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Verbindungsgänge des Unterdecks

Saemon



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BeitragThema: Verbindungsgänge des Unterdecks   Do 26 Jan 2012 - 8:46

Verbindungsgänge des Unterdecks

Einfache und vor allem recht schmale Gänge in tristem braun gehalten – demnach nicht gestrichen. Sie dienen als Verbindung zwischen den einzelnen Bereichen im Unterdeck und führt zu insgesamt vier Treppen. Zwei am Bug und nochmals zwei am Achternschiff, jeweils eine Back- und nochmals eine Steuerbord.

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Saemon



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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   Do 2 Feb 2012 - 22:23

---> Arrestzellen

Bereits als er den ersten Fuss aus dem Zellenraum hinaus setzte, überkam dem Kisaragi dieses unangenehme Gefühl des verloren sein. Man führte ihn zu den Zellen und auch wenn er sich bemühte ein wenig in Erinnerung zu behalten, wo man denn so lang ginge, so war es zwecklos. Er konnte sich einfach nicht orientieren und wieder einmal wurde ihm dies zum Verhängnis. Es war nur ein langer Gang, von welchem weitere weggingen und an sich auch nur geradeaus in eine Richtung führten. Schlauchige Tunnel, welchen als Verbindung zwischen den einzelnen Bereichen dienten. Saemon blieb nichts anderes übrig als sich ein wenig in dem Schiff um zu sehen, sich einen Eindruck seines neuen zu Hauses zu machen und vor allem zu lernen wie man hier zu recht kam. Er entschloss sich einfach Tür für Türe ab zu marschieren und sich dann die Räume ein zu prägen. So schlecht seine Orientierung auch sein mochte, so gut war dafür sein Gedächtnis.

Er öffnete also die erste Türe und erblickte dann einen Raum, welcher ihm nur all zu bekannt war. Obwohl er schon mal hier drinnen gewesen war, konnte er sich von außen betrachtet einfach nicht daran erinnern diesen Gang entlanggelaufen zu sein.

---> Kombüse
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Saemon



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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   Fr 3 Feb 2012 - 0:25

---> Kombüse

Erneut schlenderte er den hölzernen Pfad entlang auf der Suche nach einer Eingebung, irgend etwas woran er sich erinnern kann und so immerhin einen Hauch an Hoffnung erblicken würde. Eine Hoffnung sich jemals in einem solchen Labyrinth, welches an sich keines war, zurecht zu finden. Es schien einfach nur Zwecklos zu sein, immerhin handelte es sich um ein Problem mit welchem er schon seit Jahren zu kämpfen hatte. Wie sollte er dies so einfach los werden? Einfach so aus dem Nichts heraus?

Langsam wurde es lauter und einige Schreie drangen durch die Gänge hindurch zu seinem Ohr, qualvolle und von Schmerz erfüllte Schreie. Der Rotschopf beschleunigt seinen Schritt und näherte sich somit noch rasanter den Geräuschen. Schnell konnte er ausmachen aus welcher Richtung diese kamen und schon bald hatte er Sichtkontakt.

Saemon bot sich hier nun ein an sich bekanntes Bild, hatte er es noch vor wenigen Stunden vor Augen. Viele Soldaten standen noch immer vor der Krankenstation, warteten auf ihre Behandlung und darauf von ihren Qualen erlöst zu werden. Obwohl manche Geräusche von sich gaben, bei denen man meinen könnte sie würden in wenigen Augenblicken sterben, schienen ihre Wunden nur geringe Ausmaße tragen. Diejenigen, welche es wirklich schwer getroffen hatte, wurden sicherlich schon versorgt und so sollte das schließlich auch sein. Bei solch einer Anzahl von Patienten, musste man priorisieren, um die Verluste zu minimieren.

Der Rotschopf merkte schnell dass er hier fehl am Platz war. Er würde nur im Weg stehen und dem Arzt seien Arbeit erschweren, also machte er ein paar Schritte zurück und betrat einen anderen Gang, würde nun diesem weiterhin folgen und sehen wo er landet.

Eine weitere Türe wurde von seinem blick getroffen und sogleich steuerte er diese an und betrat den dahinter liegenden Raum.

---> Kajüte der Soldaten
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Saemon



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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   Fr 3 Feb 2012 - 10:35

---> Kajüte der Soldaten

An sich hatte er einen Plan, welcher Saemon wieder zu den Arrestzellen führen sollte. Immerhin machte er es sich zur Aufgabe auf Lian auf zu passen, obgleich das Ganze nicht so verlief wie er es erwartet hatte. So lief er weiter den Gang entlang und war sich sicher, wenn er einmal im Kreis laufen würde, irgendwann wieder an der schweren und verriegelten Türe an zu kommen.

Man spürte überdeutlich dass das Schiff bereits in See gestochen war und Saemon wollte natürlich ebenfalls wissen wo es hinging, doch wollte er Godot zu so später Stunde nicht belästigen und beschloss einfach im Laufe der nächsten Tage mal nach zu fragen. Früher oder später würde man sich schon über den Weg laufen, das sollte also keine große Eile haben.

Gut sieben Minuten später erspähte er also die Türe zum Zellenraum und lief auf diese zu. Abermals entnahm er seiner Tasche den Schlüsselbund, öffnete die Blockade des Raumes und betrat diesen. Natürlich verschloss der Kisaragi die Türe erneut, sodass ein Fluchtversuch undenkbar sein sollte und auch die Petroleumlampe brachte er wieder mit hinein. Das Feuer blieb aus und so tastete er sich erneut in seine Zelle, um sich dann auf der Pritsche und somit auch auf seinem Pulli nieder zu lassen.

