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Glaubensformen

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Glaubensformen _
BeitragThema: Glaubensformen   Glaubensformen EmptyMi 9 Aug 2017 - 22:39


•• Glaubensformen ••
Anker und Überzeugungen
Auch in der Welt von One Piece existieren unterschiedliche Glaubensformen, Religionen und Kulte. Nicht jeder Mensch glaubt an eine Gottheit, doch nutzen viele solche übernatürlichen Vorkommnisse als Anker im Leben. In keinerlei Hinsicht ist das Praktizieren einer Religion im Forum verpflichtend. Dieser Guide listet lediglich Möglichkeiten auf, an die man sich wenden kann, sollte man einen Glauben wünschen.



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Zuletzt von Admin am Do 5 Sep 2019 - 19:50 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Glaubensformen   Glaubensformen EmptyMi 9 Aug 2017 - 22:41


•• Amaterasu ••
Glaubensform der Sonnengöttin
Zitat :
» She created the universe. She gave us the Heavenly Realm.
She is the guardian and goddess of everything the light touches.
She is the sun. She lends us strength. It is Her that banishes the shadows. «



Ursprung des Glaubens
Gläubige der Amaterasu glauben, dass die Entstehung der Welt durch Götter einer uns nicht bekannten Welt zurückführt. Damals war das Universum ein trister und lebloser Ort, der in Dunkelheit getaucht war. Amaterasu schuf aufgrund ihrer Herzlichkeit nicht nur das erste Licht in der Form von Sternen, sondern auch Quellen von Wärme und Leben. Erst durch diesen Eingriff konnte das durch ihre Eltern geschaffene Land gedeihen. Ihr Bruder hingegen schien sich dem Schatten hingezogen zu fühlen und vereinnahmte die Dunkelheit. Durch die geschwisterliche Liebe zwischen den beiden entstand eine Welt, in welcher zwei Seiten der Helligkeit leben konnten: Licht und Schatten. Zwei Seiten derselben Münze.

Nach Jahrhunderten erschlug Tsukuyomi aus purem Ekel heraus eine geringere Göttin und erzürnte damit nicht nur seine Schwester, Amaterasu, sondern auch ihre gemeinsamen Eltern. Es entwickelte sich ein Streit, den man nie wieder beiseite legen konnte. Unter normalen Umständen hätte Tsukuyomi aus dem Himmel verbannt werden müssen. Nur durch Amaterasus Liebe verschonte ihn von der grausamen Strafe, stattdessen einigten sie sich auf einen Kompromiss: Licht und Schatten wurde aufgeteilt, das Geschwisterpaar getrennt. Dies war der Ursprung des Zyklus von Tag und Nacht. Der Kompromiss stimmte Tsukuyomi jedoch nicht zufrieden und waltete seine Wut weiterhin mit Tötungen an Priestern. Die Gottheiten verblieben in einer ewigen, nicht mehr endenden Rivalität.

Füchse
Neben den Menschen begann Amaterasu jedoch auch, sich zu einer weiteren Spezies hingezogen zu fühlen: Füchse. Die flauschigen Tiere erfüllten sie mit Sympathie. Da die Lebewesen aber verhältnismässig schwach waren, begann Amaterasu ihnen Geschenke zu machen, unter anderem Gestaltenwandlung und eine eigene Sprache. Durch diese Gaben entwickelten sich die Füchse weiter, überlebten ihre sonstigen Artgenossen. Die ältesten Füchse besässen bis zu neun Schwänze, jeder von ihnen repräsentierte das Verstreichen von 1000 Jahren. Aus Furcht heraus begann man die animalischen Wegbegleiter zu verbannen und schickte sie zurück an den Ort ihrer Entstehung. Die Kitsune waren erbost über das plötzliche Urteil, schafften es aber nicht, sich dagegen zu wehren.

Trotz des Grolls der Kitsune, blieb ihre Verbindung zu Amaterasu ewig bestehen, als Zeichen der endlosen Zuneigung, die sie durch die Göttin erfahren haben. Amaterasu beschenkte die Füchse weiterhin ausgiebig. Noch bis zum heutigen Tage befinden sich diese Geschenke im Haupttempel Wano Kunis und werden seitdem dort bewacht. Diverse Replika wurden angefertigt und quer auf der Welt verteilt, die wahren Schmuckstücke des Glaubens befinden sich aber einzig auf der neuen Welt.



Darstellung der Amaterasu
Amaterasu gilt als Göttin der Sonne und des Lichts, gleichzeitig auch als Schutzgöttin der Füchse. Sie ist verantwortlich für die Farben der Natur und die Gestaltung der Landschaften. Die Abbilder der Sonnengöttin zeigen sie meistens sehr jung und gutaussehend. Egal wie alt Amaterasu wirklich war, sämtliche Statuen und Gemälde zeigen eine stets jugendlich schöne Gottheit. Langes, braunes Haar wellt von ihrem Kopf weg, während die Augen ebenso goldgelb leuchten. Sie trägt eine goldene Rüstung mit entsprechend sehr edlen Verzierungen. In gewissen Gemälden sieht man Amaterasu mit bis zu neun Schwänzen, welche ihre Verbindung zu den Füchsen verdeutlicht.

Tempel für die Göttin existieren nicht mehr viele. Vorwiegend auf Zou, der Heimat der Minks (Mischung aus Fuchs und Mensch) und Wano Kuni, wo unter anderem auch der Haupttempel steht. Diese wenigen Tempel sind Anlaufstellen für die Gläubigen Amaterasus. Menschen, die Tempel besuchten, berichten nicht selten von Orten, die von ewigen Blitzgewittern befreit sind. Der einzige Ort, der komplett keine Tempel für Amaterasu beheimatet ist der North Blue.



Prinzipien des Glaubens
Gläubige der Amaterasu stehen für das Licht und das Leben und stellen sich dem "Bösen" gegenüber. Genau definiert ist dieses Böse nicht, auf die Geschichte der Göttin hingegen lässt sich in etwa zurückführen, was damit gemeint war: Gewalt an Menschen oder Tieren, Rachegedanken, Störungen der Harmonie oder provozierte Kämpfe. Sich zu verteidigen oder allgemeines Stärkemessen zu praktizieren zählt nicht dazu, trotzdem leben Anhänger dieses Glaubens eine sehr bestimmte Art des Pazifismus aus.

Der Glaube Amaterasus beinhaltet keineswegs andere Gottheiten abzulehnen. Allgemein ist das Prinzip sehr simpel und doch effektiv: das Erhalten des Lebens uns dem Streben nach Harmonie - für sich selber und auch für andere Lebewesen um sich herum. Nicht selten beinhaltet dieser Grundsatz auch den Umgang mit der Natur und den Tieren, insbesondere der Füchse. Wer sich um die Grundhaltung bemüht, der soll mit reicher Ernte belohnt werden und ein angenehmes Leben führen können.

Feste und Feiern
Eine weitere Praxis der Amaterasu ist ein kleines Fest am ersten Tag des Sommers, an welchem das Band zwischen der Göttin und ihren Jüngern durch Opfergaben gestärkt werden soll. Im Anschluss an diese Gaben soll in einem Bach oder Fluss ein Bad genommen werden, um sich körperlich und spirituell von "Unreinheiten" zu säubern. Auf diese Weise werden Sünden gegenüber dem Glauben verziehen.

