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Oberdeck

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Saemon



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BeitragThema: Oberdeck   Do 26 Jan 2012 - 8:46

das Eingangsposting lautete :

Oberdeck

Das Oberdeck befindet sich wie der Name bereit verlauten lässt, auf oberster Ebene des Schiffes. Auf dieser befinden sich die Aufbauten sowie die drei Maste der True Justice. Entlang der Reling kann man besonders am Bug und auch Achtern des Schiffes einige Fässer, Kisten aber auch Taue erkennen. Vom Trinkwasser, bis hin zu ein wenig Obst und auch anderer Nahrung für zwischendurch, wird hier alles aufbewahrt, was man während der harten Arbeit an Deck benötigen könnte um bei Kräften zu bleiben.

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Reisen

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 23 Aug 2012 - 18:51

Reisen war erleichtert, er stellte keine Dummheiten mit den Ding an. Sie öffnete die Augen und seufzte leicht erleichtert.
Die Gute narchicht ist, sie musste ihn kein Loch in den Magen schießen, die schlechte Narchicht ist, das war ihr vorletzter RepKit.
Zum glück hat er auch das Ding auf den Boden geworfen, da es auf einmal wie in Schlechten Filmen in Flamen aufging und übrig blieb nur ein Häufchen Elend Asche, welcher vom Wind weggeweht wurde. Trotzdem...
"Hey, glaubst ich hab unendlich von denen? Den hast du bei mir Schuldig" meckerte sie rum und dabei traf ihn keine Schuld... aber es war ein Guter vorwand einfach, um ihn zu Ärgern.
Dann leicht beledigt, Knüpfte sie ihr die zwei Knöpfe wieder zu von ihren Hemd, ehe sie es wieder Geradestreckte. Nun sah sie wie Neu aus.
Nun sah sie auch endlich jemanden, das sie Ansprach. Rumgeführt werden? Keine schlechte Idee, da könnte sie wohl mehr Daten Sammeln über das Schiff.
"Oi, das wäre gut, ich bin Schon fertig...mit ihn" kam es von ihr und die letzten zwei wörter waren nur für sich selbst.
Die Division war sehr... Spezial? Meint sie etwa in der art mit diesen Strangen Cyborg, und diesen Clown?
Reisen musst leicht lachen. Auch wenn sie aus der Normalen hörweite gerade von den Zwei entfernt war, könnte sie auch alles Hören, was auf den Schiff abging... auch dinge... die sie nicht hören sollte... so wie das Gespräch von Ben... oder... Saemon.
Reisen versuchte erstmal die sachen zu Unterdrücken, und die Privatsphäre zu Respektieren, was aber manchmal schwer viel, wenn sie mal vergass ihre Sensoren Auszuschallten. Das war nun getan... jedoch hatte sie die Ganzen wörter hören können.
Sie fühlte sich irgendwie nun schlecht.
Nichtsdestotrotz, nahm sie ihr Gepäck auf, kam Lächelnd auf die Zwei zu und blieb stehen. "Also ich müsste die Kajüte finden, die sachen zu Tragen ist etwas Lästig." meinte sie, als wäre es kein Gewicht für sie. Immerhin war es ein Halbmannsgroßer Reisesack und ein fast größeres Scharfschützgewehr, was an ihr Rücken Baumelte.
"Ich stelle mich am Besten mich auch euch Persönlich vor. Ich bin Reisen Inaba, komme aus einer hochtechnologischen Insel aus der Grand Line und wie ihr Bestimmt bemerkt habt, ich bin ein Cyborg." stellte sie sich vor, lächelte leicht und ihre Augen Justierten sich nun auch auf das Normale Sichtweite. Man konnte erkennen, das im inneren Ihrer Augen die Linsen sich bewegten und einige zur Seite Geschoben wurde, da die Extra Linsen für extra Zoom Dienten.

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Gast

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Fr 24 Aug 2012 - 9:44


Von Reisen wandte sich Seiji erst einmal komplett ab, Seiji gesellte sicvh zu anderen Soldaten die mit ihm reden wollten, sie wollten ihn nicht wegen seinem Verhalten ermahnen oder so , mein sie hielten lediglich einen Plausch mit dem Entertainer, sie wussten ja schon zumindenst ein wenig das Seiji eben so war wie er war und somit nahmen sie ihn in ihrer Crew auf, was Seiji ziemlich gut fand. Seiji sollte erzählen wie die "Mission" ausgegangen war und er erklärte das er einen Sieg gegen einen Piraten errungen hatte, und ansonsten auch alles okey war. Seiji erntete Schulterklopfer auf der Tatsache hin das er seinen ersten Kampf gewonnen hatte.
" Da hast du wohl mehr drauf als man dir zusprechen würde mh ?"
Fragte ein Rekrut nun lachend und Seiji entgegnete : " Naja ... man muss ja nich immer seine Genialität zeigen oder ?" Ebenfalls lachend somit wussten alle wohl wie das gemeint war. Alles im Allen schien die Stimmung in der Crew recht gut zu sein, er wusste nicht wie es bei den höheren Posten aussah aber hier war alles Super anders konnte man das garnicht sagen ! Seiji sollte versuchen sich mit allen hier anzufreunden, wer weiß vielleicht würde es ihm ja etwas bringen in Zukunft, naja ansonsten war Seiji eig. auch nicht die Person die unfähig war Positive Meinungen über sich zu ernten, er sammelte schnell freunde und doch kam es Seiji fasst immer so vor als wäre er quasi alleine. Nun trat Aoi aufs Deck mit einer neuen, Seiji drehte sich nachdem das Gespräch beendet war zu der neuen, sie war also kein Groupie ... hoffentlich hatte Seiji nicht einen alt zu schlechten Eindruck mit dem Eindruck gemacht. Seiji löste sich nun von der Gruppe und trat zu den beiden Mädchen.
" He ... Du gehörst wohl doch zu der Crew absofort mh ?" Fragte er nun und sah Amelia an und lächalte während er sich am Hinterkopf kratzte. " Ich hoffe du nimmst mir den Spruch vom Hafen nicht so böse, ich bin eben eine Person die gerne ma den ein oder anderen Spaß macht, naja jedenfalls freue ich mich schon auf zukünftige zusammenarbeit ! " Erklärte er nun und sah dann zu Aoi. Mit der hatte er sich nur kurz unterhalten gehabt wenn er sich richtig erinnerte, naja er würde sicher noch seine Gelegenheit bekommen.
" Aoi ? Gibts hier eig. noch irgendwas anderes Wichtiges zu sehne außer die Kajüten der Soldaten ?"
Fragte er nun , den wenn er ehrlich war hatte er noch nicht viel anderes gesehen auf dem Schiff ...
...
Es gab sicher so was wie Kajüten für die höheren Mächte oder sonst was, aber das alles hatte Seiji noch nicht gesehen und ob es ihn interessierte wusste er grade auch nicht so genau …. Wer wollte schon wissen wie andere wohnten ? Seiji jedenfalls nicht da wurde man doch nur Neidisch oder so, aber wenn er ehrlich war, eine eigene Kajüte das wäre schon so ziemlich das aller beste was ihm passieren konnte
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Godot

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Sa 25 Aug 2012 - 23:04

cf: Loguetown - Hafen

Es war soweit: Es stand dem Wiedersehen mit seiner Mannschaft nichts mehr im Weg. Er konnte von Glück sprechen, dass er so schnell mit der vorherigen Mission abschließen und wieder zurück zu seiner Mannschaft kehren konnte. Doch was hatte diese wohl während seiner Abwesenheit getrieben? Er war gespannt was für Geschichten seine Mannschaft für ihn parat hatte. Außerdem musste der Herr Kapitän auch selbst noch Rede und Antwort stehen, denn es schien als ob seine Leute nicht über seine längere Abwesenheit informiert worden seien und es kommt ja nicht jeden guten Tag vor, dass Godot plötzlich einfach wie vor'm Erdboden verschluckt verschwindet.

Mit langsamen, aber sicheren Schritten und breiter Brust betrat der Kaffeefanatiker das Schiff, das in ihm Heimatsgefühle weckte. Allerdings würde er die ruhige Art nach außen hin wohl nicht mehr allzu lange aufrechthalten können, sollte er sich nicht bald eine Tasse schwarzen Kaffee gönnen können. Während der Stabsoffizier in die Gesichter der 9.Division schaute, fielen ihm ein paar neue Gesichter auf. Haben wir Besuch oder neuen Zuwachs bekommen? Diese Frage beschäftigte ihn allerdings nicht sonderlich lange. Stattdessen machte er kurze Zeit später auf sich aufmerksam.

Langsam ging er auf die Masse zu und sprach mit einer tiefen, ruhigen Stimme: Hey Leute, ich bin wieder da. Es tut mir leid, dass ich für eine Weile einfach verschwunden war. Ich war beruflich unterwegs. Wie auch immer. Ich bin wieder da und wie ich sehe, befinden sich ein paar neue Gesichter an Deck. Er machte eine kurze Pause, bevor er sich den Neuen kurz vorstellte.
Herzlich Willkommen auf der True Justice. Man nennt mich Kapitän Godot. Und mit wem habe ich das Vergnügen? Diese Worte richtete er lächelnd zwar an die Menge, doch wusste er auch, dass wohl nur die Neulinge darauf antworten würden. Die Soldaten, mit denen er bereits bestens vertraut war, würden sich wohl kaum noch einmal diesem Kaffeefanatiker vorstellen wollen.
Er war auf jeden Fall gespannt, wen er alles vor sich stehen hatte und was er über diese Leute noch so in Erfahrung bringen konnte. Denn der Marine-Kapitän zeigte seiner Mannschaft gerne immer wieder, dass es ihm nicht egal war, wie es seinen Leuten ging und dass er sich auch für deren Leben interessierte. Umso erschütterter war der Stabsoffizier jedes Mal auf's Neue, wenn er jemanden aus seiner Division im Eifer des Gefechts verlor, selbst, wenn er das nach außen hin nur in sehr seltenen Fällen zeigte.
Als Befehlshaber einer Division war es allerdings unmöglich, jedem zu helfen. Auch, wenn man den Schmerz, der beim Verlust eines Kameraden entstand, nicht einfach unterdrücken konnte, lernte man mit der Zeit und wohl auch durch die gewonnene Erfahrung über die Jahre mit diesem Schmerz umzugehen. Doch mit solchen Themen wollte er die neuen Gesichter auf der True Justice keineswegs konfrontieren. Und schon gar nicht, wenn sie doch gerade erst zum ersten Mal auf den Kapitän trafen. Das wäre doch ein ziemlich unpassendes Thema für die erste Begegnung: Der Tod und der Verlust von Kameraden. Erfahrungen dieser Art würden sie wohl früher oder später ohnehin machen. Andere Themen wie seine Kaffeesucht brauchte er auch nicht anzuschneiden, denn das würde den Neulingen auch schnell genug auffallen.
Wahrscheinlich würde Godot sich später mit den einzelnen Leuten über deren Vergangenheit, ihre Erfahrung bei der Marine und ähnliche Themen unterhalten. Das war sicherlich angebrachter und würde dem Stabsoffizier helfen, seine Leute besser kennenzulernen.

