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Hintergrundgeschichte

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Hintergrundgeschichte _
BeitragThema: Hintergrundgeschichte   Hintergrundgeschichte EmptySo 16 Okt 2011 - 22:59


•• BACKGROUND ••
Dieser Thread versorgt euch mit den grundlegendsten Informationen über die Welt, in der dieses Rollenspiel spielt. Ihr findet hier sowohl die Hintergrundgeschichte und ein paar wichtige Ereignisse als auch Informationen zu den Spezies oder der Geographie. Klickt euch einfach mal durch!



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Zuletzt von Admin am Mi 1 Mai 2019 - 1:48 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hintergrundgeschichte   Hintergrundgeschichte EmptySo 16 Okt 2011 - 23:08


•• HINTERGRUNDGESCHICHTE ••
Hintergrundgeschichte Kopie_34
Unsere Geschichte beginnt knapp 27 Jahre nach der Hinrichtung des größten Piraten aller Zeiten, dem Piratenkönig Gol D. Roger. Er ist der Besitzer des legendären Schatzes 'One Piece', und leitete mit seinen letzten Worten die große Ära der Piraten ein. Diese Worte lauteten:

"Ihr wollt meinen Schatz? Sucht ihn doch! Irgendwo habe ich den größten Schatz der Welt versteckt!"
So hatte die Hinrichtung des Königs der Piraten eine komplett andere Wirkung als die Weltregierung es geplant hatte. Kein Pirat wurde eingeschüchtert, ganz im Gegenteil! Jeder der seine Worte vernommen hatte wurde von einer unglaublichen Abenteuerlust gepackt, und schon wenige Stunden nach der Hinrichtung setzten hunderte Schiffe die Segel und machten sich auf den Weg zur Grandline!

Sowohl Regierung als auch Marine waren völlig überfordert von den Massen an Piraten die plötzlich über die Meere segelten. Ihre folgenden Schlachten waren blutig und brachten viele Opfer hervor, fast nie gab es eindeutige Sieger. Die Piraten hatten sich nach dem Tod Gol D. Rogers zusammen getan und fühlten sich wie eine einzige Gemeinschaft, was es so gut wie unmöglich machte sie auf zu halten. Auch der von dem Piratenkönig geschaffene Codex schweißte sie alle zusammen, was ein großes Problem für die Gesetzeshüter wurde.
So sah sich die Weltregierung gezwungen neue Geschütze aufzuziehen. Sie wählte 7 der mächtigsten Piraten aus und nahm sie unter ihre Fittiche, gab ihnen das Recht alles zu tun und zu lassen was ihnen beliebte. Sie würden nicht von der Marine aufgehalten werden solang die Weltregierung keinen ausdrücklichen Befehl dafür gab. Dafür mussten diese Piraten, die '7 Samurai der Meere' genannt, ihre Beute mit der Weltregierung teilen und bekamen ab und an den Auftrag bestimmte Piratenbanden zu jagen und zu überwältigen, bevor diese zu mächtig werden würden.
So zerbrach die Einheit der Piraten, was ihre Stärke wieder stark einschränkte, und das Gleichgewicht der Meere langsam wieder herstellte.
Die Weltregierung versucht seither ihre alte Macht wieder her zu stellen, indem sie starke Flotten aufbaut und ihre Kämpfer besser ausbildet. Dabei wird jedoch auch nicht vor skrupellosen Taten zurück geschreckt um ihre Feinde nieder zu strecken. Mit hohen Kopfgeldern und Märschen durch Städte sollen Neulinge unter den Piraten abgeschreckt, und die Bevölkerung von dem Einfluss und der Macht von Marine und Weltregierung überzeugt werden.
Währenddessen versucht man unter den Piraten einen neuen König zu suchen um die Einheit und den Zusammenhalt der Banden wiederherzustellen. Doch da es immer wieder Crews gibt die dem entgegen steuern blieb dies bisher unerreichbar, und jegliche Verhandlungen endeten in blutigen Schlachten. Zwar gibt es unter den Banden das ein oder andere Bündnis, doch auch dies scheint immer recht bröcklig zu sein.

In Zeiten wie dieser können unglaubliche Abenteuer erlebt und großartige Taten vollzogen werden, wenn man nur die richtigen Freunde bei sich hat oder selbst stark genug ist um sich vor Gefahren zu schützen die jederzeit nahen können.
Auf der Seite der Piraten sucht man nach dem legendären One Piece, dessen Finder zum neuen Piratenkönig aufsteigen soll, oder bloß nach der Macht über die Weltmeere. Andere wollen die Marine vernichten oder besonders berühmt werden um in die Geschichte einzugehen. Die Weltregierung und die Marine versuchen derweil die Mächte der Welt im Gleichgewicht zu halten, Zivilisten und sich selbst zu schützen, und dem Zeitalter der Gesetzesbrecher endgültig ein Ende zu setzen, damit wieder Ruhe und Ordnung auf den Meeren herrscht.

So soll jedem übermütigen Abenteurer gewiss sein, dass Unachtsamkeit und Schwäche in dieser Welt nicht weit kommt. Durchhaltevermögen, Kraft und ein starker Willen sind nötig um zu überleben und sich einen Platz an der Sonne zu sichern!


Seit diesem in die Geschichte der Welt einschneidenden Tag sind zahlreiche Jahre ins Land gezogen. Die Piraterie erlebt ein noch nie zuvor erlebtes Hoch, zahllose Schiffe werden von Heldenmut, dem Verlangen nach Schätzen, Reichtümern, Ruhm und dem Versprechen des legendären One Piece in die Richtung der Grand Line getrieben.
Aber nicht nur die Räuber der See sind es, welche vom Tod Gol D. Rogers ein Feuer in sich aufkeimen spürten. Revolutionäre sahen ihre Chance, die Weltregierung zu stürzen. Loyale Soldaten der Marine werfen sich in hitzige Gefechte. Nicht zuletzt gab es unzählige Aufeinandertreffen zwischen ambitionierten Kopfgeldjägern und Agenten der Regierung. Doch konnte niemand von ihnen ahnen, was das Schicksal für sie alle gleichermaßen in der Hinterhand halten sollte.
In einer seit dem Buster Call auf Ohara nicht mehr gesehenen Welle der Zerstörung vernichtete eine in finsterste Schatten gekleidete Kreatur das brillierende Zentrum und Herz des Königsreichs Goa auf Dawn Island. Erzählungen berichten von einem Boten des Chaos. Es ist nicht mehr nur die Ära der Piraten. Sondern auch ein Zeitalter neuer Herausforderungen und düsterer Geheimnisse.
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Hintergrundgeschichte _
BeitragThema: Re: Hintergrundgeschichte   Hintergrundgeschichte EmptyMi 1 Apr 2015 - 15:37

•• Wichtige Ereignisse ••
Jede Welt besitzt ihre eigene Historie. Diese wird einerseits durch Ereignisse geprägt, andererseits aber auch durch Personen(gruppen) und deren Helden- oder Gräueltaten. Sie formen Gesellschaften, gesamte Inseln und ihre Geschichte, nicht zuletzt sind sie aber auch in der Lage, die gesamte Welt zu verändern.

In einer gigantischen Welt wie One Piece sind beinahe täglich neue Ereignisse zu verzeichnen. Manche von ihnen klein und vergleichsweise unbedeutend, andere hingegen sind es mehr als wert, in die Weltgeschichte aufgenommen zu werden.
Selbstverständlich gilt dies auch für Personen - wer sich durch unglaublich positive oder negative Schlagzeilen Bekanntheit erkämpft, der wird ähnlich wie der Buster Call auf Ohara oder Gol D. Roger höchstpersönlich in die Annalen der Welt aufgenommen.



Allgemeine Ereignisse
Wir schreiben aktuell das Jahr 1527, exakte 27 Jahre nach der Hinrichtung des Piratenkönigs Gol D. Roger in Loguetown. Um die Welt von One Piece möglichst frei gestalten und unsere eigenen Geschichten schreiben zu können, werden hierbei mit wenigen Ausnahmen (Schiffsbauer Tom, Vegapunk, Noland der Lügner, ..) Originalcharaktere des Manga vollkommen ausgelassen.

Bedeutsame Ereignisse jedoch, die den Werdegang der Welt, die Geschichte und selbstverständlich die Geographie selbst bis zur Hinrichtung Gol D. Rogers beeinflussten, werden aufgegriffen und etabliert. Von dort an obliegt jedoch alles unseren eigenen Charakteren und ihren Handlungen.



Zerstörung von Ohara - Der Buster Call
Obwohl die Weltregierung es möglichst zu vertuschen versuchte, ist das Wissen um den Buster Call von Ohara bereits zu einigen Menschen durchgedrungen. Diese befinden sich allerdings zumeist in den höheren Rängen militärischer Organisationen (wie bspw. Weltregierung, Marine und Revolution) und sind in den meisten Fällen daran gebunden, dieses Wissen um keinen Preis an die Öffentlichkeit weiterzugeben.
1502, vor nunmehr 25 Jahren, wurde die Insel komplett durch Kanonenfeuer einer gesamten Flotte an Kriegsschiffen niedergebrannt, da dort hausende Wissenschaftler entgegen dem Willen der Weltregierung Forschungen bezüglich der mysteriösen Poneglyphe betrieben haben. Aus purer Angst heraus, mit den Wahrheiten der Vergangenheit und den vergessen geglaubten, abscheulichen Taten konfrontiert zu werden, wurden keine Überlebenden zugelassen.



Zerstörung der Metropole Goa
Im Zyklus des Schlafens 1523 wurde beinahe die gesamte Hauptstadt des Königreichs Goa auf Dawn Island vernichtet. Nicht durch die Hände gewaltbereiter Verbrecher, auch nicht auf Wunsch der Weltregierung, einen weiteren Buster Call auf ihnen potentiell gefährlich werdende Menschengruppen auszuführen.
Viel unberechenbarer und chaotischer als ein Mensch es hätte sein können, kehrte eine leibhaftige Sage in Form eines pechschwarzen Drachen in den East Blue zurück, um den pompösen Sitz unzähliger Adelsfamilien dem Erdboden gleich zu machen. Einzig das Gray Terminal in dessen Bewohner wurden von den düsteren Flammen verschont. Ob es sich um einen bewussten Akt handelte und die Ärmsten und vom Leben ausreichend Gestraften verschont wurden, oder lediglich nicht als nennenswerte Beute ausgemacht wurden, kann niemand sagen.



