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[Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität

Takeuchi Sora

Takeuchi Sora

Beiträge : 36084

[Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität _
BeitragThema: [Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität   [Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität EmptySa 6 Aug 2016 - 0:43

Nach einigen rein konstruktiven und unpersönlichen Themen meinerseits wird es insbesondere nach den letzten zwei Wochen mal wieder Zeit, ein wenig tiefer zu greifen.

Wie ihr an dem Titel des Threads entnehmen könnt, handelt es sich um eine kritische Betrachtung einer Verhaltensweise und Wahrnehmung, wie sie mir vermutlich deutlicher auffällt als jedem anderen im Strong World.

Nämlich die Dissonanz (Kognitive Dissonanz bezeichnet in der (Sozial-)Psychologie einen als unangenehm empfundenen Gefühlszustand, der dadurch entsteht, dass ein Mensch mehrere Kognitionen hat – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche oder Absichten –, die nicht miteinander vereinbar sind.) zwischen den regelmäßig an mich herangetragenen Erwartungen gegenüber anderen Usern des Forums und der faktischen Realität mit der gearbeitet werden muss, welche jedoch in den aller seltensten Fällen akzeptiert wird.

Insgesamt betrifft sie das Postverhalten von Usern mit Usern, jedoch möchte ich insgesamt den Fokus auf unsere Gamemaster richten, die schon seit ihrem Bestehen immer wieder heftiger Kritik ausgesetzt sind - in vielen Instanzen sogar hinter ihrem Rücken und über einen Mittelsmann. In den meisten Fällen bin ich dieser Mittelsmann und soll in kürzester Zeit scheinbar entweder Änderungen anberaumen, oder aber die Unzufriedenheit anderweitig beheben.

Um eine entsprechend akkurate Schilderung der Sachlagen zu liefern befinde ich mich in einer enorm (un)günstigen Position, da ich bekannter Weise nicht nur Admin und damit Mitglied des Staffteams bin, sondern gleichzeitig auch eine primäre Anlaufstelle sobald die Dienste eines Gamemasters benötigt werden. Macht euch daher im Folgenden darauf gefasst zu lesen, wie es sich anfühlt, wenn man eines oder beide Ämter gleichzeitig ausfüllt.


Was sind Gamemaster?
Wofür der Begriff Gamemaster steht, dürfte in unserem Guide ausführlich nachgelesen werden. Kurz und knapp heruntergebrochen sind Gamemaster diejenigen Nutzer, die hauptsächlich dann in Erscheinung treten, wenn bestimmte Ereignisse des Rollenspiels nicht von Spielercharakteren selbst ausgespielt werden können oder dürfen.

Hauptsächlich werden Gamemaster also immer dann kontaktiert, wenn Abenteuer mit besonderer Relevanz ausgespielt werden soll, Kämpfe herbeigesehnt werden, Kopfgelder eingesammelt oder erhöht werden möchten. Ihre Aufgabe besteht dann zumeist darin, die Wünsche und den Willen der Fragenden zu akzeptieren, und nach entsprechenden Vorgaben zu agieren.
Im Endeffekt sind Gamemaster also von "Natur aus" dafür da, um alle anderen, nur nicht sich selbst, zufrieden zu stellen.


Was wird von einem Gamemaster erwartet?
Wie bereits angedeutet wird von einem jeweiligen Gamemaster grundsätzlich erwartet, dass man ihm ein Endergebnis präsentieren darf, verkörpert durch die Wünsche und Ziele der jeweiligen Spieler welche mit ihm/ihnen in Kontakt treten. Als Gamemaster ist man dadurch von der ersten Sekunde an Mittel zum Zweck. Und dieser Zweck ist in 99% der Fälle Bereicherung der eigenen Person (bzw. des eigenen Charakters).

Während Abenteuer in gewisser Hinsicht noch grundlegende Freiheiten bieten, und in Zukunft bedeutend mehr Freiheiten bieten werden, haben wir schon in unserem vergangenen Thema der Abenteuer herausgestellt, dass die Aufgaben eines Gamemasters keine erquicklichen sind.
Man erhält einen groben Rahmen, man erhält einen Ablaufplan, zwischendrin erhält man noch Sonderwünsche, die nach Möglichkeit ausgefüllt werden sollen - sofern man nicht den Verdruss und Missmut der teilnehmenden User spüren möchte.

