und er hatte sich nicht getäuscht, der Kerl trug mindestens ein Schwert bei sich. Ein Wakizashi um genau zu sein und irgendwie kam dem Hauptgefreiten das Teil verdammt bekannt vor, aber woher? Um es herauszufinden hatte er keine andere Wahl als zufragen.

"Hmmhmm", er räusperte sich auffällig laut und verschränkte die Arme vor sich, den Blick still auf die Person gerichtet die sich als Seiji entpuppen sollte. "Könnten sie mir womöglich sagen warum sie mitten auf den Deck schlafen?"

Das sollte den Maskierten eigentlich aufgeweckt haben...oder das hoffte Kenji zumindest.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 22 Aug 2012 - 11:33


Der Traum von Seiji hatte sich mittlerweile ein wenig gewandelt, er lag auf einer Wiese und entspannte einfach zusammen mit Leuten aus seiner Vergangenheit und mit seinen 4 weiteren Ichs die wohl vorerst ein wenig ruhiger werden würden, wie der Rekrut der Marine hoffte. Sie unterhielten sich über Gott und die Welt, eigentlich waren solche Träume immer soetwas wie Balsam für die angestrengte Seele von Seiji. Den und das müsste jeder ja schon gemerkt haben, Seiji war definitiv nicht der normalste der Welt, er hatte einen ordentlichen Sockenschuss irgendwie ... doch war eine nette Person die durch diesen Sockenschuss erst besonders wurde.
Seiji träumte grade so schön und mit einem mal drang eine Stimme zu ihm durch, diese Person wollte wissen warum Seiji mitten auf dem Deck schlief, dieser blieb weiterhin in der Schlafpose und murrte nur soetwas wie :
" Lass mich in Frieden ... Ich bin Müde ..."
Er konnte ja noch nicht ahnen das vor ihm Kenji stand und dieser war ja quasi so etwas wie ein Vorgesetzter gewesen, kurz dachte Seiji über die Stimme nach ... er kannte sie doch ... leise schluckte der Piraten. " OH ..." Er sprang auf und zog sich die Schlafmaske von den Augen.
" Kenji .... ahahaha " Begann er nun und musste lachen. " ... Tut mir leid ich war einfach irgendwie Müde und dachte nicht das es jemanden stört öh ..." Seiji sah an sich herunter, vielleicht war es die Kleidung die ihn Fremd wirken ließen und Kenji dazu brachten ihn anzusprechen, das sollte er vielleicht richtig stellen !
" Was sagst du übrigens über mein Marine Modus Outfit ?"
Fragte er nun und grinste.
Er hoffte das Kenji es genau so gut finden würde , wie Seiji eben das tat ! Kleider machten Leute und wer weiß vielleicht würde er für seinen guten Geschmack ja auch befördert werden, eigentlich war das Gespräch mit Kenji noch nicht ma beendet da wandte er seinen Blick ab, fasste sich Nachdenklich ans Kinn und stieß ein nachdenkliches " Mh..." aus.
Das wäre eine Gute Frage gewesen, immerhin schien der Lougetown Boss auch nur der Boss gewesen zu sein wegen seines schmierigen Outfits ! " So muss es sein ..." Schoss es ihm durch den Kopf und seine 4 weiteren Gedanken Stimmen bestätigten diese Unwahrscheinliche These auch noch deutlich , somit ging Seiji grade davon aus das man auch die richtige Kleidung brauchte um befördert zu werden.
" Sag mal Kenji ..."
Begann er nun und deutete auf die Kleidung die der Schwertkämpfer trug.
" Wie hast du es in diesen Lumpen eigentlich Geschafft eine höhere Position als Toiletten Wächter zu bekommen ?" Fragte er nun und legte den Kopf schief... ob er das wirklich so böse meinte wie es klang, das wusste wohl nur er und Niemand anderes.
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 22 Aug 2012 - 12:19

Okay damit war es besiegelt...Seiji war ein...riesiger Vogel und er schien sich nicht sonderlich Mühe zugeben einen anderen Eindruck zumachen. Auf Kenji wirkte das wirklich einfach nur seltsam und so lustig es auch anzusehen war, über so einen Scheiß konnte er einfach nicht lachen, dafür war er vermutlich einfach viel zu ernst. Anstatt sich über das Verhalten des Enttarnten schlapp zulachen, was still und heimlich manch anderer Soldat in der Umgebung machte, sah Ken ernst auf seinen Mitstreiter herab der scheinbar über irgendwas nachdachte.
Er hatte also neue Klamotten und wollte die Meinung des Hauptgefreiten dazu wissen, nur leider hatte er dazu überhaupt keine besondere Meinung. Es waren halt schwarze Anziehsachen die ganz ordentlich aussahn und Seiji ein wenig edler wirken ließen. Was sollte er schon dazu sagen? Vielleicht das die alberne Schlafmaske die Illusion eines gut betuchten Marinisten aus guten Hause zerstört? Wohl eher nicht.