Invasion auf Zeni Island
Infolge eines von Zeni Rockefeller ausgerichteten Kampfturniers wurden die Festivitäten und die Aufregung rund um das versprochene Finale jäh unterbrochen.
Aus dem Nichts heraus tauchten drei unnatürlich wirkende, wie von einer fremden Macht beschworene Schiffe am Hafen der gleichnamigen Insel Zeni Island auf und vernichteten dort nicht nur innerhalb weniger Minuten die gesamte Hafenanlage, sondern verwischten jede Spur menschlichen Lebens.
Gemeinsam mit unheiligem Regen stürmten pechschwarze, wie in Tinte getauchte Kreaturen in entfernt humanoider Gestalt die Insel, konnten jedoch, nach Stunden und Stunden der Kämpfe letztlich durch die vereinte Streitmacht, bestehend aus den Yonkou Gale Highwind, Jun Sun, wie auch dem Shichibukai Valerian Reign, Oberhaupt der Kopfgeldjäger Kyojin Ookawauso und anwesenden Soldaten, Agenten und freiwilligen Helfern zurückgedrängt werden.



Evakuierung des North Blue
Entgegen sämtlicher Vermutungen erlebte der North Blue in den letzten Zügen des Winters 1524 und darüber hinaus die mit Abstand niedrigsten Temperaturen aller Zeiten. In einem derart extremen Ausmaß, dass das gesamte Meer und sämtliche Inseln der Region in den ersten Wochen des Jahres 1525 gefroren.
Einzig und allein der sofortigen Reaktion seitens Regierungstruppen und Befehlshabern der stolzen Kriegsmarine war es zu verdanken, dass die tragischen Opfer lediglich wenige tausend Menschen zählten. Tausende Seelen mochten der unmenschlichen Kälte zum Opfer gefallen sein. Doch wurden Millionen gerettet.
Durch engmaschige und sofortige Kooperation wurde jedes Schiff, groß wie klein, in Bewegung gesetzt. Das Ziel: der East Blue. Über die Dauer mehrerer Wochen wurde jede Person, jung wie alt, sofern erreichbar und gewillt, in das am nächsten liegende Meer evakuiert. Menschen mochten ihre Heimat verloren haben, behielten jedoch ihr Leben. Und durften mit der Unterstützung der Großmächte rechnen, einer neuen Zukunft entgegen zu steuern.
Für die Inseln des East Blue bedeutete diese Welle an Flüchtlingen zwei Jahre des absoluten Chaos, der in die Knochen gehenden Arbeit, Blut, Schweiß und Tränen. Doch zeigte diese Katastrophe erneut, dass Zusammenhalt jede noch so große Hürde überwinden konnten.



Wandel der Magnetströme
Nur rund ein Jahr nach der verheerenden Katastrophe, die den North Blue heimsuchte, erfasste ein weiteres, ungeklärtes Phänomen die Grand Line.
Innerhalb kürzester Zeit und zum Erstaunen sämtlicher Forscher der Welt, wandelten sich die Magnetströme der Grand Line. Niemandem ist zu bewusst, aus welchem Grund dies geschah, noch wie es effektiv dazu kommen konnte.
Lediglich die Konsequenzen sind unwiderruflich bekannt. Handels- und allgemeine Seerouten weichen drastisch von dem ab, wie sie zuvor waren. Für Monate und Monate, zwischen dem Frühjahr 1526 und Winter 1526 herrschte absolute Funkstille zwischen Inseln der Grand Line und den Blues.
Log Ports die zu diesem Zeitpunkt genutzt wurden zeigten in abweichende Richtungen, teilweise sogar entgegen ihrer eigentlichen Kalibrierung. Inseln fanden sich plötzlich zu ganz anderen Routen zugehörig, es herrschte ein ständiger Wechsel, sodass Reisende ohne Eternal Port gänzlich verloren waren. Selbst jene, die diesen kostbaren Schatz der Navigation besaßen, wiesen massive Schwierigkeiten auf, gewünschte Insel zu erreichen.
Erst mit Beginn des Jahres 1527 fanden Mittel der Kommunikation und Seefahrt zu ihrem gewohnten Zustand. Unverändert blieb jedoch die andersartige Struktur der Grand Line und ihrer Routen. Jede einzelne Person musste sich den Umgang mit den neu kalibrierten Log- und Eternal Ports aneignen. Bedingt durch öffentlich zugängliche Informationen konnte dies über die Jahre der Krise arrangiert werden. Doch auch dieser massive Gewinn konnte verschwunden geglaubte Inseln nicht zurück auf die Seekarten zurückbringen.

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Zuletzt von Admin am Mi 1 Mai 2019 - 1:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hintergrundgeschichte   Hintergrundgeschichte EmptyFr 4 Mai 2018 - 21:02

•• Wichtige Ereignisse - East Blue ••

1522
Im East Blue sorgen vor allem neue Piratenbanden für Unruhen. Gleichzeitig hat die Marine einige Erfolge aufzuweisen und zeigt, dass sie dem Ansturm nicht machtlos gegenüber steht. Kleine Legenden werden geboren, einige von ihnen sterben wieder angesichts der ungewöhnlichen Kräfte, die diesen Ozean in Aufruhr versetzen. Der Blue hat seinen Titel als der ruhigste und schwächste von ihnen längst nicht mehr verdient!

Einen möglichen Anfang nahm das Ganze in Shellstown. Kleinere Piratengruppen, die teilweise gleich im Keim erstickt werden, treiben ihr Unwesen. Dem Piraten Al Nair droht die Festnahme, doch ein noch unbekannter Rotschopf verhilft ihm zur Flucht. Wenig später übernehmen die beiden das Passagierschiff 'Orbit'. Doch es kommt zu einem Kampf zwischen ihnen, den die Rothaarige mit dem Titel 'Akuma no Azuka' gewinnt. Fast zeitgleich wird das Baratié überfallen. Piraten begehen brutale Morde, die die Besatzung dazu zwingen ihr Restaurant eine Zeit lang zu schließen.

Die Insel Konomi wird zum Austragungsort eines neutralen Kampfturniers. Agenten der Cipherpol treten an, ebenso Piraten und Soldaten. Die Piratin Azuka kann sich den Sieg erkämpfen, um sich kurz darauf Agent Tsunayoshi zu verbünden. Al Nair hingegen verbündet sich mit weiteren Piraten und zerstört ein kleines Dorf. Die 9. Division, die kurz zuvor in Shellstown durch Festnahmen Erfolge feiern durfte stellt sich ihm entgegen. Als ihr Kapitän in die Fänge der Piraten gerät ist die Division gezwungen Al Nair einen Teil der Insel zu überlassen.
Der im Xblue berühmt gewordene Pirat Jay Silver findet wenige Wochen nach dem Kampfturnier sein Ende, als er in Loguetown gegen Al Nair antritt.

Wochen später ziehen die Geschehnisse auf Goa die Aufmerksamkeit auf sich. Gemeinsam mit der Revolutionstruppe Alteration unter Chelsea Volluto sorgen die von Azuka gegründeten Flying Devils für Besorgnis. Die 55. Division sowie die Cipherpol 2 sollen das Königreich schützen. In Aufständen wendet sich die Bevölkerung gegen den König, von einer Allianz zwischen den Flying Devils und der Marine und CP2 ist die Rede. Das Schloss wird gestürmt und das Szenario endet mit einem Sieg der Flying Devils über den 100 Millionen Beli schweren Piraten Leif. Es wird bekannt dass dieser monatelang den König manipulierte und somit das Reich terrorisierte. Azuka ernennt sich selbst öffentlich zur neuen Herrscherin, wird jedoch von Revolutionär Mugarashi beseitigt. Der Adlige beginnt mit der Bevölkerung den Aufbau einer demokratischen Regierung, während Alteration die Insel unter ihren Schutz stellt.

Zur selben Zeit beginnt auf Loguetown ein großer Kampf. Die 9. Division, bestehend unter anderem aus Kapitän Godot, Saemon und der ehemaligen Piratin Lian steht den von Dragneel B. Natsu gegründeten Stormdragon Piraten gegenüber. Die Marine reißt den Sieg an sich und inhaftiert einige Piraten, denen jedoch der Ausbruch gelingt. Die Bande zerbricht an der Niederlage. Das Schafott wird während der Kämpfe zerstört, jedoch später neu errichtet.
Wenig später verschwindet die 9. Division auf Konomi spurlos, und lässt nur wenige ihrer alten Mitglieder zurück, welche allesamt die Marine verlassen.

Auf der Insel der seltsamen Tiere wird den Flying Devils eine Division hinterhergeschickt, welche von ihnen zerschlagen wird. Die Bande stellt die kleine, nur von Tieren bevölkerte Insel offiziell unter ihren Schutz.
Die 55. Division wird unter eine neue Leitung gestellt, da der ehemalige Kapitän auf Goa verschwand - Vermutungen zufolge wurde er von Azuka im Schloss getötet. Die Marine erhofft sich viel von dem jungen Kapitän Hijikata H.F. Toshiro, der sich schon bald wird beweisen müssen.

Denn nach ein paar Wochen scheinbarer Ruhe machen neue, schockierende Berichte die Runde. Augenzeugen behaupten, vier bestimmte Personen bei brutalen Serienmorden beobachtet zu haben. Die Piraten Azuka und Al Nair und Gray Fullbuster sowie Mitglied der 55. Division Akira Udo sollen unzählige Opfer getötet und sogar ausgeweidet haben. Die Bevölkerung ist empört.

In den Außenbezirken von Goa sorgen junge Piraten für Aufsehen. Unter Brix Jazz wird die Green Eye-Bande gegründet.

Im Sommer desselben Jahres bricht absolutes Chaos in Loguetown aus. Nach erfolgreichen Anstrengungen der Marine gelang es endlich, die an Aufsehen und Popularität gewinnende "Akuma no Azuka" gefangen zu nehmen. Ihre Exekution stand innerhalb von Stunden fest und sollte öffentlich ausgetragen werden, um eine Exempel zu statuieren.
Dies allein war jedoch nicht Grund der Aufregung und Willkür; die Aussicht auf eine Exekution dieser Art spornte gleich mehrere Piratenbanden, Truppen der Revolution und vielzählige Soldaten und Agenten aus den Reihen der Marine Weltregierung dazu an, sich in der Marinehauptstadt des East Blue zu versammeln.
Nach blutigen Kämpfen und horrenden zivilen Opfern wurde Akuma no Azuka direkt aus den Fängen der Marine gerettet. Doch mussten sich sämtliche Beteiligten zurückziehen und ihre Wunden lecken - vor allem Loguetown musste die erneute Beschädigung des Schafotts, das Opfer hunderter Soldaten und der partiellen Zerstörung des Hauptquartiers ausgleichen.