---> Arrestzellen

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Godot

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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   Fr 6 Apr 2012 - 8:12

cf: Oberdeck

Godot war als Erster bei den Verbindungsgängen angekommen. Es überraschte ihn dennoch, dass die neuen Rekruten noch nicht hinter ihm waren. Er wusste schließlich nicht, dass Kenji sich noch kurz mit ihnen unterhalten hatte. Eigentlich störte es den Stabsoffizier kaum, dass er eine Weile alleine war. Die Zeit konnte er nutzen, um die eintönig gehaltenen Wände der Verbindungsgänge anzustarren oder um ein wenig in Gedanken zu versinken. Es gab einiges, das ihn sehr beschäftigte. Immer wieder dachte er daran, dass Jin Taka, der eigentlich auch der 9.Division beitreten sollte, spurlos verschwunden war. Am morgigen Tage sollte Godot zudem noch Oakster aufsuchen. Hoffentlich würde die Suche nach ihm nicht allzu kompliziert werden. Sie befanden sich in Loguetown. Eigentlich gäbe es noch so viel, das man sich ansehen konnte, sofern die Zeit es zulassen würde. Deshalb wäre es umso schöner, wenn der Befehlshaber der 9.Division Oakster schnellstmöglich finden würde. Vielleicht wäre es sogar sinnvoll, erst im East Blue Hauptquartier der Marine vorbeizuschauen und die Akten der neuen Mitglieder der 9.Division abzuholen. In diesen Akten lagen jeweils auch Fotos, sodass er wenigstens wissen würde, wie Oakster aussah. Das würde ihm die Suche sicherlich ungemein erleichtern. Zudem musste er die Akten ohnehin früher oder später abholen. Wieso also sollte man das unnötig aufschieben? Je eher er dies hinter sich brachte, desto besser. Dann brauchte er später nicht mehr an diesen ganzen Papierkram zu denken. Dann blieb mehr Zeit für die Besichtigung des Schafotts, der Besuch auf dem Marktplatz oder einen ruhigen Nachmittag in einem der zahlreichen Cafés. Zumindest, wenn sich derzeit keine Piraten in Loguetown rumtreiben sollten und für Unruhe sorgen würden. Das hatte der Stabsoffizier ja bereits in Shelltown erleben können. Apropos Shelltown: Es interessierte den Kaffeefanatiker schon, ob es vielleicht neue Erkenntnisse bezüglich des Shelltown-Vorfalls gab. Immerhin hatte die Revolution dabei auch die Finger im Spiel gehabt und nicht selten waren das Fälle, die die Weltregierung sehr interessierten. Vermutlich würde man ihm wohl erst Bescheid geben, wenn man einen genauen Standort der verantwortlichen Revolutionäre kannte. Loguetown war jedenfalls dafür bekannt, dass Piraten und Marine hier recht gut vertreten waren. Wenn die 9.Division sich also irgendwann mal langweilen sollte, konnte sie sich ja auf Piratenjagd machen. Aber alles zu seiner Zeit. Es war gerade dunkel draußen, langsam wurde man auch hungrig und müde. Alles in allem nicht die idealen Voraussetzungen zum Piraten jagen. Außerdem würden die Piraten sich wohl noch lange genug hier rumtreiben. Immerhin war Loguetown die letzte Station vor der Grandline. Hier rüsteten viele Piratenbanden sich für das, was sie auf der gefährlichsten See dieser Welt erwarten würde. Wobei man bislang kaum etwas von Piratenbanden hörte, die sich auf der Grandline rumtrieben. War das der Verdienst der gut funktionierenden Marine in den einzelnen Blues? Oder ließen die Piratenbanden sich alle Zeit der Welt, weil sich momentan noch keine Konkurrenz auf der Grandline rumtrieb? Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit bis erste Banden auf der Grandline herumsegeln würden.

Nach einigen Minuten Wartezeit bekam Godot endlich wieder etwas Gesellschaft. Er sah Aoi, Kaito, Morgan und Olivia. Da seid ihr ja endlich! Dann können wir ja weitergehen... Einen Moment später erst fiel ihm auf, dass auch Kenji hinzugestoßen war. Ah, Kenji! Schön, dich zu sehen. Ich zeige unseren neuen Mitgliedern nur kurz, wo die Kajüte der Soldaten ist, dann können sie ihre Sachen dort ablegen und anschließend gehen wir gemeinsam essen. Wenn du möchtest, kannst du uns gerne Gesellschaft leisten. Godot wartete auf Kenjis Reaktion, bevor er die Gruppe zu den Schlafräumen bringen würde. Immerhin wusste er noch nicht, ob Kenji ihnen folgen würde oder ob dieser ganz andere Pläne hatte.