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Kenji

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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 26 Aug 2012 - 0:40

Laut stampfend und trotzdem ruhigen Blickes marschierte Kenji die kleine Treppe hinauf ,die zum Oberdeck führte, und versuchte wieder ein wenig runter zukommen. Er war wütend, wütend auf Saemon und vor allem wütend auf Lian, aber ebenso hasste er sich selbst für sein Handeln. Warum konnte er nicht einfach ruhig bleiben, sich zurücklehnen und das Ganze von denen klären lassen die wirklich das Recht zur Entscheidung hatten? Eigentlich hatte er doch überhaupt kein Interesse daran, also warum verbiss er sich so dermaßen in dieses Thema? Wäre doch nur Kapitän Godot anwesend, der würde das Alles in Windeseile klären und somit allen unnötige Diskussionen ersparen die nur zu Streit führten, doch der Marinekapitän war nun mal abwesend und so lag es an Saemon die Division samt Entscheidungen zuleiten und Ken würde ihn dabei unterstützen müssen. Trotzdem musste er jetzt erstmal an die frische Luft um wieder ein wenig runter zukommen und wer weiß, vielleicht käme er danach sogar zurück zu Saemon und sich weiter mit ihn zu unterhalten.
So öffnete er also mit starken Druck die Tür zum Deck und blickte müde über das beplankte Schiff hinweg. Alle waren noch hier: Aoi, Reisen, Seiji und die neu hinzu gestoßene Amelia, aber da war noch jemand...Godot. Der Kaffeeabhängige stand in seiner gewohnten lockeren Autorität am Bord des Schiffes und unterhielt sich mit den Rekruten. Der schwarz-weißhaarige Zweischwerterstilmeister konnte es kaum glauben. Es war beinahe so als hätte irgendein übernatürliches Wesen eine Lösung für alle Probleme des Hauptgefreiten gesendet. Der Marinekapitän war ohne zu untertreiben der Dreh und Angelpunkt aller Probleme am Bord der True Justice und sein Wort war Endgültig.
Mit einen sichtlich erleichterten und irgendwie glücklichen Gesichtsausdruck marschierte der Marinist auf sein vermutlich größtes Vorbild zu, Nein, er rannte und wank dabei wild mit den Armen zu der kleinen Gruppe. Kaum bei ihnen angekommen legte er eine richtige Aktionbremsung hin bei der er sich einmal um seine halbe Achse drehte und nahm dann sofort Haltung an.

"Kapitän Godot, melde mich zum Dienst!" Nun wurde er sogleich wieder lockerer und stemmte die Fäuste in die Hüfte damit er sie endlich mal still hielt. "Schön das sie wieder hier sind. Hat sich so einiges getan seitdem sie weg waren und ich würde mich freuen wenn ich sie darüber informieren dürfte."

Und das war die Wahrheit. Es war wirklich ein unglaublich beflügelndes Gefühl wieder so viele Verpflichtungen und Aufgaben an jemand abtreten zu können der wirklich Ahnung von der Materie hatte, Saemon würde das wirklich genauso sehen. Andererseits hatte Kenji deswegen schon beinahe ein schlechtes Gewissen da den Bartträger nun eine ganze Menge Papierkram entgegenstand, erst Recht nach der Geschichte am Schafott. Mal sehen wie er reagieren würde wenn Ken ihn erstmal über alles informiert hätte, wirklich Lust hatte der Marinekapitän sicherlich auch nicht, aber vielleicht war es ja auch eine angenehme Abwechslung zudem was er in seiner Abwesenheit gemacht hatte. Da musste sich der Schwertkämpfer doch glatt die Frage stellen: "Wo war er eigentlich?" Wäre es sehr unhöflich gewesen Godot direkt zufragen? Vielleicht, aber er hatte die Crew urplötzlich allein gelassen und somit standen ihnen allen wohl eine Antwort wegen der Sache zu.

Begleitet durch ein unsicheres Stirnrunzeln fasste Kenji also seinen Mut zusammen und beschloss einfach zufragen. "Captain? Wo waren sie eigentlich? Ich hab nur mitbekommen das sie plötzlich wegberufen wurden...ist irgendetwas schlimmes passiert?"

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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 26 Aug 2012 - 2:55


Seiji hatte eigentlich ja vor auf die Antwort der Soldatin zu hören doch mit einem mal trat ein neuer aufs Deck , naja ein neuer Alter wie es schien, es war Niemand geringes als der Kapitän des ganzen Kahnes ! War ja auch mal toll zu sehen das der Kapitän seine Crew doch nicht " aufgegeben " hatte. Es wirkte ja schon ziemlich Suspekt das grade der höchste Part der Crew einfach fehlte... wegen Geschäfte wie es nun wohl raus kam. Interessant ! Doch wie er hieß konnte Seiji grade noch nicht erfahren, naja jedenfalls nicht , bis er mit einem mal nach einer kleinen Pause seinen Namen nannte : Godot ... das klang ... irgendwie ... weniger cool wie Seiji es erwartete... naja ist ja nicht so das Seijis Erwarungen immer viel zu hoch waren, er legte den Kopf schief und lächelte. " Mein Name ist Seiji Shitama !" Erklärte er nun und betrachtete noch einmal seinen Kapitän von näheren ... Er wirkte grade noch ein wenig so als wäre es wirklich nur jemand der nicht sonderlich Stark war ansonsten andere Vorzüge hatte... " Ich freue mich unter ihnen arbeiten zu können ... denke ich ..." Erklärte Seiji erst recht sicher klingend, doch umso weiter er sprach umso unsicherer war er und kratzte sich letzten endes am Hinterkopf und musterte den Kapitän ein weiteres mal. Er sollte sich erst einmal beweisen und wenn es nur in einem Trainingskampf war oder so ... er konnte ja nicht einfach jemanden Soldaten treue schwören dessen stärke er nicht kannte, Saemon kannte er mittlerweile und somit könnte er es aber grade dieser Typ war leicht seltsam vor allem das jemand seine Crew alleine ließ so ... entweder viel vertrauen oder kein Verantwortungsbewusstsein ... Naja das würde sich noch in den Monaten auf See zeigen , was der Fall war ! Seiji jedenfalls sah nun zum Hafen und trat während dessen zur Reling. " Ich habe irgendwie lust, mich noch ein wenig um zu sehen ..." Erklärte er nun und sah zu seinem neu kennen gelernten Kapitän und dann zum Rest der Crew. " Hat jemand was gegen wenn ich mir noch ein wenig die Füße vertrete ehe wir über das Blaue unbegehbare Wasser segeln ,... naja begehen kann man es nur wenn man Lange Haare , nen Bart und Sandalen haben und da ich weder Lange Haare noch etwas anderes von den 3 Sachen habe und ein Bastard des Teufels bin ... wird das wohl nix !"
Mal wieder hatte er den Satz Wahrscheinlich zu sehr ausgeschmückt, naja mit Bastard des Teufels meinte er nur das er eine Teufelsfrucht gegessen hatte ...

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Reisen

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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 26 Aug 2012 - 14:17

Es sah so aus, als wäre die Miss Aoi noch etwas Beschäftigt, bevor sie los konnten.
Aber dann zog etwas die Aufmerksamkeit von Reisen. Auf einer entfernung von 20 Meter, konnte sie ein Nervöses Herz hören, welches näher kam. Ihre Augen richtete sich auf die Stelle, wo man auf das Schiff kommt und ein Mann Tauchte auf.
Er sah aus wie ein gentelmann. Ordentlich gekleidet und sehr Sympatisches Gesicht. Sie wusste nun jetzt nicht genau wer das war.
Doch zum glück kam nun Kenji und Salutierte vor ihn. Oh Verdammt, das war also eine Respektsperson... und dazu auch der Kapitän dieses Schiffes, Godot!
Ihre Augen weiteten sich aus, vor erstaunen und sie wirkte wirklich erstmal leicht erstart. Sie hatte gehört, das er eine ewigkeit wer war. Doch das er ausgerechnet an den Tag kam, in den sie Anfing? Das muss Schicksal sein und ihr sagen, sie gehört hierhin.
So wie Kenji dann, nahm haltung an, das Hasencyborg auch vor ihn mit einen Lächelnden Gesicht.
"Ich wünsche Ihnen auch ein Herzliches Willkommen zurück, Kapitän" erwiderte sie auf seinen Grus und sie merkte dann auch, das selbst der Respektlose Seiji da etwas Respekt für den Kapitän übrig hatte.
"Mein Name ist Reisen Inaba, Cyborg. Es ist mir eine Ehre sie kennen zu Lernen." sprach sie dann wieder Godot an und stellte sich auch so vor. Auch wenn es etwas schräg vorkam, in so einer Lockeren Geselschaft, sie wollte schon immer die Muster Marinesoldatin sein.
Aber sie konnte es wohl nicht anders, da sie so Programmiert wurde, und es nicht anders gewohnt ist.
Was sich nun wohl alles ändert, da der Kapitän wieder da ist. Wohin werden wir dann Segeln? Wann würde sie ihren Nächsten Rang erreichen? Viele fragen schwirrten durch ihren Kopf und neue Möglichkeiten tauchten für sie auf.
Aber die frage von Kenji interrisierte sie auch. Wenn er so lange weg war, und die Crew nichts davon wusste, was hatte er nur so gemacht?

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BeitragThema: Re: Oberdeck   So 26 Aug 2012 - 15:14