Das mit Abstand wichtigste Fest findet allerdings einem Dreijahreszyklus statt und überschneidet sich mit dem Sommerfest der Amaterasu. Alle drei Jahre wird dieses Fest auf eine Woche ausgedehnt, in welcher die Menschen zusammenkommen und die vermutete Geburt der Göttin feiern. Füchse, Minks und Menschen zelebrieren mit weiteren, weitaus grösseren Opfergaben dem Glauben. Diverse Wettkämpfe, Erzählungen alter Geschichten oder gegenseitiges Beschenken stehen im Vordergrund dieser festlichen Woche. Der Fokus des ganzen Festes liegt weniger auf den Opfergaben selber, sondern auf dem zufriedenen Beisammensein aller Parteien.

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BeitragThema: Re: Glaubensformen   Glaubensformen EmptyMi 9 Aug 2017 - 22:43


•• Bushidō ••
Der Weg des Kriegers | @Kurosuki Shinji
Zitat :
» There is nothing outside of yourself that can ever enable you to get better, stronger, richer, quicker or smarter. Everything is within. Everything exists. Seek nothing outside of yourself. «

Bushidō (武士道, Weg (dō), Krieger (Bushi)), wörtlich übersetzt "Weg des Kriegers", ist ein Verhaltenskodex und die Philosophie der Samurai, deren Wurzeln aus Wano Kuni stammen. Es entstand aus einem Konzept heraus, einen Leitsatz zu erschaffen, der die Ansicht nach das Denken und Handeln der Kriegerklasse prägen und verändern sollte.



Geschichte
Wano Kuni ist eine Nation, in der Traditionen schon immer groß geschrieben wurden. Anfangs baute sich diese Nation auf fünf unterschiedliche Familien auf, die das Land unter sich fair und gerecht aufteilten. Viele Jahre konnte der Frieden so gewahrt werden, doch irgendwann war auch die Zeit für Machtkämpfe gekommen. Armeen wurden aufgestellt und Kriegsherren, die wir heutzutage unter dem Namen Samurai kennen, fanden dort ihren ersten Platz ganz oben in der Rangordnung. In der Geschichtsbüchern ist diese Zeitepoche zurecht recht blutig dargestellt, da sie durch Kriege, politische Intrigen und Verrat geprägt wurde, da jeder das größte Stück des Kuchens haben wollte. Diese düstere Zeit hielt bis zu einem bestimmten zeitlichen Ereignis an - die Ernennung von Sasaki Kojiro als Familienoberhaupt. Er entwarf das heutige System, vereinigte die fünf großen Familien unter einem Banner und war so gesehen der erste Shogun, den die Nation hervorbrachte. Seine höchste Priorität war zu jeder Zeit der Schutz der Schwachen und Wehrlosen, die mit am meisten unter den Machtkämpfen zu leiden hatten.

Der größte Schritt, der zum Frieden führte, war das er der erste war, der es schaffte dass sich alle fünf Familienoberhäupter auf einer Augenhöhe trafen, indem er ihre Schwächen ausnutzte: Bei manchen war es als Beispiel der krankhafte Stolz, nicht schlechter als andere Familien sein zu wollen, bei anderen war es das zu große Ego. Anstatt ganze Armeen aufeinander treffen zu lassen, einigte man sich ihre eigenen Elitesoldaten kämpfen zu lassen. Und sie kämpften solange, bis eine Seite keine mehr hatte. In den Geschichtsbüchern ist die Rede von 10 Kriegsherren, die jede Familie in den Wettkampf schickte. Und so etablierte sich die ersten Züge des Systems, bei dem die eigenen Differenzen nicht mehr auf den vielen Schultern der Schwachen, sondern wenige starken Krieger die Bürde trugen.

Und um das beste aus seinen Kriegern hervorzubringen, erschuf Sasaki Kojiro diesen Ehrenkodex.



Kodexe
Bushidō bezeichnet ein Kodex moralischer Grundsätze, nach denen die Samurai und Krieger handeln sollen. Es ist ein Ehrenkodex und die Ethik des Samurai-Standes, die Selbstaufopferung, absolute Loyalität, Tapferkeit, höchste Waffenbeherrschung und ständige Kampfbereitschaft fordert. Als Schutzpatron der Schwachen und Wehrlosen ist die eigene Haut zu retten, zu fliehen oder sich geschlagen zu geben praktisch undenkbar. Wer es dennoch tut, soll der größten Verachtung ausgesetzt sein, denn er bringt nicht nur Schanden über sich, sondern auch Schaden über seinen Herren und Clan. Jene moralischen Grundsätze, welche die Samurai beachten sollen, ist kein in erster Linie schriftlich fixierter Kodex. Er besteht aus Grundsätzen, die aus der Feder des Sasakis stammen, die er mit Hilfe seiner Krieger und Gelehrten niederschrieb. Dieser Kodex, der die Taten des Kriegers für heilig spricht, ist im übertragenen Sinne als Gesetz anzusehen, das im Herzen niedergeschrieben steht. Bushidō ist daher das Produkt stetigen Lernens menschlichen Ursprungs.

Bevor der Begriff Samurai (Im Dienste stehender) eingegliedert wurde, wurden die Kriegsherren als Bushi (Mann mit Waffe) bezeichnet. Sasaki Kojiro entschied sich gegen diesen Begriff, da aus seiner Sicht die Samurai mehr darstellten als bewaffnete Männer. Manche sagen dem Shogun nach, dass dieser mit der Umbenennung auch einen Weg ebnen wollte für Frauen, die den Weg des Kriegers einschlugen. Aber das stimmt nicht. Er war der Letzte, der auf das Geschlecht achtete und hätte solch Gedanken nie gemacht, dass jemand sich wegen Bezeichnungen ausgegrenzt fühlen würde.

Wesentlicher Bestandteil des Bushidō waren die "Sieben Tugenden des Samurai":
» Gi (義)- Aufrichtigkeit, Gerechtigkeit, Rechtlichkeit
» Yu (勇)- Mut, Tapferkeit und Heldentum
» Jin (仁)- Das Mitleid, die Liebe und das Wohlwollen; Menschlichkeit
» Rei (礼)- Die Höflichkeit und das richtige Verhalten zur Einhaltung der Etikette
» Makoto (誠)- Die vollkommene Aufrichtigkeit
» Meiyo (名誉)- Ehrbewusstsein
» Chugi (忠義)- Loyalität, Pflichtbewusstsein, Treue und Hingabe

Neben den siebenden Tugenden gibt es noch fünf Hauptforderungen des Bushidō, die wären:
» Treue
» Höflichkeit
» Tapferkeit
» Offenheit und Aufrichtigkeit
» Einfachheit

All das Gelehrte soll auch ins alltägliche Leben des Samurais einfließen, um ständig Kampfbereit zu sein. Jede Bewegung wurde seit Kindheit an einstudiert. Die ständige Kontrolle seines Umfelds und der Menschen in seiner unmittelbaren Nähe ist für einen Krieger überlebenswichtig, denn jederzeit konnte er einem plötzlichen Angriff oder einem Attentat zum Opfer werden. Aus diesem Grund wurden Abläufe des Tages angepasst, einem Krieger würdig. Die Verbeugung wurde nur so weit ausgeführt, dass er seinen Gegenüber nicht aus dem Blick verlor. Einzige Ausnahmen dabei waren sein Herr und Anführer des Clans, sowie ihm wichtige Personen, die sein absolutes Vertrauen hatten. Auch war die Art des Sitzens und Hinkniens streng geregelt. Zuerst kniete man sich mit dem linken Bein hin, erst dann mit dem Rechten. So war jederzeit eine günstige Position zum Schwertziehen gegeben – und andersherum, für Linkshänder. Und auch die Verbeugung war eine alltägliche Situation, die sich der Entwicklung beugen musste und wurde soweit gehend durchdacht, dass selbst dabei ein unerwarteter Angriff angewehrt werden konnte. Erst führte man die eine Hand zu Boden, zum Schluss die Schwerthand.

