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[Feedback] Anreize im Strong World

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Takeuchi Sora

Takeuchi Sora

Beiträge : 36084

[Feedback] Anreize im Strong World - Seite 2 _
BeitragThema: [Feedback] Anreize im Strong World   [Feedback] Anreize im Strong World - Seite 2 EmptyDo 11 Mai 2017 - 19:25

das Eingangsposting lautete :

Da wir Threads nicht länger zweckentfremden sollten als bitter notwendig, leite ich doch von diesem Post über auf das neue Thema.

Drüben im anderen Thread begannen nämlich @Kuroko Neko, @Bryan, @Kana, @Chiaki Nanami und ich darüber zu sprechen, warum bestimmte Dinge im Strong World nicht funktionieren, wie sie es in anderen Foren tun.

Es ist schrecklich, darauf verweisen zu müssen (weil es längst nicht mehr Teil meines Lebens ist und Teil der aktuellen Leitung alles zerstört hat), aber: das Forum, welches im vor dem Strong World leitete, existiert seit 2005. Noch immer. Zwar längst nicht mehr in der Form, wie es noch unter meier Leitung war, aber es steht seit 12 Jahren. Ohne Achievements. Ohne zusätzliche EXP. Ohne Techniken. Ohne Ränge. Alles musste erarbeitet werden. Aus dem Rollenspiel heraus. Da wurde nicht einfach nur in die Updates gehüpft, etwas beantragt und dann besaß man neue Techniken.

Training Ingame war notwendig. Und EXP gab es nur über Beiträge. Aus so einem Rollenspiel, welches zu seiner Zeit das größte deutschsprachige Narutoforum war (etwas, wie das Eternal Naruto RPG war lächerlich, verglichen mit 100+ Usern bei uns, ohne Mehrfachaccounts). Eigenartig. Es funktionierte. Warum also hier nicht?


Worauf wir zu sprechen kamen, war scheinbar wohl eines: ohne EXP, die wiederum Doriki, Techniken, oder Ausrüstung für den eigenen Charakter bedeuten, läuft nichts.

Uneigennütziges Verhalten existiert nur in den seltensten Fällen. Dabei darf uneigennützig nicht falsch verstanden werden. Es ist durchaus legitim, auch etwas für sich zu tun. Auch ist das Stichwort. Jeder von uns handelt auch für sich. Dafür betreiben wir Rollenspiel. Um etwas für uns, aber sehr wohl mit anderen zu tun.

Uneigennützig heißt aber nicht, absolut alles was innerhalb eines Forums ohne jede Vergütung zu tun. Vergütung gibt es. Für das Rollenspiel selbst. Die eigenen Beiträge.
Losgelöst davon sind zusätzliche, dem Forum zuträgliche Dinge. Wie Zeitungsartikel. Wie Gerüchte. Wie Plots für Abenteuer schreiben. Wie bei der Organisation eines Events helfen. Wie die Teilnahme an Contests, die derzeit (und in naher Zukunft) dem Forum dienen.
Es gibt noch zahlreiche andere Aspekte. Die oben genannten sind allerdings mit Abstand die am einfachsten umzusetzenden.
Ich bin mittlerweile für die meisten wohl ein kaputter Kassettenrekorder, aber: würde jeder von uns auch nur ein einziges Gerücht über eine beliebige Insel, ein Meer, ein Fest, einen Charakter, eine Crew, einen NPC, ein Schiff, einen Wald, den Himmel, Wetterumschwünge, eine finstere Höhle, eine Vogelart, eine Krankheit, ein Wunderheilmittel, einen Krieg, eine neue Glaubensrichtung, den Schwarzmarkt, Drogendealer, den Heiligen Gral, das One Piece, den fehlenden Piratenkönig oder irgendetwas in die Richtung schreiben - wir hätten regelmäßig mehr als 50 Gerüchte für das Modul der Gerüchteküche.

Auch hier darf nicht missverstanden werden: wir zwingen niemanden, das Rollenspiel anderer mitzuverfolgen. Es wäre vermutlich nützlich. Hilfreich. Könnte Plots ergeben. Kommunikation. Diese Dinge - aber man darf absolut frei Dinge erfinden, solange sie nicht komplett aus der Bahn geraten. Es könnte so leicht sein. Würde man nicht nur an sich denken.


Genau das ist der Knackpunkt. Ich verstehe vollkommen, wenn Einzelne nicht genug Zeit haben. Ich verstehe auch, wenn Einzelne unsicher sind. Ich habe sogar Verständnis, wenn Einzelne sagen, sie seien nicht überzeugt von ihren Ideen.
Nicht jeder kann ein Vegapunk sein. Nicht jeder hat die Idee des Jahrtausends. Aber jeder, der eine Idee für einen Rollenspielcharakter besitzt, wird auch in der Lage sein, ein Gerücht von zwei bis drei Sätzen alle 3-6 Monate zu verfassen. Weil Beiträge im Rollenspiel - die schreibt scheinbar jeder hier ohne Mühe.


Mir geht es nicht um das Verurteilen von Rollenspielverhalten. Meinetwegen kann, darf und soll jeder nach dem Motto von Pokémon spielen und der Allerbeste sein wollen. Stumpf. Nicht meine Tasse Tee. Muss jeder für sich selbst wissen.
Was mir allerdings massiv gegen den Strich geht, und mir noch nie so sehr auffiel wie im Strong World, ist die ganz offen - beinahe stolz - vertretene Meinung, man wolle sich nur um sich, niemand anders, erst recht nicht das Forum kümmern. Weil man hat nichts davon. Einige sagten mir sogar, sie sehen sich selbst als Schmarotzer, und das sei völlig in Ordnung.
Ja, I shit you not, diese Aussage wurde bereits an mich herangetragen. Natürlich mit einem " ^^ " am Ende, damit es schön freundlich bleibt.


Meine Frage ist daher: was kann man Usern dieses Forums bieten? Was sind "Anreize", die nicht so vollkommen stumpf die oberflächlichen Zahlenwerte und Statistiken eines fiktiven Charakters erhöhen?

@Kuroko Neko erwähnte beispielsweise Rangschilder. Fände ich gut. Hätte ich nicht das Geringste gegen. Wir haben ein GFX-Team. Wir haben auch User, die sich selbst regelmäßig versorgen und bestimmt auch zwei Minuten erübrigen könnten, solche Schilder zu erstellen.

Ich denke, wir würden uns alle über Alternativen dazu freuen, damit wir alle mit einem "Anreiz" das Forum für alle - nicht nur uns selbst - verbessern können.

_________________

Discord: Phil#5893

“Do not seek aesthetics in waging war.
Do not seek virtue in death.
Do not think your life is your own."


[Feedback] Anreize im Strong World - Seite 2 Sora1ufrqk

“If you wish to protect the things that are worth protecting,
then cut down the enemy you ought to defeat from behind.”


Zuletzt von Takeuchi Sora am Do 11 Mai 2017 - 19:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gast

Anonymous


[Feedback] Anreize im Strong World - Seite 2 _
BeitragThema: Re: [Feedback] Anreize im Strong World   [Feedback] Anreize im Strong World - Seite 2 EmptySo 14 Mai 2017 - 14:34

Takeuchi Sora schrieb:
Was wäre denn der optimale Weg, den du uns vorschlagen würdest? Weil auch hier lese ich heraus, wir dürfen eigentlich keine Vorschläge abweisen. Geschweige denn in deutlichen Worten - was in den meisten Fällen schlicht eindeutige Begründungen sind, kein um den heißen Brei reden.