Noch im Laufe desselben Jahres erfuhr Tequila Wolf, als seit mehreren Jahrzehnten anerkanntes Projekt der Weltregierung, durch einen geschickt angelegten Stürzungsversuch der Devil May Cry Piratenbande sowohl von den Fesseln der Sklaverei, wie auch jeglicher Form offizieller Autorität befreit.
Auch die Versuche einer nennenswerten Verteidigung von Soldaten der Marine, wie beispielsweise Kisaragi Saemon, halfen nur bedingt dabei, diesen Wechsel der Mächte aufzuhalten. In gewissen Kreisen bejubelt man die Piraten sogar; nicht dafür dass sie völlige Gesetzlosigkeit abseits ihrer eigenen "Gerechtigkeit" propagieren - sondern weil sie den radikalen Soldaten, welche willkürliche Exekutionen ihrer eigenen Arbeiter androhten, vom Thron stießen.

1523
Gleich zwei separat ausgeführte Angriffe im East Blue leiten das neue Jahr ein.

Loguetown wurde zum ersten Ziel. Das provisorische Duo, bestehend aus Lian McNair und Enjeru Giclas attackierte aus nicht weiter als einer Laune heraus die sich noch immer im Wiederaufbau befindliche Stadt. Verteidigungstruppen und aus der Stadt selbst stammende Soldaten fielen ihnen in einem dreistelligen Rahmen zum Opfer; darunter auch ein ansässiger Commodore. Erneut mussten Schäden im Zentrum, wie auch des Schafotts verzeichnet werden.
Ebenso schnell wie der spontane Akt des Terrorismus gestartet wurde, ebbte dieser wieder ab. Und forderte damit gleich doppelten Wandel heraus - einerseits in Form einer in Logetown gebürtigen Vizeadmirälin namens Sugata Emiko, welche ihre Heimat offiziell unter ihren dauerhaften Schutz stellte, wie auch mit Leib und Seele dafür sorge tragen würde, nicht nur neue Wunden zu schließen, sondern auch alte Narben zu verarzten.
Andererseits besiegelte dieser aus Willkür entstandene Angriff auf die Stadt auch die allgemeine Stimmung gegenüber Piraten. Nach mehreren, heftigen Attacken auf Land und Bewohner, nach unzähligen Verlusten die erlitten werden mussten, bäumt sich die Bevölkerung gegen die Präsenz von Piraten und Verbrechern massiv auf.

Mit nur wenigen Tagen Abstand voneinander gingen Meldungen eines bevorstehenden Angriffs auf das abgeschieden existierende Windmühlendorf auf Dawn Island ein.
Durch den beherzten Einsatz einer noch immer auf der von der Revolution übernommenen Insel stationierten Einheit der Weltregierung konnten die verängstigen Bürger jedoch beruhigt und die Gefahr abgewendet werden. Neben der weisen Führung durch Bürgermeister Genji Wataru entschloss sich die junge Elena Adamanth dazu, persönliche Verantwortung zu übernehmen und ernannte sich selbst zur Schutzpatronin des Dorfes.

Noch im selben Quartal glaubte man endlich, zwei der im East Blue bekanntesten Piratenbanden dingfest gemacht zu haben - Devil May Cry und Black Cross. Shellstown sollte die letzte Stadt sein, die die Verbrecher in ihrem Leben zu Gesicht bekommen sollten.
Allerdings sollte diese Gefangennahme nur einem einzigen Zweck dienen. Nämlich Gefangene aller Art aus den modrigen Zellen zu befreien und damit nicht nur der Marine einen heftigen Schlag zu versetzen, sondern auch, unter den blinden Augen der Gesetzeshüter einem ohne ihr Wissen existierenden Hort für Sklaven aufzudecken und auszulöschen.

Mit den Sommermonaten kehrte endlich ein lang ersehnter Hauch der Ruhe und des Verständnisses in Loguetown ein. Innerhalb von nicht einmal sechs Monaten schaffte es die ambitionierte Vizeadmirälin Sugata Emiko nicht nur, das neuerliche Erwachen ihrer Heimat einzuleiten, sondern auch endlich einen lange vermissten Schlag gegen Armut und Verbrechen auszuführen.
Die bekannten Slums in den Außenbezirken der Stadt wurden und sollen in Zukunft umgewandelt werden. Menschen erhalten Arbeit, einen festen Lohn, Nahrung und ein sicheres Dach über dem Kopf. Eines, das sie sich Hand in Hand mit den Soldaten der Marine selbst erschaffen.
Zahlreiche Ärzte, Bürger und nicht schwerst verletzte Soldaten frequentierten in dieser Zeit den Hafen. Um jenen zu helfen, denen es schlechte erging als ihnen. Jene, die verletzte wurden, jene, die Familie, Freunde und Geliebte an den Blutdurst der Piraten verloren hatten. Unter ihnen zwei junge Menschen, deren Namen und Gesichter für ihr selbstloses Handeln in örtlichen Zeitungen auftauchten: Mir Ansul Arciel und Matrose Takeuchi Sora.

Der Zyklus des Schlafens brachte mit finsteren Schwingen exakt das über den Adel Dawn Islands. Vollendung einer Legende.
Eine Kreatur, so schwarz wie Schuppen und Fleisch gewordene Nacht, kehrte in die östlichen Blaumeere zurück und vernichtete innerhalb weniger Stunden alles, was sich die Adelsfamilien in der Hafenmetropole Goa über Generationen aufgebaut hatten. Einfluss. Macht. Geld. Ungerechtigkeit. All das ging in einem sengenden Flammenemeer unter. Mit Ausnahme des Gray Terminal - ausgerechnet dem Symbol sozialer Segregation.
Um den Menschen Hoffnung zurück zu bringen, beauftragten Marine und Weltregierung aus allen Bereichen der Meere verfügbare Truppen, den Wiederaufbaue der Stadt einzuleiten. Beginnend mit einem neuen Hauptquartier der Gerechtigkeit, welches mit Fingerspitzengefühl und Moralität über den Aufstieg eines neuen Königreichs wachen soll.

1524
Der East Blue erlebte beinahe zwölf Monate des Friedens. Ein wundervoller Frühling wurde von einem ähnlich verlockenden Sommer abgelöst. Nach dieser erholsamen Phase verzerrten zwei Ereignisse das so beschaulich gewordene Bild.

Die Feral Phoenix Piratenbande machte sich im Herbst des Jahres auf, um Lieferungen der Marine nach Dawn Island zu ihrem persönlichen Nutzen zu verwenden. Ihnen stellte sich jedoch eine glänzende Persönlichkeit der Marine entgegen: Catarina-Lucrezia Vespucci.
Mit tatkräftiger Unterstützung von Laira Lotus konnte das Schlimmste verhindert werden. Dennoch schafften es die Piraten, dank unerwarteter Hilfe, sich mit einem nennenswerten Teil an Gold, Holz, Steinen und Nahrungsmitteln aus dem Staub zu machen.

In den ersten Wintermonaten 1524 sandte Loguetown eine Spezialeinheit aus, um Informationen über den gegenwärtigen Zustand Tequila Wolfs einzuholen. Mehr noch - das aus Kisaragi Ayumi, Loki Enoki, Mir Ansul Arciel und Takeuchi Sora bestehende Einsatzkommando schaffte es innerhalb von wenigen Tagen, jedwede Besatzungstruppen auszulöschen.

Ihr Erfolg war jedoch nicht zu hundert Prozent reibungslos. Einige der Menschen, die zuvor als Sklaven missbraucht wurden, fühlten sich erneut in ihrer Freiheit bedroht und rebellierten. Getötet wurde jedoch niemand. Kein einziger Zivilist fiel dem Kreuzfeuer zum Opfer. Die vorherrschende Stimmung auf Tequila Wolf blieb allerdings angespannt. Sehr angespannt.

1525
Das Jahr begann mit unvorhergesehenem Chaos. Hilferufe aus allen Teilen des North Blue erreichten Hauptquartiere der Marine und Weltregierung. Rast und Ruhe waren für Soldaten, Agenten und freiwillige Helfer absolute Fremdwörter im Zeitraum zwischen dem Frühling und Sommer 1525.

Neben dem puren logistischen Aufwand den die herrschenden Großmächte des East Blue aufwenden mussten, lag ihre oberste Verantwortung darin, Millionen von Flüchtlingen aufzunehmen. Insbesondere die größern Inseln - darunter Loguetown, Shellstown und Dawn Island - übernahmen in gewohnt professioneller Manier den Löwenanteil dieser Verantwortung.
In einem wohl noch nie dagewesenen Tempo errichtete die Bevölkerung unter gemeinsamer Anstrengung zusätzliche Behausungen; Städte expandierten drastisch, um die Neuankömmlinge adäquat zu versorgen. Selbst von der Grand Line und weit aus der Neuen Welt anreisende Hilfstruppen wurden, sofern keine dringenden Aufträge von höherer Priorität waren, in den East Blue transferiert.

Über das gesamte Jahr verteilt stieg die Präsenz von Marine und Regierung innerhalb der Blaumeere. Piraten und anderweitige Seeräuber erhofften sich allem Anschein nach leichte Beute bei den zahllosen Konvois, die die Seerouten durchquerten und wertvolle Materiallieferungen transportierten.
Begegnet wurde ihnen nicht nur mit der eisernen Faust der Regierung und Absoluter Gerechtigkeit seitens der Marine - neben den einfachen Schaluppen, Schiffersbooten und Galeeren wurden selbst Kriegsschiffe in den Einsatz geschickt.
Selbst der Weiße Tiger, Oda Kusunoki, entschied sich dafür, Marineford temporär zu verlassen und jedem noch so unbedeutenden Kleinkriminellen die Lektion seines erbärmlichen Lebens zu erteilen, sollte auch nur der Versuch angedacht werden, die bereits am Boden liegende Bevölkerung zu schädigen.

