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Zimmer von Lian

Gamemaster

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Beiträge : 2962

Zimmer von Lian _
BeitragThema: Zimmer von Lian   Zimmer von Lian EmptyFr 5 Mai 2017 - 22:12


Zimmer von Lian
stay the fuck out

Trotz ihrer seltenen Aufenthalte auf der Insel besitzt jedes Crewmitglied ein eigenes Zimmer, damit auch jeder sein eigenes kleines Reich hat, um sich zurückziehen zu können. Sie sind nicht groß, aber ausreichend für ein bequemes Bett und individuelles Möbiliar. Jedes Zimmer besitzt ein kleines Fenster in Richtung des offenen Meeres.

In Lians Zimmer finden sich zahlreiche kleine und große Gegenstände von Wert, die sie auf ihren Diebestouren für die Crew und sich selbst ergattert hat. Sowohl auf dem Bett, als auch auf dem Boden finden sich Unmengen an Katzenhaaren, denen man kaum Herr wird. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sich stets zumindest 4-6 der haarigen Vierbeiner in ihrem Zimmer aufhalten, meistens jedoch mehr.
Auf dem kleinen, wackeligen Nachttisch neben dem Bett befindet sich quasi immer eine Flasche Alkohol, vorzugsweise Orangensake aus Konomi. Darüber hinaus besitzt Lian nicht viele persönliche Habseligkeiten, darunter aber Material zum Tattoowieren, ein paar Kleidungsstücke und natürlich Kosmetik, denn sie ist noch immer eine Frau. All dies befindet sich in einer kleinen Schublade neben dem Bett.
Am Ende des Raumes befindet sich eine abgenutzt Couch, die mit einer weißen Decke überworfen ist.
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Gast

Anonymous


Zimmer von Lian _
BeitragThema: Re: Zimmer von Lian   Zimmer von Lian EmptySa 6 Mai 2017 - 1:16

cf: Straßen von Tequila Wolf

Es war spät in der Nacht, als Lian ein leises, raschelndes Geräusch hörte. Sie schlug ihre Augen auf, aufgeschreckt aus einem eher leichten Schlaf und saß innerhalb einer Sekunde kerzengrade im Bett.
Es brannte kein Licht und das spärliche Licht der Sterne ließ nur zu, Schemen zu erkennen.
Abgesehen von ihrem eigenen Herzschlag hörte sie nichts mehr, dann Schritte. Genau vor ihrer Türe.
Noch bevor sie abgeklungen waren, hatte Lian die nach frischem Weichspüler duftende Bettdecke zurückgeschlagen, war vom Bett gesprungen, in alter Katzenmanier auf allen Vieren gelandet und stieß ein leises Knurren aus.
Sogar die im Zimmer befindlichen Katzen schlugen nervös mit den Schwänzen und legten die Ohren an.
Ihre Teufelskräfte aktivierend schnupperte sie in der Luft und konnte nun aus roten, schlitzförmigen Augen die genauen Umrisse der Tür erkennen und.. wie ein Beinpaar vor ihr Halt machte, etwas unter ihr hindurch schob und wieder verschwand.
Überrascht hob Lian die Augenbrauen. Es handelte sich um einen kleinen Umschlag.
Vorsichtig richtete sie sich auf und strich sich das T-Shirt zurecht, das lose um ihre Knie schlackerte, dann ging sie auf den kleinen Umschlag zu und betätigte den Lichtschalter in der Wand.
Das gelbliche, unnatürliche Licht flutete das kleine Zimmer und die Katzen kniffen ihre Augen zusammen. Es waren zwölf Stück anwesend, fünf von ihnen auf der Couch, fünf auf ihrem Bett und zwei weitere saßen neugierig dreinschauend am offenen Fenster. "Sorry..", murmelte sie leise, kniete sich hin und hob den weißen Umschlag hoch, auf welchem ihr Name stand.
Irritiert drehte sie ihn um. Es war nicht Nero gewesen, der ihn hinterlassen hatte. Sie kannte seinen Geruch, kannte die Art, wie er ging. Also musste er von jemand anderem sein. Oder?
Nunmehr ungeduldig riss sie das Papier auf und zog den Brief hervor, noch immer an Ort und Stelle stehend und begann zu lesen.