Neben diesen vollkommen rudimentären Erwartungen dass überhaupt jemand diese Elemente umsetzt, kommen jedoch noch subtilere und eigentlich nicht im (übertragenden Sinne) Vertrag eines Gamemasters stehen, jedoch mittlerweile zum Standard zu gehören scheinen.


Erweiterte Erwartungen an Gamemaster
Über die Grundlagen hinaus soll der Gamemaster möglichst das raffinierteste und beste Rollenspiel besitzen. Bedeutet, die Beiträge sollen nicht zu kurz, nicht zu lang, nicht zu eintönig, nicht zu ausgefallen, nicht zu komplex, aber auch nicht zu basal ausfallen.
Umgebungen sollen ordentlich umschrieben werden, die Atmosphäre der Situation muss greifbar sein, auftauchende Charaktere sollen keine leblosen Hüllen sein, sondern man soll ihnen mit Empathie und Verständnis gegenüber treten können.
Die Handlung soll stringent, aber nicht zu geradlinig sein. Man soll forschen können, gleichzeitig besteht aber auch das wiederholende Bedürfnis, sich berieseln lassen zu dürfen, indem man sich ganz in die Obhut des Gamemasters begibt. Geheimnisse sollen existieren, die man entdecken kann. Eventuelle Nebenplots sollen ergründbar sein, um im Nachhinein noch mehr von dem Abenteuer zu haben.

Schon allein diese drei Felder an Erwartungen allein hinsichtlich der rollenspieltechnischen Kapazitäten eines Gamemasters sind nicht von jedermann zu erfüllen. Und an diesem Punkt angelangt klinken sich die meisten User höchstwahrscheinlich bereits aus, sobald es um das Gedankenexperiment geht, einen - in ihren Augen - inadäquaten Gamemaster ein zweites Mal anzuschreiben.


Der Aspekt welcher jedoch noch bedeutend regelmäßiger auftaucht und an mich herangetragen wird, ist der der Postaktivität.
Leider ist das hier, genau das, was mich in den letzten Wochen häufiger begleitet als alles andere. Nämlich (teilweise) absolut unfaire Erwartungen.

User sehen zuerst immer nur sich selbst. Eine vergleichsweise normale, sehr menschliche Herangehensweise. Man betrachtet sich selbst, sieht die eigenen Möglichkeiten, den eigenen Rahmen, den eigenen Einsatz und das eigene Engagement. Hinsichtlich des letzten Arguments auch gerne das, was man glaubt an Engagement zu besitzen.
Schafft man es selbst, täglich zu posten, dann soll es der Gamemaster auch tun. Schafft man es mehrfach täglich zu posten, soll der Gamemaster es auch können. Gerne kommen auch ganz besonders findige Situationen auf, in der sich Teilnehmer eines Abenteuers in mehrere Gruppen aufteilen, um ihr Spielerlebnis zu erhöhen. Sie multiplizieren also die Orte in denen gespielt werden soll - bei gleichbleibender eigener Aktivität multiplizieren sie jedoch die Aktivität des einzelnen Gamemasters. Statt aber, rein rechnerisch, ihre Erwartungen an die Leistungsfähigkeit zu teilen, werden auch diese multipliziert.
Aus dem täglichen Post mit einer Gruppe, den der Gamemaster unter höchster Anstrengung noch schreiben konnte, wurden nun drei, vier, fünf, sechs. Da man ja selbst nur einen Charakter spielt, und weiterhin keine Schwierigkeiten mit dem einen Post pro Tag - na da wird der Gamemaster doch auch keine Probleme mit haben, richtig?

Und als wäre es nummerisch ausgedrückt nicht schon offensichtliche Überforderung einer einzelnen Person, schaut noch einmal hoch, und erweitert die bloße Anzahl der wie selbstverständlich erwarteten Beiträge um die qualitativen Aspekte, die im selben Atemzug verlangt werden.


Erwartungen und Realität - die Dissonanz
Liest man sich genau durch, was ich oben geschrieben habe, dürfte der Groschen doch (hoffentlich) sehr bald fallen. Nämlich das, was als so selbstverständlich betrachtet wird, eventuell für einige User dieses oder anderen Foren schlicht und ergreifend nicht umsetzbar ist.

