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[Pirat][EA] Lian McNair

Lian

Lian

Beiträge : 1

[Pirat][EA] Lian McNair _
BeitragThema: [Pirat][EA] Lian McNair   [Pirat][EA] Lian McNair EmptySo 20 Dez 2020 - 0:23

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Lian McNair





 
Basics


 »  Name Lian McNair
Lian ist ihr richtiger Name. Allerdings stellt sie sich Fremden neuerdings als Laeta vor, da sie nicht genau weiß, wer sie ist und nicht auf Menschen treffen möchte, die mehr über sie wissen, als sie selbst.
 »  Alter 24 ( aufgrund der Umstände ihrer Vergangenheit ist Lian nicht ganz sicher, wie alt sie nun ist.
 »  Gesburtstag 20.09.1504
 »  Herkunft East Blue - Loguetown
 Lian ist in Loguetown geboren. Dort lebte sie über längere Zeit auf den Straßen und allein, nachdem ihre Eltern verstorben sind.
 »  Rasse Mensch
»  Glaube Lian folgt keiner Religion
 »  Fraktion Piraten
 »  Crew ehem. Demon Corpse, crewlos
 »  Beruf Dieb
»  Kopfgeld 120.000.000 Berry


 
I think therefore I am.

 
[Pirat][EA] Lian McNair Thumb-1920-242899

 » Persönlichket
Lians Persönlichkeit zu beschreiben, ist kein Leichtes. Launisch wie das Wetter, wild wie die See und stur wie ein Kind. Zumindest wäre dies eine grobe Zusammenfassung für einen äußert komplexen Menschen, der auf die Frage, wer er eigentlich ist, nicht viel antworten könnte.
Lian ist nicht mehr sie selbst. Einst eine stolze, freche Piratin, die schlagfertig ( im wahrsten Sinne des Wortes ) war, ist sie nun zunehmend in sich gekehrt und auf der ständigen Suche nach dem, was ihre lückenhaften Erinnerungen füllen könnte. Sie hält sich Fremden gegenüber bedeckt, ist misstrauisch, teilweise ängstlich und schnell nervös, wenn eine Situation ihr zu entgleiten droht. Meist ist sie für sich, wenngleich sie sich nach neuem Anschluss im Leben sehnt und vergeblich versucht, das zu finden, was einst eine Familie für sie gewesen ist. Damals wie heute gilt ihr größtes Vertrauen Tieren, nicht Menschen. Sie scharrt eine kleine Meute Straßenkatzen um sich, die sie regelmäßig füttert und pflegt. Es wird gemunkelt, dass die Vierbeiner ihr sogar hörig sind. Allerdings nutzt Lian dies nicht aus.
Da sie als Waise bereits früh gelernt hat, sich alleine durchzuschlagen und nicht an den  Frieden durch Marine und Weltregierung glaubt, fühlt sie sich am ehesten der Fraktion der Piraten zugehörig, unwissend, dass sie tatsächlich Teil einer Crew gewesen ist und man ein Kopfgeld auf sie angesetzt hat. Sie bemüht sich derzeit noch, nicht aufzufallen, bis sie mehr Klarheit über ihre eigene Person gewonnen hat.

 »  Vorlieben


 
Katzen - Lian liebt Katzen und dies nicht zuletzt, weil sie von der Neko Neko no Mi gegessen hat und sich selbst zum Teil als eine sieht. Das weiche, geschmeidige Fell, die unglaublichen Augen, die selbst in tiefster Dunkelheit ihren Weg finden und die wendigen Körper, die selbst tiefe Stürze unbeschadet überstehen. Natürlich spielt neben der Effizienz ihrer Anatomie auch ihre Niedlichkeit mit rein.
Abgesehe davon waren sie zu Lians Zeiten als einsames Kind ihre einzige Gesellschaft.

   die Nacht - Neben ihrer Schönheit bietet die Nacht Ruhe und Sicherheit - ebenfalls zwei Dinge, die Lian sehr zu schätzen weiß. Anders als am Tage hat sie nicht den Eindruck, als müsste sie nachts ständig in alarmbereitschaft und auf der Flucht sein. Dies mag für viele Menschen komisch klingen, birgt die Nacht doch viele Gefahren. Aber Lian sieht dies anders und verlässt sich auf ihre durch die Neko Neko no Mi geschärften Sinne, die ihr sowohl eine bessere Sicht als auch ein schärferes Gehör verleihen.

   kuschelige Plätzchen - Betten, Decken und Kissen sind und waren nie Selbstverständlichkeiten für Lian, die mal hier, mal dort lebt und keinen festen Wohnsitz hat. Umso mehr weiß sie ein kuscheliges Örtchen zu schätzen, als welchem man sicher und warm schlafen kann, ohne zu frieren.