Für Außenstehende war Lians Reaktion auf Neros Geschriebenes sicherlich reinste Komik. Ihre Augen weiteten sich immer mehr und auch ihr Mund stand, am Ende des Brief angekommen, weit offen. Die ohnehin schon blasse Haut konkurrierte mit der Farbe der Wand und sie ging unwillkürlich ein paar Schritte zurück, bis sie in der Mitte des Raumes stand.
War das ein Scherz? Trieb irgendwie Witze mit ihr?
Fast wütend sprang sie auf die Tür zu, riss sie auf und .. sah niemanden in dem dunklen Flur.
Mit laut klopfendem Herzen ging sie zurück in ihr Zimmer und presste sich den Brief an den Oberkörper. Dann lass sie ihn erneut.
.. Und konnte es noch immer nicht ganz glauben. Sie war sich immer ziemlich sicher gewesen, dass Nero sie zwar mochte, aber allenfalls duldete. Und jetzt, da sie diese wertvollen Zeilen von ihm in den Fingern hielt, überdachte sie ihre eigenen Gedanken und Gefühle gründlich. Auch sie hatte ihn nie aus Mitteln zum Zwecke geküsst, sondern immer deswegen, weil sie es gewollt hatte. Und obwohl es mehr als einmal passiert war, hatten sie sonderbarerweise nie darüber geredet.
Langsam ergab sich ein Muster, immerhin rief sie sich jetzt auch Tetsuyas Worte ins Gedächtnis und obschon sie tatsächlich nie bemerkt hatte, von Nero auf irgendeine besondere Weise angesehen worden zu sein, wurde ihr warm ums Herz und das erste Mal, seit sie seinen Brief gelesen hatte, lächelte sie und ihre Wangen färbten sich in zartem Rosa.

Langsam ging sie zu ihrem Bett zurück und kuschelte sich mit einem immer breiter werdenden Grinsen in die weiche Decke zurück, schnappte sich eine der Katzen am Fußende, ein getigertes, etwas dickeres Exemplar und drückte es freudig an sich, gefolgt von einem dicken Kuss auf den schnurrenden Kopf. Das alt wirkende Tier ließ es sich gefallen und blieb in ihren Armen, als sie den Brief unter ihr Kopfkissen schob und in die Dunkelheit starrte.

Natürlich machte sie sich Gedanken über das nächste Zusammentreffen mit Nero. Was sie sagen sollte, wie sie es sagen sollte..
Immerhin war sie kein Experte in Gefühlsangelegenheiten und es fiel ihr schwer, überhaupt sich selbst gegenüber Gefühle einzugestehen. Aber sein Brief hatte sie nicht kalt gelassen. Und sein Kuss auch nicht, ebenso wenig wie die Tatsache, dass er er vergeben hatte oder wenn er sie berührte oder..
Sie lachte knapp auf. Der dicke Kater sah sie verduzt an und das war nicht verwunderlich, wenn man bedachte, dass sie hier allein mit ihren Katzen war, aber das war ihr in diesem Moment egal.

Es war zu absurd, wie lange sie sich aus purer Angst etwas vorgemacht hatte und wie gut sie darin war, ihre Gefühle zu verbergen. Anhand seines Briefes entnahm sie zumindest, dass ihr das hervorragend gelungen war.

Der Versuch zu schlafen war vergeblich. Lian ging der Brief nicht aus den Kopf. Es war gar nicht daran zu denken, zu ruhen. Also entschied sie sich dafür, es direkt in die Hand zu nehmen. Mit einer fließenden Bewegungen warf sie die Decke weg und sprang eifrig auf die Beine. Der dicke Kater murrte, blieb aber im warmen Bett liegen und schnurrte selig vor sich hin.

Lian, noch immer in ihrem Tshirt bekleidet mit ihrem Dutt auf dem Kopf, lief auf den Flur, den Brief fest in ihrer Hand und rannte zum Zimmer, welches ihr als Neros gezeigt worden war. Unverschämterweise vergaß sie, zu klopfen und platzte mit weit geöffneten Augen in das Zimmer des Kapitäns ein.

tbc: Neros Zimmer
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