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BeitragThema: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyDi 15 März 2016 - 2:48

Der Raum in dem der Kapitän seinen Schlaf findet oder wohin er sich zum nachdenken zurückziehen kann. Es gibt einen Schreibtisch und ein Bett vor dem eine Kiste für seine persönlichen Dinge steht. Der einzige Luxus ist wohl die Tatsache dass er hier alleine schlafen kann.
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Musashi
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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyDi 30 Aug 2016 - 15:00

cf: Deck
Während Musashi genau überlegte, wie genau er Izuku ansprechen sollte schweifte sein Blick etwas umher, bevor die Beiden sein Zimmer erreichten. Neben einem Bett, war da auch ein Schreibtisch, für ihn und einem Gegenüber.  Auf dem Tisch waren die Waffen von Izuku, die zuvor von einem der Soldaten, wie aufgetragen, hierher gebracht wurde. Wie auch zuvor ließ der Agent die Türe offen. Der Einzelgänger konnte frei eintreten. Das er keine Handschellen hatte, war weniger ein Zeichen darauf das er ihm vertraute, als die Sicherheit, das Musashi ihn aufhalten könnte. Wer weiß, ob der Arzt, die nicht schon ahnte? Sogleich begann er mit einer Frage, die recht unwillkürlich schien.

" Solltet ihr erfahren, wer oder besser was ihr für ein Mensch ihr wart, glaubt ihr damit zurecht zu kommen? Würdet ihr euer wahres ich akzeptieren? "

Er hob die Klinge von Izuku auf, welche neben der Regenschirmlanze lag. Betrachtete Sie etwas nachdem er ihm die Worte zugesprochen hatte. Es war vermutlich eine merkwürdige Fragestellung, da normalerweise Menschen die unter Amnesie litten, oft auf nichts anders aus sind als sich selbst wieder zu finden. Was aber, wenn das Gedächtnis einen mit voller Absicht alles vergessen lässt? Als eine Art Schutzmechanismus. Der Agent, stellt es nur mal in den Raum, um eine Antwort zu hören die vielleicht etwas mehr über den Mann Izuku verraten würde. Er war jetzt kein großartiger Psychotherapeut, noch ein Gelehrter, aber wer den Weg des Schwertes ging sollte auch den Weg des Ichs gehen. Beide waren nämlich Teil der selben Reise. So zumindest sagte es ihm sein Meister und Ausbilder. Kenshin hatte die ganze Zeit über dem Einzelgänger nur seinen Rücken gezeigt. Er ging einige Schritte vor zu seinem Sitzplatz. Kurz darauf wendete er sich, noch mit der Klinge in seiner Hand, zu Izuku.

" Ich könnte arrangieren, dass meine Vorgesetzten mir eure Akten zuschicken und ihr nach einer kurzen Rehabilitation wieder für die Marine arbeiten vermocht. "

Es war sicher kein schlechtes Angebot. Natürlich wusste Izuku nicht, dass er damit nicht die simplen Akten der Marine meinte. Es gab noch eine mit mehr Details. Jeder der in der Regierung arbeitete, wurde insgeheim in ein System eingetragen und recherchiert. Es gibt nur sehr wenige, von denen Mann nicht fast die ganze Lebensgeschichte kennt. Selbst ärztliche Gutachten, Therapien, Familien etc sind vorzufinden. Seinen eigenen Namen kannte, der Einzelgänger ja und das er bei der Marine war. Also muss er ja theoretisch schon irgendwo mehr über sich erfahren haben. Zumindest schien es dank Tenryuu geschehen zu sein. Bevor er weiter sprach änderte sich etwas im Gemüt des Agenten. Er war leicht angespannter, etwas fokussierte doch vor allem schien er nun etwas bedrohlicher? Er warf dem Arzt seine Klinge zu, sodass dieser ihn am Griff fangen konnte. Im selben Moment, jedoch zog er sein eigenes Katana um einen direkten frontalen Angriff zu starten. Es war nicht viel Kraft dahinter, aber es war schnell. Jeder normale Mensch würde sicher versuchen sich zu verteidigen. Da Izuku auch noch, das Kenbunshoku Haki besaß, könnte er vermutlich zwei Dinge raus lesen. Eines war, dass der Agent gewillt war den Angriff bis zum Ende auszuführen, ob dieser den Arzt treffen würde oder nicht. Zweitens auch, dass darin keine echte Absicht lag dem anderen wirklich zu schaden. Es wirkte so, als ob Musashi daran glaubte, dass der Tamigawa parieren konnte.

" ... oder ihr sieht dies als Chance neu anzufangen. Für etwas Größeres, als ihr selbst. "

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyDi 30 Aug 2016 - 15:47

Nachdem die Tür geöffnet wurde, nahm auch Izuku alles vorerst in Augenschein, ehe er lächelnd eintrat und vorerst an der Tür stehen blieb. Musashi hatte ihn weder aufgefordert Platz zu nehmen, noch ein Gespräch angefangen, sodass sich der Tamigawa die Zeit nahm, dich gründlich umzusehen. Das Fenster war aus teurem Glas und auch der Schreibtisch wies großartige Qualität auf. Alles in allem war es jedoch die gewöhnliche Kabine eines Marinekapitäns. Seufzend stemmte der Arzt die Hände in die Hüften, als er seine Waffe dort auf den Tisch sah und musste zwangsläufig etwas Grinsen. Ja. Sie hatten sie ihn abgenommen, aber die Waffe unbewacht hier liegen zu lassen waren die Fehler eines Anfängers gewesen. Dann begann Musashi zu sprechen. Die Frage, die er stellte war einerseits ziemlich einfach zu beantworten, doch der psychologische Kontext zu ihr war so riesig, dass sich der Tamigawa einen Moment Zeit nahm um diese Information zu verarbeiten, ehe er versuchte sie zu beantworten. "Wenn Sie Zugriff auf meine Daten hätten und ich erfahren könnte, wer ich früher war, wäre mir damit sehr geholfen. Bisher gibt es für mich keinen Gegenteiligen Grund, mich euch anzuschließen. Es sei denn, ihr liefert mir einen. Dann muss ich verzichten und mich selbst auf die Sache nach meinem Selbst begeben. Aber ja. Ich würde mein "Wahres- Ich" akzeptieren und annehmen." Er lachte leise und verfolgte die genauen Bewegungen Musashis, der Theatralik zu lieben schien, denn er wand sich erst danach wieder dem Tamigawa zu und betrachtete ihn nachdenklich. Was wohl in seinem Kopf vorging? Manchmal hatte der Arzt das Bedürfnis das Hirn solcher Menschen zu sezieren um einen genauen Blick auf ihr "Innerstes" zu werfen, doch würde dies tötlich enden und dann wäre all der Erfahrungswert nur eine Vergeudung seiner Zeit.

Resignierend senkte er für einen kurzen Augenblick seinen Blick und schloss seufzend die Augen, als er sich mit verschränkten Armen gegen die Tür lehnte, um Musashi wieder anzusehen. "Ich bin einfach auf der Suche...", aber kurz bevor er seinen Satz beenden konnte, veränderte sich die Haltung des Kapitäns. Sie wurde offensiver, aggressiver. Der Körper spannte sich an, und während bereits die Klinge geschickt in seine Richtung flog, machte auch der Tamigawa einen Satz nach vorne. ~Ich hab es dir doch gesagt, du Vollidiot! Er ist gefährlich! Verteidige dich!~ Die Stimme in seinem Kopf war lauter als zuvor. Brüllte, felhte, die Kontrolle zu erlangen, doch Izuku rang das Bedürfnis nach Kampf nieder. Er erkannte die Absicht des Angreifenden mithilfe seiner Intuition und drehte -die Klinge in seiner Linken- die Waffe in die Rückhand, um sich seitlich von ihn in Position zu bringen und den Frontal Angriff seitlich direkt an seinem Körper abgleiten zu lassen. Da Musashi aber wesentlich schneller war als Izuku, rutschte jener einige Zentimeter zurück und biss die Zähne zusammen. Seine Mimik hatte sich nicht verändert. Nicht einen Hauch von Emotion war in seinen Augen zu erkennen, als er Musashi ebenfalls in jene Seelenspiegel zu blicken schien und lächelte vage. "Kch. Eine neue Chance ist das allemal, Herr Musashi.", dabei stemmte er seinen linken Fuß an die Wand hinter sich und drückte sich von ihr ab, um Musashi mit der Schulter anzurempeln und ihn von sich fort zu treiben. Ein weiterer Angriff folgte nicht. Er wollte nicht gegen ihn kämpfen. Er hatte ohnehin keine Chance und der Test sollte damit wohl als bestanden gelten. Sollte Muashi jedoch einen weiteren Angriff starten, so würde er wenigstens versuchen sich seiner Haut zu erwehren. Solange, wie ihm die Luft dazu reichte, denn sein Gegenüber war ein beachtlicher Kontrahent. Er war Schneller als er, wenngleich Izuku ihm in Sachen Geschick kaum etwas nachstand.
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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyDi 30 Aug 2016 - 16:35


Der Raum war auch nicht überaus groß für einen Kampf. Zwar hätte Musashi keine Probleme, sein Schwert richtig zu führen aber vermutlich würde die ganze Einrichtung Schaden nehmen. Immerhin wollte er noch schlafen an diesem Ort. Nach der kurzen Einführung ließ er sein Schwert wieder in die Scheide fallen, wobei der Schubs mit der Schulter ihn nicht wirklich rührte. Izuku würde es sicher bemerkte, das der Agent aus freien Stücken zurück schritt um wieder Raum zu schaffen. Viele wären vermutlich nicht einmal in der Lage gewesen die Klinge anzuheben, bevor Musashi sie erwischt hätte. Allein das der Einzelgänger soweit kam, bestätigte die Vermutung. Vom Alter waren sie sich recht nah und auch vom Talent waren Beide nicht so weit entfernt. Der Unterschied lag hier, das Musashi viel trainierter war was mit der Ausbildung der Formel 6 zu tun hatte. Würde man diese auf den Arzt anwenden könnte Beide sich sogar ebenbürtig sein.

" Ich werde meine Vorgesetzten kontaktieren und mir Kopien der Akten zukommen lassen. "

Er ging zurück zum Tisch und überreichte dem Tamigawa nun auch seine Regenschirmlanze. Diese schien eine interessante Waffe zu sein, wobei es wohl mehr für die Verteidigung zu gelten schien. Beim kreuzen der Klingen hat auch der Agent bemerkt, dass es nicht so leicht schien zu parieren. Vermutlich verwendete sein Gegenüber, die Blätter als eine Art Schild und die Klinge als die eigentliche Waffe. Es wäre schon von Interesse, die vollständige Technik zu begutachten, aber dafür war nicht der richtige Ort noch die richtige Zeit. Neben der Tatsache, dass er seine Vorgesetzten um die Papier von Izuku beten würde, gab es noch etwas anderes das anzusprechen war. Etwas, dass er dem Arzt noch nicht sofort erzählen würde. Musashi würde ihn als Rekrut für Talon aufnehmen wollen, bzw es der Obrigkeit melden. Die Aufnahme wäre auch nicht das Problem, eher war es die Phase die darauf folgen würde. Vertrauen war keine Basis mehr, um in dieser Einheit zu funktionieren. So gut es auch klang sich zu vertrauen, so ging ab diesem Punkt die Kontrolle vor.