   Nero - Lian weiß, dass es da jemanden gibt, den sie finden muss. Jemanden, den sie gerne mag, der ihr die Welt bedeutet hat. Und doch weiß sie nicht, dass dieser jemand Nero ist. Ihre Erinnerungen reichen nur bis zu einem gewissen Punkt ihrer Vergangeneit zurück und sind ab da lückenbehaftet. Nur hin und wieder erscheinen schemenhafte Bilder in ihrem Kopf, gepaart mit einem Gefühl der Sehnsucht, der Unwissenheit und vor allen Dingen vielen Fragen.

   


 »  Abneigungen

 
Lärm - Lian hasst Lärm.  Menschen, die unnötig laut sind, Radau veranstalten. Es schmerzt in ihren Ohren und in ihrem Kopf. Eins der wenigen Dinge, die sie umgehend die Fassung verlieren lassen.

   Tierquäler - Es fällt Lian leicht, Menschen Schaden zuzufügen, wenn sie es ihrer Meinung nach verdienen. Anders verhält es sich mit Tieren, die sie als unschuldig und rein betrachtet. Menschen, die Tieren schaden, sind daher purer Abschaum in ihren Augen und erzeugen Aggressivität in ihr. Lian kann nicht an sich halten, wenn sie Zeuge solcher Untaten wird.

   große Menschenmassen - Große Menschenmassen verunsichern Lian. Obwohl sie ihr als Diebin teilweise auch nutzen, bevorzugt sie es, sich nicht im Zentrum einer großen Ansammlung zu befinden. Sie mag es nicht, wenn Fremde sie berühren oder ihr zu nahe kommen. Der Lärm der durcheinandersprechenden Stimmen, der Mix aus unangenehmen Gerüchen und die undeutbaren Blicke der Menschen bringen sie leicht aus dem Konzept.

   Bevormundung - Schon als Kind hat Lian es gehasst, wenn man ihr Vorschriften gemacht oder für sie entschieden hat. Obwohl es ihr schwer fällt, Entscheidungen zu treffen und sie oft Fehler macht, lässt sie sich nicht gerne belehren oder auf einen Weg geleiten, den sie nicht selbst auserwählt hat.


 » Ziel Lians primäres Ziel ist das Auffrischen ihrer Erinnerungen. Sie irrt nun schon eine Weile planlos auf den Blues umher und sucht nach Anhaltspunkten, die ihr verraten, wer sie eigentlich ist und zu wem sie gehört.

 »  Aussehen und Merkmale

  Lian ist eine zierliche, kleine Frau. Mit grade einmal 1,61m rangiert sie im unteren Durchschnitt und fällt körperlich auch nicht besonders auf. Ihre weiblichen Attribute sind durchschnittlich gut ausgesprägt, aber daran hat sie sich nie gestört. Im Gegenteil. Lian empfand einen zu extravaganten Busen immer als hinderlich in Auseinandersetzungen und erfreut sich auch der ausbleibenden Blicke männlicher Verehrer, auch wenn sie in sozialen Gefechten durchaus von Vorteil sein könnten.
Nebst ihrer geringen Größe ist sie entsprechend schlank - die Waage schwankt in der Regel zwischen 53 und 55kg. Sie ist rein optisch nicht besonders muskulös, berüht man ihre Arme, Beine und ihren Bauch, stellt man jedoch fest, dass die Muskeln darunter sich fest und trainiert anfühlen. Somit ist Lian überraschenderweise auch recht stark und kann ungeahnte Kräfte freisetzen. Ihre Haut ist sehr blass, allerdings keineswegs makellos. Viele, gar unzählige Narben zieren ihren gesamten Körper.

