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Bestiarium

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BeitragThema: Bestiarium   Do 4 Mai 2017 - 17:54

•• BESTIARIUM ••
Die Welt von One Piece wird nicht nur von handzahmen Wesenheiten und Tieren bevölkert. In großen Teilen der Meere finden sich immer wieder kleine wie große Kreaturen die weit über die Norm hinaus gehen - und das nicht in ihrer Niedlichkeit, sondern aufgrund ihrer Besonderheiten. Diese können von enormer Aggressivität bis hin zu Eigenschaften variieren, die es gut und gerne mit Teufelsfrüchten aufnehmen können. Allerdings sind die meisten dieser Geheimnisse aufgrund der Seltenheit besagter Wesen längst noch nicht gelüftet.

Wem der Sinn nach mehr steht als den Konflikten der Menschheit, sondern lieber in das Reich ungewöhnlicher Lebewesen eindringen möchte, der darf sich jederzeit auf eine Forschungsreise begeben, um größtenteils noch unbekannte Spezies zu entdecken. Aufgrund der latenten Gefahr muss eine beabsichtigte Jagd - und damit ein bevorstehender Kampf - in Form eines regulären Abenteuers angemeldet werden.



Nutzen des Bestiariums:
 

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BeitragThema: Re: Bestiarium   Do 4 Mai 2017 - 18:06

Seltenheit I

Schaufelameisen
Fundort: East, West, North und South Blue
Körpermaße: 120 - 230cm
Gewicht: 34 - 119kg
Seltenheit: Stufe I
Belohnung: 90.000 Berry

Beschreibung: In den zahllosen Königreichen der großen Krabbler zählen die Schaufelameisen zu den am häufigsten anzutreffenden Geschöpfen.
Kleine, dürre Beinchen, von selbigen sechs an der Zahl, tragen die emsigen Arbeiter durch das Leben. An ihrem Hinterleib befindet sich sowohl ein kaum genutzter Stachel, wie auch ein zwischen Sack und Drüse pendelndes Organ. Selbiges Organ, so sagt man, soll je nachdem was die Ameisen zuletzte verspeist haben die Farbe wechseln.
Ob ihrer für manchen Menschen einschüchternden Körpergröße sind diese Krabbler jedoch größtenteils ungefährlich. Gibt man ihnen keinen Anlass zur Notwehr, streunen sie gerne durch Wälder, Dickichte und sogar Dörfer und Vorstädte. Schreckhaft wie die Schaufelameisen sind, treten sie bei lauten Geräuschen zumeist schon den Rückzug an.
Sollte man jedoch den Fehler begehen, ein mehrköpfiges Grüppchen zu provozieren, sollte man sich in Acht nehmen. Zwicken und beißen können sie mit ihren "Schaufeln" und Greifern nämlich durchaus. Ihre Stacheln sind ebenfalls in der Lage, in die Haut eines Menschen einzudringen.
Riesenwespen
Fundort: East, West, North und South Blue
Körpermaße: 25 - 43cm
Gewicht: 4 - 10kg
Seltenheit: Stufe I
Belohnung: 100.000 Berry

Beschreibung: Riesenwespen sind, wie auch ihre bedeutend kleineren, regelrecht harmlosen Artverwandten, große Aushängeschilde der Natur, doch möglich schnell den strategischen Rückzug anzutreten.
Sechs glasige Flügel erzeugen bei rapider Geschwindigkeit ein aus einiger Entfernung gut hörbares, schrilles Surren. Ihre regelrecht unbedeutende Körpergröße mag in keiner Weise mit denen der Schaufelameisen mithalten, doch sind diese Zeitgenossen um ein Vielfaches aggressiver. Nicht nur latent aggressiv, sondern zu beinahe jeder sich bietenden Gelegenheit wird eben jene auch genutzt. Dabei spielt es keinerlei Rolle, ob sie sich mit einem übergroßen Bären anlegen, einem Bananenaffen oder sogar einem Seekönig. Neben ihrer Aggressivität scheinen die Riesenwespen keinerlei Wertschätzung ihres eigenen Lebens zu besitzen - anders lassen sich die suizidalen Tendenzen nicht erklären.
Nennenswert sind zudem ihre mehrere Zentimeter langen Stacheln, mit denen sie nicht nur zu piesacken wissen, sondern mit der Zeit und steigender Anzahl an Stichen sogar ein bedeutender Risiko darstellen können. Zudem sind ihre Körper erstaunlich fragil und können selbst von normalen Menschen mit ein paar gezielten Hieben schwer verletzt werden. Sie, mag man sich an diesem Punkt fragen. Riesenwespen sind nie allein. Nie.
Wandhocker
Fundort: East Blue und Grand Line
Körpermaße: 30 - 60cm
Gewicht: 15 - 27kg
Seltenheit: Stufe I
Belohnung: 100.000 Berry

Beschreibung: Ihrer nennenswertesten Eigenschaft verdienen diese Schwergewichte unter den fliegenden Insektoiden ihren Namen: Wandhocker.
Primär lokalisierbar in feuchten Gebieten, dichten Wäldern aber auch weitläufigen Steppen surren diese dicken Brummer scheinbar willkürlich durch die Gegend. Sofern sie nicht ihrem Namen Rechenschaft tun und an nahezu jeder Fläche hocken, die sich anbietet. Seien es Felsvorsprünge, Baumrinden, Häuserdächer oder rutschige Flussufer.
Wie die meisten Insektoide besitzen auch diese Exemplare keine aggressive Disposition. Regelrecht leblos hocken und sitzen sie über Stunden an ein und derselben Stelle, bis größere Lebewesen in ihre direkte Nähe treten. Zumeist flüchten sie aus purer Angst, ohne den Gedanken an einen Gegenangriff zu hegen.
Das erschreckend hohe Gewicht der Wandhocker kommt von ihren riesigen, leuchtend roten Schultern, welche auf den ersten Blick mit ihrem vergleichsweise kleinen Kopf verwechselt werden können - zurecht, denn die grelle Farbe, wie auch die übertriebene Größe dienen der Abschreckung potenzieller Angreifer. Ebenso auffällig ist die unterschiedliche Färbung ihrer Flügel, welche in Abhängigkeit ihres Lebensraumes zu wechseln vermag.
Schildassel
Fundort: East, West, North, South Blue und Grand Line
Körpermaße: 295cm
Gewicht: 215kg
Seltenheit: Stufe I
Belohnung: 200.000 Berry

Beschreibung: Die mit Abstand größten Vertreter der Isopoda sind die Schildasseln.
Auf ihren vier kleinen Beinpaaren laufen sie nur enorm langsam, kriechen und wackeln jedoch mindestens so schnell wie ein herkömmlicher Mensch während eines Spazierganges geht. Überlegen sind sie jedoch in ihrer Fähigkeit, auch die glattesten Oberflächen erklimmen zu können. Obwohl die Schildasselb auf herkömmliche Weise nicht allzu schnell sein mögen, besitzen sie die Möglichkeit, rasant an Fahrt aufzunehmen.
Ihr erdfarbener Panzer ist es nämlich, der diesen Wesen nicht nur immensen Schutz vor Fressfeinden bietet, sondern, rollen sie sich erst einmal in ihr sicheres Gehäuse ein, können sie mit ernstzunehmender Geschwindigkeit umher rollen. Selbst der waghalsige Sprung von Klippen und Plateaus herab fügt ihnen nicht einmal den kleinsten Kratzer zu.
Einzeln geht keine Gefahr von ihnen aus. Trifft man jedoch auf eine Gruppe an Schildasseln - was für gewöhnlich der Norm entspricht - sollte man ihnen besser aus dem Weg gehen. Befinden sie sich nämlich in merklicher Überzahl, rollen und springen sie gerne auf jedes Lebewesen zu, welches sich in ihrer Nähe befindet. Nur um sie bei ihrer Arbeit zu stören, über den Haufen zu werfen oder schlicht aus der Balance zu bringen.
Traumschwinge
Fundort: East Blue
Körpermaße: 371 - 454cm
Gewicht: 280 - 349kg
Seltenheit: Stufe I
Belohnung: 165.000 Berry

Beschreibung: Vollständig an ihre Umgebung und die Zeit ihrer Jagd angepasst sind die Traumschwingen in ein beinahe vollständig schwarzes Federkleid gehüllt. Die einzigen Ausnahmen stellen hierbei die Federenden ihrer Flügel- und Schwanzspitzen, wie auch ihr Brustgefieder dar. Diese besitzen einen golden glänzenden Schimmer und weisen auf ihren Rang innerhalb der nächtlichen Jäger hin.
Insgesamt ist nur sehr wenig über Traumschwingen bekannt. Als Omnivore sind sie durchaus mit herkömmlicher Nahrung des Waldes zufriedenzustellen. Früchte, Gemüse, selbst einzelne Gräser können ihren Hunger stillen. Grundsätzlich ziehen sie jedoch, wie alle Eulen, Fleisch als Hauptnahrungsmittel vor. Aufgrund ihrer enormen Größe kommt es durchaus vor, dass diese Exemplare auch Menschen ins Visier nehmen.
Weissfell
Fundort: East und North Blue
Körpermaße: 312 - 461cm
Gewicht: 223 - 377kg
Seltenheit: Stufe I
Belohnung: 230.000 Berry

Beschreibung: Weissfelle zählen zu den seltensten Affen der gesamten Welt. Nicht wie man meinen möchte aufgrund ihrer geringen Anzahl oder langen Historie. Nein, sondern viel mehr aufgrund ihrer angeborenen Intelligenz und Lernfähigkeit.
Definiert werden diese Racker zwar über ihr struppiges, schneeweisses Fell, die rötlichen Wangen und Gesichtszüge, wie auch ihre eigentlich violette Haut, doch tatsächlich ausschlaggebend ist das latente Potential welches diese Affen in sich tragen. Gibt man ihnen die Möglichkeit, lernen sie innerhalb von wenigen Wochen den rudimentären Umgang mit einfachen Werkzeugen. Auf der Grand Line, so erzählt man sich, soll es sogar - verboten - dressierte Weissfelle geben, die Reparaturen vornehmen und sogar schreiben können (ohne zu verstehen was sie schreiben!). Hier und da gehen sogar Erzählungen um, in denen Alphatiere der Weissfelle nach langem Kontakt zu Menschen Ansätze ihrer Sprache übernommen und sinnvoll anwenden konnten.
Von Natur aus verspielt leben diese Affen in stammesähnlichen Gruppen, allesamt geleitet von einem einzelnen, durch Kämpfe und Beweise seiner Dominanz bestimmten Alphatieres. Ihre temperamentvolle Ader verleitet Weissfelle jedoch schnell dazu, enorm eingeschnappt und aggressiv zu werden, weswegen sie laut kreischend und brüllend im Kollektiv auf Aggressoren einschlagen.