"Ich denke mal die gehen in Ordnung...Mal was anderes: Du kannst hier nicht einfach mitten auf den Deck einpennen! Von den Häusern die am Hafen liegen kann man ohne Probleme hier rauf gucken und es macht nicht grade ein sonderlich guten Eindruck wenn da jemand rumliegt. Willst du etwa das uns jeder für solche Anfänger wie die Loguetown-Einheit hält? Wir wollen zur Elite gehören, also benimm dich auch so!"

Das war eine klare Ansage und Kenji hoffte das sie den Neuzugang der Neunten ein wenig wachrütteln würde. Eigentlich meldete er sich ja nicht sonderlich gern so streng zu Wort selbst wenn es des öfteren sein muss und grade deswegen hoffte er darauf das es das erste und letzte mal war das er es gegenüber den blonden Seiji erwähnen musste. Die Chancen die er sich dafür allerdings ausrechnete waren jedoch ziemlich gering, die Rede war ja vom Spaßvogel der Division der scheinbar nie so richtig darüber nachdachte was er tat.
Diese These wurde durch die nächste Aussage von ihm bestätigt und Kenji konnte nicht anders als wütend die Zähne zufletschen. Jemand mit weniger Selbstbeherrschung hätte Seiji für so eine Aussage einen ordentlichen Hieb gegen den Kopf verpasst, aber so leicht konnte man den Schwertkämpfer nicht aus der Reserve locken.

"Toilettenwächter hmm? Ich glaube ich weiß schon wer sich den Rest der Woche um die Säuberung der Latrine kümmern wird...rate doch mal...Ich gebe dir ein Tipp: Ich werde es nicht sein sondern jemand dessen Name mit einen S beginnt...und Nein Seiji, die Rede ist nicht von Saemon."

Und genau deswegen legt man sich nicht mir Ranghöheren an. Vor allem nicht mit welchen die grade ohnehin ein wenig empfindlich wegen ihren Äußeren waren.
Manchmal fragte sich Kenji echt ob Seiji einfach nur absolut sorglos war oder absolut bescheuert. Wie landet ausgerechnet so jemand bei der Marine? Das war doch verrückt, eine absolute Fehlbesetzung. Andererseits war auf den Kleinen ja verlass wenn es hart auf hart kam wie zum Beispiel beim Schafott wo er sich wunderbar gegen seinen Gegner behauptet hatte. Da fiel Kenji ein, was waren das eigentlich für Pflanzen? Die waren wirklich sehr außergewöhnlich...genauso wie Seiji.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 22 Aug 2012 - 12:49

cf: Hafen

Mit etwas Mühe, kam sie dann auch endlich die Planken hoch auf das Schiff und so stand sie nun auch auf den Oberdeck.
Schon in der Ersten Minute fühlte sich das irgendwie toll an. Auf einen Schiff zu stehen, an den sie Dienst hat und ein Mitglied ist. Sie fühlte sich wie eine Eisprinzessin im Winter. Man konnte ihr Erstaunen schon im gesicht ansehen, auch wenn es noch leicht Blutig war. Aber da sah sie auch schon den Obergefreiten... war er eigentlich immer noch auf der Position? Ihr gepäck immer noch Geschultert, wo man auch ihr Präzisionsgewehr sehen konnte, ragten über ihren Kopf heraus. Man konnte also den Lauf und die Klinge vorne Dran erkennen, was sie aber nicht störte.
Mit einen Lächeln kam sie dann auf die Zwei zu und sah dann Kenji an, welcher leicht... Genervt aussah.
"Hier bin ich, Hauptgefreiter Saotome. Ich hoffe sie haben sich Erholt." kam es von ihr und ihre Stimme war mit Respekt gefüllt und dennoch auch mit freundlichkeit. Er schien aber probleme zu haben mit dieser Faulenzer Person. Da hat sie wohl eine Weitere beschreibung für eine Person.
Seiji: Faulenzer, kommt gerne in einen Streit. Zwei dinge, die schon für sie Reichten, um Abstand von einer Person zu halten.
Sie machte sich aber nun auch gedanken darüber, ob sie nun gleich zu Saemon gehen sollte in die Kajütte, oder später. Bestimmt hat er etwas besseres zu tun.
Doch nun stand sie hier... ohne ein wirkliches anliegen an den Obergefreiten, und fragte sich überhaupt erst jetzt, warum sie ihn Ansprach ohne Anliegen. Jetzt war bei ihr auf jeden fall stille in ihren Kopf und das einzigste was sie nun machen könnte wäre auf eine Antwort zu warten.
Vielleicht fällt ihr dann ein, was sie fragen, oder sagen könnte, ohne sich einen Schlechten ruf einzubringen.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 22 Aug 2012 - 12:53


