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[Diskussion] Passivität im RPG

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Rose Castell

Rose Castell

Beiträge : 421

[Diskussion] Passivität im RPG _
BeitragThema: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 0:36

Passivität im RPG
Passiert hier noch mal was?

Da ein Forum von seiner Community lebt, und diese nur wirklich etwas zustande bekommt, wenn diese auch untereinander kommuniziert, möchte ich heute einmal die Möglichkeit ergreifen, ein Thema anzusprechen, das mir persönlich negativ aufstößt: Die Passivität vieler im Play.
Als Spieler eines hochrangigen Charakters sehe ich mich in der Verantwortung, Neues zu initiieren, das Play voranzutreiben und dafür zu sorgen, dass einfach irgendetwas passiert. Zugegeben ist das nicht immer leicht, das kann ich anhand meiner langjährigen RPG-Erfahrung sagen, aber aufgrund dieser weiß ich genauso gut, dass es Leute geben muss, die ihren Beitrag leisten, damit das Play Spaß macht und für alle Vorteile birgt.
Mir kommt es so vor, als befinde sich das Forum gerade generell in einem Aktivität-Tief und das ist soweit okay, das passiert immer mal wieder und es wird auch wieder besser. Grundsätzlich ist mir aber auch aufgefallen, dass die meisten hier in ihren kleinen Grüppchen umher dümpeln und grundsätzlich einfach mal nichts passiert. Jeder kocht da sein eigenes Süppchen, und meistens sind die so lau, dass die nicht mal in den Gerüchten oder in der Times auftauchen. Rabiat gesagt: Es passiert nichts. Und das trotz einiger Charaktere mit über 50 Mio. Berry und (weit) über 1000 Doriki. Und nicht nur hochrangige Charaktere könnten etwas bewegen, auch jemand mit 50 Doriki und keinem Kopfgeld oder niedrigem Rang bei einer anderen Fraktion kann etwas bewegen.
Das große Problem darin liegt, so glaube ich, vor allem darin, dass sich einige nicht trauen, groß den Hammer zu schwingen, aber auch darin, dass wir keine richtig gegensätzlichen Rollen im Forum haben. Natürlich gibt es die Gegenspieler WR und Marine gegen die Piraten und Revos, irgendwo gibt's dann noch die Kopfgeldjäger und die Einzelgänger, aber ich habe das Gefühl, dass eine richtig antagonistische Stimmung nicht aufkommt. Einige Piraten haben durchaus das Potenzial, großen Schaden anzurichten oder zumindest genügend Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, dass sich die WR oder Marine darum kümmern würde, aber entweder haben die Spieler darauf keine Lust oder ihr Charakter ist im Prinzip einfach gut. Ehrlich gesagt kann ich mir die Gründe für diese grundlegende Passivität nicht recht erklären, aber dafür ist dieser Thread auch da. Um Verständnis für die derzeitige Situation zu gewinnen und festzustellen, woran es hapert. Brauchen wir Anreize, damit es Konfrontation und Action gibt? Oder Systemneuerungen? Oder was ganz anderes?
Warum ich hier explizit auf die Piraten (und Revos) eingehe, hat den Grund, dass sie die größte Fraktion darstellen und es leider so ist, dass von denen erst was kommen muss, ehe WR und Marine aktiv werden können. Wieso sollten diese denn auch Kapazitäten auf Leute verschwenden, die nichts anstellen? Ihr Kopfgeld mag ja teils hoch sein und vereinzelt rechtfertigen, dass man zumindest ein Auge auf sie hat, aber solange sie nichts anstellen, besteht da kein Handlungsbedarf. So sehe ich das zumindest. Aber vielleicht habt ihr da andere Ideen oder seht generell Möglichkeiten, was es rechtfertigen würde, dass WR und Marine den ersten Impuls setzen?
Ich persönlich habe einfach Lust auf Action. Natürlich macht es auch irgendwo Spaß, wenn man seinen eigenen, kleinen und privaten Plot verfolgen kann, aber wäre es nicht viel besser, wenn im Play richtig was passieren würde? Wenn sich zeigen würde, dass es hier (mindestens) zwei Seiten gibt? Ich weiß, dass der Konsens herrscht, dass Piraten eigentlich die Guten und WR und Marine die Bösen sind, weil die Protagonisten in One Piece Piraten waren, aber auch wenn dem so ist oder wäre, so wäre es ja schön, grundsätzlich etwas davon zu merken.
Piraten könnten versuchen, Marine-Schiffe und - Stützpunkte anzugreifen, wenn sie nicht "böse" genug dafür sind, bspw. auf Zivilisten loszugehen oder andere Eroberungen zu machen. Denn schließlich wollen sie das One Piece finden und zumindest Kopfgeldjäger - aber auch viele Piraten, wenn ich mir die BWs dieser so ansehe - wollen etwas verändern. Dafür ist Aktion nötig und es mag oft so aussehen, als wären dafür klare Regeln, dass man das nicht kann, aber man kann sehr wohl.
Es bedarf natürlich Anstrengung und eigene Ideen, aber da es sich hier um ein kreatives Hobby handelt, das von Interaktion und seiner Community lebt, sehe ich darin ehrlich gesagt wenig Probleme. RPG ist kein Single-Player-Computerspiel, das von A bis Z geplant und gestaltet ist. Und für alle Multiplayer-Spieler unter euch: Ihr wisst, es steht und fällt mit euren Mitspielern. Ihr lebt von eurem Team und müsst auf eure Gegner reagieren. Aber von nichts kommt nichts!
Ich möchte damit niemanden konkret an den Pranger stellen und grundsätzlich möchte ich nicht, dass das als Kritik an jemandes Charakter oder gar jemandes eigene Person verstanden wird, denn mir geht es hier wirklich nur um eine konstruktive Diskussion zu diesem Thema. Vielleicht stehe ich auch alleine mit meiner Meinung da, sehe etwas völlig falsch oder ähnliches. Vielleicht war es aber auch einfach Zeit, das mal anzusprechen, damit ein Austausch stattfinden kann, denn wenn man nicht darüber redet, kann sich schließlich auch nichts wirklich ändern.
Ich könnte mit meiner Rose nach und während ihres Auftrags sicherlich auch schon das eine oder andere machen, da will ich mich gar nicht ausklammern, aber ich persönlich sehe einfach keine logische Begründung, warum eine CP7 sich Piraten annehmen sollte, die nichts machen? Bei den Black Cross Piraten konnte ich wenigstens die Begründung über den Vater von Kaito, der Admiral bei der Marine ist, nehmen.
Also, was machen wir nun? Habt ihr Ideen, wie wir das Play zusammen Action-reicher gestalten können? Für diejenigen, die sich angesprochen fühlen: Wie seht ihr die Situation? Was fehlt euch? Was ist eure Meinung?

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Dahlia

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[Diskussion] Passivität im RPG _
BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 1:33

Erstmal finde ich es schön, dass du dieses Thema mal ganz öffentlich ansprichst. Ich habe es schon oft probiert, aber nie die richtigen Worte gefunden, weshalb ich es direkt wieder verworfen und gehofft habe, dass sich die Situation irgendwann wieder einränkt. Aber ja, es wirft mir Fragen auf und ich habe oft versucht einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Deshalb hier ein paar Thesen (keine Behauptungen!), wie ich mir dieses Verhalten erklären kann.

1.) Wenn ich etwas anstelle besteht die Gefahr, dass ich von Gerechtigkeitsverfechtern, also Marine und co. gejagt und mitunter vielleicht sogar festgenommen werden könnte. Und Festnahme sowie ein anschließender Gefängnisaufenthalt schränken die Freiheit des Charakters nunja sagen wir mal maximal ein. Daraufhin müsste ein Gefängnisausbruch geplant und durchgeführt werden. Bietet zwar wiederum Rollenspielstoff, aber stellt natürlich immer die Gefahr dar der eigene Charakter könne dabei drauf gehen. Das ist ja auch per Regelbuch legitimiert. Es birgt also ein Risiko etwas sonderlich  Gefährliches anzustellen, ergo muss man sich die Frage stellen: Möchte ich dieses Risiko eingehen oder nicht? Da aber jeder Einzelne seinen Charakter so wie er ist am besten 'findet' und demenstprechend 'liebgewonnen' hat, möchte man ihn natürlich zu etwas Großem machen etc. und ihn folglich nur sehr ungerne verlieren. Ein Wunsch, den ich durchaus nachvollziehen kann. Ich spiele also lieber jemanden der gut ist und hoffe mit meinem gestarteten Kopfgeld darauf, dass die Soldaten auf mich zukommen.

2.) Außerdem fällt mir auf, dass die Relation zwischen Verbrechern und Gerechtigkeitsuchenden seit einiger Zeit in einem starken Ungleichgewicht hängt. Es gibt viel mehr Soldaten als es Piraten gibt. Sollte ich als Pirat also etwas zerstören, irgendwo randalieren etc. hätte man direkt einen Haufen Soldaten, die einem sofort das Licht auspusten würden und festnehmen. Vielleicht etwas, dass man durch Gamemaster ausgleichen könnte(nicht muss!). Es aber nicht kann, da ungenügend Gamemaster vorhanden sind. Wieso tut man sich dann aber nicht zusammen um gegen einen Marinetrupp vorzugehen?

3.) Was mir außerdem noch auffällt, ist die Tatsache dass nicht alle Spieler auf einem Fleck rumhängen, sondern querbeet in der Weltgeschichte verteilt sind. Ich weiß zwar, dass gerade aufgrund dieses Argumentes der West- und Southblue vorerst gestrichen worden sind, aber dennoch. Menschen, die auf der Grandline sind oder waren fallen meistens aufgrund von Inaktivität oder Passivität zurück in die Blues. Suchen sich dort einen neuen Postpartner und versuchen es (hoffentlich) erneut. Es ist also kein weiteres Vorankommen möglich. Sollte man also einen weiteren Blue streichen? Vielleicht sogar die Reise auf die Grand Line erleichtern?