Amelia und Aoi wollten sich grade auf den Weg in die Kajüten machen, da kam einer der ansässigen Matrosen angerannt und flüsterte der Schützin etwas zu. Schien also ganz, als würde ihr Rundgang noch etwas auf sich warten lassen müssen. Mit ein paar knappen Worten erklärte sie Amelia, dass sie sie noch abholen würde und die junge Frau mit dem violetten Haar nickte bloß verständnisvoll. Dann würde das Ablegen ihres Gepäcks noch etwas warten müssen. Schweigend blieb sie neben Reisen stehen und stellte ihren kleinen Koffer ab. Abermals musterte sie die Ohren der Fremden, die eine ähnliche Haarfarbe hatte, wie sie selbst und grade wollte sie ihr eine Frage stellen, da war das Geschehen an Bord bereits groß.
Ein junger Mann mit dunklen Haaren und Kinnbärtchen war auf das Oberdeck gestiegen und grüßte einen jeden feierlich. Der Kapitän? Neugierig musterte Amelia die Ohrstecker Godots. Modeschmuck, den sie sonst nur von Piraten kannte. Wieder einmal bestätigte sich Aois Aussage – die Crew war wirklich besonders und hatte ihre Eigenarten.
Trotzdem schien er sehr höflich. Ihm war direkt aufgefallen, dass sie neue Gesichter unter den Männern und Frauen tummelten und erkundigte sich auch sogleich nach den Namen der Neuen.
Und Reisen schien direkt Feuer und Flamme. Die einzige Tochter der Sykes beobachtete, wie sie sich schnell vorstellte und erwähnte, ein sogenannter Cyborg zu sein. Ein Cyborg also. Sie hatte noch nie von dergleichen gehört. Aber sie würde sich diesen Begriff merken.
Als die Hasenfrau sich zu Ende vorgestellt hatte, tat Amelia einen kleinen Knick. „Guten Tag“, begann sie. „Amelia Alecto Sykes. Ich bin erst seit heute Teil der Crew und Aoi war gerade dabei, mir das Schiff zu zeigen, als wir leider unterbrochen worden sind. Sie müssen der Kapitän sein, nicht wahr? Wirklich sehr erfreut, sie kennenzulernen.“ Anschließend streckte sie ihm die nun wieder behandschuhte Hand hin. „Ich hatte zuvor keine Gelegenheit mehr, Saemon Kisaragi meine Papiere zu geben, um welche er mich gebeten hatte, da er wohl wichtigeren Dingen nachgehen musste. Ich schätze, ich kann sie genauso gut bei ihnen abgeben?“ Fragend blickte sie ihn an. Ihre grauen Augen musterten sein Gesicht eingehend und für den Moment fragte sie sich, wie alt er wohl sein mochte. Definitiv war er ein junger Kapitän und dennoch wohl älter, das der Großteil der Besatzung, welche wahrscheinlich noch nicht einmal das zwanzigste Lebensjahr erreicht hatte.
Wo der Kapitän wohl gewesen war? Aus den Gesprächen und Wortfetzen der anderer ging für die Matrosin klar hervor, dass es ein Geheimnis zu sein schien, niemand hatte gewusst, wo ihr eigener Kapitän seine Zeit verbracht hatte. Vor allen Dingen Kenji schien sehr erfreut über seine Rückkehr. Ob das wohl an den Spannungen zwischen im und Saemon lag? Amelia erinnerte sich an den kurzen, aber bedeutungsschwangeren Wortwechsel vor dem Schiff. Sie schienen nicht die besten Freunde gewesen zu sein, jedenfalls hatte sie diesen Eindruck auf die Sykes gemacht, die jetzt ihre Papiere aus der Tasche ihres vornehmen Kleides zog und sie bereit hielt, gesetzt den Falles, Godot würde sie gleich an sich nehmen wollen.
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Godot

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mo 27 Aug 2012 - 0:02


Godot staunte nicht schlecht als Kenji sich plötzlich salutierend vor ihm präsentierte.Schön dich zu sehen, Kenji. Es würde mich in der Tat freuen, über die vorgefallenen Ereignisse informiert zu werden. Anschließend sah er sich die Neulinge an, die sich einer nach dem anderen vorstellten. Der erste war Seiji. Du scheinst dich noch nicht ganz wohl zu fühlen, was? Mach dir darüber keinen Kopf. Wir beissen nicht. Als Seiji den Begriff "Bastard des Teufels" in den Raum warf, erahnte Godot, was er damit meinen könnte und sagte daraufhin: Dann sind wir ja sowas wie Leidensgenossen... Nach diesen Worten lächelte er kurz.

Als nächstes stellte sich Reisen vor. Ein besonderes Interesse wurde geweckt, als die Frau sich sogleich als Cyborg vorstellte. Ein Cyborg? Das klingt interessant. Du darfst dich glücklich schätzen, dass deine besonderen Fähigkeiten dich nicht deine Schwimmfähigkeit gekostet haben. Hoffentlich bist du auch schon bestens mit deinem Körper vertraut. Nach diesen Worten musste er schmunzeln, denn ihm fiel erst im Nachhinein auf, wie dämlich diese Bemerkung wohl klingen musste. Dennoch beließ der Marine-Kapitän es dabei und fügte nichts mehr hinzu.

Stattdessen lauschte er Amelia, die sich Godot ebenfalls vorstellte. Sie fasste sich recht kurz und überreichte dem Stabsoffizier noch Papiere. Amelia, richtig? Ich kann mich der Papiere gerne annehmen. Das ist überhaupt kein Problem. Jedenfalls hoffe ich, dass ihr drei euch hier wohlfühlen werdet. Ihr werdet schon noch sehen, dass wir eigentlich ein ganz netter Haufen sind. Godot nahm die Papiere entgegen und steckte sie in seine Westentasche. Sie sprach auch von Saemon, doch bevor der Stabsoffizier den Rothaarigen aufsuchen konnte, musste er noch Kenjis Frage beantworten. Außerdem wollte dieser ihn noch auf den neusten Stand setzen. Er würde sich wohl erst zu einem später Zeitpunkt mit Saemon unterhalten können.

Danach beantwortete der Kaffeefanatiker auch die Frage, die Kenji anscheinend beschäftigte und wahrscheinlich nicht nur ihn. Wie ich es mir gedacht habe, meine Nachricht, die ich Saemon habe zukommen lassen, hat ihr Ziel nie erreicht. Also gut, ich bin euch eine Erklärung schuldig. Er legte eine kleine Pause ein, vermutlich um die Spannung noch etwas zu steigern. Schließlich fuhr Godot fort. Nunja, es ist etwas kompliziert. Man hat mich ins hiesige Marine Hauptquartier beordert, damit ich die Suche nach unseren verlorenen Schäfchen aufnehme. Warum sie ausgerechnet mich genommen haben? Es waren halt Anwärter der 9.Division und man meinte, dass das dann ja auch meine Aufgabe wäre, sie zu finden. Ich beauftragte einen Soldaten damit, Saemon eine Botschaft zu überbringen, die scheinbar nie angekommen ist. Zufälligerweise gelang es mir heute ein paar Zeugen aufzutreiben, sodass wir in Erfahrung bringen konnten, dass die Revolutionäre ihre Finger im Spiel haben. Als ich dem Hauptquartier die Zeugen brachte, waren die Leute vorerst zufrieden und meinten, ich könne wieder zu meinen Leuten zurückkehren. Im Anschluss sagte man noch, wir sollen ihre Augen auf der Grandline sein. Angeblich nehme die Verbrecherrate zu, weshalb man uns in diesen Gewässern braucht. Unser nächstes Ziel ist also klar: die Grandline. Nach dieser langen Ansprache brauchte Godot eines auf jeden Fall: Eine gute Tasse schwarzen Kaffee. Er blickte zu Kenji und sprach: Kenji? Du wolltest mich doch über die neusten Ereignisse informieren, richtig? Könnten wir das Gespräch in meiner Kajüte fortführen? Ich brauche jetzt erstmal eine Tasse Kaffee.

tbc: Kapitänskajüte

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mo 27 Aug 2012 - 17:23

So wie sie es nun verstanden hatte, hatte er sie nun "Gepriesen"... oder?
Sie konnte sich glücklich schätzen, besondere Fähigkeiten zu haben und schwimmen zu können? War es so besonders?
Stimmt, da war ja was mit den Teufelsfrüchten, welche die Runde machten. Was würde passieren, wenn sie eine Essen würde?
Bestimmt würde nicht mal ein funken von ihr Springen, da sie nicht das selbe ist wie ein Mensch.
Doch wenn sie die möglichkeit hätte, eine Teufelsfrucht zu essen, welche wäre es dann?
Sie dachte kurz nach, ehe sie an eine Dachte. Sie wusste nichtmal nämlich den Vorteil einer so einer Frucht.
Also belies sie es dabei und lächelte.
"Ich danke ihnen" kam es nur von ihr und als dann Godot über pappiere Sprach, war sie auf einmal wie aufgeweckt. Papiere!
Reisen hollte sie schnell heraus, und überreichte das Fein gehaltene Papier mit den Siegel.
Das hatte sie vergessen Saemon zu geben, und nun war der beste moment.
"Meine Papiere bitte auch." merkte sie an und überreichte diese den Kapitän.
Die Grandline also? Da wo sie herkam? Sie kannte mehr als die Hälfte von der Grandline. Im Speicher selbst hatte sie eine karte, welche von ihr Geführt wurde.
Zwar hatte sie nicht alle Inseln und wege, jedoch das Gröbste von das was man brauchte.
Navigator zu werden, würde ihr sehr gefallen... Doch sie glaubte kaum, auf so einen Niedrigen Rang, könnte sie eine werden.
Ob es schon einen Navigatoren auf den Schiff gab? Bestimmt...
Dann ging aber auch Godot mit Kenji und Reisen schaute kurz Seiji an, welcher eine Runde abziehen wollte und sie dachte nach, ob sie was noch aus der Stadt brauchte, ehe sie los mussten...
Aber was war nun mit der Führung?
Aoi sah immer noch beschäftigt aus...
Die Cyborg stand da erstmal und wartete ab.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 28 Aug 2012 - 10:31


Keiner Beantwortete Seiji wirklich die Frage ob erdas Schiff verlassen durfte, also schölug er diese Idee erst einmal wieder aus. Wenn ihm keiner Antwortete , dann würde er wohl auch nicht gehen dürfen , oder doch ? Naja auch egal Seiji entschied sich nun gegen diese Idee. Sein Kapitän schien ihn falsch verstanden zu haben, er hatte natürlich nichts gegen die Crew , er hatte schon an deren Seite gekämpft und naja , er fühlt sich wohl lediglich der Kapitän gab ihm noch ein mulmiges Gefühl auf, er wusste nicht ob man diesem Typen trauen konnte ... Seiji verschränkte die Arme als dieser Keiji zu sich rief und verschwand. Er wollte zur Grandline ?
Das klang spannend ... Seiji kam zwar von dort hatte aber nur wenig von außerhalb Alabasta mit bekommen , er freute sich schon doch trotzdem hatte der Kapitän Seijis Vertrauen noch nicht gewonnen. Als er nun weg war sah er sich einmal nach den neuen um und meinte nun ein wenig Nachdenklich : " Das ist er also ... Der Kapitän huh ? ... Ich weiß nicht was ich von ihm halten soll !" Erklärte er nun und dachte im Kopf nach, Saemon schien ihn zwar treu ergeben zu sein ebenso wie Kenji und die Soldaten doch, naja Seiji musste wohl erst mal überzeugt werden. Mit einem mal begann er zu lachen und kratzte sich am Hinterkopf.
" Ach naja wir werden ja sehen was er uns alles so bringt !"
Erklärte der Entertainer nun und rückte dann sein Schwert zurecht. Er freute sich auf die Abenteuer die nun auf ihn warteten. Mit dieser Crew und mit Kenji hatte er ja sowieso noch nen Trainingskampf durch zu führen, das würde er wohl auch bald machen können, wann das stand in den Sternen erst mal wurde er ja zu Godot berufen. Seiji setzte sich nun mit einem Satz auf die Reling und kam dabei kurzzeitig aus dem Gleichgewicht so das es wirkte, als würde er gleich vom Schiff fallen, doch durch heftiges Arme bewegen glich er die Bewegung doch noch aus und somit saß er doch auf der Reling und das sicher !
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Saemon



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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 28 Aug 2012 - 11:35

---> Arrestzellen

Angespannt marschierte Saemon durch die Gänge, hatte Lian zwar an der Hand, doch schenkte ihr ausnahmsweise mal kaum Beachtung. Sobald sie mit ihm sprach, lauschte er ihren Worten zwar und verinnerlichte sie auch, jedoch erwiderte er nur wenig bis gar nichts darauf. Momentan schwirrten ihm zu viele Dinge um Kopf umher und er war bemüht seine Konzentration zu bewahren. Das alles schlug ihm wirklich sehr auf den Magen und er verfluchte Natsu und seine Crew dafür, dass sie ihn persönlich in diese Sache mit hineingezogen haben. Dieser Trottel hätte sich in so viele Restaurants oder Bars schleichen können und ausgerechnet das La Bouche suchte er sich für seine Gaunereien aus. Was auch immer ihm während des Kampfes widerfahren sein mochte, es war bei weitem nicht genug und auch Ben ist noch glimpflich davon gekommen, Wunde hin oder her. Eine Stimme in seinem tiefsten Inneren wünschte ihnen allen den Tod, doch war es nicht jene, welche die Oberhand in Saemon hatte. Lians Entschuldigungen mochten zwar gut gemeint sein und auch ehrlich, jedoch änderte dies nichts an der Tatsache dass es geschah. Nachtragend war Saemon dennoch nicht und natürlich hatte er ihr bereits verziehen, obgleich man ihm dies nicht ansah. Es lag einfach an dem Kampf, welchen er derzeit mit sich selbst auszufechten hatte, sodass man seine Launen kaum korrekt deuten konnte.