Irrlicht
Fundort: Grandline & Neue Welt
Körpermaße: 3 - 20cm
Gewicht: 25 - 400g
Seltenheit: Stufe I
Belohnung: 1.000.000 Berry

Beschreibung: Irrlichter geben vielen Forschern auf der ganzen Welt bis heute Rätsel auf. Es konnte nie geklärt werden woher sie gekommen sind oder in welcher Verbindung sie mit der Welt stehen. Manche Menschen erzählen sich, sie seien die Seelen der Verstorbenen, die niemals ihre letzte Ruhe fanden und seither ziellos durch die Welt streifen. Ihr äußeres Erscheinungsbild gleicht einem flauschigen Kuscheltier. Langes weiches Fell, kurze Extremitäten und große Schlappohren. Lediglich die kugelrunden, emotionslosen Augen können dem ein oder anderen Kind einen Schrecken einjagen. Irrlichter fühlen sich in den Wäldern und im Gebirge zu Hause und kommen meist nur nachts heraus. Tagsüber halten sie sich in kleinen Höhlen oder zwischen dichten Büschen versteckt. Ihre Fortbewegungsmethode ist kaum entschlüsselt, denn obwohl sie keinerlei Flügel besitzen sind die kleinen Wesen in der Lage einen gewissen Zustand der Levitation zu erreichen und bis zu 2m über dem Boden zu schweben. Eine Eigenschaft, die ihnen ein geisterhaftes Auftreten verleiht. Auch ihr Fell hält viele Überraschungen bereit. Wer es schafft ein Irrlicht in der Dämmerung zu entdecken darf mit ansehen, wie sich das graue Fell der Tiere mit schwindendem Licht immer weiter aufhellt und schließlich in der vollkommen Dunkelheit ein schwaches, bläuliches Leuchten absondert. Theorien besagen, dass ihr Fell ein fluoreszierendes Material besitzen muss, welches das ungewöhnliche Leuchten erklären könnte. Untersuchungen dazu gibt es keine. Von den Einheimischen werden die Irrlichter gerne auch als Waldgeister und Unheilsbringer bezeichnet. Obwohl sie sehr harmlos erscheinen und in Gegenwart von Menschen nie ein Anzeichen von Aggressionen zeigen erzählt man sich Geschichten, dass bereits einige Leute in der Dunkelheit von Irrlichtern auf falsche Pfade und in die Irre geführt worden sind. In manchen Nächten soll man angeblich sogar einen leisen Gesang von Kinderstimmen im Wald vernehmen können.

Giigii
Fundort: East Blue
Körpermaße: 62 - 391cm
Gewicht: 29 - 251kg
Seltenheit: Stufe I
Belohnung: 300.000 Berry

Beschreibung: Im Vergleich zu ihren zahlreichen Verwandten der Kategorie "Monster" sind die Giigii mehr als bekannt. Ihre Bekanntheit stammt jedoch nicht aus intensiven Studien und Forschungsergebnissen, sondern weil die Giigii im Volksmund gerne für schaurige Geschichten und Märchen zweckentfremdet werden.
Die passende Grundlage stellen sie nämlich ohne Frage dar. Finstere Kreaturen ohne klar erkennbare Gesichter. Gehüllt in dunkles, schlammfarbenes Fell. Sieht man sie in heller Nacht über den Boden huschen, liegt die Vermutung nah, dass die kleinen Biester eine enge Bindung zum Schatten selbst besitzen. Im übertragenden Sinne mögen die Beobachter Recht haben; die Giigii fühlen sich des Nachts deutlich wohler als am Tage. Etwas was hauptsächlich daran liegt dass ihre winzigen Augen hypersensibel sind und regelrecht allergisch auf die Wirkung von Sonnenlicht reagieren. Etwas aus dem sich ihre Nachtaktivität ableiten und erklären lässt. Wer allerdings dem Glauben verfällt, die kleinen Pelzkugeln würden ohne Extremitäten über Stein und Stock huschen, dem dürfte bei sehr genauer Betrachtung auffallen, dass durchaus Beine vorhanden sind.
Nicht nur Beine, sondern auch Arme, die faszinierender wie erschreckender Weise sehr an die eines Menschen erinnern. Klar erkennbar werden sie jedoch nur bei Giigii die ein Alter von über fünfzig Jahren erreichen - dann, und nur dann, ragen sie aus ihrem kugelrunden Körper heraus und werden ähnlich zu ihrem überproportional riesigen Maul (grob)motorisch versiert verwendet.
Bekannt wurden die Giigii durch Erzählungen. Gerüchte. Vermeintliche Augenzeugenberichte. Man sagt, sie seien ruchlose Mörder, die nachts durch die Wälder ihrer Heimat streifen und dort alles fressen, was sie zwischen die Finger bekommen. Und tatsächlich sind diese oft als Ammenmärchen verkauften Informationen korrekt. Giigii sind Allesfresser. Sie kümmern sich nicht darum, welche Sorte Fleisch ihnen vorgesetzt wird. Huhn, Schwein, Rind oder Mensch. Fisch, Beeren, Kräuter - für die Giigii ist es ein und dasselbe. Solange ausreichende Quantität gegeben ist, überleben sie.
Entgegen aller Annahmen sind die Giigii jedoch soziale Wesen. Sie weisen eine rudimentäre Stammesstruktur auf, in der sie gemeinsam mit Artgenossen leben. Kleinere, noch nicht zur Jagd fähige Exemplare werden beispielsweise von den älteren Giigiii gefüttert. Nicht im für den Menschen üblichen Sinne, sondern indem Beutetiere schwer verwundet und nicht auf der Stelle gefressen werden, damit die Kleinen über die noch zappelnde Beute herfallen kann. Von dem Ruf der Steinzeitkannibalen wissen sie sich ebenfalls zu distanzieren. Giigii fressen einander nicht. Ihnen käme nicht einmal die Idee, einander auch nur grob anzufassen.
Benannt wurden die Giigii nach dem einzigen Laut, den sie neben markerschütternden Schreien von sich geben - ein rapides, leises, oftmals im selben Takt ihres Laufs klingendes "Gigigigigi".

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BeitragThema: Re: Bestiarium   Do 4 Mai 2017 - 18:08

Seltenheit II

Höhenland Panther
Fundort: Drumm
Körpermaße: 1.639 - 2.149cm
Gewicht: 731 - 1.170kg
Seltenheit: Stufe II
Belohnung: 2.500.000 Berry

Beschreibung: Beheimatet lediglich in den frostigsten Gebieten Drumms, stellen diese Raubkatzen einige der exzellentesten Jäger dar, die die gesamte Insel zu bieten hat.
Schon auf den ersten Blick wird sehr schnell deutlich dass die Evolution an einigen Stellen Halt gemacht haben muss, um ein Wesen dieser Güteklasse entstehen zu lassen. Angepasst an die permanent vorherrschende Kälte und den allgegenwärtigen Schnee erscheinen die Höhenland Panther vollkommen weiss. Ihre zur Tarnung perfekt geeignete Farbe ist jedoch längst nicht das auffälligste Merkmal dieser Rasse. Viel mehr sind es nämlich die beiden hell aus ihrem Maul ragende Fangzähne, die stark an Bilder urzeitlicher Wesen aus Geschichtsbüchern erinnern.
Auch die stachelbewährte Schwanzspitze und Enden ihrer Flügelansätze verlocken zu raschen Urteilen. Faktisch betrachtet müssen die Höhenland Panther nämlich mit den Kurai Akumu verwandt sein; sowohl der Aufbau ihres Körpers, wie auch ihr gesamtes Jagdverhalten weist auf eine deutliche Verwandtschaft hin. Im Laufe der Jahrhunderte - oder Jahrtausende - muss es zu einer Trennung der beiden Spezies gekommen sein.
Neben angedeuteten Ähnlichkeiten zu anderen Verwandten gibt es jedoch auf Drumm selbst andere Lebewesen, denen sie unähnlicher kaum sein können. Denn zeitgleich mit den friedliebenden Sturmhasen bevölkern die Höhenland Panther als überaus besitzergreifende Jäger eine vergleichsweise kleine Insel. Nicht nur kommt es auf diese Weise zu klaren Rivalitäten, sondern bedingt durch ihre Natur machen die deutlich stärkeren Panther bei jeder Gelegenheit Jagd auf die Sturmhasen.
Besonders ihre langen, scharfen Krallen und ihr Schwanz ermöglichen es diesen agilen Jägern, sich bestens auf den oft unebenen, rutschigen Pfaden ihrer Heimat zu bewegen. Trotz ihrer enormen Geschwindigkeit und den agilen Bewegungen die sie in Form von schnellen Rollen, weiten Sprüngen und regelrecht perfektioniertem Haken schlagen auf dünnen Eisschichten vermögen sie es nicht, einen auf seinem Bauch fliehenden Sturmhasen einzufangen.
Ihre Furcht vor Feuer und der Umstand dass Höhenland Panther ausschließlich in den luftigsten Gefilden Drumms leben, machen Auseinandersetzungen zwischen ihnen und menschlichen Inselbewohnern zu einer Seltenheit. Verirrte Wanderer oder übermütige Abenteurer die ihnen über den Weg laufen werden jedoch wie jedes andere zu schwache Lebewesen als Beute betrachtet und werden gnadenlos erlegt.
Sturmhase
Fundort: North Blue und Drumm
Körpermaße: 214 - 1.581cm
Gewicht: 174 - 1.303kg
Seltenheit: Stufe II
Belohnung: 2.250.000 Berry