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Aoi Yorumoto

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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   Fr 6 Apr 2012 - 23:22


cf: Oberdeck

Kaito, dem Mann der ihr die Tür aufhielt, schenkte Aoi noch ein leicht spöttisches Lächeln, dann schritt sie über einige Holzstufen und folgte dem Geräusch das Godots Schritte auf den hölzernen Bohlen machten, bis der Gang plötzlich abbog und sie fast in ihn hineingelaufen wäre.
Mit einem nur leidlich geduldigen Gesichtsausdruck stellte sie sich hinter ihn und wartete auf die anderen.
Als Olivia aufkreuzte, bedachte sie die blonde Frau mit einem abschätzenden Blick.
Sie war erstaunlich still.
Aoi hatte sie anders eingeschätzt, eher als jemand der niemals still war....
Aber vielleicht hatte sie auch nur Vorurteile gegen blonde Frauen.....Mit ungewöhnlich großen Brüsten.
Wer weiß?
Gedankenverloren spreizte die junge Frau die schlanken Finger und schob dadurch das Armband, dass wegen ihrer schmalen Handgelenke, und weil es ihr einen Tick zu groß war, immer wieder über ihren Handrücken rutschte, wieder nach oben.
Drei schlichte, verflochtene Stränge aus schwarzem Leder zwischen denen sich ein einsamer Silberfaden entlang wand. Etwas verloren sah er aus, wie ein schmaler Fluss in schwarzen Ebenen.
Lange her, dass sie es geschenkt bekommen hatte.
Waren es zwei Jahre?
Oder drei?
Durch die ankunft des letzten Nachzüglers aufgeschreckt, richtete sie sich wieder von der Wand auf an der sie gelehnt hatte und sah Godot erwartungsvoll an, der Kenji soeben die Pläne für den Abend mitgeteilt hatte.
Gingen sie nun weiter?
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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   Sa 7 Apr 2012 - 20:30


mit einen frommen lächeln sah Kaito durch de Rekruten es war schon wunderlich das sie alle unter seinen rang liegen was ihm leicht stört da alle auf einem Schiff gleich sind. Kenjin hatte sich draußen auf dem deck entschuldigt aber wofür? das war kaito nicht wichtig er hatte zwar einen höheren rang aber ist nichts besseres deswegen weshalb er ein wenig nachdachte. Auf dem weg und sich in Gedanken verlor. Als sie nun bei Godot angekommen waren lächelte er und wartete auf die anderen Mitglieder dieser Division. Er hörte zu wie godot Kenjin die Pläne mitteilte. nun als die Konversation dieser beiden beendet war Lächelte er und sah zu kenjin und klopfte diesen auf die Schulter

" sie müssen nicht eine solche Haltung annehmen wie vorhin auf dem deck ich bin Ranghörer aber trotzdem gleich wie jeder hier ich bin nur ein Soldat ich bin nur ein Mensch. nicht mehr und ich weniger also brauchen sie nicht glauben sie müssen eine stramme Haltung an nehmen und eine Hochachtung vor mir haben"

mit einen lächeln sah er in die runde und ging dann zu Godot nach vorne und fragte

" Sir eine frage wo ist hier die Praxis damit ich später meine Bücher und Instrumente dort deponieren kann und das zimmer inspizieren kann ob alle Instrumente dort sind die benötigt werden um erfolgreich die verletzen dieser Einheit versorgen zu können"

Dies sprach er etwas leiser. er wollte ja nicht so viel Aufmerksamkeit machen. Nach den Worten stellte er sich wider zurück und wartete ab wie es nun wieder geht.
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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   Mo 9 Apr 2012 - 18:40

Morgan folgte schweigend den anderen bis ins Unterdeck. Unten angekommen nahm Morgan Bruchstücke des Gesprächs zwischen Kaito und Kenji bei. Ach so? Kaito war also ein so hochrangiger Marine? Er wirkte gar nicht so und wie es schien - wie Morgan aus dem Gespräch herausstellen konnte - nahm er auch nicht so viel wert auf die verschiedenen Rängen und die dazu gehörenden Höflichkeiten. Aoi hingegen wirkte sehr stark in Gedankenversunken und sie blickte leer in Richtung ihres neuen Kapitäns der inzwischen angekündigt hatte, dass die Tour weiter gehen würde. Morgans Eindruck vom Unterdeck war bisher ähnlich wie die am Oberdeck: Alles wirkte heimlich und gemütlich. Aber ehe sie überhaupt ihre Tour fortsetzen konnten, unterbrach Kaito ihn und bat ihm den Weg zur Praxis zu erfahren. Also wurde er ihr neuer Schiffsarzt. Kompetent sah er wohl aus. Jetzt da der Kapitän beschäftigt war und es wohl noch eine kurze Weile dauern würde, ehe die Besichtigung fortgesetzt werden konnte, da konnte Morgan vielleicht die Anderen ein wenig besser kennen lernen.
Jetzt blieb nur noch die Frage: Wer von den beiden er ansprechen sollte. Kenji wurde noch gefragt ob er sie begleiten wollte, also sollte er besser nicht gestört werden und Aoi wirkte nicht gerade wie die Gesprächige. Aber das hieß sicher nicht, dass er kein Gespräch anfangen sollte. So näherte er sich der schwarzhaarigen Frau und fragte sie lächelnd:Ich habe mich ja schon vorgestellt. Also wie kommt es, dass du zur 9. Division gewechselt bist? Eine elementare Frage, aber guter Stoff um ein anständiges Gespräch anzufangen. Man konnte mit dieser Frage viel über Aoi erfahren, aber sie war nicht zu persönlich, so dass es beleidigend wirkte. Trotzdem sollte er wohl auch etwas über sich erzählen, ehe er sie ausfragte:
Nun bei mir war es so: Keine Division konnte meinem Mut aushalten! Wenn du verstehst, was ich meine. Eigentlich war ich... nun ja, eher Einer der Schwierigkeiten macht, deswegen wurde ich von Division zu Division versetzt. Aber mein Gefühl sagt mir, dass ich in dieser Division richtig bin. Der Kapitän und die anderen Crewmitglieder die mir bisher begegnet sind, sind mir jedenfalls sympathisch. Was hältst du bisher davon? Okay er hatte jetzt wohl zu viel geplappert. Er hoffte bloß nicht, dass er ihr auf die Nerven ging. Das letzte was er momentan gebrauchen konnte, war jemand der ihn nicht ausstehen konnte. Ich hoffe bloß, dass ich mit jedem hier die Zeit gut verbringen kann. Deswegen auf gute Zusammenarbeit. So streckte er ihr die Hand hervor in der Hoffnung, dass sie sie schütteln würde. Sie wirkte zwar schweigsam, aber auf keinen Fall arrogant und hochnäsig und er wusste, dass sein Charakter größtenteils verschieden, aber das würde sicher nicht heißen, dass sie sich nicht vertragen könnten. In der Hoffnung einen guten Eindruck hinterlassen zu haben, wartete er nervös auf die Antwort der schwarzhaarigen Schönheit. Er gab zu, er war ein wenig nervös und auch wenn er es nicht zugab. Seine männlichen Hormonen wurden zwar größtenteils ignoriert, aber sie waren nach allem trotzdem immer noch vorhanden und meldeten sich hier und da auch mal zu Wort. Und dieses Mal war wohl ein solcher Fall...
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Godot