Und ich gehe sogar so weit, dass ich ganz klar sage - es ist hochgradig unfair einem Gamemaster gegenüber, ihn als nichts weiteres zu betrachten als ein Mittel zum Zweck. Darüber hinaus vergleicht man jeden einzelnen womöglich auch noch mit den besten der besten Erfahrungen die man gemacht hat. Um die ohnehin bereits abartigen Erwartungen, die mentale Messlatte noch weiter in die Höhe schießen zu lassen.

An diesen Erwartungen bin ich persönlich vermutlich auch ein wenig Schuld. Indem ich meinen eigenen, enorm hohen Standard besitze, diesen als Gamemaster versuche umzusetzen, und zudem noch eine hohe Maximalaktivität aufweise, ist es für viele womöglich nicht länger attraktiv, sich mit "weniger" zufrieden zu geben.
Nur ist es vollkommen realitätsfern zu glauben, jeder müsse oder solle mindestens so schreiben, so aktiv sein, so viele Idee und Optionen einbringen. Wer sich daran festklammert, und glaubt auf dem rechten Pfad zu sein, der wird selbstredend einigen Enttäuschungen gegenüber stehen. Und leider äußert sich diese Enttäuschung auf die negativste mir vorstellbare Art.


Gamemaster sein, bedeutet freiwillig eigene Zeit zum Wohl anderer Opfern. Gamemaster sein, bedeutet freiwillig über die eigenen Grenzen hinaus gehen. Gamemaster sein, bedeutete freiwillig auf Wünsche anderer einzugehen und (oft) eigene Wünsche hinten anzustellen.

Gamemaster sein, bedeutet leider auch immer wieder die kleinkarierteste Kritik empfangen und schlucken zu müssen, die man sich irgendwie vorstellen kann.


Freiwilligkeit - ein zweischneidiges Schwert
Wie so oft betont, machen Gamemaster ihre Aufgabe freiwillig. Diesen Begriff habe ich nicht umsonst mehrfach verwendet, sondern möchte gezielt auf ihn aufmerksam machen.

Freiwillig etwas zu tun heißt in den meisten Fällen, etwas ohne jede Kompensation oder Aufforderung zu tun. So sieht es zum Teil auch für die Gamemaster aus.

Freiwillig Gamemaster zu sein kann eine Ausrede sein. "Ich mache es freiwillig, also hetz mich nicht!" auf der Seite jener, die sich verteidigen möchten. "Du machst das freiwillig, also stell sicher dass du (nach meinen Ansprüchen) aktiv genug bist!" heißt es dann von denjenigen, die unzufrieden sind.

Als Staffmitglied und Gamemaster zugleich bin ich definitiv auf der Seite jener, die sich mit Freiwilligkeit verteidigen. Denn sind wir mal vollkommen ehrlich - gäbe es diejenigen nicht, die sich engagieren, und das auch über sehr lange Zeit (besonders Noah und Kaito), würde es hier längst nicht so viele Abenteuer geben. Oder hätte es so viele Abenteuer in der Vergangenheit geben.

Ebenso gilt massiver Dank jenen, die tatsächlich auch mal von Userseite einspringen, und sich kleinerer Aufgaben annehmen. Aber wird gedankt? Nein. In den meisten Fällen nicht.

Im Schnitt haben wir 14 Abenteuer parallel laufen. Gamemaster dürfen maximal zwei Abenteuer leiten. Das sind noch immer sieben Personen, die neben ihrem eigenen Rollenspiel, dem Event, Flashbacks und eventuell anderen Aktivitäten permanent arbeiten sollen. Für wen? Euch. Tut ihr etwas für sie? Beantwortet diese Frage lieber selbst.

Um nicht wieder auf dieselbe Thematik der Abenteuer zu kommen, warum viel zu viele, und zu viele absolut unsinnige ausgespielt werden, welche nur Mehrarbeit ohne effektiven Nutzen schaffen .. lasse ich den Punkt so stehen.
50% der gegenwärtig bespielten Abenteuer sollten keine sein. In der Vergangenheit waren es sogar noch mehr "Kennenlern Abenteuer" oder "Wir rennen vor der Marine weg", die durchgingen. Unsinn, sowas. Und nur Arbeit für Gamemaster.