" Ich würde euch anbieten, bei uns einzusteigen. Ihr scheint euch gut mit Tenryuu zu verstehen und könntet wohl etwas Führung gebrauchen. "

Er verbeugte sich kurz etwas, eine Art Geste die er sich angewohnt hatte als "Samurai". Sato legte Wert auf diese "Floskeln", wobei sie eben Respekt symbolisierten. Zumal es auch eine Art um Verzeihung bitten war, für das kreuzen der Schwerter. Man konnte sagen, dass der Agent sich eben ein Vorbild genommen hatte. Aber nicht um ihn gänzlich zu imitieren, sondern eher um sich selbst führen zu lassen. Ein Symbol zu werden ist der Traum von Musashi, etwas weiterzugeben... einen Gedanken oder besser die Vorstellung einer Zukunft. Die Zukunft einer Welt die wahrlich Frei ist. Und diese Freiheit soll eine faire Gerechtigkeit sein. Es war nicht einfach diese Form zu verwirklichen, wenn man bedenkt, das im Moment die Absolute im Vordergrund steht. War diese absolute Gerechtigkeit, aber nicht einfach das selbe wie Wegschauen? Musashi glaubte nicht an Grauzonen, aber er glaubte an Chancen. In jedem Menschen gab es Potential sich zu entwickeln in eine Richtung, die ihn wirklich erfüllt. Selbst wenn dieser Weg manchmal in die Dunkelheit führt, doch jeder hat diese Konsequenz zu tragen. Fair heißt nicht immer Gnade... es kann auch bedeuten Leben mit Leben zu bezahlen. Damit war nicht direkt der Tod gemeint, sondern viel mehr das die Zeit, wie man in das weitere Leben investiert. So etwas wie "Wiedergutmachung" und manchmal war es auch der Tod. Eine faire Welt ist nicht immer so perfekt wie sich die meisten es wohl vorstellen. Viele wünschen es sich, wissen aber nicht was Fair wirklich bedeutet.

" Sag mir Izuku, wie stellst du dir eine gerechte Welt vor? "

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyDi 30 Aug 2016 - 17:01

Die Schulter verfehlte zwar ihr Ziel, doch wurde der Kampf sogleich ebenso schnell abgebrochen, wie er begonnen wurde. Die Brust des Arztes hob und senkte sich, während er Musashi noch immer fixierte und seine leicht geduckte Haltung dürfte bedeuten, dass er noch immer mit einem Angriff seines Gegenübers rechnete. Jener jedoch ließ seine Klinge sogleich in seine Hülle wandern und auch Izuku lockerte seine Körperhaltung, fasste sich an den Nacken und ließ einige Wirbel seines Halses knackend einrenken, ehe er auf den Tisch zuging und den Schirm wieder in seinen Besitz nahm. Man konnte vieles aus den Taten und Bewegungen seines Gegenübers lesen. Musashi selbst wollte sehen, ob Izuku ihm ebenbürtig war. Ob er in der Lage war das zu erreichen, was der Kapitän genaustens verfolgte. Ein Lächeln zierte die Lippen. Wenn Menschen gegeinander kämpften konnte man eben einen besseren Blick auf die Ziele und Ambitionen seines Kontrahenten blicken und der Tamigawa schätzte die Art und Weise, wie Musashi das angestellt hatte. Als jener sich verbeugte, folgte auch der ehemalige Soldat seinem Beispiel und verbeugte sich gebührend, um auch ihn den entsprechenden Respekt zu rollen. "Danke für die Hilfe, Herr Musashi. Ich weiß das zu schätzen." Wieder ein sanftes Nicken, ehe die Klinge zurück in die Halterung des Schirmes gesteckt wurde und er jene in die lederne Halterung an seiner Schulter wandern lies. Nur langsam lies er sich auf dem Stuhl gegenüber des Kapitäns nieder, machte es sich bequehm, verließ aber nicht die respektable Körperhaltung, die in diesem Augenblick angemessen war. Izuku war erstaunt über die Geschwindigkeit, die sein Gegenüber an den Tag gelegt hatte. Er selbst war bereits ein schneller Kämpfer gewesen, aber dieser Samurai hatte etwas besonderes an sich. Hier konnte er bestimmt viel für sich und seinen Kampfstil mitnehmen, was sein Herz einen kleinen Sprung machen ließ.

Kurz, nachdem die beiden vorerst einmal Luft geholt hatten kam auch Musashi schon zur Sache. Er wollte ihm wirklich eine Stelle als Soldat an seiner Seite anbieten? Das kreuzen der Klinge schien viel über den Tamigawa preisgegeben zu haben und auch der Kontakt zu der jungen Frau an Deck schien sich nun bezahlt zu machen. Wie viele glückliche Umstände sollten heute noch stattfinden. Man konnte ein kurzen Augenblick in den sonst so ausdruckslosen Augen sehen. "Oro? Ihr wollt mich in eurem Team haben? Hm..." Er schien für einen Augenblick zu überlegen. Dann aber nickte er knapp und legte den Kopf schief, um Musashi mit nachdenklicher Miene zu betrachten. "Es gibt da allerdings etwas, das ich euch sagen muss. Und ich bitte euch das mit höchsten Vertrauen zu behandeln." Die Stimme in seinem Kopf protestierte, doch Izuku unterdrückte den Wunsch des Wahnsinns auszubrechen und ihn daran zu hindern, während er Luft holte, um nun auszuführen. "Im Laufe meines Lebens leide ich unter einer mutliplen Persönlichkeit und Schizophrenie. Das ist der Grund, wieso ich mich das eine oder andere mal komisch verhalten werde. Dieser... dunkle Begleiter, wie ich ihn nenne, ist für das Grobe zuständig. Die "dunkle Seite" meines Selbst, wenn ihr so möchtetet. Er manifestiert jeden dunklen Aspekt meines Verstandes. Gewalt. Niedere Triebe. Alles, wozu ich für gewöhnlich nicht in der Lage bin. Ich kontrolliere den Wechsel, aber durch gewisse Trigger setzt er sich selbst frei, würde aber nie über mich hinweg entscheiden. Dazu sind wir... zu vertraut." Seufzend rieb er sich den Nasenrücken, schloss die Augen für einen Moment umd dann schließlich auf die Frage einzugehen, die ihn Musashi eben offerierte. "Ich stehe für Gerechtigkeit in der Welt. Leid gibt es bereits genug in der Welt und es wird Zeit, dass jene von all ihren Schmerz befreit wird. Jedes Mittel ist Recht, denn der Zweck heiligt eben jene Mittel, ihr versteht?" Izuku hob eine Braue und sah den Kapitän nun direkt an. Ernster hätte er in jenem Moment nicht sein können. Und offener. Aber Aufgrund seiner Gabe wusste er, dass er seinem Gegenüber trauen konnte. Immerhin brachte eben jener selbiges entgegen.


Zuletzt von Izuku Tamigawa am Mi 31 Aug 2016 - 22:38 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyDi 30 Aug 2016 - 18:09


Die Erklärung machte durchaus Sinn, zumindest bestätigte es das Gefühl, welches Musashi hatte. Es war also eine Art zweite Persönlichkeit, die die Instinkte vom Agenten aufhorchen ließ. Die Offenheit darüber zu reden und das Bewusstsein es zu verstehen, schien keine Lüge zu sein. Die Frage ob sich Izuku wirklich beherrschen konnte, stellte sich ihm trotzdem. Der Schwertkämpfer hatte selbst gewisse Trigger, die ihn ebenfalls etwas veränderten. Er musste sich dabei nur etwas an den Rücken fassen, um die ersten Bilder abzurufen. Diese Bilder veränderten auch seinen Zustand, wenn es auch nicht zu einer anderen Persönlichkeit manifestierte, so hinderte es ihn im Alltag. Ein Grund wieso Musashi sich auf seine Geschwindigkeit fokussierte, hatte auch etwas damit zu tun. Den sollte man ihn am Rücken erwischen, würden diese Bilder ihn mental zu sehr einschränken. Dies offenbarte sich am stärksten in seiner Ausbildung, weshalb unter anderem Soru und Tekkai dazu dienten Treffer oder Schmerzen an diesen Punkten zu verhindern.

" Viele tragen einen dunklen Begleiter mit sich... nicht die Präsenz dieser Dunkelheit ist das Hindernis... viel mehr die Herausforderung damit umzugehen. Lasse es ein Teil von dir sein, doch mach es nicht zu deinem Ich. "

Diese Worte galten sowohl Izuku, als auch zu sich selbst. Man könnte davon ausgehen, dass der Arzt sehen könnte, dass Musashi ähnliche Erfahrungen in sich trägt. Somit eine Form von Verständnis herrscht, zumindest in dieser Phase. Er verschob aber seine eigene dunkle Welt wieder, um sich auf seine letzte Frage zu fokussieren. Wobei sein Trauma wohl auch ein Grund dafür war, wieso er sich eine Welt wünscht die Fair ist. Sein Wunsch nach Gerechtigkeit schien manchmal der Wunsch nach Rache nahe zu kommen. Er redete sich oft ein, dass es keine Rache ist die er will, aber der Tropfen Hass in ihm, war nicht verschwunden. Es floss in seinen Adern, wie das Blut das er zum Leben brauchte. Wie schon gesagt, jeder hat eine Form von Dunkelheit in sich, man darf es nur nicht zur völligen... einzigen Person werden lassen.

" Ja so sieht es auch die Weltregierung. Gerechtigkeit ist meiner Meinung nach selbst kein Mittel zum Zweck. Es ist ein Wunsch der in uns Menschen wohnt. Der Wunsch nach Freiheit in einer Welt der Ordnung. Grundsätzlich wollen wir Fairness, doch weil wir in dieser Welt meist das Gegenteil erleben, verlieren wir die Hoffnung und versuchen sie mit allen Mitteln zu erzwingen. Die Frage ist dann, ob es wirklich fair ist? "

sogleich ging er nun an Izuku vorbei und wartete nun an der Tür auf ihn. Er würde sich nach den nächsten Worten anhören, was der Arzt zu sagen hatte und dann mit ihm wieder zurück an Deck gehen.