Zusammen mit den Tugenden, trug ein Samurai auch immer ein Schwertpaar bestehend aus Katana und Wakizashi bei sich. Dieses Schwertpaar wird als Daishō (大小, groß und klein) bezeichnet. Für die meisten Samurai galt das Wakizashi nur als Ersatzwaffe, wenn das Katana brach, für den rituellen Selbstmord (Seppuku) wenn man seinen Herrn entehrt hatte, oder um getöteten Feinden den Kopf abzutrennen. Später etablierten sich auch Samurai, die gleichzeitig mit zwei Waffen in ein Duell gingen, doch die große Masse nutzte es nur als Ersatzwaffe, oder aber wenn sie durch äußere Einflüsse dazu gezwungen wurden, wie zum Beispiel ein Kampf auf engem Raum.

Da das Schwert als Teil seiner Selbst angesehen wurde, galt es als tabu ein fremdes Schwert zu berühren. Erst nach ausdrücklicher Erlaubnis des Herrn durfte die Waffe aus der Hand genommen und zum Bewundern des befreundeten Gastes gezeigt werden. Das Schwert wurde dabei aber nur zu einem Teil aus der Saya gezogen werden, denn ein gezogenes Schwert bedeutete eigentlich, dass Blut fließen musste.

Himejima Igarashi schrieb:
» Ich komme mit leeren Händen, im Geiste stets bewaffnet.
Hochachtung vor der Schwäche und frei von Angst vor der Stärke.
Sollte ich gezwungen sein mich selbst, meine Grundsätze
oder meine Ehre zu verteidigen – sollte es um Recht oder unrecht gehen -
dann ist dies meine Waffe. «

Zusammenfassend gilt noch für den Verhaltenskodex zu sagen, dass es beim Weg nicht um das Erlangen irgendwelcher Fertigkeiten geht die einem im Kampf helfen, sondern um das Erweitern des im Menschen liegenden Potentials, körperlich sowie geistig. Daher steht Do für den gesamten Pfad, der sich aus den Grundsätzen, Lehren und Philosophien ebnet; ein Weg, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und einer Reise, um die Möglichkeiten des inneren Wachstums zu entdecken. Wichtig ist zu erkennen, dass es viele Wege gibt und sie alle das gleiche Ziel haben: Sie lehren dem Schüler in seiner eigenen Freiheit nach Perfektion zu streben, indem er aus einem neutralen Standpunkt heraus für sich selbst entscheidet und seine eigenen inneren Zusammenhänge versteht, um sich selbst durch Training zu vervollkommnen. Jeder einzelne dieser Wege hält den Menschen dazu an seinen Geist in Übungen zu entwickeln.



Symbolik der Schriftzeichen
Mit der Deutung des Schriftzuges, gewinnt man den ersten Eindruck der Bedeutung des Bushidō.

Bu (武)
Dieses Zeichen setzt sich aus zwei Symbolen zusammen. Der rechte größere Teil ist als Symbol einer Lanze zu verstehen und stellt bei der Symbolik die Waffe eines Kriegers da. Das linke untere Symbol bedeutet hierbei anhalten oder stoppen. Bu steht hierbei für alles militärische und kriegerische.

Shi (士)
Shi steht für den Menschen hinter der Waffe und besitzt keine weitere versteckten, tiefgründigen Bedeutungen. Zusammen ergibt sich daher für Bushi einen "Mensch aus dem Militär" und bekommt dadurch die Bedeutung des Kriegers.

Do (道)
Das Schriftzeichen setzt sich wieder aus zwei Teilen zusammen. Der linke untere Teil bedeutet Laufen. Der rechte Teil ist das Symbol für Kopf, was zusammengesetzt die Bedeutung ergibt mit seinem Kopf in der Hand irgendwo hinzulaufen und nicht nur die Tat, sondern auch den Weg davon bedeutet. Damit ist kein kopfloseres Herumirren gemeint, sondern ein verantwortungsbewusstes Beschreiten seines Weges.

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Glaubensformen _
BeitragThema: Re: Glaubensformen   Glaubensformen EmptyMi 9 Aug 2017 - 22:46


•• Gunslinger ••
Glaube der Revolver-Helden
Die Gunslinger sind erstmals vor knapp 600 Jahren in Erscheinung getreten. Heutzutage sind sie nicht mehr als ein Mythos, ein Überbleibsel längst vergangener Zeiten. Allerdings können von aufmerksamen Forschern und Entdeckern gelegentlich vereinzelte Hinweise auf die Gunslinger gefunden werden, die ohne entsprechenden Kontext allerdings oftmals einfach als antike Märchen abgestempelt werden. Das einzige dokumentierte Fundstück was der Allgemeinheit zugänglich war, war ein Tagebuch von einem unbekannten in dem er über die Gunslinger schrieb, über die Umstände wie er sie traf und wie er kurze Zeit mit ihnen reiste. Doch auch dieses Fundstück ging mit der Zeit verloren.

Tagebuch vom 13.10.942 schrieb:
» Ich bin nun schon seit drei Tagen mit diesen Männern unterwegs, doch ich bin immer noch nicht schlau aus ihnen geworden, aus keinem von ihnen. Sie sind ein zusammengewürfelter Haufen, vier von ihnen werden Steckbrieflich gesucht, zwei von ihnen sind Kopfgeldjäger und dennoch scheint zwischen ihnen kein böses Blut zu herrschen, im Gegenteil. Sie agieren nicht einfach wie Leute, die das Schicksal zusammen gewürfelt hat und auch nicht wie Freunde, nein. Das Band was diese Männer verbindet, geht weit über Freundschaft hinaus. Ein Blick auf diese Leute hat mir gereicht um zu wissen, dass sie füreinander da sind, egal was kommt und das sie füreinander sterben würden. Wenn ich diese Männer sehe, sehe ich keine Freunde, ich sehe eine Familie. «



Entstehung
Laut Hörensagen, alten Überlieferungen und natürlich den allseits bekannten Gerüchten sind die Gunslinger zum ersten mal im Jahre 934 in Erscheinung getreten. Die genauen Umstände kennt niemand mehr. Manche berichten von einer großen Schlacht, die nach Helden verlangte, andere wiederum erzählen von einem großen Übel das so mächtig war, dass selbst Weltregierung und Marine machtlos waren.
Doch von den genauen Details mal abgesehen sind alle sich einig, in einem Moment der über das Schicksal der Welt entscheiden sollte, wurden sieben mutige Männer im Feuer der Geschichte zu Helden geschmiedet. Sieben Männer, Gesetzlose, Kopfgeldjäger, Zocker und Gesetzeshüter kämpften Seite an Seite und wendeten eine Gefahr ab die so schlimm war, dass sie nie eine Erwähnung in den Geschichtsbüchern fand, aus Angst die Ereignisse könnten sich wiederholen. Sieben Männer die sich kaum kannten, hatten sich zusammen getan um einer Gefahr zu begegnen die größer war, als alles bisher bekannte und sie waren Siegreich. Doch genauso überraschend und schnell wie sie in Erscheinung traten, verschwanden sie auch wieder. Niemand wusste genaueres über die mysteriösen Retter.