Ihr markantestes Merkmal sind jedoch ihre langen, glatten, weiße Haare, die ihr bis zur Taille reichen. Wer jedoch denkt, dass diese sicher gepflegt und ordentlich gekämmt sind, der täuscht sich: Lians Mähne ist wild und manchmal wirr. Nicht selten hängen ihr die Strähnen mitten ins Gesicht, allerdings scheint sie sich daran zu stören. Manch einer könnte sogar meinen, dass sie ihr Gesicht bewusst versteckt.
Eine weitere Auffälligkeit ihrer Haare ist, dass sie am Kopf leicht abstehen und den Eindruck erwecken, als handle es sich um flauschige Katzenohren.

Besagtes Gesicht lässt Lian jünger erscheinen, als sie eigentlich ist. Ihre Augen sind eisblau und puppenhaft groß. Über einem der beiden, dem rechten, erstreckt sich eine unansehnliche Narbe, dessen Herkunft ihr nicht bekannt ist. Es ist jedoch zu vermuten, dass sie sich diese bei dem vermeintlichen Unfall zugezogen hat, der dafür gesorgt hat, dass sie Teile ihres Gedächtnisses verlor.

Ihre Augen sind von langen, dichten Wimpern umrahmt. Ihre Nase ist klein und stupsig, die Lippen voll. Auffällig sind die spitzen Schneidezähnchen, die Lians katzenhafte Erscheinung noch mehr unterstreichen.

Alles in Allem lässt sich sagen, dass Lian nicht das Bild der klassischen Schönheit trifft.




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Story


 
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Lian wuchs als jüngstes von fünf Kindern in ärmlichen Verhältnissen auf. Sowohl ihre Mutter, als auch ihr Vater gerieten regelmäßig mit dem Gesetz aneinander, waren Trinker und hielten nicht viel von ihrer Verantwortung für ihre Kinder. Somit lernte das damals noch kleine Mädchen schnell, sich selbstständig durchzuschlagen und gewöhnte sich schnell an ein diebisches Leben auf der Straße, um zu überleben. Von ihren Eltern war dahingehend nicht viel zu erwarten; Waren sie nicht grade betrunken und mit sich selbst beschäftigt, randalierten sie wahlweise in Kneipen oder gar auf offener Straße. Letztlich wurde ihnen dieses Verhalten zum Verhängnis, als Lian gerade einmal zehn Jahre alt gewesen ist. In einer kalten Novembernacht wurden beide von ihren Saufkumpanen im Zuge eines Streites umgebracht und der wenigen Habseligkeiten beraubt, die sie bei sich trugen.

Für Lian und ihre Geschwister änderte sich daraufhin nicht viel. Es fehlten lediglich zwei Personen in dem ärmlichen Haus in den Slums von Loguetown, das war alles. Nach und nach zogen ihre älteren Geschwister in die weite Welt.. und ignorierten den Fakt, dass sie noch jüngere Brüder und Schwester hatten, die auf sie angewiesen waren. Und auch Lian lernte zu dieser Zeit, dass sie sich nur auf sich selbst verlassen konnte und nur eine gute Portion Egoismus ihr durchs Leben helfen konnte. Auch sie kehrte irgendwann nie wieder in das inzwischen baufällige, zugemüllte Haus zurück und fand mal hier, mal da Unterschlupf, mied den Kontakt zu Menschen weitesgehend, wenn sie sie nicht grade bestahl und umgab sich hauptsächlich mit den Straßenkatzen der Stadt.

. . .