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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   Mo 16 Apr 2012 - 18:20

Godot wartete noch einen Moment lang auf Kenjis Reaktion. Schließlich stellte er fest, dass der Schwertkämpfer gerade etwas in Gedanken versunken war.
Ich kann mich nicht daran erinnern, Kenji je so nachdenklich gesehen zu haben. Obwohl... Neulich, als ich ihn in meine Kajüte bestellt hatte wegen der Sache auf der Konomi-Insel, da wirkte er auch sehr nachdenklich. Ob er sich noch immer darüber Gedanken macht? Oder versucht er sich gerade in Gedanken ein Bild unserer Neulinge zu machen? Oder ist es gar etwas komplett anderes? Naja, es bringt jetzt wohl nichts, ihn darauf anzusprechen. Wenn ihn etwas bedrückt, wird er hoffentlich mit mir darüber reden. Ich sollte ja immerhin als Vertrauensperson hier an Bord fungieren...
Der Stabsoffizier wusste nicht, was Kenji so sehr beschäftigte, hakte aber auch nicht weiter nach. Stattdessen wartete er und sah, wie Kaito dem Schwertkämpfer mit der etwas sonderbaren Haarfarbe auf die Schulter klopfte. Es war eine kameradschaftliche Geste, keine Frage. Allerdings war der Kaffeefanatiker schon erstaunt, wie gut manche anscheinend schon miteinander klar kamen. Dabei kannten sie sich doch alle erst seit ein paar Stunden. Kaito richtete noch ein paar Worte an Kenji, weshalb Godot nicht hinhörte. Während Kaito mit Kenji sprach, richtete Morgan ein paar Worte an Aoi. Der Stabsoffizier fühlte sich einen Augenblick lang unwohl, weil um ihn herum Gespräche waren und er sich etwas ausgeschlossen vorkam. Dieses Gefühl verschwand aber auch schon im nächsten Moment, als Kaito ihn fragte, wo die Praxis sei.
Also Kaito, ich zeige dir später die Praxis. Zuerst gehen wir alle zur Kajüte der Soldaten. Anschließend zeige ich den anderen noch eben, wie sie am schnellsten zur Messe gelangen und danach kannst du die Praxis besichtigen. Zurzeit treibt sich dort bereits ein erfahrener Arzt rum. Hier an Deck nennen wir ihn eigentlich immer den "Doc". Es ist mir etwas peinlich, aber sein echter Name ist mir entfallen. Jedenfalls wirst du sehen, dass es eine sehr nette, hilfsbereite Seele ist. Ich hoffe, ihr kommt gut miteinander klar. Eigentlich hatten sie hier an Bord keine richtige Praxis, wie man das aus Dörfern und Städten kannte. Es war imgrunde nur ein Krankenzimmer, wo die Verletzten und Erkrankten kurz behandelt wurden und sich meist dann wieder auf ihr Zimmer begaben. Klar hatte der Doc sich dort noch eine Art Büro eingerichtet, aber als Praxis konnte man es beim besten Willen nicht bezeichnen.

Nach diesen Worten wandte er sich wieder zur Gruppe. Die Zeit verging wie im Fluge, doch sein Magen wurde auch immer ungeduldiger, weshalb es wohl an der Zeit war weiterzugehen.
Wir sollten uns dann endlich zur Kajüte begeben. Dahinten seht ihr die Tür bereits. Wir sind gleich da. Mit einer Handbewegung machte er allen Anwesenden klar, welche Tür er eigentlich meinte. Dann fuhr er fort. Sehen wir zu, dass ihr euer Gepäck loswerdet. Anschließend könnt ihr dann bereits die Messe aufsuchen, während ich Kaito noch die Praxis oder eher das Krankenzimmer zeige. Wir haben keinen riesigen Bereich für unseren Schiffarzt, aber er erfüllt seinen Zweck. Mit diesen Worten ging er voran über das Unterdeck. Nach wenigen Minuten erreichten sie die besagte Tür und Godot öffnete genau jene.
Hier wären wir. Willkommen bei uns. Macht es euch gemütlich! Mit einer einladenden Handbewegung untermalte er seine Worte. Er stellte sich neben die Tür, damit die neuen Rekruten den Raum problemlos betreten konnten und wartete dort, bis alle ihre Sachen abgelegt hatten.