Nein, das war keinesfalls mein Ansinnen. Ihr dürft und sollt natürlich auch weiterhin alles ablehnen was nicht ins Setting passt, den Regeln und Forensystem widerspricht oder schlicht die Grenzen des Möglichen sprengt und was es noch alles für gute Gründe geben kann. Das ist für eine Forenleitung gleichermaßen Pflicht und Recht, damit alles in einem spielbaren verhältnismäßigen Rahmen bleibt und da möchte ich euch auch gar nichts absprechen. Smile
Aber es macht schon einen deutlichen Unterschied aus, ob in solchen Diskussionen auf einen Vorschlag ein "Hey, danke für deine Idee, aber..." folgt oder aber eine barsche teilweise sogar fast schon feindselige Antwort, wie man es in der Vergangenheit bisweilen schon mal mitverfolgen konnte. Das betroffene User anschließend ebenso wenig Lust haben sich weiter an solchen Diskussionen zu beteiligen wie auch User welche die Diskussionen lediglich verfolgt haben, mag dabei auf der Hand liegen.
Wobei der Handschuh dabei nicht nur allein bei einigen Stafflern liegt, sondern durchaus auch bei einigen Usern, welche gleichermaßen unsympathisch auf derlei Vorschläge reagierten. Gleichermaßen möchte ich auch einräumen, dass 'in der Vergangenheit' einen Zeitraum von 6-8 Monaten abdeckt und man die heutige Staffkonstellation mit damaligen kaum mehr vergleichen kann. Ich würde dabei sogar so weit gehen zu sagen, dass es über die letzte Zeit nur noch selten zu derlei konkreten Vorfällen kam. Daher noch einmal gesagt, ich möchte das dem Staff pauschal nicht unterstellen, dafür hatten gerade die neuen Staffler noch nicht wirklich viel Gelegenheit sich in öffentlichen Diskussionen derart vorzuzeigen, bzw. ist mir bei jenen bisher noch nichts negatives in der Richtung aufgefallen. Aber, wie man so schön sagt, das Porzellan ist zerbrochen und gerade alteingesessene User die dies damals aus erster Hand mitbekommen habeb, haben vermutlich trotz Wandlungen im Team nach wie vor das Bild vor Augen solche derartigen Antworten von Stafflern auf vorgeschlagene Ideen/Vorschläge/Einwürfe zu bekommen, weil sich jene Staffler partout nicht damit anfreunden können oder wollen (jetzt bitte nicht wörtlich nehmen, soll keine Unterstellung sein, sondern nur eine mögliche Vorstellung Betroffener). Und solche negativ-genervt wirkenden Aussagen wie die zitierten Aktuellen von meinem letzten Post, helfen natürlich nur geringfügig etwas an so einer Sichtweise zu ändern. ^^

Insofern ja, bleibt es bei der Aussage: Der Ton macht die Musik, selbst wenn die Freundlichkeit nur gespielt ist und man sich in Wahrheit vor dem Bildschirm die Haare rauft, weil der gleiche blöde Vorschlag etwas anders formuliert nun schon zum Zwanzigsten Mal die Runde macht. x3
Natürlich kann und sollte man User auch gleichermaßen dazu anhalten, einen positiven Umgangston miteinander zu halten, wie es in von Jahva verlinkten Thema von Myu vor wenigen Monaten auch schon geschehen ist. Und es gibt ohne Frage auch sicherlich genügend User, die sich bezüglich fehlenden Respekts anderen Usern gegenüber gleichermaßen an die Nase fassen können. Wie gesagt gab es in der Vergangenheit auch durchaus User, die Ideen und Vorschläge nicht minder hart schlecht geredet haben ohne dabei auch nur ein einziges freundliches Wort zu verlieren. Aber leider hat gerader der Staff diesbezüglich die Vorbildrolle. Der Staff stellt die Regeln des Forums auf, dies gilt auch für die Verhaltensregeln. Benimmt sich auch nur ein Staffler daneben (in welcher Weise auch immer), fällt das auf das ganze Forum zurück und bietet damit manchen Usern den Vorwand sich gleichermaßen daneben zu benehmen. Das soll natürlich wiederum nicht heißen, dass sich Staffler alles gefallen lassen müssen, wenn ein User dumm kommt von wegen "ich hab gerufen, also spring gefälligst, Staffler", könnt ihr dem freilich nen Vogel zeigen. Denn letztlich ist das Forum und all die Zeit und Arbeit die ihr als Staff hier hinein investiert auch für Staffler nur Hobby, unbezahlt wohlbemerkt (was vermutlich der maßgebliche Punkt ist den sich viele User auf die Binde schreiben sollten, die das alles für Selbstverständlich halten).

Was die unterschiedliche Sichtweise angeht kann ich Dir im Grunde nur zustimmen. Es ist diesbezüglich wohl schwierig ein ausgeglichenes Verhältnis beider Sichtweisen zu bekommen, wenn man nicht gleichermaßen in Beiden drinnen steckt. Es ist allerdings bedeutend schwerer für den User sich in die Stafflersicht hineinzuversetzen, wenn es sich wie Du schon sagst nicht mindestens um einen ehemaligen Staffler handelt. Allein durch den fehlenden Einblick in den Briefkasten hat ein Großteil der Userschaft vermutlich nicht einmal Ansatzweise einen Schimmer was da jeden Tag bei euch abgeht bei all den großen und kleinen Anfragen die da ständig hereinflattern, dazu kommen Update- und Bewerbungs-Bewertungen, Archivierungen, Achievements, Bewertung von Abenteuern, die Bewertung der Contest-Einreichungen. Zwischendurch arbeitet ihr an der Planung und Umsetzung neuer Ideen, betreut die Foren-Partnerschaften, schreibt News und wenn dann noch Zeit ist, setzt ihr eventuell noch einen Post, so als belohnendes Goodie am Ende des Tages. Aber wie sollen User, die abgesehen von ihrem eigenen beantragten Zeugs keinen reelen Bezug zu all diesen Tätigkeiten haben, sich da wirklich hineinversetzen können? Das ist denke ich die maßgebliche Schwierigkeit in diesem Vergleich. (Eventuell würde es ja einigen etwas die Augen öffnen, wenn Du mal ne Woche lang die ganzen Zeiten notierst wann Du was als Staffler machst (natürlich nicht im Detail, sondern 'Akten gemacht', 'Briefkasten-Anfragen bearbeitet', etc) und dies einfach mal exemplarisch vorstellst, kommt bestimmt gut was bei rum x3)
Für einen Staffler wiederum ist es vermeintlich leichter sich in die Usersicht zu versetzen, denn ein Staffler ist üblicherweise zugleich auch ein User, hat zwar Einsicht in alle Interna, ist aber im wesentlichen genau den gleichen Foren-Regeln unterworfen wie jeder andere User auch.

Aber um auf den Punkt zurückzukommen, ich denke "Teufelskreis" ist 100% der richtige Begriff für diese Situation (danke dass Du ihn eingebracht hast Smile ).
1. Staffler eröffnen zu bestimmten größeren und kleineren Themen Diskussions-Threads, um Meinungen, Ideen, Kritik dazu einzuholen. Was in meinen Augen auch an sich absolut klasse ist. Immerhin sind es schließlich und vor allem die User, welche mit großen Änderungen leben müssen, da finde ich es nur legitim, wenn man die User auch danach fragt, ob sie denn überhaupt mit bestimmten Änderungen leben können oder wollen, ehe man sich die weitreichende Arbeit macht dort etwas handfestes auszuarbeiten und umzusetzen. Daumen hoch, finde ich persönlich selbstverständlich, wird in scheinbar vielen anderen Foren aber leider nicht so gesehen.
2. Durch den harschen Umgang von eingebrachten Ideen und Kritiken (wofür die Threads eigentlich geöffnet wurden) einzelner Staffler in der Vergangenheit haben viele User keine wirkliche Motivation mehr sich an diesen Themen zu beteiligen, da ihre Meinungen und Ideen "ja eh nicht ernst genommen und/oder schlicht abgeblockt werden".
3. Durch die geringe Beteiligung an den Feedback-Diskussionen der User, für welche die Diskussionen vor allem gedacht sein sollen, fühlen sich wiederum die Staffler nicht ernst genommen. Warum sollen sie etwas von ihrer eh schon raren Zeit und Mühe investieren und etwas mit den Usern auszudiskutieren, wenn die User das eh nicht annehmen und weitgehend ignorieren?
4. Frust baut sich auf, die von Neko angesprochene "Schere" zwischen Staff und Userschaft weitet sich und wird mitunter aneinander ausgelassen, wodurch sich die gegenseitige "Respektlosigkeit" nur noch weiter steigert. Es folgen entnervte Aufforderungen sich doch bitte mehr zu beteiligen, die von Usern ebenso entnervt aufgenommen werden.
5. Repeat and read again.