“Schon ok. Wir werden sehen was an der Sache dran ist.“

..gab er knapp von sich, ohne dabei stehen zu bleiben. Als sie über seine Wange strich, warf er Lian einen flüchtigen Blick zu und abermals wollte er Lächeln… doch war ihm dies aktuell nicht möglich. Es schien zumindest eine Chance zu bestehen dass seine Freunde noch am Leben waren, ebenso gut konnte dieser eine Koch aber auch der letzte der Truppe sein, der noch in einem Stück war… Ben war ihm derzeit egal, schließlich war er versorgt und Wasser hätte er auch genug für eine Weile. Er würde sich zwar vermutlich wie ein Hund fühlen, wenn er die Schüssel erblickte, doch war dies nicht Saemon’s Problem. Von Godots Rückkehr wusste der Fähnrich noch nichts, war dieser doch bereits in seine Kabine verschwunden. Wenige Schritte später standen die beiden auch schon wieder auf dem Oberdeck und sogleich legte die Sonne ihren goldenen Schimmer um Saemon, wärmte diesen. Ein Seufzen folgte und er sog eine Menge Luft in seine Lunge. Sein Weg führte ihn nun zu der Reling, von welcher er hinab auf den Hafen blickte. Seiji und Reisen schienen sich bereits zurecht gefunden zu haben, zumindest machten sie keinen wirklich verlorenen Eindruck aber das war bei einer solch überschaubaren Crew auch kaum möglich. Sie waren nur noch zu acht an Bord, eine Zwangsmaßnahme da man ihnen ein neues, kleineres Schiff zukommen ließ, welches jedoch schneller und wendiger war. Man zog nahezu alle Soldaten ab, sodass nun nur noch wenige übrig waren. Der Großteil von ihnen waren zudem noch Neulinge, welche eigentlich noch keine wirklichen Erfahrungen sammeln konnten… Saemon bildete hierbei keine wirkliche Ausnahme. Er war zwar länger dabei als Aoi, Seiji, Reisen oder auch Lian, doch so Recht erfahren war er aufgrund dessen noch lange nicht.
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Lian
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Di 28 Aug 2012 - 16:13

cf: Arrestzellen
Lian fühlte sich durch Saemons unterkühlte Art eingeschüchtert. Sie konnte nicht wissen, dass er ihr im Grunde verziehen hatte, aber noch immer wegen der Vorkommnisse im Restaurant nachgrübelte. Vielleicht war es ein Fehler gewesen, ihm so abrupt und direkt davon zu erzählen. Vielleicht hätte sie zunächst auf eigener Faust nachforschen können, sich vergewissern sollen, ob alle noch lebten oder das Unglück etwaige Menschen in den Tod gerissen hatte. Andererseits - Was hätte das schon geändert? Nichts. Es hätte nichts daran geändert, dass das geliebte Restaurant in Schutt und Asche lag und die Träume Danjous damit ebenfalls. Vermutlich war es das, was den Kisaragi an der ganzen Sache beschäftigte und Lian verstand das. Auch sie störte sich mehr daran, wenn ihr Liebster verletzt war oder man ihn beleidigte, statt wenn diese Dinge auf ihre Wenigkeit zutrafen. Damit hatte sie kein Problem, das konnte sie verkraften. Aber wehe jemand erdreistete sich, eine falsche Handlung gegenüber Saemon zu zeigen.
"Und was jetzt?", fragte sie schließlich und sah sich auf dem Oberdeck um. In der Ferne konnte sie die Hasenfrau zusammen mit Amelia erblicken, ebenso wie Seiji und auch Kenji. Bei Letzterem verdüsterte sich ihr Blick natürlich und obwohl die McNair sich strikt vorgenommen hatte, Anstand und guten Willen zu beweisen, freute sie sich bereits jetzt auf die entzürnte und verständnislose Miene des Schwarzweißhaarigen, wenn er von ihrer Mitgliedschaft in der Crew hörte und vom Umstand, dass sie begnadigt worden war, zumindest vorläufig. Oh, wie würde ihm das gegen den Strich gehen! Geschah ihm Recht, bei dem, was er tat. In ihren Augen war er kein guter Mensch.
Noch immer schweigend griff Lian nach Saemons Hand und drückte diese leicht. Er musste unter ungeheurem Stress stehen, vor allen Dingen, da alle Aufgaben Godots plötzlich auch die seinen waren, zumindest bis der Kaffeeliebhaber seinen Weg zurück zum Schiff finden würde. Lian fragte sich in diesem Moment, wann dieser Zeitpunkt wohl eintreffen würde und wie seine Reaktion zu ihrer Person ausfallen würde.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 29 Aug 2012 - 3:56

"Was zur Hölle ist denn ein Cybrog?"

,dachte Kenji ,der sonst immer bestens über Waffensysteme und Fähigkeiten bescheid wusste, und musterte nachdenklich Reisen bis er schließlich bei ihren Hasenohren hängen blieb und sich unweigerlich fragte ob es wohl etwas mit diesen und ihren "Prothesen" zu tun hatte. Derzeit war das alles zwar eher weniger wichtig, aber es interessierte ihn trotzdem was er dem reinen Wissensdurst zuschrieb.
Jedenfalls trat Godot in seiner gewohnten Freundlichkeit auf und führte mit jeder einzelnen Person ein kleines Gespräch bevor er sich schließlich zurück zum Schwertkämpfer und seiner Frage kam. Die Antwort war wirklich überraschend und bei den puren Klang des Wortes Grandline konnte Ken nicht anders als erstaunt die Augen aufzureißen und wie ein blöder zugrinsen. Damit war es klar gewesen, die Neunte Division war bereits zu gut für die Blues und hatte sich das Recht verdient auf dem wohl zweit gefährlichsten Meer der Welt ein Namen zumachen. Was das für eine unglaubliche Gelegenheit für sie Alle war! Angeblich sollte es dort ja sogar viel mehr und größere Seekönige geben und wer weiß, vielleicht würde eine dieser Bestien ja zufällig Appetit auf Katzenfleisch bekommen...Allgemein betrachtet erhoffte sich der Gegensprecher von unnötiger Gewalt natürlich nicht dass dies der Fall sein würde, aber manchmal kam man nun mal auf seltsame Gedanken wenn man sauer auf jemanden war und derzeit konzentrierte sich sein stiller Zorn nun mal auf Lian und dem Rothaarigen der offensichtlich in ihrer Handtasche wohnte.
Wie aufs Stichwort kamen natürlich genau die Beiden nun aufs Deck marschiert dessen Kenjis Gedanken grade galten und er hätte kaum glücklicher darüber sein können das Godot ihn nun in seine Kajüte rief. Er versuchte den beiden erst gar keinen Blick zuzwerfen und wandte sich stattdessen an Seiji.

"Wenn du willst können wir gleich anfangen zu trainieren wenn ich wieder da bin...Müsste grade ein bisschen Wut abbauen."

So langsam kamen sowohl Lian als auch Saemon in Hörweite weshalb es Zeit wurde für Kenji zugehen, erst recht da Godot bereits wartete. Der Hauptgefreite der sich nicht im klaren darüber war dass er nun Seekadett war, klopfte den Braunhaarigen also auf die Schulter und verließ dann das Deck ohne irgendjemand quer anzusehen oder eine Äußerung irgendeiner Art zumachen. Dass Lian eine Mörderin ist war inzwischen ja bekannt und alles andere wäre nur kindisch gewesen, was eindeutig unter seinen Niveau lag.


tbc: Kapitänskajüte
out: Jau Godot,
hab zwar was in Skype geschrieben, aber ich erwähne es hier lieber auch nochmal: Wenn ich nach 24 Stunden nicht gepostet hab kannst du Kenji NPC'n! Er würde deinen Char nur über die Sachen aufklären aber nicht seine eigene Meinung dazu sagen, da er sich dabei auf Godots Ansicht der Dinge verlässt...Macht also den gewohnt ruhig, kühlen Eindruck.^^
Ach und sorry für den kurzen post, aber ich war müde xD

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 29 Aug 2012 - 8:31

Sturen Blickes marschierte der Fähnrich über das Deck und blieb an der zum Hafen blickenden Reling stehen, sodass er einen genauen Blick auf das Geschehen hatte, welches sich auf diesem abspielte. Im Grunde hatte sich wirklich nichts geändert. Noch immer liefen die Matrosen wie die Ameisen auf dem bepflasterten Boden umher und schienen gar eine Meisterleistung zu vollbringen, indem sie sich trotz der schwer zu schleppenden Last nicht gegenseitig umstießen. Die Blicke waren zu Meist fest auf den Boden gerichtet und doch erkannte man immer wieder ein elegantes Ausweichmanöver, wenn sich doch mal zwei zu nahe kamen. Seufzend linste das Azurblaue Auge gen Richtung der Innenstadt, wo auch einst das La Bouche stand und man inzwischen sicher schon mit den Aufräumarbeiten begonnen hatte… vielleicht sogar der Bergung der Leichen..? Bei diesem Gedanken zuckte er leicht zusammen und schloss rasch sein Auge, wandte den Kopf wieder ab und schüttelte diesen eine Weile. Weder Kenji, noch Reisen, Amelia oder Seiji nahm er war, was jedoch keinesfalls bösartig gemeint war. Er befand sich im Moment lediglich in seiner eigenen Welt, in der er nichts von irgendwelchen Explosionen oder Kämpfen wissen wollte. Lange würde er in dieser nicht verweilen können, schließlich stand noch einiges auf der To do Liste und hätte er gewusst dass Godot wieder hier wäre, so wäre er sogleich zu diesem aufgebrochen. Das Verhältnis zu Kenji schien sich wieder in alte Bahnen gelenkt zu haben und besonders die Tatsache dass dessen Gedanken Saemon verborgen blieben, konnte man schon zu seinen Gunsten werten. Wüsste Saemon um seine Doppelmoral, so würde der Rotschopf unweigerlich eingestehen müssen wie Recht Lian im Bezug auf den ein oder anderen Soldaten der Marine, bezüglich ihrer Vorwürfe doch hatte. Er sah zu ihr hinab und erkannte dass sie besorgt schien. Nachdem sie wissen wollte wie es nun weitergehen soll, blickte er fragend in die Ferne und brummte nachdenklich vor sich hin.