Die eigentliche Kritik
Vorneweg: ich habe absolutes und höchstes Verständnis für diejenigen, die teilweise mehrere Wochen wiederholt auf einzelne Beiträge warten müssen. In einigen mir geschilderten Fällen sogar ohne dass die geringste Kommunikation angestrebt wird, Nachrichten ignoriert werden und keine nennenswerte Abmeldung folgt. Das ist nicht korrekt, das akzeptiere ich, genau wie jedes andere Staffmitglied.

Was mich jedoch mittlerweile rasend macht, ist in einem regelmäßigen Takt, alle zwei, drei, vielleicht vier Tage auf die immer gleichen Dinge hingewiesen zu werden. "XYZ ist nicht schnell genug", "XYZ behindert mein Rollenspiel", "wegen XYZ geht es nicht weiter", "ständig muss ich auf XYZ warten", "kann ABC nicht XYZ ersetzen", "warum ist XYZ eigentlich Gamemaster".

Immer und immer und immer und immer wieder. Ich könnte im Grunde genommen damit antworten, dass selbst in der Position eines Admins keine Zaubersprüche freigeschaltet werden, in denen man anderen Menschen mehr Zeit, Lust, Kreativität oder Aktivität geschenkt werden kann.

Was mich noch mehr stört als die sich wiederholenden Fragen, auf die es keine wirkliche Antwort oder eine schnell gefundene Lösung gibt, ist Folgendes: Gamemaster, schnell oder langsam, versuchen jedes Mal wenn sie ein Gesuch annehmen, sich selbst zu übertreffen.
Ihre eigenen Erwartungen, wie auch die Erwartungen anderer zu erfüllen. Wird es ihnen gedankt? Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass es oft wie ein feuchter Händedruck zu Beginn und Abschluss ist. Mehr nicht.
Und das Gemecker, die Kritik, die überhöhten Erwartungen, die Forderungen, die kommen fast ausschließlich von denjenigen, die sich einen Scheiß um alles andere als sich selbst kümmern. Denen im Entferntesten nicht einfiele, andere User zu betreuen. Die weder einen einfachen NPC, geschweige denn ein Abenteuer für andere spielen würden. Eigennutz, Faulheit, mangelnde Kreativität, nicht existente Fähigkeit Kritik aufzunehmen. Gründe könnte dafür sind zahlreich, ändern aber das Endergebnis nicht.

Es wird gemeckert, kritisiert, genörgelt. Aber selbst den Finger krumm machen? Gott bewahre!


Wie oben erwähnt habe ich absolutes Verständnis für diejenigen, die ungerechtfertigt lange warten müssen. Ich habe Verständnis für die, deren Nachrichten ignoriert werden.

Wofür ich nicht den Hauch von Verständnis habe, sondern lieber links und rechts Ohrfeigen verteilen würde, sind diejenigen, die immer über einen Mittelsmann hinweg meckern, am liebsten nach der ersten längeren Wartezeit abspringen möchten oder nach einem anderen Gamemaster verlangen.

Das ist auch oft der Fall, wegen dem ich mich als Privatperson gerne weigern würde, überhaupt nach weiteren Gamemastern zu suchen (was in naher Zukunft trotzdem der Fall sein wird, da ich als Admin noch immer die Verantwortung übernehme). Weil nicht nur die Erwartungshaltung ungerechtfertigt extrem ist, aber dann von unsagbarer Faulheit auf Seite der Fordernden kontrastiert wird.

"Wer viel schafft, der darf viel meckern." Nach diesem Gedanken arbeite ich hier. Aber die Realität sieht oft so aus, dass nichts getan, aber viel gemeckert wird.
Alle können es grundsätzlich besser - ja dann beweist es doch! Setzt euch ein. Schreibt Dinge. Macht Vorschläge. Helft anderen aus. Bekommt selbst den Arsch hoch!


Fazit
Ungerechtfertigt hohe Erwartungen an Gamemaster, zu viel Gemecker, zu wenig Einsatz seitens der User (welche zumeist diejenigen sind die ihrerseits meckern). Gamemaster sein ist beinahe so undankbar, wie Staffmitglied zu sein.