Beschreibung: Wie ihr Name bereits andeutet leben die sogenannten "Sturmhasen" in milden, bevorzugt jedoch verschneiten Gebieten der Welt. Ähnlich ihrer wesentlich kleineren Artgenossen verstehen sich diese Säuger darauf, friedlich durch die Welt zu hoppeln und laufen. Werden sie nicht angegriffen, vermögen sie es kaum einer Fliege etwas anzutun.
Jedenfalls gilt das für die Weibchen. Männliche Sturmhasen hingegen werden insbesondere während der Sommermonate bis in den Herbst hinein enorm aggressiv. Begründet soll dies durch die Abwesenheit ihrer liebsten Temperaturen sein, wodurch das sie dicke, schützende Fell ihre Körpertemperatur in eine unangenehme Höhe treibt. Zudem sagt man, ihr Jagd- und Sexualtrieb sei in diesen Monaten besonders stark ausgeprägt, weswegen Eindringlinge nicht nur als mögliche Beute, sondern auch Rivalen betrachtet werden.
Gewöhnlich werden Sturmhasen nicht mehr als zwei bis fünf Meter groß; dabei sind die Weibchen für gewöhnlich sowohl größer, als auch schwerer. Obgleich ihre durchschnittliche Größe kaum als einschüchternd gelten darf, gibt es häufiger Exemplare, die diese Verhältnisse um ein Vielfaches übersteigen. Häufig sind diese Riesen zeitgleich Anführer eines Rudels und sind damit nicht nur einschüchternder, sondern auch bedeutend stärker und entgegen ihrer sonst friedlichen Natur enorm territorial in ihrem Verhalten.
Schnapsadler
Fundort: Insel der seltenen Tiere und Little Garden
Körpermaße: 811 - 1.348cm
Gewicht: 370 - 581kg
Seltenheit: Stufe II
Belohnung: 1.750.000 Berry

Beschreibung: Vorneweg: weder ist diese altertümliche Kreatur betrunken, noch kann sie mit einem herkömmlichen Ader verglichen werden.
Ihren eigensinnigen Namen erhielt diese Kreatur aus zweierlei Gründen. Der erste war wohl oder übel die Tatsache dass die Entdecker dieses geflügelten Wesens nicht wirklich klar bei Sinnen waren und sich köstlich über die Eigenarten ihres Funds amüsierten. Alkohol musste im Spiel gewesen sein. Wichtiger hingegen waren die tatsächlichen Verhaltensweisen dieses "Vogels". Nämlich seine eigentümliche Art und Weise, weit mit seinen Beinen auszuholen, sobald es zu laufen beginnt. Gepaart mit ausholendem Schwanken seines langen Halses erweckt den Anschein, als habe dieses bizarre Wesen ebenfalls zu tief in ein Schnapsglas geblickt.
Weniger humorvoll und bedeutend interessanter ist jedoch die neckische Form von Intelligenz, die dieser Vogel zur Schau stellen kann. Von einem Tier in Fallen gelockt zu werden und mit fiesen Tricks für dumm verkauft zu werden ist sicher nicht die schönste Erfahrung. Zudem sagt man, sowohl seine ledrige Haut, wie auch sein Stummelschwanz seien von ledriger, robuster Natur, gleichzeitig aber auch massiv dehnbar.
Königin der Riesenwespen
Fundort: East, West, North und South Blue
Körpermaße: 69 - 74cm
Gewicht: 29 - 38kg
Seltenheit: Stufe II
Belohnung: 370.000 Berry

Beschreibung: Ihrem Namen entsprechend sind die Königinnen der Riesenwespen die direkten Anführer ihrer Art.
Im Gegensatz zu männlichen Riesenwespen sind diese besonderen Weibchen beinahe doppelt so groß. Auffällig dabei ist dass ihr vergleichsweise enormes Gewicht nicht etwa durch einen massiveren Körperbau herrührt, sondern durch den aufgeblasen wirkenden Hinterleib. Dieser trägt Flüssigkeiten in sich, die die Königinnen innerhalb weniger Sekunden in unterschiedlichste Wirkstoffe umwandeln können.
Weitere Erkennungsmerkmale der Königinnen sind das wesentlich feinere Surren ihrer Flügel, die in Regenbogenfarben glänzenden Flügel selbst - die unter anderem dazu dienen, Männchen anzulocken - wie auch der beinahe doppelt so lange Stachel am Ende ihres Hinterleibs. Sichtet man eine solche Königin kann man mit absoluter, untrüglicher Gewissheit sagen, dass andere Riesenwespen in der direkten Nähe sind. Und bedeutend aggressiver als sie es herkömmlicher Weise bereits sind.
Alpha Weissfell
Fundort: East und North Blue
Körpermaße: 799 - 1.221cm
Gewicht: 357 - 511kg
Seltenheit: Stufe II
Belohnung: 1.650.000 Berry

Beschreibung: Alphatiere der Weissfelle gleichen ihren Artgenossen in neunzig Prozent ihrer äußerlichen Eigenschaften. Nennenswerte Unterschiede bestehen jedoch in ihrer spektakulär ausgeprägten Arm- und Beinmuskulatur. Hinzu kommen zwei riesige, aus ihrem Maul ragende Fangzähne; nicht bloß als Zeichen ihrer Stärke, sondern auch als insgeheimes Symbol ihres Status innerhalb ihres Stamms. Offensichtlicher Weise sind die Alphatiere der Weissfelle bedeutend größer als ihre Untertanen.
Mit ihrer Position als Oberhaupt des Stammes kommt jedoch auch ein deutlich aggressiveres Verhalten, welches sich in einem regelrecht explosiven Temperament niederschlägt. Jedes fremde Lebewesen, welches sich ihrem Zuhause nähert oder auch nur einen Fuß in ihr Territorium setzt, wird mit allen Mitteln wieder vertrieben. Nicht weil Alphatiere der Weissfelle bösartige Kreaturen sind, sondern aufgrund ihres enorm ausgeprägten Beschützerinstinkts.
Im Gegensatz zu ihren Artgenossen lassen sich diese Muskelpakete nicht von größeren Lebewesen zum Rückzug bewegen. Viel mehr scheinen sie sogar an Kraft und Mut zu gewinnen, je stärker das ausgewählte Ziel im Vergleich zu ihnen selbst ist. Zudem lässt sich ein grundlegendes Verständnis von Stolz im Verhalten dieser Tiere erkennen. Werden sie von einem anderen Tier - oder Wesen - im Kampf geschlagen, wird der Gewinner bedingungslos als neuer Kopf des Stammes akzeptiert. Doch niemals würden sie ihre Heimat freiwillig aufgeben oder verlassen. Was bedeutet, dass ein neues Oberhaupt, sollte es längere Zeit nicht zeigen, mit sofortiger Wirkung ersetzt wird.
Panzerkrabbe
Fundort: East, West, North und South Blue
Körpermaße: 690 - 1.294cm
Gewicht: 347 - 712kg
Seltenheit: Stufe II
Belohnung: 3.000.000 Berry

Beschreibung: Eine auf vier Beinen wandelnde Delikatesse! So würden höchstwahrscheinlich die meisten Köche und Freunde exklusiver Speisen reagieren.
Ob ihrer relativen Häufigkeit an nahezu allen Stränden der friedlichen Meere ist es enorm schwierig, an das herrliche Fleisch dieser Wesen zu gelangen. Verstecken sie sich nämlich in ihrem Gehäuse - welche nie ein fester Bestandteil ihres Körpers sind, sondern in den meisten Fällen die Überbleibsel anderer Tiere, riesiger Muscheln oder gar ausgehöhlte Felsen - ist es nahezu unmöglich, ihnen zu nahe zu kommen. An Land bewegen sich Panzerkrabben nur sehr gemächlich, was sowohl an den vergleichsweise hohen Temperaturen (Ausnahme ist der North Blue) liegt und weil sie, schlicht und ergreifend, im Meer selbst geschickter sind.
Selbst wenn man es schafft, diesen riesigen Krabben ihre defensiven Optionen zu verweigern, besitzen die für gewöhnlich sehr handzahmen Lebewesen einige Möglichkeiten, sich effektiv zur Wehr zu setzen. Neben ihren Köpfen, die einem Schwert ähnlich geformt und geschärft sind, fungieren ihre über zweieinhalb Meter langen Klauen als Sensen. Nicht zu verachten ist auch ihre Fähigkeit, aus dem Stand mehrere Meter weit zu springen und Feinde durch ihr enormes Eigengewicht zu zerquetschen.