tbc: Kajüte der Soldaten

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Aoi Yorumoto

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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   Di 17 Apr 2012 - 20:25

Niemand konnte seinen Mut aushalten?
Aio's Lippen verzogen sich zu einem amüsierten Lächeln und ihre abweisende Fassade kriegte ein paar Risse.
Der Kerl war zumindest mal von einer neuen Sorte, so etwas war ihr noch nicht begegnet.
Sie fragte sich innerlich was er wirklich konnte, als sie ihm ihr Gesicht zuwandte, seine angebotene Hand schüttelte und kurz darauf, nachdem sie ihren Kapitän hatte ausreden lassen, antwortete:
"Ich habe den Umweg über die zwei Jahre längere Kadetten-Ausbildung genommen und zusätzlich ein Jahr auf See, sozusagen als Feuertaufe."
Während sie antwortete hatte sie sich bereits in Bewegung gesetzt und ging mit leisen Schritten den gang hinauf, Godot und Kaito hinterher, die ihre Führung wieder aufgenommen hatten
Und man wollte ja nicht abhanden kommen.
Mit einem Blick zur Seite vergewisserte sich, dass Morgan ebenfalls folgte und redete unbekümmert weiter.
"Das Schiff auf dem ich war, war keine Division im herkömmlichen Sinne und diente eigentlich nur dem Abschluss der Ausbildung."
Sie waren wenige Schritte hinter Godot und Kaito zurückgeblieben, aber die Schützin beschleunigte ihre Schritte nicht.
Es war ihr ganz recht so.
"Das hier ist also meine erste offizielle Division.", schloss sie.
Kurz herrschte Schweigen, dann fragte sie, wobei sie das "du", dass Morgan benutzt hatte, wie selbstverständlich aufnahm: "WelcheAufgabenbereich wirst du auf dem Schiff übernehmen?"

Eine runde Lichstschranke, die ein Bullauge quer durch den Gang auf die gegenüberliegende Wand warf, glitt über den weißen Stoff Godot's Marineuniform vor ihr, und malte kurz einen Lichtkreis auf Aoi's rechte Gesichtshälfte, als sie es passierte.
Die Kajüten konnten nicht mehr weit sein.
tbc: Kajüte der Soldaten
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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   Mi 25 Apr 2012 - 19:28

Lächelnd hörte kaito den worten des Kaptains zu und lauschte seinen worten genau nun machte sich dieser auf den weg weswegen auch kaito sich auf dem weg machte und nach kurtzer zerit sofort das licht in den gang sah und schon wuste das sie angekommen sind nun sprach noch godot einige worte die er auch wiederum lauschte und mit einer handbewegung zeigte er ihnen das sie herzlich willkommen waren so nahm es jeden falß kaito auf. Mit einem zufridenen lächeln folgte er nun diesen hinein in die Kajüte und war schon sehr gespannt was ihn dort erwarten wird.



[out: sry sry sry habe zuzeit mega streß und komme kaum zum posten bin ja uahc abwesend gemmeldet aber ich will euch ja nciht hindern am posten das nächste mal postet mich einfach mit ^^ und entschuldigung für den mießen post hatte gerade mal 4 min zeit tut mir leid leute^^]
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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   So 29 Apr 2012 - 12:12


Eine interessante junge Frau... Dies war Morgans Eindruck, als er den Worten von Aoi lauschte. Sie schien noch neu in der Branche zu sein und trotzdem... Sie wirkte so, als ob sie schon sehr viel in ihrem Leben erlebt hatte. Sie hatte den Anschein, erwachsener zu sein als so mancher "Erwachsener". Und schon wieder erlebte Morgan, dass er sich im Thema "Menschenkenntnisse" besser erkundigen sollte, denn sie hatte gar nicht so reagiert, wie er erwartet hatte. Man konnte schon fast sagen, dass sie sehr gesprächig handelte... Oder es war einfach so, dass er ihr symphatisch war. Man musste eben alles in Betracht ziehen. Während die Gruppe wieder weiterging und Aoi dies ebenfalls tat, folgte Morgan ihr immer noch schweigend. Sie erzählte ihm von ihrem Leben als Kadett und, dass dies nun ihre erste offizielle Division war. Morgan hatte schon viele neue Rekruten gesehen und alle hatten bei ihrer ersten Division immer fogenderweise reagiert:
Aufgeregt.
Aber sie war nicht aufgeregt, im Gegenteil sie war gefasst und es grenzte schon fast als Entspanntheit. Natürlich könnte sie ihre wahren Gefühle hinter einer Pokerfacemaske verstecken, doch Morgan bezweifelte dies. Sie schien mutig genug zu sein ihre wahren Gefühle alles und jedem zu zeigen.
Dann ist das also deine erste? Nun für mich ist jede Division ein Neuanfang. Eine neue Chance der Welt meinen Mut zu beweisen und endlich das zu erreichen, was ich will.
Man konnte sagen, was man will. Aber eines war Morgan sicher nicht: Ungeduldig. Das Leben war nicht zu kurz und jede einzelne Sekunde könnte was interessantes passieren. Er gehörte zu der Sorte, die ihr Leben genossen und jede einzelne Minute zu schätzen wissen. Als sie ihn über seine Rolle fragte, da wusste eher keine Antwort. Er war sicher kein Schiffzimmmermann und schon gar nicht ein Navigator:
Also, ehrlich gesagt: Ich weiß es nicht. Puh... Na ja, wahrscheinlich einfach ein Matrose, der kämpfen kann...
Eine schwache Antwort, aber es entsprach der Wahrheit, Und du?
Aber ihre Antwort musste noch ein wenig warten, denn Godot zeigte ihnen den Weg zu den Kajüten und endlich die Möglichkeit haben, sein Gepäck loszuwerden.
Gleich würde er also seine Schlafmöglichkeit für einige Zeit sehen. Etwas luxuriöses erwartete er sicher nicht...
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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   Do 17 Mai 2012 - 10:22