Tagebuch vom 15.10.942 schrieb:
» Meine Begleiter sagten, dass sie sich darum kümmern werden. Doch das ist Wahnsinn! Ich kenne die Bande von der die Dorfbewohner heim gesucht werden. Der Anführer ist ein gefürchteter Pirat und er hat mindestens 100 Männer unter seinem Befehl. Die Dorfbewohner können nicht kämpfen, haben nicht einmal Waffen und meine Weggefährten sind gerade mal zu sechst. Ich überlege alleine weiterzuziehen. Ich respektiere die Männer die mir das Leben retteten, doch ich hege kein Verlangen danach hier zu sterben. «



Der Name "Gunslinger"
Den Namen gaben die tapferen sieben sich nicht selbst. Viel mehr wurde er ein Teil ihres Mythos, weiter getragen von den Menschen die sie in Aktion erlebten. Der Name ist Programm, denn jeder der sieben verwendete mindestens einen Revolver, viele sogar zwei. Im Kampf waren sie wahre Virtuosen im Umgang mit ihren Waffen. Selbst für erfahrene Kämpfer waren sie nicht mehr als schnelle Schatten die über das Schlachtfeld flogen und Tod und Zerstörung bei ihren Gegnern hinterließen. Es wurden ihnen übernatürlich Fertigkeiten im Umgang mit ihrer Waffe nachgesagt und die unmöglichsten Schüsse sollen sie möglich gemacht haben. Egal ob sie mehrere Gegner mit nur einer Kugel erledigten, weil die Kugel von bestimmten Objekten abprallte oder aber das die Männer selbst Kugeln ausweichen konnten, weil sie so verdammt schnell waren. Obwohl die Ursprünglichen sieben sich selbst nie mit diesem Titel bezeichnet hatten, wurde er von späteren Generationen übernommen.

Tagebuch vom 19.10.942 schrieb:
» Die Piraten waren da. Der Anführer meiner Weggefährten, jedenfalls glaube ich das er der Anführer ist, hat den Kapitän zu einem Duell herausgefordert. Der Pirat hat selbstsicher angenommen und auch gleich seine Überlegenheit klar gemacht. Er hat eine dieser Teufelsfrüchte gegessen die ihn unverwundbar macht und er hat es auch gleich demonstriert. Als der Startschuss für das Duell gegeben wurde, hörte man sofort einen zweiten Schuss und der Pirat kippte um, tot. Den einen Moment hatte er die Hand nahe des Griffes seiner Waffe und kaum das der Startschuss ertönte, waren seine Arme plötzlich vor der Brust verschränkt und der Pirat lag im Staub, wie ist das möglich? Ich habe nur kurz geblinzelt. 700 Millionen Kopfgeld, einfach so ausgeknipst!

Ich glaube ich bin mit den Gunslingern unterwegs, doch ich dachte sie wären nur ein Mythos. Eigentlich waren es doch sieben oder? Einer scheint zu fehlen, ist das der Verlust über den ich zwei von ihnen habe reden hören? Sollten sie es wirklich sein...ich habe so viele Fragen, aber ich traue mich nicht sie zu stellen. «



Die Werte
Die Gunslinger glauben nicht unbedingt an Vorschriften oder derlei Dinge. Tatsächlich hat jeder Gunslinger seine eigene Auffassung von der Welt, ihren Regeln und wie er diese Umsetzt oder auch nicht. Es gab schon Gunslinger die gehörten der Marine an, Kopfgeldjägern und sogar Piraten waren unter ihnen vertreten. Die ursprünglichen Sieben waren immer zusammen unterwegs, doch die nachfolgenden Generationen nicht. Seitdem sind Gunslinger überall verteilt, auf der Grand Line oder in der neuen Welt. Jeder verfolgt seine eigenen Ziele, aber sie alle leben nach den gleichen Grundsätzen.

Das oberste Gebot der Gunslinger ist es, die unschuldigen zu schützen. Für jene zu kämpfen die nicht für sich selbst kämpfen können und denen zu helfen, die ihrer Hilfe bedürfen und sie verdienen. Dabei haben sie nicht das nur das Wohl der "Allgemeinheit" im Blick wie so oft die Marine, oder die Weltregierung, nein. Sie helfen auch den Einzelnen. Sie verachten Leute die einem einfachen Bauern oder Händler nicht helfen, weil es nicht genug Prestige bringt, sie hassen diejenigen selbst vor Mord an Kameraden nicht zurückschrecken. Doch die Gunslinger sind keine Heiligen, bei weitem nicht. Nicht jedes Leben ist in ihren Augen gleich viel Wert. Es gibt Menschen die schlimme Dinge tun, die anderen Menschen Schmerz zufügen oder sie töten und solche Menschen haben in ihren Augen das Recht zu Leben verwirkt. Wer Gefallen an dem Leid und dem Schmerz von Unschuldigen findet, ist ein Monster.

Ein weiteres Gebot der Gunslinger ist der Umgang mit ihren Waffen. Was für Soldaten und andere Menschen nur ein Werkzeug ist um sich zu verteidigen oder zu töten ist für Gunslinger eine Erweiterung ihrer selbst. Sie respektieren ihre Waffen, pflegen sie und halten sie in Ehren. Ein entscheidendes Kredo wird von den Gunslingern seit der ersten Generation weiter gegeben und von jedem beherzigt.

Wir zielen nicht mit unseren Händen.
Wir zielen mit unseren Augen.

Wir schießen nicht mit unseren Händen.
Wir schießen mit unserem Verstand.

Wir töten nicht mit unseren Waffen.
Wir töten mit unseren Herzen.

Zusammenhalt ist den Gunslingern ebenso wichtig. Wer in ihre Reihen aufgenommen wird, muss auf seine Kameraden vertrauen können. Jegliche natürliche Feindschaft durch Fraktionen ist bei den Gunslingern unwichtig und nicht existent. Sie stellen diese Dinge zur Seite um ihr Ziel zu verfolgen und sie helfen sich stets untereinander. Steht ein Gunslinger vor einer Aufgabe die für einen allein nicht zu bewältigen ist, kann er um Hilfe rufen und die anderen werden kommen, sofern möglich. Loyalität ist ihnen daher auch sehr wichtig, ebenso wie das vertrauen untereinander.  


Tagebuch vom 20.10.942 schrieb:
» Wir haben mittlerweile eine gute Strecke zurück gelegt. Ich glaube wir erreichen bald unser Ziel. Gestern habe ich endlich den Mut aufgebracht zu fragen, ob es sich bei meinen Weggefährten um die Gunslinger handelt. Sie haben nur bejaht.

Meine üblichen Fragen habe ich allerdings beiseite gestellt, auch die Frage warum sie nur zu sechst unterwegs sind. Gelegentlich kann ich es in ihren Gesichtern sehen, den Verlust eines Menschen der einem wichtig war. Ich selbst habe es erlebt, bei meiner Frau und meiner Tochter. Deswegen will ich nicht mit Fragen alte Wunden aufreißen. Vielleicht war es ja Schicksal, dass ich ihnen begegnet bin und das sie mich gerettet haben. «



Gunslinger heute
Heute sind die Gunslinger größtenteils in Vergessenheit geraten. Zeit ist der Dieb der Erinnerungen wie es so schön heißt. Zu einem Mythos deklariert gibt es heutzutage nur noch wenige eingeschworene die die Legende der Gunslinger überhaupt noch kennen und sie an interessierte Personen weiter geben. Fakt ist allerdings, dass die Gunslinger noch existieren. Es gibt heute allerdings nur noch drei von ihnen, statt der üblichen sieben. Sie sind längst nicht mehr auf der Höhe. Der Mangel an geeigneten Kandidaten und der Verlust vieler Gunslinger in den letzten Jahrzehnten haben dazu beigetragen das die übrigen zwar ihre Aufgabe nicht vergessen haben, aber langsam beginnen zu zweifeln ob es in dieser Welt noch einen Platz für sie gibt, ob sie überhaupt noch gebraucht werden?