Makao
Fundort: East Blue & Grandline & Neue Welt
Körpermaße: 20 - 140cm
Gewicht: 10 - 70kg
Seltenheit: Stufe II
Belohnung: 2.700.000 Berry

» Beschreibung: Makaos sind wahre Quälgeister. Ähnlich wie Stechmücken im Hochsommer, bloß weniger zahlreich. Sie gehören zur Klasse der Säugetiere und sind entfernt mit dem Eichhörnchen verwandt. Im Gegensatz zu den kleinen Nagern können Makaos allerdings die Größe eines menschlichen Kindes erreichen. Sie laufen auf zwei Beinen und verfügen in Anätzen über eine humanoide Statur. Dank ihrer großen, spitz zulaufenden Ohren besitzen sie einen exzellenten Gehörsinn. Ihr Sehsinn ist zwar im allgemeinen nicht überdurchschnittlich gut ausgeprägt, dafür aber können sie, ähnlich wie Katzen, auch im Dunkeln noch sehen. Die langen Arme und überproportional großen Hände sind ein Hinweis auf ihre Vorliebe für das Klettern, der lange, buschige Schwanz dient ihnen dabei als Balancierhilfe. Es mag kaum verwundern, dass Makaos sich am liebsten in dicht bewachsenen Wäldern aufhalten. Anstatt sich über den Boden zu bewegen, suchen sie lieber einen Weg durch das Geäst oder verstecken sich im schützenden Laub der Baumkronen. Ein unverkennbares Markenzeichen der Tiere ist ihr breiter Mund, welcher aus unbekannten Gründen stets zu einem neckischen Lächeln verzogen ist. Diese Eigenschaft brachte den Makaos unter anderem ihren Spitznamen 'Grinsekatzen' ein. Trotz der Reihe spitzer Zähne, die sie der Welt tagtäglich präsentieren, sind diese Tiere für den Menschen meist eher ungefährlich und neigen für gewöhnlich kaum zu Aggressionen. Sie haben ihre ganz eigene Methode entwickelt, um sich unbeliebt zu machen. Man sollte stets sein Hab und Gut im Auge behalten, denn Makaos sind notorische Diebe. Es mag überraschen, aber diese flinken Biester besitzen nicht nur große Hände, sondern auch überaus schnelle Finger. Ein schlechtes Gewissen scheinen sie dabei nicht zu haben, sondern schnappen sich liebend gerne alles was ihnen nicht gehört. Ähnlich wie bei Elstern werden glänzende Gegenstände besonders bevorzugt. Edelsteine, Silber und Glas. Je seltener, desto beliebter. Aber auch vor gewöhnlichen Dingen aus dem Alltag wird kein Halt gemacht und so klagen betroffene Opfer häufig über verschwundenes Besteck, Uhren oder Regenschirme. Wofür genau sie all diese Gegenstände brauchen ist nach wie vor ein Rätsel. Manchmal begnügen sich Makaos auch bloß damit einen Menschen mit kleinen Kieselsteinen oder Nüssen zu bewerfen, natürlich ohne erkennbaren Grund, nur der Schadenfreude wegen.

Paliva
Fundort: Konomi
Körpermaße: 40 - 135cm Stockmaß
Gewicht: 25 - 450 kg  
Seltenheit: Stufe II
Belohnung: 4.500.000 Berry

Beschreibung: Die Palivas sind eine im East Blue vorkommende, ausschließlich auf der Insel Konomi beheimatete, Tierart. Auf den ersten Blick erinnert ihr Körperbau in gewisser Weise an den eines kleinen Pferdes, mit vier langen Beinen, seitlich herab hängenden Ohren und großen, freundlich dreinblickenden Ohren. Lediglich ihr Kopf ist deutlich kürzer und scharf abgerundet. Ähnlich wie auch ein Pferd besitzen Palivas dickes Mähnen- und Schweifhaar in meist einfach gehaltenen Grautönen. Das kurze Fell hingegen weist bunte Farbmischungen aus Weiß, Blau und Grün in den verschiedensten Nuancen auf und ist am ganzen Körper mit ungewöhnlichen Musterungen geschmückt. Besonders hervorstechend sind allerdings die zwei blassen Hörner auf der Stirn der Tiere. Sie beginnen erst mit dem 3. Lebensjahr sich langsam auszubilden und wachsen anschließend ein Leben lang weiter, sodass ein geübtes Auge an ihnen sogar das ungefähre Alter eines Palivas abschätzen kann. Im Gegensatz zu Huftieren besitzen Palivas zusätzlich am Ende ihrer Beine keine Horngebilde, sondern Pfoten mit jeweils drei beweglichen Fingergliedern. Palivas sind für gewöhnlich sehr friedvolle Wesen. Als Fluchttiere bevorzugen sie es drohender Gefahr lieber aus dem Weg zu gehen. Mit ihren langen und kräftigen Beine können sie auf ebenen Strecken eine Geschwindigkeit von teilweise bis zu 50km/h erreichen.
Vor vielen hundert Jahren wurden die Palivas von den einheimischen Wanderstämmen wegen ihrer robusten Statur besonders gerne als Reit- und Packtiere gehalten. Sie können große Distanzen zurücklegen und sich mit Hilfe ihrer beweglichen Pfoften auch gut in steilem oder bewuchertem Gelände bewegen. Mit dem allmählichen Aussterben des nomadischen Lebensstils und dem Rückzug der Bevölkerung in die küstennahen Dörfer verwilderten die Tiere jedoch und wanderten über die Jahre hinweg in die riesigen Grasgebiete im Inneren der Insel ab, wo sie sich zu größeren Herden zusammen schlossen. Inzwischen sind die Palivas vollständig aus dem Handlungsbereich der Menschen verschwunden. Die Tiere besitzen einen guten Gehörsinn und sind ausgesprochen scheu, weswegen man sie bloß noch selten zu Gesicht bekommt.
Da die Insel keine nennenswerten Raubtiere beheimatet konnten die Palivas über die Jahre hinweg eine gesunde Population entwickeln. Bedroht sind sie dennoch. Die Vierbeiner sind friedliebend und im Grunde keine Bedrohung für den Menschen. Ihr buntes Fell und die makellosen Hörner werden in manchen Teilen der Welt jedoch als äußert seltene und beliebte Accessiores gehandelt. Obwohl die einheimische Bevölerung bereits Gesetze zum Schutz der Palivas erlassen hat, sowie hohe Geldstarfen auf das Fangen und Töten der Tiere aussetzt, gibt es immer wieder Jäger, die sich an der Schönheit der der Palivas bereichern wollen.

Jet-Schwein
Fundort: Überall auf der Welt in unter der Wasseroberfläche liegenden Höhlen.
Körpermaße: 1,80 m lang und 1,60 m hoch.
Gewicht: 800 Kg
Seltenheit: Seltenheitsstufe II
Belohnung: Lebend 3.000.000, tot kann man die Treibblase für 1.000.000 verkaufen oder selber verwenden

Beschreibung: Die Jet-Schweine haben eine ähnliche Statur wie Wildschweine. Kurze kräftige Beine und einen mächtigen gedrungenen Körper. Vorne befindet sich die runde Schweinsnase, und die für Wildschweine üblichen Hauer. Trotzdem wird man keine Probleme haben, dieses Tier, nicht nur wegen seiner enormen Größe, von gewöhnlichen Wildschweinen zu unterscheiden. Das liegt an den großen geschwungenen Hörnern, die aus den Schläfen ragen und dem langen dünnen Schwanz, der das Hinterteil elegant verlängert. Zudem sind die Tiere abgesehen vom Gesicht mit schuppenartigen Panzerplatten bestückt, aus denen am oberen Ende ein borstiger Haarkamm hervor sticht. Das letzte Detail, welches einem meistens entgehen würde, ist die runde Öffnung oberhalb des Schwanzes, die von kräftigen Muskeln verschlossen werden kann. Sichtet man die Schweine über dem Wasser, sieht man eigentlich nur die Nase mit den zwei Löchern, die waagerecht aus dem Wasser gehalten wird. Wie bei einem Asthmaanfall, schnappt es immer schneller werdend nach Luft und verschwindet dann wieder unter der Wasseroberfläche. Mit diesem Verhalten pumpen die Schweine enorme Mengen Luft in ihrem Körper, die von einem speziellen Organ komprimiert und gespeichert wird. Die sogenannte Treibblase hat die Qualitäten einer Gasflasche und fasst unglaubliche Mengen Luft. Wieder unter Wasser, öffnen die Tiere das Loch oberhalb ihres Schwanzes und entlassen Teile der Luft, um wie ein Torpedo mit angezogenen Beinen durch das Wasser zu schießen. So bewegen sie sich zu im Meer liegenden Höhlen, um diese mit der restlichen Luft zu füllen. So können sie mehrere Tage unter Wasser leben und sind perfekt vor den meisten Fressfeinden geschützt, die ohne Wasser nicht leben können. Auf dem Rückweg zur Wasseroberfläche füllen die Schweine ihre Treibblase mit Wasser, dass sie durch Muskelkraft herausdrücken, bewegen sich so jedoch langsamer als mit Luft betrieben. Diesen Vorgang erledigen die Schweine immer weider, bis sie ausreichend Sauerstoff und Platz haben, um ihre Jungen groß zu ziehen. Dies tun sie in der Regel zu Zweit und sind ihrem Partner viele Jahre treu. Die Jet-Schweine sind Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Seetang und anderen Meerespflanzen.