Das Thema widme ich entsprechend, und allen voran, unseren bereits aktiven Gamemastern: @Noah @Kaito K @Adam @Benkei Kawauso @Levi @Miyamoto @Nero @Augustus Ashur

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[Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität _
BeitragThema: Re: [Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität   [Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität EmptySa 6 Aug 2016 - 1:26

Hatten wir das nicht schon in den anderem Abenteuer Thread? :O
Davon ab ja es ist Freiwillig klar aber GMs werden ja mittlerweile auch ''bezahlt'' sozusagen und können schon ordentlich Summen an EXP einstreichen, sieht man ja gut an Nero. Fasst das nicht falsch auf ich finde das durch aus sinnvoll, aber wenn der GM nicht so viel Posten kann, wieso dann einen Anreiz geben das er es tut? Ist das dann nicht weniger sinnvoll die Leute für EXP sozusagen zu hetzen, sie anzutreiben?

Ich finde es dementsprechend bisschen Unfair das Argument mit der Gruppen Aufteilung. Klar es ist mehr Arbeit für den GM keine Frage, aber wollen die User und der Gm in einer Gruppe von 6-8 Mann posten? Wo zu 75% die Gefahr besteht das man hängt, weil einer Abwesend ist etc.
Da ist es doch praktischer das zu splitten das man wenigstens ab und an mal voran kommt. Ich glaube das Forum würde es nicht mehr geben, wenn das wirklich so laufen würde.

Denn Rest kann ich soweit nachvollziehen hab da allerdings nichts groß zu sagen zu.

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Takeuchi Sora

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[Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität _
BeitragThema: Re: [Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität   [Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität EmptySa 6 Aug 2016 - 1:36

Ein wenig überschneidet es sich definitiv mit dem Thema der Abenteuer, auf jeden Fall. Nur wurde in den letzten paar Wochen so viel gemeckert und so viel kritisiert, dass ich finde, die Kritik muss auch mal gekontert werden. :/


Vollkommen gerechtfertigter Punkt. Ja, Gamemaster erhalten eine Kompensation von uns. Weil es (in meinen Augen) zusätzlich unfair ihnen gegenüber wäre, sie für andere anstelle sich selbst posten zu lassen, ohne auch nur die geringste Entlohnung zu enthalten.

Ihnen praktisch umsonst Zeit und Kraft zu rauben, ohne etwas zurück zu geben .. ich bezweifle, dass dann überhaupt noch jemand Gamemaster würde sein wollen.


Große Gruppen zu umgehen ist selbstverständlich auch für Abenteuerteilnehmer sinnvoll. Dem würde ich aber entgegen halten, dass man ein Abenteuer auch klug ausspielen kann - indem man sich zwar zu bestimmten Zwecken trennt, dann aber nicht vom Gamemaster verlangt, an sämtlichen Orten zu posten. Denke, da wird sich viel zu sehr darauf verlassen dass der Gamemaster ihnen jeden einzelnen Schritt gibt, statt dass Charaktere eigenständig denken, forschen, Konversationen führen und dergleichen.

Das Optimum wäre einfach, wenn User Verständnis dafür hätten, wenn es insbesondere in solchen Situationen nicht so schnell geht. Immerhin muss der Gamemaster das Doppelte, Dreifache oder Vierfache von ihnen selbst schreiben. Sich da noch zu beschweren ist einfach das Allerletzte.


Danke für den Beitrag! Smile

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Nero

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[Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität _
BeitragThema: Re: [Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität   [Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität EmptySa 6 Aug 2016 - 19:33