cf: Kajüte der Soldaten

Die Gruppe verließ die Kajüte der Soldaten und befand sich nun erneut in den Verbindungsgängen. Kaito hatte sich recht schnell verabschiedet und Godot wusste nicht so recht, was er davon halten sollte. Es war nur ein kurzer Auftritt des Kapitänleutnants gewesen, schade eigentlich. Weder hatte man ihn ein wenig kennen gelernt, noch hatte man überhaupt großartig mit ihm reden können. Er war weg, mit Leuten der Weltregierung. Um was es genau ging, wusste Godot nicht. Auch wusste er nicht, ob Kaito jemals wieder zurückkehren würde. Doch konnte er, so komisch es auch klang, nun nichts mehr tun, um das Geschehene rückgängig zu machen. Stattdessen musste man die Ereignisse akzeptieren.

Kurz sah man im Gesicht des Stabsoffiziers eine gewisse Nachdenklichkeit, die jedoch kurze Zeit später wieder verflog. Es brachte einfach nichts, wenn man sich den Kopf darüber zerbrach. Godot sorgte dafür, dass die Reise der Gruppe sofort fortgesetzt werden konnte. Das nächste Ziel, die Messe, war zum Greifen nah. Innerhalb weniger Minuten hatten sie den Raum erreicht und Godot in seiner Funktion als Gruppenleiter ging voran und öffnete die Tür. Dann betrat die Gruppe den Raum.

tbc: Messe

(out: ihr könnt sofort in der Messe posten)

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Saemon



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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   So 23 Sep 2012 - 13:48

---> Arrestzellen
"Warum sollte ich das denn sein? Gibt es etwa einen Grund dazu?"


..fragte Saemon skeptisch nach und blickte Lian ein wenig irritiert an. Nein, mit eifersucht hatte dies wahrlich nichts zu tun...
Kurz nachdem Saemon und Lian die Arrestzellen verlassen haben, machte sich sein Magen bereits bemerkbar und knurrte seelenruhig vor sich her. Glücklicherweise waren die beiden ja ohnehin auf dem Weg in die Kombüse, wo Saemon zunächst einmal ein kleines Gericht für Lian und sich zaubern würde. Noch war er nicht der offizielle Koch an Bord, dennoch derzeit der einzige und doch hatte er keine Ahnung was alles in der Vorratskammer gelagert wurde. Sicherlich würde der Rotschopf schon bald die Organisation der Küche übernehmen, aber aktuell hatte er noch zu viel anderes im Kopf, sodass er sich darauf ohnehin nicht konzentrieren könnte.

"Na worauf hast du Hunger? Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung was eigentlich alles an Bord ist.."

Ein schiefes Lächeln wurde an Lian gerichtete und kurze Zeit später sollten sie die Kombüse auch schon erreicht haben.

---> Kombüse
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Lian
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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   So 23 Sep 2012 - 13:55

cf Arrestzellen


Lian gab ein kleines Lachen von sich und schüttelte den Kopf. Natürlich gab es den nicht und es würde ihn niemals geben. Selbst ein Blinder musste sich eingestehen, dass es auf den ersten Blick ersichtlich war, dass die junge Blondine so verliebt in den Einäugigen mit den roten Haaren war, wie man nur verliebt sein konnte. Sie schmiegte sich sanft an seinen Arm, als er sie skeptisch ansah, ein Schmunzeln verblieb aber dennoch auf ihren vollen Lippen.
Es war schön, ja, über die Maßen angenehm, wieder allein mit ihm zu sein. Die Stille in den Verbindungsgängen hatte etwas sehr beruhigendes und Lian spürte, wie ihr noch immer erhöhter Puls sich langsam wieder beruhigte.
Letztendlich entfuhr ihr doch noch ein herzzerreißendes Gähnen. Es fiel ihr schwer zu sagen, was sie essen wollte, denn obgleich ihr Magen knurrte und deutliche Zeichen von Hunger zeigte, so hatte sie auf der anderen Seite keinen Appetit und entsprechend keine wirkliche Lust, etwas zu sich zu nehmen.
Sie zuckte leicht mit den Schultern, hielt dann inne und blieb stehen.
Für den Moment schloss sie einfach die Augen und genoss die Ruhe, die Entspannung und die Gewissheit, dass nur noch ein gutes Essen und ein warmer Schlafplatz neben Saemon selbst folgen würden.
"Mhh.. Ich weiß nicht so recht..", murmelte sie leise und fuhr sich durch die Haare. Erst jetzt schlug sie die großen, hellblauen Augen wieder auf und legte ihre Kopf leicht schief, betrachtete den hoch gewachsenen Fähnrich vor ihr. "Bin eigentlich viel zu müde, um etwas zu essen. Aber.. ich bin sicher, dir fällt etwas ein, was meinen Geschmack sicherlich treffen wird. Irgendwas.. mit Milch, vielleicht.."
Die ehemalige Piratin lächelte verschlagen und ein wenig verlegen. Es war eine stille Andeutung darauf, dass ihr die mit Milch zubereiteten Speisen im La Bouche wirklich sehr geschmeckt hatten. Besonders die Milchsuppe hatte es ihr sehr angetan.