Nulpenäffchen
Fundort: East, West, North und South Blue
Körpermaße: 12 – 30 cm
Gewicht: 0,2 - 3,5 Kg (2,2 Kg ist Durchschnitt)
Seltenheit: Stufe I
Belohnung: 30.000 Berry

Beschreibung: Das Nulpenäffchen ist hauptsächlich tagaktiv und verbringt die meiste Zeit wenn möglich auf Bäumen. Als Rudeltier lebt er in Gruppen von durchschnittlich 10 bis 13 Tieren, die von einem Männchen angeführt werden. Da Nulpenäffchen an sich sehr stolze Tiere sind, wählen sie anhand der Ohrengröße ihren Anführer. Sollte man auf sie in freier Laufbahn treffen, ist das Ignorieren der Affen tunlichst zu vermeiden. Denn wie ein Papagei gleich, hat auch das Nulpenäffchen über die Jahre einen kleinen Wortschatz angesammelt, der zum größten Teil aus wüsten Beschimpfungen und Beleidigungen besteht, die sie durch ihre verbesserte Empathie interpretierten, sammelten und untereinander weitergaben. Vom Aussehen her ähneln sie stark den Plumploris und Limuren, und gehören auch genau so zur Gruppe der Feuchtnasenaffen. Er ist ein Allesfresser, da das Nulpenäffchen jedoch kein Raubtier ist, ernährt es sich vorwiegend von Früchten und kleinen Insekten. Ihr Lebensraum beschränkt sich auf Wälder, wobei sie in verschiedenen Waldtypen leben können. So kommen sie in trockenen Laubwäldern oder Dornwäldern vor, einige verzieht es sogar in Regenwälder.

Wenn sie starke Emotionen verspüren wie zum Beispiel Wut oder Angst, oder auf Streit aus sind, ist dies deutlich an ihren Ohren zu erkennen. Durch die steigende Nervosität, dem erhöhten Bluckdruck und erhöhten Herzfrequenz, steigt die Durchblutung der Ohren und sie werden Wärmer. Was das Fell und dessen Muster angeht, wählt die Natur es zufällig aus und kann sogar von direkten Geschwistern unterscheiden. Ebenso verhält es sich auch mit ihrer Schwanzlänge. Forscher der ganzen Welt konnten bisher nicht herausfinden, ob es ein optisches Merkmal gibt um die Geschlechter auf den ersten Blick zu unterscheiden.

Heatmole
Fundort: North Blue, Grandline
Körpermaße: 20cm - 140cm
Gewicht:  80Kg-120Kg
Seltenheit: Stufe II
Belohnung: 110.000 Berry

Beschreibung: Heatmoles waren Ursprünglich nur im North Blue beheimatet und dort ein Bekannter jedoch selten anzutreffender Verwandter des Gemeinen Maulwurfes. Wie genau sie es auf die Grandline geschafft haben ist nicht bekannt, jedoch ist ihre Population dort um einiges Höher als im North Blue selbst, was vermutlich an den dort außergewöhnlicheren Lebensbedingungen liegen kann. Heatmoles verbringen die meiste Zeit des Tages unter der Erde und nur selten sieht man sie an der Oberfläche. Entsprechend empfindlich reagieren sie auf Licht jeder Art. Da sie es gewohnt sind in vollkommener Dunkelheit zu leben haben sich ihre Augen daran angepasst. Sie sehen extrem gut in der Finsternis und brauchen nur minimal Licht, welches ihr Körper selbst produziert. Ähnlich eines Glühwürmchens leuchten sie auf ihrem Rücken in einem schimmrigen Rot welches an das innere eines Vulkans erinnern kann. Dies geschieht weil die Körper eines Heatmoles eine wesentlich höhere Körpertemperatur besitzen, wodurch sie gegenüber Hitze auch sehr Resistent sind. Da ihre Körpertemperatur bei rund 90 Grad Celsius liegt und sie so ständiger Hitze ausgesetzt sind, stört sie äußerliches Wetter, selbst die Umschwünge auf der Grindline, kaum. Nur bei starken Regenfällen kommen sie oft aus ihren Bauten an die Oberfläche. Dies hat zwei Gründe, aufgrund ihrer Größe sind ihre Höhlen teilweise sehr groß und sich darin zu bewegen während es Regnet und den Boden in Schlamm verwandelt kann zu gefährlich sein, weshalb sie sich nahe der Ausgänge aufhalten. Der zweite Grund weshalb sie an die Oberfläche kommen ist um sich abzukühlen. Während den bewölkten Phasen von Stürmen und Regenschauern, scheint die Sonne nicht zu Hell, so das sie nicht geblendet werden und sie können sich eine Art Auszeit nehmen. Ernähren tuen sie sich von Insekten, Wurzeln und Gemüse welches im Boden wächst. Leben tuen sie in Familien Verbänden, von einem Muttertier, einem Vatertier und zwei bis fünf Kindern. Hin und wieder kann es vorkommen das auch noch ein älteres Tier dem Familienverband angehört. Dies ist jedoch äußerst selten, da die Lebenserwartung eines Heatmoles nur rund 10 Jahre beträgt. Dennoch ist es möglich, da sich die Gesunden Tiere immer auch um ihre Kranken Verwandten und Kinder kümmern. Gegenüber anderen Familien Verbänden sind sie sehr argwöhnisch und es kann öfter zu Territorial Konflikten kommen.

Wolpertinger
Fundort: East, West, North und South Blue
Körpermaße: 22 - 40 cm
Gewicht: 4 - 8 kg
Seltenheit: Stufe II
Belohnung: 1.500.000 Berry

Beschreibung: Wolpertinger gibt es in vielen Farben und Formen. Ob es sich dabei nun um Hasen mit Flügeln und einem Hirschgeweih oder Füchse mit zwei Köpfen und einem Rattenschwanz handelt. Sicher ist auf jeden Fall, dass es sich hierbei um kleinere Tiere des Waldes handelt, welche über zusätzliche Charakteristika anderer Tiere verfügen. Über die Entstehung dieser Tierwesen sind sich die Forscher zwar noch uneins, jedoch liegt die Vermutung nahe, dass zu einem Zeitpunkt vor etwa 50 Jahren Tierversuche aus dem Ruder liefen und die Überbleibsel dieser Experimente im Wald ausgesetzt wurden, wo sie sich über die Jahre vermehrt hatten. So sind Wolpertinger auch ausschließlich im Wald anzutreffen und dort auch nur mit etwas Glück. Denn es handelt sich bei diesen eigenartigen Wesen um sehr scheue Tiere, welche sich nur selten Menschen zeigten. Bessere Chancen hatte man da noch in der Nacht, wo die Wolpertinger jagten und ihre Verstecke in Erdlöchern und Baumhöhlen verließen. Zu ihren Beutetieren zählen vor allem kleinere Nagetiere und Vogelarten, welche sie dank ihrer Mutation leicht erlegen konnten. Da die Wolpertinger ihren ursprünglichen Artgenossen - normalen Hasen, Enten etc. - durch diese Mutation überlegen waren, hatten sie keine wirklichen Fressfeinde, scheuten sich jedoch vor den größeren Räubern des Waldes, wie Bären oder Wölfen.

Name: Ping-Guin
Fundort: East Blue
Körpermaße: 30 cm – 30 Meter Durchmesser
Gewicht: 5 – 500 kg
Seltenheit: Stufe II
Belohnung: 500 Berry (tot), 50000 Berry (lebendig), 100000 Berry (Ei, Auszahlung nach dem Schlüpfen)

Beschreibung: Der Ping-Guin ist ein sonderbares Wesen, dessen physische Form von einem interessanten Faktor abhängt: seiner „Bindung“ zu seinem „Herrchen“. In der Natur lebende Ping-Guine sind bei der Geburt grün, 5 kg schwer und haben einen Durchmesser von ca. 30 cm (Ping-Guine sind rund). Innerhalb von 10 Minuten nach ihrer Geburt ändert sich ihre Farbe erst zu Gelb, dann zu Rot, während Durchmesser und Gewicht auf jeweils 30 Meter & 500 kg anschwellen. Aus unbekannten Gründen kann dieser „Alterungsvorgang“ jedoch aufgehalten oder sogar umgekehrt werden, wenn ein Ping-Guin entweder in Gefangenschaft aufwächst oder in Gefangenschaft gut behandelt wird. Es heißt, je besser die Verbindung zwischen dem Ping-Guin und seinem „Herrchen“ ist, desto kleiner (und grüner) wird er. Wird er jedoch im Anschluss schlecht behandelt, wächst er wieder an (usw.). Aus diesem Grund sind sie begehrt und oft in Tierheimen, Zoos und Tierhandlungen gehalten um zu zeigen, dass man sich gut um die Tiere kümmert.

Im Gegensatz zu ihren Artverwandten, den Pinguinen, sind Ping-Guine jedoch Pflanzenfresser und ernähren sich ausschließlich von Algen und sind deshalb beliebte „Hafenputzer“. Ping-Guine ziehen in Herden von 10-50 Tieren durch die Meere, in so genannten „Lans“. Wo ein Pin-Guin-Lan durchzieht ist kein Fitzelchen Algen mehr zu finden. Dies kann jedoch auch zum Problem werden, da sich in regelmäßigen Abständen bis zu 100 solcher Gruppen zu so genannten „Lan-Parties“ auf dem Meer versammeln und Schiffsfahrt in diesem Gebiet unmöglich machen. Geschieht dies in einem Hafen kann es schon einmal vorkommen, dass der Hafen für die nächsten 20-30 Tage blockiert wird.