1526
Nach der Evakuierung des North Blue und der dadurch entstehenden Flüchtlingswelle, die über den East Blue hinweg wusch, erfasste auch die Grand Line überraschendes Chaos.
Marine und Weltregierung betraf dies direkt und indirekt. Kommunikation zwischen den Hauptquartieren des East Blue verloren jeden Kontakt zur den Routen der Grand Line - ohne mehr als wenige Tage zu verschwenden, wurden Schiffe und Soldaten losgeschickt, um diesem Phänomen auf die Schliche zu kommen.

Ergebnisse zeichnete sich innerhalb kürzester Zeit ab. Ohne sich des Urquells bewusst werden zu können, stellten Forscher fest, dass die Magnetströmungen der Meere einen drastischen Wandel erfuhren.
Log Ports und Telekommunikationsschnecken wurden auf diese Weise nahezu unbrauchbar. Sämtliche Mittel zur akkuraten Seefahrt, oder Kommunikation zwischen Inseln und Meere brauchten Monate, um sich an die neuen Verhältnisse der Welt anzupassen.

Zusammen mit dem Einbruch des Herbsts stabilisierte sich der Zustand des East Blue nach fast zwei Jahren. Noch immer blieben größere Inseln und Städte in einem Zustand der Anspannung. Noch mussten begonnene Arbeiten abgeschlossen, zusätzliche Bauten und Eigenheime errichtet werden. Noch mussten sich Flüchtlinge an ihren neuen - womöglich temporären - Wohnsitz gewöhnen.

1527

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Zuletzt von Admin am Mi 1 Mai 2019 - 1:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hintergrundgeschichte   Hintergrundgeschichte EmptyFr 4 Mai 2018 - 21:03

•• Wichtige Ereignisse - North Blue ••

1522
Im North Blue steht vor allem das Königreich Lvneel im Mittelpunkt vieler Unruhen. Piratenbanden gründen sich und treiben ihr Unwesen. Hier scheint die Regierung die geringste Macht zu haben.

Auf Lvneel gründen sich im Laufe vieler Wochen vereinzelt kleine Piratenbanden, welche jedoch nicht lang bestehen, sondern zum Teil schell von der Marine zerschmettert werden.
Später kommt es hier jedoch zur verhängnisvollen Zerschlagung der kompletten Cipherpol 3-Einheit durch die Revolution, was einen harten Treffer gegen die Regierung zu bedeuten hat.

Auch auf Micqueot kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen der Revolution und der Weltregierung.

Um ihre Macht zu demonstrieren und ihre Position im North Blue wieder zu stärken lässt die Regierung es zu, die Reise eines Weltaristrokaten nach Lvneel zu gestatten. Die Insel befindet sich in reger Aufruhr, die Marine patroulliert verstärkt um die Straßen 'sauber' zu halten. Gleichzeitig treiben jedoch Piraten ihr Unwesen, welche diese Pläne zu sabotieren versuchen. Die Regierung kontert mit dem Einsatz besonders ausgebildeter Agenten.

In den Wintermonaten des Jahres 1522 fand die Überfahrt der 1. Marinedivision ein unerwartet chaotisches Ende. Anstatt wie zuerst angedacht auf die Jagd nach der Flying Devils Piratenbande zu gehen, welche nach ihrem Angriff und der Flucht aus Logutown die Freiheit der Grand Line suchte, verschlug es die unerfahrenen Soldaten durch das Erscheinen eines Seekönigs auf den Wipfeln des Rivers Mountain in den North Blue.
Bedingt durch die Beschädigung des Schiffes und den nur geringfügig reparablen Lecks welche durch das Ungeheuer davongetragen wurden, entsandte Kapitän Loki C. Lionsgate einen Hilferuf.
Erhört wurde dieser von der 33. Marinedivision, welche umgehend handelte und die verbündeten Soldaten an den Hafen der nächstgelegenen Insel zog - Gray Island.

Mit der Wende zum neuen Jahr wandelte sich das politische Gefüge der wichtigsten Adelsfamilie Gray Islands. Nach internen Disputen, die unerkannt für Außenstehende abliefen, starb die Prinzessin der Insel - Kuonji Aoko.
Erst bedeutend später würde ihr Tod an die Bevölkerung weitergereicht werden. Und damit nicht nur emotionale Wellen schlagen, sondern auch im darauf folgenden Jahr eine Veränderung ihrer Heimat herbeiführen.

1523
Ähnlich wie im East Blue brachte das neue Jahr auch kämpferische Auseinandersetzungen in das nördliche Blaumeer.

Miqueot wurde von den steckbrieflich gesuchten Piraten Vladimir Iwanow und Enjeru Giclas attackiert. Ihr erstes Opfer bestand jedoch nicht etwa aus Menschen, sondern aus dem Glauben eben jener. Als ersten Akt ihrer Ankunft zündeten sie eine Kirche im Zentrum der Stadt und und brannten diese nieder.

Der infolge dessen entfachte Kampf zwischen den beiden Piraten, wie auch Kapitänin der 7. Marinedivision, Catarina-Lucrezia Vespucci und ihrem Vizekapitän, Lucius Belmont, forderte auf beiden Seiten Verluste.
Belmont schien bereits nach einem Angriff das Bewusstsein verloren zu haben, während der Kampf zwischen der Kapitänin und Giclas in einem ruhmlosen Unentschieden endete. Jedenfalls glaubte man dies. Denn wie sich später herausstellen würde, starb der zuerst nur für tot geglaubte Pirat an den Spätfolgen dieser Auseinandersetzung.
Ebenfalls in einem - diesmal faktischen - Unentschieden endete das Aufeinandertreffen zwischen Vladimir Iwanow und Higashi Jinpei, sowie Elias D. Jeeray, ihres Zeichens Agenten der Weltregierung.

In den bereits von Schnee heimgesuchten Herbstmonaten wurde North Town als designiertes Ziel für Gewalt und Verbrechen ausgesucht. Männer und Frauen wurden attackiert, Minderheiten drangsaliert und diskriminiert. Nichts zuletzt brannte eine bekannte Gruppe eine Bar im Zentrum der Stadt nieder. Zwei Soldatinnen der Marine - Hijikata Marissa und Sayuri Iwanow - waren nicht in der Lage, dies einzudämmen. Mehr noch, die später degradierte Hijikata zog eine Flucht vor, um Zivilisten zu dirigieren und ihre Kameradin im Stich zu lassen.
Erst mit Auftauchen einer in den Augen der Öffentlichkeit regelrecht unsichtbaren Dame wurden die Verbrechen in einem beeindruckenden Akt absoluter Gerechtigkeit unterbunden - alle sechs Entflohenen wurden blutig zurückgeschleift und ihre Köpfe am Ort ihrer letzten Tat auf Lanzen aufgespießt. Um unmissverständlich zu beweisen, dass North Town eine Stadt der Gerechtigkeit war.

Unterhalb der Meeresoberfläche brodelte es leise. In den tiefen des nördlichen Blaumeeres fanden und finden noch immer Experimente der Weltregierung statt; an Menschen, Mischwesen - vor allem aber an Teufelsfrüchten.
Und Experimente wie diese sind nicht immer ohne Folgen. Etwas, was Akane Hikari und Higashi Jinpei - beides Agenten der Regierung - am eigenen Leib erfahren mussten. Unbekannt für den Rest der Welt mussten sie einem augenscheinlich misslungenen Hybriden aus Fischmensch und verschiedenster Eigenschaften besagter Früchte entgegen treten. Ein Aufeinandertreffen, welches einem der beiden um ein Haar das Leben hätte kosen können.

Während der Winter des Jahres 1522 Tod mit sich gebracht hatte, war es der Winter 1523 der eben jenes Dahinscheiden der Prinzessin von Gray Island in ein helleres Licht rückte. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Unter Bemühungen eines Marinesoldaten, den scheinbar ein enges Band zu berühmten Adelsfamilie verband, wurden auf großen Teilen der kalten Winterinsel Blumen angepflanzt, die ihre Heimat auf der Grand Line, genauer, Kataki Island finden. Hell leuchtende, weisse Blüten erstrahlen seither jeden Winter um die Neujahrswende, um dem Ableben von Kuonji Aoko zu gedenken.

1524
Für den North Blue gestalteten sich die Monate des Jahres 1524 als größtenteils herkömmlich. Verbrechen nahmen ab, während Temperaturen stiegen. Sorgen der Bevölkerungen sanken, wohingegen Freizeit und gute Ernte ein neues Hoch erlebten.
Für die Bewohner des Eismeeres war es eines der friedlichsten Jahre seit Beginn des goldenen Piratenzeitalters. Zwar ereilten sie in den Sommermonaten desselben Jahres dringende Nachrichten aus dem Calm Belt, welche auf die ungeheuerlichen Ereignisse auf Zeni island hinwiesen - doch blieben die Gewässer und Menschen ruhig.

Zu ruhig.

Zusammen mit den letzten Tagen des Herbst wandelten sich Wetter und Temperaturen in eine gänzlich andere Richtung als von Meteorologen vorhergesagt. Das Versprechen eines warmen, angenehmen Winters schlug in das exakte Gegenteil um.
Hagelstürme brachen im Winter über viele Inseln des North Blue herein, Schneeflocken, dick wie selten zuvor, machten das Reisen auf Land und Meer nahezu unmöglich. Schiffe verschwanden in sich über Meilen und Meilen der See erstreckende Nebelbänke. Kommunikation mit Teleschnecken versiegte. Unsicherheit machte sich innerhalb kürzester Zeit unter Forschern breit.
Mit verstreichender Zeit zeichneten sich lediglich extremere Anzeichen ab. Nicht nur die Kommunikation zu Schiffen ließ nach. Gesamte Inseln konnten nicht länger erreicht werden. Berichte von gigantischen Bergen aus Eis gingen ein - und verbreiteten Angst und Schrecken. Diese Berge waren keine Berge. Keine enormen Eisschollen. Es waren Inseln. Bewohnte Inseln.
Panik zwang zu Handlungen.