Es war abermals ein erbarmungsloser Winter und Lian war inzwischen dreizehn Jahre alt. Rein optisch entsprach sie eher einem Alter von acht, sie war sehr klein, mager und schwächlich. Es befanden sich nur wenige Menschen auf der Straße und es wurde zunehmend schwerer, jemanden zum Ausrauben zu finden und wenn, dann handelte es sich zu ihrem Unglück um eine Person, bei der es ohnehin nicht viel zu holen gab oder um jemanden, der ihren Versuch bemerkte und sie fortscheuchte.
Ihre letzte Mahlzeit war inzwischen zwei Tage her. Resigniert und apathisch lag sie dort zwischen zwei Fässern am Hafen Loguetowns und war sich sicher, dass sie bald sterben würde. Die zwei kleinen, roten Katzen, die sich an ihren Bauch schmiegten, konnten ihr nicht die nötige Wärme spenden, die sie brauchte und ihr abgemagerter Körper zitterte im kalten Dezemberwind.
Grade schloss sie die Augen, als sie etwas hörte. Es waren Schritte. Schwere Schritte. In ihr keimte Panik auf und ihre Augenlider hoben sich müde an, während ihre Hände sie schwerfällig vom feuchten Boden drückten. Sie musste weg, das wusste sie. Die Hafenmitarbeiter mochten es nicht, wenn sie sie hier fanden und scheuchten sie in der Regel weg, oftmals mit weniger angenehmen Methoden. Einmal war ein kalter Eimer Wasser über sie geschüttet worde und sie wollte nicht, dass dieses Schicksal sie erneut ereilte.

Aber es war kein Hafenmitarbeiter. Ihre eisblauen Augen fanden ein paar schwarze Stiefel, die nur einen Meter vor ihr Halt machten. Unsicher wanderte ihr Blick an den Beinen herauf, die in einer dunklen Hose steckten. Kurz hielt sie inne, als sie einen Revolver am Halfter des Mannes sah, dann blickte sie ihm direkt ins Gesicht. Es war alt und vernarbt und dunkle, fast schwarze Augen schauten zu ihr herab. Aber nicht feindselig, wie sie es gewohnt war. Nein, seine Augen waren warm, um nicht zu sagen.. freundlich. Mitfühlend.
Lian brachte kein Wort heraus. Natürlich konnte sie sprechen, aber es ergab sich selten eine Gelegenheit dazu und so wusste sie auch in diesem Moment kaum, was sie sagen sollte. Ein Wort des Grußes? Eine Entschuldigung? Aber sie wusste nichts sagen. Der Mann schüttelte leicht den Kopf und neigte sich zu dem kleinen Mädchen herab, hob es hoch und trug es davon. Lian wehrte sich nicht, sie schloss die Augen.

Als sie sie das nächste Mal öffnete, befand sie sich in einem abgedunkelten Raum. Es roch ein wenig modrig, aber dafür war es relativ warm und..  weich. Lian setzte sie kerzengrade auf und stellte fest, dass sie sich in einem kuscheligen Bett befand. Wann hatte sie zuletzt in einem geschlafen? Es musste Jahre her sein.
Irritiert sah sie sich um. Wo war sie? Wie war sie hier her gekommen? Konzentriert lauschte sie auf die gedämpften Geräusche außerhalb des Zimmers. Sie hörte Gesang, Stimmen von Männern, Gelächter. Ihr wurde unwohl dabei. Zu Männern hatte sie nie einen guten Draht gehabt. Nicht, dass sie den jemals zu irgendeinem Menschen gehabt hätte, abgesehen von ein paar flüchtigen Zweckfreundschaften zu anderen Straßenkindern.

Eben noch erfreut über das warme Bett, war sie nun ängstlich, nervös, verunsichert. In ihrem Kopf kreisten zu viele Fragen, als dass sie sich einfach hätte entspannen können und ihr kleiner Körper, der sich zu ihrer Überraschung nicht mehr so schwach anfühlte, war in Alarmbereitschaft. Woran konnte sie sich erinnern? Was war das Letzte, dass.. Lians Augen weiteten sich. Der Mann. Da war doch ein Mann! Sie erinnerte sich an ihr Versteck am Hafen und wie sie auf den Tod gewartet hatte, stattdessen aber von diesem Fremden gefunden worden war. Er musste sie hier her gebracht haben. Aber warum?