In diesem Punkt sind sich Staff und User einig: Es fehlt zunehmend am gegenseitigen Respekt füreinander. Staffler reissen sich im Hintergrund den Ar.. Popo auf, damit hier alles reibungslos funktioniert und bekommen dafür wenn überhaupt am Rande mal ein beiläufiges Dankeschön, häufiger jedoch vermutlich ein "boah, warum dauert das schon wieder so lange". Doch auch einige User bemühen sich nach Tatkraft um etwas auszuarbeiten, investieren ebenso etwas von ihrer 'Postzeit' in Ideen, Vorschläge, Kritiken, um etwas zum Forum beizutragen und für alle anderen zu verbessern und bekommen darauf dann mitunter unfreundliche bis harsche Antworten.

Was kann man also dagegen tun? Vor allem sollte man wieder aufeinander zu gehen und zwar beide Seiten. Der Initialpunkt müsste hier dabei durchaus vom Staff ausgehen, denn letztlich wurde es in der Vergangenheit von einigen Stafflern verursacht (wie gesagt, ein Staffler haut daneben, der gesamte Staff ist aber betroffen). Der Staff agiert, die Userschaft reagiert (üblicherweise).
Hauptpunkt dabei wie erläutert: Wieder mehr Freundlichkeit, wenn man die User anspricht, das gilt insbesondere für Ideen, Vorschläge und Kritik die in solchen Diskussionen eingebracht werden. Die meisten User wünschen sich dabei nicht einmal unbedingt, dass ihr das annehmt, sondern einfach nur dass ihre Ideen, Vorschläge und Kritk entsprechend gewürdigt werden, selbst wenn es sich dabei um den letzten unausgegorenen Mist handelt. Ein nettes "Danke" in einer freundlich formulierten Antwort sollte dabei das Mindeste sein, um die User auch künftig zu ermutigen sich einzubringen.
Und die betroffenen User, die sich nicht ernst genommen fühlen? Gleichermaßen. Der Staff hat heute eine völlig andere Konstellation als damals. Abgesehen von den bisweilen genervten Antworten von Sora, die inzwischen durchaus nachvollziehbar sein sollten, scheint es zumindest aus meiner Sicht bezüglich der angebrachten Kritik der "harschen bis feindseligen Antworten bei Ideen/Vorschlägen/Kritik" zuletzt doch deutlich weniger geworden zu sein. Gebt dem Staff, insbesondere den Neuzugängen darin, die Chance zu zeigen, dass ihnen eure eingebrachte Mühe ebenso wichtig ist wie ihre Eigene. Ein kleiner Vertrauensvorschuss scheint angebracht, um die Schere im beiderseitigen Einverständnis ein wenig wieder zu schließen Wink

Lange Schwadronierung, eigentlich war letzter Satz schon ein gutes Ende gewesen, aber ein Punkt bleibt für mich noch offen. Denn nicht nur wünschen sich engagierte User etwas mehr Respekt für ihre eigene eingebrachte Mühe, sondern auch der Staff steht bezüglich positiver Kritik (sprich Lob) häufig auf dem Trockenen, obwohl sie insgesamt deutlich mehr schuften als viele User zusammengenommen, again: unbezahlt, als reines Hobby. Es wird allgemein wie Sora auch richtig sagt, gerne als Selbstverständlich hingenommen, sogar so weit dass einige User auch gerne mal besagte Punkte vergessen (again again: unbezahlt, reines Hobby) und auf die Staffler zugehen als wären sie Lord und die Staffler nur ihre Butler, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben, als darauf zu warten dass bestimmte User sich etwas wünschen, damit sie aufspringen und sie betütteln können.
Natürlich soll das nun auch nicht zu einer tagtäglichen Lobeshymne ausarten mit Götzenverehrung und Huldigungen (Very Happy), aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass selbst eine einzige im Briefkasten landende, ernst gemeinte und lieb formuliert positive Kritik mit Lob und Dankeschön bereits vollkommen ausreicht um einen vollen Monat voll Stress und Frust nahezu wieder vergessen zu machen. Es hält die Motiviation eines jeden Stafflers hoch, wenn sie gelegentlich auch mal von verschiedener Seite hören, dass auch ihre Arbeit gewürdigt wird. Vielen Usern fällt es durchaus schwer, dies zu sehen da die meiste Staffarbeit für sie nicht sichtbar ist. Aber man doch merkt an solchen Diskussionen und dem ständigen Newsfeed, dass der Staff was tut, selbst wenn man es nicht immer im Fokus hat. Das Forum läuft, dank ihnen. Für uns. Reicht allein das nicht schon aus um gelegentlich mal danke zu sagen? Smile
Ich spreche mich dabei auch durchaus selbst an, denn wenn ich versuche mich zu erinnern, wann ich zuletzt positives Feedback an den Briefkasten geschickt habe, ich weiß es nicht mehr. Diesbezüglich sollte sich vermutlich jeder User einmal besinnen und an die eigene Nase fassen.

Aber vielleicht ist es auch etwas viel verlangt so etwas an den Briefkasten zu schicken. Ich gehe davon aus, dass viele diesbezüglich auch schlicht eine gewisse Hemmschwelle haben ("Briefkasten ist nur für 'wichtige' Dinge, ein 'Danke'-Thread hat da vermutlich nichts drin zu suchen").
Zunächst einmal: Ja, auch ein "Danke"-Thread ist wichtig genug für den Briefkasten. Und selbst wenn nicht, kann man auch einen Staffler seines Vertrauens ansprechen und bitten den Dank auch an den Rest des Staffs weiterzuleiten. ^^
Aber was mir womöglich als Alternative eingefallen ist, dass man vielleicht irgendwo einen Thread aufmacht, wo User positives Feedback hinterlassen können, zu Neuerungen, Änderungen oder ganz generell? So eine Art "Balsam-für-die-Staffseele"-Feedback-Thread? Very Happy
Auch damit für das ganze Forum die Entwicklung sichtbar ist, dass eben doch die Meisten durchaus und grundsätzlich zufrieden mit eurer Arbeit sind. Ihr dürft dann auch gerne regelmäßig auf diesen Thread verweisen, damit er nicht in Vergessenheit gerät (solange es nicht in Bettelei für Lob ausartet Very Happy)
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Takeuchi Sora

Takeuchi Sora

Beiträge : 36084

[Feedback] Anreize im Strong World - Seite 2 _
BeitragThema: Re: [Feedback] Anreize im Strong World   [Feedback] Anreize im Strong World - Seite 2 EmptySo 14 Mai 2017 - 16:41

Erstmal ein großes Dankeschön vorweg an @Trixie und auch @Kuroko Neko die sich hier ein paar imaginäre Sternchen einheimsen. Daher sei auch nur grob erwähnt, dass gerade ihr (im Moment, und ich meine auch bereits zuvor) nicht nur mit ein paar Sätzen und einem einzigen Preisgeben der eigenen Meinung Themen abschließt und dann liegen lasst. Nein, das ist kein negativer Verweis auf @Jahva, sondern ein Aufzeigen des Regelfalls. Thread angeklickt, mal reingeschnuppert, selten alles gelesen, kurz eine Meinung präsentiert - Diskussion tot.


Da sowohl Neko, als auch Trixie sehr ähnlich, teilweise auf dieselben Umstände auflisten, werde ich mich primär darauf beziehen.

Erstens: Umgang(ston) in Diskussionen, die "üblichen Verdächtigen" und "Schema X".
Zweitens: Durchschnittlicher Zeitaufwand und Aufgaben im Strong World.