4.) Ein Gedankengang, den ich schon seit einer Weile verfolge: Aufgrund der eingetretenen Passivität und Inaktivität hat man schlicht und ergreifend Angst sich auf 'Fremde' also andere Charaktere  einzulassen, da das Risiko besteht dieser könne inaktiv werden. Da sammle ich mir doch lieber meine eigene kleine Truppe zusammen, dümple alleine umher und sorge damit dafür, das zumindest diese nicht inaktiv werden. Easy going.



So aber das war's erst einmal. Wirkt vielleicht etwas unstrukturiert, aber ich wollte es einfach mal so reingeworfen haben. Ich weiß, als Spieler der Marine ist das natürlich schwierig nachzuvollziehen, weshalb es doch sinniger ist, der ein oder andere Pirat kommt hier zu Wort. Das würde direkte Handlungsansätze erleichtern :]

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Lori

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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 2:30

Da ich nun selbst wieder einen Revo als Chara habe werde ich nun mit meiner Gruppe erst mal was für die Revos tun!
Ich konnte diese Fraktion einfach nicht aussterben lassen nach dem uns die letzten beiden Charas davon abhanden gekommen sind.

Ich habe daher auch ein "Abenteuer" oder ähnliches geplant um in North Blue etwas Spannung zu bringen. Wie genau muss ich noch schauen aber jeder der Lust hat darf sich freuen und mitmachen, aber erst muss auch die Idee keimen Wink

Was ich hingegen als Marine sagen kann, klar haben es die Piraten durch uns zwar "schwer" aber ich finde dafür das sie so viel Anstellen könnten im Vergleich zu uns Blauen/Weisen tun sie es nicht.
Gegen die Angst das man eingebuchtet werden kann , kann man ja auch was gegen tun in dem man dann eben es so macht das ungefähr beide Parteien sag ich mal auf dem selben Do-Level sind so kann dabei nicht viel passieren und die Chancen zu entkommen sind vlt größer.

Jedenfalls ich wäre bereit mit zu machen um hier etwas mehr leben in die Bude zu bringen sowohl in der "Gerechtigkeit" als auch auf der anderen Seite Very Happy

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Sigma

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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 9:10

Ich melde mich auch mal dazu, ich spiele Zimmer beispiel einen recht starken Charakter der kein wirkliches Ziel hat (noch net). Also ich möchte gerne mehr im Inplay machen mein problem ist allerdings das Ungleichgewicht zwischen den Fraktionen und noch dazu das man ohne Abenteuer fast nichts anstellen kann oder darf. Noch dazu wird meistens bei jeder Sache ein vizeadmiral herangezogen zumindest war dieses immer wieder bei mir und anderen äußern der Fall wo damit gedroht wurde. Als weiterer Punkt kommt dann die Grüppchen Bildung dazu, da man nicht mit anderen mehr posten möchte. Oder generell Jemanden net mag und das deshalb lässt, wobei man da auch sehr gut Inplay und Outplay trennen sollte.

Das sind meine Punkte die mir was die Passivität angeht auffällen. Man hat ein abenteuer was man nicht vollführen kann da User inaktiv werden, dann gibt es ein cooldown und man darf nirgendwo mehr dran teilnehmen bis der Weg ist. Man will ohne Abenteuer was anstellen heißt es „geht nicht für sowas gibt es kein KG oder es kommt ein Vizeadmiral“ da hat man natürlich keine Lust drauf und meiner das dann.

Ich würde so gerne mehr machen auch alleine mit Sigma hab so viele Üolts mit seiner Familie und Alabasta geplant. Auch Jun Sun solle noch zu Sigma beitragen durch das Event so das er Zeieöe bekommt und seine Sichtweise überdenkt vor allem der Marine betreffend. Daraus kann ich leider nichts wirklich Zaubern aus den oben genannten gründen

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Ryuma

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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 9:25

Was mir negativ auffällt ist, dass Abenteuer scheinbar nicht mehr wirklich bespielt werden. Wenn ich in die Liste schaue sehe ich ja nicht mal ein einziges aktives Abenteuer, was gerade läuft. Früher hat jemand ein Abenteuer für sich gestartet und da kamen eben andere Crews dazu, weil sich die eigenen Interessen überschnitten. Diese spielergetriebene Welt war mMn immer ein großer Pluspunkt und bot interessante Plots, auch wenn diese durch hohe Teilnehmerzahl lange dauerten und sich die Leute versuchten gegenseitig die Birnen einzuschlagen.

Schade finde ich aber auch, dass das aktuelle Geschehen ja scheinbar im North Blue zu sein scheint und man im East Blue so ein Abenteuer nur schwer organisieren kann, da ständig alle Mitspieler weg fallen. Vielleicht wird es ja auch einfach Zeit, dass man mal einen Grandline-Push versucht, damit da nicht nur eine Crew vor sich hin dümpelt und aus Langeweile zurück segelt, sondern eben der Fokus des RPGs darauf shiftet. Es gibt ja auch einfach das Problem, dass Veteranen hier weg fallen und die neuen übrig gebliebenen Spieler dann einfach nicht stark genug sind für die GL. Evtl. sollte man die ersten Inseln vielleicht abschwächen?

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[Diskussion] Passivität im RPG So1ihfsu
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Nero

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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 10:42

Ich bin ein bisschen getriggert vom Thema und den Beiträgen hier xD Insgesamt will ich versuchen, das Thema aus einer allgemeinen und einer persönlichen Sicht zu sehen.

Interaktion ist cool, so wird es suggeriert. Immer wieder plädierte der Staff für mehr Interaktion außerhalb der üblichen Gruppen. Im letzten Event wurde das auch irgendwie forciert, aber seit dem Abenteuer auf Logue Town von vor fünf Jahren ist es sehr selten geworden, dass sich Spieler hier in den Plot oder die Abenteuer anderer einmischen.
Immer, wenn dieses Thema aufkommt, wird das damalige Abenteuer so glorifiziert. Da hätten die Leute spontan miteinander gespielt, da konnte man einfach mitmachen. Was ein Bullshit. Das Abenteuer war für einige wenige große Namen die Gelegenheit sich selbst zu beweihräuchern, auf Kosten der Charaktere, die frisch dabei waren. In den Köpfen der Spieler hier ist Risikominimierung verankert. Man möchte nicht verlieren; man möchte nicht auf den Sack kriegen.
Aber beides, also deinen Wunsch nach Interaktion und die Sicherheit aller Charaktere, bekommst du nicht unter einen Hut.
Mir passt es aber nicht die Verantwortung dieser Interaktion auf eine Fraktion abzuschieben. Mich verwundert das umso mehr, da du doch als Führungsperson in der Pflicht wärst solche Dinge einzuleiten, nun aber sagst: Da muss ich auf andere warten. Man könnte in deiner Position doch sicherlich Piraten anschreiben und nach ihren Plänen fragen; einfach mal nachhaken, wo da vielleicht Platz für einen Gegenspieler ist, der das Ganze noch interessanter macht.

Da komme ich dann zur persönlichen Ebene. Einerseits wurde mir immer das Gefühl vermittelt: "Egal, was du auf dem East Blue oder am Anfang der Grandline machst, die Großen juckt das nicht. Ihr seid kleine Fische." Das unterschreibe ich prinzipiell komplett. Man sollte sich hier nicht groß fühlen, nur weil man 160 Mille Kopfgeld hat.
Andererseits habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass von Neros persönlichen Gegenspielern nur wenige Bock haben etwas gegen ihn zu machen. Und ich habe das auch bei anderen Piraten nicht beobachten können. Wenn ich es überspitzt darstelle, auf meinen Charakter bezogen: Was soll Nero denn noch machen, dass mal einer vorbeikommt und ihn verprügelt? Er erklärt dem Steckenpferd der Tenryuubiito den Kampf, also der Sklaverei, erobert eine Insel, auf der die WR baut, befreit einen anderen Piratenkapitän mit aus dem Gefängnis und nimmt dann den Sklavenring des East Blues auseinander, fährt auf die Grandline und nimmt eine Kopfgeljägergruppe weitestgehend auseinander.
Huh.
Ja, ja, Selbstbeweihräucherung, also sehen wir das alles mal als überspitzte Darstellung meiner Taten und bedenken, dass Nero nur ein kleiner Fisch aus dem East Blue ist. Ist schon richtig. Aber was soll ich als kleiner Fisch denn noch mehr machen? Inseln zerstören? Dörfer vernichten? Frauen vergewaltigen? Nicht gerade der Stil Neros, der sicherlich revolutionäre Tendenzen aufweist und deswegen auch von der Revo kontaktiert werden soll (siehe das nun kommende Flashback mit @Kouta War). Selbst da könnte man ja jetzt nun sagen: Oh, eigentlich eine spannende Nummer, ein aufstrebender Pirat mit revolutionären Tendenzen spricht mit der Revolution. Vielleicht passt der Weltregierung das so überhaupt nicht. Keine Ahnung.
Ich will damit nicht anmaßend klingen und weiß auch, dass ich die letzten Monate eh nicht aktiv gespielt habe. Für mich klingt es aber auch vermessen von Seiten der Marine und Regierung immer zu sagen: Jo, das sind kleine Fische, die interessieren mich nicht. Warum sollte ich da als Gerechtigkeitssucher aktiv werden?
Sigma hat auf Loguetown auf die Kacke gehauen. Das kann man sehen, wie man will, aber da musste dann ein NPC-Vizeadmiral vorbeikommen. Ich kann verstehen, dass ihm das vielleicht in dem Moment komisch vorkommen musste. Da juckt es keinen wirklichen Marine- oder WR-Spieler, was die Piraten dort anstellen, aber dann rücken NPCs an?
Dass Kaito von einem Admiral, ebenfalls NPC, auf den Sack kriegt, war ja eine freie Entscheidung und hatte den Hintergrund, dass die verwandt sind. Und Kaito ist nicht gerade ein unbeschriebenes Blatt.
Als große Piratin wär dann noch Claire am Start, aber da muss ich ehrlich sagen, dass ich gar nicht so recht weiß, ob und was sie ingame gemacht hat, um da irgendwie beachtet zu werden.
Das sind also vier Leute mit hohem Kopfgeld, die dann noch Crewmitglieder mit hohem Kopfgeld haben. Wenn ich überlege, wie heftig @Bryan am Start ist, muss man sich fragen, ob die Leute Angst vor ihm haben oder warum keiner versucht ihn zur Strecke zu bringen und dadurch Legendenstatus zu erlangen. Just saying.