Lian sah sich um. Abgesehn von dem Bett, in welchem sie lag, befand sich noch ein kleiner Nachtisch rechts neben ihr sowie ein hölzerner Stuhl und eine alte Karte, die an der Wand ihr gegenüber angebracht war. Die Tür war ebenfalls hölzern und besaß keinen Griff. Stattdessen war da eine Art Guckloch und.. mit einem Mal fiel ihr auf, dass der Raum seltsam schwankte. Nicht stark. Nur leicht wie die Wiege eines Kindes. Und kaum, dass sie diesen Gedanken zu Ende geführt hatte, wurden die Stimmen draußen lauter. Zwei Menschen unterhielten sich. Ein älterer Mann und eine ältere Frau und.. sie kamen näher! Unwillkürlich wich Lian in die hinterste Ecke des Bettes, zog ihre Beine und die Decke an und starrte mit großen Augen zu der Tür, die nur Sekunden später sanfter als erwartet geöffnet wurde. Der Mann vom Hafen kam herein, begleitet von einer untersetzten Frau mittleren Alter, deren Haar bereits schütter und rot, aber am Ansatz grau war. Das ungleiche Paar sah Lian überrascht an, dann lächelten sie. Lians Angst wich.
"Sie ist wach, sie ist wach", tönte die Frau und ihr ganzes Gesicht strahlte. Der Mann nickte lediglich, dann zog er den Stuhl zu sich heran und setzte sich. Ohne etwas zu sagen hob er eine kleine Öllampe auf den Tisch und entflammte sie. Das Zimmer wurde in ein warmes Gelb getaucht und Lian konnte sein Gesicht erstmals richtig sehen.
Es war das Gesicht eines Mannes, der schon viel gesehen und viel erlebt hatte. Alt, vernarbt, faltig. Viele Narben zierten seine Haut hier und eines seiner braunen Augen hatte einen milchigen Schleier. Sie vermutete, dass er auf diesem blind war, aber selbstverständlich sprach sie dies nicht aus.

"Du lebst. Das ist erfreulich."
Seine Stimme war tief, leise und angenehm. Lian ließ die Decke etwas sinken und bewegte vorsichtig ihren Kopf zu einem Nicken. "Ich habe dir doch gesagt, sie schafft es!", quietschte die Frau, die noch immer mitten im Zimmer stand und mindestens so sehr strahlte wie die Öllampe. "Hast du Durst, Liebes? Hunger?"
Lian konnte sie nur mit leicht geöffnetem Mund ansehen. In ihrem ganzen Leben war sie noch nie gefragt worden, ob sie hungrif oder durstig war, geschweige denn, dass man ihr etwas angeboten hätte.
"Versteht sie uns nicht?" Das Lächeln der Frau verschwand und sie sah hilfesuchend und etwas traurig zu dem alten Mann herüber. Dieser lachte nur leise in sich hinein. "Gib ihr etwas Zeit", erwiderte er, dann sah er wieder zu Lian. "Du verstehst uns, das weiß ich. Aber du brauchst noch etwas Zeit, richtig?"

. . .

Nicht mehr allein sein war etwas Neues für Lian. So etwas wie eine Familie zu haben. Menschen, die sich um sie sorgten, die ihr wichtig waren.
Sie hatte Glück. Das wurde ihr jeden Tag klarer, seit Captain Marcus Mirelli sie an jenem Tag gefunden und in seiner Crew aufgenommen hatte. Er und seine Frau Abelia wurden eine Art Ersatzeltern für sie und Lian tat alles, um sich dankbar zu zeigen. Arbeitete an Deck, stahl regelmäßig für die elfköpfige Crew und erfreute sich ihres neuen Lebens.
Es war perfekt. Hätte es sein können.

Aber die Einsamkeit vermisste Lian und wollte sie wieder in ihren Fängen wissen.

Es waren vier Jahre vergangen, Lians 17. Geburtstag und aus dem unsicheren, schwachen Kind war so langsam eine starke, mutige Piratin herangewachsen. Eine nicht unbedingt schöne Frau, aber sie war auf ihre Art besonders, liebenswert und brachte ihre Crew, die für sie mehr eine Familie war, mit ihrem Charme und Humor regelmäßig zum Lachen.
An diesem Tag hatte ihr Ziehvater eine besondere Überraschung für sie.. eine Teufelsfrucht. Sie hatte schon viel über diese besonderen Früchte gehört, über die Mächte, die man durch sie verliehen bekam und auch die Nachteile, die sich durch sie ergaben. Vor allen Dingen, wenn man sich ständig mit Wasser umgab..
Trotzdem freute sie sich.. und biss voller Erwartung in die Neko Neko no Mi, die ihr fortan die Kraft geben sollte, sich nicht  nur in eine Katze zu verwandeln, sondern auch besser zu sehen und besser zu hören. Und natürlich wollte sie, unfähig, ihre Teufelskräfte auch nur ansatzweise zu kontrollieren, testen, wie sich diese auf ihren Diebeszügen machten.
Es sollte ihre Rettung sein - und der Tod ihrer Crew.