Seiji schaute ein wenig gleichgültig und fasst schon ein wenigs sauer wirkend zu Kenji als dieser nur meinte das seine Kleider in Ordnung waren ... natürlich hörte er sich die Mahnung seines Vorgesetzten auch noch an, die hinten dran gehangen wurde. " Die gehe in Ordnung ? ... Guck doch mal deinen Bademantel an !" Feuerte er nun entgegen und dachte dann noch einmal über das nach was Kenji ihm sagte, er sollte nicht an Deck pennen weil das nen schlechten Eindruck machte, das war es ja in etwa gewesen, Seiji kramte dadrauf die Schlafmaske wieder hervor und zeigte sie seinen Vorgesetzten. " Nun weißt du ? ... Dafür hab ich ja jetzt dieses Schmuckstück ! Da sind Augen aufgemalt die aussehen als wären sie offen, da kommt sicher keiner der dämmlichen Hafenarbeiter hier in der nähe drauf !" Damit war für Seiji das Thema vom Tisch, als er nuin das Kommentar bezüglich der Kleidung von Kenji gab machte er sich ja sowieso schon auf sowas wie eine Bestrafung gefasst. Doch irgendwie war er davon recht unbeeindruckt gewesen, er verschränkte die Arme und sah in die Luft. " Tch ... als ob ... Ich bin doch nicht hier der in Lumpen ..." Murrte er nun und zeigte damit wohl einen ungesunden trotz gegenüber vorgesetzten. Eigentlich kümmerte er sich nicht so um Kleidung oder ähnliches, doch wirkte Kenji etwas reizbar auf dieses Thema.
Seiji hielt eben nicht so viel von einer Befehlskette oder so etwas , was ihn fasst schon zu einem Anti-Marine machte, naja was sollte man großartig dadrüber sagen ? Er war eben ein Anhänger der schlampigen Gerechtigkeit, und wenn selbst ein ehemaliger Admiral mit dieser Einstellung weit kam, warum dann nicht er auch. Seiji wartete einen Moment und griff sein Schwert vom Boden und streckte sich.
Dann sah er zu den anderen Soldaten, die sich grade extrem lustig über die Situation machten, einige fanden Seiji einfach nur witzig vom Verhalten her, andere machten sich wohl über ihn lustig weil er sich immer tiefer in die Sch**** ritt. Seiji war das Recht egal, die Crew schien ihn jedenfalls besser anzunehmen, als die letzte Einheit welche er besuchte , das freute ihn und eigentlich sollte er nun nicht riskieren irgendwie aus der Crew geschmissen zu werden, aber solang es nur bei solchen Kleinigkeiten blieb wäre es ja sicher nicht so schlimm, solange er noch Leistung brachte.
" Übrigens ...!" Seiji schnipste einmal in die Luft als wäre ihn etwas eingefallen.
" Du bist doch Schwertkämpfer oder ? Ich ja auch ... wie wäre es wenn wir mal zusammen trainieren oder so ? Mich würde das freuen !" Nun trat Reisen an die beiden heran und fiehl Seiji fasst schon ins Wort ... " Heh ..." Stieß er nun aus und sah Reisen irritiert an.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 22 Aug 2012 - 13:48

Schon komisch das ausgerechnet diejenigen die am empfindlichsten auf jedes ach so kleine Kommentar reagieren selbst den größten Schwachsinn raushauten ohne davon auszugehen mit den Konsequenzen leben zu müssen. Kenji hatte gar nichts schlimmes über Seijis neue Aufmache gesagt ,wenn er sie nicht sogar ein wenig gelobt hat, und trotzdem führte der sich so auf als wäre er grad bis aufs Mark beleidigt worden. Beeindrucken lies sich der schwarz-weiße Schwertkämpfer allerdings nicht und runzelte einfach nur vollkommen ungerührt die Stirn. Sehr viel besser konnte man wahrscheinlich auch gar nicht auf das Getue des Jungen reagieren, ein sonderlich schnittiges Kommentar konnte er dazu jedenfalls nicht machen und zudem passte so eine Reaktion zu Kenji wie die Faust aufs Auge. Somit lies er das Bademantelkommentar also Beiseite liegen und wandte sich direkt dem nächsten Thema zu.
Und was das angeht konnte der Schwertkämpfer einfach kein ernstes Gesicht mehr behalten und verkniff sich ein Lachen das er grade so auf ein breites Lächeln runterschrauben konnte. Meinte der Shitama das wirklich ernst? Das musste doch ein Witz sein! Niemand konnte so blöd sein und tatsächlich denken das es irgend einen Vollidioten gibt der so beschränkt ist das er nicht kapieren würde das diese Augen drauf gemalt sind...Das konnte man doch sehen, die sahen aus wie aus einen schlechten Comic!

"Ohh man Seiji...das kannst du jetzt nicht ernst meinen oder? Du hättest vielleicht Komiker werden sollen, aber gut zumindest einer der die Stimmung an Bord ein wenig auflockert, sowas braucht man halt auch."

Welch Ironie dass das ausgerechnet von Kenji kam, den so ziemlich größten Miesepeter der gesamten Crew, aber recht hatte er ja. Grade bei einen Beruf wie den eines Soldaten der sich ständig mit schlimmen Dingen auseinandersetzen musste war es wichtig das er manchmal einfach nur herzlich über was lachen konnte. Den Ersatz-Vize Kenji würde das sicherlich auch ein wenig auftauen.
Dass Alles änderte allerdings nichts an der nächsten Äußerung des Spaßvogels für die er den Teufelskraftnutzer am liebsten über Bord ins Meer schmeißen würde nur um zuzusehen wie er hilflos im Salzwasser ertrank, doch das wäre wohl nicht angebracht. Eine andere gewalttätige Aktion allerdings auch nicht und auch wenn der Hauptgefreite es vermeiden wollte konnte er einfach nicht verhindern das seine Faust...nunja..."ausrutschte" und direkt auf die blonde Haarpracht Seijis zuflog. Man konnte halt nicht immer die Fassung bewahren, selbst ein Mann dessen Emotionen ungefähr denen eines kalten Steins nachkamen.