Abschließend sag ich's mal so: Ich versuche mein Möglichstes dem Piratendasein gerecht zu werden. Das funktioniert nicht immer, ich möchte aber auch nicht immer frontal auf die Marine zurennen und versuchen die zu boxen. Aber wenn du Lust hast einmal als Gegenspieler der DC mitzuwirken, kannst du mich auch gern mal anschreiben und man überlegt, ob und wo das sinnvoll ist. Mein nächstes Ziel ist zwangsweise Little Garden und da ist leider tote Hose. Der Reiz dort irgendwas Weltbewegendes zu machen ist eher gering. Danach folgen aber durchaus Inseln und Gegenden, die weltpolitisch gar nicht so uninteressant sind.

Für mich ist das aber auch ein Plädoyer für die Grandline und der 1957605848. Aufruf an die Leute auf den Blues doch endlich mal zur Grandline zu kommen. Die Voraussetzungen dafür könnten geringer nicht sein. Umso einfacher wäre und wird es interaktives Play der Fraktionen zu starten.

Liebe Grüße
Nero
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Ryuma

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[Diskussion] Passivität im RPG _
BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 11:05

Ich sage nicht, dass das Abenteuer auf Loguetown der Übershit war. Es hat lange gedauert und die Leute haben sich outrpg ans Bein gepinkelt. Aber ich hab damals selbst als kleiner Revo-Fisch da mitgewirkt und konnte gut miterleben, wie da jeder seine eigenen Interessen vertreten hat. Es gab vor allem eine heftige Kommunikation, es wurden Pläne geschmiedet etc. Das ist für mich interessantes Play. Wer seinen E-Penis da vergrößern will kann das meiner Meinung nach tun.

Dass die Marine sagt "Ihr seid nur kleine Fische" habe ich natürlich nicht mitbekommen, aber da würde ich dann antworten "Und du bist nur ein kleiner Fisch in der Marine". Außer Sora ist die Marine ja doch auf einem Standard-Level und damit ist es durchaus realistisch, dass sie zur Jagd auf Spieler-Piraten geschickt werden können.

Und ja, auf Grandline hätte ich Lust. Werde jetzt erstmal mehr oder weniger zu zweit rum segeln und da ist es natürlich ein wenig schwer ohne die Berufe und genügend Mann an Bord, aber grundsätzlich bin ich dafür, dass man das RPG dorthin verlagern sollte. Das Problem ist ja einfach, dass du z.B. alleine da wärst und von PvE Abenteuer zu PvE Abenteuer ziehst. Damit ist die Motivation eben gering und selbst wenn andere dazu kommen wärst du einfach zu weit vorne, sodass sie dich einholen müssten.


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Bryan

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[Diskussion] Passivität im RPG _
BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 11:27

Zu ersteinmal möchte ich kurz darauf eingehen, das Piraten zwar die größte Fraktion sind, aber wenn man mal kurz in den angenommenen Bereich guckt, man schnell fest stellt, das Piraten & Revo in etwa genauso sehr vertreten sind wie Marine & WR.

Weiterhin finde ich ehrlich gesagt etwas faul zu sagen "Marine und WR müssen warten, bis Piraten was machen, als macht mal was." Das wirkt wie simples "Ich hab keine Idee, also macht mal, damit ich reagieren kann", was mich etwas überrascht, da du selbst ja mit deinem Charakter bereits die Idee der Spionage aus Eigeninitiative verfolgst.
Die Marine kann genauso gut "jagt" auf Verbrecher machen und diese Einbuchten wollen, dafür muss der Pirat nicht erst eine Stadt angreifen. Er hat ein Kopfgeld und ist ein gesuchter Mann, es bedarf keines Grundes mehr, um ihn festnehmen zu wollen.

Damit kommen wir aber zum eigentlichen Punkt meines Posts:
Gefängnise sind scheiße.
Ich weiß nicht wie viele im Forum ein derartiges Szenario bereits ausgespielt haben, vermute aber das es vielleicht ... 5 maximal 10 Leute waren.
@Kaito K und ich saßen in einer Zelle und ganz ehrlich, wenn man sich nicht selbst aus irgendeinem stumpen Grund befreit ist es einfach ätzend und ich kann es absolut niemandem empfehlen, da es jegliche Motivation am Charakter meines erachtens nach killt, so wie es momentan existiert.

Weiterhin muss ich mal kurz auf das was @Sigma bezüglich vizeadmirälen etc. sagt eingehen.
Einerseits macht es halt Sinn, als "Noob-Schutz" auf den Blues, stärkere Charaktere an die Seite von solchen Leuten zu stellen, wenn irgendwelche 3k-Doriki Leute plötzlich Loguetown angreifen und die Leute da nur 300 Doriki haben, andererseits ... was macht ein Vizeadmiral im Eastblue, wo nur "Krüppelcharaktere die total unwichtig sind" rumpimmeln?

Bestes Beispiel: @Nero. Rein von den Doriki einer der stärksten im Forum, aber vom Kopfgeld her ... total unwichtig. Warum sollte da also wer starkes ihn verfolgen?
Trotzdem würde man ihn in Abenteuern starke Npcs entgegen werfen.

Meiner Meinung nach entwickeln sich Charaktere von den Doriki her viel schneller, als vom Rang her, was zu einer gewissen "Logiklücke" führt, wenn diesen dann starke Charaktere entgegen geworfen werden.


Aber naja .... das größte Problem ist denke ich einfach, das Gefängnisse scheiße sind und niemand dazu bock hat, da zu versauern.
Und das Marine und WR auch Initiative ergreifen können, wie du es eigentlich schon machst. Smile
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[Diskussion] Passivität im RPG _
BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 11:30

@Nero hat das ganz gut auf den Punkt gebracht! Aber auch nochmal von mir ich wäre auch auf viele Dinge bereit um mehr Interaktion zu fördern, mir Sind nur die oben genannten Punkte so win Dorn Inn aige die das bremsen zumindest für mich. Über Die abenteuer könnte ich auch zu Loki Kontakte knüpfen als bsp im richtigen Ingame könnte sich da auch etwas entwickeln, hab damals ihn ja auch angefragt wegen dem Posting. Einfach melden ist da denken ich die Devise

Wer Lust hat was zu planen kann sich gerne melden.

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Nero

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[Diskussion] Passivität im RPG _
BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 11:33

Bryan schrieb:
Bestes Beispiel: @Nero. Rein von den Doriki einer der stärksten im Forum, aber vom Kopfgeld her ... total unwichtig. Warum sollte da also wer starkes ihn verfolgen?
Trotzdem würde man ihn in Abenteuern starke Npcs entgegen werfen.

Meiner Meinung nach entwickeln sich Charaktere von den Doriki her viel schneller, als vom Rang her, was zu einer gewissen "Logiklücke" führt, wenn diesen dann starke Charaktere entgegen geworfen werden.

Einfach ein hartes +1. Vermutlich ist das die größte Diskrepanz und eins der Hauptprobleme zu sagen: Ingame seid ihr kleine Fische; betrachtet man aber das Ganze und hat das Outgame-Wissen am Start, sieht das ja nochmal anders aus. Ich mein, Sora könnte vermutlich von den Doriki her jetzt die Marine anführen. Würde auch keiner merken, tbh.

Und wenn Rose hier tatsächlich eine Spionage-Nummer am Start hat, klingt das doch schon sehr vielversprechend!
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Ryuma

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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 11:59

Bryan schrieb:
Rein von den Doriki einer der stärksten im Forum, aber vom Kopfgeld her ... total unwichtig.

Da gebe ich dir Recht. Aber auch da liegt das Problem, denke ich zumindest, daran, dass das RPG quasi noch im "Intro" der Welt fest steckt. Das Kopfgeld steigt ja eher in einer Kurve. Die 100-200 Mio verdient man sich eher schwer, aber danach steigen die Schritte in viel größeren Maße, bis man in einer Kaiserbande halt mal seine 1 Milliarde zusammen hat.

Der Großteil der Rookies auf dem Sabaody Archipel hatte bis zu 200 Millionen, der höchste 315 Millionen. Wenn man das aber mit Nero vergleicht, ist er mit 4200 Doriki meiner Meinung nach über dem Level von Ruffy und Kid damals (10000 ist schließlich das Maximum), aber er chillt halt wie alle Anderen noch in der Nähe der Blues oder in diesem Falle auf den ersten Inseln der Grandline.