" Mein Ziel ist im Grunde nicht anders, als was die Revolution, Regierung selbst Piraten, Verbrecher und alle Menschen sich wünschen. Wir alle haben eigentlich den selben Traum. Der Unterschied liegt einfach nur in Worten und Taten. Das macht es mir leichter Menschen zu verstehen und ihnen eine Chance zu geben. Immerhin hat man mir diese Chance auch zukommen lassen. "

TBC: Deck(sobald Izuku fertig ist und mitkommt)

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyDi 30 Aug 2016 - 18:28

Musashi hatte seinen Worten gelauscht, ohne eine Reaktion zu zeigen. Erst, als Izuku fertig gewesen war, konnte er sehen, dass sein gegenüber verstanden hatte, was eigentlich vor sich ging und so nickte der Arzt schließlich, als eben jener begann wieder zu sprechen. Er hatte es sich anders vorgestellt. Sich vorgestellt, abgewiesen zu werden, missverstanden, nicht akzeptiert. Kenshin jedoch schien ein anderer Mann zu sein. Er selbst war wohl eben einer jener Sorte, die Izuku verstanden und so erhob sich auch der Soldat, um ihm zur Tür zu folgen. Weise waren seine Worte, gewählt. Das machte Eindruck bei dem Tamigawa, denn auch er drückte sich für gewöhnlich sehr gewählt aus. Eben aber nicht sein dunkler Begleiter."Ich verstehe die Sorge, aber er... und sind sind miteinander verbunden. Er hat sich bereits in meinem Verstand manifestiert und herrscht dort genauso über meinen Körper, wie ich es tue. Demnach... bin ich durch aus in der Lage mit dieser Dunkelheit in meinem Herzen und Gedanken umzugehen. Und wer weiß. Vielleicht kann ich Ihnen beibringen, mit der euren umzugehen." Eine kleine Anspielung darauf, dass er gesehen hatte, wie die Gedanken Musashis sich gewandelt haben. Diese Empathie, die jenes Haki mit sich brachte war auch dazu da, sein Gegenüber besser verstehen zu können. Nicht, dass er die Gedanken Musashis lesen konnte, viel mehr aber seine Empfindungen und im Bezug des aktuellen Gesprächsthemas war es ein leichtes den Zusammenhang herzustellen.

Es dauerte nicht lange, als er sich schließlich leicht verbeugte und gerissenes Grinsen auf die Lippen legte. "Es wäre mir eine Ehre, für solch eine Welt einzustehen, Herr Musashi! Mit eurer Hilfe und eurer Führung ist es sicher ein leichtes unsere gemeinsamen Ziele zu verfolgen und ich werde nach besten Gewissen unter eurer Führung dienen. " Nachdem alles gesagt wurde -so empfand es jedenfalls Izuku-, bewegte sich auch jener wieder zu der Tür, diesmal hielt er allerdings dem Kapitän die Tür offen und folgte ihm auf den Weg nach draußen. "Eine Sache noch, Herr Musashi. Ihr sagt, wir Menschen verfolgen alle dasselbe Ziel. Ist es nicht möglich, all unsere Träume zu vereinen und so Frieden zu schaffen? Wäre das nicht ein Ziel, wofür es sich zu sterben lohnt?" Er seufzte und verließ schließlich den Raum, um wieder an Deck zu treten. Eine neue Reise, huh? Könnte spannend werden.

Tbc: Deck
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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyDi 27 Feb 2018 - 16:01

cf: Hafen
Mit unerwartet war eher gemeint, das Musashi nicht wusste, dass sie keine Ersatzkleidung dabei hatte. Er hätte ja nicht wissen können, dass Sie diese nicht parat hatte. Und ja ein wenig eingebildete wirkte Sie schon, als sie wohl auf einen Schneider bestand. Stören tat es den Agenten nicht, da er den Tick für Ordentlichkeit nun doch bemerkte. Immerhin war es deutlich zu sehen, wie sie darauf aus war sich wieder zurecht zu machen. Ihr diesen Wunsch zu verwehren, würde er nicht und man könnte auch mal bei den Vorgesetzten anrufen, um ihr passende Kleidung in ihrer Größe zu bestellen. Oder zumindest das Geld um es bei einem Schneider anfertigen zu lassen. Wobei die einfachste Lösung sein würde, ihre ganzen Kleider in der Zeit reinigen und trocknen zu lassen. Auf ihrer Anmerkung hin, dass es keine Uniform war, räusperte auch Musashi nur. Als Offizier hatte man nun mal eben die Freiheit, wobei die Bezeichnung Jeans für seine Hose nicht ganz zutreffen sollte. Es handelte sich mehr um eine dunkle Anzughose, die nur etwas bequemer war von der Beweglichkeit her. "Als Offizier hat man die Möglichkeit, seine Kleidung den Umständen anzupassen. Ich finde es steht dir!" hörte Laira von ihm als Kommentar zu ihrere Aussage, bzgl. der Uniform. Was auch stimmte, aber es waren auch seine Kleider. Natürlich würde er, dass denken, sonst würde der Agent ja das Zeug nicht gern tragen. Warum sie von ihm glaubte unordentlich zu sein, lag wohl in ihrer Wahrnehmung. Er ist ja in einem reichen und ordentlichen Haushalt aufgewachsen, wo man eben Netiquette lernte. Er musste sich ja früh als Kind schon vor dem Adel präsentieren können, ohne blöd angeschaut zu werden. Das so etwas hängen bleibt, konnte man sicher verstehen. Sie wusste ja nun einmal nichts von ihm, weshalb man es ihr auch nicht vorwerfen kann. Immerhin war Musashi von seiner Art her, auch etwas impulsiver und da könnte man annehmen, das Chaos ihm mehr liegen würde als Ordnung. "Kein Problem, solange ich Autorität über dich habe, sollte es das Mindeste sein." Laira könnte nun wohl sehen, dass er gar nicht so ungehobelt schien, wie wohl der erste Eindruck seiner Trainingsmethode es wohl simulierte. Seine Intentionen sind oft richtig und er hat nur einen sehr intuitiven Weg bestimmte Dinge zu erreichen. Es ist leichter jemanden aus dem Konzept zu bringen, um dessen Stärken aber vor allem Schwächen zu erkennen. Sie sollte ja trainiert werden von ihm und nicht bemuttert. Wenn es aber darum ging, Vorgesetzter und Offizier zu sein, so passte er sich der Rolle an. So musste sich Laira somit keine Gedanken darüber machen, von ihm angepöbelt zu werden. "Was hätte ich davon gehabt? Nur weil ich dich attraktiv finde, werde ich kaum deinen Respekt damit gewinnen." Außerdem hatte er ja schon einiges gesehen gehabt, dank der nassen Kleidung. Was er aber nicht ansprach, obwohl er es gerade dachte. Wie schon erwähnt, sollte die Matrosin unter ihm lernen und dafür musste zuerst ein Verständnis unter den Beiden herrschen bzw. aufgebaut werden. Alles andere könnte immer noch in einem privatem Spektrum erforscht werden. Wenige Moment später holte er auch einen Soldaten ran, der sich um ihre Kleidung kümmern würde, sie waschen und trocknen. Es sollte zumindest am nächsten bzw am übernächsten Tag wieder alles sauber sein. Kurz darauf ging er nun wieder auf Laira ein. "Zudem bevorzuge ich es, wenn mir eine Frau freiwillig zeigt was Sie zu bieten hat!" dabei lehnte er sich kurz zu ihr und zwinkerte, bevor es nun weiter an Deck hinbegeben würde.

TBC: Deck der Blackjack

@Laira

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Laira
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Laira

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyMo 5 März 2018 - 9:01

cf: Hafen

Ja, als Offizier hatte man solche Privilegien und sie als einfache Matrosin hatte diese einfach nicht. Allein mit ihrer eigenen Uniform lehnte sie sich schon gewaltig aus dem Fenster raus und eigentlich hatte sie Glück, das man ihr dieses nicht auch schon untersagte. Nicht auszudenken, wenn sie in einer kratzigen Matrosenuniform von der Stange stecken würde. Nein, besser sie dachte überhaupt nicht daran. Sein Kompliment brauchte eine ganze Weile, bis sie es als solches überhaupt erkannte. Fragend blickte sie ihm entgegen, hob eine Augenbraue und meinte, " Das sagen Sie doch nur, weil es ihre Kleidung ist."So gänzlich traute sie dem neuen Frieden nicht und es würde wohl auch noch eine Weile dauern, bis sie ihm gegenüber lockerer reagierte und nicht so berechnet. Doch man konnte sagen das sie immer hin etwas Fortschritte machten und das war für die Lotus schon überraschend schnell geschehen. Seine Worte über seine Autorität über sie, klang irgendwie falsch in ihren Ohren. Sie konnte nicht sagen woran es lag, aber eines war sicher seine Wortwahl war äußerst fragwürdig, auch wenn es vielleicht an Laira selbst lag, das sie in seine Worte mehr hinein interpretierte, als überhaupt darin verborgen lag.  Was dann kam überraschte die Lotus offensichtlich, hatte sie ihn gerade richtig verstanden? Er fand sie attraktiv und hatte nicht gespannt, um ihren Respekt nicht zu verlieren? Dafür hätte der Samurai sich erst einmal ihren Respekt erarbeiten müssen. Zwar akzeptierte sie ihn als ihren direkten Vorgesetzten zurzeit und käme ebenso ihrer Pflicht nach was Befehle anging, aber auf Zwischenmenschlicher Ebene, hatte er noch nicht gerade viele Pluspunkte gesammelt, das sie sagen könnte das sie ihn auch auf andere Weise, als einen Vorgesetzten respektierte. Das er stärker war, als sie selbst brachte ihn schon einiges an Pluspunkte und der Wille von ihm zu lernen war ebenso da. Plötzlich wurde sie aus ihren Gedanken geholt, als sich Musashi sich zu ihr lehnte und prompt stellten sich ihre Nackenhaare auf. Das war auf einmal viel zu nah. Das Bedürfnis von ihm wegzurücken war groß, aber das sah sie als Zeichen der Schwäche und so blieb sie angewurzelt stehen und blickte ihm entgegen. Hatte er ihr gerade zugezwinkert? Perplex schaute Laira ihm hinterher, dabei immer noch wie angewurzelt stehen bleibend. Er hatte gerade mit ihr geflirtet oder? Ihr Blick wanderte an sich herab , sich fragend ob sie sich irrte oder nicht. In solchen Dingen war sie nicht mehr besonders gut. Zwar hatte sich ihr Verhalten mit anderen Menschen gebessert, aber es gab immer noch genügend Lücken die sie ausbessern musste. Am Besten sie schob es einfach beiseite und grübelte nicht weiter darüber nach. Am Ende würde die Lotus sonst noch eisern schweigend einfach da stehen.
Mit einem Kopfschütteln, folgte sie dem Samurai an Deck. Vielleicht würde er es ja nicht wieder zur Sprache bringen. Doch das bezweifelte sie stark, sie musste sich überlegen wie sie darauf am Besten reagierte. Am liebsten hätte sie den kleinen Quälgeister mit dem Kappi um Rat gefragt, aber wer wusste wo dieser schon wieder steckte. Vielleicht sollte sie ihm mal einen Brief schreiben, aber wenn Laira daran dachte, was passieren würde, wenn jemand anderes den Brief finden würde. Nicht auszudenken. Ihr Image würde einen gewaltigen Knacks bekommen und das war für die Marine Soldatin nicht wirklich tolerierbar.
Mit einem weiteren Kopfschütteln, bemerkte die Lotus das ihr Trainer schon verschwunden war und machte sich daran ihm nach zueilen, nur um an Deck wieder langsam zu machen, damit es nicht so aussah, das sie einfach nur unaufmerksam gewesen war.