Diskussionen leiden im Strong World. Schon seit vielen Jahren. Bereits seit einer Zeit, bevor ich auch nur im diesem Forum registriert war. Wer die Zeiten noch im Hinterkopf hat, dürfte sich des Grauens auch noch gewahr sein, was die Strong World Community mal war. Meine erste Erfahrung dürfte ein ziemlich widerlicher Exzess bezüglich eines "verpatzten" (verpatzt aufgefassten?) Zeitungsartikels gewesen sein, wegen dem sich @Lian und Loki (nein, nicht der gegenwärtig anwesende) in die Haare bekamen.

Ein Aufstand, der nicht nur in wildem Hin und Her endete, sondern auch in massiven Aufschwüngen bezüglich öffentlicher Kritik und Anfeindungen zwischen einzelnen Usern und sogar Gruppen - wenn mich nicht alles täuscht (was durchaus möglich ist). Und diese Anwandlungen der Userschaft kamen mir zu diesem Zeitpunkt fast alltäglich vor.
Weil fast jede Handlung im öffentlichen Rahmen auch mit einer "Konsequenz" einher ging. Nicht cool genug. Idee nicht gut genug. Nicht passend für Einzelne. Nicht im Sinne bestimmter Gruppen. Fehlverhalten im Rollenspiel. Mischen von Ingame und Outgame. Kindergarten. Hasstiraden. Anfeindungen von Spielern aufgrund der Handlungen von Charakteren. Anschwärzen und Lästern von/über User in Messengern. Anspielungen und passiv-aggressive Kommentare im Spam. Lagerbildung.
In einer wunderbaren Konstellation wie dieser überhaupt Fuß fassen zu können fiel mir schwer. Weswegen einer meiner eingehenden Kommentare zu den wenigen Kontakten die ich aufbaute auch war:"Ich habe an dieser Community nicht das geringste Interesse. Ich werde mich an keinem dieser Themen beteiligen." Leider funktioniert das nur halb so gut, wie man möchte. Beziehungsweise wie ich möchte. Weil ein ganz besonders freundlicher User mich plötzlich auch als Zielscheibe missbrauchte und .. die weiteren Verläufe kennen die, für die es von Bedeutung ist.
Was damals noch in erwähntem Hass (und erstaunlich hoher Aktivität durch solchen?) mündete, ist jetzt im öffentlichen Rahmen nicht mehr vorhanden. Bedeutet, unsere Diskussionsthemen haben allgemein für die Veteranen unter uns, eine unglaublich negative Konnotation. Egal ob man User ist, oder Mitglied des Staffteams. Weil so ziemlich jeder von uns am einen, wie auch anderen Ende saß.

Schon damit kann man als Schwarzseher die These aufstellen: diskutieren macht in einem derart negativ geprägten Umfeld keinen Sinn mehr.

Was natürlich unheimlich schade wäre. Daraus dürfte auch eine Facette meines Verhaltens entstanden sein. Nämlich Diskussionen immer wieder anzutreiben. Die Versuche, andere User zu motivieren, entgegen aller negativer Erfahrungen. Irgendwann fällt aber auch das auf taube Ohren, oder aber es entsteht das Gefühl der "Nötigung", wie nun preisgegeben wurde. Dieses Empfinden Einzelner kollidiert allerdings mit genannten Absichten - Ablegen alter Schemata, Motivation für das Forum im Allgemeinen und, nicht zuletzt, nach nun fast drei Jahren, auch Frust.

Es sind "leider" auch stets dieselben Personen, die an Diskussionen teilnehmen. Etwas, was unter anderem dazu führt, dass man sich im Glauben wähnt, bereits genau zu wissen, was die jeweils andere Person sagen möchte. Man hat im Groben sehr ähnliche Denkmuster und Argumentationen. Mehr Teilnahme, mehr Standpunkte, mehr Gesichtspunkte würden das bereits lockern. Mehr als erzwungene Freundlichkeit.

Schema X und das sich wie ein roter Faden durchziehende Verhalten in Diskussionen entstand vermutlich auch durch viele dieser Exzesse in früher Zeit. Weil einige dieser Anfeindungen und auch die krass ausfallenden Reaktionen zu persönlichen Fehden ausarteten, die teils noch heute von Bestand sind, aber hinter freundlichen Smileys versteckt werden. Wenn überhaupt.
Unsicherheit, Wankelmütigkeit, Frust und Motivationslosigkeit sind nur ein paar der Konsequenzen. Mangelndes Vertrauen in "den Staff" ebenso. Damit kämpft leider Gottes jede einzelne Iteration des Teams, nämlich dass das Verhalten Einzelner, egal wie lange es her ist, noch immer auf die heutigen Mitglieder reflektiert wird. Vor allem im negativen Sinne. Es habe sich im Grunde ja nie etwas geändert. Es ist noch immer wie früher. Trotz der abartigen Arbeit und dem Einsatz, den ich vor allem mit Catarina und @Nero in den letzten drei Jahren investiert habe, um das Strong World aus seinem Sumpf zu ziehen.
Sowohl aus dem internen Sumpf der Community, wie auch im "öffentlichen", auf andere Foren übergreifenden Rahmen.

Also; was ist das angedeutete Schema? Ich habe es bereits oben angedeutet. Man guckt in einen Thread, liest den einleitenden Beitrag und vielleicht zwei, drei andere. Danach glaubt man sich im Regelfall schon fähig, den Verlauf und die angebrachten Gedanken nachvollzogen und verstanden zu haben. Es folgt ein (oftmals, nicht immer !) unausgereifter Beitrag und schon verschwindet der User im Ether.
Leider sind auch einige Beiträge schlicht nicht sinngemäß. Wenn man mir beispielsweise klare Fakten und empirische Werte der letzten Jahre mit 0185-Ausflüchten widerlegen möchte, die auf nicht viel anderes Fuß fassen als "sehe ich anders", dann .. ja. Was um Himmels Willen will man damit anfangen? Logik und Argumente sind offenbar nicht für jedermann greifbar, oder werden schlicht mit eigener Logik ersetzt, die nicht kongruent mit der Realität geht.
Letzteres betrifft natürlich nicht alle, aber ist oft Bestandteil der Diskussionen. Weswegen wohl auch an einigen Stellen der (nicht immer !) unberechtigte Vorwurf stammt, wir würden zu entschlossen, zu deutlich und als "Front" gegen Ideen vorgehen. Ich kann die negative Seite dessen verstehen, wie man bei @Kuroko Neko heraus liest. Allerdings kann ich versichern, dass wir unsere Beiträge nicht speziell gegen User formulieren, sondern schlicht im Rahmen der Idee/des Vorschlags/der Kritik.

User wie @Claire Weiss, @Benkei Kawauso, @Shiro und auch ich selbst (und weitere), die sich relativer Beliebtheit erfreuen, erleben das ganz genau so. Wir alle haben Vorschläge gemacht und machen sie noch immer, die zwar einen ordentlichen Kern haben mögen, aber nicht praktikabel sind, oder schlicht nicht hier her passen. Das bekommen wir alle deutlich gesagt. Die einen vertragen es. Andere nicht. Und vermutlich sollte mehr darauf geachtet werden, dass jeder einzelne von uns Beiträge verfasst, die von jedermann problemlos geschluckt werden können.

Nur leider - das muss ebenso wie mein Anerkennen dieses Umstands mit rein - gibt es auch User die unfähig sind, Kritik entgegen zu nehmen, sich nicht ändern wollen oder nicht können. Da kann man noch so sehr die Rolle des Vorbilds ausfüllen. Einem wird noch immer bei jeder Gelegenheit ins Gesicht gespuckt.


Durchschnittlicher Zeitaufwand. Das wird witzig. Gewillte Leser dürfen sich freuen.

Auch hier ist das Bild natürlich leicht verzerrt. Weil die Schilderung von mir kommt und damit wohl über dem liegt, was der .. durchschnittliche Durchschnitt (?) ist.

Zudem ist es schlicht und ergreifend unmöglich, den Zeitaufwand jedes einzelnen Tages heranzuziehen, weswegen ich mich darauf beschränken werde, die Angaben auf entsprechende Bereiche und Aufgaben zu beziehen. So wie sie im Schnitt auftauchen und welche Mühe damit einher geht.