"Eine Woche und du hilfst in der Küche beim Abwasch, weil du ja so ein großer Lappen bist."

Würde überhaupt irgendjemand verstehen das er sich damit auf Lumpen bezog? War ja auch egal. Jedenfalls kam jetzt auch Reisen zum Geschehen und im Gegensatz zu Kenjis bisherigen Gesprächspartner hatte sie ein wenig Respekt und sprach ihn sogar mit Rang an. Der Schwertkämpfer drehte sich also zur Hasenohrenfrau um und wollte ihr eigentlich vollkommen normal entgegenblicken nur leider musste er feststellen das sie nach wie vor ziemlich demoliert war.

"Mir geht's gut mach dir da mal keine Sorgen, aber was ist mit dir? Ich hab dir doch gesagt das du zum Schiffsarzt gehen sollst, schon vergessen?"

Manchmal konnte Kenji wirklich kaum glauben das Reisen ein Mensch war so wie er und jeder andere an Bord. Wie konnte man die Ganze Zeit mit solchen Verletzungen rumlaufen ohne den Drang zuverspüren sich verarzten zulassen? Später würde sie noch verbluten und eine Tote war jawohl mehr als genug für einen Tag. Ken ging einfach mal davon aus das er damit verständlich gemacht hatte das sich de Maschinendame gefälligst zum Doc bewegen sollte und wandte sich etwas aus den Konzept zurück zu Seiji ohne sich vollständig zurück zudrehen. Er starrte ihn sozusagen von der Seite an.

"Ähh...wo waren wir grade? Deine Strafe hab ich dir schon gegeben, also...achja genau du wolltest trainieren richtig?" Sofort fiel Kenjis Blick auf die Klinge Seijis die einen wertvollen Eindruck machte. Handelte es sich womöglich um ein Meito? Falls ja hatte der Blondschopf da schon ein paar Interessante Sachen, Meito und Teufelskraft, Respekt. "Solange es beim Training bleibt und nicht ausartet gerne, ich informier' dich sobald ich Zeit hab, aber jetzt muss ich glaub ich erstmal zu Saemon. Der wartet bestimmt schon auf mich."

Der Saotome war tatsächlich schon relativ spät dran. Immerhin hatte er Ben weggebracht, war beim Arzt samt eines kurzen Gesprächs und hatte sich nun auch noch ein wenig mit den Beiden neuen aufgehalten und Saemon brauchte bestimmt Hilfe.


tbc: Godots Kajüte

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 22 Aug 2012 - 17:40

Dieser Seiji... der war wirklich auf streit ausgesetzt. Also bei diesen Konflikt den die Zwei hatten, wunderte sie sich, das der Junge nicht schon ein Rang tiefer gefallen ist, für Missachtung einer Höheren Person. Nun musste sie aber auch seufzten und den Kopf schütteln.
Er glaubte wirklich, diese Schlaffdings, was er da auch hat, würde man als Echte Augen verwechseln?
"Das ist lächerlich..." gab sie nur von sich und war kurz davor etwas zu Lachen, und dabei wäre sie dabei IHN auszulachen, nicht mit ihn zu Lachen, sondern ihn...
Doch sie konnte es unterdrücken. Kenji sprach sie aber dann an, das sie endlich mal ins Krankenzimmer gehen sollte.
Sie wollte es tun, aber davor wollte sie eigentlich ihr Wisch abgeben. Doch wo sie nachdachte... sie sollte sich lieber etwas... "Schick" machen und nicht so Verblutet da stehen.
"Tut mir leid, wird Umgehends gemacht." entschuldigte sie und eilte schon fast zum Krankenzimmer.

Vor der Tür, klopfte sie kurz an, ehe sie eintrat.
"Oh Halle Junge Dame... wie äh... kann ich helfen?" kam es von den Alten Doctor, welche Verwundert drein blickte. "Schon mal in Voraus, ich bin kein Mechaniker..." stellte er für sie fest und Reisen lächelte nur.
"Ich bräuchte nur eine Versorgung für meinen Kopf, Den rest kann ich selber machen." erklärte sie den Alten Mann, ehe dieser ihr dann leicht verwirrt einen Platz auf den Liegebett anbot und sie sich hinsetzte.
Sie wartete Geduldig auf seine Arbeit, während der Doctor leicht unbeholfen erstmal nach den Richtigen sachen suchte.
Als er dann mit einer Salbe und anderen Kleinsachen ankam, veraztete er sie und führte ein kleines Gespräch.
"Du... du bist also ein Cyborg, oder?" fragte er erstmal und sie bejahte es ehe er dann auch weiter machte. "Schmerzt es denn nicht? Das sieht wirklich schlimm aus... Ein Normaler Mensch könnte kaum klar dabei sein." meinte er und Reisen war etwas Verwundet. "Ich fühle keinen Schmerz, mir wurde dieser Faktor Schmerz entfernt." antwortete sie direkt und musste gestehen, das sie froh war, das einige Blutergüße nun geschlossen waren nach einer kurzen weile. "Und diese hasenohren..." kam es nur flüsternd von ihn, berührte diese nur und merkte, das sie nur Aus Stoff bestanden und darunter Mechanik. "So fertig. Pass auf das du dir nicht nochmal den Kopf brichst... im Wahrsten sinne der Worte." meinte er nur und verabschiedete sich von der Frau, und sie winkte ihn lächelnd zurück, ehe sie wieder zurück auf das Oberdeck ging.