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BeitragThema: Re: Bestiarium   Do 4 Mai 2017 - 18:08

Seltenheit III

Wüstendrill
Fundort: Wüstengebiete Alabastas
Körpermaße: 9.288 - 11.446cm
Gewicht: 7.511 - 8.742kg
Seltenheit: Stufe III
Belohnung: 150.000.000

Beschreibung: Unter anderem bekannt als die schlafende Wüstenfestung ist dieser Gigant des Wüstenmeeres ein wahres Spektakel für die Bewohner Alabastas.
Aufgrund seiner immensen Größe und Länge ist diese Kreatur, begibt sie sich erst einmal an die Oberfläche, kaum mehr zu übersehen. Trotz der gigantischen Ausmaße und dem erschreckenden Äußeren sind die Wüstendrill in den meisten Fällen absolut harmlos wie mysteriös. Denn weder kann genauer festgestellt werden, wie sie es schaffen sich permanent tief im Sand der endlosen Wüsten zu bewegen, noch weiß man bis zu diesem Tag, wodurch sie sich exakt ernähren.
Einen Kriegsschiff der Marine nicht unähnlich bewegt sich dieser Wüstengigant nur sehr schleppend voran, ist jedoch in seinen Bewegungsmustern keineswegs eingeschränkt. Wie ein Wal aus dem Meer vermag es auch der Wüstendrill aus dem Sand empor zu steigen und mit einer regelrecht grazilen Drehung Kopf voran wieder im staubtrockenen Untergrund zu verschwinden.
Da im Vergleich zu derartigen Bestien Menschen und andere Lebewesen enorm klein ausfallen ist es durchaus im Rahmen der Möglichkeiten dass Reisegruppen oder Händlerkarawanen versehentlich zerdrückt oder verschüttet werden. Aus nichts weiter als der Tatsache dass sie übersehen oder gänzlich ignoriert werden.
Besonders abenteuerlustige Personen können jedoch den Versuch wagen, auf den Rücken dieses Riesen zu steigen. Man munkelt nämlich unter erfolgreichen Händlern, zwischen den auf seinen massiven Schuppen gebildeten Felsen sollen sich auch seltenste Erze befinden, die sonst nur in den tiefsten Tiefen der Wüstenböden selbst vorkommen.
Danboros
Fundort: East, West, North und South Blue
Körpermaße: 2.357 - 3.310cm
Gewicht: 1.411 - 2.609kg
Seltenheit: Stufe III
Belohnung: 115.000.000 Berry

Beschreibung: Mit den körperlichen Charakteristika eines Leviathan gesegnet sind Danboros nicht nur potente Jäger sämtlicher Gewässer, sondern auch eine stete Gefahr für Mensch und Tier. Zwar mögen sie keine mystischen Wesen sein, sind dafür in kleinen Kolonien selbst für Seekönige ein furchteinflößender Anblick.
Im direkten Gegensatz zu Seekönigen, welche mit Abstand zu den größten Meereslebewesen zählen, sind die Danboros jedoch nicht nur auf  Kampf und ein gesamtes Leben unterhalb des Meeresspiegels verdammt. Ihre kräftigen Beine ermöglichen ihnen nicht nur Landgang, sondern auch die Fähigkeit, sich mit flinken, windenden Regungen einer Schlange gleich fortzubewegen.
Man sagt ihnen nach dass die Farbe ihrer Haut und Augen intensiver wird, je länger sie die Danboros unter Wasser aufhalten. Je tiefer sie schwimmen, desto mehr scheinen sie mit ihrem Element zu verschwimmen. Angeblich sollen sich diese Kreaturen sogar in wirkliche Monster - genau genommen Dämonen - verwandeln, sollt es ihnen jemals gelangen, den tiefsten Punkt der Grand Line zu erreichen. An Land hingegen nimmt das strahlende Blau und das intensive Rot ihrer Augen drastisch ab und sie erscheinen vergleichsweise blass. Nichtsdestotrotz sind sie von langsameren Landlebewesen, vor allem aber Seefahrern und Fischern enorm gefürchtet.
Flügelschlange
Fundort: Grand Line
Körpermaße: 3.641 - 5.068cm
Gewicht: 1.955 - 3.403kg
Seltenheit: Stufe III
Belohnung: 130.500.000 Berry

Beschreibung: Zwar ist die Flügelschlange in keinster Weise mit den mächtigen Seekönigen vergleichbar, doch an Land sind sowohl ihre Länge, wie auch ihr einzigartiges Jagdverhalten für eine Schlange enorm gefährlich.
Mit einem bis zu fünfzig Meter langen, hellgrünen Körper und von riesigen Schuppenkamm übersähtem Rücken kann eine Flügelschlange eigentlich kaum übersehen werden. Allerdings ist es dieser Spezies aufgrund ihrer starken - wenngleich kurzen - Arme und Beine möglich, sich tief in den Untergrund zu graben und auf diese Weise nicht nur möglichen Fressfeinden effektiv aus dem Weg zu gehen, sondern auch ihre eigene Beute aus dem Hinterhalt zu attackieren
Wichtig sind dabei hauptsächlich die riesigen Schuppen, die nicht nur in einem hellen Orange klar sichtbar auf dem Rücken der Flügelschlange zu erkennen sind, sondern auch an ihrem Schwanzende. Zusammen mit ihrem Schrei kann das konstant laute Rascheln der Schuppen zu massiven Störungen des Gehörs und Gleichgewichtssinns ihrer Beute führen. Menschen mögen zwar ihre Ohren zuhalten können, doch hilft dieser Abwehrmechanismus nur bedingt gegen die natürlichen Schallwellen die zur Schwächung anderer Lebewesen ausgesandt werden.
Kurai Akumu
Fundort: Insel der seltenen Tiere, Beni Duki und Grand Line
Körpermaße: 1.377 - 2.066cm
Gewicht: 597 - 753kg
Seltenheit: Stufe III
Belohnung: 105.800.000 Berry

Beschreibung: Vollkommen schwarzes Fell überzieht diesen katzenartigen Jäger. Ausnahmen bilden hierbei jedoch die scharfkantigen, mit schwachen Flügeln zu verwechselnden Enden der Vorderläufe und das schnabelartige Maul dieser Kreatur. Betrachtet man die zumeist gebeugte Haltung des Torsos und die bei Nacht rötlich schimmernden Augen, liegt der Vergleich mit einem urzeitlichen Panther sehr nahe. Einen Panther der direkt aus den Alpträumen der Menschen stammt.
Diese Vergleiche kommen definitiv nicht von Ungefähr. Ihre massiven Überschneidungen mit den auf Drumm lokalisierbaren Höhenland Panthern deuten eine direkte Artverwandtschaft an. Wie es dazu kommen konnte dass sich diese Wesen von der Grand Line bis in den East Blue verbreitet haben ist unbekannt. Ihre deutliche Entwicklung in unterschiedliche Richtungen und die damit einher gehende Anpassung an grundlegend andere Lebensumstände hat jedoch ihre Spuren hinterlassen.
Sowohl die Bein- wie auch Schwanzmuskulatur dieses flinken Raubtieres sind enorm stark ausgeprägt und ermöglichen es ihm nicht nur, extrem agile Bewegungen auszuführen, sondern das Ende seines Schwanzes wie eine schallende Peitsche für Angriffe zu nutzen. Dies ist jedoch nicht der einzige Nutzen; nicht selten stellen sich größere Schuppen am Schwanzende auf und dienen als Stacheln, welche das eigentlich für herausragende Balance sorgende Körperteil zu einem beinahe unvorhersehbaren Morgenstern umfunktioniert. In diesem Zustand kann jede noch so angedeutete Regung durch subtiles Rascheln - ähnlich einer gigantischen Klapperschlange - vernommen werden. Dies geschieht hauptsächlich wenn sich dieses Wesen bedroht fühlt und, um eventuelle Feinde abzuschrecken, regelmäßig auf den Boden einschlägt. Andeutungen für einen Angriff, gleichzeitig aber auch stark ablenkend.  
Erwähnenswert sind zudem bei genauerer Betrachtung die eigentümlichen Ohren, welche sowohl Ähnlichkeiten mit denen einer Katze aber auch einer Fledermaus besitzen. Für Kreaturen der Dunkelheit nicht ungewöhnlich, denn ihre Vorliebe für finstere Orte - besonders Wälder und Dschungelgebiete - machte diese Raubkatzen nicht nur zu potenten Jägern, sondern auch gewitzten Duellanten. Obgleich sie nicht von Natur aus aggressiv veranlagt sind, überkommt sie besonders in Sommermonaten das Bedürfnis nach territorialen Kämpfen und willkürlicher Jagd auf Beute.
Stoßzahn
Fundort: Grand Line, Vulkangebiete
Körpermaße: in der Regel 3 Meter lang, bei einer Schulterhöhe von etwas über 1 Meter
Gewicht: 500kg bis 900kg
Seltenheit: Seltenheit 3
Belohnung: 300.000 Berry
Beschreibung: Der Stoßzahn ist ein in kleinen Rudeln lebendes Raubtier, was dadurch auffällt das es eigentlich nur aus Schnauze und Beinen besteht. Statt Armen besitzt es lediglich zwei mächtige Stoßzähne und ein gefährliches Gebiss mit scharfen Raubzähnen. Da es sich beim Stoßzahn um Reptilien handelt, sieht man sie oft in der Sonne liegen und Energie tanken. Nachts dösen sie meistens vor sich hin und sind wenig aktiv. Sie leben meist in heißen Gebieten in der Nähe von Vulkanen und sind relativ selten anzutreffen, da die Populationen von ihnen sehr gering sind. An Beute fressen sie alles was sie vor ihr Maul bekommen, darunter fallen vor allem größere Tiere wie Wildschweine, Hirsche oder sogar kleinere Elefanten. Oft kreisen sie ihre Beute dabei ein und versuchen sie dann mit ihren Stoßzähnen zu verletzen.
Oft sieht man auch einige Stoßzähne mit einander kämpfen, in dem sie ihre Stoßzähne ineinander hauen. Dies ist in der Regel zur Klärung der Rangfolge innerhalb des Rudels.
Für ihre Eier legen sie Nester an, die sie mit ihren Stoßzähnen in das Erdreich graben.
Ihre Rippchen gelten als Delikatesse und ihre Stoßzähne sind bei Sammlern sehr beliebt. Trotzdem wagen es nur wenige Jäger sich auf die Suche zu machen, wegen der Gefährlichkeit und der Seltenheit dieser Bestien.