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Claire Weiss

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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 12:21

Ich sehe das wie Bryan. Piraten haben ein Kopfgeld, das sollte grund genug sein um sie zu Jagen. Dafür ist es da. Ob es nun 10 Millionen sind oder 200. Alleine der Grund das sie ein Kopfgeld haben bedeutet das sie gesucht sind. Es kommen dann halt keine Vizeadmiräle sie zu fangen, wenn man sich aber die Marine Soldaten ansieht die wir haben sollten selbst 10 Millionen genug sein um eine Konfrontation zu begründen. Mein eigener Charakter hat zwar nichts groß angestellt und ich sehe das bei mir völlig ein wenn man sie nicht jagt, aber Leute wie Nero, Bryan und ihre Crews haben genug angestellt das man sie eigentlich jagen sollte. Vor allem müsst ihr Bedenken die beiden sind zwar so gesehen "kleine Fische" in der ersten Hälfte der GL sind sie aber dennoch etwas besonderes. Man muss ja nur sehen wie diese Supernovaes auf Achipelago bewundert werden, also können sie nicht soo unwichtig sein. Ich denke am fehlen der Interaktionen ist es falsch die Schuld komplett den Piraten zuzuschieben nur weil sie nichts machen. Ich habe mehr als einmal Marine, WR und KGJ angeboten dass sie ruhig kommen können und Claire jagen wenn sie bock haben. Macht auch keiner weil Spieler generell einfach nicht wirklich verlieren wollen. Claire hatte halt mit nur 20 Millionen KG über 4000 DO. Traut sich dann halt keiner obwohl es storymäßig keinen grund gäbe angst vor ihr zu haben. Ist denke eher ein allgemeines Problem das niemand gerne Kämpft wenn der eigene Sieg nicht feststeht.

Warum Piraten also nichts machen? Ich sehe einfach da dass es eher ein Problem mit dem allgemeinen Posttempo und laufenden Sachen gibt. Die drei ältesten Crews Black Cross, Demon Corps und Sleeping Forest hingen alle in Abenteuern oder ähnlichem Fest wo sie ja auch etwas gemacht haben. Black Cross haben mit einem Admiral gekämpft, Demon Corps war auf Whiskey Peak am Randalieren und meine eigene Crew dümpelt auf Inseln ohne Zivilisation seit fast zwei Jahren herum. Die neueren Crews und Piraten muss ich zugeben das ich nicht genau weiß was sie treiben, ich glaube aber wenn es so ist wie bei uns damals das sie dabei sind entweder neue Leute (und mögliche Crewmitglieder) kennenzulernen um eben ihre Mannschaftsstärke erhöhen, oder eben ohne Mannschaft sind und irgendwie nichts weltbewegendes anstellen. Weil es wird doch immer betont wie wichtig ein gewisser Realismus ist. Wäre doch dämlich wenn man alleine versucht eine Insel zu erobern (was ja eh nicht erlaubt ist), oder ein Schloss zu zerstören (Wobei Benkei letztens genau das getan hat xP).

Ich denke ebenfalls das ein großes Problem darin liegt das die Spieler alle sehr verteilt sind. Fast jeder spielt mit seinem Grüppchen auf einer Insel alleine. Hatte vorher schon einmal erwähnt das ich finde das es zu viele Inseln gibt in den Blues. Vorgeschlagen sie auf zwei drei zu senken die dafür deutlich ausgearbeiteter sind und alle anderen Inseln je nach Gebrauch zu verwenden. Wenn man sie braucht soll man sie in einem einzigen Thread spielen ohne seperate Unterforen. Kam auch nicht gut an. Die Leute wollen einfach so viele Inseln haben, also muss man nun wohl mit den daraus resultierenden Folgen leben.

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Kuroko Neko

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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 12:40

Ich kann dir aus 15 Jahren Rollenspiel Erfahrung tatsächlich sagen woran es in den Meisten Fällen liegt und das ist relativ einfach als "I wanna be a Hero" zu beschreiben.
Kaum jemand, nur die wenigsten Spieler, sehen den Reiz darin einen "Bösen" Charakter zu spielen.
Dadurch hast du schon kaum Antagonisten. Dann ebenso sind viele Charakter einfach der "Perfekte Held", der weiße Ritter in Schillernder Rüstung, der keine Makel hat, keine schlechten Charakter eigenschaften, keine böse Seite. Soweit so gut..... Kann man machen, ist zwar auf dauer langweilig aber Okay. Was die Leute jedoch auch STÄNDIG vergessen ist das Ihre Moralvorstellung und das was ihnen Anerzogen wurde nicht die Moral vorstellung ihres Charaktes ist.
Und das ist etwas was sehr vielen Schwer fällt zu realisieren und sich reinzudenken bzw aufgrund dieses "I am the Hero" Phenomän wollen sie sich nicht in Moralisch Verzwickte Lagen denken oder entgegen ihrer eigenen Moralischen Vorstellung IG verhalten obwohl es für den Char absolut ok wäre.

Wir haben hier 5 Fraktionen, MR,WR,Piraten,Revo,KGJ..... Piraten sind die wohl freiesten wen es um Moral und Verhalten geht. Generell kann ein Pirat tun und lassen was er will, wann er will, wo er will.
Revo´s sind da in soweit etwas anders, das sie sich ja meist erst einmal bedeckt halten wollen, haben aber durchaus die Optionen auch "Anschläge" oder sonstwas zu verüben. Da sie aber eben eher eine total "Gut Mensch" Fraktion sind(achtung gilt nicht für Individuelle leute innerhalb der Fraktion) ist es schwer für sie auf den Putz zuhauen als Initiatoren, sie sind halt eher Reaktiv.

Marine: Man könnte jetzt einfach sagen die sind im Endeffekt wie die Revo´s.....Das stimmt hier aber nicht ganz. Die Marine besteht nicht aus Individuen die sich für ein gemeinsames Ziel zusammen geschlossen haben. Sie sind eine Trainierte und Gedrillte Armee. Individualismus ist hier nur 2t oder 3t rangig. Das Marine Soldaten mit Gesuchten Piraten Friedefreude Eierkuchen Essen veranstallten nur weil Garp und Ruffy dies Taten, sollte sich jeder der nicht dem Rang eines Vize-Admiral oder ähnlichem Bekleidet einfach aus dem Kopf schlagen, grundsätzlich(Übertreibung hier). Ein Marine Soldat wurde förmlich darauf gedrillt Piraten zu Verabscheuen, so wie es die meisten Menschen, grad in den Blues ebenfalls tun. Sie sind verpflichtet gegen Piraten, Diebe usw vorzugehen. Sie haben einen Eid oder sonstwas geleistet beim Eintritt in die Marine. Einen Eid zu brechen ist ebenfalls ein Moralisches Dillema. Die Ansichten eines Marine Soldaten sind vllt individuell, doch nur die Höchstrangigen können es sich leisten aus der Reihe zu tanzen und sich auszusuchen welchen Piraten sie festnehmen und welchen nicht(auch hier sin zbs schwere variablen zwichen nem 1Mio KG und nem 100Mio KG möglich) usw usw....... Die Marine eignet sich meiner Meinung nach am Besten um richtig auf den Putz zu hauen, den das ist unter anderem ihr Job. Das Beschützen von Zivilisten ist eine Noble Aufgabe..... Die Marine hat die größten Freiheiten darin sich einen "Moralischen Freifartsschein" auszustellen und so Dinge zutun zu dennen andere "Gute/Freundliche/Nette" Charakter nicht in der Lage sind. Das sollte man Nutzen.

WR: Hier im Endeffekt ähnlich wie die Marine nur eigentlich noch Radikaler. Sie haben wesentlich mehr Freiheiten und Tendieren fast schon zu Extremistischem Verhalten, wen man sich Leute wie die CP9 ansieht. Im Namen von XY können hier sogar "Bösartige" Menschen, ihre Neigungen und Obszessionen ausleben, so lange sie es an Feinden der Weltregierung tun. Im Endeffekt ist die Weltregierung Perfekt für jeden der einen Böseren Charakter spielen will, der Moralisch für unser Verständniss Zwilichtig, aber in der OP Welt absolut im Einklang mit der Öffentlichkeit ist (wen man ihn überhaupt kennt) Very Happy

Kopfgeldjäger: Ja die sind ähnlich wie Piraten, wobei viele von ihnen auch Schwer auf den Putz hauen können ohne Moralisch gleich absolut verwerflich zusein. Im Endeffekt sind Kopfgeldjäger ne Mischung aus Piraten und WR Agenten. Sie haben alle Freiheiten was ihre Moral und Loyalität usw angeht, aber stehen trotzdem irgendwie noch auf der "Richtigen" Seite des Gesetzes.


Das Problem ist die Leute wollen meist nur den "Perfekten" Char ohne Markel spielen, der auch von keinerlei Doktrin oder so beeinflusst ist und sich auch immer gegen jede "Ungerechtigkeit" auflehnt ohne Konsequenzen dafür zu spüren xD

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Bryan

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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 12:58

Ich möchte weiterhin nochmal auf die Größe der Piraten zusprechen kommen, die als größte Fraktion gelten:
Im Gegensatz zu Marine & Weltregierung, die gewissermaßen Verbündet sind und zusammengehören, oder der Revolution, die ebenfalls eine "Organisation" darstellt, ja selbst anders als Kopfgeldjäger, die durch die Gilde eine Art "Verbindung" haben, sind Piratencrews grundsätzlich auf sich gestellt, wenn sie nicht aktiv ein Bündnis eingehen, wie es beispielsweise zur Befreiung Kaitos der Fall war, als sich Dmc + Black Cross zu dem Zeitpunkt hielfen.

Ansonsten ist es nunmal kein "Hey, ich bin Pirat, du bist Pirat, also bist du verpflichtet, mir zu helfen" oder sowas.
Im Endeffekt sind Piraten nichts anderes als ... eine vielzahl kleiner Gruppierungen.