Die Weltregierung und Marine musste handeln. Zusammen mit der Neujahreswende Hilferufe wurden in sämtliche Teile der bekannten Meere entsandt. Niemand wusste, woher diese unnatürliche Kälte kam, noch, wie sie aufgehalten werden konnte. Alles was nachvollziehbar erschien, war der Umstand, dass sie sich von den äußeren Teilen des North Blue stetig auf das Zentrum zubewegte. Vom Westen des Meeres gen Osten. Auf den Rivers Mountain zu.
Männer und Frauen, Kinder und Alte wurden versammelt. Jede Insel zu der Kontakt aufgebaut werden konnte, jede Insel die Schiffe besaß, jedes noch so winzige Fleckchen Land erhielt direkte Nachrichten. Sie mussten verschwinden. Wenn sie überleben wollten, statt der Kälte zum Opfer zu fallen, mussten sie Heim und Heimat hinter sich lassen.
Unter Zuhilfenahme aller Mittel, die innerhalb weniger Stunden fahrtauglich gemacht werden konnten, wurde eine Evakuation ausgerufen, wie sie die Welt noch nie zuvor gesehen hatte. Nicht ein Dörfchen, nicht eine Stadt - nicht nur eine Insel. Der gesamte North Blue musste evakuiert werden.
Dem Ernst der Situation folgend war es der benachbarte East Blue, welcher zuerst und mit aller Macht reagierte. Glücklicher Weise anwesende Soldaten innerhalb des North Blue wurden beordert, sich unverzüglich an der Rettung von Zivilisten zu beteiligen. Mit Ankunft nahe des Rivers Mountain sämtliche Ankömmlinge unter Schutz von kleinen, großen und sogar Schlachtschiffen begleitet.

1525
Über die ersten Wochen des Jahres 1525 hinweg wurden Seerouten zwischen dem East und North Blue blockiert. Keine noch so winzige Schaluppe durfte den Rivers Mountain oder andere Routen durchqueren. Jeder einzelne Seeweg wurde in eine einzige Richtung genutzt - raus aus der Eishölle des North Blue.
Tausende starben. Jene, die von der massiven Kälte überrascht wurden. Jene, die den Auskünften nicht vertrauten, oder so unglücklich waren, sie nicht erst zu erhalten. Jene, die ihre Heimat nicht verlassen, sondern lieber mit ihr untergehen wollten.  
Millionen wurden durch den Einsatz von Regierungstruppen, der Marine, und weiteren freiwilligen Helfern gerettet. Selbst Piraten sollen sich, gemeinsam mit der Revolution, in einem temporären Status der Waffenruhe, an dieser Rettung beteiligt haben. Eine Tatsache, die von der öffentlichen Presse nicht dokumentiert, sondern gezielt ausgelassen wurde.
Nur die, die tatsächlich selbst Hand anlegten, ob aus Nostalgie, aus Verbundenheit zu ihrer ehemaligen Heimat, für Familie und Freunde, oder bedingt durch verbleibende Gutheit ihres Herzens, wissen was geschah.

Der North Blue wurde mit dem letzten ihn verlassenden Schiff als Todeszone ausgerufen. Passieren des Meeres gilt seitdem als vollkommen unmöglich.

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BeitragThema: Re: Hintergrundgeschichte   Hintergrundgeschichte EmptyFr 4 Mai 2018 - 21:04

•• Wichtige Ereignisse - West Blue ••

1522
Im Westblue blieb es in den letzten Monaten verhältnismäßig ruhig. Besonders stach eine junge Piratenbande hervor, doch auch das hier stattgefundene Kampfturnier brachte großes Staunen mit sich.

Auf Media gründet sich die Diamond Smiley-Piratenbande unter Jay Silver. Mitglied Hoju Raiden macht sich in der darauffolgenden Zeit noch mit erstaunlichen Taten berühmt. Die Insel wird durch einen Kampf am Hafen in Aufregung versetzt.

Wenige Wochen später lösen zwei Piraten Panik auf Golden Island aus. Gemeinsam mit einem Mitglied der Revolution beschädigt Pirat Hoju Raiden unzählige angelegte Schiffe der Marine, ohne dass diese in der Lage zu sein scheint, einzuschreiten.

Das etwas später stattfindende Kampfturnier endet mit dem besonders spektakulären One-Hit Sieg des Marinekapitäns Sanchez, dessen Magma-Kräfte ihn zu einem schier unbezwingbaren Gegner gemacht zu haben scheinen.

Nach vielen Wochen scheinbarer Ruhe sorgen Seekönig-Plagen für Nahrungsmittelknappheit auf Inseln, deren Bevölkerungen voneinander abgeschottet werden. Es wird gefährlich, das Meer zu befahren, weshalb viele Schiffe in ihren Häfen bleiben.

1523 & 1524

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BeitragThema: Re: Hintergrundgeschichte   Hintergrundgeschichte EmptyFr 4 Mai 2018 - 21:05

•• Wichtige Ereignisse - South Blue ••

1522
Die Marine konnte in der vergangenen Zeit vor allem im South Blue mit Erfolgen glänzen. Gleichzeitig erschüttert eine neue Piratenbande eines der großen Königreiche dieses Meeres.

Die 55. Division nimmt den Piraten Drake sowie einen Revolutionär auf Baterilla fest. Wenig später liefert sie sich eine schwere Seeschlacht mit der Diamond Smiley-Bande von Jay Silver und einigen Revolutionären. Den Verbrechern gelingt es die Gefangenen zu befreien, ehe es ihnen mit einer unglaublichen Portion Glück gelingt, zu fliehen. Die Verluste des Kampfes sorgen jedoch für die Zerschlagung der Piratenbande.

Das Kampfturnier endet in diesem Blue mit einem Sieg des Kapitäns Taito Magatsu, welcher die wenig später erfolgreiche 99. Division anführt. Dieser gelingt es nämlich, die Karateinsel von ihrem verbrecherischen Herrscher zu befreien, dessen sagenumwobenes Drachenschwert in den Besitz Taito Magatsus übergeht. Auch die Soldaten Bacchus, Keichi und Mesu machen sich hier erstmalig einen Namen.

Wochen später kommt es auf Briss zu verhängnisvollen Kämpfen zwischen der 99. Division und der von Al Nair gegründeten Bande New Genesis, der auch Kuroi Sayuri und Oskar P. Arizona angehören. New Genesis greift das Land mit dem Ziel an die Regierung zu stürzen. Taito, welcher ihn insgeheim zu unterstützen plante verschwand mitsamt einiger Mitglieder seiner Division jedoch spurlos. Im Verlauf eines Kampfes zwischen dem Piratenkapitän und Mitgliedern der Division stirbt der König von Briss. Nur noch die Soldaten Bacchus und Catarina-Lucrezia Vespucci stehen den Piraten gegenüber, müssen sich jedoch schlussendlich zurück ziehen. Die Unterstützer der Revolution von New Genesis reißen die Macht im Lande an sich.

Kurz darauf machen unerwartete Seekönig-Plagen die Schiffsreisen auf diesem Blue so gut wie unmöglich.

1523 & 1524

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BeitragThema: Re: Hintergrundgeschichte   Hintergrundgeschichte EmptyFr 4 Mai 2018 - 21:06

•• Wichtige Ereignisse - Grand Line ••

1522
Am Anfang der Grand Line kam es zu einer bedeutenden Seeschlacht. Die 99. Division unter Taito Magatsu war in der Lage ein kleines Nest von Seekönigen zu zerschlagen, welche zuvor unzählige Schiffe, welche die Grand Line betreten wollten, zerstörten.

Gleich mehrfach bewiesen die Meere der Grand Line, warum sie unter anderem den Beinamen als "Piratengrab" tragen. Zu beinahe derselben Zeit verschwinden sowohl die von Akuma no Azuka geleiteten Flying Devils, wie auch New Genesis, die Bande des berüchtigten Al Nair spurlos nach ihrer ersten Reise auf die Grand Line.
Während von Zeit zu Zeit seltsame Gerüchte über den temperamentvollen Rotschopf in Umlauf geraten - zuletzt, dass dass sie gemeinsam mit Meerjungfrauen in einem Auktionshaus zum freien Verkauf sah - ist die Welt rund um Al Nair verstummt. Das Letzte was man zu seiner Person vernahm war die Vermutung, sein Schiff sei einem massiven Sturm zum Opfer gefallen und gekentert. Bedingt durch ihre Teufelsfrüchte sind offenbar die meisten Crewmitglieder mitsamt Kapitän auf hoher See ertrunken.

1523
Chaos auf Kataki Island! Aus einem unerklärlichen Grund überkam die gesamte Bevölkerung, wie auch zahlreiche Sponsoren und Investoren eines örtlich abgehaltenen Glücksspielturniers der absolute Wahnsinn - Menschen attackierten sich, griffen sie in Sichtweite, schlugen aufeinander ein, lösten Explosionen und Feuer aus. Ganz als sei eine fremde Macht über sie herein gebrochen, um jede Form rationalen Denken mit impulsiver Aggression auszutauschen.

Allerdings hielt dieses Chaos nur für wenige Stunden an. In den Reihen derer, die sich im Zentrum aller Auseinandersetzung erfolgreich um Verletzte kümmern und weitere Kämpfe unterbinden konnten, waren der Matrose Takeuchi Sora und die nur wenige Monate später den Rängen der Marine beitretende Mir Ansul Arciel.

Berichte festigten sich dass Drumm nicht mehr länger unter Kontrolle des Königs sei - die Flagge der Weltregierung wurde symbolisch nicht nur zu Boden gerissen, sondern auch feierlich in pechschwarzes Feuer getaucht.
Augenzeugen wollen eine Gruppe von gerade einmal drei Personen gesehen haben wollen, angeführt von einer jungen Frau mit schulterlangem Haar, so schwarz wie flüssige Tinte. Nach wenigen Stunden konnten Geräusche eines fernen Kampfes gehört werden, Bäume, Böden und Hausdächer vibrierten, als ginge ein unnatürlicher Puls durch die gesamte Insel. Seitdem ist jeglicher Kontakt zur Monarchenfamilie und der privaten Armee des Königs abgebrochen.

1524
In den Frühlingsmonaten zeigten sich nur minimale Regungen auf der Grand Line. Differenzen zwischen den einzelnen Fraktionen blieben auf einem Niveau, welches für das Piratengrab gänzlich normal ausfielen - regelmäßige Kämpfe auf hoher See, Plünderungen von Handelsschiffen und kleineren Inseln.
Auf der abgelegenen, oftmals übersehenen Insel Little Garden trieb sich jedoch eine einzige Piratenbande herum und begann ihren fragwürdigen 'Angriff' auf Boogey und Woogey, die bereits seit Jahrzehnten auf eben jener Insel kämpfenden Riesen.
Nach einem unbekannten Zeitrahmen wurden die Streitigkeiten beigelegt. Aus Respekt vor den winzigen Neuankömmlingen entschieden die vorherrschenden Krieger, den Piraten wenigstens einen Teil der Insel zur Verfügung zu stellen. Nicht aus Furcht, nicht aufgrund von furchtsamer Stärke. Sondern weil die Sleeping Forest Piratenbande mindestens ebenso verfressen war, wie sie selbst.