Endlich sah ihr Kopf nicht mehr so Schlimm aus. Zwar hatte sie an der einen Stirn ein Pflaster, aber sonst war es wieder Normal. Dieser Faulpelz, saß immer noch da, und sie musste leicht die Augen verdrehen. Als hätte der nichts besseres zu tun. Trotzdem aber, setzte sie sich in seine Nähe und zog ihr Gepäck an sich, um ein paar Sachen heraus zu holen. Erstmal kümmerte sie sich um ihre Hände. Ein Spezieller Stoff, welches sie auspackte, umhüllte ihre Cyborghand als wäre es eine Zweite hand... haha. So wie es sein sollte. An einen Arm musste sie etwas Richten, also Drehte sie erstmal den Arm um 360° und rückte mit der anderen Hand die Stelle wieder hin.
Die Delle an ihrer Hüfte war schnell Gerichtet, aber der Schnitt in ihren Brustkorb war kniffliger. Dazu bräuchte sie eine Zweite hand.
Reisen blickte dann auf den Faulpelz und nun wirkte sie verzweifelt. Nagut... was Könnte schon schiefgehen...
"Ahm... Herr Seiji? Könnten sie mir helfen?" fragte sie leicht unsicher und sie bereute es irgendwie. Was soll´s... dabei kann nicht viel kaputt gehen, Aber es war eher eine Frage des schames...

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 22 Aug 2012 - 19:43


Kenji dachte wohl allen ernstes , das die Aussage von Seiji so gemeint war wie er es gesagt hatte, Seiji lächelte nun und sprach recht neutral : " Auch Ernst hat schon einmal gelacht , Ernst ist jetz 48 " Und zwinkerte, was er damit sagen wollte wenn es ankam : Nein das war natürlich nur spaß gewesen ! Seiji lachte nun bis er die Faust von Kenji gegen seine BRAUNE Haarpracht bekam (nich blondxD) Dann rieb er sich diese Stelle mit einem leicht schmerz verzehrten Gesicht. Doch nicht lange , als Kenji ihm einen weiteren Befehl aufbrummte seufzte er leise. " Aye Aye Ken-Chan" Stieß er dann lachend aus und blieb an der Stelle stehen, an welche er stand, während Kenji nun bestätigte das sie wohl mal trainieren konnten, sehr gut das würde seine Fähigkeiten sicher noch einmal verbessern und das mit sicherheit rapide, auch wenn der Gedanken an seiner finsteren Seite weiterhin vorhanden war , er hoffte einfach das dieser Trainingskampf diese Seite nicht hervorrufen würde und wenn doch traute er Kenji zu Seiji früh genug stoppen zu können.
Um auf das Helfen in der Küche oder so zurück zu kommen, er würde versuchen sich drum zu drücken wenn es möglich war, wenn nicht würde er es halt tun !
Kenji verschwand nun erst einmal, und Seiji hatte das Gefühl das er bei dem Marine Soldaten klar gemacht hatte, das er eher einen lockereren Umgang bevorzugte als so Fachliches Gewäsch, wenn es so war, dann würde er mit Sicherheit in Zukunft ein wenig offener mit dem Schwertkämpfer reden können, Seiji machte ja nichts ohne einen gewissen Hintergedanken, doch wie es schien , schien das bei Reisen nicht so gut anzukommen, vielleicht sollte er versuchen bei ihr die Witze zurück zu schrauben, so flach sie auch waren, manche konnten eben nie lachen ! Naja die Tatsache das sie wohl sowas wie ein Roboter war oder so erklärte aber auch schon warum sie nich lachte, es gab eben keine Humor Chips oder sowas !
Sie zog zum Krankenzimmer ab und kam fasst schon repariert wieder, den Rest schien sie irgendwie alleine beheben zu können , naja fasst zumindenst, sie bat Seiji um Hilfe ... Und nannte ihn Herr.
Seiji legte den Kopf schief. " Ich helfe gern aber lass das Herr für die Alten Knacker von Vorgesetzten übrig das brauch ich nicht !" Erklärte er nun lachend und ging dann zu ihr und beugte sich ein wenig neugierig zu ihr vor. " Wie kann ich den Helfen ? Soll ich dir nen Humor-Chip programmieren ?" Fragte er nun und kam somit sofort auf den Gedanken von vorher zurück, sie hatte keinen und mochte Seijis Humor und wollte drüber lachen können, so müsste es sein ! Seiji legte nun den Kopf schief und lächelte sie an.
Er wollte ja nicht unfreundlich wirken oder als würde er sie verschauckeln!
Auch wenn er das irgendwie in einem Sinne schon tat, naja Seiji war eben ein Scherzkeks und das würde sich nicht ändern Wahrscheinlich würde er auch kurz vor seinem Tod noch witzig sein !