Sie sind auf der Grand Line verteilt und gehen dort ihrer Wege, helfen anderen und machen was sie wollen. Besonders der Weltregierung sind sie zwar immer noch lästig, aber sie sieht sie nicht mehr als Bedrohung, eher Unannehmlichkeit die in ihren letzten Atemzügen liegt. Vielleicht ist das Zeitalter der Piraten auch das Ende der Gunslinger, vielleicht kann der Funke um diesen „Kult“ von Revolverhelden und Meisterschützen allerdings doch wieder von neuem entfacht werden. Das kann nur die Zeit zeigen.

Der letzte Eintrag ist mit einer anderen Handschrift verfasst worden.

Tagebuch vom 21.10.942 schrieb:
» Dieses Tagebuch gehörte einem tapferen Mann. Er starb heute, als er uns half ein Sklavenschiff zu übernehmen. Er war ein Händler auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Er war kein Kämpfer wie wir. Er hatte bis vor zwei Tagen noch nie richtig eine Waffe in der Hand gehabt. Er hatte keine Fertigkeiten wie wir, er war ein einfacher Mann. Und dennoch riskierte und gab er sein Leben für Menschen, die er nicht einmal kannte, um sie zu befreien und vor einem schlimmen Schicksal zu retten. Weil er wusste, dass es das richtige war und gerade weil er kein Soldat war, kein erfahrener Kämpfer, war diese Tat umso beeindruckender. Dieses Tagebuch gehörte dem mutigsten Mann den ich je kannte. Einem Mann der trotz seiner Unerfahrenheit im Kampf den Mut aufbrachte für das zu kämpfen was richtig war...dieses Tagebuch gehörte einem wahren Gunslinger. «

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Glaubensformen _
BeitragThema: Re: Glaubensformen   Glaubensformen EmptyMi 9 Aug 2017 - 22:48


•• Jingi ••
Die Göttin des Schicksals


Usprung des Glaubens
Zitat :
» I might not be good at anything, but if I could help out people like you, I could be proud of the way I live. That's the best thing I could wish for. «


Der Ursprung des Glaubens an Jingi liegt nicht viel mehr als ein paar wenig tausend Jahre zurück. Ungleich anderen Göttern scheint sie nicht bereits als Gottheit geboten zu sein, war sie zu Beginn der Überlieferungen als Mensch auf der Welt - also sterblich. Die Geschichte beginnt also kaum anders als die eines normalen Bewohners: mit glücklichen Eltern, mit Lebensfreude, mit einem aufgestellten und liebenswürdigen Kind. Ein Zuhause besass Jingi eigentlich nicht, gemeinsam mit ihrer Familie und einer Sippe an Verwandtschaft, zog es sie durch die Länder und die Inseln.

Mit den ersten Erfahrungen mit anderen humanoiden Lebewesen, bemerkte die junge Jingi aber bald, dass sie und ihre Blutlinie anders waren. Ihr Körper unterschied sich von den Gestalten, die sie auf ihren Reisen antraf. Vor allem die Hörner auf ihrem Kopf waren ein Merkmal, das sie herausstechen liess. Menschen zeigen Respekt und Angst vor ihrer Präsenz. Gewisse bedrohten sie dadurch mit Mistgabeln, andere wiederum schenkten ihrer Familie Gaben und behandelten sie wie Götter.

In einer schweissgebadeten Nacht schien sich einiges zu verändern. Jingi wachte aus einem sehr realitätsnahen Traum auf und versuchte die Decke über sich zu greifen. Was sie gesehen hatte, zeigte die Zukunft der Menschheit: Erdbeben, Waldbrände, Fluten und Morde. Die willkürlichen Träume wiederholten sich, bis die Ereignisse eintrafen. Dadurch wurde klar: Jingi besitzt die Fähigkeit in die Zukunft zu sehen.

Auf der Suche nach der Wahrheit traf die Familie auch auf Menschen, die neben viel bösartiger Kommentare über Jingis Fähigkeiten ein weiteres Puzzleteil ergänzten, nämlich den Namen ihres Volk noch vor ihrer Geburt: Oni. Onis waren ein Volk, das durch Halbwissen, Lügengeschichten und bösartigen Absichten verstossen und verdrängt wurde. Sie wurden als die Personifikation des Bösen dargestellt, als habgierig und rachsüchtig. Nicht zuletzt betitelten sie einige als Gesandte des Teufels, die Chaos und Zerstörung mit sich brachten. Alles Schlechte auf dieser Welt schien auf die Onis geschoben zu werden, selbst Dinge, die gar nie in ihrer Macht stehen könnten. Sie endeten als Sündenböcke dieser Welt.

Später verliess Jingi unter Tränen alles, was ihr je wichtig gewesen war: ihr Volk, ihre Familie und nicht zuletzt ihre Eltern. Alles, wofür sie sich eingesetzt hatte, wurde mit den Füssen getreten. Die Suche der Oni nach der Wahrheit wurde zu einer Flucht vor den Menschen mit bösen Absichten. Der Wunsch nach Friede wurde mit Blut vergolten. Auf ihrer Reise würde Jingi jedoch nicht von ihrem Weg abkommen. Wer ihrer Worte Akzeptanz schenkte, dem rettete sie mit ihren Visionen das Leben. Sie wusste, dass man ihr eine Sache nicht nehmen konnte: die Hoffnung. Die Hoffnung darauf, den Menschen ein besseres Leben zu geben. Jingi verhinderte Kriege, der Sturz von Königreiche oder rettete Dörfer - trotz der Ungerechtigkeit, die man ihrem Volk über all die Jahre entgegenbrachte.

Jingis sterbliches Leben würde irgendwann zu Ende gehen. Selbst nach unzähligen Jahren der Gräueltaten trieb sie das Wohlbefinden von fremden Existenzen an. Ihre Existenz sollte Hoffnungslosen Mut spenden. Sie wollte Menschen eine Hand anbieten, um ihnen den Weg zu einer erfüllten Zukunft zu zeigen. Diese Selbstlosigkeit war es letztendlich auch, die Jingi in ein transzendentes Licht umhüllte. Flügel zierten ihren Rücken, um ihr Körper erschienen tausende Sterne und ihr sterbliches Wesen stieg in den Himmel auf.

Im Reich der Engel angelangt, würde man sie als eine der Ihrigen akzeptieren.
Nicht als Mensch, nicht als Oni - sondern als Göttin des Schicksals.



Darstellung Jingis
Zitat :
» You're not just giving us back our hope, but you're becoming hope itself; the hope of humans everywhere. «

Äusserlich unterscheidet Jingi wenig von einer klassischen Frau der Oni-Rasse. Als Göttin vertritt sie dasselbe Bild wie zu ihren einstigen Lebzeiten. Weisses, langes Haar reicht problemlos bis zu ihren Hüften. Für Oni typisch ist ihre Haut sehr stark rötlich gefärbt und weist trotz ihres ständigen Einsatzes für das Gute diverse Narben am Bauch und den Oberarmen auf. Ebenso ein typisches Rassenmerkmal sind die leicht spitz zulaufenden Ohren und zwei massive, ebenso rote Hörner, die ihre Stirn zieren. Die Augen der Göttin sind bernsteinfarben und leuchten gemäss Sage in der Dunkelheit.