Sie legten am Hafen von Shellstown an - ein grundsätzlich gefährliches Unterfangen und kaum, dass Lian sich unter die Leute an Land gemischt hatte, wurde der gesamte Hafen vom ohrenbetäubenden Lärm zweier Explosionen erschüttert.
Das Schiff war weg, zerstört. Und jeder, der sich noch auf ihm befunden hatte, sank gemeinsam mit den Trümmern auf den Grund des Meeres.

Lian war wieder allein.

. . .

In den kommenden Jahren versuchte Lian immer wieder Anschluss, eine neue Familie zu finden. Kurzzeitig war sie sogar Teil der Marine, da sie vermutet hatte, den falschen Weg eingeschlagen zu haben. Allerdings zog dieses Kapitel sich nicht besonders lang und sie verriet die Marine sobald sie die Gelegenheit hatte, sich wieder einer Piratencrew anzuschließen.
Zu ihrem Unmut musste sie jedoch feststellen, dass diese sehr einfach zu trennen waren und Lian gab den Gedanken auf, so etwas wie eine Familie, eine Zugehörigkeit zu finden. Bis sie Nero wieder traf.. Nero, den sie einst verraten hatte. Zumindest hatte es für ihn danach ausgesehen.

Und Nero wurde zu viel mehr, als sie sich je erhofft hatte. Lian verliebte sich ..  aber das weiß sie nicht mehr.

. . .
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Schmerz. Schmerz und Kälte. Lians Augenlider öffneten sich flatternd. Wo war sie? Um sie herum war nichts außer feuchter, kühler Sand und Wasser, welches immer wieder ihre nackten Füße berührte. Stöhnend stützte sie sich auf ihren Ellbogen nach oben und strich sich das schmutzige, sandbedeckte Haar aus dem blassen Gesicht. "Wo..", murmelte sie schwach vor sich hin und setzte sich auf.
Sie hatte keine Ahnung, wo sie war oder was zuletzt passiert war. Und ihr Kopf und ihr Auge schmerzten fürchterlich. Instinktiv wischte sie sich mti der Hand über die linke Seite ihres Gesichts und starrte entsetzt auf ihre blutigen Finger. Lian verlor wieder das Bewusstsein.

Als sie das nächste Mal wach wurde, war es, als wäre sie wieder ein Kind. Wieder wach in einem fremden Bett,  in einem fremden Zimmer. Wie kam es, dass sie stets so viel Glück im Unglück hatte?
Da war ein Verband um ihren Kopf, Verbände an ihren Armen, an ihren Beinen, um ihren Brustkorb herum. Ein Schluach steckte in ihrer Armbeuge und sie fühlte sich einfach elend. Wo war sie? Eine Art Notunterkunft für Kranke? Ja, es musste sich um eine Art Lazarett handeln. Aber wie war sie hier her gekommen? Eine junge Frau kam ein paar Stunden später zu ihr und wechselte ein paar ihrer Verbände, stellte ihr Fragen, die Lian nicht beantworten konnte. Und das war der eigentliche Horror für sie. Ihre Erinnerungen waren weg. Das Letzte, woran sie sich erinnern konnte, war die Explosion, die ihre Crew das Leben gekostet hatte. Und doch wusste sie, dass da mehr war. Mehr sein MUSSTE. Auf die Frage, wie sie hieß, antwortete sie nur ausweichend mit "Laeta". Sie wusste nicht, ob es klug war, ihre tatsächliche Identität preiszugeben.

Jetzt war sie also Laeta. Eine junge Frau, die nicht wusste, wo sie hingehörte, aber eine tiefe Sehnsucht nach etwas - oder jemandem - in ihrem Inneren spürte, ohne zu wissen, wo sie mit ihrer Suche beginnen sollte.