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BeitragThema: Re: Bestiarium   Do 4 Mai 2017 - 18:08

Seltenheit IV

Schwarzer Danboros
Fundort: Grand Line
Körpermaße: 3.969cm
Gewicht: 1.954kg
Seltenheit: Stufe IV
Belohnung: 200.000.000 Berry

Beschreibung: Wem die Erzählungen bezüglich der Danboros und ihrer Entwicklung bekannt sind, wird sich beim Anblick dieses Exemplars wohl rasch zurückziehen.
Die bläuliche Haut gewöhnlicher Danboros wurde gegen ein tintenschwarzes Schuppengeflecht ausgetauscht, verlängerte Schuppen und zwei blau pulsierende Hörner ragen auf dem Haupt dieses Geschöpfes und erwecken einen Eindruck, als sei dieses Wesen nicht mehr länger von dieser Welt.
Sämtliche Eigenschaften seiner Artverwandten finden ihren Höhepunkt in diesem schwarzen Danboros. Es ist um ein Vielfaches aggressiver, mutiger, schneller, geschickter und auch stärker. Mit einem einzigen Hieb seines Schwanzes soll es gleich mehrere Schiffe versenken können und es selbst im Alleingang mit einem ausgewachsenen Seekönig aufnehmen können.
Vulkansaurier
Fundort: Grand Line
Körpermaße: 2.688cm
Gewicht: 2.241kg
Seltenheit: Stufe IV
Belohnung: 260.400.000 Berry

Beschreibung: Ungewöhnlicher Weise existieren zu diesem Monstrum weit mehr Informationen als zu anderen Kreaturen dieser Seltenheit. Aus halbwegs verlässlichen Quellen, die jedoch weder namentlich genannt noch weiter verfolgt werden können, bezog man nämlich den Hinweis, der Vulkansaurier sei ein fehlgeschlagenes und entlaufenes Experiment der Weltregierung. Gezüchtet in versteckten Laboren auf der Grand Line soll diese Kreatur nicht nur jegliche Erwartungen übertroffen haben - man kann also von einem vollen Erfolg sprechen - sondern auch das gesamte Labor mitsamt Forschungseinheit zerstört haben.
Ohne nennenswerte Kenntnisse besitzen zu müssen kann bereits auf den ersten Blick erkannt werden, dass es sich bei diesem Saurier nicht um ein übliches Wesen prähistorischer Zeiten handelt. Neben feinen, karmesinroten Schuppen die hauptsächlich über die massiven Hinterläufe, Rücken und die muskulösen Schultern ziehen, verlaufen zwei Reihen metallener Stacheln über den gesamten Rücken des Vulkansauriers, bis sie sich in einem rasiermesserschwarfen, gänzlich aus einer metallenen Substanz zu bestehen scheinendem Schwanz ergießen.
Auch das Gesicht des Sauriers ist in diese ungewöhnliche Panzerung gehüllt und hält exakt, was sie zu versprechen scheint. Immenses Gewicht, selbst für ein Wesen seiner Ausmaße, und einen Schutzmechanismus der ohne jede Konsequenzen entstanden zu sein scheint. Aufgrund seiner enorm aggressiven Verhaltensweise speziell gegenüber Menschen ist jederzeit davon abzuraten, diesem Monstrum entgegen zu treten.
Titanenpilz
Fundort: Insel der seltenen Tiere, Dawn Island, Kataki Island, Grand Line
Körpermaße: 571cm
Gewicht: 630kg
Seltenheit: Stufe IV
Belohnung: 185.000.000 Berry

Beschreibung: Titanenpilze werden oftmals über ihr primäres Merkmal definiert: ihre unnatürliche Muskulatur. Bedingt durch dieses optische und rein biologische Merkmal, wie auch die enorme Größe mit der sie durch die Welt ziehen, erhielten die Titanenpilze auch ihren Namen.
Mit einer Körpergröße von weit über fünf Metern und einem Kampfgewicht von mehr als 600 Kilogramm machen die Titanenpilze ihrem Namen alle Ehre. Auf den ersten Blick überragen sie mit Leichtigkeit jeden herkömmlichen Menschen um ein Vielfaches. Dieser Faktor wird nur noch zusätzlich durch den enorm muskulösen Körperbau unterstrichen. Markant ist dabei nicht ausschließlich das Vorhandensein von Muskeln, die ihrer Natur als Pilz widerstreben, sondern auch die Verteilung über ihr gesamtes Erscheinungsbild.
Sämtliche Gliedmaße der Titanenpilze sind im Regelfall länger als ihr Thorax. Bei älteren Vertretern dieser Spezies überragen die Arme nicht nur in ihrer Länge den gesamten Oberkörper, sondern auch ihre Muskulatur ist derart intensiv ausgeprägt, dass ihr Umfang im Einzelnen  das eigentliche Zentrum ihres Körpers ausstechen. Mit Ausnahme des markant gefärbten Gesichts, welches sich aus unerklärlichen Gründen dieselbe Farbgebung mit den Schultern des Titanenpilzes teils, ist jeder Bereich ihres Wesens bis zum Äußersten mit leistungsfähiger Muskulatur gespickt. Bei genauerer Betrachtung, konkret und aus nächster Nähe, können subtile Verfärbungen auf der Haut des Titanenpilzes erkannt werden. Während ihre Haut vollständig ledrig erscheint und neben den einzelnen Nauancen lediglich zwei Farben aufweisen, sind Überreste trockener, verklumpter Sporen zu erkennen.
Entgegen ihrer imposanten Erscheinung zeigen Titanenpilze keine nennenswerte Aggression gegen andere Lebewesen. Menschen begegnen sie zwar nicht mit ausdrücklichem Respekt, scheinen aber eine grundsätzlich positive Einstellung ihnen gegenüber zu besitzen - weder werden sie gemieden, noch ohne Grund attackiert. Viel mehr scheinen sie eine intrinsiche Neugierde zu besitzen, wenn ihnen das Empfinden vermittelt wird, keiner Bedrohung gegenüber zu stehen. Trotz ihres humanoiden Erscheinungsbildes weisen Titanenpilze kein erkennbares Sprachbild auf. Dennoch beobachtete man sie bei mehreren Gelegenheiten dabei, koordiniert mit anderen Vertretern ihrer Art zu handeln. Es muss davon ausgegangen werden, dass sie eine nonverbale Form der Kommunikation besitzen. Dies spiegelt sich in gewisser Hinsicht auch darin wieder, dass Titanenpilze keine strikten Einzelgänger sind. Obwohl Sichtungen nur gering ausfallen und fundierte Rückschlüsse damit als Mangelware angesehen werden müssen, können Forscher bestätigen, dass die Fungi durchaus in Gruppe leben und sogar reisen können. Sollte es zu einem Wechsel ihres Standortes kommen, dann primär bewegt durch die überwiegende Präsent von Fressfeinden, oder unverträglichem Zustand von Wasser, Boden und Luft.
Innerhalb dieses nomadisch angehauchten Gruppen existiert keine klare Rangordnung. Vermutet wird, dass die ältesten anwesenden Titanenpilze die sinngemäße Leitung aufgrund ihrer erhöhten Lebensjahre und daraus resultierenden Erfahrung übernehmen. Bestätigen lässt sich diese Vermutung hingegen nicht. Aufgrund dessen und ausgehend von den sozialen Interaktionen, die diese Kreaturen bei mehr als einer Gelegenheit zeigen, muss von eine regelrecht demokratischen, auf Abstimmung basierenden Verhältnis ausgegangen werden. Fraglich ist jedoch, woher diese Verhaltensweisen kommen und wo sie ihren Ursprung fanden. Zusätzlich zu den optischen Ähnlichkeiten zum Menschen scheint doch eine engere Bindung zu bestehen als man sich eingestehen möchte.
Wissenschaftler sind sich bis zu diesem Tage noch immer nicht im Klaren darüber, wie die Titanenpilze entstanden. Meinungen reichen von natürlicher Evolution, über eine Mutation und den Befall von Menschen durch aggressiven Befall von Sporen. Am glaubwürdigsten erscheinen dabei allerdings zwei Ansätze. Nämlich die über Generationen wiederholte Anpassung des Erscheinungsbilds durch Mimikry, beziehungsweise Mimose. Eigentlich eine Eigenschaft von Pflanzen und Tieren, um ihre physischen Eigenschaften zur Abschreckung ihrer Fressfeinde anzupassen, wird nicht hundertprozentig ausgeschlossen, dass die konstante Anpassung an menschliche Lebewesen einen bleibenden Effekt hervorgebracht haben könnte.
Bedingt durch höchst fragwürdige Vorkommnisse auf Kataki Island, während derer angeblich Tote zum Leben wiedererweckt worden sein sollen, erhoben Spekulanten die Finger und wiesen auf die schwach verbreiteten - aber existenten - Titanenpilze hin. Obwohl keine genaueren Untersuchungen stattfanden, ist es im denkbaren Rahmen, dass die Verstorbenen und von der Bevölkerung ermordeten Verbrecher durch den Befall von bestimmten Pilzen ein zweites Leben eingehaucht wurde. Bis jetzt konnte diese Theorie in Ermangelung an Belegen nicht unterstützt werden.
Scarlet Kraken
Fundort: Grand Line
Körpermaße: 4 Meter groß x 10 Meter lang
Gewicht: 5 – 6 Tonnen
Seltenheit: Stufe III
Belohnung: 150.000.000 Berry

Beschreibung: Zum aller ersten Mal trat diese äußert sonderbare Spezies während eines Tsunamis in Water Seven in Erscheinung. Ein Naturphänomen, welches nicht zuletzt durch eben diese für einen Ausnahmezustand der Insel sorgte. Doch zunehmende Bekanntheit erlangten diese Tiere erst Jahre später durch die Entwicklung einer Delikatesse dessen Geschmack hauptsächlich aus dem Fleisch der Scarlet Kraken gewonnen wird. Bedingt durch das geschmackvolle Aroma aber auch durch die riskante Zubereitung erhielt diese Speise sehr schnell in sämtlichen Königshäusern der Welt einzug und galt jeher als ein Symbol von Glanz und Gloria. Doch gerade dieser plötzlich auftretende Konkurrenzkampf und den massenhaften Konsum seitens des Adels löste eine Hetzjagd auf diese eigentlich recht friedliche Rasse aus, was somit zu einer drastischen Dezimierung derselbigen führte.