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Merle
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Merle

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptySo 3 März 2019 - 14:01

Sayuri schien eingeschlafen. Zumindest zeugte ihre langsame Atmung davon. Ebenso natürlich auch ihre schweigsame Seite. Sonderlich verübeln konnte Merle ihrer augenscheinlichen neuen Zimmergenossen ihre komatöse Haltung nicht sonderlich. Nach einer langen Reise, nervenaufreibenden Momenten und etlichen neuen Eindrücken wollte selbst Merle liebend gerne ihre Augen ausruhen. Doch ging dies momentan nicht wirklich. Obgleich ihre lästige Einbildung diesmal nicht durch ihre Hirnwindungen spukte, konnte sich Merle leider kein Nickerchen erlauben. Vorrang natürlich wegen Sayuri selbst. Merle würde vieles machen – Sayuri unsanft wachrütteln, dem schlafendem Soldaten ihren nackten Fuß lieblich ins Gesicht drücken oder die Rothaarige gleich direkt mit einem einzigen Ruckeln aus ihrem Bettchen feuern – sich an ihren Körper schmiegen, liebevoll Löffelchen liegen und dann wohlig Schmatzend einschlafen jedoch ganz bestimmt nicht. Zudem warteten noch Dienstakten auf Merle. Genauer gesagt die Dienstakte der Iwanow höchstselbst. Liebend gerne wollte Merle einen oder doch gleich zwei Blicke hineinwerfen. Schon alleine wegen dem Bruder der schlafenden Soldatin. Nicht, das Merle einen unstillbaren Faible für Piraten und anderes, gleichwertiges Pack besaß. Eher wollte die Schwarzhaarige nach etwas Zündstoff suchen. Etwas, das Sayuri spielend aus ihrer Reserve locken könnte. Etwas, das später einmal für die Passchendaele arbeiten würde.
Entsprechend ihres eigenen Vorhaben durfte die Seelenlose zuerst einmal weiterschlafen. In ihrer eigenen, recht ungesund aussehenden Körperhaltung, welche deutlich nach Rückenschmerzen schrie. Merle selbst kümmerte dieses Faktum jedoch nicht. Viel eher hoffte die kleine Schönheit sogar darauf, würde Sayuri vielleicht daraus lernen. Nebenbei bemerkt wurde Sayuri auch nicht liebevoll zugedeckt. Sollte sich die Rothaarige doch ihren Allerwertesten abfrieren. Merle selbst fröstelte nicht. Und genau dieses Faktum zählte einzig und alleine. Entsprechend ihrer Gedanken zockelte die Schwarzhaarige letztendlich auch davon und überließ Sayuri ihrem eigenen Schicksal.
Wohin die Schwarzhaarige zockelte konnte Merle übrigens nicht sagen. Neben ihrer schlechten Orientierung kannte sich Merle nicht sonderlich auf diesem Schiff aus. Sie konnte nach einigen passierten Räumlichkeiten und einigen Abbiegungen nicht einmal ihre eigene Unterkunft wiederfinden. Und dennoch erreichte die Passchendaele nach einigen Minuten der planlosen Umherziehens das Geschäftszimmer beziehungsweise den Bereitschaftsraum von Musashi. Irgendwo hier mussten doch alle Akten herumfliegen. Und einmal ehrlich. Ihre liebste Institution – die Weltregierung selbst – konnte zwar spielend als Behörde umschrieben werden, wirklich langsam waren jedoch die wenigsten Agenten. Zeit mit der Übersendung irgendwelcher Akten ließen sich die wenigstens ihrer Kollegen, weshalb Merle letztendlich auch nicht lange warten musste. Schon nach wenigen Stöbern hielten ihre Fingerchen das Gesuchte in ihren Händen.
Schweigsam und ohne ihre durchaus niedlichen Geräusche ließ sich Merle ins schwere Leder des Sessel gleiten, lehnte sich dreist zurück und legte ihre kurzen Beinchen auf dem schweren Schreibtisch ab. Binnen weniger Sekunden war die beige Pappe der übersandten Akte aufgeklappt und nach wenigen Sekunden darauf überflogen ihre grauen Iriden auch schon das niedergeschriebene. Innerlich vor lauter Langeweile seufzend durchblätterte Merle die verschiedenen Schriftstücke. Solange, bis der Passchendaele tatsächlich etwas Interessantes in die Augen sprang. Wobei. Nein, selbst der kurze Kapitel über das Kinderheim, in welchem Sayuri und Vladimir einen komischen Vogel namens Lucrest kennengelernt hatten, schien nicht sonderlich fesselnd. Irgendwie schien wirklich nichts sonderlich fesselnd und dennoch suchte die junge Agentin weiter.

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyMo 4 März 2019 - 12:05

cf: deck

Jetzt wo das Schiff auf Kurs war, wollte der Agent ein wenig die Augen zu machen. Die letzten 2 Tage hat er kaum schlafen können. Er merkte auch das Merle in seinem Zimmer war, so unscheinbar Sie für manchen scheint, hatte Sie doch eine unverkennbare Aura an sich. Was genau Sie dort wollte war ihm nicht bewusst, eventuell wartete Sie auf ihn? Oder hat Sie sein Angebot mit dem bequemsten Bett etwa annehmen wollen? Ein paar Meter vor seinem Zimmer blieb er bei dem Gedanken stehen, schloss seine Augen und verschränkte seine Arme. Sie ist sicher nicht so Naive im Glauben zu sein, das die Betten sich hier großartig Unterscheiden würden oder? Sollte ich mehr auf meine Wortwahl achten beim nächsten mal? Selbstzensur ist nicht so das Wahre... was aber wenn jemand meine Worte in den falschen Hals kriegt. Ein gutes Klima zu gefährden ist fast genauso schlimm.
Ja er machte sich gerade Gedanken über ein paar belanglose Worte. In jedem seiner kleinen neckischen Sprüche war ein wenig Wahrheit. Rein technisch hätte er nichts dagegen, wenn die Frauen sich zu ihm gesellen würden. Nur die Konsequenzen von solch einem Geplänkel kann man nicht vorausahnen. Es gab nur wenige die emotional reif genug waren professionell zu bleiben, sobald sie sich auf jemanden in ihrem Beruf einlassen. Mögliche Gefühle, die eine Mission gefährden könnten, sind eben unerwünscht. Nicht, dass so etwas jemals die Leute aufgehalten hat. Es lag auch ein wenig in ihrer Natur. Aber jetzt überlegte sich Musashi wohl ein wenig zu viel, da er bezweifelte das seine Worte wirklich so aufgenommen wurden. Bestimmt hatte Merle nur Fragen, sie war ja genauso neu wie die Anderen auch. Der Schwertkämpfer ahnte natürlich nicht, dass Sie nur hier war um ein wenig auszuspionieren. Sie hatte nach Akten gesucht, die  der Agent vor kurzem erhalten hatte von den Neuzugängen. Seine eigene Akte war nicht vorhanden, sie galt als verschlossen und nur mit seiner oder der Autorität seiner Vorgesetzten zu einsehen.
So klopfte er nun an die Tür, zwei mal als Zeichen dafür, dass er eintreten würde. "Ich hoffe ich störe nicht bei etwas wichtigem?" kam vom Eingang der Unterkunft. Die kleine Schönheit hätte wohl ahnen können, dass sie erwischt werden könnte. Mal schauen ob Sie sich überhaupt raus reden wollte? Letzten Endes wäre die klügste Entscheidung einfach die Wahrheit zu sagen. Neugier war nichts ungewohntes in ihrem Beruf und in diesem Zimmer gab es eh nichts, das von den Dokumenten her viel an Bedeutung hatte. Wichtige Dinge wurden meistens nach dem ersten Lesen vernichtet. Eine Bestrafung wäre nicht von Nöten, zumindest nicht direkt. Aber rein technisch könnte man ihm vorwerfen, dass er ja Sie ja dazu eingeladen hatte. Das Argument würde jedoch an halt verlieren, da sein Bett völlig unberührt war. Ungefragt eintreten war in ihrer Berufsbeschreibung und doch kann man wohl ein wenig Zurückhaltung von den eigenen Leuten erwarten. Mal sehen Musashi würde sicher etwas einfallen, denn so einfach wollte er Merle nicht davon kommen lassen. Vielleicht eins mit dem Paddel über den Hintern? Könnte sicher falsch verstanden werden... Er trat langsam weiter ein und Blieb vor seinem Schreibtisch stehen sein Blick auf die junge Frau vor ihm gerichtet, die auf seinem Sessel es sich bequem gemacht hatte.