“Hmm… Ich weiß es nicht. Der Pirat wird noch eine Weile außer Gefecht sein und ansonsten… Wir sollten allmählich verkünden wie die Fakten zu deinem Aufenthalt hier stehen. Je länger wir zögern desto schlechter werden die Meinungen ausfallen. Auf einen richtigen Augenblick zu warten wäre falsch.“

Gerade als Lian seine Hand ergriff, entdeckte Saemon auch schon eine hektische Gestalt in der Ferne, welche rasch näher kam und völlig aufgelöst zu sein schien. Irritiert richtete Saemon sich auf und folgte mit seinem Auge dem Männchen. Nach wenigen Sekunden hatte dieser auch schon das Schiff erreicht, jedoch war er völlig außer Puste und brauchte eine kurze Verschnaufpause, ehe er zu sprechen beginnen konnte. Es war ein einfach Soldat aus der Loguetown Einheit, dementsprechend geringe Erwartungen hatte Saemon auch an diesen und an der Fitness bemessen wurden selbst diese nicht erfüllt.
„Die…. Die…. Oh man… Also….“
Immer wieder rang er heftig nach Luft und setzte erneut an, bis schließlich sogar mal etwas hilfreiches aus seinem Munde kam.
„Die.. Piraten! … Sie… Sie sind…. Geflohen!“
Weit riss der Kisaragi sein Auge auf und starrte die Gestalt an. Konnte das denn wahr sein?! Die waren kaum ein paar Stunden hinter Gittern und schon ließ man sie entkommen?! Tatsächlich war der Ausbruch gerade erst in vollem Gange und der Kerl hatte einfach nur Panik und ist geflohen, doch wusste Saemon dies natürlich nicht und der Mann selbst würde einen Teufel tun und sich selbst in ein schlechtes Licht rücken. Saemon schnaufte aus und tat eine winkende Handbewegung.

“Dann sucht sie!“

Perplex sah der Soldat zu wie Saemon sich abwandte und im Begriff war sich wieder in den unteren Teil des Schiffen zu begeben, doch hielt er nochmal inne und sah zu dem Matrosen, welcher ebenfalls gerade loslaufen wollte.

“Warte! Verbreitet das Gerücht dass der Kamerad der Piraten auf unserem Schiff ist und dort noch eine Weile bleiben wird. Wir werden ja sehen wie treu sie zu ihren Männern stehen.“

Mit dieser Absicht verfolgte Saemon noch einen weiteren Plan, doch dazu später mehr. Vorerst galt es die Mannschaft zu informieren und in Alarmbereitschaft zu versetzen.
Aufgrund dessen begab der Rotschopf sich zu der kleinen Glocke, welche sich zentral auf dem Oberdeck befand und läutete diese mehrmals laut hintereinander, sodass wirklich jeder auf dem Schiff und sogar dem Hafen diese hören sollte. Anschließend würde Saemon darauf warten dass alle eingetroffen waren, bevor er die Informationen mit den anderen teilen würde.
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Lian
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 29 Aug 2012 - 11:34


Seine Laune besserte sich nicht. Seufzend blickte Lian ebenfalls über die Reling und wünschte sich innerlich, sie befänden sich bereits auf der See, fernab von Loguetown und dessen Ereignissen, bereit, für etwas Neues und wenigstens ein paar Stunden der Erholung, damit man die Möglichkeit bekam, sein Gemüt wieder aufzuräumen.
Saemon blickte in die Ferne, natürlich in Richtung des La Bouché und Lian konnte sich nur zu gut vorstellen, was für Bilder sich in seinem Kopf abspielten. Sie kannte das, machte sich immer zu viele Gedanken und fantasierte immer herum, was passieren könnte oder vielleicht bereits passiert ist. Und so etwas wünschte sie niemandem, am wenigsten dem Menschen, den sie so liebte.
Aber zumindest war Kenji schnell geflüchtet, als er sie erblickt hatte und seine scharfe Zunge, die nichts als spitze Bemerkungen übrig hatte, blieb ihr erspart.
Geistesabwesend strich sie ihm über den Rücken. Ein paar der Soldaten an Deck, die natürlich noch nicht Bescheid wussten, blickten das ungleiche Pärchen irritiert an und flüsterten einander zu, aber nicht einmal das interessiert sie gerade. Noch vor Untergang der Sonne würde jeder wissen, was Sache ist und wer etwas dagegen haben würde, dem stand immerhin jede Möglichkeit offen, sich zu beschweren, bei wem immer er wollte.
Und trotzdem – die Ruhe an Deck sollte nicht von langer Dauer sein. Mittels ihrer guten Sinne konnte Lian allzu deutlich hören, wie jemand angerannt kam, schwer außer Atem und vermutlich hektisch. Sie verzog den Mund, als sie den Schweißgeruch des herannahenden Mannes roch und drehte sich zu ihm um, noch ehe er ganz Halt gemacht hatte.
Das, was er ihnen jedoch letztendlich verkündigte, rang Lian ein empörtes Raunen ab. Ihre Augenbrauen zogen sich zusammen und es war nicht die Tatsache, dass sie überhaupt geflohen waren, denn das verstand sie durchaus, nein, es war die Tatsache, dass sie es jetzt taten, nur wenige Stunden nachdem man sie dorthin gebracht hatte. Konnten Menschen wirklich so unbelehrbar und dumm sein? Fassungslos starrte sie den Mann an, der irritiert zwischen Saemon und Lian hin- und herblickte und wohl auf Anweisungen wartete. Sie fragte gar nicht erst, wie das passieren konnte. Sie selbst war mit etwa acht Jahren aus dem Gefängnis Lvneels geflohen, es war nicht DIE Herausforderung, vor allem, wenn man Teufelskräfte wie z.B. Natsu besaß. Die Wachen bestanden meist aus normalen Soldaten, die nicht besonders viel drauf hatten – weder körperlich, noch geistig.
Dennoch verblüfften sie Saeomons Worte und ebenso wie der Übermittler der Hyopsbotschaft, starrte sie den Rotschopf mit stark geweiteten Augen an. Er schien nicht minder überrascht, als sie selbst, dass auf so viel bereits vollbrachte Dummheit noch das Sahnehäubchen schlechthin folgte, aber er war auch nicht erpicht darauf, dieser Bande erneut nachzugehen. Wen wunderte es auch? Jeder wusste, wie es enden würde und im Grunde genommen konnte man nur froh sein, wenn sie endlich weg waren und die neunte Division ein für alle Mal Ruhe vor den Storm Dragons hatte und sich weitaus wichtigeren Dingen zuwenden konnte.
Dann hatte er Einwände und Lian hob die Augenbrauen. Er wollte Ben als Köder benutzen? „Saemon, Liebster..“, begann sie und räusperte sich, „Ich weiß, diese Bande hat uns nun zur Genüge bewiesen, wie abgrundtief dumm sie ist und das man nicht viel von ihnen erwarten kann. Sie haben sogar mehr Dummheit gezeigt, als erwartet. Aber.. hälst du sie wirklich für SO bescheuert, als dass sie ein vollbeladenes Marineschiff attackieren würden?“
Sie konnte nicht anders, sie lachte. Das wäre wohl die berüchtigte Kirsche auf dem Sahnehäubchen.
Die Stormdragons würden wissen müssen, dass für sie nur die Flucht möglich war, wenn sie Ben zurückließen – und das war ihr persönlich ganz recht. Der Hayn war ohnehin noch stark verletzt und bedurfte für die nächste Zeit der strikten und sterilen Versorgung, die er vermutlich vergessen konnte, wenn er weiter mit diesen Einzellern herumreiste. Er gehörte mit seinem Intellekt ohnehin nicht dort hinein. Dann würde er also bei ihnen bleiben.
Der Mann entfernte sich wieder, wenn auch mit einem großen Fragezeichen im Gesicht. Lian grinste Saemon zu. „Als ich seinerzeit aus dem Gefängnis Lvneels ausbrach, hatte ich auch keine wirklichen Probleme. Und da war ich erst acht. Die Wachen dort sind wirklich die größten Idioten, so etwas sollte man eigentlich nicht beschäftigen. Da kann man sich die Gefangennahme gleich sparen, wie man sieht.“ Sie kam nicht umhin, zu schmunzeln und dem Fähnrich neckisch die Zunge herauszustrecken, aber Saemon wollte seine eigentlichen Pläne wohl weiterverfolgen und schritt sogleich zur Tat, indem er die hiesige Glocke läutete. Jetzt war es also so weit, die Botschaft würde verkündet werden. Mit verschränkten Armen und geschürzten Lippen stellte die Blondine sich dicht neben ihren Freund und beobachtete, wie die Menschentraube zu ihren Augen immer größer wurde. Neugierige Blicke trafen auf die ehemalige Piratin und den Kisaragi.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 29 Aug 2012 - 12:08