Kataki Island erlebt im Sommer des Jahres einen plötzlichen Aufschwung. Piraten besuchen die Insel noch regelmäßiger als zuvor, auch Soldaten der Marine, hier und da behauptet man sogar, unter dem Schutz der Schatten agierende Agenten der Regierung und Söldner der Revolution steuern die Insel an.
Gründe für dieses gesteigerte Interesse fallen unterschiedlich aus. Auf der einen Seite sind es die Gerüchte einer rothaarigen Hexe, die Bewohnern der Insel, Besuchern und wichtigen Handelspartnern der beiden Dörfer charmant die letzten Berry aus der Tasche zieht. Auf der anderen Seite hingegen steht die unumstößliche Tatsache, dass eine qualitativ hochwertige Bar unter Leitung von Nishiyama Kana das Ambiente drastisch erhöht.
Im engeren Umkreis der Insel verbreitet sich das Wort über exquisite Weine und Männerherzen höher schlagen lassende Tanzeinlagen. Jeder einzelne Berry sei gut investiert.

Eine seltsame Kältefront durchzog im Spätherbst gigantische Areale der Grand Line. Verwunderlich hauptsächlich dadurch, dass selbst heiße Gebiete und Inseln, wie das Wüstenkönigreich Alabasta, zum ersten Mal seit mehreren Jahrhunderten ihren ersten Schnee erlebten. Für religiöse Parteien war es das Zeichen ihres Gottes. Ein gutes, beziehungsweise schlechtes Omen - abhängig von der jeweiligen Interpretation.
Wissenschaftler und Forscher standen vor einem Rätsel. Nie und nimmer war dieser Schneefall, die absurde Kälte, und die Geschwindigkeit, mit welcher sie sich auf die Blaumeere zubewegte, herkömmlicher Natur.

Viel mehr schien es so, als sei dies kein natürliches Phänomen.

1525
Dem vorangegangenen Jahr nicht unähnlich blieb die Phase des Jahres 1525 ungewöhnlich ruhig. Im Auge der Öffentlichkeit sogar derart ruhig, dass die Hoffnung entstand, dass de durch Piraten bestehende Gefahr langsam aber sicher zurück ging.

Exemplarisch für diese Phase des schleichenden Friedens war die entstehende Demokratie auf Drumm. Nach dem Sturz des früheren Königs und seiner Tyrannei beschloss die nun - größtenteils - autarke Bevölkerung, von der Monarchie Abstand zu nehmen.

1526
Jedwede Ruhe, die die Menschen der Grand Line ruhiger hatte schlafen lassen, wurde mit Einbruch des Frühlings jäh zerrüttet.
Von einem Moment auf den nächsten brach jede Kommunikation auf der Grand Line ab. Inseln waren nicht mehr in der Lage, miteinander zu wirtschaften. Nicht einmal Teleschnecken, die sich auf ein und derselben Insel befanden, konnten noch Kontakt miteinander aufnehmen. Absolutes Chaos brach aus.
Nur Tage später wurden Schiffe aus dem East Blue entsandt, um Nachforschungen anzustellen. Diese Reisen stellten sich bald schon als überaus kompliziert heraus. Neben den nicht länger funktionierenden Telekommunikationsschnecken setzten auch die sonst zuverlässigen, ja dringen notwendigen Log Ports aus.
Seemänner die darauf angewiesen waren, einen bestimmten Ort auf der Grand Line zu erreichen, waren nun nicht länger - oder nur mittels alter Karten - dazu in der Lage. Soldaten der Marine, unter anderem Kapitänsleutnant Mir Ansul Arciel und Konteradmiral Takeuchi Sora fanden sich auf Kataki Island ein, um dem Ursprung dieser Änderungen auf den Grund zu gehen.
Zur etwa selben Zeit spielten sich drastische Auseinandersetzungen auf Greed ab. In einem Versuch, die Bevölkerung endlich von ihrer Abhängigkeit zu befreien, konfrontierten mehrere Stoßtruppen der Revolutionsarmee vorherrschende Piraten. Womit sie nicht rechneten: auf purer Aggression und wohl auch Angst heraus, ihre inzwischen notwendig gewordenen Drogen zu verlieren, wehrten sich nicht nur die angefeindeten Seeräuber, sondern auch die in Aufruhr geratene Bevölkerung. Im Verlauf mehrerer Wochen und erbitterter Kämpfe konnte sich die Revolutionsarmee zwar etablieren, doch hält sich ihr Einfluss in Grenzen.

Allerdings schafften sie, wie ihre Kollegen auch, nicht viel mehr als die Bestätigung dessen, was bereits befürchtet wurde. Log Ports und Teleschnecken waren nicht mehr länger so kalibriert, wie sie es in den letzten Jahrhunderten waren.
Handelsrouten brachen völlig zusammen. Reisen wurden nahezu unmöglich. Chaos brach auf der Grand Line aus. Wochen und Monate vergingen, in der nicht eine einzige Seele guten Gewissens die Meere befahren konnte, ohne dabei zu fürchten, in vollkommen unbeabsichtigte Territorien einzudringen.
Turmoil Town hatte unter diesen Umständen mitunter am meisten zu leiden. Legale, illegale, oder schlicht und ergreifend hoch im Kurs stehende Ware gingen durch die Hände von Hehlern, verschwanden, tauchten auf dem Radar der Marine auf - sie wurde verteilt, gepfändet, gestohlen und heiß umkämpft. So heiß, dass die Konfrontationen zwischen Piraten, Verbrechern, Mittelsmännern, Spionen, Maulwürfen und der Marine so weit auf die Spitze getrieben wurden, dass ein mehrere Monate anhaltender Bürgerkrieg aus den Feuern entstand.

Erst im Sommer des Jahres 1526 gelangten Wissenschaftler von Weatheria zu einem Ergebnis: aus einem selbst für sie nicht nachvollziehbaren Ursprung hatten sich sämtliche Magnetströme im Ballungsraum der Grand Line verändert.
Mit diesem Wissen konnten allerdings nur die Wenigsten umgehen. Veränderte Magnetströme. Reiserouten mussten neu entdeckt werden. Und als wäre dieser Umstand nicht bereits schlimm genug - die gesamte Grand Line und ihre Inseln schienen sich im Zuge dieser Änderungen verschoben zu haben. Inseln verschwanden scheinbar gänzlich von der Bildfläche oder, wahrscheinlicher, konnten durch die Entstehung von Riffen, Strudeln oder anderen Naturphänomenen nicht länger befahren werden.

Vieles erinnerte an die im Vorjahr notwendig gewordene Evakuierung des North Blue.

Bedingt durch das herrschende Chaos fielen die nach und nach verschwindenden Inseln im Herbst des Jahres nicht einmal auf. Auch das Land der Armut, Namakura, wurde voll und ganz von den Seekarten der Welt verschluckt. Lediglich die Del'Karthi selbst sind über den Wahnsinn dieser Veränderung im Klaren. Sie sind es nämlich, die als Einzige auf diesem Planeten, ihre Heimat noch ausfindig machen können.
Nahezu zeitgleich mit diesen fragwürdigen Ereignissen zog zum ersten Mal seit Jahrhunderten Finsternis über die Stadt des Lichts, Enies Lobby. Dunkelste Wolken verbanden sich miteinander und verformten sich für neun gesamte Tage zu einer undurchdringlichen Schattenfront. Aus dem immer währenden Licht der Insel wurde für mehr als eine Woche vollkommene Nacht. Und als wäre dieser schockierende, für die Bevölkerung beängstigende Umstand nicht genug gewesen, wurden die Stadttore und äußeren Bezirke im direkten Anschluss an den Wiederkehr des Lichts von drei Piratenbanden attackiert - Moth's Shadow, Brimming Cask und Furious Winter konnten zwar durch die anwesenden Verteidiger, Soldaten und Agenten zurück- doch nicht vollkommen zerschlagen werden. Hunderte Zivilisten fielen dieser Attacke zum Opfer, mehrere Wohnblöcke wurden vernichtet und das stolz in die Höhe ragende Tor der Stadt liegt seitdem in Trümmern.

1527

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Zuletzt von Admin am Mi 1 Mai 2019 - 1:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hintergrundgeschichte   Hintergrundgeschichte EmptyFr 4 Mai 2018 - 21:06

●● GEOGRAPHIE ●●

Die Handlung von One Piece spielt komplett in einer fiktiven Welt. Diese Welt besteht zu großen Teilen aus Meeren, in denen es viele Inseln gibt. Der einzige Kontinent ist die Red Line. Die Red Line führt einmal um die gesamte Welt herum. Senkrecht zur Red Line verläuft die Grand Line, das gefährlichste Meer der Welt. Die Gran Line ist zu beiden Seiten vom Calm Belt umschlossen. Die anderen Meere sind die sogenannten Blues.

Da die Welt von One Piece rein fiktiver Natur ist und nur höchst selten Anspielungen auf die echte Welt zulässt (vgl. teils englische Städte- und Inselnamen, angedeutetes Christentum, Piraterie und das feudale Japan), sind die Verwendung ist davon abzusehen, Elemente der Realität einzubauen. Real existierende Sprachen, Länder, Inseln, Persönlichkeiten, Bücher, Lieder oder Ähnliches sind zu umgehen.



Die vier Blues
Durch den weltumfassenden, sich kreuzenden Verlauf der Red-, sowie der Grand Line, teilen diese beiden Gewässer den Planeten unter sich in Vier etwa gleichmäßige Zonen auf. Diese Gebiete sind allen Menschen als die "Vier Blues" bekannt.
Dabei befinden sich der North und der West Blue linksseitig von der Red Line, und der East wie auch der South Blue, rechtsseitig der Red Line wieder. Die Bezeichnungen der Blues mittels Himmelsrichtungen entsprechen dabei in etwa den groben Angaben, in welchen sie zum Rivers Mountain liegen.
Diese Meere welche den größten Teil des Planeten ausmachen, zeichnen sich dementsprechend auch nicht durch große Besonderheiten aus. Natürlich kann man auf ihren vielfältigen Inseln Eigenheiten und Besonderes finden, doch entsprechen sie weitestgehend dem was sich auch in der realen Welt wiederfinden lassen würde.
Dies beginnt beim Wetter, welches insgesamt eher den gemäßigten Wetterzonen der realen Welt entspricht. So sind Tornados, extreme Kälte, Hitze oder verheerende Stürme absolut untypisch für sie und enden in der eher allgemein gehaltenen Bevölkerung und ihrem einfachen Lebensstil. Die meisten Inseln oder Inselstaaten werden nicht von einer Demokratie oder dergleichen beherrscht. Oftmals finden sich lediglich autark organisierte Dörfer und Städte auf ihnen wieder. Nicht selten bedienen sich Städte an den Namen der Inseln oder anders herum, werden die Inseln nach ihren zentralen Städten benannt.