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyMo 22 Jul 2019 - 9:47

Verstaut waren mittlerweile alle Sachen. Wobei verstaut irgendwie nicht ganz das umschrieb, was Merle wirklich gemacht hatte. Ihre eigene Unterkunft betreten waren ihre Sachen schlussendlich einfach irgendwohin gefeuert worden. Natürlich nicht blind irgendwohin. Der große Seesack lag schon unweit des Kleiderschrankes. Der eigentümliche Begleiter der Schwarzhaarigen irgendwo im Schrank – verschlossen vor den Augen aller Anderen. Ihre kostbaren Waffen lagen entweder auf dem weichen Kissen ihres Bettes oder ruhten an ihrer Hüfte. Etwas, das vorerst reichen musste. Etwas, das vorerst reichen würde. Neben ihrem Liebsten besaß glücklicherweise Niemand der anderen Besatzungsmitglieder den entsprechenden Rang für etwaige Befehle. Selbst der Quartiermeister musste schweigend zusehen, wie ihre eigene Kajüte dezent im Chaos versank. Wohl auch einer der Gründe – neben dem offensichtlich schlechtem Wohlbefinden des Kensei – weshalb die Schwarzhaarige nicht direkt alles ordentlich verstaute. Nur wegen ihrem 'schlampigen' Verhalten würden sie bestimmt nicht weiter vor Anker liegen oder auf hoher See von Seekönigen angegriffen werden. Wobei. Insgeheim würde sich Merle sogar darüber freuen. Dann konnte sie diesen Monstren endlich einmal ihre persönliche Meinung über ihre Existenz mitteilen. Ganz nebenbei vielleicht auch, das sie absolut widerlich schmeckten. Ihrer eigenen Meinung nach jedenfalls. Bevor sich die Schwarzhaarige aber genau diesem Wunschdenken richtig hingeben konnte, wollten noch andere Dinge erledigt werden. Allen voran natürlich wollte Merle ihre zuvor ausgesprochenen Worte umsetzten und Musashi in seiner eigenen Kajüte aufsuchen. Etwas, das ganz bestimmt mit einer abenteuerlichen Erkundungstour verwoben wäre, hätte sich die Passchendaele nicht schon vor einigen Jahren eine kleine Karte angefertigt, auf welchem der direkte Weg zwischen beiden Kabinen niedergeschrieben stand. Eben diese Karte schnell zwischen ihren ganzen persönlichen Gütern herausgezogen konnte ihre Reise auch schon beginnen. Die grauen Iriden huschten während ihres Exkurs zwischen der Karte und den einzelnen Gangabschnitten hin und her. Sollte sie laut der Karte nach Links abbiegen, wurde auch Link abgebogen. Sollte die kleine Schönheit einfach geradeaus durchgehen wurde auch genau dies befolgt. Wohl auch der Grund dafür, das die Agentin schon innerhalb der nächsten halbe Stunde – nach verlassen ihrer eigenen Kabine selbstredend – ihr eigentliches Ziel erreichte. Natürlich wurden nunmehr die üblichen Verhaltensregeln angewandt. Es wurde nicht einfach dreist angetreten und sich darüber hinaus auf das weiche Kissen seines Bettes geworfen. Schon gar nicht nach dem Motto ich bin endlich da, also nimm mich. Viel eher formten sich die Finger ihrer rechten Hand zu einer schlaffen Faust, mit welcher schlussendlich angeklopft wurde. Ebenso wurde mehr oder weniger geduldig darauf gewartet, das der Befehl zum Eintreten ausgesprochen wurde. Ein kleines Bisschen mussten die Beiden die offizielle Seite wahren. Trotz ihrer stürmischen Begrüßung wusste keiner der Männer, das Beide eine Beziehung miteinander führten. Das liebevolle Anspringen konnte schlussendlich auch die Wiedersehensfreude nach den ganzen Jahren gewesen sein.
"Ich melde mich zum anberaumten Rapport, nyo." Jetzt nur für den Fall, das einer der Soldaten mithörte, ihren Weg kreuzte oder sonst Irgendwas. Dazu wollte Merle, das Musashi wusste, wer genau vor seiner Türe stand. Von seiner ganz besonderen Fähigkeit – der Vorahnung – wusste die Schwarzhaarige nicht sonderlich etwas. Obgleich sie sich gelegentlich schon wunderte, woher der Schwarzhaarige sein Wissen nahm. Spielte auch keine Rolle. Wichtig war erst einmal das Befinden des anderen Agenten.

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyMo 22 Jul 2019 - 22:55

Während unser Agent auf das Fräulein Passchendaele wartete, lenkte er sich ein wenig mit dem Thema Navigation ein. Sie hatten keinen echten Navigator, weshalb er sich mehr oder minder darum kümmern musste. Die Grandline war schon immer gefährlich und das letzte Jahr hat alles um einiges komplexer gemacht. Den Kurs selber mussten sie nicht großartig berechnen dafür gab es das Eternal Port. Der Weg dorthin könnte sich verändert haben, von Strömungen bis hin zu möglichen Hochs und Tiefs die das Wetter beeinflussen. Glücklicherweise hat die Regierung einiges an Arbeit geleistet das letzte Jahr und die Karten und Routen aktualisiert. Es bedarf noch einiges zur Vervollständigung dieser, doch sie waren vielen anderen Reisenden gegenüber im Vorteil. Das Schiff war auch nun bereit abzulegen und seine Leute nahmen seinen Anweisungen nach bereits Kurs auf ihr ehemaliges Ziel. Grundsätzlich wartete Musashi momentan noch auf Aufträge, die es zu erledigen galt. Dank seiner vielen neuen Kontakte sollte es kein Problem sein einen Job zu finden für ihre zusammengefundene Einheit. Das leichte Klopfen musste er nicht einmal beachten, da er die Aura von Merle schon hinter der Tür erkannte. Wie sie bereits schon sicher selbst wusste, war diese Vorahnung ziemlich nützlich. Es würde ihr nicht schaden eine Ausbildung in der Richtung zu beginnen. Die Marine als auch ihre Regierung bot es für talentierte Mitglieder an. Je nach Person war die Dauer zur Erlernung und Meisterung vom Haki unterschiedlich. Normalerweise braucht es Jahre, wenige haben es schon in sich erweckt ohne es zu ahnen. Es schlägt sich oft als eine Art Instinkt oder Intuition aus, die unbewusst angewendet wird. "Herein." gab er ihr als Bestätigung. Er legte die Karten zur Seite und warf Merle ein lächeln zu als Begrüßung. Viele Worte hatte er nicht zu verlieren und doch merkte man ihm an, dass er ihre Anwesenheit vermisst hatte. Sie im Raum zu haben reichte schon aus, ihm ein wenig Ruhe zu bieten von all den Gedanken die sich in seinem Kopf festsetzten. Unbeachtet dessen ob es ans Fleischliche ging, konnte er ihre Zusammenkunft nur als positiv empfinden. Selten vermochte es jemand ihm nahe genug zu sein, wo er behaupten könnte es wäre etwas echtes. Er zweifelte meist nur an sich selbst, daran Merle, seiner Einheit, seinen Vorgesetzten und seinem Ziel nicht gerecht zu werden. Irgendwo glaubte er es nicht verdient zu haben, soweit gekommen zu sein. Stärke zu besitzen und nicht in der Lage sein den Menschen zu helfen, die einem am nahsten standen, war wahrlich ein grausiger Gedanke. Ein Gedanke mit dem Musashi nun seit einer Weile sich herum plagt. Der Tod seiner Eltern war nur der Funke des Ganzen. Immer öfter fragte er sich, ob er überhaupt dafür geschaffen war diesen Job zu machen. Seine Ausbildung war viel zu kurz, sein Training nicht ausreichend, die Grandline viel gefährlicher als die Jahre zuvor. "Wie ist es dir die letzte Zeit außerhalb unserer Einheit ergangen? Gibt es etwas neues?" seine Worte waren kurz gehalten, aber er hoffte doch auf einige Informationen. Natürlich hielten Sie sich über Teleschnecke alle paar Wochen am laufenden, aber selten hatten Sie zeit für ausführliche Gespräche. Jetzt könnte man glatt sagen, dass alle Zeit der Welt da wäre solange ihr Schiff zum Zielort brauchte.

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyMi 24 Jul 2019 - 18:23


Merle brauchte nicht lange warten. Schon wenige Augenblicke nach ihrem Anklopfen durfte eingetreten werden. Unter einem lautlosen Seufzen und einem kurzen Innehalten – in welchem der Rücken der Agentin durchgedrückt und die Schultern der Schönheit gestrafft wurden – bereitete sich die Schwarzhaarige darauf vor in die Höhle des Löwen einzutreten. Bisweilen wusste die Passchendaele noch nicht, welche Dinge ihren Liebsten tatsächlich bedrückten. Bemerkt hatte Merle seine veränderte Haltung und sein verschlossenes Wesen dennoch. Spielend sogar. Ganz ohne eine erlernte Hakiform. Menschenkenntnis und ein ganz normaler Sympathiebonus gegenüber Musashi reichten diesbezüglich vollkommen. Etwas, dass sonst eher dafür genutzt wurde, um Menschen aus ihrer Reserve zu locken. Schweigsam wurde das Geschäftszimmer des Kensei betreten. Schweigsam wurde die schwere Holztüre seines Zimmers geschlossen – von Innen selbstredend. Schweigsam begab sich Merle auch zum Bett des anderen Agenten. Einfach im Eingangsbereich stehenbleiben wollte die Schwarzhaarige eigentlich nicht. Und nachdem der einzige Stuhl durch Musashi selbst besetzt war, blieben schlussendlich nur die weichen Kissen des Schwarzhaarigen. Ungeachtet irgendwelcher Bedenken ließ sich Merle mehr oder weniger auf der festen Matratze nieder. Mehr oder weniger, weil die Agentin nicht am Rand des Bettes sitzen blieb, sondern sich dreist mittig des Bettes in die weichen Kissen des Anderen drückte. Ebenso dreist konnte aber auch die Tatsache umschrieben werden, dass Merle ihren Partner nicht wirklich beobachtete. Momentan waren die Deckenbretter einfach interessanter. Wobei. Eigentlich nicht. Sich umpositionieren war momentan einfach Nichts, dem Merle wirklich nachgehen wollte. Zudem schien ihre momentane Position günstig. Schon alleine, weil Musashi soeben nach Neuigkeiten fragte. Und was hatte Merle ihrem Liebsten bisweilen noch nicht verraten? Nein, keine ungewollte Schwangerschaft – Merle wusste schließlich wie Antikonzeptiva funktionierten. Merle wollte heute klares Schiff machen und beichten, von welchen besonderen und gleichsam sagenumwobenen Früchten sie vor einigen Jahren bereits gekostet hatte. Jetzt, nachdem sie keine Abhörschnecke befürchten musste. Jetzt, nachdem die Schwarzhaarige direkt auf seine Worte und seine Reaktionen reagieren konnte. Jetzt, da sich ohnehin kein passender Zeitpunkt für dieses Geständnis abzeichnen würde. "Ein paar Neuigkeiten gibt es tatsächlich, nyo." Während ihrer Worte hob die Schönheit ihren rechten Arm in Richtung der Decke, nur um wenige Sekunden später ihre gesamte Hand in sanft lodernde Flammen aufgehen zu lassen. Wie immer kitzelten die Flammen liebevoll auf ihrer Haut. Wie immer wärmten die Flammen leicht. Wie immer überkam Merle auch jetzt eine leichte Euphorie. Wenngleich auch nicht lange, ließ Merle das lodernde Flämmchen schnell wieder erlöschen. Jetzt nicht, weil sich Musashi daran stören könnte. Eher wegen irgendwelchen Soldaten, welche jeden Augenblick das Zimmer betreten und Neuigkeiten offenbaren konnten, die für ihren Aufbruch nach Drumm wichtig erschienen. Ansonsten wusste Musashi eigentlich alles andere. Kamatari war eines der Themen geworden, welches die Beiden schon vor einem Jahr ausdiskutiert hatten. Und ansonsten hatten Musashi und Merle auch schon alles weitere über Teleschnecke besprochen. Irgendwelche, durchgestandenen Trainingseinheiten. Ihre erhaltenen Beförderungen und aus welchen Gründen eben jene erhalten worden sind. Ausgelassen wurde übrigens die andere Frage des Kensei. Merle wollte nicht durch weitere Worte von ihren neuen Fähigkeiten ablenken und seine Reaktion durch weitere Informationen trüben.