PS: @Nero hat 'ne Insel in einem der Blues besetzt, die ist, ob aus Angst vor den vielen Doriki oder sonst was, auch noch keiner angegangen. Dabei könnte man das aktiv versuchen, mehrfach angehen und dann stellt die Marine irgendwann fest "hey ... dieser Nero hat zwar geringes Kopfgeld, aber irgendwie was auf den kasten, vielleicht müssen wir da mal was größeres Planen und wen stärkeres hinschicken"
Bisher kam da aber seit ... 1 1/2 Jahren oder wie lange auch immer ihm diese Insel gehört, glaube ich nichts.

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Rose Castell

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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 13:26

Kopfgeld und Verbrechen
Ich bin ja ein recht neuer User, deswegen kann ich persönlich wenig zu den Ereignissen sagen, die länger als ein halbes Jahr zurückliegen. Daher sind für mich die einzigen Indikatoren das aktuelle Kopfgeld, die Doriki und aktuelle Verbrechen. Da ich von Letzteren einfach nichts gesehen habe inRPG habe ich das vor allem auf Piraten bezogen, finde es aber super, dass ihr mir hier ermöglicht, das Ganze auf eine andere Weise zu betrachten.
Da kommt mir auch die Idee, ob es nicht vielleicht möglich wäre, zusätzlich zum Kopfgeld auch einen Thread zu führen, wo die Vergehen und Taten der Spielercharaktere aufgelistet werden und quasi jeder Spieler dann meldet, wenn etwas Neues passiert ist. Es ist, finde ich, auch einfach zu viel verlangt, das Spiel jeder einzelnen Gruppe mitzuverfolgen und so mitzubekommen, was sie machen. Man könnte hier sagen, dass dafür die Times da ist, aber bisher wirkte es für mich nicht so, als würde da viel eingesendet werden.
Mir persönlich wäre es eine große Stütze, mich nicht durch jede BW von Piraten und KGJ lesen zu müssen, um zu wissen, was sie angestellt haben (wenn die inGame-Verbrechen dort überhaupt auftauchen). Denn wie bereits mehrfach gesagt wurde, im Großen und Ganzen sind die einzelnen Kopfgelder realistisch betrachtet teilweise wenig "Wert". Ich kann aber auch verstehen, dass man sagt, man muss hier vom "Großen Ganzen" absehen und sich dann einfach auf diejenigen stürzen, die ein hohes Kopfgeld im Forum haben. Das ist also etwas, was ich für mich festhalten würde, da einfach vom "Großen Ganzen" abzusehen und mit dem zu arbeiten, was man hat, auch wenn es dadurch vielleicht kleine Logikfehler gibt.

Grüppchenbildung und Streuung
Darin sehe ich auch mit das größte Problem. Ich kann verstehen, warum man nicht in größeren Gruppen posten will, denn meistens dauert das lange. Aber ich finde es schon mal gut zu sehen, dass einige hier die Idee gut fänden, wenn sich bspw. jemand von der Marine oder WR an deren Fersen hängt. Das habe ich, wie bereits richtig gesagt wurde, @Nero, auch getan, da meine Rose die Black Cross Piraten infiltriert und ausspioniert. Es ist für mich ein Anfang, aber einfach aufs ganze Play betrachtet nicht genug, deswegen habe ich das Thema angesprochen. Ich will mehr machen als das und ich finde es super, dass ich durch diese Diskussion Anreize bekomme, wie ich das umsetzen kann.
So ein Run auf die Grandline oder etwas Neues zu starten, finde ich super. Sich einfach zu trauen, mit neuen Leuten zu spielen, finde ich gerade bei Ortsplay immens wichtig. Ich habe mit Rose zwar jetzt den CP7-Rang, aber wie schon richtig gesagt wurde, entwickeln sich Doriki und Rang im Forum nicht kongruent. Gegen die Charaktere, die länger dabei sind wie z.B. Sigma, Nero und Neko kann ich persönlich vermutlich herzlich wenig im Kampf ausrichten, aber mich schreckt das nicht ab. Leute haben es nicht gerne, wie @Kuroko Neko es schon richtig gesagt hat, oftmals nicht gerne, wenn ihr eigener Charakter kassiert, aber insbesondere in einem Forum mit so großem Gefälle von Doriki kommt man da gar nicht drum herum - oder es passiert eben nichts.

Abenteuer
Dazu kann ich nichts sagen, da ich noch keine gespielt habe, aber grundsätzlich kann man wohl sagen, dass es keine schlechte Idee ist, sich zu organisieren und gemeinsam was zu starten. Ihr habt da ja bereits ein paar Sachen genannt, @Sigma, @Ryuma, @Nero und das klingt für mich ziemlich super! Dass da dann teils Vize-Admiräle auftauchen, kann ich mir zumindest so erklären, dass, wie bereits gesagt wurde, Rang und Doriki nicht verhältnismäßig sind. Um alteingesessenen Charakteren die Stirn zu bieten, müssen schon so hohe Leute auftauchen, denn ansonsten gibt es auch dort keine Verhältnismäßigkeit. Vielleicht könnte man also generell überlegen, zumindest bei der Marine und Weltregierungen Beförderungen zu geben, ohne dass da explizit eine Handlung hinter gesteckt hat, sondern allein aufgrund starken Doriki-Zuwachses. Oder man überlegt sich, dass es eben auch unter den NPC teilweise normale Marine-Soldaten mit 3k Doriki gibt.

Gefängnisse
Habt ihr denn vielleicht Ideen, wie man das Play in einem Gefängnis spannender machen und erleichtern könnte, dass das nicht so ein Gräuel ist, vor dem man sich scheut, wie @Bryan gesagt hat? Als Pirat muss man ja einfach damit rechnen, dass das passiert, aber wenn das eben etwas ist, was einem die Lust am Play nimmt, weil das keine aushaltbare Situation ist, dann wäre das ja ein Punkt, zu sagen, da müsse sich etwas ändern. Was genau ist an den Gefängnissen so ätzend und was könnte man machen, damit man dort nicht versauert?

Marine und Weltregierung
Es ist absolut richtig, dass Piraten und KGJ nicht in der alleinigen Bringschuld sind und wo es jetzt gesagt wurde, stimmt es wohl, dass Marine und WR zusammen eine Größe besitzen, die beachtlich ist. Von der WR-Seite aus ist da leider momentan nicht viel an Spielercharakteren da, genauso wie bei den KGJ und Revos. Die eroberte Insel von @Nero anzugreifen, erscheint mir eine gute Idee zu sein, ist aber auch wieder was, von dem ich einfach nichts weiß, weil ich hier nicht seit den von @Bryan anderthalb Jahren spiele. Und jeden Chara anzuschreiben mit "Was hast du eigentlich verbrochen, sodass man dich jagen/ausspionieren/u.ä. machen könnte?" finde ich sehr aufwendig, weswegen ich hier wieder auf meine Idee mit der Liste verweisen würde. Klar ginge das auch und ihr habt Recht, wenn ihr sagt, dass das auf jeden Fall stattfinden sollte, dass Spielercharaktere aufeinander zugehen und sich fragen, wie man vielleicht eine Jagd auf einen Piraten aufziehen kann oder sowas ähnliches. Das werde ich mir auf die Fahne schreiben und hoffe, dass da gegenseitig mehr kommt, so wie @Claire Weiss das schon gemacht hat.

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen, und wenn doch, macht mich bitte drauf aufmerksam. Very Happy War ja doch sehr viel Input, was ich super finde!

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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 13:45

Bryan schrieb:

PS: @Nero hat 'ne Insel in einem der Blues besetzt, die ist, ob aus Angst vor den vielen Doriki oder sonst was, auch noch keiner angegangen. Dabei könnte man das aktiv versuchen, mehrfach angehen und dann stellt die Marine irgendwann fest "hey ... dieser Nero hat zwar geringes Kopfgeld, aber irgendwie was auf den kasten, vielleicht müssen wir da mal was größeres Planen und wen stärkeres hinschicken"
Bisher kam da aber seit ... 1 1/2 Jahren oder wie lange auch immer ihm diese Insel gehört, glaube ich nichts.

Ich wollte das mit meiner Division anstreben, anfangs war man auch dafür gewesen. Doch abgeschreckt wurde man dann davon das es "nichts" bringen würde weil danach gleich zurück geholt wird und sollte man auf ihn treffen wäre er zu "stark". Mich hätte das nicht im geringsten gestört um ehrlich zu sein, es hätte für mein Chara nur noch mehr den willen gezeigt mehr aus sich zu machen und stärker werden zu wollen. Sowie eine Warnung aus zu sprechen das er gefährlich und ziemlich stark ist.

Btw jeden Piraten dem ich begegnet bin auf dem Event steht auf meiner bzw. auf der Liste meines Charas Razz.
Ich werde in der Hinsicht Aktivität dann zeigen , doch vorher ist ein Training für mein Chara geplant weil er beim letzten mal als er auf @Bryan im Event auf eine Bittere Erkenntnis gestoßen das er wohl stärker werden muss wenn er etwas erreichen möchte. Heißt es gibt einige die vlt was tun wollen, ich gehöre zu denen die auf jeden Fall was tun werden aber noch bin ich eben fest gebunden.