Lediglich größere Inseln stellen sich über diese simplen politischen Formen und errichten eine klare Struktur. Wie das ehemalige Königreich Goa im East Blue. Die meisten Nationen der Blues gehören der Weltregierung an und leben in monarchischen Verhältnissen, welche sich auch in anderen Aspekten ihrer Bevölkerung niederschlägt.
Durch die große und dichte Besiedelung durch Menschen und das bewusste Zurückhalten und Manipulieren von Informationen durch die Weltregierung ist hier die Furcht und die Abneigung gegenüber Piraten am Stärksten zu spüren. Die Marine bezieht die meisten neuen Rekruten aus diesen Gewässern.
Diese Form der Propaganda führte nicht nur zu einem vergleichsweise bescheidenen Bildungsstand in den einfacheren Bevölkerungsschichten, sondern auch in einem erhöhten Glauben an Mythen, Sagen, nicht zuletzt aber auch an das Wort der Obrigkeit. So ist die erste Hälfte der Grand Line auch als das Piratengrab bekannt. Kaum ein in den Blaumeeren hausierender Mensch weiß wirklich, wie es auf ihr aussieht oder was dort vor sich geht. Gesprochen wird kaum über sie und wenn doch, dann zumeist begleitet von Halbwissen und einer spürbaren Ehrfurcht vor sämtlichen Gerüchten die von ihr zurück in die heimischen Gewässer getragen werden.
So soll die Grandline selbst schon die Hölle auf Erden sein und es soll keinen Ort geben, welcher mehr von Piraten verseucht und chaotischer ist als sie selbst. Der weite Teil der Grand Line, die Neue Welt, ist auf den Blues dadurch nahezu unbekannt. Zwar wissen vereinzelte Personen - zumeist in höheren Rängen und Positionen - von ihrer Existenz, doch das gemeine Volk sieht die Neue Welt, ähnlich wie Teufelsfrüchte oder in Büchern festgehaltene Kreaturen als reinen Mythos an.

Ebenso mystisch wie die Grand Line selbst sind für die Bewohner des Blues die legendären Teufelskräfte. Zahllose Legenden kursieren auf den Blues über ihre Existenz, allerdings lässt sich in keiner Form von einem wahrhaftigen Glauben sprechen. Kehrt Hörensagen über Teufelskraftnutzer in Tavernen ein, so gelten diese zumeist als hochgefährliche, sozial inkompatible Menschen, die ihre Fähigkeiten vom Teufel der See selbst bekommen haben.

So sind es meist "Morgania" Piraten, skrupellose Mörder, Brandschatzer und allgemein Verbrecher, welche in den Blues für Chaos sorgen und die Zivilbevölkerung terrorisieren. Nur die wenigsten von ihnen wagen sich auf die Grand Line oder sogar bis in die Neue Welt. Zumeist spiegelt sich darin nicht nur eine Furcht vor den Gefahren der Meere wieder, sondern auch die konstante Bedrohung, auf hochrangige Mitglieder der Weltregierung oder Marine zu stoßen.
Deshalb besitzt die Kriegsmarine, vermutlich, auch die meisten Marinehauptquartiere innerhalb der Blues. Sie sind selten besonders groß oder besonders stark bewaffnet, doch auf den meisten Inseln stellt die Marine selbst die Polizei sowie den langen Arm des Gesetzes dar.

Im North Blue ist die Geschichte von Noland dem Lügner, einem großen Entdecker, der wegen seiner ständigen Lügengeschichten schließlich hingerichtet wurde, so bekannt, dass sie ihren Weg in Form von Büchern selbst in andere Teile der Welt geschafft hat. Über den nördlichen, wie auch den östlichen Blue hingegen ist bis auf ein paar Inseln kaum etwas bekannt.
In einem sind sich jedoch alle einig, der South Blue wird gemeinhin als der schwächste aller Blues angesehen. Es heißt, dass weder die Piraten noch die Marinesoldaten oder das Militär der Königreiche, hier besonders Kampfstark wären.
Doch noch einen anderen wichtigen und Berühmten Ort gibt es auf dem East Blue. Einen Ort, dessen zweifelhafter Ruhm, in keinem anderen Meer der Welt unbekannt ist. Die Geburtsstadt des Piratenkönigs, Lougetown, gleich unterhalb des Rivers Mountain. In Loguetown wurde Gol D. Roger geboren, wuchs er auf, startete seine Karriere als Pirat und dort er auch.



Der All Blue
Der "All Blue" ist eine der wohl größten Legenden der Welt von One Piece. Seine Existenz wird sogar noch stärker angezweifelt und belächelt als die Existenz des One Piece, dem Schatz des Piratenkönigs selbst.  
Die vier Blues werden durch die Red Line, die Grand Line, wie auch den Calm Belt getrennt und bilden auf diese weise vier eigene Ökosysteme, was sich primär in der Auswahl an Früchten und Meereslebewesen wiederspiegelt. Es ist nahezu unmöglich, dass sich Flora und Fauna zweier Blues überschneiden. Auf diese Weise entstanden nicht nur charakteristische Besonderheiten der jeweiligen Meere, sondern auch ein reger Handel zwischen den Blues.
Diese Umstände ließen über die Jahre erst bei Fischern, doch dann auch in anderen Bereichen des Handels und der schwachen Industrie der Blaumeere, wie auch bei Köchen den Traum von einem All Blue entstehen. Einem Gewässer, welches alle Blues miteinander verreint und welches sich in perfekter Balance befindet.
Jeder seltene Fisch der Welt und sogar noch gänzlich unentdeckte Arten soll es hier geben. Ein friedliches, unentdecktes Gewässer, dessen Schätze nur darauf warten geborgen zu werden.



Der Calm Belt
Beim "Calm Belt", anderweitig auch bekannt als "Nest der Seekönige", handelt es sich um die Gewässer, welche südlich und nördlich, direkt an die Grand Line angrenzen und die gesamte Welt gemeinsam mit ihr umrunden.
Anders als die Blues herrschen hier sehr wechselnde Klimate auf den einzelnen Inseln und sie imitieren mehr die Grand Line selbst, als ihre umliegenden Nachbarn. Als einzige Konstante lässt sich die Windstille des Meeres nennen. Ohne Ruder oder andere Hilfsmittel ist ein Vorankommen auf dem Calm Belt undenkbar.
Allerdings ist es nicht nur die erdrückende Flaute welche es jedem Seefahrer schwer macht sich auf diesem Gewässer fortzubewegen. Auch eine sehr große Zahl an Seekönigen findet sich hier wieder. Diese gigantischen Bestien, zumeist in Gestalt enormer Seeschlangen, sind äußerst aggressiv und nehmen jede Lebensform mehr als bereitwillig als Beute an, die von kleinerer Gestalt sind als sie selbst. Bedingt durch ihre immensen Ausmaße und einer Länge die bei älteren Exemplaren weit über hundert Meter annehmen kann, ist nahezu jedes Objekt das einen Schatten wirft ein potentielles Opfer.
Liegengebliebene Schiffe sind für sie eine leichte und gern gesehene Beute. Diesen zwei Umständen ist es zu verdanken, dass es beinahe unmöglich ist, von den Blues über den Calm Belt auf die Grand Line zu wechseln. Tatsächlich schafften es Forscher und kluge Köpfe Weltregierung in Kooperation mit technisch versierten Mitgliedern der Marine erst in den letzen Jahrzehnten, eine Technik zu entwickeln, welche ihnen eine sichere Reise gewährt.
So beschichten sie den Rumpf ihrer Schiffe mit einer Legierung aus purem Seestein, welche für Seekönige daraufhin keine nennenswert andere Erscheinung als das Meer annimmt. So sind die Kriegsschiffe der Marine für die Seekönige quasi unsichtbar befinden sich äußerst zuverlässig außerhalb der Wahrnehmung der Seekönige. Mit dieser Erkenntnis stellten sich jedoch weitere Fragen - unter anderem, wie und ob Seekönige sich auf ihre Augen verlassen, wie sie sich orientieren und welche Lebewesen noch in den Untiefen des Calm Belt existieren. Denn trotz dieser massiven Errungenschaft schwanden Berichte von Attacken auf passierende Schiffe nicht vollständig.
Neben der Weltregierung und Marine gibt es eine zusätzliche, wenngleich zahlenmäßig nicht mit den Giganten der Welt zu vergleichende Gruppierung, welche eine Möglichkeit besitzt, über den Calm Belt zu reisen. Dabei handelt es sich um die "Kuja Piraten", die Piraten der Insel "Amazon Lilly". Doch wie auch die Insel selbst nahezu unbekannt ist, so verhält es sich auch mit dem Wissen über ihre Methode der Fortbewegung.