Zuletzt von Seiji Shitama am Fr 24 Aug 2012 - 11:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 22 Aug 2012 - 20:17

Sie war sich nicht sicher... eher Unsicher ob das wirklich eine gute idee war von ihr. Nein, es war keine gute idee sich mit einen Komiker einzulassen. Am ende wird er wohl ihr Kraftkern noch Umpolen, wenn er was falsch macht. Aber... gefragt ist schon zu spät und sie musste nun auf seine Hilfe eingehen.
Das mit denn Herr sollte sie Lassen? Sie hatte auch nicht vor es so zu lassen. Es war eher ein... Satzanfang für... leute die Theoretisch stärker sind als sie selbst.
Nach wunsch kann sie auch sowas lassen, aber einmal muss sein.
"Ach, Meinst du?" meinte sie leicht Provokant und grinste leicht ehe er dann ihr die eigenetliche Frage stellte.
Leicht Abstößig schaute sie ihn dann an und schüttelte den Kopf.
"Wenn du das tust, dann ist meine Sicherung von Schwarzen Humor und Witze über Clowns weg..." antwortete sie ihn mit einen Eiskalten gesicht und grinste dann leicht amüsiert.
Unter Clowns war er nun auch Kategorisiert.
"So wie dieser hier. Was macht ein Clown in einer KapitänKajüte?... SchneckenFaxen" kam es von ihr als würde sie ihn auf den Arm nehmen und mit einen kleinen Soundsystem kam auch das Klassische "badum Tss" geräusch.
Dann aber seufzte sie und schüttelte den Kopf und sah so aus, als würde die Anforderung nun um Leben und tot entscheiden.
In ihrer Hand hielt sie dann ein Speziellen Schraubenzieher, welcher mehr konnte aus nur... Schrauben Drehen.
"Siehst du diesen Schnitt in meinen brustkorb? Das muss weg. Mit diesen Werkzeug musst du das Ende des Stiches berühren und Kurz drehen, das wars auch Schon. Ich warne dich... auch ohne Waffe in der Hand, kann ich dir ein Loch in den Magen Schießen." Erklärte sie ihn mit einer Drohung. Dabei Lächelte sie scheinheilig und tat eins Auf engel, was aber etwas Umheilig wirkte.
Diese Aktion sollte nun bewirken, wenn der schnitt mit diesen Utensil bearbeitet wurde, dann fängt ihr Körper an sich selbst zu reparieren, und damit werden auch einige Teile wieder "Verschlossen", wie dieser Schnitt im Brustkorb.
Sie hoffte nun, sie habe es ihn KLIP und KLAR erklärt, was er zu tun hatte. Auch wenn es respecktlos von ihr kam, er erwartete wohl kein Respekt von irgendjemanden oder würde auch keinen Verteilen, wohl selbst an den Kapitän selbst...
Sie atmete nur noch kurz durch, ehe sie die obersten Knöpfe ihres Hemdes öffnete, damit man den Schnitt richtig auf der Stroffhaut sehen konnte. Es war ein Sauberer Schnitt in ihren Brustkorb, wenn man es so sagen könnte. Es war auch genau da, wo Menschen ihre Knorpel haben, also in der Mitte über ihrer brüste.
Sie hoffte nun aber auch, er dachte nun an nichts Falsches.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 22 Aug 2012 - 22:04