Rein äußerlich betrachtet, handelt es sich bei dieser Spezies um vierbeinige Mischwesen, die gleichermaßen Anteile eines Elefanten sowie eines Kraken aufweisen. Während der obere Teil dem einer Krake ähnelt, ist der Unterteil gänzlich Elefant. Doch so verschieden das Aussehen auch erscheinen mag, genauso verschieden ist auch die Beschaffenheit ihrer Körperoberfläche. Wie die meisten Meeresbewohner besitzen Scarlet Kraken quer über den gesamten Körper verteilt quietschrote Schleimhäute die es ihnen nicht nur ermöglichen an Land sondern auch unter Wasser zu leben. Ihre Gliedmaßen hingegen sind mit starken panzerähnlichen Schuppen ausgestattet, die sie vor feindlichen Angriffen schützen. Grundsätzlich haben die Scarlet Kraken ein sehr friedlebendes Gemüt. Sie vermeiden Konflikte mit Artgenossen und interspezifischen Konkurrenten. Stattdessen bevorzugen sie das harmonisch-familiäre Zusammenleben innerhalb ihrer Rasse. Durch ihre Eigenart als Mischwesen zu existieren, hat er sich eine ökologische Nische gesucht in der sie sich sehr gut an ihre Lebensbedingungen angepasst haben. Aus diesem Grund reagieren sie auf sämtliche Störungen der Umweltbedingungen und Eindringlinge äußerst empfindlich. Eine Empfindlichkeit die sich sehr schnell in Raserei und Aggression äußert, der man als unerfahrener Abenteurer nur ungerne begegnen möchte.

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BeitragThema: Re: Bestiarium   Do 4 Mai 2017 - 18:09

Seltenheit V

Shirakami
Fundort: Grand Line und Neue Welt
Körpermaße: 15.362cm
Gewicht: 11.723kg
Seltenheit: Stufe V
Belohnung: 600.000.000 Berry

Beschreibung: Shirakami ist wohl das, was einem göttlichen Wesen am nähsten kommt. Im Sinne seiner bloßen physischen Ausmaße ist es ein wahrer Gigant epochalen Ausmaßes, selbst verglichen an den größten Riesen oder längsten Seekönigen.
Beheimatet in den eisigsten Meeren der Grand Line und Neuen Welt ist sein Körper mit sämtlichen Mitteln ausgestattet, um den widrigen Temperaturen mühelos zu trotzen. Sein schneeweisse Schuppengeflecht gilt nicht nur als regelrecht unzerstörbare Panzerung, sondern befähigt das Monstrum auch dazu, selbst dem heftigsten Schneesturm entgegen zu blicken. Bedingt durch seine immense Größe und verhältnismäßig kleinen Läufe ist der Shirakami jedoch enorm schwerfällig.
Sowohl sein Rücken wie auch die Seiten des Schwanzes sind von riesigen, scharfkantigen Knochenplatten übersäht und können, sollte der massive Leib zum Schwung ausholen, zu lebensgefährlichen Verletzungen führen. Holz, Stein, herkömmliche Metalle und selbst Stahl gehen unter der unvergleichlichen Wucht zu Grunde.
Neben seinem Namen als Weisser Gott gehen auch Gerüchte deutlich pragmatischer Natur um. Bewegt sich dieses besondere Exemplar in Nähe der Wasseroberfläche fort, fungiert es als persönlicher Eisbrecher der Natur. Denn nicht nur sein unnachgiebiger Rücken, sondern auch das mehrere Meter breite, schaufelartige Kinn befähigen Shirakami dazu, dickste Eisschollen in kleinste Einzelteile zu zertrümmern. Rückschlüsse auf die Existenz dieses Monsters können jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit gezogen werden. Seefahrer berichteten wiederholt von einem in Nebelschwaden an ihnen vorbeiziehenden Berg. Andere erzählen, ihnen sei für mehrere Tage die Weiterfahrt aufgrund massiver Bildung von Eisschollen verwehrt worden - bis über Nacht willkürlich eine gigantische Schneise entstand.
In welche Richtung auch immer die Fabeln gehen, niemand scheint der Auffassung zu sein, Shirakami sei ein blutrünstiges Wesen. Viel mehr wird er als Wächter der Meere und auf Teilen der Grand Line sogar als einer der wenigen Schutzgötter der Seefahrer betrachtet.
Kirin
Fundort: Grand Line und Neue Welt
Körpermaße: 371 - 989cm
Gewicht: 266 - 613kg
Seltenheit: Stufe V
Belohnung: 500.000.000 Berry

Beschreibung: Kirin tauchen in den verschiedensten und zugleich ältesten Sagen auf, die die Menschheit schriftlich tradiert. Einige beschreiben dieses Wesen als ein reines Wesen des Himmels, welches lediglich in Zeiten des Krieges auf die Erde herab fährt, um das Gleichgewicht der Welt wiederherzustellen.
Andere berichten davon, Kirin sei die Abart eines Drachen, welcher jedoch aufgrund seiner vergleichsweise winzigen Größe verachtet ins Exil geschickt wurde und nun seit Jahrtausenden auf eine Gelegenheit wartet, sich zu rächen.
Ob auch nur eine dieser Geschichten der Wahrheit entspricht kann nicht gesagt werden. Ebenso wenig lassen sich definitive Rückschlüsse auf das Verhalten oder die allgemeine Mentalität dieser Kreatur ziehen. Was hingegen in nahezu jeder Überlieferung Ähnlichkeiten aufweist, sind die Beschreibungen seines Äußeren. Hell leuchtendes, mit knisternder Energie loderndes Fell umgibt einen Leib, der eine Mischung zwischen Pferd, gehörnter Kreatur und sogar einem Drachen ergeben soll. Vor allem auf seinem Rücken und sogar den schmalen Gesichtszügen ist dieses Fell enorm stark aufgeprägt und erinnert partiell an einen menschlichen Bart.
Einzigartig ist dabei jedoch das hell leuchtende Horn auf seiner Stirn, welchem nachgesagt wird, es könne auch die härtesten Materialien des Planeten mit einem simplen Stoß durchbohren. Hinzu kommt die himmlische Eigenschaft, dass Kirin zu jedem Zeitpunkt einen reinen, weissen Schatten aussenden soll.
Kuro Tenryuu
Fundort: Grand Line und Neue Welt
Körpermaße: 1.549 - 2.201cm
Gewicht: 670 - 1.284kg
Seltenheit: Stufe V
Belohnung: 700.000.000 Berry

Beschreibung: Als eines der wohl ältesten und zeitgleich mysteriösesten Wesen der gesamten Welt beginnen die ungewöhnlichen Eigenheiten dieser drachenähnlichen Kreatur schon bei seinem Äußeren.
Pechschwarzes Schuppengeflecht bedeckt nahezu den gesamten Körper dieses bizarren Wesens. Ausnahmen stellen lediglich seine Klauen und zusätzlichen, an den Flügelspitzen befindlichen Greifer dar. Die zumeist eng am Körper angelegten Flügel scheinen auf den ersten Blick von absonderlich schimmerndem Fell bedeckt zu sein; in Wirklichkeit verbergen sich jedoch winzig kleine Schuppen und Partikel dahinter, welche im Fall eines Kampfes in die Umgebung abgesondert werden können.
Auffällige Merkmale dieser Kreatur sind zudem die Abwesenheit sehender Augen und die Tatsache dass es nicht nur Front- und Hinterläufe besitzt, sondern darüber hinaus auch mit seinen Flügeln zuschlagen, längere Distanzen mühelos fliegen und sogar bei hastigem Lauf die Balance halten kann.
Bedingt durch die immense Zerstörung welche mit diesem Wesen einher gehen soll, wie auch des vollkommen schwarzen Erscheinungsbildes wurde ihm von den ältesten Stämmen der Grand Line und Neuen Welt ein einzigartiger Name gegeben. Erfürchtig bezeichnen sie es als Kuro Tenryuu - den schwarzen Himmelsdrachen.
Woher dieses Wesen stammen soll ist vollkommen unklar. Generell ist die Existenz dieses drachenähnlichen Wesens mehr durch Legenden weitergegeben worden; in Form eines Unheil bringenden Boten, der in zu lange andauernden Zeiten des Equilibriums für schweres Ungleichgewicht, Zerstörung und Tod sorgen soll. Ob diese "Prophezeiungen" auch nur das Geringste mit der Wirklichkeit gemein haben steht jedoch in den Sternen. Denn mehr als simple Höhlenmalereien und tradierte Geschichten sind alles, worauf sich das Menschengeschlecht stützen kann.

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