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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 13:48

Ich denke eine Art "Verbrechensliste" wäre ein guter Ansatz für Neueinsteiger, um einen schnellen Überblick zu kriegen, was verschiedene Leute bereits so verbrochen haben.
Man kann natürlich hier durchblättern und sich alles genau anschauen, aber das ist so aufgespalten durch die mehrfachen Erwähnungen, dass es vielleicht schöner wäre, wenn man auf einen Schlag die Möglichkeit hat zu sehen
"Aha, Nero hat das, das das und das angestellt.
Sigma das das das und das.
Kaito das das und das"

Bzgl. der Gefängnis-Situation und warum diese so ätzend ist:
Im Gegensatz zum Impel Down Plot ( PS 35 Mio Kopfgeld minimum für Impel Down scheint mir ziemlich wenig xD ) den es im Manga gab, der ja doch recht spannen war durch die verschiedenen Ebenen etc. ist ein normales Gefängnis im One Piece Universum ja einfach ...
ein Kerker in dem man eingesperrt ist, sodass die Handlung die dort stattfinden kann überwiegend auf "Ich rede mit meinen Zellennachbarn" eingeschränkt ist.
Es ist, meines Erachtens nach, nicht Möglich in einer Gefängnis-Zelle großartig viel zu machen, bis auf den Ausbruch. Was ja auch logisch ist. Der Charakter ist eingesperrt, kriegt sein Wasser und Brot oder sonst was zu Essen und das wars.
Diese Art von Play ist ... auf Dauer, wie ich finde, schlicht weg lahm.
Mittlerweile wurde das ganze [/url]System ja auch schon etwas überholt, aber dennoch ist man dann immernoch auf einen GM angewiesen, der einem im Endeffekt vorgibt, was man für Möglichkeiten hat.
Ich bin auch ehrlich gesagt nicht der Ansicht, das man so ein Play großartig aufwerten kann, da nunmal vom Zeitpunkt des Einsperrens bis zum Zeitpunkt des Ausbruchs nicht großartig viel Handlungsspielraum für Insassen gegeben ist. Man muss sich voll und ganz darauf verlassen, dass man einen fähigen GM hat, der einem Möglichkeiten bietet, ansonsten kann man wirklich nur mit möglichen Zellennachbarn reden.

@Loki
Das ist dann einfach Schade. Denn einerseits klar, ist Nero stärker, andererseits ist das ja aber nötig um logisch die Marine dazu zu bringen, da auch wen stärkeren hinzuschicken, der sich durm kümmert, statt einer einfachen Division. Very Happy
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Takeuchi Sora

Takeuchi Sora

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[Diskussion] Passivität im RPG _
BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 13:49

Erst einmal: ich finde es gut, dass dieser Thread überhaupt erstellt wurde. Weil es mir so vorkommt, als würde sich viel lieber per Messenger über etwas ausgelassen werden, statt öffentlich mal auf die Pauken zu hauen und unter Umständen einen Rückschlag zu kassieren.

An und für sich ist die Thematik auch eine sehr relevante, weil sie ein paar Angelegenheiten aufdeckt, die zwar hinter geschlossenen Türen sicher besprochen werden, allerdings nie an die Öffentlichkeit dringen, beziehungsweise nie mit Ideen versehen werden, auch etwas zu ändern. Meckern kann man nämlich viel, aber, wie man merkt, hilft es kaum (oder nicht), wenn dahinter kein Lösungsansatz steckt.

Zudem habe ich abseits der bloßen Spielerdynamik - welche ich im Übrigen schrecklich finde - noch andere Gesichtspunkte, die das Verhalten beeinflussen.


Ich mache nur was sich "lohnt" !
Das ist für mich der größte Übeltäter, den ich mir vorstellen kann. Nämlich die bloße, grundlegende Einstellung. Kurz zusammengefasst: alles, was sich mir nicht zu 100% als günstig erweist, meinen Charakter fördert, meine Pläne unterstützt und meinen Spielspaß erhöht, wird gar nicht erst gemacht. Es ist ja ein Hobby, daran sollte ich Spaß haben, außerdem habe ich keine Zeit - ergo will ich keine Zeit aufwenden, die ich am Ende "verschwende".

Crux der Sache: das hier ist ein verdammtes Rollenspielforum und im Endeffekt verschwenden wir unsere Zeit sowieso.

Geht man mit dieser Einstellung in ein Rollenspielforum, in dem man potenziell mit anderen agieren muss, die nicht auf derselben Wellenlänge sind, dann kommt es zu Willkür. Willkür ist, wie man allgemein weiß, ganz schrecklich böse - immerhin könnte durch Willkür ein Ergebnis zustande kommen, das ich nicht beeinflussen kann, das mir nichts nützt und deswegen umgehe ich die böse Willkür von Anfang an.

Selbiges gilt für Events und Ereignisse. Mit sehr, sehr, sehr wenigen Ausnahmen, kommt zumeist der Faktor "Ach, das interessiert meinen Charakter nicht", bis zu "Das interessiert mich nicht, also wird es meinen Charakter auch nicht interessieren" ins Spiel.

» Piraten werden auf North Town von einem unbekannten Wesen abgeschlachtet? Niemanden stört es.
» Es werden Aufnahmen ausgestrahlt, die Sklaverei in den Blues belegen und bei denen die Reporter ermordet werden? Niemanden stört es.
» Ein Drache zerstört die Hafenmetropole Goa? Drei Leute spielen sich hin.

Natürlich möchte man gerne etwas spielen, was den eigenen Charakter nach vorne treibt. Allerdings wird das hier im Strong World meiner Meinung nach seit Jahren so exzessiv betrieben, dass jede noch so minimale Abweichung vom Masterplan des eigenen Charakters umgangen wird. Selbst wenn es bedeutet, beim Verfolgen dieses Plans nicht weiter zu kommen. Hauptsache man ist auf der sicheren Seite.


Die Blues
Die Blues sind unsere Safe Zone. Das sind sie ganz bewusst und das sollen sie meiner Meinung nach auch sein. Sie sind der Ort für Heimaten, für die "kleineren Probleme" und um ein Gefühl für die Abläufe in der Spielwelt zu bekommen.

Warum wir da die NPCs eingeführt haben, ist auch nur sinnvoll und das weiß jeder, der zu der Zeit dabei war - wenn sich nämlich keine NPCs dort befinden, dann kommen die stärkeren Charaktere einfach zurück, zerstören jede beliebige Stadt und kein Spielercharakter, der sich ihnen nicht anschließt, wird dann einfach fertig gemacht.

Großes Kino. Haben wir abgeschafft. Immerhin wird doch regelmäßig gesagt "dies und jenes schreckt Neulinge ab" - na, was meint ihr, wie ich mich damals als Neuling mit 150 Doriki gefühlt habe, als Monster von 2.000 - 3.000 Doriki plötzlich in Loguetown aufkreuzten? Wink

Nun entsteht daraus aber das entscheidende Problem: man kann sich in den Blues die Finger wund tippen und auf der faulen Haut liegen, bis man - nach eigenem Ermessen - stark genug ist, um mit den großen Jungs zu spielen.
Warum auf die Grand Line, wenn man in den Blues von NPCs geschützt wird, man alle Optionen des Spielsystems auskosten kann und effektiv .. keinen weiteren Anreiz hat?


Eroberungen & Doriki Rabatt
Ja, ganz genau, ich gehe sogar auf diese Ebene.

Eroberungen haben für mich nichts mehr in den Blues verloren. Das sage ich klipp und klar. Steinigt mich doch.

Eroberungen mögen zwar für einige ganz cool sein, aber seien wir mal ehrlich: ausgehend davon, wie die meisten hier ihre Charaktere spielen (und da muss ich Neko Recht geben), wenden sich alle gegen "Unrecht". Ob das nun Spieler der Marine sind, die dafür da sind, gegen Verbrecher anzukämpfen, oder Piraten, die nach dem Schema F des Manga spielen und trotzdem für sich in Anspruch nehmen, die "Guten" zu sein.

Wo ich da nämlich direkt widersprechen muss, was die Fraktionen angeht: nur weil der Manga es so zeigt, warum sollten Spieler der Marine ihren "Freifahrschein" nutz, um böse zu sein? Warum sind die gesuchten Verbrecher nicht einfach mal .. Verbrecher? Das Kopfgeld kommt nicht von ungefähr. Very Happy

Wie dem auch sei: Eroberungen. Mit Ausnahme von einem Charakter, nämlich Nero, sehe ich niemanden, der wirkliche in character Ambitionen hat, um eine Insel zu erobern. Ist einfach so. Entweder haben Charaktere "kein Ziel", es "lohnt sich nicht", sie sind zu gutmütig, oder man hat Angst.
Nero hat wenigstens den Anspruch, seiner eigenen Familie auf den Sack zu gehen und richtet sich gegen die Sklaverei. Ist doch top. Genügt vollkommen, um bestimmte Ortschaften umzukehren. Nur leider haben diese Ambitionen kaum Charaktere. Und wenn, dann werden sie zu Gunsten anderer Details unterdrückt.

Was das nun mit den Blues zu tun hat und warum Eroberungen nicht für sie sind? Das Beispiel wurde auch geschildert. Wenn zu starke Charaktere (in der Vergangenheit vielleicht) eine Insel erobert haben, dann trauen sich Neulinge nicht daran.
Warum sich die stärkeren User dazu nicht aufraffen, keine Ahnung. Einige haben sogar nicht mal eine Idee oder einen Plot am Start, nehmen diese offensichtliche Möglichkeit aber nicht wahr.

Ich persönlich finde Eroberungen in den Blues auch irgendwie nicht .. angemessen. Und das aus rein systemtechnischer Gründe. Nimmt man nämlich, statt die Inseln ganz zu sperren, die "Interaktion" bzw. den "Einfluss" auf die Inseln weg, fehlt ein Element des Spiels. So wie beispielsweise Ranked Games in League of Legends erst später folgen, Raids in MMOs, oder andere Spielmodi erst nach dem Tutorial möglich sind.

Die Blues sind unser Tutorial. Da ist alles sicher. Und trotzdem haben wir in den Blues bereits abseits der Ereigniswürfel alle Möglichkeiten. Sogar verbunden mit noch weniger Risiken, weil man ja NPCs in der Hinterhand hat.

Weg mit Eroberungen in den Blues, hin auf die Grand Line. So zumindest meine Meinung.