Auf zahlreichen Inseln finden sich Statuen der Schicksalsgöttin, oftmals in kleinen zu ihren Ehren errichteten Tempeln. Meistens befinden sich diese Tempel an sehr abgeschiedenen Orten oder auf hohen Bergen. Hier wird aber auch neben der Ehrung der Göttin auch nach wie vor ihre Glaubensformen praktiziert. Jingi steht ebenso im Bezug zu blauen Schmetterlingen (siehe "Jingis Fest"), weswegen nicht selten ihre Statuen oder Abbilder ebenfalls mit solchen geschmückt werden. Die Blütezeit der Schmetterlinge - der Frühling - wird ebenfalls als die Zeit Jingis betrachtet. Die Tiere sind auch das Symbol des Schicksals bekannt, weswegen sie wohl im Zusammenhang zu ihrem Glauben stehen.

Bekannte Anhänger
» Ameila (Hohepriesterin und Praktizierende auf Bigaria)



Prinzipien des Glaubens
Zitat :
» If you use your powers to grant someone else's wish,
you should be careful you know exactly why you're doing it.
Are you really doing it for someone else's benefit, or the opposite,
you're doing it for that person's everlasting gratitude? «

Als Göttin des Schicksals steht Jingi für die Verantwortung über Leben und Tod. Wer sich diesem Glauben verschreibt, benötigt zwingend eine Offenheit gegenüber höheren Mächten wie das Schicksal selber, sowie ein Verständnis gegenüber der Zeit und dem Leben. Das Leben steht an oberster Stelle und muss entsprechend bewahrt werden - egal ob Mensch, Tier oder Organismus. Morde und Jagden sind in Jingis glaube sehr stark verpönt, da es stets ein Gleichgewicht auf der Welt geben soll. Ungerechtigkeit oder auch Diebstahl wird in keinerlei Hinsicht geduldet. Auch herabwürdiges Handeln, Lügen und überdurchschnittliche Selbstdarstellungen zählen zu den Aspekten, die der Glaube nicht befürwortet. Wer sich nicht an die Prinzipien hält, wird von der Göttin ausgeschlossen und verliert dadurch den Schutz der Gemeinde - und natürlich der Göttin selbst.

Jene Gemeinde baut auf ein Miteinander und auf soziale Unterstützung. Gläubiger Jingis müssen Vorbilder sein, denn sie sind dafür verantwortlich, anderen den richtigen Weg zu zeigen. Angeblich können Individuen, die den "wirklichen Glauben" erwecken können, ebenfalls diese Zukunft-Visionen annehmen, von welchen Jingis Leben geprägt waren. Sie erlauben es ebenfalls Kriege, Unglücke oder Krankheiten rechtzeitig vorauszusagen und sie dadurch zu verhindern - die Visionen sind so gesehen das ultimative Ziel die Prinzipien des Glaubens zu erfüllen. Nur wenige erreichen diesen Zustand jedoch.

Jingis Reise
Eine der wenigen Glaubenspraktiken besteht aus einer halbjährigen Reise, die im Bilde Jingis steht. Wenn ein Gläubiger zu einem "Medium" erwacht - also die Zukunftsvision erhält - ist es seine letzte Prüfung ein halbes Jahr durch die Welt zu reisen und sich dem Wohl aller Lebewesen zu verschreiben. Sie werden dabei einzig und allein von ihren Visionen geleitet.

Jingis Fest
Zu Beginn des Jahres während den Frühlingsmonaten werden zu Ehren der Göttin Kränze aus Kirschblüten erreichtet. Mit einem Bankett aus selbstgemachten Speisen (vor allem süsse Gerichte und Dessert) wird der Göttin als Dankbarkeit für ihre Existenz gedenkt. Die Göttin zeigt ihre Dankbarkeit über diese "Opfergaben" mit dem Erscheinen von unzähligen, blauen Schmetterlingen am Tageshimmel. Diese Tiere sind ein wichtiger Begleiter des ganzen Festes und dienen als Beweis Jingis Anwesenheit.

In ganz seltenen Fällen erscheint die Göttin selber in einem astralen Körper. Sollte dies passieren, ist es als äusserst wichtige Erinnerung zu behalten, denn nur wenige Minuten später wird Jingi wieder in den Himmel zurückkehren. Man sagt, wer Jingi persönlich sieht, wird ewig von ihrem Segen begleitet sein.

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Glaubensformen _
BeitragThema: Re: Glaubensformen   Glaubensformen EmptyDo 30 Nov 2017 - 0:12


•• Jünger Namakuras ••
Kult einer verborgenen Grandline-Insel


Ursprung des Kults
Die Entstehung des Kultes ist prinzipiell eher schlecht überliefert und führen weit vor den Beginn der Zeitrechnung zurück. Mehrere Jahrtausende sollen die Menschen der Insel Namakura bereits in einer Art Refugium leben. Armut, Hungersnot und ewige Kämpfe gegen das Überleben sind Begleiter des Alltags. Aus diesem Grund haben es Überlieferungen kaum bis ins heutige Zeitalter geschafft.

Etwas genauer zurückverfolgen lassen sich jedoch die letzten 800 Jahre. Zu der Zeit als die Weltregierung aufkam, schien sich die Lebensqualität auf der Insel kaum zu verändern. Aus Unzufriedenheit über die ausbleibenden Veränderungen, begann die Bevölkerung nach dem Ursprung ihrer Ahnen zu suchen und wurde plötzlich fündig. Lange in Vergessenheit geratene Schriften, Bilder und Statuen. All das Material wurde nicht nur geborgen, sondern aufgearbeitet, ergänzt und wieder verwendet. Innerhalb weniger Jahrzehnte schufen sie quasi ein komplettes Abbild der ehemaligen Kulte Namakuras. Mit diesem Abbild schufen sie nun auch einen Gott und zu jenem gehörige Rituale und Praktiken. Opfergaben und Zeremonien begannen wieder aufzuleben. Mit ihrer neu gewonnenen Religion hatten die Bewohner ein einziges Ziel: Rache an der gesamten Welt zu nehmen.



Die Darstellung Namakuras
Namakuras Gottheit ist eine zweigeschlechtige Gestalt. Dabei meint man nicht eine fliessende, ambivalente Darstellung, sondern das effektive Bild beider Geschlechter. Die Gottheit ist vertikal getrennt, die linke Seite männlich dargestellt, die rechte weiblich. Namakura ist nicht nur der Name der Insel, sondern auch der Gottheit selber. Sie soll der Erzählung nach die Gottheit gewesen sein, welche die Insel geschaffen hatte. Ob dies Propaganda oder die Wahrheit ist, konnte jedoch nicht geborgen werden.

Es existieren wenige originalgetreue Abbilder Namakuras. Die Religion legt jedoch weniger Wert auf eine exakte Visualisierung der Gottheit, sondern vielmehr auf die Praktiken und die Ziele der Gläubigen: Rache, Vergeltung und das krankhafte Streben nach persönlicher Macht. All dies wird den Jüngern versprochen, wenn sie sich an die Rituale und Prinzipien halten. Diese haben sie bis zu ihrem Übertritt ins Jenseits zu verfolgen, denn das Jenseits ist ein wichtiger Anker in Namakuras Religion. Eine weitere wichtige Verankerung ist nicht etwa die Glückseligkeit, sondern eine vollkommene und restlose Auslöschung aller durch Menschenhand geschaffene Konstrukte und deren Bewohner.

Einzig die Ziele der Hohepriester unterscheiden sich leicht von diesen radikalen Ansichten. Ihr ganzes Leben wird für einen höheren Zweck aufgewendet: den Beschwörungsriten. Das oberste Ziel ist es, der Gottheit so nahe wie möglich zu kommen und eine Verbindung zwischen ihrer und der regulären Welt aufzubauen. Wenn sie diesen Zweck erfüllt haben - so sagt man - können sie selber später in das Reich der Gottheit aufgenommen werden, um an deren Seite zu dienen.