Internes
Unter "Internes" verstehen wir im Staffteam zuerst folgende Kategorien: Neuerungen & Updates, Abstimmungen, sowie Richtlinien & Guides.

Diese Kategorien beinhalten (unter anderem): allgemeine Diskussionen, Rabatte & Sonderaktionen, Writing Contests, Erweiterungen/Updates alter Regeln, Shop Preise (Cyborgtechnik, Ausrüstung, etc.), Abenteuerbesprechungen, Auswahl besonderer Fähigkeiten (Teufelsfrüchte, Haki, etc.), Karriere (Rangaufsstiege, Kopfgelder, etc.), das Bestiarium und Reworks von Guides. Telegramme sind auch noch ein wichtiger Bestandteil.

Gelegentlich kommt auch die Planung von Events und Plots hinzu.


Öffentliches
Zu diesen alltäglichen Kategorien kommen noch Listenführung, Bewerbungen, Updates, Achievements, Userbetreuung (PNs, Anfragen, Gespräche in Messengern, etc.), News, Werbung, Suche und Pflege von Partnerschaften, Lesen von (Ingame)Beiträgen, Schreiben von Gerüchten/Zeitungsartikeln wie auch öffentliche Diskussionen wie diese.


Zeitaufwand - Internes
Wie jeder Bereich lebt auch das Interne davon, wie viel User beisteuern, wie viel wir zu bearbeiten haben und wie reaktionsfreudig die Teammitglieder selbst sind. Unter keinen Umständen möchte ich sagen, wir würden/könnten geradlinig arbeiten - das wäre weder sinngemäß, noch realistisch. Deswegen auch meine Strukturierung nach einer üblichen "Arbeitswoche" für mich im Strong World.

Beiträge Telegramme im Internen sind abhängig vom Gehalt des Idee und auch des Verlaufs der Diskussion. Wir haben unzählige kleine Telegramme, die mit einem "Done" und einer PN von 5-10 Minuten erledigt sind. Von dieser Sorte haben wir in der Woche durchschnittlich zehn Stück. Also 50-100 Minuten nur für Kleinkram. Übergreifende Telegramme verdoppeln den Aufwand noch einmal deutlich.
Aktuell haben wir 18 Telegramme unterschiedlichster Größenordnung gleichzeitig zu bearbeiten.

Beiträge im Internen sind, wie erwähnt, sehr stark abhängig von Diskussionen. Man darf sich vorstellen, dass diese Beiträge nicht weit von dem Abweichen, was wir hier im Öffentlichen preisgeben. Man darf mit Variationen rechnen - Beiträge von 200 bis 2000 Worte. Bei der Diskussion eines neuen Guides oder aufwändigen Idee pendelt man sich bei 1000 worten ein. 60-80 Minuten pro Beitrag dieser Art sind normal.
Derzeit haben wir mehrere dieser Diskussionen (Änderungen für Cyborgs, Änderung von Kombo-Techniken, Erweiterungen von Fähigkeiten, und kürzlich das Thema der Erweiterung des Kraftattribut [auf Letzteres erhielten wir keinerlei Resonanz !]) und entsprechend hoch ist auch der Arbeitsaufwand.

Erstellen von Guides oder deren Überarbeitung ist ebenfalls abhängig von der Ausführlichkeit der Grundlage. Ich würde behaupten, angesichts der letzten paar Fälle (Neuerung der Schiffe, Überarbeitung des Kraftattributs, derzeit Angleichung von Achievements), dass es neben der rein theoretischen Arbeit (namens "Denken") ist es ein reiner Schreibaufwand von mindestens 60-120 Minuten pro Überarbeitung.
Hinzu kommen die Diskussionen um die Ausarbeitung, welche ebenfalls über Trage hinweg noch einmal gut und gerne 240 Minuten aufnehmen. Im Schnitt. Bei längeren Themen auch gerne noch mehr. Aber für eine Woche kommt es sehr gut hin.

Zeitaufwand - Öffentliches
Listenführung, Updates und Bewerbungen sind ebenfalls stark abhängig von dem, was wir bekommen. Sieht man keinerlei Fehler oder Bedenken, kann man eine neue Charakterbewerbung innerhalb von 30 Minuten geschrieben haben. Ich gehe hierbei von der "normalen" Bewerbung aus, mit Fehlerchen hier und da. Man sitzt auch gerne 2 Minuten dran, oder 2 Stunden. Je nachdem.
Gemessen daran, wie oft wir Updates bearbeiten müssen, sitze ich bestimmt 3 Stunden in der Woche nur an Updates und Bewerbungen. Eher Updates, da Bewerbungen seltener vorkommen.

Userbetreuung ist vermutlich das, womit ich die meiste Zeit verbringe. Fragen zu Konzepten, zu Techniken, zu Regeln, zu Ideen, zu Änderungen, zu Regeln. Einführung in das Regelwerk, Erklären desselben, Fragen zu Abenteuern, zu Telegrammen, zu Diskussionsverläufen - Diskussionen wie diese. Korrekturlesen von Beiträgen, Schilderung von Ideen zu Beiträgen, Bearbeiten von Ideen für die Zukunft der Charaktere.

Streitigkeiten zwischen Personen und Gruppen, Detektivarbeit (das klingt lächerlich, aber so fühlt es sich an) wenn bestimmte UserInnen mal wieder Lügen und Gerüchte verbreiten, unsere Inhalte stehlen oder sich am online Hab und Gut anderer Bedienen. Persönliche "Hilfe" - pendelnd zwischen Zuhörer, Life Coach und Hobbypsychologe.
Unser letzter "Fall" erforderte nicht nur unzählige PNs, sondern auch das Lesen von mindestens 10.000 (ja, ZEHNTAUSEND) Worten an Skypeverläufen.

An ruhigen Tagen komme ich Heim und habe 3 Skypefenster offen, ehe ich irgendwas angefasst habe. An stressigen Tagen sind es auch gerne 12. Erneut: je nach Thematik bin ich entweder nach 30 Minuten durch, oder nach 8 Stunden. Gerne werde ich auch noch um 4 Uhr in der Nacht angeschrieben.

Im Schnitt bin ich mit rein auf das Forum bezogenen Gespräche vier Stunden am Tag beschäftigt.

Achievements und News kommen einmal die Woche vor. Achievements können zwischen 30 und 90 Minuten dauern. Je nachdem, wie viele User gepostet und wie viele Achievements eingereicht wurden. News ebenfalls; wie viel haben wir geschafft? Was gilt es anzukündigen? Im Schnitt 30 Minuten. Beides zusammen also 90 Minuten, einmal die Woche. Grob.

Werbung und Pflege von Partnerschaften. Wir haben deutlich über 20 Partnerforen. Die Texte zu schreiben ist vergleichsweise "wenig" Aufwand. Änderungen selbst sind so schnell geschrieben wie Newsbeiträge. Also 30-90 Minuten. Allerdings sollen Foren je nach Möglichkeit auch individuelle Texte erhalten, weil ich mich des Öfteren in deren jüngste Ereignisse einlese. Es kommt glücklicher Weise nur alle 2-4 Wochen vor, aber allein damit verbringe ich dann 2-4 Stunden. Jedes Mal.

Zudem stehe ich noch in Kontakt mit einigen Admins, tausche mich mit ihnen aus, diskutiere Ideen, gemeinsame Events, "Sisterschaften", liefere Anreize und Strukturvorschläge. In den Bereich der "Userbetreuung" fällt das nicht mehr.

Lesen anderer Beiträge ist tatsächlich auch "Arbeit" und kostet mich am Tag mindestens 2 weitere Stunden, damit wenigstens einer halbwegs im Auge hat, was in der Forenwelt selbst geschieht.

Schreiben von Gerüchten, Abenteuern und Zeitungsartikeln kann ich sehr gut bewerten, weil es sich mit Zeiten meiner regulären Beiträge deckt. Ordentliche Zeitungsartikel und Abenteuer kosten 60 Minuten. Für einen Satz von 15 Gerüchten brauche ich 45-60 Minuten. Da ich allerdings in den meisten Fällen 15-30 Gerüchte schreiben "muss", sind es eher 60-90 Minuten. Machen wir erneut einfach 60 Minuten im Schnitt draus.