Und jetzt: der Doriki Rabatt. Rabatte sind sogar eine Kombination aus beiden Punkten. Zum einen: ich mache nur, was sich lohnt. Zum anderen: in den Blues bin ich sicher.

Was daraus resultiert ist: ich spare in den Blues meine EXP und gehe erst dann auf die Grand Line, wenn ich a) genug EXP habe b) stark genug werde und c) den Rabatt auch noch abstaube.

Ergo: die Leute, die voller Wahn und mit Taschenrechner am PC sitzen, jede Option kalkulieren, den Opportunismus im Namen tragen und am besten noch ultra secret missions ausspielen, von denen selbst die Spielleitung nichts weiß, bis sie mit vollendeten Tatsachen konfrontiert wird .. die bleiben einfach - überspitzt gesagt - in den Blues, bis sie auf einen Schlag 10.000 Doriki erreichen können.

Weil da ist man sicher, da ist man ungestört, da kann einem kein böser User was, aber dann, ja dann kann es richtig losgehen !

Lösungsvorschlag: ganz ehrlich, weg mit dem behinderten Doriki-Rabatt. Der ist zwar nett, der half mir in der Vergangenheit auch, aber als Admin habe ich bis jetzt viel häufiger negative Resultate wegen Rabatten und dem gezielten Abwarten erlebt als alles andere.


Mangel an Antagonisten
Wurde schon genannt und in der Vergangenheit selbst im Spam diskutiert.

Jedes erwartet von anderen, dass sie böse sind. Piraten sagen:"Aber im Manga ist die Marine doch 'böse', also seid 'böse' und verfechtet die Absolute Gerechtigkeit!" wohingegen Spieler der Marine sagen:"Wir spielen nicht nach der Pfeife des Manga, begeht ihr doch Verbrechen!"

Uuuund da haben wir den Salat. Piraten sind wie die Strohhutbande die geheimen Protagonisten in einer tyrannischen Welt, auf der anderen Seite identifizieren sich Marine und Regierung nicht mit dem Mangabeispiel und sind tatsächlich gute Menschen, die gegen Verbrechen vorgehen wollen.

Natürlich ist es richtig zu sagen:"Piraten haben ein Kopfgeld, das ist Grund genug." Eigentlich sollte das auch Grund genug sein. Aber niemand fühlt sich wirklich verpflichtet dazu. Unter Umständen, beziehungsweise häufiger als mir lieb ist, weil immer zuerst in die Bewerbungen, die Top 10 Liste oder sonst was geguckt wird, um die Doriki zu sehen.

Ich gehe jede Wette ein: wenn Charakter A die Familie von Charakter B tötet, würde Charakter B in 90% der Fälle nicht handeln, wenn der Spieler sieht, dass Charakter A zehn Mal so stark ist.

Bestes Beispiel, das mir in der noch jüngeren Vergangenheit einfällt. @Adam war derjenige, der explizit mehrfach gegenüber anderen sagte:"Aber da ist ja Sora in der Nähe, dann mache ich das nicht." Sora, als no name Matrose, den keine sau kennt. Ach Gottchen. Klar, Ingame sähe das anders aus - aber nur, wenn man sich in die Hosen scheißt, da man zuvor in die Bewerbung gelinst hat.


Leider finde ich dazu auch keine Lösung. Beziehungsweise war meine Lösung bis jetzt immer die Erstellung von Abenteuern, um der Welt wenigstens irgendeinen Impuls zu geben. Genannte beispiele oben, wie auch das jetzige Event. Nur sieht man, wie zuverlässig Abenteuer bespielt und geleitet werden.

Denn entweder sind es User die abspringen, weil sie von Natur aus zu Inaktivität neigen, oder wegen Gamemastern, die sich lieber solo den Hirn aus dem Kopf zocken oder User ausbremsen wegen irgendwelchen fadenscheinigen Beweggründen.

Letztlich liegt es an den Usern selbst, dass ihnen Eier wachsen, sie was tun und bei dem was sie tun auch aktiv sind. Weniger "I don't care" und mehr "I fucking care".


Meine Lösung ist aktuell noch in Mache. Aber es ist ein Monstrum einer Aufgabe. Besteht im Endeffekt daraus, das alte Eroberungssystem in gewisser Hinsicht (ohne den Aspekt der Eroberung) zurück zu bringen.

NPC Streitkräfte der herrschenden Fraktion auf jede Insel der Grand Line zu packen, auf mehrere Lager aufzuteilen und dann als Ziele freizugeben. Dann können Leute auch Kopfgelder/Rangaufstiege anpeilen ohne User auf's Korn zu nehmen. Klingt zwar aktuell kontraproduktiv, wenn man ja Interaktion will (wollen das die meisten wirklich?), aaaber auf die Weise hätten alle klare Ziele, man könnte aufsteigen und dann wird man auch automatisch relevant.


Charakterangst
User haben Angst, ihre Charaktere zu verlieren und umgehen Risiken. Punkt.


Freundschaften
User jagen die Charaktere befreundeter User nicht. Punkt.

Ob das nun secret love ist, Kindheitsfreunde, was weiß ich. Jeder einzelne Charakter, auch ohne explizite Begründung in der Persönlichkeit (bspw. Sora hat mehrere hundert Worte, warum er Menschen nicht nach Fraktionen bewertet) hat einfach nichts gegen Charaktere anderer Fraktionen. Und wenn man noch als User befreundet ist - klasse, dann hat man lieber noch gemeinsame Plots, damit man sich erst recht nicht an die Gurgel geht !


Einzelne Aussagen
Hier picke ich mir einfach nur ein paar Details raus, ohne eine Thematik draus zu machen. Smile


Sigma schrieb:
Man will ohne Abenteuer was anstellen heißt es „geht nicht für sowas gibt es kein KG oder es kommt ein Vizeadmiral“ da hat man natürlich keine Lust drauf und meiner das dann.

Wann wurde das gesagt? Kopfgelder, Rangaufstiege, Charakterentwicklung und Co kommen auch prima ohne Abenteuer voran. Ich habe mit Sora in jetzt 4 1/2 Jahren kein Abenteuer bespielt und er ist vom Matrosen zum Konteradmiral aufgestiegen.

Dasselbe funktioniert auch mit Kopfgeldern. Sowohl für Piraten, wie auch Kopfgeldjäger oder Revolutionäre. Die Frage ist nur immer: wie groß soll die Sache werden? Wenn jemand ein Königreich neu strukturieren will und am besten noch Einfluss über eine gesamte Insel erlangen will .. dann, ja, dann ist das Material für ein Abenteuer.

Beispielsweise ein kleineres Dorf oder eine Stadt oder etwas in der Art und Flammen aufgehen zu lassen, das geht auch ganz ohne Gamemaster. Genau so wie Marinesoldaten/Revolutionäre/Kopfgeldjäger NPCs jagen können, um so an Kopfgelder zu gelangen.


Bryan schrieb:
Gefängnise sind scheiße.

Vollkommen richtig - vorausgesetzt, die Spielleitung achtet nicht darauf und User machen den Mund nicht auf. Ich erinnere mich nicht mehr vollkommen an die Situation auf Shellstown damals, aber ich kann mich nicht entsinnen, dass jemals auf uns zugekommen wurde, damit jemand einen NPC spielt.

Das habe ich erst gemacht, als sich ein Abenteuer um die Befreiung drehte .. und das war irgendwie ein Jahr später.

Gefängnisse sind daher nicht per se scheiße. Langeweile ist scheiße. Wenn man sich selbst und andere nicht kümmern, dann ist es scheiße. Das gilt aber auch für ganz normales RP. Wenn es nicht voran geht, dann ist alles scheiße.

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Zuletzt von Takeuchi Sora am Fr 27 Apr 2018 - 14:11 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 14:09

Bzgl der Gefängnis-Thematik:

Ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, was ich da großartig bei jenem Plot von einem GM hätte erwarten sollen. Der Plan war selbst Inrpg "Wir warten, die werden uns da schon rausholen." Ergo hieß es für meinen Charakter "abwarten", ist etwas unglücklich gelaufen, weils länger dauerte, aber dementsprechend hielt Bryan die Füße still.
Warum soll ich also einen GM Fragen, ob dieser nicht da Npc's Spielen kann?
Dann spielt er den Wärter, der Essen bringt, toll. Ist aber auch nur unwichtige Nebenhandlung die zu absolut nichts führt.
Dann spielt er andere Insassen die rumschreien und stress machen. Bringt einem aber auch nichts.
Selbst wenn da ein GM super Ideen bringt, ist vom Zeitpunkt der Einsperrung bis zum Zeitpunkt des Ausbruchs, wann auch immer dieser stattfindet nicht viel machbar, in meinen Augen.
Vielleicht gelte ich damit jetzt als unkreativ, weil ich keinen Bock habe 6 Monate lang soloposts zu machen, in denen mein Charakter sich selbst findet und meditiert, aber ich möchte mit anderen Usern agieren und nicht mit irgendwelchen Npcs, oder mit mir selbst.
Ich bin im Forenrpg um mit anderen usern zu schreiben und nicht für einen 10k Wort-Monolog mit mir selbst, den im Endeffekt eh kein Schwanz liest xD
Sowas ist aber in einer Zelle nicht möglich, weswegen ich weiterhin dabei bleibe:
Doch Gefängnisse sind scheiße, da sie die Handlungsmöglichkeiten des Charakters unglaublich einschränken. Außer natürlich man zieht sich irgendwelche total stumpfen "Zufälle", die abgedroschener und klischeehafter nicht sein könnten.
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Takeuchi Sora

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[Diskussion] Passivität im RPG _
BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 14:16

Was ist aber dann die Alternative? Gefängnisse abschaffen?