" Mein tun die Affen wenn sie Kleister kauen ..." Erklärte Seiji nun Augen rollend und seufzte.
" Ich bitte dich lediglich drum in Zukunft dieses Herr weg zu lassen verstehst ? Ich denke doch ... Hasen sind ja nu keine so doofen Tiere !"
Erklärte er nun zwinkernd und lächelte das Mädchen vor sich an, wenn sie provoziert musste sie mit gegen Provokation rechnen, so war das eben ! Die Schützin war Seiji irgendwie nicht so ganz grün, er wusste nicht warum aber sie schien so unfreundlich ... naja er würde einfach mal Cyborg Kunde studieren und dann würde er hier einen " So Freundlich das mir die Sonne aus dem Arsch schein- Chip"
Installieren, dann würde er sicher mit ihr klar kommen. Okey dann würde selbst der Feind mit ihr klar kommen! Auch wenn er das wohl jetzt schon tat ... Seiji räusperte sich auf den Gedanken. Nein sie hätte sterben können ... das war NICHT lustig ... naja zumindenst nicht durch und durch witzig , anderer Seits mochte sie doch schwarzen Humor also würde ihr der Gedanken sicher auch Gefallen, trotzdem behielt er es für sich ! Den Spruch von wegen das ein bestimmter Chip weg wäre wenn er etwas tun würde, bekam er nur halb mit er war zu sehr beschäftigt mit seinen Gedanken. " Was auch immer" Murmelte er nun und sah dann den Schnitt an während Reisen einen Witz erzählte, der wirklich Flach war. Weniger Schwarz ... und Clownig mh ... naja es kam nen Clown vor aber immerhin is ja auch egal es gab andere Themen, höfflicherweise lachte der Marine Clown über den Witz, er wusste nich wenn man ihn mit solch einer Abneigung gegenüber trat und unfreundlichkeit dann konnte er nich so sein wie bei Leuten die er mochte. Da fiehl ihn ein, was wohl aus der Piratin geworden is die ihnen geholfen hatte ? Er wusste nun nicht wie sie weiter mit der Division verkehrte doch wirkte sie nett genug als das man sie auf einen Schiff der Marine mit nehmen konnte, immerhin war ja Pirat nicht = Pirat gewesen ! Und immerhin war sie Weiblich das gab ihr bei Seiji nen Pluspunkt , den was mit ihnen reiste musste er nicht bekämpfen ...
Nun hörte sich Seiji die Erklärung des Cyborgs an und begutachtete die Wunde.
" Also ... Ich denke das krieg ich hin !" Dann vollführte er alles wie erklärt aus und schon schloss sich die Wunde und der Cyberhase war wie Neu. Seij schmiss das Werkzeug nun auf den Boden und stand auf.
" So ... jetzt kannst du Leute wieder mit deinen Witzen zu spamen aber flame bloß Niemanden an der es nicht verdient hat ..."
Erklärte er nun und lachte.
Seiji drehte sich nun von dem Cyborg weg und sah sich am Deck um.
" Ich liebe es unter Leuten zu sein ..." Meinte er nun und verschränkte lächelnd die Arme hinterm Kopf.
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Aoi Yorumoto

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 22 Aug 2012 - 22:55

cf: Loguetown-Hafen

Die Planke knarrte leise unter Aoi's leichten Schritten, als sie an Bord der True Justice trat. Im Moment war hier kein großer Betrieb, alles war inbegriffen im allgemeinen Verschwinden. Kenjis zweifarbige Rückseite sah man noch hinter einer der Aufbauten verschwinden, Seiji und Reisen saßen etwas weiter hinten. Sie hatte die beiden nur kurz aus den Augenwinkeln betrachtet, und drehte sich jetzt, als sie das aufblitzen von Metall sah, noch einmal um. Seiji hatte einen Schraubenzieher in der Hand, und fuhrwerkte damit an Reisens Oberkörper rum.
"Hey, Reisen.", rief sie zu den beiden herüber. "Wenn du auch herumgeführt werden willst, dann warten wir noch kurz, bis ihr.... Fertig seid." teilte sie mit, und setzte ihren Weg fort, etwas weiter weg, um nicht in Versuchung zu geraten, die beiden weiter zu beobachten. Irgendwie war es ein drolliger Anblick.
In der Mitte des Oberdecks angekommen blieb die Soldatin stehen, verschränkte die Arme vor der Brust und ließ den Blick schweifen; Es war...Ein Deck. Mit ein paar Kisten und Tau-rollen.
"Tja... das hier ist das Oberdeck, wie du vielleicht auch schon bemerkt hast. Man sehe sich um und staune.", verkündete die junge Frau, die sich in der Rolle der Fremdenführerin, nunja... Fremd fühlte.
"Wo willst du denn zuerst hin? In die Kajüten, wegen deinen Sachen?", erkundigte sie sich souverän, um den Mangel an Ideen in welcher Reihenfolge sie die Sache angehen sollte, zu überspielen.
Sie warf nochmal einen blick zu Reisen, um zu überprüfen wie weit die beiden waren.
Obwohl es ja eigentlich ganz interessant war, wie so ein Cyborg repariert wurde. Befanden sich unter der Schale aus Mechanik eigentlich noch Organe?
Irgendwie war sie faszinierend, diese Möglichkeit ohne einen vollständigen Körper weiterleben zu können, und aus einer der gravierendsten Schwächen seine große Stärke zu machen.
Ob es sich aber gut anfühlte so zu leben, oder ob es sich überhaupt nach irgendetwas anfühlte, blieb allerdings fraglich.