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Lian
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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   Mi 26 Sep 2012 - 18:43

--> Arrestzellen

Wie versprochen eilte Lian zügig zurück in die Verbindungsgänge, nachdem sie das Essen und die Flasche Wasser bei Ben abgeliefert hatte. Sie hatte nicht länger als fünf Minuten gebraucht, umso erstaunter war sie also, als sie keinen Saemon fand, als sie ihr Ziel letztlich erreichte. Überrascht hob sie die Augenbrauen und sah sich mit in die Seiten gestützten Hände nach links und rechts um. Am Ende des Ganges, dort, wo die Kombüse sich befand, schien noch Licht durch einen schmalen Spalt unter der Türe hindurch. Augenscheinlich war der Fähnrich also noch mit der Reinigung seines Arbeitsplatzes zu Gange und Lian nutzte die Gelegenheit, um sich im Dunkeln nach hinten zu lehnen und einen Schluck aus der gestohlenen Milch zu nehmen. Saemon hatte Recht behalten – Einige Eigenarten wollte und konnte sie trotz ihrer Mitgliedschaft in der Marine nicht ablegen. Aber wer wusste das schon? Vielleicht würden die Fähigkeiten Lians in punkto stehlen noch Vorteile für die neunte Division einbringen können. Godot war ohnehin locker und die Blondine hatte wirklich Glück, dass ihr Freund ihn als Kapitän hatte und folglich auch sie. Nicht viele wären ebenso freudig auf sie zugegangen, so vergebend, trotz dem, was sie getan hatte. Bemerkenswerterweise hatte jedoch gerade diese Tatsache zur Folge, dass sie sich noch schuldiger und schlechter fühlte. Gedankenverloren trank Lian die Flasche beinahe aus, während sie auf Saemon wartete. Alleine würde sie nicht vorgehen, so viel stand fest. Am Ende dachte er noch, sie befinde sich noch immer bei Ben, würde wie der Teufel persönlich in die Arrestzelle brechen und der arme Gefangene würde tausend Tode vor Angst sterben. Nein, hier war sie besser aufgehoben und lange dauern konnte es ja ohnehin nicht mehr.

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COEUR DE PIRATES.
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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   Di 9 Okt 2012 - 7:46

---> Kombüse

Ein letzter prüfender Blick nach hinten in die Kombüse folgte, ehe Saemon das Licht löschte und vollends die Türe hinter sich schloss, sodass er sich wieder gänzlich in den Verbindungsgängen befand. Es war irritierend so schnell und vor allem gänzlich ohne Mühe die gesamten Arbeiten in einer Küche erledigt zu haben, erinnerte er sich doch noch überdeutlich an Zeiten im Restaurant, n welchen er spät Abends und völlig kaputt aus seinem Arbeitsbereich heraustrat und sich mit Mühe und Not die Treppe zu seinem Zimmer herauf schleppte, kaum in der Lage sich ordentlich zu zudecken, geschweige denn noch zu waschen vor dem schlafen gehen. Es war nun mal ein Unterschied, ob man sich den ganzen Tag lang um Gerichte von Personen kümmerte, deren Zahlen sich im dreistelligen Bereich befanden, oder ob man nur mal eben eine Kleinigkeit vor sich hinkochte, welche zudem nur als Magenfüller für zwei Leute gedacht war. Man konnte behaupten was immer man wollte, doch aktuell war sein Leben wirklich um ein vielfaches leichter und entspannter, wobei man sich den Stress seines früheren Lebens gut vorstellen konnte, wenn man Saemon ein wenig kannte. Solche Worte aus dem Mund eines Mannes, welcher kurzzeitig eine ganze Division leiten musste, welcher seines Körpers beraubt wurde und beinahe seine eigene Freundin umgebracht hatte. Kämpfe und Prüfungen traten in vielerlei Masken in sein Leben und forderten jedes Mal ihren Tribut und dennoch war er der festen Überzeugung er hätte es nun etwas einfacher. Dennoch vermisste er diese Zeit insgeheim und noch mehr die Menschen, welche er zurück ließ und an deren Tod er vermutlich die Schuld trug. Er fühlte sich auch schuldig dafür, dass er nicht einmal mehr zurück gegangen war, sich vergewisserte ob nicht doch noch alle am Leben waren und bereits daran arbeiteten, das Restaurant wieder auf zu bauen. Vielleicht hätte er ihnen helfen können, sie retten oder zumindest von Anfang an fern bleiben sollen… dann wäre dies alles niemals passiert, so dachte er. Dass das alles in Wahrheit gar nicht seine Schuld war, konnte der Rotschopf schließlich nicht ahnen und ebenso wenig dass noch alle wohl auf waren und tatsächlich bereits mit dem Wiederaufbau begannen. Die Gewissheit würde sicherlich noch lange auf dich warten lassen und so würde sich dieses schlechte Gewissen wie ein roter Faden durch sein Leben ziehen und ihm stets wieder in den Geiste rufen, das er seine Handlungen endgültiger durchführen musste. Hätte er Natsu sofort festgenommen oder zumindest ausgeschaltet, so wäre es dazu niemals gekommen…
Saemon irrte sich, ohne dass er sich dessen bewusst war und dies führte auch dazu, dass er sich in seiner Persönlichkeit weiterentwickelte… zumindest veränderte. Der Kisaragi war ohnehin schon eine recht bedachte und ruhige Person, dennoch fuhr er oftmals rasch aus der Haut und schaltete hin und wieder auch jegliches Denken ab. Dies sollte sich von nun an ändern. Er war mehr denn je in sich gekehrt, teilte sich zwar seinen Mitmenschen mit, doch gab er nur noch selten mehr als das nötigste Preis, wobei dies anders war, wenn er Lian gegenüber stand, welcher er sich nun näherte. Am Ende des Ganges erkannte er bereits Schemenartig ihre Umrissen, was vor allem an der spärlichen und flackernden Beleuchtung der wenigen Öllampen lag, welche den hölzernen Innenraum mit zuckenden Schatten erfüllten. Mit jedem Schritt zeichnete sich ihr Bild immer deutlicher ab und schon bald erschien wieder sein markantes Lächeln auf den schmalen Lippen.