So schnell der Kapitän gekommen war, so schnell ging er auch schon wieder seiner Wege. Offenbar hatte er wirklich viel zu erledigen und bemessen daran, wie lange er vermutlich fernab seiner Crew gewesen war, war dies nur allzu verständlich.
Aoi war derweil noch immer nicht zurück. Etwas unbeholfen blickte Amelia sich um. Sie war gemeinsam mit Reisen und Seiji zurückgeblieben, Seiji, der sie einen vermeintlichen Groupie geschimpft hatte. Amelias graue Augen musterten den jungen Mann, der ihr in diesem Moment einen etwas hilflosen Eindruck machte. Es lag vermutlich daran, dass er nicht die gewünschte Aufmerksamkeit erhalten hatte und das wiederrum führte unweigerlich dazu, dass die Mundwinkel der hübschen Frau sich anhoben, sodass man fast meinen könnte, sie hätte sich zu einem Lächeln herabgelassen. „Du bist ebenfalls neu, nicht wahr?“ Diese Worte richteten sich direkt an den blonden Kerl, der sich gefährlicherweise auf die Reling gesetzt hatte und ins Wasser zu fallen drohte. Amelias Mund formte ein kleines ‚O‘. Sie wusste nicht, ob er eventuell von einer Teufelsfrucht gegessen hatte, doch sollte dem so sein, würde ihm ein Fall ins Wasser gar nicht gut bekommen.
Ich nehme an, du lebst gerne gefährlich“, bemerkte sie deswegen trocken und die leichte Kühle in ihrer Stimme war nicht zu überhören. Sie hatte nicht unhöflich werden oder ihn beleidigen wollen, aber für die einzige Tochter der Sykes war es nur schwer begreiflich, warum einige Menschen sich absichtlich in grenzwertige Situationen begaben, wenn sie doch die Wahl hatten. Sie verstand nicht, was dieser berüchtigte Nervenkitzel einem schon geben sollte, geschweige denn, dass sie überhaupt eine Ahnung hatte, wie sich so etwas anfühlte. Es war nicht ihre Art, Dummes oder gar Sinnloses zu tun. Alles, was sie tat, verfolgte einen Zweck und eine tiefere Bedeutung und diese waren nie mit der Gefährdung ihrer eigenen Person einhergehend, ausgenommen, man sprach von einem Kampf, aber wenn ein solcher unumgänglich war, war es natürlich gleichzeitig selbstverständlich, dass man dabei wohl oder übel sein Leben aufs Spiel setzen musste.
Und ihr wart also bereits beim Kampf auf dem Schafott dabei?“ Amelia begrüßte diese Art von unangenehmer Stille nicht, entsprechend hatte sie beschlossen, ein Gespräch aufzubauen. Sowohl Reisen, als auch Seiji waren gemeinsam mit den Gefangenen zum Schiff gekommen, die Annahme, sie wären Teil des Geschehens gewesen, war also durchaus naheliegend.
Viel weiter kam sie dann allerdings nicht. Nur Sekunden später läutete eine laute Glocke und als die junge Frau sich umdrehte, erkannte sie Saemon, der neben Lian am Mast stand und mit dem Läuten wohl alle Anwesenden dazu anwies, sich um ihn herum zu versammeln. Was es wohl bereits jetzt an Neuigkeiten gab? Amelia rückte noch schnell ihr Haar zurecht, dann warf sie ihren beiden Mitstreitern einen kurzen Blick zu und begab sich unverzüglich in die Massen, die sich vor Saemon aufgebaut hatten. Dabei fiel auf, dass sie penibel darauf achtete, keinem der Menschen zu nahe zu kommen, ja, den Körperkontakt schien sie auf jeden Fall zu meiden. Lästige Neurosen! Andererseits konnte man nie wissen, wie gepflegt oder ungepflegt diese Menschen waren und was für Keime sie mit sich herumtrugen!
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Reisen

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 29 Aug 2012 - 12:46

Reisen war leicht verwundert.
Aber das schien wohl hier normal zu sein, das alle beschäftigt waren... oder so Aussahen. Bei den gedanken schaute sie nur Seiji an und rollte leicht mit den Augen.
Auf einmal aber, kam jemand von der Marine. Total aus der Puste und Reisen ging an den Rand des schiffes, um ihn zu sehen, während sie sich am gelände abstützte.
Die Piraten sind schon ausgebrochen? SO SCHNELL? Na die haben wohl genug kraft aufgebracht, um nochmal Krawall zu machen. Die Hasenfrau seufzte und drehte sich wieder zu der Masse hin.
Der große Rothaarige schien nicht wirklich erfreut zu sein, dennoch auch nicht überrascht zu sein. Zu denn, meinte die kleine Dame, das die Dummheit wieder sichtbar wurde bei den Piraten.
Würden sie nun diesen sogenannten Hyan retten wollen? Auf einen Schiff, voll mit Marinen, welche wohl zusammen die Leute überlegen sind, auch wenn sie sich verdreifachen?
Ob Reisen die flüchtlinge nun Aufspüren sollte? Erstmal aber, aktivierte sie wieder ihre Hasenohren, welche ihr 500 Meter Hörreichweite gaben. So konnte sie dann erkennen, wenn sie in der Nähe des Hafens sind oder gleich auf den Hafen. Anders können sie sonst ja nicht weg.
Auch ihre Linsen in den Augen fügte sie einige hinzu. Bis zu 5 Weitere Rote Linsen in ihren Augen schoben sich in Position. So konnte sie auch über die Dächer hinaussehen. Sie konnte das gefängniss sehen, und auch sogar ein Loch... aber die Flüchtlinge nicht.
Sie blieb nun wachsam. Nebenbei wurde sie auch von der Neuen etwas Gefragt.
Am Schafott?
Reisen stimmte der Frau zu und drehte sich zu ihr.
"Ja, das stimmt. Ich habe mit meinen Präzissionsgewehr alles im Blick gehabt, bis der Pirat in Rot mich Angriff, den wir hier gefangen halten." erzählte sie und seufzte leicht über ihr eigenes Versagen.
"Ich hatte leider keine Chance..." fügte sie hinzu und sah dann auch leicht niedergeschlagen aus.
Sie hatte wirklich gehofft, das ihr erster Kampf in der Marine erfolgreich wäre.
Doch man lernt aus niederlagen, nicht aus Siegen.
Man lernt nicht von Siegen, denn von Niederlagen kann man dan erkennen, was man falsch gemacht hat, und dann macht man es nächstes mal besser.
Sie hatte auch den Ganzen Kampf von ihr Aufgezeichnet, und könnte es immer wieder für sich im Kopf abspielen.
Die Cyborg schaute dann die Amelia an und wunderte sich dann etwas.
"In was bist du denn Spezialisiert? Fernkampf?" fragte sie und wüsste gerade nicht, in welchen Gebiet sie kämpfen würde. Nahkampf mit schwertern? Oder Schusswaffen?
Wenn sie das wüsste, könnte sie noch mehr über die Person in ihre Steckbreifen haben. Ihre Persönliche sammlung sozusagen.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Mi 29 Aug 2012 - 21:44


Seiji hatte es sich grade bequem gemacht auf der Reling, und merkte nun erst das der Groupie mit ihr Sprach Seiji sah die lila haarige ein wenig musternd an und zuckte mit den Schultern auf ihre Frage. " Nun weißt du, es ist keine Gefahr solange man es nicht als solche betrachtet ..." Erklärte er nun und sah ins Meer.
" ... Ich würde zwar untergehen wie ein Stein wenn ich da drin lande, aber ich mag das Wasser andererseits von daher ist es nur halb so wild !"
Erklärte der Frische Marinesoldat nun und lächelte dann, das war sicher ziemlich unbeschwert, diese Ansicht , das wusste er selbst. Seiji sah nun zu der Frau, da fiehl im ein, er hatte nicht alle Fragen beantwortet. " Achja ich bin auch relativ neu ... ich hab diesen Godot erst grade kennen gelernt !" Erklärte Seiji nun und sah einmal übers Deck. Er war wieder verschwunden von daher konnte er wohl das sagen was ihm auf der Seele lag. " ... ich vertraue ihm noch nicht so ..." Erklärte er nun. Nur wurde der Kampf am Schafott angesprochen und Seiji konnte ein wenig prahlen. " Ich hab nen Piraten der recht kräftig war besiegt ... Ohne einen Kratzer und ich glaube ich hab den Kampf nich ma begonnen, also kann man mir da keine Vorwürfe machen ! Und er hat ja auch überlebt ..." Erklärte der Marine-Rekrut nun lachend und viel weiter kam er nicht mit einem mal kam eine gewisse Unruhe auf dem Deck auf. Sie waren also ausgebrochen ? Das nervte Seiji irgendwie mit einem mal fand er sich wieder mit seinen 4 Persönlichkeiten. " Wir bitten sie einfach wieder ins Gefängnis zu gehen ..." Fing der erste kleine Geist nun an und Seiji gab sich einen Facepalm, für alle außenstehenden würde es nun so wirken als wäre das auf der Dummheit der Piraten bezogen. " Wir werden sie extrem vermöbeln und mit ihrer eigenen Schmach fesseln !" Erklärte der ziemlich Hyperaktive Geist um Seijis Kopf herum und flog wie verrückt um Seijis Kopf herum.
Die Heldenhafte Seite erklärte nun : " Wir bringen sie zum wohle der Insel um !" Seiji gefiehl dieser Vorschlag. Der letzte Geist schien sich nicht einmal zu melden ... jedenfalls war die Sequenz mit den Geistern nun beendet für Seiji und während die Glockentöne erklangen sprang dieser von der Reling und von ihm ging die selbe Mordlust aus wie damals in der Kneipe oder wie im Kampf gegen Sho.
" Wir bringen sie alle um ... das ist das Beste, das wir jetzt tun können ..." Sprach er mit einer fasst schon beängstigend ruhigen Stimme. " Wir erledigen sie einfach einen nach dem anderen und dann hat der Spaß sein Ende und wir haben wengier Dumme Menschen auf der Welt ... naja eine von denen haben wir ja schon vernichtet ! " Murrte er nun , auch wenn man Seiji nicht lange kannte, man merkte wohl deutlich das dort nicht der Seiji sproch den alle mochte oder eben nich. Den soetwas würde der Marine Rekrut nie sagen. Seiji machte sich schon fasst bereit vom Deck zu stürmen als durch Seiji plötzlich ein erneuter Impuls stieß, er wirkte für einen Moment wie paralysiert er rührte sich keinen Milimeter. Seijis wahre Persönlichkeit hatte dort was gegen, es wäre spannend wer sich diesmal durchsetzen könne, klar war eines : Seiji brauchte irgendwelche Hilfe sonst würde es bald aus dem Ruder laufen, immerhin schaffte es diese Seite nun sogar schon ans Tageslicht wenn Seiji nur ziemlich genervt war, den das war er grad von der Inkompetenz die diese Verdammten Piraten Idioten an den Tag legten.

OUT : Er hat BRAUNE Haare T ___ T
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 30 Aug 2012 - 21:01

Inzwischen war Reisen zu ihnen herüber gekommen, und stellte sich ordnungsgemäß vor. Aoi nickte ihr freundlich zu, und stellte sich selbst vor, was sie in Reisens Fall, so weit sie sich zurückzuerinnern vermochte, versäumt hatte.
"Aoi Yorumoto mein Name, Kanonnierin."
Es wurden Fragen nach den Quartieren und anderen wichtigen Orten gestellt, aber bevor die zeitweilige Fremdenführerin eine Antwort finden konnte, bemerkte sie aus den Augenwinkeln wie ein großer, braunhaariger Mann das deck betrat, mit einer selbstverständlichen Gelassenheit über die leicht knarzenden Planken auf die kleine Gruppe zu ging und sich als Godot, alias Diego Dothan, dem Kapitän der True Justice entpuppte, der nach langer Abwesenheit zu seiner Division zurückkehrte.
"Guten abend, Käptn.", begrüßte sie ihn mit einem Lächeln, erleichtert das die Division nun wieder vollzählig war, und der Abreise nichts mehr im Wege stand.
Sie sah zu, wie er sich den Neulingen annahm, und wartete, bis alle Angelegenheiten abgeschlossen waren, um mit der Führung fortfahren zu können.
Doch dazu sollte es nicht kommen.
Kaum machte sich Godot auf den Weg in seine Kajüte, gefolgt von Morgan, da sprengte ein ungewohnter Klang die alltägliche Geräuschekulisse.
Es dauerte einen Sekundenbruchteil, dann hatte die Soldatin das scheppernde Geräusch als Alarmglocke identifiziert und setzte sich sofort in Bewegung.
Was mochte passiert sein? Schon wieder Ärger mit irgendwelchen kleinhirnigen Verbrechern, die allen Ernstes glaubten die Marine herausfordern zu können?
Wenn ja, würde es ihnen schlecht ergehen, denn diesmal würde sie sich nicht mit einem Wachposten außerhalb des Geschehens abspeisen lassen.
Erwartungsvoll hielt sie inne, als sie den Stand mit der Alarmglocke erreichte, und blickte erwartungsvoll zwischen Saemon Kisaragi und einem ihr unbekannten Wächter hin und her, eine Erklärung erwartend.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Do 30 Aug 2012 - 23:24