Hallo,
ich bin Nero und (manchmal) GM. In letzter Zeit wohl eher weniger, weil es die eigene Situation nicht zuließ, aber was soll's.
Was gilt es von meiner Seite aus zu sagen? Eigentlich nur, dass ich diese Erfahrung nicht gemacht habe. Der nächste GM, mit dem ich viel zu tun habe, wäre @Adam, bei welchem ich hoffe, dass ich ihn niemals unter einen solchen Druck gesetzt habe (in letzter Zeit sowieso nicht, lol).
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es solche Fälle gibt; ich wüsste jedoch nicht, wie sowas zu ändern wäre. Sicherlich, Daniel, wir erhalten zusätzliche EXP, aber auch in dem Verhältnis, wie wir mehr Zeit in dieses Rollenspiel investieren. Ich denke, dass jeder normale User mit zusätzlicher Zeit auch diese zusätzlichen EXP verdienen könnte.
Vielleicht hilft aber meine Erfahrung ein wenig dabei ein Umdenken zu erzeugen. Wenn nicht ich und hoffentlich nicht Adam gemeint sind, fallen mir sogleich Noah und Kaito ein, mit denen ich ja ebenfalls gepostet habe. Und da habe ich immer den Eindruck gehabt: Kommunikation ist alles! Ist sie ohnehin. Wenn man sich abspricht, kurz über Skype berät, wie es zeitlich und mit Posten aussieht, habe ich immer zeitnah einen Hinweis gehalten - auch Entschuldigungen, wenn es mal länger dauerte. Man muss halt immer schauen, dass man alles unter einen Hut bekommt. Dafür liefern aber alle genannten Personen - Adam, Noah, Kaito - immer qualitativ hochwertige Posts ab. Gerade Adam erwähne ich gern lobend, weil er mich mit seinen Ideen immer wieder überrascht und mir damit mein Rollenspiel versüßt - ich glaube nicht, dass ich das selber so drauf habe. Und wenn man so etwas geboten bekommt, kann man auch mal länger auf einen Post warten und ansonsten mit den entsprechenden Personen sprechen. Trotz aller Meinungsverschiedenheiten bin ich dabei noch nie auf taube Ohren gestoßen; immer hat man sich irgendwie arrangiert. Und wenn ich als vollendeter Sturkopf das kann, müssen andere das auch können afro
Liebe Grüße und einen großen Dank in Phils Richtung
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[Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität _
BeitragThema: Re: [Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität   [Kritik] Dissonanz zwischen Erwartung und Realität EmptyMo 8 Aug 2016 - 10:10

Wall of text @_@
Trotzdem mal auch melden Very Happy
First things first: Danke, dass du dir die Mühe machst solche Texte zu verfassen, Sora
Da ich kein Fan von endlos langen Threads bin, versuch ich mich recht kurz zu halten.

Viele Dinge, die Sora schreibt, sind vollkommen richtig und ich stimme mit ihnen ein. Ich selbst bin nicht immer der Geduldigste und schreibe Leute fix an, wenn mir etwas „zu lange“ dauert. Das muss ich ehrlicher und fairer Weise zugeben. Solange aber Kontakt gehalten wird – egal ob zum GM oder zu den Spielern, die man bespaßt – kann ich recht gut damit leben, wenn es mal was länger dauert. Meine eigene Erfahrung als Gamemaster sind recht gut – aber bisher habe ich auch nur zwei Abenteuer gemacht. Einmal das von Claire und ihrer Sleeping Forest und derzeit noch einen Teil von Neros Schnitzeljagd Abenteuer.

Bei beiden Abenteuern halte ich engen Kontakt, frage als Spielleiter nach, ob alles in Ordnung ist etcpp. Mein Bauchgefühl sagt mir dabei immer, dass das der richtige Weg ist. Was den strikten Ablauf eines Abenteuers betrifft – ich seh das als zweischneidige Angelegenheit. Einerseits sind viele Abenteuer dadurch natürlich vorhersehbar, andererseits spare ich als Spielleiter dadurch Zeit, weil ich mir nicht alles ausdenken muss. Natürlich ist das zum Leidtragen der „unvorhergesehenen Aspekte“ für die Spieler.
Bisher finde ich dabei für mich einen ganz guten Mittelweg – den groben Ablauf eines Abenteuers lasse ich mir daher gerne vorgeben. Ich akzeptiere die vorgegeben Etappen und fülle sie aber eigenständig mit Besonderheiten. Das ist bisher noch keinem unangenehm aufgestoßen, soweit ich das aus Neros Lobrede entnehmen kann ^_^


Ich glaube das eigentliche Problem der Leute ist der Ton, den sie gerne anschlagen. Man ist unhöflich und ruppig. Man interessiert sich einen Scheißdreck wie andere die Worte auffassen und macht sich gar keine Gedanken darüber. Hält man einen anständigen Kontakt mit höflicher, nicht gekünstelter Wortwahl, ist das Leben unheimlich einfach. Aber das bekommen 90% der Leute nicht hin. Wenn die Leute – egal ob man Spielleiter oder Spieler ist – Kontakt zur andere Seite hält und dabei einfach nett ist, dann ist das Resultat für alle besser. Und wenn man diesen Kontakt aufbaut, dann sollte man sich an Absprachen halten, die getroffen werden und alles ist in Butter.
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