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Frucht, Inventar,Stärken/Schwächen



 » Teufelsfrucht Neko Neko no Mi
 » Teufelsfrucht Zoan

Die Neko Neko no Mi war ein Geschenk ihres Ziehvaters. Lian war noch ein Teenager, als sie sie zu sich nahm und keine Frucht hätte besser zu der jungen Frau passen können, die man bereits davor mit Katzen asoziiert hatte.

Teilverwandlung: In dieser Form zeigen sich nur minimale Änderungen an Lian. Kleine weiße Katzenohren erscheinen auf ihrem Kopf, ihre spitzen Eckzähne werden etwas länger, ihre Fingernägel werden zu Klauen und ihre Pupillen werden kleine Schlitze. Ferner wächst ein Schwanz aus ihrem Steißbein, welcher lang und buschig ist.

Hybridverwandlung: Wenn Lian sich in der Hybridverwandlung befindet, kommen zu den Attributen der Teilverwandlung noch ein zartes, weißes Fell hinzu, welches ihren gesamten Körper ziert. Ihre kleinen Hände wachsen zu etwas größeren Klauen an und ihre Füße besitzen eine höhere Sprungkraft. Außerdem wächst ihre Nase zu einer kleinen, rosa Katzennase heran und ihr Gesicht wir im Allgemeinen ewas spitzer.

Tierverwandlung: In ihrer vollendeten Form ist Lian eine große, weiße Langhaarkatze, die am Ehesten dem Typ Maine Coon entsprich, nur wesentlich größer. ( In etwa der Größe eines Schäferhundes. )

Mutation: Dies ist eine Form, die nur sehr selten bei Lian zutage tritt. Als Mutation ist sie eine groteske Mischung aus Mensch und Katze, eher ähnlich einem animalischen Hybriden und von erschreckendem Aussehen.


Dank der Kraft der Frucht kann Lian im Dunkeln besser sehen und allgemein besser höheren. Diese Fähigkeiten verstärken sich entsprechend, wenn sie sich in ihrer Tier- oder Hybridform befindet.




 
» Seimei Kikan
Lians Ziehvater lehrte sie schon sehr früh die Kontrolle des eigenen Körpers. Besonders ihre Haare und Nägel nutzt Lian zur Verlängerung sowie zur Anwendung von Techniken. Im Winter ist ihr eine verlängerte Haarpracht gleichsam ein Wärmespender.
Da sie bereits viele Jahre trainiert, beherrscht sie Kunst zuweilen sehr gut.




 
I didn't come for peace.

 » Kampfstil

Lians Kampfstil ist wild, chaotisch und instinkgetrieben. Sie handelt weder logisch, noch nach Plan. An Absprachen kann sie sich nur schwer halten und ist ein leichtes Opfer für Provokationen. Da sie sehr emotionsgesteuert ist, siegt bei ihr nur selten die Vernunft. Man kann also sagen, dass sie ein klassischer Hau-drauf-Mensch ist, der kaum an die Folgen seines Handels denkt. Sie ist außerdem sehr anfällig für Rasereien, wenn sie sich in ihrer Tierform befindet. Lian geht so sehr in ihrer Rolle als Katze auf, dass sie in seltenen Fällen auch nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden kann.
Darüber hinaus geht sie mit Leichtsinn und Naivität vor. Sie riskiert ihr Leben leichtfertig um das zu beschützen, was sie liebt. Dies macht sie aber gleichsam zu einem gefährlichen, nicht zu unterschätzenden Gegner, bei welchem man auf alles gefasst sein muss. Da Lian meist selbst nicht weiß, was ihre nächsten Angriffschritte sind und sie rein intuitiv handelt, ist es schwer, ihre "Strategie" vorauszuahnen, da es immerhin keine gibt.

 »  Ausrüstung

 

  • Vivrecard

       
  • Mobile Teleschnecke


 



 »  Stärken

 

  • Nahkampf - Lian ist, wie bereits gesagt, ein Hau-drauf-Mensch. Sie ist körperlich stark, obwohl sie nicht danach aussieht und ist im direkten Kampf geübt. Nicht nur ihre Arme und Beine, auch ihre Haare sind ihr dabei eine Hilfe sowie Waffen.
       