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyMi 24 Jul 2019 - 19:44

Sich beschweren über die Verwendung seines Bettes stand außer Frage. Nächstes mal könnte er ein zweiten Stuhl hier einsetzen, um sein Bett zu schonen. In dem Fall würde er Merle doch das Privileg der Nutzung weiterhin überlassen. Sie war ja kein Haustier, das am Ende den Bezug beschmutzen würde. Nein, dazu würde es vermutlich erst mit seiner Ankunft kommen. Ihre Antwort war ein wenig überraschend, da Sie mehr mit einer Tat gezeigt wurde, als mit Worten. Eine Teufelskraft also? Musashi konnte es aber nicht lassen, sich ein wenig doof zu stellen. Ein wenig neckisch sein, schadete nicht und verhalf sich ein wenig selbst abzulenken. "Beeindruckend! Hast du dir ein Set für Taschenspielertricks zugelegt? Kannst du auch Karten durch Gläser schieben?" Merle war sicher klar, dass er Sie damit veralberte. Er war nicht doof und hat es schon mit Logia Früchten zu tun gehabt. "Hmm... das würde dieses warme Gefühl erklären, dass ich immer bei deiner Anwesenheit habe." ein Grinsen kam auf. In der Hoffnung zu sehen, wie Sie wohl auf seine Worte reagieren würde. Die Anspielung würde sie ja sofort verstehen. Es war immerhin indirekt ein Eingeständnis seiner Zuneigung. Wirklich viel mehr konnte er aber nicht mit ihrer neuen Fähigkeit anfangen, außer der Tatsache, dass er sie nicht aus Spaß ins Meer werfen sollte. Grundsätzlich stand Musashi Teufelskräften ein wenig skeptisch Gegenüber. So stark sie auch waren, hatten Sie eindeutig ihre Schwächen. Es würde jetzt aber leichter sein darauf zu achten, da nun unser Agent davon weiß. Aus diesem Grund war er durchaus dankbar für ihre Offenheit diesbezüglich, wenn auch sich ihm nun die Frage stellte, wie lange Sie von ihren neuen Kräften profitiert hat. "Mir fallen jetzt zwar einige weitere Wortspiele dazu ein, doch ich denke du kannst dir meine Position dazu denken." im Grunde war es nur ein Zeichen dafür, dass es ihm nichts ausmachte. Wobei sie genau wusste, dass Musashi Sie nur darum bitten würde darauf zu achten keinen Unsinn anzustellen mit ihrer Kraft. Vor allem nicht auf einem Schiff das fast nur aus Holz bestand. Merle war aber selbst nicht von gestern und deshalb musste er es auch nicht erwähnen. Immerhin kann man ihr ihr ja zumuten solche Dinge besser zu wissen, weshalb der Agent keinen Sinn darin sah es anzusprechen. Ob sie nun erleichtert mit der Situation war oder nicht, war noch abzusehen. Es wäre unwahrscheinlich, dass Sie sich nun in eine Abwehrhaltung begeben würde. Viel eher hat es ein wenig abgelenkt von den Problemen die Musashi plagten. Von denen er früher oder später sicher auch erzählen würde. Momentan war es etwas zu früh sich zu öffnen. Er wollte Sie ja nicht hier haben, damit sie für ihn die Therapeutin spielte. Es wäre nicht fair ihr gegenüber, seine Probleme auf sie zu stützen. Er war immerhin der Anführer! Im Grunde müsste er diese Aufgabe für Sie und die Einheit übernehmen. Natürlich sah sich Merle auch mehr als seine Partnerin und erwartete wohl auch, dass die Beiden sich ihre Sorgen teilen sollten. Ein Konzept, welches Musashi noch nicht ganz verinnerlicht hat. Es ging nicht einmal darum Schwäche zu zeigen. Ihn plagte eher der Gedanke Sie mit sich runter zu ziehen, sodass Sie am Ende mit in seine Dunkelheit verschlungen wird, als dass die Beiden zusammen davon wegkommen.

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyDo 25 Jul 2019 - 10:31

Musashi reagierte erwartungsgemäß. Ganz ohne überschwängliche Freude. Aber auch ohne Vorwürfe jeglicher Natur. Merle musste nicht erklären, weshalb sie erst jetzt davon berichtete. Merle musste ihren Entschluss auch nicht sonderlich rechtfertigen. Sie musste einzig einige, neckische Fragen erdulden. Fragen, welche aber vorprogrammiert gewesen waren und der Schwarzhaarigen schlussendlich ein Schmunzeln ins Gesicht zauberten. Eines ihrer seltenen, ehrlichen noch dazu. "Wenn ich ausreichend Kraft aufwende, dann bekomme ich sogar ganze Haustiere oder Volldeppen durch Gläser gezogen, nyo." Quasi eine Zaubershow der Extraklasse. Unterhaltsam noch dazu. Zumindest dann, wenn man auf rohe Gewalt, Schmerzensschreie und spritzende Blutfontänen stand. Wer genau dies nicht mochte, der hätte ein dezentes Problemchen. Nicht das sich die Passchendaele daran stören würde. Eher würde die Schönheit das Entsetzten ihres Publikums als Belohnung betrachten – wenngleich dies nicht gleich Jedem offenbart werden würde.
Empörung war es übrigens nicht, welche Merle nur wenige Augenblicke später hochschrecken ließ. Auch nicht seine zweideutigen Kommentare. Eher konnte ihre Reaktion mit einem kleinen, stillen Protest begründet werden. Zumal die Schönheit für wenige Sekunden sogar ihre Wangen aufgeblasen hatte. Für wenige Sekunden, musste die Schwarzhaarige einfach einen Konter auf seine Worte einbringen. "Für gewöhnlich nennt man dieses warme Gefühl sexuelle Erregung, nyo." Oder etwa nicht? "Und wenn nicht, dann wohl eher heiß und nicht warm, nye." Feuer war heiß. Merle angeblich auch. Zumindest hatte sich schon einige Komplimente bezüglich ihres Aussehens erhalten. Nicht direkt wegen ihrer Oberweite, doch dafür wegen ihren feinen Gesichtszügen. Früher und gelegentlich auch jetzt noch wurden auch Worte wie Niedlich benutzt, doch endeten solche Aussagen meist in Schmerzen. Schmerzen seitens ihres Gesprächspartner. "Nur raus damit. Damit ich sie alle schon einmal gehört habe, nyu." Ja. Merle hatte schon einige Sprüche vernehmen dürfen. Alle von Seiten ihres Vaters, welcher neben Musashi nunmehr die zweite Person überhaupt war, die von ihren flammenden Fähigkeiten wusste. Entsprechend klangen nunmehr auch neue Kosenamen für seine Tochter durch das väterliche Anwesen. Feuerteufel. Hitzkopf. Flämmchen. Wobei diese drei Namen nur die Spitze vom Eisberg darstellten. Zweideutigkeiten selbst waren bisweilen noch keine gefallen. Wäre auch recht komisch, wenn der eigene Vater solche im Bezug auf seine Tochter nutzte. "Ich kann einiges vertragen, nyo." Gleichzeitig zu ihren Worten ließ sich Merle wieder zurück ins Kissen des Kensei sinken. Wirklich flach liegen wollte die Schwarzhaarige vorerst jedoch nicht. Wohl auch der Grund, weshalb nunmehr alle greifbaren Kissen zusammengerafft und unter ihrem Kopf aufgetürmt wurden. So konnte die schwarzhaarige Agentin liegen und gleichsam ihren Liebsten im Auge behalten. Perfekt. Quasi. Wäre da nicht ein leichter Druck am Hinterkopf, welch die Schönheit ein kleines bisschen ungünstig ruhte.
"Und natürlich kann ich deine Position dazu durchaus denken, nyo." Merle wusste über seine – nennen wir es einmal Ablehnung – Ablehnung gegenüber Teufelsfrüchten durchaus Bescheid. Entsprechend war die Passchendaele alles zuvor gedanklich durchgegangen. Mehrfach sogar. Alle möglichen Reaktionen. Alle möglichen Worte seitens des anderen Agenten. Sogar eine Belehrung war dabei gewesen. Feuer und Holz vertrugen sich nun einmal nicht sonderlich gut. Auf der anderen Seite ging die Schönheit auch nicht heimlich ins Lager zündeln. Sie kannte ihre neue Stärke und die damit verbundenen Risiken mittlerweile genau. Leichtsinnig einsetzten würde Merle die Mera Mera no Mi also nicht.