Kaum war Kenji die Treppe hinab zum Unterdeck herunter gelaufen um zu Kapitän Godot aufzuschließen ertönte ein Ohrenbetäubender metallischer Lärm - Die Alarmglocke! Irgendetwas war passiert, er wusste nicht was und er wusste nicht weshalb, aber wenn diese Glocke geläutet wurde dann musste es etwas ziemlich schlimmes gewesen sein. Ganz klar, Ken durfte keine Zeit verlieren. Das hatte eindeutig Vorrang gegenüber seiner freiwilligen Berichterstattung bei seinen Kapitän. Kenji war bereits drauf und dran die Treppe hoch zu sprinten und ging davon aus dass es bei Godot genauso war, aber als er sich sicherheitshalber nochmal fragend zu ihn drehen wollte musste er leider vorstellen dass der Faustkämpfer weg war. Einfach verschwunden! Es bestand natürlich die Möglichkeit dass er sich unsichtbar gemacht hatte und bereits irgendwo auf den Deck herumgeisterte, aber warum sollte er sowas tun? Vielleicht um einen Überraschungseffekt zuhaben falls die True Justice angegriffen wurde? Ja, das musste es einfach sein, dessen war Ken sich sicher.
Da sein Chef ja allen Anscheins bereits im Zuge seiner großen Vorbildsfigur vor raus geschritten war, hetzte nun auch der Seekadett die Treppe hinauf bis er schließlich die Tür zum Oberdeck aufschlug und über das Deck spähte. Sein suchendes Auge versuchte eine nahende Gefahr zuerkennen, aber außer eine beachtliche Masse an Crewmitgliedern die sich um die Glocke versammelten konnte er nichts erkennen. Da fiel ihm natürlich ein Stein von Herzen. Niemand war in Gefahr und scheinbar waren alle in Sicherheit, aber so musste sich der Unteroffizier sogleich die Frage stellen was den eigentlich los war? Da es ja scheinbar keine Probleme am Bord gab musste er zunächst davon ausgehen dass es sich entweder um eine Übung handelte oder ihn gleich ein Befehl zum Ausrücken erwarten würde. Was es auch immer war, Kenji musste es jedenfalls herausfinden. Und so schritt er zu der Anhäufung Marinesoldaten und versuchte über ihre Köpfe hinweg irgendetwas zuerkennen. Was er wiederum erblickte lies ihn entgeistert die Schultern herunterhängen, es war Saemon. Scheinbar hatte er die Glocke geläutet, aber der Grund dafür blieb zumindest für den Schwertkämpfer noch im Verborgenen.

"Was ist denn los? Ist der Gefangene etwas abgehauen?""Oder hat Lian mal wieder die Mordlust gepackt...", dachte er sich noch still und heimlich musste aber "leider" feststellen das es ihr wunderbar ging und sie wie immer an Saemons Seite hing, natürlich nicht in Ketten gelegt. "...Ich hoffe doch es handelt sich nur um eine Übung."

Bestand Grund zur Sorge oder nicht? Hoffentlich würde der Rotschopf alle aufklären oder auch irgendjemand anderes, Hauptsache jemand würde Kenji endlich mal informieren. Er hasste es im dunkeln tappen zu müssen, erst Recht wenn seine Laune ohnehin angeknackst war und das war wegen seiner Auseinandersetzung mit Saemon ohnehin der Fall. Würde sie etwa noch weiter nach unten sacken? Ein Grund sich zufreuen wäre mal schön gewesen, aber den bekommt mal wohl kaum zuhören wenn ausgerechnet die Alarmglocke geläutet wurde...Was für ein bescheidender Tag. Ken musste kämpfen, wurde verletzt, ist womöglich schuld am tot einer Person, streitet sich mit seinen Kameraden und jetzt erwartet ihn schon wieder irgend so ein Ärger.

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Saemon



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BeitragThema: Re: Oberdeck   Fr 31 Aug 2012 - 10:57

Nach gefühlten zwei Minuten erlosch der Klang der Glocke wieder und Saemon wartete geduldig ab, bis auch wirklich alle Crewmitglieder eingetroffen waren. Es sollte auch recht rasch von statten gehen, bis alle, noch verbliebenen Mitglieder der 9. Division, sich auf dem Deck versammelten, gespannt darauf wartend, was denn eigentlich vorgefallen war. Gestresst besah Saemon die Truppe, war diese doch extrem geschrumpft und zumindest zahlenmäßig nur noch ein Schatten ihrer selbst. Man durfte die Beschlüsse der Obrigkeiten nicht in Frage stellen, dennoch tat Saemon dies in Gedanken. Da er von Godots Rückkehr noch nichts wusste, gab es für Saemon auch keinen Grund auf diesen zu warten, sodass er gleich zur Sache kam.

“Schön dass das so schnell ging. Dann fangen wir mal an. Ich habe zwei Nachrichten, wobei dir erste nichts mit dem Läuten der Glocke zu tun hat.“

Saemon sah an seiner Seite hinab und betrachtete Lian ein wenig, ehe er zu sprechen begann.

“Die junge Dame an meiner Seite ist Lian McNair, vermutlich kennen die meisten sie bereits. Von Seiten des Hauptquartieres hat man mir vorhin zugetragen, dass man ihr eine Begnadigung ausstellt, welche zunächst drei Monate gültig ist. Das heißt dass ihr Kopfgeld nicht mehr relevant ist, ebenso wenig ist sie noch als Piratin anzusehen, oder als solche zu inhaftieren. Sie steht unter meiner Beobachtung, was im Grunde bedeutet dass mein Schicksal an das ihre geknüpft wurde. Lange Rede, kurzer Sinn: Lian ist ab heute ein Mitglied der 9. Division und ich hoffe dass ihr guter Wille von allen anerkannt wird…“

Er machte eine kurze Pause, damit alle das eben gesagt verarbeiten konnten. Etwa 20 Sekunden später fuhr er jedoch fort, schließlich gab es noch eine wichtige Info zu verkünden.

“Dann noch eine Sache. Gerade eben ist ein Soldat aus dem Gefängnis zu uns gekommen. Er war ein wenig außer Puste und ich fürchte dass er seine Kameraden im Stich gelassen hat… Jedenfalls sind die Piraten, die wir vor ein paar Stunden besiegt haben…. Abgehauen. Sie sind derzeit auf der Flucht und da wir noch immer einen ihrer Kameraden haben, kann es gut sein dass sie hier aufkreuzen werden. Wenn das passiert, werden wir sie natürlich ein weiteres Mal außer Gefecht setzen, jedoch übernehmen wir nicht die Jagd. Wir werden Wachposten aufstellen und diese alle 4 Stunden austauschen.“

Er sah ein wenig zwischen den Soldaten umher, als sein Auge mit einem Grinsen auf Seiji und Reisen fiel. Seiji sprach doch die ganze Zeit davon sich beweisen zu wollen und Reisen war ohnehin deprimiert dass sie ihren Kampf verloren hatte… Ein Roboter mit Depressionen… witzig. Doch durfte man auch Amelia nicht vergessen, welche gerade neu an Bord war und vermutlich in die Aufgaben mit einbezogen werden mochte.

“Es ist zwar keine sonderlich spannende Aufgabe, aber doch eine gute Gelegenheit um sich zu beweisen, nicht wahr? Dann würde ich sagen dass Seiji, Reisen und Amelia die erste Schicht übernehmen. Sollte euch irgendetwas auffallen, so schlagt sofort Alarm und lasst den anderen ein wenig Spaß übrig. Das wärs auch schon gewesen von meiner Seite. Gibt es irgendwelche Fragen?“

Natürlich dacht er hierbei unweigerlich an Kenji, welchen Saemon nun auch fixierte und gerade zu aufforderte seine Bedenken los zu werden.
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Reisen

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Fr 31 Aug 2012 - 11:42

Kanonierin? Also an den Kanonen Stehen und mit Kugeln nachfüllen und Abfeuern? Was für ein Anstrengender Job, dachte sie sich nur, oder sie hatte es nun auch anderes Verstanden.
Aoi Yorumoto war nun der Ganze name, und so hatte sie es nun gespeichert.
Es war nun wirklich ein Durcheinander nun durch den "Alarm".
Aber das erste anliegen von Saemon, war nun Lian McNair. Sie war also eine Piratin mit einen Haufen Kopfgeld? Das... das verwunderte sie irgendwie. War sie... so Stark?
Und da die Frau... das Mädchen, oder was auch immer sie sagen soll, immer neben Saemon Stolziert, sind sie wohl sehr eng, zusammen und sie sollte am besten kein schlechtes Bild von sich machen. Es wäre dumm, stärkere Persönlichkeiten sich zum Feind zu machen, wenn man daran schuld ist. Andere Leute schienen aber nicht Sooo erfreut damit sein, das sie nun hier erstmal ist. Vermutung: Sie war wirklich schlimm früher.
Dann aber, sprach der Rothaarige sie an und auch Seiji und die Amelia, um die erste Schicht einzunehmen.
Mich Beweisen? Oh Jah, das ist immer etwas, das sie gerne tut. Immerhin hat sie bewiesen, das sie im moment noch nichts drauf hat, was sie wieder Deprimierte.
Eine Frage? Ja, in der Tat, das hatte sie. Wie in einer Schulklasse, hebte sie die Hand und sprach auch Darauf.
"Sollen wir Schießen auf Feindkontakt?" fragte sie ernst und erwartete eine Antwort. Es war eine Wichtige sache für sie. Es gibt ja fälle, da wird man Bestraft, das man geschossen hat, aus zwei Gründen. Keine Erlaubnis und Körperverletzung. Mit der Erlaubnis fällt dann auch die Körperverletzung aus, doch trotzdem...
Sie sah jedoch einen nachteil. Sie musste nun die Schicht mit diesen... Clown verbringen.
Ihr gepäck liegt immer noch an einer Wand, von der sie nun ihr Scharfschützgewehr erstmal nahm und wartete nun auf die Entlassung der Besprechung, mit der Hoffnung, das sie Schießen darf. Wenn nicht, es gibt andere Möglichkeiten, einen Unwissenden Piraten einzufangen.