Die Prinzipien
Die einzigen Aufzeichnungen über die beiden verschiedenen Prinzipien stammen aus einem Bericht eines alten Archäologen. Vergilbte Schriften erzeugen Rückschlüsse auf die alten Niederschreibungen, weilen aber massgebliche Lücken auf, die man nicht mehr rekonstruieren kann.
Die Berichte der Archäologen lassen also Spielraum für Interpretationen.

Prinzip I: Tod & Zerstörung

Zitat :
» Namakura ist die Gottheit der Zerstörung Seit ich auf Namakura bin, fand ich immer wieder Statuen, auf der ganzen Insel, selbst in den kleinsten Gassen. Nicht nur Steine, sondern auch Rinde oder Lehm wurde verwendet für deren Errichtungen. In den tiefsten Sümpfen fiel eine besonders prominente Statue auf, ein Gott in einer silbernen Rüstung und einer seidenen Mähne weisser Farbe. Ein vollkommenes, reines Wesen. Zwei gewaltige Schwingen zierten seinen Rücken - eine weisse und eine pechschwarze zugleich. «

Zitat :
» Die Katakomben unter eines Torbogens zeigen eine Warnung an alle Ungläubigen. Die Gänge erwarte lediglich den Tod für sie und Namakura würde sein Auge überallhin werfen können. Im ersten Moment stempelte ich die Warnung als Einzelfall ab, fand auf der Insel aber bald sehr viele weitere Schilder. Alles scheint darauf hinzuweisen, dass Namakura auslöschen will, was sich nicht zu dem Glauben hingab. Es scheint, als sei die Gottheit ein böser Geist mit wenig Realitätsbezug. «

Zitat :
» "Wer Namakura ehrt, wird Erlösung im ewigen Diesseits finden", steht in einer Schriftrolle. Erwähnungen eines ewigen Diesseits sind mir neu. Meistens wird nur auf das Jenseits verwiesen, was für eine Erlösung existiert auf dieser Welt? «


Prinzip II: Leben & Wiederherstellung

Zitat :
» In den letzten drei Monaten wurde mir bewusst, dass diese Warnungen der Katakomben nur die halbe Wahrheit darstellte. Namakura ist mehr als die Gottheit der Zerstörung. Ich fand weitere Statuen Namakuras, mit vier an einen gigantischen Torso befestigten Arme. Ihre Augen sind vernarbt und flache Hörner zieren ihren Kopf. Die Proportionen der Gottheit verlassen laut Überlieferungen die menschlichen Vorstellungen. Angeblich soll Namakura mit den vier Händen sämtliche Planeten des Universums geformt haben. «

Zitat :
» Namakura ist eine Gottheit, deren Jünger ihr zwei Formen zuschreiben. Die feminine Erscheinung herrscht über den Tod und die Zerstörung von allem, was nicht mit dem Glauben konform geht. Die monströse, eher männliche Form wird jedoch als Gott der Schöpfung und des Lebens interpretiert. Ich bin mir aber unsicher, welche der beiden Facetten die häufigere und "wahrere" ist. Es erscheint alles ein einzig, grosser Widerspruch zu sein. Jünger Namakuras opfern neben Tieren auch die eigenen Landleute an eine Gottheit, die Leben schaffen sollte? «

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Glaubensformen _
BeitragThema: Re: Glaubensformen   Glaubensformen EmptyMi 1 Mai 2019 - 16:02


•• Die Unitaristen ••
Missionare der Meere | @Nero
Psalme schrieb:
» Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und er hilft denen, die zerschlagenen Geistes sind. «

Die Unitaristen bilden eine Religion, die sich auf jedem Meer dieser Welt wiederfinden lassen. Das hat einen wesentlichen Grund: Die Inhalte, die diese Religion vermittelt, sind äußerst menschennah und werden in vielen Missionsreisen vielen Menschen näher gebracht. Sie schließt niemanden aus und setzt alle ihre Anhänger auf eine Stufe.



Ursprung des Glaubens
Exodus schrieb:
» Und er streckte seine Hand über das Meer aus, und der HERR ließ das Meer die ganze Nacht durch einen starken Ostwind zurückweichen und machte das Meer zum trockenen Land, und die Wasser teilten sich. «

Der Glaube der Unitaristen geht auf eine alte Schriftensammlung zurück. In diesen Schriften lassen sich Erzählungen über die Wundertaten eines Gottes finden, der die Menschen, die an ihn glauben, schützen möchte. Diese Erzählungen werden nicht als Tatsachen- oder Augenzeugenberichte dargestellt, sondern als das, was sie sind. Dieser Teil der Schriften lässt sich  gerne als Geschichtensammlung darstellen, nicht als Geschichtsschreibung. Weiterhin sind Loblieder und Weisheitssprüche Teil dieser Sammlung, ebenso wie ein recht neu hinzugefügter Teil, der besonders ausgewählte Missionsberichte umfasst.
Es ist unklar, woher genau diese Schriften und die damit einher gehende Religion eigentlich stammen. Die meisten Gerüchte sprechen jedoch von einem Sklaven der Himmelsmenschen, dem es mit Gottes Hilfe gelang zu entkommen; diese Geschichte nämlich ist Teil der Erzählungen der Schrift. Von diesem namenlosen Mann also und einigen wenigen Gefolgsleuten scheint diese Religion auszugehen. Durch unzählige Reisen breitete sie sich auf immer mehr Inseln aus.



Die Lehre von "einem" Gott
Sprichwörter schrieb:
» Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote bei dir bewahrst, so dass du der Weisheit dein Ohr leihst und dein Herz der Einsicht zuwendest; wenn du um Verständnis betest und um Einsicht flehst, wenn du sie suchst wie Silber und nach ihr forschst wie nach Schätzen, dann wirst du die Furcht des Herrn verstehen und die Erkenntnis Gottes erlangen. Denn der Herr gibt Weisheit, aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht. «

Der Grund, warum sie Unitaristen genannt werden, liegt in der Tatsache begraben, dass sie einen einzigen Gott verehren – eine namenlose, ungesehene Präsenz, die über allen Existenzen dieser Welt thront und sie beobachtet. So stellen die Schriften dar, dass dieser Gott alle erhört, die zu ihm beten. Er vergebe den Menschen alle schlechten Taten und bevorzuge keinen von ihnen. In seiner unendlichen Güte unterscheide er sie nicht in Rassen, Geschlechter oder Fraktionen. Für den Glauben an ihn verspricht dieser Gott zudem ein Leben nach dem Tod; er verspricht, dass der Tod nicht das Ende sei, sondern lediglich der Übergang in ein neues Dasein. Vermutlich ist es diese Universalität, die die meisten Anhänger anspricht. Dieser Gott rufe jedoch auch alle Menschen zur Umkehr und Betrachtung ihres Lebens auf: Mord, unnötige Gewalt, übermäßiger Konsum von Alkohol und Drogen, Lug, Trug, Sklaverei und Machtmissbrauch verurteile er. An ihrer Stelle sollten die Gleichheit aller Menschen und anderer Völker stehen, ebenso wie Nächstenliebe, Güte und Ehrlichkeit unter ihnen. Alle Anhänger sind deshalb angehalten ihren Glauben weiterzugeben und von ihm zu erzählen. Das jedoch führt zu einem wesentlichen Problem.