Eine durchschnittliche Zeit in der Woche daraus zu machen ist ziemlich schwierig. Aber allein anhand der Gespräche mit Usern wird mir jetzt erst selbst klar, wie viel Zeit das eigentlich ist. Sieben Tage die Woche mindestens vier Stunden sind bereits 28 Stunden - meist ohne auch nur irgendwas anderes getan zu haben, was noch dazu kommt.

Und wer die Korrektheit dieser Zeitangaben ein Argument haben möchte: fragt mal, wie oft ich gerade @Levi, @Benkei Kawauso, @Bryan und @Kaito K sage, dass ich erneut mein Abendessen habe kalt werden oder stehen lassen. Beziehungsweise ganz vergessen habe, weil ich "mal eben" noch eine PN schreiben muss.


Mir fällt gerade nicht mehr viel ein, aber hier habt ihr meinen ganz persönlichen, durchschnittlichen Zeitaufwand. Nur für dieses Forum.
Mein Rollenspiel ist nicht einmal mit eingeschlossen. Das ist lediglich Arbeitsaufwand.


ps: hierfür gingen ebenfalls ~90 Minuten drauf. Weil ich ja bereits oben Zeiten angab. xp

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Zuletzt von Takeuchi Sora am So 14 Mai 2017 - 16:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kuroko Neko

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BeitragThema: Re: [Feedback] Anreize im Strong World   [Feedback] Anreize im Strong World - Seite 2 EmptySo 14 Mai 2017 - 16:54

Tatsächlich habe ich grade nicht wirklich mehr dazu zusagen.
Ich glaube wir sind uns Allgemein Einig das man wieder mehr aufeinander zugehen muss bzw Einem anderen sich Gegnüber so Verhält und ihn so Behnadeln sollte wie man selbst behandelt werden will.
Zumindest "Öffentlich" sprich wen es um Foren Arbeiten, Guides, Bewerbungen usw geht.....Also Offizielles Zeug. Privat muss man sich nicht mögen, das kann keiner, aber User wie auch Staff müssen das trennen können.
Vermutlich wäre eine Idee nicht mal unbedinngt schlecht für User wie auch Staff die Möglichkeit zu geben, wen man mit einem User/Staffler absolut nicht klar kommt persönlich, diesen zu wechseln? Also den zbs bewertenden Mod oda so etwas. Einfach um Reibereien zu Vermeiden weil es ständig aufgrund der Abneigung zu Missverständnissen kommt oda so etwas?

Naja jedenfalls, wir sind uns denk ich im allgemeinen Einig.

Und an Trixie bezüglich des "Lobs" bzw das Leute sich vor dem Danke sagen Scheuen usw.
Für mich als Mensch, wen ich jemanden Danke oder Lobe, dann ist dies für mich ein relativ Intimes Gefühl. Ich empfinde ein salopes "Ja danke" als Respektlos, entsprechend Danke oder Lobe ich nur sehr selten. Dafür sollte mein Lob aber auch als was durchaus Wertvolles gelten denke ich. Aber nunja dies ist zumindest mein Grund weshalb ich kaum Lobe und kann mir vorstellen es gibt noch viele andere Menschen die Unterschiedliche Gründe haben. ABer du hast recht, man sollte nicht diese Attitüde an den Tag legen "Ich User du Nichts" das ist genau so Falsch wie die "Ich bin Staffi ich habe die Macht" Allüren Very Happy

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Nero

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BeitragThema: Re: [Feedback] Anreize im Strong World   [Feedback] Anreize im Strong World - Seite 2 EmptySo 14 Mai 2017 - 19:09

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Oder möchte.

Ich habe mich in vielen Sätzen dieses Themas wiedergefunden - sowohl in den Aussagen, dass man sich doch irgendwie genötigt fühlt als auch in den Erklärungsversuchen von Sora. Vermutlich liegt das daran, dass ich inzwischen beide Perspektiven sehr bewusst wahrnehmen durfte.
Es ist kurios: Als normaler User liest du die Ankündigungen und PNs anders. Während ich als Admin keinerlei Probleme darin sah, denke ich heute bei manchen Anmerkungen: Ist das notwendig? Ich bin jemand, der sich schnell angesprochen fühlt - im Staff tat ich das bei solchen Dingen weniger, weil ich ja wusste, dass ich nicht direkt gemeint war. Jetzt aber, wenn es heißt nur die üblichen Verdächtigen nähmen Stellung, weiß ich nicht, ob das eine direkte Kritik an mir ist. Damit ist schwer umzugehen.

Auf der anderen Seite aber weiß ich, wie wichtig einem das Feedback in welcher Form auch immer zu allen Dingen, die man als Staff tut, ist. Und ich muss mich selbst ohrfeigen, weil ich mir fest vorgenommen hatte ein Thema zum Kraftattribut zu eröffnen, selbst wenn es an dieser Änderung nicht wirklich etwas zu kritisieren gab. Dank und positives Feedback nämlich ist das, wovon auch ich gerade in meinen letzten Wochen als Admin gelebt habe. Es ist doch nachvollziehbar, dass es frustriert, wenn das einzige Feedback, welches man bekommt, eben nur das negative ist. "Dieses oder jenes finde ich nicht gut." Warum nicht auch einmal ein "Diese Änderung ist euch gut gelungen." Auch aggressive Kommentar im Spam ziehen einen da ja logisch nur runter.
Was also tun?

Trixie schrieb:
Was kann man also dagegen tun? Vor allem sollte man wieder aufeinander zu gehen und zwar beide Seiten. Der Initialpunkt müsste hier dabei durchaus vom Staff ausgehen, denn letztlich wurde es in der Vergangenheit von einigen Stafflern verursacht (wie gesagt, ein Staffler haut daneben, der gesamte Staff ist aber betroffen). Der Staff agiert, die Userschaft reagiert (üblicherweise).

Das in meinen Augen nicht. Ich glaube nicht, dass der Staff Ausgangspunkt dieser Problematik ist. Würden alle User etwas reflektiver mit der Arbeit dieses Kollektivs umgehen, wären die Anmerkungen in den wöchentlichen PNs ja gar nicht notwendig. Würde ganz salopp gesagt das passieren, was Sora und der Rest sich hinsichtlich ihrer Arbeit wünschen, käme es nicht zum Gefühl der Nötigung. Denn wer von vornherein ausschließt sich außerhalb des Rollenspiels noch mit irgendetwas anderem in diesem Forum zu beschäftigen, sollte diese Nachrichten und Kommentare ausblenden. Denn logischerweise kann ich mich ja nur angesprochen fühlen, wenn das, wovon die Rede ist, auch auf mich zutrifft.

Ich halte es gleichzeitig für den falschen Weg Änderungen etc. nicht intern "im stillen Kämmerlein" zu besprechen. Wenn ich daran denke (Sora hat es ja dargestellt), wie unglaublich langwierig und anstrengend die interne Diskussion ist, wäre eine öffentliche Diskussion kaum zielführend - gerade wenn man die aktuelle Tendenz bedenkt, dass ich immer nur ein bestimmter Teil der User beteiligt. Allen wird man es dann ohnehin nur selten recht machen können. Die Folge wären nicht eine Hand voll Änderungen, mit denen alle zufrieden und glücklich sind, sondern Änderungsprozesse, die noch viel länger und anstrengender vonstatten gehen als ohnehin schon. Und das kann nicht im Interesse dieses Forums sein.
Es war aber schon immer so, dass einschneidende, schwierige Änderungen zuvor öffentlich zur Diskussion gestellt wurden. Ein Beispiel, das nicht allzu lange her ist, ist die Diskussion um die Änderungen der Abenteuer. Lässt man diese Revue passieren, weiß man, wie sowas auch in anderen Diskussion zu anderen Themen läufen würde.