Auf die Weise sind wir wieder auf einem Stand von vor 4 Jahren, wo Gefangenschaft keinerlei Relevanz mehr besitzt und sich Marine/WR nicht erst die Mühe macht, jemanden zu jagen. Immerhin könnte man sich wegen drohender Langeweile in 2 Posts wieder selbst freilassen. Very Happy

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Nero

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[Diskussion] Passivität im RPG _
BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 14:30

Loki schrieb:
Bryan schrieb:

PS: @Nero hat 'ne Insel in einem der Blues besetzt, die ist, ob aus Angst vor den vielen Doriki oder sonst was, auch noch keiner angegangen. Dabei könnte man das aktiv versuchen, mehrfach angehen und dann stellt die Marine irgendwann fest "hey ... dieser Nero hat zwar geringes Kopfgeld, aber irgendwie was auf den kasten, vielleicht müssen wir da mal was größeres Planen und wen stärkeres hinschicken"
Bisher kam da aber seit ... 1 1/2 Jahren oder wie lange auch immer ihm diese Insel gehört, glaube ich nichts.

Ich wollte das mit meiner Division anstreben, anfangs war man auch dafür gewesen. Doch abgeschreckt wurde man dann davon das es "nichts" bringen würde weil danach gleich zurück geholt wird und sollte man auf ihn treffen wäre er zu "stark". Mich hätte das nicht im geringsten gestört um ehrlich zu sein, es hätte für mein Chara nur noch mehr den willen gezeigt mehr aus sich zu machen und stärker werden zu wollen. Sowie eine Warnung aus zu sprechen das er gefährlich und ziemlich stark ist.


Hehe. Ich hab euch damals einfach geschrieben, dass ich euch den Versuch nicht ausreden will, darin aber keinen Sinn sehe - gleichzeitig habe ich aber angeboten, dass ein alternativer Plot gemeinsam ausgespielt werden könnte, bei dem ich NPCs der Insel stelle und man dann immer noch schaut, ob die Motivation die Insel zu erobern dann überhaupt noch gegeben ist. Vielleicht kam das nie bis zu euch/dir durch Smile Ein gutes Beispiel für viele Punkte, die hier angesprochen wurden. Ich hab mich da eigentlich sehr offen gezeigt und natürlich auch gesagt: Jo, entweder bin ich dann selbst am Start oder hol die Insel direkt zurück. Das ergibt sich einfach aus Neros Charakter. Deswegen damals überhaupt mein Angebot das Ganze etwas gechillter anzugehen. Da hätte Interaktion wunderbar stattfinden können!
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Claire Weiss

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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 14:30

Also zur Sache wegen Eroberungen ist glaube auch die Sache das es schon ein großer Vorteil ist eine eigene Insel zu besitzen. Würde man seine hart erarbeitete Insel verlieren, wäre das logischste sie zurückzuerobern. Und nicht nur wegen dem Sentimentalen punkt oder wegen Story Gründen. Simpel gedacht auch weil es die einzige Insel ist die man wirklich simpler zurückerobern kann weil die neuen Besitzer dann für die Verteidigung zuständig sind und nicht mehr ein gleichstarker NPC. Da Eroberungen skalieren, wird ein Nero als Beispiel jetzt auf jeder anderen Insel ob es nun das Baratie ist oder das Saobody Achipelago immer einen Gegner auf 4200 DO treffen (wenn nicht noch mehr xP). Warum sich die Arbeit machen das also zu tun um es übertrieben zu sagen. Es würde sich also dauerhaft um ein und dieselbe Insel gestritten weil alle anderen ja durch harte Arbeit erobert werden müssen.

Man könnte vielleicht die Eroberungen generell statischer machen. Inseln haben verschiedene Stärkewerte (Haben sie sogesehen sogar bereits, warum sie also nicht auf für die dortigen Streitkräfte machen). Klar würde das stärkeren Charakteren einen Vorteil geben da sie schwächere Inseln leichter erobern können, man muss es aber auch so sehen. Wenn mehr Inseln Erobert sind, gibt es mehr gründe für Spielerkonflikte. Wenn Drumm von einem Kaito erobert wird, gibt es einen Grund für eine Rose die Insel im Namen der WR zurückzuerobern. Befindet sich Alabasta im Besitz eines Nero hat ein Sigma einen grund die Insel aus seiner "herrschaft" zu befreien. Zudem wenn die Eroberungen nicht jedesmal so extrem schwer wären, hätten die Besitzer keinen grund alles daran zu setzen sie sich zurückzuerobern, wenn sie stattdessen die nächsten Zwei Inseln erobern können. Müsste man wahrscheinlich aber die Belohnungen für eine Eroberte Insel heruntersetzen. Würde ich Persönlich aber durchaus Interessant finden wenn dann am Ende mehrere Inseln unter dem besitz unterschiedlicher Spieler sind und diese hin und wieder auch mal wechseln. Damit die Welt auch ohne Spielertun weiter "am leben" bleibt kann man theoretisch per Gerüchte die Taten der großen Fraktionen mit einflißen lassen. Sowas wie "Es gibt gerüchte das die WR ihre Truppen mobilisiert um Drumm aus den Fängen eines Piraten zu befreien" Würde am anfang nichts passieren, wenn man aber nicht darauf reagiert (vielleicht in einem Abenteuer, vielleicht auch anders who knows) wird dann im nächsten Wechsel der Gerüchte (oder sonst ein Termin) die Herrschaft der Insel weggenommen und eben der größeren Fraktion zugeschrieben. Wäre man also gezwungen etwas zu tun mit den Eroberten Gebieten statt sie nur im Namen zu kontrollieren und die wöchentlichen EXP abzustauben. Mit sowas könnte man vielleicht ein bisschen Politik mit einfließen lassen. Drumm wird von der WR bedroht und um seine Insel vor der bedrohung zu schützen muss ein Kaito sich mit einem Nero verbünden um seine Insel zu verteidigen. Könnten sich größere Abenteuer daraus entwickeln. Problem an der Sache wäre dann wohl die Freiheit. Wenn die eigene Insel angegriffen wird, kann man sie nicht verteidigen wenn man eben was anderes macht.

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Takeuchi Sora

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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 14:38

Claire Weiss schrieb:
Damit die Welt auch ohne Spielertun weiter "am leben" bleibt kann man theoretisch per Gerüchte die Taten der großen Fraktionen mit einflißen lassen. Sowas wie "Es gibt gerüchte das die WR ihre Truppen mobilisiert um Drumm aus den Fängen eines Piraten zu befreien" Würde am anfang nichts passieren, wenn man aber nicht darauf reagiert (vielleicht in einem Abenteuer, vielleicht auch anders who knows) wird dann im nächsten Wechsel der Gerüchte (oder sonst ein Termin) die Herrschaft der Insel weggenommen und eben der größeren Fraktion zugeschrieben.

Das ist exakt was ich mit Drumm gemacht habe. Da herrschte ja mal ein tyrannischer König. Und innerhalb eines Gerüchte-Zyklus ging die Insel an bestimmte NPCs, denen man theoretisch hätte nachstellen können.

Wie üblich liegt da ein Plot verborgen, den ich nicht ohne Sinn und Verstand eingebaut habe. Nur leider kommt da dann entweder zustande, dass es "niemanden interessiert", oder es "niemand liest".

Vielleicht sollte man, was das ganz explizit angeht, im Thread der Inselpolitik bei Veränderungen eine Anmerkung hinterlassen .. hm.

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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 14:43

Ich glaube da floß auch mit rein das Problem mit der GL selbst. Die Leute waren alle in den Blues und keiner war in der Lage dort schnell hinzukommen. Wäre das glaube ka...mit Goa oder so passiert, wären die Marine Charakjtere vielleicht hingekommen. Glaube auch wenn die "eigene" Insel davon betroffen ist, dass man eher darauf reagieren würde als wenn es irgendeiner Insel passiert mit der man eh nix zu tun hat. Wobei das auch nur eine Vermutung ist xP

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BeitragThema: Re: [Diskussion] Passivität im RPG   [Diskussion] Passivität im RPG EmptyFr 27 Apr 2018 - 14:47

Also die Idee mit den erbrachten Leistungen die man einsehen kann finde ich gut, ähnlich des Bing Book halt. Kann Sora was die Ambitionen einzelner Chars angeht nur nur unterstützen. Ist ja wie bei meinem Sigma der hat einfach kein Stiel bisher , weil seine Persönlichkeit so ist. Auch wenn’s min event kacke gelaufen ist mit Jun Sun als bsp hab ich nur demnächst für Sigma das Ziel sie zu stürzen und ihren bereich zu minimieren. Etwas was ich ganz cool finde und höfliche sora auch XD. Aber erstmal Inplay voran kommen und sich der Sache bewusst werden für sigi.

@Sora zu dem vizeadmiral Ding das würde damals bei Enjeru gesagt als es die Abenteuer cooldowns und so nicht gab, wo wir eine andere Insel erobern wollten. Da wir Loguetown net haben dürften da kam dann der Satz ja net von wem „schicken wir dort wieder ein Admiral hin“ was schon das play einschränkt.

Was das jagen von usern angeht ich habs ja im Spam schon angedeutet @Bryan das ich mich hinter ihm her mache hängt halt dann von dem anderen User ab weil der dann entweder sagte „ne will ich net“ oder „ich verschwinde dann einfach“ so kann man halt auch kein Inplay aufbauen. Weshalb sowas hier auch net passiert.

Vor allem hab ich tierischen Bock auf fights mit Nero, Alice, Cata Weils irgendwie Mega Nice wäre aber so passiert sowas nicht. Denn besten Kampf hatte ich mit @Catarina gegen meine Net enjeru. Hatte da auch kein Problem mit

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