Die Grand Line
Das dem Volksmund nach gefährlichste Meer der Welt. Ursprung unzähliger Legenden und Mythen. Geburtsort von Helden und Verbrechern gleichermaßen. Verbreiteter ist jedoch der unumstößliche Glauben an die Bezeichnung des "Piratengrabs" - die "Grand Line".
Für die meisten nur über den Rivers Mountain, einem riesigen Berg innerhalb der Red Line, erreichbar, ist sie das Ziel nahezu jedes Piraten, der sich auf der suche nach dem Schatz von Gol D. Roger befindet. Doch ist die Grand Line nicht ein einziges, gigantisches Meer. Ähnlich der Blues teilt auch sie sich in Zwei Meere auf.
Schon der erste Part der Grand Line ist ungleich all dessen, was die vier Blaumeere zeigen. Extreme Naturphänomene sind hier zwar nicht an der Tagesordnung, stellen jedoch auch keine nennenswerte Besonderheit mehr dar. Wie auch auf dem Calm Belt existieren wild schwankende Klimata, welche nicht nur die Überquerung des Meeres selbst zu einer Herausforderung macht, sondern auch der Aufenthalt auf unterschiedlichen Inseln kann rasch zu einer Bewährungsprobe mutieren.
Viele Schiffe sinken in Stürmen, Taifunen auf dem Meer, gewaltigen Gewittern oder weil sie auf Kriegsschiffe der Marine stießen und als Piraten kurzerhand versenkt werden.
Jedoch existiert noch ein weiteres Problem. Unter den vielen Inseln der Grand Line, liegen immense Vorkommen an Gesteine und Mineralien, die charakteristisch für die Grand Line sind und nur auf ihr zu finden sind. Ihr Einfluss reicht zwar nicht in das Meer selbst, um auf diese Weise die Gewässer zu verändern - sie sind jedoch derart ausgeprägt, dass ihre bloße Präsenz die Magnetfelder der Grand Line zu regelrechter Willkür treiben. Navigation mit herkömmlichen Seekarten und Kompassen ist absolut unmöglich. Mancher unvorbereiteter Navigator hat Schiff und Crew in ein Riff gesteuert, weil er nicht auf diesen Umstand vorbereitet war.
Die Magnetfelder haben 2 Routen (im Manga 7) gebildet, welche sich nur unter Zuhilfenahme eines Logports befahren lassen. Dieser richtet sich am Rivers Mountain einmalig aus und bestimmt von dort aus die weitere Route, welche ein Schiff nehmen muss, um zur Red Line zu gelangen und benötigt auf jeder Insel einen längeren Zeitraum, um sich erneut auszurichten. Allerdings enden sämtliche Routen am selben Punkt.
Als letze Inselformation wird stets das Sabaody Archipel angesteuert. Eine in unmittelbarer Nähe zum Marinehauptquartier auf Mary Joa liegende Inselgruppe, die ihrerseits auf massiven, mehr als fünfzig Meter hohen Mangroven Fuß fasst. Aufgrund dieses Umstands ist es für Piraten keineswegs ungewöhnlich, auf ihnen einen Tenryubitoo, den Nachfahren der Gründerväter, oder einen Admiral der Marine zu stoßen.

Um die Red Line dennoch erreichen zu können, bieten - oftmals - wohltätige Schiffszimmermänner und ehemalige Seefahrer ihre Dienste an, um Schiffe mit einer speziellen, nur in Fachkreisen im Detail bekannten Technik zu ummanteln und diese für die Weiterfahrt tauglich zu machen. Nur so ist es möglich unter der Redline hindurch, über die Fischmenscheninsel, auf die andere Seite zu tauchen.
Rückkehrer und Bewohner der Neuen Welt, bezeichnen den ersten Teil der Grand Line als das Paradies ..
Und dies nicht ohne guten Grund. Obwohl der erste Teil der Grand Line ein durchausseine Tücken aufweist, so stellt die Neue Welt dies alles in den Schatten. Kaum etwas was man zuvor erlebt hat, lässt sich mit diesem Gewässer vergleichen. Zwar gibt es keine festgelegte Route mehr, welcher gefolgt werden muss, doch kann dies gleichzeitig zu einem massiven Nachteil werden. Orientierungslosigkeit, gepaart mit der unvergleichlichen Gefährlichkeit des Meeres - bedingt durch Naturphänomene, Stürme, Tsunamis und wildeste Kreaturen zu Wasser, Land und Luft - lassen jedem noch so erfahrenen Seefahrer die Knie schlottern.
Eine Navigation ist nur mit Hilfe eines speziellen dreifachen Log Ports oder eines Eternal Ports möglich.

Als wäre dies noch längst nicht genug, befinden sich auf diesen Gewässern auch die mächtigsten und stärksten Piratenbanden. In den Gewässern der Neuen Welt auf einen Yonkou, einen der Vier Kaiser, zu treffen, ist spätestens ab diesem Punkt eine mehr als nur reale Gefahr. Wer die Neue Welt betritt muss sich darüber im Klaren sein, dass diese von den Kaisern beherrscht wird.
Zwar besitzen diese untereinander einen losen Pakt geschlossen, doch gibt es keinerlei Garantie auf das eigene Überleben, sollte man sich ihnen entgegen stellen.

Irgendwo auf diesem Meer liegt das Ende der Grand Line. Die berühmte Insel "Raftel", dem Ort, an welchem das One Piece versteckt sein soll.



Die Red Line
Die "Red Line" ist der einzige Ort auf dem gesamten Planeten, welcher als eigenständiger Kontinent bezeichnet werden kann. Bei der Red Line handelt es sich um eine gewaltige Erdmasse aus frühesten Zeiten, welche den gesamten Planeten mehr oder minder geradlinig von Norden nach Süden einmal gänzlich umrundet.
Viel ist über die Red Line nicht bekannt, da von unsagbar hohen Klippen umgeben wird, die das Erklimmen ohne spezielle Hilfsmittel unmöglich macht. Insbesondere gilt dies für einfache Schiffe, die von außen versuchen auf den Kontinent zu gelangen.
Aus diesem Umstand heraus ist auch kaum bekannt, wie sich die Oberfläche der Red Line zeigt und inwiefern sie bewohnt ist. Einzig und allein die Existenz des sogenannten "Heiligen Landes", auf den höchsten Ebenen der Red Line, "Mary Joa" ist bestätigt und dient als Sitz der Weltregierung.

Die Red Line und die Grand Line kreuzen ihre Wege exakt zwei Mal. Das erste Mal wird durch den am Kap der Zwillinge liegenden Standpunkt des Rivers Mountain festgelegt. Wie auch am Ende sämtlicher Routen der Grand Line - am Sabaody Archipel.
Letztere Kreuzung ist besonders für Piraten ein Problem. Da es nicht möglich ist durch die Red Line hindurch zu segeln und sich gleich über ihr das Heilige Land Mary Joa befindet, bleibt ihnen nur der Weg unter der Red Line hindurch zu tauchen.
Auf dem Sabaody Archipel bildete sich aus diesem Grund ein ganz eigener Berufszweig. Den Beruf der "Beschichter". Mithilfe eines solchen Beschichters und spezieller Techniken wird es einem Schiff ermöglicht, ohne Schaden in die Tiefsee einzutauchen. Einmal untergetaucht gibt es für die meisten Schiffe eigentlich nur noch eine Ziel - die Fischmenschen Insel. Selbige befindet sich unmittelbar in 10.000 Meter Tiefe, direkt unter Mary Joa und bildet den einzig bekannten, natürlichen Weg um die Red Line an diesem Punkt zu durchqueren.
Den Geschichten nach soll es nur einen Menschen, genauer einen Fischmenschen, gegeben haben, der es jemals schaffte die Red Line zu erklimmen.



Der Himmel
Unter dem "Himmel" versteht man weit mehr als das bloße Firmament bei Nacht, oder die Reflexion auf der WAsseroberfläche des Meeres. Der Himmel ist mehr, als nur eine Ansammlung von Wolken, durch die die Vögel kreisen, auf denen kein Mensch je Fuß fassen könnte.
Im "Himmel" gibt es noch viel, viel mehr und wer seinen Träumen folgt und es schafft einen Knock Up Stream hinauf zu befahren, der wird erkennen, das Noland der Lügner, stets die Wahrheit gesprochen hat. Ein ganzes Meer und sogar Inseln befinden sich dort oben. Den wohl größten Teil davon macht die Insel Skypia aus. Sie ist ein Teil der Insel Java, welche vom Knock Up Stream in die Luft geschleudert wurde.
Hier leben die sogenannten  "Skypianer", Himmelsbewohner welche vor Jahrhunderten in dieses Gebiet übersiedelten, im Krieg mit den Shandia.
Die "Shandia" sind ein Naturvolk, welches einst auf Java lebten und mit ihrer Heimat in die Wolken befördert wurden. Erde, von den Skypianern auch "Vearth" genannt, ist eine besonders kostbare und quasi einmalige Ressource. Himmelsinseln bestehen im Regelfall normalerweise aus "Pairobroin", einem Bestandteil von Seestein, besteht, welches im Himmel extrem dichte und betretbare Wolken bilden kann. Aus diesem Gründ führen die Shandia und Skypianer Krieg um ihre heilige Stadt, aber auch diese streng limitierte Ressource.

Für Menschen herkömmlichen Meere werden von Himmelsbewohnern "Blaumeer" genannt, da ihre eigenen Ozeane, die "Sky-Ozeane" als weißes und schneeweißes Meer bezeichnet werden. Ihren Namen beziehen sie aus der natürlichen Farbe der "flüssigen Wolken", aus welchen sie bestehen.
Ein Knock Up Stream befördert die Reisenden immer ins "Weiße Meer", welches knappe 7.000 Meter über dem Meeresspiegel der Blaumeere liegt. Aufgrund der enormen Höhe wird das Atmen für Neuankömmlinge zur regelrechten Tortur. Erst nach mehreren Tagen der Gewöhnung und Ruhe ist es dem menschlichen Körper vergönnt, sich an die neuen Höhen-, Luft- und Sauerstoffverhältnisse anzupassen.
Im Weißen Meer zu schwimmen ist nicht zu empfehlen, da zu tiefe Tauchgänge im schlimmsten Fall dazu führen können, dass die Wolkendecke durchbrochen wird und nichts anderes übrig bleibt als ein freier Fall von gut 7.000 Metern.
Knappe 3.000 Meter über dem Weißen Meer, also rund 10.000 Meter in der Höhe, liegt das "Schneeweiße Meer". In der Nähe von Skypia ist es über das "Himmels Tor" zu erreichen, an welchem man eine Gebühr von 1 Milliarde "Extol" - die Währung der Himmelsinseln - bezahlen muss.
Zwar hält die Wächterin unbekannte Besucher nicht davon ab auch ohne Bezahlung weiter zu fahren, jedoch werden auf diese Weise die Gesetze von Skypia gebrochen und man reist als Krimineller in das Land ein.
In diesen Regionen wird das Gewässer von Sky-Fischen und Sky-Haien bevölkert und die Bewohner nutzen sogenannte "Diale" - schneckenhausartige Konstruktionen - und "Weaver", eine Art Jetski um auf dem Meer zu reisen und ihren Alltag zu bestreiten.
Über die meisten anderen Himmelsinseln ist kaum etwas bekannt, lediglich auf "Weatheria" leben bekanntermaßen noch Menschen, doch scheint es sich hierbei mehr um eine Wetter- und Forschungsstation zu handeln als um eine wirkliche Himmelsinsel.

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