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Lian
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BeitragThema: Re: Oberdeck   Fr 31 Aug 2012 - 15:06


Lian fühlte sich ein klein wenig unwohl auf ihrer Haut. Es war ein eigenartiges Gefühl, die Blicke aller auf sich zu spüren und die Neugier, die in ihnen lag. Die Wenigstens würden von den Neuigkeiten begeistert sein – weder vom Ausbruch der Piraten, noch von Lians Beitritt in die Crew. Wie auch Kenji vertraute ihr sicherlich so mancher nicht und würde dies auch eine ganze Weile nicht tun. Sehr zu ihrem Leidwesen. Denn damit wurde ihr so ziemlich jede Chance genommen, sich zu integrieren. Aber zumindest waren bisher noch keine dummen Sprüche gekommen, noch war ein vielsagendes Raunen durch die Menge gegangen. Es schien fast, als hätte die Sache zu ihrer Person viel weniger Relevanz, als sie zunächst angenommen hatte. Reisen beispielsweise interessierte sich mehr für die ihr zugetragene Aufgabe, Wache zu schieben. Lian unterdrücke ein Schmunzeln. Die Hasenfrau machte auf sie den Eindruck eines kleinen Kindes, das soeben frisch in die Schule gekommen war und sich für das Wischen der Tafel begeistern konnte, weil es die Hoffnung hegte, anschließend ein Lob vom Lehrer zu kassieren. Die Marine war schon eine seltsame Fraktion mit ihren Rängen. Es war ein wenig wie im echten Leben. Die Reichen bestimmten über die Armen und hatten mehr Rechte und augenscheinlich auch mehr Wert. Die ehemalige Piratin verzog den Mund. In ihrer Crew hatte es so etwas nicht gegeben. Sicher, einer war der Kapitän und damit der Befehlshaber gewesen, aber niemand hatte vor ihm salutieren müssen und die Entscheidungen hatte er niemals alleine getroffen. Man war ein Ganzes, eine Familie. Rang und dergleichen mehr spielten keine Rolle. Und das war ganz gut so.
Unbewusst hatte Lian den Mund verzogen. Kenji war als einer der Letzten auf das Deck gehechtet und starrte zu Saemon herüber. Wie ein Hund, schoss es der McNair durch den Kopf und ihr Mund formte ein gehässiges Grinsen. Wie ein Hund, der auf das Pfeifen seines Herrchens angerannt kam und sofort Männchen machte. Sie würdigte den Schwertkämpfer keines weiteren Blickes. Stattdessen gesellte sie sich noch dichter an Saemon heran und wartete ab, bis alles geklärt war. Ein stechendes Pochen ging unaufhörlich durch ihren Kopf und sie war mehr als nur froh, als er verlauten ließ, dass sie nicht die Verfolgung aufnehmen, sondern lediglich wachsam bleiben würden, sollten Natsu und der Rest dumm genug sein, auf das Schiff kommen und Ben befreien zu wollen.
Aber dieses Vorhaben war ohnehin von vorne rein zum Scheitern verurteilt. Jeder Mensch mit einem gesunden Menschenverstand musste sich das eingestehen.
Ben wird begeistert sein, wenn sie einfach ohne ihn gehen, ohne es auch nur zu versuchen“, bemerkte sie trocken und mit einem kleinen Seitenblick zu Saemon. Sie hatte gerade laut genug gesprochen, dass nur er sie würde hören können.

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Fr 31 Aug 2012 - 15:22



Das, was Amelia schließlich hörte, hatte zur Folge, dass ihre Augenbrauen sich in die Höhe hoben. Allein die Tatsache, dass Saemon extra Alarm dafür geschlagen hatte, dass seine augenscheinliche Freundin nun zur Marine gehören sollte, war bereits eigenartig genug, aber dass es sich bei besagter Lian auch noch um eine eigentlich gesuchte Piratin handeln sollte, war überaus schockierend. Ein Zucken war in ihrer unbewegten Mimik zu sehen und sie presste die Lippen fest aufeinander. Sie hatte bisher noch von keinem anderen Fall gehört, in welchem eine Piratin einfach so begnadigt und sogar einer Marineeinheit zugeteilt wurde. Diese Division war höchst suspekt und für den Bruchteil einer Sekunde bereute die junge Frau es sogar, Aoi zugesichert zu haben, sie würde ihre Stationierung so schnell nicht wechseln. Wo sie schon an die Schützin dachte, so kam diese soeben zu ihr und den anderen beiden Neulingen zurück. Aber Amelia hatte aufgrund des Alarms keine Möglichkeit gehabt, sie zu grüßen oder irgendein Wort an sie zu wenden.
Stattdessen hörte sie mit zunehmendem Gram, dass auch die zuvor besiegten Piraten scheinbar wieder bester Gesundheit waren und bereits jetzt aus ihren Zellen geflüchtet waren. Nun, die Matrosin war wohl nicht die Einzige, die sich die Frage stellte, wie so etwas möglich sein konnte, immerhin musste die gesamte Bande stark geschwächt sein und sie wurden doch überwacht. Oder etwa nicht? Sie sprach ihre Gedanken nicht laut aus und doch stellte es das hiesige Gefängnis und dessen Wärter stark infrage, denn solch ein Ausbruch sollte unter normalen Umständen nicht möglich sein. Jeder Bürger versprach sich von so einer Einrichtung mehr Sicherheit, so auch Amelia, die ihre Arme vor ihrem Körper verschränkte und ihren Kopf sanft hin und her wiegte.
Ihre erste Aufgabe. Ganz so sehr wie Reisen konnte sie sich nicht über die Wache freuen. Sie erinnerte sich zu gut an Aois unterdrückten Gefühlen, als sie sie bei ihrer Ankunft vor dem Schiff angetroffen hatte. Egal, wie Saemon den Sachverhalt darstellte – Eine angenehme Aufgabe war es ganz und gar nicht und erst recht keine, bei welcher man große Chancen hatte, sich zu beweisen. Warum ihre beiden Mitstreiter so viel Wert darauf legten, verstand sie ohnehin nicht. Vermutlich Geltungsdrang. Aber was konnten sie den Piraten schon entgegensetzen, sollten sie wider Erwarten doch auftauchen? Immerhin waren sie auch einfach so aus einem Gefängnis ausgebrochen und obwohl der Gedanke mittlerweile wirklich nahe lag, waren die Wärter doch sicherlich keine Schwächlinge, die von kleinen Mädchen besiegt werden konnten? Amelia seufzte. Vieles war, wenn man erst einmal drin steckte, nicht mehr so, wie es von Außen gewirkt und wie man es selber erwartet hatte. Diese Tatsache stimmte sie unzufrieden und nervös zugleich und sie senkte den Blick ihrer grauen Augen auf ihre violetten Haare herab, die sie sanft mit ihren schlanken Finger kämmte.
Widersetzen würde sie sich nicht. Es war zwar suspekt, dass der Rotschopf trotz der Rückkehr seines Kapitäns noch immer die Befehle gab, aber ohnehin hatte er einen weitaus höheren Rang inne, als sie selbst und in diesem Falle war Respekt und Gehorsam angebracht, auch, wenn es hier an Ordnung und Norm fehlte, wie sie empfand.
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Godot

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BeitragThema: Re: Oberdeck   Fr 31 Aug 2012 - 23:03

cf: Kapitänskajüte

Es war dunkel draußen. Godot kam mit langsamen Schritten die Treppe hoch. Er sah keinen Grund zur Hektik. Immerhin musste sich ja mittlerweile schon die gesamte Mannschaft eingefunden haben und da sollte in den paar Minuten noch nichts schief gelaufen sein, selbst in einer Notfallsituation. Der Stabsoffizier ging zudem mit langsamen Schritten um nicht Gefahr zu laufen, den Kaffee zu verschütten. Immerhin war dieses Getränk ihm so wichtig, dass er es extra mit raus schleppte. Da konnte er es sich auch nicht erlauben auch nur einen Tropfen davon zu verschwenden.

Jedenfalls stellte der Kaffeefanatiker an Deck fest, dass sich nicht allzu viele Leute hier versammelt hatten. Wo sind denn die anderen? Das kann doch nicht die gesamte neunte Division sein, oder? Godot war verwirrt, auch, wenn man es in seinem Gesichtausdruck kaum erkennen konnte, nicht zuletzt, weil es dunkel war.

Der Marine-Kapitän wusste derzeit auch nicht, was an Deck gerade stattgefunden hatte oder warum die Alarmglocke geläutet worden war. Schließlich hatte er Saemons Ansage verpasst. Doch sah er neben Saemon ein vertrautes Gesicht. Einen Moment lang dachte der Dunkelhaarige nach. Dieses Gesicht. Wo hast du das noch gleich gesehen, Diego? Denk nach, Junge. Plötzlich fiel es ihm wieder ein: Diese Frau war doch an den Aktionen in der Stadt der Marine, Shells Town, beteiligt gewesen und konnte vom Schiff fliehen. Hatte Saemon sie etwa wiedergefunden und gefasst? Erstaunlich. Das war sicherlich viel Aufwand. Doch schien es nicht so, als sei sie eine Gefangene. Nein, es wirkte viel mehr, als wäre sie neu in der Division. Eigentlich war sowas doch von vorne herein nicht möglich: Sie war Piratin und die Schwarz-Weiss Denker auf den hohen Marine-Posten hätten doch nie im Leben zugestimmt, eine Piratin einer Marine-Division beitreten zu lassen. Was also hatte dies zu bedeuten? Saemon und Lian wirkten vertraut. Godot hatte das Gefühl, in seiner Abwesenheit eine Menge verpasst zu haben, dabei wusste er noch nicht, dass die Anwesenheit Lians nicht alles war, das sich in dieser Zeit ereignet hatte.

Er konnte nicht anders und gönnte sich einen Schluck Kaffee. Als er schluckte, drehten sich ein paar Soldaten überrascht um. Scheinbar hatte ihn bis zu diesem Zeitpunkt niemand bemerkt, da er sich einfach hinter die letzten Soldaten gestellt hatte, um nicht zu sehr auf sich aufmerksam zu machen. Nun gab es für den Stabsoffizier nur eine Möglichkeit, um nicht aufzufallen. Diese Option hieß, seinem Spitznamen Godot, der Poltergeist, alle Ehre zu machen. Er ließ sich für das Auge verschwinden und ging ein paar Schritte zurück, damit man ihn nicht sofort mittels Kaffeegeruch orten konnte.

In Unsichtbarkeit gehüllt ging er schließlich gemütlich bis zu Saemon ohne dabei irgendjemand anzurempeln oder auch nur leicht zu berühren. Als er schließlich neben dem Rothaarigen stand, löste er den Schleier und offenbarte sich. Er stand in seinem Marine-Mantel neben Saemon. Wiedersehen macht bekanntlich Freude. Hey Saemon, lange nicht gesehen. Was ist denn hier los? Dieser Lärm... Während er neben dem Rothaarigen stand und auf dessen Antwort wartete, gönnte er sich immer wieder einen Schluck Kaffee. So war der Marine-Kapitän eben. Er stand in seiner stolzen Tracht an Deck und genoss jeden Tropfen seines Lieblingsgetränks. Es war vermutlich für die meisten schwer vorstellbar, dass der Gute mal keinen Kaffee trank. Eigentlich bräuchte er nur noch eine Art Becher, die sich für's Trinken während des Kämpfen eignen würde. Dann würde er wahrlich auf Schritt und Tritt von der schwarzen Mixtur begleitet werden. Wobei man sich nur hoffen konnte, dass ein solcher Becher nie in seinen Händen landen würde, denn dies hätte wohl mehr negative als positive Folgen. Es war wohl für alle Beteiligten das Beste, wenn alles so bleiben würde wie bisher.


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