Kuroko Neko schrieb:
Aber gefühlt wird dies, sobald es um etwas geht, das der Staff als "zu Mächtig" oder "ungewollt" ansieht nicht berücksichtig. Nein es wird nur darauf geachtet das es jemand "abusen" könnte....das dieses "abusen" selbst eine Regelverletzung und somit bestrafung nach sich ziehen könnte, wird ebenfalls ausser acht gelassen. Und sobald man nicht im "Sinne" des Staffs mit dieser Argumentation umgeht, wird man entsprechend behandelt.

Der einzige Grund dafür sind Erfahrungswerte über viele Jahre hinweg. Das hat also durchaus etwas mit der Community zu tun. Sehr oft wurde den Leuten genug Vertrauen entgegengebracht, welches dann aber durch solches Abusing missbraucht wurde. Also muss man (leider) stets diese Möglichkeiten in Betracht ziehen - und wie viele Änderungen dann zeigten, auch völlig zu recht. Es gab so oft Regeln, die missbraucht werden konnten. Bis es nicht regelmäßig getan wurde, wurden sie auch nicht geändert.

ABER (und das ist jetzt ganz wichtig!) es ist durchaus schön (und Sora hat das in seinem letzten Post eingangs erwähnt) solche Worte zu hören, weil man dadurch nicht im Dunkeln gelassen wird. Es wäre falsch zu denken, dass man mit seinen Ideen und Vorschlägen zurückhält, weil man das Gefühl hat der Staff lehne diese ohnehin einfach ab. Das ist nicht so.




Zum eigentlichen Thema dieses... Themas:
Die Problematik ergibt sich in meinen Augen aus der Konzeption dieses Forums. Ich habe es nicht gewählt, weil ich meinen Aufwand "bezahlt" kriege und mich entsprechend entwickeln kann. Wäre von vornherein klar, dass Ingame-Entwicklung eben völlig ohne EXP oder dergleichen laufen müsste, wäre das Strong World eben so.
Genau das ist aber nicht der Fall, und da man Möglichkeiten bietet EXP zu verdienen, schärft sich der eigene Blick eben auch dafür, wie man möglichst gewinnbringend an sein Ziel kommt. Ich erlebe selbst, wie viel Spaß es machen kann die Lebenswelten anderer Charaktere mit der eigenen zu verknüpfen, ein großes Ganzes zu erschaffen und Andere einzuladen über den Tellerrand hinauszuschauen - auf viel positive Resonanz stieß man dabei nicht. Trotzdem mache ich das ohne jeden Eigennutz, denn immerhin habe ich daran Spaß etwas für andere zu tun - daher wohl das Dasein als Gamemaster.
Es ist wohl aber schwierig Anreize außerhalb der üblichen Belohnungen zu finden. Rangschilder sind eine gute Idee, verbinden könnte man sie sicherlich mit (nichtssagenden) Foren-Titeln für bestimmte Zeiträume. Wer die meisten/tollsten Gerüchte schreibt, Abenteuer entwirft etc. bekommt einen entsprechenden Titel. Kann man sich nichts für kaufen, fände ich aber beispielsweise ganz witzig. Oder einen individuellen Emoji, den man sich aussuchen darf - aus welchen Gründen auch immer. Dadurch verewigt man sich halt irgendwie in diesem Forum, was für den ein oder anderen vielleicht reizvoll ist. Alles, was weg vom Charakter hin zur Person dahinter geht, ist sicherlich denkbar und ein Schritt in die richtige Richtung.

Liebe Grüße
Nero
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BeitragThema: Re: [Feedback] Anreize im Strong World   [Feedback] Anreize im Strong World - Seite 2 EmptyFr 19 Mai 2017 - 1:23

Mich interessieren Anreize recht wenig, ich gehe hauptsächlich danach wozu ich Lust habe. Ich mag den Writing Contest, weil es mich interessiert und würde auch ohne Belohnung mitmachen. Ich finde so etwas wie die Gerüchteküche ist schwer umzusetzen und für mich sind die Gerüchte wenig relevant. Habe einmal eines einbezogen, um Exp dafür zu bekommen und dann entschieden, dass ich das nur wegen Exp nicht mache, sondern nur wenn es andere Gründe gibt. Was könnte man ändern?

- Die GMs könnten die Gerüchte dazu nutzen, um den Crews Hinweise für ihr Abenteuer zu geben. Das wäre für mich als momentaner GM eine interessante Option, auch ohne Post kleine Richtungshinweise zu geben und es gäbe Motivation die zu lesen. So könnte man auch Regeln, wer am Abenteuer teilnimmt, indem sie das Gerücht aufnehmen und so zum Abenteuer kommen, passiert ja auch teilweise. Außerdem könnte man so vor dem Abenteuer verschiedene Hinweise geben, worum es gehen könnte. Als Gm würde ich die eher nutzen, könnte ich wahrscheinlich auch jetzt schon und hab nur nicht daran gedacht.

- Gerüchte als Einflussfaktor. Ich könnte mir vorstellen, dass man dafür belohnt wird Gerüchte zu schreiben, indem man die offiziellen Sichtweisen dadurch manipuliert oder mitbestimmt. Ich habe etwas gemacht und möchte, dass es so oder so gesehen wird, von der Weltregierung ect. und über die Gerüchte kann ich das beantragen. Oder ich kann versuchen falsche Informationen zu streuen, die Figuren zu etwas bewegen. Beispiel. Im Abenteuer schreibt eine teilnehmende Crew in ihrem Post, dass sie ein Gerücht streuen und damit etwas bewirken wollen. Nachdem sie es Ingame ausgeschrieben haben, schreiben sie das entsprechende Gerücht für die Liste und senden es ab und das Gerücht geht um und kommt in die Liste. Der Gm entscheidet und reagiert entsprechend, ob es geglaubt wird und einen Vorteil für die Crew schafft. Ich mache ja zum Beispiel das Abenteuer Dilligence in the Rain. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Crew ein Gerücht über angebliche Beweise verbreitet, die es garnicht gibt, um einen Täter hervor  zu locken oder ähnliches.

Vielleicht ist das jetzt auch schon möglich, aber ich würde nur Gerüchte nehmen, die auch relevanz für Spieler haben und einem Nutzen dienen. Zufällige Gerüchte sind für mich persönlich um ehrlich zu seien uninteressant. Wenn es nicht genutzt wird, muss man es nicht unbedingt behalten denke ich.

2. Zur freiwilligen Tätigkeit als Gm finde ich auf jeden Fall, dass da ne kleine Einführung oder ein grober Guide fehlt oder ein Paar Beispiele wo man sich orientieren kann. So steht man schon sehr vor dem Nichts und macht einfach wie man denkt. Ist der kürzeste Punkt, aber für mich der wichtigste.
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Takeuchi Sora

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BeitragThema: Re: [Feedback] Anreize im Strong World   [Feedback] Anreize im Strong World - Seite 2 EmptyDo 25 Mai 2017 - 8:40

Mole schrieb:
- Die GMs könnten die Gerüchte dazu nutzen, um den Crews Hinweise für ihr Abenteuer zu geben. Das wäre für mich als momentaner GM eine interessante Option, auch ohne Post kleine Richtungshinweise zu geben und es gäbe Motivation die zu lesen. So könnte man auch Regeln, wer am Abenteuer teilnimmt, indem sie das Gerücht aufnehmen und so zum Abenteuer kommen, passiert ja auch teilweise. Außerdem könnte man so vor dem Abenteuer verschiedene Hinweise geben, worum es gehen könnte. Als Gm würde ich die eher nutzen, könnte ich wahrscheinlich auch jetzt schon und hab nur nicht daran gedacht.

Wie im anderen Topic schon gesagt: das ist bereits möglich. Die Gerüchteküche ist wesentlich mehr, als einfach nur ein Haufen unnützer Sprüche und Fun Facts. Man kann unglaublich viel mit ihr erreichen.

Allerdings denke ich, ist dieses Bewusstsein einfach nicht da. Für Gamemaster sollte es jedoch langsam aber sicher einsetzen. Ich erwähne es einfach noch einmal, falls drüben nicht jeder mitliest in einem Spoiler.