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptySa 27 Jul 2019 - 14:43

Warum sie wohl Haustiere als Beispiel nahm? Sie war doch sonst so Tierlieb? Volldeppen waren dahingehen verständlich. Aber da alles ja mehr oder minder Scherzhaft gemeint war wird Musashi dazu nichts weitersagen brauchen. Seine zweite Anspielung hat Sie ein wenig zu weit gedeutet, weshalb es wohl ein wenig an Aufklärung erforderte. "Ich sprach auch nicht vom körperlichem, als ich von Wärme sprach. Wovon ich sprach ist ein anstrengender Prozess, das mehr Zeit und Aufwand erfordert als sich nur auszuziehen." Wenns wirklich nur sexuelle Erregung wäre, hätten er sich es auch wo anders herholen können, ohne Merle mit seinen Worten einzubeziehen. Ihm war ihre Zuneigung eben wichtiger, als eine körperliche Affäre. In dem Sinne gab es dazu nichts mehr zu sagen, weshalb er auch keine weiteren Anspielungen auf ihre Teufelskraft machte."Ich bezweifle deine Toleranz gegenüber doofen Anspielungen nicht, doch dafür habe ich dich nicht hier haben wollen." gab er klar an. Immerhin war der Sinn ja nicht sich über sie lustig zu machen, sondern einfach mit ihr Zeit zu verbringen. So gern ein kleiner Jux ihm half sich von seinen Probleme abzulenken, hieß es noch lange nicht, das er ein Schwätzer war. Nicht sein Stil und eine alte Angewohnheit von seiner Jugend die seit einer weile abgelegt wurde. Wie schon gesagt er war nicht voller Vorfreude so etwas zu hören, aber er wusste auch nicht ob es erst etwas neues war, oder sie die Kraft schon besaß ohne das Musashi davon wusste. "Gut, dann sei dir deiner Verantwortung im klaren." Mit diesen Worten erhob er sich von seinem Platz. Ein bis zwei mal gestreckt, mit geschlossenen Augen und einem Ausatmen, welches ziemlich seine Stimmung signalisierte. In nur wenigen Momenten begab er sich zu seinem Bett, auf dem Merle schon lag. Wortlos lehnte er sich zu ihr hinüber, um ihr einen Kuss zu entlocken. Es sollte mehr oder Minder das letzte Thema abschließen. Womöglich könnte man meinen, dass so ein Abschluss nicht gerade die beste Methode war eine Diskussion zu beenden, doch der Agent hat nichts mehr darüber zu sagen. Merle könnte sich damit also denken, dass es nichts zwischen den Beiden änderte. Erleichternd? Oder doch ein wenig Besorgniserregend? Er würde es sicher fühlen können, dank seines Haki sollte etwas nicht stimmen. "Sonst noch etwas?" kam von ihm, nach dem ansetzenden Kuss aus seiner Richtung. Seine Augen lagen entspannt auf ihren, wirkten aber so klar wie immer. Fast so als ob er in ihr hinein blickte. Etwas wovon Sie ja bereits wusste. Nicht, dass er Sie beim lügen ertappen wollte. Es war einfach nur Interesse von seiner Seite. Sie waren schon eine Weile getrennt voneinander und nicht wissen zu wollen, wie es ihr ging und was alles mögliche vorgefallen ist würde doch merkwürdiger klingen? Die Frage ist natürlich, ob Merle sich dazu entschließen würde bei ihm etwas härter zu bohren. Immerhin hat sie ja auch gemerkt, dass mit ihm nicht alles so war, wie vorher. Sie wusste auch noch nicht von dem Tod seiner Eltern, die er nicht hat Retten können. Ihre Teufelskraft hätte eventuell sogar helfen können. Wäre sie damals bei ihm gewesen, bei seiner Rettungsaktion hätte es nicht soweit kommen müssen. Diese Gedanken waren noch nicht im klaren, aber Musashi würde schnell zu diesem Punkt kommen. Natürlich könnte er ihr keine Schuld für etwas geben, wovon Sie nichts wusste. Es war irgendwie ein unglücklicher Schicksalszug, dass die Person die am meisten gebraucht wurde, nicht da war.

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyMo 29 Jul 2019 - 11:33



Merle brummelte. Weiter über dieses Thema reden mussten Beide nicht. Schon alleine, weil Musashi ihre Annahme richtigstellte. Zudem wollte der Schwarzhaarige nicht weiter über ihre Teufelsfrucht sprechen. Zumindest würden keine weiteren Anspielungen folgen. Weder irgendwelche dümmlichen Kommentare, noch irgendwelche Doppeldeutigkeiten. Schade, eigentlich, doch würde Merle seine Worte und somit natürlich auch seine Wünsche durchaus respektieren. Zudem würde die Passchendaele nur wenige Minuten später mehr oder weniger entlohnt – für das Ausbleiben etwaiger kleiner Neckereien. Just in dem Augenblick, in welchem sich Musashi erhoben und schlussendlich zur Agentin begeben hatte. Alleine seine Nähe machte vieles besser, vor allem aber deutlich erträglicher. Wobei sein darauffolgender Kuss schlussendlich dass I-Tüpfelchen dabei darstellte. Nähe zu einem geliebten Menschen war schön. Zärtlichkeiten mit einem geliebten Menschen austauschen war aber noch schöner.
Unter einem lautlosen Seufzen rollte sich Merle dezent zur Seite. So weit, das der Kensei selbst reichlich Platz in seinem Bett haben würde. Ebenso sollte der Schwarzhaarige nicht direkt aus seinem eigenen Bett fallen, bewegte sich einer der beiden Agenten ungünstig oder ruckartig. Während dieser durchaus körperlichen Anstrengung vernahm die Passchendaele seine nächste Frage. Ob sonst noch etwas wäre? Einen kurzen Augenblick musste die Schönheit grübeln. Gab es noch irgendwas, das Musashi wissen musste? Etwas von Bedeutung selbstredend? Etwas, das wichtig für ihre Unternehmungen sein könnte? Nicht wirklich. Das wohl wichtigste Thema hatte Merle zweifelsohne angesprochen. Und das sie erste Fortschritte im Rokushiki gemacht hatte, dass wusste Musashi schon längst. Schließlich hatte ihr Liebster das Training höchstselbst angeleiert. Ansonsten konnte die Schwarzhaarige noch über ihren Vater berichten. Welche finanziellen Einbußen ihre Familie durch die Klimakatastrophe erlitten hatte. Unter welchen Krankheiten ihr alter Herr mittlerweile litt. Vielleicht auch noch, was ihre drei Angestellten machten. Dinge, welche Musashi ganz bestimmt nicht interessierten. Dinge, welche die Schönheit aber auch nicht sonderlich Breittreten würde. Nicht zuletzt, weil es sich dabei um private Dinge handelte und diese gehörten vorerst nicht auf den Tisch. Vielleicht dann, wenn Merle den anderen Agenten einmal mit nach Hause genommen und ihrem Vater vorgestellt hatte. Dennoch gab es etwas, über das Merle reden wollte. Obgleich die Schönheit nicht sonderlich als empathisch umschrieben werden konnte – gegenteiliges war eher der Fall – war der Passchendaele im Verhalten des Kensei etwas aufgefallen. Spielend sogar. Recht verschlossen und gelegentlich sogar abwesend wirkte ihr Kollege gelegentlich. Und genau dies musste schlussendlich angesprochen werden.
Erneut rollte sich Merle zur Seite. Diesmal jedoch nicht, um etwas Abstand zwischen beiden Agenten zu gewinnen. Diesmal rollte sich Merle einfach nur auf ihre Hüfte. Eben so, das sie Musashi besser im Auge behalten konnte. "Wie sieht es bei dir aus, nyo?" Als sonderlich feinfühlig konnte das Vorgehen der Agentin nicht umschrieben werden. Hätte sie jedoch geahnt, wohin ihre Frage führen würde – beziehungsweise könnte – dann wäre sie für ihre eigenen Verhältnisse wohl feinfühliger und liebevoller an die Sache herangegangen. So musste Musashi mit seiner niedlichen Kratzbürste vorlieb nehmen. "Ist irgendwas bei dir vorgefallen, das du mir erzählen möchtest, nye?" Ein paar Sekunden hielt Merle inne. "Oder etwas, das ich wissen müsste, nye?" Schlussendlich durfte jedoch Musashi selbst entscheiden, wann und ob er überhaupt von seinem Problem erzählen wollte. Böse würde Merle ihm jedenfalls nicht sein, sollte er sich weiterhin in Schweigen hüllen.

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptySa 10 Aug 2019 - 11:25


Lust über seine Probleme zu reden hatte Musashi momentan nicht. Grundlegend fehlte ihm teilweise die Lust überhaupt irgendetwas zu machen. Sich abzulenken war um einiges einfacher, sei es mit Arbeit oder mit der Gesellschaft von Merle. Manchmal wünschte er sich nicht im selben Körper zu sein und ein anderes Leben zu führen. Wie gesagt so etwas wäre eben einfacher, aber dem gefallen scheint ihn niemand tun zu wollen. Es war halt nicht möglich und irgendwie wäre es auch Feige davon zu laufen. "Nicht wirklich." gab er somit als Antwort. Vermutlich nicht zufriedenstellend für Sie, da es nicht schwer sein sollte es zu bemerken, wie Merle schon bereits angemerkt hatte. Momentan war einfach nicht die Zeit sich zu öffnen, es würde etwas Zeit beanspruchen. Solange Sie bereit war ihm diese Zeit zu geben, würde er früher oder später ihr auch entgegen kommen. Seine Hand ging kurz durch die Haare von Merle und widmete ihr ein sanftes Lächeln. Es würde eine Weile dauern, bis Sie in Drumm ankommen würden, weshalb Sie durchaus genug Zeit hatten die Zeit miteinander zu verbringen. Sie hatte aber auch die Freiheit sich von ihm zu lösen und ihre Angelegenheiten nachzugehen. Sei es ihren Raum einzurichten, von Klamotten bis zum Bett hin. "Wollen wir die Tage dein Training weiterführen?" fragte er aus Neugier nach. Es war aber klar das es darum ging ein neues Thema aufzurufen, das für Beide auch wichtig sein sollte. Zu sehen wie die Beiden abschnitten und ihre Fähigkeiten zusammen kombiniert werden könnten. Musashi muss auch als Anführer ihre volle Stärke kennen um zu wissen, wie er sie richtig einsetzte als auch wie er ihre Sicherheit am besten erhalten konnte. Sie war durchaus stärker als zuvor, das konnte er ein wenig durch ihre Aura erahnen. Die einfachen Soldaten seiner Crew waren dahingehend nicht viel stärker. Es war auch Sinnvoll dies beizubehalten, wenn man als die Marine unterwegs ist. Es würde sicher stärker auffallen wenn ein Großteil der Division aus Übermenschen besteht und sich nicht als Elite Einheit beschimpfen lässt. Ihre Tarnung würde in diesem Sinne besser erhalten bleiben. So war das Leben als Agent der Regierung. Alles war wichtig in ihrem Mikrokosmos. Musashi fühlte sich dank Merle durchaus besser, beruhigender wie schon erwähnt. Wie lange wohl noch diese friedliche Zeit beibehalten werden konnte? Die Gefahr das irgendwann etwas passiert, dass alles für immer verändern konnte machte ihm durchaus Sorgen. Wie der Tod seiner Eltern ihn innerlich zermürbt hat, würde etwas weiteres im gleichen Spektrum unvorstellbare Auswirkungen haben.