 

  • Der Schein trügt - Es ist zu Lians Vorteil, dass sie klein und schlank ist. Ihre Kraft und Fähigkeiten sind ihr nicht anzusehen, weswegen sie gerne unterschätzt wird. Sie kann ihre Gegner stets überraschen, indem sie ungeahnte Kräfte freisetzt, auf die die meisten nicht vorbereitet sind.


 

  • Lügen - Lian kann lügen ohne rot zu werden. Ihrer Kreativität und Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Sie war bereits von Kindesbeinen an gezwungen, manchmal die Wahrheit für sich neu zu erfinden und hat daher keine Probleme damit, jemanden an der Nase herumzuführen.
       


 

  • Tierfreund - Lian liebt Tiere und Tiere lieben Lian. Besonders zu Katzen hat sie einen wirklich guten Draht, sodass die zarten Wesen ihr im Kampf, aber auch in alltäglichen Situationen oftmals zur Seite stehen. Generell sind Tiere ihr stets wohlgesonnen.
       


 

  • Intelligenz - Obwohl Lian weitesgehend ungebildet ist, ist sie bei weitem nicht dumm. Sie hat sich das Lesen und Schreiben selbstständig beigebracht, kann gut rechnen und löst unglaublich gerne Rätsel. Sie hat ein Auge fürs Detail und kann Zusammenhänge schnell schließen. Außerdem hat sie eine hohe Auffassungsgabe sowie ein gutes Gedächtnis und erkennt Ungereimtheiten sehr schnell.


 
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 »  Schwächen


 

  • Planlosigkeit - Lian ist die meiste Zeit über planlos - im wahrsten Sinne des Wortes. Sie macht selten Pläne, weiß oftmals nicht wohin oder wie ihre nächsten Schritte aussehen könnten. Eine Folge dessen ist, dass sie Gelegenheiten gut und gerne versäumt und aufgrund von mangelnder Überlegung im Vorfeld auch mal scheitert.


 

  • Erinnerungslücken - Durch einen Unfall auf hoher See, bei welchem sie von ihrer ehemaligen Crew getrennt worden ist, musste Lian ein gutes Stück ihrer Erinnerungen einbüßen. Es sind immer wieder schemenhafte Bilder, die in ihrem Gedächtnis aufflammen und von äußeren Einflüssen provoziert werden, aber im Großen und Ganzen ist die Suche nach sich selbt ihr aktuelles Ziel nr. 1.


 

  • Wasser - Als jemand, der von einer Teufelsfrucht gekostet hat, ist Lians größter Feind das Wasser. Aber schon vorher hatte sie eine irrationale Phobie vor Gewässern und fühlt sich daher auf dem Deck von Schiffen nur bedingt wohl. Im Inneren, wo sie keinen direkten Blick aufs Meer hat, sieht das allerdings anders aus.
       

 .

 

  • Einsamkeit - Lian hat keine tiefere Bindungen zu Menschen und ist allein. Sie kann sich auf niemanden verlassen und ist auf sich gestellt. Dieses Problem setzt ihr bereits ihr gesamtes Leben zu und stellt einen wunden Punkt dar.
       


 

  • Emotionalität - Lian lässt sich von Gefühlen leiten und ist weitesgehend unkontrolliert, was diese betrifft. Ihre Emotionalität steht der oft nützlichen Rationalität und damit ihr selbst massiv im Wege, besonders bei Kämpfen.


 

  • Spinnenphobie - Spinnen sind Lians Kryptonit. Schon als kleines Kind hat sie diese kleinen, widerlichen Krabbeltiere verabscheut und bekommt schweißnasse Hände sowie einen beschleunigten Puls, wenn sie welche sieht.
       



 »  Boosts -

 »  Doriki  Platzhalter

 Kraft - 150
 Geschwindigkeit  - 125
 Geschick  - 125
 Ausdauer  - 200
 Teufelskraft - 400







 
Attack!


 »  Techniken

 Name:  Platzhalter
 Typ:  Platzhalter
 Beschreibung:  Platzhalter
 Doriki: Platzhalter



 
Sonstiges


 » Woher? War damals schon hier
 »  Accounts  [EA] Lian
 »  Avatar Lappland Arknights


 


 
 



_________________


Zuletzt von Lian am So 20 Dez 2020 - 1:32 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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