Der Messias
Psalme schrieb:
» Es werden gedenken und sich zum HERRN bekehren aller Welt Enden und vor ihm anbeten alle Geschlechter der Völker. «

Eine Erzählung – genau genommen die letzte Erzählung des Geschichtenabschnitts  – berichtet von einer Vision. Diese Vision beinhaltet die Rückkehr eines Messias, eines Erlösers der Menschen, der alle vom Einfluss der Falschen und Schlechten befreie und die ganze Welt durch sein Zeugnis und seinen Gottglaube befreie. Mit Ausbreitung der Unitaristen jedoch gab es immer mehr Menschen, die es so verstanden, dass diese Veränderung mit Gewalt herbeigeführt werden müsse. Es ist ein recht kleiner Teil innerhalb dieser Religion, die von den meisten anderen als Extremisten gesehen werden. Oft stellen sie sich rebellisch gegen die Obrigkeiten, aber auch gegen Autoritäten innerhalb ihrer eigenen Religion.



Die Glaubenspraxis
Psalme schrieb:
» Kommt her, ihr Kinder, höret mir zu! Ich will euch von der Güte des HERRN erzählen. «

Die alltägliche Glaubenspraxis soll hier noch Erwähnung finden. Bestandteil des Lebens eines Gläubigen soll der regelmäßige Kirchbesuch sein, wenn die Insel es zulässt. Inzwischen stehen diesen Kirchen auch Priester vor, die nicht besonders ausgebildet wurden, sondern einfach von der Gruppe an Gläubigen als solche akzeptiert werden. Ihre Aufgabe ist es den ihnen Anvertrauten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und Glaubensfeiern zu organisieren. Zu diesen finden sich die Unitaristen in ihren spärlich ausgestatteten, einfachen Kirchen wieder. Dann wird gesungen und Teile der Schrift verlesen, die anschließend ausgedeutet werden können. Es gibt keine Tieropfer, keine ewig dauernden Riten oder Verpflichtungen. Es gibt auch keine großen Aufnahmebedingungen. Wer Teil der Schar von Gläubigen sein möchte, kann mit dem zuständigen Priester sprechen, der in alles einweist. Oft ist es üblich, dass neue Mitglieder in einer Feier vorgestellt werden und auch selbst einige Sätze sprechen oder etwas vorlesen - ganz den Fähigkeiten des Neuen entsprechend.

Bekannte Anhänger
» Daemon Skelysia (Priester von Micqueot)
» Elias D. Jeeray

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Glaubensformen _
BeitragThema: Re: Glaubensformen   Glaubensformen EmptySo 14 Jul 2019 - 17:26


•• Volksreligion Shì límíng ••
Der Glaube eines Grandline-Volkes
Der vorherrschende Glaube der Insel ist ein sehr alter im Volk verwurzelter Glaube, der schon in den Bauern verankert war, bevor die Insel so stark urbanisierte. Deswegen hat auch der Glaube der Insel einen extremen Wandel hingenommen und an vielen Stellen wird der Kontrast zwischen den älteren und den neueren Riten offensichtlich. Von den Einheimischen gehört trotzdem noch fast jeder diesem Glauben an und viele halten auch noch an den alten Riten fest.



Rituale
Das wohl zentralste Element dieses Glaubens ist die Ahnenverehrung. So spielen Friedhöfe, meistens mit Familiengrüften und bei reichen und einflussreichen Familien auch gerne auf deren Anwesen, eine sehr wichtige Rolle. Beerdigungen werden meist gross, aber leise gefeiert und sind für die meisten das heiligste Fest. Und auch nach dem Tod werden am Grab des Verstorbenen meist noch weitergehend Duftkerzen, Blumengestecke und Reis als Opfer angebracht. Viele Familien, die nicht die Zeit haben regelmäßig zum Grab zu reisen, machen dies durch einen kleinen Schrein mit einem Foto des Verstorbenen in ihrer eigenen Wohnung. Auf Touristen, Händler und andere Ausländer die die Insel besuchen, wirkt dieser Kult meistens befremdlich, aber den Einheimischen ist er sehr wichtig und sie verstehen keinen Spaß darüber.

Man sagt, dass der Volksglaube der Insel sehr abergläubisch ist. So treiben hunderte Wahrsager und Kräuterhexen auf der Insel ihr Unheil und versuchen das Volk mit ihren Taten zu beglücken. Diese alten Zweige sind oft mit den kriminellen Untergrund verbunden, jedoch sehr beliebt beim Volk. Wahrsager trifft man meistens in kleinen Zelten am Straßenrand wo sie für ein paar Berry versuchen die Zukunft hervorzusagen. Andere Formen des Aberglaubens sind beispielsweise, die Begebenheit bei Gewitter nicht auf hohe See zu fahren oder Gästen immer den ersten Schluck Sake am Tisch anzubieten. Es gibt hier dutzende, wenn nicht sogar hunderte kleine Verhaltensregeln.

Das zweite große Element des Glaubens sind die vielen verschiedenen Naturgötter und Geister die angebetet, oder um Hilfe geboten werden. Dies geschieht meist an kleinen Schreinen und Tempeln, die überall auf der Insel verteilt sind, und meist einem oder mehreren dieser Wesen gewidmet sind. Dabei gibt es sicher hunderte verschiedene dieser Geister und Götter.

Götter
Einer der beliebtesten ist der Donnergott Raiken, den viele auch privat anbeten. Er steht nicht nur für Gewitter, sondern auch für den Regen und für guten Fischfang. Dargestellt wird er meistens als eine Mischung aus Mann und Wildschwein, von Blitzen umgeben.

Andere beliebte Götter sind zum Beispiel der Schattengott Ryo, der vor allem von den Verbrechern angebetet wird, da er für die Nacht, die Dunkelheit und für das Glücksspiel. In seiner Gestalt als hageres Wesen mit Krähenkopf und einem Umhang aus blauen Federn wirkt er sehr befremdlich und gruselig an.

Ansonsten sind die meisten Götter und Geister animalischer Natur, zum Beispiel ein weißer Fuchs der Kranke heilen soll, oder ein riesiges Kaninchen, das einmal zwei Kinder vor einem Bären gerettet haben soll. All diese kleinen Wesen und Geister haben eigene Priester meistens und stehen für verschiedene Gaben. Die meisten haben dabei etwas mit Schutz vor Gefahren und Dämonen zu tun.



Weisheiten
Es gibt eine Reihe von Weisheiten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
1. Ehre deine Ahnen
2. Bringe deinen Ahnen Opfergaben
3. Stelle dich gut mit den Schutzgeistern deiner Siedlung
4. Achte das Leben deiner Mitmenschen und der Tiere
5. Belüge nie dich selbst
6. Ehre deinen Beruf und gehe deinem Handwerk nach
7. Ergebe dich nicht dem Rausch
8. Diene deinem Herren und entehre ihn nicht
9. Diene der Familie bis in den Tod
10. Verrate niemals die Geheimnisse der Familie



Mönche und Kloster
Weit verbreitet ist auch das Leben als Mönch, so gibt es einige Kloster auf der Insel. Die Mönche tragen meist orange oder rote Roben, je nach ihrem Rang. Sie leben nihilistisch und verbringen viel Zeit als Bettelmönche oder beim Gemüseanbau im Klostergarten. Die Kloster sind öffentlich und beliebte Orte für Touristen. Kaum einer folgt den Riten der Religion so streng wie diese Mönche, die meistens die Einhaltung der Riten deutlich über ihr eigenes Wohl stellen. Mönche sind in der Regel sehr gebildet, beschäftigen sich von Kindesalter an mit Mathematik und Astronomie, lernen lesen und schreiben. Schönschrift ist dabei ein besonders wichtiges Fach im Kloster. Viele Familien schicken ihre Kinder für die ersten Jahre ins Kloster, weil die Bildung und Erziehung dort meistens besser und disziplinierter ist als auf den normalen Schulen.

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