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyDi 13 Aug 2019 - 13:54

Dann eben nicht. Musashi musste sich nicht öffnen oder überhaupt erklären. Nicht, wenn dieser momentan einfach nicht wollte. Verstimmt wurde Merle durch sein Schweigen nicht. Viel eher störte sich die Passchendaele nicht sonderlich daran. Jetzt nicht, weil sich die Schwarzhaarige nicht für ihren Liebsten interessierte. Eher, weil sich die Schönheit zumindest in seiner Gegenwart geduldiger zeigte. Wenn sich der andere Agent erklären wollte, dann würde Musashi das zuvor gemachte Angebot auch ganz bestimmt annehmen. Und wenn nicht, dann konnte Merle auch noch nächste Woche liebliche Gewalt anwenden. Zuerst durch Entzug von körperliche Nähe. Schlussendlich aber durch einige, schmerzhafte Streicheleinheiten mit ihrer geballten Faust. Spätestens dann würde sich Musashi bestimmt öffnen. Sonderlich viel gab es entsprechend auch nicht mehr zu sagen. Vor allem, weil Musashi nicht sonderlich viel Gesprächsthema offenbarte. Wohl auch der Grund, weshalb seine Worte schlussendlich einfach nur abgenickt wurden. Okay. Merle ließ noch ein abschließendes: "Nyo!", verlauten, doch zählte dieses im Grunde nicht wirklich. Binnen weniger Augenblicke wurde ihr Gesprächsthema gewechselt. Angefangen, bei irgendwelchen Neuigkeiten wurde nunmehr über das Training gesprochen. Ob sie während der nächsten Tage die Lust auf ein gemeinsames Training verspürte? Welch blöde Frage. Selbstredend würde Merle liebend gerne ihre Fähigkeiten ausweiten. Beruflich. Auf gänzlich privater Ebene. Und schlussendlich natürlich auch Kämpferisch. Wohl auch der Grund dafür, dass Musashi soeben ein schweigsames Nicken beobachten durfte – kurz nachdem seine Frage ihre Ohren erreicht hatte. "Kampf mit anschließendem Beisammensein am Lagerfeuer, nye?" Selbstredend durften ihre Worte als genau dies verstanden werden, was Merle beabsichtigte – als kleiner Scherz am Rande. Zugegeben. Merle konnte nicht sonderlich gut Witze erzählen oder wiedergeben. Dennoch sollte klar sein, dass die Schönheit niemals fahrlässig ihre heiße Seite einsetzten würde. Etwas, dass sie vor wenigen Minuten noch gebeichtet hatte. Etwas, das Musashi auch wissen dürfte. "Schwebt dir etwas bestimmtes vor? Oder habe ich freie Auswahl, nyu?" Solange sie nicht augenblicklich anfangen würden, konnte sich Merle entsprechend ihrer Worte noch eine kleine Wunschliste zusammenstellen oder sich zumindest Mental darauf vorbereiten, was die Schwarzhaarige letzten Endes erwarten würde. Musashi selbst erhielt übrigens für seine Antwort einige Momente. Zeit, in welchen er selbst überlegen konnte, sollte nicht schon längst ein Schlachtplan zurecht gelegt worden sein. Während sich die Schönheit mit Warten auf seine Antwort begnügte musste eben diese auch sinnvoll genutzt werden. Dreist schlangen sich dazu ihre Finger um seinen Nacken. Dem nicht genug wurde Musashi soeben zärtlich herunterzogen. Soweit, dass sich ihre Nasen für wenige Sekunden berührten. Soweit, dass sich Merle nicht großartig mühen musste, schlussendlich ihren eigenen Kopf für wenige Millimeter anhob und Musashi schlussendlich einen fordernden Kuss aufdrückte. Für wenige Augenblicke nur, legten sich ihre Lippen auf die Seinen, bevor sich Merle wieder zurückfallen ließ – ihre Finger noch in seinem Nacken lassend. "Also, hast du dir mittlerweile etwas Nettes für uns überlegt, nye?" Dreist, kannte Merle zwischenzeitlich die Wirkung ihres Körpers auf seinen Körper. Ganz gleich, ob sie nunmehr ihre Lippen entsandte oder gänzlich andere Praktiken anwandte. "Oder muss ich dir noch etwas Zeit zum Überlegen zugestehen, nye?" Wie der Schwarzhaarige ihre Worte auffasste, blieb ihm selbst überlassen. Folgte eine Antwort, folgte eben diese. Wollte der andere Agent lieber gemeinsam mit Merle sein Bett auf Mängel untersuchen, so würde die Schwarzhaarige nicht anlehnen.

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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyMo 2 Sep 2019 - 21:33

Wirklich viel schwebte ihm nicht vor, was ihr Training anging. Grundsätzlich musste er Sie erst einmal testen um zu sehen, wo es Dinge zu verbessern gab. Sie eventuell ein wenig an ihre Grenzen treiben, was vielleicht nicht sehr angenehm sein würde in ihren Augen. Vor allem, wenn er die Person war. Wobei vielleicht war es erst recht wichtig, das Musashi Sie dazu brachte. Für ihn war es wichtig, dass Sie in der Lage sein würde ihn bekämpfen zu können. Die Zukunft könnte jederzeit einen dazu treiben sich die unverstellbarsten Feinde zu schaffen. In ihrem Geschäft kann ein Freund schnell zum Feind werden, doch das hieß noch nichts. "Nicht wirklich, aber wir werden ein wenig an deinem Fundament kratzen müssen." Den Kuss erwiderte er natürlich ohne Schwierigkeiten. Ihr Zusammensein war unter anderem der Grund, wieso er Sie hierher bestellt hatte. Sie schien es ja auch zu wissen und kein Problem damit zu haben. Sie waren sich halt einig. "Ich glaube nicht, dass wir heute noch viel Zeit haben werden." Was auch damit zu tun hatte, dass Musashi eine weitere Figur auf seinem Schiff spürte die ihm noch Fremd war. Man kann wohl davon ausgehen, dass jemand bald von ihm empfangen werden möchte. Etwas deprimierend, doch Sie würden ihre Wiedervereinigung ein wenig verschieben müssen. Heute Abend wenn Sie das Meer überqueren würden und die meiste Crew schlief, wäre wohl passend. Seine Hände auf die Oberschenkel von Merle gelegt zogen Sie ein wenig nach vorne, sodass Sie mehr oder minder nun auf ihm Saß. "Würdest du mich heute Abend erneut besuchen kommen? Ich würde uns Beiden gerne ein wenig mehr Zeit widmen!" Die Anspielung war wohl deutlich zu verstehen, zumal Seine Hände nun an ihren Hüften auf und ab streiften. Man könnte sagen, dass es ein kleines Vorspiel war, dass von ihm angesetzt wurde. Trotzdem sah man ihm an, dass eine gewisse Vorfreude in seinen Augen lag. Sie bei sich zu haben beruhigte sein Gemüt ungemein und es war um einiges Gesünder als sich mit Medikamenten oder Antidepressive vollzustopfen. Er hoffte auf eine positive Antwort, bevor er das Thema des neuen Passagiers ansprechen würde. Ehrlich gesagt würde er am liebsten das Ganze schnell hinter sich bringen und dann mit Merle wahrlich sein Bett zu testen. Aber auch Sie wusste, dass der Abend dafür geeigneter war und sich auch keiner Wundern würde, wenn seine Tür abgeschlossen ist um die Zeit. Immerhin muss ja ein Kapitän auch mal in Ruhe schlafen nicht?
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BeitragThema: Re: Offiziersunterkunft   Offiziersunterkunft EmptyFr 11 Okt 2019 - 12:22


Merle reagierte nicht missgestimmt. Weder über die Tatsache, dass sich Musashi kaum Gedanken über ihre gemeinsamen Trainingseinheiten gemacht hatte, noch wegen seiner Worte, dass während eines gemeinsamen Trainings ordentlich am Fundament der Schwarzhaarigen gekratzt werden würde. Gegenteiliges schien eher der Fall. Merle freute sich darüber. Und dies obgleich der Schwarzhaarige seine Partnerin bestimmt bis zum Erbrechen triezen und bis zur gänzlichen Erschöpfung treiben würde. Was konnte den schon Besser sein, als seine eigenen Grenzen zu erweitern? Noch dazu, wenn einem seine eigenen Fehler durch eine geliebte Person offenbart wurden? Besser auf diesem Wege als während eines Ernstfalls. Schon alleine, weil ein richtiger Gegner die eigenen Defizite ausnutzen und gegen einen wenden würde. Wohl auch der Grund dafür, dass Musashi soeben keine sonderliche Gewalt angetan wurde. Ihren knappen, liebevollen Kuss einmal ausgeschlossen. Wobei. Genauer darüber nachgedacht konnte kleinere Liebesbeurkundungen nicht sonderlich als Gewalttat umschrieben werden. Oder? So wirklich kannte sich Merle auf diesem Gebiet jedenfalls nicht aus. Romantik war etwas, das der Passchendaele nicht sonderlich lag. Ebenso dieses ganze zwischenmenschliche Gehabe. Okay. Auch die kleinwüchsige Schönheit besaß Freunde – richtige Freunde – doch durften sich diese niemals darüber wundern, wenn sich die Agentin über mehrere Monate oder sogar Jahre nicht sonderlich meldete. Aber genug davon. Musashi wusste, auf was er sich genau eingelassen hatte und wie es schien machte ihm das Wesen der Schwarzhaarige nicht sonderlich etwas aus. Viel eher wollte der Kensei seine kostbare Freizeit an ihrer Seite verbringen, wie seine neusten Worte soeben verlauten ließen. "Und ich habe gedacht, das wäre ohnehin in unserer Planung enthalten, nyo." Für einen kurzen Augenblick legte Merle ihre Kopf leicht zur Seite, einen fragenden Blick auflegend. Kurz darauf legten sich ihre eigenen Hände auf seinen, das zärtliche Streichen über ihre Hüften unterbindend. Wenn sich Musashi schon jetzt danach erkundigte, ob sich die Beiden am Abend noch sehen würden, dann würde sein Thema bestimmt gleich zur Arbeit schwenken. Und genau dies bedeutete, das mindestens einer unbefriedigt zurückbleiben würde. Jetzt nicht, das Merle einzig durch seine Streicheleinheiten wuschig wurde und schlussendlich gefrustet zurückbleiben würde. Dennoch sollte der andere Agent nichts anfangen, was hier und jetzt nicht beendet werden konnte. "Also. Wie sieht dein Plan für die nächsten Stunden aus, nye?" Erneut durfte der Schwarzhaarige für wenige Augenblicke ihren fragenden Gesichtsausdruck genießen. Diesmal, weil sich Merle unter einer einzelnen grazilen Bewegung vom unteren Bauch ihres Liebsten schwang. Natürlich nicht, ohne sich vorher noch einen flüchtigen Kuss abzuholen.
Unter einem leisen Räuspern wartete Merle auf ihre eingeforderte Antwort. Gleichzeitig dazu wurde sich schon ein dezenter Plan zurechtgelegt, was während der nächsten Stunde – also die Zeit ohne Musashi – alles bewerkstelligt werden würde. Davon abgesetzt, das ihr Seesack noch vollkommen unangetastet in der Ecke ihrer eigenen Kabine ruhte wollte und würde Merle die Kombüse samt Mensa aufsuchen und dort ordentlich auf Raubzug gehen. Während der letzten Jahre – eigentlich erst während die ersten Wetterphänomene über die Menschheit hinweggerollt waren – hatte die Passchendaele einen ordentlichen Appetit entwickelt. Und genau dieser musste gestillt werden. Ansonsten konnte es für alle Betroffenen unangenehm werden. Gelinde ausgedrückt.

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