Um sich von dem Thema abzulenken, und weil grade niemand anderes in Hörweite war, nutzte Aoi die Gelegenheit um in Erfahrung zu bringen, inwiefern dieser etwas skurrile Einstieg in eine fremde Division Amelia beeinflusst hatte.
Die Schützin legte, wie es so ihre Angewohnheit war, den Kopf leicht schräg und betrachtete die Sykes nachdenklich.
"Ich erwähnte ja bereits das diese Mannschaft etwas... Speziell ist. Andererseits ist sie auch ziemlich stark. Hast du vor dauerhaft zu bleiben? Noch ist es ja nicht zu spät, sich nach einer etwas gemäßigteren Division um zusehen.", fragte sie gradeheraus.
"Was ich dir natürlich nicht nahelegen will.", fügte Aoi noch hinzu, weil empfindlichere Personen ihren Satz durchaus auch anders interpretieren konnten, als er gemeint war.
Als Aufforderung zu verschwinden, oder als unterschwellige Warnung beispielsweise.
Das wäre das letzte, was die Soldatin bezweckte, denn Amelia schien in Ordnung zu sein.
Der Blick der Gefreiten schweiften ab, und aufs Meer hinaus, während sie auf eine Antwort wartete. Kleine Schaumkronen tanzten auf den Wellen, mit einem Grauschimmer gefärbt, den wohl die schwindenden Lichter hervorriefen.
Der Tag neigte sich langsam seinem Ende zu, einem Ende, dass Aoi freudig begrüßte. In der Abenddämmerung fühlte sie sich am wohlsten. Der Tag mit seinem grellen Licht, färbte all die Dinge, die scheinbar so bunt und farbenprächtig waren, in Wahrheit grau und nahm ihnen die Tiefe.
Seit die Gefreite von der Frucht des Schattendämons gekostet hatte, ging es ihr ähnlich. Die warmen Sommertage machten ihr schlechte Laune, und das grelle Licht wurde ihr immer mehr zu wieder, je länger sie in Loguetown weilten.
Hoffentlich, hoffentlich legten sie bald ab.
Sie war dieser Stadt inzwischen überdrüssig.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 23 Aug 2012 - 0:05


cf: Loguetown Hafen
Bezüglich Reisen sollte sie keine Antwort mehr erhalten. Amelia beließ es dabei. Sie richtete ihre Aufmerksamkeit jetzt ganz auf Aoi, die sich Mühe gab, ihr das Schiff zu zeigen. Natürlich hatte sie selber begriffen, dass sie sich hier auf dem Oberdeck befanden und so nickte sie der Schützin verständnisvoll zu und sah sich um. Zumindest auf dem Schiff selbst schien alles seine Ordnung zu haben. Es handelte sich um ein ganz gewöhnliches Oberdeck und Amelia konnte keine Auffälligkeiten ausmachen.
Als Aoi noch einmal darauf hinwies, ja bereits erwähnt zu haben, dass die Mannschaft speziell sei, hoben sich Amelias Mundwinkel etwas heran, sodass man fast meinen konnte, sie würde lächeln.
Ja. Die neunte Division scheint mir wirklich sehr.. speziell. Man meint, sie verfolge ihren eigenen Kopf. Vielleicht ist das ganz gut. Ich bin zwar konservativ erzogen und habe entsprechende Ansichten, aber etwas Neues kann vielleicht nicht schaden, man nimmt Erfahrungen mit und die helfen einem im Leben immer.“
Tatsächlich war sie dann aber etwas überrascht von Aois Worten. Zwar hatte sie nicht vermutet, dass sie sie nicht dabei haben wollte, aber es war doch wunderlich, dass sie ihre Division nicht gut sprach und sogar darauf hinwies, ein Wechsel sei möglich. Sicher wusste Amelia das, aber wie bereits erwähnt, verfolgte sie solche Ideen derzeitig nicht und schüttelte entsprechend nur knapp den Kopf. „Ich habe nicht vor, die Division zu wechseln“, begann sie deswegen und warf deswegen einen Blick über das Deck. „Ich bin sicher, dass ich hier richtig gelandet bin. Irgendein Sinn wird das Ganze schon haben. Man landet nie einfach so an irgendeinem Ort.“ Man konnte zwar nicht behaupten, dass sie besonders an Schicksal und Co glaubte, aber was den Sinn in Ereignissen betraf, so war sich die einzige Tochter der Skyes sicher, dass sie niemals sinnlos waren und man immer etwas mitnehmen konnte.
Also wirst du mich noch ein wenig länger aushalten müssen. Ich bleibe.“ Wieder bildete sich das kleine, kaum bemerkbare Lächeln auf ihren Lippen und Amelia schien für einen Moment in Gedanken versunken. Ja, es wäre sicherlich gut, zunächst einmal die Kajüten aufzusuchen. Es war ihr tatsächlich eine Last, den kleinen, braunen Koffer die ganze Zeit mit sich herumzutragen, auch, wenn sie nicht wirklich viel mitgenommen hatte. Das Leben auf einem Schiff war praktisch, sie wusste, dass sie hier nicht ihren gewohnten Luxus würde ausleben können und im Prinzip wollte sie das auch gar nicht, dafür war sie schließlich nicht hier. In diesem Falle hätte sie weiter zu Hause bleiben können, aber natürlich wollte sie das nicht.
Ja, es wäre vermutlich von Vorteil, wenn ich zunächst einmal meine Sachen ablegen könnte. Der Koffer ist doch ein wenig schwer“, bemerkte sie. Er war nicht schwer. Es war nur einfach die Tatsache, dass sie hatte schwer tragen müssen, geschweige denn irgendwas tragen müssen. Das hatten immer Bedienstete des Hauses für sie erledigt. Aber auch das war eine neue, interessante Erfahrung, die sie gerne in Kauf nahm. Trotzdem – für heute hatte sie ihren Koffer lange genug herum getragen.
Anschließend obliegt es deinem Ermessen, wo wir hingehen.“
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