“Das hab ich wieder gerne. Solch einen Saustall veranstalten und sich dann schön aus dem Staub machen. Jetzt ist zumindest wieder alles sauber, können wir dann?“

Ohne auf eine Antwort zu warten ergriff Saemon bereits ihre Hand und marschierte mit der Blondine in Richtung seiner Kabine.

---> Saemon’s Kabine
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Lian
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BeitragThema: Re: Verbindungsgänge des Unterdecks   Di 9 Okt 2012 - 12:31


Lian kicherte leise und fast albern vor sich hin. Natürlich, ein wenig 'aus dem Staub gemacht' hatte sie sich schon. Aufräumen, das war etwas, was sie noch nie gemocht und auch nie wirklich gelernt hatte. Das kleine, heruntergekommene Häuschen, in welchem sie als Kind gelebt hatte, war stets im Chaos untergegangen, aber es hatte niemanden interessiert und niemand hatte sich darüber beschwert oder dem kleinen Mädchen näher gebracht, dass Ordnung das halbe Leben war.
Sie war es also seit jeher gewohnt, alles so zu hinterlassen, wie es gerade in die Situation herein passte und sie hatte Ben immerhin sein Essen bringen müssen, sonst wäre er doch glatt verhungert!
Natürlich nicht. Aber Ausreden fanden sich zu Gunsten der Bequemlichkeit immer sehr einfach.
Ach, so schlimm habe ich es doch gar nicht hinterlassen“, winkte sie mit einem kleinen Lächeln ab und zuckte im Anschluss mit den Schultern. So ganz stimmte das aber natürlich nicht.
Den Topf, in welchem sie die Ravioli aufgewärmt hatte, hatte sie einfach stehen lassen und es war sicher nicht angenehm, Tomatenmarkreste zu entfernen, wenn sie bereits eingetrocknet waren. War da etwa ein Hauch eines schlechten Gewissens? Ach wo! So lange war er nicht beschäftigt gewesen und so entspannte die ehemalige Piratin sich auch recht schnell wieder.
Als Saemon ihre Hand nahm, verschränkte sie ihre Finger zwischen seine. Es war ein angenehmes, warmes und haltgebendes Gefühl, dass er einfach so ihre Hand nahm und sie mit sich zog. Sie würde ihm vermutlich überall hin folgen, so viel stand für Lian fest, aber in diesem Moment wurde ihr es noch einmal besonders klar.
Ich bin so müde.. Es ist wirklich ein Glück, dass der Tag endlich mal ein Ende nimmt.. Ich hatte das Gefühl, das würde er nie..“, murmelte sie und unterdrückte ein Gähnen, während sie hinter ihm her in seine Kajüte taumelte. Ihre Augenlider fühlten sich ungewohnt schwer an, es war eine Umstellung für die junge Frau, mittags kein Schläfchen mehr zu halten. Denn ganz in alter Katzenmarnier brauchte sie dies im Normalfall, um bei Laune zu bleiben. Der heutige Tag hatte allerdings keine Gelegenheit für solche Bedürfnisse geboten und Lian war über sich selbst verwundert, dass ihre Laune nicht komplett am Boden war. Wahrscheinlich lag auch das an dem Rotschopf mit dem neckischen Grinsen und die Matrosin kam nicht umhin, mit einem warmen Lächeln zu ihm heraufzublicken.
Es war unglaublich, was ein einziger Mensch imstande war, bei einem wieder anderen Menschen auszulösen. Die höchsten Glücksgefühle, die tiefste Freude und die reinste Euphorie und doch bedurfte es manchmal nur einem kleinen Seitenhieb, um all das zu zerstören und die schwärzeste Traurigkeit zu bringen, die man sich nicht einmal in seinen schlimmsten Albträumen ausmalen wollte.
Blieb nur zu hoffen, dass die beiden einander nie einen Grund für Letzteres geben würde, denn so schön Liebe sein konnte, so eine gefährliche Waffe war sie gleichsam.
„Hast du eine Idee, wohin es nun geht?“ , erkundigte sie sich schließlich bei Saemon. Sie würden ja immerhin nicht ewig auf Loguetown bleiben können, aber hatte ihr Freund sich nicht erst persönlich vom Wohlbefinden der Leute im Restaurant erkundigen wollen?

---> Saemons Kajüte

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