Spoiler:


Mole schrieb:
- Gerüchte als Einflussfaktor. Ich könnte mir vorstellen, dass man dafür belohnt wird Gerüchte zu schreiben, indem man die offiziellen Sichtweisen dadurch manipuliert oder mitbestimmt. Ich habe etwas gemacht und möchte, dass es so oder so gesehen wird, von der Weltregierung ect. und über die Gerüchte kann ich das beantragen. Oder ich kann versuchen falsche Informationen zu streuen, die Figuren zu etwas bewegen. Beispiel. Im Abenteuer schreibt eine teilnehmende Crew in ihrem Post, dass sie ein Gerücht streuen und damit etwas bewirken wollen. Nachdem sie es Ingame ausgeschrieben haben, schreiben sie das entsprechende Gerücht für die Liste und senden es ab und das Gerücht geht um und kommt in die Liste. Der Gm entscheidet und reagiert entsprechend, ob es geglaubt wird und einen Vorteil für die Crew schafft. Ich mache ja zum Beispiel das Abenteuer Dilligence in the Rain. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Crew ein Gerücht über angebliche Beweise verbreitet, die es garnicht gibt, um einen Täter hervor zu locken oder ähnliches.

Auch das gibt es im Grunde genommen bereits. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es selbst wirklich war, oder doch jemand anders - aber in den Gerüchten haben wir @Nero eine ganze Flotte unter seinem Kommando angedichtet, obwohl seine Crew noch extrem weit davon entfernt ist, diesem Gerücht ansatzweise gerecht zu werden.

Liegt vermutlich nur an mir als Spieler, aber mein Charakter ging darauf ein, hat es als das aufgefasst was es ist - nämlich ein Gerücht - und exerzierte dann durch, wie viel davon stimmen kann, inwiefern es sich bewahrheiten könnte oder nicht.

Selbst wenn es keinen gigantischen Einfluss hat, so kann man mit derartigen Gerüchten auf jeden Fall ein paar Gedanken in die Köpfe der Charaktere setzen. Natürlich wird es schwieriger, wenn man nun eine ganz offene (und nachvollziehbare) Tatsache mit einem gegenteiligen Gerücht versieht, um sich besser darzustellen als man ist .. aber es ist auf jeden Fall machbar.


Mole schrieb:
2. Zur freiwilligen Tätigkeit als Gm finde ich auf jeden Fall, dass da ne kleine Einführung oder ein grober Guide fehlt oder ein Paar Beispiele wo man sich orientieren kann. So steht man schon sehr vor dem Nichts und macht einfach wie man denkt. Ist der kürzeste Punkt, aber für mich der wichtigste.

Inzwischen habe ich zumindest bezüglich der Schwierigkeiten etwas im internen Forum der Gamemaster geschrieben. Denke, darauf wollte @Kuroko Neko hinaus. Sehr viele Informationen, was ein Gamemaster tut, wozu er verpflichtet und was die Aufgaben sind, stehen in der Enzyklopädie.

Sehr viel mehr wüsste ich nicht rauszuholen, ohne User wie Kinder zu behandeln, sie an die Hand zu nehmen und ihnen (überspitzt gesagt) das Denken abzunehmen. "Einfach machen was man denkt" ist denke ich der Kernpunkt. Fingerspitzengefühl, Situationen korrekt einschätzen, die Story um Spieler herum schreiben, statt sie ins kalte Wasser zu werfen und nicht zuletzt eine gute Mischung aus Freiheit und Vorgaben zu erlauben unterscheidet einen unterdurchschnittlichen Gamemaster von einem wirklich guten Gamemaster.

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BeitragThema: Re: [Feedback] Anreize im Strong World   [Feedback] Anreize im Strong World - Seite 2 EmptyDo 25 Mai 2017 - 14:04

Zitat :
statt sie ins kalte Wasser zu werfen
Aktuell werden aber die GM´s ins Kalte Wasser geworfen.
Wie ich bereits öfter nun sagte: Ich als Spieler kann schon quasi garnicht einschätzen was ein Leichtes,Normales und ein Schweres Abenteuer ist, als GM noch weniger. Ist es schwer ein Labyrinth zu durchqueren? Ja ist es, gilt es für das Abenteuer als Schwer? Keine Ahnung......Ist es schwer einen Gegner zu besiegen der 10% mehr Doriki hat als der Stärkste? Keine Ahnung ich habe keinen Vergleichswert zum Orientieren ob 10% Doriki im System schon ausreichen easy zu gewinnen....
Wen eine Crew es schafft in einem Abenteuer, einen im Kern eingeplanten Kampf zu umgehen, den Feind evtl soga auf ihre Seite zu ziehen ist das dann ein Leichteres Abenteuer als mit dem Kampf? Oder ist es sogar noch schwerer Einzustufen weil sie einen Feind von der Richtigkeit ihres Handelns überzeugt haben? o.o Das sind alles solche Dinge womit ich allein gelassen werde und wodurch es für mich unter anderem Unatraktiv wird als GM zu arbeiten. Den wen ich in jedem Abenteuer aufs neue Entscheide: Ach jetzt is das mal SChwer, jetz is es nur normal und bei der dritten Crew ist das halt Leicht....dann is das einfach nur Willkür und die Versaut wiederum spielern den Spaß daran xD

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BeitragThema: Re: [Feedback] Anreize im Strong World   [Feedback] Anreize im Strong World - Seite 2 EmptyDo 25 Mai 2017 - 14:08

Ich sage es gerne noch einmal: es ist nicht möglich, einen Guide von A-Z zu erstellen, wo jedes Detail jeder Situation unter jedem Umstand genau in eine Kategorie gepackt und für andere Anschaulich gemacht wird.


Für alles andere:

Takeuchi Sora schrieb:
Inzwischen habe ich zumindest bezüglich der Schwierigkeiten etwas im internen Forum der Gamemaster geschrieben. Denke, darauf wollte @Kuroko Neko hinaus. Sehr viele Informationen, was ein Gamemaster tut, wozu er verpflichtet und was die Aufgaben sind, stehen in der Enzyklopädie.

Mehr kann ich nicht anbieten, ohne einen irrsinnigen Aufwand von fünf bis sechs tausend Worten zu betreiben, nur damit diese Fälle in anderen Szenarien und Abenteuern nicht einmal zutreffen und alles umsonst ist.

Dreizehn Jahre Erfahrung als Gamemaster lassen sich nicht in Worte fassen, ohne ein ganzes Lexikon zu schreiben. Was ich nicht tun werde.


Da ist es viel hilfreicher, intern einfach Fragen zu stellen. Es ist viel, viel leichter für alle Beteiligten, sich auf einen ganz konkreten Fall zu beziehen, als sich Szenarien aus den Fingern zu saugen und theoretisch darüber zu reden/Guides zu schreiben.

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BeitragThema: Re: [Feedback] Anreize im Strong World   [Feedback] Anreize im Strong World - Seite 2 EmptyDo 25 Mai 2017 - 14:19

Als GM stellt sich für mich auch gar nicht die Frage, welche Schwierigkeit ein Abenteuer haben soll. Letztlich entscheidet der Staff ja nach dem Abenteuer, wie das Ganze einzuschätzen ist. Ersteller eines Abenteuers hingegen haben oft ja sehr genaue Vorstellungen, wie ihre Gegner aussehen sollen. Und wenn nicht, wird mir immerhin eine Tendenz genannt: schwächer, stärker, gleich, egal. Damit kann man arbeiten und mehr muss ich in meiner Funktion doch gar nicht wissen.
Der einzige Grund, warum man als Teilnehmer genau wissen müsste, was zu welcher Schwierigkeit führt, ist doch scheinbar der der Belohnung. Und bevor Abenteuer nun wieder das minimalste für eine gewisse Schwierigkeit darstellen, um mehr Belohnungen abzugreifen... Wink

Das, was ich nun aber im GM-Bereich gefunden habe (ohne den Hinweis hier hätte ich das übrigens nie gesehen, das mit den Rechten ist echt irgendwie ungünstig...), finde ich aber gut und sinnvoll. Unsicheren oder neuen GMs kann das sicherlich eine nette Hilfe sein! Smile

Liebe Grüße
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